Dem Vatikan scheint die in moslemischen Ländern aufgeflackerte Empörung über die Rede des Papstes in Regensburg nicht mehr geheuer zu sein. Das Dementi von Kardinal Bertone.
(kreuz.net) Angesichts der moslemischen Reaktionen wegen einiger Abschnitte im Vortrag des Heiligen Vaters
Benedikt XVI. an der Universität Regensburg und der Klarstellungen und Präzisierungen die bereits vom
Direktor des Pressesaals des Heiligen Stuhls erfolgt sind, möchte ich folgendes anfügen.
– Die Haltung
des Papstes zum Islam ist unzweideutig jene, die im Konzilsdokument ‘Nostra Aetate’ ausgedrückt wird:
„Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen
und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen
gesprochen hat.
Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen,
so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft.
Obwohl sie
Jesus nicht als Gott anerkennen, verehren sie ihn dennoch als Propheten. Sie ehren seine jungfräuliche
Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen.
Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes,
an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung
und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten“ (Nr.3)
– Die Option des Papstes für den
interreligiösen und interkulturellen Dialog ist ebenso unzweideutig. Am 20. August 2005 hat er bei seiner
Begegnung mit Vertretern einiger moslemischer Gemeinschaften in Köln gesagt, daß der Dialog zwischen
Christen und Moslems „nicht auf eine Saisonentscheidung reduziert“ werden dürfe.
Er fügte hinzu: „
Die Lektionen der Vergangenheit müssen uns davor bewahren, die gleichen Fehler zu wiederholen. Wir wollen
Wege der Versöhnung suchen und lernen, so zu leben, daß jeder die Identität des anderen respektiert.“
– Zum Urteil des byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaeologus, das er in seinem Regensburger Vortrag
erwähnte, hatte und hat der Heilige Vater in keiner Weise die Absicht, sich diese Aussage zueigen zu
machen.
Vielmehr verwendete er das Zitat nur als Ausgangspunkt, um in einem akademischen Umfeld und ihm
Rahmen einer vollständigen und sorgfältigen Lektüre des Textes, einige Gedanken zur Frage der Beziehung
zwischen Religion und Gewalt im allgemeinen anzustellen und mit einer klaren und radikalen Ablehnung der
religiös motivierten Gewalt zu beschließen, von welcher Seite sie auch kommen könnte.
In diesem Zusammenhang
lohnt es sich daran zu erinnern, was Benedikt XVI. kürzlich in der Erinnerungsbotschaft zum 20. Jahrestag
des interreligiösen Friedensgebetstages gesagt hat, den sein geliebter Vorgänger Johannes Paul II. im
Oktober 1986 in Assisi wollte:
„…Gewaltäußerungen können nicht den Religionen als solchen zugeschrieben
werden, sondern den kulturellen Grenzen, innerhalb derer diese Religionen gelebt werden und sich in der
Zeit entfalten…
Tatsächlich gibt es in allen großen religiösen Traditionen Zeugnisse des innigen
Bandes zwischen Gottesbeziehung und Liebesethik.“
– Es hat dem Heiligen Vater darum sehr leid getan,
daß einige Abschnitte seines Vortrages als Verletzung der Sensibilität moslemischer Gläubiger aufgefaßt
werden konnten und auf eine Art interpretiert wurden, die den päpstlichen Absichten ganz und gar nicht
entsprachen.
Auf der anderen Seite hat der Papst die westliche Kultur angesichts der eifrigen Religiosität
der moslemischen Gläubigen ermahnt, „die Verachtung Gottes und den Zynismus“ zu vermeiden, „der die Verächtlichmachung
des Heiligen als ein Recht der Freiheit betrachtet“.
– Der Papst wiederholt seinen Respekt und seine
Achtung für jene, die den Islam bekennen und wünscht sich, daß sie in der Lage sein werden, seine Worte
im richtigen Sinn zu verstehen, damit dieser nicht leichte Augenblick schon bald überwunden und das Zeugnis
für den „alleinigen Gott, den lebendigen und in sich seienden, den Schöpfer Himmels und der Erde, der
zu den Menschen gesprochen hat“ verstärkt werde und ebenso die gemeinsame Arbeit für eine Verteidigung
und Förderung „der sozialen Gerechtigkeit, der moralischen Werte, für den Frieden und die Freiheit aller
Menschen“ (Nostra Aetate, Nr. 3).
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38 Lesermeinungen
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#38 franco.felice 19:19:38 | Sonntag, 17. September 2006
Isistochter! Nun, die Isistochter wird es wissen. Wurde ihre Mutter doch schon vor mehr als 4000 Jahren
verehrt, scheint also mystischeren Zeiten entsprungen zu sein. Doch in Bezug Jesu Leben und Kreuzestod
von einem Märchen zu sprechen berechtigt die Herkunft aus kuhgehörnter Familie alleine auch nicht. Und
noch en passant die Mutter Jesu zu beleidigen kann man sich Christen gegenüber natürlich erlauben. Muslime
wären da nicht ganz so nachsichtig, wie sich gerade mal wieder gezeigt hat. Wer Jesus tatsächlich war,
lassen u. a. auch diese, seine Worte ein wenig erahnen: „Wahrlich ich sage euch, ehe Abraham war, war
ich“. Damit wollte er uns etwas mitteilen, über das nachzudenken auch die Tochter der antiken Mutter
jede Ursache hätte. Und – spricht so einer, dessen Leben und Wirken Isis Tochter als Synonym für Märchen
heranzieht? Nein! Aber Jesus muss abgewrackt werden: Damit die Regierenden ungerührt die Ungerechtigkeiten
in unserem Gefüge vergrößern können. Damit eine Partei mit seinem Kürzel nicht zu seiner Lehre stehen
muss. Damit die Reichen ohne jegliche Skrupel ihre Gewinne fast steuerfrei heimfahren und ungerührt ihre
Arbeitnehmer, die ihnen den Reichtum brachten, in Hartz4 entlassen können: und … damit Menschen im
Uterus, die Kleinen die Jesus ohnehin so am Herzen lagen, noch skrupelloser vernichtet werden können
usw. usw.!
#37 thaddaeus06 14:23:15 | Sonntag, 17. September 2006
@isistochter Hab ich richtig verstanden? Von der Gottheit Jesu zu reden ist Kinderkram und weltfremd?
Dann wollen wir uns freuen, endlich jemanden Erwachsenen gefunden zu haben, der die Isis aus dem Karnevalskostüm
herausführt. Gruß Johannes www.fkjesu.de
Ad daughter of isis Genauso wie die Grimms-Märchen eine immanente Wahrheit enthalten, die freilich erst
eine tiefere Analyse ergibt, so ist es auch sinnvoll, anzunehmen, dass Gott in Jesus Fleisch geworden
ist, dass er sich in Jesus, seinem Tun und Sprechen, p e r s o n a l i s i e r t hat. Die anderen von
Ihnen postulierten „Wahrheiten“ wie „uneheliches Kind“ etc. können Sie nicht beweisen. Und selbst wenn
sie stimmten, vermögen sie die Gottheit Jesu in keiner Weise in Frage zu stellen. Geben Sie es doch zu:
Sie stören sich daran, dass Gott in einem einfachen Menschen fleischgeworden ist (Inkarnation), dass
er sich auf die gleiche Ebene wie all das „menschliche Gewimmel“ stellte… Sie können sich Gott, wenn
überhaupt, nur als fernen Uhrmachergott vorstellen…
@Christian Hüller Liebe Freunde, Die Gottheit Jesu ist und war schon für Christen schwierig zu verstehen,…
wann werdet Ihr endlich mal den weltfremden Kinderkram unterlassen? Jesus ist niemals eine Gottheit gewesen.
Er ist ein ganz normaler unehelicher Sohn von Maria, die sich halt mal außerehelich vergnügt hatte.
Haltet Ihr eigentlich auch die Märchen der Brüder Grimm für Realität? Vielleicht war ja Rotkäppchen
Gottes Tochter und somit eine Gottheit? Wann wollen wir die ersten Rotkäppchen-Kapellen einrichten?
Ad Quis ut Deus Die Gottheit Jesu ist und war schon für Christen schwierig zu verstehen, so dass es eigentlich
nicht zu verwundern braucht, dass die Muslime hier geistig „aussteigen“. Christus ist Gott, aber in allem
eben den Menschen gleich. Die Gottheit Jesu hat -von einer rationalen Außenperspektive aus betrachtet-
den Zweck, die lebensweltliche Relevanz der göttlichen Forderungen und radikale Involviertheit Gottes
in seine Schöpfung den Menschen zu verdeutlichen. Es ist also ein Mehr gegenüber dem reinen Monotheismus.
Aber dies haben die Muslime bislang noch nicht begriffen. Dafür behaupten sie -entgegen den eindeutigen
Aussagen der Hl. Schrift- dass Jesus nicht am Kreuz gestorben sei, was ja auch die Auffassung frühchristlicher
S e k t e n war. Der Gott der Muslime ist ein ferner, distanzierter Gott, der Gott des Christentums ist
ein Gott der radikalen Involviertheit.
#33 QUIS UT DEUS 01:22:06 | Sonntag, 17. September 2006
@ALLE Sie leugnen, dass Jesus Sohn Gottes ist. Sie leugnen, dass Jesus gekreuzigt wurde. Also Ihr lieben
Katholiken seid Ihr jetzt für Jesus Christus oder ????Habt Ihr schon Bauchweh? Jesus und Maria gebt uns
bitte Kraft Mut Treue Hoffnung Glaube und Liebe zu Euch! o^/
#32 Guiseppe 00:54:07 | Sonntag, 17. September 2006
@GvGalen GvGalen: „Traurig, daß der Stellvertreter Christi auf Erden vor den Götzendienern des Lügenpropheten
Mohammed zu Kreuze kriecht und das Böse, den Islam, gut nennt bzw. nennen läßt.“ Genau das tut der
Papst eben NICHT!
#31 Graf von Galen 23:21:05 | Samstag, 16. September 2006
Wider die falsche Lehre des Islam Traurig, daß der Stellvertreter Christi auf Erden vor den Götzendienern
des Lügenpropheten Mohammed zu Kreuze kriecht und das Böse, den Islam, gut nennt bzw. nennen läßt.
Hieran ist auch das widerliche Machwerk „Nostrae Aetate“ und damit VII schuld.
#30 Unschuld 22:55:28 | Samstag, 16. September 2006
Raimund von Toulouse „Blutleere Ketzer“ Wenn Sie von einer Blutleere reden, dann sollten Sie sich einmal
ausführlich mit protestantisacher Theologie beschäftigen. Z.B. Karl Barth, der übrigens auch in der
katholischen Kirche angesehen ist, ich bevorzuge allerdings die kraftvollen Evangelisierungsvorträge
eines Wilhelm Busch. Dagegen kommen mir die katholischen Predigten, die ich in meinem Leben hörte wohl
eher blutleer vor! Oder wie wärs mit Derek Prince? Viele Grüße Unschuld Wilhelm Busch Vorträge als
mp3 Datei www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=0&s…
#27 Malachias † 20:21:21 | Samstag, 16. September 2006
@Unschuld Man muss den Mohammedaner als Menschen achten, sich aber vor dem Islam in Acht nehmen, da er
eine Irrlehre ist. Sehr richtig! Darf ich Sie jedoch darauf aufmerksam machen (falls es Ihnen noch nicht
bekannt sein sollte), dass es sich auch bei dem von Ihnen gelobten Protestantismus um eine Irrlehre/Sekte
handelt? o^/ Auch diese Tatsache versucht „das Konzil“ übrigens zu vertuschen…
#26 Unschuld 19:58:38 | Samstag, 16. September 2006
virOblationis Gewiß, Herr „Bellmann“ (richtig?), das steht das da drin. Mir hat aber auch ein eher liberaler
katholischer Priester gegenüber geäußert, dass beim 2. Vaticanum, gerade was den Dialog mit anderen
Religionen angeht, sehr viel Naivität herrschte. Mit anderen Worten, die Intention diesers Dokumentes
wurde von der Realität ad absurdum geführt. Wer immer dies immer noch für bare Münze nimmt, tut mir
leid. Außerdem ist dieses ausserbiblisch. Im Protestantismus wird man derlei Festlegungen nicht finden,
da man eine sich der Heiligen Schrift und nur der Heiligen Schrift verbunden weiß. Ist da nicht die Rede
von falschen Propheten! 1. Johannes 4,1 ff: 1 Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern
prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt.
2 Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: ein jeglicher Geist, der da bekennt, daß Jesus Christus
ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott; 3 und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt, daß Jesus
Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists,
von welchem ihr habt gehört, daß er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt. Man muss den Mohammedaner
als Menschen achten, sich aber vor dem Islam in Acht nehmen, da er eine Irrlehre ist. Viele Grüße Unschuld
#25 virOblationis 19:45:58 | Samstag, 16. September 2006
an Unschuld Gewiß Unschuld, aber Nostra aetate verkündet, erneut bekräftigt: „Mit Hochachtung betrachtet
die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten…“ Dann kann der Papst auch einen Koran küssen.
#24 Unschuld 19:35:48 | Samstag, 16. September 2006
Allah ist nicht Gott Liebe Zeitgenossen, es sollte allgemeines Einverständnis darüber herrschen, das
der mohammedanisches Allah nicht mit dem christlichen Gott identisch ist. Alles andere wäre Häresie!
Unschuld
Matt hasst die ganzen Katholikenbande die sich mit Moslems verbrüdert und ihnen schöntut. Und somit
hasst er auch den derzeitigen Papst, der etwas sagt und dann wieder den Schwanz einzieht. Solche Leute
sind eine Schande. Wenn ich die hasse ist es gut, denn Hass ist nicht grundsätzlich schlecht, wenn er
sich gegen das Böse richtet. Und das schlimmste Böse ist nicht das offenkundige, sondern das, welches
vorgibt gut zu sein und doch dem Bösen anheimgefallen ist. Solch ein Böses sind die Katholiken unserer
Zeit. Sie sind ebensolche Falschmenschen. Sie verbrüdern sich mit dem Bösen und sind nicht selten gierige
Materialisten, wie es auch genug gab unter den Juden zur Zeit Jesu. Es ist wieder dieselbe Qual. In erster
Linie muss man die im eigenen Lager bekämpfen. Die sind einfach untragbar geworden, dieses Scheinchristenpack.
@PietoParente Halten Sie jetzt Ihre dumme Fresslucke! Seien Sie froh, wenn ihre Lesermeinung Morgen nicht
in einer deutschen Tageszeitung erscheint! Sie sind ein Skandal!!!!!! SIE sind ein Haßprediger, SIE sind
ein Fanatiker Was haben Sie denn für ein Problem??? Matt passt doch bestens zu keuz.net. Kreuz.net ist
ein Skandal… Kreuz.net ist die Seite der Haßpredigen Kreuz.net ist die Seite des Fanatismus Man nennt
es auch das Gesetz der Resonaz: Dreck zieht Dreck an! So ist es, so war es schon immer, und so wird es
auf immer und ewig sein.
Die Kirche ist die Verräterin sie ist dem Schwachsinn der Welt verfallen. Was übrigbleibt sind ein paar
komische Männerröcke die herumwacheln und die Gläubigen vernebeln, damit die garnicht bemerken wie
sie um ihren Glauben betrogen und vom Weltenteufel aufgefressen werden. Danke liebe Mutti, dass ich stets
gegen dein Wirrnisse und deine Senilität anzukämpfen hatte um das Sein des Vaters anzustreben, dass
du nie für mich da warst und mich bestärktest auf meinem Weg und mir die Gewissheit gabst, dass man
Männern in Weiberröcken nicht trauen soll und nichts geben soll auf ihr Gebimmel, sonst ist man stets
der Dumme.
Schande Was für ein Trauerspiel… Jetzt hat der Papst ein Anzeichen gemacht, den sogenannten Lügen
und Vertusch-Dialog ein bisschen ehrlicher zu machen und schon wird er erpresst und was das Traurigste
ist, er lässt sich erpressen. Aber dieses Konzil ist ja auch ein Vertuschungskonzil, tatsächlich muss
man an diesem Konzilsdokument verzweifeln, so deutlich wird in ihm, dass nicht die Wahrheit gesucht wurde
sondern die Wahrheit für einen falschen Frieden geopfert wurde. Als ob die Mohammedaner denselben Gott
anbeten würden wie die Katholiken. Das widerspricht doch jeder vernunft.
#18 Karl Murx 17:17:01 | Samstag, 16. September 2006
Matt ist einfach nur normaler Blavatsky-Jünger Er hat hier mehrfach geschrieben, daß er sich für göttlich
hält. Wer seine Zeit mit ihm verschwendet, hat selbst schuld.
#17 PietroParente 17:02:29 | Samstag, 16. September 2006
@matt Halten Sie jetzt Ihre dumme Fresslucke! Seien Sie froh, wenn ihre Lesermeinung Morgen nicht in einer
deutschen Tageszeitung erscheint! Sie sind ein Skandal!!!!!! SIE sind ein Haßprediger, SIE sind ein Fanatiker,
SIE verraten die Kirche!!!!!!!!!
#16 Bernardin † 16:41:13 | Samstag, 16. September 2006
Dummes Geschwafel hier von einigen Schreibern! Wollen sie mit ihrer hasserfüllten Haltung Oel ins Feuer
giessen??? Die heutige Antwort aus dem Vatikan ist klar, prägnant! Papst Benedikt hat das richtige Zeichen
gesetzt, denn immer noch ist eine Erklärung mit grossem Wohlwollen besser als ein Flächenbrand, unter
den nur Unschuldige -an welchen Orten auch immer – leiden müssten! Die Botschaft von Regensburg ist klar,
die Botschaft aus dem Vatikan auch! Der Papst hat alle möglichen Gründe des Hasses durch-kreuzt. SEHR
GUT!
Katholisch zu sein ist das Leben mit faulen Kompromissen das scheinen hier wohl alle zu gessen! Und die
ewige Anbiederung mit Irrgläubigen kotzt einen ohnehin an. Hier muß ganz klar Farbe bekannt werden!
Wer nicht für mich ist, ist gegen mich – sprich der Herr Jesus Christus! Und genau so wird er uns messen.
liebe Grüße von einem, der auch nicht vollkommen ist.
#13 virOblationis 16:17:53 | Samstag, 16. September 2006
diplomatische Haltung 2 Ich schrieb: Ein Rückzieher „um des lieben Friedens willen“? und wurde gefragt:
„Möchten Sie lieber, dass der Vatikan am Ende noch für Todesopfer verantwortlich gemacht wird, nur weil
die radikalen Islamisten dieses Zitat mal wieder für ihre Zwecke ausschlachten? Zumal ist dies auch kein
Rückzieher, sondern eine Klarstellung, die eine Instrumentalisierung verhindern soll.“ Wenn dies kein
Rückzieher ist, weiß ich nicht, wie ein solcher aussehen sollte. Mich erinnert dieses Verhalten des
Papstes an seine Unterzeichnung einer Forderung als Professor, die er eigentlich ablehnte. – Kreuz.net
berichtete kürzlich davon. – Seinen Studenten, die ihn auf diese wenig konsequente Haltung ansprachen,
sagte er Unterstützung bei der Veröffentlichung eines dagegen gerichteten Artikels zu. Damals mutmaßte
sein früherer Assistent Martin Trimpe, der Professor tue dies „um des lieben Friedens willen“. Daher
meine Frage zu seiner jetzigen Haltung. Darf die Wahrheit „um des lieben Friedens willen“ unter den Teppich
gekehrt werden? Wie will man das Seelenheil der Irrgläubigen erreichen, wenn man sie beschwichtigt, sobald
ihr Irrglaube sich in seiner Häßlichkeit zeigt? Das Kaiserwort, das zitiert wurde, obwohl der Zitierende
sich dessen Inhalt nicht zu eigen machen wollte (hört, hört!), findet ja gerade seine Bestätigung durch
wütende Gewaltandrohung. Gewiß, man mag den irdischen Frieden durch Rückzieher – zumindest eine Zeit
lang – bewahren, doch um den geht es letztlich nicht.
#12 Malachias † 16:13:24 | Samstag, 16. September 2006
@Dr. Otterbeck Hat sich denn der Vatikan unter Ratzinger/B16 schon zum Koranküssen , Sich-von-einer-Shivapriesterin-segnen-lassen
und Unter-einem-Satanskreuz-Sitzen (Israel 2000) des Vorgängers Wojtyla/JP2 positioniert? Meines Wissens
noch nicht. Schließlich soll der ja „subito“ (in einem speziell für ihn zugeschnittenen Schnellverfahren;
es könnte ja sonst noch jemand auf die Idee kommen, die vom Kirchenrecht verlangten Wunder einzufordern…)
seliggesprochen werden…!
#11 Dr. Otterbeck 15:40:49 | Samstag, 16. September 2006
Unterschätzt doch bitte den Kardinal Bertone nicht! Mit diesem statement hat er am zweiten Amtstag seine
Gesellenstück abgelegt. In prägnanter Form: Nostra aetate mit drin, Assisi mit drin, WJT 2005 mit drin,
weitere Zitate aus Regensburg/München. Jetzt müssen die Hassprediger kräftig nachlegen, wenn ihre Argumentation
noch weiter „zündeln“ soll. Kaum möglich.
Moslems sind Antichristen Sie leugnen, dass Jesus Sohn Gottes ist. Sie leugnen, dass Jesus gekreuzigt
wurde. Es sind erbärmliche Ketzer und jeder, der was anderes sagt, das ist für mich kein Christ, sondern
dasselbe Gesox, was die sind. Solche Leute, die sich mit Moslems verbrüdern und sich Christen nennen,
das sind für mich die größten Volltrotteln. Da sollen sie gleich zum Islam überlaufen, tun ja eh genug
von ihnen. Solche Christen brauchen wir nicht. Will nicht der Papst Moslem werden? Viel fehlt ihm nicht
mehr dazu. Dann wäre der Verrat der Kirche an Christus wenigstens endlich offenbar.
#8 Dr. Otterbeck 15:18:29 | Samstag, 16. September 2006
Dr. Enderfers Das Schema der Kritik „vom anderen Ende des Spektrums“ war bekanntlich schon häufiger als
Antikritik der Kritik von dieser abhängig (etwa die Syllabus-Interpretation der Extremen Rechten oder
auch die Gleichsetzung „V 2“ = „1789“); was Sie aber hier schon des öfteren sehr beispielgebend unterstützt
haben, das ist die „critique de la critique“ (so Guitton im Anschluss an P. Lagrange OP). Und diese stützt
auch der Hl. Vater.
#7 Catholicus 15:18:11 | Samstag, 16. September 2006
@Peter Enderfers Der von Ihnen kritisierte „Josefus“ ist nicht identisch mit mir, der ich als „Josephus“
im kath.net-Forum präsent bin. Selbstverständlich bejahe ich in jeder Hinsicht die Aussagen des Konzils,
die sich auch der gegenwärtige Papst zu eigen macht!
#6 Benedikt 15:15:35 | Samstag, 16. September 2006
@ virOblationis Ein Rückzieher „um des lieben Friedens willen“? Möchten Sie lieber, dass der Vatikan
am Ende noch für Todesopfer verantwortlich gemacht wird, nur weil die radikalen Islamisten dieses Zitat
mal wieder für ihre Zwecke ausschlachten? Zumal ist dies auch kein Rückzieher, sondern eine Klarstellung,
die eine Instrumentalisierung verhindern soll.
#5 Aristoteles 15:13:43 | Samstag, 16. September 2006
@Josefus Leben sie im Mittellalter??? Wie können sie als Christ nur sagen dass Moslime einen Falschen
Gott haben. Ich als Katholik habe die Aufgabe andere zu Respektieren und für sie zu Beten, denn auch
sie sind Lebewesen Gottes, und ich denke dass Gott nicht will dass wir uns auf erden wegen so wetwas zanken.
@ „Konzilsvater Josephus“ Wie kommen Sie dazu, die Lehre der Heiligen Synode in Zweifel zu ziehen? Sie
unterscheiden sich darin nicht im Geringsten von jenen am anderen Spektrum, welche die Lehre der Kirche
nicht akzeptieren (in Themen wie Homosexualität, Empfängnisverhütung u.a.)! Exakt das gleiche Phänomen:
selbstherrliche, sündige Besserwisserei!!! Missionierungbedarf bei Josephus?
Allah ist nicht der wahre Gott Die Haltung des Papstes zum Islam ist unzweideutig jene, die im Konzilsdokument
‘Nostra Aetate’ ausgedrückt wird: „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen
Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels
und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Diese Haltung ist ein einziger Skandal, da die Muslim
nicht unseren Gott anbeten, sondern einen altarabischen Götzen, den Mohammed bei seiner brutalen Wiederkunft
in dem arabischen Mekka als einzigen verschont hat. Es ist Verrat am (Missions)-Auftrag der Kirche und
gegenüber den Muslime, ihren Götzen mit dem Gott der Bibel gleichzusetzen, der sich in Jesus Christus
geoffenbart hat. Dies ist unredlich und falsch und nichts als eine dumme Anbiederung. Man soll den Muslime
mit Hochachtung begegnen als Geschöpfe Gottes, nicht aber wegen ihres falschen Glaubens. Die Anbiederung
bewirkte und bewirkt jedoch nicht das, was sich die Konzilväter und die „moderne“ Kirche sich davon erhoff(t)en,
sondern eher das Gegenteil.