In Berlin gab es eine bemerkenswerte Primiz, die es in der Stadt noch vor wenigen Jahren nicht geben durfte. Gedanken von Uwe Lipowski.
(kreuz.net) Am Samstag, dem 2. September 2006, feierte der Berliner Neupriester, Hw. Daniel Otto, seine
Heimatprimiz.
Die Messe fand in der überfüllten Krypta der Kathedrale in Berlin statt. Etliche Gläubige
mußten in der Oberkirche verbleiben. Der Chor war sowieso dort plaziert.
Hw. Otto wurde bereits am 21.
Juli durch Erzbischof Wolfgang Haas für die Erzdiözese Vaduz geweiht. Als Primizprediger war eigens
der Generalvikar des Erzbistums, Mons. Markus Walser, angereist.
Viele Berliner nahmen in der großen
Julihitze den weiten Weg auf sich, um klar zu machen, daß der Primiziant einer von ihnen ist. Nun war
er nach Hause gekommen.
Ferner waren viele Pfadfinder aus ganz Deutschland anwesend, um unter der Leitung
von Pater Andreas Hönisch SJM eine Festmesse zu singen.
Für die aktuellen Berliner Umstände noch ungewöhnlich,
feierte der heute 33jährige Primiziant – der vorher ein Psychologiestudium absolviert hatte – seine Primiz
im überlieferten Römischen Ritus.
Das war für mich bemerkenswert. Viele Dinge gingen mir durch den
Kopf. Ich erinnerte mich an meine erste Teilnahme an einer Alten Messe, durch die ich den Altardienst
in einem ganz neuen Licht sah.
Ich mußte an die Primiz im Alten Ritus denken, die es aus Angst vor Repressionen
offiziell gar nicht gab, und von der ich niemals zugeben würde, daran teilgenommen zu haben.
Ich erinnerte
mich auch an einen inzwischen verstorbenen Berliner Pfarrer. Er hatte in den 80er Jahren auf den letzten
Willen eines Verstorbenen hin, ein Requiem im Alten Ritus gefeiert.
Der damalige Bischof von Berlin hatte
ihn aufgefordert, in Rom um eine Erlaubnis anzufragen. Der Vatikan gab grünes Licht. Trotzdem wurde der
Priester anschließend in die Wüste geschickt, das heißt: zum Krankenhausseelsorger degradiert.
Als
sich die Grenzen in den Osten öffneten, meldete er sich lieber zum freiwilligen Einsatz in Kasachstan,
wo er segensreich wirkte.
Meine Erinnerungen schweiften auch mehr als zwanzig Jahre zurück in meine
Jugendjahre.
Damals wußte ich vom Alten Ritus oder von den innerkirchlichen Auseinandersetzungen wenig.
Da hörte ich von einer Primiz.
Ich wäre gerne hingegangen, weil ich den Primizianten kannte und öfters
mit ihm ministriert hatte.
Aber das ging nicht, denn es hieß: „soetwas tut man nicht“. Seine Heimatprimiz
fand nämlich nicht in unserer Pfarrkirche, sondern in irgendeinem weltlichen Festzentrum statt.
Merkwürdig.
Wir hatten zwar jeden Tag in den Fürbitten der Messe um Priester-, Ordens- und Missionsberufungen gebetet,
und jetzt geschah das.
Angeblich war etwas mit dem Neupriester nicht in Ordnung. Es schien mit der Art
und Weise zu tun zu haben, wie er die Heilige Messe feierte.
Gleichzeitig empfand ich, daß es nicht
richtig war, ihn zu zwingen, seine Heimatprimiz statt in einer regulären Kirche in einer Gaststätte
zu feiern.
Das war die Zeit, als man sich daran gewöhnt hatte, liturgisch an der sogenannten Amtskirche
zu leiden. Angesichts des Chaos, das sich dort ausbreitete, und der Tatenlosigkeit der Bischöfe hatte
sie für viele ihre Unschuld verloren.
Übrigens war es beim Bruder des Primizianten, der aus unserer
Ministrantengruppe ebenfalls Priester wurde, ähnlich.
Doch dieses Mal lagen die Dinge anders.
Der Neugeweihte,
mit dem ich auch früher manchmal zusammen ministriert hatte, feierte seine Heimatprimiz im Alten Ritus
an dem Ort, wo eine Heimatprimiz hingehört: in der heimatlichen Pfarrkirche.
Der gegenwärtige Oberhirte
von Berlin hat damit sein Erzbistum einen für mich bemerkenswerten Schritt hin zur Normalität machen
lassen.
Interessanterweise geschah dies ausgerechnet in St. Hedwig – der Mutter aller Berliner Kirchen.
Nach der lutherischen Revolution hat das katholische Leben der Stadt von dort aus in den Tagen des großen
Friedrich schon einmal neu zu sprießen begonnen.
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30 Lesermeinungen
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@ SALOMON …Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser Wie schon Jesus sagte: „Der Teufel geht umher wie
ein brüllender Löwe und sucht wen er verschlingen kann!!!“ Ich glaube ja, daß dieser „Jesus“ eigentlich
„Petrus“ hieß und dies in seinem 1. Brief geschrieben hat (1. Petr 5, 8).
#30 SALOMON 17:52:15 | Freitag, 15. September 2006
Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser… Ich finde es zwar sehr erfreulich wenn Sünder sich bekehren
und zurückkehren zum alten Ritus. Man muss aber auf der Hut sein vor Schafen im Wolfspelz. Wie schon
Jesus sagte: „Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht wen er verschlingen kann!!!“ Darum
warne ich davor, wegen eines einzelnen Ereignisses einen grossen tra ri tra ra zu machen. Jesus sagte
nämlich auch, dass falsche Propheten aufstehen werden. Deshalb würde ich zu einem ähnlichen Ereigniss
nicht so schnell hingehen. Wie Paulus sagte: „Prüfet alles…“ Darum meine ich, hier sollte erstmal von
hoher Instanz ernsthaft geprüft werden, dann erst sehe man weiter!!!
#29 Artois † 16:29:27 | Dienstag, 12. September 2006
Luther war ein bewußter Kirchenspaöter Die Spaltung der Kirche hat Luther von Anfang an wissentlich
und billigend in Kauf genommen. Er hetzte hemmungslos gegen Rom, nicht etwa wegen allfälliger „Mißstände“,
sondern aus Haß gegen die römische Kirchenleitung. Er tat alles um die dt. Fürsten und den Kaiser aufzuhetzen,
damit sich diese in einem Nationalkonzil von Rom lossagen. Seinen Schriften ist überdeutlich anzumerken,
wie er jedes, auch das schäbigste und sinnloseste Argument aufgreift, wenn es sich nur gegen Rom ins
Feld führen läßt. Große Hoffnungen setzte er auf den 1519 gewählten König bzw. Kaiser Karl. Als
dieser sich aber als Verteidiger des Glaubens und der Kircheneinheit entpuppt, hetzte er natürlich sofort
hemmungslos gegen den Kaiser. Die angeblich strikte Obrigkeitstreue, die Luther forderte, war er selbst
nicht bereit zu üben. Scheußlich …
#27 Benedikt 19:54:09 | Montag, 11. September 2006
@ DDL Ein weniger ausgeprägter Charakter („ausgeprägt“ jetzt ohne Wertung) hätte eine solch tiefgreifende
Änderung des kirchlichen Gefüges wohl gar nicht erst initiieren können. Das ist mit Sicherheit unbestreitbar.
Aber es ist halt heute noch so, dass die Katholiken Luther mehrheitlich als „Spalter“ wahrnehmen, der
quasi den späteren protestantischen Bevölkerungsanteil der „Mutter Kirche“ entrissen hat, Naja, warum
wohl? Weil es so ist! Luther hat möglicherweise keine Spaltung gewollt, aber verursacht hat er sie letztendlich
doch. Gegen Ende seines Lebens hat er jedenfalls mehr trennende Akte als versöhnliche gesetzt. Sicher,
seine Theologie hat sich auch verselbstständigt; Leute wie Melanchton waren sicher radikaler als Luther.
die Katholiken gewesen seien, die sich von den Wurzeln entfernt hätten (Sie nennen das „ihre eigenen
Wurzel verleugnen“ Wenn das eine kurzfristige Entwicklung gewesen wäre, dann hätte ich das verstanden.
Für Luther war aber die Kirchengeschichte schon mit den Kirchenväter eine Geschichte der Irrwege. Auch
Luther konnte aber nicht in die Vergangenheit blicken. Er wusste auch nciht, wie die Urkirche war. Protestanten
erkennen die Bibel als Wurzel an und eben nicht die diversen Traditionen, die sich in den ersten 1500
Jahren danach so zusammengesponnen haben. Die Marienfrömmigkeit hat Luther behalten. Der heutige Protestantismus
hat nichts mehr mit Luther zu tun. Ihre Aufassung trifft also nicht zu. Die ändern doch ständig ihre
Auffassungen.
#26 deusexmachina 19:24:30 | Montag, 11. September 2006
@Benedikt Luther war mit Sicherheit reizbar und aufbrausend. Ein weniger ausgeprägter Charakter („ausgeprägt“
jetzt ohne Wertung) hätte eine solch tiefgreifende Änderung des kirchlichen Gefüges wohl gar nicht
erst initiieren können. Aber es ist halt heute noch so, dass die Katholiken Luther mehrheitlich als „Spalter“
wahrnehmen, der quasi den späteren protestantischen Bevölkerungsanteil der „Mutter Kirche“ entrissen
hat, während umgekehrt die Protestanten darauf verweisen, dass es eben – umgekehrt – die Katholiken gewesen
seien, die sich von den Wurzeln entfernt hätten (Sie nennen das „ihre eigenen Wurzel verleugnen“ – Protestanten
erkennen die Bibel als Wurzel an und eben nicht die diversen Traditionen, die sich in den ersten 1500
Jahren danach so zusammengesponnen haben.). Letztendlich ‘mal wieder alles relativ. Wir können aber natürlich
gerne ‘mal die charakterlichen Absonderlichkeiten der diversen Apostel, Kirchenlehrer und Päpste durchgehen…
ob die wohl alle so lammfromm, ausgeglichen und weitblickend waren…?
#25 Benedikt 19:07:43 | Montag, 11. September 2006
@ DDL Nun ja…als Luther merkte, dass ihm nicht gefolgt würde, wandte er sich doch sehr schnell ab.
Er verfasste ziemlich wüste Schriften gegen Papst und Kirche. Sein Charakter scheint etwas labil gewesen
sein. Seine Tragik ist es verkannt zu haben, dass sich eine Institution wie die Kirche nicht einfach von
1000 Jahren Glaubensgut trennen, also quasi ihre eigenen Wurzel verleugnen kann.
#24 deusexmachina 19:00:21 | Montag, 11. September 2006
@matt Sie verkennen, dass eine Spaltung der Kirche Luther ursprünglich völlig fern lag – man hat sie
ihm teilweise regelrecht aufgezwungen; er selbst wäre wohl starr vor Schreck geworden, hätte man ihm
zu Beginn seines theologischen Wirkens prophezeit, dass er das größte Schisma des Christentums einleiten
würde. Dafür aber die Schuld allein auf seiner Seite zu suchen, ist lediglich katholische Selbstgefälligkeit.
Die Spannung, die zum Zerreißen führte, ging von beiden Seiten aus. Im übrigen dürfte selbst der Freund
des kräftigen Wortes Luther ein x-faches an Ausgeglichenheit und Besonnenheit bessessen haben als das,
was aus Ihren reichlich wirren Einlassungen hier tönt.
Luther wusste doch garnicht was er wollte! er schrie herum und tobte und nahm sich dabei doch allzu ernst.
Er hätte sich mal ins Dampfbad legen oder die Füße massieren lassen sollen. Das hätte ihm vielleicht
gut getan. Oder vielleicht ein kühles Bierchen irgendwo. Luther konnte nicht stillhalten und eintauchen
in den schönen Geist, deshalb musste er immer auf die Kirche schimpfen und wenn ihm das zu blöd wurde,
dann schimpfte er auf Adelige und Obrigkeit und dann wiederum auf die Bauern. Mit einem Wort, er wetterte
gegen alles und jeden und er war nicht zur Besinnung zu bringen. Er war ein leicht reizbarer Hysteriker,
ein unausgeglichener Mensch, ohne Weitsicht aber mit viel Geltungsdrang, so wie der matt. Er wußte nicht
was er wollte, aber er wollte es sofort. Ein lautstarker Moralapostel. Einer, der mit seinem unruhigen
Wesen mehr kaputt- als zurechtmachte.
@ Artois Was ist konkret aus geistlich-kirchlicher Sicht einzuwenden gegen diese Praktiken? Pfründenhandel
Die Geistlichen handelten mit den Pfründen der Pfarren, wie die Banker heute mit Aktien. Es war nicht
unüblich, dass ein „Pfarrer“ mehrere einträgliche Pfründe besass und die Seelsorge durch einen Leutpriester
(Vikar) besorgen liess. Dieser wurde vom Pfarrer angestellt, meist zu einem Bruchteil dessen, was die
Pfrund einbrachte. Geäuft wurden die Pfründe jedoch von den Gläubigen, für den Seelsorger Ihrer Pfarre
und nicht für ein den Nutzen ziehendes Phantom. Reliquienhandel und das Anhäufen von Reliquien als leicht
zu versilbernder Staatsschatz Mit dem Handel der Reliquien bereicherten sich Geistliche und Laien. Schmiergelder
flossen, um eine prominente Reliquie zu erhalten. Dem Betrug wurde Tür und Tor geöffnet. Zweifelhafte
Reliquien überschwemmten das Land und die Gläubigen wurden betrogen. Reliquien dienten auch als Staatsschatz
(z.B. in Spanien), so wie in späterer Zeit Edelmetall. Dies ist ein unwürdiger Umgang und Missbrauch
der Reliquien. das Weihen von Teenies zu Bischöfen, das Ernennen von Teenies zu Kardinälen Nicht die
„geistliche Qualität“ war entscheidend, sondern Herkunft. Damit sicherten sich nachgeborene Adelssprösslinge
ein standesgerechtes Leben. Und das betroffene Adelshaus sicherte sich so seinen Einfluss auf die Kirche.
Dies ist ein Missbrauch der Kirche und Betrug an den Gläubigen. Weiteres später
#21 Artois † 17:27:07 | Montag, 11. September 2006
@Guldin Sie könnten sich noch mehr auszeichnen, wenn Sie mal mitteilen, warum Sie die genannten Punkte
als „Mißstand“ bezeichnen? Das ist mir noch nie eingeleuchtet! Was ist konkret aus geistlich-kirchlicher
Sicht einzuwenden gegen diese Praktiken? Beim Ablaßhandel sehe ich die Problematik, finde auch vieles
aus Luthers Thesen richtig und angemessen. Aber der Rest? Luther hat doch aus Hochmut und Besserwisserei
alles aufgegriffen, was irgendwie zur Hand war an tatsächlichen, vermeintlichen oder phantasierten Beschwerden
aus deutschen Landen.
#20 Maledica 15:54:34 | Montag, 11. September 2006
Degradierung Es ist sehr wohl eine Degradierung, wenn ein Priester nicht als Pfarrer eingesetzt wird,
sondern lediglich als Krankenhausseelsorger wirkt. Das heißt im Umkehrschluß nicht, daß die Kranken
weniger wert seien!. Ein Pfarrer mit einer Pfarrei und tausenden Schäflein ist etwas anderes als ein
Krankenhausseelsorger mit ständig wechselndem Publikum. Es ist allgemein bekannt, daß katholische Priester
von Bischöfen von der ordentlichen Seelsorge ferngehalten werden
nicht leugnen oder schönreden Selbstverständlich will und werde ich tatsächliche Mißstände nicht
leugnen oder schönreden. Wollen tun sie nicht, tun dann aber doch Aus solch berufenem Munde als Stroch
bezeichnet zu werden, ist eine wirkliche Auszeichnung.
#18 Artois † 11:08:09 | Montag, 11. September 2006
@Guldin Eigentlich sollte man einem Strolch wie Ihnen nicht antworten, doch zum Seeleheil der zufällig
hier vorbeieilenden: 1. Selbstverständlich will und werde ich tatsächliche Mißstände nicht leugnen
oder schönreden. 2. Gegen den Pfründenhandel ist nichts einzuwenden, wenn er unter Geeigneten stattfindet.
Gabs im Protestantismus übrigens dann genauso, und dürfte es auch heute noch geben (kenne reichlich
Beispiele). 3. Gegen den Reliquienhandel ist aus meiner Sicht der Dinge überhaupt nichts einzuwenden.
Das gleiche gilt für das „Anhäufen von Reliquien“. 4. Gegen die „Weihe von Teenies zu Bischöfen“ ist,
wenn sie gefirmt sind, auch nichts einzuwenden. Jeder der damaligen teenies war geeigneter und verantwortungsbeußter
als unsere heutigen Bischöfe. 5. Gegen die Sanierung von Klosterfinanzen kann man auch nichts einwenden,
das ist ein gottgefälliges Werk, um das sich jede Pfarrei bemühen sollte. 6. Ebensowenig ist gegen das
Errichten von Klöstern zur standesgemässen Versorgung der nachgeborenen Adelssprösslingen einzuwenden.
Im Gegenteil. Damit solte man sofort wieder zum Heile der Christenheit beginnen! 7. Deshalb sage ich:
Ja, die Zeit um 1500 war eine ausgesprochene Blütezeit der kath. Kirche!! Das leidige Ablaßproblem hätte
sich übrigens auch ohne einen destruktiven Fanatiker wie Luther baldigst gelöst. Dafür hätten die
Charismen der Kirche und das hl. Evangelium gesorgt. Heilige Maria, heiliger Otto, bittet für Uns!
Mißstände gab es in der damaligen Kirche nicht Von einer lutherischen Revolutionzu reden, ist tatsächlich
abwegig. Mißstände gab es in der damaligen Kirche, bis auf den Ablaßhandel, der aber keine große Rolle
gespielt hat, nicht. Ach so! und wie nennt man dann, – den blühenden Pfründehandel – den Reliquienhandel
– das Anhäufen von Reliquien als leicht zu versilbernder Staatsschatz – das Weihen von Teenies zu Bischöfen
– das Ernennen von Teenies zu Kardinälen – das inkoorporieren reicher Pfarreien um die Klosterfinanzen
zu sanieren – das Errichten von Klöstern zur standesgemässen Versorgung der nachgeborenen Adelssprösslingen
– usw., usw… Waren dies reiche Blüten der kath. Kirche?
#16 Artois † 18:31:29 | Sonntag, 10. September 2006
Von einer lutherischen Revolution zu reden, ist tatsächlich abwegig. Mißstände gab es in der damaligen
Kirche, bis auf den Ablaßhandel, der aber keine große Rolle gespielt hat, nicht. Luthers Ringen „Wie
kriege ich einen gnädigen Gott“ darf man wohl getrost als abwegig und pathologisch verstehen. Die Menschen
in Berlin und Brandenburg haben sich weder im 16. Jh. noch später für dieses „Ringen“ interessiert.
Gott bewahre uns vor einem neuen „Luther“, de erste hat, bis auf seine Förderung der Kirchenmusik, genügend
Schaden angerichtet.
#15 Guntram 10:29:43 | Sonntag, 10. September 2006
NA UND FritzG: @ Guntram: Das sie sich trauen, hier noch was zu posten, … das dürfte sie ein Sch…dreck
angehen, ob ich hier poste oder nicht. Glauben Sie ernsthaft, daß sie hier Katholiken untereinander aufhetzen
können.
#13 Guntram 08:35:35 | Sonntag, 10. September 2006
Gegeifere der Modernisten sie können es einfach nicht ertragen, daß die Tridentinische Messe einen Sieg
gegenüber dem in manchen Gemeinden abstoßenden NOM davon getragen hat. Mieß machen und verleumenden,
das ist die Art dieser geistig impotenten Zeitgenossen.
#12 philomena 07:41:56 | Sonntag, 10. September 2006
Grundsätze des Forums „Bitte bleiben Sie sachlich und bemühen Sie sich um eine freundliche Diskussionsatmosphäre.
Da es sich um ein katholisches Forum handelt, wird auch Respekt für die katholische Glaubens- und Morallehre
gefordert.“ Nicht einmals dies bekommen wohl einige Forumsmitglieder hin! Da wir mit beleidigenden Worten
wie „Bluhund“ „ und Schmerzbischof“ gearbeitet; die Verbundenheit von Priestern und Gläubigen zur alten
Liturgie herabgewürdigt. Liebe Leute, so kann man Euch und Eure Argumente nicht ernst nehmen! Akzeptiert
doch einfach, dass es für eine ganze Gruppe Leute ein bewegender Tag in Berlin war. Wem es nicht gefällt,
braucht zu solchen Messen nicht hingehen. Ich geh auch nicht zu irgendwelchen „Rambazamba-Messen“.
#11 Celebration 06:45:53 | Sonntag, 10. September 2006
Lutherische Revolution Wie krank muss ein Mensch eigentlich sein, der Luthers Ringen „Wie kriege ich einen
gnädigen Gott“ als Revolution auffasst? Nach all den Missständen in der damaligen Kirche war die Reformation
mehr als überfällig!!!!! Und heute ist ebenfalls eine Reformation á la Luther wieder vonnöten, wenn
ich nur an Medjugorje und all den anderen Sch… denke.
#8 Bernardin † 23:37:22 | Samstag, 9. September 2006
Herr Otto 1)Ein Berliner (?) wurde von Wolfgang Haas aus Lichtenstein ordiniert! Herr Otto ist also jetzt
Priester des Erzbistums Vaduz und der dortige GV kam extra nach Berlin… Wiederum hat der SCHMERZBISCHOF,
er nannte sich selbst (H)Erzbischof, sein wahres Gesicht gezeigt! Er vertreibt die echten Priester des
Bistums und umgibt sich mit Typen, die mit dem Bistums nichts zu tun haben! 2) WIE SCHON VON ANDEREN VERMERKT,
WIRD HIER EIN KRANKENHAUSPFARRER ALS „D E G R A D I E R T E R“ BEZEICHNET! Wer immer diesen Artikel verbrochen
hat, er ist ein ganz mieses Stück! Er offenbart nicht nur die Sicht von kreuz.net bezgl. der Kranken,
Leidenden und Sterbenden, er desavouiert auch die ungeheure grosse und wichtige Aufgabe der Krankenseelsorger!
UND SO ETWAS IST BEI KREUZ.NET AUCH ZU LESEN!!!! DARUM: WEHRET DEN ANFÄNGEN! kreuz.net – offenbare endlich
dein Menschenbild! kreuz.net – entschuldige dich bei den kranken, leidenden, sterbenden, die von sogenannen
„degradierten“ priestern auf ihrem KREUZWEG begleitet werden! kreuz.net – KEHRE UM!!! Schon von Umkehr
gehört?
PRIVAT_BAUKASTEN was wird die Gemeinde zu erleiden haben, in der dieser immigrierte Neupriester nun arbeiten
wird? Wird er auch weiterhin seinen liturgischen Privat-Baukasten zelebireren – ohne Rücksicht auf seine
Gemeinde?
Papstbesuch Ich bin was enttäuscht. Der Papst ist in Bayern – mehrere Tage lang. Es gibt Jugendnächte,
Papstgebete, zehntausende stehen am Straßenrand – und das alles ist kreuz.net heute keine Meldung wert?
flatratepower
Sehr aufschlußreich, diese Gedanken des Herrn Lipowski. Sie lassen tief blicken! Was wundersts. Wer EB
Haas und seinen Bluthund Walser glorifiziert und deren Erscheinen als Schritt zur Normalität betrachtet,
hat wohl nichts verstanden. Vorallem nicht, dass diese geistlichen Herren eines der ältesten Bistümer
nördlich der Alpen geistlich und teritorial gespalten haben und sich jetzt in einen vom Vatikan eingerichteten,
von der Mutterdiözese abgespalteten Reservat zur privaten Nabelschau aufhalten dürfen. Deshalb wohl
der Drang dieser Potentaten ausserhalb ihres Schutzgebietes ab und zu in Erscheinung zu treten.
Normal … >>Im Krankenhaus Kranke und Sterbende seelsorgerlich zu betreuen, ist also eine Degradierung.
Merkwürdige Auffassung.<< Wahrlich – das Gleiche dachte ich auch. –- aber so sind sie … Ansonsten:
Sehr aufschlußreich, diese Gedanken des Herrn Lipowski. Sie lassen tief blicken!
Krankenhausseelsorge Trotzdem wurde der Priester anschließend in die Wüste geschickt, das heißt: zum
Krankenhausseelsorger degradiert. Im Krankenhaus Kranke und Sterbende seelsorgerlich zu betreuen, ist
also eine Degradierung. Merkwürdige Auffassung.
#1 Athanasius 18:26:13 | Samstag, 9. September 2006
Neufrühling gibt es also. Ein Neufrühling der Tradition. Heute wird wieder ein großartiger Mensch in
Vaduz zum Priester geweiht im überlieferten Römischen Ritus, vom gleichen Erzbischof Wolfgang Haas.
Deo gratias. Um das Priestliche Leben und Gottes reichlichen Segen auf das Apostolat dieser Neupriester,
lasset uns Ihm anflehen.