Stellvertreter Christi oder Superman?
Die Papstreise in Bayern verläuft praktisch reibungslos. Heute jubelten dem Heiligen Vater in Altötting 60.000 Gläubige zu. Auch eine winzige Panne wurde bekannt.
(kreuz.net, Altötting) Papst Benedikt XVI. wurde heute – am dritten Tag seines Besuchs in Bayern – mit
einem Hubschrauber in den Marienwallfahrtsort Altötting geflogen.Der Heilige Vater betete zuerst in der Gnadenkapelle und schüttelte vielen Pilgern die Hände. Mehreren Kindern küßte er die Stirn.
Um 10.30 Uhr begann die Heilige Messe unter dem Jubel von 60.000 Pilgern. Sie schwenkten Fähnchen und sangen „Viva il Papa“.
Benedikt XVI. predigte über das Evangelium von der Hochzeit zu Kana.
Dort nenne Christus seine Mutter „Frau“ – so der Papst. Damit drücke er die Stellung der Muttergottes in der Heilsgeschichte aus. Sie weise voraus auf die Stunde der Kreuzigung, in der Christus seine Mutter wieder als „Frau“ ansprechen werde.
Die Bezeichnung weise auch zurück auf die Erschaffung Evas, die Adam als „Frau“ benannte:
„So steht Maria als die neue, die endgültige Frau im Johannes-Evangelium, als die Gefährtin des Erlösers, als unsere Mutter.“
Doch noch weniger als die Bezeichnung Frau gefalle uns, daß Christus fragte: „Was willst du von mir, Frau?“ Wörtlich heißt sogar: „Was habe ich mit dir zu tun, Frau?“
Der Heilige Vater beantwortete in seiner Predigt die Frage Christi: „Wir möchten einwenden: Viel hast du zu tun mit ihr. Sie hat dir Fleisch und Blut gegeben, deinen Leib.“
Doch nicht nur den Leib. Die Muttergottes habe Christus mit ihrem aus dem Herzen kommenden Ja gegenüber dem Erzengel Gabriel getragen. Sie habe ihn mit mütterlicher Liebe ins Leben und in die Gemeinschaft des Volkes Israel eingeführt.
Ebenso wie die Muttergottes habe auch der ewige Sohn dem Vater sein Jawort gegeben:
„Opfer und Gaben hast du nicht gewollt, einen Leib hast du mir bereitet. Siehe, ich komme, deinen Willen zu tun.“
Das doppelte Ja des Sohnes und Mariens werde zu einem einzigen Jawort: „Was sie im tiefsten miteinander zu tun haben, ist dieses zweifache Ja, in dessen Zusammenfallen die Menschwerdung geschehen ist.“
Die Predigt im Wortlaut
Zur Opferung empfing der Heilige Vater neben den eucharistischen Gaben die Siegerbilder eines Schülermalwettbewerbes, ein Modell des Jugendkreuzes des Bistums Passau, Arbeiten aus der Behindertenwerkstätte in Altötting, einen Pilgerstab und eine Miniaturfigur von Papst Johannes Paul II.
Nach der Messe betete der Heilige Vater als erster in der erst vor wenigen Tagen eingeweihten Anbetungskapelle den eucharistischen Heiland an. Für den Nachmittag ist die Fahrt im Papamobil zur nahe gelegenen Basilika St. Anna geplant.
Dort wird der Papst mit Ordensleuten und Priesterseminaristen die Vesper beten.
Am Abend endet das Besuchsprogramm mit einem Kurzbesuch des Papstes in seinem nahegelegenen Geburtsort Marktl am Inn. Danach wird er mit dem Hubschrauber nach Regensburg weiterfliegen.
Die Reise des Papstes verlief bis auf kleine Änderungen und Störungen reibungslos.
Bei der gestrigen Messe in München löste sich in letzter Minute auch eine Panne mit eingesperrten Hostien. Das Zahlenschloß des Containers, in dem 150.000 Hostien für die Messe aufbewahrt wurden, ließ sich nicht öffnen.
Der zuständige Diakon bemerkte die Schwierigkeit kurz vor Beginn der Messe. Die Feuerwehr wollte mit einem Bolzenschneider abhelfen.
Doch als das Gerät angesetzt wurde, öffnete sich das Schloß.
„Vielleicht hat die göttliche Fügung die Zahlenkombination geöffnet“, scherzte der verantwortliche Organisator, Hw. Siegfried Kneißl.
Die Heimatreise des Papstes stößt generell auf viel Lob – sogar von Protestanten und Muselmanen.
Der protestantische Bundespräsident Horst Köhler wiederholte bei der Ankunft des Papstes am Freitag, daß sich – nach den Worten des evangelischen Landesbischofs Johannes Friedrich – auch die evangelische Kirche über den Besuch freue.
Der Leipziger Imam Hassan Dabbagh würdigte den Papst in einer Fernsehsendung für sein Bemühen um den interreligiösen Dialog.
Nur die auf Sexualthemen fixierte Ex-Theologin Uta Ranke-Heinemann – eine ehemalige Studienkollegin des Papstes – kritisierte den Heiligen Vater.
„Ich klage Johannes Paul II. und Benedikt XVI. an wegen jahrzehntelangen Verbrechens in Form von tödlicher Irreführung der Menschheit“, schrieb die 78jährige in der marxistischen Tageszeitung ‘Junge Welt’.
„Ich klage sie an, an Krankheit und Tod vieler Menschen die Schuld zu tragen.“ Beide verträten eine rückwärtsgewandte Sexualmoral und verkündeten, daß Kondome Löcher hätten und in die Hölle führten.
Sie habe mit seiner Wahl große Hoffnungen verbunden: „Aber es bleibt beim alten Kurs“ – erklärte Frau Ranke erwartungsgemäß. Vom Papstbesuch verspreche sie sich viel Pomp und Glanz – mehr nicht. Die Päpste seien „Show-Päpste“ geworden.
Die Medien degradieren den Stellvertreter Christi zu einem „Superstar“. Gleichzeitig schürt die italienische Presse das Gerücht um angebliche Herzbeschwerden des Papstes.
Man stützt sich dabei auf eine Aussage von Benedikt XVI. auf seinem Flug nach München und zu Füßen der Mariensäule: „Ich bin ja ein sehr alter Mann, und wie viel Zeit der Herr mir noch gibt, weiß ich nicht.“
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Dienstag, 12. September 2006 09:18
DDL: @Josef – Haarscharf erfasst
Jetzt ‘mal unabhängig vom religiösen Kontext, sind die 10 Gebote ja überwiegend durchaus auch sinnvoll,
wobei sie natürlich dann am sinnvollsten sind, wenn sie jeder einzelne FÜR SICH beherzigt… und nicht
etwa, wenn sie irgendwelchen Oberschlaus als Maß der Korrektheit anderer dienen.
Meine Replik vorhin war ja auch keineswegs ernst gemeint, sondern sollte dem Schnabeltier nur ‘mal zeigen, wie dämlich diese „die Homosexuellen brechen die 10 Gebote!!!“-Litanei war.
Meine Replik vorhin war ja auch keineswegs ernst gemeint, sondern sollte dem Schnabeltier nur ‘mal zeigen, wie dämlich diese „die Homosexuellen brechen die 10 Gebote!!!“-Litanei war.
Dienstag, 12. September 2006 07:21
Josef: @DDL, über die 10 Gebote
habe ich auch schon viel nachgedacht. Jedes fängt mit DU an. So sollte man sie eigentlich auch verstehen:
Auf sich persönlich bezogen, auf MICH. Hätte Gott gewollt, dass wir besorgt sind, dass der Nächste
die Gebote einhält, hätte er uns doch geboten: ER soll… ja ?
Es fragt uns keiner, ob es uns gefällt,
ob wir das Leben lieben oder hassen.
Wir werden ungefragt in diese Welt gestellt
und müssen sie auch ungefragt verlassen.
Mascha Kaleko
Es fragt uns keiner, ob es uns gefällt,
ob wir das Leben lieben oder hassen.
Wir werden ungefragt in diese Welt gestellt
und müssen sie auch ungefragt verlassen.
Mascha Kaleko
Dienstag, 12. September 2006 02:14
Jawohl!: Nanananana
Sehen Sie irgendwo „Antidiebstahllobby“-Fanatiker, die mit ähnlicher Inbrunst gegen ein von Gott verbotenes
und tatsächlich auch objektiv schädliches Verhalten protestieren?
Hätten wir eine agressive Diebstahllobby in unserem Land, gäbe es die nicht lange, so wäre die Reaktion, auch Ihre.
Bezogen auf das Übel homosexueller Untaten UND DER AGRESSIVEN PROPAGANDA DAFÜR (!!!), sind die meisten zu feige, weil sie Angst davor haben als »homophob« zu gelten. Dabei haben wir Katholiken vor nichts und niemandem Angst. Nicht einmal vor Gott. Aber schon gar nicht vor den warmen Brüdern. Eher haben die vor uns Angst.
Hätten wir eine agressive Diebstahllobby in unserem Land, gäbe es die nicht lange, so wäre die Reaktion, auch Ihre.
Bezogen auf das Übel homosexueller Untaten UND DER AGRESSIVEN PROPAGANDA DAFÜR (!!!), sind die meisten zu feige, weil sie Angst davor haben als »homophob« zu gelten. Dabei haben wir Katholiken vor nichts und niemandem Angst. Nicht einmal vor Gott. Aber schon gar nicht vor den warmen Brüdern. Eher haben die vor uns Angst.
Dienstag, 12. September 2006 01:29
DDL: @Schnabeltierkönig
Selten so einen Quatsch gelesen, nicht’mal auf kreuz.net – und das will was heißen.
Ist ja putzig, Ihr Privatkatechismus – den man durch bloße Substitution auf jede Bevölkerungsgruppe anwenden könnte, der man irgendwie ‘was Böses will, von Schwulen über Juden bis hin zu Anwälten und Telekom-Marketingstrategen. Ach ja, und natürlich auf Katholiken, die irggendwie an irgendwas „Falsches“ glauben (je nach Blickwinkel Piussisten oder V2-Indianer, ganz, wie’s beliebt).
Soll ich das ‘mal eben auf Sie umbiegen, nur so als „Proof of Concept“?
1: Sie huldigen dem Götzen der Homophobie.
2: Sie missbrauchen Gottes Namen für ihre Privatfehde mit H. (=Homosexuellen), die Sie doch zu lieben angehalten sind.
3: Sie verbreiten Ihren Müll auch sonntags.
4: Sie verhöhnen die Eltern h. Kinder; ihre EIGENEN Eltern beschämen Sie durch Ihr mieses Geschwätz.
5: Genug von Sprüchen wie Ihren, und H. werden wieder aufgeknüpft und zu Tode geprügelt.
6: Im Gegensatz zu H. KÖNNEN Sie das immerhin brechen (das 6. Gebot KÖNNEN die nach ggw. Kirchensicht gar nicht brechen, sofern sie sich nicht hetero „tarnen“). Also brechen Heten das 6. Gebot öfter als Homosexuelle.
7: Sie stehlen h. Mitbürgern ihre garantierten Rechte oder versuchen es zumindest.
8: Über H. wird hier gelogen, dass sich die Balken biegen, auch von Ihnen.
9: Vgl. „Rechte der H.“.
10: „Alles, was sein ist“, z.B. Erfüllung und Lebensglück, das Sie H. nicht gönnen.
q.e.d.
Sehen Sie? So simpel. Und auch nicht verbogener als Ihr Quatsch.
Ist ja putzig, Ihr Privatkatechismus – den man durch bloße Substitution auf jede Bevölkerungsgruppe anwenden könnte, der man irgendwie ‘was Böses will, von Schwulen über Juden bis hin zu Anwälten und Telekom-Marketingstrategen. Ach ja, und natürlich auf Katholiken, die irggendwie an irgendwas „Falsches“ glauben (je nach Blickwinkel Piussisten oder V2-Indianer, ganz, wie’s beliebt).
Soll ich das ‘mal eben auf Sie umbiegen, nur so als „Proof of Concept“?
1: Sie huldigen dem Götzen der Homophobie.
2: Sie missbrauchen Gottes Namen für ihre Privatfehde mit H. (=Homosexuellen), die Sie doch zu lieben angehalten sind.
3: Sie verbreiten Ihren Müll auch sonntags.
4: Sie verhöhnen die Eltern h. Kinder; ihre EIGENEN Eltern beschämen Sie durch Ihr mieses Geschwätz.
5: Genug von Sprüchen wie Ihren, und H. werden wieder aufgeknüpft und zu Tode geprügelt.
6: Im Gegensatz zu H. KÖNNEN Sie das immerhin brechen (das 6. Gebot KÖNNEN die nach ggw. Kirchensicht gar nicht brechen, sofern sie sich nicht hetero „tarnen“). Also brechen Heten das 6. Gebot öfter als Homosexuelle.
7: Sie stehlen h. Mitbürgern ihre garantierten Rechte oder versuchen es zumindest.
8: Über H. wird hier gelogen, dass sich die Balken biegen, auch von Ihnen.
9: Vgl. „Rechte der H.“.
10: „Alles, was sein ist“, z.B. Erfüllung und Lebensglück, das Sie H. nicht gönnen.
q.e.d.
Sehen Sie? So simpel. Und auch nicht verbogener als Ihr Quatsch.
Dienstag, 12. September 2006 01:12
Schnabeltierkönig: deusexmachina@
Sie sind im Unrecht deusexmachina! Die 10 Gebote sind keine Top Ten Liste der Sünden. Sie fassen lediglich
die wichtigsten Gebote zusammen, gegen die am häufigsten verstoßen wird. Wären die 10 Gebote wirklich
eine Top Ten Aufzählung wie Sie es lächerlicherweise gedacht haben, dann wäre Homosexualiät gleich
an erster Stelle. Denn Homosexualität trägt praktisch alle Vertöße gegen die 10 Gebote in sich.
Homos. verstößt gegen: >Du sollst keine anderen Götter haben neben mir< (SEX (unehelich) ist der Götze der Gottlosen. Diesen feiert man z.B am CSD)
Homos. verstößt gegen: >Du sollst den Namen des Herrn … nicht missbrauchen< (Indem Schwule Gott für ihre Sache einspannen wollen, Ihm also unterstellen das Er selbst nicht mehr weiß was Er Mose über Homosexualität gesagt hat, lästern sie Ihn)
Homos. verstößt gegen: >Du sollst den Sabbat heiligen< (Der Sabbat ist da um an die Ehre Gottes zu denken. Wer aber Gott lästert (siehe 2. Gebot), wird am Sabbat nicht damit aufhören)
Homos. verstößt gegen: >Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren< (Die größte Ehre für Eltern ist ja bekanntlich das Enkelkind, dass Schwule miteinander nicht zeugen können)
Homos. verstößt gegen: >Du sollst nicht töten< (AIDS tötet Menschen)
Homos. verstößt gegen: >Du sollst nicht ehebrechen< (Gesichert wurde so die Nachkommenschaft. Was Schwule für die Nachkommenschaft tun ist bekannt)
Tja, der Platz reicht nicht, schade.
Homos. verstößt gegen: >Du sollst keine anderen Götter haben neben mir< (SEX (unehelich) ist der Götze der Gottlosen. Diesen feiert man z.B am CSD)
Homos. verstößt gegen: >Du sollst den Namen des Herrn … nicht missbrauchen< (Indem Schwule Gott für ihre Sache einspannen wollen, Ihm also unterstellen das Er selbst nicht mehr weiß was Er Mose über Homosexualität gesagt hat, lästern sie Ihn)
Homos. verstößt gegen: >Du sollst den Sabbat heiligen< (Der Sabbat ist da um an die Ehre Gottes zu denken. Wer aber Gott lästert (siehe 2. Gebot), wird am Sabbat nicht damit aufhören)
Homos. verstößt gegen: >Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren< (Die größte Ehre für Eltern ist ja bekanntlich das Enkelkind, dass Schwule miteinander nicht zeugen können)
Homos. verstößt gegen: >Du sollst nicht töten< (AIDS tötet Menschen)
Homos. verstößt gegen: >Du sollst nicht ehebrechen< (Gesichert wurde so die Nachkommenschaft. Was Schwule für die Nachkommenschaft tun ist bekannt)
Tja, der Platz reicht nicht, schade.
Montag, 11. September 2006 21:38
rudolfsohn: @Horst Schlämmer
Treffend formuliert, Horsti.
Genauso ist es
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