Benedikt XVI.
Warum ich nicht zur Papstmesse ging
Gewiß, dieser Papst ist redlich. Er ist auch sympathisch. Er hat auf vielen Gebieten geradezu geniale Eigenschaften. Ein Kommentar.
(kreuz.net, Regensburg) Daß er in seine Heimatstadt Regensburg gekommen ist, in der auch ich seit fast vierzig Jahren lebe, freut mich einerseits.

Ich kann die Leute, die in diesen Tagen in Scharen zu den päpstlichen Veranstaltungen strömen, verstehen. Ich mache ihnen keinen Vorwurf. Ich hindere niemanden daran.

Dennoch ging ich bitteren Herzens nicht zur Messe auf der sogenannten Papstwiese. Ich wäre auch einer persönlichen Einladung nicht gefolgt.

Es hinderten mich einige gewichtige Gründe, bei diesem Jahrtausendereignis freudig mitzujubeln.

Papstmesse in München
Papst Benedikt XVI. besuchte gleich nach seiner Ankunft in Bayern am 9. September den Marienplatz in MünchenDie Altarinsel auf dem Münchener Messegelände steht auf einer Grundfläche von 50 mal 70 Metern in unmittelbarer Nähe des weithin sichtbaren Messeturms als Holz-Stahl-Konstruktion errichtet.Das 62.000 Quadratmeter große Areal wurde bereits vier Wochen vor der Ankunft des Papstes für das Pontifikalamt vorbereitet.

Diese päpstlichen Massenveranstaltungen bringen dem katholischen Glauben nichts. Haben denn die drei Pastoralbesuche seines Vorgängers in Deutschland etwas bewirkt?

Sind die Kirchenbänke voller geworden? Haben die Taufen zugenommen? Die Berufungen von Priestern und Ordensleuten? Die kirchlichen Trauungen?

Pfeifendeckel! Die Katastrophe hat sich verschärft. 25 Jahre sind seit dem ersten Besuch von Papst Johannes Paul II in Deutschland vergangen, – und dem Glauben in Deutschland geht immer mehr die Puste aus.

Blasphemien und Verhöhnungen sind in den Medien Alltag, einzelne Querulanten können die Kreuze aus den Schulen der christlichen Stammlande herausprozessieren.

Homosexuelle Paare werden inzwischen sogar in manchen katholischen Kirchen gesegnet.

Der Feminismus machte nicht einmal vor der Kirche Halt und lullte mit seinen giftigen Schalmeientönen sogar Bischofskonferenzen ein, die jahrelang die Ausgabe von Tötungslizenzen für ungeborene Kinder in ihren Beratungsstellen zuließen und nur durch ein Machtwort aus Rom zu stoppen waren.

Die einstmals hehre katholische Liturgie hat man weitgehend abgeschafft und die Heilige Messe zu einem oft albernen Experimentierfeld durchgeknallter Minderwertigkeitskomplexinhaber – die um jeden Preis ankommen wollen – gemacht.

Ich könnte die Aufzählung der Reihe des Niedergangs fortsetzen. Hier müßte der Papst endlich klare Worte sprechen. Hier müßte er endlich die ihm zur Verfügung stehenden Machtmittel einsetzen, um diese wahnwitzige Selbstzerstörung zu stoppen.

Er müßte nur in seinen eigenen Büchern nachlesen und das einfordern, was er in ihnen richtig sieht.

Doch der Papst möchte es allen Recht machen, – bis auf den Konservativen, den treuen Anhängern des alten, unverfälschten Glaubens. Die können warten und warten, werden an den Rand gestellt, werden totgeschwiegen. Nicht einmal der Eingang ihrer Briefe wird vom Bischof bestätigt, eine Erfahrung, die in Regensburg z.B. der Petrus-Canisius-Kreis machen mußte. Sie sollen alles brav ertragen und ruhig verbittern.

Dieser Papst der Hoffnung scheut den Kippunkt, wo natürlich ein ganzer Gebäudeteil des Sympathietempels einstürzen würde, den man ihm aufgebaut hat, wenn er es wagte, unangenehme Entscheidungen zu treffen.

So läßt er sich von den Medien und den Fähnchen schwenkenden Massen neben bestimmten Kardinälen weiter gefangen nehmen.

Merkt er denn nicht, daß er seine eigentlichen Anliegen in einer riesigen Masse von süßlichem Friede-Freude-Eierkuchenbrei zuschleimen läßt?

Er steckt schon mitten drin in der Mediengefangenschaft, in jener neuen totalitären Struktur, die für den Glauben nicht weniger gefährlich ist, als es die mehr naiv-brutalen politischen Totalitarismen des Kommunismus und Nationalsozialismus waren.

Ist er überhaupt noch Herr seines eigenen Handelns?

Diese Mega-Events erfordern eine Organisation und Planung, die an absolute Profis abgegeben werden muß. Diese bestimmen dann den Ablauf bis ins kleinste Detail.

Dabei muß heutzutage auch ein Papst soviele Kröten schlucken, daß es seine Identität sprengt – und für den Glauben ist nichts gewonnen.

Daher blieb ich blutenden Herzens zu Hause, nahm manchmal mit Wut bestimmte Bilder war, wo sich bevorzugt Leute in den Vordergrund und damit in den Bereich der Kameraobjektive schoben, die im Extremfall mit dem Glauben oder gar mit der Kirche soviel am Hut haben wie ein Ochse mit der Relativitätstheorie.

Die Nachteile dieser megalomanen Mediengroßinszenierungen sind einfach zu groß, als daß man sich ihren Gesetzen unterwerfen sollte.

Heiliger Vater, verzichten Sie bitte künftig auf solche Pastoralreisen. Kommen Sie künftig besser im Rahmen eines Geheimbesuchs inkognito in Ihr Haus in Pentling , erholen Sie sich dort in der stillen Einfachheit, die Sie so sehr lieben und trinken Sie dort mit Ihrem hochverehrten Bruder gelegentlich eine Tasse Kaffee.

Bitte, waschen Sie jedoch dem Bürgermeister dieses Ortes gehörig den Kopf, der die Dreistigkeit besaß, in diesem Ort ein Vierteljahr vor Ihrer Reise den Betrieb von Autowaschanlagen auch an Sonntagen zu genehmigen.

Anschließend küßte er im Rahmen einer Audienz in Rom Ihren Fischerring.

Jetzt hat der fromme Biedermann zusätzlich in Ihrem zivilen Wohnort ein „Papstmuseum“ eröffnet und Sie mit medienwirksamem Getöse willkommen geheißen. Nein, danke!

Der Bericht erschien am 12. September bei der Agentur Mosch.
      
85 Lesermeinungen
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#88   Breze   15:44:39 | Donnerstag, 21. September 2006
@ Perpetua
Liebe Perpetua, ich bezweifle mittlerweile Ihre Esistenz als menschliches Wesen, vielleicht sind Sie einfach ein ComputerVirus, Trojaner oder Wurm, der durch das WWW geistert, der sich von Zeit zu Zeit einen stereotypen Artikel hier als posting absetzt
Ihren zum X.ten Mal als Kopie geposteten Artikel kenne ich mittlerweile auswendig, können Sie selbständig denken, oder sich sogar eigenständig artikulieren?
„„Der Erzbischof von Wien Christoph Schönborn erinnerte daran, daß Ratzinger, bla, bla, bla, bla, bal…
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#87   Perpetua   09:31:12 | Donnerstag, 21. September 2006
Sein Hauptziel: die freimaurerische „Einheit der Menschheit“ …
„Der Erzbischof von Wien Christoph Schönborn erinnerte
daran, daß Ratzinger der engste vertraute Johannes Paul II.
war: „Er hat seine großen Visionen mit ihm geteilt.
Johannes Paul II. hatte großes vertrauen in ihn – weit über
das Berufliche hinaus.““
Das war und ist in der Tat so unbestreitbar, daß der Chef der sogenannten „Katholischen Nachrichten-Agentur“ (K N A), Helmut S. Ruppert, in seinem brandneuen Buch „Benedikt XVI. – Der Papst aus Deutschland“ (Würzburg 2005; hier zitiert nach einem Vorabdruck in der Tagespost vom 30. April 2005) feststellen kann:
„Johannes Paul II. schätzte die Sachkunde des angesehenen Theologen sehr.
Einmal wöchentlich trafen beide zu einer Arbeitsbesprechung zusammen.
Mit dem Papst sprach Ratzinger deutsch, aber auch sonst lagen beide in
Glaubensfragen auf einer Wellenlänge. Die Meinung seines engsten
Mitarbeiters, dessen theologisches Formulierungsvermögen und
qualifiziertes Urteil waren beim Heiligen Vater ständig gefragt.“
Es kann also kein Zweifel daran bestehen, daß Ratzinger das volle Programm des
Glaubenszerstöreres Karol Wojtyla allezeit bejaht hat. Und daß er gerade deshalb zu dessen Nachfolger gewählt wurde, weil das die beste Garantie dafür ist, daß dieses antichristliche Programm Zions und der Logen nahtlos weiterläuft. Doch sehen wir ruhig einmal näher zu; lassen wir Ratzinger für sich selbst sprechen.
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#86   Breze   01:34:50 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Perpetua
Liebe Perpetua, mögen Sie es als Verfehlung von JP“ werten, meiner Liebe und Dankbarkeit ihm gegenüber tut das keinen Abbruch…
Schlafen Sie gut
:-)
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#85   Perpetua   01:29:23 | Mittwoch, 20. September 2006
Sein Hauptziel: die freimaurerische „Einheit der Menschheit“ …
Er ist sozusagen das zweite Ich des verstorbenen Karol Wojtyla. Sie werden sich entsinnen Wojtyla war der Mann, der
• den von der Kirche unfehlbar verurteilten Irrlehrer Martin Luther 1988 ausdrücklich lobte
• die antichristlichen Juden viele Male als seine „älteren Brüder“ willkommen hieß
• im Jahre 2000 nach jüdischer Art an der Jerusalemer Klagemauer „betete“
• einmal öffentlich zu „Allah“ flehte, der möge „den Sudan segnen“
• 1999 vor laufender Fernsehkamera den Koran, ein Buch voller antichristlicher
Lästerungen, küßte
• sich in Indien 1986 von einer heidnischen „Priesterin“ ein hinduistisches
Götzenmal auf die Stirn zeichnen ließ
• gemeinsam mit Voodoo-Schamanen und heidnischen Animisten
götzendienerische Riten vollzog
• 1984 in einer seiner öffentlichen „Papstmessen“ eine barbusige Frau
die Lesung vortragen ließ
• seit Assisi 1986 fast alljährlich ein neues „Weltgebetstreffen“ aller falschen
Religionen veranstaltete oder durch Grußbotschaften unterstützte
• von der italienischen Freimaurerei eine hohe Auszeichnung bekam, weil er
die „Werte der universalen Freimaurerei“ so vorbildlich verwirklicht habe
und so weiter und so fort. Während er all das tat, ein Vierteljahrhundert lang, wich sein „Kurienkardinal“ Joseph Ratzinger nicht von seiner Seite.
Sogleich nach der „Papst“wahl am 19. April 2005 wurde genau auf diesen Umstand immer wieder hingewiesen. Zum Beispiel in der Tagespost vom 21. April:
„Der Erzbischof von Wien Christoph Schönborn erinnerte
dar…
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#84   Malachias †   12:04:12 | Dienstag, 19. September 2006
@Breze
Sie scheinen sich noch kaum mit dem Judentum, insbesondere mit der Frage „Wer ist Jude?“ beschäftigt zu haben…?! :-O
Da es mit dem Religiösen bei den meisten zeitgenössischen Juden nicht allzuweit her ist, definieren sie sich selbst in aller Regel als Volk bzw. Rasse! :-P
Beweise? Die als „Nestorin des wissenschaftlichen Judaismus in Europa“ (Umschlagtext) gefeierte Jüdin Salcia Landmann (1911 – 2002), die Deutschen „mahnte…, nicht alles in den Schatten von Auschwitz zu stellen“ hat noch 1967 ein 1991 in 3. Auflage erschienenes Buch „Die Juden als Rasse“ herausgegeben.
Laut „Wer ist wer im Judentum?“ von David Korn (München 2003) verwahrte sich Frau Landmann in dem genannten Buch „gegen die ‘Tabuisierung des Rassebegriffes’ und wies auf die dominierende Rolle des Ererbten auch bei den Völkern hin. Schließlich habe kein Geringerer als der englisch-jüdische Staatsmann Disraeli den Satz geprägt: ‘Die Rassenfrage ist der Schlüssel zur Weltgeschichte.’ Landmann warnte davor, daß bei den Deutschen ‘das schlechte Gewissen Blüten treibt.’ Die Scham über Hitler lähme die Kritikfähigkeit der Deutschen auch gegenüber Juden. Doch: ‘Die Zeit wird die Maße zurechtrücken.’ Schon in den 70ern, besonders deutlich aber Anfnag der 90er Jahre nahm Salcia Landmann gegen weiteren Massenzustrom von Ausländern nach Mitteleuropa Stellung. Das deutsche Asylrecht nannte sie ‘entartet’… 1994 sprach sie sich in der Schweiz gegen eine die Meinungsfreiheit gängelnde ‘Antirassismus-Gesetzgebung’ aus.“
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#83   Perpetua   22:48:32 | Montag, 18. September 2006
Fortsetzung vom 16.09. Uhr 22.25: Wenn Ratzinger nicht konservativ ist, was ist er dann?
„Der Erzbischof von Wien Christoph Schönborn erinnerte
daran, daß Ratzinger der engste vertraute Johannes Paul II.
war: „Er hat seine großen Visionen mit ihm geteilt.
Johannes Paul II. hatte großes vertrauen in ihn – weit über
das Berufliche hinaus.““
Das war und ist in der Tat so unbestreitbar, daß der Chef der sogenannten „Katholischen Nachrichten-Agentur“ (K N A), Helmut S. Ruppert, in seinem brandneuen Buch „Benedikt XVI. – Der Papst aus Deutschland“ (Würzburg 2005; hier zitiert nach einem Vorabdruck in der Tagespost vom 30. April 2005) feststellen kann:
„Johannes Paul II. schätzte die Sachkunde des angesehenen Theologen sehr. Einmal wöchentlich trafen beide zu einer Arbeitsbesprechung zusammen. Mit dem Papst sprach Ratzinger deutsch, aber auch sonst lagen beide in Glaubensfragen auf einer Wellenlänge. Die Meinung seines engsten Mitarbeiters, dessen theologisches Formulierungsvermögen und qualifiziertes Urteil waren beim Heiligen Vater ständig gefragt.“
Es kann also kein Zweifel daran bestehen, daß Ratzinger das volle Programm des Glaubenszerstöreres Karol Wojtyla allezeit bejaht hat. Und daß er gerade deshalb zu dessen Nachfolger gewählt wurde, weil das die beste Garantie dafür ist, daß dieses antichristliche Programm Zions und der Logen nahtlos weiterläuft. Doch sehen wir ruhig einmal näher zu; lassen wir Ratzinger für sich selbst sprechen.
Sein Hauptziel: die freimaurerische „Einheit der Menschheit“ … Fortsetzung folgt
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#82   Breze   22:12:17 | Montag, 18. September 2006
@ Malachias
+Am Abendessen verschluck+ Das Judentum ist eine Rasse????????? Das ist echt ein starkes Stück!!!! Na, ja, dann erklären Sie mir mal, welches Merkmal kennzeichnet denn die „jüdische Rasse“? Grössere Nasen? Längere Beine, grössere Ohren? Wenn es nicht so traurig wäre, wenn diese Dummheit nicht schon schon einmal zu unermesslich Schrecklichen geführt hätte, ich würde mich glatt kaputtlachen! Und Sie, sind Sie reinrassiger Deutscher? + Kaputtlach!!!!+ :-D
Mein Kampf werde ich mit Sicherheit
nicht lesen, dann schon lieber die Lesehore. „Mein Kampf“ ist mit Recht auf dem Index, wer weiss, welch schwache Gemüter sich sonst noch verdrehen lassen…
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#80   Mildret M   13:43:47 | Montag, 18. September 2006
Missbrauchte Demokratie
Ekelhafte Selbstgefälligkeit unter dem Deckmantel der Demokratie. Bleibt zu hoffen, dass die kath. Kirche sich davon mehr als deutlich davon distanziert!
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#79   Breze   22:52:11 | Sonntag, 17. September 2006
Daher weht der Wind
Verquirlte braune Kacke mit religiösem Fanatismus vermischt, aha… Tolle „„rechtgläubige““ Katholiken seid Ihr, na Mahlzeit, da wirds mir schlecht… Kreuzzug mit „mein Kampf“ und Bibel, passt das wirklich zusammen? Wer nur, um Himmels Willen hat Euch das eingetrichtert?
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#77   wiener   13:47:06 | Sonntag, 17. September 2006
kompetenz?
woher nehmen sie die kompetenz, als abgefallener katholik über katholisches zu sprechen?
unterstützen sie ruhig weiter ihre gewaltbereiten neonazis. aber nennen sie dieses widerliche gegeifere nicht „katholisch“ – sie beleidigen damit den glauben.
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#76   Malachias †   13:44:28 | Sonntag, 17. September 2006
@wiener
nicht unter dem deckmantel „katholisch“ – das sind sie lange nicht mehr
Sie selbst halten sich aber sicher für fürchterlich katholisch…?! O:)
Und, falls Sie tatsächlich ein Wiener sind: Woher nehmen Sie die Kompetenz, in Dingen, die die OMF-BRD betreffen, mitzureden? :-(
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#75   wiener   13:31:51 | Sonntag, 17. September 2006
malachias
Die NPD ist eine demokratische Partei wie jede andere auch!
bitte, wir kennen ihre auffassung zur genüge. eine nationalistische, antisemitische, ausländerfeindliche „partei“, die zu recht unter ständiger beobachtung des verfassungsschutzes steht und die seit jahren knapp am verbot vorbei rutscht, mag formell gerade noch „demokratisch“ sein – ein aufruf, bei ihr mitzuarbeiten, hat aber in einem katholischen forum absolut nichts zu suchen.
bringen sie ihre parolen wo anders unter, aber nicht unter dem deckmantel „katholisch“ – das sind sie lange nicht mehr.
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#74   Malachias †   13:14:01 | Sonntag, 17. September 2006
@Redaktion
Hätten Sie meinen letzten Beitrag auch entfernt, wenn ich statt „Jetzt hilft nur noch NPD“ „Jetzt hilft nur noch CDU“, „Jetzt hilft nur noch SPD“, „Jetzt hilft nur noch PDS“ oder „Jetzt hilft nur noch xyz“ geschrieben hätte? :-(
Was soll das? Die NPD ist eine demokratische Partei wie jede andere auch! Siehe Beitrag Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien www.kreuz.net/article.3504.html! :-@
Oder wollten Sie damit nur bestätigen, dass es in der OMF-BRD >:) schon längst keine Meinungsfreiheit mehr gibt…? :-!
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#73   sofiairene   11:58:29 | Sonntag, 17. September 2006
Kein Besuch der Papstmesse
Dem ist nichts hinzuzufügen.
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#71   Perpetua   22:25:39 | Samstag, 16. September 2006
Wenn Ratzinger nicht konservativ ist, was ist er dann?
Er ist sozusagen das zweite Ich des verstorbenen Karol Wojtyla. Sie werden sich entsinnen Wojtyla war der Mann, der
• den von der Kirche unfehlbar verurteilten Irrlehrer Martin Luther 1988 ausdrücklich lobte
• die antichristlichen Juden viele Male als seine „älteren Brüder“ willkommen hieß
• im Jahre 2000 nach jüdischer Art an der Jerusalemer Klagemauer „betete“
• einmal öffentlich zu „Allah“ flehte, der möge „den Sudan segnen“
• 1999 vor laufender Fernsehkamera den Koran, ein Buch voller antichristlicher
Lästerungen, küßte
• sich in Indien 1986 von einer heidnischen „Priesterin“ ein hinduistisches
Götzenmal auf die Stirn zeichnen ließ
• gemeinsam mit Voodoo-Schamanen und heidnischen Animisten
götzendienerische Riten vollzog
• 1984 in einer seiner öffentlichen „Papstmessen“ eine barbusige Frau
die Lesung vortragen ließ
• seit Assisi 1986 fast alljährlich ein neues „Weltgebetstreffen“ aller falschen
Religionen veranstaltete oder durch Grußbotschaften unterstützte
• von der italienischen Freimaurerei eine hohe Auszeichnung bekam, weil er
die „Werte der universalen Freimaurerei“ so vorbildlich verwirklicht habe
und so weiter und so fort. Während er all das tat, ein Vierteljahrhundert lang, wich sein „Kurienkardinal“ Joseph Ratzinger nicht von seiner Seite.
Sogleich nach der „Papst“wahl am 19. April 2005 wurde genau auf diesen Umstand immer wieder hingewiesen. Zum Beispiel in der Tagespost vom 21. April:
„Der Erzbischof von Wien Christoph Schönborn erinnerte
dar…
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#70   Montfalcone   22:01:19 | Samstag, 16. September 2006
@den netten Häretiker
Nein, sie verletzen alle außer vielleicht der Taufe. Das kann ich nicht beurteilen, die anderen drei schon – res ipsa loquitur in vielen ihrer postings. Das ist der objektive Befund. Subjektiv kann ich mir entweder die rein medizinische Erklärung zueigenmachen und vermuten, sie können nichts dafür, oder sie sind eben kein Katholik.
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#69   Malachias †   21:03:31 | Samstag, 16. September 2006
@Montfalcone
Sie meinen wahrscheinlich in erster Linie den Punkt „Unterwerfung unter den (tatsächlichen) Papst“. Da Ratzinger/B16 aber sicher nicht Papst ist (er lehnt nachweislich die marianischen Dogmen Immaculata Conceptio und Assumptio B.V.M. ab und erfüllt somit nicht die negative Bedingung), und ich meines Erachtens die anderen Punkte voll erfülle, fühle ich mich als römisch-katholischer Katholik. :-]
Sollten Sie anderer Meinung sein, müssten Sie mir das nachweisen…! :-@
Wie stehts denn bei Ihnen mit den vier Bedingungen? :-)
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#68   Montfalcone   20:52:56 | Samstag, 16. September 2006
@Malachias
… was ja bei ihnen zweifelsfrei der Fall ist! In mehreren Fällen. q.e.d. :-]
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#67   Malachias †   20:49:33 | Samstag, 16. September 2006
@Sozialkatholisch
Gerade die Vielseitigkeit macht die Kirche so unheimlich reich
Vielseitigkeit ist nicht schlecht, jedoch nur bis zu einem gewissen Grad und Maß erlaubt!
Für die von der Kirche tolerierbare Vielseitigkeit gibt es durchaus Grenzen, die eben in dem bestehen, wodurch sich Katholischsein de-fini-ert (in dem Wort steckt das lat. Wort für Grenze: finis), in dem, was Katholischsein ausmacht.
Im Einzelnen sind das
die positiven Bedigungen
– Taufe
– Glaube an alle katholischen Dogmen
– Unterwerfung unter den (tatsächlichen!) Papst
sowie die negative Bedingung
– Es darf keine Irrlehre vertreten werden (Häresie).
Trifft eine dieser Bedingugen nicht zu, ist der/die Betreffende nicht (mehr) katholisch. o^/ So einfach ist das…! ;-)
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#66   Perpetua   22:20:28 | Freitag, 15. September 2006
Ratzinger – Forsetzung vom 15.09.06, 00.23 Uhr
Nach dem Konzil sagte der Theologieprof.mit kirchenreformerisch verstandenen Büchern für Aufsehen.“
Wir sehen: die glaubenstreuen Würdenträger der päpstlichen Kurie bemühten sich, die häretische „Reformierung“ des überlieferten kath.Glaubens zu verhindern; sie wurden aber ausgerechnet von Ratzinger „ausgehebelt“, also neutralisiert, wirkungslos gemacht!
Anschließend führte Ratzinger die modernistisch-häretische „Reform“ in seinen Büchern tatkräftig fort.
In der Neuen Zürcher Zeitung vom 24. April 2005 erinnert die extrem talmudistenfreundliche Publizistin Klara Obermüller daran, daß Ratzinger
„auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil an der Seite von
Kardinal Joseph Frings die verkrusteten Strukturen der Kurie
aufzubrechen versuchte, mit Hans Küng, Johann-Baptist Metz,
Elisabeth Schüssler-Fiorenza und Edward Schillebeeckx
zusammen die Zeitschrift „Concillium“ begründete und jenen Geist
der Erneuerung verbreiten half, den Papst Johannes XXIII. der
kath. Kirche eingehaucht hatte.“
Ratzinger hat also eigentlich nie etwas bewahrt. Statt dessen hat er sich nach Kräften an der Zerschlagung der glaubenstreuen römischen Kurie beteiligt. Weiter hat er zusammen mit den berüchtigten, vielfachen Häretikern Küng und Schillebeeckx eine einzig und allein dem Abriß des kath.Glaubens dienende Zeitschrift ins Leben gerufen. Sodann hat er jenen glaubenszersetzenden „Geist der Erneuerung“ verbreitet, den die kirchenfeindliche Freimaurerei und der antichr. Talmudismus dem Konzil eingeimpft hatten.
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#65   Malachias †   17:59:30 | Freitag, 15. September 2006
@Gotthard
Mit Ihren Beiträgen haben Sie sich schon längst als Nicht-Katholik, um nicht zu sagen Kirchenfeind, geoutet. Insofern wundert mich das nicht…! :-S
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#64   Gotthard   16:56:55 | Freitag, 15. September 2006
kalt lassen
Längst bestimmen nicht mehr Katholiken, sondern Juden und Freimaurer, wer „Papst“ wird.
Und das lässt Sie (als Katholik) vollkommen kalt?
Eine solch höchst intelligente Aussage lässt mich als Katholik völlig kalt …
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#63   Malachias †   16:50:14 | Freitag, 15. September 2006
@Mildret M.
Immer dieser Bekehrungsgedanke – gehts nicht auch mal ohne?
Das, was Sie „Bekehrungsgedanken“ nennen, ist etwas, was zum Wesen des Christlichen dazugehört. Jesus selbst hat vor seiner Himmelfahrt seine Jünger in alle Welt gesandt, um allen Menschen das Evangelium (Frohe Botschaft) zu verkünden und sie zu taufen. o^/
Heutzutage, wo die gottfeindlichen und gottlosen Mächte >:) zweifelsohne in der Übermacht sind, ist es umso dringender, dass Christen diesen Auftrag ihres Herrn beim Wort nehmen und – wo immer es geht – umsetzen. Natürlich unter Rücksichtnahme auf die Situation und die Aufnahmefähigkeit derer, die sie ansprechen… :-]
Seien Sie dankbar und froh, wenn Sie von Ihrer Freundin auch ab und zu mal in der Richtung hinterfragt werden. Schließlich benützt der Teufel gerne auch die Rockmusik, um Menschen für sich zu gewinnen… :-S
Ich nehme außerdem an, dass Ihre Freundin auch nicht absolut weltfremd und weltlichen Freuden in jeder Hinsicht abgeneigt ist…! ^-^
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#62   Sozialkatholisch   16:20:17 | Freitag, 15. September 2006
@ Malachias
Ich denke mal das es kaum Katholiken gibt die mit ihrer Kirche zu 100% zufrieden sind, man kann zu ihr auch auf Distanz gehen, aber sie zu verlassen ist nicht richtig. Gerade die Vielseitigkeit macht die Kirche so unheimlich reich, wenn man die Kirche verlässt nimmt man sich selbst zu ernst, wenn man alles kritiklos ohne eigenes Hinterfragen annimmt nimmt man sich selbst zu wenig ernst. Auch wenn man sich oft über total entgegengesetzte Meinungen maßlos ärgern muss, können sie für einen trotzdem bereichernd sein selbst wenn man dadurch nur seine eigene Meinung festigt. Wenn sie an der Kirche Reform und Aufbauarbeit leisten wollen geht das am besten wenn man sich in der Kirche befindet, zudem ist man da besser vor falschen Selbsteinschätzungen geschützt und von falschen Selbsteinschätzungen kann sich nun mal keiner freisprechen.
@ Schnabeltierkönig
Meinen sie unseren Benedikt hier im Forum?
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#61   Mildret M   15:53:09 | Freitag, 15. September 2006
Vermischung
Warum ICH nicht hinging! Weil es mich nicht interessierte.
Wenn man die Beiträge überfliegt tauchen immer wieder die gleichen Themen auf: Homosexualtität (scheint hier ein Lieblingsthema zu sein), Ungläubige wollen den Gauben untergraben und andere davon abhalten, fürchterlicher Feminismus, usw usw…! Was hat das konkret mit einer Papstmesse zu tun?
Beispiel: Eine Bekannte ist zu so einer Papstveranstaltung gefahren (über 600km) habe ich sie belächeld oder ihr davon abgeraten? Nein! Ist schließlich ihre Sache. Ich war vor kurzen bei Madonnain Hannover (300 km) ich musste mir von eben dieser Bekannten sagen lassen : Da geht man nicht hin! Finde ich Unverschämt! Immer dieser Bekehrungsgedanke – gehts nicht auch mal ohne?
Mildret M (Künstlerin&Unternehmerin)
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#60   Malachias †   14:08:27 | Freitag, 15. September 2006
@Sozialkatholisch: Die Konzilssekte hat doch das Papsttum ad absurdum geführt…
… und Hochw. Joseph Ratzinger ist das Musterbeispiel dafür! :-@
Irgendwie scheint dem Konzilsvater mit seiner hypermodernen Theologie, die genauso gut von einem protestantischen Theologen stammen könnte, die tiefe Diskrepanz zwischen vor- und nachkonziliarer Kirche spätestens während seiner Zeit als Präfekt der Glaubenskongregation aufgegangen zu sein; anders sind z.B. seine Vorlieben für die alten Formen in der Liturgie nicht zu erklären. Aus „ökumenischen“ Rücksichten macht er aber auch weiterhin Zugeständnisse an den talmudistisch, d.h. materialistisch, geprägten Zeitgeist ohne Ende und zerstört so alles, was er möglicherweise mit der einen oder anderen seiner Predigten (die z.T. nicht schlecht sind, meistens aber auch von einem protestantischen Pastor stammen könnten) aufgebaut haben mag, stante pede (stehenden Fußes)…
Es wird noch viel an echt katholischer, d.h. an der Tradition orientierter, Aufbau- und Reformarbeit nötig sein, bis wir soweit sind, bis wieder ein (wirklich katholischer) Papst gewählt werden kann… :-S
Ob es nicht schon zu spät dafür ist??
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#59   Schnabeltierkönig   12:46:52 | Freitag, 15. September 2006
Bla Bla Bla
Benedikt ist weder noch! Er ist genau richtig!
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#58   Sozialkatholisch   08:54:04 | Freitag, 15. September 2006
@ Malachias & Perpetua
Papst Benedikt hat für mich auf jeden Fall viel mehr einen bewahrenden Charakter als einen progressiven. Ihre turbo konservative Einstellung ist eigentlich mehr reaktionär als konservativ, denn etwas bewahren kann man nur wenn es irgendwo auch weitergeht. Die Fehler die sich leider eingeschlichen haben (Paul VI hat es ja erkannt und öffentlich bestätigt, Rauch Satans usw.) darf man nicht mit Brachialgewalt beseitigen denn dann würde man mehr zerstören als heilen.
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#57   Perpetua   00:23:02 | Freitag, 15. September 2006
HABEMUS – RATZINGER!
Was sollen wir von „Benedikt XVI.“ halten?
Ist er vielleicht konservativ?
Nein, sagen seine eigenen Gefolgsleute. Die Tagespost meldet zwei Tage nach seiner Wahl, am 21. April 2005:
„Der niederländische Bischof Martinus Muskens von Breda erklärte, der Papst sei „zu intelligent, um konservativ zu sein“.“
Nicht unedingt, sagt sogar die extrem liberale internationale Presse. Denn „konservativ“ zu sein, heißt ja nichts anderes, als den römisch-katholischen Glauben unversehrt zu bewahren.
Wer dagegen dieses geoffenbarte Glaubensgut „reformieren“will, ist ein Modernist, ein Irrlehrer, ein Häretiker.
Die großen, freimaurerisch gelenkten Zeitungen nennen nun Ratzinger zwar weder einen Modernisten noch einen Irrlehrer oder Häretiker. Sie weisen aber ständig darauf hin, daß das II. Vatikanische Konzil ein „Reform“konzil gewesen sei. Eines, das bestimmte überlieferte Glaubenslehren der katholischen Kirche „reformiert“ habe. Und der „progressive“, also „fortschrittliche“ (statt konservativ-bewahrende…) Konzilstheologe Joseph Ratzinger habe bei diesen „Reformen“ eine sehr bedeutende Rolle gespielt.
Im Zürcher Tages-Anzeiger vom 21. April 2005 meint der Luzerner Fundamentaltheologe Edmund Arens:
„Ob Joseph Ratzinger je ein progressiver Theologe war, darüber streiten die Fachleute. Der Kölner Kardinal Frings nahm ihn jedenfalls 1962 bis 1965 als theologischen Berater mit ans Zweite Vatikanische Konzil, wo er ihm wertvolle Dienste beim Aushebeln der reformresistenten Kurie leistete.
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#56   Malachias †   20:50:46 | Donnerstag, 14. September 2006
@Sozialkatholisch
die Hoffnung habe ich nicht verloren und an die Allmacht Gottes, der alles zum guten wenden kann, glaube ich auch noch
Das tue ich auch. Nur entbindet uns das eben nicht von der Pflicht, alles in unseren Kräften Stehende zur Verbesserung der derzeitigen – bei Licht betrachtet hundsmiserablen – Verhältnisse zu tun…! :-S
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#55   Sozialkatholisch   19:46:04 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Malachias
Den Ernst der Lage habe ich schon begriffen, nur die Hoffnung habe ich nicht verloren und an die Allmacht Gottes, der alles zum guten wenden kann, glaube ich auch noch.
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#54   Malachias †   19:23:57 | Donnerstag, 14. September 2006
@Breze, sozialkath.
@Sozialkatholisch
Mit euch Sedisvakanten kann man auch viele fruchtbare Gespräche führen, nur das ständige diskreditieren meiner Glaubensauffassung stört mich da.
Sie scheinen den Ernst der Lage eben noch nicht recht begriffen zu haben: Die Kirche treibt in den Abrund und das nicht ohne die Schuld der höchsten Hierarchen, an deren erster Stelle derzeit eben „Papa Ratzi“ steht! Längst bestimmen nicht mehr Katholiken, sondern Juden und Freimaurer, wer „Papst“ wird. >:)
Und das lässt Sie (als Katholik) vollkommen kalt?
Was Sie schreiben, kann ich vor diesem Hintergrund – ehrlich gesagt – nicht nachvollziehen…! :-@
@Breze:
bei jemanden der sich für „treuen Katholiken“ hält, finde ich es schon etwas armselig, die in dem Artikel aufgeführten Gründe vorzuschieben, nur um seinen Stolz und seine Bequemlichkeit zu kaschieren
Auch wenn nicht klar ist, ob der Artikel nicht evtl. fingiert ist, dürfen Sie so etwas nicht einfach unterstellen! Man kann gute Gründe haben, und wenn es „nur“ eine Form von Protest ist, warum man nicht zur „„Papstmesse““ geht…! :-@
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#53   Breze   18:16:20 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Malachias
Es war nicht meine Intention, die Menschen zum Papst zu locken, nur damit die „Bude voll“ ist. Wer damit nix anfangen kann, soll lieber zuhause bleiben. Aber bei jemanden der sich für „treuen Katholiken“ hält, finde ich es schon etwas armselig, die in dem Artikel aufgeführten Gründe vorzuschieben, nur um seinen Stolz und seine Bequemlichkeit zu kaschieren. Ich kann mich auch nicht rausreden, dass ich am Sonntag die Eucharistie schwänze, nur weil mir die Nase des Bruders oder der Schwester neben mir in der Kirchenbank nicht gefällt.
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#52   Sozialkatholisch   17:42:02 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Malachias
Ich kann das akzeptieren, das sie wegen dem V2 dem heutigen Papsttum abschwören.
Die Buddhisten, Juden und Moslems sind für mich erheblich auf dem Holzweg, die Protestanten sind für mich erheblich weniger auf dem Holzweg. Viele Orthodoxe Gemeinschaften sind für mich, wenn überhaupt nur wenig auf dem Holzweg. Mit den ganzen Leuten kann ich mich aber über Glaubens-, Ethische- und Weltfragen unterhalten ohne ihre Glaubensauffassung ständig zu schmähen.
Mit euch Sedisvakanten kann man auch viele fruchtbare Gespräche führen, nur das ständige diskreditieren meiner Glaubensauffassung stört mich da. Wenn ihr meint das ihr es ohne das momentane Papsttum besser könnt, meinentwegen, aber wenn man sich vernünftig unterhalten will sollte man die Gegenseite nicht ständig mutwillig ärgern. Sie sollten, wenn sie fruchtbare Gespräche führen wollen, akzeptieren das es Menschen gibt die den Papst gerne als ihr geistliches Oberhaupt annehmen, ich jedenfalls kann sie als gläubigen Mitmenschen akzeptieren auch wenn sie das Papsttum ablehnen.
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#51   Malachias †   17:27:24 | Donnerstag, 14. September 2006
@Sozialkatholisch
Bei euch Sedisvakanten habe ich den Eindruck das ihr euch nur über die totale Ablehnung des Papstes definiert.
Dann kennst du uns wohl noch nicht gut genug!
Als römisch-katholische(r) Gläubige(r) wird man sich niemals nur negativ definieren nach dem Motto „ich weiß zwar, was ich nicht will/bin, aber nicht so genau, was ich will/bin“… Diese Fehlform scheint mir schon eher in der Konzilssekte wie auch in der dämokratischen Gesellschaft vorzukommen… o.O
Als „Sedisvakantisten“ genannte römisch-katholische Christen definieren wir uns von der gesamten Vor-Vaticanum II-Tradition der Katholischen Kirche her und das ist – bei Licht betrachtet – eine ganz schöne Menge…! :-]
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#50   Sozialkatholisch   16:59:32 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Malachias
Ich mag unseren Papst, doch wenn er sagen sollte ich soll im Winter in die Nordsee springen mach ich das nicht.
Wir Katholiken definieren uns wenigstens zum Teil über unseren hl. Vater. Die Protestanten über die hl. Schrift, die orthodoxen Gemeinschaften über ihren jeweiligen Patriarchen. Bei euch Sedisvakanten habe ich den Eindruck das ihr euch nur über die totale Ablehnung des Papstes definiert.
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#49   Malachias †   16:48:32 | Donnerstag, 14. September 2006
@Breze: Stell dir vor, Ratzinger kommt und keine(r) geht hin…
Sind Sie tatsächlich der Meinung, alles was sich irgendwie „katholisch“ nennt, müsse Gewehr bei Fuß stehen, nur weil einer daherkommt und von sich behauptet, er sei der Nachfolger Petri bzw. Stellvertreter Christi auf Erden, auch wenn 1000 Gründe dagegen sprechen, daß er das wirklich ist?
Katholischsein nach dem Motto „Dabeisein ist alles“, ohne vorher (oder nachher) sein Gehirn einzuschalten? :-S
Achtung: Eine solche Haltung kann schwer in die Hose gehen…!! :-@
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#48   matt   16:02:30 | Donnerstag, 14. September 2006
man weiß nicht recht wo man den Hebel ansetzen soll
soll man die Kirche kritisieren, oder den Staat oder den Wirtschaftskapitalismus, die allg. Unmoral, oder soll man überhaupt nicht kritisieren und nur an sich selbst arbeiten, die Dinge einfach laufen lassen? Es ist nicht leicht, aber leicht hats einen, wie man bei uns zu sagen pflegt. Ich schau mir das Ganze einfach an. Man hat das Gefühl irgendwo ist es stur in seiner Bahn und fast schicksalhaft. Wenn ich mir heute anschau wie wieder die ganzen Politikervisagen aushängen und um Wählerschaft buhlen, dann denke ich mir doch persönlich, das ist alles ein Affenzirkus. Der kann ruhig untergehen, der hat sich nichts besseres verdient.
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#47   Breze   15:24:32 | Donnerstag, 14. September 2006
@ an die Verfassserin dieses Artikels
es tut mir echt leid für Sie, dass Sie so frustriert und ohne Hoffnung sind, dass Sie Gott so dermassen unterschätzen, dass Ihr Stolz so gross ist, um dieses grosse Geschenk des Papstbesuches nicht anzunehmen. Was muss denn noch passieren, damit Sie sich bewegen? Welche Erwartungen haben Sie an den Papst, glauben Sie nicht, dass Gott durch ihn handelt und sehen Sie es nicht als ein grosses Wunder der göttlichen Vorsehung, dass wir einen deutschen Papst haben?? Ich sehe, dass Sie sehr schnell sind, die Menschen zu urteilen, aber dass Ihr grosser Stolz Sie daran hindert, Gott die Ehre zu geben, zu riskieren und damit auch den Menschen, die der Kirche fern sind, ein Zeichen zu sein, allein z.B. durch Ihre Anwesenheit bei der Papstmesse. Verkriechen Sie sich nur weiterhin in Ihrem Schneckenhaus, suhlen Sie sich nur weiterhin in Ihrem religiös verbrämten Selbstmitleid. So, auf jeden Fall, werden Sie nicht eine einzige Menschenseele erreichen…
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#46   Malachias †   15:04:07 | Donnerstag, 14. September 2006
@Britta
Die Pervertierung der westlichen Welt ist ursächlich weder von der Institution der Katholischen Kirche noch von einem der Päpste verursacht worden noch verhinderbar gewesen. Die gottfeindlichen Kräfte sind zweifelsfrei mehrheitlich ausserhalb der Kirche.

Da kann ich Ihnen – leider – nur teilweise rechtgeben…! :-|
Ihr Satz gilt bis zu dem Zeitpunkt, da die „Päpste“ mehr auf Talmudisten, Zionisten, Kommunisten und Freimaurer hörten als auf die eigene katholische Tradition und die Stimme ihres (rest-)katholischen Gewissens. Diesen Zeitpunkt mache ich persönlich an der Wahl Pacelllis zu „Papst Pius XII.“ (1939), andere orthodoxe Katholik(inn)en an der Wahl Roncallis zu „Papst Johannes XXIII.“ (1958) fest. Jedenfalls ist von da an „der Wurm drin“ >:) und es ist den orthodox-katholischen Kräften seither nicht gelungen, ihn wieder heraus zu bekommen… Ein Musterbeispiel ist der gescheiterte, weil durch seine mutmaßliche Ermordung verhinderte Versuch Lucianis/Pp. Johannes Paul I., die Freimaurer im Vatikan zu entmachten… :'(
Ratzinger/B16 ist – wie ich bereits an anderer Stelle ausgeführt habe – als Modernist und Irenist in Reinkultur anzusehen, dem der (Schein-)Friede mit christlichen und nichtchristlichen Sekten letztendlich wichtiger als die katholische Warheit ist… :-@
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#45   Toby   11:44:50 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Britta
Die Pervertierung der westlichen Welt ist ursächlich weder von der Institution der Katholischen Kirche noch von einem der Päpste verursacht worden noch verhinderbar gewesen.
Zustimmung! Aber viele Probleme innerhalb der katholischen Kirche und insbesondere bei der Glaubensweitergabe erscheinen zunehmend hausgemacht. Ich erwarte nicht von „der Welt“, dass sie plötzlich glaube, aber von den Katholiken wird man den Glauben der eigenen Kirche doch noch einfordern dürfen. Aber genau das geschieht in der seelsorgerischen Praxis nicht (mehr). Sollte einen katholischen Christen in der Welt nicht als solcher erkennbar sein? Für die überwiegende Mehrzahl der jungen Erwachsenen ist es heute selbstverständlich geworden, bereits vor der eheschließung in vorehelicher Lebensgemeisnchaft zusammenzuleben. Davon sind junge Katholiken nicht ausgenommen. Ist es richtig, dass das kein Thema der Pastoral zu seins scheint? Alles kann man eben nicht einfach auf die „böse Welt“ abschieben.
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#44   Britta   11:14:05 | Donnerstag, 14. September 2006
Vernunft und Einfalt
Christus, der ewige Pantokrator, hat uns vorgelebt, wie wir mit den Einfältigen zu verfahren haben. Wenigstens näherungsweise möchte auch ich mich in meiner Antwort auf den Beitrag von „landorganist“ ähnlich verhalten. Ich übe mit der Einfalt Nachsicht.
Nun jedoch zur eigentlichen Thematik: Die Kritik am Heiligen Vater verkennt die Wesensmerkmale und wirklichen Ursachen der Übel unserer Zeit. Die vielen Kritikaspekte im Beitag der „Agentur Mosch“ gleichen dem Wort einer Mutter an ein kleines Kind „iss, deine Suppe, sonst scheint die Sonne nicht mehr!“. Die Pervertierung der westlichen Welt ist ursächlich weder von der Institution der Katholischen Kirche noch von einem der Päpste verursacht worden noch verhinderbar gewesen. Die gottfeindlichen Kräfte sind zweifelsfrei mehrheitlich ausserhalb der Kirche. Der Entartungszustand der Welt ist im Sinne der Schöpfungsordnung unvernünftig. Hier knüpfen die vehementen Forderungen des Heiligen Vaters nach einer Synthese von fides et ratio an. In der Tat benennt er hiermit den Schlüssel zu einem Paradigmawechsel. Nur die Rückkehr zu einer schöpfungsgerechten Weltordnung kann die Pervertierung stoppen. Der Glaube als eine Konsequenz der Vernunft, gewissermassen „Glaube durch Vernunft“ , würde Wissenschaft und Ökonomie von der grenzenlosen Gier der gegenwärtigen materialistischen Weltordnung endlich befreien. Hier sind pragmatische Beiträge aller Menschen guten Willens gefordert. Nun möge sich jeder Leser fragen, ob er sich dazu rechnet!
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#43   Malachias †   10:29:23 | Donnerstag, 14. September 2006
@Britta: Der Fisch stinkt vom Kopf…
Ob Kritik aus der linken oder rechten Ecke kommt, sie bewirkt immer nur eines: Verunsicherung der Gläubigen, Schadenfreude bei den Feinden der Kirche
Gerade die Feinde der Kirche (z.B. Talmudisten, Zionisten, Kommunisten, Freimaurer) können feststellen, daß sich die Katholische Kirche spätestens seit 40 Jahren (2. Vatikanum 1962-1965) systematisch selbst auflöst. Die Kirche ist zur „Friede-Freude-Eierkuchen“-Kirche geworden, in der es letztendlich wurscht ist, ob die Kirchenglieder katholisch sind. Auch ein „Papst Benedikt XVI.“ scheint schon zufrieden zu sein, wenn seine Schäflein „an Gott glauben“, der eben nicht zwingend der Dreifaltige Gott der katholischen Tradition sein muß (glaubt er denn selbst noch an Ihn?), und gelegentlich, z.B. vor Tisch oder am Abend, gebetet wird… :-O
Wenn sich was ändern soll, muß sich an erster Stelle etwas in der kirchlichen Hierarchie ändern, weg von einem reinen Vernunftglauben, hin zu einem praktischen (Vorsehungs-)Glauben, der alle Dimensionen (Verstand, Wille, Gefühl) gleichermaßen anspricht und der auch zu allem steht, was das kirchliche Lehramt bis zum Freimaurerkonzil in den 60er-Jahren in Sachen des Glaubens und der Moral unfehlbar verkündet hat! o^/
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#42   Toby   10:07:51 | Donnerstag, 14. September 2006
Sachliche Kritik
@ Britta
Was wollen Sie eigentlich bezwecken? Dass man nichts mehr kritisieren darf? Es kommt ja schließlich darauf an, ob Kritik konstruktiv und sachlich oder einfach desktruktiv ist. Leider gehen Sie inhaltlich auf den Kommentar überhaupt nicht ein.
@ landorganist
das Dümmste was ich hier seit längerem, also seit etwa 24 Stunden, gelesen habe.
Was konkret ist an dem Kommentar „dumm“?
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#41   landorganist   09:34:26 | Donnerstag, 14. September 2006
Das ist
das Dümmste was ich hier seit längerem, also seit etwa 24 Stunden, gelesen habe.
Der inhaltliche Durchfall des Kommentators wird nur noch durch den, mancher Schreiber übertroffen. Jeden Tag das gleiche Geleiere.
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#40   Britta   09:24:41 | Donnerstag, 14. September 2006
Kritik
…was ist daran so Besonderes? Kritisieren kann jeder. Ob Kritik aus der linken oder rechten Ecke kommt, sie bewirkt immer nur eines: Verunsicherung der Gläubigen, Schadenfreude bei den Feinden der Kirche. Will die „Agentur Mosch“ genau das erreichen?
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#39   Toby   08:33:46 | Donnerstag, 14. September 2006
Falsche Umkehrung der Beweislast
Gotthard schrieb: die Deutschen warten auf eine Revidierung dieser Positionen – dann wird der Glaube wieder wachsen …
Ich stelle fest, dass der Glaube mit der Königsteiner Erklärung und der ganzen Art, wie heutzutage Gottesdienst gefeiert wird, auch nicht gerade gewachsen ist.
Was wäre falsch daran, wenn Glaube und Liturgie wieder etwas Verbindliches bekämen?
So wie bisher kommen wir jedenfalls nicht weiter.
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#38   r.ruhrgebietler   07:33:36 | Donnerstag, 14. September 2006
Demonstration, wie Kirchensteuer verschwendet wird
oder hat der Vatikan die Dienstleistungen der Polizei, der malteser, der und-so-weit selber bezahlt? Sicherlich nicht. Eine Schande, er hat sogar doppelt kassiert: Kirchensteuer sowie kostenfreie Bereitstellung des gesamten workaround. Es gabt in D mal einen, der sprach von Mitnehmerqualität!
Aber zum Glauben an Jesus Christus, der Tadition wurden keine deutlichen Worte gefunden – wie war. Dem Komentator ein Lob für seine scharfsinnige Recherche – hätte er weitergegraben wären einige weitere Schiefstände an’s Licht gekommen. Deutschland ist mittlerweile Diaspora – vom hohen Nord bis hin zu Bayern. A dieu du christliches Abendland. Die Islamistens werden es dankend und mit einer riesigen Flut Neugeborener Kinder danken – die werden dann auch vom Sozialsystem in D bezahlt. Einem Deutschen würden da schon mal Probleme erwachsen…
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#37   DDL   04:51:03 | Donnerstag, 14. September 2006
@FritzG
Das Schnabeltier gehört nicht umsonst zur Gattung der Kloakentiere… und sucht dies offenkundig stets auf’s Neue auch verbal zu belegen.
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#36   FritzG   03:19:04 | Donnerstag, 14. September 2006
Oder…
…König der Schnabeltiere!
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#35   Schnabeltierkönig   01:59:30 | Donnerstag, 14. September 2006
Der Mensch
von dem dieser Beitrag stammt soll seine Füße essen! Wenn es ihm nicht passt was der Papst macht soll er doch Protestant werden oder Moslem!
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#34   Gotthard   00:32:32 | Donnerstag, 14. September 2006
@toby
Was ist mit den falschen Weichenstellungen der Königsteiner Erklärung,
die natürliche herzplantation – JA
die künstliche Geburtenregelung per Pille – NEIN
die Deutschen warten auf eine Revidierung dieser Positionen – dann wird der Glaube wieder wachsen …
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#33   FritzG   22:53:31 | Mittwoch, 13. September 2006
Was war an meinem Beitrag…
…jetzt eigentlich so schlimm, um zensiert werden zu müssen?
Ups … ach ja … Verzeihung … er enthielt Wahrheit.
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#32   Toby   22:20:21 | Mittwoch, 13. September 2006
Wo bleibt die Umkehr?
Catholicus schrieb: Gott allein weiß, wie viele Gnaden der Bekehrung geschenkt und auch angenommen wurden.
Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite hält der Prozess der Selbstzerstörung der Kirche in Deutschland unvermindert an.
Von einer echten Umkehr des deutschen Mainstream-Katholizismus kann ich bislang leider nichts erkennen. Was ist mit den falschen Weichenstellungen der Königsteiner Erklärung, den falschen theologischen Prämissen eines Großteils der deutschen Universitätstheologie, die unvermindert anhaltende Banalisierung der Liturgie etc. etc.?
Es gib kein Mitglied der deutschen Bischofskonferenz, das diesbezüglich eingestanden hätte: „Wir haben uns geirrt. Wir müssen umdenken.“
Metanoia ist ein Wesensprinzip der Kirche. Es wäre keine Schande, wenn beispielsweise Kardinal Lehmann falsche Weichenstellungen zugeben würde, im Gegenteil. Aber leider ist das gegenwärtig kaum zu erwarten …
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#31   Malachias †   21:41:31 | Mittwoch, 13. September 2006
@RodolfoPanetta
Lieber Kamerad Rodolfo!
Nachdem du in dem Kreuznet-Artikel Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien www.kreuz.net/article.3504.html so toll die NPD verteidigt hattest, hätte ich eigentlich etwas mehr Niveau von dir erwartet… :-O Aber wahrscheinlich geht in dieser Frage bei dir der papsttreue Italiener mit dir durch… :-D
Solltest du NPD-Mitglied sein, würde ich mich freuen, wenn wir uns mal im Arbeitskreis „Christen in der NPD“ treffen könnten, dann könnten wir mal ernsthaft über diese Dinge miteinander reden…! :-]
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#30   Gotthard   21:38:27 | Mittwoch, 13. September 2006
@malachias
Hass und Dummheit machen einsam …
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#29   Catholicus   21:22:39 | Mittwoch, 13. September 2006
Dank an Gott und an Papst Benedikt !
Der Papstbesuch war ein großartiges Ereignis, das bestimmt viel bewirkt hat – nicht nur im Äußeren, sondern auch in den Herzen der Menschen! Gott allein weiß, wie viele Gnaden der Bekehrung geschenkt und auch angenommen wurden.
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#28   Bernardin †   21:22:11 | Mittwoch, 13. September 2006
EXPEDIT
Bitte nicht aufhören! Es ist hier nichts anders und auch nicht mehr zu erwarten!
Ich denke, dass die Beiträge von Malachias alles sagen!
Dümmer gehts nimmer! Und dann so primitiv! Es ist gut, dass diese Typen öffentlich nichts zu sagen haben!
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#27   Rodolfo Panetta   21:21:35 | Mittwoch, 13. September 2006
Verweigerung hilft nicht
Auch wir waren nicht bei den Papstmessen in Bayern, weil wir den Heiligen Vater im letzten Jahr zweimal in Rom sehen konnten. So haben wir die Ereignisse jetzt am Bildschirm miterlebt. Aber die Kritik kann ich letztlich nicht teilen, obwohl vieles von dem Gesagten stimmt.
Der Papst muß die Möglichkeiten der modernen Kommunikationsmittel nutzen. Immerhin meldeten die Agenturen, daß der Besuch der Sonntagsmesse in Deutschland wieder um 2 % gestiegen ist. Das ist doch schon ein Anfang. Freilich muß der Papst noch mehr Glaubenstreue einfordern. Aber er hat doch schon sehr viel geleistet. Wenn ich sehe, wie er immer wieder verspottet und mit rattenhafter Wut angegriffen wird, dann kann ich einfach nicht abseits stehen, sondern muß ihn verteidigen. Schließlich ist er der Stellvertreter Jesu Christi, und den Herrn würden die Glaubenshasser heute genauso behandeln.
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#26   Malachias †   20:50:13 | Mittwoch, 13. September 2006
@expedit: Roter Faden…
Meinen Sie den blutroten Faden der Talmudisten, Kommunisten und Judäo-Freimaurer, der sich von Moskau und der „Ostküste“ bis in den Vatikan und von dort weiter bis nach Bayern zieht? >:)
Moskau und seine „fünfte Kollone“ lassen grüßen…!!! :-D
Literaturempfehlung für alle schlafenden „KatholikInnen“:
Maurice Pinay: Die Verschwörung gegen die Kirche, Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/neuerscheinungen.htm, Durach 2006 (Nachdruck der Auflage von 1963) :)3
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#25   expedit   20:33:13 | Mittwoch, 13. September 2006
Verpasst kreuz.net Chance?
Verpasst kreuz.net Chance?
Nämlich die Chance, das POSITIVE dieses Papstbesuches einmal zu präsentieren?
Der rote Faden, der sich durchzieht? Von München über Altötting – Marktl am Inn – Regensburg usw.?
Der Marienbezug in Altötting!
Das Sakrament der Taufe in Marktl?
Die chrsitliche Mission?
Die Vernunft?
Die Ökumene?
Da besteht bestimmt ein gewaltiger Nachholbedarf!!!
Wo waren denn die Repräsentanten der Piusbruderschaft, um diesem Jahrtausendereignis beizuwohnen?
Wenn sogar Protestanten, Ortodoxe und Juden kommen?
Das erkläre mir mal einer!
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#24   Gotthard   20:09:00 | Mittwoch, 13. September 2006
Hautevolle
ach, aus welchen sozialen Schichten stammten denn 68 und folgend die Studenten… eher aus der Hautevollé denn aus der Arbeiterschaft …
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#23   Malachias †   19:18:00 | Mittwoch, 13. September 2006
@Gotthard: Kulturrevolution??
Sie verwechseln wohl Regensburg 2006 mit Tübingen 1967…? :-( Jedenfalls können Sie das unmöglich miteinander vergleichen: Hier (TÜ) die StudentInnen der 68er-Generation, dort ® ausgesuchte Gäste der bayerischen Hautevolle… Also, bitte! :-@
Eine wirkliche Kulturrevolution wäre es gewesen, wenn er in R (wie in TÜ) ausgepfiffen worden wäre, allerdings jetzt aus ganz anderen Gründen… :-D
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#22   Gotthard   19:08:48 | Mittwoch, 13. September 2006
@Toby
ich erkenne keine negativen Begleiterscheinungen …
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#21   Toby   19:05:14 | Mittwoch, 13. September 2006
@ Gotthard
Ausnahmsweise mal Zustimmung!
Allerdings darf man die Augen vor gewissen negativen bzw. ambivalenten Begleiterscheinungen dieser Papstreise nicht verschließen:
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#20   Gotthard   19:01:09 | Mittwoch, 13. September 2006
in Universität
welches fast unvorstellbare Ereignis hat sich gestern zugetragen: der Papst in einer deutschen Universität – nicht ausgepfiffen sondern herzlichst begrüßt von Professoren und Studenten!!!!!!!!
Eine Vorlesung – die einen Riesenbeifall erhält!
merkt ihr eigentlich, welche Kulturrevolution hier stattgefunden hat?
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#19   Malachias †   18:41:14 | Mittwoch, 13. September 2006
Ist er überhaupt noch Herr seines eigenen Handelns?
Sicher nicht! >:) :'( :-!
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#18   Bernardin †   18:28:48 | Mittwoch, 13. September 2006
Beobachterin
Sehr gut, sehr treffend gesagt!
Aber das interessiert die Nörgler hier nicht! Sie hören nicht! Sie achten nur darauf, ob die Aeusserlichkeiten stimmen!
Das Tragische ist noch, dass sich diese Nörgler als Alleswisser aufspielen! Sie haben alle Theologie studiert und nehmen sich das Recht, einen Theologen von Weltrang beurteilen zu können. Arme katholische Kirche!
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#17   Malachias †   18:27:23 | Mittwoch, 13. September 2006
@Bernardin
Könnte es sein, dass der Glaube, von dem sie sprechen, kein Glaube ist, sondern dass nur Aeusserlichkeiten gemeint sind?
Es ist zu unterscheiden zwischen
– fides quae creditur, d.h. das, woran geglaubt wird, also die Glaubenssätze (Dogmen)
und
– fides qua creditur, d.h. der Glaube, womit gelaubt wird, also der Glaubensakt.
Worauf Sie abheben wollen, ist wohl eher das Letztere – unter Absehung des Glaubens in der zuerst genannten Form. Das haben allerdings auch schon die Reformatoren des16. Jahrhunderts (Luther, Calvin, Zwingli) getan… :-O
Der katholischer Glaube wird jedoch nie auf die erste Form, das heißt das Glauben an bestimmte Glaubenswahrheiten verzichten können, so er sich noch katholisch nennen will. Natürlich ist es auch wichtig, die erste Form von „Glauben“, im Sinne z.B. des von P. Josef Kentenich :(3 gekündeten „praktischen Vorsehungsglaubens“ zu üben und zu pflegen… ;-)
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#16   Beobachterin   18:22:56 | Mittwoch, 13. September 2006
neue Impulse des Katholizismus
Ich bin im Gegenteil der Meinung, daß solche Reisen des Papstes außerordentlich wichtig sind, weil sie Impulse geben, deren Wirkung sehr nachhaltig sein wird.
Leider kann er nicht soviele Reisen wie sein Vorgänger machen, weil er vernünftigerweise mit seinen Kräften haushalten will.
Allein schon daß die katholische Kirche durch solche Ereignisse in den Medien auftaucht (und sogar überwiegend noch positiv!), ist von unschätzbarem Wert.
Außerdem hat der Papst klar Stellung bezogen zu wichtigen Fragen unserer Zeit. Das war und ist notwendig – zur Orientierung wie an einem Leuchtturm bei stürmischer See.
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#15   Bernardin †   18:12:46 | Mittwoch, 13. September 2006
Malachias
Könnte es sein, dass der Glaube, von dem sie sprechen, kein Glaube ist, sondern dass nur Aeusserlichkeiten gemeint sind? Der echte christliche Glaube, der sich an Jesus Christus und seiner frohen Botschaft orientiert, weiss um die Grösse und Schönheit des Glaubens, weil er lebendig ist! Könnte es sein, dass Sie NUR Rituale meinen?
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#14   wiener   17:47:01 | Mittwoch, 13. September 2006
sehr aufschlussreich
ein anonymer ich-erzähler fabuliert darüber, warum er nicht zur papst-messe geht, „selbst wenn er persönlich eingeladen worden wäre“.
und in china ist ein sack reis umgefallen.
die wichtigkeit beider ereignisse ist so ziemlich die gleiche.
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#13   Sulpicius   17:46:10 | Mittwoch, 13. September 2006
Klarstellung
Der oben stehende Text stammt nicht von mir. Ich habe ihn gestern in den Leserbereich gestellt, da ich einige Gedanken sehr richtig finde. Aber der Autor bin ich nicht.
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#12   antiHomoLobby   17:37:52 | Mittwoch, 13. September 2006
in der Tat erschreckend
„… Homosexuelle Paare werden inzwischen sogar in manchen katholischen Kirchen gesegnet…“
was in der Tat erschreckend ist, aber imho kein Grund, die Papstmesse quasi zu „boykottieren“. Würde die Kirche auf unterer Ebene so rigoros gegen Homo-Lobby & Konsorten eingestellt sein wie der Papst ja noch eingestellt ist, dann gäb’s keine Probleme.
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#11   Malachias †   17:34:07 | Mittwoch, 13. September 2006
@Bernardin: Ewiggestrigen?
Sie meinten wohl „echte Katholik(inn)en“? o.O
Wer heutzutage an seinem katholischen Glauben, d.h. dem ganzen überlieferten Glaubensgebäude, festhält, gerät – selbst bei solchen, die sich noch „katholisch“ nennen, es in Wirklichkeit aber schon längst nicht mehr sind –, tatsächlich schnell in so eine Schublade… :'(
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#10   DieFidele   17:30:32 | Mittwoch, 13. September 2006
Die Eigenheit eines Dogmas
Ein Dogma ist endgültig und nicht revidierbar (ach, ist das nicht schön in dieser schnelllebigen Zeit, wo heute das gilt und morgen das Gegenteil). Da können Sie sich jetzt die Zähne dran ausbeissen oder sich grün und blau ärgern bis in alle Ewigkeit oder es akzeptieren. Ich empfehle Letzteres, zwecks des Seelenfriedens.
:-)
Gelobt sei Jesus Christus!
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#9   Bernardin †   17:26:33 | Mittwoch, 13. September 2006
Wie schön traurig!
Ja, jetzt sind sie wieder da – die Schreiberlinge von GESTERN und VORGESTERN! Es ist so schön traurig, wegen diesen EWIGGESTRIGEN!
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#8   Malachias †   17:22:15 | Mittwoch, 13. September 2006
@matt: Er muß das Konzil revidieren…
und bekennen, dass es ein großer Irrtum und eine Abirrung vom Glauben war und Dunkelheit über die ganze Welt brachte
Ich stimme Ihnen voll zu! Einen ganz kleinen Schritt in diese Richtung („Reform der Liturgiereform“) hat „B16“ ja bereits angekündigt. Mal sehn, was daraus wird… :-O
Was den Rest (z.B. Selbstverständnis der Kirche, Verhältnis zu nichtchristlichen Religionen usw.) betrifft, sollten Sie (und insbesondere auch die Anhänger der Piusbruderschaft!) sich keinen falschen Hoffnungen machen. Da verkörpert er den Konzilsmodernismus genauso wie alle seine Vorgänger seit Roncalli/J23. :-!
Was Ihre zweite Aussage „Damit natürlich auch zugleich das Dogma der Unfehlbarkeit, was eine Frechheit für sich darstellt“ betrifft, sollte Ihnen klar sein, daß dieses Dogma bereits vom 1. Vatikanischen Konzil im Jahre 1870 beschlossen und dann vom „seligen“ Papst Pius IX. ex cathedra und somit unfehlbar (!) als Dogma verkündet wurde. :-@
Auch wenn Ratzinger/B16 >:) an dieses und andere Dogmen (z.B. die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel :(3 ) nicht glaubt und sich damit definitiv selbst Papstamt und -würde abspricht, bleibt es für alle Katholiken Pflicht, es zu glauben, so sie denn noch zur wahren Katholischen Kirche gehören wollen… o^/
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#7   matt   17:00:55 | Mittwoch, 13. September 2006
Er muss das Konzil revidieren…
und bekennen, dass es ein großer Irrtum und eine Abirrung vom Glauben war und Dunkelheit über die ganze Welt brachte. Damit natürlich auch zugleich das Dogma der Unfehlbarkeit, was eine Frechheit für sich darstellt. Er muss das tun und die Konsequenzen daraus ziehen. Ansonsten ist er nicht ernstzunehmen.
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#6   Sozialkatholisch   16:53:42 | Mittwoch, 13. September 2006
@ Matt
Ich kann sie ja ein klein wenig verstehen, nur der Papst darf keine Experimente machen oder etwas verlauten und nach einem Jahr zurücknehmen und sagen es ist nicht so gelaufen wie ich es wollte. Der Papst trägt eine riesen Verantwortung für über 1 Milliarde Menschen, wenn nicht sogar für über 6 Milliarden. Da muss jeder größere Schritt mehr als gründlich überlegt werden.
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#5   matt   16:47:34 | Mittwoch, 13. September 2006
ja, das ist ganz richtig
so, oder ähnlich habe ich es ja auch schon des öfteren formuliert. Der Papst läßt sich einlullen und ist im wesentlichen fremdgesteuert. Anscheinend sieht er es als Gottes Wille an, was da alles mit ihm geschieht. Er trifft garnicht aus sich die Entscheidungen, sondern er läßt sich das Programm vorgeben. Er kommt mir so vor wie Petrus, der bei der Hand geführt wird zum Opfertod. Nur, dass es sich hierbei um den geistigen Tod der Kirche handelt den er sich durch seine Passivität und seinen Kleinmut gefallen läßt.
Aber wir dürfen ja eines nie vergessen: er ist gewachsen in der Konzilskriche und hat ja auch die Freveleien von JPII mitgetragen. Er hat vielleicht mehr Verstand als sein Vorgänger, dafür aber hat er weniger Selbstvertrauen. JPII war schon ein tatkräftiger Papst, aber er war eben ein Häretiker, wenn auch vielleicht nicht aus Bosheit, sondern aus Unverstand.
Er muss die Kraft finden, das von sich zu weisen, dessen Schein er zeitlebens gehorcht hat. Er muß aufhören einer falschen Kirche zu dienen und die richtige zu leiten, dann kann man ihn ernstnehmen. Vielleicht findet er die Kraft, wer weiß.
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#4   Horst Schlämmer   16:35:29 | Mittwoch, 13. September 2006
@ Nichthingehen… kann ich gut nachvollziehen !
Allein der Anblick von aufgeblasenen Laienkommunionspendern, die unter den wohlwollenden Blicken einiger Würdenträger mit dem ALLERHEILGSTEN herumhantieren und die Vorstellung, daß tausende Hostienpartikel von der Hand auf die Kuhweide fallen und hinterher von den begeisterten Papstbesuchern noch niedergetrampelt werden, – provoziert beim demütigen Horst einen Würgereiz.
Daß sich einige kommunizierende, dummkommentierende, papstmessenbesuchende geistige Flachmänner bei dieser Vorstellung allerdings wohlfühlen, lässt auf einen Mangel an Respekt vor dem ALLERHEILIGSTEN schliessen, was den lieben Horst allerdings nicht überrascht.
P.S. Nicht, daß Sie sich angesprochen fühlen liebster Gotthard. Das lag mir fern.
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#3   Guntram   16:31:39 | Mittwoch, 13. September 2006
mich schon…
Gotthard: hi Sulpicius
Niemand muss zu einer Papstmesse … also interessiert es mich auch nicht, warum du zuhause geblieben bist…
was Godehardchen nicht interessiert, heißt noch lange nicht, daß andere sich dafür nicht interessieren.
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#2   Gotthard   16:15:24 | Mittwoch, 13. September 2006
hi Sulpicius
Niemand muss zu einer Papstmesse … also interessiert es mich auch nicht, warum du zuhause geblieben bist…
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#1   stimme der vernunft †   15:56:54 | Mittwoch, 13. September 2006
achdujemminee
was für ein weinerlicher Kommentar.
Der arme gemobbte „konservative“ Kommentator!
Ich hab noch ein garantiert vorkonziliares Taschentuch aus der Erbmasse meines Großvaters, das wäre ich bereit zu spenden, dann fällt das flennen leichter!
:-D :-D :-D
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Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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