Reicht die vatikanische Erklärung?
Die islamische Welt hat die vatikanische Erklärung zur Vorlesung des Papstes in Regensburg mit gemischten Reaktionen aufgenommen.

Der Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten in der Türkei, Ali Bardakoglu, begrüßte die heute Samstag veröffentlichte Erklärung des Papstes. Bardakoglu äußerte sich vor ‘Spiegel online’.
Daß der Papst sein Bedauern ausdrücke, sei ein Zeichen seiner Bereitschaft, für den Frieden in der Welt zu arbeiten. Gleichzeitig hofft der Muselman, daß der Papst die vorgebrachte Kritik verstehe und darüber nachdenke.
Bardakoglu dementiert türkische Berichte, wonach er die Regensburger Vorlesung Benedikt XVI. ungelesen kritisiert hätte: „Ich kannte die betreffenden Passagen und den gesamten Inhalt der Rede.“
Der Papst habe die theologische Grundlage des Islam direkt angeklagt. „Er zog ein Zitat zur Untermauerung seiner Argumentation heran, das den Propheten und unser heiliges Buch angreift.“
Bardakoglu kritisierte den Zorn der Massen auf den Straßen: „Kirchen in Brand zu setzen ist genauso schlimm, wie Moscheen anzuzünden.“
Die Muslime müßten lernen, ihre Reaktionen vernünftig auszudrücken, rational zu denken und zu handeln – unterstrich der Muselman. Die Gewalt müsse durch das Wort ersetzt werden.
Die islamische Welt solle für Kritik von allen Seiten offen sein.
Wenn diese Kritik von einem Wissenschaftler gekommen wäre, hätte sich Bardakoglu hingesetzt und debattiert. Aber der Papst sollte nicht im Namen von Millionen von Menschen – ja im Namen von Gott – über eine andere Religion richten.
Muslimbrüder wollen weiteren Kniefall des Papstes
Die internationale Bewegung ‘Moslembruderschaft’ ist mit der von Kardinalstaatsekretär Tarcisio Bertone vorgetragenen Entschuldigung des Papstes nicht zufrieden.
Der Vatikan hatte erklärt, daß der Papst die Mißdeutung seiner Wortwahl bedauere. Dessen Haltung zum Islam stehe in Einklang mit der Lehre der Kirche, welche „die Muslime achtet, die den einen Gott lieben“.
Dennoch forderte der Vizevorsitzende der ägyptischen ‘Moslembruderschaft’ noch eine persönliche Entschuldigung des Papstes, um den „gravierenden Fehler“ zu beseitigen. Das, was der Vatikan bisher verbreitet habe, sei keine persönliche Entschuldigung für Aussagen, von denen der Papst angeblich überzeugt sei.
Kardinal Bertone hatte ausdrücklich betont, daß der Heilige Vater in keiner Weise die Absicht hatte, sich die Aussage Kaiser Manuel II. Paleologos († 1425) zueigen zu machen.
Muslimischer Rat Großbritanniens
Der ‘Muslimische Rat Großbritanniens’ würdigte, daß der Papst einen guten ersten Schritt gesetzt und den von ihm verursachten Schaden anerkannt habe.
Es sei edel gewesen, „seinen Fehler“ einzugestehen: „Aber wir sind nicht sicher, ob das als Entschuldigung ausreicht.“
Salzburger Weihbischof, Mons. Andreas Laun
Weihbischof Laun bezeichnete die Reaktionen der islamischen Welt als unangemessen.
Im Interview mit dem Nachrichtendienst ‘Österreich’ erklärte er, mit dem Islam einen Dialog führen zu wollen: „Dabei muß unser Gesprächspartner noch lernen, ruhig und sachlich zu reagieren und genau hinzuhören.“
Der Weihbischof versteht nicht, warum der Islam auf einen interessanten Vortrag mit Aggression reagiert. Man müsse auch über manche Stellen im Koran diskutieren dürfen.
„Den Kreuzzügen vorausgegangen ist eine gewaltige militärische Expansion des Islam auf Kosten der Christenheit. In diesem Sinne waren die Kreuzzüge eine Reaktion und nicht ein Willkürakt.“
Eskalation
Im Westjordanland und im Gazastreifen wurden am Freitag und Samstag Brandanschläge auf fünf christliche Kirchen verübt.
In der nordindischen Stadt Varansi wurden Samstag vormittag Strohpuppen des Papstes angezündet.
Das pakistanische Parlament verurteilte den Heiligen Vater in einer Resolution.
Der Ministerpräsident der Palästinensischen Autonomiegebiete, Ismail Hanija, sagte, der Papst solle aufhören, den Islam zu beleidigen.
Der ägyptische Außenminister Ahmed Abul Gheit forderte den Papst auf, seine Äußerungen zu erläutern. Diese zeugten von einem Mangel an Verständnis des „wahren Islams“.
In Jordanien erklärte Religionsminister Abdul Fattah Salah, die Bemerkungen seien verletzend und inakzeptabel.
Zuletzt hatte auch der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan eine Entschuldigung von Benedikt XVI. gefordert.
Was der Papst über den Propheten Mohammed gesagt habe, sei häßlich, unglücklich und nicht hinnehmbar.
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Dienstag, 19. September 2006 02:27
Sulpicius: Mahomet II
Dienstag, 19. September 2006 02:03
Montfalcone: @ Adrian XV
Aber gut, weil Sie’s sind!
Oh danke.
Ich stimme zu [der Grundaussage, daß das Glück des Einzelnen das Ziel sein muß]! Und was folgern Sie nun?
Ich folgere daraus zunächst, daß Systeme oder Herrscher, die dieses Ziel erst gar nicht nicht verfolgen wollen oder können (ohne erst einmal auf Details einzugehen), nicht „gut“ sein können, und daß dieser Standard die Meßlatte der polis sein muß. Weiterhin Zustimmung?
Ich habe alles von Camus gelesen was einem 17 oder 18-jährigen in die Hände fallen kann. Und daß er das mediterrane Klima, die Sonne und die Gemeinschaft thematisiert hat, können Sie wohl kaum bezweifeln?!
Nein, aber die Themen sind doch – da stimmen wir doch vielleicht überein? – primär der geworfene Mensch
und seine Möglichkeit, dennoch dem an sich sinnlosen Leben Sinn abzutrotzen, sowie die Problematik der
Ideologien.
Ich bin nur der Ansicht daß der Unterschied zwischen Mittelschicht und Unterschicht nicht gravierend sein sollte!
Finde ich auch.
Auch die sog. Unterschicht hat ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben! Gutes Beispiel: Camus, dessen Mutter Putzfrau war und dessen Vater ein Hilfsarbeiter!
Selbstverständlich.
Oh danke.
Ich stimme zu [der Grundaussage, daß das Glück des Einzelnen das Ziel sein muß]! Und was folgern Sie nun?
Ich folgere daraus zunächst, daß Systeme oder Herrscher, die dieses Ziel erst gar nicht nicht verfolgen wollen oder können (ohne erst einmal auf Details einzugehen), nicht „gut“ sein können, und daß dieser Standard die Meßlatte der polis sein muß. Weiterhin Zustimmung?
Ich habe alles von Camus gelesen was einem 17 oder 18-jährigen in die Hände fallen kann. Und daß er das mediterrane Klima, die Sonne und die Gemeinschaft thematisiert hat, können Sie wohl kaum bezweifeln?!
Ich bin nur der Ansicht daß der Unterschied zwischen Mittelschicht und Unterschicht nicht gravierend sein sollte!
Finde ich auch.
Auch die sog. Unterschicht hat ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben! Gutes Beispiel: Camus, dessen Mutter Putzfrau war und dessen Vater ein Hilfsarbeiter!
Selbstverständlich.
Dienstag, 19. September 2006 01:12
Parzifal: @ Montfalcone
Stimmen Sie mir denn in der Grundaussage zu, daß das Glück des Einzelnen das Ziel sein muß?
Also wenn Sie schon so anfangen…Aber gut, weil Sie’s sind! Ich stimme zu! Und was folgern Sie nun?
wiederholen würde ich mich ungern, weil hier immer nur so wenig Zeichen frei sind.
Ich würde Sie bitten, das trotzdem über sich zu bringen, denn leider kann ich in dieser Message nichts verwertbares erkennen!
Wenn Sie Algerier und die Franzosen, die Algerien kolonisierten, zusammenwerfen, dann können Sie doch wirklich nicht viel von Camus gelesen haben!
Ich habe alles von Camus gelesen was einem 17 oder 18-jährigen in die Hände fallen kann. Und daß er das mediterrane Klima, die Sonne und die Gemeinschaft thematisiert hat, können Sie wohl kaum bezweifeln?!
Aber meinen Sie, in „höheren“ (was auch immer das ist – besserbezahlten?) Schichten sei man glücklicher? besser gar?
Habe ich das behauptet? Ich bin nur der Ansicht daß der Unterschied zwischen Mittelschicht und Unterschicht nicht gravierend sein sollte! Auch die sog. Unterschicht hat ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben! Gutes Beispiel: Camus, dessen Mutter Putzfrau war und dessen Vater ein Hilfsarbeiter!
Mit der sozialen Durchlässigkeit ist es aber auch bei uns hier und heute nicht so weit her…
Da haben Sie allerdings verdammt recht!
Also wenn Sie schon so anfangen…Aber gut, weil Sie’s sind! Ich stimme zu! Und was folgern Sie nun?
wiederholen würde ich mich ungern, weil hier immer nur so wenig Zeichen frei sind.
Ich würde Sie bitten, das trotzdem über sich zu bringen, denn leider kann ich in dieser Message nichts verwertbares erkennen!
Wenn Sie Algerier und die Franzosen, die Algerien kolonisierten, zusammenwerfen, dann können Sie doch wirklich nicht viel von Camus gelesen haben!
Ich habe alles von Camus gelesen was einem 17 oder 18-jährigen in die Hände fallen kann. Und daß er das mediterrane Klima, die Sonne und die Gemeinschaft thematisiert hat, können Sie wohl kaum bezweifeln?!
Aber meinen Sie, in „höheren“ (was auch immer das ist – besserbezahlten?) Schichten sei man glücklicher? besser gar?
Habe ich das behauptet? Ich bin nur der Ansicht daß der Unterschied zwischen Mittelschicht und Unterschicht nicht gravierend sein sollte! Auch die sog. Unterschicht hat ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben! Gutes Beispiel: Camus, dessen Mutter Putzfrau war und dessen Vater ein Hilfsarbeiter!
Mit der sozialen Durchlässigkeit ist es aber auch bei uns hier und heute nicht so weit her…
Da haben Sie allerdings verdammt recht!
Dienstag, 19. September 2006 00:38
Montfalcone: @ Adrian XIV
Sie sind ja schlimmer als meine Freundin!
Das nehme ich nun aber wirklich als Kompliment.
Wie wollen Sie das denn erreichen? Erläutern Sie doch mal ganz konkrekt Ihre Vorstellung vom perfekten Staat, dann sehen wir weiter!
Das würde jetzt wirklich zu weit führen, aber wir können gerne anfangen. Stimmen Sie mir denn in der Grundaussage zu, daß das Glück des Einzelnen das Ziel sein muß?
Sorry, aber da steht nichts. Was haben Sie denn gesagt?
Schauen Sie doch bitte nochmal in meine letzte Message von gestern – wiederholen würde ich mich ungern, weil hier immer nur so wenig Zeichen frei sind.
Naja, dafür hat er die Sonne und das mediterrane Leben aber ziemlich thematisiert.
Wenn Sie Algerier und die Franzosen,
die Algerien kolonisierten, zusammenwerfen, dann können Sie doch wirklich nicht viel von Camus gelesen
haben!
Dieser Moment in der Bücherei war sozusagen „göttliche Fügung“!
Naja dann eben meine Frage auf den Mittelstand angewandt: warum sollte ein Depp zum Mittelstand gehören und ein Genie die Straße kehren?
Würde es doch nicht. Aber meinen Sie, in „höheren“ (was auch immer das ist – besserbezahlten?) Schichten sei man glücklicher? besser gar? Außerdem ist der Stand ja durchlässig; das Genie kann sicher oben ankommen. Mit der sozialen Durchlässigkeit ist es aber auch bei uns hier und heute nicht so weit her…
Das nehme ich nun aber wirklich als Kompliment.
Wie wollen Sie das denn erreichen? Erläutern Sie doch mal ganz konkrekt Ihre Vorstellung vom perfekten Staat, dann sehen wir weiter!
Das würde jetzt wirklich zu weit führen, aber wir können gerne anfangen. Stimmen Sie mir denn in der Grundaussage zu, daß das Glück des Einzelnen das Ziel sein muß?
Sorry, aber da steht nichts. Was haben Sie denn gesagt?
Schauen Sie doch bitte nochmal in meine letzte Message von gestern – wiederholen würde ich mich ungern, weil hier immer nur so wenig Zeichen frei sind.
Naja, dafür hat er die Sonne und das mediterrane Leben aber ziemlich thematisiert.
Dieser Moment in der Bücherei war sozusagen „göttliche Fügung“!
Naja dann eben meine Frage auf den Mittelstand angewandt: warum sollte ein Depp zum Mittelstand gehören und ein Genie die Straße kehren?
Würde es doch nicht. Aber meinen Sie, in „höheren“ (was auch immer das ist – besserbezahlten?) Schichten sei man glücklicher? besser gar? Außerdem ist der Stand ja durchlässig; das Genie kann sicher oben ankommen. Mit der sozialen Durchlässigkeit ist es aber auch bei uns hier und heute nicht so weit her…
Montag, 18. September 2006 23:58
Adrian Leverkuehn: @ Montfalcone
Sie sind ja schlimmer als meine Freundin!
Weil ich aristotelisch das Glück des Einzelnen zum Maßstab setze?
Wie wollen Sie das denn erreichen? Erläutern Sie doch mal ganz konkrekt Ihre Vorstellung vom perfekten Staat, dann sehen wir weiter!
Sie halten mich für einen schiitischen Islamisten?
Jetzt werden Sie mal nicht albern!
Also lieber Herr, ich habe Ihnen das zu Camus ausführlichst im bewußten thread auseinandergesetzt.
Sorry, aber da steht nichts. Was haben Sie denn gesagt?
sozusagen das Gegenteil eines Algeriers
Naja, dafür hat er die Sonne und das mediterrane Leben aber ziemlich thematisiert.
daß Sie zu wenig über ihn wissen.
Als ich 17 Jahre alt war, hatte ich verschiedene Fragen. Ich ging in eine Bibliothek und griff wahllos ein Buch heraus. Es war „Der Fremde“ von Camus. Seitdem habe ich alles von Camus gelesen. Dieser Moment in der Bücherei war sozusagen „göttliche Fügung“!
auf eine Absicherung des Mittelstandes.
Naja dann eben meine Frage auf den Mittelstand angewandt: warum sollte ein Depp zum Mittelstand gehören und ein Genie die Straße kehren?
Weil ich aristotelisch das Glück des Einzelnen zum Maßstab setze?
Wie wollen Sie das denn erreichen? Erläutern Sie doch mal ganz konkrekt Ihre Vorstellung vom perfekten Staat, dann sehen wir weiter!
Sie halten mich für einen schiitischen Islamisten?
Jetzt werden Sie mal nicht albern!
Also lieber Herr, ich habe Ihnen das zu Camus ausführlichst im bewußten thread auseinandergesetzt.
Sorry, aber da steht nichts. Was haben Sie denn gesagt?
sozusagen das Gegenteil eines Algeriers
Naja, dafür hat er die Sonne und das mediterrane Leben aber ziemlich thematisiert.
daß Sie zu wenig über ihn wissen.
Als ich 17 Jahre alt war, hatte ich verschiedene Fragen. Ich ging in eine Bibliothek und griff wahllos ein Buch heraus. Es war „Der Fremde“ von Camus. Seitdem habe ich alles von Camus gelesen. Dieser Moment in der Bücherei war sozusagen „göttliche Fügung“!
auf eine Absicherung des Mittelstandes.
Naja dann eben meine Frage auf den Mittelstand angewandt: warum sollte ein Depp zum Mittelstand gehören und ein Genie die Straße kehren?
Montag, 18. September 2006 23:45
Montfalcone: @ Adrian XIII
…Ihr Verständnis von Demokratie letztendlich zu Verhältnissen führen müßte wie sie heute schon
bspw. in Theran herrschen.
Weil ich aristotelisch das Glück des Einzelnen zum Maßstab setze?
Befürchten tue ich allerdings (in Bezug auf Sie) eher Khomenie.
Sie halten mich für einen schiitischen Islamisten?
Wieso? Sie sagen mit keiner Silbe warum nicht!?
Also lieber Herr, ich habe Ihnen das zu Camus ausführlichst im bewußten thread auseinandergesetzt. Auf den letzten post haben Sie nicht geantwortet – das ist schon in Ordnung, aber werfen Sie mir dann doch bitte nicht vor, mich nicht geäußert zu haben!
Nein, er hat gegen die Nazis gekämpft. Ich bin auch kein Pazifist. Camus war aber Algerier. Ihrer Theorie nach müßte er also ein schreiender, geifernder Islamist gewesen sein, oder nicht?
Ich bitte Sie aber, Camus war pied-noir, sozusagen das Gegenteil eines Algeriers. Wenn Sie das schon nicht wissen, dann heißt es doch wirklich, daß Sie zu wenig über ihn wissen. (Und das zu sagen ist keine Megalomanie.
)
Soll das ein Witz sein? Warum sollte ein intelligenter Mensch sein Leben als leibeigener Bauer fristen und ein Dummkopf als Fürst in Saus und Braus leben, ohne Chance auf Veränderung?
Nichts anderes meint ja Ständestaat!
Der Ständestaat hat mit Kasten á la Indien, so wie Sie es denken, gar nichts zu tun. Er ist eher eine Form der formierten civil society und zielt u.a. auf eine Absicherung des Mittelstandes.
Weil ich aristotelisch das Glück des Einzelnen zum Maßstab setze?
Befürchten tue ich allerdings (in Bezug auf Sie) eher Khomenie.
Sie halten mich für einen schiitischen Islamisten?
Wieso? Sie sagen mit keiner Silbe warum nicht!?
Also lieber Herr, ich habe Ihnen das zu Camus ausführlichst im bewußten thread auseinandergesetzt. Auf den letzten post haben Sie nicht geantwortet – das ist schon in Ordnung, aber werfen Sie mir dann doch bitte nicht vor, mich nicht geäußert zu haben!
Nein, er hat gegen die Nazis gekämpft. Ich bin auch kein Pazifist. Camus war aber Algerier. Ihrer Theorie nach müßte er also ein schreiender, geifernder Islamist gewesen sein, oder nicht?
Ich bitte Sie aber, Camus war pied-noir, sozusagen das Gegenteil eines Algeriers. Wenn Sie das schon nicht wissen, dann heißt es doch wirklich, daß Sie zu wenig über ihn wissen. (Und das zu sagen ist keine Megalomanie.
Soll das ein Witz sein? Warum sollte ein intelligenter Mensch sein Leben als leibeigener Bauer fristen und ein Dummkopf als Fürst in Saus und Braus leben, ohne Chance auf Veränderung?
Nichts anderes meint ja Ständestaat!
Der Ständestaat hat mit Kasten á la Indien, so wie Sie es denken, gar nichts zu tun. Er ist eher eine Form der formierten civil society und zielt u.a. auf eine Absicherung des Mittelstandes.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





