Benedikt XVI.
Kardinal Meisner: „Heiliger Vater, vergiß nicht zu schlafen und gut zu essen!“
Die kirchenfeindliche Organisation ‘Wir sind Kirche’ ist sauer, daß der Papst in Bayern von der Muttergottes spricht, statt die Kondom-Religion der Medienkonzerne zu verkündigen. Pressesplitter.
‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’

„Doch auch wer den Papst nicht als bedeutenden Wissenschaftler anerkennen will, weil er als Ungläubiger etwa die Theologie insgesamt fragwürdig findet, kommt nicht umhin, in Benedikt das rechtliche und geistige Oberhaupt einer Milliarde Katholiken in allen Teilen der Welt anzuerkennen. Kein anderer Deutscher vermag Vergleichbares vorzuweisen. Niemand kann daher so kirchenfern oder gar kirchenfeindlich sein, daß er sich in diesen Tagen nicht bewußt würde, hier einen Mann zu sehen, der in den deutschen Geschichtsbüchern verzeichnet sein wird, solange dieses Land zum christlichen Abendland gehören wird.“

Der Papst in Bayern
Sechs Tage lang, vom 9. bis 14. September, bereist Benedikt XVI. alle wichtigen Orte und Stätten Bayerns, in denen er gelebt und gewirkt hat:

München, den Wallfahrtsort Altötting, seinen Geburtsort Marktl am Inn, Regensburg, Freising.Die letzten Vorbereitungen für die Papstmesse in München am SonntagBei der Messe in München zitierte der Papst einen afrikanischer Bischof:

"Wenn ich in Deutschland soziale Projekte vorlege, finde ich sofort offene Türen. Aber wenn ich mit einem Evangelisierungsprojekt komme, stoße ich eher auf Zurückhaltung."

Nachrichtensender ‘N-Tv’

„Mit Enttäuschung hat die Reformbewegung ‘Wir sind Kirche’ auf den Appell des Papstes zu verstärkter Marienfrömmigkeit reagiert. «Damit kann man modern denkende Menschen nicht mehr für den Glauben gewinnen», sagte der Sprecher von ‘Wir sind Kirche’, Matthias Weisner. Aber diese streng konservative Frömmigkeit finde auch in Bayern heute keinen breiten Rückhalt mehr. «So hindert auch die rigide Sexualmoral des Vatikans viele Menschen daran, in der katholischen Kirche ihren Glauben zu leben.» Allerdings wolle er in seiner Kritik nicht so weit gehen wie der Kabarettist Mathias Richling, sagte Weisner. Richling hatte vor kurzem zu den Positionen des Papstes gesagt, es sei immer wieder schön zu hören, wie die Menschen vor 500 Jahren gedacht hätten.“

‘Die Presse’

„Die etwas einfallslosen Kommentare, daß der Papst in der Sexualmoral noch immer nicht die Jugend auf seiner Seite hätte, gehen ins Leere. Als ob junge Menschen wieder sonntags in der Kirche beten würden, wenn der Papst auf einmal den Kondomen das Wort reden würde.“

Das Kölner ‘Domradio’

Frage: Sie haben einen sehr engen Kontakt zum Papst. Wenn der Papst von morgens bis abends unterwegs ist, sagen Sie ihm dann auch ein bißchen zurückschalten – einen Termin weniger?

Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner: „Der Papst ist ein vernünftiger erwachsener Mann und dem soll man das auch selber überlassen. Ich sage ihm schon mal, wenn ich dazukomme: „Ich trete ganz bewußt zurück, daß andere dem Papst begegnen können. Dann sage ich zu ihm: „Heiliger Vater, vergiß nicht zu schlafen und gut zu essen. Und dann kannst du auch wieder mit voller Frische das Wort Gottes verkünden.“

‘Spiegel’

„Im Jahr 2005, dem Jahr des Papstwechsels und des Weltjugendtages in Köln, konvenierten jahrhundertealte Fähigkeiten des Katholizismus mit den neuen stilistischen Ausdrucksformen der Medien- und Eventgesellschaft. Im Unterschied zum liturgisch, spirituell und kultisch eher spröden Protestantismus lebte und zelebrierte der Katholizismus seit jeher eine Sinnes-, Theater- und demonstrative Inszenierungsreligion. Mit dem Papst an der Spitze konnte und kann er seine Botschaft zudem weltweit personalisieren.“

Netzeitung

„Die Grünen kritisierten unterdessen Papst Benedikt XVI. für dessen Umgang mit der Meinungsfreiheit. Es sei nicht akzeptabel, «wenn Benedikt die Kritik an Religion aus der Meinungsfreiheit herausnehmen will», sagte Parteichefin Claudia Roth nach einer Grünen-Bundesvorstandssitzung am Montag in Berlin. Dies stehe im Widerspruch zu einer pluralen, modernen und offenen Gesellschaft. Der Papst hatte sich am Sonntag offenbar auch in Anspielung auf den Karikaturenstreit gegen einen «Zynismus, der die Verspottung des Heiligen als Freiheitsrecht ansieht», gewandt. «Aus diesen Worten spricht der alte Kardinal Ratzinger, ein Mann der Gedankenkontrolle.»“
      
11 Lesermeinungen
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#11   Brigitte Bussmann   09:03:33 | Mittwoch, 13. September 2006
WIR SIND KIRCHE
es ist doch ein bisschen weit her geholt, dass die Reformbewegung WIR SIND KIRCHE als kirchenfeindlich angesehen wird.
Ich hätte gern mal gewusst, inwiefern WIR SIND KIRCHE kirchenfeindlich ist oder wird alles schon als „kirchenfeindlich“ eingestuft, was gerechtfertigte Kritik an katholischer Kirche übt?
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#10   QUIS UT DEUS   23:37:53 | Dienstag, 12. September 2006
@Reformbewegung ‘Wir sind Kirche’
Ohne Muttergottes seid Ihr nicht mehr Katholisch!!!
Nachrichtensender ‘N-Tv’
„Mit Enttäuschung hat die Reformbewegung ‘Wir sind Kirche’ auf den Appell des Papstes zu verstärkter Marienfrömmigkeit reagiert. «Damit kann man modern denkende Menschen nicht mehr für den Glauben gewinnen», sagte der Sprecher von ‘Wir sind Kirche’, Matthias Weisner. Aber diese streng konservative Frömmigkeit finde auch in Bayern heute keinen breiten Rückhalt mehr. «So hindert auch die rigide Sexualmoral des Vatikans viele Menschen daran, in der katholischen Kirche ihren Glauben zu leben.» Allerdings wolle er in seiner Kritik nicht so weit gehen wie der Kabarettist Mathias Richling, sagte Weisner. Richling hatte vor kurzem zu den Positionen des Papstes gesagt, es sei immer wieder schön zu hören, wie die Menschen vor 500 Jahren gedacht hätten.“
Ist mir schon klar das die alle vom Luzifer geblendeten ein Problem mit der lieben Muttergottes haben !
Sie wird trotzdem Luzifer den Kopf zertreten!
AVE Maria!!! :(3 :(3 :(3
Und dem Rurgebitler kann ich mich anschliessen!
Der menschenverachtende Irrglaube des Islam hat heute die verlorenen Schlachten von Wien 1529 bzw. 1683 die Dank der Hilfe der Gottesmutter Maria gewonnen wurden bei weitem überschattet!
Wir sollten der lieben Gottesmutter heute wieder unser Gebet anvertrauen – zur Abwehr dieser übermächtigen Gefahr!
Betet denRosenkranz zu der lieben Muttergottes!!!
Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve…!
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#9   Schnabeltierkönig   22:00:27 | Dienstag, 12. September 2006
Gott sei Dank
ist J.Ratzinger unser Papst!
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#8   FritzG   20:37:53 | Dienstag, 12. September 2006
@ Sergej Iwaniuk:
Na ja, zensieren vielleicht nicht, aber zum Kritisieren reicht es scheinbar…
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#7   Sergej Iwaniuk   20:20:44 | Dienstag, 12. September 2006
Denkverbot?
Einem geistigen Klabauter wie Frau Roth könnte selbst der eifrigste Gedankenpolizist nichts anhaben. Wie sollte er dieses intellektuelle Nichts auch zensieren?
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#6   methusalix †   19:39:08 | Dienstag, 12. September 2006
@r.ruhrgebietler: sie verwechseln da etwas!
r.ruhrgebietler: Christliches Abendland?…hat heute die verlorenen Schlachten von Wien 1529 bzw. 1683 die Dank der Hilfe der Gottesmutter Maria gewonnenwurden
Das war nicht die Gottesmutter, das waren die Polen unter Johann Sobiesky. Die hatten zwar Flügelchen an ihre Harnische geschnallt, waren aber alles andere als Engelein. Nix Maria, die polnische Kavallerie wars!
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#5   Beobachterin   15:07:16 | Dienstag, 12. September 2006
ein Maßstab
Aus den Medien spricht vielfach die Meinung der Verlierer. Die Jugend (und nicht allein sie) begeistert sich für den Papst und die Kirche, weil sie sehen, daß dort ein Maßstab gesetzt wird, an dem man sich messen kann. Auch wenn man das geforderte Niveau auch nicht erreichen kann und auch nicht unbedingt erreichen muß.
Und wenn Claudia Roth, eine Protagonistin der Meinungsdiktatur, von „Meinungsfreiheit“ spricht – das hat schon ein Gschmäckle.
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#4   Asphyx †   12:52:57 | Dienstag, 12. September 2006
@r.ruhrgebietler
Sei gegrüßt, Gläubiger in Christo,
zum einen muß ich dir zustimmen: Das christliche Abendland existiert nicht mehr in Europa. Das befindet sich jetzt voll in den Händen der allmächtigen Gottesmacht USA. Seien wir froh und dnkbar dafür.
Zum anderem muß ich Kritik an dir üben. Als echter Christ würdest du die beiden Schlachten gegen die Türken nicht gutheißen, sondern sie als das ansehen, was sie waren: Schlachten gegen die Menschlichkeit.
Der Islam hat sich in den vergangenen 500 Jahren zwar noch weniger weiter entwickelt als die katholische Kirche. Aber er sprach zumindest immer ehrlich davon, die Christenheit auszurotten. Soviel Ehrlichkeit bekam man von der RKK niemals zu hören.
Und deshalb meine Kritik an dir. Spring’ ruhig auf den bush’schen Zug der Menschenverachtung und Glaubensverleugnung auf, indem du den Moslems in der Welt die Schuld gibst.
Wenn du aber ehrlich bist, gib bitte der Religion die Schuld, die damals Mohammed zum Propheten erkannte und ihm das Wissen überhaupt erst gab, den Koran zu schreiben. Gestehe dir diese Ehrlichkeit zu – und du wirst sehen, du erkennst, was Gott uns damit sagen will …
Ansonsten bleibe blind und glücklich und lebe den falschen Glauben, den du hier offenkundig hegst.
Amen.
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#3   r.ruhrgebietler   10:25:29 | Dienstag, 12. September 2006
Christliches Abendland?
Hier scheint wohl etwas nicht zu stimmen: Das Christliche Abendland existiert defacto doch gar nicht mehr! Moscheen, Minarette, Islamisten, Burka’s, Tschador’s allenortens! Komplette islamistische Logistikstrukturen in Deutschland. Der menschenverachtende Irrglaube des Islam hat heute die verlorenen Schlachten von Wien 1529 bzw. 1683 die Dank der Hilfe der Gottesmutter Maria gewonnen wurden bei weitem überschattent!
Wir sollten der lieben Gottesmutter heute wieder unser Gebet anvertrauen – zur Abwehr dieser übermächtigen Gefahr!
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#2   Sulpicius   10:07:49 | Dienstag, 12. September 2006
Genau
es sei immer wieder schön zu hören, wie die Menschen vor 500 Jahren gedacht hätten.
Eben. Wird Zeit, dieses Denken für die heutige Zeit wieder fruchtbar zu machen…
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#1   Horst Schlämmer   09:47:56 | Dienstag, 12. September 2006
@Naja
„Heiliger Vater, vergiß nicht zuschlafen und gut zu essen. Und dann kannst du auch wieder mit voller Frische das Wort Gottes verkünden.“
Ist wohl gut gemeint.
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