Päpstlicher Widerstand + Kreuz als Tatwaffe + Es wird gefährlich + Die Vermarktung des schwachen Geschlechtes + Quasiamtlich
Päpstlicher Widerstand
Deutschland. Benedikt XVI. widersetzte sich gestern auf seiner Bayern-Reise mehrmals
dem offiziellen Reise-Zeitplan. In der Altöttinger Anbetungskapelle forderte ihn sein Zeremonienmeister,
Erzbischof Piero Marini laut ‘Radio Vatikan’ zweimal zum Gehen auf: „Der Papst sagte »Nein«, verharrte
im Gebet, wischte Tränen vom Gesicht.“ In seinem Geburtsort Marktl blieb für den geplanten Besuch in
der Pfarrkirche St. Oswald nicht viel Zeit. Der Papst verharrte kurz beim Taufstein, an dem er die Heilige
Taufe erhalten hatte. Vor seinem Geburtshaus stieg er – entgegen der Planung – aus dem Papamobil, um die
Menschenmenge zu begrüßen. Das Haus selber betrat er nicht.
Kreuz als Tatwaffe
Österreich. Ein 50jähriger
offenbar geisteskranker Gastwirt aus dem Bundesland Steiermark hat am Sonntag nachmittag drei Polizeibeamte
mit einem 25 cm großen Kupferkreuz angegriffen. Der Mann schlug einen der Beamten mit dem Kreuz nieder
und verletzte ihn schwer. Zwei weitere wurden leicht verletzt. Der Wirt hatte zuvor seine Gäste und das
Personal aus dem Lokal geschmissen. Im Krankenhaus griff der Tobende weitere Polizisten an. Bei Untersuchungen
stellte man fest, daß der Wirt ein fünf Zentimeter langes Kreuz geschluckt hatte. Das Kruzifix blieb
in der Speiseröhre stecken und mußte operativ entfernt werden.
Es wird gefährlich
Das Boulevardmagazin
‘Spiegel’: Gibt es das Böse?
Der emeritierte Münchener Philosophieprofessor Robert Spaemann: Offensichtlich.
Gómez Dávila sagt einmal, es ist noch nicht alles verloren, wenn Menschen nicht an Gott glauben. Aber
gefährlich wird es, wenn sie stattdessen an den Menschen glauben und den Teufel für eine Fiktion halten.
Die Vermarktung des schwachen Geschlechtes
Rumänien. Das rumänische Parlament will die Hurerei legalisieren.
Damit soll angeblich dem Menschenhandel ein Riegel vorgeschoben werden. Das berichtete ‘Radio Vatikan’.
Tatsächlich geht es vor allem darum, den lukrativen Sex-Tourismus ins Land zu holen. Vertreter der Orthodoxie
haben das Parlament gedrängt, die geplante Legalisierung nicht umzusetzen. Dadurch werde der Eindruck
vermittelt, die Sünde würde öffentlich toleriert.
Quasiamtlich
„Die Berufslaien sind seltsame Apostel.
Sie predigen das Priestertum der Gläubigen, reduzieren aber Kirche auf Amtskirche, wenn ihnen die Lehre
nicht behagt – um dann auf eine Mitra anderthalbe zu setzen und für ihre Sondermeinung einen quasiamtlichen
Charakter zu reklamieren.“
Aus einem Kommentar von Patrick Bahners in der ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’
am Fest Maria Geburt
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