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Samstag, 16. September 2006 10:06
Es ist schwer abzuschätzen, ob die gegenwärtige Aufregung über die Regensburger Vorlesung des Papstes eine Frucht erzürnter Moslems oder geschäftstüchtiger Medienkonzerne ist. Pressesplitter.
Zurück zum Artikel 60 Lesermeinungen:
Donnerstag, 28. September 2006 13:00
Mildret M: sehr fraglich
Dem kann ich absolut nicht zustimmen! Es gibt keine Patentlösung auf diesem Gebiet nur die völlige Abschaffung wäre sinnvoll.
Samstag, 23. September 2006 21:45
Perpetua: Mildred M.
Am friedlichsten würde es auf der Welt zugehen, wenn a l l e M e n s c h e n sich an die Lehre Jesu Christi, die Gebote und z. B. auch Bergpredigt, halten würden.
Samstag, 23. September 2006 02:22
Mildret M: Gefährliche Frage/ für und wieder /vor und zurück
Wenn wir mal ganz ehrlich sind, eine Welt ohne Religionen wäre eine friedlichere Welt. Ich weiß keiner will das hören aber ich bin ja Kritik gewohnt.
Donnerstag, 21. September 2006 23:36
Perpetua: So erobert der Islam Europa
„Das Christentum und der Islam sind zwei grundverschiedene Welten. Sie schließen sich gegenseitig aus was ihre Theologie, Kosmologie und Anthropologie angeht.
Mohammed ist der Prophet der Gewalt des Kampfes und des Krieges. In seinem Testament hinterließ er seinen Anhängern den Auftrag zur Bekämpfung der Ungläubigen, das heißt, der Nichtmuslime, die Verpflichtung zur Ausbreitung des islamischen Gesellschafts- und Machtbereichs als die Machtsphäre Allahs. Den Kämpfern des Islam geht es primär um die Unterwerfung der Ungläubigen. Der Koran läßt hieran keinen Zweifel: „Tötet die Ungläubigen wo ihr sie findet; ergreift sie, bedrängt sie und setzt euch in jeden Hinterhalt gegen sie.“
Politische Geschichtsfälschungen steuern das Ziel an, die Menschen glauben zu machen, Islamisten könnten auf eine fast tausendjährige Tradition verweisen, in denen sie mit Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften in Harmonie und Eintracht lebten. Der Blick in Historie und Gegenwart zeigt jedoch ein Bild, das jeden Betrachter erschrecken und aufrütteln muß!

Literaturhinweis: Autor Manfred Jakobs gefunden inhttp://www.verlag-anton-schmid.de
Mittwoch, 20. September 2006 12:21
Einar: Überlegen – Unterlegen
Natürlich hält der Papst das Christentum für überlegen, sonst wäre er ja konvertiert – zu was auch immer.

Ich meine aber, dass insbesondere www.kreuz.net dem Christentum UND dem Islam überlegen ist, ja selbst der NPD und DVU. Diese Site vereint fundamentalistische rechtsradikale Ansichten, mit ebensolchen islamischer und katholischer Herkunft, je nach Bedarf. Diese Vereinigung der Extreme hat die Kirche – bei ihrer vermeintlichen „Überlegenheit“ – nicht ansatzweise hinbekommen. Die ist ja immer noch zersplitttert in protestantisch, katholisch, orthodox etc etc.

Hier treffen sich die Extreme ALLER Richtungen, um ihre FEINDE zu bekämpfen und die LIEBE und GÜTE Gottes zu verbreiten.
Montag, 18. September 2006 09:49
Aurelius: Malachias
Danke, für die anschauliche Vorführung, daß Sie von dem, über das Sie sich so künstlich ereifern, keine Ahnung haben.
Sonntag, 17. September 2006 17:46
Malachias †: @wiener
Typen (Freimaurer?) wie Sie werden hier ja auch nicht ausgeschlossen…!
Sonntag, 17. September 2006 15:02
wiener: aufschlussreich
der potentielle papstmörder und rechtsradikale-gewalt-verharmloser malachias darf hier noch immer ungestraft seinen senf dazu geben?
lässt das rückschlüsse auf die geisteshaltung der redaktion von kreuz.net zu?
Sonntag, 17. September 2006 14:54
Malachias †: @Aurelius
Mal abgesehen von Ihrer Fäkalsprache, die nicht unbedingt Ausweis eines wohlerzogenen Katholiken ist und für die Sie sich eigentlich entschuldigen sollten, wollen Sie also dazu raten, sich mal mit dem Denken und Glauben Joseph Ratzingers auseinanderzusetzen.

Dazu soviel:
Glauben können sie bei dem mit der Lupe suchen…

Und Denken?
Es gab schon bessere „christliche Philosophen“…!
Sonntag, 17. September 2006 14:22
Aurelius: @ Malachias: Hören Sie auf mit der Scheiße
Die Scheiße, die Sie hier schreiben ist ja unerträglich! Lassen Sie es gut sein und suche Sie sich einen anderen Spielplatz.

Man sollte Ihnen eigentlich raten, sich mal mit dem Denken und Glauben Joseph Ratzingers auseinanderzusetzen, aber das dumme Zeugs, das Sie hier verzapfen, legt die Vermutung nahe, daß Sie das gar nicht schaffen.

Gehen sie ein Eis essen.

Danke!
Sonntag, 17. September 2006 11:41
Malachias †: „Es lebe die Göttin Vernunft!“
… so haben schon die französischen Revolutionäre anno 1789 geschrien und haben sie in Gestalt einer nackten Hure in der Kathedrale Notre Dame in Paris auf den Altar gesetzt.

Nichts anderes – als die Erhebung der Vernunft in den Rang einer Göttin – versucht nun Ratzinger/B16. Allerdings genügt es ihm nicht, die Katholische Kirche/das Christentum in eine Vernunftreligion umzumodeln, es sollte möglichst gleich auch noch der ganze Islam sein, dann hätte man damit schon mindestens ein Drittel der Menschheit abgedeckt…!

Waren die Massen der Katholik(inn)en noch so naiv und haben sich die „Entmythologisierung“ ihrer Religion widerstandslos gefallen lassen, dürfte Hochwürden Ratzinger beim Islam mit seinem Unterfangen noch lange auf Granit beißen, denn dort gilt eben noch das, was bei uns unter dem „1. Gebot“ bekannt ist: „Du sollst keine fremden Götter neben mir haben…“ – eben auch kein(e) Götter/Göttinnen wie „Vernunft“, „Friede“, „Freiheit“, „Gleichheit“, „Brüderlichkeit“, „Demokratie“, „Wohlstand“, „Fortschritt“ und wie sie alle heißen mögen. Insofern ist der Islam vielleicht noch die konsequenteste der drei monotheisteischen Religionen… ?:)

Seltsam, dass Ratzinger mit seinem Rationalisierungs- und Entmythologisierungsprogramm bisher noch keine Probleme mit dem Talmud-Judentum hatte. Diese Religion scheint ja fürchterlich vernünftig zu sein…!
Sonntag, 17. September 2006 11:26
Aurelius: @ Athanasius
Sitzen Sie?

Gut!

Bereit?

Also:

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu!

Sonntag, 17. September 2006 01:17
Adrian Leverkuehn: @ Mitposter
Dem Papst zu unterstellen, er habe sein theologische Vorlesung auf historischer Folie nur gehalten, um die Türkei zu provozieren ist abenteuerlich – mit Verlaub- strohdumm und überdies infam.

Mit Verlaub – ich unterstelle gar nichts! Ich stelle nur Vermutungen an. Die Rede des Papstes an sich finde ich nicht verwerflich und die Reaktionen zum Bsp. der Muslimbruderschaft sind frech und überzogen.
Sonntag, 17. September 2006 00:09
Dr. Christoph Heger: @Adrian Leverkuehn: Mehr historische Kritik!
Ähnlich wie Bismarck die Deutschen, hat Mohammed die Araber geeint!

Und mehr dergleichen Heldentaten weiß Adrian Leverkuehn vom Islam und seinem Propheten zu berichten. Man kann, wenn man unbedingt möchte, das so aus der traditionellen Historiographie herauslesen – aber eben nur wenn man gegenüber dieser Historiographie unkritisch ist.

Tatsächlich ist diese Historiographie 150 und mehr Jahre nach den angeblichen Ereignissen verfaßt worden, und dies nach Bürgerkriegen, der Ausrottung der ersten Kalifendynastie (der Omaijaden) und einer rigorosen Zensur, die uns eine erstaunliche Lücke in Originaldokumenten für die ersten 150 Jahre beschert hat.

Immerhin haben einige Originaldokumente (Münzen, Inschriften) überlebt. Sie und die Unstimmigkeiten des traditionellen Berichts sagen eindeutig: So, wie immer erzählt, kann die Geschichte nicht gewesen sein. Es sind nicht die dümmsten Gelehrten, die Mohammed sogar für umhistorisch halten. Jedenfalls hat er nicht Muhammad geheißen.

MfG
Christoph Heger
Sonntag, 17. September 2006 00:03
gelasius: Adrian Leverkuehn / Lunte…
Wir wissen ja, daß A.Leverkuehn einen Pakt mit dem Teufel schloss. So dürfen wir Sie vielleicht als advocatus diaboli betrachten ? Dem Papst zu unterstellen, er habe sein theologische Vorlesung auf historischer Folie nur gehalten, um die Türkei zu provozieren ist abenteuerlich – mit Verlaub- strohdumm und überdies infam.Aber das wissen Sie selbst. Die Reaktionen in der Türkei- der tobende Pöbel, die Gewaltandrohungen und Beleidigungen können auch von Ihnen nicht zu einer angemessenen Antwort schöngeredet werden.Im Übrigen hat schon einer der türkischen Verbalbrandstifter zugegeben, den Benedikttext nicht zu kennen über den er sich öffentlich erregt hat. Hier wiederholt sich das uralte Spirale, die mit der Hysterie um die Satanischen Verse begann.
Samstag, 16. September 2006 23:43
Unschuld: Adrian Leverkuehn
Ich frage mich, welchen Grad an Abneigung Sie gegen den Papst haben müssen, um ihm in böswilliger Weise Absichten wie „an der Lunte zu zündeln“ zu unterstellen!
Samstag, 16. September 2006 23:27
gelasius: Doritta: Reaktionen
Nicht verzagen! Wir können und müssen etwas tun.
Leserbriefe an die Redaktionen der großen Tageszeitungen und TV-Redaktionen, Protest-e-mails an die Botschaften der Türkei,Ägyptens,Pakistans, des Iran können beispielsweise zeigen, daß wir da sind und sagen :
jetzt ist Schluß, jetzt stehen wir auf und vertreten unsere Meinung laut und öffentlich.
Man könnte auch eine unterstützende Unterschriftenaktion für den Papst durchführen und veröffentlichen. Also – ans Werk ! Ich habe meine Botschafts-mails schon abgeschickt.
Samstag, 16. September 2006 23:19
Adrian Leverkuehn: Jetzt muß sich sogar ein Papst für etwas entschuldigen was er nie beabsichtigt hatte !
Woher wissen Sie denn daß der Papst gerade in Hinblick auf den (nach wie vor!) geplanten Beitritt der Türkei zur EU ein bißchen zündeln wollte?
Sind Sie sich da so hundertprozentig sicher?

Möglicherweise sollte man sich die Äußerungen Benedettos bezüglich der von ihm zynisch genannten Karikaturen noch mal durch den Kopf gehen lassen?!
Ein Papst der eine Rede hält nur um den Beitritt eines Landes zu einer politischen Vereinigung zu verhindern, handelt wohl ebenfalls zynisch!
Und ich sage das bewußt, im Hinblick auf die vielen Stimmen die meinen, damit (also mit der Reaktion der Türkei, die letztlich ja nur protestiert hat, was ja auch ihr gutes Recht ist!) sei ein EU Beitritt dieses Landes vom Tisch!

Sollte das die Intention der Papst Rede gewesen sein, sollte der Papst also mehr oder weniger berechnend das Feuer an die Lunte gelegt haben, dann wäre das in der Tat zynisch und der Papst nicht besser als eine gewisse dänische Zeitung!
Samstag, 16. September 2006 23:18
gelasius: A.Leverkühn
Armer Thomas Mann !
Sie vergessen zu erwähnen, wie sich die Araber und später die Osmanen ihr dann ach so gerechtes Reich erobert haben. Gab es da nicht wenigstens ein bißchen Gewalt? Wenn man die zeitgenössischen Berichte so mancher Eroberung im Mittelmeerraum liest,könnte man sogar zu der Auffassung gelangen, daß es ganz außerordentlich grausam zuging dabei. Hinterher war es für die Überlebenden, wenn sie sich denn zum Islam bekehrt haben, vielleicht ziemlich gerecht . Nur seltsam,daß sich alle nichtarabischen Mittelmeervölker von diesen wunderbaren Errungenschaften befreit haben und zum Christentum zurückgekehrt sind sobald sie konnten.
Samstag, 16. September 2006 23:11
Doritta: Reaktionen
So sieht also die Zukunft des Christentums in Europa aus:
Wahrscheinlich sterben wir ohnehin aus bzw. werden wir
von den Islamisten mundtod gemacht. Na toll! Ich wette, daß Europa in 100 Jahren weitgehend islamisiert ist. Die Reaktionen auf die Papstrede sind nur der Vorgeschmack darauf, was unter der Oberfläche brodelt. Jetzt muß sich sogar ein Papst für etwas entschuldigen was er nie beabsichtigt hatte !!!!!!! Welch
unfaßbare Beleidigung für ihn! Nur schade, daß in diesem Fall die gesamte christliche Welt nicht protestiert. Wie lau wir doch geworden sind! Aber etwas kann schon hier festgehalten werden: MIT DEM ISLAM WERDEN WIR ZU NOCH ZU RECHNEN HABEN.
Samstag, 16. September 2006 23:06
Adrian Leverkuehn: @ Vorposter
Der Islam war erstmal eine arabische Religion!
Und er hat erstmal für diese Araber eine Menge positives gebracht! Ähnlich wie Bismarck die Deutschen, hat Mohammed die Araber geeint! Mohammed war wie Bismark oder Garibaldi in Italien (im Unterschied aber zu Jesus) ein Staatsmann.
Die Gewichtung und die Mittel zu Erreichung von Gerechtigkeit unterscheiden sich im Islam und im Christentum gravierend!
Der Islam ist prinzipiell eine Religion die großes Gewicht auf das legt, was wir heute soziale Gerechtigkeit nennen würde. Die Mittel um das zu erreichen, sind im Islam quasi identisch mit der Idee des gerechten Herrschers, einer Idee die spätestens mit dem Tod Mohammeds und dem Streit um seine Nachfolge primäre Bedeutung bekam.
Der Islam hat den Arabern einmal eine nationale Einheit beschert, zum anderen Größe und Reichtum in Form eines Weltreichs, zum letzten aber vor allem eine durchaus einzigartige Idee von Gerechtigkeit, nämlich die der sozialen Gerechtigkeit und die Idee des gerechten Herrschers, beides Ideen die sich in Europa erst innerhalb vieler Jahrhunderte bis hin zu Arbeiterbewegung und Demokratie entwickeln musste!
Leider werden diese Leistungen des Islam kaum gesehen!
Alles wird eurozentristisch und christozentristisch betrachtet!
Das ist schade!
Samstag, 16. September 2006 22:34
Caelestius: Na klar!
Küng und Kuschel sind die Totengräber jeder vernünftigen BEschäftigung mit dem „wahren Islam“ – um den sollen wir uns ja bemühen, fordern regelmäßig muslim. „Geistliche“.
Wer auf kuschelige Thesen hereinfällt, wird auch den EINEN Satz des Papstes „böse“ finden, klar.
Aber der Islam ist was er ist: zu 80% Terror schon in den „ersten Tagen“! Brandschatzen, ausrotten jüdischer Stämme, morden, meucheln, listig und verschlagen.
Warum betrachten wir den Islam nicht endlich mal nüchtern-historisch? Hallo!!!!!!!!!! Das sind Fakten!!!!!!!!!!
Wenn die ihre eigen Geschichte nicht aufarbeiten können, ist das deren Problem. Wir dürfen ab heute nicht mehr schweigen und müssen den Muslims mal sagen, was sie für Dreck am Stecken haben – wir haben das jetzt – zumindest in Europa – lange genug an uns selbst geübt.
Jetzt gehts los: Ich lass mich nicht mehr betrügen – auch nicht von Küng und Kuschel: beide an einen Fallschrim hängen und über dem tobenden Muslim-Mob abwerfen. Mal sehen, wie weit sie kommen mit ihrem Freide, Freude, Weltethos und „der Islam, ist lieb“-Geschwafel!
Samstag, 16. September 2006 22:26
Athanasius: Ist der Islam dem Christentum unterlegen?
Ja!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Samstag, 16. September 2006 22:22
Adrian Leverkuehn: @ Vorposter
Haben Sie das Buch „Der Islam“ von Küng gelesen?
Es ist sehr gut! Da gibt es nix dran zu rütteln!
Von seiner Trilogie der drei monotheistischen Religionen ist es meiner Ansicht nach das beste! (Das schlechteste ist das über das Judentum!)
Küng hat sehr wohl Ahnung! Was er schreibt ist fundiert und durchdacht!
Samstag, 16. September 2006 22:21
ist eine Leberwurst die beleidigt ist!!!
Samstag, 16. September 2006 22:14
Caelestius: Hans Küng hat ein Problem
… eine Hand voll Tübinger Leute (überwiegend alte Omas, ein paar immer-lächelnde arabische Studenten und ein Studierendenpfarrer) klatschen ihm beständig Beifall.
Nur, was noch keiner weiß: Küng hat keine Ahnung, wovon er in seinen Büchern so vollmundig schreibt: Er kann den Koran noch nicht einmal in der Originalsprache lesen, schreibt aber munter ne Einführung in dem Isalm!
Küng kann nur an Rom rummmeckern und motzen, aber er ist ebenso wie sein Nacholger bei der Welt-Ekel-Stiftung inkompetent und läßt sich seine Bücher von Hiwis und Assistenten zusammenschmieren.
Das muß mal gesagt werden.
Und dann nimmt sich Hänschenklein auch noch die Frechheit heraus, Bene zu kritisieren – das doch nur, weil er, der große KüngelKüng nicht voher als Islamexperte von Bene um seine Meinung gebeten worden ist.
„Purer Neid“, das stimmt schon.
Samstag, 16. September 2006 22:13
Parzifal: Wer ist Volker Beck ?
War das nicht der den Ihre Gesinnungsgenossen damals in Moskau glatt umbringen wollten?
Da konnte man dann deutlich erkennen wie sehr sich die Pius Leute von Gewalt distanzieren!
Von daher: Sie haben mehr mit den Fanatikern des Nahen Ostens geimein, als Ihnen lieb sein kann.

Mal ne andere Frage! Kennen Sie einen Dr. Yavuz Özoguz?
Was fällt Ihnen dazu ein?
Wie kann es sein daß kreuz.net quasi die Leute hochpäppelt die heute gegen den Papst demonstrieren und ihm vielleicht sogar mit dem Tode bedrohen?
Oder hatten Sie damit ein Problem als Özoguz hier Gewalt gegen Beck verteidigt hat?
Ich kann mich nicht erinnern!

Kehren Sie erst mal den Bockmist vor Ihrer eigenen Haustüre zusammen, Sie Haßprediger!
Samstag, 16. September 2006 21:58
Bruder Theophil: Fast unbekannte Menschen…
bezeichnete Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck die Papst-Äußerungen als »merkwürdig einseitig und geschichtsblind«.“

Wer ist Volker Beck ?
Samstag, 16. September 2006 20:08
Malachias †: @Karl Murx
Ihre Entdeckungen sind ja hochinteressant…!

Haben Sie das allein herausgefunden oder haben Sie etwas darüber gelesen? Falls letzteres der Fall sein sollte, wären Sie so nett und könnten Sie uns mitteilen, wo?
Samstag, 16. September 2006 18:23
gelasius: Aufstehen !
Jetzt wird es Zeit, aufzustehen und Flagge zu zeigen.
Lassen wir uns unsere Redefreiheit nicht nehmen und unterstützen wir den Heiligen Vater.
Schreiben wir massenhaft e-mails an die Botschaften der Türkei,Ägyptens, des Iran und Pakistans und protestieren gegen die gelenkten Haßausbrüche der tobenden Islamistenhorden.
Was nun Herrn Küng angeht, so hat er jetzt auch noch für den Letzten öffentlich seinen schlechten Charakter demonstriert und mit seiner Aussage zu den „ Grenzen des Theologen Ratzingers“ gezeigt, daß das Motiv all seiner Kritik der blanke, schiere, primitive Neid ist.
Vielleicht sollte man auch ihn mit Post bedenken ?
Ich habe meine Meinung der türkischen Botschaft schon mitgeteilt und hoffe, daß viele das auch tun.
Samstag, 16. September 2006 16:34
Karl Murx: @Otterbeck: Was hatte mein Einwand mit Existenzialismus zu tun?
Meine Frage war, ob Bendikt XVI. genauso antitrinitarisch wie der Islam sei.
Wenn sie beweisen können, daß die Frage 47) des Kompendiums mit dem, was die Allerheiligste Dreifaltigkeit ist, völlig übereinstimmt, gibt es kein Problem. Hier ist der Stein des Anstoßes:

47. Wer ist der Heilige Geist, der uns von Jesus Christus geoffenbart worden ist?

243-248

Er ist die dritte Person der heiligsten Dreifaltigkeit. Er ist ein und derselbe Gott mit dem Vater und dem Sohn. Er „geht vom Vater aus“ (Joh 15, 26), der als Anfang ohne Anfang der Ursprung des gesamten Lebens der Dreifaltigkeit ist. Er geht auch aus dem Sohn hervor (Filioque), weil der Vater ihn dem Sohn als ewiges Geschenk mitteilt. Vom Vater und vom Mensch gewordenen Sohn gesandt, führt der Heilige Geist die Kirche „in die ganze Wahrheit“ (Joh 16, 13).

Frage: Seit wann ist der Hl.Geist eine Gabe des Vaters and den Sohn? Dem Vater kommen drei trinitarische Notionen zu: 1) aktive Zeugung – 2) aktive Hauchung – 3)Prinzip ohne Prinzip

Dem Sohn kommen zwei zu: 1) passive Zeugung – 2) aktive Hauchung.

Dem Geist kommt nur eine Notion zu: er ist die passive Hauchung!

Würde der Sohn außerhalb der Zeugung den Hl.Geist als Gabe empfangen, müßte der doch eine Notion des passiven Behauchtwerdens aufweisen. Welches Wortmonstrum,

Die Zeugung des Sohnes wäre dann auch nicht vollkommen, wenn er vom Vater innerhalb dieser Zeugung nicht die aktive Hauchkraft mitgeteilt bekäme.
Samstag, 16. September 2006 16:26
r.ruhrgebietler: er kann nichts mal im gleichen Atemzug genannt werden, so nichtig ist er!
…da nach Lehrmeinung der hlg.rk. Kirche nur sie alleine die seeligmachende und zu Gott führende ist.

Und damit ist alles gesagt was zu sagen und zu diskutieren gibt – und wie es Gott alleine gefällt. Das hat ja bekanntlich nichts mit dem persönlichen Gefallen der einzelnen Seelen zu tun. Egal wie wichtig sie sich halten – hier oder sonst wo.

Deo Gratias!
Samstag, 16. September 2006 16:22
Malachias †: @Dr. Otterbeck
Wer aber war der „Übergangspapst“? Erst dieser –- oder doch der, der ihn zum Kardinal erhob??
Weder noch! Der „Übergangspapst“ war in meinen Augen Pacelli/Pius XII., der schon stark apostatische Züge (das natürliche Leben von Juden wird höher bewertet als das übernatürliche Leben von [potenziellen] Christen) an sich trug und bei dem es somit schon sehr sehr fraglich ist, ob er Papst war.

Was die Nachfolger betrifft, ist so gut wie sicher, dass sie es nicht waren/sind…
Samstag, 16. September 2006 15:35
Dr. Otterbeck: placet iuxta modum
@Heger

Die Türkei ist wahrscheinlich seit dem 12.09.2006 aus der EU „raus“ und der Gottesbezug kommt nach der Abdankung Chiracs 2007 in den EU-Verfassungsvertrag „rein“. Da riskiere ich eine mittelschwere Wette.

@Montfalcone
In diesem Sinne nämlich ist B XVI durchaus „Politiker“. Im 17. Jh. meinte man mit „politicanti“ die Papstkandidaten, die den Monarchien zu Willen sind. In dieser Hinsicht ist Benedetto sicherlich Mega-Eiferer (Weg mit der Tiara! Die trägt nur noch Petrus am 29. Juni im Petersdom); aber im Kontext der „neueren Päpste“ (wie Dignitatis Humanae die Linie seit Pius IX. auszieht) ist er eben doch Diplomat. Die u.U. bewusst „fahrlässige“ Interpretierbarkeit war sicherlich nicht so „naiv“ wie Herr Ring-Eifel (KNA) meinte kommentieren zu müssen.

@Malachias
Die „Weissagungen“ wurden trotz ihrer zweifelhaften Herkunft noch in einem Papstbuch der 1920er Jahre pflichtschuldigst abgedruckt. Im Kommentar wurden die Zweifel daran zwar mitgeliefert, aber seit Pius VI. hatten diese Benennungen beträchtliche Eigendynamik entwickelt. In der Spur dieser „Eigendynamik“ geben sie vielleicht Anregungen zur Interpretation. Tatsächlich geht eine bestimmte Erscheinungsform des Papsttums zu Ende, eine „neue“ Form tut sich auf (eigentlich schon seit Pius XII., der seine universale Vaterschaft heftig empfand). Wer aber war der „Übergangspapst“? Erst dieser –- oder doch der, der ihn zum Kardinal erhob??
Samstag, 16. September 2006 15:15
@Dr. Otterbeck:
Also, das „gloria olivae“ (Ehre/Ruhm der Olive) lässt sich ja nun ganz verschieden interpretieren. Ich bin an sich der Meinung, dass die von meinem Namensgeber für die letzten Päpste in seiner Liste verwendeten Symbolnamen durchaus auf alle Konzilspäpste, teilweise auch schon für ihre Vorgänger (nach Pius X.) passen: Jedenfalls auch die Interpretation von „gloria olivae“ im Sinne von „Freund des Judentums“ oder auch „Friedensfreund“/Pazifist“
Die Tatsache, daß die Liste von „Malachias“ zu Ende geht, muss kein Hinweis auf ein zu erwartendes Weltende sein, es kann auch ein Hinweis auf die zu Ende gehende Ära des „petrinischen Zeitalters“ (Franz Rosenzweig) sein, in dem es ein Papsttum gibt/gab…!

Die „evangelischer“ (kerygmatischer) Amtsauffassung“, von der Sie sprechen – ich würde sogar von „[fett]evangelisch-kerygmatischer Theologie„ sprechen, deutet ebenfalls in diese Richtung:Ablösung der petrinischen Ära durch eine paulinisch-johanneische. Auch die von Roncalli bis Wojtyla gewählten Papstnamen deuten ja ganz in diese Richtung…

@Montfalcone:typischen antisemitisch-sedesvakanzlerischen Psychopathologie. Das ist keine Rhetorik; man lese sich diesen Kram doch mal durch; das sind Textbuchfälle für Schizophrenie
Bitte bringen Sie Beweise! Rumpolemisieren und Diffamieren kann jeder und tut vor allem der, der keine Argumente hat.
Das ist definitiv nicht christlich![fett]
Samstag, 16. September 2006 15:07
Dr. Christoph Heger: Richtig, Dr. Ottebeck!
der Papst hat in Regensburg an Mariä Namensfest ein Zeugnis für Wahrheit und (!) Vernunft abgelegt. Damit hat er am 12. September auch auf den 11. September geantwortet.

Ich freue mich, mit Herrn Dr. Otterbeck einmal einer Meinung sein zu können.

Angesichts der unerhörten Äußerungen selbst im EU-Beitrittskandidat Türkei ist jedes Herummäkeln an den (sachlich zutreffenden) Äußerungen des Papstes ein abgeschmackter Mangel an Rückgrat.

Salih Kapusuz, ein stellvertretender Vorsitzender der Partei des türkischen Premierministers Recep Tayyip Erdogan seinen Senf mit folgender charmanter Sentenz ab:

„Benedikt, der Autor solcher unglücklichen und unverschämten Bemerkungen ist dabei, in die Geschichte einzugehen für seine Worte – er wird in die Geschichte in derselben Weise eingehen wie Hitler und Mussolini.“

Mehr hier.

MfG
Christoph Heger
Samstag, 16. September 2006 14:56
Montfalcone: @ Dr. Otterbeck
Na, ob ich den Hl. Vater wirklich zu den moderati tun würde? Jedenfalls ist es, so wie Sie jetzt das Gespräch rahmen, insofern berechtigt, als daß es keinen Widerspruch zwischen ecclesiaund scientiagibt, geben kann, wie er immer wieder dargelegt hat; das ist es ja eben – die ecclesia semper triumphans ist kein Häufchen verhuschter Ewiggestriger. Sie ist auch und immer Kirche in der Welt, alles Andere wäre weder dem Auftrag noch der Tradition gemäß. Und niemand hat das so gut formuliert wie der Hl. Vater. Das heißt aber, in der Welt sein, jedoch nicht, ihr zu dienen. Deswegen sind klare Aussagen und klare Standpunkte nötig und willkommen, auch zu solch einem hohen Preis wie jetzt – er hat ja wirklich seine eigene Sicherheit gefährdet, um die Wahrheit zu sagen. Daß andererseits Gefährdungen minimiert werden müssen, ist selbstverständlich; daher auch die „Entschuldigung“, aber es heißt nicht, machiavellistisch zu sein, wenn man diese richtig einordnet…
Samstag, 16. September 2006 14:41
Dr. Otterbeck: Schon möglich, Montfalcone!
Joseph Ratzinger ist immerhin Vollprofi; und auch „Politiker“ (wenn man die Unterscheidung des 17. und 18. Jh. der Papsthistorie noch anwenden darf); „Zelant“ (wie J P II) ist jemand, der sich in die Ahnenreihe Benedikt XIV. – Benedikt XV. stellt, eher weniger.
Samstag, 16. September 2006 14:31
Montfalcone: Ich bleibe bei…
… einkalkuliert!
Samstag, 16. September 2006 14:27
Dr. Otterbeck: Einkalkuliert?
Wohl eher: riskiert; das Thema Gott-und-die-Vernunft hätte aber wohl kaum effektiver etabliert werden können.
Samstag, 16. September 2006 13:48
Montfalcone: Diplomatisches Bedauern…
… ist ja auch in Ordnung; anders geht es ja wohl auch nicht. Auch das war vorher sicher einkalkuliert, und es ist dem Hl. Vater von den hardlinern auch nicht übelzunehmen. Das gehört einfach dazu. Von der Wichtigkeit, Angemessenheit und dem Segensreichtum der Vorlesung nimmt das keinen Deut weg. Der Hl. Vater wurde in seiner Promotionsphase „Goldmund“ genannt – natürlich nicht wegen Hesse, sondern wegen dem Kirchenvater Hl. Joh.s Chrysostomos. Diesen Spitznamen hat er sich wieder einmal redlich verdient und den Glanz seines rhetorischen Schwertes aufpoliert – ist es zuviel gesagt, daß man den Eindruck bekommt, er schreite, auf seine ganz eigene Art, in Richtung Heiligkeit…?
Samstag, 16. September 2006 13:43
Sulpicius: Papst bedauert Äußerungen über Islam
Papst Benedikt XVI. hat Missverständnisse nach seinen umstrittenen Äußerungen zum Thema Islam und Gewalt bedauert. Das sagte der neue Kurienkardinal Tarcisio Bertone am Samstag in Rom. Der Papst sei „extrem betrübt“, dass „einige Passagen“ seiner Rede in Regensburg die Gefühle von Moslems verletzt hätten.
Samstag, 16. September 2006 13:30
Montfalcone: Kritik am Hl. Vater in dieser Zeit…
… ist nun wirklich ein Zeichen von abgrundtiefer Dummheit, Verbohrtheit, oder gar der typischen antisemitisch-sedesvakanzlerischen Psychopathologie. (Das ist keine Rhetorik; man lese sich diesen Kram doch mal durch; das sind Textbuchfälle für Schizophrenie.) Besser als Dr. Otterbeck kann man es nicht sagen, gerade was Küng/Beck anbetrifft, wobei: dem Hl. Vater die Möglichkeit der Vorlesung als Diskursform absprechen zu wollen, ist ahistorisch und abseitig. Daß es gelingen kann und besonders sinnvoll ist – geradeweil es in solch einem Kontext sehr viel besser ging als in einer Predigt etwa –, haben wir doch gerade gesehen.
Samstag, 16. September 2006 13:27
Dr. Otterbeck: Sulpicius
Da sollte man erstmal den Wortlaut abwarten. In der Sache selbst ist doch gar nichts zurückzunehmen.
Samstag, 16. September 2006 13:25
Sulpicius: Papst entschuldigt sich
Papst Benedikt XVI. hat sich nach Angaben des Vatikan für seine umstrittenen Äußerungen zum Islam entschuldigt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Samstag, 16. September 2006 13:23
Dr. Otterbeck: @Malachias
Wenn Ihr Name dem Malachias der mutmaßlich gefälschten Weissagungen entlehnt ist, dann rechnen Sie doch sowieso schon damit, dass „gloriae olivae“ eine jüdische Unterwanderung der Kirche und „zwingend“ den baldigen Weltuntergang anzeigt?? Das Gegenteil ist der Fall. B XVI beendet die Epoche der (ggü. weltlicher Herrschaft) defensiven Päpste und eröffnet, in der Spur seiner Vorgänger, eine Ära „evangelischer“ (kerygmatischer) Amtsauffassung; und das, zu Ihrem Verduss: in nomine Domini.
Samstag, 16. September 2006 13:09
Malachias †: Hans Küng hat recht: Das war ein Fehler!
Auch wenn Hans Küng wie Joseph Ratzinger unfehlbar verkündete katholische Dogmen (Unbefleckte Empfängnis und leibliche Himmelsaufnahme Mariens, Unfehlbarkeit des Papstes) ablehnt, wird man ihm (und Volker Beck) an der Stelle recht geben müssen:

Während Ratzinger/B16 bei seinem vorletzten Deutschlandbesuch das Talmud-Judentum noch mit Synagogenbesuchen beehrte, schießt er nun– ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der noch meinte, den Koran küssen zu müssen, den er aber trotz dem für beatifikabel hält –mit mittelalterlichen Zitaten auf den Islam und dies vor dem Hintergrund massiver Bedrohung und gewaltsamer Übergriffe Israels und der USA auf islamische Staaten…
Er soll sich was schämen!!!
Samstag, 16. September 2006 12:52
Dr. Otterbeck: Murx, der Existenzialist im Gewande des Exorzisten;
der Papst hat in Regensburg an Mariä Namensfest ein Zeugnis für Wahrheit und (!) Vernunft abgelegt. Damit hat er am 12. September auch auf den 11. September geantwortet. Das war mutig, beherzt und auf milde Weise sogar provokativ. Es sollte sicherlich eine gelehrte Provokation im Raume der Wissenschaft bleiben. Wenn das Feinde der Vernunft im Namen der Religion zu Hasspredigten nutzen: Das musste diesmal riskiert werden. Die rhetorische Abfederung des Manuel-Zitats war vielleicht nicht unmissverständlich genug, aber gegen Umdeutungen musste sich Joseph Ratzinger auch im „eigenen“ Lager immer wehren. Trotzdem kann er nicht schweigen. Bereits die Differenzierung zwischen „frühen“ und „späten“ Suren des Koran lässt Fanatikern die Zornesröte ins Gesicht steigen, ganz so wie das „für alle“ im deutschen Messtext („NOM“) diesseits der Alpen. Darauf kann man nicht endlos Rücksicht nehmen. Ich bleibe bei meiner Wertung: Diese Vorlesung markiert den Anfangspunkt für das große Thema der nächsten Jahre. Den Zorn islamischer Integralisten darf man aus Liebe zur Vernunft „in Kauf nehmen“, um den Schatz im Acker zu erwerben. Irgendwie auch niedlich, dass sich der schwule Beck und Küng jetzt „am Hindukusch“ gegen den Papst echauffieren.
Samstag, 16. September 2006 12:32
Karl Murx: Das ist keine Frage von unterlegen, oder überlegen!
Das ist eine Frage von wahr und falsch!

Wie auch immer, ein falsches, häretisches Christentum ist dem Islam sicherlich unterlegen.

Diese Häresien kann man leicht dem KKK und seinem neuen Kompendium entnehmen. Siehe die Frage 47 des Kompendiums zum Ausgang des Hl.Geistes.

Da dort behauptet wird, der Hl.Geistes gehe vom Vater zum Sohn aus, was damit den Sohn dem Vater subordiniert, ist diese mehrfach verurteilte antichristliche Häresie manifest.
Samstag, 16. September 2006 12:07
Pünktchen: Sulpicius; Dr. Otterbeck;
Der Regensburger Vortrag von Papst Benedikt XVI. ist auf der Vatikanseite veröffentlicht! Es sind dort auch die englische und italienische Übersetzung abzurufen! Es wäre zu wünschen, daß der Vatikan auch eine arabische und eine türkische Übersetzung bereitstellt, denn in den Ländern der gelenkten religiösen Erregung wird zum Teil die Veröffentlichung des Vortrages unterdrückt! So ist z.B. im mehrheitlich muslimischen Kaschmir die Polizei ausgerückt, um Zeitungen zu beschlagnahmen, die über die Rede berichtet haben.
Samstag, 16. September 2006 11:56
Dr. Otterbeck: Ist Ratzinger dem Küng unterlegen?
Endlich, endlich kann Hans Küng, unisono mit Volker Beck, mal wieder was gegen den Papst und zugunsten seiner eigenen grenzenlosen Erkenntnis vortragen. Paul Badde hat mit Recht daran Zweifel geäußert, ob ein Papst überhaupt Vorlesungen halten soll. Das ist möglicherweise ein Problem; aber dieses eine Mal genügt auch. Jeder, der jetzt ängstlich zurückzuckt und meint, die Sache sei dem Papst aus dem Ruder gelaufen, der irrt. Ein gewisses provokatives Element war im Thesenanschlag zu Regensburg durchaus beabsichtigt, in komprimierter Form: Und in mehrere Richtungen. Auch der „späte Ratzinger“ („Abschiedsvorlesung??“) ist seinen Kritikern immer noch haushoch, turmhoch überlegen. Denn er zwingt nicht nur dem Islam eine „Reformation“ auf, auch der „Aufklärung“. Das ist es, was in Regensburg passiert ist, ein neues Leitmotiv ist da:Aufklärung für alle, mittels der katholischen Wahrheit. Also nicht: Religion in den Grenzen der praktischen Vernunft, sondern Vernunft auf dem weiten Felde der Ehre Gottes. Diese Vorlesung hat ein Resumee aus 2000 Jahren gezogen und ein neues Kapitel eröffnet. Das werden besonnene Vertreter des Islam wie der Moderne noch ausloten. Hoffentlich kann Rom schnell den definitiven Text herausbringen.
Samstag, 16. September 2006 11:46
Sulpicius: Nicht gelesen, aber kommentiert
Der Chef des staatlichen Religionsamtes in der Türkei, der Benedikt XVI. scharf kritisierte, hat den Text der Ansprache nicht einmal gelesen.

Der Chef des staatlichen Religionsamtes in der Türkei, Ali Bardakoglu, hat zugegeben, die umstrittene Rede von Papst Benedikt XVI. nicht vollständig gelesen zu haben. Seine scharfe Kritik am Papst habe er auf der Basis von Pressemeldungen über die Äußerungen von Benedikt formuliert, sagte Bardakoglu der Zeitung „Hürriyet“ vom Samstag. Nun werde er sich den vollständigen Text aus dem Deutschen übersetzen lassen.

Ein „Hürriyet“ -Kolumnist warf Bardakoglu deshalb Nachlässigkeit vor und kritisierte auch die scharfen Reaktionen in anderen Teilen der islamischen Welt. Bardakoglu hatte in den vergangenen Tagen eine Entschuldigung vom Papst verlangt und dem Oberhaupt der katholischen Kirche eine „ Kreuzfahrermentalität“ vorgeworfen.

Quelle: „Österreich“
Samstag, 16. September 2006 11:35
Pünktchen: Islam und „das Märchen der islam. Toleranz“
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Im heutigen FAZ-Feuilleton findet sich ein lesenswerter zweiseitiger Artikel des Greifswalder Althistorikers Egon Flaig zu den kriegerischen Aspekten des Islam. Er hat sich in den vergangenen Jahren wissenschaftlich mit dieser Frage beschäftigt und kommt zu dem Ergebnis, daß die Weiterverbreitung des Märchens von der „islamischen Toleranz“ diejenigen muslimischen Intelektuellen behindere, „die ernsthaft an jener Reform des Islam arbeiten, die im 19. Jahrhundert so erfolgversprechend begann. Denn er beraubt sie der Chance, eine Vergangenheit zu überwinden, die ansonsten zur abscheulichen Gegenwart zu werden droht.“ Diese Vergangenheit ist gewalttätig durch und durch; selbst die christlichen Kreuzzüge sind hilflose Antworten auf den Dschihad gewesen, dessen Endziel die Welteroberung ist.

Lautete der Missionsauftrag Jesu, alle Völker zu bekehren, ihnen aber ihre politische Ordnung zu lassen, so besteht das Ziel des Islam darin, alle Nichtmuslime politisch zu unterwerfen, ihnen aber ihre Religion zu lassen, falls es Buchreligionen sind.“

Die islam. Toleranz gegen Andersgläubige läuft auf eine Apartheid hinaus, in denen „Dhimmi“, Unterworfene, Menschen minderen Rechtes sind! Was das im einzelnen heißt, bitte im Artikel nachlesen! Selbst andersgläubige Mehrheiten (!) wurden auf diese Weise kolonisiert und dann islamisiert.

Der Islam versteht den Dschihad als Erfüllung eines universalen göttl. Auftrages zur Unterwerfung der Menschheit unter den Herrschaftsanspruch d. Islam.
Samstag, 16. September 2006 11:35
Maurice Corvisier: Oriana Fallaci +
„(…). Unsere kulturelle Identität ist deswegen genau umrissen. Sehr präzise. Und auf keinen Fall bezieht sie die moslemische Welt mit ein, auf keinen Fall lässt sie einen Einfluss zu, und seit zweitausend Jahren beruht sie auf einer Religion, die christliche Religion heißt. Einer Kirche, die katholische Kirche heißt. Eine Kirche, die uns mehr geformt hat, als uns lieb ist. Nehmen Sie mich zum Beispiel. »Ich bin Atheistin, ich bin antiklerikal, ich bin ein Freigeist, ich habe nichts mit der katholischen Kirche zu tun«, sage ich gewöhnlich. Und es ist wahr. Aber nur die halbe Wahrheit. Denn, ob es mir gefällt oder nicht, ich habe damit zu tun. Verdammt, und wie! Und wie könnte es anders sein? Ich bin in einer Landschaft voller Kirchen, Klöster, Christusfiguren, Madonnen, Heiliger und Kreuze geboren. Die erste Musik, die ich gehört habe, als ich auf die Welt kam, war Glockenläuten. Das Glockenläuten von Santa Maria del Fiore, das, als-das-Zelt-dort-stand, vom Geschrei des Muezzins übertönt wurde. Mit dieser Musik, in dieser Landschaft, mit dieser Sprache, der Kultur dieser Kirche, vor der sich sogar große Geister wie Dante Alighieri und Leonardo da Vinci und Michelangelo und Galileo Galilei verneigt haben, bin ich aufgewachsen. Durch sie habe ich gelernt, was Bildhauerei ist, Architektur, Malerei, Poesie, Literatur, was Schönheit und was Wissen sind. (…).“

Oriana Fallaci: Die Wut und der Stolz, 2004, S. 146 f.

Sehr empfohlen!
Samstag, 16. September 2006 11:34
Aurelius: @ Sulpicius
Nun, falls die das überhaupt können, wollendie das ja nicht.
Samstag, 16. September 2006 11:33
jolie: die mohammedaner haben schon recht mit
ihrer enttäuschung. erst küsst ein papst den koran, und jetzt übt der nachfolger kritik an ihrer religion. da soll man noch durchblicken.
ein schönes wochenende wünscht
euer jolie
Samstag, 16. September 2006 11:02
Sulpicius: Von der Redaktion entfernt
Samstag, 16. September 2006 10:32
Cato: Islamismus
Die Kritik an den Worten des Hl. Vaters kommt im Wesentlichen aus den Ländern der islamischen Welt, in denen fundamentalistische Bewegungen die öffentliche Meinung dominieren. Die Führungseliten dieser Bewegungen können auf eine breite z.T. ungebildete Anhängerschaft zählen und versuchen dabei in ihren Machtfantasien jene Expansionsdynamik des Islam wieder zu entfachen, die das christliche Abendland wiederholt gefährdet hat (Tours und Portiers 732, Lepanto 1571 oder Wien 1683).
Angesichts der Reaktionen auf die, aus dem Zusammenhang gerissenen Zitate des Hl. Vaters, wird man sich die Frage nach der angemessenen Reaktion in der westlichen Welt stellten müssen, insbesondere in Hinblick auf die Berichterstattung in den Medien (siehe diese Meldung!). Verbunden damit ist allerdings die wichtigere Frage, in wie weit wir im Westen tatsächlich noch in der Lage sind, trotz der misslungenen Aufklärung des 17. und 18. Jh. und der ihr innewohnenden Dialektik, unsere christlich – abendländischen Wurzeln, gegen die zunehmende islamistische Bedrohung, wie sie in diesen Reaktionen zum Ausdruck kommt, zu verteidigen.
Samstag, 16. September 2006 10:24
ExBochumer †: Papst Küng I.
Dieser Herr spielt sich mal wieder auf. Hat er noch nicht genug Publicity gehabt?
Samstag, 16. September 2006 10:23
Aurelius: Islamisierung der ehemals christlichen Welt
Es geht doch gar nicht darum, was der Heilige Vater gesagt hat. Es ist meiner Meinung nach auch zu bezweifeln, daß die islamischen Religionsführer die Worte des Papstes überhaupt gelesen haben. Und wenn ja, dann haben sie diese wohl bewusst falsch verstanden.

Es geht doch nur darum, diese Gelegenheit zu nutzen und Moslems in aller Welt gegen die ehemals christliche Welt aufzuhetzen –- und das, wie man sieht, mit immer mehr Erfolg. Man kann die derzeitige Hetze gegen Papst Benedikt durchaus im Zusamenhang mit der Hetze aufgrund der Mohammed-Karrikaturen sehen. Im selben Zusammenhang steht die weite Ablehnung, einen Gottesbezug in die auf Eis gelegte europäischje Verfassung einzuarbeiten.

Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die erste Kirche brennt.

Und wenn wir so weiter machen, ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis ein christlicher Feiertag durch einen islamischen ersetzt worden ist (Vertreter der „Grünen“ in Deutschland haben das ja schon bei mancher Gelegenheit lauthals gefordert).

Solange die Christen in Europa auf der Welt sich nicht zu ihrem Christentum bekennen und auch dahinter stehen, solange christliche Werte mit Füßen getreten werden und durch political correctness ersetzt werden, solange noch mehr Kopftücher unser Straßenbild zieren, solange die längst überfällige Leitkulturdebatte nicht mit Nachdruck geführt wird, ist das einst christliche Europa zum Tode verurteilt.

Aber Hauptsache man öffnet der Tükei die Tür zur EU.
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