Papst Benedikt XVI. predigte bei der heutigen Vesper in der Kirche der Heiligen Anna in Altötting: Dabei richtete er eine dringende Bitte an den Himmel.
(kreuz.net, Altötting) Papst Benedikt XVI. sprach heute abend im Gnadenort Altötting in der Basilika
der Heiligen Anna vor Seminaristen, Priestern und Ordensleuten.
Im Haus der Heiligen Anna sei die größte
Berufung der Heilsgeschichte gereift. Am Beispiel Mariens solle die Berufung für den Dienst an Jesus
Christus gelernt werden:
Maria habe ihre Berufung aus dem Mund des Engels empfangen. In unsere Stube
trete der Engel nicht sichtbar ein, aber mit jedem von uns habe der Herr seinen Plan.
So sei es unser Auftrag, „hörend zu werden, fähig, seinen Anruf zu vernehmen, mutig und treu zu werden,
damit wir ihm folgen und am Schluß als zuverlässige Knechte befunden werden, die recht mit der anvertrauten
Gabe gewirkt haben“.
„Wir wissen, der Herr sucht Arbeiter für seine Ernte. Er selber hat es gesagt:
»Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, Arbeiter für
seine Ernte auszusenden«, zitierte Benedikt XVI. den Heiligen Evangelisten Markus.
„Dazu haben wir uns
hier versammelt, diese Bitte zum Herrn der Ernte hinaufzuschicken. Ja, die Ernte Gottes ist groß und
wartet auf Arbeiter.“
Es fehlten die Menschen, die bereit sind, sich zu Gottes Erntearbeitern zu machen,
bedauerte der Heilige Vater.
Es sei heute wie damals – „als den Herrn das Mitleid erschütterte über
Menschen, die ihm wie Schafe ohne Hirten erschienen, Menschen, die gewiß alles Mögliche wußten, aber
nicht sehen konnten, wie ihr Leben recht zu ordnen sei“.
„Herr, schau die Not dieser unserer Stunde an,
die Boten des Evangeliums braucht, Zeugen für dich, Wegweiser zum »Leben in Fülle«! Sieh die Welt
und laß dich auch jetzt vom Mitleid erschüttern! Sieh die Welt an und schicke Arbeiter! Mit dieser Bitte
klopfen wir an der Tür Gottes an.“
Mit dieser Bitte klopfe der Herr auch an unser eigenes Herz: „Herr,
willst du mich? Ist es nicht zu groß für mich? Bin ich nicht zu klein dazu? Fürchte dich nicht, hat
der Engel zu Maria gesagt. Fürchte dich nicht. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, sagt er durch
den Propheten Jesaja zu uns – zu einem jeden von uns.“
„Wohin gehen wir, wenn wir Ja sagen zum Ruf des
Herrn?“ Die kürzeste Beschreibung der priesterlichen Sendung – die in analoger Weise auch für die Ordensleute
gelte – stamme vom Evangelisten Markus: „Er machte zwölf, damit sie bei ihm seien und damit er sie sende.“
„Bei ihm sein und als Gesandter auf dem Weg zu den Menschen – das gehört zusammen.“
Es bilde gemeinsam
das Wesen des geistlichen Berufs, des Priestertums: Nur wer bei „Ihm“ sei, lerne ihn kennen und könne
ihn recht verkünden:
„Wer bei ihm ist, behält es nicht für sich, sondern muß weitergeben, was er
gefunden hat. Es geht ihm wie dem Andreas, der seinem Bruder Simon sagte: »Wir haben den Messias gefunden“.
Der Evangelist fügt hinzu: »Und er führte ihn zu Jesus«.“
Der Heilige Vater warnte davor, diese Verbindung
mit Gott nicht zu verlieren. Ansonsten verkomme das Priestertum zu leerem Aktivismus.
Um mit Gott verbunden
zu bleiben, sei es vor allem wichtig, „täglich von innen her“ die Heilige Messe zu lesen:
Wenn wir die
Heilige Messe wirklich als betende Menschen feierten, „unser Wort und unser Tun mit dem uns vorausgehenden
Wort und der Gestalt der Eucharistiefeier vereinigen, wenn wir in der Kommunion uns wirklich von ihm umfangen
lassen, ihn empfangen – dann sind wir bei ihm“.
Papst Benedikt XVI. nannte auch das Stundengebet als
„eine grundlegende Weise“, um bei Gott zu sein. Damit unsere Eucharistiefeier und das Stundengebet von
innen gefüllt blieben, müßten wir auch immer wieder die Heilige Schrift geistlich lesen:
„Nicht nur
Worte aus der Vergangenheit enträtseln, sondern nach dem gegenwärtigen Zuspruch des Herrn an mich suchen.“
Nur so könne das heilige Wort als gegenwärtiges Wort Gottes zu den anderen gebracht werden.
Der Heilige
Vater betonte auch den „Schatz“ der eucharistischen Anbetung: Mit der neu geweihten Anbetungskapelle von
Altötting habe der Wallfahrtsort eine neue Schatzkammer erhalten:
Wo einst die Schätze der Vergangenheit,
Kostbarkeiten der Geschichte und der Frömmigkeit aufbewahrt wurden, sei jetzt der Ort für den eigentlichen
Schatz der Kirche: die ständige Gegenwart des Herrn im Sakrament, so der Heilige Vater.
„Der Herr erzählt
uns in einem seiner Gleichnisse von dem im Acker verborgenen Schatz. Wer ihn gefunden hat, verkauft alles,
um den Acker erwerben zu können, weil der versteckte Schatz alle anderen Werte übertrifft. Der verborgene
Schatz, das Gut über alle Güter, ist das Reich Gottes – ist er selber, das Reich in Person.“ In der
heiligen Hostie sei er da, der wahre Schatz, für uns immer zugänglich.
Papst Benedikt XVI. zitierte
an dieser Stelle ein Wort der Heiligen Edith Stein:
Der Herr ist im Tabernakel gegenwärtig mit Gottheit
und Menschheit. Er ist da, nicht Seinetwegen, sondern unseretwegen: weil es Seine Freude ist, bei den
Menschen zu sein.
Und weil er weiß, daß wir, wie wir nun einmal sind, Seine persönliche Nähe brauchen.
Die Konsequenz ist für jeden natürlich Denkenden und Fühlenden, daß er sich hingezogen fühlt und
dort ist, sooft und solange er darf.
„Lieben wir es, beim Herrn zu sein. Da können wir alles mit ihm
bereden. Unsere Fragen, unsere Sorgen, unsere Ängste. Unsere Freuden. Unsere Dankbarkeit, unsere Enttäuschungen,
unsere Bitten und Hoffnungen. Da können wir es ihm auch immer wieder sagen: Herr, sende Arbeiter in deine
Ernte. Hilf mir, ein guter Arbeiter in deinem Weinberg zu sein.“
Am Schluß seiner Predigt verwies der
Heilige Vater auf „den guten Bruder Konrad“, der in Altötting gelebt hatte. Er habe auf ein großes Erbe
verzichtet, weil er ganz Jesus Christus nachfolgen, ganz mit ihm sein wollte. Er habe sich – wie es der
Herr im Gleichnis empfehle – auf den letzten Platz gesetzt, als demütiger Pfortenbruder.
In seiner Pfortenstube
habe er das Wort des Heiligen Markus über die Apostel verwirklicht:
„Mit ihm sein und gesandt sein zu
den Menschen. Er konnte von seiner Zelle aus immer auf den Tabernakel hinschauen, immer »mit ihm sein«.“
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73 Lesermeinungen
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#73 Graf von Galen 23:44:43 | Mittwoch, 13. September 2006
Wider VII, @ Benedikt Gemäß ihrer Aufgabe, Einheit und Liebe unter den Menschen und damit auch unter
den Völkern zu fördern, faßt sie vor allem das ins Auge, was den Menschen gemeinsam ist und sie zur
Gemeinschaft untereinander führt. Erste Aufgabe der Kirche ist aber das Heil der Seelen, dem alles andere
untergeordnet ist ! Unablässig aber verkündet sie und muß sie verkündigen Christus, der ist „der Weg,
die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6), in dem die Menschen die Fülle des religiösen Lebens finden,
in dem Gott alles mit sich versöhnt hat4 Das Dogma „Extra Ecclesiam nulla salus“ wird verschwiegen, es
ist nur noch von der „Fülle“ die Rede ! Deshalb mahnt sie ihre Söhne, daß sie mit KIugheit und Liebe,
durch Gespräch und Zusammenarbeit mit den Bekennern anderer Religionen sowie durch ihr Zeugnis des christlichen
Glaubens und Lebens jene geistlichen und sittlichen Güter und auch die sozial-kulturellen Werte, die
sich bei ihnen finden, anerkennen, wahren und fördern. Die Irrtümer sollen also nicht angesprochen werden !
Gewiß ist die Kirche das neue Volk Gottes, trotzdem darf man die Juden nicht als von Gott verworfen oder
verflucht darstellen, als wäre dies aus der Heiligen Schrift zu folgern Das Konzil von Florenz sagt etwas
anderes ! die Gläubigen mit leidenschaftlichem Ernst dazu auf, daß sie „einen guten Wandel unter den
Völkern führen“ (1 Petr 2,12) und womöglich, soviel an ihnen liegt, mit allen Menschen Friedem halten
Frieden um den Preis der Preisgabe des Taufbefehles Christi !
Akzentsetzungen Ein weiteres Beispiel für Abschwächung katholischer Glaubensinhalte: Im Alten Ritus
wurde der Zelebrant mindestens zweimal heilsamerweise an die Möglicghkeit der Ewigen Verdammnis erinnert:
Im Kanon (Hochgebet) : „ab aeterna damnatione nos eripi…„(„rette uns vor der ewigen Verdammnis“) und
in einem der drei Vorbereitungsgebete vor dem Kommunionempfang: „Perceptio corporis… non mihi proveniat
in iudicium ed condemnationem“.(„Der Empfang deines Leibes bringe mir nicht Gericht und Verdammnis“) Im
neuen Ritus sind zwar beide Gebete nicht gestrichen, sind aber nun Auswahltexte: Anstelle des Ersten Hochgebetes
kann auch ein anderes gewählt werden (wird in den meisten Pfarreigottessdiensten getan, es gibt unzählige
Priester, die nie das Erste Hochgebet (den Römischen Kanon; Papst Benedikt macht da glücklicherweise
eine Ausnahme: er verwendete es beim Weltjugendtag in Köln und z.B. auch heute in Regensburg ) verwenden,
in keinem der anderen Hochgebete ist so ausdrücklich von der Möglichkeit der Verdammnis die Rede. Das
erwähnte Vorbereitungsgebet vor der Kommunion ist im neuen Ritus nur eines von zweien, zwischen denen
man auswählen kann. Im anderen (ebenfalls aus dem alten Missale übernommen) ist vielleicht indirekt
vom Heilsverlust die Rede „Lass mich nie von dir getrennt werden“, aber nicht in der Ausdrücklichkeit
wie im anderen…
#71 Benedikt 01:00:56 | Mittwoch, 13. September 2006
@ sacerdos helveticus Man kann nur hoffen, dass im Zusammenhang mit der Neuübersetzung des Missale in
die Volkssprachen, wie sie nach Vorgaben Roms jetzt überall stattfindet, zumindest die Texttteue zum
lateinischen Original wiederherstellt. DAS ist etwas, mit dem ich mich anfreunden kann
Nicht erst die Übersetzungen! Auch in den lateinischen Originaltexten des NOM ist leider eine Tendenz
zur Abschwächung oder Zurückdrängung katholischer Glaubenslehre nicht übersehbar. Die Übersetzungen
(wohlgemerkt von Rom approbiert!)gehen leider noch weiter in diese Richtung. Manche „Übersetzungen“ sind
bestenfalls freie Variationen, andere Übersetzungen lassen Wesentliches aus: Zwei Beispiele: Im Confiteor
heisst es in der Übersezung: „Bitte ich die selige Junfrau Maria“, der lateinische Text hat: „Ideo precor
beatam Mariam sempervirginem“ Im Ersten Hochgebet heisst es in der Übersetzung : „…Das Brot des Lebens
und den Kelch des ewigen Heiles“, der lateinische Text hat „Panem sanctum vitae aeternae et calicem salutuis
perpetuae“, korrekt wärealso : Das heilige Brot des Ewigen Lebens und den Kelch des ewigen Heiles“. Man
kann nur hoffen, dass im Zusammenhang mit der Neuübersetzung des Missale in die Volkssprachen, wie sie
nach Vorgaben Roms jetzt überall stattfindet, zumindest die Texttteue zum lateinischen Original wiederherstellt.
#69 Benedikt 00:11:18 | Mittwoch, 13. September 2006
@ sacerdos helveticus Auch liess er den Römischen Kanon (heute: „Erstes Hochgebet“) ohne grössere Eingriffe
bestehen. So ist es. Wie passt das nun zu Ihren übrigen Behauptungen. Konsequenterweise hätte das Erste
Hochgebet dann verschwinden oder wenigstens „entschärft“ werden müssen. Die Hochgebetstexte wurden von
keinem geringen als Kardinal Ottaviani gebilligt. Das wirklich einzige, was vorwerfbar ist sind diese
dämlichen Übersetzungen .
Protestantisierter Ritus! Obwohl ich den NOM nicht für grundsätzlich illegitim halte, so muss man doch
zugeben, dass der Messordo Pauls VI. den Katholischen Glauben oft weniger klar ausdrückt als der frühere
Ritus. So hat der Philosoph und Freund Paulx VI. Jean Guitton 1993 ausgeführt: „Paul VI. hat alles in
seiner Macht stehende getan, um die katholische Messe -über das Konzil von Trient hinweg- dem protestantischen
Abendmahl anzunähern…Es gibt bei Paul VI. eine ökumenische Absicht, all das, was es in der Messe an
allzu Katholischem im traditionellen Sinn gibt, auszulöschen oder wenigstens zu korrigieren, oder wenigstens
abzumildern, um die katholische Messe, ich wiederhole es, der kalvinistischen Messe anzunähern.“ Und
Msgr Bugnini, der Architekt der Liturgiereform hat bereits 1965 das Ziel formuliert, die Liturgiereform
solle „jeden Stein aus dem Weg räumen, der auch nur den Schatten der Gefahr eines Hindernisses oder Missfallens
für unsere getrennten Brüder bilden könnte“. Paul VI., der von seiner Natur her ein Zauderer war (Albert
Raffalt, ein bekannter Romkenner und Vatikanist spricht von einer Hamlet-Gestalt), hat glücklicherweise
einige Vorschläge Bugninis zurückgewiesen und „entschärft“.So bestand Paul VI. darauf, dass das Orate
Frates (die Einladung zum Gabengebet), in der der Opfercharakter der Heiligen Messe und die Aufgabe des
Priesters klar zum Ausdruck kommt, erhalten blieb. Auch liess er den Römischen Kanon (heute: „Erstes
Hochgebet“) ohne grössere Eingriffe bestehen.
#67 Benedikt 23:43:53 | Dienstag, 12. September 2006
@ Galen Wenn Sie nicht glauben wollen, daß der NOM gegenüber dem alten Ritus protestantisiert wurde,
dann legen Sie doch einmal beide Texte nebeneinander und vergleichen, Ach, bringen Sie doch der Einfachheit
halber ein paar Beispiele. Wenn Sie beide Texte inklusive der vollständigen lutherischen Lehre so genau
gelesen haben wie Nostra Aetate… Ich behaupte, wenn Sie beim NOM das II. Hochgebet verwenden, können
Sie eine Messe lesen, bei der ein Evangelischer nicht einmal merkt, daß er im falschen Film ist, da nichts
seinem falschen Glauben mehr widerspricht. Im alten Ritus hört der Evangelische das Hochgebet nichtmal.
Auch Ihr Zitat aus Nostrae Aetate ist nicht gerade als Widerlegung meiner Kritik an VII geeignet, da es
in gewisser Weise wohl Optimismus im Hinblick auf das Heil der Heiden begründen soll. Davon steht da
nichts. Da steht, dass Christus für unser Heil gestorben ist. Wollen Sie das etwa leugnen? Dann sind
wir ja von der Last der Mission entbunden und können die Leute so lassen, wie sie sind Ich wiederhole
nochmal Nostra Aetate 4: So ist es die Aufgabe der Predigt der Kirche, das Kreuz Christi als Zeichen der
universalen Liebe Gottes und als Quelle aller Gnaden zu verkünden. Galen, nehmen Sie es mir nicht übel,
aber ich nehme Ihnen nicht ab, dass Sie die Konzilstexte überhaupt kennen. Sie weigern sich ja sogar
sie zu lesen, wenn Ihnen nur ein kurzer Ausschnitt präsentiert wird. Stattdessen behaupten Sie weiter
das Gegenteil dessen, was die Texte enthalten.
#66 Graf von Galen 22:43:34 | Dienstag, 12. September 2006
Wider VII, @ Benedikt Wenn Sie nicht glauben wollen, daß der NOM gegenüber dem alten Ritus protestantisiert
wurde, dann legen Sie doch einmal beide Texte nebeneinander und vergleichen, welcher mehr Stellen enthält,
die der Häresie Luthers und seiner Gesinnungsgenossen wider- spricht. Ich behaupte, wenn Sie beim NOM
das II. Hochgebet verwenden, können Sie eine Messe lesen, bei der ein Evangelischer nicht einmal merkt,
daß er im falschen Film ist, da nichts seinem falschen Glauben mehr widerspricht. Auch Ihr Zitat aus
Nostrae Aetate ist nicht gerade als Widerlegung meiner Kritik an VII geeignet, da es in gewisser Weise
wohl Optimismus im Hinblick auf das Heil der Heiden begründen soll. Dann sind wir ja von der Last der
Mission entbunden und können die Leute so lassen, wie sie sind und uns um Friede, Freude, Eierkuchen
kümmern, womit wir wieder beim Thema wären.
#65 Malachias † 21:47:13 | Dienstag, 12. September 2006
@dieFidele, VirOblationis Sie haben natürlich recht. Die Gottheit Christi scheint gewahrt zu sein, selbst
wenn von Menschenwesen die Rede ist. „Wesen“ dürfte aber wohl die Entsprechung zu „Natur“ sein und die
korrekt Formel für die Hypostatische Union lautet ja „eine (göttliche) Person in zwei Naturen (einer
göttlichen und einer menschlichen)“… Diese „Bombe“ scheint also entschärft zu sein. *schwitz* Die
größeren Probleme in der Theologie Ratzingers scheinen mir tatsächlich mehr in der Soteriologie (Erlösungslehre),
Gnadenlehre und Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen) zu liegen. Dazu Näheres im Strang „Rückkehr
zur guten alten Apologetik www.kreuz.net/article.3859.html“… Ich hätte das „ist“ am Satzende gern
irgendwie hervorgehoben, weiß aber nicht, wie solches technisch zu bewerkstelligen ist Ein Tipp: Sie
müssen die betreffende Textpassage durch Gedrückthalten der linken Maustaste zuerst markieren und dann
auf den entsprechenden Knopf („Button“) oberhalb des Texteingabefensters klicken… Viel Erfolg!
#64 virOblationis 21:06:28 | Dienstag, 12. September 2006
göttliche Natur Zitat: „Wenn Christus nur Gott wäre durch seine Funktion der Vermittlung zwischen Gott
und den Menschen, wäre er nicht wirklich Gott. Seine Gottheit steht wie die des Vaters und des Hl. Geistes
in sich. Das kommt bei Ratzinger, scheint mir, nicht genügend zum Ausdruck.“ Sie haben natürlich darin
recht, daß die göttliche Natur im Sein und nicht in irgendeiner Funktion begründet sein muß. Sie zitieren
Joseph Ratzinger: „… Andererseits aber ist er (sc. der Heiland) selbst die wirkliche, uns begegnende
Nähe Gottes; die Vermittlung Gottes an uns und dies gerade dadurch, daß er selbst Gott als Mensch, in
Menschengestalt und -wesen der Gott mit uns (‘Emmanuel’) ist…“ Meiner Meinung nach sagt Ratzinger gerade
in diesem noch einmal zitierten Satz, daß Christus Gott ist: „…daß er selbst Gott als Mensch, in Menschengestalt
und -wesen der Gott mit uns … ist.“ Noch einmal auf das Wesentlichste gekürzt: „"…daß er selbst …
der Gott mit uns … ist.“ [Ich hätte das „ist“ am Satzende gern irgendwie hervorgehoben, weiß aber
nicht, wie solches technisch zu bewerkstelligen ist.] Von einer Reduktion des Göttlichen auf eine (Vermittler-)Funktion
kann angesichts dieser Worte m.E. nicht die Rede sein.
#63 DieFidele 21:03:04 | Dienstag, 12. September 2006
Alles eine Frage der Fokussierung Gibt es denn eine Steigerungsform von Sohn Gottes, die die Gottheit
Jesu Christi noch mehr hervorhebt? Jedenfalls, aus diesen paar Zeilen des Papstes lese ich heraus, daß
es ihm darum geht, hier eben deutlich zu machen, daß Gott Vater und Gott Sohn zwei eigenständige Personen
sind. Ich hebe im folgenden Satz mal das wirklich Wesentliche hervor: So ergibt sich, daß er als der
Vermittelnde Gott selber und ‘Mensch selber’ – beides gleich wirklich und total – ist. Bitte mal den Fokus
auf die Hervorhebung zu richten und nicht auf den Einschub.
#62 Malachias † 19:20:27 | Dienstag, 12. September 2006
@VirOblationis Mir ist aber unklar, inwiefern das Reden von ‘Vermittlung’ sogleich den Modalismus heraufbeschwört,
da es doch Christus nicht zur bloßen Erscheinungsform (Sprachrohr) des Vaters degradiert. Wenn Christus
nur Gott wäre durch seine Funktion der Vermittlung zwischen Gott und den Menschen, wäre er nicht wirklich
Gott. Seine Gottheit steht wie die des Vaters und des Hl. Geistes in sich. Das kommt bei Ratzinger, scheint
mir, nicht genügend zum Ausdruck.
#60 Ansgar 16:55:54 | Dienstag, 12. September 2006
@ VirOb Danke für den anregenden Beitrag! @ DieFidele: Sie haben ganz Recht. In der Tat lassen sich noch
mehr Bibelstellen finden, in denen Jesus sich selbst scheinbar neben den Vater stellt (z.B. „Mein Gott,
warum hast du mich verlassen?“); hier gilt es, verantwortungsvoll das Lehramt zu hören, (Z.B. UNSEREN
PAPST!), statt böswillig Kloaken-Exegese zu betreiben.
#59 virOblationis 16:47:29 | Dienstag, 12. September 2006
Modalismus Zitat: „Mit der Idee der ‘Vermittlung’ verfällt Ratzinger, dem Modalismus, den er zuvor abgelehnt
hatte; ist danach nur ein Sprachrohr Gottes…“ Der Modalismus, der z.B. vom hl. Hippolyt dem hl. Papst
Kallist bzw. Calixt (217 – 222) unterstellt wurde, geht davon aus, daß es nur einen Gott gibt, der in
verschiedenen Personen erschent. – Die modalistische Irrlehre ist durch einen gewissen Noetus am Ende
des 2. Jahrhunderts im kleinasiatischen Smyrna (heute Izmir) aufgekommen. Noetus hielt Vater und Sohn
für zwei Erscheinungsformen der tatsächlich einen Gottheit. Diese sollten miteinander identisch sein,
so daß man ebenso wie vom Leiden des Sohnes auch vom Sterben des Vater hätte sprechen dürfen. Solche
Irrlehre wird Modalismus oder modalistischer Monarchianismus genannt, seine Anhänger Patripassianer.
Noetus’ Anhänger Sabellius stammte aus der libyschen Pentapolis. Seit etwa 215 trat er in Rom als Führer
der Modalisten auf. Nachdem von diesen bis dahin nur in bezug auf den Vater und den Sohn Irriges gelehrt
worden war, bezeichnete Sabellius alle drei Personen der Gottheit, also auch den Heiligen Geist, als bloße
Erscheinungsformen des einen Gottes. Mir ist aber unklar, inwiefern das Reden von ‘Vermittlung’ sogleich
den Modalismus heraufbeschwört, da es doch Christus nicht zur bloßen Erscheinungsform (Sprachrohr) des
Vaters degradiert.
#58 DieFidele 16:30:17 | Dienstag, 12. September 2006
Vermittler – Gesandter Lieber Malachias! Ebenso könnte man dieses ledigliche „Sprachrohr Gottes“ reininterpretieren
in die Worte Jesu Christi: Lk 10,16 Wer euch hört, der hört mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich
ab; wer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat. wenn wir eben nicht wüssten, daß
es anders ist, was der Papst ja auch anfänglich klargestellt hat. Ich seh kein Problem.
#57 Malachias † 16:07:46 | Dienstag, 12. September 2006
@dieFidele, Bernardo Ein Beispiel aus Wigand Siebel „Ist Ratzinger ein Arianer?“ (aaO, 31-56, hier 35-36;
die Ratzingerzitate sind aus „Einführung in das Christentum“): „Vom Menschen Jesus ausgehend entfaltet
Ratzinger seinen ‘Ansatz des Verstehens’ folgendermaßen: ‘In Jesus Christus trifft man auf einen Menschen,
der sich zugleich als Sohn Gottes weiß und bekennt. Man findet Gott in der Gestalt des Gesandten, der
ganz Gott und nicht irgendein Mittelwesen ist und der dennoch mit uns zu Gott ‘Vater’ sagt. Damit ergibt
sich eine eigentümliche Paradoxie: Einerseits nennt dieser Mensch Gott seinen Vater, spricht zu ihm als
einem Du, das ihm gegenübersteht; wenn das nicht leeres Theater sein soll, sondern Wahrheit, wie sie
allein Gottes würdig ist, muß er also ein anderer sein als dieser Vater, zu dem er und zu dem wir sprechen.
Andererseits aber ist er selbst die wirkliche, uns begegnende Nähe Gottes; die Vermittlung Gottes an
uns und dies gerade dadurch, daß er selbst Gott als Mensch, in Menschengestalt und -wesen der Gott mit
uns (‘Emmanuel’) ist… So ergibt sich, daß er als der Vermittelnde Gott selber und ‘Mensch selber’ –
beides gleich wirklich und total – ist. Das aber bedeutet, daß Gott mir hier nicht als Vater, sondern
als Sohn und als mein Bruder begegnet, womit … eine Zweiheit in Gott, Gott als Ich und Du in einem in
Erscheinung tritt… ‘ (S. 111) Mit der Idee der ‘Vermittlung’ verfällt Ratzinger, dem Modalismus, den
er zuvor abgelehnt hatte; ist danach nur ein Sprachrohr Gottes…“
#56 DieFidele 16:04:25 | Dienstag, 12. September 2006
Danke … an alle für ihre Bemühungen. Habe mir schon ein klareres Bild machen können, nachdem ich
Malachias Beitrag im Artikel „Rückkehr zur guten alten Apologetik“ gelesen habe.
Papsthascherl… mir ist es egal, was Benedikt geschrieben hat. Ich lese es sowieso nicht. Daraus dreh
ich ihm auch keinen Strick. Ich bin ja, wie gesagt, Autodidakt und nicht so ein Papsthascherl wie manch
andere hier und schulde ihm von Haus aus auch keinen Respekt, ausser er verdient ihn sich in meinen Augen.
Großartiges hat er bislang nicht gemeistert. Er hat keine grundsätzliche Kurskorrektur vorgenommen,
nur gegen die Homos hat er sich ein wenig profiliert. Das ist zu wenig für ein ernstzunehmendes Oberhaupt.
Aber ich sehe das ganz pragmatisch, weil es mich ja nicht sosehr belastet wie etwa Menschen, die selbst
Kirche sind und an seiner Person hängen.
#53 Bernado 15:24:02 | Dienstag, 12. September 2006
@die fidele Sie schrieben:„Ich kenne die Bücher des Papstes nicht, deshalb mal vorweg meine Frage: Wer
hat sie gelesen? Kann das jemand bestätigen, wenn geht mit dem Originalzitat zu den aufgezählten Vorwürfen,
ich möchte mir nämlich selbst ein Bild davon machen.“ Der Fälscher und Verleumder „Malachias“ wird
für keinen einzigen der angeblich auf Josef Ratzinger zurückgehenden Sätze eine Belegstelle anführen
können. Es handelt sich in jedem einzelnen Fall um böswillige und aus jedem Zusammengehang gelöste
Interpretationen von Aussagen, die rechtgläubig verstanden werden können und nach allem, was Josef Ratzinger
im Lauf vieler Jahrzehnte geschrieben hat, auch rechtgläubig verstanden werden müssen. Eine ausführliche
Widerlegung dieser Sorte von Verleumdungen, die die Siebel und Rothkranz beim Sedisvakantisten Droleskey
abgeschrieben haben, hat Jacob Michael auf Lumen Gentleman www.lumengentleman.com/content.asp?id=231 veröffentlicht.
Nach der Lektüre von Michael wird klar: Mit Wissenschaft hat die Siebelei und der andere Kram, der im
Verlag Anton Schmid erschienen hat, nichts zu tun.
der große Intelligenzbolzen ist er ja nicht sonst würde er nicht so kleinmütig in den Fußstapfen und
auf den Abwegen seines Vorgängers wandern. Er ist doch eher eine Krämerseele, ein genügsamer Bayer.
#51 Ansgar 15:21:36 | Dienstag, 12. September 2006
@ DieFidele Ich habe „Einführung“, „Geist der Liturgie“ und „Aus meinem Leben“ gelesen. Besonders das
erste ist ein stilistisch und gedankliches atemberaubendes Meisterwerk. Ratzingers „Einführung“ hat mich –
und viele andere Katholiken – auf dem Weg zum Glauben um Lichtjahre vorangebracht. Man liest es und weiß
(!) danach: Ja, es gibt einen liebenden Gott und der zeigt sich uns in Jesus Christus. Die Stimmen, die
aus dem Buch Häresien herausfiltrieren wollen, sind aus dämonischer Kehle! Nicht einer der Anwürfe
ist wahr. Der Satan selbst ist es, der diese Lügen herauswürgt! Schwefelhauch weht in den Zeilen des
Malachias und anderer perfider Antipapisten.
#50 DieFidele 14:45:04 | Dienstag, 12. September 2006
Bücher des Papstes ad Beitrag von Malachias über die besagten Häresien, die der Papst angeblich vertreten
soll. Ich kenne die Bücher des Papstes nicht, deshalb mal vorweg meine Frage: Wer hat sie gelesen? Kann
das jemand bestätigen, wenn geht mit dem Originalzitat zu den aufgezählten Vorwürfen, ich möchte mir
nämlich selbst ein Bild davon machen. Ich kann das einfach nicht glauben.
#49 Rainer Tobak 14:39:34 | Dienstag, 12. September 2006
Die anderen zehn Sätze sind ebenso unkatholisch und dem Papst mehr oder weniger „in dem Mund gelegt“
wie der Satz, daß das Gebet für die armen Seelen sinnlos sei.
#47 Rainer Tobak 13:38:49 | Dienstag, 12. September 2006
Danke, Horst, für das Zitat! Es zeigt deutlich, daß Kardinal Ratzinger eine metaphysische Wahrheit im
Auge hatte! Wenn er von „Solidarität, der Liebe, der Hilfe, die über die Grenzen des Todes hinausreicht“
spricht, verlassen wir ja erkennbar den Boden der Psychischen und Psychologischen! Daß Malachias, der
Traktätchenapostel des Anton-Schmid-Verlages dies nicht erkennen kann, muß man bedauern für ihn selbst
und alle, die er mit den Traktätchen zu sich ins Verderben reißt.
#46 Malachias † 13:24:04 | Dienstag, 12. September 2006
@Horst Schlämmer Für die eigenen Lieben zu beten ist ein unmittelbarer Antrieb, als daß er unterdrückt
werden könnte Ratzinger argumentiert hier – wie so oft – ausschließlich psychologisch. Psychologische
Argumente sind für sich genommen aber nicht hinreichend, um metaphysische Wahrheiten zu begründen…!
@Malachias Wer sich ein zutreffendes Bild davon machen will, wer Ratzinger/„B16“ wirklich ist und was
er wirklich glaubt, der kommt um dieses hochwichtige Buch nicht herum! – Es ist sinnlos, für die Armen
Seelen zu beten. Um das Bild abzurunden, sollte man auch das hochwichtige Buch aus dem Jahre 1985 / Zur
Lage des Glaubens / Josef Kardinal Ratzinger im Gespräch mit Vittorio Messori mit einbeziehen. Nur zu
dem im Fettdruck aufgeführten Punkt: Kard. Ratzinger: „ Für die eigenen Lieben zu beten ist ein unmittelbarer
Antrieb, als daß er unterdrückt werden könnte; es ist ein überaus schönes Zeugnis der Solidarität,
der Liebe, der Hilfe, die über die Grenzen des Todes hinausreicht. “
#43 Ansgar 12:27:25 | Dienstag, 12. September 2006
@ matt, Malachias & Co. Ihr schamlosen Buben und Schelme gehört über das Knie gelegt und gezüchtigt,
so über unseren ehrwürdigen Heiligen Vater zu plappern! Cum infamia sollte man euch exkludieren, schamloses
Kryptoprotestantistenpack!
#42 Malachias † 12:26:45 | Dienstag, 12. September 2006
Buchtipp: Wigand Siebel (Hrsg.), Zur Philosophie und Theologie von Joseph Ratzinger Wer sich ein zutreffendes
Bild davon machen will, wer Ratzinger/„B16“ wirklich ist und was er wirklich glaubt, der kommt um dieses
hochwichtige Buch nicht herum! In diesem, über den katholischen Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/start.htm?kirchen-__glau…
zum Preis von 10 Euro zu beziehenden, Sammel band wird von mehreren kompetenten Verfassern wissenschaftlich
sauber nachgewie sen, daß Ratzinger/B16 in seinem wohl berühmtesten Werk «Einführung in das Christentum»
von 1968 sowie in etlichen späteren Büchern unter anderem folgendes behauptet: – Die drei göttlichen
Personen besitzen nicht eine jede die ganze göttliche Wesenheit. – Jesus ist erst durch seinen Tod zum
Sohn Gottes geworden; er ist nicht gleichen Wesens wie der Vater. – Nicht Gott ist Mensch geworden, sondern
ein Mensch ist Gott geworden. – Wir bringen Gott in der hl. Messe kein Opfer dar. – Es gibt keinen Priester
außer Christus. – Die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist nur eine Floskel. – Es gibt keine
Auferstehung des Fleisches. – Die Hölle ist leer. – Es ist sinnlos, für die Armen Seelen zu beten. – Christus
wird am Jüngsten Tag nicht als Richter kommen; ein Weltgericht wird nicht stattfinden. – Die eine Kirche
Christi setzt sich aus allen schismatischen und häreti schen Sekten zusammen. Jede einzelne dieser Thesen
ist eine von der römisch-katholischen Kirche feierlich verworfene Häresie! Dennoch hat Ratzinger alias
«Benedikt XVI.» seine früheren Werke neuauflegen und nachdrucken lassen. Ein unermeßlicher Skandal!
@ P. Lingen Lieber „Pater“ Lingen, ich habe eben aus Versehen, knieend vor der Glotze den Segen von „Herrn
Ratzinger“ empfangen und habe mich dabei auch noch wohlgefühlt. Muss ich das jetzt beichten?
#39 Pater Lingen 10:38:22 | Dienstag, 12. September 2006
Ein neues Bild von dem Herrn Ratzinger gibt es hier: urly.de/0d77 Erstaunlich, dass manche immer noch
meinen, man könnte bei den V2lern erreichen, dass die Kaspers, Lehmanns etc. gestoppt werden und der
katholische Glaube sich durchsetzt. O-Ton Ratzinger („Einführung“, 24f): „Denn die Grundfrage einer Einführung
ins Christentum, die aufzuschließen versuchen muß, was es heißt, wenn ein Mensch sagt »Ich glaube« –
diese Grundfrage stellt sich uns mit einem ganz bestimmten zeitlichen Index. Sie kann von uns angesichts
unseres Geschichtsbewußtseins, das ein Teil unseres Selbstbewußtseins, unseres Grundverständnisses
des Menschlichen geworden ist, nur noch in der Form gestellt werden: Was heißt und was bedeutet das christliche
Bekenntnis »Ich glaube« heute, unter den Voraussetzungen unserer gegenwärtigen Existenz und unserer
gegenwärtigen Stellung zum Wirklichen insgesamt?“ Das ist Modernismus pur. Zum Vergleich das katholische
Dogma: „Wer sagt, es sei möglich, daß man den von der Kirche vorgelegten Glaubenssätzen entsprechend
dem Fortschritt der Wissenschaft gelegentlich einen anderen Sinn beilegen müsse als den, den die Kirche
verstanden hat und versteht, der sei ausgeschlossen“ (NR 61).“ Wer bei den V2lern anheuert, um Priester
zu werden, hat zwei Möglichkeiten: Entweder, er lässt sich auf das V2-Spiel ein (Apostasie), oder er
tut es nicht (Glaubenstreue). Wie die V2ler mit Menschen umspringen, die treu bleiben, erlebe ich jeden
Tag aufs Neue: Diese Menschenverachtung ist mit dem Christentum total unvereinbar.
@sozialkatholisch: der breite Weg geht bergab, der schmale führt bergauf (vgl. auch den „Traum“ des hl.
Don Bosco). wer kann leugnen, daß der Weg der deutschsprachigen V2 Kirche nicht bergauf führt, (= Abkehr
vom Geist dieser Welt).
„Gut“ oder „Nicht Gut“ Es ist sonnenklar das Gott sich wünscht das alle Menschen errettet sind, aber
dieses wird aus verschiedenen Gründen wohl nicht zutreffen. Die Bibel berichtet uns von einem breiten
Weg der ins Verderben führt (leider gehen viele auf ihm) und von ein schmalen, schwierigen der zur Errettung
führt. Das V2 hat m.M. nach versucht den schmalen Weg möglichst breit zu machen was sicherlich auch
sinnvoll und Gottes Wille ist. Nur könnte man manchmal meinen dass der schmale Weg etwas zu breit geworden
ist.
#36 landorganist 08:54:12 | Dienstag, 12. September 2006
Es ist doch völlig gleich, zu welchem Thema der Papst predigt oder sich äußert: Die hiesigen Kreuz-Nattern
scheinen einen Lesefilter implantiert zu haben, der alles verkürzt auf: V2-Ablehnung, Hetze gegen die
sog. Homo-Lobby, paranoide Freimaurertheorien, Antisemitismus, Handkommunion, Kleider- und neuerdings
auch Frisurenordnung für Frauen. Die Sedesvakantisten mit ihrem hirnlosen Schmäh sind keiner Erwähnung
wert.
#34 Konrad 07:40:27 | Dienstag, 12. September 2006
Schon gut Hülller aber das Konzil hinterliess, wie Dietrich von Hildebrand beschrieb, einen „verwüsteten
Weinberg“, weil irgendwie ein „trojanisches Pferd“ in diie Stadt Gottes eindgedrungen war. Ppapst Paul
VI. sprach vom Eindringen des „Rauches Satans“. Bitte daran denken, wenn Sie so leichtfertig „V2-Gegner“,
die noch lange keine Schismatiker sind, aburteilen. Die Ahnungslosigkeit mancher „V2-Freunde“ nervt genauso.
V2-Gegner nerven Die V2-Gegner nerven. Selbst zu den unpassendsten Gelegenheiten müssen sie hier ihre
Gegnerschaft herumposaunen. Der Herr sucht Arbeiter im Weinberg und keine Schismatiker. Ist das so schwierig
zu begreifen? Ich fass’es nicht.
Das Konzil in Frage stellen? Das Konzil in Frage zu stellen kommt natürlich nicht in Frage, dann können
wir ja gleich aufhören katholisch zu sein. Klar passt mir vieles nicht was da entschieden wurde, manches
stinkt sogar gewaltig. Aber in Frage stellen? Nein! Dazu sind wir nicht da. Die Kirche (Papst) ist zuständig
für so etwas. Wenn die Kirche sagt hopp, dann hopp. Wenn Sie nicht sagt hopp, dann nicht hopp.
#31 Benedikt 00:09:01 | Dienstag, 12. September 2006
@ Galen Es geht darum, was Gottes Wille ist. Selbstverständlich. Sie sind also Gottes Medium, oder wie?
Sie können ja wohl nicht ernsthaft bestreiten, daß der NOM vom Katholischen „gereinigt“ wurde, um den
Häretikern zu gefallen. Ich wüsste nicht, was es da zu bestreiten gäbe. Außer ein paar Leutchen behauptet
niemand, das solches je stattgefunden hat. Dieses Standard-Argument gegen den „NOM“ ist schlicht aus der
Luft gegriffen. Konsequent ist auch nicht mehr vom Heil der Seele sondern nur noch vom Frieden auf Erden
die Rede. „Auch hat ja Christus, wie die Kirche immer gelehrt hat und lehrt, in Freiheit, um der Sünden
aller Menschen willen, sein Leiden und seinen Tod aus unendlicher Liebe auf sich genommen, damit alle
das Heil erlangen. So ist es die Aufgabe der Predigt der Kirche, das Kreuz Christi als Zeichen der universalen
Liebe Gottes und als Quelle aller Gnaden zu verkünden.“ (Nostra Aetate 4) @ matt ich möchte wohl was
für eine Rolle Ratzinger beim Konzil gespielt hat. Ist der nicht überhaupt im Kielwasser des Spitzbuben
Rahner geschwommen? Herr Matt schwadroniert zwar schon seit Tagen über den Heiligen Vater und stellt
frisch von der Leber weg irgendwelche Behauptungen auf, Ahnung von dessen Person hat er aber nicht. Diese
Vorgehensweise spottet zwar jeder Beschreibung, verwundert aber bei Herrn Matt nicht weiter. Joseph Ratzinger
war auf dem Konzil Peritus von Joseph Kardinal Frings.
#30 Graf von Galen 23:57:48 | Montag, 11. September 2006
Wider VII, @ Benedikt Es ist völlig irrelevant, ob die Mehrheit der Katholiken die alte Messe oder den
NOM wünscht. Es geht darum, was Gottes Wille ist. Im Gegensatz zum protestantisierten, im theologischen
Elfenbeinturm entstandenen NOM, ist die tridentinische Messe durch Führung des Hl. Geistes im Laufe der
Jahrhunderte gewachsen. Sie können ja wohl nicht ernsthaft bestreiten, daß der NOM vom Katholischen
„gereinigt“ wurde, um den Häretikern zu gefallen. Das übelste Machwerk von VII ist nach meiner Meinung
das Dokument „Nostrae Aetate“ mit seiner Lobhudelei auf die falschen Religionen, diese Unheilswege. Konsequent
ist auch nicht mehr vom Heil der Seele sondern nur noch vom Frieden auf Erden die Rede. Nahezu Freimaurerei
in Reinkultur. Man muß schon beide Augen zu machen, um den Pradigmenwechsel nicht zu sehen.
#29 Benedikt 23:42:37 | Montag, 11. September 2006
@ Puchil2 Die Gebete um geistliche Berufungen zum Priesteramt wurden schon längst erhört. Es gibt in
unseren Gemeinden genügend Menschen, die bereit wären, ihre Berufung anzutreten. Sie wollen immer die
Symptome bekämpfen. Bekämpfen Sie doch mal die Ursache. Sie werden aber von der Kirchenleitung zurückgewiesen,
(…) weil sie in kirchenorganisatorischen Fragen nicht auf römischer Linie sind, oder … Warum sollte
die Kirche auch jemanden in ein Amt heben, dass den Betreffenden in eine Hierarchie hebt, die er ablehnt?
Wer ehrlich ist strebt in so einem Fall gar kein Amt an! @ Galen Einerseits beklagt der Hl. Vater zu Recht
das Fehlen von Berufungen andererseits lehnt er jedoch die dazu notwendigen Konsequenzen, die Überwindung
von VII, ab. Tun Sie doch nicht so, als wäre das eine empirisch nachgewiesene Tatsache. Tatsache ist
vielmehr, dass 99% der Katholiken nicht im Traum daran denken, dass Konzil in Frage zu stellen. Je eher
man sich damit abfindet, desto besser. Wer Glaube und Messe protestantisch, liberalistisch verwässert,
darf sich eigentlich nicht wundern, daß es kaum noch Priesteramtskandidaten gibt. Wie wahr. Was hat das
nochmal mit dem Konzil zu tun?
#28 Graf von Galen 23:29:41 | Montag, 11. September 2006
Wider VII Dies ist ja das traurige. Einerseits beklagt der Hl. Vater zu Recht das Fehlen von Berufungen
andererseits lehnt er jedoch die dazu notwendigen Konsequenzen, die Überwindung von VII, ab. Wer Glaube
und Messe protestantisch, liberalistisch verwässert, darf sich eigentlich nicht wundern, daß es kaum
noch Priesteramtskandidaten gibt. Um gruppendynamisch, christlich verbrämten Firlefanz durchzuführen,
braucht es keine Priester.
die Leute sind doch dumme Materialisten… und die Kirche tut nichts gegen diese Gesinnung, nein: sie
fördert sie noch. Es soll als christlich gelten, sich für die Stadthure abzustrudeln und seine Kinder
in denselben Wahnsinn hineinzuopfern. Das ist alles so lächerlich heute. Aber diese Tendenzen gabs ja
schon immer bei sog. Christen. Man nehme doch den Calvinismus. Genau das spielt sich doch auch seit jeher
ab in Amerika unter dem Deckmantel der Frömmigkeit. Kapitalisten sehen ihr Heil im Kohlescheffeln und
verblöden das Volk. Das ganze ist ja zu uns rübergeschwappt. Und die Kirche tut nix dagegen, sie sanktioniert
noch das Klima der Unmenschlichkeit und Selbsterniedrigung. Nein sie schaut zu, wie die ganze Ges. in
ein Szenarie verfällt nach dem Vorbild von Huxley’s Brave New World. Und der matt ist der verrückte
Wilde der in seinem Leuchtturm sitzt, es nicht fassen kann und wohl auch dazu bestimmt wäre sich am Ende
aufzuhängen, weil ihn die Welt so unbeschreiblich ankotzt. Aber den Gefallen tut der matt der Ges. nicht,
weil der matt ist nicht zuletzt ein Autodidakt und braucht die dummen Somafresser nicht für seine Existenz.
@matt und doch wirkt der Hl. Geist durch eben diese Kirche: z.B. wenn JP2 theologisch tadellos, exakt,
sauber, vollkommen korrekt das Frauenpriestertum negiert. Grandios! Gewaltig, wenn ER diesen Papst sich
zum Sprachrohr macht – diesen Typ der soviel Unsinn von sich gegeben hat. Das kann man an vielen Details
erkennen, dass ER das Steuer hält, damit die Kirche nicht sinke. Aber eben nur das Steuer – nicht den
einzelnen …
man hat heutzutage das Gefühl wenn man die Kirchengemäuer sieht und die Art, wie sie sich anstandslos
in das allg. Babylon einfügen, dass sich gerade dann die Tore der Hölle auftun, wenn sich die Kirchentore
öffnen. Denn wenn es der Satan geschafft hat die Kirche sosehr zu vereinnahmen, dass sie sich nicht mehr
stößt an der, sie umgebenden Gottlosigkeit, dann ist sie selbst nur noch ein bedauerliches Instrument
des Satans, mit der er die Menschen in Sicherheit wiegt, sie belügt und gefügig macht, damit sie alles
hinnehmen, was er an seelenzerstörerischen Dingen in der Welt zelebriert.
@SozialKath. aber die Liebe wird nie gegen die Wahrheit kämpfen – die öffentliche Sünde muss öffentlich
als „Sünde“ bezeichnet werden, die öffentliche Ungerechtigkeit als Ungerechtigkeit … die Liebe wird
die Wahrheit nicht hindern, und auch nicht die Gerechtigkeit … @Barbar: Und ja, die Kirche als ganzes
wird nicht kentern, das ist richtig, Barbar, aber viele Menschen werden kentern, Kiel oben schwimmen …
wir können jeden Tag zuschaun, diesem trostlosen Strom …
#22 Malachias † 22:54:56 | Montag, 11. September 2006
@(möchtegern?-)kathole 100 Tage mag jeder gerne zum Nachdenken haben. Aber irgendwann MUSS er sein Amt
antreten Stimme Ihnen voll zu! :)3 Ich würde das aber gern folgendermaßen ergänzen: „… und wenn er
sich zu alt oder sonstwie nicht dazu in der Lage fühlt, dann soll er den Mut haben, NEIN zu sagen, sprich
das Mandat abzulehnen bzw. das Amt niederzulegen…!“ (Bleibt nur die Frage: Gibt es derzeit potenzielle
Nachfolger im freimaurerverseuchten Kardinalskollegium… )
Zu Malachias Ich vertraue auf die Aussage: „Und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.“
Und solche kleinen Stänkerer wie Sie sowieso nicht. Da mache ich mir keinerlei Sorgen.
Fragen hin, Antworten her … er ist – vermute ich – durch sein Amt verpflichtet, die Wahrheit zu predigen –
die Sünde als Sünde zu bezeichnen, den Frevler als Frevler und das Gute als Gutes. Wenn er dies nicht
macht, ist er ein schlechter Papst. Wenn er dies erkennt und nicht ändert, ist er auch noch ein schwerer
Sünder. 100 Tage mag jeder gerne zum Nachdenken haben. Aber irgendwann MUSS er sein Amt antreten.
@ möchtegern-kathole Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig; sie neidet nicht; die Liebe tut
nicht groß, sie bläht sich nicht auf, sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre,
sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,
sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet
alles. Die Liebe vergeht niemals; seien es aber Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen,
sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.1kor 13 5-8 Würde er nicht dann hiergegen
verstossen?
#17 Malachias † 22:42:56 | Montag, 11. September 2006
Antworten @Die Fidele: nichtmal eine – vom Heiland selbst empfohlene – Bitte um Arbeiter für den Weinberg
darf der Papst zum Himmel schicken, ohne dafür gerügt zu werden Hochwürden Ratzinger darf so viele
Bitten zum Himmel schicken und so dolle von der Gegenwart Christi im „Heiligen Brot“ (immer mehr um sich
greifender antikatholischer Sprachgebrauch) schwärmen, wie er will. Es bleibt die Frage, wie lange das
Kirchenvolk ihm das alles abnehmen kann/will… Betrachtet man den Auftritt von „Papa Ratzi“ ganz isoliert
von seiner ganzen Laufbahn, mag alles recht nett aussehen und er auch für viele (gerade!) konservative
Katholiken auch noch ganz akzeptabel erscheinen. Für jeden, der sich aber seine hanebüchene (eben bayerische)
Theologie und seinen Gleichklang mit dem apostatischen Verhalten seiner Vorgänger seit Pacelli/P12 ansieht,
ist das alles absolut unglaubwürdig!! Vielleicht ist er aber auch dabei, derzeit eine Wandlung zum Guten
im Sinne einer echten Bekehrung durchzumachen. Ich kann es nur wünschen und dafür beten!! @Soz.-kath.:
wären zu starke Kurskorrekturen auf einmal nicht vielleicht sogar schädlich? Könnte das Schiff nicht
auseinanderbrechen? Dem Konzil und seiner extremen „Kurskorrektur“ haben wir es zu verdanken, dass der
Abstand zwischen Tradition und Konzilskirche immer größer wird. Um so dringender ist eine – möglichst
radikale – „Reform der Reform“…
#16 Puchil2 † 22:37:55 | Montag, 11. September 2006
„Dringende Bitte um Priester“ Die Gebete um geistliche Berufungen zum Priesteramt wurden schon längst
erhört. Es gibt in unseren Gemeinden genügend Menschen, die bereit wären, ihre Berufung anzutreten.
Sie werden aber von der Kirchenleitung zurückgewiesen, weil sie entweder verheiratet oder Frauen sind,
oder weil sie in kirchenorganisatorischen Fragen nicht auf römischer Linie sind, oder …
Einheit? @DieFidele: ich habe den Papst nicht gerügt wg. seiner Bitte um Arbeiter. Ich habe ihn gerügt,
weil er NICHTS unternimmt gegen die Frevler in seiner eigenen Kirche. @Soz.Kath: im Falle schwuler Priester
MUSS er reagieren, eigentlich immer wenn ihm Misstände zu gehör kommen. Macht er das nicht, dann gibt
er sein ok dazu. Er ist kein Laie, er ist Papst. Er ist oberster Richter. Und Einheit – Einheit mit den
anti-katholen? Niemals. Soll das Schiff doch auseinanderbrechen – es wird ohnehin diesen Weg nehmen! Und
der katholische Teil wird weiterschwimmen und leichter seinen Weg gehen …
ich möchte wohl wissen… was für eine Rolle Ratzinger beim Konzil gespielt hat. Ist der nicht überhaupt
im Kielwasser des Spitzbuben Rahner geschwommen?
@ möchtegern-kathole Ich kann sie ja irgendwo verstehen, aber wären zu starke Kurskorrekturen auf einmal
nicht vielleicht sogar schädlich? Könnte das Schiff nicht auseinanderbrechen? Ich denke das unser Papst
seine eigene Meinung, wie sie auch immer ist, etwas zurückstellen muss um die Einheit der Kirche zu wahren.
#12 DieFidele 22:27:04 | Montag, 11. September 2006
Möchtegern-Päpste gibts hier zu Hauf Es amüsiert mich, soviele Möchtegern-Päpste, die alles Anders
und natürlich viel, viel besser machen würden … und nichtmal eine – vom Heiland selbst empfohlene –
Bitte um Arbeiter für den Weinberg darf der Papst zum Himmel schicken, ohne dafür gerügt zu werden.
Himmel hilf!
Herr lass Hirn regnen muss mich der drastisch-dramatischen Analyse mancher hier anschliessen. Es gibt
mindestens 1 Priesterseminar in DE, in dem einer offen schwul ist. D.h. alle wissen es – manche haben
es durch die offene Zimmertüre schon gesehen – keiner macht was. Dann kommt der Ratzinger und gibt anekdotenhaft
die Legende von seinem Wappenbären wieder – wie wenn er ein Redakteur wäre und die Minute Redezeit 0,99
Euro bekommt. Was ist von sowas zu halten? Soll er doch eine Strafpredigt halten, den betreffenden Bischof
und seinen Seminarregens öffentlich angreifen, soll er von Sodom erzählen! Wachrütteln, die „Bischöfe“
aus dem Heiligtum werfen, ihre frevlerischen Tische umwerfen, die sie im Haus des Herren gebaut haben.
Natürlich würden die Wölfe ihn dafür ans Kreuz nageln … wollen. Ich stimme mit Matt in vielen Dingen
nicht überein, aber in einem Punkt ganz sicher: Sie muss ihr Haus erst wieder herrichten, bevor der gute
Geist erneut in sie Einzug nehmen mag. Herr lass Hirn regnen. Auch und eben ein Papst ist vor Gott und
den Menschen verpflichtet, die Wahrheit zu bekennen, die Gerechtigkeit walten zu lassen, und nicht G’schichten
zu erzählen. Wenn er den Mangel an Priestern bedauert, bedaure ich den Mangel an guten (!) Päpsten …
@ Matt Das der Teufel schon in die Kirche eingedrungen ist glaube ich auch, aber hat er sie schon überwunden,
was nach biblischer Prophezeiung niemals passieren dürfte?
reden wir nicht herum um den Brei! die Kirche hat durch ihr absurdes Konzil das Schisma selbst zu verschulden.
Man kann doch nicht einer Kirchenführung gehorchen, die sich gegen ihre eigene Lehre verkehrt hat. Der
Teufel ist in sie eingefahren. Ja, so ist es! Und es wurde der tauben Nuss auch vorrausgesagt im 3. Geheimnis
von Fatima. Aber man wollte es nicht hören, es nicht zur Kenntnis nehmen. Und jetzt tut sie jammern,
aber bekehren tut sie sich nicht. Genau wie das alte Israel!
@Oh Padre Lingen Mal unabhängig von Ihrer Ratzingerschmäh, – wie wars eigentlich im Knast oder hat man
Ihnen den Aufenthalt nach finanzieller Intervention Ihrer Jünger erspart?
ja, man muss aufräumen aber von aussen. Es ist zum einen natürlich herzergreifend, dass der Papst um
neue Priester bittet, zum anderen aber will er dem eigentlichen Problem für den Priestermangel nicht
ins Auge sehen: die Kirche ist in ihrer jetzigen Position unglaubwürdig und frevlerisch und solange sie
diese beibehält und nicht in vollem Umfang zu Christus zurückkehrt und die Verbindung zu allem antichristlichen
Gedankengut, das sich im Zuge des Konzils bei ihr eingeschlichen hat, abbricht, werden die Zeichen auch
weiterhin auf Verfall stehen. Ich meine, was soll sich ein junger gottberufener Mensch denken, wenn er
z.B. sieht, wie in katholischen Instituten Islam unterrichtet wird, wie der Papst in der Verleugnung Jesu
einen Kniefall macht vor den frevlerischen Juden, generell den Vertretern eines gottlosen Regimes gefällt
oder dort, wo man die Schöpfung lehren sollte von Entmythologisierung und Affenlüge die Rede ist. Wird
er nicht denken: was ist das für ein verlogener Verein, der mich da um meinen Glauben betrügen will.
Da mach ich lieber meinen persönlichen Frieden mit Gott und bin mir selbst der nächste. Sie muss ihr
Haus erst wieder herrichten, bevor der gute Geist erneut in sie Einzug nehmen mag.
#5 Malachias † 21:32:39 | Montag, 11. September 2006
@Ottaviani Sie könnten mithelfen, die Wunden zu heilen, die die Modernisten der Kirche beständig schlagen.
Soll das ein Witz sein? Als wäre Ratzinger/B16 nicht selbst einer, der mit seiner (aus „pastoralen“ Gründen?)
extrem an den Zeitgeist angepassten Theologie und seiner Unterstützung des Superapostaten Wojtyla solche
geschlagen und für ihre Verbreitung gesorgt hätte und bis heute sorgt. Und dann klagt er noch über
den Priestermangel weltweit… Wann wachen diese Kirchenmänner endlich auf? Daß die Priesterseminarien
praktisch leer sind (Ratzinger/B16 kann sich in den nächsten Tagen ja hautnah davon überzeugen), scheinen
sie erst so langsam zu realisieren. Von der Erforschung, geschweige denn Beseitigung der Ursachen sind
sie aber wohl noch meilenweit entfernt… Die sofortige Freigabe des traditionellen Messritus für alle
Priester sowie Pflichtkurse für alle, die ihn nicht (mehr) kennen (einschl. PAK) wäre der erste, absolut
notwendige Schritt. Herr, schmeiß Hirn ra…!!
super ich finde den Papstbesuch in bayern super ich bin selbst aus bayern leben nun in österreich die
Predigten des Hl. Vaters sind ganz meiner Meinung. Ich bin selbst rkrankt und kann nicht teilnehmen …einfach
super ich hoffe ich habe nächstes Jahr in Mariazell die Möglichkeit Benedikt zu sehen Gott schütze
ihn überall
@ Danke kreuz.net Redaktion für die beiden Predigten Unser Papast ist wirklich ein Fels in der Brandung,
möge der liebe Gott ihm noch viele,viele Jahre bei bester Gesundheit an Leib, Seele und Verstand geben.
Möge er immer den Beistand des hl. Geistes, Beistand der Gläubigen und gesundes Selbstvertrauen haben
um die nötigen Korrekturen, im richtigen Maß, ständig an dem Steuer des Mutterschiff hl. Kirche zu
vollführen.
Lieber Herr Lingen, sollten Sie es denn immer noch nicht mitbekommen haben, daß der Hl. Vater in Bayern
ist? Es ist dramatisch, daß ein so verblendeter Schismatiker wie Sie nicht anerkennen will, das „Herr
Ratzinger“ Papst Benedikt XVI. ist. (Auf Ihre Anerkennung kommt es natürlich nicht an!) Sicher ist in
der Kirche so vieles im Argen. Trotzdem bleibt der Papst der Papst. Sie könnten mithelfen, die Wunden
zu heilen, die die Modernisten der Kirche beständig schlagen. Leider sind Sie nicht bereit dazu. Ich
empfehle Ihnen, sich zu bekehren!!! Grüße aus dem heiligen Offizium!
#1 Pater Lingen 20:17:33 | Montag, 11. September 2006
Wie, Ratzinger ist in Deutschland? Warum kommt denn nichts darüber in den Nachrichten? Wie auch immer:
Es ist in der Tat erschütternd, wie viele sich willig von Ratzinger anschmieren lassen. Dass Ratzinger
wirklich „eine dringende Bitte an den Himmel“ richtet, glaubt wohl noch nicht einmal kreuz.net selbst.
Wie wärs, wenn Herr Ratzinger sich nicht darauf beschränken würde, medienwirksam „dringende Bitten
an den Himmel“ zu richten, sondern mal wirklich aufräumen würde? Als allererstes wäre dabei an seinen
eigenen Verlag „Weltbild“ zu denken. Irgendwie schon bezeichnend, dass sich dort ausgerechnet bekennende
Urintrinker ein Stelldichein geben – die V2ler pumpen sich ja leidenschaftlich mit Unrat voll: www.kirchenlehre.com/weltbld2.htm
Dann die Aufräumarbeiten unter den „Professoren“: Als Ex-V2-„Seminarist“ mit V2-„Diplom“ weiß ich, dass
ein paar Seminaristen bona fide herumirren und unter den „Professoren“ derbst leiden. Und was macht Ratzinger:
Er lädt Hans Küng zum Essen ein! Immerhin, einige V2-„Seminaristen“ haben die Kurve gekriegt, wenngleich
ich m.W. der einzige bin, der dann auch tatsächlich noch eine echte Priesterweihe empfangen hat. Vielleicht
gehen jetzt noch mehr Leuten, insbesondere „Seminaristen“, die Augen auf.