kreuzmeldungen
Dementi + Erlaubnis für eine Winkelmesse? + Eine Gewalttat? + Droht der Anschluß Portugals? + Einschüchterungsrituale
Dementi

Ägypten. „Wir verstehen die neue Erklärung [des Papstes] als ein Dementi dessen, was zuvor gesagt wurde.“ Das erklärte der stellvertretende Vorsitzende der ägyptischen ‘Moslembrüder’, Mohammed Habib, nach der Ansprache des Papstes beim sonntäglichen Angelusgebet: „Wir können das als ausreichende Entschuldigung akzeptieren, obwohl wir uns gewünscht hätten, daß der Papst seine Ideen und Visionen zum Islam dargelegt hätte.“

Erlaubnis für eine Winkelmesse?

Argentinien. Der Distriktsobere der Piusbruderschaft in Südamerika, Pater Christian Bouchacourt, erklärte, daß es „ziemlich sicher“ sei, daß der Vatikan in Kürze ein Schreiben zur Alten Messe veröffentlichen werde. Der Priester machte seine Äußerung vor einem katholischen Radiosender in Argentinien. Es sei aber vom Oberen der neu in Bordeaux gegründeten, Ecclesia-Dei Gemeinschaft ‘Guter Hirte’ unklug gewesen, „mit Sicherheit“ von einer bevorstehenden vatikanischen Erklärung zu sprechen. Man müsse abwarten. Zudem gebe es Gerüchte, daß die Alte Messe lediglich für den priesterlichen Privatgebrauch erlaubt werde.

Eine Gewalttat?

Somalia. Zwei bewaffnete Männer drangen am Sonntag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu in ein Krankenhaus ein und erschossen eine italienischen Ordensschwester (65) und ihren Mitarbeiter: „Wir nehmen an, daß die Tat im Zusammenhang mit den jüngsten Äußerungen des Papstes steht“ – behauptete der Sicherheitsbeauftragte in Mogadischu. Schon am Freitag hatten islamische Prediger in der Stadt zur „Jagd auf den Papst“ aufgerufen.

Droht der Anschluß Portugals?

Portugal. Die regierenden portugiesischen Sozialisten möchten den ungeborenen Bürgern das Lebensrecht aberkennen. Dazu wurde ein Gesetzesentwurf eingebracht, der im kommenden Jahr eine Volksabstimmung zur Frage ermöglichen soll. Der lebensfeindliche Parteisprecher Alberto Martins erklärte, er wolle seinem Land den „Anschluß an das moderne Europa“ ermöglichen. Die oppositionellen Christdemokraten sind gegen eine Änderung der bestehenden Rechtslage.

Einschüchterungsrituale

„Der Anlaß wurde dankbar angenommen. Erste Brandsätze flogen auf Kirchen. Die bekannten Einschüchterungsrituale folgten. […] Die hysterischen Reaktionen aus der muslimischen Welt belegen vor allem dies: Es gibt genügend einflußreiche Leute, die jede Gelegenheit nutzen, um einen Kulturkampf anzuzetteln.“

Aus einem Kommentar von Roger Köppel für die islamfeindliche deutsche Tageszeitung ‘Die Welt’
      
31 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#31   Agiafortuni   18:50:55 | Mittwoch, 20. September 2006
Benedikt: für einmal einverstanden
ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Philippe der Schöne hat es behauptet, denn damit wollte er die Unterwerfung der Kirche unter das französische Königshaus rechtfertigen. Erst unter dem heiligen Pius X wurde die Kirche Frankreichs – leider nur für kurze Zeit – wieder römisch
Redaktion benachrichtigen
#30   Benedikt   18:09:16 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Dr. Regazzoni
Hochverehrter Hr. Doktor, mir ist das Fragezeichen sehr wohl aufgefallen. Stimmen Sie mir zu, dass – wenn so ein Buch erscheint – zumindest irgendwo mal jemand behauptet haben muss, dass Bonifaz VIII. ein Häretiker war? Ansonsten wäre ein Buch, das offenbar das Gegenteil zu beweisen versucht (oder dies schafft) völlig überflüssig.
Redaktion benachrichtigen
#29   Agiafortuni   17:42:28 | Mittwoch, 20. September 2006
Benedikt
Vielleicht sollten Sie sich eine Lesebrille anschaffen damit Sie nicht die Fragezeichen übersehen, die hinter dem Titel stehen. Was Sie über das Christentum sagen ist Ihre Erfindung, denn Sie haben keinen Beweis dafür. Auch wir haben keinen und deshalb glauben wir, das heisst wir nehmen es an
Redaktion benachrichtigen
#28   Benedikt   17:27:09 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Montfalcone
Alles klar ;-).
Redaktion benachrichtigen
#27   Montfalcone   17:23:42 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Benedikt
Das kann sein.
Das ist auch wirklich so.
Die Überlieferung spricht dennoch für sich
Dann lassen wir sie das mal tun, nicht? ;-)
Redaktion benachrichtigen
#26   Benedikt   17:12:02 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Motfalcone
Das kann sein. Die Überlieferung spricht dennoch für sich:
„Alle drei Religionen und besonders das Christentum enthalten neben Wahrem viel Falsches. Die christliche Wahrheit ist, dass ein Gott existiert, dagegen ist die Reihe des Unwahren lang, sie schließt Dreieinigkeit, jungfräuliche Geburt, Menschwerdung Christi, die Verwandlung von Brot und Wein in den Leib Christi und die Auferstehung der Toten mit ein.“
Redaktion benachrichtigen
#25   Montfalcone   17:10:35 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Benedikt & Dr. C. R.
Häresie ergibt sich nicht aus einzelnen Zitaten und wird nicht von einzelnen Laien festgestellt.
Zum Haus Frankreich: Sehr schön zusammengefaßt! So ja auch zutreffend Papst Urban VIII, den man ja auch gerne verkennt (und der eigentlich ein Kandidat Frankreichs gewesen war).
Redaktion benachrichtigen
#24   Benedikt   16:50:09 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Dr. Regazzoni
Nun, so aus der Luft gegriffen ist es ja wohl nicht – wenn es hierzu sogar eine Publikation gibt. Wenn die überlieferten Zitat von ihm stammen, dann war er ein Häretiker. Wenn nicht, so bleibt der Verdacht, da sich Bonifaz jedenfalls nicht selten mit freigeistigen Sprüchen hervortat.
Redaktion benachrichtigen
#23   Agiafortuni   16:42:38 | Mittwoch, 20. September 2006
Benedikt & Dr. Otterbeck:kirchenrechtlich
Benedikt: Bonifaz VIII – ein Häretiker? In diesem Punkt würde Ihnen nicht einmal Dr. Otterbeck beipflichten. Lesen Sie bitte einmal das Buch von Agostino Paravicini-Baglioni: Bonifaz VIII, pape hérétique? Bonifaz VIII war einer der besten Juristen seiner Zeit. Mit einer kaum züberbietenden Klarheit hat er erkannt, was geschehen würde, wenn sich die weltlichen Herrscher in kirchliche Angelegenheiten einmischen würden.
Dr. Otterbeck: kirchenrechtlich: Sie haben insofern recht, als wenn man annimmt, dass Roncalli, Montini und Woytila die Stellvertreter unseres Herrn und Erlösers und nicht die Ersitzer des Stuhles Petri sind, kaum anzunehmen ist, dass Rom eines Tages so sein wird, wie es sich leider die Oberen der FSSPX vorstellen, denn dadurch würde die Kirche in ein schismatisches Verhältnis zu ihrer Vergangenheit geraten. Obschon ich den Oberen der FSSPX keine bösen Absichten unterstelle und ihre Haltung einigermassen nachvollziehen kann bin ich genötigt einzusehen, dass sie hinter einer Fata morgana herrennen. V 2 hat ein neues und entstelltes Kirchenverständnis entworfen, das nicht mehr jenes der vorkonziliaren Päpste ist und ohne dieses neue Verständnis hätte Montini sich niemals den Frevel erlauben können und zusammen mit dem Erzbischof von Canterbury in Sankt Paul ausser den Mauern auftreten und zusammen mit ihm die dort versammelten Gläubigen segnen. Ein klarer Verstoss gegen Apostolicae curae
Redaktion benachrichtigen
#22   Benedikt   13:18:56 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Dr. Regazzoni
Philipp der Schöne bediente sich eines Abkömmlings der Katharer (Nogaret) um Bonifaz VIII
Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Häretiker waren wohl alle drei.
Redaktion benachrichtigen
#21   Agiafortuni   11:07:40 | Mittwoch, 20. September 2006
Des Neurosenkavaliers letzter Schlag
Mit Ihrer Unterstellung, ich sei Anhänger der französischen Ermonarchie haben Sie sich als das entlarvt, was Sie in Wirklichkeit auch sind, nämlich ein Halbgebildeter der sich für kompetent ausgibt. Die Hoffnung, Sie zur Einsicht zu bewegen habe ich jedoch nicht völlig aufgegeben. Daher ersuche ich Sie zur Kenntnis zu nehmen, dass ich die französischen Könige als Frevler verabscheue. Philipp der Schöne bediente sich eines Abkömmlings der Katharer (Nogaret) um Bonifaz VIII zu demütigen, Karl VII ist für das grosse Schisma verantwortlich weil er sich weigerte den nach Rom zurückgekehrten Papst anzuerkennen und es auch seinem Klerus verbot. Ausserdem liess er einen Gegenpapst wählen. Franz I verbündete sich mit dem Erzfeind Soliman der Wunderbare gegen den katholischen
deutschen Kaiser und Kardinal Richelieu – ein Schandfleck
für das katholische Frankreich – zögerte nicht, im dreissigjährigen Krieg die Protestanten deswegen zu unterstützen, weil er nichts anderes als das Interesse Frankreichs kannte. Mit Recht stellt de Tocqueville fest, die französischen Könige seien bei der französischen Revolution Pate gestanden, weil sie die Adligen in Höflinge verwandelt hätten. Zum Problem gibt es eine ausgezeichnete Studie des Institut Saint Pie X: Christianisme et Laicité. Lesen Sie sie doch einmal
Redaktion benachrichtigen
#20   Dr. Otterbeck   12:39:59 | Dienstag, 19. September 2006
Kirchenrechtlich
ist das Hauptproblem nunmal die wachsende Zahl vaganter Kleriker. Da die römische Kirche gottlob eine rechtlich verfasste Kirche ist (auch das hat Jesus gewollt), zwingt dieses Problem in Rom zu erhöhter Aufmerksamkeit. Das ideologische Brimborium würde man sicherlich gern einfach „übergehen“, aber aus der römischen Mühsal herauszulesen, als sei die SSPX in irgendeiner Form fähig, Rom zur Abkehr von Papst und Konzil zu zwingen, das ist absolut lächerlich. „Totlachen“ wird sich der Kardinal aber keineswegs. Denn dass eine sich „traditionell“ nennende Gruppe das geltende Kirchenrecht als Ganzes für obsolet erklärt, das ist für jeden Juristen ein harter Brocken.
Redaktion benachrichtigen
#19   Benedikt   11:24:59 | Dienstag, 19. September 2006
@ Marcel
Nebenbei hat Bischof Fellay mehr als einmal erklärt, daß man mit Cardinal Hoyos gut essen kann, daß er aber von Theologie wenig verstehe und daher kein geeigneter Verhandlungspartner für die FSSPX sei. Nur nett lächeln genügt nicht.
Er ist kein geeigneter Verhandlungspartner für die FSSPX weil er, wie Dr. Regazzoni anführt, ein guter Jurist ist. Als solcher lacht er sich über die absurden Ausführungen der FSSPX zum rechtlichen Status des alten Messritus sicher tot.
Redaktion benachrichtigen
#18   Agiafortuni   20:46:20 | Montag, 18. September 2006
Marcel
Kardinal Hoyos mag ein schlechter Theologe sein, aber ein brillanter Jurist ist er
Redaktion benachrichtigen
#17   Marcel   20:08:04 | Montag, 18. September 2006
Vollkommene Freigabe der Messe aller Zeiten
Dr. Regazzoni schrieb: Sollte nebst der Freigabe der alten Messe für den Privatgebrauch auch noch die Exkommunikation gegen die FSSPX aufgehoben werden, so hätte damit dieser neue Aiax der Konzilskirche in der Tat ein Meisterstück vollbracht.
Dabei geht es gar nicht um die Annahme des Konzils, sondern einfach um die Unterordnung unter die zuständigen Diozösanbischöfe. Dem wird man sich – sollte Benedikt XVI den beiden Forderungen der FSSPX stattgeben, so werden sich deren Obere kaum noch einer Unterordnung unter die jeweiligen Diozösanbischöfe entziehen können.
Die FSSPX stellte drei Vorausbedingungen, bevor überhaupt über eine kirchenrechtliche Lösung diskutiert werden kann: 1. vollkommene Freigabe der Alten Messe, nicht nur für den Privatgebrauch; 2. Aufhebung der nichtigen Exkomm-Erklärung; 3. erfolgreiche und durch den Papst dann verbindliche erklärte doktrinäre Auseinandersetzung über V.II
Fürchten Sie sich nicht: die FSSPX liefert sich nicht dem jetzigen modernistischen Rom aus. Die Oberen wissen, daß in Rom leider kein Sinnenswandel ansteht und daher eine Einigungsmöglichkeit nicht besteht. Es sind keine Zwiedenker.
Die Idee schließlich, sich Ortsbischöfen auszuliefern, gab es gar nie.
Nebenbei hat Bischof Fellay mehr als einmal erklärt, daß man mit Cardinal Hoyos gut essen kann, daß er aber von Theologie wenig verstehe und daher kein geeigneter Verhandlungspartner für die FSSPX sei. Nur nett lächeln genügt nicht.
Redaktion benachrichtigen
#16   Agiafortuni   20:03:09 | Montag, 18. September 2006
Neurosenkavalier und halbgebildet
was zusammenschwatzen ist perfekter Schwachsinn, den Sie selbst erdichtet haben. Natürlich weiss ich, dass Bonifaz VIII ein grossartiger Papst war und ich bedaure es sehr, dass der Frevler Philippe der Schöne, ein Schandfleck für das katholische Frankreich die Oberhand behielt. Entgegen Ihren Vermutungen bin ich kein Monarchist, obwohl ich grundsätzlich nicht dagegen bin
Redaktion benachrichtigen
#15   Dr. Otterbeck   19:30:16 | Montag, 18. September 2006
Willkommen im Club!
Der Rösleinzüchter. Tatsächlich: Am Balkon habe ich ein recht stattliches Reservoir, aber dunkelrot missfällt Ihnen sicherlich.
Bo. VIII. wird zumeist falsch interpretiert; wesentlich ist die Differenzierung (!) , die damals geleistet wurde. Er war einer der brillianten Päpste des 14. Jhd. Aber nach ihm brach die Gefangenschaft aus, die Sie wohl gern wieder etablieren würden, hä, Carlos??
Redaktion benachrichtigen
#14   Agiafortuni   19:22:07 | Montag, 18. September 2006
Stat crux
bitte reden Sie eine etwas klarere Sprache. Erstens rede ich nicht von der Unam Sanctam, sondern von der Una Voce Korrespondenz. Mit Bonifaz VIII sollten Sie schon gar nicht kommen, denn zufälligerweise kenne ich mich etwas darin aus. Vor allem täten Sie gut daran, endlich einmal offen klarzulegen, woher Sie Ihre Neurosen beziehen. Es könnte für jemand, der sich mit Typologien auseinandersetzt interessant sein. Ausserdem sollten Sie sich darüber freuen, dass für einmal keine Beschimpfungen von mir gebe, sondern auch bei einem Gegner Vorzüge zu entdecken weiss, oder meinen Sie nicht?
Redaktion benachrichtigen
#13   stat crux   19:10:33 | Montag, 18. September 2006
Carlo, „meistgesuchter Tourist“, welcome!
Was habe ich da gerade gesagt?? Die SSPX (ich zitiere immer die „angelsächsische“ Abk., weil das einer Secret Society eben frommt) hat nicht nur Probleme mit „V 2“, sondern auch mit „Unam Sanctam“: ((Bo. VIII!!)) Dass Sie das so postwendend bestätigen würden, Überraschung! (Ihre vornehme Distanzierung von den Piusbrüdern –- rechtswärts –- tut da gar nichts zur Sache, die Mentalität haben Sie internalisiert.) Aber kein Wunder, denn den Anfang der Abkehr vom Integralismus setzte bereits Bonifaz VIII. Einverstanden??
Redaktion benachrichtigen
#12   Agiafortuni   19:03:54 | Montag, 18. September 2006
Die Winkelmesse
„Kommen die Brüder der Hoyos der lacht,
er hat schon manchen zur Strecke gebracht“.
Wer die Antwort des Kardinals an Bischof Fellay aus dem Jahre 2002 (veröffentlicht in Una Voce Korrespondenz, 32.Jhrg.,Heft 4, 234-248) gelesen hat, weiss, dass er einer der intelligentesten Köpfe der Konzilskirche ist und man kann es nur bedauern, dass er auf der falschen Seite steht. Sollte nebst der Freigabe der alten Messe für den Privatgebrauch auch noch die Exkommunikation gegen die FSSPX aufgehoben werden, so hätte damit dieser neue Aiax der Konzilskirche in der Tat ein Meisterstück vollbracht. Dabei geht es gar nicht um die Annahme des Konzils, sondern einfach um die Unterordnung unter die zuständigen Diozösanbischöfe. Dem wird man sich – sollte Benedikt XVI den beiden Forderungen der FSSPX stattgeben, so werden sich deren Obere kaum noch einer Unterordnung unter die jeweiligen Diozösanbischöfe entziehen können. Diese könnte gegebenenfalls bedeuten, dass jede Errichtung eines neuen Priorates oder einer neuen Schule der Genehmigung durch den Ortsbischof unterstellt sein wird. Mit anderen Worten, die Gestaltungsfreiheit, über welche der Obere der FSSPX zur Zeit verfügt, wird an die Ecclesia Dei Kommission zurückgeben müssen und sie wird darüber entscheiden, ob dem Begehren stattgegeben werden soll. Da kann man nur sagen: „good luck HIS LORDSHIP“
Redaktion benachrichtigen
#11   Dr. Otterbeck   18:10:59 | Montag, 18. September 2006
„il manifesto“ scherzte auch,
die „Fehlbarkeit“ des Papstes sei erwiesen; auweia! Die Innovation bestand doch darin, dass sich der Papst einen „wissenschaftlichen Beitrag“ (zur Lage der Moderne) herausgenommen hat. Ein solcher Beitrag versteht sich immer als vorläufig, nie als definitiv. Aber wer weiß? Vielleicht wird man den Satz von der Glaubensvernunft, die niemals Gewalt billigt, eines Tages als „ex cathedra“ werten, wie weiland den Schlussatz aus „Unam Sanctam“. Für die SSPX sind beide Sätze gleichermaßen problematisch.
Redaktion benachrichtigen
#10   gelasius   17:49:56 | Montag, 18. September 2006
toeris
das Unfehlbarkeitsdogma gilt doch nur für lehramtliche Äußerungen. Das sollten Sie aber schon wissen.
Redaktion benachrichtigen
#9   Toeris   17:47:10 | Montag, 18. September 2006
Dogma
Hm… da gibt es doch das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes. Also entweder ist das hiermit nachhaltig widerlegt oder „die Anderen“ sind die Bösen?
LG Toeris
Redaktion benachrichtigen
#8   Dr. Otterbeck   16:41:16 | Montag, 18. September 2006
Danke für den Tipp, Marcel!
Und wer hat Maria zur Mutter der Kirche proklamiert? Anlässlich „Lumen Gentium“? Papst Paul VI. am 21. November 1964. Und wer hat genau zehn Jahre später dem Papst den Krieg erklärt?? Sie wissen es. Ihr Idol war die größte Gefahr für die Kirche während der Nachkonziliaren Krise. Aber gottlob war der Glaubenssinn der großen Mehrheit nicht manipulierbar. Das Problem mit Ihren vagantemn Klerikern blieb vergleichsweise klein. Aber ich sehe durchaus die Gefahr, der der „Rechtsruck“, hin zur individualistischen Esoterik, hin zum subjektivistischen Okkultismus, Ihrer Clique neue antirömische Zyniker zuführen könnte. Da sei die Vernunft vor!
Redaktion benachrichtigen
#7   Marcel   16:30:29 | Montag, 18. September 2006
Tip: Setzen Sie auf die Muttergottes
Otterbeck schrieb: Wann setzt sich eine islamistisch-sedisvakantistische Gemischte Kommission zusammen, um den „vakanten“ Papstthron mit einem weniger modernistischen Kandidaten zu besetzen?
Wie Sie wissen, und dennoch das Gegenteil behaupten, sind der FSSPX und ihren Meßbesuchern alle Häresien sehr zuwider. Uns interessiert daher weder der Islam (*), noch der Modernismus – gleich „die Summe aller Häreseien“, wie die vorkonziliaren Päpste beständig lehrten –, noch der Sedisvakantismus, noch „Gemischte Kommissionen“. Wir pflegen lieber eine ausgesprochene Muttergottes-Verehrung, da sie die Besiegerin aller Häresien ist.
Daß seit 1958 modernistisch verirrte Päpste den Stuhl Petri innehalten und unter ihnen die „Selbstzerstörung der Kirche“ (© Papst Paul VI.) munter voranschreitet, ist überaus tragisch, aber momentan mit menschlichen Mitteln leider nicht korrigierbar. Doch wird das Unbefleckte Herz Mariens am Ende siegen, versicherte Unsere Liebe Frau in Fatima: nach großen Opfern, inklusive vielen Märtyrern, inklusive dem hl. Vater.
(*) Sparen Sie sich Ihre dialektische „Islamlismus“-Finte. Der Ex-Imam und spätere Bibelchrist Mark A. Gabriel sagte das Nötige darüber: Ende der Illusion – Islam, Koran und das Christentum www.evangeliums.net/…_das_christentum.htm
Redaktion benachrichtigen
#6   Dr. Otterbeck   15:58:42 | Montag, 18. September 2006
Marcel, geben Sie uns einen Tipp!
Wann setzt sich eine islamistisch-sedisvakantistische Gemischte Kommission zusammen, um den „vakanten“ Papstthron mit einem weniger modernistischen Kandidaten zu besetzen?
Redaktion benachrichtigen
#5   Benedikt   13:45:53 | Montag, 18. September 2006
Ermordete Schwester
Dass diese Ermordung etwas mit den päpstlichen Äußerungen zu tun hat, ist keineswegs klar. Es handelt sich hier um Meldungen aus Somalia, ein Land, dass seit über einem Jahrzehnt vom Mob „regiert“ wird. Die Meldungen von dort sind für mich nicht glaubwürdiger als die Äußerungen von Saddams legendärem Informationsminister Mohammed Sayyed el Sahaf.
Redaktion benachrichtigen
#4   Marcel   11:52:36 | Montag, 18. September 2006
El Kaida ruft zum Mord an Papst Benedikt XVI. auf
Ein Teilnehmer des Kreuzforums erwähnte hier www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=1030&pid=1… den neuen Aufruf Al Kaidas, der um 9:17h heute auf dem „kleineren Nachrichtendienst“ Kathnet www.kath.net/detail.php?id=14682 vorgestellt wurde.
„In Italien herrscht große Aufregung um ein Video der Terrororganisation El Kaida, das von einem italienischen Privatsender ausgestrahlt wurde. In dem Video hat die Terrorgruppe zur Ermordung von Benedikt XVI. aufgerufen. Das Video ist an den „Affen im Vatikan“ gerichtet und eine Antwort auf die Aussagen des Papstes zum Islam am vergangenen Dienstag in Regensburg.
Im Video wird ein islamisches Schwert gezeigt, das ein christliches Kreuz entzweischlägt. Auch im Internet kursieren in Islamisten-Foren Aufrufe zur Ermordung von Papst Benedikt XVI.
Vom Vatikan werden die Drohungen der Islamisten offenbar Ernst genommen. Seit Samstag gibt es ein Überflugverbot, das von AWACS-Aufklärungsflugzeugen überwacht wird, wie die „Bild am Sonntag“ berichtet. Zusätzlich sollen die Teilnehmer der Generalaudienzen verschärft kontrolliert werden.“
P.S. Ist „Die Welt“ islamfeindlich? Es ist ein liberales Käseblatt.
Redaktion benachrichtigen
#3   Freinsberg   10:40:42 | Montag, 18. September 2006
Winkelmesse
Der Ritus servandus des Missale Romanum 1570 beschreibt ohnehin die Winkelmesse, d. h. die Privatmesse. Also würde diese Erlaubnis passen. O:)
Redaktion benachrichtigen
#2   Sirilo   09:40:21 | Montag, 18. September 2006
Warum das Fragezeichen…
…in der Überschrift „Eine Gewalttat?“. Die Ermordung eines Menschen ist doch immer eine Gewalttat, oder gelten bei Ordensschwestern andere Regeln?
Redaktion benachrichtigen
#1   Horst Schlämmer   09:25:53 | Montag, 18. September 2006
@Einschüchterungsrituale
Islamischer Geistlicher ruft zu „Tag des Zorns“ auf, … www.spiegel.de/…,1518,437550,00.html
Solange Benedikt XVI. seine Worte nicht zurückziehe, werde der Dialog zwischen Moslems und Christen eingestellt. Kardawi, der als Chef der sogenannten Weltunion der moslemischen Ulemas über Autorität bei sunnitischen Moslems verfügt, äußerte sich in einer beliebten wöchentlichen Religionssendung.
Naja, als versöhnende Geste könnte Benedikt XVI Scheich Kardawi vorschlagen den Korankuss zu wiederholen, – wenn der Scheich im Gegenzug ebenfalls öffentlich das Kreuz küsst.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenSchärfere Kontrollen + … kreuzmeldungenVatikanischer Außenminister zur Islamkritik + … kreuzmeldungenIslamkritik zurückgenommen + … kreuzmeldungenEine Gemeinschaft von Pfeifen + … kreuzmeldungenFortschritt an Menschlichkeit? + … kreuzmeldungenPäpstlicher Widerstand + … kreuzmeldungenWeiß-blauer Himmel + … kreuzmeldungenDurch alle Krisen hindurch + … kreuzmeldungenSelektive Wiederbelebung + … kreuzmeldungenHandschriftlicher Brief + … kreuzmeldungenAlter, neuer Hut + … kreuzmeldungenEdmund Stoiber in froher Erwartung + … kreuzmeldungenMutig und prophetisch + … kreuzmeldungen„Ich freue mich“ + … kreuzmeldungenDie Sicherheitsmaßnahmen + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net