In Anschluß an den heutigen Angelus vollzog der Papst während einer Ansprache an die begeisterte Menge in Castel Gandolfo eine scharfe Kehrtwende.
(kreuz.net, Castel Gandolfo) In seiner spontan und auf lateinisch gehaltenen Ansprache rief Papst Benedikt
XVI. die christlichen Nationen zu einem Kreuzzug auf, um den Islam in und außerhalb Europas zurückzuschlagen.
Gleichzeitig forderte der Heilige Vater eine Befreiung der Heiligen Stätten in Palästina.
Wiederholt
rief Benedikt XVI. „Deus lo vult“ – Gott will es – in die begeisterte Menge vor seiner päpstlichen Sommerresidenz.
Mit ihrer Reaktion auf sein Zitat von Kaiser Manuel II. Palaiologus († 1425) hätte die islamische Welt
bewiesen, daß es mit ihr keine Diskussion gebe und sie nur die Sprache der Gewalt verstehe.
Es sei sinnlos,
den Moslems mit rationalen oder theologischen Argumenten zu begegnen.
Die Pirouetten, welche die Kirche
in den letzten Jahren gemacht habe, um den Islam versöhnlich zu stimmen, seien allesamt für die Perserkatze
gewesen.
Das Zweite Vatikanum habe sich in der Erklärung ‘Nostra Aetate’ sogar entblödet, von den Muslimen
zu reden, „die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen,
den Schöpfer Himmels und der Erde.“
Diese Aussage werde dort als Zitat aus einem Brief des Heiligen
Papstes Gregor VII. († 1085) an Anazir, den König von Mauretanien – Marocco – ausgegeben.
Leider habe
es einen König mit dem Namen Anazir – oder Al-Nâsir – zur Zeit von Gregor VII. gar nicht gegeben.
Das
beweise, daß eine Versöhnung mit den Moslems sogar um den zweifelhaften Preis einer Geschichtsfälschung
betrieben worden sei.
Sein geliebter Vorgänger, Johannes Paul II. habe – so der Papst – sogar den Koran
geküßt.
All das habe nichts geholfen – höchstens eine falsche Erwartungshaltung geweckt. Darum müsse
sich die Kirche daran erinnern, daß Christus nicht gekommen sei, um den Frieden zu bringen, sondern das
Schwert.
Niemand sei verpflichtet – auch die Katholische Kirche nicht – sich von einem Usurpatoren unter
den Tisch buttern zu lassen.
Wer nicht hören wolle, müsse darum fühlen. Der Papst zitierte die Stelle
aus dem Lukasevangelium Kapitel 14 Vers 23:
„Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen
und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, daß mein Haus voll werde.“
Die einzige Lösung der
Islam-Frage liege in der Bekehrung der moslemischen Massen zum Glauben und in ihrer Erleuchtung durch
das Licht Christi, der auch Sieger über den Islam sei.
Das sei aber nur möglich, wenn sich die Kirche
an der Spitze jener Staaten etabliere, die historisch zum christlichen Machtbereich gehören.
Daß sie
dazu in der Lage sei, habe die Kirche bereits im leuchtenden Mittelalter bewiesen.
Natürlich könne
man über die Art, wie die Kirche ihre politische Verantwortung damals bewältigt habe, verschieden urteilen.
Doch müsse jedermann zugeben, daß die Braut Christi diese Aufgabe im Vergleich zu den Regimen, die
ihr bis in unsere Tage nachgefolgt sind, brillant gemeistert habe.
Das ermutige ihn – so Benedikt XVI.-,
noch einmal die Initiative zu ergreifen und angesichts der Hilflosigkeit der gegenwärtigen Weltmächte
den Führungsanspruch zu erheben.
Der nächste Kreuzzug, der als zehnter in die Kirchengeschichte eingehen
solle, habe zum Ziel, die islamischen Nationen zu unterwerfen und ihnen die Heilige Taufe zu bringen.
Gleichzeitig erklärte der Papst seine Absicht, den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaiologos zum
ersten ökumenischen Heiligen und Kirchenlehrer für Ost und West zu erklären.
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135 Lesermeinungen
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#137 Malachias † 16:43:46 | Freitag, 22. September 2006
@Benedikt, Rottenburg: Kirche und Politik Wussten Sie, dass noch Papst Pius XII. die Mitgliedschaft in,
ja sogar die Wahl der kommunistischen Partei Italiens durch die Katholik(inn)en Italiens verboten hatte,
jedoch – so wenig wie sein Vorgänger – keinen einzigen Faschisten oder Nazi exkommuniziert hat? Damit
will ich weder den deutschen Nationalsozialismus noch den italienischen Faschismus der 30er-Jahre heiligsprechen.
Die aus katholischer Sicht zu verurteilenden und vom damaligen Lehramt auch verurteilten (z.B. rassistischen)
Irrtümer und Fehleinstellungen derselben sind ja hinlänglich bekannt. Dennoch sollten Sie nicht den
Fehler machen und einfach die NPD mit der NSDAP gleichsetzen. Es gibt da große Unterschiede, vergleichen
Sie nur einmal die Programme…! Andernfalls wäre die NPD ja auch schon längst verboten worden… Viel
eher sehe ich da Gemeinsamkeiten zwischen Linkspartei und SED, aber das juckt – seltsam, seltsam – weder
eine kirchliche, noch ein staatliche, d.h. politische oder juristische Stelle…! Woran das wohl liegen
mag…? ?:)
#136 Benedikt 22:35:33 | Donnerstag, 21. September 2006
NPD und Kirche Es gibt gar keinen Zweifel, dass die rechten Parteien kirchenfeindlich sind. Jedem Nationalist
muss es ein Dorn im Auge sein, dass eine ausländische Macht (hier: der Vatikan) erhöhten Einfluss auf
eine Vielzahl der Bürger hat. Das hat sich seit 1945 nicht verändert. Die angeblich christliche Grundhaltung
der Nationalisten sind nichts als Platitüden. Ein Hoch auf Seine Exzellenz Bischof Müller.
#134 Rottenburg 18:05:40 | Donnerstag, 21. September 2006
@Malachias: Enttäuschung-Bischof Müller und die NPD Leider muss ich enttäuschen, ich bin kein(e) hauptamtliche
Mitarbeiter(in) der Diözese Rottenburg-Stuttgart www.drs.de/. Zu den Lesermeinungen vom 17.9.: Ich will
nur daran erinnern, dass der rechte Mopp von NPD und Co Bischof Müller aus Regensburg bedrohten, dass
sie ihn in einem Gottesdienst „besuchen“ wollten. Da kann ich nur sagen: Diese Methoden kennt man in Deutschland
aus vergangenen Zeiten. Und die katholische Kirche tut gut daran, sich gegen alle nicht-demokratischen
Parteien, egal ob links oder rechts, zu wehren – zusammen mit allen demokratischen Kräften diese Landes!
#133 Aliatus 07:59:09 | Donnerstag, 21. September 2006
Seltsame Anfrage Ich suche Pfarrer Böhnlein, ehemals Würzburg, später, in seiner Erkrankung Palästina,
dann Ägypten, Kairo. Weiß jemand was? Seine letzte Pfarrei in Deutschland war Unterweißenbrunn in der
Rhön / Würzburg. Er war ein armer Mann. Ich hab sein Birett, das er nich getragen hat. Er hat zuletzt
dem Glauben konsequent abgesagt und sogar damals meine Mutter in widerlichster (lächerlichster) Weise
attachiert und anzumachen versucht. Ich frage deshalb die Hiesigen an, weil mir der Arme und Geweihte
seit Jahren nicht aus dem Kopf geht. Böhnlein. Weiß wer was?
#131 Rottenburg 20:38:48 | Mittwoch, 20. September 2006
Unangebracht Ich halte diese „Falschmeldung“ für unangebracht. Mir ist klar, dass viele Leser eine solche
Reaktion des Papstes begrüßen würden. Leider.
#130 Caelestius 16:57:58 | Dienstag, 19. September 2006
Bin halt Demokrat Jede Partei, die gemäß unserer Übergangsverfassung zur Wahl antritt, ist demokratisch,
d.h. wählbar und hat ihrerseits Menschen gewählt, die kandidieren. Ich sehe keinen Grund, nur weil mir
Inhalte nicht passen, diese Partei zu verunglimpfen – ich muss sie ja nicht wählen, niemand zwingt mich.
Keiner war am Sonntag gezwungen, der NPD 99,8% zu bescheren! Als Christ erwarte ich von der Politik auch
nicht das Heil. Aber was ich als Christ verabscheungswürdig finde, ist eine Presse, und sind Politiker,
die selbst sich benehmen, wie im Selbstbedienungsladen, ohne zu bezahlen, aber wenn es um eine – das stimmt –
extremistische Partei geht, dann werden sie moralisch. Das finde ich unmöglich. Die NPD mag gewiß nicht
meine Fovoritin sein, ganz klar, dazu fehlt mir der Bezug zu christlichen Werten, aber niemand hat das
Recht, sie in einer Medienkampagne nieder zu machen – allein der Souverän, das Volk, hat das Recht der
NPD Schranken zu setzen – das Volk hat es nicht getan: ca. 7 Prizent sind alles andere als ein Rauswurf.
Jeder SPD- PDS- oder CDUler hat nicht das Recht, sich über den Wähler, die Wählerin zu erhebn! Das
IST UN demokratisch.
#129 Malachias † 12:33:50 | Dienstag, 19. September 2006
@Caelestius In der NPD befinden sich mehrheitlich durchgeknallte Leute, was den Glauben betrifft. Wahrscheinlich
meinen Sie hier den christlichen bzw. katholischen Glauben? Das mag schon sein: Also ein ideales Apostolatsfeld
für jeden selbstbewußten Katholiken!! Bevor die für mich überhaupt Gesprächspartner werden könnten
in einem christlich-nationlademokratischen Dialog, müßten die sich ersteinmal 1) von Judenfeindlichkeit
distanzieren und anerkennen, daß wir uns im Jahr 2006 befinden 2) sich vom Islam und der Judenfeindlichkeit
dort distanzieren Bei allen nicht-deutschen „Rassisten“, „Antisemiten“, „Islamisten“usw. haben Sie/hat
die Konzilssekte damit aber offensichtlich kein Problem…?! ?:) Daß die NPD die Politiker, die seit
Jahren die Menschen in MeckPomm abzocken, verar***en und verraten, z.B. dadruch, daß sie EU-Zahlungen
zulassen, damit dort hektarweise alles brachliegt (fahrt mal durch die gigantischen, brachliegenden Landwirtschaften
…) nun eindlich mal gezeigt hat, was passieren kann, finde ich gut – ist mir egal, welche Splitterpartei
das schafft. Also doch ein kleines Lob, wenn auch nur für die NPD als Protestpartei…?! :)3 Danke! :(3
#128 FioreGraz 11:43:14 | Dienstag, 19. September 2006
@deusex Sie vermixen gescht. Eppochen und politische Verantwortlichkeiten zu einem einzigen Matsch. Sie
werden im 1. Jtsd. keine Zwangstaufen odgl. finden (bzw. nur vereinzelt da eben untersagt). Dies war dem
Christentum bis zum großen Zusammenstoß mit dem Islam fremd und selbst dann gab es noch das Verbot,
wenn sich aber politische Verantwortliche unterstützt von ihr höriger Geistlichkeit sich nicht daran
hält, was kann der Papst was kann die Kriche dafür. Soll der Papst die Verantwotlichen mit dem Hirtenstab
verkloppen? Das natürlich auch einiges in Rom diesbezüglich schief gelaufen ist ist unbestritten nur
man darf die Aktion nicht mit der Reaktion verwechseln, wie sie es tun. @DDL Die Kirche an sich ist Unfehlbar,
muß sie ja in logischer Konsequenz ja sein da sie sich auf Gott beruft, nur die Umsetzer, Entscheider
oder „Gottes Bodenpersonal“ ist es nicht. Daher geschehen bei der Umsetzung, besonders wenn Bedrohungen
auftreten immer wieder gravierende Fehler. Und das trifft auch für menschenerdachte Systeme zu, die können
noch so gut sein. Zu Toleranz = Akzeptanz, im Endefeckt wenn ich jemanden akzeptiere so wie er ist und
ihm seine Meinung und Freiheit lasse, auch wenn ich weiß er liegt falsch, ist das ja so eine Art Duldung.
Der unterschied liegt nur darin das eine ist „positiv“, er hat das recht falsch zu liegen, das andere
ist negativ, er kann falsch liegen aufgrund von Gnade, Nachsicht etc. Ergenbnis kommt das gleiche raus.
LG Fiore
#127 Caelestius 11:24:01 | Dienstag, 19. September 2006
NPD und Christen?? Christen in der NPD? Hm, also wirklich, von keinem NPD-Politiker habe ich jemals ein
Bekenntnis zum christlichen Glauben vernommen – und übrigens: Das würde auch nicht viel bedeuten: „Wir
stehn auf dem Standpunkt eines positives Christentums.“ (Punkt 24, Parteiprogramm der NSDAP) Toll, was?
:-% Das sagt gar nix aus. In der NPD befinden sich mehrheitlich durchgeknallte Leute, was den Glauben
betrifft. Bevor die für mich überhaupt Gesprächspartner werden könnten in einem christlich-nationlademokratischen
Dialog, müßten die sich ersteinmal 1) von Judenfeindlichkeit distanzieren und anerkennen, daß wir uns
im Jahr 2006 befinden 2) sich vom Islam und der Judenfeindlichkeit dort distanzieren Das ist ja wohl das
Minimum. Daß die NPD die Politiker, die seit Jahren die Menschen in MeckPomm abzocken, verar***en und
verraten, z.B. dadruch, daß sie EU-Zahlungen zulassen, damit dort hektarweise alles brachliegt (fahrt
mal durch die gigantischen, brachliegenden Landwirtschaften …) nun eindlich mal gezeigt hat, was passieren
kann, finde ich gut – ist mir egal, welche Splitterpartei das schafft.
#126 Malachias † 11:21:52 | Dienstag, 19. September 2006
@Breze Sie bezeichnen doch selbst die katholische Kirche als Sekte Falsch! Wenn Sie richtig gelesen hätten,
wäre Ihnen aufgegangen, daß ich nicht die Katholische Kirche, sondern das jüdisch-freimaurerische Konzilsderivat
derselben als Sekte bezeichne. Die Katholische Kirche existiert – gemäß Verheißung ihres Herrn – dennoch
weiter, wenn auch in sehr kleiner Zahl und unscheinbar. also zu welcher katholischen Kirche zählen Sie
denn? Zu der soeben genannten Einen Katholischen und Apostolischen Kirche der Tradition, die durchaus
auch mit Patriotismus, Anti-Talmudismus und Anti-Zionismus, keinesfalls aber mit einem aggressiven Rassismus
vereinbar ist. katholisch heisst „allgemein“, „allumfassend“ und damit ist bestimmt nicht Ihr begrenztes
Weltbild gemeint… „Allumfassend“ ja, aber auf keinen Fall im Sinne von „auch das Gott-, Kirchen- oder
Glaubensfeindliche umfassend“! Diese falsche Sicht des Katholischen ist eben der schleichende Selbstmord
der Konzilskirche und ihrer Pseudopäpste…! Wer der Meinung ist, auch ein Talmud-Jude (nur als Beispiel)
könne die ewige Seligkeit erlangen, stellt sich gegen die katholische Lehrtradition und ist daher im
Irrtum. Wer einen solchen Irrtum verbreitet, kann sicher sein, daß er damit seines ewigen Seelenheils
verlustig geht. o^/
#125 Benedikt 11:07:46 | Dienstag, 19. September 2006
@ Malachias Drücken wir der NPD die Daumen(= beten wir) , dass sie trotz des großen Aufschreis auf der
Feindseite ihren Weg zur Rettung Deutschlands weiter mutig vorangeht und weiterhin viele aufgeweckte Deutsche
(natürlich auch – echte – Katholikinnen und Katholiken) als Mitglieder gewinnen kann…! Echte Katholiken
gibt es bei der NPD nicht. Dort gibt es nur Spinner, die eine Gemengelage aus Freimaurerphantasien, Verschwörungstheorien
gepaart mit Nationalismus, Contra-Ultramontanität und Hass auf die kirchl. Hierarchie tatsächlich für
„Glauben“ halten. Die Armen. @ DDL Ich bin aber auch so undogmatisch wie sonst nur was Auch Sie haben
Ihre Überzeugungen. die RKK ganz einfach nicht toleranter ist als andere Religionen auch; sie ist lediglich
in der Entwicklung etwas voraus Deutschland ist nicht moderner als Burkina Faso. Es ist lediglich in der
Entwickliung voraus. Der Höhepunkt der religiösen Aspekte Der Kolonialismus muss von der Mission getrennt
werden. Nehmen Sie zB den Jesuitenorden, der in Südamerika tätig gewesen ist. Der wurde von den Kolonialisten
bekämpft, weil die „Indios“ durch ihn wirtschaftliche Macht erreichten. Vielzahl von Einzelaspekten war,
die in ihrer Gesamtheit den Entschluss haben reifen lassen? Ergo kann es auch nicht sein, dass die Kirche
durch diese Frage im „Kuriositätenkabinett“ gelandet wäre.
@FioreGraz & Benedikt „Toleranz = Akzeptanz“ Sulpicus weiß da sehr deutlich zu unterscheiden; fragen
Sie ihn ‘mal ;O) (Er hatte vor zwei Tagen ausdrücklich darauf bestanden, dass er Homosexuelle zwar tolerieren,
nie aber akzeptieren könne; ganz offenkundig ist das für manche keineswegs so verzahnt wie für Sie.)
„Und wie sie wissen gab es auch in Frankreich die Schreckensherrschaft. Wenn man es so sehen will, bei
der Umsetzung eines jeden systems werden Fehler gemacht und Verbrechen begangen, wenn es von außen oder
innen bedroht wird.“ Darauf können wir uns problemlos einigen. Auch in meinen Augen ist die RKK nur eines
von vielen Systemen, und zwar in allererster Linie ein Machtsystem (um genau zu sein, ein ziemlich anachronistisches
Machtsystem). Schön, dass Sie hier nicht den Unfug von der einen, heiligen Kirche, bei der alles so ganz
anders ist als bei anderen Systemen, und die irgendwie „darüber“ steht, herunterbeten, sondern sie ebenfalls
einfach nur als ein Machtgefüge unter vielen (wie etwa den Islam… oder den Warschauer Pakt…), mit
denselben, teils dreckigen und gar nicht so heiligen Methoden und dem Primärfokus auf dem eigenen Machterhalt…
oder, Moment, sollte ich Sie da etwa falsch verstanden haben? ;O) Übrigens @Benedikt: „Sie haben sicher
auch Überzeugungen, tolerieren aber anderslautende Meinungen. Stellen Sie damit Ihre eigenen Überzeugungen
in Frage?“ Ich bin aber auch so undogmatisch wie sonst nur was – Relativist, remember? ;O)
#123 deusexmachina 07:10:08 | Dienstag, 19. September 2006
@FioreGraz „im 1. Jahrtausend gab es die Auswüchse auch nicht“ Ach so. Dann war es ein reiner Liebesdienst,
wenn siegreiche Herrscher den Unterworfenen bei Strafandrohung deren angestammte Religion verboten und
Ihnen stattdessen das friedliche Christentum aufnötigten? Soso. „nur hielt sich keiner dran.“ Warum erinnert
mich das jetzt an die Abweichungen zwischen Propagandareden zum jeweils neuen Fünfjahresplan und dem
„real existierenden Sozialismus“? Wonach würden Sie denn eine Religion bewerten: Nach den wohlklingenden
Worten eines Führers… oder nach der harschen Realität? Was meinen Sie? „bei den Kreuzzügen wird immer
wieder gerne vergessen das sich der Islam voher die halbe christliche Welt unter den Nagel riß un nicht
bereit war zu stoppen, und sie eine Reaktion waren keine Aktion.“ Na klar. Und deswegen trat man den Muslimen
nicht an den Grenzen entgegen, wo man sich bedroht fühlen konnte, sondern attackierte sie unter ungleich
höherem Aufwand (und im Endeffekt mit nur vorübergehendem Erfolg) im „Heiligen Land“, das doch bereits
seit 450 Jahren(!) islamisch dominiert war. Dieses Argument könnte ich ggf. für die Reconquista gelten
lassen; für die Kreuzzüge aber? Mit Verlaub, das ist lächerlich. Wollen wir ‘mal gucken, was für Kriege
wir jetzt „rechtmäßig“ und „als Reaktion“ in Europa führen könnten, wenn wir alle Grenzverschiebungen
der vergangenen 450 Jahre korrigieren wollten? Holla, da wär’ aber was los… da sind ja die Braunen
harmlos, die wollen nur 70 Jahre zurück…
#122 FioreGraz 06:51:33 | Dienstag, 19. September 2006
@DDL Toleranz und Kirche Sie mixen wieder wild durch die Gegend, im 1. Jahrtausend gab es die Auswüchse
auch nicht, wobei ich zur „Kollonialisierung“ hier auf Paul III. „Pastoral officium“ (1549) verweisen
möchte, der diese Praktiken inkl. Sklaverei und Enteignung untersagte, nur hielt sich keiner dran. Die
Auswüchse und Praktiken die sie Ansprechen kehrten mit den Kreuzzügen als Reaktion auf den Islam ein,
man könnte sagen wir haben das vom Islam übernommen, denn bei den Kreuzzügen wird immer wieder gerne
vergessen das sich der Islam voher die halbe christliche Welt unter den Nagel riß un nicht bereit war
zu stoppen, und sie eine Reaktion waren keine Aktion. Zum „extra ecclesiam nulla sallus“, wieso soll sich
das mit Tolernaz nicht vertrage, Toleranz = Akzeptanz (ich akzeptiere den anderen und seine Meinung und
lasse ihm seine Freiräume), das heißt aber nicht das man seine Meinung teilt oder gar das seit dem 2.
Vatikanuum wo wiederhergestellt wurde was teilweise zerstört war, jemals ein Synkretismus aufgekommen
wäre. Es gilt noch immer „extra ecclesiam nulla sallus“, wenn auch mit Kirche und katholisch dies im
Sinne des Glaubensbekentnisses und nicht im Sinne der Konfession gemeint ist. Und wie sie wissen gab es
auch in Frankreich die Schreckensherrschaft. Wenn man es so sehen will, bei der Umsetzung eines jeden
systems werden Fehler gemacht und Verbrechen begangen, wenn es von außen oder innen bedroht wird. LG
Fiore
@ malachias Ich fasse es nicht!!! Es gibt tatsächlich „Christen“ in der NPD? Solche wie Ihresgleichen?
Nur soviel zu mir: Ich bin weder zionistisch, noch linksliberal, noch SPD Wähler… Sie bezeichnen doch
selbst die katholische Kirche als Sekte, also zu welcher katholischen Kirche zählen Sie denn? Zur „Deutsch-Nationalen-Tradi-Kirche“?
Als katholisch will ich das nicht bezeichnen, denn es steht im Widerspruch, katholisch heisst „allgemein“,
„allumfassend“ und damit ist bestimmt nicht Ihr begrenztes Weltbild gemeint…
#120 Malachias † 21:47:40 | Montag, 18. September 2006
@Breze Bemühen Sie sich doch bitte erst einmal, den von der amerikanisch-sozialistisch-zionistischen
Propaganda und der entsprechenden Umerziehung/BILDung in Ihrem Gehirnaufgebauten Filter abzubauen, bevor
Sie hier den Versuch machen, den Kreuznet-Leserinnen und Lesern weiß zu machen, ein Mitwirken bei der
NPD widerspreche dem katholischen Glauben…! (Außer mir gibt es in der Tat noch viel mehr „Christen
in der NPD“ – auch der Name eines Arbeitskreises…!) So viel oder wenig wie die zionistischen „Unionsparteien“
mit der Zentrumspartei der Weimarer Republik, die heutige SPD mit der SPD von damals, die Linkspartei
mit der SED zu tun haben, so viel bzw. wenig hat die NPD mit der NSDAP zu tun…!
@ lieber Malachias und wie schaut das Programm der NPD aus, und wie, vor allem verhalten sich ihre Anhänger?
Ausländer „klatschen“, hetzen? Haben Sie noch nicht bemerkt, dass wir im 21 Jahrhundert leben, dass Hitler
längst tot ist, das III. Reich nicht identisch ist mit der katholischen Kirche (auch wenn Sie davon träumen)
und dass Deutschland nicht der Nabel der Welt ist. Können Sie das nationalistische Gedankengut wirklich
mit Ihrer religiösen Überzeugung vereinbaren, oder hat sich Ihr Verständnis von Kirche auch schon mit
der braunen Doktrin vermischt, worauf Ihre postings ja schliessen lassen können?
#118 Malachias † 20:32:12 | Montag, 18. September 2006
@Breze ich finde es einfach nur noch mit verlaub zum kotzen, was Sie von sich geben Kotzen kann ganz wohltuend
und gesund sein, vor allem, wenn man gewöhnt ist, viel (insbesondere geistiges in Form von Propaganda)
Gift in sich reinzuschlucken… Haben Sie sich denn schon mal intensiv mit unseren absolut erstklassigen
politischen Programm :)3 für die Zukunft Deutschlands beschäftigt? !:) Wahrscheinlich nicht, sonst würden
Sie nicht so daherhetzen…!
@ Alexandra shokran, Alexandra… für den Kochtipp, ich füge ihn zu meiner Rezeptsammlung zu, ich liebe
ausgefallene Rezepte. Gerne würde ich mich zu Ihren Gästen zählen und beneide Gunsenum ein bisserl…
…in Betlehem war ich schon einmal, es war im März 2000, als der Papst im Hl. Land war… Salam aleikum
P.S. nur kurz zu Malachias, mir fehlen die Worte und ich finde es einfach nur noch mit verlaub zum kotzen,
was Sie von sich geben
#116 Hypatia 20:05:20 | Montag, 18. September 2006
@ Breze Wenn Sie mir so nahe wären wie Gunsenum – der wohnt quasi um die Ecke, würde ich mich über
Ihren Besuch freuen, ich führe ein sehr offenes Haus, habe gerne viele Gäste, die tüchtig essen und
trinken, vorzugsweise letzteres, wie ich zugeben muß. Der Name ist angeheiratet, mein Mann ist aus Bethlehem.
Im Persischen gibt es auch viele Namen, die auf „eh“ enden, daher hätte es auch gut sein können, daß
es sich um einen persischen Namen handelt. Wenn Sie, wie Sie schreiben, die persische Küche schätzen,
schlage ich Ihnen ein Tabouleh vor. Dazu bereiten Sie Instant-Couscous nach Packungsanleitung möglichst
mit Kalbs- oder Hühnerfond anstatt Wasser zu. Abkühlen lassen, mit Minze, Petersilie, Schalotten-, Tomaten-
und Gurkenwürfel mischen, mit Olivenöl und Zitronensaft abschmecken. An Beilagen paßt fast alles: vom
Hummer über Fisch bis Wachtel, Rebhuhn bis Kalbsfilet, einfach alles, was Sie mögen.
#115 Malachias † 20:03:24 | Montag, 18. September 2006
@Graf von Galen: Weiter so, NPD! Vergelts Gott für Ihre Glückwünsche! 7,3% sind etwas, das man nicht
mehr so einfach übergehen kann…! Drücken wir der NPD die Daumen(= beten wir) , dass sie trotz des
großen Aufschreis auf der Feindseite ihren Weg zur Rettung Deutschlands weiter mutig vorangeht und weiterhin
viele aufgeweckte Deutsche (natürlich auch – echte – Katholikinnen und Katholiken) als Mitglieder gewinnen
kann…! :)3
ich glaube es gibt hier regelrechte Petzen, die eine Freude haben den matt anzuschwärzen! dabei bemüht
sich der matt doch in jeder Hinsicht um sinnreiche Beiträge.
@ matt @ Dr. Otterbeck das weiss der Himmel, nach welchen Kriterien hier ausgewählt und zensiert wird,
aber trostreich ist es doch, dass auch Marcels und Malachias’ postings schon gelöscht wurden.
#110 Dr. Otterbeck 19:24:52 | Montag, 18. September 2006
zu matt, die Pointen! Von mir wurde einmal ein Text gekillt, weil ich Papst-und-Erzbischof mit Bindestrich
schrieb; kleine Anspielung auf Pedro de Luna, den schon Johannes Paul I. mit Lefebvre verglichen hat.
Dem Redakteur ist nichts zu schwer (begründbar).
@ stat crux @ Sozialkatholisch @ stat crux Willkommen in unserer gemütlichen Ecke, ist doch nett einfach
mal zu plaudern, und Angriffe und Polemik mal beiseite zu lassen… Wenn Sie auch einen Rezeptvorschlag
haben, was leckeres, nur her damit! @ Sozialkatholisch Hmmm…mediterraner Hamburger… Falls es sowas
gibt, sage ich nicht nein… ))
ich verstehe nicht, wieso meine Beiträge zensiert werden… und dann lässt man diese unsinnigen Copy-Paste-Spammings
von diesem Gunsenum einfach stehen, dann bitte eben konsequent sein Redaktion. Immer meine besten Beiträge
werden beschnitten!
@ Alexandra Hmmm… Danke für die quasi Einladung, ich würde sie gerne annehmen, aber a. wohnen Sie
wahrscheinlich nicht da, wo ich wohne (in München), und b. bin ich heute dermassen faul und das Wetter
lädt nicht gerade dazu ein, sich aus dem Haus zu bewegen… Aber danke… Vielleicht haben Sie ein interessantes
Rezept, Ihr Nachname klingt persisch (Entschuldigung, wenn ich mich irre), und die persische Küche ist
super lecker!
@ Sozialkatholisch @Sepulcius @ Sozialkatholisch danke für den Hamburger, aber mir steht der Sinn eher
nach was anderem, was leichtes, mediterranes… Vielleicht hat ja Alexandra was in Petto? @ Sepulcius
Danke für die Blume…
@ Breze Weder männlich noch schwul? Das spricht natürlich nicht gegen ihre Qualifikation beim Fensterputzen,
könnte aber andere, der Harmonisierung entgegengesetzte Eigenschaften hervorbringen. Trotzdem wäre
ich bereit ihnen dann einen Hamburger dafür zu hohlen.
@ Alexandra @ Sozialkatholisch Alexandra kein Problem, mein Nick sagt ja nicht wirklich was über mein
Geschlecht aus… Lieber Sozialkatholisch, ich muss schon seit einem viertel Jahr meine Fenster putzen
und kann mich absolut nicht dazu aufraffen. Sollte ich es doch noch in diesem Jahr schaffen, vielleicht
reicht dann meine Energie auch noch für Ihre Ich hab jetzt echt Hunger…
Wenn die Herren genug gekocht haben und dann Langeweile haben sollten, können sie gerne bei mir zum Fensterputzen
vorbeikommen, ich glaube die Fensters habens nötig
@ Breze und Gunsenum Mein Herren, Sie bringen mich so langsam in Zugzwang. Vielleicht sollte ich auch
mal ein Rezept posten – worauf hätten Sie denn mal Lust?
@ Gunsenum Danke Gunsenum, ein wirklich sehr wertvolles posting, und, ich meine es ernst!, wir drei steigern
das Niveau dieser Disussion erheblich!!!! Ich hätte da auch noch einen sehr interessanten Beitrag hierzu:
Hühnerbeine à la Breze: 4-6 Portionen 3 Schalotten (klein gehackt), 750 g Kartoffeln (in Würfel geschnitten),
3 Karotten (ebenfalls in Würfel), 4 Knoblauchzehen (ganz lassen), 4-5 getrocknete Tomaten auf ein tieferes
Backblech verteilen, Chili, frischen Thymian und Majoran dazu. 4 – 6 Hühnerbeine (vorher gut würzen)
auf das Gemüsebett legen, dazwischen frische Rosmarinzweige. Das Ganze mit ca 125 ml Olivenöl begiessen
und bei ca 200° 60 Minuten in den Backofen. Nach diesen 60 Min. ca 200 ml trockenen Weisswein drübergiessen
und nochmal auf der obersten Schiene 10 Minuten fertig backen. Mit Weissbrot servieren, schmeckt ausgezeichnet
und ist der Renner bei meinen Freunden!!! Guten Apettit!
@ Gunsenum Hier nun die gewünschte ernsthafte Antwort: ich überlege ernsthaft welches der beiden Rezepte –
Brezes Lamm oder Ihren Lachs – ich zuerst kochen werde.
#92 Gunsenum 18:09:19 | Montag, 18. September 2006
WICHTIG! @alexandra @breze Um die Diskussion wieder auf das ursprünglich niedrige Niveau des Artikels
zu bringen stelle ich Nachfolgendes zur Diskussion und erbitte ernsthafte Antworten!!! Lachslasagne mit
Spinat (Mengen sind für 2-4 Personen geeignet!!!!!!) Zutaten: 200g Lasagneblätter ca. 120g Zwiebeln
60g Krebsbutter 100ml Weisswein 400ml Fischfond 700g Lachsfilet 150g Mozzarella 600g Blattspinat 40g Mehl
250ml Schlagsahne 1 Knoblauchzehe 1El Zitronensaft Salz & Pfeffer Die Lasagneblätter reichlich nach Packungsanweisung
kochen und abschrecken(lauwarmes oder kaltes Wasser drüber laufen lassen). Die Zwiebeln pellen und fein
würfeln oder von mir aus auch pervers grob zerhacken. Zwiebeln dann mit dem aufgetauten, ausgedrückten
Spinat in der Krebsbutter andünsten. II. Mit Mehl bestäuben, mit Weißwein ablöschen und mit Sahne
und Fond auffüllen. Unter Rühren und 5 Minuten im offenen Topf kochen lassen. Dann mit Salz, Pfeffer
und durchgedrücktem (funktioniert mit einer Knoblauchpresse oder einfach einem Löffel und einem Sieb)
Knoblauch würzen. III. Das Lachsfilet entgräten, der Länge nach halbieren (scharfes Messer!) und dann
nochmal in Stücke teilen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. IV. Abwechselnd den Rahmspinat,
die Lasagneblätter und den Lachs in eine Aufflaufform schichten (geht am Besten, wenn man den Lachs nach
ganz unten legt). Mozzarella in Scheiben schneiden und darauflegen. V. Im heißen Ofen bei 200 Grad auf
der mittleren Schiene 20-25 Minuten backen. (Gas 3, Umluft 180 Grad) Dauert circa…
@Benedikt Sie vergessen, dass in einer solchen Diskussion These und Antithese einander gegenüberstehen.
Ich beanspruche gar nicht, dass meine Darstellung zu 100% der Wirklichkeit entspricht, so wenig, wie ich
Ihre als 100% zutreffend anerkenne. Das ist ein bisserl wie Feilschen, das wissen Sie doch. Unter’m Strich
bleibt, dass die RKK ganz einfach nicht toleranter ist als andere Religionen auch; sie ist lediglich in
der Entwicklung etwas voraus, und das wiederum sehe ich wesentlich als Konsequenz aus den Drücken, denen
sie ausgesetzt war und ist, und nicht aus eigenem Wollen heraus. Der Islam zeigt uns IMHO, wie auch die
RKK heute mindestens tendenziell wäre, wenn sie könnte, wie sie wollte (und wie sie ‘mal war). Toleranz
ist übrigens mehr als Duldung; letztere hat ja immer einen „naja, so gerade eben, lassen wir’s ‘mal durchgehen“-Beigeschmack.
Toleranz ist offener. Beides hat natürlich Schnittmengen. Ad Kolonialismus: Der Höhepunkt der religiösen
Aspekte des Kolonialismus war zu Zeiten der Aufklärung lange überschritten – man HATTE ja schon missioniert
und die alten Kulte ausradiert. Es ist naiv, konkrete Einzelgründe für Kirchenaustritte einzufordern.
Fragen Sie doch ‘mal mich, warum ich ausgetreten bin? Meinen Sie ernstlich, ich würde Ihnen ein einzelnes
Faktum kredenzen? Oder glauben Sie nicht eher – und das dürfte bei den meisten Ausgetretenen so sein –
dass es eine Vielzahl von Einzelaspekten war, die in ihrer Gesamtheit den Entschluss haben reifen lassen?
#90 Benedikt 16:21:15 | Montag, 18. September 2006
@ DDL Die gloriose Toleranz des Christentums… das war ja wohl wirklich nix. Von glorios hat keiner was
gesagt. Die Einschränkung bei FioreGraz ist Ihnen wohl entgangen. da würde „Toleranz“ ja dem eigenen
Dogma zuwiderlaufen, Sie haben sicher auch Überzeugungen, tolerieren aber anderslautende Meinungen. Stellen
Sie damit Ihre eigenen Überzeugungen in Frage? Resignation vor dem Unwillen des Anderen Toleranz = Duldung.
Positiver klingt das auch nicht: „Du bist nur geduldet.“ vorher stattgefundene Christianisierung heidnischer
Gebiete Sie verwechseln Kolonialismus mit Christianisierung. Natürlich ging einiges einher, aber die
Mittel sind nicht dieselben. Der Höhepunkt des Kolonialismus war übrigens nach der Aufklärung. Und,
Benedikt, woher der Druck beim V2 kam? Nun, von derselben Stelle, von wo er auch jetzt kommt: Aus der
umgebenden Welt, Ah sehr gut. Nach dieser Definition des „Druckes von außen“ ist einfach alles Druck,
denn niemand verändert sich einfach so, keine Partei, keine Person einfach nichts. Es wird dadurch also
einfach nichts mehr besonderes. wollte man nicht auf den Kuriositätenhaufen der Weltgeschichte verschwinden
Sie meinen, dass die Kirche mit Dignitatis Humanae gerade noch hat abwenden können, auf dem Kuriositätenhaufen
der Geschichte zu landen? Werter DDL, zeigen Sie mir doch mal eine wissenschaftliche Arbeit über das
Thema: Kirchenaustritt bis 1962 aus Gründen fehlender rel. Toleranz der Institution Kirche gegenüber
anderen Religionen.
@FioreGraz & Benedikt Hohe Worte. Man könnte sie fast glauben, wenn nicht z.B die Dutzenden „Judensäue“
an Kirchen(!) eine sehr deutlich ganz andere Sprache von katholischer Toleranz sprächen. Die gloriose
Toleranz des Christentums… das war ja wohl wirklich nix. Ich glaube Ihnen sofort, dass Sie das so sehen
möchten – allein, es war nicht so, und ist auch von einer Kirche, die sich in ihr „nulla salus extra
ecclesiam“ verbissen hat, gar nicht zu erwarten, da würde „Toleranz“ ja dem eigenen Dogma zuwiderlaufen,
durfte bestenfalls als Resignation vor dem Unwillen des Anderen bestehen (und auch das, strenggenommen,
vor dem Hintergrund des Missionsauftrages nicht). Bedrohung durch den Islam, jaja… und die vorher stattgefundene
Christianisierung heidnischer Gebiete war natürlich stets eine reine Streichelorgie, da hat man vom lieben
Jesulein erzählt, bis die Heiden mit Tränen in den Augen „ich glaube!“ gerufen haben und in Scharen
zum Christentum kamen. Genauso hat man in den amerikanischen Kololnien natürlich lediglich Angst vor
dem dort unbekannten Islam gehabt… „Ja-hahaha-haaaa, wenn der Herr Pfarrer erzählt…“ (zur Melodie
von Degenhardt). Und, Benedikt, woher der Druck beim V2 kam? Nun, von derselben Stelle, von wo er auch
jetzt kommt: Aus der umgebenden Welt, von der sich die Kirche zunehmend entfernte, und der man sich mit
zusammengebissenen Zähnen annähern musste, wollte man nicht auf den Kuriositätenhaufen der Weltgeschichte
verschwinden wie unzählige Kulte vorher.
@ Benedikt Mich würde überdies interessieren, wer die abstimmenden Konzilsväter auf dem Zweiten Vatikanum
unter Druck gesetzt hat? Wahrscheinlich war es die internationale Homosexlobby.
#87 Benedikt 13:55:46 | Montag, 18. September 2006
@ DDL Die Realität könnte kaum weiter davon entfernt sein. Was wir heute als „Religionsgreiheit“ kennen,
wurde der Kirche in jahrhundertelangem Kampf abgetrotzt – sie hat nicht das geringste bisschen davon freiwillig
hergegeben, sondern, im Gegenteil, erbitterten Widerstand geleistet. Wenn wir heutzutage tatsächlich
Religionsfreiheit in Deutschland haben, dann nicht wegen der ach so toleranten und liebenswerten Kirche,
sondern TROTZDEM. Falsch, wie Fiore Graz schon ausführte. Mich würde überdies interessieren, wer die
abstimmenden Konzilsväter auf dem Zweiten Vatikanum unter Druck gesetzt hat? Um mal mit Ihren Worten
zu sprechen: Das war nix!
@ Corvisier, Breze und Gunsenum Herr Corvisier, hervorragend! Ich werde mir erlauben, Ihnen die Koordinaten
per privater Email zuzustellen. Breze: Jetzt weiß ich, was ich als nächstes kochen werde. Klingt sehr
gut, Ihr Rezept. Übrigens, Männer die kochen können, haben’s auch sonst drauf. Gunsenum: Ihr Cola-Hähnchen-Rezept
klingt aber auch wie ein Aufruf zum Krieg. Oder handelt es sich dabei lediglich um die importierte Antwort
Gonsenheims auf Buchholz in der Klosterstraße?
#84 FioreGraz 06:47:56 | Montag, 18. September 2006
@DDL Religionsfreiheit bzw. Toleranz Lieber DDL, die Religionsfreiheit ist ein Wesen der Kirche, bzw.
die Toleranz, sie „verschwand“ im zuge der Reaktion auf den Islam im Mittlealter (wobei wenn man Martin
V. und seine Schutzbulle hernimmt stimmts auch nicht wirklich) Gregor I. „Qui sincera“ (602) – Erlaubnis
religiöse Feste abzuhalten Nikolaus I. „ad consulta vestra“ (866) – Verbot der Zwangstaufe (und Verbot
der ERpressung von Geständnissen mit Folter) Innozenz III. „Licet perfidia Iudaeorum“ (1199) – Verbot
von Gewalt und erlaubnis der religiösen Feste, Nichbeachtung führt zur Exkommunikation Man verwechselt
immer Aktion mit Reaktion, die Aufklärung und der Humanismus entdeckten nur wieder was durch die islamische
Bedrohung und die Kreuzzüge missbraucht wurde. Nich umsonst kommt der Humanismus aus dem „christlischen
Lager“ (Thomas Morus, Erasmus von Rotterdam). Von der Kriche Abgerungen kann wohl kaum die Rede sein,
höchstens abgerungen in dem Sinn das man die „Idee“ der Kirche klaute und die Spur zum Urheber unkenntlich
machte, bzw. die Lehren des Urhebers als genaues Gegenteil darstellte. LG Fiore
@Christian Hüller Sie tun ja nachgerade so, als sei Religionsfreiheit eine christliche Erfindung, ja,
sozusagen der Wesenskern des Christentums. Die Realität könnte kaum weiter davon entfernt sein. Was
wir heute als „Religionsgreiheit“ kennen, wurde der Kirche in jahrhundertelangem Kampf abgetrotzt – sie
hat nicht das geringste bisschen davon freiwillig hergegeben, sondern, im Gegenteil, erbitterten Widerstand
geleistet. Wenn wir heutzutage tatsächlich Religionsfreiheit in Deutschland haben, dann nicht wegen der
ach so toleranten und liebenswerten Kirche, sondern TROTZDEM. Mittlerweile hatman hat Kreide gefressen
und sich in das Unvermeidliche gefügt. Man singt das Hohelied der Freiheit ganz einfach, weil einem etwas
anderes gar nicht übrig bliebe. Da hat man natürlich gut Lästern gegenüber Gesellschaften, die heute
noch so sind, wie die katholisch dominierten, europäischen Staaten vor ein paar Jahrhunderten… und
wie die katholische Kirche mehr oder minder insgeheim auch heute noch wäre – wenn sie denn nur könnte.
So ist denn aus nicht wenigen Kommentaren hier der schiere Neid auf eine Religion zu erkennen, die sich
noch heute den absolutistischen Luxus leistet, den das Christentum aufzugeben gezwungen war. Übrigens,
was ist doch gleich die Regierungsform des Vatikanstaats?
Muslime und Kreuzzüge Der Artikel ist problematisch, weil nicht klar wird, was eigentlich kritisiert
wird. Ist es die Zurückhaltung des Papstes, die vom Verfasser als Schwäche empfunden wird? Ein solches
Empfinden geht an der Wirklichkeit vorbei. Der Islam ist durch das Schwert nicht zu bezwingen (wie im
Übrigen natürlich auch nicht das Christentum). Ich hätte es bevorzugt, wenn die Redakteure auf die
absolutistische Tendenz dieser Religion verwiesen hätte, nach der der islamische Staat Gottes Wille ist
und damit, zumindest in den Augen der Islamisten, auch das islamische Gesetz bzw. Scharia (einschließlich
Blutrache und anderer sonderbarer Bestimmungen, die tendenziell gegen Menschenrechte verstoßen). Nichtmuslime
werden in diesem Staat letztendlich als „Bürger zweiter Klasse“ behandelt, die allenfalls darauf hoffen
dürfen, sich dort durch Sondersteuern Schutz und Sicherheit von der Staatsmacht zu erkaufen. Religionsfreiheit
wird nämlich nicht prinzipiell anerkannt, sondern „pragmatisch-realistisch“ immer nur vorläufig, bis
alle den Islam angenommen und sich Allah unterworfen haben (Islam = ‘Hingabe’; ‘Unterwerfung’). Man denke
an die unselige Geschichte, wo ein zum Christentum konvertierter Afghane nach seiner Rückkehr nach Afghanistan
hingerichtet werden sollte, was die westliche Welt schon damals mit Entsetzen füllte. Und es waren keineswegs
die Taliban, die diese Hinrichtung damals forderten… Viele haben wohl auch vergessen, dass die Muslime
Europa schon einmal fast überrannt hatten un…
@ Guntenum dem schliesse ich mich voll und ganz an… Es ist wirklich nicht auszuhalten was hier z.T.
vom Stapel gelassen wird, hier wird einigen Indivduen, die sich als religiöse Spinner ihr Ego aufbauen,
eine Plattform gegeben. P.S. Ihre Kochrezepte klingen lecker, werde einige davon ausprobieren, bloss das
Cola light-Hähnchen mit Ketchup, na ja, das werde ich auslassen. Hab auch was für Sie, (sehr lecker!):
Zypriotisches Lamm – „Tava“ Zutaten für ca 4 Personen: 2 rote Zwiebeln, geschält und grob gehackt 1
kg Kartoffeln, geschält und in grosse Stücke geschnitten 1 kg Lammfleisch, in Stücke geschnitten 4
EL gehackte Petersilie 3 gehäufte TL Kreuzkümmelsamen 125 ml Olivenöl 4-5 Tomaten, in dicke Scheiben
geschnitten 50 g Butter Zubereitungszeit: ca 3 Stunden (inklusive Garzeit) Zubereitung: Den Backofen auf
180°C vorheizen. Zwiebeln, Kartoffeln und Lammfleisch in eine ca. 5 l fassende Bratkassarole geben. Kräftig
salzeb und pfeffern. Petersilie, Kreuzkümmel und Olivenöl hinzufügen und alles mit den Händen gut
vermischen. Tomatenscheiben darüber verteilen und seitlich ca. 125 ml Wasser dazugiessen. Mit Alufolie
abdecken, ca. 2 Stunden backen; dabei die Form einige Male kippen und den Bratensaft über den Auflauf
giessen. Nach 2 Stunden sollte das Fleisch sehr zart und die Kartoffeln durchgegart sein. Die Folie entfernen
und die Temperatur auf 200°C erhöhen. Weitere 45 Minuten backen, nach ca 20 Minuten, die Lammstücke
wenden. Nach Ende der garzeit sofort servieren oder etwas abkühlen lass
#80 Gunsenum 23:40:14 | Sonntag, 17. September 2006
Erneut fordere ich… die Löschung dieses Artikels. Als ob das Theater in der Welt um die Papstäußerung
nicht schon kritisch genug wäre, fühlt sich das rechtskonservative kreuznet noch verpflichtet durch
eine Satire- die keine ist, sondern nur arrogante Dümmlichkeit darstellt- den Konflikt zu schüren. Bleibt
zu hoffen, dass kein Moslem diesen Schwachsinn hierjemals zu Gesicht bekommt. VOn einer Veröffentlichung
an die Süddeutsche Zeitung rate ich ab, da das Geschreibsel hier nur mehr Podium erhielte! Befürworter
und Schreiber dieses Artikels sind bei nicht erfolgnder Löschung zu den Menschen zu zählen die Islam
und Christentum gerne im Krieg sähen!
#79 Christin 23:33:27 | Sonntag, 17. September 2006
Klare Abgrenzung von Gewalt ist schon wichtig: Ich finde eine Entschuldígung wäre nicht notwendig gewesen,angesichts
der Tatsache dass wir als christliche Gemeinschaft in der Welt es schon für wichtig erachten sollten
sich von Terror und Gewalt wenigstens verbal disdanzieren zu dürfen.Die Sicherheitvorkehrungen gegen
Terroranschläge müssen weltweit immer größere und teurere Ausmaße erreichen,so dass friedlich gesinnte
religiöse Menschen schon verstehen müssten,dass der Papst auf die Terrorängste der Welt wenigstens
in seinen Reden indirekt eine klare Abgrenzung vor Führern haben will die die Religion dafür missbrauchen,um
Menschen heldenhaft in den Tod zu treiben im Namen der Religion. DAs ist finde ich trotz Entschuldigung
gut gelungen. WEr den Papst kennt weiß,dass er große Achtung hat für gläubige Menschen die den Frieden
lieben! Danke-schön vor dem Mut. Gruß Wilma:(3
Aber Graf Galle… …wieso sollte ich mich ärgern? Ich amüsiere mich königlich über Ihre braundeutschen
Blubbereien. Ok, zugegeben, das würde ich nicht, wenn ich das Gefühl hätte, dass man Sie ernst nehmen
müsste. Aber davon kann ja wohl schwerlich die Rede sein, gell? Und was den NPD-Erfolg angeht: Nun ja,
bislang haben in bundesdeutschen Landtagen vertretene Rechtsextremisten in exakt NULL Fällen irgendetwas
bewegt, bewirkt oder verhindert, die sind reine Staffage und reißen gelegentlich folgenlos das Maul auf.
Nur um die Steuergelder ist es schade, aber vielleicht ist es ganz gut, wenn diese Ausbläser in aller
Öffentlichkeit als die unfähigen Schwatzbacken vorgeführt werden, die sie sind. Nebenbei: Ich halte
den Islam für genauso realitätsfremd wie das Christentum. Da gibt’s zwar Unterschiede, aber letztlich
ist es mir völlig schnuppe, ob man eine Illusion nun „Gott“, „Jehova“ oder „Allah“ nennt. Sie können
sich also vorstellen, als was für ein Kasperlspiel ich das Hickhack um die päpstlichen Äußerungen
empfinde.
@Graf Galle Sie brauchen doch bloß zu Ihren Parteikumpels mit den Basies zu gehen, die sind schon lange
auf einem Privatkreuzzug. Mit „Christentum“ hat das zwar genau gar nichts zu tun, aber wer wird denn kleinlich
sein, wenn es gilt, irgendjemandem, der irgendwie „anders“ ist, kräftig ‘was in die Zähne zu dreschen?
Nur, blöderweise: Heute gehört Ihnen nicht Deutschland, und morgen – oder sonstwann – auch ganz sicher
nicht die ganze Welt. Sie sind einfach 70 Jahre zu spät. So ein Ärger aber auch. Na, feiern Sie wenigstens
schön den Achtungserfolg in Meck-Pomm.
#74 Graf von Galen 22:36:07 | Sonntag, 17. September 2006
Wider die falsche Lehre des Islam Na ja. Mal absehen vom Aufruf zum Kreuzzug zu schön, um wahr zu sein.
In der aktuellen Ausgabe der „Kirchlichen Umschau“ wurde übrigens in einem Artijkel von Msgr. Lange eine
Kritik des damaligen Theologen Ratzinger über die Auswirkungen von „Nostrae Aetate“ abgedruckt. Nun spürt
er sie am eigenen Leib. @ Malachias : Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg Ihrer Partei in MeVo. Vielleicht
werden ja doch noch genug Deutsche wach, bevor es den Mohammedanern endgültg Deutschland in ein Kalifat
zu verwandeln. Viel Hoffnung habe ich da aller- dings nicht mehr.
bien chère Madame, man kann darüber wirklich nur bei einem guten Glas reden. „Kein Alkohol ist keine
Lösung“ ist ein Satz, der hohen Wahrheitsgehalt hat. Es ist versprochen, daß die Weinprobe stattfindet.
Wir sollten, vorschlagsweise, die Vorzüge der jeweiligen Lagen austauschen – ich bringe etwas Chinon,
etwas Saumur mit. Nur: Terminfrage! Trotz meines Alters bin ich recht eingespannt. Einen sehr freundlichen
Gruß, so von Traube zu Traube – d’un raisin à l’autre (hat in beiden Sprachen einen netten Doppelsinn)!
M.C.
#67 Montfalcone 21:56:51 | Sonntag, 17. September 2006
Bekenntnis Was helfen könnte ist ein öffentliches Bekenntnis zur röm/kat. Religion und das Bekenntnis
zu Papst Benedikt zu stehen. Das ist aber immer so! Bekenntnis ist auch ein wenig wenig…
#66 Hypatia 21:34:38 | Sonntag, 17. September 2006
@ Breze Wir „verhandeln“ hier über etwas, was nicht im mindesten nachprüfbar ist, also, eine Wahrheit
des Herzens. Wenn es sich für Sie richtig anfühlt, dann gehen Sie Ihren Weg, jeder Mensch hat ein Gewissen.
Menschen, die in ihrem Glauben ruhen oder – besser noch – entflammt sind, wissen, was gut und richtig
ist. @ Sozialkatholisch ein Problem – ich geb’s zu! Gott sei Dank haben wir unseren Weg!
Danke Alexandra Danke Alexandra. Ich habe immer mehr das Gefühl von Holzköpfen umgeben zu sein, und
ich finde manche Postings zu diesem blödsinnigen Beitrag einfach abscheulich. Ich werde mich an dieser
Diskussion nicht mehr beteiligen, als letzes Wort noch ein Posting von mir hier vor einigen Wochen: Wenn
ich Ihr posting mit denen von den auch hier schreibenden Freigeistern und Homos vergleiche, unterscheiden
sie sich nicht voneinander, sind Sie wirklich Christ oder religiöser Fundamentalist? Sie und manch andere
hier schreibenden „Tradis“ werden mir langsam unheimlich, ich habe manchmal echt die Befürchtung, dass
nicht mehr viel fehlt, und Sie oder einer Ihrer „Mitbrüder“ steigen mit einem Sprengstoffgürtel bewaffnet
in einen vollbesetzten Bus. Wenn die katholische Kirche wirklich so wäre, wie Sie sie sich wünschen,
wäre die Kirche tatsächlich so überheblich und voller Hass gegenüber allen Menschen, die einfach Gott
noch nicht begegnet sind, ich wäre schon längst ausgetreten. Und Sie und Ihresgleichen wären unfähig
mir das Evangelium (frohe Botschaft!) zu verkündigen, weil Ihre Herzen voller Hass sind! Ich danke Gott,
dass ich in dieser Kirche, die die Wahrheit verkündet, Menschen getroffen habe, die mir mit Strenge aber
mit Liebe (!) den Weg zu Jesus Christus gezeigt haben. Sind Sie sich nicht bewusst, dass Sie auch Sünder
sind, und jeden Tag der Barmherzigkeit Gottes bedürfen? Urteilen Sie nicht über andere! Überlassen
Sie das Gott! Sie werden mit dieser Überheblichkeit keine einzige See
Toleranz Als Christ halte ich natürlich den Sonntag, um die lieben netten Juden nicht zu verärgern halte
ich zudem noch den Samstag. Weil es meine muslimischen Mitbrüder verärgern könnte halte ich auch den
Freitag, weil ich keinen vergessen möchte will ich auch den Montag halten. Nur wer erklärt das meinem
Chef?
#63 Hypatia 21:17:51 | Sonntag, 17. September 2006
@ Corvisier Mein Lieber, das sind sie ja, gezwungen zu leben wie wir, diese Muslime. Anders, als in arabischen
Ländern mit christlicher und muslimischer Bevölkerung, sind die bei uns lebenden Muslime ja schon dazu
verurteilt, sich uns anzupassen. Der Freitag ist Arbeitstag, die Feiertage orientieren sich an unserem
Kalender. Da denke ich doch voller Wehmut an meine Bonner Tage zurück, als ich als Botschaftsangestellte
sowohl die christlichen wie die islamischen Feiertage frei hatte. Und, im übrigen, Verehrtester, Sie
schulden mir noch immer eine Weinprobe, denn – kein Alkohol ist auch keine Lösung!
@ stat crux Was helfen könnte ist ein öffentliches Bekenntnis zur röm/kat. Religion und das Bekenntnis
zu Papst Benedikt zu stehen. Das betäuben mit Alkohol kann ihnen vielleicht kurzzeitig helfen, aber auf
dauer ist das keine Lösung. Bekennen unter Freunden, Herr Otterbeck ist gut, aber bekennen unter Feinden
ist besser. @ Moritz ehrlich, in Deutsch hört sich das für mich noch viel besser an, besonders weil
ich es dann auch verstehe.
bien chère Madame – je suis absolument d’accord – les vers que vous citez devraient nous inciter à devenir
des chrétiens modèles sans haine. Pourtant: cela ne nous empechêra pas de défendre notre civilisation
chrétienne contre toute sorte d’invasion étrangère. Puis-je me permettre de vous inviter à lire „Le
Camp des Saints“ de Jean Raspail, livre qui date de 1973!! Et je vous assure sincèrement que je n’ai
absolument rien contre les musulmans – chez eux. Ou bien: chez nous, mais comme nous. Amitiés! Pour nos
compatriotes allemands: Für unsere deutschen Landsleute: Werte Madame, ich bin völlig einverstanden –
die von Ihnen zitierten Verse sollten uns anstacheln, gute Christen ohne Haß zu sein. Indessen soll uns
das nicht hindern, unsere christliche Zivilisation gegen jede fremde Invasion zu verteidigen. Darf ich
Ihnen die Lektüre von „Das Heerlager der Heiligen“ von Jean Raspail, erschienen 1973, vorschlagen? Seien
Sie versichert, daß ich absolut nichts gegen Moslems habe, wenn sie in ihrem Land bleiben. Oder aber:
wenn sie bei uns sind, dann wie wir. Beste Grüße!
#57 stat crux 20:57:53 | Sonntag, 17. September 2006
Mattyrium Mattyrer? Sind das übergewichtige Prälaten mit Hang zum Alkohol?? „Morgenstund hat Blei im
Kopf“. Oder „auf die Matte“ geworfene Diskutierer bei Christiansen?
#56 Hypatia 20:56:52 | Sonntag, 17. September 2006
@ Toby: Ja, und? MATHÄUS 10,34f Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf
die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Auch das Christentum will missionieren.
Leider ist diese Lesart weder zeitgemäß noch human, daher kann ich nichts damit anfangen – not my cup
of tea!
#55 Detlef Rose 20:55:35 | Sonntag, 17. September 2006
Bare Münze Schade, dass dieser Artikel im Internet öffentlich ist. Denn ich fürchte ernstlich, daß
er genauso mißverstanden wird wie Papst Benedict. Weitergegeben ohne das Prädikat „KREUZFALSCH“ dürften
sich nicht wenige Christen finden, die das zumindest in Teilen für bare Münze nehmen. Darum gilt m.E.
hier die alte Weisheit PRINCIPIIS OBSTA ET RESPICE FINEM – SERO MEDICNA PARATUR!! Zu deutsch: Man soll
nicht mit dem Feuer spielen!
#54 Malachias † 20:55:01 | Sonntag, 17. September 2006
@Toby: Au weiha… …das kann ja noch was geben! (Talmud-/zionistisches) Judentum und „Christentum“ à
la Bush streben auch nach Weltherrschaft: Der Dritte Weltkrieg ist so gut wie vorprogrammiert…!!
„Der Islam will die Welteroberung“ „Der Islam will die Welteroberung“, titelt die FAZ vom 16.9.2006 dramatisch
im Feuilleton unter einem Foto von Anthony Quinn als Mohammeds schwertschwingender Onkel Hamza. Der Greifswalder
Althistoriker Egon Flaig versteht die Regensburger Rede des Papstes als berechtigten Hinweis auf die kriegerisch-imperialistischen
Züge des Islam, und illustriert diese Auffassung mit Beispielen aus der Weltgeschichte. „Seit Beginn
der klassischen Zeit zwischen dem neunten und dem elften Jahrhundert teilen die islamischen Juristen die
Welt in zwei Teile, nämlich das ‘Haus des Islam’ und das ‘Haus des Krieges’. Diese Zweiteilung hängt
nicht davon ab, wo Muslime in großer Anzahl leben oder gar die Mehrheit darstellen, sondern davon, wo
der Islam herrscht – in Gestalt der Scharia – oder wo er nicht herrscht. Diese Dichotomie ist also keine
religiöse, sondern eine politische. Zwischen diesen beiden Teilen der Welt herrscht naturgemäß so lange
Krieg, bis das Haus des Krieges nicht mehr existiert und der Islam über die Welt herrscht (Sure 8, 39
und 9, 41).“
@Alexandra … Selbstverständnis eines Christen und seiner Religion und dem Existenzrecht des jeweils
anderen. Demut ist immer angebracht… Muslime sind unsere lieben Mitmenschen, ganz im Sinne von Galater
3:28. Dann nehmen Sie demütig zur Kenntnis, daß Paulus die Einheit in Christus ( Gal. 3:28 ) auf die
in Christus getauften bezog.
@ Frau Zayadeh Demut ist eine der größten christlichen Tugenden, aber sie steht nicht über dem öffentlichem
Bekenntnis zu Jesus Christus. Wenn viele Christen sich öffentlich vor den Muslimen zu Jesus Christus
als Gottes Sohn bekennen und sagen das Mohamet falsch liegt und die Muslime dann keine Gewalt anwenden
könnten sie mich überzeugen.
Galater 3,28: „Da gilt nicht mehr Jude und Hellene, nicht Sklave und Freier, nicht Mann und Frau, denn
alle seid ihr eins in Christus Jesus.“ Und 3.29 heißt: „Seid ihr aber in Christus, so seid ihr Abrahams
Nachkommenschaft und der Verheißung gemäß Erben.“ Ist doch klar, oder? Wer nicht drin ist, ist draußen –
und wer drin ist, der ist allen anderen gleich an Rechten und Pflichten. Ansonsten bin ich froh, einmal
mit Dr. Otterbeck einer Meinung sein zu dürfen, wie übrigens viele der von ihm hier ständig verteufelten
Tradis auch. Und zugleich mit einem Satz, der historisch ganz einfach richtig ist (ich las ihn gerade
im Minority-Report): Der Islam kommt aus der Wüste, und wo er war, hinterläßt er Wüste. Christus vincit,
Christus regnat, Christus imperat. So ist es.
#42 Hypatia 20:06:29 | Sonntag, 17. September 2006
@ Schlämmer Ja, warum nur? Einen politischeren Menschen als mich, können Sie sich nicht vorstellen,
leider geht es dabei aber um mehr, nämlich tiefstes Selbstverständnis eines Christen und seiner Religion
und dem Existenzrecht des jeweils anderen. Demut ist immer angebracht.
@Alexandra Muslime sind unsere lieben Mitmenschen, ganz im Sinne von Galater 3:28. Deswegen haben die
christlichen Heere unsere lieben Mitmenschen auch vor Wien geschlagen, – oder wars anders? Warum dafür
von unseren lieben Mitmenschen noch keine Wiedergutmachung gefordert wurde – grübel !
@Alexandra Zayadeh Danke Alexandra… es scheint eben Zeitgenossen oder besser gesagt, Mitbrüder zu geben,
an denen die wirkliche Botschaft des Christentums vorbeigegangen zu sein scheint. „Liebet Eure Feinde!“
Jesus ist nicht mit dem Feuer und Schwert durch die Lande gezogen und hat den Menschen das Evangelium
(frohe Botschaft, sic!) eingeprügelt, noch mehr er ist ans Kreuz gegengen, ohne sich zu wehren. Wenn
man Hass mit Hass beantwortet, widerspricht man der Botschaft Jesu und löst ausserdem keinesfalls die
Probleme dieser Welt.
#39 Dr. Otterbeck 19:49:13 | Sonntag, 17. September 2006
Danke, Alexandra, für den Hinweis. Aber irgendwie bleibt es doch wohl wahr: Gott „wollte“ die Begegnung
von Orient und Okzident, mit allen Licht- und Schattenseiten; Sünde, Gewalt und Verwirrung letztlich
nicht ausgeschlossen. Jetzt geht es nicht mehr um Islamhetze, sondern um Islamläuterung. Da muss der
interne Diskurs mitbeeinflusst werden; und das hat B XVI höchst effektiv getan. Er durfte nicht schweigen.
#38 Malachias † 19:45:54 | Sonntag, 17. September 2006
@Sozialkathoisch der Islam darf nicht nur fordern, man „muss“ von ihm auch mal was fordern dürfen Wie
wahr!! :)3 Leider haben das Ratzinger/B16 und seine Sekte hinsichtlich des Talmud-Judentums auch noch
nicht erkannt…!
#37 Hypatia 19:31:40 | Sonntag, 17. September 2006
Islamhetze Was hat ein Christ mit den widersprüchlichen Suren des Islam hinsichtlich Zwangsbekehrung
und Heiligem Krieg, Umgang mit Nichtgläubigen etc, etc zu tun? Noch immer gilt die biblische Sicht, wonach
das Gottesverständnis ein gütiges ist, diese Güte ist universell, abstrakt, unveränderlich, objektiv
und ewig. Muslime sind unsere lieben Mitmenschen, ganz im Sinne von Galater 3:28.
@daughter of goddess „„Und jetzt werd ich denen mal diesen Kreuz.net-Artikel hier mailen. Bin mal gespannt,
wie er gefallen wird…"“ Aber bitte vergessen Sie nicht anzumerken, dass dieser schräge Artikel keinesfalls
die Meinung der mehrheit der Katholiken entspricht, sondern dass es der Erguss einer blinden und fanatisierten
Minderheit ist…