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Islamkritik zurückgenommen + „Ich kann es nicht“ + Papst besucht Tschechien + Luther hätte sich gefreut + Ein neuer Studentenseelsorger
Islamkritik zurückgenommenVatikan. Papst Benedikt XVI. habe in keiner Weise beabsichtigt, die Gefühle muslimischer Gläubiger zu verletzen. Das erklärte der Sprecher des Vatikan, Pater Federico Lombardi, am Donnerstag abend nach der Rückkehr des Papstes von seinem Besuch in Bayern. Der Papst respektiere den Islam. Er wolle den Dialog mit anderen Religionen und Kulturen vorantreiben – auch mit dem Islam.
„Ich kann es nicht“
„So vieles müßte getan werden, und ich sehe, ich kann es nicht. Das gilt für die Pfarre, ich ahne wenigstens, wie sehr. Es gilt auch für den Papst. Er sollte soviel tun, und meine Kräfte reichen einfach nicht dafür aus. So muß ich lernen, das zu tun, was ich kann, und das Andere Gott und den Mitarbeitern zu überlassen und zu sagen: Am Ende mußt es ja Du machen. Denn die Kirche ist Deine Kirche, und Du gibst mir nur soviel Kraft, wie ich eben habe. Diese Kraft sei Dir geschenkt, denn sie kommt von Dir. Aber das Andere muß ich auch Dir überlassen.“
Papst Benedikt XVI. in seiner gestrigen Predigt vor den Klerikern im Freisinger Mariendom
Papst besucht Tschechien
Tschechien. Papst Benedikt XVI. will in der ersten Septemberhälfte des nächsten Jahres Tschechien besuchen. Das erklärte der Erzbischof von Prag, Miloslav Kardinal Vlk, am Mittwoch vor dem tschechischen Rundfunk. Es wird sich vermutlich um einen eintägigen Besuch handeln.
Luther hätte sich gefreut
Deutschland. „Luther hätte sich gefreut.“ Das erklärte der Vorsitzende der protestantischen ‘Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands’, Pastor Ulrich Rüß, vor der evangelischen Nachrichtenagentur ‘idea’ zum Bayern-Besuch des Papstes. Es sei für Protestanten bemerkenswert, wie klar sich der Papst in der Ökumenischen Vesper zur Rechtfertigungslehre bekannt habe: „Vor wenigen Jahren wäre eine solche Stellungnahme in der Katholischen Kirche undenkbar gewesen.“
Ein neuer Studentenseelsorger
Österreich. Am 8. Oktober wird die Wiener ‘Katholische Hochschulgemeinde’ im Stephansdom ihren Eröffnungsgottesdienst halten. Zelebrant ist der neue Weihbischof der Erzdiözese, Mons. Franz Scharl. Im Rahmen des Gottesdienstes wird Pater Josef Clavería als neuer Universitätsseelsorger in sein Amt eingeführt. Pater Clavería stammt aus Spanien und gehört der Priesterbruderschaft der Missionare des Heiligen Karl Borromäus an. Die Bruderschaft steht der italienischen Laienbewegung ‘Gemeinschaft und Befreiung’ nahe.
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Montag, 18. September 2006 07:05
Dani California: @Matt & Abu
weil er selbst ein unrespektierliches Verhalten an den Tag legt, das dem eines Kindes ähnelt
Welches unrespektierliche Verhalten ??? Hier wurde ein Zitat völlig aus dem Zusammenhang gerissen und nun wird munter drauflosgeklopft.
Er hat ja selbst gesagt er packt es nicht.
Wie kommen Sie denn auf diesen Schitt ? Falls Sie auf seine Rede in Freising anspielen, müssten Sie eigentlich wissen, wie das gemeint war.
für einen ders nicht packt ist die ganze Welt ein Minenfeld und es ist besser er verschließt sich in seinem Palast.
Matt, Sie sind krank. Sind Sie sicher, hier auf der richtigen Seite zu sein oder verwechseln Sie die Farben rot-weiß mit einem anderen Verein ?
Und in dem von Ihnen erträumten Europa ohne Demokratie und eligionsfreiheit, aber mit katholischer Staatsreligion wären Sie der erste auf dem Scheiterhaufen
Abu, bei so viel Gift und Galle würde sich sogar ein Scheiterhaufen weigern zu brennen …
Welches unrespektierliche Verhalten ??? Hier wurde ein Zitat völlig aus dem Zusammenhang gerissen und nun wird munter drauflosgeklopft.
Er hat ja selbst gesagt er packt es nicht.
Wie kommen Sie denn auf diesen Schitt ? Falls Sie auf seine Rede in Freising anspielen, müssten Sie eigentlich wissen, wie das gemeint war.
für einen ders nicht packt ist die ganze Welt ein Minenfeld und es ist besser er verschließt sich in seinem Palast.
Matt, Sie sind krank. Sind Sie sicher, hier auf der richtigen Seite zu sein oder verwechseln Sie die Farben rot-weiß mit einem anderen Verein ?
Und in dem von Ihnen erträumten Europa ohne Demokratie und eligionsfreiheit, aber mit katholischer Staatsreligion wären Sie der erste auf dem Scheiterhaufen
Abu, bei so viel Gift und Galle würde sich sogar ein Scheiterhaufen weigern zu brennen …
Samstag, 16. September 2006 15:14
Dr. Otterbeck: Sartre und der Index
Mir lag es völlig fern „Die Hölle sind immer die andern“ als Weg zu empfehlen, aber man stößt in diesem Forum eben doch immer sehr schnell an die Grenzen adäquater Ausdrucksweise. Aber wahrscheinlich gibt es sie doch, die Dämonen, die ein „Tu es Petrus“ in die falsche Richtung singen (oder doch: knirschen).
Samstag, 16. September 2006 15:05
Montfalcone: Mit Sartre zur wahren Kirche?
Doch wohl nicht; er war doch nicht zu Unrecht auf dem letzten Index. Dazu noch etwas Foucault… der ja nun auch nicht gerade ein Heiliger war, oder? Was Sedesvakanzlertum mit „Liebhaber von Liturgie, Weihrauch und Choral“ zu tun haben sollen, fragt sich… und vom absoluten Mitsein ist weder in Aufrtrag noch Bibel noch Tradition die Rede. Schon gar nicht denen gegenüber, die sich aufs Frechste von der Kirche absetzen und abspalten, aber dann doch irgendwie auf ihren Katholizismus pochen. Aber außerhalb der Kirche ist kein Heil… oder sehen Sie das etwa anders? Schließlich: Tolstoi hat Recht, der größte Erfolg des Teufels in der neuesten Zeit war, uns weiszumachen, daß es ihn nicht gibt. Wenn ich einerseits jegliche Psychologie und Psychiatrie als Mumpitz bezeichne, andererseits aber auch die Existenz des Bösen in und im Menschen negiere, dann rutsche ich in der Tat in eine sehr unschöne Form des Existenzialismus und Relativismus…
Samstag, 16. September 2006 14:49
Dr. Otterbeck: Aha…
Also doch: Der Rauch Satans? Der Teufel gibt sich nicht mit Kleingeld zufrieden, sagte Marthe Robin einmal. Den größten antikirchlichen Nutzeffekt hat „der“ Feind, wenn er Liebhaber von Liturgie, Weihrauch und Choral vom Mitsein mit der Kirche ins fanatische Abseits bringen kann, wo vom Glauben nur noch der Name bleibt; und dann sind die „Hölle“ immer die andern, nämlich die Römer, die „Irren“.
Samstag, 16. September 2006 14:43
Montfalcone: Ferndiagnosen sind immer schwierig,
und in diesem Fall scheint mir zumindest heuristisch die Forderung nach Delineation sinnvoll. Bei den wirklich militanten Sedesvakanzlern hier denke ich jedoch (und ich meine immer die dargestellten Teilnehmerfiguren hier, nicht den Menschen dahinter), daß dies eine viel zu harmlose Diagnose ist.
Samstag, 16. September 2006 14:37
Dr. Otterbeck: Kryptischer Existenzialismus
Tja, dann wäre wohl noch genauer zu klären, welche Ausprägungen des Integralismus „noch“ (atheistische) Weltanschauung sind, welche aber eben doch nur „Neurose“ (wie Carlo R. vice versa immer wieder durchblicken lässt).
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