Ein staatliches Amt der laizistischen Türkei hat vom Papst verlangt, eine bei seiner Regensburger Universitätsvorlesung vorgetragene Kritik am Islam zurückzunehmen.
(kreuz.net, Regensburg) Das staatliche türkische „Präsidium für Religiöse Angelegenheiten“ hat Papst
Benedikt XVI. aufgefordert, sich zu entschuldigen.
Die Äußerungen des Papstes über den Islam und den
Propheten Mohammed während einer Vorlesung am Dienstag in Regensburg seien einseitig, voreingenommen,
feindselig und provozierend. Die bedauerlichen Aussagen müßten zurückgenommen werden.
Das erklärte
der Verantwortliche der Religionsbehörde, Ali Bardakoglu, im Gespräch mit der türkischen Nachrichtenagentur
‘Anadolu’.
Durch die Zitierung von Ausführung des oströmischen Kaisers Manuel II.
Paleologos († 1425) habe der Papst angeblich eine „Kreuzfahrer-Mentalität“ an den Tag gelegt.
Der Heilige
Vater hatte in seiner Vorlesung die Kritik des oströmischen Kaisers am heiligen Krieg zitiert.
Der Kaiser
wendet sich in erstaunlich schroffer Form mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und
Gewalt an seinen Gesprächspartner:
„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat. Da wirst du nur
Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch
das Schwert zu verbreiten.“
Der Kaiser begründet dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt
widersinnig ist – so der Heilige Vater.
Gewalt stehe im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der
Seele. „Gott hat kein Gefallen am Blut. Nicht vernunftgemäß zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider.“
Wer jemanden zum Glauben führen wolle, brauche die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken,
nicht aber Gewalt und Drohung, schloß Benedikt XVI.
Der Vorsitzende der türkischen Religionsbehörde
erklärte, daß der Papst dem Islam die Vernunftgemäßheit abgesprochen habe. Es handle sich um eine
feindselige Haltung.
Die Christen sollten selber erklären, wie ihre Religion mit der Vernunft in Einklang
gebracht werden könne – so der Muselman: „Die Christen sagen, Jesus sei der Sohn Gottes. Wie verträgt
sich denn das mit der Vernunft?“
Damit griff der Moslem eine bereits im Koran enthaltene antitrinitarische
Polemik gegen das Christentum auf.
Der muslimische Religionsbeamte erinnerte auch an die christlichen
Kreuzzüge. Die Kirche habe angeblich die westliche Öffentlichkeit aufgewiegelt, Istanbul besetzt und
tausende Menschen ermordet.
Bereits seit dem vierten Jahrhundert hätten christliche Theologen die Welt
in eine „christliche Welt“ und in „eine Welt des Teufels“ eingeteilt: „Sie haben es als heilige Aufgabe
angesehen, die Welt außerhalb der christlichen zu bekämpfen.“
Auch die türkischen Medien haben sich
auf den Papst eingeschossen.
„Taktloser Papst“ titelte das Boulevardblatt ‘Sabah’ und bezeichnete Benedikts
Vortrag als angeblich „haßerfüllt“.
Das Konkurrenzblatt ‘Vatan’ sprach von einem „großen Schnitzer“
des Papstes.
Die linksliberale Zeitung ‘Milliyet’ warf Benedikt XVI. vor, Kaiser Manuel II. Paleologus
als Schutzschild benutzt zu haben.
Die Zeitung ‘Zaman’ sprach von einem „gefährlichen Kommentar über
den islamischen Glauben“. Mit seinen Äußerungen habe der Papst die Muslime betrübt und die Vorurteile
in der deutschen Gesellschaft verstärkt.
Auch der Vorsitzende des deutschen Islamrats, Ali Kizilkaya,
kritisierte die Vorlesung des Papstes. Die Aussagen seien irritierend und höchst bedauerlich.
Benedikt
XVI. habe zu Beginn des Bayern-Besuches an die Politik appelliert, den Dialog der Kulturen und Religionen
zu verstärken. Die Vorlesung des Papstes sei kein positiver Beitrag dazu:
„Wenn wir alle in die historische
Kiste greifen wollten, dann wäre der Dialog kaum möglich.“
Der Streit um die päpstlichen Äußerungen
könnte den für Ende November geplanten Besuch des Heiligen Vaters in der Türkei belasten.
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101 Lesermeinungen
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#101 Christin 22:00:59 | Freitag, 3. November 2006
wow,das Bild lieblich; Da vergisst man alles was diese Athmosphäre stören könnte! Bitte lieber Gott
beschütze diesen lustigen Papst,der mit seinem Lächeln die Welt begeistern will :(3 !
#100 Perpetua 01:57:56 | Mittwoch, 20. September 2006
Woher stammt der Islam? Der Islam stammt direkt aus dem nach- und antichristlichen Judentum. Es waren
weder „Allah“ noch der Erzengel Gabriel, die den „Propheten“ Mohammed inspirierten; es war der Rabbiner
von Mekka! Der ursprüngliche, echte Koran war nichts anderes als eine arabische Übersetzung und Bearbeitung
der fünf Bücher Mosis! Diese Thesen mögen provokativ und unglaublich erscheinen. Sie sind jedoch die
Quintessenz eines hochwissenschaftlichen vierbändigen Werks des französischen Dominikanertheologen und
renommierten Fachhistorikers P. Théry, der kurz vor dem II. Vatikanischen Konzil starb. Danach war die
Diskussion und Verbreitung seiner bahnbrechenden Erkenntnisse leider nicht mehr erwünscht, standen sie
doch der „Ökumene“ der „großen Weltreligion“ massiv im Wege. Dem italienischen Priester P. Curcio Nitoglia
kommt das Verdienst zu, die Kernthesen von P. Théry gemeinsam mit den entscheidenden Sachargumenten erneut
ans Licht gezogen und in leicht verständlicher Sprache übersichtlich dargestellt zu haben. Darüber
hinaus hat er eine Reihe weiterer, der breiten Öffentlichkeit bisher kaum bekannter Stellungnahmen von
großenteils jüdischen Fachgelehrten zusammengetragen, die P. Théry in der Sache Recht geben! Der damit
enthüllte wahre ideologische Hintergrund des Islam wirft ganz von selbst auch ein bezeichnendes Licht
auf die insgeheim treibenden Kräfte hinter der seit Jahrzehnten europaweit betriebenen Islamisierung
des christlichen Abendlandes …ww.verlag-anton-schmid.dewww.kreuz.net/
#98 Malachias † 21:01:25 | Dienstag, 19. September 2006
@stat crux: cooperator veritatis oder miles pacis? Nachdem ich nochmal Ihren letzten Beitrag gelesen habe,
ist mir erst klar geworden, auf was Sie wohl anspielen wollten: Joseph Ratzinger/B16 ist so viel ich weiß –
wie eine andere berühmte Persönlichkeit von der anderen Seite des Inn mit Vornamen Adolf – im Tierkreiszeichen
Widder geboren. So viel ich in Erinnerung habe (kenne mich mit Astrologie allerdings nicht besonders gut
aus), ist dem Widder durchaus so etwas wie Kampfeslust eigen. Ratzingers Motto müßte also wohl genauer
„Miles veritatis“ (Soldat/Kämpfer für die Wahrheit) lauten. Ein – nach meinem Dafürhalten allerdings
ziemlich widersprüchliches – „Miles pacis“ (Soldat/Kämpfer für den Frieden) würde es dann wohl noch
besser treffen…!
#96 Mildret M 13:57:25 | Montag, 18. September 2006
Einfluss der Medien? Meiner Meinung nach scheinen bestimmte Medien nur nach solchen >Beleidigungen> zu
suchen um dann damit Unruhe auszulösen und Feindschaften zu schüren. Können wir nicht friedlich auf
diesem Plant leben? Scheinbar nicht – ein Armutszeugnis für die angebliche Krönung der Schöpfung. Kann
man Religionen nicht positiv nutzen um diesen Zustand zu erreichen? Scheinbar auch nicht.
#95 Christin 00:11:44 | Montag, 18. September 2006
Judentum-Islam-Christentum-ein fiedliches Miteinander? Ich glaube,der Islam wird solange zu den Monotheistische
Religionen dazugehören,solange er eine friedliebenden Welt mitgestalten will und seine Mitbrüder im
Glauben an den einen Gott nicht als Feinde betrachtet. Zwangsmissionierungen mit Gewalt müssen aufhören!
Sonst schließt man sich selber aus,denn Gewalt ist nicht eine Eigenschaft,die Gott nie gutgeheißen hat
und auch nicht gutheißen darf,weil Gewalt immer Gegengewalt verursacht und dieser Teufelkreis kein Ende
nimmt. Vielmehr müssen wir *miteinander* versuchen die Welt so zu gestalten,dass ein friedliches Auskommen
gesichert ist.Die einzigen Waffen,die wir gebrauchen dürfen sind die Waffen des Geistes,unsere Worte!Ich
bin froh dass die Entschuldigung des Papstes mit so offenen Herzen angenommen wurde und dass trotzdem
die Botschaft zum Nachdenken angeregt hat,dass der Terror im Namen welchen Glaubens auch immer eine Absage
erteilt werden mußte,weil die Sicherheit der Welt und damit die Zukunft unserer Kinder davon abhängt,wie
wachsam und mit wieviel Mut zur Wahrheit und wieviel Weitblick wir bewiesen haben,wenn es um die Sicherheit
von Menschenleben geht. Ich hoffe unser gläubigen Mitbrüder werden uns verstehen und unseren Papst trotzdem
mit Freundlicheit empfangen wenn er in die Türkei kommen will. Ein Papst ist nur ein Mensch,der in Gottes
Namen versucht so gut er kann eine menschenfreundliche Welt mitzugestalten. :(3 Gruß Wilma
#93 stat crux 21:05:05 | Sonntag, 17. September 2006
Martyrium, hat doch auch was zu tun mit: Zeuge der Wahrheit zu sein; das hat sich Unser Heiliger Vater
doch schon mit Beginn seines Bischofsamt aufs Panier geschriebren: Cooperatores veritatis. Woher also
die Überraschung? Eine gewisse bayrische „Rauflust“ hatten ihm doch schon seine akademischen Lehrer prophezeit.
Und ist das etwa nicht auch ein bisschen „der Ruhm Jerusalems“, Malachias??
Die Lektion Die LektionDas ist d i e Lektion für die ewigen Stänkerer hier. Wenn z. B. der LSVD hier
immer als eine ‘extreme’ Homogruppe gegenüber der röm. kath. Kirche bezeichnet wird, dann muss jedem
jetzt klar sein, was es wirklich heisst, Extremisten gegen den Klerus zu haben. Aber Schwule kann man
ja jederzeit leicht beleidigen und es kommt nur Gegenwehr in Worten und kleinen demokratischen Demonstrationen
zurück. Nun aber, bei der kleinsten Kritik an Mohamed, kommen gar Morddrohungen gegen den Papst von El-Khaida.
Nun sieht man, welch Strafe Gottes nun gegen die inflatiöse Verwendung des Wortes ‘Extremisten’ seitens
der Schein-Christen hier auf dem Fuße folgt. Unabhängig hiervon, ist die katholische Kirche in den Jahrhunderten
ihres Bestehens auch oft vom Wort Jesu abgewichen, indem Kreuzritter und Hexenverbrennung Alltag des Christentums
war. Nur muss man zum Unterschied zum Islam sagen, dass dies nie dem Willen Jesu entsprach. Jesus Christus
war die Liebe und nie Gewalt. Der Koran dagegen hat einen gewaltätigen Charakter und es gehört unbestreitbar
zu seiner Aussage, seine Verbreitung und seinen Alltag mittels der Sharia umzusetzen.
#89 QUIS UT DEUS 00:38:31 | Sonntag, 17. September 2006
Vegelts Gott Papst Benedikt XVI!!! Bravo Papst Benedikt XVI ich freue mich das Sie mal klar gesagt haben
was ich schon seit Jahren von den Moslem weiss. Und für alle es herscht schon immer Krieg Gott/ Satan
nur wir Katholiken müssen jetzt mal Farbe bekennen für Jesus Christus warer Gott und warer Mensch, und
die liebe Muttergottes! Auf gehts habt Mut für Jesus den unsreren Kindern wirt es sonst ganz übel gehen!
Herr schenke uns Mut Treue Hoffnug Liebe und Glauben!
#88 Hypatia 17:07:29 | Samstag, 16. September 2006
@ DDL und Parzi Aspekte wie Raum, Zeit, Masse und Temperatur sind nichts als menschliche Erfindungen,
definiert durch die Art ihrer Messung. Die Gleichungen der Physik erlauben es nicht, die Bewegung eines
Objekts von einem Ort zum anderen mit völliger Sicherheit vorherzusagen. Die „Wellenfunktion“ ist eine
rein mathematische Größe, die eine Wahrscheinlichkeit voraussagt.
@ Schanbeltierkönig Es geht hier nicht um „Auslegung des Glaubens“! Es geht um den Glauben! Und wer sagt
ihnen, dass ihre Auslegung des Glaubens deckungsgleich mit Glauben ist? Was „der Glaube“ ist, ist nur
im Kontext der Zeit und deren allgemeiner Lehre zu beantworten. Ich habe an der Universität Bonn Kirchengeschichte
studiert. Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich.
Schnabeltierkönig Ich habe an der Universität Bonn Kirchengeschichte studiert. ts.ts.ts.ts… und man
sagt die Geschichte sei Mutter der Weisheit… ts.ts.ts.ts
@ Schnabeltierkönig Christen die im Namen Christi, im Namen ihres Glaubens – Menschen Gewalt angetan
haben – haben nicht gehandelt wie es der christliche Glauben will. Sie haben so gehandelt, wie der christliche
Glaube damals gelehrt worden ist. Da der christliche Glauben vernünftig ist, haben sie im Kontext ihrer
Zeit vernünftig gehandelt. Im Weiteren kann ich mich nur noch der „Stimme aus Wien“ anschliessen: Lernen
Sie mal Kirchengeschichte!!!!
Stimme aus Wien@ NOCHMAL EXTRA FÜR SIE: Christen die im Namen Christi, im Namen ihres Glaubens – Menschen
Gewalt angetan haben – haben nicht gehandelt wie es der christliche Glauben will. Da der christliche Glauben
vernünftig ist, haben sie gegen die Vernunft gehandelt. Moslems die im Namen Mohammeds, im Namen ihres
Glaubens – Menschen Gewalt angetan haben – haben laut ihrer Lehre das richtige getan. Moslems haben also,
wie Christen auch, dass Unvernünftige getan. Bloß wird das Unvernünftige im Isalm auch gelehrt, ja
verlangt. Christen haben also gegen ihren Glauben gehandelt, Moslems nicht. Welcher Glaube ist jetzt unvernünftig?
Ich habe diesen Text meinem Kater vorgelesen, er hat es verstanden. Was ist mit Ihnen?
#80 Malachias † 16:27:19 | Freitag, 15. September 2006
Mutig, aber diplomatisch klug? Dem Islam gegenüber scheint „Papa Ratzi“ weniger Skrupel zu haben als
gegenüber dem Judentum… Woran das wohl liegen mag? Nur theologische Gründe? ?:) Ratzinger/B16 ist
ja der Meinung, das heutige (noch religiöse) Judentum sei – im Gegensatz zum Islam – absolut harmlos
und die Thora spiele für es die einzige, entscheidende Rolle… Dialog mit dem Islam: Sicher sehr wichtig
und notwendig. Aber auf diese Art? Ob an der Stelle nicht doch ein wenig mehr Taktgefühl angebracht gewesen
wäre? Vermutlich ist Dagmar Kunze mit ihrer Einschätzung recht zu geben: Ratzinger/B16 ist ein Rationalist
und also solcher wohl doch sehr weit vom Leben entfernt… Witz des Tages: Die (nicht christliche, sondern
zionistische!) Union, die für den massiven Moscheenbau (es dürften inzwischen schon über 3000 sein!)
hierzulande wesentlich mitverantwortlich ist, „nimmt (den) Papst in Schutz“…
#79 stat crux 15:53:23 | Freitag, 15. September 2006
Thesenanschlag zu Regensburg Wenn dieTürkei jetzt den Papst auslädt, dann muss er den Patriarchen halt
auf Zypern treffen oder in Moskau. Aber die Türkei kommt dann wohl nicht mehr in Europa an.
#77 Seminarist 14:53:27 | Freitag, 15. September 2006
Weise Worte „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes
finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“
Ich finde, wir haben einen neuen Helden und Kandidaten für ein Heiligsprechungsverfahren: KAISER MANUEL
II. PALAEOLOGOS Palaeologos würde ich so übersetzen: „Der weise (altehrwürdige) Worte Sprechende“ Alles
passt! Seminarist
#76 Aloysius 14:52:25 | Freitag, 15. September 2006
Erstaunen Ich bin erstaunt, wie feindselig und aggressiv Mohammedaner auf ein Zitat von S. Heiligkeit
Benedikt XVI. bzw. auf den damaligen byzantinischen Kaiser reagieren, das doch nur das wiedergibt was
im Koran steht: Den Glauben durch Feuer und Schwert zu verbreiten. Beispiele hierfür gibt es aus der
Geschichte genug. Blutige Eroberung Jerusalems Mitte des 7. Jahrhunderts, blutige Ausbreitung des Islams
in den ehemals blühenden christlichen Provinzen von Nordafrika und Anatolien. Blutige Eroberung von Südosteuropa,
blutige Eroberung und Unterdrückung des christlichen Glaubens in Spanien, Belagerung Wiens, Herausforderung
der Christenheit in der Schlacht von Lepanto und, und und. Hinsichtlich der Frage der türkischen Religionsbehörde
nach der Erklärung wie es mit der Vernunft vereinbar sei, dass Jesus der Sohn Gottes sei: Nun, da gibt
es unzählige Bücher und Schriften katholischer Väter und Theologen die dies verständlich und klar
beweisen. Nicht zu vergessen das Dogma der katholischen Kirche zu der Gottessohnschaft Jesu Christi, die
Zeugnisse des Alten und Neuen Testamentes. E ist nun mal halt so, dass Jesus Christus im Gegensatz zu
Mohammed von der Ausbreitung des Glaubens eben nicht durch Feuer und Schwert gepredigt hat, sondern immer
nur von der Liebe u n d der Feindesliebe. Treffend als Er bei Seiner Gefangennahme dem Petrus scharf verwies,
der dem Knecht des Malchus das Ohr abgeschlagen hatte: „Stecke dein Schwert wieder in die Scheide. Denn
alle, die zum Schwert greifen, komm…
Im Kreuzfeuer Für seine mutige Vorlesung an der Uni Regensburg kann dem Heiligen Vater nur Dank gesagt
werden: Wiederholt hat der türkische Ministerpräsident Erdogan die EU verächtlich „Christenclub“ genannt.
Und die von der türkische Religionsbehörde herausgegebene Schrift „Diyanet, Islam“ sagt wörtlich: „Jesus
hat mit einer göttlichen Eigenschaft oder einer göttli- Gottessohnschaft nichts zu tun. Vielmehr wird
er am Jüngsten Tag solche Behauptungen mit aller Entschiedenheit zurückweisen… Dies ist unser auf
Vernunft und Offenbarung gestützer Glaube von Jesus… Die Türkische Religionsbehörde baut in Deutschland
eine Moschee nach der anderen, die sog. ,DITIB-Moscheen“, und praktiziert eifrig den interreligiösen
Dialog mit naiven „Gutmenschen“, die nicht wahrnehmen, daß Erdogan und seine Behörden als überzeugte
Muslime den Verpflichtungen des Koran unterworfen sind. Koran-Verse werden bei politischen und interreligiösen
Dialogen praktisch nicht zitiert. Aber nur sie beweisen den Islam als anti-christlich und militant: „Kämpft
mit der Waffe(!) gegen die Ungläubigen… bis der Islam überall verbreitet ist“ (Koran 8.40) „Der Kampf
mit der Waffe (quital) ist euch vorgeschrieben!“ (2,218). „Die Christen sagen: ‘Christus ist der Sohn
Gottes’. So etwas wagen sie offen auszusprechen. Diese von Allah verfluchten Leute. Allah schlage sie
tot!“ (9,30)
Schnabeltierkönig Lieber König aller Schnabeltiere! Was habe Sie nicht verstanden? Dass die Kreuzritter
in Namen Gottes getötet haben? oder: dass im Zuge des 30 Jährigen Krieges die Söldner im Namen des
Gottes der jeweiligen Konfession getötet haben? oder: dass während der Inquisition letztendlich die
Urteile in Namen Gottes gefällt wurden? Heute können wir das alles verurteilen – aber damals waren alle
diese Vorgangsweisen konform mit der Lehre der Kirche.
#70 Dr. Otterbeck 13:44:10 | Freitag, 15. September 2006
„Thesenanschlag zu Regensburg“ Laut vatican.va steht die endgültige, mit Anmerkungen versehene Fassung
der Papstvorlesung noch aus. Da könnte sich die Libreria Editrice Vaticana mal selbst übertreffen und
die Vorlesung separat rausbringen, vielleicht deutsch-englisch? Dann kann der Westen unverzüglich ran
an die päpstlich gestellte Hausaufgabe. @Stimme Vom link des B 78 konnte man den 2. Teil verwenden.
Benedikt78 Ihr link funktioniert nicht: hier ein Versuch für die, die kath.net nicht verabscheuen: Nicht
vernunftgemäß handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider’ www.kath.net/detail.php?id=14655
#68 Dr. Otterbeck 13:32:52 | Freitag, 15. September 2006
Die Journaille rennt in die falsche Richtung, aber immerhin: Das Thema ist da. Und klügere Gemüter lesen
jetzt den Originaltext. wie es schon P. Gemmingen euphorisch erhoffte („Das darf nicht untergehen. Das
muss auf Seite 1 der Zeitungen.“). Anders zwar als erhofft, aber immerhin: Der „Thesenanschlag zu Regensburg“:
ein Volltreffer.
#67 Benedikt78 13:29:38 | Freitag, 15. September 2006
Es wirft hohe Wellen Mittlerweile ist auf allen Nachrichtenseiten über den Streit zu lesen. Was eine
Rede so alles bewirken kann… Sogar politische Seiten haben das Thema aufgenommen: hier www.jsvp-luzern.ch/!
Schnabeltierkönig Haben Sie richtig gelesen? NOCHMAL: Christen die gemordet haben im Namen Jesu, konnten
und können sich nicht auf den christlichen Glauben berufen! Jawohl: heute. Lesen Sie bitte nach, welcher
Meineung z.B. der Hl. Bernhard von Clairvaux war.
@ Rogade Ja, Sie können durchaus im Namen der laikalen Türkei eine Entschuldigung fordern! Brauch ich
nicht zu tun und kann es auch nicht. Sollten sie sich aber zum Christentum bekennen, wäre eine Entschulidgung
in Namen Jesu Christi angebracht, da sie mit ihren Äusserungen seiner Botschaft spotten.
#64 Unschuld 12:52:02 | Freitag, 15. September 2006
Befürchtung Liebe Zeitgenossen, ich befürchte, dass unser Papst etwas naiv in der Einschätzung des
islami(sti)schen Gegenübers war. Er ging davon aus, dass es dort Gelehrte mit Autorität gibt, die der
hegellianischen Dialektik fähig sind, also ernsthafte Diskussionspartner. Diejenigen Mohammedaner, die
dort im wesentlichen gehört werden, sind saudumm und blutrünstig, also Diener Satans. Gruß Unschuld
@ Rogade Mohammed ist die Reinkarnation eines Schweins! Dümmer gehts nimmer! Seit wann glauben Christen
an Reinkarnation? Sind sie Hindu? Mit solch beleidigenden Äusserungen qualifizieren sie sich selbst.
Dumm und respektlos
KLARTEXT! Allah ist eine Täuschung des Teufels! Mohammed ist die Reinkarnation eines Schweins! Der Koran
ist wirres egoistisches menschenverachtendes Gefasel
#60 Artois † 12:36:47 | Freitag, 15. September 2006
Die Kreuzritter kämpften im Namen der höchsten Vernunft, ja sie verkörperten sie in idealer Weise.
Wie Christus sich aus Liebe für die Menschen opferte, so opferten sie sich aus Liebe für Christus und
seine Kirche.
Stimme aus Wien@ Haben Sie richtig gelesen? NOCHMAL: Christen die gemordet haben im Namen Jesu, konnten
und können sich nicht auf den christlichen Glauben berufen! Verstehen Sie? Das geht nicht! Unmöglich!
Diese Christen haben den christlichen Glauben für ihre Ziele benutzt, nicht für die Ziele Christi! Das
können Sie im NT nachlesen! Moslems aber haben indem sie für den Islam gemordet haben nicht für ihre
eigenen Ziele gemordet, sondern für den Islam! Auch das können Sie nachlesen, im Koran. Verstanden?
Schnabeltierkönig So einfach ist das aber nicht! Haben die Kreuzritter nicht im Namen Gottes gekämpft
und getötet? Daraus zu schließen: der christliche Glaube (sei) vernünftig und der Islam unvernünftig –
ist nicht Aufrichtig.
Guldin@ Moslems haben gemordet mit der Autorität ihres Glaubens im Rücken, Christen nicht! Darum geht
es. Deswegen ist der christliche Glaube vernünftig und der Islam unvernünftig! Freilich heißt das nicht
das Christen vernünftig sind, Moslems aber unvernünftig. Es geht hier um die Lehre.
#56 virOblationis 12:10:36 | Freitag, 15. September 2006
Übernahme kultureller Errungenschaften Als der junge Islam sich militärisch von China und Indien im
Osten bis zum Frankenreich im Westen ausbreitete, da fand er alte Kulturen vor und bewahrte vieles davon
oder ließ eine solche Bewahrung zumindest zu. In vergleichbarer Weise haben unsere germanischen Vorfahren
das weströmische Reich erobert und von dort die griech.-röm. Kultur übernommen. Im Unterschied zum
Islam hat das christliche Mittelalter sich die antike Kultur ganz zu eigen gemacht (z.B. Erlernen der
latein. Sprache, später auch der griech. und hebr.), während der Islam, als er endlich in den eroberten
Gebieten die Bevölkerungsmehrheit stellte, darauf drang, viele der übernommenen kulturellen Errungenschaften
wieder abzuschaffen. Ein Beispiel: So kam es, daß Averroes im christlichen Abendland seine Nachwirkung
hatte, während sich der islam. Kulturraum von aristotelischer Philosophie ablöste. – Was trat aber an
die Stelle des kulturellen Vakuums?
#55 gretipleti 11:58:50 | Freitag, 15. September 2006
Das sieht man wieder, wie „neutral“ die Türkeit ist! Wenn die Krummsäbelschwinger auch noch in Europa
das Sagen bekommen, dann gute Nacht und die Tür zu. Die werden dann ihre Rechte brav einfordern und wir
sind so doof und nicken freundlich, weil wir ja dialogbereit sind. Währenddessen werden hinterrücks
weiter Christen gefoltert und Kirchen angezündet. Im gleichen Maß, in dem hier bei uns dem Islam stattgegeben
wird, werden im Gegenteil in der Türkei die Christen schickaniert!
#53 Benedikt78 10:42:43 | Freitag, 15. September 2006
Falsch! Das Zahlensystem stammt nicht aus dem arabischen Raum. Dieses wurde von den unterjochten Indern
übernommen. Das gleiche gilt für weitere zivilisatorische Neuerungen, die dem Islam zugerechnet werden.
Alles geraubt und geklaut! Der Papst hat mit seinem Votum absolut recht. Die grösste Leistung Mohammeds
ist die, dass er die rückständige Kultur der Araber in eine Religionsform presste, deren Aggression
auf Andersgläubige umleitete und deren Kult mit dem Schwert verbreitete!
@santa rita Bis zu: Heute bietet sich eine gemeinsame Frontstellung gegen Atheismus, Materialismus, Darwinismus,
Homodiktatur, Pornounkultur, Zerstörung der Familie und die Vertreibung Gottes aus allen Lebensbereichen
an. stimme ich Ihnen ganz zu. Jedoch in dieser gemeinsamen Frontschtellung übernehmen wir Christen sehr
oft eine unvernünftige Haltung, die der christlichen Gottesvorstellung nicht entspricht.
#51 santa rita 10:25:08 | Freitag, 15. September 2006
Christentum und Islam Es hat auch immer einen fruchtbaren Gedankenaustausch zwischen Christentum und Islam
gegeben. Denken wir nur an die Freundschaft zwischen Karl dem Grossen und Harun al Raschid, oder an den
grossen Einfluss von Philosophen wie Avicenna und Averroes auf die Scholastik, oder an die Übernahme
des arabischen Zahlensystems. Heute bietet sich eine gemeinsame Frontstellung gegen Atheismus, Materialismus,
Darwinismus, Homodiktatur, Pornounkultur, Zerstörung der Familie und die Vertreibung Gottes aus allen
Lebensbereichen an.
@Guldin; @Adamah Meine Herren oder Damen! Die Vorlesung des Hl. Vaters bezog sich nicht auf die geschichtliche
oder gegenwärtige Verbrechen der Religionen. Im Namen welcher Religion hat man mehr gemordet? – ich glaube
auf diese Frage werden wir keine fundierte Antwort finden. Ich neige zum Christentum, als Sieger, denn
das Christentum ist immerhin etwa 600 Jahre älter. Es könnte aber ohne weiters stimmen, dass der Islam,
durch intensive Bemühung um die Anzahl der Todesopfer in Namen der Religion, dem Christentum gleichgestellt
ist oder es sogar Überflügelt. Die Vorlesung hatte die Beziehung zwischen Glaube und Vernunft zum Thema.
Daraus folgt auch die Betrachtung der unterschiedlichen Gottesvorstellungen des Islams und des Christentums.
Etwas unvernünftges ist mit der christlicher Gottesvorstellung nicht vereinbar – mit der Islamischen
aber doch. Das kann niemand bestreiten, weder ein Christ oder ein Muslim, noch ein Atheist oder Agnostiker.
Hier und heute !? Ich habe ihre Lippen gelesen; auch schon bei den vorherigen Postings. Adamah (15.09.,
09.25): Wir reden nicht über Vergangenheit sondern über Präsens. Adamah (14.09., 21.39) : Die Strasse
von Mekka nach Damaskus war mit unzähligen Leichen von „Ungläubigen“ gepflastert. Auf den ersten Beitrag
habe ich meinen Vergleich gezogen. Ist doch wohl legitim. Wie viele Muslime haben Christen HEUTE aus Glaubensüberzeugung
ermordet und wie viele Christen haben Muslime aus demselben Grund und HEUTE das gleiche getan. Wie stets
da wohl mit dem so genannten „Krieg gegen den Terror“, den der CHRIST Bush ausgerufen hat und dessen Ruf
soviele CHRISTEN gefolgt sind. Meines Wissens sind die meisten Opfer dieses Krieges (dieser Kriege !)
keine Terroristen, sondern vornehmlich Kinder und Mütter, sie haben nur zwei Mängel, sie sind in der
„falschen Region der Welt“ geboren worden und sie sind Muslime.
Die bösen und noch überbösen Christen vor 500 Jahre! Hör doch mal auf diese Vergleiche zu ziehen.
Wir reden nicht über Vergangenheit sondern über Präsens. Es geht um hier und heute. Lese meine Lippen:
DER ISALAM IST HEUTE NICHT TOLERANT, DER ISLAM IST HEUTE KEIN FREUND DES CHRISTENTUMS! Toleranz unsererseits
wird nur genutzt um Islams Willen und Ziele durch zu setzen. Wie viele Muslime haben Christen HEUTE aus
Glaubensüberzeugung ermordet und wie viele Christen haben Muslime aus demselben Grund und HEUTE das gleiche
getan. Diese „blauäugige“ Geschwafel ist der Verkauf des Abendlandes in den Händen unsere Feinden!!
@ Schnabeltierkönig Die Kreuzritter sind Byzanz zu Hilfe geeilt, so steht es jedenfalls in den Geschichtsbüchern.
Natürlich Schnabeltierkönig haben sie recht. Aber nur wenn Sie die letzten 150 Jahre Geschichtsforschung
ausblenden. Dann war auch die Plünderung von Byzanz durch die von Venedig mitfinanzierten Kreuzritter
eine effektive Art der Hilfeleistung. !:)
ups, da hat der Heilige Vater endlich mal ganz zaghaft Farbe bekannt viel zu zaghaft und da wird Jesus
Christus bestimmt nachfragen warum nur so zaghaft!! Wie schade, daß das klare Bekenntnis zur einen hlg.
rk. Kirche als einzige Verkünderin der Glaubenswahrheit die allein zur alleinseligmachenden Anschauung
Gottes führt wieder mal nur Stückwerk gewesen ist! ABER: besser als nichts! Deo Gratias Sündenbekenntnis,
Umkehr, Busse, Anbetung
#45 deusexmachina 04:56:53 | Freitag, 15. September 2006
@Parzifal – Doch noch ‘was (ja, ich mag das Thema – ist ‘mal erfrischend …tatt des üblichen V2-Gejammers
und der Schwulenhetze hier.) „Das All ist sowohl unendlich als endlich!“ Möglicherweise habe ich Sie
auch falsch verstanden und was Sie meinen, ist, dass das Universum zwar endlich ist, aber unendlich weiterwächst?
Also quasi „mit unendlichem Potenzial“? Das wäre, wie gesagt, eine der denkbaren Möglichkeiten, nur
wäre dabei dennoch das Universum zu keinem gegebenen Zeitpunkt je selbst „unendlich“. Es hätte immer
eine bestimmte Größe, könnte zwar immer noch größer werden, aber es wäre eben immer endlich. Ebenfalls
denkbar wäre dann natürlich, dass sich das All qua Ausdehnung immer weiter „verdünnt“ und so den Helligkeitszuwachs
konterkariert. Nur, wie gesagt: Unendlich wäre es dennoch nie, und es ist, angesichts der beobachteten
Sternendichte, JETZT ganz definitiv nicht unendlich. Dass aber etwas Endliches je zum Unendlichen wird,
erscheint äußerst unlogisch, meinen Sie nicht? Übrigens besagt bereits der Ausdruck „Ausdehnung“, dass
das All eben endlich sein MUSS, denn etwas Unendliches KANN sich nicht ausdehnen. Sie denken dran, dass
„unendlich“ nicht einfach nur „irgendeine riesengroße, unermessliche Zahl“ ist, sondern ebenm… nun
ja, die Karotte ;O) Etwas Unendliches ausdehnen zu wollen, wäre, als ob Sie Gott als „allmächtig“ beschreiben
würden, und ihm DANN zubilligen würden, noch mächtiger zu werden. Das geht nicht – dann wäre er vorher
nicht allmächtig gewesen, es hätte ihm die Differenz zwischen Allmacht2 minus Allmacht1 gefehlt.
@Parzifal 3 (und Schluss) „Wenn mich meine Kentnisse nicht trügen, dann entsteht Raum und Zeit ständig
an den äußersten Punkten des Alls die sich mit annährend Lichtgeschwindigkeit bewegen. Nichts kann
schneller sein als Licht. Das All ist sowohl unendlich als endlich!“ Nun ja, das ist alles noch sehr im
Fluss, so genau weiß man das nicht (auch die absolute Lichtgrenze wird ja immer ‘mal wieder hinterfragt) –
zumal wir noch immer nicht wissen, ob wir in einem Pingpong-Universum leben (und dann wiederum nicht,
ob es sich um ein singuläres Verhalten handelt oder ein zyklisches), oder ob es sich ad infinitum ausdehnt /
verdünnt. In ersterem Fall würde sich die Geschwindigkeit ja immer weiter vermindern, bis es wieder
in sich zusammenfällt. Das Universum aber ist nicht „unendlich“, kann es nicht sein. Die Sache mit dem
Sternenlicht erscheint trivial, ist aber tatsächlich einer der schlagendsten Beweise für die Endlichkeit.
Zudem können wir ja die ggw. Ausdehnung relativ gut messen – ca. 15 Milliarden Lichjahre Radius IIRC?
Sie sagen selbst, besagte Ausdehnung läge unterhalb der Lichtgeschwindigkeit – wieviel unterhalb, ist
belanglos, selbst eine Abweichung von 1/Quadrilliardstel Promille würde ein unendliches Universum in
einen Feuerball verwandeln, da sich in der Unendlichkeit die kleinsten Multiplikatoren ihrerseits zu unendlich
multiplizieren (die beobachtete Sternendichte als typisch vorausgesetzt – und es gibt nichts, was zu andersartigen
Annahmen ermutigt).
#43 deusexmachina 04:35:31 | Freitag, 15. September 2006
@Parzifal 2 …was sie wiederum zu der befriedigten Aussage bringt: „Das kann man nicht verstehen, das
muss man glauben“. Gezielte Irrationalität (böse formuliert: Volksverdummung, allerdings zuweilen auf
höchstem Niveau). Das letzte Ziel der Kirche ist ja schließlich, den Schäfchen klarzumachen, dass das
alles auch dann ganz toll ist, wenn man es nicht ein bisschen versteht, ja, sogar, WEIL man es nicht versteht /
nicht verstehen kann. So macht sie sich unentbehrlich als Vermittler zum Unbegreiflichen (weil man ja
immer andeutet, man – der Klerus – wüsste eben doch ein wenig mehr). Der Theologe ist immer auch Rabulist –
ein Gott, der rational zugänglich wäre, wäre uns einfach nicht mehr mysteriös geug, um noch als Gott
gelten zu können. Kennen Sie den schlechten Werbeslogan „(irgendwas) und mehr“? Gott ist dieses ominöse
„und mehr“ – was immer man aufbietet, Gott ist immer noch ein wenig mehr. Ad ultimo, wie die an den Stecken
gebundene Karotte vor der Eselsschnauze. „Wenn die Eigenschaft „gut“ die Eigenschaft „allmächtig“ ausschließt,
was haben Sie dadurch unterm Strich gewonnen?“ Die Erkenntnis der Unmöglichkeit dieses Gotteskonstruktes –
das ist doch schon eine ganze Menge! Ich verliere eine Illusion und schaffe neuen Betrachtungsmöglichkeiten
Raum, die vorher von dieser Illusion blockiert wurden. Wenn Gott die vorgebliche Antwort auf alle Fragen
ist, dann erscheinen manche Fragen regelrecht ungehörig. Entfernt man aber den Block, hat der Wissensdurst
freies Spiel.
@Parzifal „Allmacht“ ist eigentlich kein Attribut, sondern ein Meta-Attribut, das übrigens auch reflexiv
wirkt. Es ist so ziemlich die einzige Zueignung, die man vornehmen kann, ohne eine – wie immer geartete –
Einschränkung vorzunehmen, mit Ausnahme natürlich der Sophismen, die das FEHLEN einer Fähigkeit als
Fähigkeit auszugeben suchen (die Sache mit dem Stein). Natürlich kann man Gott nach Belieben sonsteine
EIgenschaft andichten (und tut das ja auch fleißig seit Tausenden von Jahren – er kann sich schließlich
nicht wehren… oder, FALLS er es könnte, tut er’s jedenfalls nicht). Aber in dem Augenblick, wo Sie
Gott als z.B. „gütig“ (oder irgendwas sonst) beschreiben, verwehren Sie ihm die Fähigkeit, anders zu
sein. Eines von beidem muss also falsch sein – die Allmacht oder die Aussage. „Wenn Gott gleichzeitig
gut und böse wäre, dann wäre er nicht mehr eins, sondern zwei.“ In einem dualistischen Weltbild, ja.
„Die Frage ist also warum Sie den Schwerpunkt auf „allmächtig“ legen wollen?“ Oh, das war rein willkürlich,
weil sich „Allmacht“ am leichtesten ad absurdum führen lässt. Mit „Allwissenheit“ z.B. geht’s aber auch
etc. „Je nachdem wie Sie sie gewichten, schließt dann eine Eigenschaft die andere aus. Das sind aber
nur Spiele mit Wörtern. Mit wirklicher Erkenntnis hat das wenig zu tun!“ Sie sagen es. Erzählen Sie
das doch bitte ‘mal den Theologen ;O) DIE spielen doch immer mit Wörtern, und zwar vorzugsweise in einem
Geschwurbel, dass der Laie eh’ nichts mehr versteht…
Guldin@ Nein Guldin! Sie haben nicht ausreichend nachgedacht. Nochmal: Die Kreuzritter sind nicht in den
Krieg gezogen um zu missionieren, wie es z.B die Seldschuken oder Kalifen getan haben. Die Kreuzzüge
waren eine Reaktion auf 400 Jahre Agression seitens des Islam. Verstehen Sie? Die Kreuzritter sind Byzanz
zu Hilfe geeilt, so steht es jedenfalls in den Geschichtsbüchern. Also bitte machen Sie Ihren Kopf zu
und schwafeln Sie keinen Unsinn!
#40 Parzifal 03:39:33 | Freitag, 15. September 2006
@ DDL in allmächtiges Wesen kann unmöglich ausschließlich gut sein Sie sehen aber schon, daß Sie hier
Gott Attribute beilegen? Nämlich „allmächtig“. Wieso sollten Sie Gott nicht beliebig jedes andere Attribut
beilegen können? Ich habe gerade die Rede des Papstes gelesen und sie hat mir ziemlich gut gefallen.
Die Betonung im Islam liegt aber nicht auf „allmächtig“ sondern auf „Einheit“. „Es gibt keinen Gott außer
Gott“ ist das zentrale Dogma des Islam, etwa zu vergleichen mit der Nächstenliebe im Christentum. Die
Unterscheidung zwischen Gut und Böse für Gott wird in der (nicht sehr ausgeprägten islamischen) Theologie,
(im Gegensatz zur Gesetzeslehre) deshalb zugunsten des Tauhid, der radikalen Einheit Gottes abgelehnt.
Wenn Gott gleichzeitig gut und böse wäre, dann wäre er nicht mehr eins, sondern zwei. Die Frage ist
also warum Sie den Schwerpunkt auf „allmächtig“ legen wollen? Sie könnten Gott doch jede beliebige Eigenschaft
zusprechen? Je nachdem wie Sie sie gewichten, schließt dann eine Eigenschaft die andere aus. Das sind
aber nur Spiele mit Wörtern. Mit wirklicher Erkenntnis hat das wenig zu tun! Wenn die Eigenschaft „gut“
die Eigenschaft „allmächtig“ ausschließt, was haben Sie dadurch unterm Strich gewonnen? die Endlichkeit
des Alls, Wenn mich meine Kentnisse nicht trügen, dann entsteht Raum und Zeit ständig an den äußersten
Punkten des Alls die sich mit annährend Lichtgeschwindigkeit bewegen. Nichts kann schneller sein als
Licht. Das All ist sowohl unendlich als endlich!
#39 Perpetua 00:53:45 | Freitag, 15. September 2006
siehe auch: 1.Warum ich nicht zur … 2.) Zurück z.stillen. 3.) Predigt in München In der Neuen Zürcher
Zeitung vom 24. April 2005 erinnert die extrem talmudistenfreundliche Publizistin Klara Obermüller daran,
daß Ratzinger „auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil an der Seite von Kardinal Joseph Frings die verkrusteten
Strukturen der Kurie aufzubrechen versuchte, mit Hans Küng, Johann-Baptist Metz, Elisabeth Schüssler-Fiorenza
und Edward Schillebeeckx zusammen die Zeitschrift „Concillium“ begründete und jenen Geist der Erneuerung
verbreiten half, den Papst Johannes XXIII. der katholischen Kirche eingehaucht hatte.“ Ratzinger hat also
eigentlich nie etwas bewahrt. Statt dessen hat er sich nach Kräften an der Zerschlagung der glaubenstreuen
römischen Kurie beteiligt. Weiter hat er zusammen mit den berüchtigten, vielfachen Häretikern Küng
und Schillebeeckx eine einzig und allein dem Abriß des katholischen Glaubens dienende Zeitschrift ins
Leben gerufen. Sodann hat er jenen glaubenszersetzenden „Geist der Erneuerung“ verbreitet, den die kirchenfeindliche
Freimaurerei und der antichristliche Talmudismus dem Konzil eingeimpft hatten. Warum gilt Ratzinger dann
trotzdem für viele als „konservativ“? Darauf hat die Washington Times, eine von dem koreanischen Sektenoberhaupt
Sun Myung Moon (er ist der Gründer der sog. „Vereinigungskirche“) kontrolliert und finanziert wird, schon
eineinhalb Jahre vor Ratzigers Amtsantritt als „Benedikt XVI.“, nämlich am 30. September 2003, folgende
Antwort gegeben: „Kardinal Joseph Ratzinger, der zweitmächtigste Mann im Vatikan, war w…
@ Stephan: Was soll der Aufriß? Ich teile grundsätzlich Ihre Meinung. Sie fragen mich, was der Aufriss
soll. Er ist als Antwort auf die einseitigen und tendenziösen Einwürfe des Schnabeltierkönigs und den
Verunglimpfungen des Islams durch Adamah gedacht. Ich verurteile die christlichen Missionare, welche aus
der damaligen Perspektive handelten und die sie begleitenden Soldaten, welche glaubten mit Feuer und Schwert
könne die Botschaft Jesu den „Heiden“ gebracht werden genauso wenig, wie ich die muslimischen „Gotteskrieger“,
welche in ihrer Zeitgebundenheit glaubten mit dem Krieg gegen das christliche Europa den Willen Gottes
zu erfüllen. Dass alle den Willen Gottes pervertierten, ist in der Rückschau wohl offensichtlich.
@wunderkind2 Die Unmöglichkeit von Fehlern als Mangel der Allmacht darzustellen, ist allerdings sophistisch.
Die Unvereinbarkeit der angeblich göttlichen Attribute lässt sich auch logisch stabil beschreiben: Ein
allmächtiges Wesen kann unmöglich ausschließlich gut sein, denn es wäre unendlich gut. Unendliche
Güte aber würde Böses unmöglich machen. Gott könnte also allmächtig sein ODER exklusiv gut, aber
keinesfalls beides (zudem beinhaltet Allmacht auch die Fähigkeit zu Lüge und Verrat, was wiederum der
Bibel selbst dann die Glaubwürdigkeit raubt, wenn man sie als Gottes Wort begreift – sie ist gerade dann
nicht zuverlässig, WENN Gott allmächtig ist). Dass unendliche Güte unmöglich ist, solange es Böses
gibt, lässt sich anhand einer netten Analogie illustrieren, nämlich dem Beweis, warum das Universum
endlich sein muss: Die Helligkeit des Lichts nimmt bekanntlich mit dem Quadrat der Entfernung ab. In einem
dreidimensionalen Raum wächst die Anzahl der leuchtenden Sterne aber in der dreitten Potenz. Bedeutet:
Je größer das Universum ist, desto heller muss es sein; ein unendliches Universum wäre überall so
von Licht durchstrahlt, dass es kein dunkles Fleckchen geben könnte. So ist Schatten ein Beweis für
die Endlichkeit des Alls, wie das Böse der Beleg für die nichtunendliche Güte Gottes (so es ihn denn
gibt – sagen wir lieber, es gibt einfach nichts unendlich Gutes, egal, wie man es nennen würde). Ich
mag diese Allegorie :O)
#36 Parzifal 23:51:25 | Donnerstag, 14. September 2006
Dr. Yavuz Özoguz und einiges weitere Den meisten Teilnehmern dieser zweifelhaften Seite, dürfte ein
Schreiber namens Dr. Yavuz Özoguz in Erinnerung sein. Einmal durfte er auf kreuz.net den Schleierzwang
verteidigen, ein anderes mal sogar den tätlichen Übergriff auf einen Bundestagsabgeordnteten verteidigen.
Von den hiesigen Haßpredigern bekam er damals überreichen Beifall. Ob er wohl diesmal wieder so viel
Aplaus erhält? Der Papst im Dienst des Kulturkampfes von Dr. Yavuz Özoguz f25.parsimony.net/…i-bin/topic-flat.cgi?Nummer=63498&P…
Ein interessanter Bericht von Islamwissenschaftsstudenten über die VAE: Eltern verklagen Herrscherfamilie
alsharq.blogspot.com/…-emirate-eltern.html sowie Türkengefahr und Islam in Luthers Werk – Teil 2 alsharq.blogspot.com/…luthers-werk_14.html
und hier der sehr interessante Blog einer deutschen Studentin in Kairo: Im Moloch Kairo blogg.zeit.de/kairo/
#35 stephan 23:45:57 | Donnerstag, 14. September 2006
@Guldin Man kann sich aber auch jahrhundertelang an Sachen aufziehen, die längst abgegolten sind. Spanische
Missionare haben jahrzehntelang nachgedacht, ob Schwarze oder Indios eine Seele haben. Erstmal ist es
gut, daß überhaupt jemand nachgedacht hat als blind drauf los zu schlagen. Jetzt versuchen Sie doch
mal sich in Gedanken 500 Jahre zurückzuversetzen, als die Menschen fast nie aus ihrer Stadt oder ihrem
Dorf herauskamen, auch nicht als Studenten und dann kommen Sie als Missionar, der nichts kennt außer
seiner Muttersprache und Latein und der nie andere Gewohnheiten kennen gelernt hat, als die seines Heimatlandes
irgendwohin, wo Ihnen die Menschen, die sie sehen in jedere Art fremd sind. Und Sie haben keine Referenzliteratur
auf die Sie sich berufen könnten. Da heißt es erstmal nachdenken bevor man urteilt, je länger umso
besser. Und siehe, durch Denken, mit christlicher Vernunft und sicherlich auch ein bißchen durch die
Hilfe des heiligen Geistes kamen wir zu dem Schluß, daß es Menschen sind und sie haben eine Seele. Was
soll der Aufriß? @matt Kann es sein, daß Sie ihr Pseudonym bei Matt Groening, dem Erfinder der Simpsons
entliehen haben? Ich hab ja in letzter Zeit einiges hier von Ihnen gelesen und ich kann dem einen gewissen
Unterhaltungswert nicht absprechen, aber zu mehr als Comedy reicht es meiner Ansicht nach nicht. Wenn
das alles ernst gemeint ist, schreiben Sie bitte, wie das heißt, was Sie da schlucken, das Zeug will
ich auch haben.
#33 blueberry 22:56:28 | Donnerstag, 14. September 2006
@ matt In Deutschland heißt die Webseite des Arbeitsamtes www.arbeitsagentur.de. Wie sie in Östereich
heißt weiß ich nicht. Aber glauben Sie nicht daß es besser wäre auf deren Seiten herum zu surfen anstatt
auf Kosten des Steuerzahlers hier den Faulenzer zu markieren? Sorry, aber wenn ich Ihr Vater wäre ich
hätte Sie schon lange an den Ohrwascheln gepackt und mit einem Tritt in den Arsch zur Tür hinaus befördert.
Sie bringen nur sämtliche Arbeitslose in Verruf Sie Faulpelz und Sozialschmarotzer!
#32 matt 22:51:58 | Donnerstag, 14. September 2006
Christus ist das Ideal des gottgesandten Erlösers über dessen Tragweite man sich auch in vollem Umfang
klar werden muss und es ist sicher nicht damit abgegolten und begraben, was das Evangelium berichtet.
Christus ist mehr, ansonsten könnte man ja auf die Fortsetzung verzichten. Aber die Fortsetzung bringt
eben alles auch in ein neues Licht und deckt auf, was bis dahin verborgen war, auch für Jesus. Und ich
sehe meine Aufgabe eigentlich darin diesen verborgenen Christus auch an mir aufzuzeigen, in einer Form,
wie er die Menschheitsgeschichte bislang nicht heimsuchte. Das ist so der Ehrgeiz vom matt: er will eine
eigene Rolle im Heilsplan Gottes und er hat so die Vermutung, sie wird ihm auch zuteil.
#31 wunderkind2 † 22:39:38 | Donnerstag, 14. September 2006
na gut wenn christus nicht unfehlbar ist (dann könnte er ja eben NICHT göttlich sein weil allmächtig,
aber egal), also nur mal so angenommen, dann fordere ich dich hiermit auf alle deine künftigen beiträge
mit einem könnte sein zu beginnen und dich im vorraus für etwaige fehler zu entschuldigen. allerdings
könntest du dich auch gleich selbst umbringehn gehen, weil es dann überhaupt gar keine norm und sicherheit
mehr in deinem leben gibt die du ja anscheinend brauchst. ich habe z.b. mitbekommen das du homosexuelle
verurteilst. auf welcher grundlage wenn nicht der biblischen? da jetzt die gewissheit weg ist das alles
so stimmt wie es da steht, rate ich dir entweder meinin gütigen vorschlag zu befolgen mein freund oder
dein position mal zu überdenken. im leben, im glauben und hier im internet.
#30 matt 22:31:19 | Donnerstag, 14. September 2006
Der Menschensohn ist nicht unfehlbar… und er hat es selbst ja auch nicht behauptet, aber irgendwie hat
man das wohl vergessen. Und was anderes habe ich garnicht gesagt. Es ist nämlich so: indem man ihm die
Möglichkeit abstreitet Fehler zu begehen leugnet man auch sein göttliches Wesen. Sehet den matt! Er
macht Fehler ohne Ende. Es vergeht kein Tag, wo er sich nicht verfehlt, oder Dinge unterlässt, die er
tun sollte, aber dennoch ist er im Wesens genauso eins mit dem Vater wie es Jesus ist und damit hat auch
sein Zeugnis seinen Sinn. Denn siehe da Christenheit: aus seinen Fehlern macht er keinen Hehl und braucht
sich dafür nicht zu fürchten und zu verstecken. Denn dafür lebt er ja. Gerade diese peinliche und kindische
Furcht aber wohnt dieser Kirche inne seit ihrer Entstehung. Sie denkt: Jesus ist unfehlbar, sie widersetzt
sich dieser Vorstellung, sie gehen keinen ehrlichen Weg zusammen, sind nicht vertraut miteinander. Jeder
ist unfehlbar, er ist unfehlbar, sie ist unfehlbar und keiner kann Fehler eingestehen. Das ist im Grunde
so absurd wie eine Seifenoper. Na bitte: dann ist der matt eben auch unfehlbar mit all seiner Fehlerhaftigkeit.
#29 wunderkind2 † 22:16:28 | Donnerstag, 14. September 2006
theophil… was war jetzt so dumm am gesagten? müsste ihnen als ich vermute gutem kazholiken doch aus
der selle sprechen. entweder oder. der ganze kuchen oder gar nicht.
Halbmondzüge Das war ja klar, dass sich gewisse Kreise der Moslems getroffen fühlen. Warum bloss? Mir
jedenfalls ist es egal, wenn die Moslems uns Vielgötterei etc. vorwerfen, denn ich weiss ja, dass sie
nicht den wahren Glauben haben. Warum nur dieser Aufruhr? Wahrscheinlich deshalb, weil der Papst recht
hat und das wissen sie ganz genau, würden es aber nie zugeben. Ansonsten lässt sich diese Reaktion nicht
erklären. Mir ist es schleierhaft, wie es im 7. Jahrhunder möglich war, dass sich die Sekte Mohammeds
dermassen ausbreiten konnte. Das ist ja das gleiche, wie wenn in der heutigen Zeit ein Sektenguru aus
seiner Sekte eine neue Weltreligion gründen würde. Das kann eigentlich nur eines bedeuten: Dass die
Moslems den ehemals christlichen Orient mit ihren „Halbmondzügen“, also mit brutalster Waffengewalt unterwarfen.
@matt: Passen Sie auf, dass Sie nicht auch noch wie Mohammed zum Gründer einer Sekte werden. Mit Ihren
Aussagen über Jesus habe ich doch gewisse Zweifel, ob Sie wirklich noch katholisch sind…
#27 Guldin 22:12:01 | Donnerstag, 14. September 2006
400 Jahre lang haben unsere beschnittenen Freunde gewütet Ist nicht gerade viel, im Vergleich zu den
Jahren in denen die unbeschnittenen christlichen Missionare und allerchristlichen Soldateska gewütet
haben. In Mexico, Peru, Brasilien, Ecuador, Schwarzafrika, Asien, usw., usw. Spanische Missionare haben
sogar jahrzehntelang darüber gebrütet und studiert, ob Indianer eine Seele hätten, genauso unsicher
war man sich bei den Schwarzen. Es beruhigt natürlich ungemein das christliche Gewissen, wenn man menschenähnliche
Wesen ohne Seele mordet. Ach ja, nicht zu vergessen, wie rücksichtsvoll die Missionare beim Aussehen
der heidnischen Götter Anleihen machten um den gehörnten, bocksbeinigen mit Dreizack bewehrten Teufel
zu beschreiben. Aber das war natürlich alles in bester Ordnung.
#25 Andrija 22:11:04 | Donnerstag, 14. September 2006
@Guldin ich wünsche Ihnen vom ganzen Herzen, dass Sie zukünftig, falls nicht bereits, inmitten von Moslems
wohnen und deren Toleranz genießen. Passen Sie bloß auf, dass Sie der Schlange nicht auf den Schwanz
treten. Ich für mein Teil werde die Sarazenen meiden. Hinsichtlich Spaniens kann ich Sie beruhigen. Die
Re-Islamisierung nimmt rapide zu. Schon jetzt leben dort mehr als 800.000 Marokkaner.
#23 wunderkind2 † 22:07:46 | Donnerstag, 14. September 2006
matt… Und mich hat der Blitz aber noch nicht erschlagenmich auch nicht. obwohl ich atheist bin. der
punkt ist der: wenn du dich an anderen stellen auf dogmatas, althergebrachte werte berufst und die dann
aber nur das herrauspickst was dir passt, kann ich das leider nicht ernst nehmen. gut, was du schreibst
kann natürlich auch eine satiere sein… die wäre briliant, zugegeben. bist du denn wenigstens volljährig?
#22 matt 22:02:29 | Donnerstag, 14. September 2006
ich kann mir das halt herausnehmen Sehen Sie. Und mich hat der Blitz aber noch nicht erschlagen. Ich weiß
mich nämlich in bestem Einvernehmen mit dem Vater. Also gilt das was der matt sagt. So wahr ich selbst
Sohn Gottes bin. muwahaha! Ich bin wenigsten ehrlich und stehe zu meiner Unvollkommenheit. Ganz im Gegensatz
zu diesem Bürscherl und seinem selbstgerechten Anhang. Der matt kann einem jeden trotzen und es ist ihm
dabei noch nix auf den Kopf gefallen. Amen und basta!
#21 wunderkind2 † 21:59:36 | Donnerstag, 14. September 2006
matt… …gehören dem Überschwang seines jungen Geistes an und zeugen von seinem Werden und seiner
Unvollkommenheit wie alt bist du? ich meine da letztens irgendetwas von dir von in der art gelesen zu
haben „…wenn mein vater reinkommt und das sieht, denkt er noch ich surfe auch homo- websites…“ woraus
ich messerscharf schließe, das du noch zuhause wohnst bubi. ansonsten werd doch gleich jude. da hast
du dann das alte testament in reinform du vollidiot mit privatreligion.
Ein großer Schritt für die Menschheit Benedikt XVI. spielt womöglich besser auf der Medienklaviatur,
als man anfangs glaubte. Erst die verdächtig an Assisi und Korankuss erinnernde Forderung nach „Respekt
vor dem, was anderen heilig ist“ (etwa auch Satanisten?), Gläubige etwas ratlos zurücklassend, und dann,
unauffällig in eine scheinbar nur wenig öffentlichkeitswirksame „Vorlesung“ verpackt, diese geschickte,
weil wunderbar provozierende Äußerung, die klarstellt, dass das verwirrende Dictum vom „Respekt“ eben
nicht Verschweigen der Wahrheit, keine Kuschelnettigkeit meint. Diese „Islamschelte“ ist mir eigentlich
zwar immer noch zu zurückhaltend, der weltweite Entrüstungssturm tut aber gut, die Feinde Gottes fühlen
sich angesprochen, und das ist gut so. Nächsten- und Feindesliebe verlangt zunächst, dass ich dem Gegenüber
die Wahrheit sage, auch wenn es weh tut. B. hat Wahrhaftigkeit in den „Dialog“ gebracht, der, wenn er
denn schon unvermeidlich ist, wenigstens ehrlich sein muss. Das war überfällig, und es adelt ihn.
#19 Guldin 21:51:15 | Donnerstag, 14. September 2006
Überschwang seines jungen Geistes ? Jesus ist wahrer Mensch und wahrer Gott. Eins mit dem Vater und dem
heiligen Geist. Was dividierst zu auseinander, das zusammen gehört? Welcher Religion gehörst denn du
an, Kreuzritter Matt?
Lügenmoslems!!! 400 Jahre lang haben unsere beschnittenen Freunde gewütet. Nordafrika (Ägypten), Palästina,
Syrien usw waren christlich bis die Kalifen kamen. Vor Byzanz war dann fürs erste schluss, dank des ersten
Kreuzzuges.
#17 Guldin 21:47:48 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Adamah Die Rückeroberung Spaniens zerstörte eine blühende Kulturlandschaft mit Universitäten und
beachtenswerten Bibliotheken. Die ansässige islamische Bevölkerung war nicht auf kriegerische Expansion
aus, im Gegensatz zu den christlichen Kämpfern. Und so edel gesinnt waren die Kreuzritterheere auch nicht.
Unter ihnen waren mehr Vaganten, Abenteurer, Verbrecher, Schänder und Schinder, auf eigenen Gewinn schauende
Plünderer und Söldner, als aufrechte Christen
#16 matt 21:47:04 | Donnerstag, 14. September 2006
gewisse pauschale Aussagen Jesu die er damals tat sind auf lange Sicht nicht praktikabel, gehören dem
Überschwang seines jungen Geistes an und zeugen von seinem Werden und seiner Unvollkommenheit. Will man
dem in gleichsam dogmatischer Form Folge leisten so wirkt das selbstzerstörerisch. Es sind weiche Thesen
für weiche Situationen aber keine pauschalen Handlungsparameter. Hat etwa das alte Israel so mit seinen
Bedrückern verfahren, wie es Jesus da so leichtsinnig forderte? Gott daselbst hat Israel Retter erstehen
lassen und sie in die Schlacht wider die Heiden geworfen. So ist Gott. Will die Christenheit das etwa
leugnen? Wo kämen wir da hin? Haben etwa unsere christlichen Kaiser so verfahren mit den Bedrückern
des Abendlandes: liebet eure Feinde? Da wären wir schon ausgelöscht. Nein. Der Menschensohn selbst hat
Karl den Großen angefeuert zu kriegerischen Taten im neuen Geist seiner Königsherrschaft.
#15 Adamah 21:39:54 | Donnerstag, 14. September 2006
Keine Entschuldigung!! „Kreuzfahrer-Mentalität“ So ein saublöder Bockmist! Diese „Turbanträger“ tun
so als ob die Kreuzzüge gegen harmlose, wehrlose, unschuldigen und friedfertigen Menschen geführt wurden
sind. Die Strasse von Mekka nach Damaskus war mit unzähligen Leichen von „Ungläubigen“ gepflastert.
Die Kreuzzüge waren eine Antwort auf einen religiösen Eroberungskrieg des ISLAMS der erst vor den Toren
von Wien gestoppt wurde. Dieser Mythos des Angriffskriegs gegen den untadligen Islam muss endlich aufhören.
Wir müssen uns nur für eins entschuldigen und, dass ist das wir (aufgrund unsere eigene Dummheit und
Gier) Verlorenhaben. Non Nobis domine…!
#14 Guldin 21:18:58 | Donnerstag, 14. September 2006
Wer ist dieser Furz? Das erhabene Wesen des Christentums ist diesem primitiven matt leider gänzlich versagt
geblieben. Wer ist dieser Furz? Hätte er das Geringste verstanden, unterliesse er seinen Hasstiraden.
Wie sagte doch Christus: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und
deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit
ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten,
und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. (Mt. 5, 43 -45) und Euch, die ihr mir zuhört, sage
ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen. Segnet die, die euch verfluchen; betet für
die, die euch misshandeln. (Lk 6, 27 – 28) Dui hörst wohl zuwenig hin, Furz!
Unsere Beschnittenen Freunde sollen diesen Karawanenräuber aus Medina ruhig als letzten Prophet proklamieren
und an seinen Götzen glauben, aber dann bitte in Frieden und ohne uns. Wenn es den Götzenanbetern nicht
passt was der Heilige Vater da gesagt hat, dann sollen sie ihren obersten Imam zu Benedikt schicken, damit
dieser dem Imam alles noch einmal erklärt, am besten in allen 13 Sprachen die der Papst beherrscht. Aber
der Imam wird wahrscheinlich nur Schnalzgeräusche von sich geben können.
#12 matt 20:55:15 | Donnerstag, 14. September 2006
Das erhabene Wesen des Christentums ist diesem primitiven Araber leider gänzlich versagt geblieben. Wer
ist dieser Furz? Kommt daher Jahrhunderte nach Christus und will sich aufspielen als Gottes Prophet. Mose,
Samuel, Elias, das waren Propheten und sie freuten sich über den Menschensohn. Er ist ein nichtswürdiger
Ketzer, der seine eigene teuflische Verstocktheit vergötzte in einer Weise, wie es dem wilden Arabervolk
entsprach: morbide und räuberisch, treu- und ehrlos. Er ist ein Spitzbube, eine Zecke, ein Stachel im
Leib der Kirche. Zieh ihn raus und zertritt ihn. Er hat keine Macht.
#11 Sulpicius 20:23:26 | Donnerstag, 14. September 2006
Gewaltsamer Expansionsdrang habe der Papst angeblich eine „Kreuzfahrer-Mentalität“ an den Tag gelegt.
Ach, und was ist mit dem sofort nach Mohammeds Auftreten jahrhundertelangen gewaltsamen Expansionsdrang
des Islams?
#10 Nanny Ogg 20:22:04 | Donnerstag, 14. September 2006
@mattilein, den kreuz(net).ritter Aber jetzt, da ich zurückblicke auf mein Leben und Leiden in der Welt,
da möcht ichs richten wie die Alten: leben und sterben lassen. Pah, wie alt ist denn unser matt? Letztens
hast du dir noch Sorgen gemacht, dein Paps könnte die Schwulenbilder auf kreuz.net anstößig finden.
ich habe die Schnauze voll davon in dieser Pluralismus-Kacke zu leben ich will hier nicht diese islamische
Subkultur. Die sollen verschwinden und ihre Moscheen soll man zamhaun. Dieser Boden gehört dem Christentum.
Wir müssen den bösen Geist austreiben damit er in die Wüste flieht wo dieses morbide Gesindl hingehört.
Hier ist kein Platz für sie. Haben unsere Kaiser etwa unsere Heimaten verteidigt gegen diese Araber indem
sie sagten „Du haust mir auf die rechte Wange, ich halt dir die linke hin.“? Nein, dass war in diesem
Fall leider keine praktikable Handlungsweise. Der Menschensohn wurde eines besseren belehrt. Als ich jung
war und unschuldigen Herzens, da sagte ich: leben und leben lassen. Aber jetzt, da ich zurückblicke auf
mein Leben und Leiden in der Welt, da möcht ichs richten wie die Alten: leben und sterben lassen.
Ha, Ha, Ha, Ha Unsere beschnittenen Freunde können lange auf eine Entschuldigung vom Heiligen Vater warten.
Wenn die Muhselmännchen aus Byzanz die Wahrheit nicht vertragen können, wäre es besser für sie wieder
unter die schwarzen Steine Arabiens zu kriechen. Dort können sie dann ungestört ihren Götzen anbeten
und nebenbei >auf Knaben dessen Augen so schön sind wie Perlen< draufsteigen!
umso besser… die Zeit ist reif für die Konfrontation. Wenn er nur die Kreuzfahrermentalität wiederbelebte,
dann entfachen wir erneut einen Sturm der die Moslems aus Europa hinaustreibt, ob diese sog. Volksherrschaften
es wollen oder nicht. Ein neuer Kaiser muss her und aufräumen mit dem gottlosen Gesox.
#4 Beobachterin 19:38:05 | Donnerstag, 14. September 2006
Umdrehung der Fakten! Bereits seit dem vierten Jahrhundert hätten christliche Theologen die Welt in eine
„christliche Welt“ und in „eine Welt des Teufels“ eingeteilt: „Sie haben es als heilige Aufgabe angesehen,
die Welt außerhalb der christlichen zu bekämpfen.“ Das ist eine freche Umdrehung der Fakten! So bezeichnet
das Wort „Friede“ im Islam nichts anderes als die Ausweitung des Dar al-Islam auf die gesamte Welt – etwas
ganz anderes also als der aufgeklärte „ewige Friede“ Kants. Auch unter Toleranz versteht der Islam etwas
anderes als die westliche Aufklärung, nämlich die Duldung nichtislamischer Monotheisten – also nur von
Juden und Christen – als Dhimmi (Gläubige, jedoch zweiter Klasse), das heißt: als geschützte, aber
unmündige Minderheiten. (Bassam Tibi) Dem braucht man nichts mehr hinzuzufügen, und die islamische Kritik
am Papst hat das von Tibi Gesagte unterstrichen.
#2 Dagmar Kunze 19:13:50 | Donnerstag, 14. September 2006
zu tiefst erschrocken war ich über die regensburger islam worte des papstes. ein theologisch und historisch
verbrämte wissenschaftlichkeit, die stark an die auschwitz vorlesung erinnerte, in der die grenzenlosigkeit
des leides zur ablehnung gottes mutierte. der wirklichkeit des heute beizukommen ist ungleich schwerer
als zu philosophieren. leben ist keine wissenschaft, sie kann die fülle dessen, was gesagt werden muss,
nicht umfassen. daran ist auch der regensburger versuch gescheitert. unseren moslem mitbrüdern und -schwestern
ist aber zu sagen, dass die klammheimliche freude vielerorts an den islam-exzessen und eine völlig fehlende
weltweite moslemische verdammung historische analysen hervorruft mit fatalen folgen für das, was nötig
sein wird: ein untheologisches miteinander hier und heute und hoffentlich auch danach.