Gewiß, dieser Papst ist redlich. Er ist auch sympathisch. Er hat auf vielen Gebieten geradezu geniale Eigenschaften. Ein Kommentar.
(kreuz.net, Regensburg) Daß er in seine Heimatstadt Regensburg gekommen ist, in der auch ich seit fast
vierzig Jahren lebe, freut mich einerseits.
Ich kann die Leute, die in diesen Tagen in Scharen zu den
päpstlichen Veranstaltungen strömen, verstehen. Ich mache ihnen keinen Vorwurf. Ich hindere niemanden
daran.
Dennoch ging ich bitteren Herzens nicht zur Messe auf der sogenannten Papstwiese. Ich wäre auch
einer persönlichen Einladung nicht gefolgt.
Es hinderten mich einige gewichtige Gründe, bei diesem
Jahrtausendereignis freudig mitzujubeln.
Diese päpstlichen Massenveranstaltungen
bringen dem katholischen Glauben nichts. Haben denn die drei Pastoralbesuche seines Vorgängers in Deutschland
etwas bewirkt?
Sind die Kirchenbänke voller geworden? Haben die Taufen zugenommen? Die Berufungen von
Priestern und Ordensleuten? Die kirchlichen Trauungen?
Pfeifendeckel! Die Katastrophe hat sich verschärft.
25 Jahre sind seit dem ersten Besuch von Papst Johannes Paul II in Deutschland vergangen, – und dem Glauben
in Deutschland geht immer mehr die Puste aus.
Blasphemien und Verhöhnungen sind in den Medien Alltag,
einzelne Querulanten können die Kreuze aus den Schulen der christlichen Stammlande herausprozessieren.
Homosexuelle Paare werden inzwischen sogar in manchen katholischen Kirchen gesegnet.
Der Feminismus
machte nicht einmal vor der Kirche Halt und lullte mit seinen giftigen Schalmeientönen sogar Bischofskonferenzen
ein, die jahrelang die Ausgabe von Tötungslizenzen für ungeborene Kinder in ihren Beratungsstellen zuließen
und nur durch ein Machtwort aus Rom zu stoppen waren.
Die einstmals hehre katholische Liturgie hat man
weitgehend abgeschafft und die Heilige Messe zu einem oft albernen Experimentierfeld durchgeknallter Minderwertigkeitskomplexinhaber –
die um jeden Preis ankommen wollen – gemacht.
Ich könnte die Aufzählung der Reihe des Niedergangs fortsetzen.
Hier müßte der Papst endlich klare Worte sprechen. Hier müßte er endlich die ihm zur Verfügung stehenden
Machtmittel einsetzen, um diese wahnwitzige Selbstzerstörung zu stoppen.
Er müßte nur in seinen eigenen
Büchern nachlesen und das einfordern, was er in ihnen richtig sieht.
Doch der Papst möchte es allen
Recht machen, – bis auf den Konservativen, den treuen Anhängern des alten, unverfälschten Glaubens.
Die können warten und warten, werden an den Rand gestellt, werden totgeschwiegen. Nicht einmal der Eingang
ihrer Briefe wird vom Bischof bestätigt, eine Erfahrung, die in Regensburg z.B. der Petrus-Canisius-Kreis
machen mußte. Sie sollen alles brav ertragen und ruhig verbittern.
Dieser Papst der Hoffnung scheut
den Kippunkt, wo natürlich ein ganzer Gebäudeteil des Sympathietempels einstürzen würde, den man ihm
aufgebaut hat, wenn er es wagte, unangenehme Entscheidungen zu treffen.
So läßt er sich von den Medien
und den Fähnchen schwenkenden Massen neben bestimmten Kardinälen weiter gefangen nehmen.
Merkt er denn
nicht, daß er seine eigentlichen Anliegen in einer riesigen Masse von süßlichem Friede-Freude-Eierkuchenbrei
zuschleimen läßt?
Er steckt schon mitten drin in der Mediengefangenschaft, in jener neuen totalitären
Struktur, die für den Glauben nicht weniger gefährlich ist, als es die mehr naiv-brutalen politischen
Totalitarismen des Kommunismus und Nationalsozialismus waren.
Ist er überhaupt noch Herr seines eigenen
Handelns?
Diese Mega-Events erfordern eine Organisation und Planung, die an absolute Profis abgegeben
werden muß. Diese bestimmen dann den Ablauf bis ins kleinste Detail.
Dabei muß heutzutage auch ein
Papst soviele Kröten schlucken, daß es seine Identität sprengt – und für den Glauben ist nichts gewonnen.
Daher blieb ich blutenden Herzens zu Hause, nahm manchmal mit Wut bestimmte Bilder war, wo sich bevorzugt
Leute in den Vordergrund und damit in den Bereich der Kameraobjektive schoben, die im Extremfall mit dem
Glauben oder gar mit der Kirche soviel am Hut haben wie ein Ochse mit der Relativitätstheorie.
Die Nachteile
dieser megalomanen Mediengroßinszenierungen sind einfach zu groß, als daß man sich ihren Gesetzen unterwerfen
sollte.
Heiliger Vater, verzichten Sie bitte künftig auf solche Pastoralreisen. Kommen Sie künftig
besser im Rahmen eines Geheimbesuchs inkognito in Ihr Haus in Pentling , erholen Sie sich dort in der
stillen Einfachheit, die Sie so sehr lieben und trinken Sie dort mit Ihrem hochverehrten Bruder gelegentlich
eine Tasse Kaffee.
Bitte, waschen Sie jedoch dem Bürgermeister dieses Ortes gehörig den Kopf, der die
Dreistigkeit besaß, in diesem Ort ein Vierteljahr vor Ihrer Reise den Betrieb von Autowaschanlagen auch
an Sonntagen zu genehmigen.
Anschließend küßte er im Rahmen einer Audienz in Rom Ihren Fischerring.
Jetzt hat der fromme Biedermann zusätzlich in Ihrem zivilen Wohnort ein „Papstmuseum“ eröffnet und
Sie mit medienwirksamem Getöse willkommen geheißen. Nein, danke!
Der Bericht erschien am 12. September
bei der Agentur Mosch.
Email-Adressen der Empfänger
85 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#88 Breze 15:44:39 | Donnerstag, 21. September 2006
@ Perpetua Liebe Perpetua, ich bezweifle mittlerweile Ihre Esistenz als menschliches Wesen, vielleicht
sind Sie einfach ein ComputerVirus, Trojaner oder Wurm, der durch das WWW geistert, der sich von Zeit
zu Zeit einen stereotypen Artikel hier als posting absetzt Ihren zum X.ten Mal als Kopie geposteten Artikel
kenne ich mittlerweile auswendig, können Sie selbständig denken, oder sich sogar eigenständig artikulieren?
„„Der Erzbischof von Wien Christoph Schönborn erinnerte daran, daß Ratzinger, bla, bla, bla, bla, bal…
#87 Perpetua 09:31:12 | Donnerstag, 21. September 2006
Sein Hauptziel: die freimaurerische „Einheit der Menschheit“ … „Der Erzbischof von Wien Christoph Schönborn
erinnerte daran, daß Ratzinger der engste vertraute Johannes Paul II. war: „Er hat seine großen Visionen
mit ihm geteilt. Johannes Paul II. hatte großes vertrauen in ihn – weit über das Berufliche hinaus.““
Das war und ist in der Tat so unbestreitbar, daß der Chef der sogenannten „Katholischen Nachrichten-Agentur“
(K N A), Helmut S. Ruppert, in seinem brandneuen Buch „Benedikt XVI. – Der Papst aus Deutschland“ (Würzburg
2005; hier zitiert nach einem Vorabdruck in der Tagespost vom 30. April 2005) feststellen kann: „Johannes
Paul II. schätzte die Sachkunde des angesehenen Theologen sehr. Einmal wöchentlich trafen beide zu einer
Arbeitsbesprechung zusammen. Mit dem Papst sprach Ratzinger deutsch, aber auch sonst lagen beide in Glaubensfragen
auf einer Wellenlänge. Die Meinung seines engsten Mitarbeiters, dessen theologisches Formulierungsvermögen
und qualifiziertes Urteil waren beim Heiligen Vater ständig gefragt.“ Es kann also kein Zweifel daran
bestehen, daß Ratzinger das volle Programm des Glaubenszerstöreres Karol Wojtyla allezeit bejaht hat.
Und daß er gerade deshalb zu dessen Nachfolger gewählt wurde, weil das die beste Garantie dafür ist,
daß dieses antichristliche Programm Zions und der Logen nahtlos weiterläuft. Doch sehen wir ruhig einmal
näher zu; lassen wir Ratzinger für sich selbst sprechen.
@ Perpetua Liebe Perpetua, mögen Sie es als Verfehlung von JP“ werten, meiner Liebe und Dankbarkeit ihm
gegenüber tut das keinen Abbruch… Schlafen Sie gut
#85 Perpetua 01:29:23 | Mittwoch, 20. September 2006
Sein Hauptziel: die freimaurerische „Einheit der Menschheit“ … Er ist sozusagen das zweite Ich des verstorbenen
Karol Wojtyla. Sie werden sich entsinnen Wojtyla war der Mann, der • den von der Kirche unfehlbar verurteilten
Irrlehrer Martin Luther 1988 ausdrücklich lobte • die antichristlichen Juden viele Male als seine „älteren
Brüder“ willkommen hieß • im Jahre 2000 nach jüdischer Art an der Jerusalemer Klagemauer „betete“
• einmal öffentlich zu „Allah“ flehte, der möge „den Sudan segnen“ • 1999 vor laufender Fernsehkamera
den Koran, ein Buch voller antichristlicher Lästerungen, küßte • sich in Indien 1986 von einer heidnischen
„Priesterin“ ein hinduistisches Götzenmal auf die Stirn zeichnen ließ • gemeinsam mit Voodoo-Schamanen
und heidnischen Animisten götzendienerische Riten vollzog • 1984 in einer seiner öffentlichen „Papstmessen“
eine barbusige Frau die Lesung vortragen ließ • seit Assisi 1986 fast alljährlich ein neues „Weltgebetstreffen“
aller falschen Religionen veranstaltete oder durch Grußbotschaften unterstützte • von der italienischen
Freimaurerei eine hohe Auszeichnung bekam, weil er die „Werte der universalen Freimaurerei“ so vorbildlich
verwirklicht habe und so weiter und so fort. Während er all das tat, ein Vierteljahrhundert lang, wich
sein „Kurienkardinal“ Joseph Ratzinger nicht von seiner Seite. Sogleich nach der „Papst“wahl am 19. April
2005 wurde genau auf diesen Umstand immer wieder hingewiesen. Zum Beispiel in der Tagespost vom 21. April:
„Der Erzbischof von Wien Christoph Schönborn erinnerte dar…
#84 Malachias † 12:04:12 | Dienstag, 19. September 2006
@Breze Sie scheinen sich noch kaum mit dem Judentum, insbesondere mit der Frage „Wer ist Jude?“ beschäftigt
zu haben…?! Da es mit dem Religiösen bei den meisten zeitgenössischen Juden nicht allzuweit her ist,
definieren sie sich selbst in aller Regel als Volk bzw. Rasse! Beweise? Die als „Nestorin des wissenschaftlichen
Judaismus in Europa“ (Umschlagtext) gefeierte Jüdin Salcia Landmann (1911 – 2002), die Deutschen „mahnte…,
nicht alles in den Schatten von Auschwitz zu stellen“ hat noch 1967 ein 1991 in 3. Auflage erschienenes
Buch „Die Juden als Rasse“ herausgegeben. Laut „Wer ist wer im Judentum?“ von David Korn (München 2003)
verwahrte sich Frau Landmann in dem genannten Buch „gegen die ‘Tabuisierung des Rassebegriffes’ und wies
auf die dominierende Rolle des Ererbten auch bei den Völkern hin. Schließlich habe kein Geringerer als
der englisch-jüdische Staatsmann Disraeli den Satz geprägt: ‘Die Rassenfrage ist der Schlüssel zur
Weltgeschichte.’ Landmann warnte davor, daß bei den Deutschen ‘das schlechte Gewissen Blüten treibt.’
Die Scham über Hitler lähme die Kritikfähigkeit der Deutschen auch gegenüber Juden. Doch: ‘Die Zeit
wird die Maße zurechtrücken.’ Schon in den 70ern, besonders deutlich aber Anfnag der 90er Jahre nahm
Salcia Landmann gegen weiteren Massenzustrom von Ausländern nach Mitteleuropa Stellung. Das deutsche
Asylrecht nannte sie ‘entartet’… 1994 sprach sie sich in der Schweiz gegen eine die Meinungsfreiheit
gängelnde ‘Antirassismus-Gesetzgebung’ aus.“
#83 Perpetua 22:48:32 | Montag, 18. September 2006
Fortsetzung vom 16.09. Uhr 22.25: Wenn Ratzinger nicht konservativ ist, was ist er dann? „Der Erzbischof
von Wien Christoph Schönborn erinnerte daran, daß Ratzinger der engste vertraute Johannes Paul II. war:
„Er hat seine großen Visionen mit ihm geteilt. Johannes Paul II. hatte großes vertrauen in ihn – weit
über das Berufliche hinaus.““ Das war und ist in der Tat so unbestreitbar, daß der Chef der sogenannten
„Katholischen Nachrichten-Agentur“ (K N A), Helmut S. Ruppert, in seinem brandneuen Buch „Benedikt XVI. –
Der Papst aus Deutschland“ (Würzburg 2005; hier zitiert nach einem Vorabdruck in der Tagespost vom 30.
April 2005) feststellen kann: „Johannes Paul II. schätzte die Sachkunde des angesehenen Theologen sehr.
Einmal wöchentlich trafen beide zu einer Arbeitsbesprechung zusammen. Mit dem Papst sprach Ratzinger
deutsch, aber auch sonst lagen beide in Glaubensfragen auf einer Wellenlänge. Die Meinung seines engsten
Mitarbeiters, dessen theologisches Formulierungsvermögen und qualifiziertes Urteil waren beim Heiligen
Vater ständig gefragt.“ Es kann also kein Zweifel daran bestehen, daß Ratzinger das volle Programm des
Glaubenszerstöreres Karol Wojtyla allezeit bejaht hat. Und daß er gerade deshalb zu dessen Nachfolger
gewählt wurde, weil das die beste Garantie dafür ist, daß dieses antichristliche Programm Zions und
der Logen nahtlos weiterläuft. Doch sehen wir ruhig einmal näher zu; lassen wir Ratzinger für sich
selbst sprechen. Sein Hauptziel: die freimaurerische „Einheit der Menschheit“ … Fortsetzung folgt
@ Malachias +Am Abendessen verschluck+ Das Judentum ist eine Rasse????????? Das ist echt ein starkes Stück!!!!
Na, ja, dann erklären Sie mir mal, welches Merkmal kennzeichnet denn die „jüdische Rasse“? Grössere
Nasen? Längere Beine, grössere Ohren? Wenn es nicht so traurig wäre, wenn diese Dummheit nicht schon
schon einmal zu unermesslich Schrecklichen geführt hätte, ich würde mich glatt kaputtlachen! Und Sie,
sind Sie reinrassiger Deutscher? + Kaputtlach!!!!+ Mein Kampf werde ich mit Sicherheit nicht lesen, dann
schon lieber die Lesehore. „Mein Kampf“ ist mit Recht auf dem Index, wer weiss, welch schwache Gemüter
sich sonst noch verdrehen lassen…
#80 Mildret M 13:43:47 | Montag, 18. September 2006
Missbrauchte Demokratie Ekelhafte Selbstgefälligkeit unter dem Deckmantel der Demokratie. Bleibt zu hoffen,
dass die kath. Kirche sich davon mehr als deutlich davon distanziert!
Daher weht der Wind Verquirlte braune Kacke mit religiösem Fanatismus vermischt, aha… Tolle „„rechtgläubige““
Katholiken seid Ihr, na Mahlzeit, da wirds mir schlecht… Kreuzzug mit „mein Kampf“ und Bibel, passt
das wirklich zusammen? Wer nur, um Himmels Willen hat Euch das eingetrichtert?
kompetenz? woher nehmen sie die kompetenz, als abgefallener katholik über katholisches zu sprechen? unterstützen
sie ruhig weiter ihre gewaltbereiten neonazis. aber nennen sie dieses widerliche gegeifere nicht „katholisch“ –
sie beleidigen damit den glauben.
#76 Malachias † 13:44:28 | Sonntag, 17. September 2006
@wiener nicht unter dem deckmantel „katholisch“ – das sind sie lange nicht mehr Sie selbst halten sich
aber sicher für fürchterlich katholisch…?! Und, falls Sie tatsächlich ein Wiener sind: Woher nehmen
Sie die Kompetenz, in Dingen, die die OMF-BRD betreffen, mitzureden?
malachias Die NPD ist eine demokratische Partei wie jede andere auch! bitte, wir kennen ihre auffassung
zur genüge. eine nationalistische, antisemitische, ausländerfeindliche „partei“, die zu recht unter
ständiger beobachtung des verfassungsschutzes steht und die seit jahren knapp am verbot vorbei rutscht,
mag formell gerade noch „demokratisch“ sein – ein aufruf, bei ihr mitzuarbeiten, hat aber in einem katholischen
forum absolut nichts zu suchen. bringen sie ihre parolen wo anders unter, aber nicht unter dem deckmantel
„katholisch“ – das sind sie lange nicht mehr.
#74 Malachias † 13:14:01 | Sonntag, 17. September 2006
@Redaktion Hätten Sie meinen letzten Beitrag auch entfernt, wenn ich statt „Jetzt hilft nur noch NPD“
„Jetzt hilft nur noch CDU“, „Jetzt hilft nur noch SPD“, „Jetzt hilft nur noch PDS“ oder „Jetzt hilft nur
noch xyz“ geschrieben hätte? Was soll das? Die NPD ist eine demokratische Partei wie jede andere auch!
Siehe Beitrag Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien www.kreuz.net/article.3504.html!
Oder wollten Sie damit nur bestätigen, dass es in der OMF-BRD schon längst keine Meinungsfreiheit
mehr gibt…?
#71 Perpetua 22:25:39 | Samstag, 16. September 2006
Wenn Ratzinger nicht konservativ ist, was ist er dann? Er ist sozusagen das zweite Ich des verstorbenen
Karol Wojtyla. Sie werden sich entsinnen Wojtyla war der Mann, der • den von der Kirche unfehlbar verurteilten
Irrlehrer Martin Luther 1988 ausdrücklich lobte • die antichristlichen Juden viele Male als seine „älteren
Brüder“ willkommen hieß • im Jahre 2000 nach jüdischer Art an der Jerusalemer Klagemauer „betete“
• einmal öffentlich zu „Allah“ flehte, der möge „den Sudan segnen“ • 1999 vor laufender Fernsehkamera
den Koran, ein Buch voller antichristlicher Lästerungen, küßte • sich in Indien 1986 von einer heidnischen
„Priesterin“ ein hinduistisches Götzenmal auf die Stirn zeichnen ließ • gemeinsam mit Voodoo-Schamanen
und heidnischen Animisten götzendienerische Riten vollzog • 1984 in einer seiner öffentlichen „Papstmessen“
eine barbusige Frau die Lesung vortragen ließ • seit Assisi 1986 fast alljährlich ein neues „Weltgebetstreffen“
aller falschen Religionen veranstaltete oder durch Grußbotschaften unterstützte • von der italienischen
Freimaurerei eine hohe Auszeichnung bekam, weil er die „Werte der universalen Freimaurerei“ so vorbildlich
verwirklicht habe und so weiter und so fort. Während er all das tat, ein Vierteljahrhundert lang, wich
sein „Kurienkardinal“ Joseph Ratzinger nicht von seiner Seite. Sogleich nach der „Papst“wahl am 19. April
2005 wurde genau auf diesen Umstand immer wieder hingewiesen. Zum Beispiel in der Tagespost vom 21. April:
„Der Erzbischof von Wien Christoph Schönborn erinnerte dar…
#70 Montfalcone 22:01:19 | Samstag, 16. September 2006
@den netten Häretiker Nein, sie verletzen alle außer vielleicht der Taufe. Das kann ich nicht beurteilen,
die anderen drei schon – res ipsa loquitur in vielen ihrer postings. Das ist der objektive Befund. Subjektiv
kann ich mir entweder die rein medizinische Erklärung zueigenmachen und vermuten, sie können nichts
dafür, oder sie sind eben kein Katholik.
#69 Malachias † 21:03:31 | Samstag, 16. September 2006
@Montfalcone Sie meinen wahrscheinlich in erster Linie den Punkt „Unterwerfung unter den (tatsächlichen)
Papst“. Da Ratzinger/B16 aber sicher nicht Papst ist (er lehnt nachweislich die marianischen Dogmen Immaculata
Conceptio und Assumptio B.V.M. ab und erfüllt somit nicht die negative Bedingung), und ich meines Erachtens
die anderen Punkte voll erfülle, fühle ich mich als römisch-katholischer Katholik. Sollten Sie anderer
Meinung sein, müssten Sie mir das nachweisen…! Wie stehts denn bei Ihnen mit den vier Bedingungen?
#67 Malachias † 20:49:33 | Samstag, 16. September 2006
@Sozialkatholisch Gerade die Vielseitigkeit macht die Kirche so unheimlich reich Vielseitigkeit ist nicht
schlecht, jedoch nur bis zu einem gewissen Grad und Maß erlaubt! Für die von der Kirche tolerierbare
Vielseitigkeit gibt es durchaus Grenzen, die eben in dem bestehen, wodurch sich Katholischsein de-fini-ert
(in dem Wort steckt das lat. Wort für Grenze: finis), in dem, was Katholischsein ausmacht. Im Einzelnen
sind das die positiven Bedigungen – Taufe – Glaube an alle katholischen Dogmen – Unterwerfung unter den
(tatsächlichen!) Papst sowie die negative Bedingung – Es darf keine Irrlehre vertreten werden (Häresie).
Trifft eine dieser Bedingugen nicht zu, ist der/die Betreffende nicht (mehr) katholisch. o^/ So einfach
ist das…!
#66 Perpetua 22:20:28 | Freitag, 15. September 2006
Ratzinger – Forsetzung vom 15.09.06, 00.23 Uhr Nach dem Konzil sagte der Theologieprof.mit kirchenreformerisch
verstandenen Büchern für Aufsehen.“ Wir sehen: die glaubenstreuen Würdenträger der päpstlichen Kurie
bemühten sich, die häretische „Reformierung“ des überlieferten kath.Glaubens zu verhindern; sie wurden
aber ausgerechnet von Ratzinger „ausgehebelt“, also neutralisiert, wirkungslos gemacht! Anschließend
führte Ratzinger die modernistisch-häretische „Reform“ in seinen Büchern tatkräftig fort. In der Neuen
Zürcher Zeitung vom 24. April 2005 erinnert die extrem talmudistenfreundliche Publizistin Klara Obermüller
daran, daß Ratzinger „auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil an der Seite von Kardinal Joseph Frings die
verkrusteten Strukturen der Kurie aufzubrechen versuchte, mit Hans Küng, Johann-Baptist Metz, Elisabeth
Schüssler-Fiorenza und Edward Schillebeeckx zusammen die Zeitschrift „Concillium“ begründete und jenen
Geist der Erneuerung verbreiten half, den Papst Johannes XXIII. der kath. Kirche eingehaucht hatte.“ Ratzinger
hat also eigentlich nie etwas bewahrt. Statt dessen hat er sich nach Kräften an der Zerschlagung der
glaubenstreuen römischen Kurie beteiligt. Weiter hat er zusammen mit den berüchtigten, vielfachen Häretikern
Küng und Schillebeeckx eine einzig und allein dem Abriß des kath.Glaubens dienende Zeitschrift ins Leben
gerufen. Sodann hat er jenen glaubenszersetzenden „Geist der Erneuerung“ verbreitet, den die kirchenfeindliche
Freimaurerei und der antichr. Talmudismus dem Konzil eingeimpft hatten.
#65 Malachias † 17:59:30 | Freitag, 15. September 2006
@Gotthard Mit Ihren Beiträgen haben Sie sich schon längst als Nicht-Katholik, um nicht zu sagen Kirchenfeind,
geoutet. Insofern wundert mich das nicht…!
#64 Gotthard 16:56:55 | Freitag, 15. September 2006
kalt lassen Längst bestimmen nicht mehr Katholiken, sondern Juden und Freimaurer, wer „Papst“ wird. Und
das lässt Sie (als Katholik) vollkommen kalt? Eine solch höchst intelligente Aussage lässt mich als
Katholik völlig kalt …
#63 Malachias † 16:50:14 | Freitag, 15. September 2006
@Mildret M. Immer dieser Bekehrungsgedanke – gehts nicht auch mal ohne? Das, was Sie „Bekehrungsgedanken“
nennen, ist etwas, was zum Wesen des Christlichen dazugehört. Jesus selbst hat vor seiner Himmelfahrt
seine Jünger in alle Welt gesandt, um allen Menschen das Evangelium (Frohe Botschaft) zu verkünden und
sie zu taufen. o^/ Heutzutage, wo die gottfeindlichen und gottlosen Mächte zweifelsohne in der Übermacht
sind, ist es umso dringender, dass Christen diesen Auftrag ihres Herrn beim Wort nehmen und – wo immer
es geht – umsetzen. Natürlich unter Rücksichtnahme auf die Situation und die Aufnahmefähigkeit derer,
die sie ansprechen… Seien Sie dankbar und froh, wenn Sie von Ihrer Freundin auch ab und zu mal in der
Richtung hinterfragt werden. Schließlich benützt der Teufel gerne auch die Rockmusik, um Menschen für
sich zu gewinnen… Ich nehme außerdem an, dass Ihre Freundin auch nicht absolut weltfremd und weltlichen
Freuden in jeder Hinsicht abgeneigt ist…!
@ Malachias Ich denke mal das es kaum Katholiken gibt die mit ihrer Kirche zu 100% zufrieden sind, man
kann zu ihr auch auf Distanz gehen, aber sie zu verlassen ist nicht richtig. Gerade die Vielseitigkeit
macht die Kirche so unheimlich reich, wenn man die Kirche verlässt nimmt man sich selbst zu ernst, wenn
man alles kritiklos ohne eigenes Hinterfragen annimmt nimmt man sich selbst zu wenig ernst. Auch wenn
man sich oft über total entgegengesetzte Meinungen maßlos ärgern muss, können sie für einen trotzdem
bereichernd sein selbst wenn man dadurch nur seine eigene Meinung festigt. Wenn sie an der Kirche Reform
und Aufbauarbeit leisten wollen geht das am besten wenn man sich in der Kirche befindet, zudem ist man
da besser vor falschen Selbsteinschätzungen geschützt und von falschen Selbsteinschätzungen kann sich
nun mal keiner freisprechen. @ Schnabeltierkönig Meinen sie unseren Benedikt hier im Forum?
#61 Mildret M 15:53:09 | Freitag, 15. September 2006
Vermischung Warum ICH nicht hinging! Weil es mich nicht interessierte. Wenn man die Beiträge überfliegt
tauchen immer wieder die gleichen Themen auf: Homosexualtität (scheint hier ein Lieblingsthema zu sein),
Ungläubige wollen den Gauben untergraben und andere davon abhalten, fürchterlicher Feminismus, usw usw…!
Was hat das konkret mit einer Papstmesse zu tun? Beispiel: Eine Bekannte ist zu so einer Papstveranstaltung
gefahren (über 600km) habe ich sie belächeld oder ihr davon abgeraten? Nein! Ist schließlich ihre Sache.
Ich war vor kurzen bei Madonnain Hannover (300 km) ich musste mir von eben dieser Bekannten sagen lassen :
Da geht man nicht hin! Finde ich Unverschämt! Immer dieser Bekehrungsgedanke – gehts nicht auch mal ohne?
Mildret M (Künstlerin&Unternehmerin)
#60 Malachias † 14:08:27 | Freitag, 15. September 2006
@Sozialkatholisch: Die Konzilssekte hat doch das Papsttum ad absurdum geführt… … und Hochw. Joseph
Ratzinger ist das Musterbeispiel dafür! Irgendwie scheint dem Konzilsvater mit seiner hypermodernen
Theologie, die genauso gut von einem protestantischen Theologen stammen könnte, die tiefe Diskrepanz
zwischen vor- und nachkonziliarer Kirche spätestens während seiner Zeit als Präfekt der Glaubenskongregation
aufgegangen zu sein; anders sind z.B. seine Vorlieben für die alten Formen in der Liturgie nicht zu erklären.
Aus „ökumenischen“ Rücksichten macht er aber auch weiterhin Zugeständnisse an den talmudistisch, d.h.
materialistisch, geprägten Zeitgeist ohne Ende und zerstört so alles, was er möglicherweise mit der
einen oder anderen seiner Predigten (die z.T. nicht schlecht sind, meistens aber auch von einem protestantischen
Pastor stammen könnten) aufgebaut haben mag, stante pede (stehenden Fußes)… Es wird noch viel an echt
katholischer, d.h. an der Tradition orientierter, Aufbau- und Reformarbeit nötig sein, bis wir soweit
sind, bis wieder ein (wirklich katholischer) Papst gewählt werden kann… Ob es nicht schon zu spät
dafür ist??
@ Malachias & Perpetua Papst Benedikt hat für mich auf jeden Fall viel mehr einen bewahrenden Charakter
als einen progressiven. Ihre turbo konservative Einstellung ist eigentlich mehr reaktionär als konservativ,
denn etwas bewahren kann man nur wenn es irgendwo auch weitergeht. Die Fehler die sich leider eingeschlichen
haben (Paul VI hat es ja erkannt und öffentlich bestätigt, Rauch Satans usw.) darf man nicht mit Brachialgewalt
beseitigen denn dann würde man mehr zerstören als heilen.
#57 Perpetua 00:23:02 | Freitag, 15. September 2006
HABEMUS – RATZINGER! Was sollen wir von „Benedikt XVI.“ halten? Ist er vielleicht konservativ? Nein, sagen
seine eigenen Gefolgsleute. Die Tagespost meldet zwei Tage nach seiner Wahl, am 21. April 2005: „Der niederländische
Bischof Martinus Muskens von Breda erklärte, der Papst sei „zu intelligent, um konservativ zu sein“.“
Nicht unedingt, sagt sogar die extrem liberale internationale Presse. Denn „konservativ“ zu sein, heißt
ja nichts anderes, als den römisch-katholischen Glauben unversehrt zu bewahren. Wer dagegen dieses geoffenbarte
Glaubensgut „reformieren“will, ist ein Modernist, ein Irrlehrer, ein Häretiker. Die großen, freimaurerisch
gelenkten Zeitungen nennen nun Ratzinger zwar weder einen Modernisten noch einen Irrlehrer oder Häretiker.
Sie weisen aber ständig darauf hin, daß das II. Vatikanische Konzil ein „Reform“konzil gewesen sei.
Eines, das bestimmte überlieferte Glaubenslehren der katholischen Kirche „reformiert“ habe. Und der „progressive“,
also „fortschrittliche“ (statt konservativ-bewahrende…) Konzilstheologe Joseph Ratzinger habe bei diesen
„Reformen“ eine sehr bedeutende Rolle gespielt. Im Zürcher Tages-Anzeiger vom 21. April 2005 meint der
Luzerner Fundamentaltheologe Edmund Arens: „Ob Joseph Ratzinger je ein progressiver Theologe war, darüber
streiten die Fachleute. Der Kölner Kardinal Frings nahm ihn jedenfalls 1962 bis 1965 als theologischen
Berater mit ans Zweite Vatikanische Konzil, wo er ihm wertvolle Dienste beim Aushebeln der reformresistenten
Kurie leistete.
#56 Malachias † 20:50:46 | Donnerstag, 14. September 2006
@Sozialkatholisch die Hoffnung habe ich nicht verloren und an die Allmacht Gottes, der alles zum guten
wenden kann, glaube ich auch noch Das tue ich auch. Nur entbindet uns das eben nicht von der Pflicht,
alles in unseren Kräften Stehende zur Verbesserung der derzeitigen – bei Licht betrachtet hundsmiserablen –
Verhältnisse zu tun…!
@ Malachias Den Ernst der Lage habe ich schon begriffen, nur die Hoffnung habe ich nicht verloren und
an die Allmacht Gottes, der alles zum guten wenden kann, glaube ich auch noch.
#54 Malachias † 19:23:57 | Donnerstag, 14. September 2006
@Breze, sozialkath. @Sozialkatholisch Mit euch Sedisvakanten kann man auch viele fruchtbare Gespräche
führen, nur das ständige diskreditieren meiner Glaubensauffassung stört mich da. Sie scheinen den Ernst
der Lage eben noch nicht recht begriffen zu haben: Die Kirche treibt in den Abrund und das nicht ohne
die Schuld der höchsten Hierarchen, an deren erster Stelle derzeit eben „Papa Ratzi“ steht! Längst bestimmen
nicht mehr Katholiken, sondern Juden und Freimaurer, wer „Papst“ wird. Und das lässt Sie (als Katholik)
vollkommen kalt? Was Sie schreiben, kann ich vor diesem Hintergrund – ehrlich gesagt – nicht nachvollziehen…!
@Breze: bei jemanden der sich für „treuen Katholiken“ hält, finde ich es schon etwas armselig, die
in dem Artikel aufgeführten Gründe vorzuschieben, nur um seinen Stolz und seine Bequemlichkeit zu kaschieren
Auch wenn nicht klar ist, ob der Artikel nicht evtl. fingiert ist, dürfen Sie so etwas nicht einfach
unterstellen! Man kann gute Gründe haben, und wenn es „nur“ eine Form von Protest ist, warum man nicht
zur „„Papstmesse““ geht…!
#53 Breze 18:16:20 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Malachias Es war nicht meine Intention, die Menschen zum Papst zu locken, nur damit die „Bude voll“
ist. Wer damit nix anfangen kann, soll lieber zuhause bleiben. Aber bei jemanden der sich für „treuen
Katholiken“ hält, finde ich es schon etwas armselig, die in dem Artikel aufgeführten Gründe vorzuschieben,
nur um seinen Stolz und seine Bequemlichkeit zu kaschieren. Ich kann mich auch nicht rausreden, dass ich
am Sonntag die Eucharistie schwänze, nur weil mir die Nase des Bruders oder der Schwester neben mir in
der Kirchenbank nicht gefällt.
@ Malachias Ich kann das akzeptieren, das sie wegen dem V2 dem heutigen Papsttum abschwören. Die Buddhisten,
Juden und Moslems sind für mich erheblich auf dem Holzweg, die Protestanten sind für mich erheblich
weniger auf dem Holzweg. Viele Orthodoxe Gemeinschaften sind für mich, wenn überhaupt nur wenig auf
dem Holzweg. Mit den ganzen Leuten kann ich mich aber über Glaubens-, Ethische- und Weltfragen unterhalten
ohne ihre Glaubensauffassung ständig zu schmähen. Mit euch Sedisvakanten kann man auch viele fruchtbare
Gespräche führen, nur das ständige diskreditieren meiner Glaubensauffassung stört mich da. Wenn ihr
meint das ihr es ohne das momentane Papsttum besser könnt, meinentwegen, aber wenn man sich vernünftig
unterhalten will sollte man die Gegenseite nicht ständig mutwillig ärgern. Sie sollten, wenn sie fruchtbare
Gespräche führen wollen, akzeptieren das es Menschen gibt die den Papst gerne als ihr geistliches Oberhaupt
annehmen, ich jedenfalls kann sie als gläubigen Mitmenschen akzeptieren auch wenn sie das Papsttum ablehnen.
#51 Malachias † 17:27:24 | Donnerstag, 14. September 2006
@Sozialkatholisch Bei euch Sedisvakanten habe ich den Eindruck das ihr euch nur über die totale Ablehnung
des Papstes definiert. Dann kennst du uns wohl noch nicht gut genug! Als römisch-katholische(r) Gläubige(r)
wird man sich niemals nur negativ definieren nach dem Motto „ich weiß zwar, was ich nicht will/bin, aber
nicht so genau, was ich will/bin“… Diese Fehlform scheint mir schon eher in der Konzilssekte wie auch
in der dämokratischen Gesellschaft vorzukommen… Als „Sedisvakantisten“ genannte römisch-katholische
Christen definieren wir uns von der gesamten Vor-Vaticanum II-Tradition der Katholischen Kirche her und
das ist – bei Licht betrachtet – eine ganz schöne Menge…!
@ Malachias Ich mag unseren Papst, doch wenn er sagen sollte ich soll im Winter in die Nordsee springen
mach ich das nicht. Wir Katholiken definieren uns wenigstens zum Teil über unseren hl. Vater. Die Protestanten
über die hl. Schrift, die orthodoxen Gemeinschaften über ihren jeweiligen Patriarchen. Bei euch Sedisvakanten
habe ich den Eindruck das ihr euch nur über die totale Ablehnung des Papstes definiert.
#49 Malachias † 16:48:32 | Donnerstag, 14. September 2006
@Breze: Stell dir vor, Ratzinger kommt und keine(r) geht hin… Sind Sie tatsächlich der Meinung, alles
was sich irgendwie „katholisch“ nennt, müsse Gewehr bei Fuß stehen, nur weil einer daherkommt und von
sich behauptet, er sei der Nachfolger Petri bzw. Stellvertreter Christi auf Erden, auch wenn 1000 Gründe
dagegen sprechen, daß er das wirklich ist? Katholischsein nach dem Motto „Dabeisein ist alles“, ohne
vorher (oder nachher) sein Gehirn einzuschalten? Achtung: Eine solche Haltung kann schwer in die Hose
gehen…!!
#48 matt 16:02:30 | Donnerstag, 14. September 2006
man weiß nicht recht wo man den Hebel ansetzen soll soll man die Kirche kritisieren, oder den Staat oder
den Wirtschaftskapitalismus, die allg. Unmoral, oder soll man überhaupt nicht kritisieren und nur an
sich selbst arbeiten, die Dinge einfach laufen lassen? Es ist nicht leicht, aber leicht hats einen, wie
man bei uns zu sagen pflegt. Ich schau mir das Ganze einfach an. Man hat das Gefühl irgendwo ist es stur
in seiner Bahn und fast schicksalhaft. Wenn ich mir heute anschau wie wieder die ganzen Politikervisagen
aushängen und um Wählerschaft buhlen, dann denke ich mir doch persönlich, das ist alles ein Affenzirkus.
Der kann ruhig untergehen, der hat sich nichts besseres verdient.
#47 Breze 15:24:32 | Donnerstag, 14. September 2006
@ an die Verfassserin dieses Artikels es tut mir echt leid für Sie, dass Sie so frustriert und ohne Hoffnung
sind, dass Sie Gott so dermassen unterschätzen, dass Ihr Stolz so gross ist, um dieses grosse Geschenk
des Papstbesuches nicht anzunehmen. Was muss denn noch passieren, damit Sie sich bewegen? Welche Erwartungen
haben Sie an den Papst, glauben Sie nicht, dass Gott durch ihn handelt und sehen Sie es nicht als ein
grosses Wunder der göttlichen Vorsehung, dass wir einen deutschen Papst haben?? Ich sehe, dass Sie sehr
schnell sind, die Menschen zu urteilen, aber dass Ihr grosser Stolz Sie daran hindert, Gott die Ehre zu
geben, zu riskieren und damit auch den Menschen, die der Kirche fern sind, ein Zeichen zu sein, allein
z.B. durch Ihre Anwesenheit bei der Papstmesse. Verkriechen Sie sich nur weiterhin in Ihrem Schneckenhaus,
suhlen Sie sich nur weiterhin in Ihrem religiös verbrämten Selbstmitleid. So, auf jeden Fall, werden
Sie nicht eine einzige Menschenseele erreichen…
#46 Malachias † 15:04:07 | Donnerstag, 14. September 2006
@Britta Die Pervertierung der westlichen Welt ist ursächlich weder von der Institution der Katholischen
Kirche noch von einem der Päpste verursacht worden noch verhinderbar gewesen. Die gottfeindlichen Kräfte
sind zweifelsfrei mehrheitlich ausserhalb der Kirche. – Da kann ich Ihnen – leider – nur teilweise rechtgeben…!
Ihr Satz gilt bis zu dem Zeitpunkt, da die „Päpste“ mehr auf Talmudisten, Zionisten, Kommunisten und
Freimaurer hörten als auf die eigene katholische Tradition und die Stimme ihres (rest-)katholischen Gewissens.
Diesen Zeitpunkt mache ich persönlich an der Wahl Pacelllis zu „Papst Pius XII.“ (1939), andere orthodoxe
Katholik(inn)en an der Wahl Roncallis zu „Papst Johannes XXIII.“ (1958) fest. Jedenfalls ist von da an
„der Wurm drin“ und es ist den orthodox-katholischen Kräften seither nicht gelungen, ihn wieder heraus
zu bekommen… Ein Musterbeispiel ist der gescheiterte, weil durch seine mutmaßliche Ermordung verhinderte
Versuch Lucianis/Pp. Johannes Paul I., die Freimaurer im Vatikan zu entmachten… Ratzinger/B16 ist –
wie ich bereits an anderer Stelle ausgeführt habe – als Modernist und Irenist in Reinkultur anzusehen,
dem der (Schein-)Friede mit christlichen und nichtchristlichen Sekten letztendlich wichtiger als die katholische
Warheit ist…
#45 Toby 11:44:50 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Britta Die Pervertierung der westlichen Welt ist ursächlich weder von der Institution der Katholischen
Kirche noch von einem der Päpste verursacht worden noch verhinderbar gewesen. Zustimmung! Aber viele
Probleme innerhalb der katholischen Kirche und insbesondere bei der Glaubensweitergabe erscheinen zunehmend
hausgemacht. Ich erwarte nicht von „der Welt“, dass sie plötzlich glaube, aber von den Katholiken wird
man den Glauben der eigenen Kirche doch noch einfordern dürfen. Aber genau das geschieht in der seelsorgerischen
Praxis nicht (mehr). Sollte einen katholischen Christen in der Welt nicht als solcher erkennbar sein?
Für die überwiegende Mehrzahl der jungen Erwachsenen ist es heute selbstverständlich geworden, bereits
vor der eheschließung in vorehelicher Lebensgemeisnchaft zusammenzuleben. Davon sind junge Katholiken
nicht ausgenommen. Ist es richtig, dass das kein Thema der Pastoral zu seins scheint? Alles kann man eben
nicht einfach auf die „böse Welt“ abschieben.
#44 Britta 11:14:05 | Donnerstag, 14. September 2006
Vernunft und Einfalt Christus, der ewige Pantokrator, hat uns vorgelebt, wie wir mit den Einfältigen
zu verfahren haben. Wenigstens näherungsweise möchte auch ich mich in meiner Antwort auf den Beitrag
von „landorganist“ ähnlich verhalten. Ich übe mit der Einfalt Nachsicht. Nun jedoch zur eigentlichen
Thematik: Die Kritik am Heiligen Vater verkennt die Wesensmerkmale und wirklichen Ursachen der Übel unserer
Zeit. Die vielen Kritikaspekte im Beitag der „Agentur Mosch“ gleichen dem Wort einer Mutter an ein kleines
Kind „iss, deine Suppe, sonst scheint die Sonne nicht mehr!“. Die Pervertierung der westlichen Welt ist
ursächlich weder von der Institution der Katholischen Kirche noch von einem der Päpste verursacht worden
noch verhinderbar gewesen. Die gottfeindlichen Kräfte sind zweifelsfrei mehrheitlich ausserhalb der Kirche.
Der Entartungszustand der Welt ist im Sinne der Schöpfungsordnung unvernünftig. Hier knüpfen die vehementen
Forderungen des Heiligen Vaters nach einer Synthese von fides et ratio an. In der Tat benennt er hiermit
den Schlüssel zu einem Paradigmawechsel. Nur die Rückkehr zu einer schöpfungsgerechten Weltordnung
kann die Pervertierung stoppen. Der Glaube als eine Konsequenz der Vernunft, gewissermassen „Glaube durch
Vernunft“ , würde Wissenschaft und Ökonomie von der grenzenlosen Gier der gegenwärtigen materialistischen
Weltordnung endlich befreien. Hier sind pragmatische Beiträge aller Menschen guten Willens gefordert.
Nun möge sich jeder Leser fragen, ob er sich dazu rechnet!
#43 Malachias † 10:29:23 | Donnerstag, 14. September 2006
@Britta: Der Fisch stinkt vom Kopf… Ob Kritik aus der linken oder rechten Ecke kommt, sie bewirkt immer
nur eines: Verunsicherung der Gläubigen, Schadenfreude bei den Feinden der Kirche Gerade die Feinde der
Kirche (z.B. Talmudisten, Zionisten, Kommunisten, Freimaurer) können feststellen, daß sich die Katholische
Kirche spätestens seit 40 Jahren (2. Vatikanum 1962-1965) systematisch selbst auflöst. Die Kirche ist
zur „Friede-Freude-Eierkuchen“-Kirche geworden, in der es letztendlich wurscht ist, ob die Kirchenglieder
katholisch sind. Auch ein „Papst Benedikt XVI.“ scheint schon zufrieden zu sein, wenn seine Schäflein
„an Gott glauben“, der eben nicht zwingend der Dreifaltige Gott der katholischen Tradition sein muß (glaubt
er denn selbst noch an Ihn?), und gelegentlich, z.B. vor Tisch oder am Abend, gebetet wird… Wenn sich
was ändern soll, muß sich an erster Stelle etwas in der kirchlichen Hierarchie ändern, weg von einem
reinen Vernunftglauben, hin zu einem praktischen (Vorsehungs-)Glauben, der alle Dimensionen (Verstand,
Wille, Gefühl) gleichermaßen anspricht und der auch zu allem steht, was das kirchliche Lehramt bis zum
Freimaurerkonzil in den 60er-Jahren in Sachen des Glaubens und der Moral unfehlbar verkündet hat! o^/
#42 Toby 10:07:51 | Donnerstag, 14. September 2006
Sachliche Kritik @ Britta Was wollen Sie eigentlich bezwecken? Dass man nichts mehr kritisieren darf?
Es kommt ja schließlich darauf an, ob Kritik konstruktiv und sachlich oder einfach desktruktiv ist. Leider
gehen Sie inhaltlich auf den Kommentar überhaupt nicht ein. @ landorganist das Dümmste was ich hier
seit längerem, also seit etwa 24 Stunden, gelesen habe. Was konkret ist an dem Kommentar „dumm“?
#41 landorganist 09:34:26 | Donnerstag, 14. September 2006
Das ist das Dümmste was ich hier seit längerem, also seit etwa 24 Stunden, gelesen habe. Der inhaltliche
Durchfall des Kommentators wird nur noch durch den, mancher Schreiber übertroffen. Jeden Tag das gleiche
Geleiere.
#40 Britta 09:24:41 | Donnerstag, 14. September 2006
Kritik …was ist daran so Besonderes? Kritisieren kann jeder. Ob Kritik aus der linken oder rechten Ecke
kommt, sie bewirkt immer nur eines: Verunsicherung der Gläubigen, Schadenfreude bei den Feinden der Kirche.
Will die „Agentur Mosch“ genau das erreichen?
#39 Toby 08:33:46 | Donnerstag, 14. September 2006
Falsche Umkehrung der Beweislast Gotthard schrieb: die Deutschen warten auf eine Revidierung dieser Positionen –
dann wird der Glaube wieder wachsen … Ich stelle fest, dass der Glaube mit der Königsteiner Erklärung
und der ganzen Art, wie heutzutage Gottesdienst gefeiert wird, auch nicht gerade gewachsen ist. Was wäre
falsch daran, wenn Glaube und Liturgie wieder etwas Verbindliches bekämen? So wie bisher kommen wir jedenfalls
nicht weiter.
#38 r.ruhrgebietler 07:33:36 | Donnerstag, 14. September 2006
Demonstration, wie Kirchensteuer verschwendet wird oder hat der Vatikan die Dienstleistungen der Polizei,
der malteser, der und-so-weit selber bezahlt? Sicherlich nicht. Eine Schande, er hat sogar doppelt kassiert:
Kirchensteuer sowie kostenfreie Bereitstellung des gesamten workaround. Es gabt in D mal einen, der sprach
von Mitnehmerqualität! Aber zum Glauben an Jesus Christus, der Tadition wurden keine deutlichen Worte
gefunden – wie war. Dem Komentator ein Lob für seine scharfsinnige Recherche – hätte er weitergegraben
wären einige weitere Schiefstände an’s Licht gekommen. Deutschland ist mittlerweile Diaspora – vom hohen
Nord bis hin zu Bayern. A dieu du christliches Abendland. Die Islamistens werden es dankend und mit einer
riesigen Flut Neugeborener Kinder danken – die werden dann auch vom Sozialsystem in D bezahlt. Einem Deutschen
würden da schon mal Probleme erwachsen…
Der Mensch von dem dieser Beitrag stammt soll seine Füße essen! Wenn es ihm nicht passt was der Papst
macht soll er doch Protestant werden oder Moslem!
#34 Gotthard 00:32:32 | Donnerstag, 14. September 2006
@toby Was ist mit den falschen Weichenstellungen der Königsteiner Erklärung, die natürliche herzplantation –
JA die künstliche Geburtenregelung per Pille – NEIN die Deutschen warten auf eine Revidierung dieser
Positionen – dann wird der Glaube wieder wachsen …
Wo bleibt die Umkehr? Catholicus schrieb: Gott allein weiß, wie viele Gnaden der Bekehrung geschenkt
und auch angenommen wurden. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite hält der Prozess der Selbstzerstörung
der Kirche in Deutschland unvermindert an. Von einer echten Umkehr des deutschen Mainstream-Katholizismus
kann ich bislang leider nichts erkennen. Was ist mit den falschen Weichenstellungen der Königsteiner
Erklärung, den falschen theologischen Prämissen eines Großteils der deutschen Universitätstheologie,
die unvermindert anhaltende Banalisierung der Liturgie etc. etc.? Es gib kein Mitglied der deutschen Bischofskonferenz,
das diesbezüglich eingestanden hätte: „Wir haben uns geirrt. Wir müssen umdenken.“ Metanoia ist ein
Wesensprinzip der Kirche. Es wäre keine Schande, wenn beispielsweise Kardinal Lehmann falsche Weichenstellungen
zugeben würde, im Gegenteil. Aber leider ist das gegenwärtig kaum zu erwarten …
#31 Malachias † 21:41:31 | Mittwoch, 13. September 2006
@RodolfoPanetta Lieber Kamerad Rodolfo! Nachdem du in dem Kreuznet-Artikel Splitter im Auge der NPD –
Balken im Auge der etablierten Parteien www.kreuz.net/article.3504.html so toll die NPD verteidigt hattest,
hätte ich eigentlich etwas mehr Niveau von dir erwartet… Aber wahrscheinlich geht in dieser Frage
bei dir der papsttreue Italiener mit dir durch… Solltest du NPD-Mitglied sein, würde ich mich freuen,
wenn wir uns mal im Arbeitskreis „Christen in der NPD“ treffen könnten, dann könnten wir mal ernsthaft
über diese Dinge miteinander reden…!
#29 Catholicus 21:22:39 | Mittwoch, 13. September 2006
Dank an Gott und an Papst Benedikt ! Der Papstbesuch war ein großartiges Ereignis, das bestimmt viel
bewirkt hat – nicht nur im Äußeren, sondern auch in den Herzen der Menschen! Gott allein weiß, wie
viele Gnaden der Bekehrung geschenkt und auch angenommen wurden.
#28 Bernardin † 21:22:11 | Mittwoch, 13. September 2006
EXPEDIT Bitte nicht aufhören! Es ist hier nichts anders und auch nicht mehr zu erwarten! Ich denke, dass
die Beiträge von Malachias alles sagen! Dümmer gehts nimmer! Und dann so primitiv! Es ist gut, dass
diese Typen öffentlich nichts zu sagen haben!
Verweigerung hilft nicht Auch wir waren nicht bei den Papstmessen in Bayern, weil wir den Heiligen Vater
im letzten Jahr zweimal in Rom sehen konnten. So haben wir die Ereignisse jetzt am Bildschirm miterlebt.
Aber die Kritik kann ich letztlich nicht teilen, obwohl vieles von dem Gesagten stimmt. Der Papst muß
die Möglichkeiten der modernen Kommunikationsmittel nutzen. Immerhin meldeten die Agenturen, daß der
Besuch der Sonntagsmesse in Deutschland wieder um 2 % gestiegen ist. Das ist doch schon ein Anfang. Freilich
muß der Papst noch mehr Glaubenstreue einfordern. Aber er hat doch schon sehr viel geleistet. Wenn ich
sehe, wie er immer wieder verspottet und mit rattenhafter Wut angegriffen wird, dann kann ich einfach
nicht abseits stehen, sondern muß ihn verteidigen. Schließlich ist er der Stellvertreter Jesu Christi,
und den Herrn würden die Glaubenshasser heute genauso behandeln.
#26 Malachias † 20:50:13 | Mittwoch, 13. September 2006
@expedit: Roter Faden… Meinen Sie den blutroten Faden der Talmudisten, Kommunisten und Judäo-Freimaurer,
der sich von Moskau und der „Ostküste“ bis in den Vatikan und von dort weiter bis nach Bayern zieht?
Moskau und seine „fünfte Kollone“ lassen grüßen…!!! Literaturempfehlung für alle schlafenden „KatholikInnen“:
Maurice Pinay: Die Verschwörung gegen die Kirche, Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/neuerscheinungen.htm,
Durach 2006 (Nachdruck der Auflage von 1963) :)3
#25 expedit 20:33:13 | Mittwoch, 13. September 2006
Verpasst kreuz.net Chance? Verpasst kreuz.net Chance? Nämlich die Chance, das POSITIVE dieses Papstbesuches
einmal zu präsentieren? Der rote Faden, der sich durchzieht? Von München über Altötting – Marktl am
Inn – Regensburg usw.? Der Marienbezug in Altötting! Das Sakrament der Taufe in Marktl? Die chrsitliche
Mission? Die Vernunft? Die Ökumene? Da besteht bestimmt ein gewaltiger Nachholbedarf!!! Wo waren denn
die Repräsentanten der Piusbruderschaft, um diesem Jahrtausendereignis beizuwohnen? Wenn sogar Protestanten,
Ortodoxe und Juden kommen? Das erkläre mir mal einer!
#23 Malachias † 19:18:00 | Mittwoch, 13. September 2006
@Gotthard: Kulturrevolution?? Sie verwechseln wohl Regensburg 2006 mit Tübingen 1967…? Jedenfalls
können Sie das unmöglich miteinander vergleichen: Hier (TÜ) die StudentInnen der 68er-Generation, dort
® ausgesuchte Gäste der bayerischen Hautevolle… Also, bitte! Eine wirkliche Kulturrevolution wäre
es gewesen, wenn er in R (wie in TÜ) ausgepfiffen worden wäre, allerdings jetzt aus ganz anderen Gründen…
@ Gotthard Ausnahmsweise mal Zustimmung! Allerdings darf man die Augen vor gewissen negativen bzw. ambivalenten
Begleiterscheinungen dieser Papstreise nicht verschließen:
#20 Gotthard 19:01:09 | Mittwoch, 13. September 2006
in Universität welches fast unvorstellbare Ereignis hat sich gestern zugetragen: der Papst in einer deutschen
Universität – nicht ausgepfiffen sondern herzlichst begrüßt von Professoren und Studenten!!!!!!!! Eine
Vorlesung – die einen Riesenbeifall erhält! merkt ihr eigentlich, welche Kulturrevolution hier stattgefunden
hat?
#18 Bernardin † 18:28:48 | Mittwoch, 13. September 2006
Beobachterin Sehr gut, sehr treffend gesagt! Aber das interessiert die Nörgler hier nicht! Sie hören
nicht! Sie achten nur darauf, ob die Aeusserlichkeiten stimmen! Das Tragische ist noch, dass sich diese
Nörgler als Alleswisser aufspielen! Sie haben alle Theologie studiert und nehmen sich das Recht, einen
Theologen von Weltrang beurteilen zu können. Arme katholische Kirche!
#17 Malachias † 18:27:23 | Mittwoch, 13. September 2006
@Bernardin Könnte es sein, dass der Glaube, von dem sie sprechen, kein Glaube ist, sondern dass nur Aeusserlichkeiten
gemeint sind? Es ist zu unterscheiden zwischen – fides quae creditur, d.h. das, woran geglaubt wird, also
die Glaubenssätze (Dogmen) und – fides qua creditur, d.h. der Glaube, womit gelaubt wird, also der Glaubensakt.
Worauf Sie abheben wollen, ist wohl eher das Letztere – unter Absehung des Glaubens in der zuerst genannten
Form. Das haben allerdings auch schon die Reformatoren des16. Jahrhunderts (Luther, Calvin, Zwingli) getan…
Der katholischer Glaube wird jedoch nie auf die erste Form, das heißt das Glauben an bestimmte Glaubenswahrheiten
verzichten können, so er sich noch katholisch nennen will. Natürlich ist es auch wichtig, die erste
Form von „Glauben“, im Sinne z.B. des von P. Josef Kentenich :(3 gekündeten „praktischen Vorsehungsglaubens“
zu üben und zu pflegen…
#16 Beobachterin 18:22:56 | Mittwoch, 13. September 2006
neue Impulse des Katholizismus Ich bin im Gegenteil der Meinung, daß solche Reisen des Papstes außerordentlich
wichtig sind, weil sie Impulse geben, deren Wirkung sehr nachhaltig sein wird. Leider kann er nicht soviele
Reisen wie sein Vorgänger machen, weil er vernünftigerweise mit seinen Kräften haushalten will. Allein
schon daß die katholische Kirche durch solche Ereignisse in den Medien auftaucht (und sogar überwiegend
noch positiv!), ist von unschätzbarem Wert. Außerdem hat der Papst klar Stellung bezogen zu wichtigen
Fragen unserer Zeit. Das war und ist notwendig – zur Orientierung wie an einem Leuchtturm bei stürmischer
See.
#15 Bernardin † 18:12:46 | Mittwoch, 13. September 2006
Malachias Könnte es sein, dass der Glaube, von dem sie sprechen, kein Glaube ist, sondern dass nur Aeusserlichkeiten
gemeint sind? Der echte christliche Glaube, der sich an Jesus Christus und seiner frohen Botschaft orientiert,
weiss um die Grösse und Schönheit des Glaubens, weil er lebendig ist! Könnte es sein, dass Sie NUR
Rituale meinen?
#14 wiener 17:47:01 | Mittwoch, 13. September 2006
sehr aufschlussreich ein anonymer ich-erzähler fabuliert darüber, warum er nicht zur papst-messe geht,
„selbst wenn er persönlich eingeladen worden wäre“. und in china ist ein sack reis umgefallen. die wichtigkeit
beider ereignisse ist so ziemlich die gleiche.
#13 Sulpicius 17:46:10 | Mittwoch, 13. September 2006
Klarstellung Der oben stehende Text stammt nicht von mir. Ich habe ihn gestern in den Leserbereich gestellt,
da ich einige Gedanken sehr richtig finde. Aber der Autor bin ich nicht.
#12 antiHomoLobby 17:37:52 | Mittwoch, 13. September 2006
in der Tat erschreckend „… Homosexuelle Paare werden inzwischen sogar in manchen katholischen Kirchen
gesegnet…“ was in der Tat erschreckend ist, aber imho kein Grund, die Papstmesse quasi zu „boykottieren“.
Würde die Kirche auf unterer Ebene so rigoros gegen Homo-Lobby & Konsorten eingestellt sein wie der Papst
ja noch eingestellt ist, dann gäb’s keine Probleme.
#11 Malachias † 17:34:07 | Mittwoch, 13. September 2006
@Bernardin: Ewiggestrigen? Sie meinten wohl „echte Katholik(inn)en“? Wer heutzutage an seinem katholischen
Glauben, d.h. dem ganzen überlieferten Glaubensgebäude, festhält, gerät – selbst bei solchen, die
sich noch „katholisch“ nennen, es in Wirklichkeit aber schon längst nicht mehr sind –, tatsächlich schnell
in so eine Schublade…
#10 DieFidele 17:30:32 | Mittwoch, 13. September 2006
Die Eigenheit eines Dogmas Ein Dogma ist endgültig und nicht revidierbar (ach, ist das nicht schön in
dieser schnelllebigen Zeit, wo heute das gilt und morgen das Gegenteil). Da können Sie sich jetzt die
Zähne dran ausbeissen oder sich grün und blau ärgern bis in alle Ewigkeit oder es akzeptieren. Ich
empfehle Letzteres, zwecks des Seelenfriedens. Gelobt sei Jesus Christus!
#8 Malachias † 17:22:15 | Mittwoch, 13. September 2006
@matt: Er muß das Konzil revidieren… und bekennen, dass es ein großer Irrtum und eine Abirrung vom
Glauben war und Dunkelheit über die ganze Welt brachte Ich stimme Ihnen voll zu! Einen ganz kleinen Schritt
in diese Richtung („Reform der Liturgiereform“) hat „B16“ ja bereits angekündigt. Mal sehn, was daraus
wird… Was den Rest (z.B. Selbstverständnis der Kirche, Verhältnis zu nichtchristlichen Religionen
usw.) betrifft, sollten Sie (und insbesondere auch die Anhänger der Piusbruderschaft!) sich keinen falschen
Hoffnungen machen. Da verkörpert er den Konzilsmodernismus genauso wie alle seine Vorgänger seit Roncalli/J23.
Was Ihre zweite Aussage „Damit natürlich auch zugleich das Dogma der Unfehlbarkeit, was eine Frechheit
für sich darstellt“ betrifft, sollte Ihnen klar sein, daß dieses Dogma bereits vom 1. Vatikanischen
Konzil im Jahre 1870 beschlossen und dann vom „seligen“ Papst Pius IX. ex cathedra und somit unfehlbar
(!) als Dogma verkündet wurde. Auch wenn Ratzinger/B16 an dieses und andere Dogmen (z.B. die leibliche
Aufnahme Mariens in den Himmel :(3 ) nicht glaubt und sich damit definitiv selbst Papstamt und -würde
abspricht, bleibt es für alle Katholiken Pflicht, es zu glauben, so sie denn noch zur wahren Katholischen
Kirche gehören wollen… o^/
Er muss das Konzil revidieren… und bekennen, dass es ein großer Irrtum und eine Abirrung vom Glauben
war und Dunkelheit über die ganze Welt brachte. Damit natürlich auch zugleich das Dogma der Unfehlbarkeit,
was eine Frechheit für sich darstellt. Er muss das tun und die Konsequenzen daraus ziehen. Ansonsten
ist er nicht ernstzunehmen.
@ Matt Ich kann sie ja ein klein wenig verstehen, nur der Papst darf keine Experimente machen oder etwas
verlauten und nach einem Jahr zurücknehmen und sagen es ist nicht so gelaufen wie ich es wollte. Der
Papst trägt eine riesen Verantwortung für über 1 Milliarde Menschen, wenn nicht sogar für über 6
Milliarden. Da muss jeder größere Schritt mehr als gründlich überlegt werden.
ja, das ist ganz richtig so, oder ähnlich habe ich es ja auch schon des öfteren formuliert. Der Papst
läßt sich einlullen und ist im wesentlichen fremdgesteuert. Anscheinend sieht er es als Gottes Wille
an, was da alles mit ihm geschieht. Er trifft garnicht aus sich die Entscheidungen, sondern er läßt
sich das Programm vorgeben. Er kommt mir so vor wie Petrus, der bei der Hand geführt wird zum Opfertod.
Nur, dass es sich hierbei um den geistigen Tod der Kirche handelt den er sich durch seine Passivität
und seinen Kleinmut gefallen läßt. Aber wir dürfen ja eines nie vergessen: er ist gewachsen in der
Konzilskriche und hat ja auch die Freveleien von JPII mitgetragen. Er hat vielleicht mehr Verstand als
sein Vorgänger, dafür aber hat er weniger Selbstvertrauen. JPII war schon ein tatkräftiger Papst, aber
er war eben ein Häretiker, wenn auch vielleicht nicht aus Bosheit, sondern aus Unverstand. Er muss die
Kraft finden, das von sich zu weisen, dessen Schein er zeitlebens gehorcht hat. Er muß aufhören einer
falschen Kirche zu dienen und die richtige zu leiten, dann kann man ihn ernstnehmen. Vielleicht findet
er die Kraft, wer weiß.
@ Nichthingehen… kann ich gut nachvollziehen ! Allein der Anblick von aufgeblasenen Laienkommunionspendern,
die unter den wohlwollenden Blicken einiger Würdenträger mit dem ALLERHEILGSTEN herumhantieren und die
Vorstellung, daß tausende Hostienpartikel von der Hand auf die Kuhweide fallen und hinterher von den
begeisterten Papstbesuchern noch niedergetrampelt werden, – provoziert beim demütigen Horst einen Würgereiz.
Daß sich einige kommunizierende, dummkommentierende, papstmessenbesuchende geistige Flachmänner bei
dieser Vorstellung allerdings wohlfühlen, lässt auf einen Mangel an Respekt vor dem ALLERHEILIGSTEN
schliessen, was den lieben Horst allerdings nicht überrascht. P.S. Nicht, daß Sie sich angesprochen
fühlen liebster Gotthard. Das lag mir fern.
#3 Guntram 16:31:39 | Mittwoch, 13. September 2006
mich schon… Gotthard: hi Sulpicius Niemand muss zu einer Papstmesse … also interessiert es mich auch
nicht, warum du zuhause geblieben bist… was Godehardchen nicht interessiert, heißt noch lange nicht,
daß andere sich dafür nicht interessieren.
achdujemminee was für ein weinerlicher Kommentar. Der arme gemobbte „konservative“ Kommentator! Ich hab
noch ein garantiert vorkonziliares Taschentuch aus der Erbmasse meines Großvaters, das wäre ich bereit
zu spenden, dann fällt das flennen leichter!