Papstmesse in Regensburg
Rückkehr zur guten alten Apologetik
Papst Benedikt XVI. verbringt gegenwärtig sechzig Stunden in Regensburg – seiner bayrischen Heimatstadt. Heute vormittag zelebrierte er dort ein Pontifikalamt.
(kreuz.net, Regensburg) Der Papst ist seit gestern abend in Regensburg. „Hier bin ich wirklich daheim“ – sagte Benedikt XVI. kurz vor seiner Abreise nach Bayern.

In Regensburg liegt seine Familie begraben. Hier war er lange Zeit Professor der Theologie. Hier verbrachte er nach eigener Aussage die wahrscheinlich glücklichste Zeit seines Lebens:

„Im Übrigen waren die Regensburger Jahre eine Zeit fruchtbarer theologischer Arbeit für mich.“

Heute Dienstagvormittag zelebrierte Benedikt XVI. auf dem Islinger Feld bei Regensburg den dritten und letzten Freiluftgottesdienst seines Bayern-Besuches.

Rund 260.000 Gläubige wohnten der Messe bei.

Der Papst in Bayern
Sechs Tage lang, vom 9. bis 14. September, bereist Benedikt XVI. alle wichtigen Orte und Stätten Bayerns, in denen er gelebt und gewirkt hat:

München, den Wallfahrtsort Altötting, seinen Geburtsort Marktl am Inn, Regensburg, Freising.Die letzten Vorbereitungen für die Papstmesse in München am SonntagBei der Messe in München zitierte der Papst einen afrikanischer Bischof:

"Wenn ich in Deutschland soziale Projekte vorlege, finde ich sofort offene Türen. Aber wenn ich mit einem Evangelisierungsprojekt komme, stoße ich eher auf Zurückhaltung."

Etliche Pilger beteten die ganze Nacht in froher Erwartung auf den Papst.

„Benedikt aus Bayern – Wir wollen mit Dir feiern“, skandierte eine Gruppe. „Benedikt – Von Gott geschickt“, erwidert eine andere.

„Der Heilige Vater ist einfach cool“ – erklärte die eine 23jährige Lehramtsstudentin vor der Nachrichtenagentur ‘ddp’:

„Manchmal lebt man ja einfach so vor sich hin, und da ist es schon ganz gut, wenn einem der Papst mal sagt, wo es lang geht.“ Seit der Wahl von Joseph Kardinal Ratzinger zum Papst bete sie wieder öfter.

In seiner Predigt stellte Benedikt XVI. die Frage, ob es heute noch vernünftig sei zu glauben.

„Seit der Aufklärung arbeitet ein Teil der Wissenschaft daran, eine Welterklärung zu finden, in der Gott überflüssig wird.“

Aber sooft man meinen könnte, dieses Ziel erreicht zu haben – immer wieder zeige sich: „Das geht nicht auf.“

„Die Sache mit dem Menschen geht nicht auf ohne Gott, und die Sache mit der Welt, dem ganzen Universum, geht nicht auf, ohne ihn.“

Letztlich laufe es auf eine Alternative hinaus. „Was steht am Anfang: die schöpferische Vernunft, der Schöpfergeist, der alles wirkt und sich entfalten läßt oder das Unvernünftige, welches vernunftlos sonderbarerweise einen mathematisch geordneten Kosmos hervorbringt und auch den Menschen – seine Vernunft. Aber diese wäre dann nur ein Zufall der Evolution und im letzten doch auch etwas Unvernünftiges.“

Die zweite Frage laute, an welchen Gott man glauben will: „Nun, eben an den Gott, der Schöpfergeist ist, schöpferische Vernunft, von der alles kommt und von der wir kommen.“

Diese schöpferische Vernunft sei Güte und Liebe. Sie habe ein Gesicht. Gott lasse den Menschen nicht im Dunklen tappen.

Das Bekenntnis zum menschlichen Antlitz Gottes befreie uns von der Gottesangst, aus der letztlich der moderne Atheismus geboren worden sei.

„Erst dieser Gott erlöst uns von der Weltangst und von der Furcht vor der Leere des eigenen Daseins. Erst durch das Hinschauen auf Christus wird die Freude an Gott voll.“

Der Heilige Vater sprach auch über das jüngste Gericht: „Wird uns da nicht doch wieder Angst gemacht?“

Aber – erklärte der Papst – wollen wir nicht alle, daß einmal all den ungerecht Verurteilten, die ein Leben lang gelitten haben und aus einem Leben voller Leid in den Tod gehen mußten, daß ihnen allen Gerechtigkeit widerfahre?

Benedikt XVI. fragte weiter, ob sich das Übermaß an Unrecht und Leid, das wir in der Geschichte sehen, am Ende nicht auflösen sollte.

Die Zusammenfügung der scheinbar sinnlosen Fragmentstücke der Geschichte in ein Ganzes, in dem die Wahrheit und die Liebe regieren: Das sei mit dem Weltgericht gemeint.

Heute abend wird sich Benedikt XVI. in der Universität mit Wissenschaftlern treffen. Danach findet im Regensburger Dom eine ökumenische Vesper statt.

Anschließend stehen private Termine auf dem Programm: ein Treffen mit seinem Bruder Mons. Georg Ratzinger (82) und ein Besuch seines alten Wohnhauses in Pentling, südlich von Regensburg.

Außerdem wollen die Brüder Ratzinger am Grab der Eltern und der Schwester außerhalb der Stadt beten.

Benedikt XVI. wird bis Donnerstag morgen in Regensburg bleiben und dann zu seiner letzten Station nach Freising weiterreisen. Dort war er Ende der vierziger Jahre Alumnus im Priesterseminar.

Am Donnerstag mittag fliegt der Papst vom Flughafen München zurück nach Rom.
      
40 Lesermeinungen
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#40   Horst Schlämmer   10:13:36 | Donnerstag, 14. September 2006
@Gotthard den demütigen Freund der Einzelbeichte
wer keine Ahnung hat, halte sich doch besser bedeckt!
!
That really hurts me :-D
Gruss Horst, der zum bedecken seine Burka aus dem Schrank holt !
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#39   Gotthard   00:38:11 | Donnerstag, 14. September 2006
schlämmer
wer keine Ahnung hat, halte sich doch besser bedeckt!
!
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#38   Horst Schlämmer   00:07:21 | Donnerstag, 14. September 2006
@Gotthard
In weiten Teilen unserer Kirche werden fast ausschließlich Wortgottesdienste mit Kommunionfeier gehalten … durch Laien.
In der Afterkirche, die Gotthard besucht ist wohl vieles möglich. Ein fröhliches Experimentierfeld für Laien.
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#37   Gotthard   23:47:47 | Mittwoch, 13. September 2006
@Horst
„Ausserordentliche“ ( blödes Wort ) Kommunionausteiler sind mir nicht verhasst, liebster Gotthard, nur lasse ich mich auch nicht von einem ausserordentlichen Laien operieren
Wunderbar – dann führe das heilige Fasten ein…
die kirchliche Ordnung wird von den Hirten gegeben … nicht von geistlich-selbstsüchtigen Typen wie Dir.
In weiten Teilen unserer Kirche werden fast ausschließlich Wortgottesdienste mit Kommunionfeier gehalten … durch Laien.
Kannst dich dort ja hinknien … und auf einen Kleriker warten…
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#36   Horst Schlämmer   20:52:34 | Mittwoch, 13. September 2006
@Gotthard
Dir wäre es klar lieber – nur um die von dir verhassten außenordentlichen Kommunionausteiler zu verhindern, wenn bei den Eucharistiefeiern mit dem Papst keine Hl. Kommunion ausgeteilt würde …
Ich habe nichts gegen den würdigen, knieenden Mundkommunionempfang und bin auch gerne bereit eine Stunde auf einen Würdenträger zu warten, um dem ALLERHEIGSTEN ( dem Schöpfer des Himmels und der Erden, was Sie vergessen zu haben scheinen), den nötigen Respekt zu erweisen.
„Ausserordentliche“ ( blödes Wort ) Kommunionausteiler sind mir nicht verhasst, liebster Gotthard, nur lasse ich mich auch nicht von einem ausserordentlichen Laien operieren, nur weil der vielleicht schon mal eine Packung Pillen aufgemacht hat. Die Herren Bischöfe bestimmt auch nicht. Da haben die viel zu viel Angst um ihren eigenen Wanst, auf daß er keinen Schaden nehme.
Ja, die Sorge um den eigenen Leib ist einigen Bischöfen wichtiger als die Sorge des respektvollen Umganges mit dem Leib des HERRN, der ruhig in den Dreck fallen oder von Unwürdigen berührt werden darf.
Dir geht auch das Äußere vor dem geistlichen Gewinn…
Wer dermassen respektlos mit dem ALLERHEILIGSTEN hantiert, – hat schon verloren.
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#35   Gotthard   20:18:36 | Mittwoch, 13. September 2006
@Horst
Die anwesenden Würdenträger haben öffentlich einen Ordnungsverstoss begangen und verwerflich gehandelt.
mir kommen doch glatt die Tränen … es haben ausschließlich Menschen mit einer ordentlichen (sprich Priester und Diakone) oder außerordentlichen Beauftragung die Hl. Kommunion ausgeteilt, wie das vorgesehen ist … für Messen mit solchen Teilnehmerzahlen gibt es keinerlei römische Instruktionen.
Dir wäre es klar lieber – nur um die von dir verhassten außenordentlichen Kommunionausteiler zu verhindern, wenn bei den Eucharistiefeiern mit dem Papst keine Hl. Kommunion ausgeteilt würde …
Dir geht auch das Äußere vor dem geistlichen Gewinn…
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#34   Horst Schlämmer   10:06:50 | Mittwoch, 13. September 2006
@Laienkommunionspendung
Es ist nur noch peinlich und ein öffentlicher Verstoss gegen bestehende Ordnungen …
157. Wenn gewöhnlich eine Anzahl geistlicher Amtsträger anwesend ist, die auch für die Austeilung der heiligen Kommunion ausreicht, können keine außerordentlichen Spender der heiligen Kommunion beauftragt werden. In Situationen dieser Art dürfen jene, die zu einem solchen Dienst beauftragt worden sind, ihn nicht ausüben. Zu verwerfen ist das Verhalten jener Priester, die an der Zelebration teilnehmen, sich aber nicht an der Kommunionausteilung beteiligen und diese Aufgabe den Laien überlassen. [258]
158. Der außerordentliche Spender der heiligen Kommunion darf die Kommunion nur dann austeilen, wenn Priester oder Diakon fehlen, wenn der Priester durch Krankheit, wegen fortgeschrittenen Alters oder aus einem anderen ernsten Grund verhindert ist, oder wenn die Gläubigen, die zur Kommunion hinzutreten, so zahlreich sind, daß sich die Meßfeier allzusehr in die Länge ziehen würde. [259] Dies muß aber so verstanden werden, daß eine gemäß den örtlichen Gewohnheiten und Bräuchen kurze Verlängerung ein völlig unzureichender Grund ist.
Die anwesenden Würdenträger haben öffentlich einen Ordnungsverstoss begangen und verwerflich gehandelt.
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#33   wiener   09:51:14 | Mittwoch, 13. September 2006
@ athanasius
die Frauenkommunionhelfer („Pastoralassistentinnen“) hatten sich völlig als Priester verkleidet (in moderner Albe und Stola.)
1. es ist zu unterscheiden zwischen (bischöflich beauftragten) kommunionspenderinnen und pastoralassistentinnen. die meisten beauftragten ao. kommunionspender/innen stehen in keinem dienstlichen verhältnis zur kirche.
2. die kleidung für personen im liturgischen dienst ist die albe. talar u. rochett (wie sie oft auch von ministrant/innen getragen werden) sind im gegensatz dazu eigentlich klerikerkleidung.
3. es ist auszuschließen, dass kommunionspender/innen eine stola getragen haben. hier dürfte ihnen ihr ideologisch verblendetes auge einen streich gespielt haben.
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#32   Athanasius   09:41:12 | Mittwoch, 13. September 2006
Die Kommunionsspendung
bei den Messen war skandalös und neo-protestantisch. Zudem kommt es mir vor, als stünde die Frauenweihe bevor, denn die Frauenkommunionhelfer („Pastoralassistentinnen“) hatten sich völlig als Priester verkleidet (in moderner Albe und Stola.)
Wieder mal, versuchen die Deutschen Bischöfe dem Hl. Stuhl ihre Ansichten aufzuzwingen. Zwang und Erpressung, echt deutsche Maßnahmen, aller Revolutionären. Seien es deutsche nationalsozialistischen, bolschewistischen, oder liberal-progressiv-sozialistischen wie in der „Deutsch-Katholischen Kirche in Einheit mit Wittenberg“.
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#31   landorganist   08:11:03 | Mittwoch, 13. September 2006
Ein großes Lob
an Kreuz-net für die hervorragende „Fotomeile“. Der Papst als Pappkamerad, der Papst auf der Bierflasche…Kreuz-net zeigt, worauf es ankommt. :-!
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#30   gretipleti   23:43:42 | Dienstag, 12. September 2006
@matt
Wirklich klasse. So lustige Beiträge, wie die von Ihnen habe ich hier eigenlich noch nie gelesen! :)3 Hier im Forum wird ja schon manche Merkwürdigkeit kundgetan, aber dass sich jemand für Gott hält, das gab’s noch nie. Na denn: Laudetur JESUS CHRISTUS o^/
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#29   Bruder Theophil   22:46:31 | Dienstag, 12. September 2006
Schach-Matt
Vielen Dank für den tieflblickenden Beitrag. Sollten Sie die göttliche Weisheit für ein Patentrezept zur Rettung der Welt besitzen, dann sollten Sie diese Lösung unbedingt bei kreuz.net posten. Falls nicht, schweigen Sie still und vermeiden leere Worthülsen in diesem Forum.
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#28   Malachias †   21:56:24 | Dienstag, 12. September 2006
@matt
Mal im Ernst: Sind Sie der Meinung, daß dies das richtige Forum für Sie ist? o.O
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#27   matt   21:51:06 | Dienstag, 12. September 2006
ich glaube ihr seid Babies
kommt mir nicht daher mit eurem theologischen Geschwafel. Ich hab das alles schon gehört und längst negiert. Keiner von euch hat etwas geschafft aus sich selbst. Ihr gebt nur den jahrtausende alten Schwachsinn der Kirche wieder, weil sie es nicht besser versteht.
Ich sage euch jetzt eins ums andere mal etwas: ich bin Sohn und ich bin potentieller Gott und Gott realisiert sich an mir und ich bin begriffen in einem Werdegang. Denn so ist das Sein beschaffen: es zeugt sein Wesen und das Wesen ist die Potenz. Das Wesen realisiert sich im Zuge seiner Entwicklung, also: es bringt das Sein hervor von dem es zeugt. So ist auch aller Kreislauf in der Natur, nicht von ungefähr. Die Natur legt ja auch Zeugnis ab für Gott.
Aber ihr seid eben Babies und Babies verstehen nur, was man ihnen irgendwer irgendwann eingetrichtert hat und darauf sind sie stolz und darauf pochen sie ein Leben lang.
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#26   golfi   21:31:16 | Dienstag, 12. September 2006
Irrtum, Herr Matt
Der Zeitbegriff ist ein rein menschlicher. Damit wir Menschen
es verstehen hat Gott all unsere Sünden auf sich genommen und ist Mensch geworden. Natürlich nach unserem Verständnis, daher als Säugling bis zum Erwachsensein. Während diesen Prozeßes hat Er natürlich,
so nach unserem Verständnis, hinzugelernt.
Aber das war vom Anfang der Schöpfung vorher bestimmt.Aber das war vom Anfang der Schöpfung. Gott braucht nicht wachsen und hinzulernen, Er ist Gott in Ewigkeit.
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#25   Malachias †   21:29:33 | Dienstag, 12. September 2006
@matt: Jesus Christus – wahrer Gott und wahrer Mensch
Liebe(r) „matt“!
Für jemanden, dem der christliche Glaube weitgehend fremd ist, ist es natürlich nicht leicht, spontan die Unterscheidung zwischen dem Göttlichen und Menschlichen in Jesus Christus korrekt durchzuführen. Zu Ihrem Trost: Die Theologie hat dafür fast 1000 Jahre gebraucht!
Andererseits ist es auch wiederum nicht allzu schwer:
Zu Gott Vater steht Jesus immer im Verhältnis der metaphysischen (Gottes-)Sohnschaft, die von Ewigkeit zu Ewigkeit unverändert gleich bleibt.
Seiner Menschheit (menschlichen Natur) nach war Jesus natürlich wie alle Menschen dem Zeitlichen unterworfen, ausgenommen die Sünde. So ist auch seine Sohnschaft Maria gegenüber eine, die erst in der Zeit entstanden ist. Dennoch dürfen wir Maria auch „Mutter Gottes“ und nicht nur „Mutter Jesu“ nennen, weil eben die Person Jesu göttlich ist!
Falls Sie Zugang zu einer größeren wissenschaftlichen Bibliothek: Schauen Sie sich mal den Band 26 der Deutschen Thomas-Ausgabe (Summa theologica III, q. 16-34) an, in dem sie diese Fragen vom heiligen Thomas von Aquin erörtert wiederfinden… !:)
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#24   deusexmachina   21:19:06 | Dienstag, 12. September 2006
@matt & Malachias
Ich nehm’ mir dann ‘mal ein Tütchen Popcorn und schaue mir genüsslich an, wie Sie beiden sich um Kaisers Bart zoffen, ja? „Reiner Akt“, schau’ an, ist ja spannend – und sogar noch Latein, holla! Na, das MUSS ja relevant sein, das geht ja gar nicht anders. So langsam bekomme ich dank kreuz.net eine Vorstellung davon, wie es damals dazu kommen konnte, dass sich erwachsene Männer allen Ernstes darüber ereiferten, wieviele Engel auf einer Nadelspitze Platz finden…
Wenn Sie fertig sind, schlage ich als nächsten intelektuellen Plänkelpunkt vor: „Ist Gott eher grünlich oder doch eher reines Rosa? Argumentieren Sie.“ Das ist spaßig, völlig sinnfrei, hat keinerlei Konsequenzen für irgendwas oder -wen, und dennoch kann man – wie zigfach erlebt – darob so wütend werden, dass man sich gegenseitig den Schädel eindrischt.
Reli ist halt doch besser als Schlammcatchen, aber zuweilen eben auch dreckiger.
Übrigens, matt, es ist durchaus unwahrscheinlich, dass Jesus je in besagter Krippe gelegen hat, und dass das in Bethlehem war, schon sowieso. Aber das muss ich Ihnen jetzt nicht ‘runterbeten, das haben Sie vermutlich schon selbst gelesen.
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#23   matt   21:05:45 | Dienstag, 12. September 2006
Sie sind irgendwie ein Koffer Malachias
Leugnen sie komischer Kathfanatiker etwa, dass Jesus als Säugling in der Krippe lag, dass ihn seine Mutter Maria stillte und bei der Hand führte? Glauben sie etwa er war darin bereits Akt? Er war nacktes Wesen. Er musste erst im Geist reifen, der von Gott dem Vater ausgeht um zur Würde und Vollmacht seiner Sohnschaft zu gelangen. Aber der Sohn hat ja, indem er den Vater als Vorbild kennt diesen auch zum Ziel und dieser ist also sein wahrer Akt, sonst bliebe er ja ewig auf der Stufe der Sohnschaft stehen und gelangte nie zur Vollmacht des väterlichen Seins. Gerade das soll sich doch aber an ihm vollziehen. Und das ist mein Denken expliziert und ich halte das mitnichten für häretisch.
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#22   Malachias †   20:52:52 | Dienstag, 12. September 2006
@matt
der Sohn ist potentieller Gott(vater)
Tut mir leid, lieber „matt“, aber das, was Sie hier verbreiten, ist Häresie pur! :-@
Gott wird niemals, ist somit auch nie Potenz, sondern immer reiner Akt (actus purus). Und das gilt selbstverständlich für alle drei göttlichen Personen. Wäre er durch irgendein Werden der Zeit unterworfen, wäre er nicht Gott! Solche Häresien sind typisch für die Neuzeit, z.B. für die Philosphien des deutschen Idealismus (Fichte, Schelling, Hegel), das 19. (Darwinismus, Evolutionismus) und 20. Jahrhunderts (Bergson, Teilhard de Chardin, Existenzialismus usw.) und die von ihnen beeinflussten Theologien (z.B. K. Rahner oder J. Ratzinger).
Ich weiß ja nicht, was Sie beruflich machen und wieviel Zeit Sie übrig haben. Aber sollten Sie etwas mehr davon haben, würde ich Ihnen empfehlen, sich mal ein paar Vorlesungsstunden bei einem gut katholischen Philosophieprofessor (die gibt es allerdings auch immer weniger) anzuhören. :)3
Gerne wäre ich aber auch bereit, Ihnen selbst etwas weiterzuhelfen… ;-)
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#21   Benedikt   20:37:33 | Dienstag, 12. September 2006
Neues von Radio Häresie
Der matte Häretiker gibt wieder mal was zum Besten, diesmal eine neue Dreifaltigkeitslehre. Und so einer gibt Urteile über den Intellekt und die theologische Kompetenz des Papstes ab. Lächerlich.
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#20   matt   20:08:27 | Dienstag, 12. September 2006
ich sagte immer…
ihres Wesens nach sind Vater und Sohn eins, aber eben nicht im Bewußtsein, sonst bestünde diese Relation ja nicht. Man muss daher sagen: der Sohn ist potentieller Gott(vater). Gott offenbart sich in dem Werdegang seines Sohnes, der wiederum seinem vollkommenen geistigen Sein zustrebt. Sein Werdegang endet aber nicht mit seiner Auferstehung, sodass er damit etwa schon vollkommen wäre, sondern er setzt sich fort im Werdegang der Kirche, die ja seinen Leib repräsentiert. Jesus geht also mit ihr und so ist es auch legitim ihn dafür mitverantwortlich zu machen was da geschehen ist im Lauf der Geschichte. Es ist also durchaus alles auch ein Ausdruck der Psychologie des Menschensohnes und seinem mehr oder weniger gelungenen Umgang mit dem Geist der Welt.
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#19   deusexmachina   19:29:55 | Dienstag, 12. September 2006
@Malachias
„So lange ich Hochw. Ratzinger nicht dabei erlebe, dass er von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, von der göttlichen und menschlichen Natur Christi, vom Sündenfall als einem historischen Akt, von der Erbsünde als einer Realität, die durch den Zeugungsakt von den Eltern auf die Kinder übergeht, von einer Leiblichkeit auch im Jenseits usw. sprechen höre“
Da sehen Sie ‘mal: Man mag in vielem anderer Meinung sein als B16, aber dumm ist der Mann ganz sicher nicht.
„Der Sündenfall als historischer Akt“, meiner Treu’! Und natürlich buchstäblich zwei von jeder Tierart auf der Arche Noah und was es sonst noch an possierlichem Unsinn gibt, wenn man die Bibel wörtlich nimmt.
„Leiblichkeit im Jenseits“ – herrjeh, warten Sie’s ab, Sie werden ja sehen, ob’s eine gibt (mein heißer Tip: Nein, aber auch sonst nix und schon sowieso kein „Jenseits“, aber auch DAS werden wir ja sehen) – als ob das irgendeine Rolle spielte, dieses ewige Herumspekulieren über das Unerklär- und Unentscheidbare. Und eben, weil B16, wie gesagt, nicht dumm ist, vermeidet er derart fruchtlose Sophismen tunlichst.
Ah, übrigens: Nach Ihrer Lesart wäre dann künstliche Befruchtung in vitro sündenfallfrei? Juchheißa, worauf wartet man denn dann noch? ;O)
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#18   gretipleti   19:22:59 | Dienstag, 12. September 2006
@Malachias
Mit Verlaub, lieber Kollege im Forum, aber jetzt ist es wirklich genug! Wenn Sie als Papst, was sie gottseidank nicht sind, nach Ihrer Meinung hier zu den Menschen reden würden, dann wären wir nicht ermutigt, das gute in Freiheit und Freude der Kinder Gottes zu suchen, sondern voller Angst und Selbstvorwürfen unser Lebensende herbeizusehnen! Unser Heiliger Vater hat genau das NICHT getan. Der in Gott lebende Mensch, wird aus Liebe und Gerechtigkeit zur Umkehr und inneren Einkehr geführt!
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#17   Malachias †   19:07:06 | Dienstag, 12. September 2006
@Benedikt u.a.
Ein Beispiel dafür findet sich ja exakt in diesem Strang.
Mein Hinweis auf das Fehlen unverzichtbarer Elemente, wenn es darum geht, die wesentlichen Züge des katholischen Gottesbildes wiederzugeben, zu dem eben auch die Dreifaltigkeit Gottes gehört, oder wenn es ums Weltgericht geht, auch die von den Evangelien (und damit Jesus selbst) angekündigte Möglichkeit der ewigen Verdammnis wenigstens zu erwähnen und das von Ihnen gebrachte Beispiel haben nun wirklich so viel bzw. so wenig miteinander gemeinsam wie Äpfel mit Birnen… :-(
Nein, es ging mir nicht darum, in kleinlicher Weise Hochw. Ratzinger Mängel in seiner Predigt nachzuweisen, es ging mir um nichts Geringeres als um die Bestätigung von in orthodox-katholischen Kreisen nicht selten zu hörenden, in einschlägigen Veröffentlichungen auch argumentativ untermauerten, keinesfalls an den Haaren herbeigeholten, Einwürfe, die Theologie Joseph Ratzingers widerspreche an zahlreichen Stellen dem katholischen Dogma. o^/
So lange ich Hochw. Ratzinger nicht dabei erlebe, dass er von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, von der göttlichen und menschlichen Natur Christi, vom Sündenfall als einem historischen Akt, von der Erbsünde als einer Realität, die durch den Zeugungsakt von den Eltern auf die Kinder übergeht, von einer Leiblichkeit auch im Jenseits usw. sprechen höre (alles das vermisse ich bis heute!), kann ich nicht glauben, daß er nicht ein Häretiker, sondern ein wirklicher Papst ist…! :-@
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#16   gretipleti   19:04:10 | Dienstag, 12. September 2006
@matt
Überdecken Sie doch nicht so billig Ihre intellektuelle Unterlegenheit. Wenn Sie auch nur einen Funken Geist des Papstes hätten, wäre ein Schweigen besser gewesen, als dieser geistlose Kommentar!
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#15   matt   18:37:56 | Dienstag, 12. September 2006
Eines ist für mich klar…
der Ratzinger ist kein Denker auch wenn man ihm Intellekt zuspricht. Es ist ein Weichzeichner, keine scharfe Begabung. Etwas, dass sehr nachgiebig und ausweichend ist, sobald sich ihm etwas entgegensetzt. An ihm tritt es wieder allzu klar hervor, dass die Kirche eine Mutti ist und kein Pappi, wie sie sagt.
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#14   Benedikt   18:14:25 | Dienstag, 12. September 2006
Das Weltgericht
damit ist das gemeint, was in der Apk. drinnensteht Herr Ratzinger. Es wird einem jeden gemäß seiner Taten vergolten. Die einen gehen ein ins Reich, die anderen in die Verdammnis.
Nichts anderes hat der Heilige Vater heute gesagt. Da Sie nach eigener Aussage keine Gemeinschaft mit der Kirche und ihren Gliedern haben wollen, sollten Sie sich lieber selbst um Ihre Person gedanken machen, als über den Weg anderer szu schwadronieren. Kehren Sie mal vor Ihrer eigenen Tür.
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#13   matt   18:09:56 | Dienstag, 12. September 2006
Das Weltgericht…
damit ist das gemeint, was in der Apk. drinnensteht Herr Ratzinger. Es wird einem jeden gemäß seiner Taten vergolten. Die einen gehen ein ins Reich, die anderen in die Verdammnis. Und wenn ihnen das Angst bereitet, dann wohl nicht zu unrecht mit ihrer derzeitigen Gesinnung.
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#12   Benedikt   17:47:34 | Dienstag, 12. September 2006
@ Malachias
römisch-katholische[r] Gläubige[r]) das bitte so gesagt haben?
Ob Sie das „SO“ gesagt haben ist völlig irrelevant. Fakt ist, dass Sie so vorgehen. Ein Beispiel dafür findet sich ja exakt in diesem Strang.
mit solchen Sätzen würden sie Maria zu viel, Gott/ihrem Sohn aber zu wenig Ehre antun…
Wenn ein Gläubiger sich darum sorgt, dem Herrn nicht genug Ehre angetan zu haben, dann ist das nichts, was ich kritisieren könnte.
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#11   Artois †   16:45:13 | Dienstag, 12. September 2006
Benedikt 16
ist als Anhänger des angeblichen 2. Vatikanums gar nicht geeignet, ein geistliches Amt zu bekleiden.
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#10   Malachias †   16:20:15 | Dienstag, 12. September 2006
@Benedikt
Nach Malachias sind Sie bereits ein Häretiker, wenn sie „Maria hat geholfen“ sagen, anstatt „Die glorwürdige, unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria hat geholfen“. Durch das Nicht-Nennen dieser Attribute machen Sie sich nach sedisvakantistischer Lehre verdächtig, dieselben Maria auch nicht zuzusprechen.
1. Wann und wo soll(en) ich (oder ein[e] andere[r] römisch-katholische[r] Gläubige[r]) das bitte so gesagt haben? :-S
2. Meinen bisherigen Erfahrungen mit der Konzilssekte haben dagegen gezeigt, daß immer mehr von deren Mitgliedern mit Sätzen wie dem von ihnen zitierten („Maria hat geholfen“) Probleme haben; weil sie eben in dem krypto-protestantischen Irrtum verfallen sind und meinen, mit solchen Sätzen würden sie Maria zu viel, Gott/ihrem Sohn aber zu wenig Ehre antun… :-@
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#9   iustus   16:17:41 | Dienstag, 12. September 2006
Rainer Tobak
Schon mal den Text daneben gelesen?
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#8   Rainer Tobak   16:03:49 | Dienstag, 12. September 2006
Iustus
freut sich darüber, daß die Kommunion, soweit ich sehen konnte, nur von Priestern und Diakonen ausgeteilt wurde
Schon mal die Fotomeile in diesem Artikel angeschaut?
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#7   iustus   15:59:16 | Dienstag, 12. September 2006
Ich freu’ mich jedenfalls
… über die Verwendung des Ersten Hochgebets
… darüber, daß zahlreiche Personen, die vom Papst die Kommunion empfingen, dies mit dem Mund taten und dabei das Knie beugten
… darüber, daß unter denjenigen, die die Kommunion in die Hand empfingen, sehr viele waren, die vorher das Knie beugten
… darüber, daß die Kommunion, soweit ich sehen konnte, nur von Priestern und Diakonen ausgeteilt wurde
Könnte das am Bischof liegen :-)
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#6   roemkath   15:39:07 | Dienstag, 12. September 2006
@Malachias
Hab selten so einen Blödsinn gelesen wie Ihren Kommentar, sorry!
Da die Homilie Teil der ganzen Liturgie ist, können Sie sie auch nicht davon trennen. Und in dieser Messliturgie hat der Heilige Vater selbstverständlich „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ begonnen, also im Namen des dreifaltigen Gottes! Zudem wurde unmittelbar nach der Homilie im Credo bekannt: „eines Wesens mit dem Vater“! Was soll also Ihr geist-loser Kommentar?
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#5   Rainer Tobak   15:25:28 | Dienstag, 12. September 2006
„Was nicht gesagt wird, wird geleugnet“
Wenn man nach diesem Motto verfährt, überführt man jeden der Häresie! Sie haben Recht, Benedikt!
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#4   Benedikt   15:18:45 | Dienstag, 12. September 2006
@ Rainer Tobak
Das ist vergebliche Liebesmüh. Nach Malachias sind Sie bereits ein Häretiker, wenn sie „Maria hat geholfen“ sagen, anstatt „Die glorwürdige, unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria hat geholfen“. Durch das Nicht-Nennen dieser Attribute machen Sie sich nach sedisvakantistischer Lehre verdächtig, dieselben Maria auch nicht zuzusprechen. Das ist zwar völlig krank, aber wen wunderts schon.
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#3   Rainer Tobak   15:09:50 | Dienstag, 12. September 2006
Was die von Malachias
behaupteten Heterodoxien und Unvollständigkeiten im Werk von Kard. Ratzinger betrifft, so möge er sich doch einmal das Dokument „Dominus Iesus“ (2000) daraufhin anschauen! Daß der Logos eines Wesens mit dem Vater ist, daß sein Wirken in die eine Heilsordnung des einen und dreifaltigen Gottes gehört, „die im Mysterium der Inkarnation, des Todes und der Auferstehung des Sohnes Wirklichkeit wird und die durch die Mitwirkung des Heiligen Geistes vergegenwärtigt und ihrer Heilsbedeutung auf die ganze Menschheit und das Universum ausgedehnt wird…“ steht dort und vieles mehr… Aber Malachias liest ja leider nur die Traktätchen aus dem Anton Schmid Verlag (oder ist er gar ihr Verfasser?) …
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#2   tau †   14:51:15 | Dienstag, 12. September 2006
„Religiöse“ Pornoheftchen – Weg ohne Wiederkehr?
Wer seinen r. kath. Glauben nicht in Gefahr bringen will, der lese weder Deschner noch Anton Schmid-Verlag.
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#1   Malachias †   14:40:28 | Dienstag, 12. September 2006
Der Gott, an den wir glauben…
…ist laut Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. anscheinend nicht der Dreifaltige Gott der katholischen Tradition… Zumindest hat er Ihn nie so genannt, sondern eben nur von Gott als dem Schöpfer des Alls gesprochen, der dann in Christus sichtbar geworden ist. Kein Wort davon, daß Jesus Christus eines Wesens mit dem Vater, d.h. selbst Gott ist. Keine Rede auch vom Heiligen Geist… :-(
Was das Weltgericht betrifft, scheint es nur Vergeltung von erlittenem Leid, jedoch nicht die Bestrafung böser Taten zu bringen. Ratzinger/B16 zufolge ist die Hölle ja (Gott sei Dank!) auch leer, so daß uns eigentlich nichts passieren kann…
Wir kommen (eben) alle, alle, alle in den Himmel… :-D
Wie man diese Predigt unter die Überschrift „Rückkehr zur alten Apologetik“ (Verteidigung des Glaubens) stellen kann, ist mir unter diesen Umständen ehrlich gesagt schleierhaft…! ?:)
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