Ein US-amerikanisches Ehepaar fesselte seine schwangere Tochter an Händen und Füssen. Der Grund der Gewalttat: Die Eltern wollten eine Kinderabtreibung erzwingen.
(kreuz.net) Das Ehepaar Lola und Nicholas Kampf (53, 54) haben letzten Woche versucht, ihre schwangere
Tochter Katelyn (19) zur Abtreibung zu zwingen.
Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Associated Press’
unter Berufung auf Polizeiangaben.
Das kinderfeindliche Ehepaar wohnt im nordöstlichen US-Bundesstaat
Maine.
Am vergangenen Donnerstag rief Katelyn ihre Eltern nachts an und erklärte ihnen, daß sie Großeltern
werden.
Als die Tochter am nächsten Tag zuhause erschien, wurde sie von ihren Eltern gefesselt. Sie
wollten ihre Tochter in einen New Yorker Kinderschlachthof verfrachten.
Ersten Ermittlungen zufolge war
der Grund für die Gewalttat der schwarze Kindsvater Reme Johnson (22). Er wird von den Eltern offenbar
abgelehnt.
Johnson sitzt gegenwärtig eine sechsmonatige Haftstrafe wegen Diebstahls ab.
Auf dem Weg
zur Kindstötung überzeugte die 19jährige Mutter ihre Eltern, die Fesseln zu lösen, um eine Toilette
aufsuchen zu können.
Dazu betrat sie ein Einkaufszentrum. Sie flüchtete dort über das Toilettenfenster
und alarmierte die Polizei.
Die Kriminalbeamten fanden die junge Mutter in einem völlig verstörten
Zustand.
Die bewaffneten Eltern wurden auf dem Parkplatz festgenommen. Sie waren dabei, das Gelände
nach ihrer flüchtigen Tochter abzusuchen.
Im Wagen des Ehepaares fanden die Ermittler Klebeband, Seile,
ein Messer, eine Schere, ein Gewehr und ein volles Magazin für die Waffe, die der Vater bei sich trug.
Vorgestern wurde gegen die Eltern Anklage erhoben. Der Richter setzte eine Kaution von umgerechnet 80.000
Euro fest. Den Eltern wurde jeder Kontakt zur Tochter untersagt.
Im Falle einer Verurteilung droht dem
Ehepaar eine Haftstrafe zwischen 7 und 15 Jahren.
Der Verteidiger der Eltern erklärte, daß es sich
um eine „schreckliche Familientragödie mit einigen sehr unglücklichen Mißverständnissen“ handle. Es
sei nie darum gegangen, jemanden zu terrorisieren.
Beim Ehepaar Kampf handelt es sich nach Polizeiangaben
um unbescholtene, einflußreiche Geschäftsleute. Sie leben in einer vornehmen Gegend.
Ihr einziger Kontakt
mit der Polizei seien bislang Geschwindigkeitsübertretungen gewesen.
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18 Lesermeinungen
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#17 methusalix † 09:59:33 | Donnerstag, 21. September 2006
Den Pranger gibt es doch schon wieder! Sulpicius: Man sollte sowieso wieder… den richtigen Pranger einführen…
Noch dazu können nicht nur die Menschen eines Ortes die armen Sünder begaffen, sondern die ganze Weltöffentlichkeit.
Man nennt den modernen Pranger auch das welweite Netz und die Medien. Und wer steht zur Zeit am Pranger?
Richtig. Der Herr Ratzinger mit seiner bodenlosen Ungeschicklichkeit in diplomatischen Dingen. Hat er
das verdient???
Hi Jawohl Wo waren Sie denn solange? Kennen Sie auch ein paar gute Kochrezepte? Falls nicht, sollten Sie
mal „Der Butt“ von Günter Grass lesen! Da stehen ne Menge Rezepte drin!
#12 obelix † 23:31:44 | Mittwoch, 20. September 2006
Speziell für Abu und Tarcisius: Mit meiner Aussage wollte ich (neben der Geschichte mit der Hinrichtungsmaschine
als Symbol, das für eine „Religion des Lebens“ wohl unpassender nicht sein könnte) auf eine Lücke aufmerksam
machen, die sich bei der hier allseits geübten Verabsolutierung von „Leben nach katholischer Lesart“
ergibt. Vielleicht könnte man die hier so hysterisch beklagte Zahl von Schwangerschaftsabbrüchen ein
klein wenig senken, wenn man nicht nur anklagend herumplärren würde, sondern sich auch nach Leibes-
und Finanzkräften für die Frauen einsetzen würde. Ich weiss, Frauen sind im Katholizismus ein ganz
heikles Thema und nicht wohlgelitten, höchstens als Dienerinnen der Männer; aber sie haben nun mal die
Verantwortung und haben sich die Entscheidung Kind oder kein Kind hart erkämpft. Krokodilstränen nutzen
nichts meine Herren, Taten und Geld sind gefragt, angesichts von zweieinhalb Millionen Kindern in Deutschland,
die in Armut leben. Ihre Taten und Ihr Geld, genauso wie meine Kräfte.
#11 laikos 20:42:41 | Mittwoch, 20. September 2006
Antichristen und Ketzer Die Zwei sind Ketzer Die Mutter hasst ihre Tochter so sehr das sie sie zwingen
will das eigene Kind zu ermorden. Leider wird der Begriff Ketzer viel zu selten verwendet
@antiHomoLobby Bevor Sie wieder herumsabbern und sich aufspielen,. sollten Sie sich ‘mal bemühen, das
zu VERSTEHEN, was Sie da bekritteln und beschreien. Ihr wirres Geschreibsel zeugt nämlich sehr deutlich
davon, dass Sie es nicht im Mindesten getan haben. Keine Frage, dass ich es, wenn es sich so, wie hier
berichtet (daran muss man ja leider zuweilen zweifeln) zugetragen hat, erfreulich finde. Das gälte übrigens
genauso im umgekehrten Fall, sprich: Wenn die Tochter zur Abtreibung entschlossen gewesen wäre, die Eltern
sie per Freiheitsberaubung zur Austragung hätten nötigen wollen, das Mädchen sich aber hätte befreien
können. Nur: Das ist eben keine Frage – man müsste schon sehr, sehr merkwürdig drauf sein, um das nicht
positiv zu finden. Es bedarf keiner Erwähnung, so selbstverstädnlich ist das. Was allerdings der Erwähnung
bedarf, ist die Frage, wie kreuz.net dazu kommt, hier zwei unverpixelte Bilder von mutmaßlichen Tätern
zu veröffentlichen, bei denen ein Urteil noch nicht einmal im Ansatz existiert. Schon ‘mal ‘was von „Persönlichkeitsrecht“
gehört? Und, ja, das würde sogar einem mutmaßlichen Mehrfachmörder zustehen, Ihr Schreiberlings-Dilettanten!
#9 Tarcisius 19:20:48 | Mittwoch, 20. September 2006
@Abu: @ methusalix Wie der Name Methusalix schon sagt: Offenbar leidet dieser Mensch an seniler Demenz.
Anders ist der Schwachsinn, den er verzapft, nicht zu erklären. Es ist auch völlig nutzlos, solchen
Gestalten zu erklären, was wirklich kirchliche Lehre ist. Er will es nicht hören, er will es nicht wissen,
er will seine bornierte Meinung nicht ändern.
#7 methusalix † 18:05:01 | Mittwoch, 20. September 2006
Der Wert des Lebens, duc in altum: Vielleicht geht es aber auch … einfach darum, aufzuzeigen, wie es
in unserer Gesellschaft im Allgemeinen und bei diesem amerikanischen Traumpärchen im Besonderen um den
Wert des Lebens bestellt ist. wird von den katholischen Kirchenbeamten ganz schnell relativiert, wenn
das Kind erst mal geboren ist, oder gar wenn das Kind weiblich sein sollte. Dann ist es a priori sowieso
nur halb so viel wert, wie ein Knabe. Vielleicht ist es gar nicht schlecht, dass diese Religionsgemeinschaft
eine Hinrichtungsmaschine als ihr Symbol gewählt hat. Das macht durchaus Sinn!
#6 Gotthard 17:47:15 | Mittwoch, 20. September 2006
Wert des Lebens einfach darum, aufzuzeigen, wie es …um den Wert des Lebens bestellt ist. dann bitte
demnächst über jeden Mord berichten … und jedesmal die Religion oder Konfession dazuschreiben.
#5 antiHomoLobby 17:09:48 | Mittwoch, 20. September 2006
verkehrte Welt leider sieht man immer wieder (über diesen Fall schon auf einigen anderen Foren), wie
verlogen doch manche selbsternannte (und in Wirklichkeit nicht-echte, nur-angebliche) „Antirassisten“
doch sind! Anstatt sich mit der 19-Jährigen zu freuen, dass sie sich befreien konnte und das Baby zu
ihrer und des schwarzen Freundes Freude nun austragen kann! Anstatt die (was oftmals miteinander einhergeht:
Rassismus/Antisemitismus/Holocaust und Babycaust www.babycaust.de/ – beides zutiefst Menschenverachtung)
rassistischen Abtreibungsbefürworter (die sich „Eltern“ nennen), massiv zu verurteilen und zu ächten!
Anstatt (in dem konkreten Fall) kreuz.net für seine Sicht der Dinge Respekt zu zollen, verkehrte Welt,
Absurdistan. Tja, das spiegelt das wahre Gesicht von so manchem Heuchler wieder.
Dabei könnte man jetzt… …darüber spekulieren, wieviel Prozent der Stammleserschaft, als sie lasen,
dass der Kindsvater ein Schwarzer ist, spontan etwas Abschätziges, wenn nicht – bzgl. der Eltern – sogar
Verständnisvolles gedacht haben. Manchmal weiß man angesichts der geballten, rechten Gedankenguts auf
dieser hochwohllöblichen Site wirklich nicht so recht, wogegen sich die täglich neu versammelte Abscheu
der Redakteure mehr wendet. Da frag’ ich mich schon: MUSS man eigentlich als Tradi ein frustrierter Nörgler
sein? Oder hilft es nur?
#3 duc in altum 16:43:03 | Mittwoch, 20. September 2006
Vielleicht geht es aber auch … … einfach darum, aufzuzeigen, wie es in unserer Gesellschaft im Allgemeinen
und bei diesem amerikanischen Traumpärchen im Besonderen um den Wert des Lebens bestellt ist. Wenn man
das einmal erkannt hat kann man darüber streiten, ob es deshalb unter kreuz.net steht, weil kreuz.net
aufzeigen will, daß die Katholische Kirche da ganz anders ist und Abtreibung apriori verbietet, ächtet
und nichts damit zu tun haben willl oder weil es (auch) die katholische Kirche erst soweit hat kommen
lassen, daß Abtreibungen allgemein als Familienplanung anerkannt ist. Man sieht an meinen Vorrednern,
daß sie sich in erster Linie gar nicht über den Sachverhalt als solchen aufregen, sondern darüber,
daß so eine Schreckensmeldung überhaupt Erwähnung findet. Wem das alles zu schwierig ist, wird von
diesem Artikel vielleicht dazu angehalten, über den Wert des Lebens nachzu denken. Das jedenfalls ist
katholisch.
Ist doch klar Wieso erscheint eine solche Meldung unter der Überschrift „Katholische Nachrichten“? Weil
es niemandem gelingen kann den anonymen Betreibern von kreuznet das Attribut „katholisch“ zu verbieten.
Die könnten ihren Titel wirklich langsam freiwillig ändern. Vorschläge: Nachrichten aus der Alten Messe
oder Wir toppen jedes Boulevardblatt oder (nach dem Pornobild) Pseudokatholisches Lustmagazin oder …