Heirat über den Liebfrauenboten
Der Vater des Papstes hat seine Frau offenbar per Zeitungsannonce gefunden. Er suchte nach einem gut katholischen Mädchen, das Kochen und auch Nähen kann, und wurde schnell fündig.

Das berichtete die heutige Ausgabe der Wochenzeitung ‘Bild am Sonntag’. Die Boulevardzeitung fand die Anzeigen im Bayerischen Staatsarchiv.
Der Text der Anzeige, die von Vater Joseph Ratzinger (* 6. März 1877; † 25. August 1959) aufgegeben wurde, erschien erstmals im März 1920 im katholischen Wochenblatt ‘Altöttinger Liebfrauenbote’.
Der Gendarm schrieb: „Niederer Staatsbeamter, ledig, katholisch, 43 Jahre alt, tadellose Vergangenheit, aus dem Lande, sucht sich mit einem guten, katholischen, reinlichen Mädchen, das gut kochen und alle Hausarbeiten kann, auch im Nähen bewandert ist und Einrichtung besitzt, baldig zu verehelichen.“
Mitte Juli 1920 erschien fast dieselbe Anzeige noch einmal. Inzwischen war der Vater von Benedikt XVI. in den mittleren Staatsdienst aufgestiegen.
Im Inserat unterstrich Joseph Ratzinger senior seine tadellose Vergangenheit. Er erwähnte auch, daß Vermögen keine Bedingung, aber erwünscht sei.
Die Suche glückte. Es meldete sich die Köchin Maria Peintner (* 7. Januar 1884; † 16. Dezember 1963).
Die zwei heirateten bereits am 9. November 1920. Die Hochzeit fand in Pleiskirchen – zehn Kilometer nördlich des Wallfahrtsortes Altötting – statt.
Das Ehepaar Ratzinger bekam drei Kinder: Die 1991 verstorbene Maria, den heute 82jährigen Mons. Georg Ratzinger und den gegenwärtigen Papst.
Die Bekanntschaft über die Zeitungsannoncen und deren Text seien in der Familie bekannt gewesen, erklärte die ‘Bild am Sonntag’ mit Verweis auf einen Brief des Papstes.
Auch die Redaktion des ‘Altöttinger Liebfrauenboten’ habe darüber Bescheid gewußt.
Man habe aber auf Bitten der Diözese Passau auf die Veröffentlichung verzichtet und sich darauf beschränkt, dem Papst das Inserat zuzuschicken.
Die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’ erklärte außerdem, daß die Mutter des Papstes als uneheliche Tochter einer Dienstmagd zur Welt gekommen sei.
Ihre Mutter – also die Großmutter von Benedikt XVI. – habe den Vater des illegitimen Kindes – den Bäcker Isidor Rieger – erst im Jahr nach der Geburt des Kindes geheiratet.
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Mittwoch, 13. September 2006 01:25
Jörg Guttenberger, Köln: DDL „In Schuldn bin ich geboren, war schon in Sünden. als mich die Mutter empfing“
Dieser Satz aus dem Bußpsalm 50 (51) hat absolut nichts mit unehelicher Geburt zu tun!
Es geht hier vielmehr um existentielle Schuld. Hierzu gehört z. B. die Umweltverschmutzung, die jeder von uns zwangsläufig verursacht. So finden wir alle uns in diesem Satz wieder.
Daß die Vorfahren Jesu Christi zum Teil alles andere, als Tugendbolde waren, so z. B. König David, der den Urias hat umbringen lassen, ist bekannt. Das zeigt, daß wir von Gott in inserer sündhaftigkeit angenommen sind.
Es geht hier vielmehr um existentielle Schuld. Hierzu gehört z. B. die Umweltverschmutzung, die jeder von uns zwangsläufig verursacht. So finden wir alle uns in diesem Satz wieder.
Daß die Vorfahren Jesu Christi zum Teil alles andere, als Tugendbolde waren, so z. B. König David, der den Urias hat umbringen lassen, ist bekannt. Das zeigt, daß wir von Gott in inserer sündhaftigkeit angenommen sind.
Dienstag, 12. September 2006 16:57
Horst Schlämmer: @DDL – den Puffmanager!
Horst hält seine Versprechen …
bitteschön
Dienstag, 12. September 2006 16:40
DDL: @Horst Schlämmer & Rainer Tobak
@Schlämmer
Offenkundig haben Sie das damals so wenig kapiert wie heute. Ich hon explizit darauf ab, dass meine Tochter das so wollen würde, und dass sie das auch plausibel vermitteln könnte (und nicht nur als eine Laune, die sie voraussegbar bereuen würde). Zugegeben, speziell bei Prostituierten besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass diese ihren Beruf nicht oder nicht nur freiwillig ausüben – aber ein solcher Fall stand ja gar nicht zur Debatte, hier gibg es darum, was wäre, wenn dies der tatsächliche WUNSCH wäre.
In der Tat, zu dieser Aussage stehe ich. Und Sie? Sie würden sich über einen erklärten Willen hinwegsetzen und natürlich immer alles besser wissen, nicht wahr?
Wenn Sie nicht glauben wollen / können, dass mindestens manche Huren ihren Job aus freien Stücken machen, lesen Sie ‘mal das hier.
@Tobak
Quatsch. Was Sie „natürliche Maßstäbe“ nennen, ist doch letzten Endes nur wieder Ihre Religion und deren Derivate. Begreifen Sie ‘mal, dass Sie mich mit sowas nicht tangieren, nicht erreichen.
Sie geben hier exzellent zum Besten, wie *SIE* sich in obiger Situation verhalten würden: Indem Sie nämlich ausschließlich Ihre Maßstäbe als relevant (für andere!) gelten lassen würden. Und so ist es natürlich völlig klar, dass es Ihnen unmöglich wäre, einen fremden Willen (und sei es den der eigenen Tochter) zu akzeptieren, wenn SIE es sich nicht vorstellen können, wie dieser aussieht. Nicht JEDE Ansicht ist respektabel, aber Sie respektieren ja NUR die eigenen.
Offenkundig haben Sie das damals so wenig kapiert wie heute. Ich hon explizit darauf ab, dass meine Tochter das so wollen würde, und dass sie das auch plausibel vermitteln könnte (und nicht nur als eine Laune, die sie voraussegbar bereuen würde). Zugegeben, speziell bei Prostituierten besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass diese ihren Beruf nicht oder nicht nur freiwillig ausüben – aber ein solcher Fall stand ja gar nicht zur Debatte, hier gibg es darum, was wäre, wenn dies der tatsächliche WUNSCH wäre.
In der Tat, zu dieser Aussage stehe ich. Und Sie? Sie würden sich über einen erklärten Willen hinwegsetzen und natürlich immer alles besser wissen, nicht wahr?
Wenn Sie nicht glauben wollen / können, dass mindestens manche Huren ihren Job aus freien Stücken machen, lesen Sie ‘mal das hier.
@Tobak
Quatsch. Was Sie „natürliche Maßstäbe“ nennen, ist doch letzten Endes nur wieder Ihre Religion und deren Derivate. Begreifen Sie ‘mal, dass Sie mich mit sowas nicht tangieren, nicht erreichen.
Sie geben hier exzellent zum Besten, wie *SIE* sich in obiger Situation verhalten würden: Indem Sie nämlich ausschließlich Ihre Maßstäbe als relevant (für andere!) gelten lassen würden. Und so ist es natürlich völlig klar, dass es Ihnen unmöglich wäre, einen fremden Willen (und sei es den der eigenen Tochter) zu akzeptieren, wenn SIE es sich nicht vorstellen können, wie dieser aussieht. Nicht JEDE Ansicht ist respektabel, aber Sie respektieren ja NUR die eigenen.
Dienstag, 12. September 2006 11:36
Rainer Tobak: Da haben Sie das Eu-dämönchen aber an einem
wunden Punkt getroffen, Host!
Für den Glücksbegriff kennt dieses angeblich keine objektiven Kriterien. Wenn das Glück eines Menschen damit identisch ist, daß er sich „wohl fühlt“, und dieses wiederum nur subjektive Maßstäbe kennt, dann müßte ein Vater auch tatenlos mitansehen, wie seine Tochter Drogen konsumiert, fühlt sie sich doch – nach eigenem Bekunden – dabei „am wohlsten“ überhaupt. „Glücklich“ oder „unglücklich“ ist unser Leben eben nicht einfach nach dem Maßstab angenehmer oder unangenehmer „Zustände“, es muß natürliche Maßstäbe geben und den Gedanken an ein umfassendes Ziel, das es uns erlaubt, gegenüber unseren verschiedenen Handlungszielen die Freiheit der Disposition zu behaupten.
Für den Glücksbegriff kennt dieses angeblich keine objektiven Kriterien. Wenn das Glück eines Menschen damit identisch ist, daß er sich „wohl fühlt“, und dieses wiederum nur subjektive Maßstäbe kennt, dann müßte ein Vater auch tatenlos mitansehen, wie seine Tochter Drogen konsumiert, fühlt sie sich doch – nach eigenem Bekunden – dabei „am wohlsten“ überhaupt. „Glücklich“ oder „unglücklich“ ist unser Leben eben nicht einfach nach dem Maßstab angenehmer oder unangenehmer „Zustände“, es muß natürliche Maßstäbe geben und den Gedanken an ein umfassendes Ziel, das es uns erlaubt, gegenüber unseren verschiedenen Handlungszielen die Freiheit der Disposition zu behaupten.
Dienstag, 12. September 2006 11:01
Horst Schlämmer: @DDL…
Sie sollten nicht schon am frühen Morgen die 7. Pulle Bier trinken.
Erinnerungslücken hilft der liebe und gütige Horst gern füllen.
Horst am 09. Juni 2006
Hoffen wir mal, dass GOTT Ihre Kinder, wenn Sie denn überhaupt einmal welche haben werden, – davor bewahrt in dieser Branche aus völlig freien Stücken tätig zu werden. Auch nicht als Nebenjob, wenn es auch schnell verdientes Geld ist.
Da ich Sie nicht für gar so verkommen halte, mutmasse ich, daß Sie bei dem Gadanken, daß über eines Ihrer Kinder täglich ein halbes Dutzend und mehr Männer steigen mit Ihrem Kopf an die Wand schlagen würden, da Ihnen die Hilfe des Gebetes fremd ist.
Als Übung empfehle ich Ihnen sich vorzustellen, Ihre sich prostituierende Freundin wäre Ihre Tochter.
DDL am 09. Juni 13.46 Uhr
Wenn sie sich dabei aber wohl fühlen würde – warum sollte ich das dann ablehnen?
Erinnerungslücken hilft der liebe und gütige Horst gern füllen.
Horst am 09. Juni 2006
Hoffen wir mal, dass GOTT Ihre Kinder, wenn Sie denn überhaupt einmal welche haben werden, – davor bewahrt in dieser Branche aus völlig freien Stücken tätig zu werden. Auch nicht als Nebenjob, wenn es auch schnell verdientes Geld ist.
Da ich Sie nicht für gar so verkommen halte, mutmasse ich, daß Sie bei dem Gadanken, daß über eines Ihrer Kinder täglich ein halbes Dutzend und mehr Männer steigen mit Ihrem Kopf an die Wand schlagen würden, da Ihnen die Hilfe des Gebetes fremd ist.
Als Übung empfehle ich Ihnen sich vorzustellen, Ihre sich prostituierende Freundin wäre Ihre Tochter.
DDL am 09. Juni 13.46 Uhr
Wenn sie sich dabei aber wohl fühlen würde – warum sollte ich das dann ablehnen?
Dienstag, 12. September 2006 10:43
DDL: @Horst Schlämmer
„Jemand, der der eigenen Tochter als Zuhälter dienen und ihr das Puffmangement führen würde, braucht
sich vor keiner Diskussion im deutschen Privatfernsehen zu fürchten. Das sind die Ansichten mit denen
man heute noch Quote machen kann.“
Sie sollten nicht schon am frühen Morgen die 7. Pulle Bier trinken.
Sie sollten nicht schon am frühen Morgen die 7. Pulle Bier trinken.
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