Georg Ratzinger
Gemeinsamer Abwasch
Der Papst bezeichnet die antikirchliche Vereinigung ‘Wir sind Kirche’ aus Gründen der Höflichkeit nicht als „eine üble Sekte“. Sein Bruder schon.
(kreuz.net, Regensburg) Im Vorfeld des Papstbesuchs gab sich der Bruder des Pontifex, Mons. Georg Ratzinger (82), vor der deutschen Nachrichtenagentur ‘dpa’ gelassen.

Er empfinde angesichts der bevorstehenden Ereignisse weder große Freude noch Nervosität: „Freude hat man, wenn man im Urlaub ist“. Beim Besuch „vom Joseph“ sei das anders, „weil ja alles offizielle Dinge sind“.

Der Papstbruder war am Sonntag auch nicht bei der Papstmesse in München. Er verfolgte die Übertragung im Fernsehen.

Papstmesse in München
Papst Benedikt XVI. besuchte gleich nach seiner Ankunft in Bayern am 9. September den Marienplatz in MünchenDie Altarinsel auf dem Münchener Messegelände steht auf einer Grundfläche von 50 mal 70 Metern in unmittelbarer Nähe des weithin sichtbaren Messeturms als Holz-Stahl-Konstruktion errichtet.Das 62.000 Quadratmeter große Areal wurde bereits vier Wochen vor der Ankunft des Papstes für das Pontifikalamt vorbereitet.

Der Trubel wäre ihm zu groß gewesen. Obwohl er seit seinen Herzanfällen jeden Tag genauso selbstverständlich auf dem Ergometer trainiert wie er allmorgendlich die Messe liest, scheute er die Strapazen:

„So wie gute Musiker in jedem Konzert ein paar ungewollte Töne entdecken, so entdecken auch die Ärzte bei jeder Untersuchung etwas, was nicht ganz koscher ist“ – sagte der Bruder des Papstes laut der französischen Nachrichtenagentur ‘afp’.

Mons. Ratzinger erhoffte sich für den gestrigen freien Mittwoch mit seinem Bruder in Pentling einen Besuch wie in den Tagen vor der Papstwahl.

Im Vorfeld spekulierte er, daß er mit seinem Bruder vielleicht vierhändig Klavier spielen werde. Auf jeden Fall wollten sie den Abwasch gemeinsam machen.

Obwohl ihr Verhältnis seit Kindheitstagen eng ist, betrachtet sich Mons. Ratzinger nicht in der Rolle des älteren Bruders. „Ratgeber kann ich ihm nicht sein. Er weiß ja viel mehr als ich.“

Die Brüder Ratzinger wußten bereits in Kindertagen, daß sie Priester werden wollen: „Das Ewige hat sich uns irgendwie bewußt gemacht.“

Georg Ratzinger betete schon als zehnjähriger, einen Beruf zu finden, in dem er Musik und Priesteramt kombinieren könnte. 1964 realisierte sich der Traum: Er übernahm den Posten des Domkapellmeisters am Regensburger Dom.

Theologisch befinde sich Mons. Ratzinger mit seinem Bruder auf einer Wellenlänge – beurteilt die deutsche Tageszeitung ‘Süddeutsche’ in einem der „Heiligen Bruderschaft“ gewidmeten Bericht.

Doch Mons. Ratzinger pflegt eine direktere Ausdrucksweise. Daß es sich bei der auf sexuelle Themen fixierten Organisation ‘Wir sind Kirche’ um „eine üble Sekte“ handelt, würde der Papst niemals so deutlich artikulieren wie sein älterer Bruder.

Aber ein emeritierter Domkapellmeister, Prälat und Apostolischer Protonotar wird nicht an diplomatischen Höflichkeiten gemessen – schreibt die ‘Süddeutsche’.

Zur Ökumene erklärte Mons. Ratzinger, daß es „so eine Sache“ sei. Die Kirche sei nun mal fest in ihren Grundsätzen verankert – wenn, dann müßten sich die Lutherischen bewegen.

Ferner sagte der Bruder des Papstes, daß man – um dem angeblichen Priestermangel zu entgegnen – nicht einfach die Regeln ändern könne:

„Ich glaube, früher war es einfacher, weil es nicht so viele Studierte gab. Mit der Bildung nahm leider nicht nur die Einsicht zu, sondern auch der Individualismus und die Eigenbezogenheit.“

Den heutigen Heimflug des Papstes nach Rom bezeichnete Mons. Ratzinger nach dem gestrigen gemeinsamen Gebet am Grab der Eltern Ratzinger unweit von Regensburg als „Abschiedsbesuch“.

Der Privatsekretär des Papstes, Mons. Georg Gänswein, sagte, daß Benedikt XVI. seine Heimat genieße: „Er besucht die Stationen seines Lebens voller Freude, aber er wird auch sehr, sehr schweren Herzens wieder nach Rom fahren.“

Der Heilige Vater werde „voller Melancholie“ abreisen – erklärte auch ein ungenannter Vertrauter laut ‘Spiegel online’.
      
26 Lesermeinungen
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#26   Brigitte Bussmann   18:00:49 | Sonntag, 17. September 2006
Gemeinsamer Abwasch
Lieber Herr Otterbeck,
Mir wurde geschrieben, dass ich bezüglich Frauenordination in Dogmatik nicht aufgepasst hätte, daraufhin erwiderte ich, dass das keine Sache der Dogmatik ist, sondern eine kirchengesetzliche Angelegenheit. Somit dürfte für Sie in diesem Punkt wieder Klarheit herrschen.
Sehr wichtig ist: Christus hat keine Kirche gegründet
Christus ist nämlich derjenige, den Paulus verkündet und der mit dem historischen Jesus, von dem wir so gut wie nichts wissen, nichts zu tun hat. Der biblische Jesus der Evangelien zeigt einige Ansätze, die die Jesusanhänger dachten, was der historische Jesus gesagt oder getan haben kann.
Es lag Jesus dem Juden fern eine Kirche zu gründen, er wollte das Judentum um es mal einfach auszudrücken menschlicher machen. Und bezüglich von Frauen, war der biblische Jesus jedenfalls sehr fortschrittlich. Nicht vergessen werden darf, dass es gar kein Christentum ohne die Frau geben würde. Und da hätten wir all die „Probleme“ die manche Männer mit der Frauenordination haben, nicht.
Ich bin damit einverstanden, eine Frau ist eine Frau, ein Priester ist ein Priester, ein Priester ist ein Mann, ein Priester ist ein Mensch, genau wie eine Frau.
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#25   Dr. Otterbeck   11:41:19 | Samstag, 16. September 2006
Liebe Frau Bussmann,
Ihrer Kritik am Machtgebaren konkreter kirchlicher Herrschaftsverhältnisse („moderner Integralismus“) stimme ich ja zu, aber in Fragen der so gen. Frauenordination sind Sie auf dem Holzweg. Das ist weder eine Glaubens- noch Sittenfrage, sondern eine der vorausgesetzten Gegebenheiten für die Verfassung der Kirche, wie Christus sie gegründet hat. Die päpstliche Affirmation dieser Realitäten ist unfehlbar, nicht weil er damit eine Glaubens- oder Sittendefinition getroffen hat, sondern (einmal mehr) bekräftigt hat, was eigentlich selbstverständliche Prämisse christlicher Identität war. Eine Frau ist eine Frau. Ein Priester ist ein Priester. Ein ehelicher Akt ist ein ehelicher Akt. Heute müssen in diesem Bereich banalste Selbstverständlichkeiten mit hohem Aufwand klargestellt werden, weil die „Welt von heute“ nunmal eine Fortschrittsstufe erreicht hat, bei der diese „Gegebenheiten“ als „Gemachtheiten“ interpretiert werden können. Es sind aber Gegebenheiten, die das „richtige Hören“ herausfordern. Auch der moderne Fundamentalismus ist da wohl taub.
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#24   Brigitte Bussmann   09:15:29 | Samstag, 16. September 2006
Gemeinsamer Abwasch
werden Sie mal nicht allzu frech meine Herren, Frauenordination ist sehr wohl auch ein kirchliches Gesetz, denn im neu überarbeiteten Kirchengesetz steht, dass das Weihesakrament nur einem getauften Mann vorbehalten ist. Was besagt uns das wohl in der Interpretation?
Sie sehen, ich habe doch sehr wohl im Kirchenrecht aufgepasst. Frauenordination ja oder nein gehört nicht in die Dogmatik. Dogmatik ist Glaubenslehre und Frauenordination gehört absolut nicht zur Glaubenslehre. :-D
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#23   Bernd Stromberg   22:43:04 | Freitag, 15. September 2006
„Wir sind Kirche“
Wer einmal einen Eindruck von der Denkungsart eines Vertreters dieser Gruppierung kennenlernen möchte, kann dies auf hier: Ein „Kirchentraum“ www.partenia.org/phorum/read.php?f=1&i=10258&t=…. Ich denke, alle weiteren Diskussionen erübrigen sich dann.
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#22   Gotthard   22:11:30 | Freitag, 15. September 2006
Unverstand
eine Albe ist das Taufkleid … überhaupt kein klerikales Gewand –--- im Gegenteil: die Albe des Klerikers bezeichnet ihn als Getauften – die höchste Würde.
eine weiße Soutane ist kein Zeichen des Papstes …die Afrikamissionare wurden wegen der Farbe ihrer Soutane als „Weiße Väter“ bezeichnet…
In heißen Ländern, zB in Indien, tragen die Priester, wenn sie Soutane tragen – oftmals als Ersatz für die Albe bei der Messe – eine weiße Soutane.
Die europäische Sicht ist oftmals keine allumfassende.
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#21   Horst Schlämmer   21:53:29 | Freitag, 15. September 2006
@Bussmännekens Kirche von unten …
Bussmanns new Church img100.imageshack.us/…00/1038/bild1zn3.jpg
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#20   Benedikt   18:55:22 | Freitag, 15. September 2006
@ Bussmann
Wir sind Kirche kritisieren nur traditionell bedingte Kirchengesetze
a) Zölibat,
b) Frauenordination
c) Homosexuelle und Kirche
Was ist daran sektiererhaft oder antikirchlich?
Verbot der Frauenordination ist kein Kirchengesetz. Sie haben bei Ihren Dogmatikvorlesungen wohl gefehlt.
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#19   stat crux   16:03:33 | Freitag, 15. September 2006
Wir die Guten!
Dort in Rom aber die rückwärtsgewandten Freimaurer, die leibfeindlichen Modernisten, die verkrusteten Häretiker…
Da stößt jede emotional aufgeladene Redeweise nunmal an Grenzen.
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#18   Aurelius   15:00:58 | Freitag, 15. September 2006
Moment mal…
Die infame Art und Weise in der kritisiert wird: WIR die Guten und dort im fernen Rom die Bösen, die rückwärtsgewandten, die ultraorthodoxen, die reformfeindlichen, die starren, verkrusteten und/oder leibfeindlichen Dogmatiker, usw.
Muss das nicht heißen:
WIR die Guten und dort im fernen Rom die Bösen, die vorwärtsgewandten, die ultraprogressistischen, die traditionsfeindlichen, die Freimaurer, Protestanten und/oder häretischen Modernisten?
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#17   Filip Jovic   13:15:31 | Freitag, 15. September 2006
@Brigitte Bussmann
Brigitte Bussmann: „Wir sind Kirche kritisieren nur traditionell bedingte Kirchengesetze
a) Zölibat,
b) Frauenordination
c) Homosexuelle und Kirche
Was ist daran sektiererhaft oder antikirchlich?“
Die infame Art und Weise in der kritisiert wird: WIR die Guten und dort im fernen Rom die Bösen, die rückwärtsgewandten, die ultraorthodoxen, die reformfeindlichen, die starren, verkrusteten und/oder leibfeindlichen Dogmatiker, usw.
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#16   Schnabeltierkönig   12:26:51 | Freitag, 15. September 2006
Brigitte Bussmann@
Sie irren gewaltig meine Liebe! Tradition ist nicht gleich Tradition. Die Tradition der Kirche ist, wie Paulus sagt, ALLES! Ohne die Tradition lässt sich die Heilige Schrift nicht deuten.
Auch sagt Paulus, dass nur das Apostolische Amt die Schrifft auslegen darf und kann. Was wollen sie noch? Wer das anzweifelt ist „SEKTE“.
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#15   Dr. Otterbeck   09:44:41 | Freitag, 15. September 2006
Gebet und Opfer,
liebe Frau Bussmann, markieren keinen „Weg nach innen“, sondern einen Weg „darüberhinaus“. Ohne diese Einsicht mutet es natürlich seltsam an, dass das Christentum von allen (!) auch „Selbstdisziplin“ verlangt. Gott kommt mir nicht im Mir Mein Mich sondern im Dir Dein Dich entgegen (vulgo: Liebe). Es fällt schon auf, dass Wir-sind-Kirche vor allem im „Triebbereich“ so ausfallend argumentiert. Als könne man die Sünde aus der Welt schaffen, indem die Kirche sie bemäntelt.
Das Ordensleben bspw. kann nur verlieren, wenn es sich als „gemäßigt geil“ definiert, nicht aber als Entsagung.
Man darf die alten Begriffe nicht zur Demütigung verwenden, aber sie haben einen werthaltigen Kern, der sich nicht beliebig umdeuten lässt („Jesus heute: 28 Stunden Woche“). Kirchenreform heißt nicht: bequemer sündigen, sondern: Mehr Gebet, mehr Arbeit.
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#14   Brigitte Bussmann   09:27:27 | Freitag, 15. September 2006
Gemeinsamer Abwasch
Hier irrt Familie Ratzinger, denn Wir sind Kirche ist
1. keine Sekte
2. keine antikirchliche Bewegung.
Wir sind Kirche kritisieren nur traditionell bedingte Kirchengesetze
a) Zölibat,
b) Frauenordination
c) Homosexuelle und Kirche
Was ist daran sektiererhaft oder antikirchlich?
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#13   Schnabeltierkönig   04:43:16 | Freitag, 15. September 2006
möchtegern-kathole@
Wenn nur die unverbindlichen Lehrmeinungen abgelehnt werden, was ja in Ordnung ist, dann verstehe ich nicht warum die Levebrianer eine Extrawurst kochen. Ist es wegen dem neuen Ritus, und weil der alte verboten wurde?
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#12   möchtegern-kathole   20:55:52 | Donnerstag, 14. September 2006
kein einziges Dogma wird von den …
… Lefebrianern geleugnet. Nicht verbindliche Lehrmeinungen auch von Päpsten werden teilweise zurückgeweisen, nämlich dann wenn sie der überlieferten Lehre nicht entsprechen. o^/
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#11   Rodolfo Panetta   20:50:21 | Donnerstag, 14. September 2006
Georg Ratzinger spricht Klartext
Nach der Wahl von Joseph Ratzinger zum Papst gab sein Bruder Georg der Jungen Freiheit ein ausgezeichnetes Interview, in dem er zur Situation in der Kirche Klartext geredet hatte. Leider wurden seine Aussagen nicht von anderen Medien aufgegriffen und diskutiert. Heute besteht auch bei gemäßigten Modernisten die Tendenz, den Papst und seine Gedankenwelt für sich zu vereinnahmen. Und der Papst läßt dies in gewisser Weise auch zu, will er doch nicht ständig Kontroversen hervorrufen.
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#10   Schnabeltierkönig   19:27:09 | Donnerstag, 14. September 2006
@An alle Levebre-Jünger
Liebe Levebrejaner, ich sympathisiere mit vielen eueren Ansichten, ja sogar fast mit allen! Trotzdem seid ihr für mich eine Bande hochnäsiger Weltraumkojoten. Wie kann man sich Römisch Katholisch nennen, in manchen Fragen die Lehre der Kirche jedoch verwerfen?
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#9   Aurelius   12:22:33 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Doc R
eine katholische Gesinnung haben Sie auf keinen Fall
[…]
Ihrer Besserwisserei, Ihrer Selbstgefälligkeit
Das alleine spricht schon Bände.
pot – kettle – black
Hören Sie auf zu projizieren.
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#8   Artois †   12:09:52 | Donnerstag, 14. September 2006
Es muß wohl ein Priester gewesen sein,
der diesen Artikel verfaßte, denn nur ein solcher kann formulieren: „zweihändig Klavier spielen“ …
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#7   Agiafortuni   11:59:11 | Donnerstag, 14. September 2006
Einbildung statt Ausbildung
wenn Sie sich einbilden katholisch zu sein, so ist es Ihre Sache, denn eine katholische Gesinnung haben Sie auf keinen Fall und es sind Leute wie Sie, die Krise der heutigen Kirche herausbeschworen haben mit Ihrer Besserwisserei, Ihrer Selbstgefälligkeit und Ihrer mangelnden Achtung vor dem Glaubensgut. Ausserdem haben Sie überhaupt nicht die Kompetenz um die FSSPX als nichtkatholische Sekte zu bezeichnen. Doch bleiben Sie ruhig wo Sie sind.
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#6   Freinsberg   11:56:52 | Donnerstag, 14. September 2006
auf sexuelle Themen fixiert?
>>auf sexuelle Themen fixierten Organisation ‘Wir sind Kirche’<<
Wer hat denn mit sexuellen Themen angefangen? Doch die offizielle Kirchenleitung, nicht diese Organisation. :-O
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#5   Aurelius   11:20:37 | Donnerstag, 14. September 2006
Ach Doc…
… bevor Sie sich über den vermeindlichen „Schwachsinn“ anderer auslassen, lesen Sie doch einfach mal den kirchenfeindlichen Unfug durch, den Sie hier so verzapfen. Jemand, der bei jeder Gelegenheit seinen ganzen Hass auf die katholische Kirche zum Ausdruck bringt, sollte sich nicht darüber beschweren, wenn mal eine kleine Gruppierung kritisiert wird, die von exkommunizierten Bischöfen angeführt wird und eigentlich nur durch ein falsches Verständnis von Tradition, mangelnder Demut und Ungehorsam gegenüber dem Papst und dem Lehramt auf sich aufmerksam macht.
Und Sie… nun ja, Sie gehen ja noch weiter. Beschimpfen Päpste als „Frevler“ und kommen sich dabei ach so katholisch vor. Es macht wirklich Spaß, hier immer wieder die selben Knöpfe zu drücken und schon kommen von Ihnen und Ihresgleichen die vorhergesehenen Reaktionen.
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#4   Agiafortuni   11:10:33 | Donnerstag, 14. September 2006
Aurelius: ständig der selbe Schwachsinn
wenn ich Ihre hämischen Aeusserungen gegen die FSSPX Priester höre, dann sage ich mir, Gott sei Dank gehöre ich nicht der Sekte an, der Sie angehören
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#3   Aurelius   11:04:43 | Donnerstag, 14. September 2006
„üble Sekte“
Der Papst bezeichnet die antikirchliche Vereinigung ‘Wir sind Kirche’ aus Gründen der Höflichkeit nicht als „eine üble Sekte“. Sein Bruder schon.
Nun, auch die hier so beworbene FSSPX ist nicht weniger antikirchlich als „Wir sind Kirche“. Die einen sind eben rechts, die anderen links. Antikirchlich sind beide.
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#2   Toby   10:24:06 | Donnerstag, 14. September 2006
Künstliche Aufwertung
Besonders bedauerlich ist, dass diese Sekte durch öffentlich-rechtliche Medien auch noch eine künstliche Afwertung erfahren, die ihnen weder inhaltlich noch quantitativ zukommt. So konnte Herr Weisner beispielsweise heute morgen im ansonsten relativ objektiv berichtenden Deutschlandfunk seine sattsam bekannten Thesen breittreten. Als ob das repräsentativ sei. Können die denn keine seriöseren interviewpartner auswählen?
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#1   antiHomoLobby   10:15:04 | Donnerstag, 14. September 2006
wahre Worte!
Daß es sich bei der auf sexuelle Themen fixierten Organisation ‘Wir sind Kirche’ um „eine üble Sekte“ handelt, würde der Papst niemals so deutlich artikulieren wie sein älterer Bruder.
schade eigentlich. Denn da hat der Papst-Bruder nun mal wahre Worte gesprochen. Benedikt XVI. sollte vielleicht auch mal deutlicher dazu Stellung nehmen und die ‘Wir sind Kirche’-Hetzer schärfer kritisieren.
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