Benedikt XVI. hofft weiter, daß der von ihm zitierte Text eines byzantinischen Kaisers von der islamischen Welt in rechter Weise verstanden werde. Kritik an der Vorlesung des Papstes kommt jetzt jedoch offensichtlich auch aus der Kurie.
(kreuz.net, Castel Gandolfo) Papst Benedikt XVI. bedauert die Reaktionen in weiten Teilen der islamischen
Welt auf seinen theologischen Diskurs an der Universität Regensburg. Der Heilige Vater äußerte sich
beim „Engel des Herrn“ in Castel Gandolfo.
Bei strömenden Regen erklärte er, der von ihm zitierte Text
des byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos aus dem 14. Jahrhundert gebe nicht seine eigene Meinung
wider. Mit der Rede habe er das Ziel verfolgt, einen offenen und ernsthaften Dialog in Gang zu bringen.
Er hoffe – so der Papst – daß die gestrige Erklärung des neuen Kardinalstaatssekretärs Tarcisio Bertone
die Gemüter beruhige.
Bei dem Angelusgebet erinnerte der Heilige Vater auch an seine Reise nach Bayern.
Sie sei eine starke spirituelle Erfahrung gewesen, meinte der Papst wörtlich. Mehr über den Pastoralbesuch
in seiner Heimat wolle er am kommenden Mittwoch bei der Generalaudienz sagen.
Bei dem heutigen Engel
des Herrn in der päpstlichen Sommerresidenz gab es erhöhte Sicherheitsvorkehrungen, aufgrund von Terrordrohungen
aus der islamischen Welt. Laut ‘Bild am Sonntag’ wurde am gestrigen Samstag ein Überflugverbot verhängt.
Am Luftwaffenstützpunkt Praia a Mare stehe ein Abfangjäger bereit.
Anschläge auf den Vatikan?
Im
Internet ist ein Video der irakischen Terrorgruppe, ‘Dschaitsch el Mudschahedin’ aufgetaucht. In diesem
werde wegen der Islam-Äußerungen von Papst Benedikt XVI. mit einem Anschlag auf den Vatikan gedroht.
In einer im Internet veröffentlichten Erklärung drohte die Gruppe den „widerlichen Kreuzrittern“ damit,
„nicht eher zu ruhen, bis eure Throne und eure Kreuze auf eurem eigenen Territorium zerstört sein werden“.
Mit direktem Bezug auf Rom und den Vatikan heißt es in der Erklärung – deren Echtheit nicht geklärt
werden konnte: „Wir schwören, daß wir ihr Kreuz im Herzen von Rom zerstören werden (…) und daß ihr
Vatikan getroffen wird“.
Reaktionen aus Kirche und Welt
Marokkos König Mohammed VI. hat unterdessen
die Abberufung des marokkanischen Botschafters aus dem Vatikan befohlen und Papst Benedikt XVI. eine Protestnote
übermittelt.
Der türkische Außenminister Abdullah Gül erklärte, die Türkei halte trotz des Streits
an der Einladung Benedikts XVI. für Ende November fest. Aus Sicht der Türkei sei „von irgendwelchen
Änderungen“ am geplanten Besuch des Papstes „keine Rede“.
Kritisiert wurde Benedikt XVI. – laut der
Turiner Zeitung ‘La Stampa’- auch von Kurienmitgliedern. Ein ungenannter Prälat soll gegenüber der Zeitung
gesagt haben: „Mit Karol Wojtyla wäre das nicht passiert.“
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64 Lesermeinungen
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@Sulpicius Es ist schrecklich, daß solche Vorfälle wie jener in Nigeria nicht auf den Titelseiten unserer
Tageszeitungen erscheinen. Wie kann sich da ein Bewußtsein für die Notwendigkeit einer christlichen
Selbstverteidigung gegen den Islam entwickeln? Aber das ist wohl eben nicht gewünscht.
Entschuldigung Ich finde sehr gut, daß sich der Papst nicht für seine Worte entschuldigt, sondern nur
die Auswirkungen bedauert hat. Was hätte es denn auch zum Entschuldigen gegeben? Die Rede fand auf einer
Universitätim Rahmen eines Vortrages statt, und Zitate sind in diesen Kreisen üblich. Nichts zeigt hier
von schlechter Absicht des Papstes. Leider verbreitete sich diese Rede im Dunstkreis des Internets und
wurde dadurch verzerrt und aus dem Zusammenhang gerissen. Und war in moslemischen Ländern wieder ein
willkommener Anlaß, den gesamten Westen anzuprangern (Busch – Blair – Vatikan). Ein weiteres Feindbild
entstand in der Kette, die sich noch um beliebig viele Glieder erweitern wird. Das Zitat ist doch nur
ein Anlaß, wieder einmal auf den gesamten Westen (die Ungläubigen) loszugehen. Eine Verständigung mit
den Moslems ist bedauerlicherweise nun wirklich sehr schwer. Sie leben in einer anderen Denkwelt, das
müssen wir „Westler“ uns immer vor Augen halten. Daran wird sich nichts ändern. Vergessen wir nicht,
daß wir die Aufklärung durchlaufen haben, diese Völker nicht. Ob allerdings die Aufklärung der Weisheit
letzter Schluß ist, ist auch noch nicht bewiesen. Dennoch ist eine Morddrohung gegen den Papst ganz und
gar verwerflich und wird hoffentlich nie wahr werden. Schade um den Beginn dieses Pontifikates, es hatte
vielversprechend begonnen („Deus caritas est“…). Wünschen wir uns eine gute Wende in dieser unglücklichen
Angelegenheit!
#62 Vercingetorix 21:53:01 | Montag, 18. September 2006
„Entschuldigen?“ Und was ist an diesem alten Text falsch?: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht
hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben,
den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“- Außerdem hat eine Entschuldigung wenig Sinn, denn
der Semit kennt keine Verzeihung, wie wir sie anerzogen bekamen.
#61 virOblationis 20:29:57 | Montag, 18. September 2006
zu Sulpicius’ Beitrag Dies scheint noch immer der sicherste Weg zum Martyrium zu sein: In einer islamischen
Umgebung öffentlich die christliche Botschaft zu verkünden.
#60 Malachias † 20:22:32 | Montag, 18. September 2006
@makakema Nachdem ich zutiefst von diesem Papst überzeugt war, hat er mich nun genauso tief enttäuscht.
Mein Tipp: Wenn Sie katholisch sind und Deutschland leben: Gehen Sie gleich morgen in ihr Rathaus und
treten Sie aus dieser Sekte aus! Dieser Pseudopapst ist nur die Verkörperung dieses seit 40 Jahren durch
den Einfluss von Freimaurern und Talmud-Judentum total verworrenen Vereins „Katholische Kirche“. Nur so
kann man diesen Pseudokatholiken die gelbe/rote Karte zeigen…!
#59 Sulpicius 19:31:38 | Montag, 18. September 2006
Beleidigung? In Nigeria haben muslimische Extremisten eine Christin verprügelt und zu Tode gesteinigt.
Sie hatte vorher auf offener Straße jungen Muslimen das Evangelium verkündigt und Traktate verteilt.
Wie der evangelische Pastor Daniel Mazuri berichtet, hätten Anführer der Muslime behauptet, dass die
Frau durch ihre Evangelisation den Propheten Mohammed beleidigt habe; das müsse nach dem islamischen
Religionsgesetz, der Scharia, mit dem Tode bestraft werden. Die Polizei nahm die Frau in Gewahrsam, um
sie vor wütenden Muslimen zu schützen. Daraufhin versuchten die Männer, die Polizeistation zu stürmen
und in Brand zu stecken. Die Polizisten wollten die Frau durch einen Hintereingang in Sicherheit bringen,
doch alle Wege waren von Muslimen belagert. Als die Gesetzeshüter erkannten, dass sie in Unterzahl waren,
überließen sie ihnen die Frau, um ihr eigenes Leben zu retten. Daraufhin wurde die Christin gesteinigt
und zu Tode geprügelt. Von den rund 136 Millionen Einwohnern des westafrikanischen Landes sind knapp
49 Prozent Christen.
#58 Benedikt 13:41:50 | Montag, 18. September 2006
@ makakema Da kann man scheinbar nicht erwarten, daß das Volk des Lesens mächtig ist und sich die frei
zugängliche Rede vom Server des Vatikan holt um nachzulesen, was der Papst gesagt hat. Mittelalter eben.
Als ob sich die Radikalen für den Inhalt interessieren würden. Die suchen doch bloß einen Aufmachen.
Mit ihren Drohungen untermauern sie das Kaiserzitat ja gerade. Dass der Glaube notfalls mit dem Schwert
verbreitet werden muss ist doch genau deren Linie.
#57 gelasius 12:34:14 | Montag, 18. September 2006
Angst vor der eigenen Courage etc. Liebe Leute, auch Ihr müßt erst mal lesen, was der Papst gesagt hat.
Er hat bedauert daß „ seine Äußerungen mißverstanden wurden und Moslems sich beleidigt fühlten“ -er
hat mit keinem einzigen Wort gesagt, daß er seine Ausführungen bedauere und sich nicht für sie entschuldigt,
sie auch nicht zurück genommen. Soviel Genauigkeit muß schon sein, bevor man sich anmaßt jemanden zu
verurteilen.
#56 BossCo139 11:30:15 | Montag, 18. September 2006
Angst vor der eigenen Courage? Nicht der geringste Grund besteht für den Papst, die getanen Äußerungen
zum gewaltsamen Islam – und das ist er schließlich dem Buche (Koran) nach – zu bedauern. Entweder er
ist „Christ“, bzw. der Vertreter der römisch-katholischen Bekenntnisrichtung, dann muß er sich eindeutig
zum Dreieinigen GOTT bekennen, oder er kneift vor der bereits lange notwendigen Auseinandersetzung mit
einer „Religion“, die den wahren Schöpfer-Gott und die Gottessohnesschaft JESU CHRISTI verneint. Da die
Vertreter des Islam, offenbar nicht einmal den Inhalt der monierten Passage der Vorlesung – es handelt
sich um ein aufgeführtes Zitat – nicht kapiert haben oder dieses auch gar nicht wollten, geben sie einen
Beweis für den Mangel an Toleranz seitens ihrer eigenen „Religion“. Der Papst sollte stark bleiben und
nicht feig den Schwanz einziehen!
#55 makakema 11:16:02 | Montag, 18. September 2006
So ein Müll Nachdem ich zutiefst von diesem Papst überzeugt war, hat er mich nun genauso tief enttäuscht.
Wie friedliebend die Moslems sind, zeigt das Attentat auf eine italienische Nonne in Mogadischu. Warum
gibt der Heilige Vater diesen Spinnern nach.’ Es hat schon einen Grund, warum der Islam 622 im Hintertreffen
ist. Sie befinden sich mit Ihrem Gedankengut noch im Mittelalter. Da kann man scheinbar nicht erwarten,
daß das Volk des Lesens mächtig ist und sich die frei zugängliche Rede vom Server des Vatikan holt
um nachzulesen, was der Papst gesagt hat. Mittelalter eben.
@ Gotthard Tja, es ist so, es gibt überall Spinner, leider auch bei uns… Obwohl… einige bezeichnen
uns, diejenigen in der gegenwärtigen Kirche unter JP2 und B16 als Sekte… Irgendwie tröstet das mich…
So ist es einfacher sich von diesen, als katholisch verkauften, Schmarren zu distanzieren…
#53 Gotthard 00:39:57 | Montag, 18. September 2006
Scharfmacher die Scharfmacher im selbst beschriebenen „katholischen Raum“ sind mindestens so schlimm wie
die extrermistischen Muslime. ICh hatte eigentlich nicht vermutet, dass solche extreme Fundis sich unter
der katholischen Flagge gewegen…
@ Gotthard …oh ja, Sie haben ja so recht… Aber es gibt noch Steigerungen, siehe „Warum ich nicht zur
Papstmesse ging“ und „Deus lo Vult“. Da kommen mir glatt die Spaghetti von heut abend hoch…
#50 Montfalcone 23:45:28 | Sonntag, 17. September 2006
@ golfi Das ist ein non sequitur. Die mögliche Fallibilität des Hl. Vaters (natürlich nur in Dingen,
bei denen er nicht unfehlbar ist, einschl. der Adiaphora) mag gegeben sein, aber sie festzustellen, ist
nicht die Sache des Gläubigen. Wenn überhaupt, so gibt es dafür Prozesse und Institutionen. Es ist
die sich auf eigene Einsicht berufene Individualinstanz, die Sie einfordern, und das ist nun mal Protestantismus.
An Montfalcone Also Ihre Einstellung ist doch sehr bedenkenswert. Der Hl.- Vater ist der Stellvertreter
unseres Herrn Jesus auf Erden, dieses ist richtig. Er hat also das Petrusamt, doch Petrus ist mehrfach
gestrauchelt, auch in der Vergangenheit hat sich dies bei einigen Päpsten wiederholt. Folgedessen ist
nach Ihrer Aussage alles immer richtig was der Papst unternimmt? Nein, er hat die Wahrheit zu hüten und
zwar die kath. Wahrheit, nicht die Jedermanm gefällt, dass ist die Aufgabe die ihm anvertraut wurde.
#48 Montfalcone 23:24:11 | Sonntag, 17. September 2006
@ Rodolfo Denken Sie mal weiter und drehen Sie die Frage um: Sollen wir zurückweichen, nur wegen der
Bedrohung? Ich paraphrasiere mal Churchill: Wir haben in diesem Konflikt die Wahl zwischen Rückzug und
Kampf. Wir werden den Rückzug wählen und den Kampf bekommen…
Aber wie gehen wir mit dem aggressiven Islam um? Es ist wirklich die Frage, ob wir unsere Ordensleute
in muslimisch kontrollierten Ländern solchen Gefahren aussetzen dürfen. Es ist doch blauäugig, sie
dem Martyrium zu überlassen. Suor Leonella hatte sich zusammen mit zwei anderen Schwestern geweigert,
das gefährliche Land zu verlassen. Auf der anderen Seite ist es auch unrealistisch, alle bedrohten christlichen
Somalier in Europa aufnehmen zu wollen. Was dann? Waffenlieferungen zum Selbstschutz, oder was sonst?
#46 Montfalcone 23:19:47 | Sonntag, 17. September 2006
@ „Graf von Galen“ Allein das Postulieren eines Konzepts wie „Papalismus“ ist Häresie. Unterlassen Sie
das besser und schaffen Sie sich doch ein wenig Einsicht in Ihre eigentliche Unzulänglichkeit. Oder werden
Sie Protestant, was Sie der Sache nach ja längst schon sind.
#44 Montfalcone 23:12:25 | Sonntag, 17. September 2006
@ „Graf von Galen“ Solange der Hl. Vater den kath. Glauben verteidigt, hat er meine volle Unterstüzung.
Er hat jedoch nicht das Recht, so weit zu gehen, daß er das Böse, den Islam, gut nennt. Selbst um den
Preis der Rettung von Menschenleben nicht. Hinzu kommt, daß er als Stellvertreter Christi, die Würde
seines Amtes zu wahren hat. Unglaublich! Sie haben als Katholik nicht das Recht, Ihre „Unterstützung“
(!) des Hl. Vaters von irgendwelchen „solanges“ abhängig zu machen! oder zu insinuieren, es wäre an
Ihnen, ihm „das Recht“ zu irgendetwas zuzugestehen oder nicht! Oder das er etwas „zu [tun] hat“! Das können
Sie nicht beurteilen. Gehen Sie in sich, bereuen Sie, beichten Sie und dann sehen wir weiter.
#43 Graf von Galen 23:08:26 | Sonntag, 17. September 2006
Wider die falsche Lehre des Islam, @ Montfalcone Solange der Hl. Vater den kath. Glauben verteidigt, hat
er meine volle Unterstüzung. Er hat jedoch nicht das Recht, so weit zu gehen, daß er das Böse, den
Islam, gut nennt. Selbst um den Preis der Rettung von Menschenleben nicht. Hinzu kommt, daß er als Stellvertreter
Christi, die Würde seines Amtes zu wahren hat.
Wahrheit ist unbequem H. Wickerl Das Zitat des Papstes ist Geschichte, nicht seine Meinung. Leute Ihrer
Gesinnung ziehen sich lieber ins Scheckenhaus zurück, da sie nur auf sichselbst bauen und kein Gottvertrauen
besitzen. Ich hoffe , dass dieser Denkanstoß alle wach rüttelt, vorallem die Politiker, auch dann wenn
es weh tut.
#41 Montfalcone 22:57:34 | Sonntag, 17. September 2006
@ „Graf von Galen“ Enthalten Sie sich gefälligst solcher bestenfalls dummdreisten und naßforschen Innuendos
gegenüber dem Hl. Vater, und noch dazu in dieser Situation! Auch wenn es insgesamt egal ist, was hier
so geschrieben wird – derartig hinterhältiger Verrat ist unakzeptabel.
#40 Graf von Galen 22:53:34 | Sonntag, 17. September 2006
Wider die falsche Lehre des Islam Und wenn dike Gemüter sich nicht beruhigen ? Wird der Papst dann den
Koran küssen oder das Seligsprechungsverfahren für den Lügenpropheten Mohammed einleiten ? Wie weit
will eigentlich der Stellvertreter Christi auf Erden hier vor den Götzendienern noch zu Kreuze kriechen ?
Selbst der widerlich arrogante,säkulare, angelsächsische Umerzieher von der Springer- Presse, Alan Posener,
hat heute die Reaktion des Hl. Vaters in der WamS von heute als „zu Kreuze kriechen“ genannt. Dies an
die Adresse derer, die die Reaktion des Papstes auf die Gewalt und Gewaltdrohungen des Mohammedaner immer
noch als genialen Schachzug verkaufen wollen. Ich jedenfalls teile die Kritik des byzantinischen Kaisers
am Islam und ich habe von den Muselmanen noch kein vernünftiges Argument gehört, wieso das, was Mohammed
recht war, den heutigen Moslems nicht billig sein sollte.
Suor Leonella in Mogadischu ermordet Jetzt haben wir die brutale Reaktion: Wie die Internet-Ausgabe des
Corriere della Sera meldet, wurde in Mogadischu heute die italienische Ordensfrau Suor Leonella von den
„Missionarie della Consolata“ in einem Hospital zusammen mit ihrem somalischen Leibwächter ermordet.
Was ist eigentlich schlimmer: das Zitat des Papstes oder dieser brutale Doppelmord? Werden sich die Muslime
entschuldigen? Wohl kaum!
#37 gelasius 22:33:54 | Sonntag, 17. September 2006
Gotthard, stat crux et.al Ja der Text ist großartig, ich habe die live-Übertragung der Vorlesung in
Regensburg verfolgt und war tief beeindruckt – ebenso das Auditorium, das zu einer standing ovation aufstand.
Allerdings habe ich sofort nach dem Zitat gedacht : „hoffentlich geht das gut“ und habe am Mittwoch etwas
bänglich auf die Nachrichten und teletext Neuigkeiten gewartet und war beruhigt als nichts passierte.
Dann kam das „dicke Ende „ am Donnerstag. Ich frage mich was die italienische Presse dazu bewogen hat,
den Islamisten mit ihren Schlagzeilen eine solche Steilvorlage zu liefern. Sie trifft jedenfalls eine
ganz erhebliche Mitschuld. Hoffentlich versuchen sie nicht, das durch Angriffe auf B16 zu vertuschen.
#36 wickerl 22:31:02 | Sonntag, 17. September 2006
Explosiv Ich halte die Äußerungen des Papstes für brandgefährlich, Präsident Bush der ohnehin immer
schon von Kreuzzügen redet könnte durchaus auf die Idee kommen sich bei einem Iranfeldzug auf den Papst
zu berufen. Papst Benedikt hat in den letzten Monaten wiederholt so Gewalt verurteilt dass man den Eindruck
haben musste er meine die der besetzten Palästinenser nicht aber die der besetzenden Israelis und Amerikaner.
Seine starke Zuneigung zum Judentum ist bekannt, obwohl das von ihm behauptete große gemeinsame Erbe
mit diesem aus den Büchern des Alten und Neuen Testamentes nicht herauslesbar ist, vielmehr muss man
insoferne das Gegenteil herauslesen, dass eben ausschließlich die Getauften Träger dieses Erbes sind
und sein sollen und werden.
#35 Montfalcone 22:27:28 | Sonntag, 17. September 2006
Etwas „Religion“ zu nennen, heißt nicht, es unkritisierbar machen. Es muß auch möglich sein, eine Religion –
hier den Islam – zu nehmen und zu kritisieren, auch fundamental, sie auch falsch und dumm und gefährlich
zu nennen. Es kann doch nicht reichen, daß jemand dran glaubt! Sollen wir hier die Ringparabel weiterleben?
Zumal doch in einer Situation der Angegriffenheit. Vom Liberalen her ist das sowieso so, aber – vom Katholischen
her! Wie soll das denn anders sein? Die christliche Religion ist nicht eineOption, sondern dieOption,
die richtige.
#33 Montfalcone 22:10:25 | Sonntag, 17. September 2006
Lump oder Depp Wer in dieser Situation den Hl. Vater kritisiert oder ihm gar in den Rücken fällt, ist
ein Lump oder ein Depp; so einfach ist das. Was soll’s, es sind ja doch nur die üblichen Verdächtigen…
wobei ich es denen, die sich dann noch „katholisch“ nennen, übler nehme als denen, die es entweder nicht
sind oder nicht tun.
#32 Gotthard 22:08:51 | Sonntag, 17. September 2006
Verbal-Krieger hoffentlich hat der Text auch schnelle Auswirkungen auf all die Verbal-Krieger hier, die
den nächsten Kreuzzug nicht schnell genug austragen können … es ist einfach erschreckend, was hier
abläuft und zu lesen ist. Ich begegne den Muslimen jedenfalls mit großem Respekt … idiotische und
verbrecherische Muslime gibt es klar – nicht anders als christliche … Was habe die Türken vor Wien
mit dem Islam zu tun? Was hat Napoleon vor Moskau etwas mit dem Verhältnis Katholiken und Orthodoxen
zu tun? die deutsche Wehrmacht vor Moskau etwas mit dem westlichen Christentum und dem östlichen zu tun?
#31 stat crux 20:52:17 | Sonntag, 17. September 2006
@Gotthard Ja. Der Text wird Wirkungsgeschichte haben, wie kaum ein päpstlicher seit „humanae vitae“;
und die Kritik ans eigene Lager ist doch viel umfassender als die Kritik an die orientalische Adresse.
Meines Wissens hat noch kein Papst so vehement Religion, Gewaltfreiheit und Christusbekenntnis in eine
Perspektive mit der Vernunft gerückt. Integralisten und auch die von ihnen beschimpften „Modernisten“
finden sich gar nicht so einfach zurecht, ob sie jetzt für oder gegen B XVI skandieren sollen. Gut so.
Das kann neue Horizonte aufreißen.
#29 Gotthard 20:38:19 | Sonntag, 17. September 2006
Gewaltfreiheit Die Mehrzahl der hier Postenden sollte sich die Regensburger Vorlesung mal mit Verstand
durchlesen. Da ist so viel für Katholiken zu entdecken … Gewaltfreiheit auch für sie: in Gedanken,
Worten und Werken …
#28 Katholika 20:10:27 | Sonntag, 17. September 2006
Mit JP II wäre das nicht passiert. Und mit Benedikt XVI erfahren es alle erneut: Das Kreuz ist jenen
Heil und Zuversicht, die errettet werden. Jesus Christus ist der Herr, Amen!
#27 Dr. Otterbeck 19:22:53 | Sonntag, 17. September 2006
Die kreuz.netter mögen Benedetto bekanntlich nicht. Aber es ist schon hochinteressant, wer sich jetzt
alles dranhängt an den scheinbaren „fauxpas“. Je lauter der Protest, desto falscher die Regensburger
Rede?? Im Gegenteil: Das klare Bekenntnis zur Gewaltfreiheit der Religion im Kontext des modernen Horizonts
ist ein mutiger, wichtiger Schritt gewesen. Das kann die hektische Kritik der „üblichen Verdächtigen“
nicht aus der Welt schaffen.
#22 Andrija 16:16:04 | Sonntag, 17. September 2006
@Raimund von Toulouse ach hören Sie doch mit diesem Unsinn auf. Ist das nur frankophile Arroganz? Medjugorje
ist himmlichen Charakters und trägt reiche Ernte. Das im Zusammenhang mit der destruktiven Natur des
Lügners zu bringen ist anmaßend und sollten Sie in Ihrer nächsten Beichte auch erwähnen.
#20 Unschuld 14:54:28 | Sonntag, 17. September 2006
Kritische Einführung in den Islam Liebe Zeitgenossen, ich empfehle folgendes Buch: Gabriels Einflüsterungen.
Eine historisch-kritische Bestandsaufnahme des Islam (Broschiert) von Jaya Gopal! Darin wird der Islam
tiefgründig analysiert. Ich beneide nach der Lektüre keinen „Moslem“ mehr! Unschuld
„Traditions“reich: Fortgesetzte V.II-Kirchenzerstörung wie seit 40 Jahren Hätten die V.II-Konzilsväter
anstatt auf modernistische Theologen – u.a. Rahner, Wojtyla, Ratzinger, de Lubac, Congar, uam. – auf tatsächliche
Islamkenner gehört, wäre der Kirche die „Versammlung von Verrücktgewordenen“ (um Erzbischof Lefebvre
zu zitieren www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=13&pid=712…) und Gott und der Welt die wohl größte
Schande in der gesamten Kirchengeschichte erspart geblieben. Was ein echter Islamkenner zu sagen hat,
ist eine einzige Ohrfeige an das Märchen „Nostra Aetate“ & Co, sowie deren Autoren: Ende der Illusion –
Islam, Koran und das Christentum www.evangeliums.net/…_das_christentum.htm … von Mark A. Gabriel,
ehemals Professor an der Al-Aqsa-Universität von Kairo, der wohl einflußreichsten Universität der islamischen
Welt, sowie ebenfalls ehemaliger Imam. Inzwischen ist er Bibelchrist in den USA, nachdem er auf wundersame
Weise Folter und Mordversuche der ägyptischen Geheimpolizei, korantreuer Moslems sowie den Tötungsversuch
seines moslemischen Vaters überlebte. „[…] ich fragte mich, wie Allah, der Allmächtige, sich so oft
selbst widersprechen oder so oft seine Meinung ändern konnte. […] Im Koran hieß es, Mohammed sei gesandt,
um der Welt die Barmherzigkeit Gottes zu zeigen. Doch er wurde zu einem Militärdiktator, der andere angriff,
tötete und ausplünderte, um sein Imperium zu finanzieren. Inwiefern zeigt das Barmherzigkeit?“
#18 Andrija 14:41:29 | Sonntag, 17. September 2006
Es wird keine Anschläge geben genau wie jugoslaw. Kampfpiloten unfähig waren Medjugorje zu zerstören,
schützt Gott seinen Fels. @Ritter.: Richtig, ich denke Gülle wäre angebachter.
#17 Ritter Christi 14:30:14 | Sonntag, 17. September 2006
@gelasius Was nun Mekka betrifft, da habe ich früher schon gedacht, man könnt doch während des Hadsch
statt Bomben Bibeln aus Flugzeugen abwerfen. Das wäre Perlen vor die Säue. Die wenigsten Hadsch-Pilger
scheinen des Lesens mächtig zu sein, müssen alles von irgendwelchen Hass-Predigern vorgekaut bekommen.
#15 gelasius 14:18:17 | Sonntag, 17. September 2006
athanasius Zu Ihrer Idee mit dem Tempelberg kann man nur sagen : schön wär’s ja. Was nun Mekka betrifft,
da habe ich früher schon gedacht, man könnt doch während des Hadsch statt Bomben Bibeln aus Flugzeugen
abwerfen.
#14 Ritter Christi 14:14:16 | Sonntag, 17. September 2006
„Bedaure Reaktionen auf meine Rede“ @Athanasius Zwischen bedauern und entschuldigen liegen Welten. @Römisch-Katholisch
Der Gedanke ist auch mir schon gekommen. Wenn das fanatische Gesindel seine Grenzen überschreiten möchte,
soll ihm auch gleich die Konsequenzen vor Augen gestellt werden: Mekka wird zur atomar verseuchten Wüste
werden und der Jerusalemer Tempelbezirk wird vom islamischen Einfluss gereinigt.
#13 Malachias † 14:06:11 | Sonntag, 17. September 2006
Antworten @wiener: Das würde Ihnen so passen, gell…?! @römisch-katholisch: Ist eine solche Haltung
wie die von Ihnen zum Ausdruck gebrachte „römisch-katholisch“? ?:)
Drohung der Moslems Mit direktem Bezug auf Rom und den Vatikan heißt es in der Erklärung – deren Echtheit
nicht geklärt werden konnte: „Wir schwören, daß wir ihr Kreuz im Herzen von Rom zerstören werden (…)
und daß ihr Vatikan getroffen wird“. Sollte das passieren, dann wäre ich dafür, dass die Amerikaner
oder sonst wär die heiligen Stätten der Moslems in Mekka dem Erdboden gleichmacht…
#11 gelasius 13:58:24 | Sonntag, 17. September 2006
malachias Was nun die Verbalabsonderungen des malachias angeht, ist es sicher das Beste, sie zu ignorieren.
Jedes Wort dazu ist wie „ Perlen vor die Säue“ und davon wird ja bekanntlich schon im NT abgeraten.
an die redaktion! ich verlange die sofortige sperrung des users „malachias“ und seiner ip-adresse in diesem
forum. die aussage: *wahrscheinlich unterstützen sie auch den widerlichen mordaufruf gegen den papst
Habe mir in der Tat schon Gedanken über sowas gemacht – Tyrannenmord ist ja die einzige Form von Mord,
die evtl. erlaubt ist…* ist – egal ob „ironisch“ gemeint oder nicht – absolut untragbar. ziehen sie
die konsequenzen!!!
konsequent … Meine Äußerungen entspringen nur konsequentem Denken. […] … und den Einzug der NPD
in die Landesparlamente von Meck-Vor und Berlin zu verhindern…?! wie „konsequent“ ihr „denken“ ist,
dazu liefern sie ja ständig ungebetene beweise. ihre äußerungen sind eine beleidigung für jeden denkenden
menschen. und obendrein für alle katholiken. wahrscheinlich unterstützen sie auch den widerlichen mordaufruf
gegen den papst, oder sollte ich mich hier irren?
#7 Malachias † 13:39:04 | Sonntag, 17. September 2006
@wiener Meine Äußerungen entspringen nur konsequentem Denken. Wenn Ratzinger/B16 schon solche Zitate
bringt, auch wenn er die Sprache als „schroff“ bezeichnet, dokumentiert er doch damit nur, dass er im
Grunde der gleichen Ansicht ist: Der Islam sei eine Religion der Unvernunft, eine un- und widervernünftige
(„wider“ hier ohne „e“!) Religion…! Vielleicht sollte dieser Angriff auf den Islam ja auch nur dazu
dienen, von den Sauereien in Palästina abzulenken und den Einzug der NPD in die Landesparlamente von
Meck-Vor und Berlin zu verhindern…?! ?:)
#6 gelasius 13:28:18 | Sonntag, 17. September 2006
Mit Karol W. wäre das nicht passiert Das mag vielleicht stimmen. Allerdings hat man auch schon zu seinen
Zeiten immer den ein oder anderen Prälaten gefunden, der ihn kritisierte. Natürlich versucht jetzt jeder
Vatikanist so jemanden zu finden – um sich wichtig zu machen. Und was die italienischen Zeitungen angeht,
müssen sie jetzt natürlich von ihrer Rolle in diesem ganzen Spektakel ablenken. Waren es doch wohl ihre
Schlagzeilen, die über die türkischen Boulevardblätter von den Krawallinszenatoren aufgenommen wurden. (
Corriere della Sera : „Papst exkommuniziert Mohammeds Schwert“)
#4 Malachias † 13:24:34 | Sonntag, 17. September 2006
Ratzinger/B16 – die Lachnummer schlechthin! Bei strömenden Regen erklärte er, der von ihm zitierte Text
des byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos aus dem 14. Jahrhundert gebe nicht seine eigene Meinung
wider. Mal abgesehen von dem Schreibfehler (Wiedergabe!), nimmt ihm das mit Sicherheit keiner ab! Ansonsten
darf man ihm nichts mehr glauben, selbst wenn er Leute wie die „selige“ Edith Stein, die Bibel usw. zitiert…
Er misst ja ständig mit zweierlei Maß…!
#2 Athanasius 13:19:51 | Sonntag, 17. September 2006
„Mit Karol Wojtyla wäre das nicht passiert“ Wojtyla oder JoPa II.? Offensichtlich gibt es auch Sedisvakantisten
im Vatikan. Modernistischerseits aber. Ich finde es Schade, daß der Papst sich entschuldigt. Die Aussage
von Manuel II. Palaeologus war korrekt, die Bombenanschläge, Puppenverbrennungen und Terrordrohungen
islamischer Geistlichen sind Beweis für die Korrektheit des Zitats. „Schroff“ mag es sein. Lieber schroff
als PLOFF! wie die Islamoterroristen es haben wollen. Den Islam soll man nicht „respektieren“, nur die
Anhänger als Menschen. Aber nicht die häretische Religion selbst.
„Mit Karol Wojtyla wäre das nicht passiert.“ Aber der große Papst Karol Wojtyla ist leider tot, die
schwarze Erde soll Ihm leicht sein. Was für eine Aussage soll das sein? Nicht jeder Papst kann gleich
sein, soll er auch nicht!