Der neue Kardinalstaatssekretär hofft, daß der Dialog mit dem Islam wieder aufgenommen werden könne. Er vertraut dabei auf zwei Dinge.
(kreuz.net) Der Vatikan ist weiter darum bemüht, den Frieden mit der arabischen Welt wieder herzustellen.
Er forderte die Nuntien der islamischen Länder auf, die Absichten der Papstrede anhand der Erklärung
aus dem Staatssekretariat noch einmal darzulegen.
In einem Interview mit der Mailänder Tageszeitung
‘Corriere della Sera’, erklärt der neue Staatssekretär des Vatikan, Tarcisio Kardinal Bertone, daß
es zu einer schweren Manipulation des Textes in der arabischen Welt gekommen sei.
„Das Zitat des Kaisers
aus dem 14. Jahrhundert war nur ein Auszug einer langen Rede, ein großes Fresko der Beziehungen zwischen
menschlichem Verstand und der Geschichte Europas. Eine derart große und programmatische Rede ist zum
Fragment eines Zitats reduziert worden“, bedauert der Kardinalstaatssekretär.
Bertone hofft, daß der
Dialog mit dem Islam wieder aufgenommen werden könne.
Der vatikanische Staatssekretär gesteht, daß
er sein Amt in einer turbulenten Phase übernommen habe. „Ich bin sofort in einen Sturm geraten (…).“
Er vertraue jedoch auf zwei Dinge: „Die spirituelle Kraft von Papst Benedikt XVI. und das Gebet, mit
dem die ganze Kirche ihn unterstützt“, sagt Kardinal Bertone.
Trotz der Ereignisse der vergangenen Woche
hofft der Kardinalstaatssekretär, daß die für November geplante Reise des Papstes in die Türkei stattfinden
kann: „Morgen ist das erste Treffen der türkischen Bischofskonferenz geplant, die über das Programm
diskutiert. Bis jetzt gibt es keine Gründe, die Reise abzusagen“, erklärte Bertone.
Terrordrohungen
und Proteste
Die Terrororganisation Al Kaida droht unterdessen weiter mit Anschlägen: „Wir sagen dem
Diener des Kreuzes: Warte auf die Niederlage“, hieß es in einer am Montag im Internet veröffentlichten
Erklärung.
„Wir sagen den Ungläubigen und Tyrannen: Wartet, was euch heimsuchen wird. Wir setzen unseren
Heiligen Krieg fort“, hieß es weiter. „Wir werden das Kreuz zertrümmern.“
Demonstranten in der südostirakischen
Stadt Basra verbrannten heute aus Protest gegen Benedikt XVI. deutsche Fahnen und ein Abbild des Papstes.
Die etwa 500 Demonstranten forderten eine Entschuldigung des Papstes für sein Zitat aus dem 14. Jahrhundert.
Die Demonstranten waren einem Aufruf des einflußreichen Ayatollahs Machmud al-Hassani gefolgt. Auch
Flaggen der USA wurden von der wütenden Menge angezündet.
Im nordindischen Bundesstaat Kaschmir sind
heute viele Läden und Behörden geschlossen geblieben. Der Verkehr in der muslimisch dominierten Sommerhauptstadt
Srinagar war schwach, viele Geschäfte und Ämter streikten aus Protest.
Die Hurriyat-Konferenz, ein
von islamischen Gruppierungen getragenes Parteienbündnis, erklärte, der Streik solle zeigen, daß „die
Welt nichts toleriert, was sich gegen unseren Glauben und unseren Propheten richtet“.
Zuvor hatte schon
der bekannte islamische Würdenträger Scheich Jussuf al-Kardawi weltweit zu einem „Tag des friedlichen
Zorns“ aufgefordert. Er rief in einem katarischen Fernsehsender am Freitag zu gewaltlosen Demonstrationen
auf.
Der Scheich verbot jedoch, Kirchen anzuzünden.
Zugleich forderte er die Botschafter arabischer
und islamischer Staaten im Vatikan dazu auf, beim Heiligen Stuhl schriftlich Protest gegen die Rede von
Benedikt XVI. einzulegen.
Verstärkte Sicherheitskontrollen
Nach den Drohungen gegen den Papst hat die
Stadt Rom die Sicherheitsmaßnahmen an den wichtigsten Monumenten verschärft. Am Petersplatz werden seit
dem Wochenende alle Besucher von Metalldetektoren durchleuchtet.
Laut der italienischen Tageszeitung
‘Il Messaggero’ würden manche Touristen jetzt auch aufgefordert, ihre Taschen zu öffnen und durchsuchen
zu lassen. Striktere Kontrollen gibt es auch im Kolosseum. In allen wichtigen Kirchen und Basiliken Roms
wurden die Kontrollen verstärkt.
Der Luftraum über dem Vatikan und der päpstlichen Sommerresidenz
in Castel Gandolfo ist seit dem gestrigen Sonntag für den Flugverkehr gesperrt.
Email-Adressen der Empfänger
48 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#48 QUIS UT DEUS 23:16:32 | Samstag, 23. September 2006
@Peccator Der Islam ist seinem Wesen nach eine gewaltsame, terroristische „Religion“, oder um es direkt
zu sagen, die Religion des Satans. Ganz meiner Meinung!! Betet Brüder! Salve Regina ,mater misericordiae;vita,
dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes
in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et
Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria.
Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. Ut digni efficiamur promissionibus Christi. o^/ o^/ o^/
#47 Benedikt 14:27:05 | Dienstag, 19. September 2006
@ Evelin Sie finden, dass Benedikt XVI. einen anbiedernden Dialog führt? Worin besteht diese Anbiederung?
Sie scheint nicht sonderlich erfolgreich zu sein, wenn man so in den Zeitungen liest.
#46 Peccator 14:24:06 | Dienstag, 19. September 2006
Jede Handlung der Islamisten beweist nicht anderes, als daß der Papst mit seinem Zitat Recht hat. Der
Islam ist seinem Wesen nach eine gewaltsame, terroristische „Religion“, oder um es direkt zu sagen, die
Religion des Satans.
#45 Evelin 14:23:45 | Dienstag, 19. September 2006
@ Adrian Leverkuehn Imam Ayatollah Khamenei ist für die Schiiten eine zentrale Figur. Die Schia hat eine
durchorganisierte Klerikerhierarchie. Hoffen wir, dass Papst Benedikt vom anbiedernden Dialog abrückt
und wie ein neuer St. Pius X. ein Erneuerungswerk einleitet.
#43 Benedikt 13:16:30 | Dienstag, 19. September 2006
Agca… „Papst Ratzinger, Dein Leben ist jetzt gefährdet, komm absolut nicht in die Türkei. Ich kann
dich außerdem nicht empfangen, weil ich mich im Gefängnis befinde“, heißt es im zweiseitigen Brief,
den die römische Tageszeitung „La Repubblica“ auszugsweise veröffentlicht hat. Sein zweiter Satz sagt
doch alles über seinen Geisteszustand aus. Und dann auch noch das Gebrabbel über Estermann. Wer nimmt
diesen Typen denn noch ernst? Warum kann er aus einer Haftanstalt heraus Pressemitteilungen aussenden?
#42 Sulpicius 13:08:59 | Dienstag, 19. September 2006
Papst-Attentäter warnt Benedikt XVI. vor Türkei-Reise Der türkische Attentäter Ali Agca, der 1981
einen Anschlag auf Papst Johannes Paul II. verübte, hat in einem Brief Benedikt XVI. vor der im November
geplanten Reise in die Türkei abgeraten. „Papst Ratzinger, Dein Leben ist jetzt gefährdet, komm absolut
nicht in die Türkei. Ich kann dich außerdem nicht empfangen, weil ich mich im Gefängnis befinde“, heißt
es im zweiseitigen Brief, den die römische Tageszeitung „La Repubblica“ auszugsweise veröffentlicht
hat. „Unglaubliche Geheimnisse“ „In den Jahren zwischen 1980 und 2000 habe ich Verbindungen zu den Geheimdiensten
verschiedener westlicher Länder und des Vatikans gehabt. In diesen 20 Jahren habe ich unglaubliche Geheimnisse
erfahren“, meinte der Rechtsextremist, der sich wegen Mordes in der Strafanstalt von Kartal Maltepe in
Istanbul befindet. Agca berichtete über Verbindungen zwischen dem ehemaligen Kardinal Josef Ratzinger
und dem 1998 ermordeten Kommandanten der Schweizergarde, Alois Estermann. „Bekannte Geheimdienste, die
Ratzinger beschützten, ermordeten Estermann, seine Frau und den Schweizergardisten Cedric Tornay in seiner
Wohnung im Vatikan im Mai 1998“, schrieb Agca. Quelle: orf.at
#41 Marcel 12:53:24 | Dienstag, 19. September 2006
Panscherei Benedikt plapperte: „Mgr. Fellay sähe ich gerne als Haupt der hl. Inqusition, die sich dann
tout de suite den unzähligen Häretikern in der Kurie und im Weltklerus widmen könnte, und danach den
noch „unzähligeren“ in den Laienkommissionen.“ Sie glauben, die Inquisition habe sich aller Häretiker
auf dem Erdball angenommen? Ich glaube, daß Sie dämliche Suggestivfragen stellen. Außerdem glaube ich,
daß Sie überlegen müssen – vor allem, bis zu Ende –, bevor Sie loslegen. Was glauben Sie, wie das funktioniert
haben soll, ohne Telefon und schnelle Reiseverbindungen? Und mit so wenig Personal? In welchem Jahr des
Herrn lebt Mgr. Fellay. Er weiß einen Internet-PC zu bedienen. Selbstverständlich würde eine neu eingesetzte
hl. Inquisition sich technischer Mittel bedienen. Das heutige beeindruckende Rechenzentrum des Vatikan
zur Verteilung der nachkonzilaren neuen Lehre könnte dann endlich sinnvoll eingesetzt werden – nach der
Verbreitung des überlieferten katholischen Glaubens. Die Inquisition hat sich stets auf Irrlehren konzentriert,
die dem Glaubensleben wirklich gefährlich werden konnten. Deswegen hätte sie in der nachkonziliaren
Zeit so viel zu tun wie nie zuvor. Man schaffte die Wahrerin der Glaubensreinheit ab. Dann erst ließ
sich so richtig schamlos panschen.
#40 Benedikt 11:22:50 | Dienstag, 19. September 2006
@ Marcel Mgr. Fellay sähe ich gerne als Haupt der hl. Inqusition, die sich dann tout de suite den unzähligen
Häretikern in der Kurie und im Weltklerus widmen könnte, und danach den noch „unzähligeren“ in den
Laienkommissionen. Sie glauben, die Inquisition habe sich aller Häretiker auf dem Erdball angenommen?
Was glauben Sie, wie das funktioniert haben soll, ohne Telefon und schnelle Reiseverbindungen? Und mit
so wenig Personal? Die Zahl der Irrlehrer, die tatsächlich mit der Inquisition in Kontakt kamen dürfte
im Vergleich zur Gesamtzahl der Irrlehrer niemals im zweistelligen Prozentbereich gewesen sein. Die Inquisition
hat sich stets auf Irrlehren konzentriert, die dem Glaubensleben wirklich gefährlich werden konnten.
Irgendein privates Blabla eine Diözesankirchensteuerratsvorsitzenden gehört sicher nicht dazu. Ich wüsste
auch nicht, wie eine Behörde die Aussagen von 420.000 Priestern, hunderttausenden Professoren sowie sicher
2-3 Mio Laien in höheren Positionen weltweit überprüfen könnte. Offenbar verwechseln Sie die Inquisition
mit irgendeinem Schlapphut-Verein.
@gelasius und grethipleti Das ist auch meine Meinung: Die Christen sollten aufstehen und die sofortige
Einstellung der Hetzkampanien verlangen. Die Situation ist ja unerträglich! Jedefalls wünsche ich dem
Papst und allein seinen Mitarbeiters alles Gute und starke Nerven in dieser stürmischen Zeit!
#36 Bernardin † 23:45:57 | Montag, 18. September 2006
Erklärung Herr und Frau Muslim erklären Sie bitte, warum aus der islamischen Welt jetzt der zitierte
Kaiser bestätigt werden sol??? Erklären Sie, warum Teile der islamischen Welt Blut sehen wollen!
#35 gelasius 23:22:16 | Montag, 18. September 2006
gretiplethi / Bischöfe Genau das . Wir könnten uns aber der Aktion der Bischöfe anschließen und den
Heiligen Vater wissen lassen, daß wir loyal und solidarisch zu ihm stehen und für ihn beten.
@ Evelin abgesehen davon haben sie keinen zentralen Ansprechpartner, mit Ausnahme der Schia. Wieso sollte
die Shia einen zentralen Ansprechpartner haben?
Dialog mit „dem“ Islam Man kann am aktuellen Vorfall wohl erkennen, dass „Dialog“, so wie er in den letzten
Jahrzehnten gepflegt wurde, vor allem unter (de facto) Aufgabe des Wahrheitsanspruches, nichts bringt.
Meinetwegen theologische Disputationen ja, Zusammenarbeit auf der Sachebene ja (so geschehen auf den UN-Weltbevölkerungskonferenzen),
anbiedernder Dialog nein. Ich glaube auch nicht, dass die islamische Welt um den Dialog gebeten hat, abgesehen
davon haben sie keinen zentralen Ansprechpartner, mit Ausnahme der Schia. Der päpstliche Vortrag ist
ungemein interessant und gelehrt. Das Zitat ist m. E. wohl als historisches Zitat zu verstehen, interessanterweise
aus einem „Dialog“ (eher gelehrte Disputation) zwischen Manuel II Paläologos und einem persischen Gelehrten
(zitiert aus einem Buch von Prof. Khoury, der einen deutschen Koran herausgab). Die Reaktionen auf dieses
Zitat haben bereits einer Ordensschwester das Leben gekostet. Ich hoffe, dass der Papst aus diesen Vorfällen
die richtigen Schlüsse zieht. Wenn er sich entschuldigen will, vielleicht um mehr Blutvergießen zu vermeiden,
so verstehe ich das aus einer menschlichen Perspektive. Ich kann mir vorstellen, dass er nun schockiert
ist. Beten wir doch für ihn.
#32 Graf von Galen 23:09:03 | Montag, 18. September 2006
3. Geheimnis bereits erfüllt ? Wie der deutsche Pfarrer von Fatima 2001 in einem Vortrag erwähnte, gab
Schwester Lucia 1982 kund, daß das Papstattentat von 1981 noch nicht die ganze Erfüllung des 3. Geheimnisses
ist, daß wir jedoch mit Riesenschritten darauf zu steuern, wenn die Welt sich nicht bekehrt.
#31 gretipleti 23:03:28 | Montag, 18. September 2006
Die einzige Antwort wäre jetzt, wenn die Bischöfe der Welt aufstehen würden und sich im Namen der Gläubige
der Weltweiten katholischen Kirche solche unzivilisierten und kulturlosen Beleidigungen und Morddrohungen
gegen den Nachfolger des heiligen Petrus von Islamischer Seite verbitten würden!!! Die Methode dieser
Satansabeter ist doch immer die Gewalt. Wenn sich ein Politiker oder sogar Privatpersonen in Leserbriefen
gegen die Terrorgeschichte des Islam wenden und fragen, wo die Auseindersetzung der Mohammed-Anbeter mit
ihrer Gewalttradition bleibt, dann hört man nichts außer Morddrohungen, Kreuzzugsschelte und beleidigtes
Prophetenverteidigen. Der Islam mitsamt seinen Gefolgsleuten ist eine unzivilisierte, gefährliche und
militante Organisation, die Angst und Schrecken in die Welt bringt. Ziel ist die Unterwerfung jeglicher
Andersdenkender, weil man selbst zu dumm zum Denken ist! Wo sind wir denn jetzt gelandet. „Die Moslems
würden sich jetzt sicher schnell beruhigen“ so heißt ews von offizieller Seite des Islam. Was für ein
Witz! Das ist die Methode: Erst einschüchtern und dann großzügig Milde walten lassen mit der versteckten
Botschaft, beim nächsten mal besser zu schweigen! Andernfalls haben Mord und Totschlag das Sagen. Im
Namen der Toleranz. Man sieht ja, was der Islam wirklich ist: Gefahr, kulturlosigkeit und undemokratische
Gewaltherrschaft. Klare Worte sind das einzige, was hilft. Irgendwann kommt sowieso der Zeitpunkt des
Offenbarungseides. Nur diesmal hat der Papst vielleicht Glück. Der Krieg beginnt!
#29 Vercingetorix 22:25:56 | Montag, 18. September 2006
Entschuldigung nicht angebracht 1. weil der Papst lediglich einen alten Text las, welcher genau mit diesen
osmanischen Reaktionen recht bekommt: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du
nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte,
durch das Schwert zu verbreiten“ (Terror und Mord) 2. da Semiten (radikale Muselmanen und Juden) eine
„Verzeihung“ -wie wir sie üben- nicht kennen Außerdem WOLLEN sie keine Erklärung, sondern den „totalen
Krieg“ (!)
#28 Gotthard 21:40:24 | Montag, 18. September 2006
Fatima Muss man eigentlich wissen, was in den sogenannten Fatima-Geheimnissen stehen soll? Ich weiß es
nicht – und eigentlich interessiert es mich auch nicht. Fatima kann meinem Glauben nichts hinzufügen
…
@Dr. Schlotterbeck Schlämmer, Matt und „Marcellinus“ warten also auf eine Fatima-Sensation wie die Zeugen
Jehovas auf den jüngsten Tag. Wir aber warten aufs Christkind, nicht auf die Rache der Blutwurscht. Otterbeck
hats nicht kapiert.
#25 Dr. Otterbeck 18:01:25 | Montag, 18. September 2006
Schlamm, Schlämmer am schlämmsten Unter den vielen frappierenden Erlebnissen mit kreuz.net gehört es
zu den nachhaltigsten, dass die integralistische Front dem Papst erst einmal applaudierte, als es so schien,
als habe er die Islamkritik betrieben, die ihm die Hassprediger vorwarfen (aber seine Kritik setzt eine
Ebene „höher“ an) und jetzt, wo die Aufregung schon abebbt, wünscht man ihm klammheimlich ein „Martyrium“
an den Hals, für dessen unfehlbares Eintreffen man Fatima bemüht. Krank, kränker, am kränksten. Einigermaßen
glaubwürdige Interpreten sehen im 3. Geheimnis eine Warnung bereits an Pius XII. (zum Bischof geweiht
am 13. Mai 1917); das III. Geheimnis ist also mutmaßlich seit dem 8. Mai 1945 obsolet und nur zur Vermeidung
von Panikmache so spät publiziert worden. Schlämmer, Matt und „Marcellinus“ warten also auf eine Fatima-Sensation
wie die Zeugen Jehovas auf den jüngsten Tag. Wir aber warten aufs Christkind, nicht auf die Rache der
Blutwurscht.
@Matt bitte klären Sie mich auf. Ich möchte gerne Anteil haben an Ihren Einsichten. Was ist also die
große Sensation von Fatima? Oder soll ich es die Schlämmer’sche nennen? Hat der Papst die „Sensation“
aus guten Gründen nicht preisgegeben, tut es der brave Horst auch nicht. Und wenn Matt schön lieb ist
und sich Gedanken macht, werden ihm vielleicht die richtigen Gedanken kommen. Gruss Horst, der sich jetzt
mit dem Schöpfer des Universums trifft, da Horst nur in den besten Kreisen verkehrt.
#23 gelasius 17:44:40 | Montag, 18. September 2006
matt : jämmerliches Bild Nein, Sie sollen sich nicht hinter den Papst stellen. Das könnte man ihm wirklich
nicht zumuten. Sie sollten sich schon mal zur Beschneidung anmelden, damit Sie dem Islamistenclub – in
dem Sie Ihre Brüder im Geiste finden – möglichst bald beitreten können, wenn es denn schon mit den
Psychopharmaka nicht klappt.
#22 Dr. Otterbeck 17:42:13 | Montag, 18. September 2006
Marcel, Wahnsinnsblutwurst! Mallerais ist also Ihr Favorit?? Der „Schutzengel“ des Erzbischofs?? Und Fellay
als Hauptmann einer „Todesschwadron“?? Was zahlen denn die bienfaiteurs der SSPX im Falle des Falles an
El-Qaida??
@Marcel Herr Schlämmer, lesen Sie bitte auch noch diesen sehr fundierten Beitrag eines hochwürdigen
Fatimaexperten durch: Ihnen Marcel, lieben Dank, für diesen Link. Die Kirche hat auch in der Vergangenheit
viele Krisen durchlebt. Der Kern bleibt die angesprochene „Sensation“, die für den Christen keine ist,
auf die sich die Welt aber stürzen würde. Die innerkirchliche, schwierige Situation, die auch der Welt
bekannt ist, ist nicht die Sensation.
@Schlämmer bitte klären Sie mich auf. Ich möchte gerne Anteil haben an Ihren Einsichten. Was ist also
die große Sensation von Fatima? Oder soll ich es die Schlämmer’sche nennen?
Die fehlende Hälfte des Dritten Gehemnisses UND die vatikanische Fehlinterpretation Herr Schlämmer,
lesen Sie bitte auch noch diesen sehr fundierten Beitrag eines hochwürdigen Fatimaexperten durch: Das
dritte Geheimnis von Fatima: Ist es wahrheitsgetreu veröffentlicht worden? www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=123&pid=25…
(Von Pater Gérard Mura, Januar 2001) Der Artikel ist relativ lang, aber lesenswert. Er zeigt auf, daß
die fehlende Hälfte nur das eine Problem ist, während das andere ist die Fehlinterpretation durch Kardinal
Ratzinger ist. Übrigerns gibt es dazu eine Aussage des Kardinals, die zwar nicht-öffentlich formuliert,
dennoch „aus guter Quelle“ übertragen wurde: daß ihm im Falle der Fatima-Veröffentlichung im Jahre
2000 „die Hände gebunden gewesesen“ seien. Was er damit meinte, weiß ich nicht.
was soll ich mich hinter ihn stellen… zum einen bin ich nicht sein Weibi und kann meinen Standpunkt
auch alleine vertreten ob mit Papst oder ohne. Ausserdem: das Verborgene soll ans Licht. Die Herrn in
Rom sollen nur sehen was sie verbrochen haben. Ausserdem: wenn der Koffer jetzt schon wieder kneift, was
soll ich mit ihm? Wenn er sich endlich als würdiger Papst erweist, dann will ich ihn gerne auch mal loben.
Aber er gibt keinen Anlaß dazu.
@Matt – Ratzinger hat das 3. Geheimnis gelesen Auf die Frage nach dem, 3. Geheimnis sagte Kardinal Ratzinger
1985 ( Zur Lage des Glaubens / Verlag Neue Stadt ), „daß der Heilige Vater der Ansicht ist, daß es dem
nicht Neues hinzufügen würde, was ein Christ aus den von der Kirche anerkannten Marienerscheinugnen
mit ihren bekannten Inhalten her wissen muss, … Würde man das 3. Geheimnis veröffentlichen, so würde
man sich der Gefahr aussetzen, daß der Inhalt für Sensationen mißbraucht wird. Das war 1985. Geht man
nun einmal ganz unvoreingenommen und nüchtern an diese Aussage heran, so teilt sich uns mit, daß der
gläubige Christ um den Inhalt weiss, es jedoch einen Teil gibt, der für Sensationen missbraucht werden
kann. Für den gläubigen Christen kann es sich nicht um eine Sensation handeln, fragt sich also für
wen. Hier kann nur die sensationslüsterne Welt gemeint sein, die alles zu einer Schlagzeile verbrät,
ohne sich über die Konseqenzen bewusst zu sein. Ich denke, das ist der Grund, warum man sich auch heute
noch mit dem Kern der Botschaft von Fatima zurückhält. Das der SATAN im Vatikan Einzug gehalten hat,
wäre der Welt keine Schlagzeile wert. Auch sind die vielen bedauerlichen innerkirchlichen Skandale, liturgische
Missbräuche, verweltlichte Geistliche etc. sind nicht die Sensation, von der Ratzinger spricht. Matt,
auch Sie kennen den Kern der Botschaft, nur sind Sie sich dessen nicht bewußt. Für die Welt, die es
nichts angeht, es aber früh genug erfahren wird, wäre es eine Sensation.
#15 gelasius 16:53:21 | Montag, 18. September 2006
matt et al. Was geben wir doch für ein jämmerliches Bild ab. Anstatt vereint hinter dem Heiligen Vater
zu stehen und dem pöbelnden Islamistenpack gegenüber Flagge zu zeigen, haben wir nur wüstes Geschimpfe
und plärrende Rechthaberei zu bieten. Was jetzt matt und co angeht : Sie sind mit den Islamisten solidarisch
und wünschen in Ihrem pathologischen Hass Papst Benedikt den Tod. Das allerdings mag ja alles mögliche
sein, eines aber nicht- es ist nicht katholisch, es ist noch nicht mal christlich. Jetzt wird es Zeit
für Sie, die Psychopharmaka einzuwerfen.
Am Ende wird Unsere Liebe Frau triumphieren Otterbeck schrieb: Halten Sie das für den Beweis, dass „Fatima“
durch Card. Ratzinger unvollständig publiziert wurde? Dazu bedarf es keiner Beweise durch Moslems. Nur
ein bißchen Beobachtungsgabe über ein paar Jahrzehnte verteilt und die Worte der Fatima-Experten (innerhalb
und außerhalb der katholischen Tradition). Jeder kann aus der veröffentlichten Hälfte des dritten Geheimnisses
sehen, daß die Zeit der blutigen Kirchenverfolgung kommt, inkl. Märtyrer-Papst www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=123&pid=25….
Möglich, daß sich an Benedict XVI. die Prophezeihung Fatimas verwirklicht. Ich denke: wenn, dann erst
in ein paar Jahren. Wenn das so geschehen sollte, werden Sie und ich es schon merken… Wäre Ihr integralistischer
Blutdurst denn endlich gestillt, wenn sich die Drohung verwirklichen würde? Da die Menschen sich nicht
bekehrten, wie von Maria in Fatima verlangt, sondern das Gegenteil davon tun, erfüllen sich eben alle
ihre erwähnten Folgen. Leider Gottes. Hat nichts mit meiner nicht vorhanden Vorliebe für Blutwurst zu
tun. Flehen Sie etwa jetzt schon um das Konklave danach, dass es Monsieur Fellay erwählen möge? Nein,
sondern Mgr. Williamson oder Tissier de Mallerais. ;) Mgr. Fellay sähe ich gerne als Haupt der hl. Inqusition,
die sich dann tout de suite den unzähligen Häretikern in der Kurie und im Weltklerus widmen könnte,
und danach den noch „unzähligeren“ in den Laienkommissionen.
@Matt in dieser Offenbarung der Gottesmutter an Luzia wurde der Kirche vorhergesagt, dass der Satan in
sie einfahren und sich ihrer bemächtigen würde in der Zeit des verruchten Konzils. Ich dachte, es wäre
totgeschiegen worden oder ist das jetzt eine Spekulation von Ihnen, daß es sich um den Text des 3. Geheimnisses
handeln könnte.
#10 Dr. Otterbeck 16:34:55 | Montag, 18. September 2006
Matt, sehr matt… Aus welcher Offenbarungsquelle schöpfen Sie denn?? Fatima betreffend wurde sicherlich
nichts Wesentliches „vertuscht“. Das denken sich „Antikommunisten“ aus, die nach dem Verlust des Feindbildes
gern weiterkämpfen wollen. Und dann muss es eben ein neues „Anti“ sein. „Wir sind Antipapst!“ Damit können
Sie sich ja in Basra einreihen und schwarz-rot-goldene Fahnen verbrennen. (Jede Wette: Sie sympathisieren
gewiss mit Schwarz-Weiß-Rot??)
die Kirche hat das 3. Geheimnis totgeschwiegen in dieser Offenbarung der Gottesmutter an Luzia wurde der
Kirche vorhergesagt, dass der Satan in sie einfahren und sich ihrer bemächtigen würde in der Zeit des
verruchten Konzils. Aber die Kirche hat diese Warnung ignoriert und Ratzinger hatte zuletzt bei der Vertuschung
wohl erheblich die Hände im Spiel. Der Kurie sind ja alle Dokumente zugänglich und wenn er für die
Veröffentlichung verantwortlich war und diese Offenbarung verfälscht hat, dann ist es wohl nicht verkehrt
ihn obendrauf einen Lügner zu nennen. Diese Prophezeiung hat sich ja längst erfüllt, aber der Ratzinger
ist ja ein williger V2-Knecht und wird das wohl nie eingestehen wollen.
#8 Dr. Otterbeck 16:20:52 | Montag, 18. September 2006
Marcel Halten Sie das für den Beweis, dass „Fatima“ durch Card. Ratzinger unvollständig publiziert wurde??
Wäre Ihr integralistischer Blutdurst denn endlich gestillt, wenn sich die Drohung verwirklichen würde??
Flehen Sie etwa jetzt schon um das Konklave danach, dass es Monsieur Fellay erwählen möge?? Glasperlenspiele!
Cur disputare? „Mit dem Bösen verhandelt man nicht. Das (Verhandeln)ist ein moderner Irrtum!“ Was gibts
da denn noch zu dialogisieren? Ab einem gewissen Punkt (zB Gottessohnschaft) kommt man eh nicht weiter,
es sei denn, der Moslem bekehrt sich zu Jesus Christus als unserm Erlöser oder der Katholik fällt zum
Islam ab.
Angelus Der Papst hätte gestern beim Angelus eigentlich die kürzeste Ansprache seines Pontifikats halten
können, und das auch noch auf Latein: „Quod erat demonstandum!“ Wenn es nicht so tragisch wäre, könnten
die Reaktionen der Mohammmedaner auf den Papst geradzu als Monty-Python-würdiger Sketch gelten: „Wir
sollen inhuman und unfriedlich sein? Das ist eine Beleidigung! Entschuldige und unterwurf Dich, sonst
schlagen wir Dich tot!“ Der Islam, die falsche Religion der Mohammedaner, ist die schlimmste Bedrohung
der Kirche und unserer gesamten abendländischen Kultur. Jeder „Dialog“ ist ein Spiel mit dem Feuer, jedes
Nachgeben ein Schritt Richtung Abgrund. Ich bin gespannt, ob der Papst stark bleibt.