Dementi + Erlaubnis für eine Winkelmesse? + Eine Gewalttat? + Droht der Anschluß Portugals? + Einschüchterungsrituale
Dementi
Ägypten. „Wir verstehen die neue Erklärung [des Papstes] als ein Dementi dessen, was zuvor
gesagt wurde.“ Das erklärte der stellvertretende Vorsitzende der ägyptischen ‘Moslembrüder’, Mohammed
Habib, nach der Ansprache des Papstes beim sonntäglichen Angelusgebet: „Wir können das als ausreichende
Entschuldigung akzeptieren, obwohl wir uns gewünscht hätten, daß der Papst seine Ideen und Visionen
zum Islam dargelegt hätte.“
Erlaubnis für eine Winkelmesse?
Argentinien. Der Distriktsobere der Piusbruderschaft
in Südamerika, Pater Christian Bouchacourt, erklärte, daß es „ziemlich sicher“ sei, daß der Vatikan
in Kürze ein Schreiben zur Alten Messe veröffentlichen werde. Der Priester machte seine Äußerung vor
einem katholischen Radiosender in Argentinien. Es sei aber vom Oberen der neu in Bordeaux gegründeten,
Ecclesia-Dei Gemeinschaft ‘Guter Hirte’ unklug gewesen, „mit Sicherheit“ von einer bevorstehenden vatikanischen
Erklärung zu sprechen. Man müsse abwarten. Zudem gebe es Gerüchte, daß die Alte Messe lediglich für
den priesterlichen Privatgebrauch erlaubt werde.
Eine Gewalttat?
Somalia. Zwei bewaffnete Männer drangen
am Sonntag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu in ein Krankenhaus ein und erschossen eine italienischen
Ordensschwester (65) und ihren Mitarbeiter: „Wir nehmen an, daß die Tat im Zusammenhang mit den jüngsten
Äußerungen des Papstes steht“ – behauptete der Sicherheitsbeauftragte in Mogadischu. Schon am Freitag
hatten islamische Prediger in der Stadt zur „Jagd auf den Papst“ aufgerufen.
Droht der Anschluß Portugals?
Portugal. Die regierenden portugiesischen Sozialisten möchten den ungeborenen Bürgern das Lebensrecht
aberkennen. Dazu wurde ein Gesetzesentwurf eingebracht, der im kommenden Jahr eine Volksabstimmung zur
Frage ermöglichen soll. Der lebensfeindliche Parteisprecher Alberto Martins erklärte, er wolle seinem
Land den „Anschluß an das moderne Europa“ ermöglichen. Die oppositionellen Christdemokraten sind gegen
eine Änderung der bestehenden Rechtslage.
Einschüchterungsrituale
„Der Anlaß wurde dankbar angenommen.
Erste Brandsätze flogen auf Kirchen. Die bekannten Einschüchterungsrituale folgten. […] Die hysterischen
Reaktionen aus der muslimischen Welt belegen vor allem dies: Es gibt genügend einflußreiche Leute, die
jede Gelegenheit nutzen, um einen Kulturkampf anzuzetteln.“
Aus einem Kommentar von Roger Köppel für
die islamfeindliche deutsche Tageszeitung ‘Die Welt’
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31 Lesermeinungen
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#31 Agiafortuni 18:50:55 | Mittwoch, 20. September 2006
Benedikt: für einmal einverstanden ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Philippe der Schöne hat es behauptet,
denn damit wollte er die Unterwerfung der Kirche unter das französische Königshaus rechtfertigen. Erst
unter dem heiligen Pius X wurde die Kirche Frankreichs – leider nur für kurze Zeit – wieder römisch
#30 Benedikt 18:09:16 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Dr. Regazzoni Hochverehrter Hr. Doktor, mir ist das Fragezeichen sehr wohl aufgefallen. Stimmen Sie
mir zu, dass – wenn so ein Buch erscheint – zumindest irgendwo mal jemand behauptet haben muss, dass Bonifaz
VIII. ein Häretiker war? Ansonsten wäre ein Buch, das offenbar das Gegenteil zu beweisen versucht (oder
dies schafft) völlig überflüssig.
#29 Agiafortuni 17:42:28 | Mittwoch, 20. September 2006
Benedikt Vielleicht sollten Sie sich eine Lesebrille anschaffen damit Sie nicht die Fragezeichen übersehen,
die hinter dem Titel stehen. Was Sie über das Christentum sagen ist Ihre Erfindung, denn Sie haben keinen
Beweis dafür. Auch wir haben keinen und deshalb glauben wir, das heisst wir nehmen es an
#26 Benedikt 17:12:02 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Motfalcone Das kann sein. Die Überlieferung spricht dennoch für sich: „Alle drei Religionen und besonders
das Christentum enthalten neben Wahrem viel Falsches. Die christliche Wahrheit ist, dass ein Gott existiert,
dagegen ist die Reihe des Unwahren lang, sie schließt Dreieinigkeit, jungfräuliche Geburt, Menschwerdung
Christi, die Verwandlung von Brot und Wein in den Leib Christi und die Auferstehung der Toten mit ein.“
#25 Montfalcone 17:10:35 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Benedikt & Dr. C. R. Häresie ergibt sich nicht aus einzelnen Zitaten und wird nicht von einzelnen Laien
festgestellt. Zum Haus Frankreich: Sehr schön zusammengefaßt! So ja auch zutreffend Papst Urban VIII,
den man ja auch gerne verkennt (und der eigentlich ein Kandidat Frankreichs gewesen war).
#24 Benedikt 16:50:09 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Dr. Regazzoni Nun, so aus der Luft gegriffen ist es ja wohl nicht – wenn es hierzu sogar eine Publikation
gibt. Wenn die überlieferten Zitat von ihm stammen, dann war er ein Häretiker. Wenn nicht, so bleibt
der Verdacht, da sich Bonifaz jedenfalls nicht selten mit freigeistigen Sprüchen hervortat.
#23 Agiafortuni 16:42:38 | Mittwoch, 20. September 2006
Benedikt & Dr. Otterbeck:kirchenrechtlich Benedikt: Bonifaz VIII – ein Häretiker? In diesem Punkt würde
Ihnen nicht einmal Dr. Otterbeck beipflichten. Lesen Sie bitte einmal das Buch von Agostino Paravicini-Baglioni:
Bonifaz VIII, pape hérétique? Bonifaz VIII war einer der besten Juristen seiner Zeit. Mit einer kaum
züberbietenden Klarheit hat er erkannt, was geschehen würde, wenn sich die weltlichen Herrscher in kirchliche
Angelegenheiten einmischen würden. Dr. Otterbeck: kirchenrechtlich: Sie haben insofern recht, als wenn
man annimmt, dass Roncalli, Montini und Woytila die Stellvertreter unseres Herrn und Erlösers und nicht
die Ersitzer des Stuhles Petri sind, kaum anzunehmen ist, dass Rom eines Tages so sein wird, wie es sich
leider die Oberen der FSSPX vorstellen, denn dadurch würde die Kirche in ein schismatisches Verhältnis
zu ihrer Vergangenheit geraten. Obschon ich den Oberen der FSSPX keine bösen Absichten unterstelle und
ihre Haltung einigermassen nachvollziehen kann bin ich genötigt einzusehen, dass sie hinter einer Fata
morgana herrennen. V 2 hat ein neues und entstelltes Kirchenverständnis entworfen, das nicht mehr jenes
der vorkonziliaren Päpste ist und ohne dieses neue Verständnis hätte Montini sich niemals den Frevel
erlauben können und zusammen mit dem Erzbischof von Canterbury in Sankt Paul ausser den Mauern auftreten
und zusammen mit ihm die dort versammelten Gläubigen segnen. Ein klarer Verstoss gegen Apostolicae curae
#22 Benedikt 13:18:56 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Dr. Regazzoni Philipp der Schöne bediente sich eines Abkömmlings der Katharer (Nogaret) um Bonifaz
VIII Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Häretiker waren wohl alle drei.
#21 Agiafortuni 11:07:40 | Mittwoch, 20. September 2006
Des Neurosenkavaliers letzter Schlag Mit Ihrer Unterstellung, ich sei Anhänger der französischen Ermonarchie
haben Sie sich als das entlarvt, was Sie in Wirklichkeit auch sind, nämlich ein Halbgebildeter der sich
für kompetent ausgibt. Die Hoffnung, Sie zur Einsicht zu bewegen habe ich jedoch nicht völlig aufgegeben.
Daher ersuche ich Sie zur Kenntnis zu nehmen, dass ich die französischen Könige als Frevler verabscheue.
Philipp der Schöne bediente sich eines Abkömmlings der Katharer (Nogaret) um Bonifaz VIII zu demütigen,
Karl VII ist für das grosse Schisma verantwortlich weil er sich weigerte den nach Rom zurückgekehrten
Papst anzuerkennen und es auch seinem Klerus verbot. Ausserdem liess er einen Gegenpapst wählen. Franz
I verbündete sich mit dem Erzfeind Soliman der Wunderbare gegen den katholischen deutschen Kaiser und
Kardinal Richelieu – ein Schandfleck für das katholische Frankreich – zögerte nicht, im dreissigjährigen
Krieg die Protestanten deswegen zu unterstützen, weil er nichts anderes als das Interesse Frankreichs
kannte. Mit Recht stellt de Tocqueville fest, die französischen Könige seien bei der französischen
Revolution Pate gestanden, weil sie die Adligen in Höflinge verwandelt hätten. Zum Problem gibt es eine
ausgezeichnete Studie des Institut Saint Pie X: Christianisme et Laicité. Lesen Sie sie doch einmal
#20 Dr. Otterbeck 12:39:59 | Dienstag, 19. September 2006
Kirchenrechtlich ist das Hauptproblem nunmal die wachsende Zahl vaganter Kleriker. Da die römische Kirche
gottlob eine rechtlich verfasste Kirche ist (auch das hat Jesus gewollt), zwingt dieses Problem in Rom
zu erhöhter Aufmerksamkeit. Das ideologische Brimborium würde man sicherlich gern einfach „übergehen“,
aber aus der römischen Mühsal herauszulesen, als sei die SSPX in irgendeiner Form fähig, Rom zur Abkehr
von Papst und Konzil zu zwingen, das ist absolut lächerlich. „Totlachen“ wird sich der Kardinal aber
keineswegs. Denn dass eine sich „traditionell“ nennende Gruppe das geltende Kirchenrecht als Ganzes für
obsolet erklärt, das ist für jeden Juristen ein harter Brocken.
#19 Benedikt 11:24:59 | Dienstag, 19. September 2006
@ Marcel Nebenbei hat Bischof Fellay mehr als einmal erklärt, daß man mit Cardinal Hoyos gut essen kann,
daß er aber von Theologie wenig verstehe und daher kein geeigneter Verhandlungspartner für die FSSPX
sei. Nur nett lächeln genügt nicht. Er ist kein geeigneter Verhandlungspartner für die FSSPX weil er,
wie Dr. Regazzoni anführt, ein guter Jurist ist. Als solcher lacht er sich über die absurden Ausführungen
der FSSPX zum rechtlichen Status des alten Messritus sicher tot.
Vollkommene Freigabe der Messe aller Zeiten Dr. Regazzoni schrieb: Sollte nebst der Freigabe der alten
Messe für den Privatgebrauch auch noch die Exkommunikation gegen die FSSPX aufgehoben werden, so hätte
damit dieser neue Aiax der Konzilskirche in der Tat ein Meisterstück vollbracht. Dabei geht es gar nicht
um die Annahme des Konzils, sondern einfach um die Unterordnung unter die zuständigen Diozösanbischöfe.
Dem wird man sich – sollte Benedikt XVI den beiden Forderungen der FSSPX stattgeben, so werden sich deren
Obere kaum noch einer Unterordnung unter die jeweiligen Diozösanbischöfe entziehen können. Die FSSPX
stellte drei Vorausbedingungen, bevor überhaupt über eine kirchenrechtliche Lösung diskutiert werden
kann: 1. vollkommene Freigabe der Alten Messe, nicht nur für den Privatgebrauch; 2. Aufhebung der nichtigen
Exkomm-Erklärung; 3. erfolgreiche und durch den Papst dann verbindliche erklärte doktrinäre Auseinandersetzung
über V.II Fürchten Sie sich nicht: die FSSPX liefert sich nicht dem jetzigen modernistischen Rom aus.
Die Oberen wissen, daß in Rom leider kein Sinnenswandel ansteht und daher eine Einigungsmöglichkeit
nicht besteht. Es sind keine Zwiedenker. Die Idee schließlich, sich Ortsbischöfen auszuliefern, gab
es gar nie. Nebenbei hat Bischof Fellay mehr als einmal erklärt, daß man mit Cardinal Hoyos gut essen
kann, daß er aber von Theologie wenig verstehe und daher kein geeigneter Verhandlungspartner für die
FSSPX sei. Nur nett lächeln genügt nicht.
#16 Agiafortuni 20:03:09 | Montag, 18. September 2006
Neurosenkavalier und halbgebildet was zusammenschwatzen ist perfekter Schwachsinn, den Sie selbst erdichtet
haben. Natürlich weiss ich, dass Bonifaz VIII ein grossartiger Papst war und ich bedaure es sehr, dass
der Frevler Philippe der Schöne, ein Schandfleck für das katholische Frankreich die Oberhand behielt.
Entgegen Ihren Vermutungen bin ich kein Monarchist, obwohl ich grundsätzlich nicht dagegen bin
#15 Dr. Otterbeck 19:30:16 | Montag, 18. September 2006
Willkommen im Club! Der Rösleinzüchter. Tatsächlich: Am Balkon habe ich ein recht stattliches Reservoir,
aber dunkelrot missfällt Ihnen sicherlich. Bo. VIII. wird zumeist falsch interpretiert; wesentlich ist
die Differenzierung (!) , die damals geleistet wurde. Er war einer der brillianten Päpste des 14. Jhd.
Aber nach ihm brach die Gefangenschaft aus, die Sie wohl gern wieder etablieren würden, hä, Carlos??
#14 Agiafortuni 19:22:07 | Montag, 18. September 2006
Stat crux bitte reden Sie eine etwas klarere Sprache. Erstens rede ich nicht von der Unam Sanctam, sondern
von der Una Voce Korrespondenz. Mit Bonifaz VIII sollten Sie schon gar nicht kommen, denn zufälligerweise
kenne ich mich etwas darin aus. Vor allem täten Sie gut daran, endlich einmal offen klarzulegen, woher
Sie Ihre Neurosen beziehen. Es könnte für jemand, der sich mit Typologien auseinandersetzt interessant
sein. Ausserdem sollten Sie sich darüber freuen, dass für einmal keine Beschimpfungen von mir gebe,
sondern auch bei einem Gegner Vorzüge zu entdecken weiss, oder meinen Sie nicht?
#13 stat crux 19:10:33 | Montag, 18. September 2006
Carlo, „meistgesuchter Tourist“, welcome! Was habe ich da gerade gesagt?? Die SSPX (ich zitiere immer
die „angelsächsische“ Abk., weil das einer Secret Society eben frommt) hat nicht nur Probleme mit „V
2“, sondern auch mit „Unam Sanctam“: ((Bo. VIII!!)) Dass Sie das so postwendend bestätigen würden, Überraschung!
(Ihre vornehme Distanzierung von den Piusbrüdern –- rechtswärts –- tut da gar nichts zur Sache, die
Mentalität haben Sie internalisiert.) Aber kein Wunder, denn den Anfang der Abkehr vom Integralismus
setzte bereits Bonifaz VIII. Einverstanden??
#12 Agiafortuni 19:03:54 | Montag, 18. September 2006
Die Winkelmesse „Kommen die Brüder der Hoyos der lacht, er hat schon manchen zur Strecke gebracht“. Wer
die Antwort des Kardinals an Bischof Fellay aus dem Jahre 2002 (veröffentlicht in Una Voce Korrespondenz,
32.Jhrg.,Heft 4, 234-248) gelesen hat, weiss, dass er einer der intelligentesten Köpfe der Konzilskirche
ist und man kann es nur bedauern, dass er auf der falschen Seite steht. Sollte nebst der Freigabe der
alten Messe für den Privatgebrauch auch noch die Exkommunikation gegen die FSSPX aufgehoben werden, so
hätte damit dieser neue Aiax der Konzilskirche in der Tat ein Meisterstück vollbracht. Dabei geht es
gar nicht um die Annahme des Konzils, sondern einfach um die Unterordnung unter die zuständigen Diozösanbischöfe.
Dem wird man sich – sollte Benedikt XVI den beiden Forderungen der FSSPX stattgeben, so werden sich deren
Obere kaum noch einer Unterordnung unter die jeweiligen Diozösanbischöfe entziehen können. Diese könnte
gegebenenfalls bedeuten, dass jede Errichtung eines neuen Priorates oder einer neuen Schule der Genehmigung
durch den Ortsbischof unterstellt sein wird. Mit anderen Worten, die Gestaltungsfreiheit, über welche
der Obere der FSSPX zur Zeit verfügt, wird an die Ecclesia Dei Kommission zurückgeben müssen und sie
wird darüber entscheiden, ob dem Begehren stattgegeben werden soll. Da kann man nur sagen: „good luck
HIS LORDSHIP“
#11 Dr. Otterbeck 18:10:59 | Montag, 18. September 2006
„il manifesto“ scherzte auch, die „Fehlbarkeit“ des Papstes sei erwiesen; auweia! Die Innovation bestand
doch darin, dass sich der Papst einen „wissenschaftlichen Beitrag“ (zur Lage der Moderne) herausgenommen
hat. Ein solcher Beitrag versteht sich immer als vorläufig, nie als definitiv. Aber wer weiß? Vielleicht
wird man den Satz von der Glaubensvernunft, die niemals Gewalt billigt, eines Tages als „ex cathedra“
werten, wie weiland den Schlussatz aus „Unam Sanctam“. Für die SSPX sind beide Sätze gleichermaßen
problematisch.
Dogma Hm… da gibt es doch das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes. Also entweder ist das hiermit nachhaltig
widerlegt oder „die Anderen“ sind die Bösen? LG Toeris
#8 Dr. Otterbeck 16:41:16 | Montag, 18. September 2006
Danke für den Tipp, Marcel! Und wer hat Maria zur Mutter der Kirche proklamiert? Anlässlich „Lumen Gentium“?
Papst Paul VI. am 21. November 1964. Und wer hat genau zehn Jahre später dem Papst den Krieg erklärt??
Sie wissen es. Ihr Idol war die größte Gefahr für die Kirche während der Nachkonziliaren Krise. Aber
gottlob war der Glaubenssinn der großen Mehrheit nicht manipulierbar. Das Problem mit Ihren vagantemn
Klerikern blieb vergleichsweise klein. Aber ich sehe durchaus die Gefahr, der der „Rechtsruck“, hin zur
individualistischen Esoterik, hin zum subjektivistischen Okkultismus, Ihrer Clique neue antirömische
Zyniker zuführen könnte. Da sei die Vernunft vor!
#6 Dr. Otterbeck 15:58:42 | Montag, 18. September 2006
Marcel, geben Sie uns einen Tipp! Wann setzt sich eine islamistisch-sedisvakantistische Gemischte Kommission
zusammen, um den „vakanten“ Papstthron mit einem weniger modernistischen Kandidaten zu besetzen?
Ermordete Schwester Dass diese Ermordung etwas mit den päpstlichen Äußerungen zu tun hat, ist keineswegs
klar. Es handelt sich hier um Meldungen aus Somalia, ein Land, dass seit über einem Jahrzehnt vom Mob
„regiert“ wird. Die Meldungen von dort sind für mich nicht glaubwürdiger als die Äußerungen von Saddams
legendärem Informationsminister Mohammed Sayyed el Sahaf.
El Kaida ruft zum Mord an Papst Benedikt XVI. auf Ein Teilnehmer des Kreuzforums erwähnte hier www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=1030&pid=1…
den neuen Aufruf Al Kaidas, der um 9:17h heute auf dem „kleineren Nachrichtendienst“ Kathnet www.kath.net/detail.php?id=14682
vorgestellt wurde. „In Italien herrscht große Aufregung um ein Video der Terrororganisation El Kaida,
das von einem italienischen Privatsender ausgestrahlt wurde. In dem Video hat die Terrorgruppe zur Ermordung
von Benedikt XVI. aufgerufen. Das Video ist an den „Affen im Vatikan“ gerichtet und eine Antwort auf die
Aussagen des Papstes zum Islam am vergangenen Dienstag in Regensburg. Im Video wird ein islamisches Schwert
gezeigt, das ein christliches Kreuz entzweischlägt. Auch im Internet kursieren in Islamisten-Foren Aufrufe
zur Ermordung von Papst Benedikt XVI. Vom Vatikan werden die Drohungen der Islamisten offenbar Ernst genommen.
Seit Samstag gibt es ein Überflugverbot, das von AWACS-Aufklärungsflugzeugen überwacht wird, wie die
„Bild am Sonntag“ berichtet. Zusätzlich sollen die Teilnehmer der Generalaudienzen verschärft kontrolliert
werden.“ P.S. Ist „Die Welt“ islamfeindlich? Es ist ein liberales Käseblatt.
Warum das Fragezeichen… …in der Überschrift „Eine Gewalttat?“. Die Ermordung eines Menschen ist doch
immer eine Gewalttat, oder gelten bei Ordensschwestern andere Regeln?
@Einschüchterungsrituale Islamischer Geistlicher ruft zu „Tag des Zorns“ auf, … www.spiegel.de/…,1518,437550,00.html
Solange Benedikt XVI. seine Worte nicht zurückziehe, werde der Dialog zwischen Moslems und Christen eingestellt.
Kardawi, der als Chef der sogenannten Weltunion der moslemischen Ulemas über Autorität bei sunnitischen
Moslems verfügt, äußerte sich in einer beliebten wöchentlichen Religionssendung. Naja, als versöhnende
Geste könnte Benedikt XVI Scheich Kardawi vorschlagen den Korankuss zu wiederholen, – wenn der Scheich
im Gegenzug ebenfalls öffentlich das Kreuz küsst.