Vatikanischer Außenminister zur Islamkritik + Milingos Mission + Vergiftung von Patienten + Gazastreifen erneut unter Beschuß + Papst in Altötting und eine Fahne
Vatikanischer Außenminister zur Islamkritik
Vatikan. „Der Papst hat ganz klar gesagt, daß er einen
Dialog zwischen den Kulturen und Religionen will“. Das erklärte der gestern ernannte neue Außenminister
des Vatikan, Erzbischof Dominique Mamberti, am Freitag abend vor dem italienischen Fernsehen. Benedikt
XVI. habe die „Werte des Islam“ niemals in Frage stellen wollen.
Milingos Mission
USA. Der von der Kirche
abgefallene ehemalige Kurienerzbischof Emmanuel Milingo (76) lädt verehelichte Priester und deren Frauen
am kommenden Wochenende zu einem Kongreß in die Stadt Newark in der Nähe von New York. Seit der umstrittene
Erzbischof zu seiner koreanischen Gattin zurückgekehrt ist, wirbt er für die Aufhebung des Zölibats.
Der Erzbischof stellt beim Kongreß Hotelzimmer und Verköstigung gratis zur Verfügung. Die Veranstalter
teilten mit, daß es bei den Zusammenkünften des Erzbischofs jeden Morgen eine Konzelebration von rund
120 verehelichten Priestern gebe.
Vergiftung von Patienten
Schweiz. Der Verwaltungsrat des Universitätsspitals
Genf hat beschlossen, daß selbstmordwillige Patienten, die nicht mehr transportfähig sind, künftig
im Spitalsbett vergiftet werden dürfen. Die Beförderung ins Jenseits wird dem umstrittenen Selbstmordunternehmen
‘EXIT’ anvertraut. Neben ‘EXIT’ sei es auch auswärtigen Ärzten – nicht aber dem medizinischen Personal
der Klinik – erlaubt, Patienten in der Klinik mit Gift zu versorgen. Genf ist nach Lausanne der zweite
Schweizer Kanton, der Tötungsprogramme für Patienten einführt.
Gazastreifen erneut unter Beschuß
Heiliges Land. Am Donnerstag erschossen die israelischen Besatzungstruppen in der Nähe des Flüchtlingslager
Rafah einen Zivilisten. Rafah befindet sich im südlichen Gazastreifen. Palästinensische Sicherheitskräfte
bestätigten den Tod des 30jährigen. Er wurde von den Soldaten ermordet, weil er ihnen „verdächtig“
vorkam und sich „bedrohlich“ genähert haben soll. Gestern morgen griffen die Israelis das Flüchtlingslager
erneut an. Ziel war nach Augenzeugenberichten ein mehrgeschossiges Wohnhaus. Es wurde bei dem Angriff
völlig zerstört.
Papst in Altötting und eine Fahne
„Mitten im Getümmel stehen die Vertreterinnen
des eingetragenen Vereins ‘Donum vitae’ – Geschenk des Lebens. Die bayerische Sozialministerin Christa
Stewens, gestützt durch ihre Vorgängerin Barbara Stamm und die Regensburger Kirchenrechtsprofessorin
Sabine Demel, schwenkt die Fahne des Vereins. Das Motiv ist eine mit deutlicher Madonnenähnlichkeit ausgestattete
Mutterfigur, die auf dem rechten Arm ihr Kind hält und in der linken Hand ein Blatt Papier, das sie wie
achtlos wegzulegen scheint.“
Aus einem Artikel der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 9. September.
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19 Lesermeinungen
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#19 Bernardin † 23:37:09 | Samstag, 16. September 2006
Warmer Bruder Theophil Er und seine warmen (sprich:homophoben!) Brüder verbreiten zu sehr wichtigen Themen:
HASS – DUMMHEIT – PRIMITIVITAET – BILLIGES – BANALES – ABSURDES… Zum Glück muss sich niemand für diese
Typen entschuldigen und schämen, denn diese Typen sind für sich allein verantwortlich!
#18 gelasius 23:10:11 | Samstag, 16. September 2006
Rogade Doch, man kann sich das vorstellen, allerdings würde unser Held wohl nicht bis dahin kommen sondern
vorher möglicherweise von einigen Mekkafahreren mit Steinen beworfen werden, weil sie ihn mit dem Teufel
verwechseln.Ob sie da so Unrecht hätten ? Allerdings- sollte auch Frau Roth an diesem Ausflug teilnehmen-
Auch sie hat sich mit einigen Verbalabsonderungen echauffiert zu Wort gemeldet- so toleranzmäßig – und
als Hobbytheologin etwas zur Münchner Papstpredigt beigetragen, auf das wir alle gern verzichtet hätten.
@gelasius Kann ich nur voll zustimmen! Vielleicht wäre ja m Namen der „Toleranz“ einmal ein rosa Tüchlein
um den Stein in Mekka (Kaaba) ganz kleidsam?!?
#16 gelasius 22:57:22 | Samstag, 16. September 2006
Parade Zielführend wäre wohl der Versuch einer derartigen Parade mit unserem Herrn Beck an der Spitze
in Mekka. Weil er da die dialogbereiten, toleranten, friedliebenden und homofreundlichen Moslems in geballter
Masse mit seinem perversen Tun konfrontieren kann.
Kann Herr Beck… …nicht mal eine Schwulenparade in der Bekaa-Ebene, dem Golan, Medellin, oder in Darfur
anführen ? Warum sind ihm diese Orte weniger wichtig ? Kaum zu verstehen bei einem Kosmopoliten wie Beck.
#14 gelasius 21:12:03 | Samstag, 16. September 2006
Schüttel, …Homoprovokationen Ja, Gott sei Dank ! Daß dem Papst die Homo-Pornographie erspart blieb,
ist ein Verdienst der bayrischen Polizei, die ganz rigoros durchgegriffen und den warmen Brüdern schon
vorher den Schneid abgekauft hat. Ich möchte aber nicht wissen, was beispielsweise in Berlin passiert
wäre. Wir haben ja schon einige Kostproben der Geistesgaben der Homo-protagonisten erleiden müssen.
Unser aller Freund , Herr Beck wäre bestimmt zu großer Form aufgelaufen. So leid es mir tut, ich finde,
er hätte in Moskau ruhig noch ein bißchen mehr auf die Nase bekommen können. Bei näherm Hinsehen muß
man zu dem Schluß kommen, daß die ganze Sache bestellt und gestellt war.
#12 Dr. Otterbeck 14:11:50 | Samstag, 16. September 2006
Warum keine Vorlesung? Niemand kann dem Papst „verbieten“, dass er Vorlesungen hält. Wohldosiert kann
es nützen. Das zeigt unser Beispiel vom 12. September. Aber zu welchem anderen Thema wäre diese Verlautbarungsform
noch vonnöten? B XVI hat das zentrale Thema besetzt, mit einem Vortrag von 6 Druckseiten (mein Ausdruck
von vatican.va); besser konnte er „Sein Thema“ (Bonn 1959) gar nicht auf die Tagesordnung bringen. Deshalb
nenne ich das den „Thesenanschlag von Regensburg“. Und Frau Pilters (ZDF) blökte in der Richtung als
sei „außer Spesen nichts gewesen“. In Wahrheit war Regensburg 2006 eine der wirkungsstärksten Papstreisen
seit Polen 1979. Wetten dass??
#11 Schüttel 14:08:02 | Samstag, 16. September 2006
Danke Dr. Otterbeck (pfui turk!) Wir werden morgen beim Angelus die Entschuldigung des Hl. Vaters hören.
Das ganze hatte dann doch einen Sinn, das Verhältnis zum Islam klarzustellen. Schade nur, wenn da noch
einige Menschen wegen des Fanatismus sterben müssen. (Für Schüttel ist St. Pölten kein Thema mehr,
aber turk kann es anscheinend nicht lassen, den alten Brei immer neu zu treten. Seien wir froh, dass es
bei der Bayernreise BXVI’ zu keinen nennenswerten Homo-Provokationen kam)
Noch eínmal „Donum vitae“ simon schrieb: Weder hat Donum vitae eine Fahne noch waren sie beim Papst.
Der Artikel in der FAZ ist vom 9.9.2006. Okay, okay, konnte ja den Kontext dieses Zitats nicht riechen.
Und auf das Datum habe ich auch nicht geachtet. Das ändert aber nichts an der Einstellung dieser genannten
Damen, auch wenn wenn das „Fahnenschwenken“ nur sprichwörtlich zu verstehen ist. Fakt ist, dass „Donum-vitae“-Protagonistin
Hanna Stützle sich bei der ZDF-Moderatorin auf dem Marienplatz ausführlich präsentieren konnte (wenn
auch ohne Fahne): Papsttaumel und gleichzeitges Eintreten für Beratungsscheine, die Voraussetzung für
straffreie Abtreibungen sind, kann sie sehr wohl miteinander vereinbaren – obwohl der Papst dagegen ist.
Redlich ist das nicht.
#9 Montfalcone 13:35:01 | Samstag, 16. September 2006
Warum keine Vorlesung? Wer will sich denn erlauben, dem Hl. Vater vorzuschreiben, welche Diskursform er
wählen will oder nicht? Gerade weil doch überdeutlich ist, wie segensreich die Regensburger Vorlesung
wirkt und wirken wird (wann hatten wir denn so viele Pressestimmen, die sagen, was Sache ist, und sich
nicht dem Islam anbiedern?), ist es auch rein rational abseitig, dem Hl. Vater sagen zu wollen, er dürfe
nur in dieser, aber nicht in einer anderen Form kommunizieren.
#8 Dr. Otterbeck 12:57:00 | Samstag, 16. September 2006
Turk: Der neue „Außenminister“ des Papstes ist bekanntlich Islam-Experte. Wahrscheinlich beginnt eine
„Nahostpolitik“. Denn heute braucht das Christentum im Orient so dringen einen „modus non moriendi“ wie
ihn Casaroli im Warschauer Pakt zu etablieren versuchte. Für Benedikt XV. hat man in Istanbul ein Denkmal
errichtet. Eines Tages bekommt Benedikt XVI. in Bagdad auch eins.
Das ist zu hoffen Was Dr. Otterbeck schreibt, ist in der Tat zu erhoffen und zu erbeten. Dies erfordert
nun ein absolut professionelles und kluges Vorgehen, und dieses beherrscht die Diplomatie des Heiligen
Stuhles mit Sicherheit.
#6 Pünktchen 12:17:17 | Samstag, 16. September 2006
Schüttel-turk Bitte HIER nicht den Nebenkriegsschauplatz „St.Pölten“ eröffenen! Angesichts des in Frage
stehenden Epochenthemas – Zustimmung zu Dr. Otterbeck! – würde dies alle Maßstäbe verletzen!
#5 Dr. Otterbeck 12:06:57 | Samstag, 16. September 2006
Schüttel: Die voreilige islamistische Raserei wird sich bald legen und man wird den Text lesen. Und er
wird „Wirkungsgreschichte“ zeigen. Dieses eine Mal musste der Papst nochmal als Professor auftreten, so
problematisch es auch ist. Denn diese milde Provokation in alle Richtungen hätte in keiner anderen Verlautbarungsform
stattfinden können. Johannes Paul II. hatte sich bereits erlaubt, neben „amtlichen“ Texten auch private
zu veröffentlichen. Das wird mit zusätrzlichen wissenschaftlichen Beiträgen eines Papstes möglicherweise
überschritten (auch mit „Live-Interviews“), aber für diese eine „Regelverletzung“ wird der ganze Westen
noch dankbar sein; und phasenverzögert dann auch der Orient, sofern ernstlich religiös interessiert.
Denn der Papst hat ein neues Leitmotiv vorgestellt: Vernunft in der Weite der Ehre Gottes. Benedictus
qui venit in nomine Domini.
Soso, und wann entschuldigt sich Schüttel für Homoverharmlosung? Nuja, Mr. Schüttel www.kreuz.net/…der.1454.html-Justuswww.kreuz.net/reader.462.html, sind Sie wieder ‘mal dabei, eigene Schwächen auf andere zu übertragen,
und verschonen dabei nicht einmal den sichtbaren Stellvertreter Christi auf Erden? Zuerst sollten Sie,
Schüttel-Justus, vor der eigenen Haustüre kehren und aufhören, rechtskräftig nachgewiesene homosexuelle
Verhaltensweisen der beiden St. Pöltner Ex-Regenten www.kreuz.net/bookentry.657.html Küchl und Rothe
sowie die davon ausschnittweise erhaltenen echten Photobilder zu verharmlosen. Wann also entschuldigt
sich Schüttel für seine Homo-Vorfall-Verharmlosung „bei den Moslems“? Es ist äußerst durchsichtig,
warum Schüttel-Justus den Papst angreift: einfach deshalb, weil die zahlreichen Hetzbriefe zur Verteidigung
der homophil aufgeflogenen Ex-Regenten vom Papst keinerlei Reaktion nach sich ziehen, denn die Päpstliche
Visitation und staatliche Gerichte haben die volle Wahrheit der Fakten www.kreuz.net/bookentry.657.html
unumkehrbar zu Tage gebracht.
Reingefallen @Tobi Diese Damen haben allesamt noch immer nichts begriffen. Aber dann noch die Frechheit
zu besitzen, zum Papst zu fahren und die „Donum-vitae“-Fahne zu schwenken, ist an Dreistigkeit kaum noch
zu übertreffen. Weder hat Donum vitae eine Fahne noch waren sie beim Papst. Der Artikel in der FAZ ist
vom 9.9.2006. Klingelt’s? Aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat und schon ist der Aufreger da. –-- Äh,
wann sollte noch mal die Alte Messe freigegeben werden?
#2 Schüttel 09:01:11 | Samstag, 16. September 2006
Versäumnis des Papstes, deshalb Entschuldigung bei Moslems angebracht. Ein Papst muss aufhören, wie
ein eitler Professor mit seiner Intellektualität brillieren zu wollen. Piscatorie, non aristotelice!
Und die Nichterwähnung des katholischen Festes Kreuzerhöhung um eines Lokalheiligen (Korbinian) willen,
war auch pastoral und kerygmatisch ein Versäumnis. Die Reaktion der islamischen Welt ist die gebührende
„Strafe“ und möge Benedikt XVI. aufwecken, zu seinen eigentlichen Aufgaben finden lassen!!
„Donum vitae“ und der Papst Da sieht man mal, welch seltsame Blüten das Fahnenschwenken für den Papst
treiben kann. Auf dem Münchner Marienplatz war Frau Hanna Stützle im ZDF-Gespräch zu sehen, die ehemalige
Diözesanratsvorsitzende und Gründungsvorsitzende von „Donum vitae“ in Bayern. Auch sie hat offensichtlich
keine Problememit der Vereinbarkeit von Papstfreude und der aktiven Unterstützung einer Organisation,
die entgegen der kirchlichen Morallehre weiterhin Tötungslizenzen für straffreie Abtreibungen ausstellt.
Diese Damen haben allesamt noch immer nichts begriffen. Aber dann noch die Frechheit zu besitzen, zum
Papst zu fahren und die „Donum-vitae“-Fahne zu schwenken, ist an Dreistigkeit kaum noch zu übertreffen.
Der Regensburger Bischf Müller sollte diese Frau Professor Demel endlich einmal gehörig zur Brust nehmen.
Allerdings würde sie sich dann wahrscheinlich als Märtyrerin verehren lassen. Vielleicht will sie genau
das provozieren.