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Sonntag, 17. September 2006 15:03
Falschmeldung: „Deus lo vult“
In Anschluß an den heutigen Angelus vollzog der Papst während einer Ansprache an die begeisterte Menge in Castel Gandolfo eine scharfe Kehrtwende.
(kreuz.net, Castel Gandolfo) In seiner spontan und auf lateinisch gehaltenen Ansprache rief Papst Benedikt XVI. die christlichen Nationen zu einem Kreuzzug auf, um den Islam in und außerhalb Europas zurückzuschlagen.

Gleichzeitig forderte der Heilige Vater eine Befreiung der Heiligen Stätten in Palästina.

Wiederholt rief Benedikt XVI. „Deus lo vult“ – Gott will es – in die begeisterte Menge vor seiner päpstlichen Sommerresidenz.

Mit ihrer Reaktion auf sein Zitat von Kaiser Manuel II. Palaiologus († 1425) hätte die islamische Welt bewiesen, daß es mit ihr keine Diskussion gebe und sie nur die Sprache der Gewalt verstehe.

Es sei sinnlos, den Moslems mit rationalen oder theologischen Argumenten zu begegnen.

Die Pirouetten, welche die Kirche in den letzten Jahren gemacht habe, um den Islam versöhnlich zu stimmen, seien allesamt für die Perserkatze gewesen.

Das Zweite Vatikanum habe sich in der Erklärung ‘Nostra Aetate’ sogar entblödet, von den Muslimen zu reden, „die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde.“

Diese Aussage werde dort als Zitat aus einem Brief des Heiligen Papstes Gregor VII. († 1085) an Anazir, den König von Mauretanien – Marocco – ausgegeben.

Leider habe es einen König mit dem Namen Anazir – oder Al-Nâsir – zur Zeit von Gregor VII. gar nicht gegeben.

Das beweise, daß eine Versöhnung mit den Moslems sogar um den zweifelhaften Preis einer Geschichtsfälschung betrieben worden sei.

Sein geliebter Vorgänger, Johannes Paul II. habe – so der Papst – sogar den Koran geküßt.

All das habe nichts geholfen – höchstens eine falsche Erwartungshaltung geweckt. Darum müsse sich die Kirche daran erinnern, daß Christus nicht gekommen sei, um den Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

Niemand sei verpflichtet – auch die Katholische Kirche nicht – sich von einem Usurpatoren unter den Tisch buttern zu lassen.

Wer nicht hören wolle, müsse darum fühlen. Der Papst zitierte die Stelle aus dem Lukasevangelium Kapitel 14 Vers 23:

„Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, daß mein Haus voll werde.“

Die einzige Lösung der Islam-Frage liege in der Bekehrung der moslemischen Massen zum Glauben und in ihrer Erleuchtung durch das Licht Christi, der auch Sieger über den Islam sei.

Das sei aber nur möglich, wenn sich die Kirche an der Spitze jener Staaten etabliere, die historisch zum christlichen Machtbereich gehören.

Daß sie dazu in der Lage sei, habe die Kirche bereits im leuchtenden Mittelalter bewiesen.

Natürlich könne man über die Art, wie die Kirche ihre politische Verantwortung damals bewältigt habe, verschieden urteilen.

Doch müsse jedermann zugeben, daß die Braut Christi diese Aufgabe im Vergleich zu den Regimen, die ihr bis in unsere Tage nachgefolgt sind, brillant gemeistert habe.

Das ermutige ihn – so Benedikt XVI.-, noch einmal die Initiative zu ergreifen und angesichts der Hilflosigkeit der gegenwärtigen Weltmächte den Führungsanspruch zu erheben.

Der nächste Kreuzzug, der als zehnter in die Kirchengeschichte eingehen solle, habe zum Ziel, die islamischen Nationen zu unterwerfen und ihnen die Heilige Taufe zu bringen.

Gleichzeitig erklärte der Papst seine Absicht, den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaiologos zum ersten ökumenischen Heiligen und Kirchenlehrer für Ost und West zu erklären.
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1…33 von 137 Lesermeinungen:
Freitag, 22. September 2006 16:43
Malachias †: @Benedikt, Rottenburg: Kirche und Politik
Wussten Sie, dass noch Papst Pius XII. die Mitgliedschaft in, ja sogar die Wahl der kommunistischen Partei Italiens durch die Katholik(inn)en Italiens verboten hatte, jedoch – so wenig wie sein Vorgänger – keinen einzigen Faschisten oder Nazi exkommuniziert hat?

Damit will ich weder den deutschen Nationalsozialismus noch den italienischen Faschismus der 30er-Jahre heiligsprechen. Die aus katholischer Sicht zu verurteilenden und vom damaligen Lehramt auch verurteilten (z.B. rassistischen) Irrtümer und Fehleinstellungen derselben sind ja hinlänglich bekannt.

Dennoch sollten Sie nicht den Fehler machen und einfach die NPD mit der NSDAP gleichsetzen. Es gibt da große Unterschiede, vergleichen Sie nur einmal die Programme…! Andernfalls wäre die NPD ja auch schon längst verboten worden…

Viel eher sehe ich da Gemeinsamkeiten zwischen Linkspartei und SED, aber das juckt – seltsam, seltsam – weder eine kirchliche, noch ein staatliche, d.h. politische oder juristische Stelle…!
Woran das wohl liegen mag…? ?:)
Donnerstag, 21. September 2006 22:35
Benedikt: NPD und Kirche
Es gibt gar keinen Zweifel, dass die rechten Parteien kirchenfeindlich sind. Jedem Nationalist muss es ein Dorn im Auge sein, dass eine ausländische Macht (hier: der Vatikan) erhöhten Einfluss auf eine Vielzahl der Bürger hat. Das hat sich seit 1945 nicht verändert. Die angeblich christliche Grundhaltung der Nationalisten sind nichts als Platitüden. Ein Hoch auf Seine Exzellenz Bischof Müller.
Donnerstag, 21. September 2006 18:20
Malachias †: Von der Redaktion entfernt
Donnerstag, 21. September 2006 18:05
Rottenburg: @Malachias: Enttäuschung-Bischof Müller und die NPD
Leider muss ich enttäuschen, ich bin kein(e) hauptamtliche Mitarbeiter(in) der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Zu den Lesermeinungen vom 17.9.:
Ich will nur daran erinnern, dass der rechte Mopp von NPD und Co Bischof Müller aus Regensburg bedrohten, dass sie ihn in einem Gottesdienst „besuchen“ wollten. Da kann ich nur sagen: Diese Methoden kennt man in Deutschland aus vergangenen Zeiten. Und die katholische Kirche tut gut daran, sich gegen alle nicht-demokratischen Parteien, egal ob links oder rechts, zu wehren – zusammen mit allen demokratischen Kräften diese Landes!
Donnerstag, 21. September 2006 07:59
Aliatus: Seltsame Anfrage
Ich suche Pfarrer Böhnlein, ehemals Würzburg, später, in seiner Erkrankung Palästina, dann Ägypten, Kairo.

Weiß jemand was? Seine letzte Pfarrei in Deutschland war Unterweißenbrunn in der Rhön / Würzburg.

Er war ein armer Mann. Ich hab sein Birett, das er nich getragen hat. Er hat zuletzt dem Glauben konsequent abgesagt und sogar damals meine Mutter in widerlichster (lächerlichster) Weise attachiert und anzumachen versucht.

Ich frage deshalb die Hiesigen an, weil mir der Arme und Geweihte seit Jahren nicht aus dem Kopf geht.

Böhnlein.

Weiß wer was?
Mittwoch, 20. September 2006 23:29
Malachias †: @Rottenburg
Haben Sie eigentlich was mit Rottenburg am Neckar zu tun?
Sind Sie hauptamtliche(r) Mitarbeiter(in) der Diözese Rottenburg-Stuttgart? ?:)
Mittwoch, 20. September 2006 20:38
Rottenburg: Unangebracht
Ich halte diese „Falschmeldung“ für unangebracht.
Mir ist klar, dass viele Leser eine solche Reaktion des Papstes begrüßen würden. Leider.
Dienstag, 19. September 2006 16:57
Caelestius: Bin halt Demokrat
Jede Partei, die gemäß unserer Übergangsverfassung zur Wahl antritt, ist demokratisch, d.h. wählbar und hat ihrerseits Menschen gewählt, die kandidieren.
Ich sehe keinen Grund, nur weil mir Inhalte nicht passen, diese Partei zu verunglimpfen – ich muss sie ja nicht wählen, niemand zwingt mich. Keiner war am Sonntag gezwungen, der NPD 99,8% zu bescheren!
Als Christ erwarte ich von der Politik auch nicht das Heil.
Aber was ich als Christ verabscheungswürdig finde, ist eine Presse, und sind Politiker, die selbst sich benehmen, wie im Selbstbedienungsladen, ohne zu bezahlen, aber wenn es um eine – das stimmt – extremistische Partei geht, dann werden sie moralisch.
Das finde ich unmöglich. Die NPD mag gewiß nicht meine Fovoritin sein, ganz klar, dazu fehlt mir der Bezug zu christlichen Werten, aber niemand hat das Recht, sie in einer Medienkampagne nieder zu machen – allein der Souverän, das Volk, hat das Recht der NPD Schranken zu setzen – das Volk hat es nicht getan: ca. 7 Prizent sind alles andere als ein Rauswurf.
Jeder SPD- PDS- oder CDUler hat nicht das Recht, sich über den Wähler, die Wählerin zu erhebn!
Das IST UN demokratisch.
Dienstag, 19. September 2006 12:33
Malachias †: @Caelestius
In der NPD befinden sich mehrheitlich durchgeknallte Leute, was den Glauben betrifft.
Wahrscheinlich meinen Sie hier den christlichen bzw. katholischen Glauben? Das mag schon sein: Also ein ideales Apostolatsfeld für jeden selbstbewußten Katholiken!!

Bevor die für mich überhaupt Gesprächspartner werden könnten in einem christlich-nationlademokratischen Dialog, müßten die sich ersteinmal 1) von Judenfeindlichkeit distanzieren und anerkennen, daß wir uns im Jahr 2006 befinden
2) sich vom Islam und der Judenfeindlichkeit dort distanzieren

Bei allen nicht-deutschen „Rassisten“, „Antisemiten“, „Islamisten“usw. haben Sie/hat die Konzilssekte damit aber offensichtlich kein Problem…?! ?:)

Daß die NPD die Politiker, die seit Jahren die Menschen in MeckPomm abzocken, verar***en und verraten, z.B. dadruch, daß sie EU-Zahlungen zulassen, damit dort hektarweise alles brachliegt (fahrt mal durch die gigantischen, brachliegenden Landwirtschaften …) nun eindlich mal gezeigt hat, was passieren kann, finde ich gut – ist mir egal, welche Splitterpartei das schafft.
Also doch ein kleines Lob, wenn auch nur für die NPD als Protestpartei…?! Danke!
Dienstag, 19. September 2006 11:43
FioreGraz: @deusex
Sie vermixen gescht. Eppochen und politische Verantwortlichkeiten zu einem einzigen Matsch. Sie werden im 1. Jtsd. keine Zwangstaufen odgl. finden (bzw. nur vereinzelt da eben untersagt). Dies war dem Christentum bis zum großen Zusammenstoß mit dem Islam fremd und selbst dann gab es noch das Verbot, wenn sich aber politische Verantwortliche unterstützt von ihr höriger Geistlichkeit sich nicht daran hält, was kann der Papst was kann die Kriche dafür. Soll der Papst die Verantwotlichen mit dem Hirtenstab verkloppen? Das natürlich auch einiges in Rom diesbezüglich schief gelaufen ist ist unbestritten nur man darf die Aktion nicht mit der Reaktion verwechseln, wie sie es tun.

@DDL
Die Kirche an sich ist Unfehlbar, muß sie ja in logischer Konsequenz ja sein da sie sich auf Gott beruft, nur die Umsetzer, Entscheider oder „Gottes Bodenpersonal“ ist es nicht. Daher geschehen bei der Umsetzung, besonders wenn Bedrohungen auftreten immer wieder gravierende Fehler. Und das trifft auch für menschenerdachte Systeme zu, die können noch so gut sein.

Zu Toleranz = Akzeptanz, im Endefeckt wenn ich jemanden akzeptiere so wie er ist und ihm seine Meinung und Freiheit lasse, auch wenn ich weiß er liegt falsch, ist das ja so eine Art Duldung. Der unterschied liegt nur darin das eine ist „positiv“, er hat das recht falsch zu liegen, das andere ist negativ, er kann falsch liegen aufgrund von Gnade, Nachsicht etc. Ergenbnis kommt das gleiche raus.

LG
Fiore
Dienstag, 19. September 2006 11:24
Caelestius: NPD und Christen?? Christen in der NPD?
Hm, also wirklich, von keinem NPD-Politiker habe ich jemals ein Bekenntnis zum christlichen Glauben vernommen – und übrigens: Das würde auch nicht viel bedeuten: „Wir stehn auf dem Standpunkt eines positives Christentums.“ (Punkt 24, Parteiprogramm der NSDAP) Toll, was? :-%
Das sagt gar nix aus. In der NPD befinden sich mehrheitlich durchgeknallte Leute, was den Glauben betrifft.
Bevor die für mich überhaupt Gesprächspartner werden könnten in einem christlich-nationlademokratischen Dialog, müßten die sich ersteinmal 1) von Judenfeindlichkeit distanzieren und anerkennen, daß wir uns im Jahr 2006 befinden
2) sich vom Islam und der Judenfeindlichkeit dort distanzieren
Das ist ja wohl das Minimum.
Daß die NPD die Politiker, die seit Jahren die Menschen in MeckPomm abzocken, verar***en und verraten, z.B. dadruch, daß sie EU-Zahlungen zulassen, damit dort hektarweise alles brachliegt (fahrt mal durch die gigantischen, brachliegenden Landwirtschaften …) nun eindlich mal gezeigt hat, was passieren kann, finde ich gut – ist mir egal, welche Splitterpartei das schafft.
Dienstag, 19. September 2006 11:21
Sie bezeichnen doch selbst die katholische Kirche als Sekte
Falsch! Wenn Sie richtig gelesen hätten, wäre Ihnen aufgegangen, daß ich nicht die Katholische Kirche, sondern das jüdisch-freimaurerische Konzilsderivat derselben als Sekte bezeichne.
Die Katholische Kirche existiert – gemäß Verheißung ihres Herrn – dennoch weiter, wenn auch in sehr kleiner Zahl und unscheinbar.

also zu welcher katholischen Kirche zählen Sie denn?
Zu der soeben genannten Einen Katholischen und Apostolischen Kirche der Tradition, die durchaus auch mit Patriotismus, Anti-Talmudismus und Anti-Zionismus, keinesfalls aber mit einem aggressiven Rassismus vereinbar ist.

katholisch heisst „allgemein“, „allumfassend“ und damit ist bestimmt nicht Ihr begrenztes Weltbild gemeint…
„Allumfassend“ ja, aber auf keinen Fall im Sinne von „auch das Gott-, Kirchen- oder Glaubensfeindliche umfassend“! Diese falsche Sicht des Katholischen ist eben der schleichende Selbstmord der Konzilskirche und ihrer Pseudopäpste…!
Wer der Meinung ist, auch ein Talmud-Jude (nur als Beispiel) könne die ewige Seligkeit erlangen, stellt sich gegen die katholische Lehrtradition und ist daher im Irrtum. Wer einen solchen Irrtum verbreitet, kann sicher sein, daß er damit seines ewigen Seelenheils verlustig geht.
Dienstag, 19. September 2006 11:07
Benedikt: @ Malachias
Drücken wir der NPD die Daumen(= beten wir) , dass sie trotz des großen Aufschreis auf der Feindseite ihren Weg zur Rettung Deutschlands weiter mutig vorangeht und weiterhin viele aufgeweckte Deutsche (natürlich auch – echte – Katholikinnen und Katholiken) als Mitglieder gewinnen kann…!

Echte Katholiken gibt es bei der NPD nicht. Dort gibt es nur Spinner, die eine Gemengelage aus Freimaurerphantasien, Verschwörungstheorien gepaart mit Nationalismus, Contra-Ultramontanität und Hass auf die kirchl. Hierarchie tatsächlich für „Glauben“ halten. Die Armen.

@ DDL
Ich bin aber auch so undogmatisch wie sonst nur was

Auch Sie haben Ihre Überzeugungen.

die RKK ganz einfach nicht toleranter ist als andere Religionen auch; sie ist lediglich in der Entwicklung etwas voraus

Deutschland ist nicht moderner als Burkina Faso. Es ist lediglich in der Entwickliung voraus.

Der Höhepunkt der religiösen Aspekte

Der Kolonialismus muss von der Mission getrennt werden. Nehmen Sie zB den Jesuitenorden, der in Südamerika tätig gewesen ist. Der wurde von den Kolonialisten bekämpft, weil die „Indios“ durch ihn wirtschaftliche Macht erreichten.

Vielzahl von Einzelaspekten war, die in ihrer Gesamtheit den Entschluss haben reifen lassen?

Ergo kann es auch nicht sein, dass die Kirche durch diese Frage im „Kuriositätenkabinett“ gelandet wäre.
Dienstag, 19. September 2006 07:22
DDL: @FioreGraz & Benedikt
„Toleranz = Akzeptanz“

Sulpicus weiß da sehr deutlich zu unterscheiden; fragen Sie ihn ‘mal ;O) (Er hatte vor zwei Tagen ausdrücklich darauf bestanden, dass er Homosexuelle zwar tolerieren, nie aber akzeptieren könne; ganz offenkundig ist das für manche keineswegs so verzahnt wie für Sie.)

„Und wie sie wissen gab es auch in Frankreich die Schreckensherrschaft. Wenn man es so sehen will, bei der Umsetzung eines jeden systems werden Fehler gemacht und Verbrechen begangen, wenn es von außen oder innen bedroht wird.“

Darauf können wir uns problemlos einigen. Auch in meinen Augen ist die RKK nur eines von vielen Systemen, und zwar in allererster Linie ein Machtsystem (um genau zu sein, ein ziemlich anachronistisches Machtsystem). Schön, dass Sie hier nicht den Unfug von der einen, heiligen Kirche, bei der alles so ganz anders ist als bei anderen Systemen, und die irgendwie „darüber“ steht, herunterbeten, sondern sie ebenfalls einfach nur als ein Machtgefüge unter vielen (wie etwa den Islam… oder den Warschauer Pakt…), mit denselben, teils dreckigen und gar nicht so heiligen Methoden und dem Primärfokus auf dem eigenen Machterhalt… oder, Moment, sollte ich Sie da etwa falsch verstanden haben? ;O)

Übrigens @Benedikt:

„Sie haben sicher auch Überzeugungen, tolerieren aber anderslautende Meinungen. Stellen Sie damit Ihre eigenen Überzeugungen in Frage?“

Ich bin aber auch so undogmatisch wie sonst nur was – Relativist, remember? ;O)
Dienstag, 19. September 2006 07:10
deusexmachina: @FioreGraz
„im 1. Jahrtausend gab es die Auswüchse auch nicht“

Ach so. Dann war es ein reiner Liebesdienst, wenn siegreiche Herrscher den Unterworfenen bei Strafandrohung deren angestammte Religion verboten und Ihnen stattdessen das friedliche Christentum aufnötigten? Soso.

„nur hielt sich keiner dran.“

Warum erinnert mich das jetzt an die Abweichungen zwischen Propagandareden zum jeweils neuen Fünfjahresplan und dem „real existierenden Sozialismus“? Wonach würden Sie denn eine Religion bewerten: Nach den wohlklingenden Worten eines Führers… oder nach der harschen Realität? Was meinen Sie?

„bei den Kreuzzügen wird immer wieder gerne vergessen das sich der Islam voher die halbe christliche Welt unter den Nagel riß un nicht bereit war zu stoppen, und sie eine Reaktion waren keine Aktion.“

Na klar. Und deswegen trat man den Muslimen nicht an den Grenzen entgegen, wo man sich bedroht fühlen konnte, sondern attackierte sie unter ungleich höherem Aufwand (und im Endeffekt mit nur vorübergehendem Erfolg) im „Heiligen Land“, das doch bereits seit 450 Jahren(!) islamisch dominiert war. Dieses Argument könnte ich ggf. für die Reconquista gelten lassen; für die Kreuzzüge aber? Mit Verlaub, das ist lächerlich. Wollen wir ‘mal gucken, was für Kriege wir jetzt „rechtmäßig“ und „als Reaktion“ in Europa führen könnten, wenn wir alle Grenzverschiebungen der vergangenen 450 Jahre korrigieren wollten? Holla, da wär’ aber was los… da sind ja die Braunen harmlos, die wollen nur 70 Jahre zurück…
Dienstag, 19. September 2006 06:51
FioreGraz: @DDL Toleranz und Kirche
Sie mixen wieder wild durch die Gegend, im 1. Jahrtausend gab es die Auswüchse auch nicht, wobei ich zur „Kollonialisierung“ hier auf Paul III. „Pastoral officium“ (1549) verweisen möchte, der diese Praktiken inkl. Sklaverei und Enteignung untersagte, nur hielt sich keiner dran. Die Auswüchse und Praktiken die sie Ansprechen kehrten mit den Kreuzzügen als Reaktion auf den Islam ein, man könnte sagen wir haben das vom Islam übernommen, denn bei den Kreuzzügen wird immer wieder gerne vergessen das sich der Islam voher die halbe christliche Welt unter den Nagel riß un nicht bereit war zu stoppen, und sie eine Reaktion waren keine Aktion.

Zum „extra ecclesiam nulla sallus“, wieso soll sich das mit Tolernaz nicht vertrage, Toleranz = Akzeptanz (ich akzeptiere den anderen und seine Meinung und lasse ihm seine Freiräume), das heißt aber nicht das man seine Meinung teilt oder gar das seit dem 2. Vatikanuum wo wiederhergestellt wurde was teilweise zerstört war, jemals ein Synkretismus aufgekommen wäre. Es gilt noch immer „extra ecclesiam nulla sallus“, wenn auch mit Kirche und katholisch dies im Sinne des Glaubensbekentnisses und nicht im Sinne der Konfession gemeint ist.

Und wie sie wissen gab es auch in Frankreich die Schreckensherrschaft. Wenn man es so sehen will, bei der Umsetzung eines jeden systems werden Fehler gemacht und Verbrechen begangen, wenn es von außen oder innen bedroht wird.

LG
Fiore
Montag, 18. September 2006 22:01
Breze: @ malachias
Ich fasse es nicht!!! Es gibt tatsächlich „Christen“ in der NPD? Solche wie Ihresgleichen?
Nur soviel zu mir: Ich bin weder zionistisch, noch linksliberal, noch SPD Wähler…
Sie bezeichnen doch selbst die katholische Kirche als Sekte, also zu welcher katholischen Kirche zählen Sie denn? Zur „Deutsch-Nationalen-Tradi-Kirche“? Als katholisch will ich das nicht bezeichnen, denn es steht im Widerspruch, katholisch heisst „allgemein“, „allumfassend“ und damit ist bestimmt nicht Ihr begrenztes Weltbild gemeint…
Montag, 18. September 2006 21:47
Bemühen Sie sich doch bitte erst einmal, den von der amerikanisch-sozialistisch-zionistischen Propaganda und der entsprechenden Umerziehung/BILDung in Ihrem Gehirnaufgebauten Filter abzubauen, bevor Sie hier den Versuch machen, den Kreuznet-Leserinnen und Lesern weiß zu machen, ein Mitwirken bei der NPD widerspreche dem katholischen Glauben…!
(Außer mir gibt es in der Tat noch viel mehr „Christen in der NPD“ – auch der Name eines Arbeitskreises…!)

So viel oder wenig wie die zionistischen „Unionsparteien“ mit der Zentrumspartei der Weimarer Republik, die heutige SPD mit der SPD von damals, die Linkspartei mit der SED zu tun haben, so viel bzw. wenig hat die NPD mit der NSDAP zu tun…!
Montag, 18. September 2006 20:48
Breze: @ lieber Malachias
und wie schaut das Programm der NPD aus, und wie, vor allem verhalten sich ihre Anhänger? Ausländer „klatschen“, hetzen? Haben Sie noch nicht bemerkt, dass wir im 21 Jahrhundert leben, dass Hitler längst tot ist, das III. Reich nicht identisch ist mit der katholischen Kirche (auch wenn Sie davon träumen) und dass Deutschland nicht der Nabel der Welt ist. Können Sie das nationalistische Gedankengut wirklich mit Ihrer religiösen Überzeugung vereinbaren, oder hat sich Ihr Verständnis von Kirche auch schon mit der braunen Doktrin vermischt, worauf Ihre postings ja schliessen lassen können?
Montag, 18. September 2006 20:32
ich finde es einfach nur noch mit verlaub zum kotzen, was Sie von sich geben
Kotzen kann ganz wohltuend und gesund sein, vor allem, wenn man gewöhnt ist, viel (insbesondere geistiges in Form von Propaganda) Gift in sich reinzuschlucken…

Haben Sie sich denn schon mal intensiv mit unseren absolut erstklassigen politischen Programm für die Zukunft Deutschlands beschäftigt? !:)

Wahrscheinlich nicht, sonst würden Sie nicht so daherhetzen…!
Montag, 18. September 2006 20:19
Breze: @ Alexandra
shokran, Alexandra… für den Kochtipp, ich füge ihn zu meiner Rezeptsammlung zu, ich liebe ausgefallene Rezepte. Gerne würde ich mich zu Ihren Gästen zählen und beneide Gunsenum ein bisserl…
…in Betlehem war ich schon einmal, es war im März 2000, als der Papst im Hl. Land war…

Salam aleikum

P.S. nur kurz zu Malachias, mir fehlen die Worte und ich finde es einfach nur noch mit verlaub zum kotzen, was Sie von sich geben
Montag, 18. September 2006 20:05
Hypatia: @ Breze
Wenn Sie mir so nahe wären wie Gunsenum – der wohnt quasi um die Ecke, würde ich mich über Ihren Besuch freuen, ich führe ein sehr offenes Haus, habe gerne viele Gäste, die tüchtig essen und trinken, vorzugsweise letzteres, wie ich zugeben muß.

Der Name ist angeheiratet, mein Mann ist aus Bethlehem. Im Persischen gibt es auch viele Namen, die auf „eh“ enden, daher hätte es auch gut sein können, daß es sich um einen persischen Namen handelt. Wenn Sie, wie Sie schreiben, die persische Küche schätzen, schlage ich Ihnen ein Tabouleh vor. Dazu bereiten Sie Instant-Couscous nach Packungsanleitung möglichst mit Kalbs- oder Hühnerfond anstatt Wasser zu. Abkühlen lassen, mit Minze, Petersilie, Schalotten-, Tomaten- und Gurkenwürfel mischen, mit Olivenöl und Zitronensaft abschmecken. An Beilagen paßt fast alles: vom Hummer über Fisch bis Wachtel, Rebhuhn bis Kalbsfilet, einfach alles, was Sie mögen.
Montag, 18. September 2006 20:03
Malachias †: @Graf von Galen: Weiter so, NPD!
Vergelts Gott für Ihre Glückwünsche! 7,3% sind etwas, das man nicht mehr so einfach übergehen kann…!

Drücken wir der NPD die Daumen(= beten wir) , dass sie trotz des großen Aufschreis auf der Feindseite ihren Weg zur Rettung Deutschlands weiter mutig vorangeht und weiterhin viele aufgeweckte Deutsche (natürlich auch – echte – Katholikinnen und Katholiken) als Mitglieder gewinnen kann…!
Montag, 18. September 2006 19:41
matt: ich glaube es gibt hier regelrechte Petzen, die eine Freude haben den matt anzuschwärzen!
dabei bemüht sich der matt doch in jeder Hinsicht um sinnreiche Beiträge.
Montag, 18. September 2006 19:36
Breze: @ Dr Otterbeck
Mag sein… aber ich glaube es gibt hier nur eine Sorte von Wachhunden…

Ehm und wer oder was ist dieser praepositus Goesche?
Montag, 18. September 2006 19:32
Dr. Otterbeck: Wahrscheinlich wechseln sich die Wachhunde ab.
Praepositus Goesche kann ja nicht alles selber machen.
Montag, 18. September 2006 19:30
Breze: @ matt @ Dr. Otterbeck
das weiss der Himmel, nach welchen Kriterien hier ausgewählt und zensiert wird, aber trostreich ist es doch, dass auch Marcels und Malachias’ postings schon gelöscht wurden.
Montag, 18. September 2006 19:24
Dr. Otterbeck: zu matt, die Pointen!
Von mir wurde einmal ein Text gekillt, weil ich Papst-und-Erzbischof mit Bindestrich schrieb; kleine Anspielung auf Pedro de Luna, den schon Johannes Paul I. mit Lefebvre verglichen hat. Dem Redakteur ist nichts zu schwer (begründbar).
Montag, 18. September 2006 19:24
Breze: @ stat crux @ Sozialkatholisch
@ stat crux

Willkommen in unserer gemütlichen Ecke, ist doch nett einfach mal zu plaudern, und Angriffe und Polemik mal beiseite zu lassen… Wenn Sie auch einen Rezeptvorschlag haben, was leckeres, nur her damit!

@ Sozialkatholisch
Hmmm…mediterraner Hamburger… Falls es sowas gibt, sage ich nicht nein… ))
Montag, 18. September 2006 19:17
matt: ich verstehe nicht, wieso meine Beiträge zensiert werden…
und dann lässt man diese unsinnigen Copy-Paste-Spammings von diesem Gunsenum einfach stehen, dann bitte eben konsequent sein Redaktion. Immer meine besten Beiträge werden beschnitten!
Montag, 18. September 2006 19:15
Breze: @ Alexandra
Hmmm… Danke für die quasi Einladung, ich würde sie gerne annehmen, aber a. wohnen Sie wahrscheinlich nicht da, wo ich wohne (in München), und b. bin ich heute dermassen faul und das Wetter lädt nicht gerade dazu ein, sich aus dem Haus zu bewegen… Aber danke…

Vielleicht haben Sie ein interessantes Rezept, Ihr Nachname klingt persisch (Entschuldigung, wenn ich mich irre), und die persische Küche ist super lecker!

Montag, 18. September 2006 19:15
stat crux: Haha, jetzt wirds gemütlich!
Mir könnt ihr auch gern Rezepte schicken!
Montag, 18. September 2006 19:13
Vielleicht gibt es bald mediterrane Wochen irgendwo.
Dann würde ich ihnen dann auch einen Mediterranburger hohlen.
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