„Ich sah immer die durchtrainierten jungen Priesterstudenten“
Dem Dekan der Philosophisch- Theologischen Hochschule des Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz bei Wien ist es gelungen, seine Komplexe loszuwerden.
(kreuz.net, Heiligenkreuz) Die Welt des sogenannten Eisensports sei sehr facettenreich. Es sei faszinierend
festzustellen, wo der Kraftsport überall vordringe.
Das berichtet die deutsche Webseite ‘eisenklinik.de’,
die dem Krafttraining und Bodybuilding gewidmet ist.
„Wußtet Ihr, daß es sogar Mönche gibt, die intensiv
Krafttraining betreiben?“ – heißt es weiter.
„Im Februar 2006 ist uns zum zweiten Mal die Ehre zuteil
geworden eine kleine Gruppe von Mönchen aus dem Stift Heiligenkreuz bei Wien als Trainingsgäste begrüßen
zu dürfen“ – erklärt der Betreiber einer Trainingshalle.
Die Gruppe wurde von Zisterzienserpater Karl
Wallner (*1963) angeführt.
Pater Wallner ist Dekan der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Heiligenkreuz
und Professor für Dogmatik. Erst kürzlich wurde er als möglicher Weihbischof von St. Pölten gehandelt.
Andere Stimmen sagen ihm sogar eine Zukunft als zukünftiger Erzbischof von Wien voraus.
Wie es scheint
gibt Pater Wallner seinen Zöglingen nicht nur die Begeisterung für die Theologie, sondern auch für
den Kraftsport weiter.
Auf der Webseite ist ein Interview mit dem körperbewußten Mönch publiziert.
Darin erklärt Pater Wallner, daß er seit sechs Jahren trainiere und „aus Komplexen“ zum Training gekommen
sei:
„Ich sah immer die durchtrainierten jungen Priesterstudenten und verspürte den Drang, selbst etwas
für mich und meinen Körper zu tun.“
Heute trainiert der Pater fünf bis sechs Mal pro Woche, wobei
er sich auf die Bereiche Brust/Trizeps, Rücken/Bizeps und Beine/Schultern konzentriert.
Pater Karl Wallner
„Wir
im Kloster lieben Actionfilme und Komödien mit möglichst wenig Tiefgang. Da unser sonstiges Leben vom
Gegenteil bestimmt ist, sind solche Filme ein wunderbarer Ausgleich für uns. Mönche sind eben auch nur
Menschen.“
Ob Kraftsport und Mönchsein überhaupt zusammenpassen?
Das Leben der Zisterzienser sei traditionell
von einem strengen und harten Tagesablauf geprägt – erklärt Pater Wallner. Das Krafttraining sei der
Ersatz für die harte körperliche Arbeit, die für die Zisterzienser immer typisch gewesen sei:
„Krafttraining
bedeutet Endorphinausschüttung. Wir bleiben körperlich und seelisch leistungsfähig, die Konzentration
wird gefördert und man ist wesentlich ausgeglichener als ohne Training.“
Ob ein Leben als Mönch oder
Priester mit einem Sport vereinbar sei, der oft mit einem gewissen Körperkult verbunden werde?
„Es ist
durchaus erlaubt, auf seinen Körper zu achten und ihn nach seinen persönlichen Vorstellungen zu formen“ –
so der Pater.
Allerdings könne es für einen Mönch gefährlich werden, wenn er zu gut aussehe.
Er
drücke 130 Kilogramm. Die besten Mönche würden es sogar auf 170 Kilogramm bringen: „Seine Leistung
zu verbessern bedeutet sich Ziele zu stecken und das kann nie verkehrt sein.“
Im Kloster gebe es einen
eigenen guten Kraftraum, der dort „Präparatorium ad Martyrium“ – Vorbereitung zum Martyrium – genannt
werde:
„Hier trainieren sowohl Priester als auch Außenstehende, die sich für das Leben im Kloster interessieren.“
Auf die Frage nach Arnold Schwarzenegger erklärt Pater Wallner, daß er ihn bewundere, „weil er unheimlich
viel erreicht hat und sehr weit gekommen“ sei.
„Arnold verfügt über eine Härte zu sich selbst und
das ist sicherlich die Grundlage für seine Erfolge in Sport, Film und Politik. Seine Filme gefallen mir
sehr gut.“ Des Paters Lieblingsfilm ist „True Lies“.
„Wir im Kloster lieben Actionfilme und Komödien
mit möglichst wenig Tiefgang. Da unser sonstiges Leben vom Gegenteil bestimmt ist, sind solche Filme
ein wunderbarer Ausgleich für uns. Mönche sind eben auch nur Menschen.“
Nicht gut heißen könne er
allerdings die Todesurteile, die Arnold jüngst in den USA bewilligt habe: „Aber in diesem Land herrscht
eben ein Verständnis von Gerechtigkeit, welches eher dem Alten Testament nahe kommt.“
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74 Lesermeinungen
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Zurück zu den Pflügen… Ich finde, das Stift Heiligenkreuz könnte vielleicht – statt der Kraftkammer –
ganz einfach das Holzhacken wieder einführen. Holz hacken für alte Omis. Irgendwie finde ich, dass die
ehemals harte körperliche Arbeit der Mönche insgesamt wieder mehr Platz bekommen sollte, so dass z.B.
an der Hochschule mehr weltliche Professoren zum Zug kommen, die wirklich auch habilitiert sind. Warum
sollen nur an den öffentlichen theologischen Fakultäten Profs eine Habilitationsschrift verfaßt haben,
und die in Heiligenkreuz bekommen das irgendwie so zugeschoben, egal ob sie wirkliche Wissenschaftlicher
sind oder nicht. Da Heiligenkreuz eine Hochburg der Traditionalisten (puncto Liturgie etc.) ist, dürfte
es doch für die Chef-Mönche dort kein Problem sein, wieder das traditionelle Gleichgewicht „ora et labora“
einzuführen.
@ alle & Pecto… , danke für die „Brücke“, die Sie preuszen gebaut haben. Dies ist immer richtig und
gut. Ich kann beide Seiten sehr gut verstehen, icl. der nicht unberechtigten Bedenken. Ich habe selbst
über dreißig Jahre intensiv Sport getrieben, besaß eine umfangreiche Bibliothek über diesen Themenbereich
von „A“ wie Aikido – „Z“ wie Zen und bemühe mich etwa genauso lang um ein gutes katholisches, geistliches
Leben. Aus gesundheitlichen Gründen bin ich seit einigen Jahren nicht mehr sportlich aktiv. Ich denke
beide Seiten bergen gewisse Gefahren/sind nicht ganz richtig: körperliche Fitness – Voraussetzung, um
ein guter Mensch oder gar ein Heiliger zu werden oder das Denken an eine Unvereinbarkeit von Training
und geistlichem Leben. Es ist beispielweise unglaublich spannend, sich mit dem Leben der Heiligen zu beschäftigen.
Lesen wir doch einmal die Heiligen unter dem Aspekt, wie unterschiedlich, ja oft gegensätzlich sie sind.
Da gibt es alles! Der Hl. Pfarrer von Ars („Kategorie: unsportlich“) soll einmal gesagt haben: „Im Himmel
sind Heilige zusammen, die hätten auf der Erde niemals miteinander auskommen können.“ Jemand anderes
sagte einmal: „Ein Organismus lebt nicht trotz, sondern wegen (!) seiner Unterschiedlichkeit (z.B. der
Organe). Ich brachte u.a. den Link mit dem sporttreibenden Erzbischof Schick. Ich kenne ihn und habe auch
Erzbischof Haas kennenlernen dürfen. Der eine treibt Sport, der andere (möglicherweise) nicht. Liebenswürdig
sind sie beide. Wirklich sehr sympathisch! Geistliche Men…
#74 Eisenklinik 23:59:47 | Donnerstag, 28. September 2006
Nochmal Kraftsport-Mönche Der Vorherirge Link war leider defekt. Jetzt noch mal ein neuer Anlauf zum
autorisierten Original-Interview Kraftsport-Mönche eisenklinik.de/…d-4-page_id-137.html
#72 Eisenklinik 23:30:41 | Donnerstag, 28. September 2006
Kraftsport-Mönche Lesen Sie unter Kraftsport-Mönche eisenklinik.de/…d-4-page_id-135.html das von Pater
Karl Wallner persönlich autorisierte Orignal-Interview. !:)
Riskante Muskelsucht [link]www.wissenschaft.de/…ews/270165.html[link] Ich glaube das ist es, preuszen
meinte. Leider gibt es im Sport immer wieder diese Schattenseiten, s. Tour de France etc…
Fussball im Seminar, warum nicht Auch von meiner Seite HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! an die erfolgreichen Kicker
des Priesterseminars in Fulda. Leider scheint der FC Bayern kein gutes Wort für das unsere in München
eingelegt zu haben… P.S. sogar im Vatikan gibt es eine Fussballliga, und man mags nicht glauben, die
Schweizer Gardisten schneiden immer sehr schlecht ab, vor einigen Jahren wurden sie sogar von den Wärtern
der Vatikanischen Museen auf den letzten Platz gekickt…
sportliche Priester und so… Ich finde diese Diskussion doof, deswegen hab ich noch nix dazu gepostet.
Nur soviel: Ich kenne einen sehr guten Priester, der sehr viel Geist hat, ein wirklich sehr guter Priester.
Der fährt mit schöner Regelmässigkeit Montag abends bei der „Blade Night“ in München mit
@ Eisenklinik(en), @ alle Vielleicht sollten manche mal gemeinsam mit Erzbischof Schick in Bamberg joggen
(siehe dort). Als im Bistum Fulda einmal irgendwelche katholischen Theoretiker getagt und sich die Köpfe
heiß geredet hatten, meinte Erzbischof Dyba dazu. Es wäre besser gewesen, sie wären stattdessen in
der hohen Rhön wandern gegangen, hätten sich dort den Kopf durchpusten lassen und sich dann mit einer
Kanne heißen Kakao an den Bahnhof gestellt, um ihn den ankommenden Menschen aus der DDR zu geben. (Damals
war gleichzeitig Grenzöffnung.) @ Eisenklinik: Über das Thema Religion und Sport können wir gerne noch
reden.
#64 deusexmachina 07:18:51 | Dienstag, 26. September 2006
@eisenklinik(en) Vergebliche Liebesmüh’. Vergessen Sie’s einfach. Mancher hat hier ein Bild davon, wie
ein Geistlicher zu sein hat, und würde davon um nichts in der Welt abgehen, da können Sie reden, wie
Sie wollen, da kann man auf das gute, alte „mens sana in corpore sano“ verweisen, da kann man sogar auf
die theologische Schiene gehen und darauf abheben, dass der Körper (nach Gottes Ebenbild geschaffen)
ein Tempel sei… vergeblich. So verkniffen, wie manche hier auftreten, so verkniffen, entsagungsvoll,
körperfeindlich und im Grunde physisch tot wollen sie ihre Hirten auch haben: Als Liturgieabspulmaschinen
(tridentinischer Ritus, natürlich!). Je vernünftiger Sie argumentieren, desto bittereren Widerstand
werden Sie bekommen, denn je einleuchtender das klingt, was Sie sagen, desto schwerer fällt es Ihren
Gegenübern, ihre eigene Körperfeindlichkeit zu rechtfertigen, und das müssen sie doch, denn sie kennen
ja nichts anderes. Anders gesagt: Je mehr Sie Recht haben, desto lauthalser wird man Sie attackieren,
gerade WEIL Sie Recht haben. Glücklicherweise wissen Sie ja aus eigener Erfahrung, dass diese Berufsverkniffenen
die (leider zuweilen lautstarke) Ausnahme sind. Viel Erfolg weiterhin :O)
Ein paar Begrifflichkeiten Unter morpholog. Aspekt dient Bodybuilding der Modellierung des Körpers durch
Muskelaufbautraining und durch diätetische Maßnahmen. Krafttraining hingegen ist ein zentraler Sammelbegriff,
der im übergeordneten Sinne die Trainingsart mit dem generellen Ziel der Verbesserung der Kraftfähigkeiten
beschreibt. K. kann in seiner Wirkungsweise, Zielsetzung, Verfahrensweise usw. differenziert werden. Das
B. stellt eine der vielen Verfahrensweisen bzw. Organisationsprinzipien des K. dar, ist also eine Unterform!
Fitness bezeichnet allg. die Lebenstauglichkeit des Menschen sowie dessen aktuelle Eignung für beabsichtigte
Handlungen. Fitnesstraining hat das Ziel der Verbesserung oder Erhaltung der motorischen F. Sig. Zusammenhänge
zwischen einzelnen Merkmalen der physischen, psychischen und sozialen Gesundheit und den spez. Bedingungen,
unter denen sportl. Aktivitäten durchgeführt werden, sind bewiesen. Rekreation als Entspannung, Erholung,
Regeneration und Rehabilitation durch sportl. Aktivierung und Belastung. Bezugspunkt für ein adäquate
Aktivierung ist unter anderem K. Pater Karl betreibt „Gesundheitsorientiertes Fitnesskrafttraining!“ Falls
gewünscht, kann ich mich auch noch zu der sportanthropologischen Leib-Körper-Beziehung auslassen, denn
dort wird vielleicht auch einiges klarer.
#62 Gotthard 00:42:43 | Dienstag, 26. September 2006
unhaltbar Die Hypothese „Krafttraining behindert Mönche bei der Ausübung Ihrer Bestimmung“ ist weder
bewiesen, noch gibt es triftige Gründe dafür. diese These ist einfach Schwachsinn …
#61 Eisenklinik 23:33:55 | Montag, 25. September 2006
Krafttraining, nicht Bodybuilding Ich muss den Preuszen in seinen Ausführungen zu mehr Genauigkeit anmahnen.
Punkt 1: Krafttraining ist nicht Bodybuilding. Die größte Zahl von Menschen betreibt heute Krafttraining
in Fitness-Studios aus einem gesundhgeitlicheh Motiv. Vor allem um Rückenschmerzen entgegen zu wirken.
Die positiven Wirkungen von Krafttraining auf den Bewegungsapparat sind wissenschaftlich gesichert. Punkt
2: Im Interview ist nicht einmaldie Rede von Bodybuilding, sondern Krafttraninig /Kraftsport. Darauf hat
Pater Karl auch ausdrücklich bestanden, damit keine Mißverständnisse (leider vergebens) zustande kommen.
Im übrigen ist der Original-Artikel unter dem Titel „Kraftsport-Mönche“veröffentlicht worden und nicht
unter „Ich sah immer die durchtrainierten jungen Priesterstudenten“ Warum ändert man also den Titel?
Richtig: weil man nur Gutes tun will…Verleumdung ist bekanntlich ein Sünde und nicht Hanteln stemmen!
Lesen Sie es sich noch mal genau durch: KEIN Bodybuilding, sondern Krafttraining. Das es hier gewaltige
Unterschiede gibt, darüber kann uns sicher Pecto näheres zu erklären… So sehr wir die Sache drehen
und wenden: es finden sich einfach immer mehr Argumente, die Pater Karl in seinem Tun bestärken. Die
Hypothese „Krafttraining behindert Mönche bei der Ausübung Ihrer Bestimmung“ ist weder bewiesen, noch
gibt es triftige Gründe dafür.
#60 Gotthard 22:23:02 | Montag, 25. September 2006
Fit-machen Thomas von Aquin und das Geräte-Training …wunderbar!!!!!!! Würdest Du einem Mönch zur
Körperertüchtigung Übungen mit dem Expander und mit Hanteln erlauben? und dazu noch Joggen?
#59 preuszen 21:06:24 | Montag, 25. September 2006
Respondeo Wie die Wüstenväter schon wusten: Man kann den Bogen nicht immer nur spannen, sonst bricht
er. Ludus est necessarius ad conversationem humanae vitae. (II-II q. 168, 3 ad 3) Sport und Spiel kann
auch für Geistliche eine Möglichkeit der Rekreation sein. Ich denke an die Sport-Ansprache des großen
Papa angelicus. Er listet hier wunderbar die Tugenen auf, die der Sport wecken und damit auch zur Selbstvervollkommnung
des Christen beitragen kann. Nur ist Bodybuilding/Kraftsport eben kein Sport in diesem Sinne. Tanquerey
mahnt den Klerus, daß Weltlichkeit und Gefallsucht unpassend und Ärgernis erregend sind. Dem B. wohnt
aber nun einmal dieser Narzissmus inne, ja ist sein Sinn. Der hl. Thomas mahnt die Schwachheit des Fleisches
Tapfer ertragen und leitet hier die Demut her (II-II q. 123, 1 ad 1). Also kein Platz für Komplexe! Ein
Akt ist nur dann Tugenhaft zu nennen, wenn er auf ein sittl. Gut hingerichtet ist. (II-II q. 147, 1) Die
Anstrengungen des B. sind Eitel, wollen den eigenen Körper präsentieren sind eben incurvatio in seipsum
und damit nicht auf ein sittl. Gut gerichtet! B. entspringt einer falschen Liebe zu sich selbst. Es ist
daher Falsch, die hier genannten Heiligen als Beleg anzuführen. Es waren keine Bodybuilder! Bitte, es
ist ist eine klare Distinctio notwendig! Meine diesbezüglichen Anmerkungen wurden nicht beachtet oder
nicht verstanden. Den Mönchen in Heiligenkreuz wird Vergil ja bekannt sein: Mens agitat molem! (Aen.
6, 727)
@ Eisenklinik Danke für den Beitrag! Übrigens: Jesus selbst war Zimmermann und kein Weichei. Aus meiner
Erfahrung, die evtl. durchtrainiertesten Hand (!) – Werker (!). Viele Grüße tau
#57 Eisenklinik 14:12:45 | Montag, 25. September 2006
Buddhismus & Kampfsport Sehr erfreulich, dass wir uns nun einer konstruktiven Diskussion dieses Themas
annehmen können! Bei den buddhistischen Mönchen ist der Glaube eng mit dem Kampfsport verbunden (Shao
Lin Mönche). Hier spielt die Änderung des Körpers sowie die Reinigung des Geistes durch gezieltes Training
eine zentrale Rolle. Dieser Aspekt verdeutlicht, dass körperliches Training sicherlich keine Makel bei
der Ausübung eines religiösen Glaubens ist. Es kann sogar das Gegenteil sein…
@ pecto eisenklinik: Super Beitrag! P. Gereon Goldmann OFM, weltberühmt unter dem Spitznamen „Der Lumpensammler
von Tokio“, sie www. Sein Buch heißt, „Tödliche Schatten – Tröstendes Licht“. Seine Gestalt erinnert
an einen der Propheten des „Alten Bundes“, die auch alles andere als „Weicheier“ waren. tau
Lieber Pflegefall preuszen, Ihnen scheint offenbar die Luft auszugehen… oder warum verlegen Sie sich
mittlerweile auf Beschimpfungen und Verunglimpfungen? Wie Eisenklinik schon zurecht anmerkte, bestechen
Sie durch Ihre Destruktivität. Aber ich nehme es Ihnen nicht übel, passiert schon mal, wenn man sich
in Erklärungsnot befindet und nicht ernst genommen fühlt. Übrigens finde ich die Idee von Gotthard
vorzüglich. Ich würde mich anbieten, das für Sie zu organisieren und hätte auch schon eine Eisenhöhle
in der Hinterhand. Falls Sie es aber bevorzugen, auf eigene Faust lozuziehen, melden Sie sich bitte: die
Eisenklinik möchte diesen Kreuzzug für die Nachwelt festhalten und garantiert einen festen Platz in
der Eisenbibel! Auch den hirnlosen Menschenaffen nehme ich Ihnen nicht übel, so was kann einem schon
mal rausrutschen, wenn der Geifer schäumt. Auf Ihr Anraten hin werde ich die Trainingsgewichte verringern,
sofort 2stellig, nein besser 1stellig, damit mein IQ auf 3stellig, nein besser 4stellig steigt. Über
die Ergebnisse können Sie sich in der Eisenklinik informieren, wir freuen uns auf Ihren Besuch!!
@ Eisenklinik & pecto … & Gotthard: … Entscheidend ist, was GOTT mit dem jeweiligen Menschen vorhat
und ob dieser Mensch gehorsam ist. Jedenfalls bin ich nicht in der Lage, die Sache mit diesem Pater zu
beurteilen. Ich will es auch gar nicht. Mich stört nur, wenn „Religionspolizei“ gespielt wird. @ pecto …
Danke für Ihre Antwort. (Wir bleiben im Gespräch.) tau
@ tau Ich meinte nicht, das Sie die Eisenklinik nicht verstanden haben, sondern wollte auf die Frage nach
dem Problem antworten, das wir – ebenso wie Sie – nicht verstehen. Ihren Beispielen ist nix hinzuzufügen,
sie sprechen für sich selbst. Man könnte derart noch viele bringen. Bzgl. des Sporttreibens und geistlichen
Leben kenne ich auch keine Studien, Jedoch besteht ein positiver Zusammenhang zwischen Bildung sowie sozialem
Status und Sporttreiben bzw. positiver Einstellungen dem Sport gegenüber.
@ Eisenklinik & pecto … & Gotthard: Danke für die guten und herzerfrischenden Beiträge. @ pecto …:„hat
die Eisenklinik auch nicht …“ Wie kommen Sie darauf? @ alle Danke für das Beispiel mit Johannes Paul
II. Ich wollte es selbst auch bringen. Beim WJ in Köln war einer unserer Söhne, selbst aktiver Fußballer
und talentierter Allroundsportler, bei den Legionären Christi. Dort gaben Top-Fußballer ihr persönliches
Glaubenszeugnis. Vorher waren zwei LC-Patres extra bei uns zu Besuch, um ihn dorthin einzuladen. Für
unseren Sohn war es eine sehr wichtige Erfahrung! Der große Heilige Don Bosco konnte u.a. gerade durch
seine von Gott gegebenen sportlichen Talente viele Jugendliche zum Glauben führen und war gleichzeitig
ein begnadeter Mystiker. Gott schickte den in jeder Hinsicht schlagfertigen und gesegneten P. Gereon Goldmann
OFM und kein blutleeres und skrupulöses Weichei mitten unter die Nazis, um dort zu wirken. Weil ER es
wollte und wie ER es wollte. P. Gereons Lebensgeschichte ist spannender, als jeder Krimi. Absolut lesenswert!
Ich kenne weder den Pater aus dem o.gen. Artikel, noch seine Gegner oder Befürworter, weder die „Eisenklinik“,
noch „pecto…“. Ob jemand Sport treibt oder keinen, hat nach meiner Erfahrung überhaupt nichts mit seinem
geistlichen Leben u./o. etwa seiner Liebenswürdigkeit etc. zu tun. Genausowenig, als würde er morgens
Kiwis essen – oder auch nicht. Siehe auch Manfred Lütz, „Der blockierte Riese“ und „Wider den Fitnesswahn
und die Diät-Sadisten“. Entscheidend ist, was GOTT mit dem …
#51 Gotthard 20:14:10 | Sonntag, 24. September 2006
böse Folgen Kraftsport ist Narzissmus in“Reinkultur“.Dieser gebiert als bitterste Früchte Egomanie,Rücksichtslosigkeit
und Machtgeilheit. wow … das alles als Folge von etwas Sport im Kloster? Bei solch schlimmen Folgen
solltest du dich als Missionar in Mucki-Buden begeben …
#50 preuszen 20:00:15 | Sonntag, 24. September 2006
Bevor ich mich zum allerletzten Mal den Dumpfbacken in der Eisenklinik zuwende,@Catholicus; Legenda aurea
oder legenda ferrea?!Nennen Sie mir einen Heiligen,der seine Zeit mit solch einem pubertärem Kram wie
Bodybuilding verschwendete.Woher nahmen der Heidenapostel,die hll.Märtyrer,ein Pfarrer von Ars ihre(übernatürlichen)Kräfte?Schauen
Sie sich doch ‘mal den schmächtigen hl. Pfarrer von Ars an und stellen Sie ihn neben die kleinen Schwarzeneggers
aus dem Kloster Heiligenkreuz.Was meinte der hl. Paulus eigentlich,wenn er sagte:„Wenn ich schwach bin,
bin ich stark?“„Die Kraft Gottes in den Schwachen mächtig“Was lehrt uns der unter dem Gewicht des Kreuzes
fallende Heiland?Der Heiland drückte sicher keine 130 kg,wie P.Karl und hat trotzdem die Welt erlöst.Kraftsport
ist Narzissmus in“Reinkultur“.Dieser gebiert als bitterste Früchte Egomanie,Rücksichtslosigkeit und
Machtgeilheit.Der hl. Augustinus charakterisiert die Sünde: aversio a Deo, conversio ad creaturas und
incurvatio in seipsum.Oder der Aquinate:Inordinatus amor sui est causa omnis peccati.Dieser Schlund öffnet
sich über dem uneinsichtigen“Eisenjünger“.Menschenskind,machen Sie doch die Augen auf! @ Patienten:Orandum
est,ut sit mens sana in corpore sano!Eine etwas freie Übersetzung,da Sie mit einer Nebensatzkonstruktion
überfordert sind:Hirnlose Muskelaffen!Ich bezweifle,daß bei Ihnen die Fähigkeit das Problem zu erfassen
gegeben ist.Gewichte im dreistelligen Bereich,aber der IQ nur knapp zweistellig?Daher mein abschließender
Rat an Sie:„geht die Höhle klinkern!“
@wo ist das problem? Erlauben Sie mir ein paar Gedanken. Auch wenn ich kein Zisterzienser bin, P. Karl,
sein Auftreten und seine Wirkung nicht kenne und ich somit zu ihm persönlich keine Stellung nehmen kann.
Die Kritik schließt mich mit ein. zu tau: Wo ist das Problem? Sicher nicht im Sport an sich. Ein Problem
der hiesigen causa Karl liegt meiner Ansicht nach eher in der Präsentation seiner selbst (als Person
bzw. Institution). Wenn „die österreichische Eiche“ (m. E. die Deutsche Eiche hat tiefere Wurzeln) dies
tut und ihre Lebensaufgabe darin sieht der bestgebaute Mann der Welt zu sein (nach einem Zitat des 13-jährigen
Arnold Schwarzenegger) mag das für einen Teenager, Kraftsport-Meister und späteren Schauspieler (beim
Politiker kommen mir die Zweifel) vielleicht hilfreich und „normal“ sein. Es scheint sogar eine Art zu
sein, sich den Lebensunterhalt „verdienen“ zu können. Für einen Mönch jedoch, obendrein einem Zisterzienser,
sollte dies eher nicht das Ziel sein. Der Kraftsport arbeitet sehr stark mit der Präparation und Präsentation
des Körpers, somit mit der Eitelkeit des Menschen. Die Vanitas jedoch zählt in der katholischen Lehre
zu den Hauptlastern (sie führt unter Umständen zur incurvatio in seipsum, zum Narzissmus) – sie schlummert
in jedem von uns. Grund genug, um sich davor in Acht zu nehmen, sie zumindest nicht durch übermäßigen
Körperkult noch zu schüren. Christus hat sich nicht veräußert, sondern entäußert! Monachos hat etwas
mit monos – „allein, einsam“ zu tun. Gerade die Zi…
#48 Eisenklinik 11:14:09 | Sonntag, 24. September 2006
@preuszen Der Pharisäer und Schriftgelehrte preuzen fällt in diesem Forum durch seine destruktive Nörglermentalität
auf. Ich habe von Ihnen noch nicht einen konstruktiven Beitrag gesehen. Aber es ist ja auch viel leichter
etwas zu denunzieren, als selbst etwas zu erschaffen. Mir fehlt an dieser Stelle noch preuszen’s Kritik
an Papst Johannes Paul II, der begeisteter Skifahrer war und dieses Hobby in der Öffentlichkeit auslebte.
Es gehen gar Gerüchte um, Skifahrer seien auch alles warme Brüder, die sich beim Sturz in den kalten
Schnee mal wieder etwas abkühlen wollen… Es bleibt eben dabei: P. Karl ist ein charismatischer Mensch
und brillianter Theologe, der es versteht Menschen für die Kirche und Gott zu begeistern. Mein lieber
preuszen: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, werdet
ihr nicht in das Reich der Himmel kommen. (Mat 5:20)
@ Pflegefall Es ist schlimmer um Sie bestellt als ich dachte. Melden Sie sich umgehend in unserer Personal-Training-Notaufnahme
24/7, es ist noch nicht zu spät…und nein, duellieren möchte ich mit Ihnen nicht. Der leistungs- und
machtmotivierte Eisenjünger würde antworten; „Wenn, dann suche ich mir Gegner, und keine Opfer!“ Aber
ich schweife ab… Ich stimme Ihnen zu: die Realität liegt in der Tat über der Eisenstange. Dort steht
nämlich der Eisenpapst und motiviert mich zu sportlichen Höchstleistungen – wie immer gepaart mit kognitivem
Benefit! Und im Notfall greift er ein und verhilft mir zu ein paar zusätzlichen Wiederholungen, die meinen
Geist beflügeln! Sie haben mich auf Empfang gebracht, nur höre ich leider nix. Kann vielleicht daran
liegen, das Sie auf MW senden und nicht auf UKW (ist ne Vorlage für Ihren nächsten Thread!). Aber genug
der Büttenreden (@ Gotthard, Sie haben es begriffen, @ tau: Hat die Eisenklinik auch nicht verstanden)…
Nur weil wir das Interview von unserer HP entfernt haben, sollten Sie nicht davon ausgehen, dass wir Ihnen
zustimmen. Wir haben unsere Gründe dafür… Nebenbei verzichte ich auf diese Art „billigen“ Schlagabtausch
und werde hier keine Links (jawohl, Mehrzahl!) posten, um auf Problemfälle aufmerksam zu machen. Wir
sind uns – denke ich – darüber einig, dass sowohl die „Eisenklinik“ als auch Sie zu den Gegnern unserer
und ihrer zählen.
@ alle Wo ist das Problem? EB Johannes Dyba war begeisterter Schwimmer P. Gereon Goldmann OFM war nach
eigenen Aussagen ein, in ganz Deutschland bekannter Sportler …
#44 preuszen 20:00:03 | Samstag, 23. September 2006
@ Eisenkranke Offensichtlich wollen Sie mit mir kämpfen. Gerne wäre ich zu einem geistigen Duell mit
Ihnen bereit, nur muß ich an Hand Ihrer Ausführungen feststellen, daß Sie unbewaffnet sind. Sie irren
sich, wenn Sie meinen ich sei ein Pflegefall für Ihre Klinik. Aber mit dem Sender/Empfänger Problem
haben Sie recht. Ich darf sie daher auf Empfang bringen und darauf aufmerksam machen, daß die Realität
über Ihrer Hantelstange liegt. Daß Sie dies nicht merken,liegt sicher an der kontinuierlichen Abtötung
von Hirngewebe. Bleiben Sie ruhig bei Ihrem Spielzeug, nur im Kloster ist kein Platz für ein Spielzimmer
auf Kindergartenniveau. Es bleibt dabei, P. Karl gibt mit seinem Verhalten das Kloster einer beschämenden
Lächerlichkeit preis. Dies sehen Sie aber auch so, da Sie das Interview von Ihrer HP entfernt haben.
N.B. Wie würde sich eine solche Meldung aus dem Kloster machen? www.spiegel.de/…,1518,434216,00.html
?:)
#42 Catholicus 14:27:19 | Samstag, 23. September 2006
Anerkennung für Pater Karl Wallner Daran, dass Mönche (Kraft-)Sport praktizieren, ist per se nichts
einzuwenden. Konkret kenne ich Pater Karl Wallner seit meinen Studientagen und schätze ihn als einen
frommen Priester, intelligenten Denker und brillianten Theologen, der in allem mit dem Lehramt der Kirche
übereinstimmt. Er könnte vieles Gute im geistigen und geistlichen Bereich sicher nicht so leisten, wenn
er nicht (zur Ehre Gottes!) auch ein gewisses Körpertraining praktizierte. Er hat es nicht verdient,
dass er so heruntergemacht wird wie hier von manchen Kommentatoren!
Lieber Pflegefall „preuszen“! Ihre Ausführungen weisen auf die dringende Aufnahme sportlicher… Aktivität
Ihrerseits hin! Das Training mit dem „Eisen“ sorgt für einen gewissen Realitätsbezug, der in Ihrer Weltanschauung
offensichtlich abhanden gekommen ist. Ich glaube, der Papst bezeichnete dies als „Sender-Empfänger-Problem“…
Im übrigen ist die Geschichte des Kraftsports durchaus ein wenig älter als Sie denken…soweit zu den
kognitiven Fähigkeiten. Ich möchte Sie deshalb an dieser Stelle auch noch einmal ausdrücklich bitten,
etwas länger über die östereichische Eiche nachzudenken… „Der Körper ist Tempel des Hl. Geistes“
schrieben Sie; da stimme ich voll und ganz zu. Nur ein fokussierter Geist mit einem ausgeprägten Leistungsmotiv
ist in der Lage, das Training mit dem „Eisen“ zu bestehen und zum Erfolg zu führen. Hierfür muss – physiologisch
betrachtet – eine KURZZEITIGE „Abtötung“ von Muskelgewebe in Kauf genommen werden…aber Ihre kontinuierliche
„Abtötung und in Dienstbarkeit“ nehmende Anstrengung scheint mir eher auf ein fehlgesteuertes Training
hinzuweisen mit wenig Aussicht auf Erfolg. Nehmen Sie es sportlich, besuchen Sie die „Eisenklinik“…Ihnen
kann geholfen werden! Tout est perdu!
#40 preuszen 20:13:09 | Freitag, 22. September 2006
Liebe Patienten der Eisenklinik! Ihre Ausführungen über den Körperkult mögen für die „Welt“… vielleicht
stimmig sein.Hier jedoch geht es nicht um Neid oder Mißgunst, sondern um Mönche, die der Welt entsagt
haben, um ihr Leben ganz Gott zu weihen. Es geht um ein Leben in monastischer Einfachheit und klösterlicher
Beschaulichkeit.Körperkult/eigene Formung des Körpers für einen Mönch? Der Körper ist Tempel des
Hl. Geistes. Daher keine eigene ästhetische Verschönerungen, sondern Abtötung und in Dienstbarkeit
nehmen des Körpers. Dies ist Stoff jeder Erstsemestervorlesung in Aszetik, die P. Karl wohl verschlafen
haben muß. Wie müssen wir uns das Klosterleben in concreto vorstellen? Ziehen die Mönche nach der Hl.
Messe geschlossen ins Bodybuilding Studio, um dort ihre Danksagung zu verrichten? Und nach der Komplet
geht es zum Fernsehen, um sich einen Schwarzenegger Dummfilm „reinzuziehen“? Ihr Kraftsport war vor nicht
allzulanger Zeit die Domäne der Halbwelt, des Rotlichtmilieus und der Mantafahrer, die mit ihren „Muckis“
versuchten blondierten Friseusen zu imponieren. Und dies jetzt für die geistlichen Söhne des Hl. Bernhard?
Tempora mutantur et homines in illis! Und zu den angeblich gesteigerten kognitiven Fähigkeiten: es ist
immer noch die DEUTSCHE EICHE! sic! P. Karl ist daher nur zu raten, sich an seine Berufung als Cisterziensermönch
und Priester zu erinnern und alles zu Unterlassen, was damit nicht zu vereinbaren ist. Er möge das Kloster
und den Geistlichen Stand nicht weiterhin der Lächerlichkeit preisgeben! Carole, convertere ad Dominum
Deum tuum!
#39 Abbé Busse 15:08:40 | Freitag, 22. September 2006
Zunächst… … nahm ich an, daß dieser Bericht eine „Ente“ sei, da ich P. Karl noch aus meiner Studienzeit
in Hl.+ kenne. Er war immer ein guter Priester und Professor, dem ich einiges zu verdanken habe. :)3 Leider
habe ich mich getäuscht. Zu meiner Zeit gab es weder Badeteich noch Fitness Studio. Das Stift war ein
Ort der Erbauung und gediegener Spiritualität. Ich hoffe und bete darum, daß es wieder so sein werde.
Auch mit P. Karls Hilfe! o^/
#38 Eisenklinik 13:03:43 | Freitag, 22. September 2006
Erwiderung Teil 2 Was das Wissen um Kraftsport angeht, sind alle Unwissenden herzlich eingeladen, sich
über die wissenschaftlich bewiesenen positiven Effekte zu informieren. Dies sind erstrebenswerte Ziele
für jeden Menschen. Wozu hat der Mensch schließlich einen Körper aus Fleisch und Blut? Was soll er
mit ihm anfangen? Soll er ihn degenerieren lassen? Krank werden? Was ist daran verwerflich, seinen Körper
nach den individuellen Vorstellungen zu formen, gesund zu erhalten und Ausgleich zu finden? Und die positiven
Effekte beschränken sich nicht nur auf die sichtbaren, rein „körperlichen“ Anpassungen. Körperliche
Aktivität und sportliches Training haben zudem einen positiven Einfluss auf die Hirnplastizität und
somit auf die kognitive Leistung – q.e.d.! Interessante Fragen und Perspektiven, über die alle herzlich
eingeladen sind, im Forum der www.eisenklinik.de www.eisenklinik.de/ oder hier zu diskutieren. An Pater
Karl sei abschließend noch appelliert, weiterhin dem Kraftsport treu zu bleiben, auf das er ihm Kraft
gebe, seinen Kritikern stand zu halten, denn… „was kratzt es eine österreichische Eiche, wenn sich
Wildsäue an ihr reiben…“. Mit den besten Grüßen, das Team der Eisenklinik
#37 Eisenklinik 09:37:02 | Freitag, 22. September 2006
Erwiderung Teil 1 Liebe Leser von Kreuz.net, das Team der Eisenklinik, welches das umstrittene Interview
mit Pater Karl Wallner geführt hat, ist erschüttert über die Reaktionen in diesem Umfeld. Ziel dieses
Interwiews war es, unserer Eisensport-Gemeinde aufzuzeigen, in welchen unerwarteten Bereichen der Gesellschaft
Kraftsport betrieben wird. Wie nachzulesen ist, bezog sich die Schnittmenge unseres Interesses auf den
Kraftsport und alles was damit in Verbindung steht. Die Reaktionen aus dem Bereich des Kraftsports auf
diesen Artikel waren im übrigen ohne Ausnahme positiv und anerkennend. Keine Spur von Vorurteilen oder
Mißachtung. Dies scheint in Ihrem Umfeld anders zu sein. Offensichtlich gibt es hier Personen, die Pater
Karl nicht wohl gesonnen sind. Aus diesem Grund werden seine Aussagen zunächst als vermeintlich zweideutig
interpretiert um letztendlich zu seinem Nachteil ausgelegt zu werden. Die Gründe dafür sind uns nicht
bekannt, könnten möglicherweise – wie bei allen anderen Menschen – mit Neid und Unwissen zusammenhängen.
Für die Bekämpfung von Neid haben wir leider keine Lösung, Unwissen dagegen lässt sich sehr gut durch
Lernen, Neugier und Offenheit tilgen… Weiter in Teil 2
#35 preuszen 20:04:17 | Donnerstag, 21. September 2006
Körperkult statt Seelenheil? Wieso bekommt ein heterosexueller Priester Komplexe beim Anblick durchtrainierter
priesterlicher Jungmännerkörper? Wo hat P. Karl diese überhaupt gesehen? Wieso hat ein Professor für
Dogmatik Freude an seichter Unterhaltung? Wem will P. Karl seinen gestählten Körper vorführen? Jungen
Männern oder kessen Bienen? Wie findet P.Karl die Zeit zum fast täglichen Training neben seiner Tätigkeit
als Dekan der Fakultät, Professor, Kirchenrektor, Jugendseelsorger, begehrter Referent u.v.a.m., neben
Chorgebet, Betrachtung, Rosenkranz, geistlicher Lesung etc.? Was kostet eigentlich die Einrichtung eines
kompletten Fitness Studios? Warum muß die körperliche Arbeit durch Bodybuildung ersetzt werden;hat das
Stift keine Felder und Wälder mehr?Befindet sich P.Karl in einer Seinskrise als Priester und Mönch?Priesterliches
Vorbild: der „heilige Arnold Schwarzenegger,Bekenner der Hantel“?Der Herr hatte keinen Ort, wo er sein
Haupt hinlegen konnte (Mt 8, 20), die Mönche von Heiligenkreuz dafür aber Fitness Studio, Badeteich
und Kino,Reisen nach Florida, auf die Malediven etc.? Liegt in diesem weitgefächerten Wellness-Angebot
der Grund für die zahlreichen „Berufungen“?Was sagen die anderen Mönche zu diesem unklösterlichen Lebenswandel?
Hängt am Abtstab noch der Panisellus oder zieren ihn jetzt Saunatuch und Badehose? Kennt der der Abt
den Passus der Regel des hl. Benedikt:„Er hat die Aufgabe übernommen, Menschen zu führen, für die er
einmal Rechenschaft ablegen muss.“? Fragen über Fragen…
#34 coloredo 11:17:55 | Donnerstag, 21. September 2006
Ruhig Blut! Kann die Anwürfe von „Konrad“ nicht ganz nachvollziehen: Denn was haben die kreuz.net- Leute
denn anderes gemacht, als ein wirklich gegebenes Interview, was jeder auf der entsprechenden Homepage
(siehe Quelle: „eisenklinik“) nachlesen kann, weitgehend unkommentiert zu veröffentlichen. Dieser P.
Wallner mag ein braver Priester sein, aber er muss sich dreimal VORHER überlegen, wie er was, wem, wie
sagt.
#33 Rottenburg 10:53:59 | Donnerstag, 21. September 2006
Gutaussehend „Allerdings könne es für einen Mönch gefährlich werden, wenn er zu gut aussehe.“ Warum
kann denn das gefährlich sein für einen Gottesmann?
#32 Konrad 08:23:45 | Donnerstag, 21. September 2006
Dieser Artikel ist wieder einmal eine perfide Gemeinheit, ein zweideutiger Rufmord an einem hoffnungsvollen
Theologen und Priester, der stets eine klare Sicht bewiesen hat. Aber er wird es als Opfer in der Nachfolge
Christi werten. Für die anonyme kreuz.net-Redaktion hat Konrad nur noch Verachtung übrig! Eine pseudokatholische
ElKaida treibt auf dieser Websider ihr Unwesen, sie benutzt Krisenerscheinen der Kirche zur Eigenprofilierung
und schlägt der Mutter Kirche ins Gesicht.
#30 Jawohl! 02:12:03 | Donnerstag, 21. September 2006
Sehr interessant! Dr. Enderfers, im Detail gibts da eine kleine Differenz zwischen kreuz.net und und SSPX.
Dr. Gerald Gösche, Berlin, wirbt auf seinem Webauftritt für kreuz.net. Die gesamte redaktionelle Schwerpunktsetzuung
entspricht dem Oratorium sui generis“, das er in Berlin betreibt. Mir geht die Hypothese nicht aus dem
Kopf, dass sich ja jemand so eine Art „Gründerzwang“ zugezogen hat. Die Gegenüberstellung der „Messe
Paul VI.“ wider die „Messe der Heiligen“ (bei Gösche) folgt doch zu sehr den Fahrwassern der SSPX. Aber
deren „verlorenen Posten“ hat der „Propst“ wohl identifiziert. Weitere Indizien: 1) Gewichtsprobleme des
„sinnenfrohen“ Propstes motivieren zu Artikeln wie diesem, 2) Artikel wie Manoppello (auch von heute)
könnten ein artiges Danke in Richtung von Paul Badde sein. Noch einiges mehr spricht dafür, dass hier
(verdeckt) das Berliner Institut herzhaft Unruhe stiftet. Man müsste noch eruieren, ob Gösche überdies
Vertriebenenkind ist.
#28 wiener 17:47:10 | Mittwoch, 20. September 2006
@ sulpicius dir ist schon klar, dass deine behauptungen und andeutungen verleumderisch sind? üble nachrede
ist nicht nur strafbar, sondern stellt auch eine schwere sünde dar.
#27 Sulpicius 11:50:33 | Mittwoch, 20. September 2006
@kreuzfidel Haben die Gläubigen ein ein Recht darauf zu wissen, was ein Pater in der Freizeit so treibt?
Ja, haben sie. Es geht nicht um Fehltritte, die selbstverständlich bei jedem Gläubigen vorkommen. Die
gehen niemandem etwas an. Aber wenn eine renitente, chronische Haltung daraus wird, ist öffentliche Aufklärung
notwendig (Anvertrauen von Kindern, Jugendlichen etc.)
#26 Kreuzfidel 11:41:44 | Mittwoch, 20. September 2006
Lieblosigkeit Haben die Gläubigen ein ein Recht darauf zu wissen, was ein Pater in der Freizeit so treibt?
Was für Rechte haben Gläubige? Jesus ist da ganz klar: Wir haben das Recht der Kindschaft Gottes. Wir
haben das Recht, Jesus nachzufolgen, und uns seiner Barmherzigkeit anzuvertrauen. Wenn wir etwas gutes
gemacht haben, haben wir das REcht zu sagen: wir sind unnütze Knechte… Es gibt keinen Gläubigen, der
kirchengemäß lebt. Wir alle mühen uns, dies zu tun. Aber wir schaffen es niemals. Sollen wir uns jetzt
als Richter aufspielen, wer der Bessere ist? Ist das christlich? Ist es christlich jemanden öffentlich
anzuklagen und ihn auch noch zu verspotten? Wer keine Liebe hat, selbst wenn er die Wahrheit hätte, der
ist ein dröhnendes Erz, ein wertloses Werkzeug, ein Totengräber der Liebe. Wem nützt denn so ein Auswurf?
Der Verfasser dieses Artikels hat ganz klar eine schwere Sünde begangen, sollte diese in der Heiligen
Beichte bereuen und Jesus um Vergebug bitten.
#25 fährmann1983 11:08:33 | Mittwoch, 20. September 2006
hallo ich kenne kaum einen so überzeugten und überzeugenden priester wie p.karl. das kloster heiligenkreuz
und die kirche überhaupt haben ihm sehr, sehr viel zu verdanken. mir scheint, dass, die herrschaften
von kreuz.net kein interesse an einer lebendigen kirche haben sondern sie durch ihre lieblose art von
innen her verletzen. schon mal was vom balken im eigenen auge gehört?
Es ist kein Geheimnis dass der Muskelkult vor allem bei unzüchtigen Männern beliebt ist. Es ist auch
überhaupt nicht schön anzusehen sondern wirkt unnatürlich, dümmlich und letztlich weibisch. Männer
die ihrem eitlen Fleisch soviel Beachtung geben müssen ja in ein sündiges Verlangen danach verfallen.
#20 Sulpicius 23:46:09 | Dienstag, 19. September 2006
Na ja, im sprachlichen Griff hat sich der hochwürdige Pater: „Ich sah immer die durchtrainierten jungen
Priesterstudenten“ „Priesterstudentenkörper“ meinte er eigentlich…
#19 Bernardin † 23:40:39 | Dienstag, 19. September 2006
GOTTHARD Aber, aber – dieser Sulpi ist doch einer aus der Gosse! Er will wissen – er ist Bild-Zeitung
Leser, BaS-Leser, er ist Regenbogen-Leser, SULPI ist eine jämmerliche, primitive Figur, ein lächerliches
Nichts! Einer von diesen Typen, die sich aufgeilen!
#17 Bernardin † 23:32:24 | Dienstag, 19. September 2006
pasko und sulpi zwei warme Brüder seid ihr! Was euer warmer Blick so alles erkennt und weiss! Mensch,
ihr seid so mies und versaut! Ihr seid zwei richtige Schweine!
#16 Sulpicius 23:14:22 | Dienstag, 19. September 2006
@kreuzfidel Meinen Sie nicht, die Gläubigen haben ein Recht darauf zu wissen, was ein Pater in der Freizeit
so (Seltsames) treibt. Was hat das mit Pharisäertum zu tun? Als Kirchenmitglied kann und darf ich verlangen
zu erfahren, ob ein geistliches Gefäß kirchengemäß lebt oder nicht…
#15 Kreuzfidel 23:05:48 | Dienstag, 19. September 2006
Tief, tief unter das Kreuz gefallen Bei so einem Artikel fragt man sich, ob man sich noch auf einer christlichen
WEB Seite befindet. Im Evangelium finde ich keinen einzigen Anhalt, daß man so einen Schauprozess führen
soll. Ganz im Gegentel, Jesus ist entsetzt über den Mißbrauch des Zeichens der Erlösung: Kreuz net
schlägt mit den Kreuzesbalken wie 68er Veteranen oder fundamentalistische Mullahs. Karl Wallner kenne
ich persönlich als einen Priester, der Jesus und seine Kirche besonders liebt und ihr auch folgt. Zur
Nachfolge gehört auch, so beschimpft und entkleidet zu werden – wie Jesus unter dem Kreuz. Kreuznett
begibt sich auf die Seite der Soldaten und Pharisäer. So schreiben kann nur jemand, der Jesus nicht liebt.
#9 Dr. Otterbeck 15:10:51 | Dienstag, 19. September 2006
Dr. Enderfers, im Detail gibts da eine kleine Differenz zwischen kreuz.net und und SSPX. Dr. Gerald Gösche,
Berlin, wirbt auf seinem Webauftritt für kreuz.net. Die gesamte redaktionelle Schwerpunktsetzuung entspricht
dem Oratorium sui generis“, das er in Berlin betreibt. Mir geht die Hypothese nicht aus dem Kopf, dass
sich ja jemand so eine Art „Gründerzwang“ zugezogen hat. Die Gegenüberstellung der „Messe Paul VI.“
wider die „Messe der Heiligen“ (bei Gösche) folgt doch zu sehr den Fahrwassern der SSPX. Aber deren „verlorenen
Posten“ hat der „Propst“ wohl identifiziert. Weitere Indizien: 1) Gewichtsprobleme des „sinnenfrohen“
Propstes motivieren zu Artikeln wie diesem, 2) Artikel wie Manoppello (auch von heute) könnten ein artiges
Danke in Richtung von Paul Badde sein. Noch einiges mehr spricht dafür, dass hier (verdeckt) das Berliner
Institut herzhaft Unruhe stiftet. Man müsste noch eruieren, ob Gösche überdies Vertriebenenkind ist.
#8 Beatrix 15:02:48 | Dienstag, 19. September 2006
@ landorganist Dieser Artikel will dasselbe sagen, wie viele artverwandte Artikel, die alle paar Tage
mal dazwischen geschoben werden: „Schaut euch die böse ‘V2-Kirche/-Sekte’ an! Alles geht den Bach runter!
Badehose statt Birett, nun Muskelshirts statt Soutane und trashige TV-Movies statt rund um die Uhr K-TV-Kitsch.
Dagegen hilft nur die eine, heilige katholische und apostolische FSSPX!“
Zeigt her eure Muckis ich warte nur darauf, dass die Priester in ärmellosen Muskelshirts antanzen und
Wettbewerbe im Altarstemmen oder Kreuztragen abhalten. Ich sah mal so einen depperten Film, irgendso eine
Italo-Komödie, wo so ein muskelbepackter Pater durchdreht, wenn er was übles im Beichtstuhl hört und
gleich alles kaputtschlägt. Grundsätzlich halte ich ja nichts von diesem Körpermuskelkult. Und wenn
sich da Leute wie unser lieber Arnie auch noch kräftig mit Öl einschmieren und im Sexy-Slip posieren,
dann ist das eigentlich ziemlich dumm und weibisch und hat mit echter Männlichkeit gar wenig am Hut.
#6 Dr. Otterbeck 13:43:56 | Dienstag, 19. September 2006
Murx, alter Freund! Laborieren Sie immer noch an der 1917er Codexvergiftung? Ihre persönliche „spanische
Grippe“? Es gibt immanente Schranken der päpstlichen Gesetzgebungsherrlichkeit, ist ja klar, aber die
sind nicht so eng wie Sie es sich halluzinieren. Die Gesetzgebung Paul VI. ist samt und sonders ausgewogen
und hat der Kirche die Zukunft gesichert. Wetten dass?? Was Sie so „wahre Kirche“ nennen ist ein virtuelles
Hirngespinst, das den Realitätstest schon 1926 nicht bestanden hat (Pius XI. versus A.F.).
#5 Hypatia 13:38:42 | Dienstag, 19. September 2006
Athlet Bekanntlich kann für Gott nichts prächtig genug sein, daher dürfen auch die, die IHM dienen,
so wohlgefällig daherkommen, wie es beliebt. Ein Priester muß doch nicht sämtliche Muskeln atrophieren
lassen, bis er aussieht wie so viele junge Zeitgenossen, grenzwertig anorexisch mit ihren „Wie-aus-einem-Strich-Figuren“,
die mehr an 10jährige chinesische Turnerinnen gemahnen, als an die Schönheit und Ästhetik eines tüchtigen
Mannes.
#3 Karl Murx 12:03:31 | Dienstag, 19. September 2006
Offener Brief an einen durchtrainierten Priester Abbé Laguérie, Oberer des Institutes vom guten Hirten,
gibt sehr auf seine Virilität. Schnelle PKWs und Motorräder sind sein Steckenpferd. o^/ Ob er Manns
genug ist, sich der in diesem Brief beschriebenen Probleme anzunehmen, wird sich zeigen: …rangelique.forumactif.com/…-l-abbe-Laguerie.htm
!:)
lustig! gegen körperliches Fitnesstraining ist sicher nichts einzuwenden, obwohl man es freilich immer
als ein Sinnbild geistiger Ambitioniertheit verstehen sollte. Ich persönlich habe mit Kraftsport oder
dem anderen Extrem: reinem Ausdauersport eher wenig am Hut. Dafür bin ich aber ein leidenschaftlicher
Tennisspieler und schau mir das auch ganz gern im Fernsehn an. Durch diese Aktivität pflegt man auch
gleichzeitig einen sozialen Umgang. Ich kenne viele Leute übers Tennisspielen, mit denen ich mich gut
verstehe und die mir vom Charakter her liegen. Es ist auch immer sehr lustig, wenn man sieht, wie eine
bestimmte Person sich spielerisch zum Ausdruck bringt. Man kann auf diese Weise viel über sich selbst
und die Menschen lernen. Die steirische Exporteiche ist für mich mit all ihren kommerziellen und politischen
Machenschaften mitnichten bewunderungswürdig. Arnies Filme kann man getrost als gewaltverherrlichendes,
dummes Zeug und Volksverblödung abtun ganz im Sinne des hohlen Amerikanismus dem er sich verschrieben
hat.