Islamkritik zurückgenommen + „Ich kann es nicht“ + Papst besucht Tschechien + Luther hätte sich gefreut + Ein neuer Studentenseelsorger
Montag, 18. September 2006 07:05
Dani California: @Matt & Abu
weil er selbst ein unrespektierliches Verhalten an den Tag legt, das dem eines Kindes ähnelt
Welches unrespektierliche Verhalten ??? Hier wurde ein Zitat völlig aus dem Zusammenhang gerissen und nun wird munter drauflosgeklopft.
Er hat ja selbst gesagt er packt es nicht.
Wie kommen Sie denn auf diesen Schitt ? Falls Sie auf seine Rede in Freising anspielen, müssten Sie eigentlich wissen, wie das gemeint war.
für einen ders nicht packt ist die ganze Welt ein Minenfeld und es ist besser er verschließt sich in seinem Palast.
Matt, Sie sind krank. Sind Sie sicher, hier auf der richtigen Seite zu sein oder verwechseln Sie die Farben rot-weiß mit einem anderen Verein ?
Und in dem von Ihnen erträumten Europa ohne Demokratie und eligionsfreiheit, aber mit katholischer Staatsreligion wären Sie der erste auf dem Scheiterhaufen
Abu, bei so viel Gift und Galle würde sich sogar ein Scheiterhaufen weigern zu brennen …
Welches unrespektierliche Verhalten ??? Hier wurde ein Zitat völlig aus dem Zusammenhang gerissen und nun wird munter drauflosgeklopft.
Er hat ja selbst gesagt er packt es nicht.
Wie kommen Sie denn auf diesen Schitt ? Falls Sie auf seine Rede in Freising anspielen, müssten Sie eigentlich wissen, wie das gemeint war.
für einen ders nicht packt ist die ganze Welt ein Minenfeld und es ist besser er verschließt sich in seinem Palast.
Matt, Sie sind krank. Sind Sie sicher, hier auf der richtigen Seite zu sein oder verwechseln Sie die Farben rot-weiß mit einem anderen Verein ?
Und in dem von Ihnen erträumten Europa ohne Demokratie und eligionsfreiheit, aber mit katholischer Staatsreligion wären Sie der erste auf dem Scheiterhaufen
Abu, bei so viel Gift und Galle würde sich sogar ein Scheiterhaufen weigern zu brennen …
Samstag, 16. September 2006 15:14
Dr. Otterbeck: Sartre und der Index
Mir lag es völlig fern „Die Hölle sind immer die andern“ als Weg zu empfehlen, aber man stößt in diesem Forum eben doch immer sehr schnell an die Grenzen adäquater Ausdrucksweise. Aber wahrscheinlich gibt es sie doch, die Dämonen, die ein „Tu es Petrus“ in die falsche Richtung singen (oder doch: knirschen).
Samstag, 16. September 2006 15:05
Montfalcone: Mit Sartre zur wahren Kirche?
Doch wohl nicht; er war doch nicht zu Unrecht auf dem letzten Index. Dazu noch etwas Foucault… der ja nun auch nicht gerade ein Heiliger war, oder? Was Sedesvakanzlertum mit „Liebhaber von Liturgie, Weihrauch und Choral“ zu tun haben sollen, fragt sich… und vom absoluten Mitsein ist weder in Aufrtrag noch Bibel noch Tradition die Rede. Schon gar nicht denen gegenüber, die sich aufs Frechste von der Kirche absetzen und abspalten, aber dann doch irgendwie auf ihren Katholizismus pochen. Aber außerhalb der Kirche ist kein Heil… oder sehen Sie das etwa anders? Schließlich: Tolstoi hat Recht, der größte Erfolg des Teufels in der neuesten Zeit war, uns weiszumachen, daß es ihn nicht gibt. Wenn ich einerseits jegliche Psychologie und Psychiatrie als Mumpitz bezeichne, andererseits aber auch die Existenz des Bösen in und im Menschen negiere, dann rutsche ich in der Tat in eine sehr unschöne Form des Existenzialismus und Relativismus…
Samstag, 16. September 2006 14:49
Dr. Otterbeck: Aha…
Also doch: Der Rauch Satans? Der Teufel gibt sich nicht mit Kleingeld zufrieden, sagte Marthe Robin einmal. Den größten antikirchlichen Nutzeffekt hat „der“ Feind, wenn er Liebhaber von Liturgie, Weihrauch und Choral vom Mitsein mit der Kirche ins fanatische Abseits bringen kann, wo vom Glauben nur noch der Name bleibt; und dann sind die „Hölle“ immer die andern, nämlich die Römer, die „Irren“.
Samstag, 16. September 2006 14:43
Montfalcone: Ferndiagnosen sind immer schwierig,
und in diesem Fall scheint mir zumindest heuristisch die Forderung nach Delineation sinnvoll. Bei den wirklich militanten Sedesvakanzlern hier denke ich jedoch (und ich meine immer die dargestellten Teilnehmerfiguren hier, nicht den Menschen dahinter), daß dies eine viel zu harmlose Diagnose ist.
Samstag, 16. September 2006 14:37
Dr. Otterbeck: Kryptischer Existenzialismus
Tja, dann wäre wohl noch genauer zu klären, welche Ausprägungen des Integralismus „noch“ (atheistische) Weltanschauung sind, welche aber eben doch nur „Neurose“ (wie Carlo R. vice versa immer wieder durchblicken lässt).
Samstag, 16. September 2006 14:23
Gotthard: @priest
Der Islam ist eine Irrlehre. Sie machen Mohammed zu Ihrem Propheten und ignorieren Jesus, Maria die Engel
und heiligen. Dieses Verhalten muss von der Katholischen Kirche und auch vom Papst verurteilt werden
was soll denn dieser Unsinn?
Unseren Glauben den Menschen positiv aufzeigen … DAS ist Mission, nicht eine andere Religion verurteilen!
was soll denn dieser Unsinn?
Unseren Glauben den Menschen positiv aufzeigen … DAS ist Mission, nicht eine andere Religion verurteilen!
Samstag, 16. September 2006 14:18
Montfalcone: Gadamer und der Therapeut
Sicherlich, aber daran ist nicht Gadamer schuld, der hier natürlich mißbraucht wird. Ich finde es auch sehr nett, Ihren Therapeuten als krypto-existenzialistisch zu bezeichnen; damit geheimnissen Sie in ihn rationales Denken und Schreiben und sehen vielleicht nicht die (bei mir zugegeben immer wieder erwähnte; das wird alt, stimmt aber trotzdem) Psychopathologie des Ganzen.
Samstag, 16. September 2006 14:05
Dr. Otterbeck: Montfalcone über Gadamer
Zugegeben, ich wollte „meinen Therapeuten“ (Carlo) provozieren. Es ging mir nicht um Gadamer (den ich selbst mal erlebt habe) oder Ricoeur. Dass aber Regazzoni seine „Argumente“ ausgräbt, wo er sie nur finden kann, dass hat doch wohl krypto-existenzialistische Züge? („Ich mach mir mein Universum täglich selbst.“) Oder wie soll man das nennen??
Samstag, 16. September 2006 11:16
laikos: Schade :-(
Der Islam ist eine Irrlehre. Sie machen Mohammed zu Ihrem Propheten und ignorieren Jesus, Maria die Engel und heiligen. Dieses Verhalten muss von der Katholischen Kirche und auch vom Papst verurteilt werden
Der Dialog ist gut damit der Islam endlich einmal einsieht das sie auf dem falschen Weg sind. Natürlich hätte Luther eine Freude gehabt da sich ja durch ein solches Verhalten die wahre Katholische Kirche immer mehr vom wahren Glauben entfernt. Luther ist weder selig noch heilig und damit ist es verboten ihn zu sehr zu verehren
Samstag, 16. September 2006 00:58
Agiafortuni: Zur Stimme aus Wien: ändern Sie bitte Ihren Namen
Ändern Sie bitte Ihren Namen in Stimme aus „Banausiland“ denn ausser dummes Geschwätz und Verteilung von Schlägen unter die Gürtellinie sind Sie zu nichts anderem fähig. Wenn Sie meinen Standpunkt nicht teilen – was auch in meinen Augen Ihr gutes Recht ist – dann bringen mit vertretbaren Argumenten und nicht mit dummen Behauptungen. Aber da Sie ausser Platitüden keine anderen Argumente zur Verfügung haben, wäre es besser wenn Sie Ihre Klappe halten würden, denn Ihr dummes Geschwätz ehrt wahrhaft nicht den Namen der Stadt Wien, eine Stadt deren Botschafter die Wiener Philharmoniker sind und die Genies vom Format eines Beethovens, Brahms, Bruckner zum Ort Ihres Wirkens ausgewählt haben.
Freitag, 15. September 2006 19:09
Montfalcone: @ Dr. Otterbeck
„Wer Gadamer und Ricoeur zu Zeugen gegen B XVI anruft, der steht dem Existenzialismus nicht fern.“ Das ist ein starkes Stück, und eine philosophisch seriöse Aussage ist es nicht.
Gadamer und der Hl. Vater (damals Prof. bzw. Kardinal Ratzinger) haben sich durchaus geschätzt, und in der Gadamerschen Hermeneutik gibt es nichts, was dem Werk des Hl. Vaters oder der Katholischen Lehre zuwiderläuft. !:) (Das mal abgesehen vom hier speziell behandelten Fall.)
Freitag, 15. September 2006 14:47
matt: ich duze ihn deshalb
weil er selbst ein unrespektierliches Verhalten an den Tag legt, das dem eines Kindes ähnelt. Er hat
ja selbst gesagt er packt es nicht. Wenn dem so ist, dann soll er lieber schweigen zu allem, denn mir
scheint: für einen ders nicht packt ist die ganze Welt ein Minenfeld und es ist besser er verschließt
sich in seinem Palast.
Immerhin: Mose hat auch gesagt: er packts nicht, und Elias hats auch gesagt und Jesus ja auch aber dann haben sies ja doch irgendwie gepackt.
Immerhin: Mose hat auch gesagt: er packts nicht, und Elias hats auch gesagt und Jesus ja auch aber dann haben sies ja doch irgendwie gepackt.
Freitag, 15. September 2006 14:36
Abu: Ach matt,
Sie sind wirklich ein origineller Typ. Wer weiß, vielleicht haben Sie noch eine Karriere als Schriftsteller
vor sich oder als Terrorist …
Aber eines muß Ihnen doch klar sein: Sie sind ein Ketzer. Und in dem von Ihnen erträumten Europa ohne Demokratie und eligionsfreiheit, aber mit katholischer Staatsreligion wären Sie der erste auf dem Scheiterhaufen.
Oder wollen Sie eine hussitische Regierung? Mit solchen Burschen ging’s Ihnen evtl. eine Zeit lang gut.
Aber eines muß Ihnen doch klar sein: Sie sind ein Ketzer. Und in dem von Ihnen erträumten Europa ohne Demokratie und eligionsfreiheit, aber mit katholischer Staatsreligion wären Sie der erste auf dem Scheiterhaufen.
Oder wollen Sie eine hussitische Regierung? Mit solchen Burschen ging’s Ihnen evtl. eine Zeit lang gut.
Freitag, 15. September 2006 14:29
Dani California: @Matt
Irgendwie kommt in Ihren Meinungen ständig nur purer Hass rüber. Sie nennen sich einen Christen ?
Also was ist Papst? Bist jetzt gegen die Moslems oder nicht?
Wer gibt Ihnen das Recht, den Heiligen Vater zu duzen und wie kommen Sie auf die bösartige Unterstellung, er wäre gegen Moslems ?
Das ist doch einfach lächerlich. Hast du keinen Mumm?
Was Sie hier schreiben ist lächerlich. Lesen Sie mal den ganzen Text und picken Sie Sich nicht nur Ihre Lieblinsrosinen heraus.
Mute dir und der Christenheit doch etwas zu, tu es um Gottes Willen!
Hören Sie um Gottes Willen auf, sich einen Christen zu nennen. Sie sind so derartig voller Hass, das grenzt ja schon an Fanatismus …
Also was ist Papst? Bist jetzt gegen die Moslems oder nicht?
Wer gibt Ihnen das Recht, den Heiligen Vater zu duzen und wie kommen Sie auf die bösartige Unterstellung, er wäre gegen Moslems ?
Das ist doch einfach lächerlich. Hast du keinen Mumm?
Was Sie hier schreiben ist lächerlich. Lesen Sie mal den ganzen Text und picken Sie Sich nicht nur Ihre Lieblinsrosinen heraus.
Mute dir und der Christenheit doch etwas zu, tu es um Gottes Willen!
Hören Sie um Gottes Willen auf, sich einen Christen zu nennen. Sie sind so derartig voller Hass, das grenzt ja schon an Fanatismus …
Freitag, 15. September 2006 14:00
Dr. Otterbeck: @Stimme
Carlo kann nicht schweigen; aber auch ich müsste es. Allerdings lässt sich die Begeisterung über den „Thesenanschlag zu Regensburg“ meinerseits kaum bremsen. Wird auch Zeit, den Zukunftsthemen entgegenzugehen, anstatt immer noch beim „ceterum censeo“ zu verharren („l’integrisme est un existencialisme“).
Freitag, 15. September 2006 13:56
Stimme aus Wien: Dr. Carlo Regazzoni
lieber Herr Dr.:
Ich, und alle Anderen die sich mit dem Thema ernsthaft außeinande gesetzt haben, würden Ihnen sagen: halt’s Maul!
Das Christentum nimmt die Herausforderung war und es sie verteäufelt sie nicht. (die Herausforderung)
Sie können sich ruhig in Ihre Kuschelecke zurückziehen – stört keinen – aber, bitte, halten Sie ihr Maul.
Ich, und alle Anderen die sich mit dem Thema ernsthaft außeinande gesetzt haben, würden Ihnen sagen: halt’s Maul!
Das Christentum nimmt die Herausforderung war und es sie verteäufelt sie nicht. (die Herausforderung)
Sie können sich ruhig in Ihre Kuschelecke zurückziehen – stört keinen – aber, bitte, halten Sie ihr Maul.
Freitag, 15. September 2006 13:53
Dr. Otterbeck: Don Carlos
Wie wär’s denn mal mit Voralpenveilchen statt Neurosen?? Im Ernst: Wer Gadamer und Ricoeur zu Zeugen gegen B XVI anruft, der steht dem Existenzialismus nicht fern. Die Geburtsstunde der Piusbruderschaft und aller Absplitterungen „rechtswärts“ war eine quasi existenzialistische Revolte gegen die neomarxistische Dominanz in der frz. Jugendkultur nach Mai 68 und ist von der kath. Tradition ebenso weit weg wie Simone de Beauvoir selbst. Es ist eben ein „absolut falscher“ Traditionsbegriff. Das muss die authentischen Freunde der Tradition nicht davon abhalten, dem Engagement des Alterzbischofs auch Positives abzugewinnen, aber im Kern hat er das Wesen des Katholizismus nicht begriffen; zugegeben: Das ist schwer im Horizont des modernen Bewusstseins. Aber ich entrinne der Moderne nicht, indem ich, auf der Grundlage ihres Subjektivismus, blöke: „Vous etes un moderniste!“ Das kann jeder nämlich jedem vorhalten, wenn erstmal die Kompetenz-Kompetenz des petrinischen Amtes in Abrede gestellt wurde. Dass diese Kompetenz besteht, macht niemand so einleuchtend klar wie der gegenwärtige Papst. Benedictus qui venit in nomine Domini.
Freitag, 15. September 2006 13:42
Agiafortuni: Dr.Otterbeck – der Neurosenkavalier
Falls Sie in der Lage sind, sich von Ihren Neurosen zu befreien, empfehle ich Ihnen eine Lektüre aus
Sodalitium
„Ratzinger 99% Protestante“. Als Person ist mir Benedik XVI wegen seiner Verwurzelung im bayrischen Barock äusserst sympathisch. Sein Auftreten ist kultiviert und ein Drang, sich zu entäussern, wie es bei seinem Vorgänger der Fall war, lässt sich bei ihm nicht feststellen. Doch muss man ihm mit Horaz antworten: „quid rides, mutato nomine sed fabula de te narratur.“ In seinem Denken ist Benedikt XVI ebensowenig katholisch wie seine Vorgänger. Es wäre endlich einmal Zeit Dr. Otterbeck, dass Sie damit aufhören, Unwahres zu verbreiten. V 2 hat einen Bruch mit der Vergangenheit dadurch vollzogen, dass es neue Massstäbe gesetzt hat, so ökumenisch wie möglich, so katholisch wie nötig wiederspiegelt keine katholische Gesinnung und vielleicht lesen Sie einmal was Leo XIII in „testem benevolentiae“ darüber geschrieben hat. Eine saubere Hermeneutik – und dazu genügt es, dass Sie sich einmal mit Gadamer und Paul Ricoeur eingehend auseinandersetzen – wird es Ihnen auf unmissverständliche Art verdeutlichen. Seien Sie sich endlich einmal bewusst, dass Sie mit Ihren Halbwahrheiten die Gläubigen in die Irre führen.
„Ratzinger 99% Protestante“. Als Person ist mir Benedik XVI wegen seiner Verwurzelung im bayrischen Barock äusserst sympathisch. Sein Auftreten ist kultiviert und ein Drang, sich zu entäussern, wie es bei seinem Vorgänger der Fall war, lässt sich bei ihm nicht feststellen. Doch muss man ihm mit Horaz antworten: „quid rides, mutato nomine sed fabula de te narratur.“ In seinem Denken ist Benedikt XVI ebensowenig katholisch wie seine Vorgänger. Es wäre endlich einmal Zeit Dr. Otterbeck, dass Sie damit aufhören, Unwahres zu verbreiten. V 2 hat einen Bruch mit der Vergangenheit dadurch vollzogen, dass es neue Massstäbe gesetzt hat, so ökumenisch wie möglich, so katholisch wie nötig wiederspiegelt keine katholische Gesinnung und vielleicht lesen Sie einmal was Leo XIII in „testem benevolentiae“ darüber geschrieben hat. Eine saubere Hermeneutik – und dazu genügt es, dass Sie sich einmal mit Gadamer und Paul Ricoeur eingehend auseinandersetzen – wird es Ihnen auf unmissverständliche Art verdeutlichen. Seien Sie sich endlich einmal bewusst, dass Sie mit Ihren Halbwahrheiten die Gläubigen in die Irre führen.
Freitag, 15. September 2006 13:29
Dr. Otterbeck: @Stimme aus Wien
Danke für die Blumen. Meinem Bruder schrieb ich gerade, die Vorlesung des Papstes sei ungefähr so bedeutend
wie der „Thesenanschlag“ von 1517. Das ist vielleicht etwas waghalsig. Aber offenkundig (anders als im
Gespräch mit Everding 1995) hat sich Benedikt XVI. die These seines Vorgängers zu eigen gemacht, dass
das III. Jahrtausend eines der Konvergenzen sein wird.
Die Tradi sind leicht ruhigzustellen: Ein einzelnes Kaiser-Manuel-Zitat und schon brandet Applaus auf! Aber deren eigenmächtige Dogmatisierung ihrer haltlosen Syllabus-Extrapolationen hat der Papst vollständig den Boden entzogen, in derselben Rede. In Köln wurden 2005 nämlich schon Nietzsche, Marx und Freud beerdigt. Regensburg ist jetzt das ehrenhafte Urnengrab für die Irrtümer der Luther, Kant und Sartre (inkl. der „Rechtsexistenzialisten“ à la Lefebvre). Unter gleichzeitiger Vollanerkennung der modernen Geistesentwicklung! Erstmals! Das sind massive „Hausaufgaben“ wird den Westen.
Die Tradi sind leicht ruhigzustellen: Ein einzelnes Kaiser-Manuel-Zitat und schon brandet Applaus auf! Aber deren eigenmächtige Dogmatisierung ihrer haltlosen Syllabus-Extrapolationen hat der Papst vollständig den Boden entzogen, in derselben Rede. In Köln wurden 2005 nämlich schon Nietzsche, Marx und Freud beerdigt. Regensburg ist jetzt das ehrenhafte Urnengrab für die Irrtümer der Luther, Kant und Sartre (inkl. der „Rechtsexistenzialisten“ à la Lefebvre). Unter gleichzeitiger Vollanerkennung der modernen Geistesentwicklung! Erstmals! Das sind massive „Hausaufgaben“ wird den Westen.
Freitag, 15. September 2006 13:12
Stimme aus Wien: Dr. Otterbeck
Lieber Herr Dr.
Seltsam, aber wahr – ich muss Ihrem Résumée voll und ganz zustimmen.
L.G. aus Wien
Seltsam, aber wahr – ich muss Ihrem Résumée voll und ganz zustimmen.
L.G. aus Wien
Freitag, 15. September 2006 12:59
Dr. Otterbeck: Benedetto
hat überhaupt gar keine Islamkritik vorgelegt, die über bekannte Vorbehalte hinausreicht. Die Vorlesung ist in vollem Einklang mit Nostrae aetate. Neu ist die komprimierte Selbstkritik des modernen Bewusstseins. Hier wird der neue Diskurs aufgetan. Der ist für den Westen ebenso „gefährlich“ wie für den Islam. Aber wenn sich die Debatte „günstig“ entwickelt, dann bleibt die Türkei eben draußen aus Europa. Zum Verdruss der USA.
Freitag, 15. September 2006 12:45
Esquilino: ISALM und GEWALT
Wie lange dauert es eigentlich noch, bis diese Fanatiker mit einem Flugzeug in den Vatikan fliegen??? Wenn eine Rede des Papstes vom Islam so aufgenommen wird, dann hat man wohl darauf gewartet, endlich gegen den Papst losschlagen zu können. Aber mehr Argumente als diese abgelutschte „Kreuzfahrer“ Kritik hat der Islam wohl nicht! Kein Wunder: Argumentation ist nicht die Stärke einer Religion, die auf Gewalt setzt und auf sie gründet!
Freitag, 15. September 2006 12:36
Schnabeltierkönig: Artois@
Luther freut sich auch bestimmt heute, wo er Schwänze lutscht in der Hölle!
Freitag, 15. September 2006 12:19
Artois †: Luther hätte sich gefreut?
Luther Kommentar zum Konzil von Trient: „Man sollte dem Papst und allen Kardinälen die Zunge herausschneiden und an den Galgen nageln.“
Freitag, 15. September 2006 12:18
Schnabeltierkönig: matt@
Niemand hat nichts zurückgenommen! Mit Verlaub, Sie sind ein Idiot!
Freitag, 15. September 2006 11:54
Sulpicius: In der islamischen Welt brodelt es wg. Papst-Rede
Freitag, 15. September 2006 10:33
landorganist: Schau an,
der omnipotente matt ist mit dem Papst per du.
Freitag, 15. September 2006 10:08
matt: kreuz.net hat es ganz richtig formuliert
es ist einfach lächerlich, wie hier Leute versuchen das Hin- und Herschwanken einer schwächlichen Kirche
schönzutun.
Also was ist Papst? Bist jetzt gegen die Moslems oder nicht? Wenn du sie kritisierst in ihren Grundsätzen, die doch Gegensätze des christlichen sind, wieso schleimst du dich jetzt wieder ein bei ihnen und nimmst alles zurück? Das ist doch einfach lächerlich. Hast du keinen Mumm? Das hat er sich mal einen Schritt weit vor die Türe gewagt, schon haben ihm die Kardinäle wieder auf die Finger geklopft. Dann wirfst du halt die Christenheit in Ungemach, dann kommt es eben zur Konfrontation! Sei heiss oder kalt aber hör auf mit der Lauheit. Mute dir und der Christenheit doch etwas zu, tu es um Gottes Willen!
Also was ist Papst? Bist jetzt gegen die Moslems oder nicht? Wenn du sie kritisierst in ihren Grundsätzen, die doch Gegensätze des christlichen sind, wieso schleimst du dich jetzt wieder ein bei ihnen und nimmst alles zurück? Das ist doch einfach lächerlich. Hast du keinen Mumm? Das hat er sich mal einen Schritt weit vor die Türe gewagt, schon haben ihm die Kardinäle wieder auf die Finger geklopft. Dann wirfst du halt die Christenheit in Ungemach, dann kommt es eben zur Konfrontation! Sei heiss oder kalt aber hör auf mit der Lauheit. Mute dir und der Christenheit doch etwas zu, tu es um Gottes Willen!
Freitag, 15. September 2006 09:48
Stimme aus Wien: zurückgenommen?
Eine irreführende Überschrift:
sollte eher heißen: richtiggestellt
Es wurden weder die Verurteilung des Djihad nocht die Unvereinbarkeit von Unvernunft und Gott zurückgezogen.
Es wurde nur darauf hingewiesen, dass der Hl. Vater damit nicht die Absicht hatte, die Muslime zu verletzen oder dem Dialog einen Absage mit ihnen zu erteilen.
sollte eher heißen: richtiggestellt
Es wurden weder die Verurteilung des Djihad nocht die Unvereinbarkeit von Unvernunft und Gott zurückgezogen.
Es wurde nur darauf hingewiesen, dass der Hl. Vater damit nicht die Absicht hatte, die Muslime zu verletzen oder dem Dialog einen Absage mit ihnen zu erteilen.
Freitag, 15. September 2006 09:15
Beobachterin: zurückgenommen?
Ich denke nicht, daß der Papst mit dem Kommentar aus dem Vatikan die Islam-Kritik zurückgenommen hat.
Als kluger Mann weiß er aber, daß es gilt, jetzt die Christenverfolgungen durch die Muslime in aller Welt, die nun vermehrt wieder einsetzen werden, zu begrenzen. Genau dieser Zorn der Muslime zeigt, wie wichtig es war, daß er dieses Thema angeschnitten hat. Im Gegensatz zu den anderen Wischiwaschi-Dialog-Gesprächen hat er klar Stellung bezogen, was man bei unseren Wischiwaschi-Politikern vergeblich sucht.
Die Diskussion ist aber entfacht, und die war notwendig. Es ist fünf Minuten vor zwölf! Die Auseinandersetzung mit dem Islam muß nun ernsthaft beginnen, solange es noch nicht zu spät.
Als kluger Mann weiß er aber, daß es gilt, jetzt die Christenverfolgungen durch die Muslime in aller Welt, die nun vermehrt wieder einsetzen werden, zu begrenzen. Genau dieser Zorn der Muslime zeigt, wie wichtig es war, daß er dieses Thema angeschnitten hat. Im Gegensatz zu den anderen Wischiwaschi-Dialog-Gesprächen hat er klar Stellung bezogen, was man bei unseren Wischiwaschi-Politikern vergeblich sucht.
Die Diskussion ist aber entfacht, und die war notwendig. Es ist fünf Minuten vor zwölf! Die Auseinandersetzung mit dem Islam muß nun ernsthaft beginnen, solange es noch nicht zu spät.
Freitag, 15. September 2006 09:12
Catholicus: Viele Möglichkeiten des Mitwirkens mit der Gnade Gottes
Die Stellungnahme von „matt“ verkennt die Aussagen des Heiligen Vaters, wo dieser auf die Begrenztheit seiner menschlichen Kräfte hinweist. Was können wir persönlich tun? 1. Beten, und zwar besonders für den Heiligen Vater (ich habe eben die heilige Messe für ihn gefeiert). 2. An allem gläubig festhalten, was die Kirche in ihrem Lehramt (Papst, Bischöfe) als Wort Gottes verkündet und auslegt. 3. Sich bemühen, mit der Gnade Gottes Früchte des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe im Leben zu bringen! – Für Pessimismus bleibt da kein Raum.
Freitag, 15. September 2006 08:54
matt: also mit einem Wort:
die Kirche kann es nicht. Sie hat nicht die Kraft sich nach Münchhausens Vorbild selbst aus dem Schlammbad
zu befreien. Der Papst ist befangen, der Papst ist keine Hilfe. Also bleibt es uns vorbehalten. Wir müssen
das tun, was die Kirche nicht vermag. Und wenn wir diese Wandlung herbeiführen wird sich vielleicht auch
die Kirche wieder bessern. Sagte nicht Jesus zu Franziskus: Stelle mein Haus wieder her! Auch er stand
ja im Grunde ausser der Kirche. Er war nicht einmal ein Priester und doch ging er hin Rom zu belehren.
Wir müssen Druck ausüben, wir Einzelkämpferchristen und so peinlich das auch ist, die Handlungsweisen des Papstes weitgehend ignorieren oder bestenfalls unserer Beurteilung unterwerfen. Er ist kein Rückhalt für uns.
Wir müssen Druck ausüben, wir Einzelkämpferchristen und so peinlich das auch ist, die Handlungsweisen des Papstes weitgehend ignorieren oder bestenfalls unserer Beurteilung unterwerfen. Er ist kein Rückhalt für uns.
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