10:59:22 | Samstag, 25. Dezember 2004
Bischof Scheuer antwortet Jean Paul Sartre + Mahmud Abbas in Bethlehem + Ein Weihnachtsgeschenk für die Vatikanstadt + 10 Millionen Klicks für den Papst + In welcher Stunde ist Christus geboren?[
Bischof Scheuer antwortet Jean Paul SartreÖsterreich. Die „Tiroler Tageszeitung“ publizierte gestern
Weihnachtsgedanken des Diözesanbischofs von Innsbruck, Manfred Scheuer. Der Bischof kommentierte ein
Zitat des französischen Atheisten Jean Paul Sartre. Dieser schrieb als Kriegsgefangener im Jahr 1940
„Ein Gott sich in einen Menschen verwandeln? Was für ein Ammenmärchen! Ich sehe nicht, was ihn an unserem
Menschsein reizen könnte. Die Götter wohnen im Himmel, ganz damit beschäftigt, sich ihrer selbst zu
erfreuen. Und wenn sie je einmal zu uns hinabstiegen, dann geschähe das in irgendeiner glänzenden, flüchtigen
Gestalt, als purpurrote Wolke oder als Blitz.“ Bischof Scheuer antwortete dem Atheisten mit dem großen
Kirchenlehrer Gregor dem Großen. Der christliche Glaube bekenne die Menschwerdung Gottes für uns Menschen
und um unseres Heiles willen. In einem Menschen wollte sich Gott zu erkennen geben, nackt und verwundbar.
Christ, erkenne deine Würde! Du bist der göttlichen Natur teilhaftig geworden. Kehre nicht zu der alten
Erbärmlichkeit zurück und lebe nicht unter deiner Würde.
Mahmud Abbas in BethlehemHeiliges Land.
Der designierte neue Chef der PLO, Mahmud Abbas (69), nahm gestern an den Weihnachtsfeierlichkeiten in
Bethlehem teil. Israel hob für das Weihnachtsfest die herrschenden Reisebeschränkungen auf. Dem vor
sechs Wochen verstorbene Palästinenser-Präsident Jassir Arafat war in den vergangenen drei Jahren der
Besuch der Weihnachtsfeier untersagt worden. Die Teilnahme von Abbas ist Ausdruck der friedlicheren Situation
zwischen Israel und Palästina nach dem Tod Arafats. Für die Feiertage werden rund 5000 Pilger und Touristen
in der Geburtstadt Jesu erwartet.
Ein Weihnachtsgeschenk für die VatikanstadtVatikan. Seit Freitag
sind die Polizisten im Vatikan etwas mobiler. Der italienische Autohersteller Lamborghini hat neue elektronische
Golf-Cart-ähnliche Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Neben der Schnelligkeit lobt Vatikanstadt-Polizeichef
Salvatore Festa die gute Sichtbarkeit der Elektromobile, die mögliche Übeltäter abschrecken könnte.
Ein weiterer Vorteil der Fahrzeuge sei der Schutz vor Regen.
10 Millionen Klicks für den PapstVatikan.
Die Homepage des Vatikans ist nach der Suchmaschine Google eine der meist besuchten Homepages weltweit.
Bis zu 10 Millionen Besucher rufen
www.vatican.va täglich auf, um Neues und Altes über und vom Heiligen
Vater zu erfahren. Besonders zu Weihnachten und im Mai, dem Geburtsmonat von Johannes Paul II., ist die
Homepage begehrt. Betreut wird die Internetseite, die bald zehn Jahre alt wird, von einer amerikanischen
Franziskanerschwester, die auch unter dem Namen „Sister Web“ bekannt ist.
In welcher Stunde ist Christus
geboren?Der hl. Bernhard von Clairvaux († 1153) wollte schon in frühen Jugendjahren dringend in Erfahrung
bringen, zu welcher Stunde Christus geboren war. Während der Christmette erschien ihm das Christuskind
gerade so, als wäre es just in diesem Moment auf die Welt gekommen. Von da an war Bernhard überzeugt,
dies sei die Stunde der Geburt des Erlösers gewesen. Der Heilige empfing bei dieser Gelegenheit auch
ein tiefes Verständnis für den Zusammenhang zwischen der Geburt Christi und dem Sakrament des Altares.
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#3
freddie 18:13:58 | Samstag, 15. April 2006
#2
Orte 14:40:22 | Samstag, 25. Dezember 2004
#1
Dolfus 11:26:49 | Samstag, 25. Dezember 2004