Papstkritik am Islam
Im Kreuzfeuer
Ein staatliches Amt der laizistischen Türkei hat vom Papst verlangt, eine bei seiner Regensburger Universitätsvorlesung vorgetragene Kritik am Islam zurückzunehmen.
(kreuz.net, Regensburg) Das staatliche türkische „Präsidium für Religiöse Angelegenheiten“ hat Papst Benedikt XVI. aufgefordert, sich zu entschuldigen.

Die Äußerungen des Papstes über den Islam und den Propheten Mohammed während einer Vorlesung am Dienstag in Regensburg seien einseitig, voreingenommen, feindselig und provozierend. Die bedauerlichen Aussagen müßten zurückgenommen werden.

Das erklärte der Verantwortliche der Religionsbehörde, Ali Bardakoglu, im Gespräch mit der türkischen Nachrichtenagentur ‘Anadolu’.

Der Papst in Bayern
Sechs Tage lang, vom 9. bis 14. September, bereist Benedikt XVI. alle wichtigen Orte und Stätten Bayerns, in denen er gelebt und gewirkt hat:

München, den Wallfahrtsort Altötting, seinen Geburtsort Marktl am Inn, Regensburg, Freising.Die letzten Vorbereitungen für die Papstmesse in München am SonntagBei der Messe in München zitierte der Papst einen afrikanischer Bischof:

"Wenn ich in Deutschland soziale Projekte vorlege, finde ich sofort offene Türen. Aber wenn ich mit einem Evangelisierungsprojekt komme, stoße ich eher auf Zurückhaltung."

Durch die Zitierung von Ausführung des oströmischen Kaisers Manuel II. Paleologos († 1425) habe der Papst angeblich eine „Kreuzfahrer-Mentalität“ an den Tag gelegt.

Der Heilige Vater hatte in seiner Vorlesung die Kritik des oströmischen Kaisers am heiligen Krieg zitiert.

Der Kaiser wendet sich in erstaunlich schroffer Form mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt an seinen Gesprächspartner:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat. Da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“

Der Kaiser begründet dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist – so der Heilige Vater.

Gewalt stehe im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. „Gott hat kein Gefallen am Blut. Nicht vernunftgemäß zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider.“

Wer jemanden zum Glauben führen wolle, brauche die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung, schloß Benedikt XVI.

Der Vorsitzende der türkischen Religionsbehörde erklärte, daß der Papst dem Islam die Vernunftgemäßheit abgesprochen habe. Es handle sich um eine feindselige Haltung.

Die Christen sollten selber erklären, wie ihre Religion mit der Vernunft in Einklang gebracht werden könne – so der Muselman: „Die Christen sagen, Jesus sei der Sohn Gottes. Wie verträgt sich denn das mit der Vernunft?“

Damit griff der Moslem eine bereits im Koran enthaltene antitrinitarische Polemik gegen das Christentum auf.

Der muslimische Religionsbeamte erinnerte auch an die christlichen Kreuzzüge. Die Kirche habe angeblich die westliche Öffentlichkeit aufgewiegelt, Istanbul besetzt und tausende Menschen ermordet.

Bereits seit dem vierten Jahrhundert hätten christliche Theologen die Welt in eine „christliche Welt“ und in „eine Welt des Teufels“ eingeteilt: „Sie haben es als heilige Aufgabe angesehen, die Welt außerhalb der christlichen zu bekämpfen.“

Auch die türkischen Medien haben sich auf den Papst eingeschossen.

„Taktloser Papst“ titelte das Boulevardblatt ‘Sabah’ und bezeichnete Benedikts Vortrag als angeblich „haßerfüllt“.

Das Konkurrenzblatt ‘Vatan’ sprach von einem „großen Schnitzer“ des Papstes.

Die linksliberale Zeitung ‘Milliyet’ warf Benedikt XVI. vor, Kaiser Manuel II. Paleologus als Schutzschild benutzt zu haben.

Die Zeitung ‘Zaman’ sprach von einem „gefährlichen Kommentar über den islamischen Glauben“. Mit seinen Äußerungen habe der Papst die Muslime betrübt und die Vorurteile in der deutschen Gesellschaft verstärkt.

Auch der Vorsitzende des deutschen Islamrats, Ali Kizilkaya, kritisierte die Vorlesung des Papstes. Die Aussagen seien irritierend und höchst bedauerlich.

Benedikt XVI. habe zu Beginn des Bayern-Besuches an die Politik appelliert, den Dialog der Kulturen und Religionen zu verstärken. Die Vorlesung des Papstes sei kein positiver Beitrag dazu:

„Wenn wir alle in die historische Kiste greifen wollten, dann wäre der Dialog kaum möglich.“

Der Streit um die päpstlichen Äußerungen könnte den für Ende November geplanten Besuch des Heiligen Vaters in der Türkei belasten.
      
101 Lesermeinungen
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#101   Christin   22:00:59 | Freitag, 3. November 2006
wow,das Bild lieblich;
Da vergisst man alles was diese Athmosphäre
stören könnte!
Bitte lieber Gott beschütze diesen lustigen Papst,der mit seinem Lächeln die Welt begeistern will :(3 !
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#100   Perpetua   01:57:56 | Mittwoch, 20. September 2006
Woher stammt der Islam?
Der Islam stammt direkt aus dem nach- und antichristlichen Judentum. Es waren weder „Allah“ noch der Erzengel Gabriel, die den „Propheten“ Mohammed inspirierten; es war der Rabbiner von Mekka! Der ursprüngliche, echte Koran war nichts anderes als eine arabische Übersetzung und Bearbeitung der fünf Bücher Mosis!
Diese Thesen mögen provokativ und unglaublich erscheinen. Sie sind jedoch die Quintessenz eines hochwissenschaftlichen vierbändigen Werks des französischen Dominikanertheologen und renommierten Fachhistorikers P. Théry, der kurz vor dem II. Vatikanischen Konzil starb. Danach war die Diskussion und Verbreitung seiner bahnbrechenden Erkenntnisse leider nicht mehr erwünscht, standen sie doch der „Ökumene“ der „großen Weltreligion“ massiv im Wege.
Dem italienischen Priester P. Curcio Nitoglia kommt das Verdienst zu, die Kernthesen von P. Théry gemeinsam mit den entscheidenden Sachargumenten erneut ans Licht gezogen und in leicht verständlicher Sprache übersichtlich dargestellt zu haben. Darüber hinaus hat er eine Reihe weiterer, der breiten Öffentlichkeit bisher kaum bekannter Stellungnahmen von großenteils jüdischen Fachgelehrten zusammengetragen, die P. Théry in der Sache Recht geben!
Der damit enthüllte wahre ideologische Hintergrund des Islam wirft ganz von selbst auch ein bezeichnendes Licht auf die insgeheim treibenden Kräfte hinter der seit Jahrzehnten europaweit betriebenen Islamisierung des christlichen Abendlandes
…ww.verlag-anton-schmid.de www.kreuz.net/
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#99   Hypatia   21:09:58 | Dienstag, 19. September 2006
@ Malachias
Widder? – Was sagt der Kaffeesatz?
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#98   Malachias †   21:01:25 | Dienstag, 19. September 2006
@stat crux: cooperator veritatis oder miles pacis?
Nachdem ich nochmal Ihren letzten Beitrag gelesen habe, ist mir erst klar geworden, auf was Sie wohl anspielen wollten:
Joseph Ratzinger/B16 ist so viel ich weiß – wie eine andere berühmte Persönlichkeit von der anderen Seite des Inn mit Vornamen Adolf – im Tierkreiszeichen Widder geboren. So viel ich in Erinnerung habe (kenne mich mit Astrologie allerdings nicht besonders gut aus), ist dem Widder durchaus so etwas wie Kampfeslust eigen. Ratzingers Motto müßte also wohl genauer „Miles veritatis“ (Soldat/Kämpfer für die Wahrheit) lauten.
Ein – nach meinem Dafürhalten allerdings ziemlich widersprüchliches – „Miles pacis“ (Soldat/Kämpfer für den Frieden) würde es dann wohl noch besser treffen…! :-D
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#97   Vercingetorix   21:35:22 | Montag, 18. September 2006
„Entschuldigung“?
Eine Entschuldigung seitens des Papstes einzufordern ist umsonst: Der radikale Semit kennt kein „Verzeihen“ wie z.B. im Christlichen
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#96   Mildret M   13:57:25 | Montag, 18. September 2006
Einfluss der Medien?
Meiner Meinung nach scheinen bestimmte Medien nur nach solchen >Beleidigungen> zu suchen um dann damit Unruhe auszulösen und Feindschaften zu schüren. Können wir nicht friedlich auf diesem Plant leben? Scheinbar nicht – ein Armutszeugnis für die angebliche Krönung der Schöpfung. Kann man Religionen nicht positiv nutzen um diesen Zustand zu erreichen? Scheinbar auch nicht.
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#95   Christin   00:11:44 | Montag, 18. September 2006
Judentum-Islam-Christentum-ein fiedliches Miteinander?
Ich glaube,der Islam wird solange zu den
Monotheistische Religionen dazugehören,solange er eine friedliebenden Welt mitgestalten will und seine Mitbrüder im Glauben an den einen Gott nicht als Feinde betrachtet.
Zwangsmissionierungen mit Gewalt müssen aufhören!
Sonst schließt man sich selber aus,denn Gewalt ist nicht eine Eigenschaft,die Gott nie gutgeheißen hat und auch nicht gutheißen darf,weil Gewalt immer Gegengewalt verursacht und dieser Teufelkreis kein Ende nimmt.
Vielmehr müssen wir *miteinander* versuchen die Welt so zu gestalten,dass ein friedliches Auskommen gesichert ist.Die einzigen Waffen,die wir gebrauchen dürfen sind die Waffen des Geistes,unsere Worte!Ich bin froh dass die Entschuldigung des Papstes mit so offenen Herzen angenommen wurde und dass trotzdem die Botschaft zum Nachdenken angeregt hat,dass der Terror im Namen welchen Glaubens auch immer eine Absage erteilt werden mußte,weil die Sicherheit der Welt und damit die Zukunft unserer Kinder davon abhängt,wie wachsam und mit wieviel Mut zur Wahrheit und wieviel Weitblick wir bewiesen haben,wenn es um die Sicherheit von Menschenleben geht.
Ich hoffe unser gläubigen Mitbrüder werden uns verstehen und unseren Papst trotzdem mit Freundlicheit empfangen wenn er in die Türkei kommen will.
Ein Papst ist nur ein Mensch,der in Gottes Namen versucht so gut er kann eine menschenfreundliche Welt mitzugestalten.
:(3 Gruß Wilma
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#94   Malachias †   21:17:00 | Sonntag, 17. September 2006
@stat crux
Was haben denn Kitsch und Rauflust mit der Wahrheit zu tun…??? :-(
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#93   stat crux   21:05:05 | Sonntag, 17. September 2006
Martyrium,
hat doch auch was zu tun mit: Zeuge der Wahrheit zu sein; das hat sich Unser Heiliger Vater doch schon mit Beginn seines Bischofsamt aufs Panier geschriebren: Cooperatores veritatis. Woher also die Überraschung?
Eine gewisse bayrische „Rauflust“ hatten ihm doch schon seine akademischen Lehrer prophezeit. Und ist das etwa nicht auch ein bisschen „der Ruhm Jerusalems“, Malachias??
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#92   Malachias †   17:39:47 | Sonntag, 17. September 2006
Kitsch as Kitsch can!!
Also kitschiger als dieser Pseudopast vor seinem Pseudo-Pseudopapstbild gehts doch wirklich nicht, oder??? :-[ :-!
Pfui, dabi!!!! :-! :-! :-!
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#91   Raimund von Toulouse †   16:21:07 | Sonntag, 17. September 2006
Pierre@
NOCHEINMAL FÜR DICH.
Welche Hexenverbrennungen und welche Kreuzzüge?
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#90   Pierre   11:12:23 | Sonntag, 17. September 2006
Die Lektion
Die LektionDas ist d i e Lektion für die ewigen Stänkerer hier.
Wenn z. B. der LSVD hier immer als eine ‘extreme’ Homogruppe gegenüber der röm. kath. Kirche bezeichnet wird, dann muss jedem jetzt klar sein, was es wirklich heisst, Extremisten gegen den Klerus zu haben.
Aber Schwule kann man ja jederzeit leicht beleidigen und es kommt nur Gegenwehr in Worten und kleinen demokratischen Demonstrationen zurück.
Nun aber, bei der kleinsten Kritik an Mohamed, kommen gar Morddrohungen gegen den Papst von El-Khaida.
Nun sieht man, welch Strafe Gottes nun gegen die inflatiöse Verwendung des Wortes ‘Extremisten’ seitens der Schein-Christen hier auf dem Fuße folgt.
Unabhängig hiervon, ist die katholische Kirche in den Jahrhunderten ihres Bestehens auch oft vom Wort Jesu abgewichen, indem Kreuzritter und Hexenverbrennung Alltag des Christentums war.
Nur muss man zum Unterschied zum Islam sagen, dass dies nie dem Willen Jesu entsprach. Jesus Christus war die Liebe und nie Gewalt.
Der Koran dagegen hat einen gewaltätigen Charakter und es gehört unbestreitbar zu seiner Aussage, seine Verbreitung und seinen Alltag mittels der Sharia umzusetzen.
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#89   QUIS UT DEUS   00:38:31 | Sonntag, 17. September 2006
Vegelts Gott Papst Benedikt XVI!!!
Bravo Papst Benedikt XVI ich freue mich das Sie mal klar gesagt haben was ich schon seit Jahren von den Moslem weiss.
Und für alle es herscht schon immer Krieg Gott/ Satan nur wir Katholiken müssen jetzt mal Farbe bekennen für Jesus Christus warer Gott und warer Mensch, und die liebe Muttergottes!
Auf gehts habt Mut für Jesus den unsreren Kindern wirt es sonst ganz übel gehen!
Herr schenke uns Mut Treue Hoffnug Liebe und Glauben!
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#88   Hypatia   17:07:29 | Samstag, 16. September 2006
@ DDL und Parzi
Aspekte wie Raum, Zeit, Masse und Temperatur sind nichts als menschliche Erfindungen, definiert durch die Art ihrer Messung. Die Gleichungen der Physik erlauben es nicht, die Bewegung eines Objekts von einem Ort zum anderen mit völliger Sicherheit vorherzusagen. Die „Wellenfunktion“ ist eine rein mathematische Größe, die eine Wahrscheinlichkeit voraussagt.
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#87   Artois †   11:37:15 | Samstag, 16. September 2006
Kirchengeschichte
Kann man überhaupt „Kirchengeschichte“ studieren? Dachte immer, das sei Teil des Theologiestudiums!
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#86   Guldin   22:35:54 | Freitag, 15. September 2006
@ Schanbeltierkönig
Es geht hier nicht um „Auslegung des Glaubens“! Es geht um den Glauben!
Und wer sagt ihnen, dass ihre Auslegung des Glaubens deckungsgleich mit Glauben ist? Was „der Glaube“ ist, ist nur im Kontext der Zeit und deren allgemeiner Lehre zu beantworten.
Ich habe an der Universität Bonn Kirchengeschichte studiert.
Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich. :-D
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#85   Stimme aus Wien   20:29:18 | Freitag, 15. September 2006
Schnabeltierkönig
Ich habe an der Universität Bonn Kirchengeschichte studiert.
ts.ts.ts.ts…
und man sagt die Geschichte sei Mutter der Weisheit…
ts.ts.ts.ts :-D :-D :-D
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#84   Schnabeltierkönig   19:49:18 | Freitag, 15. September 2006
Guldin@
Es geht hier nicht um „Auslegung des Glaubens“! Es geht um den Glauben!
Ich habe an der Universität Bonn Kirchengeschichte studiert.
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#83   Guldin   18:31:29 | Freitag, 15. September 2006
@ Schnabeltierkönig
Christen die im Namen Christi, im Namen ihres Glaubens – Menschen Gewalt angetan haben – haben nicht gehandelt wie es der christliche Glauben will.
Sie haben so gehandelt, wie der christliche Glaube damals gelehrt worden ist. Da der christliche Glauben vernünftig ist, haben sie im Kontext ihrer Zeit vernünftig gehandelt.
Im Weiteren kann ich mich nur noch der „Stimme aus Wien“ anschliessen: Lernen Sie mal Kirchengeschichte!!!!
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#82   Stimme aus Wien   18:25:12 | Freitag, 15. September 2006
Schnabeltierkönig:
Lieber König:
Lernen Sie mal Kirchengeschichte!!!!
Sie können auch Ihren Kater mitnehmen! ;-)
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#81   Schnabeltierkönig   16:47:13 | Freitag, 15. September 2006
Stimme aus Wien@
NOCHMAL EXTRA FÜR SIE:
Christen die im Namen Christi, im Namen ihres Glaubens – Menschen Gewalt angetan haben – haben nicht gehandelt wie es der christliche Glauben will. Da der christliche Glauben vernünftig ist, haben sie gegen die Vernunft gehandelt.
Moslems die im Namen Mohammeds, im Namen ihres Glaubens – Menschen Gewalt angetan haben – haben laut ihrer Lehre das richtige getan. Moslems haben also, wie Christen auch, dass Unvernünftige getan. Bloß wird das Unvernünftige im Isalm auch gelehrt, ja verlangt.
Christen haben also gegen ihren Glauben gehandelt, Moslems nicht. Welcher Glaube ist jetzt unvernünftig?
Ich habe diesen Text meinem Kater vorgelesen, er hat es verstanden. Was ist mit Ihnen?
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#80   Malachias †   16:27:19 | Freitag, 15. September 2006
Mutig, aber diplomatisch klug?
Dem Islam gegenüber scheint „Papa Ratzi“ weniger Skrupel zu haben als gegenüber dem Judentum… Woran das wohl liegen mag? Nur theologische Gründe? ?:)
Ratzinger/B16 ist ja der Meinung, das heutige (noch religiöse) Judentum sei – im Gegensatz zum Islam – absolut harmlos und die Thora spiele für es die einzige, entscheidende Rolle… :-O
Dialog mit dem Islam: Sicher sehr wichtig und notwendig. Aber auf diese Art? Ob an der Stelle nicht doch ein wenig mehr Taktgefühl angebracht gewesen wäre? Vermutlich ist Dagmar Kunze mit ihrer Einschätzung recht zu geben: Ratzinger/B16 ist ein Rationalist und also solcher wohl doch sehr weit vom Leben entfernt… :-O
Witz des Tages: Die (nicht christliche, sondern zionistische!) Union, die für den massiven Moscheenbau (es dürften inzwischen schon über 3000 sein!) hierzulande wesentlich mitverantwortlich ist, „nimmt (den) Papst in Schutz“…
:-D :-D :-D
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#79   stat crux   15:53:23 | Freitag, 15. September 2006
Thesenanschlag zu Regensburg
Wenn dieTürkei jetzt den Papst auslädt, dann muss er den Patriarchen halt auf Zypern treffen oder in Moskau. Aber die Türkei kommt dann wohl nicht mehr in Europa an.
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#78   Sulpicius   15:47:21 | Freitag, 15. September 2006
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#77   Seminarist   14:53:27 | Freitag, 15. September 2006
Weise Worte
„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“
Ich finde, wir haben einen neuen Helden und Kandidaten für ein Heiligsprechungsverfahren:
KAISER MANUEL II. PALAEOLOGOS
Palaeologos würde ich so übersetzen: „Der weise (altehrwürdige) Worte Sprechende“
Alles passt!
Seminarist
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#76   Aloysius   14:52:25 | Freitag, 15. September 2006
Erstaunen
Ich bin erstaunt, wie feindselig und aggressiv Mohammedaner auf ein Zitat von S. Heiligkeit Benedikt XVI. bzw. auf den damaligen byzantinischen Kaiser reagieren, das doch nur das wiedergibt was im Koran steht: Den Glauben durch Feuer und Schwert zu verbreiten. Beispiele hierfür gibt es aus der Geschichte genug. Blutige Eroberung Jerusalems Mitte des 7. Jahrhunderts, blutige Ausbreitung des Islams in den ehemals blühenden christlichen Provinzen von Nordafrika und Anatolien. Blutige Eroberung von Südosteuropa, blutige Eroberung und Unterdrückung des christlichen Glaubens in Spanien, Belagerung Wiens, Herausforderung der Christenheit in der Schlacht von Lepanto und, und und.
Hinsichtlich der Frage der türkischen Religionsbehörde nach der Erklärung wie es mit der Vernunft vereinbar sei, dass Jesus der Sohn Gottes sei: Nun, da gibt es unzählige Bücher und Schriften katholischer Väter und Theologen die dies verständlich und klar beweisen. Nicht zu vergessen das Dogma der katholischen Kirche zu der Gottessohnschaft Jesu Christi, die Zeugnisse des Alten und Neuen Testamentes.
E ist nun mal halt so, dass Jesus Christus im Gegensatz zu Mohammed von der Ausbreitung des Glaubens eben nicht durch Feuer und Schwert gepredigt hat, sondern immer nur von der Liebe u n d der Feindesliebe. Treffend als Er bei Seiner Gefangennahme dem Petrus scharf verwies, der dem Knecht des Malchus das Ohr abgeschlagen hatte: „Stecke dein Schwert wieder in die Scheide. Denn alle, die zum Schwert greifen, komm…
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#75   Adelgunde Mertensacker   14:49:35 | Freitag, 15. September 2006
Im Kreuzfeuer
Für seine mutige Vorlesung an der Uni Regensburg kann dem Heiligen Vater nur Dank gesagt werden:
Wiederholt hat der türkische Ministerpräsident Erdogan die EU verächtlich „Christenclub“ genannt. Und die von der türkische Religionsbehörde herausgegebene Schrift „Diyanet, Islam“ sagt wörtlich: „Jesus hat mit einer göttlichen Eigenschaft oder einer göttli- Gottessohnschaft nichts zu tun. Vielmehr wird er am Jüngsten Tag solche Behauptungen mit aller Entschiedenheit zurückweisen… Dies ist unser auf Vernunft und Offenbarung gestützer Glaube von Jesus… Die Türkische Religionsbehörde baut in Deutschland eine Moschee nach der anderen, die sog. ,DITIB-Moscheen“, und praktiziert eifrig den interreligiösen Dialog mit naiven „Gutmenschen“, die nicht wahrnehmen, daß Erdogan und seine Behörden als überzeugte Muslime den Verpflichtungen des Koran unterworfen sind.
Koran-Verse werden bei politischen und interreligiösen Dialogen praktisch nicht zitiert. Aber nur sie beweisen den Islam als anti-christlich und militant: „Kämpft mit der Waffe(!) gegen die Ungläubigen… bis der Islam überall verbreitet ist“ (Koran 8.40) „Der Kampf mit der Waffe (quital) ist euch vorgeschrieben!“ (2,218). „Die Christen sagen: ‘Christus ist der Sohn Gottes’. So etwas wagen sie offen auszusprechen. Diese von Allah verfluchten Leute. Allah schlage sie tot!“ (9,30)
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#74   Stimme aus Wien   14:25:32 | Freitag, 15. September 2006
Schnabeltierkönig
Lieber König aller Schnabeltiere!
Was habe Sie nicht verstanden?
Dass die Kreuzritter in Namen Gottes getötet haben?
oder: dass im Zuge des 30 Jährigen Krieges die Söldner im Namen des Gottes der jeweiligen Konfession getötet haben?
oder: dass während der Inquisition letztendlich die Urteile in Namen Gottes gefällt wurden?
Heute können wir das alles verurteilen – aber damals waren alle diese Vorgangsweisen konform mit der Lehre der Kirche. ;-)
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#73   Schnabeltierkönig   14:05:32 | Freitag, 15. September 2006
Stimme aus Wien@
Sie verstehen noch immer nicht! Was ist los mit Ihnen? Sind Sie beschränkt?
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#72   Dr. Otterbeck   14:02:12 | Freitag, 15. September 2006
L’integrisme est un existencialisme;
B 78: Jetzt haben Sie den link zwar „sauber“ angegeben, aber nicht mehr als link…
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#71   Benedikt78   13:47:53 | Freitag, 15. September 2006
Richtiger Link
Danke für die Meldung. Leider geht es wirklich nicht. Trotz mehrmaligem Versuch… Also hier die Internetseite:
www.jsvp-luzern.ch
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#70   Dr. Otterbeck   13:44:10 | Freitag, 15. September 2006
„Thesenanschlag zu Regensburg“
Laut vatican.va steht die endgültige, mit Anmerkungen versehene Fassung der Papstvorlesung noch aus. Da könnte sich die Libreria Editrice Vaticana mal selbst übertreffen und die Vorlesung separat rausbringen, vielleicht deutsch-englisch? Dann kann der Westen unverzüglich ran an die päpstlich gestellte Hausaufgabe.
@Stimme
Vom link des B 78 konnte man den 2. Teil verwenden.
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#69   Stimme aus Wien   13:39:39 | Freitag, 15. September 2006
Benedikt78
Ihr link funktioniert nicht: hier ein Versuch für die, die kath.net nicht verabscheuen: Nicht vernunftgemäß handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider’ www.kath.net/detail.php?id=14655
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#68   Dr. Otterbeck   13:32:52 | Freitag, 15. September 2006
Die Journaille rennt in die falsche Richtung,
aber immerhin: Das Thema ist da. Und klügere Gemüter lesen jetzt den Originaltext. wie es schon P. Gemmingen euphorisch erhoffte („Das darf nicht untergehen. Das muss auf Seite 1 der Zeitungen.“). Anders zwar als erhofft, aber immerhin: Der „Thesenanschlag zu Regensburg“: ein Volltreffer.
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#67   Benedikt78   13:29:38 | Freitag, 15. September 2006
Es wirft hohe Wellen
Mittlerweile ist auf allen Nachrichtenseiten über den Streit zu lesen. Was eine Rede so alles bewirken kann…
Sogar politische Seiten haben das Thema aufgenommen: hier www.jsvp-luzern.ch/!
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#66   Stimme aus Wien   13:06:05 | Freitag, 15. September 2006
Schnabeltierkönig
Haben Sie richtig gelesen? NOCHMAL: Christen die gemordet haben im Namen Jesu, konnten und können sich nicht auf den christlichen Glauben berufen!
Jawohl: heute. Lesen Sie bitte nach, welcher Meineung z.B. der Hl. Bernhard von Clairvaux war. ;-)
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#65   Guldin   12:53:58 | Freitag, 15. September 2006
@ Rogade
Ja, Sie können durchaus im Namen der laikalen Türkei eine Entschuldigung fordern!
Brauch ich nicht zu tun und kann es auch nicht.
Sollten sie sich aber zum Christentum bekennen, wäre eine Entschulidgung in Namen Jesu Christi angebracht, da sie mit ihren Äusserungen seiner Botschaft spotten.
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#64   Unschuld   12:52:02 | Freitag, 15. September 2006
Befürchtung
Liebe Zeitgenossen,
ich befürchte, dass unser Papst etwas naiv in der Einschätzung des islami(sti)schen Gegenübers war. Er ging davon aus, dass es dort Gelehrte mit Autorität gibt, die der hegellianischen Dialektik fähig sind, also ernsthafte Diskussionspartner. Diejenigen Mohammedaner, die dort im wesentlichen gehört werden, sind saudumm und blutrünstig, also Diener Satans.
Gruß
Unschuld
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#63   Rogade   12:50:39 | Freitag, 15. September 2006
@Guldin
Ja, Sie können durchaus im Namen der laikalen Türkei eine Entschuldigung fordern! :-[ :-!
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#62   Guldin   12:47:42 | Freitag, 15. September 2006
@ Rogade
Mohammed ist die Reinkarnation eines Schweins!
Dümmer gehts nimmer! Seit wann glauben Christen an Reinkarnation? Sind sie Hindu?
Mit solch beleidigenden Äusserungen qualifizieren sie sich selbst.
Dumm und respektlos :-@
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#61   Rogade   12:39:24 | Freitag, 15. September 2006
KLARTEXT!
Allah ist eine Täuschung des Teufels!
Mohammed ist die Reinkarnation eines Schweins!
Der Koran ist wirres egoistisches menschenverachtendes Gefasel
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#60   Artois †   12:36:47 | Freitag, 15. September 2006
Die Kreuzritter
kämpften im Namen der höchsten Vernunft, ja sie verkörperten sie in idealer Weise. Wie Christus sich aus Liebe für die Menschen opferte, so opferten sie sich aus Liebe für Christus und seine Kirche.
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#59   Schnabeltierkönig   12:34:30 | Freitag, 15. September 2006
Stimme aus Wien@
Haben Sie richtig gelesen? NOCHMAL: Christen die gemordet haben im Namen Jesu, konnten und können sich nicht auf den christlichen Glauben berufen! Verstehen Sie? Das geht nicht! Unmöglich! Diese Christen haben den christlichen Glauben für ihre Ziele benutzt, nicht für die Ziele Christi! Das können Sie im NT nachlesen! Moslems aber haben indem sie für den Islam gemordet haben nicht für ihre eigenen Ziele gemordet, sondern für den Islam! Auch das können Sie nachlesen, im Koran. Verstanden?
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#58   Stimme aus Wien   12:22:41 | Freitag, 15. September 2006
Schnabeltierkönig
So einfach ist das aber nicht!
Haben die Kreuzritter nicht im Namen Gottes gekämpft und getötet?
Daraus zu schließen: der christliche Glaube (sei) vernünftig und der Islam unvernünftig – ist nicht Aufrichtig.
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#57   Schnabeltierkönig   12:12:34 | Freitag, 15. September 2006
Guldin@
Moslems haben gemordet mit der Autorität ihres Glaubens im Rücken, Christen nicht! Darum geht es. Deswegen ist der christliche Glaube vernünftig und der Islam unvernünftig! Freilich heißt das nicht das Christen vernünftig sind, Moslems aber unvernünftig. Es geht hier um die Lehre.
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#56   virOblationis   12:10:36 | Freitag, 15. September 2006
Übernahme kultureller Errungenschaften
Als der junge Islam sich militärisch von China und Indien im Osten bis zum Frankenreich im Westen ausbreitete, da fand er alte Kulturen vor und bewahrte vieles davon oder ließ eine solche Bewahrung zumindest zu.
In vergleichbarer Weise haben unsere germanischen Vorfahren das weströmische Reich erobert und von dort die griech.-röm. Kultur übernommen.
Im Unterschied zum Islam hat das christliche Mittelalter sich die antike Kultur ganz zu eigen gemacht (z.B. Erlernen der latein. Sprache, später auch der griech. und hebr.), während der Islam, als er endlich in den eroberten Gebieten die Bevölkerungsmehrheit stellte, darauf drang, viele der übernommenen kulturellen Errungenschaften wieder abzuschaffen.
Ein Beispiel: So kam es, daß Averroes im christlichen Abendland seine Nachwirkung hatte, während sich der islam. Kulturraum von aristotelischer Philosophie ablöste. – Was trat aber an die Stelle des kulturellen Vakuums?
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#55   gretipleti   11:58:50 | Freitag, 15. September 2006
Das sieht man wieder, wie „neutral“ die Türkeit ist!
Wenn die Krummsäbelschwinger auch noch in Europa das Sagen bekommen, dann gute Nacht und die Tür zu. Die werden dann ihre Rechte brav einfordern und wir sind so doof und nicken freundlich, weil wir ja dialogbereit sind. Währenddessen werden hinterrücks weiter Christen gefoltert und Kirchen angezündet. Im gleichen Maß, in dem hier bei uns dem Islam stattgegeben wird, werden im Gegenteil in der Türkei die Christen schickaniert!
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#54   Stimme aus Wien   11:53:57 | Freitag, 15. September 2006
Benedikt78
Alles geraubt und geklaut!
Mag stimmen – kann ich nicht sagen.
Allerdings wir haben sie von den Arabern bekommen. ;-)
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#53   Benedikt78   10:42:43 | Freitag, 15. September 2006
Falsch!
Das Zahlensystem stammt nicht aus dem arabischen Raum. Dieses wurde von den unterjochten Indern übernommen. Das gleiche gilt für weitere zivilisatorische Neuerungen, die dem Islam zugerechnet werden. Alles geraubt und geklaut!
Der Papst hat mit seinem Votum absolut recht. Die grösste Leistung Mohammeds ist die, dass er die rückständige Kultur der Araber in eine Religionsform presste, deren Aggression auf Andersgläubige umleitete und deren Kult mit dem Schwert verbreitete!
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#52   Stimme aus Wien   10:39:31 | Freitag, 15. September 2006
@santa rita
Bis zu:
Heute bietet sich eine gemeinsame Frontstellung gegen Atheismus, Materialismus, Darwinismus, Homodiktatur, Pornounkultur, Zerstörung der Familie und die Vertreibung Gottes aus allen Lebensbereichen an.
stimme ich Ihnen ganz zu.
Jedoch in dieser gemeinsamen Frontschtellung übernehmen wir Christen sehr oft eine unvernünftige Haltung, die der christlichen Gottesvorstellung nicht entspricht.
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#51   santa rita   10:25:08 | Freitag, 15. September 2006
Christentum und Islam
Es hat auch immer einen fruchtbaren Gedankenaustausch zwischen Christentum und Islam gegeben. Denken wir nur an die Freundschaft zwischen Karl dem Grossen und Harun al Raschid, oder an den grossen Einfluss von Philosophen wie Avicenna und Averroes auf die Scholastik, oder an die Übernahme des arabischen Zahlensystems.
Heute bietet sich eine gemeinsame Frontstellung gegen Atheismus, Materialismus, Darwinismus, Homodiktatur, Pornounkultur, Zerstörung der Familie und die Vertreibung Gottes aus allen Lebensbereichen an.
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#50   Stimme aus Wien   10:23:11 | Freitag, 15. September 2006
@Guldin; @Adamah
Meine Herren oder Damen!
Die Vorlesung des Hl. Vaters bezog sich nicht auf die geschichtliche oder gegenwärtige Verbrechen der Religionen.
Im Namen welcher Religion hat man mehr gemordet? – ich glaube auf diese Frage werden wir keine fundierte Antwort finden. Ich neige zum Christentum, als Sieger, denn das Christentum ist immerhin etwa 600 Jahre älter. Es könnte aber ohne weiters stimmen, dass der Islam, durch intensive Bemühung um die Anzahl der Todesopfer in Namen der Religion, dem Christentum gleichgestellt ist oder es sogar Überflügelt.
Die Vorlesung hatte die Beziehung zwischen Glaube und Vernunft zum Thema. Daraus folgt auch die Betrachtung der unterschiedlichen Gottesvorstellungen des Islams und des Christentums. Etwas unvernünftges ist mit der christlicher Gottesvorstellung nicht vereinbar – mit der Islamischen aber doch. Das kann niemand bestreiten, weder ein Christ oder ein Muslim, noch ein Atheist oder Agnostiker.
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#49   Guldin   10:05:21 | Freitag, 15. September 2006
Hier und heute !?
Ich habe ihre Lippen gelesen; auch schon bei den vorherigen Postings.
Adamah (15.09., 09.25): Wir reden nicht über Vergangenheit sondern über Präsens.
Adamah (14.09., 21.39) : Die Strasse von Mekka nach Damaskus war mit unzähligen Leichen von „Ungläubigen“ gepflastert.
Auf den ersten Beitrag habe ich meinen Vergleich gezogen. Ist doch wohl legitim.
Wie viele Muslime haben Christen HEUTE aus Glaubensüberzeugung ermordet und wie viele Christen haben Muslime aus demselben Grund und HEUTE das gleiche getan.
Wie stets da wohl mit dem so genannten „Krieg gegen den Terror“, den der CHRIST Bush ausgerufen hat und dessen Ruf soviele CHRISTEN gefolgt sind. Meines Wissens sind die meisten Opfer dieses Krieges (dieser Kriege !) keine Terroristen, sondern vornehmlich Kinder und Mütter, sie haben nur zwei Mängel, sie sind in der „falschen Region der Welt“ geboren worden und sie sind Muslime.
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#48   Adamah   09:25:14 | Freitag, 15. September 2006
Die bösen und noch überbösen Christen vor 500 Jahre!
Hör doch mal auf diese Vergleiche zu ziehen. Wir reden nicht über Vergangenheit sondern über Präsens. Es geht um hier und heute. Lese meine Lippen: DER ISALAM IST HEUTE NICHT TOLERANT, DER ISLAM IST HEUTE KEIN FREUND DES CHRISTENTUMS!
Toleranz unsererseits wird nur genutzt um Islams Willen und Ziele durch zu setzen.
Wie viele Muslime haben Christen HEUTE aus Glaubensüberzeugung ermordet und wie viele Christen haben Muslime aus demselben Grund und HEUTE das gleiche getan.
Diese „blauäugige“ Geschwafel ist der Verkauf des Abendlandes in den Händen unsere Feinden!!
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#47   Guldin   08:49:21 | Freitag, 15. September 2006
@ Schnabeltierkönig
Die Kreuzritter sind Byzanz zu Hilfe geeilt, so steht es jedenfalls in den Geschichtsbüchern.
Natürlich Schnabeltierkönig haben sie recht. Aber nur wenn Sie die letzten 150 Jahre Geschichtsforschung ausblenden. Dann war auch die Plünderung von Byzanz durch die von Venedig mitfinanzierten Kreuzritter eine effektive Art der Hilfeleistung.
!:)
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#46   r.ruhrgebietler   06:59:53 | Freitag, 15. September 2006
ups, da hat der Heilige Vater endlich mal ganz zaghaft Farbe bekannt
viel zu zaghaft und da wird Jesus Christus bestimmt nachfragen warum nur so zaghaft!! Wie schade, daß das klare Bekenntnis zur einen hlg. rk. Kirche als einzige Verkünderin der Glaubenswahrheit die allein zur alleinseligmachenden Anschauung Gottes führt wieder mal nur Stückwerk gewesen ist! ABER: besser als nichts!
Deo Gratias
Sündenbekenntnis, Umkehr, Busse, Anbetung
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#45   deusexmachina   04:56:53 | Freitag, 15. September 2006
@Parzifal – Doch noch ‘was (ja, ich mag das Thema – ist ‘mal erfrischend
…tatt des üblichen V2-Gejammers und der Schwulenhetze hier.)
„Das All ist sowohl unendlich als endlich!“
Möglicherweise habe ich Sie auch falsch verstanden und was Sie meinen, ist, dass das Universum zwar endlich ist, aber unendlich weiterwächst? Also quasi „mit unendlichem Potenzial“?
Das wäre, wie gesagt, eine der denkbaren Möglichkeiten, nur wäre dabei dennoch das Universum zu keinem gegebenen Zeitpunkt je selbst „unendlich“. Es hätte immer eine bestimmte Größe, könnte zwar immer noch größer werden, aber es wäre eben immer endlich.
Ebenfalls denkbar wäre dann natürlich, dass sich das All qua Ausdehnung immer weiter „verdünnt“ und so den Helligkeitszuwachs konterkariert. Nur, wie gesagt: Unendlich wäre es dennoch nie, und es ist, angesichts der beobachteten Sternendichte, JETZT ganz definitiv nicht unendlich. Dass aber etwas Endliches je zum Unendlichen wird, erscheint äußerst unlogisch, meinen Sie nicht?
Übrigens besagt bereits der Ausdruck „Ausdehnung“, dass das All eben endlich sein MUSS, denn etwas Unendliches KANN sich nicht ausdehnen. Sie denken dran, dass „unendlich“ nicht einfach nur „irgendeine riesengroße, unermessliche Zahl“ ist, sondern ebenm… nun ja, die Karotte ;O)
Etwas Unendliches ausdehnen zu wollen, wäre, als ob Sie Gott als „allmächtig“ beschreiben würden, und ihm DANN zubilligen würden, noch mächtiger zu werden. Das geht nicht – dann wäre er vorher nicht allmächtig gewesen, es hätte ihm die Differenz zwischen Allmacht2 minus Allmacht1 gefehlt.
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#44   DDL   04:44:36 | Freitag, 15. September 2006
@Parzifal 3 (und Schluss)
„Wenn mich meine Kentnisse nicht trügen, dann entsteht Raum und Zeit ständig an den äußersten Punkten des Alls die sich mit annährend Lichtgeschwindigkeit bewegen. Nichts kann schneller sein als Licht. Das All ist sowohl unendlich als endlich!“
Nun ja, das ist alles noch sehr im Fluss, so genau weiß man das nicht (auch die absolute Lichtgrenze wird ja immer ‘mal wieder hinterfragt) – zumal wir noch immer nicht wissen, ob wir in einem Pingpong-Universum leben (und dann wiederum nicht, ob es sich um ein singuläres Verhalten handelt oder ein zyklisches), oder ob es sich ad infinitum ausdehnt / verdünnt. In ersterem Fall würde sich die Geschwindigkeit ja immer weiter vermindern, bis es wieder in sich zusammenfällt.
Das Universum aber ist nicht „unendlich“, kann es nicht sein. Die Sache mit dem Sternenlicht erscheint trivial, ist aber tatsächlich einer der schlagendsten Beweise für die Endlichkeit. Zudem können wir ja die ggw. Ausdehnung relativ gut messen – ca. 15 Milliarden Lichjahre Radius IIRC? Sie sagen selbst, besagte Ausdehnung läge unterhalb der Lichtgeschwindigkeit – wieviel unterhalb, ist belanglos, selbst eine Abweichung von 1/Quadrilliardstel Promille würde ein unendliches Universum in einen Feuerball verwandeln, da sich in der Unendlichkeit die kleinsten Multiplikatoren ihrerseits zu unendlich multiplizieren (die beobachtete Sternendichte als typisch vorausgesetzt – und es gibt nichts, was zu andersartigen Annahmen ermutigt).
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#43   deusexmachina   04:35:31 | Freitag, 15. September 2006
@Parzifal 2
…was sie wiederum zu der befriedigten Aussage bringt: „Das kann man nicht verstehen, das muss man glauben“. Gezielte Irrationalität (böse formuliert: Volksverdummung, allerdings zuweilen auf höchstem Niveau). Das letzte Ziel der Kirche ist ja schließlich, den Schäfchen klarzumachen, dass das alles auch dann ganz toll ist, wenn man es nicht ein bisschen versteht, ja, sogar, WEIL man es nicht versteht / nicht verstehen kann. So macht sie sich unentbehrlich als Vermittler zum Unbegreiflichen (weil man ja immer andeutet, man – der Klerus – wüsste eben doch ein wenig mehr). Der Theologe ist immer auch Rabulist – ein Gott, der rational zugänglich wäre, wäre uns einfach nicht mehr mysteriös geug, um noch als Gott gelten zu können. Kennen Sie den schlechten Werbeslogan „(irgendwas) und mehr“? Gott ist dieses ominöse „und mehr“ – was immer man aufbietet, Gott ist immer noch ein wenig mehr. Ad ultimo, wie die an den Stecken gebundene Karotte vor der Eselsschnauze.
„Wenn die Eigenschaft „gut“ die Eigenschaft „allmächtig“ ausschließt, was haben Sie dadurch unterm Strich gewonnen?“
Die Erkenntnis der Unmöglichkeit dieses Gotteskonstruktes – das ist doch schon eine ganze Menge! Ich verliere eine Illusion und schaffe neuen Betrachtungsmöglichkeiten Raum, die vorher von dieser Illusion blockiert wurden. Wenn Gott die vorgebliche Antwort auf alle Fragen ist, dann erscheinen manche Fragen regelrecht ungehörig. Entfernt man aber den Block, hat der Wissensdurst freies Spiel.
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#42   DDL   04:32:49 | Freitag, 15. September 2006
@Parzifal
„Allmacht“ ist eigentlich kein Attribut, sondern ein Meta-Attribut, das übrigens auch reflexiv wirkt. Es ist so ziemlich die einzige Zueignung, die man vornehmen kann, ohne eine – wie immer geartete – Einschränkung vorzunehmen, mit Ausnahme natürlich der Sophismen, die das FEHLEN einer Fähigkeit als Fähigkeit auszugeben suchen (die Sache mit dem Stein). Natürlich kann man Gott nach Belieben sonsteine EIgenschaft andichten (und tut das ja auch fleißig seit Tausenden von Jahren – er kann sich schließlich nicht wehren… oder, FALLS er es könnte, tut er’s jedenfalls nicht). Aber in dem Augenblick, wo Sie Gott als z.B. „gütig“ (oder irgendwas sonst) beschreiben, verwehren Sie ihm die Fähigkeit, anders zu sein. Eines von beidem muss also falsch sein – die Allmacht oder die Aussage.
„Wenn Gott gleichzeitig gut und böse wäre, dann wäre er nicht mehr eins, sondern zwei.“
In einem dualistischen Weltbild, ja.
„Die Frage ist also warum Sie den Schwerpunkt auf „allmächtig“ legen wollen?“
Oh, das war rein willkürlich, weil sich „Allmacht“ am leichtesten ad absurdum führen lässt. Mit „Allwissenheit“ z.B. geht’s aber auch etc.
„Je nachdem wie Sie sie gewichten, schließt dann eine Eigenschaft die andere aus. Das sind aber nur Spiele mit Wörtern. Mit wirklicher Erkenntnis hat das wenig zu tun!“
Sie sagen es. Erzählen Sie das doch bitte ‘mal den Theologen ;O) DIE spielen doch immer mit Wörtern, und zwar vorzugsweise in einem Geschwurbel, dass der Laie eh’ nichts mehr versteht…
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#41   Schnabeltierkönig   04:28:20 | Freitag, 15. September 2006
Guldin@
Nein Guldin! Sie haben nicht ausreichend nachgedacht. Nochmal: Die Kreuzritter sind nicht in den Krieg gezogen um zu missionieren, wie es z.B die Seldschuken oder Kalifen getan haben. Die Kreuzzüge waren eine Reaktion auf 400 Jahre Agression seitens des Islam. Verstehen Sie? Die Kreuzritter sind Byzanz zu Hilfe geeilt, so steht es jedenfalls in den Geschichtsbüchern.
Also bitte machen Sie Ihren Kopf zu und schwafeln Sie keinen Unsinn!
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#40   Parzifal   03:39:33 | Freitag, 15. September 2006
@ DDL
in allmächtiges Wesen kann unmöglich ausschließlich gut sein
Sie sehen aber schon, daß Sie hier Gott Attribute beilegen? Nämlich „allmächtig“. Wieso sollten Sie Gott nicht beliebig jedes andere Attribut beilegen können? Ich habe gerade die Rede des Papstes gelesen und sie hat mir ziemlich gut gefallen. Die Betonung im Islam liegt aber nicht auf „allmächtig“ sondern auf „Einheit“. „Es gibt keinen Gott außer Gott“ ist das zentrale Dogma des Islam, etwa zu vergleichen mit der Nächstenliebe im Christentum. Die Unterscheidung zwischen Gut und Böse für Gott wird in der (nicht sehr ausgeprägten islamischen) Theologie, (im Gegensatz zur Gesetzeslehre) deshalb zugunsten des Tauhid, der radikalen Einheit Gottes abgelehnt. Wenn Gott gleichzeitig gut und böse wäre, dann wäre er nicht mehr eins, sondern zwei. Die Frage ist also warum Sie den Schwerpunkt auf „allmächtig“ legen wollen?
Sie könnten Gott doch jede beliebige Eigenschaft zusprechen? Je nachdem wie Sie sie gewichten, schließt dann eine Eigenschaft die andere aus. Das sind aber nur Spiele mit Wörtern. Mit wirklicher Erkenntnis hat das wenig zu tun! Wenn die Eigenschaft „gut“ die Eigenschaft „allmächtig“ ausschließt, was haben Sie dadurch unterm Strich gewonnen?
die Endlichkeit des Alls,
Wenn mich meine Kentnisse nicht trügen, dann entsteht Raum und Zeit ständig an den äußersten Punkten des Alls die sich mit annährend Lichtgeschwindigkeit bewegen. Nichts kann schneller sein als Licht. Das All ist sowohl unendlich als endlich!
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#39   Perpetua   00:53:45 | Freitag, 15. September 2006
siehe auch: 1.Warum ich nicht zur … 2.) Zurück z.stillen. 3.) Predigt in München
In der Neuen Zürcher Zeitung vom 24. April 2005 erinnert die extrem talmudistenfreundliche Publizistin Klara Obermüller daran, daß Ratzinger
„auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil an der Seite von
Kardinal Joseph Frings die verkrusteten Strukturen der Kurie
aufzubrechen versuchte, mit Hans Küng, Johann-Baptist Metz,
Elisabeth Schüssler-Fiorenza und Edward Schillebeeckx
zusammen die Zeitschrift „Concillium“ begründete und jenen Geist
der Erneuerung verbreiten half, den Papst Johannes XXIII. der
katholischen Kirche eingehaucht hatte.“
Ratzinger hat also eigentlich nie etwas bewahrt. Statt dessen hat er sich nach Kräften an der Zerschlagung der glaubenstreuen römischen Kurie beteiligt. Weiter hat er zusammen mit den berüchtigten, vielfachen Häretikern Küng und Schillebeeckx eine einzig und allein dem Abriß des katholischen Glaubens dienende Zeitschrift ins Leben gerufen. Sodann hat er jenen glaubenszersetzenden „Geist der Erneuerung“ verbreitet, den die kirchenfeindliche Freimaurerei und der antichristliche Talmudismus dem Konzil eingeimpft hatten.
Warum gilt Ratzinger dann trotzdem für viele als „konservativ“?
Darauf hat die Washington Times, eine von dem koreanischen Sektenoberhaupt Sun Myung Moon (er ist der Gründer der sog. „Vereinigungskirche“) kontrolliert und finanziert wird, schon eineinhalb Jahre vor Ratzigers Amtsantritt als „Benedikt XVI.“, nämlich am 30. September 2003, folgende Antwort gegeben:
„Kardinal Joseph Ratzinger, der zweitmächtigste Mann im Vatikan,
war w…
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#38   Guldin   00:00:49 | Freitag, 15. September 2006
@ Stephan: Was soll der Aufriß?
Ich teile grundsätzlich Ihre Meinung. Sie fragen mich, was der Aufriss soll. Er ist als Antwort auf die einseitigen und tendenziösen Einwürfe des Schnabeltierkönigs und den Verunglimpfungen des Islams durch Adamah gedacht.
Ich verurteile die christlichen Missionare, welche aus der damaligen Perspektive handelten und die sie begleitenden Soldaten, welche glaubten mit Feuer und Schwert könne die Botschaft Jesu den „Heiden“ gebracht werden genauso wenig, wie ich die muslimischen „Gotteskrieger“, welche in ihrer Zeitgebundenheit glaubten mit dem Krieg gegen das christliche Europa den Willen Gottes zu erfüllen.
Dass alle den Willen Gottes pervertierten, ist in der Rückschau wohl offensichtlich.
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#37   DDL   23:52:36 | Donnerstag, 14. September 2006
@wunderkind2
Die Unmöglichkeit von Fehlern als Mangel der Allmacht darzustellen, ist allerdings sophistisch. Die Unvereinbarkeit der angeblich göttlichen Attribute lässt sich auch logisch stabil beschreiben: Ein allmächtiges Wesen kann unmöglich ausschließlich gut sein, denn es wäre unendlich gut. Unendliche Güte aber würde Böses unmöglich machen. Gott könnte also allmächtig sein ODER exklusiv gut, aber keinesfalls beides (zudem beinhaltet Allmacht auch die Fähigkeit zu Lüge und Verrat, was wiederum der Bibel selbst dann die Glaubwürdigkeit raubt, wenn man sie als Gottes Wort begreift – sie ist gerade dann nicht zuverlässig, WENN Gott allmächtig ist).
Dass unendliche Güte unmöglich ist, solange es Böses gibt, lässt sich anhand einer netten Analogie illustrieren, nämlich dem Beweis, warum das Universum endlich sein muss: Die Helligkeit des Lichts nimmt bekanntlich mit dem Quadrat der Entfernung ab. In einem dreidimensionalen Raum wächst die Anzahl der leuchtenden Sterne aber in der dreitten Potenz. Bedeutet: Je größer das Universum ist, desto heller muss es sein; ein unendliches Universum wäre überall so von Licht durchstrahlt, dass es kein dunkles Fleckchen geben könnte. So ist Schatten ein Beweis für die Endlichkeit des Alls, wie das Böse der Beleg für die nichtunendliche Güte Gottes (so es ihn denn gibt – sagen wir lieber, es gibt einfach nichts unendlich Gutes, egal, wie man es nennen würde).
Ich mag diese Allegorie :O)
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#36   Parzifal   23:51:25 | Donnerstag, 14. September 2006
Dr. Yavuz Özoguz und einiges weitere
Den meisten Teilnehmern dieser zweifelhaften Seite, dürfte ein Schreiber namens Dr. Yavuz Özoguz in Erinnerung sein.
Einmal durfte er auf kreuz.net den Schleierzwang verteidigen, ein anderes mal sogar den tätlichen Übergriff auf einen Bundestagsabgeordnteten verteidigen. Von den hiesigen Haßpredigern bekam er damals überreichen Beifall.
Ob er wohl diesmal wieder so viel Aplaus erhält?
Der Papst im Dienst des Kulturkampfes von Dr. Yavuz Özoguz f25.parsimony.net/…i-bin/topic-flat.cgi?Nummer=63498&P…
Ein interessanter Bericht von Islamwissenschaftsstudenten über die VAE:
Eltern verklagen Herrscherfamilie alsharq.blogspot.com/…-emirate-eltern.html
sowie
Türkengefahr und Islam in Luthers Werk – Teil 2 alsharq.blogspot.com/…luthers-werk_14.html
und hier der sehr interessante Blog einer deutschen Studentin in Kairo:
Im Moloch Kairo blogg.zeit.de/kairo/
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#35   stephan   23:45:57 | Donnerstag, 14. September 2006
@Guldin
Man kann sich aber auch jahrhundertelang an Sachen aufziehen, die längst abgegolten sind. Spanische Missionare haben jahrzehntelang nachgedacht, ob Schwarze oder Indios eine Seele haben. Erstmal ist es gut, daß überhaupt jemand nachgedacht hat als blind drauf los zu schlagen. Jetzt versuchen Sie doch mal sich in Gedanken 500 Jahre zurückzuversetzen, als die Menschen fast nie aus ihrer Stadt oder ihrem Dorf herauskamen, auch nicht als Studenten und dann kommen Sie als Missionar, der nichts kennt außer seiner Muttersprache und Latein und der nie andere Gewohnheiten kennen gelernt hat, als die seines Heimatlandes irgendwohin, wo Ihnen die Menschen, die sie sehen in jedere Art fremd sind. Und Sie haben keine Referenzliteratur auf die Sie sich berufen könnten. Da heißt es erstmal nachdenken bevor man urteilt, je länger umso besser. Und siehe, durch Denken, mit christlicher Vernunft und sicherlich auch ein bißchen durch die Hilfe des heiligen Geistes kamen wir zu dem Schluß, daß es Menschen sind und sie haben eine Seele. Was soll der Aufriß?
@matt
Kann es sein, daß Sie ihr Pseudonym bei Matt Groening, dem Erfinder der Simpsons entliehen haben? Ich hab ja in letzter Zeit einiges hier von Ihnen gelesen und ich kann dem einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen, aber zu mehr als Comedy reicht es meiner Ansicht nach nicht. Wenn das alles ernst gemeint ist, schreiben Sie bitte, wie das heißt, was Sie da schlucken, das Zeug will ich auch haben.
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#34   Sultan   23:32:20 | Donnerstag, 14. September 2006
xxxxx
Rechte Christen sind nicht besser als Neonazis! Schlimm, was auf dieser Seite alles artikuliert wird!
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#33   blueberry   22:56:28 | Donnerstag, 14. September 2006
@ matt
In Deutschland heißt die Webseite des Arbeitsamtes www.arbeitsagentur.de. Wie sie in Östereich heißt weiß ich nicht. Aber glauben Sie nicht daß es besser wäre auf deren Seiten herum zu surfen anstatt auf Kosten des Steuerzahlers hier den Faulenzer zu markieren?
Sorry, aber wenn ich Ihr Vater wäre ich hätte Sie schon lange an den Ohrwascheln gepackt und mit einem Tritt in den Arsch zur Tür hinaus befördert.
Sie bringen nur sämtliche Arbeitslose in Verruf Sie Faulpelz und Sozialschmarotzer! >:)
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#32   matt   22:51:58 | Donnerstag, 14. September 2006
Christus ist das Ideal des gottgesandten Erlösers
über dessen Tragweite man sich auch in vollem Umfang klar werden muss und es ist sicher nicht damit abgegolten und begraben, was das Evangelium berichtet. Christus ist mehr, ansonsten könnte man ja auf die Fortsetzung verzichten. Aber die Fortsetzung bringt eben alles auch in ein neues Licht und deckt auf, was bis dahin verborgen war, auch für Jesus. Und ich sehe meine Aufgabe eigentlich darin diesen verborgenen Christus auch an mir aufzuzeigen, in einer Form, wie er die Menschheitsgeschichte bislang nicht heimsuchte. Das ist so der Ehrgeiz vom matt: er will eine eigene Rolle im Heilsplan Gottes und er hat so die Vermutung, sie wird ihm auch zuteil.
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#31   wunderkind2 †   22:39:38 | Donnerstag, 14. September 2006
na gut
wenn christus nicht unfehlbar ist (dann könnte er ja eben NICHT göttlich sein weil allmächtig, aber egal), also nur mal so angenommen, dann fordere ich dich hiermit auf alle deine künftigen beiträge mit einem könnte sein zu beginnen und dich im vorraus für etwaige fehler zu entschuldigen. allerdings könntest du dich auch gleich selbst umbringehn gehen, weil es dann überhaupt gar keine norm und sicherheit mehr in deinem leben gibt die du ja anscheinend brauchst.
ich habe z.b. mitbekommen das du homosexuelle verurteilst. auf welcher grundlage wenn nicht der biblischen? da jetzt die gewissheit weg ist das alles so stimmt wie es da steht, rate ich dir entweder meinin gütigen vorschlag zu befolgen mein freund oder dein position mal zu überdenken.
im leben, im glauben und hier im internet.
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#30   matt   22:31:19 | Donnerstag, 14. September 2006
Der Menschensohn ist nicht unfehlbar…
und er hat es selbst ja auch nicht behauptet, aber irgendwie hat man das wohl vergessen. Und was anderes habe ich garnicht gesagt. Es ist nämlich so: indem man ihm die Möglichkeit abstreitet Fehler zu begehen leugnet man auch sein göttliches Wesen.
Sehet den matt! Er macht Fehler ohne Ende. Es vergeht kein Tag, wo er sich nicht verfehlt, oder Dinge unterlässt, die er tun sollte, aber dennoch ist er im Wesens genauso eins mit dem Vater wie es Jesus ist und damit hat auch sein Zeugnis seinen Sinn. Denn siehe da Christenheit: aus seinen Fehlern macht er keinen Hehl und braucht sich dafür nicht zu fürchten und zu verstecken. Denn dafür lebt er ja.
Gerade diese peinliche und kindische Furcht aber wohnt dieser Kirche inne seit ihrer Entstehung. Sie denkt: Jesus ist unfehlbar, sie widersetzt sich dieser Vorstellung, sie gehen keinen ehrlichen Weg zusammen, sind nicht vertraut miteinander. Jeder ist unfehlbar, er ist unfehlbar, sie ist unfehlbar und keiner kann Fehler eingestehen. Das ist im Grunde so absurd wie eine Seifenoper.
Na bitte: dann ist der matt eben auch unfehlbar mit all seiner Fehlerhaftigkeit.
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#29   wunderkind2 †   22:16:28 | Donnerstag, 14. September 2006
theophil…
was war jetzt so dumm am gesagten? müsste ihnen als ich vermute gutem kazholiken doch aus der selle sprechen. entweder oder. der ganze kuchen oder gar nicht.
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#28   Römisch-Katholisch   22:15:11 | Donnerstag, 14. September 2006
Halbmondzüge
Das war ja klar, dass sich gewisse Kreise der Moslems getroffen fühlen. Warum bloss? Mir jedenfalls ist es egal, wenn die Moslems uns Vielgötterei etc. vorwerfen, denn ich weiss ja, dass sie nicht den wahren Glauben haben. Warum nur dieser Aufruhr? Wahrscheinlich deshalb, weil der Papst recht hat und das wissen sie ganz genau, würden es aber nie zugeben. Ansonsten lässt sich diese Reaktion nicht erklären.
Mir ist es schleierhaft, wie es im 7. Jahrhunder möglich war, dass sich die Sekte Mohammeds dermassen ausbreiten konnte. Das ist ja das gleiche, wie wenn in der heutigen Zeit ein Sektenguru aus seiner Sekte eine neue Weltreligion gründen würde. Das kann eigentlich nur eines bedeuten: Dass die Moslems den ehemals christlichen Orient mit ihren „Halbmondzügen“, also mit brutalster Waffengewalt unterwarfen.
@matt: Passen Sie auf, dass Sie nicht auch noch wie Mohammed zum Gründer einer Sekte werden. Mit Ihren Aussagen über Jesus habe ich doch gewisse Zweifel, ob Sie wirklich noch katholisch sind…
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#27   Guldin   22:12:01 | Donnerstag, 14. September 2006
400 Jahre lang haben unsere beschnittenen Freunde gewütet
Ist nicht gerade viel, im Vergleich zu den Jahren in denen die unbeschnittenen christlichen Missionare und allerchristlichen Soldateska gewütet haben. In Mexico, Peru, Brasilien, Ecuador, Schwarzafrika, Asien, usw., usw.
Spanische Missionare haben sogar jahrzehntelang darüber gebrütet und studiert, ob Indianer eine Seele hätten, genauso unsicher war man sich bei den Schwarzen.
Es beruhigt natürlich ungemein das christliche Gewissen, wenn man menschenähnliche Wesen ohne Seele mordet.
Ach ja, nicht zu vergessen, wie rücksichtsvoll die Missionare beim Aussehen der heidnischen Götter Anleihen machten um den gehörnten, bocksbeinigen mit Dreizack bewehrten Teufel zu beschreiben.
Aber das war natürlich alles in bester Ordnung.
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#26   wunderkind2 †   22:11:30 | Donnerstag, 14. September 2006
uuuuuuh
da hat jemand das wort atheist gelesen!
oder einen rechtschreibfehler was auch sein kann. ;-)
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#25   Andrija   22:11:04 | Donnerstag, 14. September 2006
@Guldin
ich wünsche Ihnen vom ganzen Herzen, dass Sie zukünftig, falls nicht bereits, inmitten von Moslems wohnen und deren Toleranz genießen. Passen Sie bloß auf, dass Sie der Schlange nicht auf den Schwanz treten. Ich für mein Teil werde die Sarazenen meiden.
Hinsichtlich Spaniens kann ich Sie beruhigen. Die Re-Islamisierung nimmt rapide zu. Schon jetzt leben dort mehr als 800.000 Marokkaner.
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#24   Bruder Theophil   22:09:54 | Donnerstag, 14. September 2006
Wunderkinder reden anders…
…und zwar mit Intelligenz. Also ändern Sie besser Ihren Nick.
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#23   wunderkind2 †   22:07:46 | Donnerstag, 14. September 2006
matt…
Und mich hat der Blitz aber noch nicht erschlagenmich auch nicht. obwohl ich atheist bin. der punkt ist der: wenn du dich an anderen stellen auf dogmatas, althergebrachte werte berufst und die dann aber nur das herrauspickst was dir passt, kann ich das leider nicht ernst nehmen. gut, was du schreibst kann natürlich auch eine satiere sein… die wäre briliant, zugegeben.
bist du denn wenigstens volljährig?
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#22   matt   22:02:29 | Donnerstag, 14. September 2006
ich kann mir das halt herausnehmen
Sehen Sie.
Und mich hat der Blitz aber noch nicht erschlagen. Ich weiß mich nämlich in bestem Einvernehmen mit dem Vater. Also gilt das was der matt sagt. So wahr ich selbst Sohn Gottes bin. muwahaha! Ich bin wenigsten ehrlich und stehe zu meiner Unvollkommenheit. Ganz im Gegensatz zu diesem Bürscherl und seinem selbstgerechten Anhang. Der matt kann einem jeden trotzen und es ist ihm dabei noch nix auf den Kopf gefallen. Amen und basta!
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#21   wunderkind2 †   21:59:36 | Donnerstag, 14. September 2006
matt…
…gehören dem Überschwang seines jungen Geistes an und zeugen von seinem Werden und seiner Unvollkommenheit
wie alt bist du? ich meine da letztens irgendetwas von dir von in der art gelesen zu haben „…wenn mein vater reinkommt und das sieht, denkt er noch ich surfe auch homo- websites…“
woraus ich messerscharf schließe, das du noch zuhause wohnst bubi.
ansonsten werd doch gleich jude. da hast du dann das alte testament in reinform du vollidiot mit privatreligion.
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#20   semper reformandus   21:58:28 | Donnerstag, 14. September 2006
Ein großer Schritt für die Menschheit
Benedikt XVI. spielt womöglich besser auf der Medienklaviatur, als man anfangs glaubte. Erst die verdächtig an Assisi und Korankuss erinnernde Forderung nach „Respekt vor dem, was anderen heilig ist“ (etwa auch Satanisten?), Gläubige etwas ratlos zurücklassend, und dann, unauffällig in eine scheinbar nur wenig öffentlichkeitswirksame „Vorlesung“ verpackt, diese geschickte, weil wunderbar provozierende Äußerung, die klarstellt, dass das verwirrende Dictum vom „Respekt“ eben nicht Verschweigen der Wahrheit, keine Kuschelnettigkeit meint. Diese „Islamschelte“ ist mir eigentlich zwar immer noch zu zurückhaltend, der weltweite Entrüstungssturm tut aber gut, die Feinde Gottes fühlen sich angesprochen, und das ist gut so. Nächsten- und Feindesliebe verlangt zunächst, dass ich dem Gegenüber die Wahrheit sage, auch wenn es weh tut. B. hat Wahrhaftigkeit in den „Dialog“ gebracht, der, wenn er denn schon unvermeidlich ist, wenigstens ehrlich sein muss. Das war überfällig, und es adelt ihn.
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#19   Guldin   21:51:15 | Donnerstag, 14. September 2006
Überschwang seines jungen Geistes ?
Jesus ist wahrer Mensch und wahrer Gott. Eins mit dem Vater und dem heiligen Geist.
Was dividierst zu auseinander, das zusammen gehört?
Welcher Religion gehörst denn du an, Kreuzritter Matt?
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#18   Schnabeltierkönig   21:48:42 | Donnerstag, 14. September 2006
Lügenmoslems!!!
400 Jahre lang haben unsere beschnittenen Freunde gewütet. Nordafrika (Ägypten), Palästina, Syrien usw waren christlich bis die Kalifen kamen. Vor Byzanz war dann fürs erste schluss, dank des ersten Kreuzzuges.
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#17   Guldin   21:47:48 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Adamah
Die Rückeroberung Spaniens zerstörte eine blühende Kulturlandschaft mit Universitäten und beachtenswerten Bibliotheken.
Die ansässige islamische Bevölkerung war nicht auf kriegerische Expansion aus, im Gegensatz zu den christlichen Kämpfern.
Und so edel gesinnt waren die Kreuzritterheere auch nicht. Unter ihnen waren mehr Vaganten, Abenteurer, Verbrecher, Schänder und Schinder, auf eigenen Gewinn schauende Plünderer und Söldner, als aufrechte Christen
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#16   matt   21:47:04 | Donnerstag, 14. September 2006
gewisse pauschale Aussagen Jesu
die er damals tat sind auf lange Sicht nicht praktikabel, gehören dem Überschwang seines jungen Geistes an und zeugen von seinem Werden und seiner Unvollkommenheit. Will man dem in gleichsam dogmatischer Form Folge leisten so wirkt das selbstzerstörerisch. Es sind weiche Thesen für weiche Situationen aber keine pauschalen Handlungsparameter.
Hat etwa das alte Israel so mit seinen Bedrückern verfahren, wie es Jesus da so leichtsinnig forderte? Gott daselbst hat Israel Retter erstehen lassen und sie in die Schlacht wider die Heiden geworfen. So ist Gott. Will die Christenheit das etwa leugnen?
Wo kämen wir da hin? Haben etwa unsere christlichen Kaiser so verfahren mit den Bedrückern des Abendlandes: liebet eure Feinde? Da wären wir schon ausgelöscht. Nein. Der Menschensohn selbst hat Karl den Großen angefeuert zu kriegerischen Taten im neuen Geist seiner Königsherrschaft.
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#15   Adamah   21:39:54 | Donnerstag, 14. September 2006
Keine Entschuldigung!!
„Kreuzfahrer-Mentalität“
So ein saublöder Bockmist! Diese „Turbanträger“ tun so als ob die Kreuzzüge gegen harmlose, wehrlose, unschuldigen und friedfertigen Menschen geführt wurden sind.
Die Strasse von Mekka nach Damaskus war mit unzähligen Leichen von „Ungläubigen“ gepflastert. Die Kreuzzüge waren eine Antwort auf einen religiösen Eroberungskrieg des ISLAMS der erst vor den Toren von Wien gestoppt wurde.
Dieser Mythos des Angriffskriegs gegen den untadligen Islam muss endlich aufhören.
Wir müssen uns nur für eins entschuldigen und, dass ist das wir (aufgrund unsere eigene Dummheit und Gier) Verlorenhaben.
Non Nobis domine…!
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#14   Guldin   21:18:58 | Donnerstag, 14. September 2006
Wer ist dieser Furz?
Das erhabene Wesen des Christentums ist diesem primitiven matt leider gänzlich versagt geblieben. Wer ist dieser Furz?
Hätte er das Geringste verstanden, unterliesse er seinen Hasstiraden. Wie sagte doch Christus:
Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. (Mt. 5, 43 -45)
und
Euch, die ihr mir zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen. Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch misshandeln. (Lk 6, 27 – 28)
Dui hörst wohl zuwenig hin, Furz!
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#13   Schnabeltierkönig   21:15:58 | Donnerstag, 14. September 2006
Unsere
Beschnittenen Freunde sollen diesen Karawanenräuber aus Medina ruhig als letzten Prophet proklamieren und an seinen Götzen glauben, aber dann bitte in Frieden und ohne uns.
Wenn es den Götzenanbetern nicht passt was der Heilige Vater da gesagt hat, dann sollen sie ihren obersten Imam zu Benedikt schicken, damit dieser dem Imam alles noch einmal erklärt, am besten in allen 13 Sprachen die der Papst beherrscht. Aber der Imam wird wahrscheinlich nur Schnalzgeräusche von sich geben können.
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#12   matt   20:55:15 | Donnerstag, 14. September 2006
Das erhabene Wesen des Christentums
ist diesem primitiven Araber leider gänzlich versagt geblieben. Wer ist dieser Furz? Kommt daher Jahrhunderte nach Christus und will sich aufspielen als Gottes Prophet.
Mose, Samuel, Elias, das waren Propheten und sie freuten sich über den Menschensohn.
Er ist ein nichtswürdiger Ketzer, der seine eigene teuflische Verstocktheit vergötzte in einer Weise, wie es dem wilden Arabervolk entsprach: morbide und räuberisch, treu- und ehrlos. Er ist ein Spitzbube, eine Zecke, ein Stachel im Leib der Kirche. Zieh ihn raus und zertritt ihn. Er hat keine Macht.
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#11   Sulpicius   20:23:26 | Donnerstag, 14. September 2006
Gewaltsamer Expansionsdrang
habe der Papst angeblich eine „Kreuzfahrer-Mentalität“ an den Tag gelegt.
Ach, und was ist mit dem sofort nach Mohammeds Auftreten jahrhundertelangen gewaltsamen Expansionsdrang des Islams?
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#10   Nanny Ogg   20:22:04 | Donnerstag, 14. September 2006
@mattilein, den kreuz(net).ritter
Aber jetzt, da ich zurückblicke auf mein Leben und Leiden in der Welt, da möcht ichs richten wie die Alten: leben und sterben lassen.
Pah, wie alt ist denn unser matt? Letztens hast du dir noch Sorgen gemacht, dein Paps könnte die Schwulenbilder auf kreuz.net anstößig finden. :-D
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#9   matt   20:09:00 | Donnerstag, 14. September 2006
ich habe die Schnauze voll davon in dieser Pluralismus-Kacke zu leben
ich will hier nicht diese islamische Subkultur. Die sollen verschwinden und ihre Moscheen soll man zamhaun. Dieser Boden gehört dem Christentum. Wir müssen den bösen Geist austreiben damit er in die Wüste flieht wo dieses morbide Gesindl hingehört. Hier ist kein Platz für sie. Haben unsere Kaiser etwa unsere Heimaten verteidigt gegen diese Araber indem sie sagten „Du haust mir auf die rechte Wange, ich halt dir die linke hin.“? Nein, dass war in diesem Fall leider keine praktikable Handlungsweise. Der Menschensohn wurde eines besseren belehrt.
Als ich jung war und unschuldigen Herzens, da sagte ich: leben und leben lassen. Aber jetzt, da ich zurückblicke auf mein Leben und Leiden in der Welt, da möcht ichs richten wie die Alten: leben und sterben lassen.
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#8   Guldin   20:01:59 | Donnerstag, 14. September 2006
Schnabeltiere
wühlen im Schlamm und trüben das Wasser, das ist ihre Natur, dafür können sie nichts.
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#7   Schnabeltierkönig   19:54:16 | Donnerstag, 14. September 2006
Ha, Ha, Ha, Ha
Unsere beschnittenen Freunde können lange auf eine Entschuldigung vom Heiligen Vater warten. Wenn die Muhselmännchen aus Byzanz die Wahrheit nicht vertragen können, wäre es besser für sie wieder unter die schwarzen Steine Arabiens zu kriechen. Dort können sie dann ungestört ihren Götzen anbeten und nebenbei >auf Knaben dessen Augen so schön sind wie Perlen< draufsteigen!
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#6   Guldin   19:52:39 | Donnerstag, 14. September 2006
@ matt
Dann besorg Dir mal brav ein Schlachtross, Rüstung, Schwert und Lanze. Knappen findest Du bei Kreuz.net bestimmt auch welche.
:-O :-S
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#5   matt   19:49:14 | Donnerstag, 14. September 2006
umso besser…
die Zeit ist reif für die Konfrontation. Wenn er nur die Kreuzfahrermentalität wiederbelebte, dann entfachen wir erneut einen Sturm der die Moslems aus Europa hinaustreibt, ob diese sog. Volksherrschaften es wollen oder nicht. Ein neuer Kaiser muss her und aufräumen mit dem gottlosen Gesox.
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#4   Beobachterin   19:38:05 | Donnerstag, 14. September 2006
Umdrehung der Fakten!
Bereits seit dem vierten Jahrhundert hätten christliche Theologen die Welt in eine „christliche Welt“ und in „eine Welt des Teufels“ eingeteilt: „Sie haben es als heilige Aufgabe angesehen, die Welt außerhalb der christlichen zu bekämpfen.“
Das ist eine freche Umdrehung der Fakten!
So bezeichnet das Wort „Friede“ im Islam nichts anderes als die Ausweitung des Dar al-Islam auf die gesamte Welt – etwas ganz anderes also als der aufgeklärte „ewige Friede“ Kants. Auch unter Toleranz versteht der Islam etwas anderes als die westliche Aufklärung, nämlich die Duldung nichtislamischer Monotheisten – also nur von Juden und Christen – als Dhimmi (Gläubige, jedoch zweiter Klasse), das heißt: als geschützte, aber unmündige Minderheiten. (Bassam Tibi)
Dem braucht man nichts mehr hinzuzufügen, und die islamische Kritik am Papst hat das von Tibi Gesagte unterstrichen.
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#3   Celebration   19:23:52 | Donnerstag, 14. September 2006
So weit
konnte es nur kommen, weil der Pole den Koran küsste.
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#2   Dagmar Kunze   19:13:50 | Donnerstag, 14. September 2006
zu tiefst erschrocken
war ich über die regensburger islam worte des papstes. ein theologisch und historisch verbrämte wissenschaftlichkeit, die stark an die auschwitz vorlesung erinnerte, in der die grenzenlosigkeit des leides zur ablehnung gottes mutierte. der wirklichkeit des heute beizukommen ist ungleich schwerer als zu philosophieren. leben ist keine wissenschaft, sie kann die fülle dessen, was gesagt werden muss, nicht umfassen. daran ist auch der regensburger versuch gescheitert. unseren moslem mitbrüdern und -schwestern ist aber zu sagen, dass die klammheimliche freude vielerorts an den islam-exzessen und eine völlig fehlende weltweite moslemische verdammung historische analysen hervorruft mit fatalen folgen für das, was nötig sein wird: ein untheologisches miteinander hier und heute und hoffentlich auch danach.
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