kreuzmeldungen
Legalisierte Verbrechen + Mit dem Rücken zum Volk + Kreuzzug gegen den Papst + Neue ungarische Selige + „Keine Religionsfreiheit in unserem Sinn“
Legalisierte VerbrechenVatikan. Es sei unmöglich, die Kriminalität wirksam zu bekämpfen, wenn die Gesellschaft Verbrechen im Bereich des ungeborenen Lebens legalisiert. Das erklärte Papst Benedikt XVI. am vergangenen Samstag in einem Grußwort an Teilnehmer einer vatikanischen Konferenz zur Stammzellentherapie. Die Konferenz wurde von der päpstlichen ‘Akademie für das Leben’ organisiert.
Mit dem Rücken zum Volk
Schweiz. Am letzten Sonntag wurde der neue Bischof des ostschweizer Bistums St. Gallen, Mons. Markus Büchel, zum Bischof konsekriert. Die Lokalzeitung ‘St. Gallener Tagblatt’ berichtete, daß die Liturgie mit feierlichem Geläute, Dutzenden von Bischöfen und Priestern, barocken Meßgewändern und Scharen von Ministranten sehr festlich begangen worden sei. Man habe – „wo immer es geht“ – Frauen eingesetzt: als Moderatorin, Vorleserinnen, Ministrantinnen. Viele weibliche Laien wohnten der Messe auch vom überfüllten Presbyterium aus bei.

Kreuzzug gegen den Papst
Großbritannien. Bei einer antipäpstlichen Demonstration von rund hundert, teilweise vollständig vermummten Muselmanen vor der Londoner Kathedrale von Westminster fanden sich am Sonntag folgende Spruchbanner: „Trinität des Bösen: Papst Benedikt, fahr zur Hölle.“, „Papst Benedikt, Du wirst bezahlen.“, „Papst Benedikt, hüte deinen Rücken.“, „Der Islam wird Rom besiegen.“, „Möge Allah den Papst verfluchen.“, „Jesus ist der Knecht Allahs.“, „Jesus wird das Schwert des Islam führen.“
Neue ungarische Selige
Ungarn. Die 1944 ermordete ungarische Ordensfrau Sara Salkahazi wurde am vergangenen Sonntag von Erzbischof Peter Erdö in Budapest seliggesprochen. Die Klosterfrau von der ‘Gesellschaft der Sozialen Schwestern von Margit Slachta’ versteckte als Leiterin eines Arbeiterinnenwohnheims in Budapest während der nationalsozialistischen Herrschaft in Ungarn mehrere hundert Juden und andere Verfolgte. Sie wurden deswegen am 27. Dezember 1944 von Pfeilkreuzern – ungarischen Nationalsozialisten – am Ufer der Donau erschossen.
„Keine Religionsfreiheit in unserem Sinn“
Vatikan. Der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper warnt vor zu hohen Erwartungen beim interreligiösen Dialog. In einem Interview mit dem Wochenmagazin ‘Spiegel’, erklärte der Präsident des päpstlichen Einheitsrates, daß sich der Islam dem Christentum überlegen fühle. Er sei nur dort tolerant, wo er in der Minderheit sei: „Wo er die Mehrheit hat, kennt er keine Religionsfreiheit in unserem Sinn.“
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Dienstag, 19. September 2006 21:06
Beobachterin: Ein wahres Wort
Herrn Kardinal Kasper gebührt Dank für das Aussprechen einer Wahrheit, die leider nicht von unseren Entscheidungsträgern gehört wird.
Dienstag, 19. September 2006 20:56
turk: Schüttels Dauer-Widerspruch
Echte Entschuldigung – echte Größe? Warum fordern Sie dies beim Papst ein für eine von ihm nicht beabsichtigte Sache, während Sie bei den St. Pöltner Ex-Regenten bisher keine Entschuldigung für ih rechtskräftig nachgewiesenes doppelmoralisch-homosexuelles Verhalten gefordert haben. Ihre Beiträge sind von daher vollkommen unglaubwürdig.
Dienstag, 19. September 2006 13:15
Guldin: @ Simon
Die Schreiberlinge wussten wohl nicht, dass die St.Galler Stiftskirche seit dem 9. Jh. eine zweichorige
Anlage ist. Irgendjemand steht immer mit dem Rücken zum Chor (Priester oder Volk, meist aber beide).
Dienstag, 19. September 2006 13:13
Benedikt: Murx mal wieder im interpretatorischen Nirwana.
17. Man muß an dieser Stelle betonen, daß »der Geist des Herrn«, der auf dem kommenden Messias »ruhen«
wird, deutlich ein Geschenk Gottes für die Person jenes Knechtes des Herrn darstellt. Er selbst aber
ist keine eigene, für sich allein stehende Person; denn er wirkt auf Geheiß des Herrn, kraft dessen
Entscheidung…
Das „er selbst“ bezieht sich nicht auf Jesus, sondern erkennbar auf den Geist des Herrn aus Satz 1 bezieht. Dieser geht bekanntlich vom Vater und dem Sohn aus.
Gut, dass man nun weiß, wie Sie zu Ihren übrigen Rückschlüssen gekommen sind.
Das „er selbst“ bezieht sich nicht auf Jesus, sondern erkennbar auf den Geist des Herrn aus Satz 1 bezieht. Dieser geht bekanntlich vom Vater und dem Sohn aus.
Gut, dass man nun weiß, wie Sie zu Ihren übrigen Rückschlüssen gekommen sind.
Dienstag, 19. September 2006 13:10
simon: Titel
@Guldin:Mit dem Rücken zum Volk ?
Was hat der Titel mit der Meldung über die Bischofsweihe zu tun?
Ist doch klar, das Volk steht z.T. im Osten. Die Priester am Altar wenden einem Teil des Volkes den Rücken zu.
Hach, schön, ganz wie in der Alten Messe, die jetzt wann war das gleich endgülltig wieder erlaubt wird?
Doch nein, oh Schreck, es sind FRAUEN im Altarraum.
Muß man anschließend die Kirche neu weihen?
Was hat der Titel mit der Meldung über die Bischofsweihe zu tun?
Ist doch klar, das Volk steht z.T. im Osten. Die Priester am Altar wenden einem Teil des Volkes den Rücken zu.
Hach, schön, ganz wie in der Alten Messe, die jetzt wann war das gleich endgülltig wieder erlaubt wird?
Doch nein, oh Schreck, es sind FRAUEN im Altarraum.
Muß man anschließend die Kirche neu weihen?
Dienstag, 19. September 2006 13:01
Sulpicius: @Schüttel
Geistige Verwirrung? Für was sollte er sich entschuldigen?
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