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Islamkritik zurückgenommen + „Ich kann es nicht“ + Papst besucht Tschechien + Luther hätte sich gefreut + Ein neuer Studentenseelsorger
Islamkritik zurückgenommen

Vatikan. Papst Benedikt XVI. habe in keiner Weise beabsichtigt, die Gefühle muslimischer Gläubiger zu verletzen. Das erklärte der Sprecher des Vatikan, Pater Federico Lombardi, am Donnerstag abend nach der Rückkehr des Papstes von seinem Besuch in Bayern. Der Papst respektiere den Islam. Er wolle den Dialog mit anderen Religionen und Kulturen vorantreiben – auch mit dem Islam.

„Ich kann es nicht“

„So vieles müßte getan werden, und ich sehe, ich kann es nicht. Das gilt für die Pfarre, ich ahne wenigstens, wie sehr. Es gilt auch für den Papst. Er sollte soviel tun, und meine Kräfte reichen einfach nicht dafür aus. So muß ich lernen, das zu tun, was ich kann, und das Andere Gott und den Mitarbeitern zu überlassen und zu sagen: Am Ende mußt es ja Du machen. Denn die Kirche ist Deine Kirche, und Du gibst mir nur soviel Kraft, wie ich eben habe. Diese Kraft sei Dir geschenkt, denn sie kommt von Dir. Aber das Andere muß ich auch Dir überlassen.“

Papst Benedikt XVI. in seiner gestrigen Predigt vor den Klerikern im Freisinger Mariendom

Papst besucht Tschechien

Tschechien. Papst Benedikt XVI. will in der ersten Septemberhälfte des nächsten Jahres Tschechien besuchen. Das erklärte der Erzbischof von Prag, Miloslav Kardinal Vlk, am Mittwoch vor dem tschechischen Rundfunk. Es wird sich vermutlich um einen eintägigen Besuch handeln.

Luther hätte sich gefreut

Deutschland. „Luther hätte sich gefreut.“ Das erklärte der Vorsitzende der protestantischen ‘Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands’, Pastor Ulrich Rüß, vor der evangelischen Nachrichtenagentur ‘idea’ zum Bayern-Besuch des Papstes. Es sei für Protestanten bemerkenswert, wie klar sich der Papst in der Ökumenischen Vesper zur Rechtfertigungslehre bekannt habe: „Vor wenigen Jahren wäre eine solche Stellungnahme in der Katholischen Kirche undenkbar gewesen.“

Ein neuer Studentenseelsorger

Österreich. Am 8. Oktober wird die Wiener ‘Katholische Hochschulgemeinde’ im Stephansdom ihren Eröffnungsgottesdienst halten. Zelebrant ist der neue Weihbischof der Erzdiözese, Mons. Franz Scharl. Im Rahmen des Gottesdienstes wird Pater Josef Clavería als neuer Universitätsseelsorger in sein Amt eingeführt. Pater Clavería stammt aus Spanien und gehört der Priesterbruderschaft der Missionare des Heiligen Karl Borromäus an. Die Bruderschaft steht der italienischen Laienbewegung ‘Gemeinschaft und Befreiung’ nahe.
      
33 Lesermeinungen
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#33   Dani California   07:05:39 | Montag, 18. September 2006
@Matt & Abu
weil er selbst ein unrespektierliches Verhalten an den Tag legt, das dem eines Kindes ähnelt
Welches unrespektierliche Verhalten ??? Hier wurde ein Zitat völlig aus dem Zusammenhang gerissen und nun wird munter drauflosgeklopft.
Er hat ja selbst gesagt er packt es nicht.
Wie kommen Sie denn auf diesen Schitt ? Falls Sie auf seine Rede in Freising anspielen, müssten Sie eigentlich wissen, wie das gemeint war.
für einen ders nicht packt ist die ganze Welt ein Minenfeld und es ist besser er verschließt sich in seinem Palast.
Matt, Sie sind krank. Sind Sie sicher, hier auf der richtigen Seite zu sein oder verwechseln Sie die Farben rot-weiß mit einem anderen Verein ?
Und in dem von Ihnen erträumten Europa ohne Demokratie und eligionsfreiheit, aber mit katholischer Staatsreligion wären Sie der erste auf dem Scheiterhaufen
Abu, bei so viel Gift und Galle würde sich sogar ein Scheiterhaufen weigern zu brennen … ;-)
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#32   Dr. Otterbeck   15:14:18 | Samstag, 16. September 2006
Sartre und der Index
Mir lag es völlig fern „Die Hölle sind immer die andern“ als Weg zu empfehlen, aber man stößt in diesem Forum eben doch immer sehr schnell an die Grenzen adäquater Ausdrucksweise. Aber wahrscheinlich gibt es sie doch, die Dämonen, die ein „Tu es Petrus“ in die falsche Richtung singen (oder doch: knirschen).
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#31   Montfalcone   15:05:49 | Samstag, 16. September 2006
Mit Sartre zur wahren Kirche?
Doch wohl nicht; er war doch nicht zu Unrecht auf dem letzten Index. Dazu noch etwas Foucault… der ja nun auch nicht gerade ein Heiliger war, oder? Was Sedesvakanzlertum mit „Liebhaber von Liturgie, Weihrauch und Choral“ zu tun haben sollen, fragt sich… und vom absoluten Mitsein ist weder in Aufrtrag noch Bibel noch Tradition die Rede. Schon gar nicht denen gegenüber, die sich aufs Frechste von der Kirche absetzen und abspalten, aber dann doch irgendwie auf ihren Katholizismus pochen. Aber außerhalb der Kirche ist kein Heil… oder sehen Sie das etwa anders? Schließlich: Tolstoi hat Recht, der größte Erfolg des Teufels in der neuesten Zeit war, uns weiszumachen, daß es ihn nicht gibt. Wenn ich einerseits jegliche Psychologie und Psychiatrie als Mumpitz bezeichne, andererseits aber auch die Existenz des Bösen in und im Menschen negiere, dann rutsche ich in der Tat in eine sehr unschöne Form des Existenzialismus und Relativismus…
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#30   Dr. Otterbeck   14:49:39 | Samstag, 16. September 2006
Aha…
Also doch: Der Rauch Satans? Der Teufel gibt sich nicht mit Kleingeld zufrieden, sagte Marthe Robin einmal. Den größten antikirchlichen Nutzeffekt hat „der“ Feind, wenn er Liebhaber von Liturgie, Weihrauch und Choral vom Mitsein mit der Kirche ins fanatische Abseits bringen kann, wo vom Glauben nur noch der Name bleibt; und dann sind die „Hölle“ immer die andern, nämlich die Römer, die „Irren“.
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#29   Montfalcone   14:43:41 | Samstag, 16. September 2006
Ferndiagnosen sind immer schwierig,
und in diesem Fall scheint mir zumindest heuristisch die Forderung nach Delineation sinnvoll. Bei den wirklich militanten Sedesvakanzlern hier denke ich jedoch (und ich meine immer die dargestellten Teilnehmerfiguren hier, nicht den Menschen dahinter), daß dies eine viel zu harmlose Diagnose ist.
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#28   Dr. Otterbeck   14:37:59 | Samstag, 16. September 2006
Kryptischer Existenzialismus
Tja, dann wäre wohl noch genauer zu klären, welche Ausprägungen des Integralismus „noch“ (atheistische) Weltanschauung sind, welche aber eben doch nur „Neurose“ (wie Carlo R. vice versa immer wieder durchblicken lässt).
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#27   Gotthard   14:23:58 | Samstag, 16. September 2006
@priest
Der Islam ist eine Irrlehre. Sie machen Mohammed zu Ihrem Propheten und ignorieren Jesus, Maria die Engel und heiligen. Dieses Verhalten muss von der Katholischen Kirche und auch vom Papst verurteilt werden
was soll denn dieser Unsinn?
Unseren Glauben den Menschen positiv aufzeigen … DAS ist Mission, nicht eine andere Religion verurteilen!
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#26   Montfalcone   14:18:53 | Samstag, 16. September 2006
Gadamer und der Therapeut
Sicherlich, aber daran ist nicht Gadamer schuld, der hier natürlich mißbraucht wird. Ich finde es auch sehr nett, Ihren Therapeuten als krypto-existenzialistisch zu bezeichnen; damit geheimnissen Sie in ihn rationales Denken und Schreiben und sehen vielleicht nicht die (bei mir zugegeben immer wieder erwähnte; das wird alt, stimmt aber trotzdem) Psychopathologie des Ganzen.
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#25   Dr. Otterbeck   14:05:56 | Samstag, 16. September 2006
Montfalcone über Gadamer
Zugegeben, ich wollte „meinen Therapeuten“ (Carlo) provozieren. Es ging mir nicht um Gadamer (den ich selbst mal erlebt habe) oder Ricoeur. Dass aber Regazzoni seine „Argumente“ ausgräbt, wo er sie nur finden kann, dass hat doch wohl krypto-existenzialistische Züge? („Ich mach mir mein Universum täglich selbst.“) Oder wie soll man das nennen??
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#24   laikos   11:16:11 | Samstag, 16. September 2006
Schade :-(
Der Islam ist eine Irrlehre. Sie machen Mohammed zu Ihrem Propheten und ignorieren Jesus, Maria die Engel und heiligen. Dieses Verhalten muss von der Katholischen Kirche und auch vom Papst verurteilt werden :-| Der Dialog ist gut damit der Islam endlich einmal einsieht das sie auf dem falschen Weg sind. Natürlich hätte Luther eine Freude gehabt da sich ja durch ein solches Verhalten die wahre Katholische Kirche immer mehr vom wahren Glauben entfernt. Luther ist weder selig noch heilig und damit ist es verboten ihn zu sehr zu verehren :-@
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#23   Agiafortuni   00:58:20 | Samstag, 16. September 2006
Zur Stimme aus Wien: ändern Sie bitte Ihren Namen
Ändern Sie bitte Ihren Namen in Stimme aus „Banausiland“ denn ausser dummes Geschwätz und Verteilung von Schlägen unter die Gürtellinie sind Sie zu nichts anderem fähig. Wenn Sie meinen Standpunkt nicht teilen – was auch in meinen Augen Ihr gutes Recht ist – dann bringen mit vertretbaren Argumenten und nicht mit dummen Behauptungen. Aber da Sie ausser Platitüden keine anderen Argumente zur Verfügung haben, wäre es besser wenn Sie Ihre Klappe halten würden, denn Ihr dummes Geschwätz ehrt wahrhaft nicht den Namen der Stadt Wien, eine Stadt deren Botschafter die Wiener Philharmoniker sind und die Genies vom Format eines Beethovens, Brahms, Bruckner zum Ort Ihres Wirkens ausgewählt haben.
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#22   Montfalcone   19:09:37 | Freitag, 15. September 2006
@ Dr. Otterbeck
„Wer Gadamer und Ricoeur zu Zeugen gegen B XVI anruft, der steht dem Existenzialismus nicht fern.“ Das ist ein starkes Stück, und eine philosophisch seriöse Aussage ist es nicht. :-@ Gadamer und der Hl. Vater (damals Prof. bzw. Kardinal Ratzinger) haben sich durchaus geschätzt, und in der Gadamerschen Hermeneutik gibt es nichts, was dem Werk des Hl. Vaters oder der Katholischen Lehre zuwiderläuft. !:) (Das mal abgesehen vom hier speziell behandelten Fall.)
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#21   matt   14:47:03 | Freitag, 15. September 2006
ich duze ihn deshalb
weil er selbst ein unrespektierliches Verhalten an den Tag legt, das dem eines Kindes ähnelt. Er hat ja selbst gesagt er packt es nicht. Wenn dem so ist, dann soll er lieber schweigen zu allem, denn mir scheint: für einen ders nicht packt ist die ganze Welt ein Minenfeld und es ist besser er verschließt sich in seinem Palast.
Immerhin: Mose hat auch gesagt: er packts nicht, und Elias hats auch gesagt und Jesus ja auch aber dann haben sies ja doch irgendwie gepackt.
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#20   Abu   14:36:33 | Freitag, 15. September 2006
Ach matt,
Sie sind wirklich ein origineller Typ. Wer weiß, vielleicht haben Sie noch eine Karriere als Schriftsteller vor sich oder als Terrorist …
Aber eines muß Ihnen doch klar sein: Sie sind ein Ketzer. Und in dem von Ihnen erträumten Europa ohne Demokratie und eligionsfreiheit, aber mit katholischer Staatsreligion wären Sie der erste auf dem Scheiterhaufen.
Oder wollen Sie eine hussitische Regierung? Mit solchen Burschen ging’s Ihnen evtl. eine Zeit lang gut.
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#19   Dani California   14:29:41 | Freitag, 15. September 2006
@Matt
Irgendwie kommt in Ihren Meinungen ständig nur purer Hass rüber. Sie nennen sich einen Christen ?
Also was ist Papst? Bist jetzt gegen die Moslems oder nicht?
Wer gibt Ihnen das Recht, den Heiligen Vater zu duzen und wie kommen Sie auf die bösartige Unterstellung, er wäre gegen Moslems ?
Das ist doch einfach lächerlich. Hast du keinen Mumm?
Was Sie hier schreiben ist lächerlich. Lesen Sie mal den ganzen Text und picken Sie Sich nicht nur Ihre Lieblinsrosinen heraus.
Mute dir und der Christenheit doch etwas zu, tu es um Gottes Willen!
Hören Sie um Gottes Willen auf, sich einen Christen zu nennen. Sie sind so derartig voller Hass, das grenzt ja schon an Fanatismus … :-!
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#18   Dr. Otterbeck   14:00:41 | Freitag, 15. September 2006
@Stimme
Carlo kann nicht schweigen; aber auch ich müsste es. Allerdings lässt sich die Begeisterung über den „Thesenanschlag zu Regensburg“ meinerseits kaum bremsen. Wird auch Zeit, den Zukunftsthemen entgegenzugehen, anstatt immer noch beim „ceterum censeo“ zu verharren („l’integrisme est un existencialisme“).
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#17   Stimme aus Wien   13:56:13 | Freitag, 15. September 2006
Dr. Carlo Regazzoni
lieber Herr Dr.:
Ich, und alle Anderen die sich mit dem Thema ernsthaft außeinande gesetzt haben, würden Ihnen sagen: halt’s Maul!
Das Christentum nimmt die Herausforderung war und es sie verteäufelt sie nicht. (die Herausforderung)
Sie können sich ruhig in Ihre Kuschelecke zurückziehen – stört keinen – aber, bitte, halten Sie ihr Maul.
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#16   Dr. Otterbeck   13:53:31 | Freitag, 15. September 2006
Don Carlos
Wie wär’s denn mal mit Voralpenveilchen statt Neurosen?? Im Ernst: Wer Gadamer und Ricoeur zu Zeugen gegen B XVI anruft, der steht dem Existenzialismus nicht fern. Die Geburtsstunde der Piusbruderschaft und aller Absplitterungen „rechtswärts“ war eine quasi existenzialistische Revolte gegen die neomarxistische Dominanz in der frz. Jugendkultur nach Mai 68 und ist von der kath. Tradition ebenso weit weg wie Simone de Beauvoir selbst. Es ist eben ein „absolut falscher“ Traditionsbegriff. Das muss die authentischen Freunde der Tradition nicht davon abhalten, dem Engagement des Alterzbischofs auch Positives abzugewinnen, aber im Kern hat er das Wesen des Katholizismus nicht begriffen; zugegeben: Das ist schwer im Horizont des modernen Bewusstseins. Aber ich entrinne der Moderne nicht, indem ich, auf der Grundlage ihres Subjektivismus, blöke: „Vous etes un moderniste!“ Das kann jeder nämlich jedem vorhalten, wenn erstmal die Kompetenz-Kompetenz des petrinischen Amtes in Abrede gestellt wurde. Dass diese Kompetenz besteht, macht niemand so einleuchtend klar wie der gegenwärtige Papst. Benedictus qui venit in nomine Domini.
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#15   Agiafortuni   13:42:48 | Freitag, 15. September 2006
Dr.Otterbeck – der Neurosenkavalier
Falls Sie in der Lage sind, sich von Ihren Neurosen zu befreien, empfehle ich Ihnen eine Lektüre aus Sodalitium
„Ratzinger 99% Protestante“. Als Person ist mir Benedik XVI wegen seiner Verwurzelung im bayrischen Barock äusserst sympathisch. Sein Auftreten ist kultiviert und ein Drang, sich zu entäussern, wie es bei seinem Vorgänger der Fall war, lässt sich bei ihm nicht feststellen. Doch muss man ihm mit Horaz antworten: „quid rides, mutato nomine sed fabula de te narratur.“ In seinem Denken ist Benedikt XVI ebensowenig katholisch wie seine Vorgänger. Es wäre endlich einmal Zeit Dr. Otterbeck, dass Sie damit aufhören, Unwahres zu verbreiten. V 2 hat einen Bruch mit der Vergangenheit dadurch vollzogen, dass es neue Massstäbe gesetzt hat, so ökumenisch wie möglich, so katholisch wie nötig wiederspiegelt keine katholische Gesinnung und vielleicht lesen Sie einmal was Leo XIII in „testem benevolentiae“ darüber geschrieben hat. Eine saubere Hermeneutik – und dazu genügt es, dass Sie sich einmal mit Gadamer und Paul Ricoeur eingehend auseinandersetzen – wird es Ihnen auf unmissverständliche Art verdeutlichen. Seien Sie sich endlich einmal bewusst, dass Sie mit Ihren Halbwahrheiten die Gläubigen in die Irre führen.
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#14   Dr. Otterbeck   13:29:36 | Freitag, 15. September 2006
@Stimme aus Wien
Danke für die Blumen. Meinem Bruder schrieb ich gerade, die Vorlesung des Papstes sei ungefähr so bedeutend wie der „Thesenanschlag“ von 1517. Das ist vielleicht etwas waghalsig. Aber offenkundig (anders als im Gespräch mit Everding 1995) hat sich Benedikt XVI. die These seines Vorgängers zu eigen gemacht, dass das III. Jahrtausend eines der Konvergenzen sein wird.
Die Tradi sind leicht ruhigzustellen: Ein einzelnes Kaiser-Manuel-Zitat und schon brandet Applaus auf! Aber deren eigenmächtige Dogmatisierung ihrer haltlosen Syllabus-Extrapolationen hat der Papst vollständig den Boden entzogen, in derselben Rede. In Köln wurden 2005 nämlich schon Nietzsche, Marx und Freud beerdigt. Regensburg ist jetzt das ehrenhafte Urnengrab für die Irrtümer der Luther, Kant und Sartre (inkl. der „Rechtsexistenzialisten“ à la Lefebvre). Unter gleichzeitiger Vollanerkennung der modernen Geistesentwicklung! Erstmals! Das sind massive „Hausaufgaben“ wird den Westen.
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#13   Stimme aus Wien   13:12:52 | Freitag, 15. September 2006
Dr. Otterbeck
Lieber Herr Dr.
Seltsam, aber wahr – ich muss Ihrem Résumée voll und ganz zustimmen.
L.G. aus Wien :(3 :(3
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#12   Dr. Otterbeck   12:59:59 | Freitag, 15. September 2006
Benedetto
hat überhaupt gar keine Islamkritik vorgelegt, die über bekannte Vorbehalte hinausreicht. Die Vorlesung ist in vollem Einklang mit Nostrae aetate. Neu ist die komprimierte Selbstkritik des modernen Bewusstseins. Hier wird der neue Diskurs aufgetan. Der ist für den Westen ebenso „gefährlich“ wie für den Islam. Aber wenn sich die Debatte „günstig“ entwickelt, dann bleibt die Türkei eben draußen aus Europa. Zum Verdruss der USA.
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#11   Esquilino   12:45:58 | Freitag, 15. September 2006
ISALM und GEWALT
Wie lange dauert es eigentlich noch, bis diese Fanatiker mit einem Flugzeug in den Vatikan fliegen??? Wenn eine Rede des Papstes vom Islam so aufgenommen wird, dann hat man wohl darauf gewartet, endlich gegen den Papst losschlagen zu können. Aber mehr Argumente als diese abgelutschte „Kreuzfahrer“ Kritik hat der Islam wohl nicht! Kein Wunder: Argumentation ist nicht die Stärke einer Religion, die auf Gewalt setzt und auf sie gründet!
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#10   Schnabeltierkönig   12:36:24 | Freitag, 15. September 2006
Artois@
Luther freut sich auch bestimmt heute, wo er Schwänze lutscht in der Hölle!
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#9   Artois †   12:19:51 | Freitag, 15. September 2006
Luther hätte sich gefreut?
Luther Kommentar zum Konzil von Trient: „Man sollte dem Papst und allen Kardinälen die Zunge herausschneiden und an den Galgen nageln.“
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#8   Schnabeltierkönig   12:18:16 | Freitag, 15. September 2006
matt@
Niemand hat nichts zurückgenommen! Mit Verlaub, Sie sind ein Idiot!
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#7   Sulpicius   11:54:15 | Freitag, 15. September 2006
In der islamischen Welt brodelt es wg. Papst-Rede
www.spiegel.de/…,1518,437215,00.html
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#6   landorganist   10:33:43 | Freitag, 15. September 2006
Schau an,
der omnipotente matt ist mit dem Papst per du.
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#5   matt   10:08:13 | Freitag, 15. September 2006
kreuz.net hat es ganz richtig formuliert
es ist einfach lächerlich, wie hier Leute versuchen das Hin- und Herschwanken einer schwächlichen Kirche schönzutun.
Also was ist Papst? Bist jetzt gegen die Moslems oder nicht? Wenn du sie kritisierst in ihren Grundsätzen, die doch Gegensätze des christlichen sind, wieso schleimst du dich jetzt wieder ein bei ihnen und nimmst alles zurück? Das ist doch einfach lächerlich. Hast du keinen Mumm? Das hat er sich mal einen Schritt weit vor die Türe gewagt, schon haben ihm die Kardinäle wieder auf die Finger geklopft. Dann wirfst du halt die Christenheit in Ungemach, dann kommt es eben zur Konfrontation! Sei heiss oder kalt aber hör auf mit der Lauheit. Mute dir und der Christenheit doch etwas zu, tu es um Gottes Willen!
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#4   Stimme aus Wien   09:48:46 | Freitag, 15. September 2006
zurückgenommen?
Eine irreführende Überschrift:
sollte eher heißen: richtiggestellt
Es wurden weder die Verurteilung des Djihad nocht die Unvereinbarkeit von Unvernunft und Gott zurückgezogen.
Es wurde nur darauf hingewiesen, dass der Hl. Vater damit nicht die Absicht hatte, die Muslime zu verletzen oder dem Dialog einen Absage mit ihnen zu erteilen.
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#3   Beobachterin   09:15:59 | Freitag, 15. September 2006
zurückgenommen?
Ich denke nicht, daß der Papst mit dem Kommentar aus dem Vatikan die Islam-Kritik zurückgenommen hat.
Als kluger Mann weiß er aber, daß es gilt, jetzt die Christenverfolgungen durch die Muslime in aller Welt, die nun vermehrt wieder einsetzen werden, zu begrenzen. Genau dieser Zorn der Muslime zeigt, wie wichtig es war, daß er dieses Thema angeschnitten hat. Im Gegensatz zu den anderen Wischiwaschi-Dialog-Gesprächen hat er klar Stellung bezogen, was man bei unseren Wischiwaschi-Politikern vergeblich sucht.
Die Diskussion ist aber entfacht, und die war notwendig. Es ist fünf Minuten vor zwölf! Die Auseinandersetzung mit dem Islam muß nun ernsthaft beginnen, solange es noch nicht zu spät.
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#2   Catholicus   09:12:38 | Freitag, 15. September 2006
Viele Möglichkeiten des Mitwirkens mit der Gnade Gottes
Die Stellungnahme von „matt“ verkennt die Aussagen des Heiligen Vaters, wo dieser auf die Begrenztheit seiner menschlichen Kräfte hinweist. Was können wir persönlich tun? 1. Beten, und zwar besonders für den Heiligen Vater (ich habe eben die heilige Messe für ihn gefeiert). 2. An allem gläubig festhalten, was die Kirche in ihrem Lehramt (Papst, Bischöfe) als Wort Gottes verkündet und auslegt. 3. Sich bemühen, mit der Gnade Gottes Früchte des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe im Leben zu bringen! – Für Pessimismus bleibt da kein Raum.
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#1   matt   08:54:56 | Freitag, 15. September 2006
also mit einem Wort:
die Kirche kann es nicht. Sie hat nicht die Kraft sich nach Münchhausens Vorbild selbst aus dem Schlammbad zu befreien. Der Papst ist befangen, der Papst ist keine Hilfe. Also bleibt es uns vorbehalten. Wir müssen das tun, was die Kirche nicht vermag. Und wenn wir diese Wandlung herbeiführen wird sich vielleicht auch die Kirche wieder bessern. Sagte nicht Jesus zu Franziskus: Stelle mein Haus wieder her! Auch er stand ja im Grunde ausser der Kirche. Er war nicht einmal ein Priester und doch ging er hin Rom zu belehren.
Wir müssen Druck ausüben, wir Einzelkämpferchristen und so peinlich das auch ist, die Handlungsweisen des Papstes weitgehend ignorieren oder bestenfalls unserer Beurteilung unterwerfen. Er ist kein Rückhalt für uns.
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