„Dann sitzen am Schluß Pfarrer, Imame und buddhistische Mönche im Kreis am Lagerfeuer, spielen Gitarre und singen gemeinsam Lieder.“
(kreuz.net, Vatikan) Papst Benedikt XVI. hat in der heutigen Generalaudienz am Petersplatz seinen „tiefen
Respekt vor den Weltreligionen und vor den Muslimen“ betont.
„Ich habe tiefen Respekt für die Religionen
und besonders für die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten und mit denen wir für die Ziele der Gerechtigkeit,
des Friedens und der Freiheit zusammenarbeiten“, erklärte Benedikt XVI. angesichts der jüngsten Reaktionen
auf seine Regensburger Äußerungen über den Islam.
Bei
seinem Pastoralbesuch in Bayern sei es ihm ein besonderes Anliegen gewesen, „das Verhältnis von Glaube
und Vernunft und die Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs sowie des Dialogs zwischen Wissenschaft
und Religion“ aufzuzeigen.
Hier bedürfe es der Selbstkritik und der Toleranz sowie der „Ehrfurcht vor
dem, was dem anderen heilig ist“, so der Heilige Vater mit den Worten des Zweiten Vatikanischen Konzils.
Mehr als bloße Entschuldigung
Unterdessen scheint sich die Aufregung um das Zitat eines byzantinischen
Kaisers aus dem 14. Jahrhundert zu legen.
Der sunnitische Großmufti von Syrien, Scheich Ahmad Badreddine
Hassoun, erklärte gestern nach einem Gespräch mit dem Apostolischen Nuntius des Landes gegenüber der
italienischen Nachrichtenagentur ‘AsiaNews’, daß die Klarstellungen des Papstes „mehr als eine bloße
Entschuldigung“ gewesen seien.
Der Großmufi bewertete sie als „ein großes Zeichen des Respekts gegenüber
der islamischen Welt“.
Emotionen oder vernünftiger Dialog?
Ein Kommentator unterstrich in der rechtsgerichteten
und islamfeindlichen US-Tageszeitung ‘Wall Street Journal’, daß es sich bei der Diskussion um die Papstäußerungen
nicht um die übliche interreligiöse Wohlfühl-Runde handle.
Es gehe um einen Dialog mit einer Bedingung:
Daß jeder am Tisch die Unvernünftigkeit von religiös motivierter Gewalt einsehe.
Durch ihre Reaktion
auf die Papstrede hätten manche muslimische Führer gezeigt, daß sie noch nicht so weit seien:
„Am
Tag, an dem die Moslems den islamischen Terror mit dem gleichen Nachdruck verurteilen wie die Kritik am
Islam, kann ein Versuch zum Dialog und zur Verbesserung der Beziehungen zwischen der westlichen und der
islamischen Welt beginnen.“
In einem Interview der ‘Neuen Zürcher Zeitung’ mit dem schweizerischen Bundesrat
Pascal Couchepin vom 17. September erklärte der Politiker, daß er die gegenwärtige Islam-Debatte für
„dringend nötig“ halte.
Wer sich ihr verweigere, reduziere die Religion auf Emotionen: „Und dann sitzen
am Schluß Pfarrer, Imame und buddhistische Mönche im Kreis am Lagerfeuer, spielen Gitarre und singen
gemeinsam Lieder. Das kann es ja nicht sein – für mich jedenfalls ist das nicht der Zweck der Religion.“
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133 Lesermeinungen
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#136 Stephanus 21:40:13 | Dienstag, 26. September 2006
sie beten den alleinigen gott an, sollte benedikt das gesagt haben??? aber zuerst eine anmerkung zu einigen
schreiben in dieser runde: ich erinnere mich nur zu gerne an den spruch: wer nach allen seiten hin offen
ist, kann nicht ganz dicht sein. aber die sache ist einfach zu ernst, als daß jetzt weitergeschmunzelt
werden dürfte: lassen wir die letzten ca. 1300 jahre mal vorübergleiten, da wurde der islam immer als
bedrohung empfunden, ganze völkerschlachten wurden deswegen abgehalten. warum??? einfach aus dem jeweiligen
verständnis der zeit heraus, daß der islam wohl im stande war, den christen ihren glauben zu verbieten
und ihnen einen falschen glauben, einen irrglauben aufzuzwingen, einen glauben mit dem man seine seele
nicht für die ewigkeit retten konnte, denn jesus hatte ja gesagt, keiner kommt zum vater, als durch mich.
und wenn er das gesagt hat, dann gibt es keinen anderen weg, keinen über mohamed, keinen über budda
usw. daher auch die lehre der kirche die ja jesu lehre darstellt: ausserhalb der kirche kein heil und:
nur als katholik kann ich in dem himmel kommen. nicht als moslem, nicht als jude usw. wenn muslime, juden,
protestanten usw in den himmel kommen, dann trotzdem, weil sie z.b. die begierdetaufe erhalten haben.
das müßte auch unser papst benedikt wissen. beruhigen ist das eine, die wahrheit klar herausstellen,
gelegen oder ungelegen, daß ist das andere:warum soll ich katholisch leben, wenn es protestanisch doch
soviel einfacher geht???? benedikt, benedikt, benedikt du verunsicherst mich!!! glauben aber verlangt
sicherheit!!!
#135 Benedikt 16:26:06 | Sonntag, 24. September 2006
@ Perpetua Gucken Sie doch selbst bei google. Ich empfehle die Suchbegriffe Österreich Islam 1912. Hier
ein Ergebnis: www.welt.de/…04/11/23/364216.html
@ DDL Anmerkung: Man muss in der Tat konstatieren, dass der Papst heutzutage einen eher mäßigenden Einfluss
ausübt, was in einer globeln Welt voller Interessengegensätze und kultureller Vielfalt in und außerhalb
der Kirche sicherlich nicht schädlich ist. Religiöse Großgruppen, denen ein allgemein anerkanntes,
integrierendes Oberhaupt fehlt, neigen tendenziell zu Sektierertum, Gewalt und Fundamentalismus.
#133 deusexmachina 05:03:47 | Samstag, 23. September 2006
@Christian Hüller „Aha, auch Sie einer von denen, die glauben, dass der Papst ein Feigling ist.“ Das
entnehmen Sie… woraus? Ich denke eher, dass es bis zu einem gewissen Grad die Verpflichtung seines Amtes
ist, es insofern „jedem recht zu machen“, als der Papst einerseits selbstverständlich seinen Schäfchen
ein guter Hirte sein soll, andererseits als oberster Repräsentant seiner Kirche wesentlich für ein gedeihliches
Verhältnis zu allen anderen Religionen verantwortlich zeichnet. Daraus ergibt sich zwanglos eine innere
Spannung mindestens bei jenen, die ihre eigene Religiösität geradezu über das „anders als die anderen
sein“ definieren (diese Fraktion ist ja speziell auf dieser Website hier besonders stark vertreten). „Feige“
nenne ich Benedikt XVI. sicher nicht, warum sollte ich? Er unterliegt eben Zwängen – Zwängen, die er
bei seiner naiven (in diplomatischer Hinsicht) Rede in der Uni schlicht übersehen oder unterschätzt
zu haben scheint. Gerade bei Benedikt nehme ich die Anerkennung des Islams (in Maßen, natürlich) durchaus
ernst. Aber er kann eben nur bis zu einer bestimmten Grenze gehen, jenseits derer er die Frage provoziert,
wo denn dann noch der Überlegenheits- und gar Alleinseligmachungsanspruch der RKK kommen sollte. Und
lange VOR Erreichen dieser Grenze wird ihm aus den Reihen der Ultrakatholen bereits das beliebte „Anathema!“
nachgeschrien. Konflikte zu vermeiden, KANN feige sein. Oder vorsichtig. Oder auch weise.
#132 laikos 01:16:55 | Samstag, 23. September 2006
Zu wem die wohl beten Nur weil sie an einen Einzigen Gott glauben heißt das noch nicht daß Ihnen Gott
auch zuhöhrt. Daher die meisten nicht getauft sind sind Ihre Gebete Wirkungslos oder im schlimmsten Fall
beten sie für die Konkurenz von Gott.
@ DDL „Wer es jedem recht machen will, macht es keinem recht.“ Aha, auch Sie einer von denen, die glauben,
dass der Papst ein Feigling ist. Ne, so einfach ist’s wohl nicht. Es gibt Gemeinsamkeiten zwischen Judentum
und Islam, die im beiderseitigen Gottesbild begründet liegen. Die islamische Gottessicht ist also auch
aus christlicher Sicht nicht völlig falsch und unzulässig, was eine pauschale Ablehnung des Islam durch
den Papst per se ausschließt. Sie dürfen es mir glauben: die Anerkennung des Islams seitens des Papstes
ist ungeheuchelt und kein spitzfindiger Akt des bloßen Wogenglättens.
@Benedikt – Das Gefühl habe ich allerdings langsam auch Sie eiern da herum und bestehen darauf, dass
die Frage, wer „Recht“ hätte, in diesem Disput gar keine Rolle gespielt hätte. Ich setze dagegen, dass
nur und einzig diese Frage, das Beharren auf der eigenen Richtigkeit bei gleichzeitiger Nichtakzeptanz
auch nur der Möglichkeit, dass wer anderes Recht haben könnte, der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte
ist. Mensch, Benedikt, Sie sind doch nicht dumm! Sie wissen doch ganz genau, dass die fanatischeren Religionsanhänger
aller Richtungen stets darauf lauern, dass irgendwer von den „anderen“ etwas sagen könnte, das man triumphierend
als „HA! Sie geben es endlich zu! Wir haben DOCH Recht! Bekehrt Euch!“ verkaufen kann. Erleben wir doch
hier auf kreuz.net nahezu täglich, oder? Und darum geht’s. Und eigentlich NUR darum. Der Papst hat ‘was
gesagt, was in muslimischen Ohren ‘rüberkam als „Der Islam ist gewalttätiger Bockmist und überhaupt
ganz falsch!“. Dann ruderte er angesichts der Empörungen zurück und hat jetzt etwas gesagt, das vermutlich
die Fundis beider Seiten entsetzt: Die Muslims werden merken, dass er an sich nur die Beschreibung Allahs
verwendet hat (genausogut hätte er in Richtung der alten Ägypter von dem „einen Gott“ Aton reden können,
was natürlich nicht den Hauch einer Anerkennung dessen beinhaltet). Den christlichen Fundis geht schon
das zu weit, sie sehen sich zu ihrer Empörung mit den Muslimen irgendwie auf eine Stufe gestellt. Wer
es jedem recht machen will, macht es keinem recht.
#125 Benedikt 11:44:42 | Freitag, 22. September 2006
@ DDL Es ist einfach sinnlos @ Leverkuehn Monophysiten, Nestorianer etc. haben jedenfalls nach katholischer
Meinung eine falsche Vorstellung von Gott. Dass beiden Gottebilder aber Ähnlichkeiten kann kaum bezweifelt
werden.
@Benedikt Es gibt gar keinen wirklichen „Erklärungsbedarf“. Und zwar in erster Linie deshalb, weil ja
eh’ niemand „erklären“ kann, sondern bestenfalls sein theologisches Luftschloss erläutern kann, und
zweitens, weil es niemanden gibt, der es erklärt haben will. Die einzigen, die „Erklärungsbedarf“ sehen
könnten, sind diejenigen, die sich derselben Religionsgemeinschaft angehörig fühlen, die aufgewachsen
sind in der festen Überzeugung, im Recht zu sein (und zwar EXKLUSIV) im Recht, und die nun auf einmal
mit einer Aussage ihres Anführers konfrontiert werden, welche die anderen – aus rein diplomatischen Gründen –
nicht hinreichend genug alls irrend bezeichnet. Um es einmal beim Namen zu nennen: Die RKK ist die RKK,
weil sie grundsätzlich alle anderen Religionen als mehr oder weniger falsch betrachtet. Wie deutlich
man das sagt, hängt lediglich von diplomatischen Erwägungen und der gerade aktuellen Laune des Sprechers
ab. Dasselbe gilt für den Islam. Beide kennen eine Art von „geduldeten Ausnahmen“, also Religionen, auf
die man halbwegs milde herablächelt, die man aber nichtsdestotrotz für in wesentlichen Aspekten falsch
hält. Was also möchten Sie „erklärt“ haben? Dass der Papst kein Interesse an religiösen Unruhen wg.
eines sowohl ungeschickten als auch missverstandenen Zitats hat? Oder die Quadratur des Kreises, wie man
andere als irrgläubig bezeichnen und behandeln kann, ohne sie zu beleidigen und vor den Kopf zu stoßen?
@ Benedikt Oder ins Beispiel übersetzt: Wenn das Christentum sagt, Gott sei dreifaltig und der Islam
sagt, Gott sei nicht dreifaltig, das Christentum nun aber dennoch sagt, der Gott sei der gleiche…ist
es wirklich so schwer, hieraus einigen Erklärungsbedarf abzuleiten? Nö, aber dafür sind doch Sie zuständig.
Sie sind doch der Christ! Oder nicht? Haben Sie keinen Erklärungsbedarf gegenüber den Juden oder den
Monophysiten oder den Nestorianern? Ich geh jetzt schlafen! Gute Nacht!
#122 Benedikt 02:05:37 | Freitag, 22. September 2006
@ A. Leverkuehn Wenn ich das jetzt richtig verfolgt habe, dann leugnen Sie doch soweit ich das sehe, daß
es sich im Islam um denselben Gott handelt wie im Christentum. Richtig? Nette Gegenfrage, aber Sie erlauben,
dass ich nochmal meine Frage wiederhole? Wie kommen Sie darauf, dass ich eine „chronische Abneigung“ gegen
den Islam hätte? Es ist wohl kaum so, dass die Ablehnung des islamischen Gottesbildes eine „chronische
Abneigung“ bedeutet. Da stellt sich mir einfach die Frage woran Sie das festmachen wollen. Ich habe es
gegenüber DDL schon erwähnt, nun auch gerne nochmal für Sie: Die Frage danach, wer „Recht“ hat, wurde
hier gar nicht aufgeworfen. Es geht schlicht und einfach darum, dass es einer Erklärung bedarf, wenn
Religionsgemeinschaft A erklärt, Religionsgemeinschaft B bete denselben Gott an, obwohl zwischen dem
Gottesbild von A und B erhebliche Unterschiede existieren. Ob A oder B Recht hat ist dabei völlig irrelevant,
es geht lediglich darum, wie sich die Hypthese vom gleichen Gott angesichts der bekannten Unterschiede
in den jeweiligen Auffassungen halten lässt. Oder ins Beispiel übersetzt: Wenn das Christentum sagt,
Gott sei dreifaltig und der Islam sagt, Gott sei nicht dreifaltig, das Christentum nun aber dennoch sagt,
der Gott sei der gleiche…ist es wirklich so schwer, hieraus einigen Erklärungsbedarf abzuleiten?
@ Benedikt Wenn ich das jetzt richtig verfolgt habe, dann leugnen Sie doch soweit ich das sehe, daß es
sich im Islam um denselben Gott handelt wie im Christentum. Richtig? Da stellt sich mir einfach die Frage
woran Sie das festmachen wollen. Die Juden sind auch keine Anhänger der Dreifaltigkeit, mal ganz zu schweigen
vom Rest. Ist das nun ihrer Meinung nach auch ein anderer Gott? Kurz gesagt hat das Judentum mit dem Christentum
den Gott des (von den Christen so bezeichneten) Alten Testaments gemein. Das Trennende ist der Glaube
an Jesus. Die Moslems kennen (ihrer Interpretation nach) sowohl das AT an als auch Jesus, den sie allerdings
anders interpretieren und von dem sie sich auch teilweise andere Legenden berichten als die Christen.
Und? Warum soll der eine Gott christlich sein und der andere nicht? Weil es den Holocaust gab und es nicht
schick ist was gegen die Juden zu sagen? In 200 Jahren erklärt dann ihr Ururenkel daß der jüdische
Gott auch nicht der christliche ist oder wie? Sie wissen sicher auch daß es auch heute noch etliche christliche
Gemeinschaften gibt, die das ein oder andere frühchristliche Konzil ablehnen. Monophysiten, Nestorianer
(falls es die noch gibt), die äthiopischen Christen mit ihrem ganz eigenen Glauben. Ist das dann auch
ein anderer Gott, weil deren Definition ebenfalls falsch ist? DDL hat völlig recht. Ein Dialog auf dieser
Basis, nützt gar nichts. „Wir reden mit euch, aber eins ist klar: ihr seid Götzenanbeter!“ Was soll
das bringen?
#120 Benedikt 23:29:44 | Donnerstag, 21. September 2006
Perpetua …verheimlicht mal wieder die Hälfte. Der Islam ist vom Kaiserreich Österreich-Ungarn bereits
1912 gesetzlich anerkannt und mit den christlichen Kirchen auf eine Stufe gestellt worden. Das Entstehen
von Moscheen ist in so fern logisch, als das heute viele Türken in Europa leben, was früher kaum der
Fall war. Da der Islam hier in der Minderheit ist, ist er auch vergleichsweise diplomatisch. Wo er in
der Mehrheit ist, ist dies allerdings nicht mehr der Fall.
#119 Perpetua 23:24:59 | Donnerstag, 21. September 2006
Wer steuert den Islam? Im gesamten christlichen Abendland gab es bis in die sechziger Jahre unseres Jahrhunderts
so gut wie keine Moscheen. Heute existieren allein in Deutschland mehrere tausend islamische „Gotteshäuser“
bzw. „Gebetsstätten“; – mit rapide steigender Tendenz. Eine eigene Leistung des Islam? Mitnichten! Der
Islam ist nie eine Religion des toleranten Dialogs, sondern allezeit von fanatischem Eifer zur Missionierung
„mit Feuer und Schwert“ beseelt gewesen. Dennoch sind seine Spitzenvertreter heute vielhundertfach in
den ökumenischen „Dialog der großen Weltreligionen“ eingebunden. Eine radikale Wandlung des Islam? Mitnichten!
Beide paradoxe Phänomene sind vielmehr Ausdruck einer immer stärkeren, heimlichen Fremdsteuerung des
Islam, gegen die sich seine „fundamentalistischen“ Anhänger vergebens aufzubäumen versuchen. Die vorliegende
Studie widmet sich der Erhellung dieses außerordentlich wichtigen, von den meisten Anti-Islamisten jedoch
ängstlich gemiedenen Aspekts der gegenwärtigen Islamisierung Europas.
#118 Benedikt 16:19:40 | Donnerstag, 21. September 2006
@ DDL Über allem Gesagten steht: Ihr habt Unrecht, weil wir Recht haben (müssen). Hinweis #989310: Darum
geht es hier nicht. @ Leverkuehn Sie scheinen wirklich eine chronische Abneigung gegenüber einem Dialog
mit dem Islam zu haben. Das schließen Sie woraus? Was genau sollte man denn Ihrer Ansicht nach tun? Sich
die Köpfe einschlagen? Ich wüsste nicht, das es hier um so etwas gegangen wäre. Ich habe übrigens
schon früh angemerkt, dass die beruhigenden Wort von Benedikt XVI. besser sind als Gewalt. Die Sache
mit der Dreifaltigkeit könnte man mit einem Minimum an gutem Willen auch wesentlich geschickter lösen!
Und das wissen Sie auch! Nämlich? Mit einem bißchen guten Willen kann man es auch so hin biegen, daß
aus drei eins wird oder aus eins fünf oder sechs! Und letztlich wissen Sie das! Ihnen fehlt offensichtlich
jedes Verständnis, was Glauben oder Religion bedeutet. Wenn man an einen Gott glaubt oder meinetwegen
an 893.742 Götter, so kann man das eben nicht einfach umändern wie einen Paragraphen des Einkommenssteuergesetzes.
Dass man sich deshalb zwangsläufig die Köpfe einschlägt, weswegen eine Einigung besser wäre ist vollkommen
absurd. Die ganze Welt besteht aus Gegensätzen, nur für ganz wenige schlagen sich Leute die Köpfe ein.
Und dafür zu sorgen, dass die Religionen trotz ihrer Gegensätze nicht mehr gehören, dass ist das Ziel.
Nicht irgendwelche verlogenen Kompromisse, die in Wirklichkeit nur Show sind. Glauben Sie mir, das geht.
#117 DieFidele 11:17:41 | Donnerstag, 21. September 2006
Douglas Adams Nun, ich habe mir gestern noch die Mühe gemacht und ein bißchen gestöbert. Bei Wikipedia
z.B. bin ich fündig geworden. Ich habe auch ein Foto von Douglas Adams gesehen, wirkt auf mich wirklich
sehr sympatisch. Leider ist er ja schon früh verstorben. Gott hab ihn selig.
#115 deusexmachina 10:11:26 | Donnerstag, 21. September 2006
@DieFidele Jetzt kann ich doch nicht widerstehen, schließlich ist Adamas mein absoluter Lieblingsautor:
Die Geschichte um die „42“ ist ein Gleichnis. Übrigens eines, das Ihnen gefallen könnte. In dem Buch
stellen sich die Menschen – wie alle Menschen – „die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen
Rest“. Und da sie nicht so richtig dahinter kommen, entwickeln sie den gewaltigsten Computer des Universums.
Der rechnet viele hunderttausend Jahre (inzwischen hat sich um ihn ein Kult gebildet), um dann eines Tages
als heißersehnte Antwort auszuspucken: „42“. Die Menschen sind natürlich ziemlich wütend, bis der Computer
ihnen erklärt, dass die Antwort schon richtig sei – nur wüssten sie eben die exakt passende Frage noch
nicht. Diese zu finden, bräuchte es aber einen viel gewaltigeren Computer als ihn, der Millionen Jahre
rechnen würde – und er entwirft ihn. Dieser Computer wird von seinen Bewohnern (die nichts von der Funktion
ihrer Heimat wissen) „Erde“ genannt… Nach vielen Zwischenfällen (u.a. die Sprengung der Erde aufgrund
des Baus einer intergalaktischen Umgehungsstraße) wird die Frage endlich verlautbart – und sie ist kurz,
prägnant und vor allem ganz einfach mathematisch falsch. Ich bin sicher, über den tieferen Sinn dieser
Story müssten eigentlich auch Sie schmunzeln können – den kann man nämlich weitgehend ungeachtet eines
religiösen Bekenntnisses erfassen. Außerdem endet diese Geschichte im 4. Buch einer fünfbändigen Trilogie
:O)
#114 Stefan Fischer 10:03:30 | Donnerstag, 21. September 2006
Ein Jahrhundertschlag von Papst Benedikt XVI. Teil III Papst Benedikt hat mit diesen brillianten, theologischen
Hieben den bisher wild wuchernden und Blut befleckten Weltreligionenacker so kurz gemäht, daß nun die
verschiedenen, religiösen Saatmänner (Religionsoberhäupter/Lehrer) einander unausweichlich begegnen
werden. Jede unvernünftige Handlung oder ein Rückfall in archaische Blutschulden werden nun künftig
empfindlich mit Argusaugen von der Weltöffentichkeit beobachtet. Das ist für den Islam und das Judentum
eine echte Herausforderung und ein gewaltiger Zug an ihre kriegslüsternen Kandaren. Damit erzwingt nun
Benedikt XVI. die Vernunft-Pflege aller religiösen Saaten im 21. Jahrhundert. Die Pflege dieser Saaten
erfordern wissende Gärtner, sonst werden sie eingehen. Das Christentum der Wohlstandsländer braucht
wieder den Blick zu Gott, das einfache religiöse 1x1 des Betens, wie der Papst es den Deutschen empfohlen
hatte, erst dann sind wir in der Lage unsere Frucht einzuholen und vieleicht den anderen Saatmännern
und Gärtnern zu helfen (Mission). Die Schärfe der Entscheidung zwischen Vernunft, ernstlicher Gottesgläubigkeit
und Gewalt hat der Papst der Welt nun glücklich bereitet. Beten wir für weiteres,glückliches und segensreiches
Gelingen und den Weltfrieden. Betet wir also nach der Botschaft von Fatima.
Bendikt XVI ja, der Heilige Vater und ich haben einen gemeinsamen Traum, der Rabbiner, der Imam, der Bischof
alle sitzen gemeinsam um den Altar und beten zu Allah, beten zu Jahwe, beten zu Gott. Dann fängt Frieden
an, Frieden unter den Religionen, die schon genug für Unfriede gesorgt haben, dann beginnt, das Paradies
schon in diesem Leben, dass sich dann fort setzt im ewigen Leben. alle, die wollen werden einmal im Reich
Gottes sein, egal, wie jemand den Namen Gottes ausgesprochen hat. :(3 (Nur schade, dass es kein Symbol
der Taube gibt, die für Frieden stehen würde, aber die Rose ist auch ein sehr schönes Symbol, ein Symbol
für die Liebe, die für alle Menschen oberste Priorität haben sollte, wenn sie miteinander zurecht kommen
wollen. In diesem Sinn sollten alle froh sein, dass der Bischof von Rom Schritte wagt, die kein Politiker,
kein Kirchenführer vor ihm getan hat.
#112 deusexmachina 09:46:40 | Donnerstag, 21. September 2006
So langsam nervt das Thema Der Papst hat einen gelehrten Vortrag gehalten, der von genau den Leuten aufgeschnappt
wurde, für die er nicht bestimmt war und genau so aufgefasst wurde, wie er nicht gemeint war, und das
natürlich von Leuten, die danach lechzen, sich beleidigt fühlen zu können, um dann so richtig aufzutrumpfen,
als wollten sie alles das bestätigen, was der Papst da gesagt hat. Andersrum muss man sagen, dass Benedikt
XVI ein zu kluger Mann ist, wenn gleich diplomatisch nicht eben ein As, sondern eher der Gelehrtentyp,
als dass ihm so etwas hätte passieren dürfen. Er ist lange genug auf dieser Welt und weiß Gott erfahren
genug. Aber halt doch eher im Disput statt auf dem diplomatischen Parkett. Ja, hat der Mann denn keine
Berater? Jedenfalls besteht weder ein Anlass, jetzt den Rundumschlag gegen die bösen Moslems zu starten,
noch zu einem großen Halali auf irgendeinen Ketzerpapst. Alles Quatsch. Ach ja, apropos Quatsch: Gehn’s,
Lingen, wenn Sie „extreme Atheisten“ und Agnostiker durcheinanderwirbeln, dann sind Sie ja noch viel ignoranter
als Ihre Anmerkungen in Sachen „Hitchhiker“ vermuten ließen. Ich muss allerdings zugeben, dass Sie –
nach allem, was ich von Ihnen so bislang zu lesen das schwindelige Vergnügen hatte, sie der erste Pater
sind, bei dem mich das Gefühl beschleicht, mehr vom Theologie zu verstehen als er. Und das will was heißen,
Donnerknispel! Aber machen Sie sich nichts draus – bekanntlich sind Sie ja der EINZIGE ECHTE katholische
Geistliche. Cranivakantist?
#111 DieFidele 09:37:03 | Donnerstag, 21. September 2006
Frage und Antwort – einmal kompliziert :) Antwort 42 gibt mir Rätsel auf… Ist das die falsche Antwort
auf die richtige Frage oder die nichtssagende Antwort auf die klare Anfrage oder die einfache Antwort
auf die alles Entscheidende Sinnfrage oder die unaussprechliche Antwort zur doch ausgesprochenen Frage
die spottbeladene Antwort auf die simple Frage nach dem Glaubensbekenntnis?? Ich möchte es nicht lösen,
da ist mir die Zeit zu schade. Schönen Tag wünsche ich noch
@ Benedikt Sie scheinen wirklich eine chronische Abneigung gegenüber einem Dialog mit dem Islam zu haben.
Was genau sollte man denn Ihrer Ansicht nach tun? Sich die Köpfe einschlagen? Es erscheint mir ehrlich
gesagt etwas befremdlich, was Sie hier für ein Trara wegen einer reinen Wortklauberei veranstalten. Die
Sache mit der Dreifaltigkeit könnte man mit einem Minimum an gutem Willen auch wesentlich geschickter
lösen! Und das wissen Sie auch! Mir scheint nur, daß Ihre Abneigung gegenüber dem Islam so ausgeprägt
ist, daß Sie an einem Wohlwollen gar kein Interesse haben! Sie wissen sehr wohl, daß es sich hier nur
um Spiegelfechterei und reines Wörter-Monopoly handelt. Man kann alles beliebig definieren und alles
von allem nach belieben abhängig machen. Von daher sind Ihre Argumente keine Argumente, weil sie nicht
von realen Begebenheiten abhängig gemacht werden können. Ob Gott nun drei ist oder eins, das ist reine
Wortklauberei und reine Definitionssache. Mit einem bißchen guten Willen kann man es auch so hin biegen,
daß aus drei eins wird oder aus eins fünf oder sechs! Und letztlich wissen Sie das! Es geht hier also
nicht um das Wesen Gottes (das ist reine Definitionssache!), sondern um den guten Willen aller Beteiligter!
Und da hapert es bei Ihnen! Ich sage Ihnen ehrlich: ich persönlich habe keine Lust auf einen Religionskrieg
nur weil solche Traumtänzer wie Sie einer sind sich nicht mit anderen Phantasten über das Wesen ihrer
Wahnvorstellungen einigen können!
#108 Pater Lingen 22:59:24 | Mittwoch, 20. September 2006
»Dazu ist zu sagen daß „ der alleinige Gott „ die Übersetzung für Allah ist.« Auch damit lässt sich
Ratzingers Treiben nicht rechtfertigen. Der „Gott“ der V2ler ist eben *NICHT* der wahre Gott: »Muhammed.
In dieser Epoche [7. Jh.] erwuchs der Kirche im Innern Arabiens ein neuer Feind. Getäuscht durch seine
eigenen Einbildungen, oder wie Andere mit mehr Grund annehmen, ein bewußter Betrüger, gab Muhammed sich
für einen Propheten aus. […] Aber in Wirklichkeit läßt sich seine ganze Religion, sowie seine Politik,
auf diese Formel zurückführen: „Genieße, oder stirb.“ Die Verheißung und Erlaubniß aller sinnlichen
Lüste, die Androhung des Todes gegen Jeden, der sich diesem schändlichen Joche nicht beugt, das ist
das Geheimniß der Erfolge Muhammed’s und des Muhammedanismus.« Noch mehr kirchliche Zitate hier: www.kirchenlehre.com/islam01.htm
Nochmals zu „42“: Während meiner Schulzeit (also vor 1986) habe ich mal eine TV-Serie vom „Anhalter“
gesehen, und zugegebenermaßen habe ich hier aus dem Kopf zitiert. Okay, der zweite Mulitplikator war
dann eben nicht 7, sondern 9. Meine Kernaussage ist aber vollkommen richtig: 42 ist das Schlagwort der
Ignoranten und Agnostiker, und wie DDL selbst offen zugibt, war Adams ein bekennender extremistischer
Ignorant, i.e. ein „radikaler Atheist“, cf. das Dogma von der natürlichen Gotteserkenntnis.
#107 Bruder Theophil 22:55:55 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Bernardin Ein Kreuz neben Ihrem Namen. Unglaublich. Wo Sie doch die Toleranz in Person sind. Ich werde
Ihre gefühlvollen und durchdachten Beiträge in diesem Forum vermissen.
#106 Ansgar 22:34:03 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Gelasius Hervorragend, danke! Ich (und viele konservative Katholiken mit mir) beobachten sehr genau,
wer wie nach der Regensburger Vorlesung reagiert. Auch in diesem Anmerkungskatalog. Aufschlußreich. Die,
die sich hier Katholiken nennen und jetzt auf den Papst einschlagen, sind etweder böswillig, protestantisch
oder haben beschränkte zerebrale Möglichkeiten. Die öffentlichen Äußerungen der Spitzen des Islam
geben traurige Gewißheit, daß die große Tradition von Avarröes und Avicenna von dummen und ungebildeten
Kameltreibern abgelöst wurde. Der gedankliche Entwurf unseres Heiligen Vaters in der Vorlesung ist hingegen
voller Kühnheit, Vision und Weisheit. Nur: Vielleicht zu klug für diese Welt.
#105 Bernardin † 22:22:04 | Mittwoch, 20. September 2006
GELASIUS Auch für Sie gilt: „Nicht austreten, sondern auftreten!“ Ja, verabschieden Sie sich bitte nicht,
bleiben Sie! Treten Sie auf, diese Typen brauchen das!
#103 gelasius 22:11:00 | Mittwoch, 20. September 2006
credo : wir beten … Danke für Ihre Frage. Habe den Originaltext auf der Vatikanseite und bei Radio
Vatikan nachgelesen : Nein, das hat er nicht gesagt. Er sagte wörtlich : …mein tiefer Respekt für
die großen Religionen…für die Moslems, die den „ alleinigen Gott“ anbeten und mit denen wir aufgefordert
sind … einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und
nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen… Dazu ist zu sagen daß „ der alleinige
Gott „ die Übersetzung für Allah ist. Er hat also gesagt, die Moslems, die Allah anbeten. Daß hier ,
in einem angeblich so katholischen Forum eine wohl absichtliche Verdrehung , ja Fälschung der Papstworte –
in brüderlicher Eintracht der Vorgehensweise mit den islamistischen Fundamentalisten- dazu benutzt wird,
kübelweise Pöbeleien und schwachsinnige Verbalattacken gegen den Papst zu provozieren, ist für mich
Grund, mich für immer zu verabschieden.
#102 Breze 22:08:55 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Bernadin … huih, jetzt bin ich aber froh, ich entschuldige mich noch mal wegen meines Tons gestern
abend, und ich habe damit nicht Sie persönlich gemeint… Aber gut jetzt… Jetzt samma beinand…
#101 Bernardin † 22:02:15 | Mittwoch, 20. September 2006
Ja Frau Breze da haben Sie vollkommen recht! Es ist der pure Schwachsinn, was hier gewisse Typen über
bestimmte Themen schreiben. Da kann es nur einen Heiligen Zorn geben! Diese Ueberheblichkeit und Arroganz
ist mies!
#100 Breze 21:56:25 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Bernadin Okay, ich weiss was Sie meinen… War etwas heftig ausgedrückt, aber die Grundaussage nehme
ich nicht zurück. Es ist wirklich nicht auszuhalten, was hier manchmal zu lesen ist.
@ Bernadin War es das mit dem Betthupferl? Hmmmm… Öhhhh… das war wirklich nicht böse gemeint, und
wenn ich sSe damit geärgert habe, was wirklich nicht meine Absicht war, dann entschuldige ich mich bei
Ihnen… Wusste gar nicht, dass das so dumm ankommen kann, sorry…
Wir beten einen einzigen Gott an Hat Papst Benedikt das nun gesagt oder nicht? Bei Kath.net ist davon
nix zu lesen Kath.net www.kath.net/detail.php?id=14708 LAUDETUR JESUS CHRISTUS
@ Gotthard Ich kenne da einen Spruch: „„Jede Religion ist besser als gar keine““ und Sie kommen mit Sicherheit
nicht in die Hölle, weil Sie einen Moslem zum Abendgebet gebracht haben.
#90 Gotthard 21:12:45 | Mittwoch, 20. September 2006
Respekt Ich habe sehr großen Respekt vor einem guten Bekannten – einem jungen afrikanischen Moslem, der
bei einer Ordensgemeinschaft angestellt ist. Im Ramadan hält er sich strikt an das Fastengebot – zB ohne
zu trinken von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang – 12 Stunden! Und er nimmt es sehr ernst – nennt es:
dass ist Moslem-Charakter! Meine Hochachtung… ich habe ihn schon mehrmal vor der Moschee zum Abendgebet
abgesetzt… bin ich nun auf dem direkten Weg zur Hölle?
#89 wickerl 21:10:42 | Mittwoch, 20. September 2006
Seltsam Das kann nicht stimmen dass Christen und Muslime einen einzigen Gott anbeten, weil Allah nicht
Gott oder Gott Vater sein kann, Jesus sagt „ Dass wer den Vater nicht hat den Sohn nicht hat und umgekehrt“
Ich halte den Weg von Papst Benedikt für sehr gefährlich zuerst liefert er Präsident Bush einen Steilvorlage
für einen Iranfeldzug mit seinen Regensburger Erklärungen und dann meint er wieder dass derselbe Gott
von Christen und Moslems angebetet wird. Auch das großartige gemeinsame Erbe mit den Juden das er immer
wieder betont kann aus dem Neuen Testament nur gegenteilig herausgelesen werden, die nicht zur Hochzeit
erschienen Gäste erleben eine völlige Abkehr auch diejenigen die den Erben umbringen haben umfassende
Reaktionen zu erleben und auch bei Ezechiel steht dass die Israeliten dereinst nur zurückkehren werden
weil Gott um seinen eigenen heiligen Namen leid ist der in der Fremde entweiht wurde.
@Diverse @Benedikt Sie verstehen nicht. Ich habe angemerkt, warum ich das hohe Wort vom „Dialog“ für
reine Fassadenmalerei halte. Sie haben mir im Prinzip sogar zugestimmt, haben deutlich gemacht, warum
die RKK gar nicht anders kann als auf dem zu beharren, für dass es so wenig Belege gibt wie für die
Gegenposition. Über allem Gesagten steht: Ihr habt Unrecht, weil wir Recht haben (müssen). Verraten
Sie mir, worin konkret Sie da Potenzial für einen „Dialog“ sehen? Worüber soll man denn reden? Über
das schöne Wetter? @Lingen Der Ignorant ist wohl eher der, der sich schlau gibt und mit Erläuterungen
um sich wirft… um dann prompt die alles entscheidende Frage falsch anzugeben. Sie war explizit NICHT
„Wieviel ist 6 * 7?“. Das genau ist der Witz, schlagen Sie’s nach. Apropos „Ignorant“: Adams selbst nannte
sich einen „radikalen Atheisten“ und explizit keinen Agnostiker. Sie haben nichts verstanden von Adams,
stimmt’s? Hinter dem griffigen „42“ steht sehr, sehr viel mehr, noch dazu umkleidet von diversen Schichten
Humor, der Ihnen vermutlich nicht sehr zugänglich ist. @Die Fidele Douglas Adams – der Autor von „The
Hitchhiker’s Guide to the Universe“ – war m.E. einer der größten Philosophen und Menschenkenner des
20. Jahrhunderts. Lesen Sie ihn ‘mal. Man kann ihn auch abseits des Themas „Religion“ genießen, im Ernst.
Wobei seine späteren Bücher deutlich die besseren sind, die ersten wirken teilweise klamaukig (sind
aber dennoch genial).
#87 laikos 20:45:40 | Mittwoch, 20. September 2006
Feigling Wie kann man tiefen Respekt vor den feindlich gesinnten Religionen haben? Entweder werden die
Islamisten Christen oder sie sind richtung Hölle unterwegs !!!
#86 Pater Lingen 20:16:08 | Mittwoch, 20. September 2006
@ die Fidele: 42 ist die Antwort auf die Frage aller Fragen nach dem Universum und allen – jedenfalls
in der „Satire“ „Per Anhalter durch die Galaxis“. Diese alles entscheidende Frage lautet: „Was erhält
man, wenn man sechs mit sieben multipliziert?“ Anders gesagt: „42“ ist das Schlagwort der Agnostiker und
Ignoranten. Zum eigentlichen Thema: Mich überrascht dieses Bekenntnis von Ratzinger nicht. In gewisser
Weise hat Ratzinger ja auch Recht: Sein Glaube weist frappante Ähnlichkeiten zum Islam aufweisen.
#85 DieFidele 18:59:54 | Mittwoch, 20. September 2006
42? … DDL: 42? Ich rate … Sie sind 42 und wissen bis heute nicht, was bzw. wem Sie glauben sollen.
Es ist eh schwer, so richtig bewußt habe ich auch erst spät geglaubt, nach 20. Dank sei Gott dafür,
denn der Glaube ist ein Gnadengeschenk, das ich in größter Dankbarkeit annehme. Ich bin aus Gott. –
1 Joh. 4,6 Auf daß Gott mich nie verlassen möge. :(3
#84 Benedikt 18:23:02 | Mittwoch, 20. September 2006
@ DDL Ich habe nun wirklich oft genug gesagt, dass diese Frage keine Frage der Wahrheiten der Religionen
sind, sondern eine rein logische, die sich abseits theologischer Fragen nicht anders darstellen würde.
Wenn Sie nicht bereit sind, für dieses eine Mal davon abzukommen, hier wieder die Gottesfrage zu thematisieren,
dann macht es keinen Sinn, weiter darüber zu reden. Tut mir leid.
@Benedikt – Herumeierei „so geht das nur, indem jemand darauf abstellt, dass die Vorstellung des anderen
defizitär sei“ Korrekt soweit. Wobei das natürlich beide Seiten voneinander tun. Ihr Fehler liegt hier:
„Behaupten muss man da nichts mehr – es lässt sich einfach nicht anders darstellen.“ Genau diese „Darstellung“
eben ist doch die Behauptung; mehr kann sie nicht sein, denn mindestens eine von beiden Seiten irrt (ich
persönlich denke ja: beide, aber egal in diesem Kontext), stellt also etwas dar, was nicht der Realität
entspricht, es MUSS also eine „Behauptung“ sein. Wobei das alles ja sowieso nur Behauptungen sind, da
wir uns ja alle einig sind dahingehend, dass es keinen stichhaltigen Gottesbeweis gibt – nicht einmal
dafür, dass er existiert, und erst recht nicht dafür, in welcher Geschmacksrichtung oder Vielfalt eigentlich.
Also: Ihre „Darstellung“ ist sowieso nichts als eine Behauptung. Mindestens eine der beiden Parteien behauptet
zwangsläufig, und mangels Beweismaterial muss man das wohl von beiden sagen. Ist es Ihnen wirklich so
eklig, einzugestehen, dass das alles letztendlich nur Behauptungen sind? @Bonaventura Das mit den Behauptungen
trifft auf Ihr „von Gott her“ genauso zu – wie Sie wissen, gibt es einige, die das Gegenteil behaupten,
und Sie können Ihr’s so wenig beweisen wie die. Behauptungen allerorten, keine Belege – die Welt der
Religion :O) @DieFidele 42
#82 DieFidele 18:02:44 | Mittwoch, 20. September 2006
Glaubensbekenntnis DDL: Ich sehe keinen Sinn in einer Debatte mit Ihnen über Gott. Was mich mehr interessiert
ist Ihr Glaubensbekenntnis. Unser Glaubensbekenntnis, das Katholische ist Ihnen ja wohl bekannt. Es umfasst
den Beginn der Zeit bis zum Ende, den Sinn des Lebens. Woran glauben Sie?
#81 Benedikt 17:54:35 | Mittwoch, 20. September 2006
@ DDL Letzter Versuch Wenn jemand glaubt, dass Gott sich so darstellt: (X-X-X) und ein anderer dagegen
hält, es sei nur so: (X), jemand aber nun sagt, dass beide den gleichen Gott hätten, so geht das nur,
indem jemand darauf abstellt, dass die Vorstellung des anderen defizitär sei. Ansonsten geht (X-X-X)
mit (X) nicht zusammen. Behaupten muss man da nichts mehr – es lässt sich einfach nicht anders darstellen.
Es geht auch nicht darum, wer nun mehr recht hat, sondern allein um die Frage, ob man behaupten kann,
das Gottverständnis sei das gleiche, und zwar auf rein vergleichender Ebene. Das ganze hat nicht mal
viel mit Theologie zu tun. @ Bonaventura: Sekunde.
#80 DieFidele 17:51:00 | Mittwoch, 20. September 2006
Ich fürchte jetzt kommen’s wieder und behaupten, der Papst wäre ein bekennender Muslim, weil er die
Unterschiede zu wenig deutlich zum Ausdruck gebracht hat …
@DieFidele Ja, das sehe ich ähnlich. Wobei natürlich der Teufel im Detail steckt, denn wenn die Gottesbilder
weit genug voneinander abweichen, kann man dann überhaupt noch sagen, dass derselbe Gott wenigstens gemeint
ist? Grundsätzlich denkbar wäre zudem, dass derselbe sich verschiedenen menschen sehr unterschiedlich
offenbart hätte – es hat ja schon solche Ansätze gegeben, aber letzendlich öffnet man damit natürlich
der Beliebigkeit Tür und Tor, während man (lies: die Religionen und ihre Leithammel) ja darauf bedacht
ist, die eigene Einzigartigkeit und Heilsnotwendigkeit zu betonen. Und wo sollte man auch die Trennlinie
ziehen? Nach dieser Maßgabe wäre Buddha ein Aspekt Gottes so sehr, wie es vielleicht Odin (ach was:
alle Asen und Vanen zusammen!) auch gewesen ist. Man wäre schnell bei einem „JEDER Gott ist DER Gott“.
Das will natürlich niemand, jedenfalls die Religionsmeier nicht, die wollen ja alle, dass ihr (und möglichst
NUR ihr!) Glaube zutrifft. @Benedikt In Sachen Austritt: Das glaube ich Ihnen ja. Ich hatte nur gefragt,
wissen Sie :O) Und ad „verstehen“: Oh doch, ich verstehe: Sie WISSEN, dass (objektiv!) Ihre Sicht nicht
überlegen und die des Islams nicht „defizitär“ ist, aber Sie meinen, es BEHAUPTEN ZU MÜSSEN. Genau
das hatte ich verstanden. Korrekt, Ihre Kirche handelt da folgerichtig – nach der inneren Logik. Dummerweise
basiert die aber auf ziemlich exakt nichts oder jedenfalls auf nicht mehr als die der „Gegenseite“. Man
behauptet eben, weil man RECHT HABEN MUSS.
#77 Unschuld 17:45:21 | Mittwoch, 20. September 2006
Vielleicht hätte Benedikt besser so formuliert: Wir beten einen einzigen Gott an ABER unterscheiden uns
fundamental in der Vorstellung über Gott an sich.
#76 Bonaventura 17:41:21 | Mittwoch, 20. September 2006
@DDL… Zum einen Ja, es werden Bezugspunkte geschaffen, allerdings nicht künstlich sondern ganz real
und von Gott her. Und dann geht es hierbei nicht um die Bestimmung eines Zahlenwertes sondern um das Wesen
von „eins“ und das geht nur über die Bezugspunkte. Unterschiedlich ist nur wie diese Trinität die ihnen
jeder Logiker als zwingend notwendig darlegen wird aufgebaut wird. Aber das würde jetzt zu weit führen.
Hierzu empfehle ich die Aufsätze von Prof. Thomas Stark aus Theologisches und Philosophisches zum Thema
„Gnostisches Denken der Antike“
#75 Romano 17:40:12 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Bonaventura Und aus welcher Quelle haben Sie diesen Quatsch mit der ersten Gottesdienststätte des Adam
??? Ich glaube, das ist weder Quatsch noch sonderlich umstritten. Nur beispielhaft weise ich auf den englischen
Wikipedia-Artikel en.wikipedia.org/wiki/Kaaba zur Kaaba hin. Im übrigen leuchtet mir „Ihre“ Übersetzung
von „Allah“ überhaupt nicht ein: würde sie stimmen, dann könnten arabische Christen den Begriff „Allah“
doch überhaupt nicht verwenden, wenn sie Gott meinen. Sie tun es aber.
#74 Benedikt 17:38:17 | Mittwoch, 20. September 2006
@ DDL Dreifaltigkeit bedeutet kurz gesagt die Einheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Der Sohn ist
eines Wesens mit dem Vater. Somit war auch der Sohn wie der Vater von Anbeginn. Der Sohn wurde Mensch
und blieb dabei wahrer Gott. Der Heilige Geist geht von beiden aus. Er ist der Tröster, der den Gläubigen
gesandt ist. Das ist alles relativ leicht nachzuvollziehen und steht im großen Glaubensbekenntnis drin,
das in jeder Messe gebetet werden sollte, aber meist durch eine verkürzte Version ersetzt wird.
#73 DieFidele 17:34:36 | Mittwoch, 20. September 2006
Gott und Gottesbild klaffen weeeiiit auseinander Wenn die Kirche behauptet, dass Islam und Christentum
den gleichen Gott anbeten, aber gleichzeitig bekannt ist, dass der Islam die Dreifaltigkeit nicht bekennt,
dann muss (!) die Kirche zwangsläufig behaupten, dass das Gottesbild des Islam defizitär ist, denn sie
bekennen den gleichen Gott nicht so, wie das Christentum ihn bekennt, jenes Christentum also, dass zuvor
behauptet hat, der Gott sei derselbe. Wir müssen schon unterscheiden zwischen Gott und Gottesbild. Hier
liegt mMn der Hund begraben.
#72 Sirilo 17:30:31 | Mittwoch, 20. September 2006
Warum nur… …hat der allwissende und allmächtige Gott zugelassen, daß eine so teuflische Religion
wie der Islam entstand? Ein schöner Herzinfarkt genau zu dem Zeitpunkt, als Mohammed glaubte, ihm erschiene
der Erzengel Gabriel – und der Christenheit wäre eine Menge Pein erspart geblieben…
@Bonaventura Öhm… worin genau soll da die „Logik“ sein? Also, zunächst einmal vertreten Sie hier die
einzige Religion, die diese obskure Trinität bislang für notwendig gehalten hat (Triaden gab’s auch
anderswo schon, aber das war ‘was anderes, wie Sie wissen – man hat sich christlicherseits ja immer sehr
bemüht, klarzumachen, dass das eben NICHT dasselbe sei wie etwa im Buddhismus). Ihre „zwingende Erfordernis“
ist keine, jedenfalls für alle anderen nicht. Und dann sehe ich in dem „mathematischen Passus“ keine
Logik, sorry. Vielleicht könnten Sie mir ‘mal die ungefilterte, tatsächlich mathematische Version nennen?
So, wie Sie es darstellen, ergibt es schlicht keinen Sinn: „Eins“, das wird nicht über anderes bestimmt,
sondern ist das Axiom, auf dem der Rest gründet. Vielleicht meinen Sie ja, dass man so etwas wie Bezugspunkte
braucht? Dann wäre die Trinität also ein billiger Trick, um künstlich Bezugspunkte zu schaffen, die
frappanterweise aber „irgendwie doch“ deckungsgleich sind und die ergo „eigentlich“ auch gar keine Bezüge
ermöglichen? Fragen Sie doch einfach ‘mal ‘rum, wer diese Trinitätslehre WIRKLICH verstanden hat: Sie
werden feststellen, dass es sich da verhält wie mit der allgemeinen Relativitätstheorie (so jedenfalls
meine Erfahrung mit katholischen Gesprächspartnern – bestenfalls wird da ‘was Dogmatisches zitiert, aber
den Rest überlässt man „denen, die davon mehr verstehen“. Oder die so tun als ob.). Oder können SIE
sich das alles wirklich VORSTELLEN? Mal ehrlich jetzt?
#70 Beatrix 17:27:18 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Bonaventura Ob und wieweit die uns trennenden Textpassagen im Laufe der Zeit modifiziert werden, kann
ich ganz schlecht prognostizieren. Aber ganz herzlich danken möchte ich Ihnen für diese Zeilen, die
mein Denken 1:1 wiedergeben: Und dafür bin ich auch, für Zeitgemäße Verkündigung nicht Zeitangepaßte
Und man muss eben aufzeigen was Katholisch ist und immer war. Das als Grundlage führt gewuß zum Guten!
:)3
#69 Benedikt 17:20:53 | Mittwoch, 20. September 2006
@ DDL Aber exakt das steht ja für beide Religionen nicht zur Debatte: „Es GIBT nur diese eine Frau /
diesen einen Gott. Punkt.“ Oder sehen Sie das anders (Jetzt könnte es interessant werden)? Nun, die Religionen
müssen dann zweifelohne annehmen, dass der Gott der anderen ein Dämon oder ein Götze ist. Die Worte
der islamischen Gelehrten zur Dreifaltigkeit hören sich entsprechend an. Meiner war viel banaler: Ich
glaub’ das alles einfach nicht – alles weitere war dann sekundär. Wie wahr. Und jetzt wenden wir es mal
umgekehrt an: Ich glaub dran – alles weitere ist sekundär. Auch die Frage nach Verbrecher-Päpsten im
11. Jh. Denn Sie behaupten, der Dreifaltigkeitsansatz sei überlegen, deswegen sprechen Sie beim Islam
von „defizit“. Sie hätten mir glauben sollen. Nein, Sie verstehen mich NICHT. Es geht hier NICHT darum,
die Wahrheit der Gottesbilder zu beurteilen, sondern um eine logische Feststellung: Wenn die Kirche behauptet,
dass Islam und Christentum den gleichen Gott anbeten, aber gleichzeitig bekannt ist, dass der Islam die
Dreifaltigkeit nicht bekennt, dann muss (!) die Kirche zwangsläufig behaupten, dass das Gottesbild des
Islam defizitär ist, denn sie bekennen den gleichen Gott nicht so, wie das Christentum ihn bekennt, jenes
Christentum also, dass zuvor behauptet hat, der Gott sei derselbe.
#68 Bonaventura 17:20:27 | Mittwoch, 20. September 2006
@Dr. Peter Ganz genau! Und dafür bin ich auch, für Zeitgemäße Verkündigung nicht Zeitangepaßte Und
man muss eben aufzeigen was Katholisch ist und immer war. Und die von Ihnen in aller Redlichkeit zitierte
LG Stelle ist es eindeutig nicht. ich verstehe Sie vollkommen, allerdings hat Kritik wenig mit Ungehorsam
(zumnindest in meinem fall) zu tun. Wenn ich Dinge wie KKK, LG oder weite teile der Konzilstexte hier
verurteile dann nur weil sie sich Fatal auf die Religion ausgewirkt haben und weiter auwirken werden.
Schön das wir uns dann doch noch einig geworden sind. DAS ist Dialog :(3
#67 Beatrix 17:16:31 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Bonaventura Ich weiß, was Sie meinen und stimme zu. Die grundlegende Wahrheit in der Lehre ist immer
dieselbe, nur die Mittel sie zum Ausdruck zu bringen, damit man sie versteht (vgl. Sprache heute und Sprache
vor 500 Jahren), können sich ändern.
#66 Bonaventura 17:13:47 | Mittwoch, 20. September 2006
Moment mal @ Dr. Peter Grundsätzlich JA zu Ihrem Posting nur ein kategorisches NEIN. Und zwar folgendes.
Nicht die Lehre oder das Lehramt entwickelt sich weiter sondern nur unsere Wahrnehmung der Dinge um uns
herum, nicht das Lehramt ist gefordert sondern wir, mit der ewigen Wahrheit die das Lehramt ausdrückt
die immer neuen Herausforderungen anzugehen. Neue Herausforderung kann ja nicht heissen: „ So schwupp
di wupp, neues Lehramt. @DDL Die Trinität ist kein Abenteurliches Konstrukt sondern eine absolute Notwendigkeit
um überhaupt einen Gott zu haben. Ganz einfache Logik: Ausführung eines Mathematikers von mir vereinfacht
wiedergegeben) Um eine 1 als eins zu bestimmen brauchen sie ein zweites, damit zweites aber nicht Spiegelung
von 1 ist brauchen sie ein drittes. Nur durch mindestens eine Trinität können sie 1 als 1 bestimmen.
@Benedikt „Hr. X hat eine einzige große Liebe… Oder etwa nicht?“ Genau, „etwa“ nicht – denn, um im
Bild zu bleiben, Hr. X würde nie leugnen, dass es für Hr. Y selbstredend eine ganz andere große Liebe
geben kann (er wäre wohl sogar recht froh drum). Aber exakt das steht ja für beide Religionen nicht
zur Debatte: „Es GIBT nur diese eine Frau / diesen einen Gott. Punkt.“ Oder sehen Sie das anders (Jetzt
könnte es interessant werden)? „Im Prinzip ist das doch so. Der Islam macht doch genau das gleiche.“
Ich weiß das. Sie wissen das. Aber sagen darf’s keiner, weil dann die Gegenseite aufheult. Etwas in der
Richtung sagte ich doch bereits. „Also SIE waren es, der gefragt hat, warum ich angesichts der angeblich
im Vordergrund stehenden Machtstrukturen noch dabei wäre.“ Korrekt. Ich sehe das ja auch bereits möglicherweise,
aber nicht zwingend, als Austrittsgrund an. Meiner war viel banaler: Ich glaub’ das alles einfach nicht –
alles weitere war dann sekundär. Aber WENN ich es glauben würde, DANN würde mir „die real existierende
Kirche“ an sich Kopfschmerzen bereiten. Ob genügend zum Austritt… weiß ich nicht. „Sie verstehen meinen
Ansatz überhaupt nicht.“ Besser als Sie. Denn Sie behaupten, der Dreifaltigkeitsansatz sei überlegen,
deswegen sprechen Sie beim Islam von „defizit“. Aus meiner Sicht hingegen ist die Dreifaltigkeit ein abenteuerliches
Konstrukt, das zwar originell, aber keinesfalls irgendwie „besser“ ist. Der Begriff „Defizit“ basiert
allein auf Ihrer MEINUNG. Mene, mene…
#64 Bonaventura 17:03:38 | Mittwoch, 20. September 2006
@Romano bei der von mir gebrauchtenÜbersetzung von „Allah“ stütze ich mich unter anderem auf die Ausführungen
von Hans Peter Raddatz. Und aus welcher Quelle haben Sie diesen Quatsch mit der ersten Gottesdienststätte
des Adam ??? Geologen, Anthropolgen weisen nach das die Kaaba seit je her eine Heidnische Opferstelle
ist und beweisen auch das Mohammed einen Götzen als alleinigen Gott gepredigt hat.
#63 Beatrix 17:01:35 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Bonaventura Ihrem letzten Posting würde ich prinzipiell sogar zustimmen, insbesondere mit Blick auf
die Liturgie. Die Lehre der Kirche entwickelt sich ja weiter, was heißt, daß der Wortlaut der letzten
Konzilstexte nicht starr für alle Zeiten stehen kann. Da sind wir absolut einer Meinung.
#62 Romano 16:59:30 | Mittwoch, 20. September 2006
Bonaventura Allah heißt übersetzt nicht Gott, sondern „Herr der Götter“. Meines Wissens heißt „Allah“
so viel wie „Gott als der einzige“. Er wurde nachweislich schon Jahrhunderte vor Mohammed angebetet. Mohammed
hat 570 bis 632 nach Christus gelebt. Allah wurde als gemeinsamer Hochgötze aller arabischen Stämme
angebetet neben Allat, das heißt „Herrin der Götter“ und AIUzza, ihrer Tochter. Allen wurden Tieropfer
und auch Menschenopfer gebracht. Und alljährlich pilgerten schon Jahrhunderte vor Mohammed die Alt-Araber
zur Kaaba, zum „Haus Allahs“ nach Mekka wie noch heute. jeder Muslim ist dazu verpflichtet. Für die Muslimen
ist die Kaaba heilig, weil sie als das erste, von Adam erbaute Gotteshaus gilt, das von Abraham wiederentdeckt
und erneut aufgebaut wurde. Dass die Kaaba zwischenzeitlich (auch aus Sicht der Muslime) ein Ort „heidnischer
Götzenverehrung“ war, besagt also nicht viel.
#61 Unschuld 16:58:57 | Mittwoch, 20. September 2006
Verwirrung Also man kann es drehen oder wenden wie man will, die Aussage „Wir beten einen einzigen Gott
an“ ist nicht biblisch. Und für Christen sollte die Heilige Schrift die höchste Autorität haben. Ist
sie doch das einzige zweifelsfreie Zeugnis des Wirkens des Heilgen Geistes.
#60 Bonaventura 16:47:38 | Mittwoch, 20. September 2006
@Dr. Peter darum geht es mir auch überhaupt nicht. Ich werde hier weder das Verhalten von Erzb. Lefebvre
verteidigen noch die Autorität des Konzils in frage stellen. Jedoch mahne ich an was schon soviele angemahnt
haben und zwar völlig zurecht. Ein Großteil der Konzilstexte bedarf dringend (!!!) einer eindeutigen
Revision. Denn Sie decken sich passagenweise oder auch Ordnerweise nicht mit der Tradition des Lehramtes.
Was Gestern „HÜ“ war kann nicht auf einmal „Hopp“ sein und das nur weil es auf einem Blatt Papier steht
und jedweder logischer und Theologischer Grundlage entbehrt
#59 Benedikt 16:45:26 | Mittwoch, 20. September 2006
@ matt halten Sie doch einfach mal den Mund. Als Leugner der Dreifaltigkeit, der Notwendigkeit von Beichte
und Altarsakrament sind Sie gleich in mehrfacher Hinsicht ein Häretiker. Sie sind wirklich der letzte,
der gegenüber dem Papst große Reden schwingen sollte. Einer Kirche gehören Sie selbst gar nicht an,
was soll also das Geschwafel? Für solche ketzerischen Irrlehren, wie dieser Papst sie verbreitet wäre
er früher von einem ehrlichen Papst exkommunziert worden. Das ist eine Tatsache. Es war ja immer extra
dafür ein zweiter Papst da . Kennen Sie übrigens Papst Gregor VII.? „Christen und Muslime sind zu größerer
gegenseitiger Liebe als zu anderen verpflichtet, da wir (Christen und Muslime) an einen Gott, wenn auch
in verschiedener Weise, glauben und bekennen, und wir ihn als Schöpfer der Zeiten und Lenker dieser Welt
täglich loben und verehren.“ Ich glaube mich zu erinnern, dass dieser Papst im Mittelalter lebte. .
#58 Beatrix 16:43:20 | Mittwoch, 20. September 2006
Bitte kein weiterer „V2-Disput“ Wobei wir beachten müssen das Lumen Gentium keine verbindliche Lehre
darstellt. Weder theologisch noch nach dem kanonischen Recht. Oh nein, jetzt deutet sich schon wieder
die Nummer mit der linksideologischen Pastoralsynode an, die keine richtige Autorität gehabt hat, weswegen
der exkommunizierte Bischof Lefebvre ja auch eigentlich nur recht und billig gehandelt hat, und den einzigen
Weg aufgezeigt hat, mit dem die Kirche noch zu „retten“ ist… Aber man soll es mir nicht übel nehmen,
wenn dafür langsam zu alt und zu müde geworden bin… Ich möchte innerhalb der Kirche keine Apologetik
betreiben müssen bzw. mir anhören müssen, daß ich nicht dem wahren Lehramt anhänge oder sowas.
#57 Bonaventura 16:43:05 | Mittwoch, 20. September 2006
@Dr. Peter da ist der Knackpunkt. Nur schwer, teilweise gar nicht. Das kann aber ja nicht daran liegen
das die Kirche bis zu LG und KKK blind gewesen ist, sondern es liegt daran das sowohl KKK wie auch zahlreiche
Konzilstexte schlichtweg einen unkatholischen Geist atmen. Mal ganz abgesehen von der Umsetzung und Interpretation
der Texte. All das passiert weil es keinen gesunden katholischen Glauben mehr gibt. Selbst die besten
Texte des Konzils werden nicht beachtet. Beispiel: Welches Priesterseminar funktioniert nach der Regelung
die das Konzilsdokument „Optatam Totius“ vorgibt ? Keines! Jedenfalls kein einziges, diözesanes Seminar.
Die einzigen Seminare die so funktionieren sind die Seminare der FSSP, der FSSPX und der ICKHP Nur mal
so nebenbei
Ich stimme Johannes zu diese ganzen geblendeten Blender hier und die, die es werden wollen. Es ist ein
Trauerspiel. Und glauben Sie mir: die Motivation ist immer Bosheit. Denn auch jemand, der sich irreleiten
läßt ist ein Bösewicht. Soll ich nicht sagen: Ihr seid Scheinchristen und habt in einer seriösen Kirche
nichts verloren? Für solche ketzerischen Irrlehren, wie dieser Papst sie verbreitet wäre er früher
von einem ehrlichen Papst exkommunziert worden. Das ist eine Tatsache. Hätte ein Christ im Mittelalter
behauptet: Christen und Moslems beten denselben Gott an, er wäre für diese Häresie sofort ausgeschlossen
worden. Und dieser Papst verkündet das als Oberhaupt der Kirche. Also haben wir doch offensichtlich einen
Ketzer auf dem Stuhl Petri sitzen, der sich ja gut darin gefällt die Tradition der Kirche zu verdrängen
und nichts anderes mehr zu wissen als die Irrwege seines Vorgängers.
#55 Beatrix 16:31:26 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Frasim Wie ist das von Bonaventura Vorgebrachte und von Ihnen als Lehre der Kirche Bezeichnete denn
Ihrer Meinung nach vereinbart mit KKK 841 und LG?
#54 Benedikt 16:30:37 | Mittwoch, 20. September 2006
@ DDL Simpel. Da es bei BEIDEN Religionen jeweils nur EINEN Gott gibt, muss, wenn man den Spruch ernst
meint, zwangsweise „ein einziger“ auch „der einzige“ sein, „Muss“, aha. Hr. X hat eine einzige große
Liebe. Hr. Y hat auch eine einzige große Liebe. Daraus folgt, dass sie beiden dieselbe Frau lieben. Oder
etwa nicht? ?:) Die Alternative Lesart wäre nämlich: „Nur, dass wir eben den wahren Gott anbeten und
Ihr dämlicherweise einen Götzen / ein Abziehbild / einen Popanz“. Im Prinzip ist das doch so. Der Islam
macht doch genau das gleiche. Für die ist der Papst ungläubig, das Christentum ein Zerrbild des wahren
Glaubens. Der Unterschied ist einfach, dass wir anerkennen, dass die anderen etwass anderes für ihre
Wahrheit halten, wir aber diesen Glauben aufgrund unseres Standpunktes für falsch halten. Zum einen waren
besagte Machtstrukturen nicht einmal der ausschlaggebende, geschweige denn der einzige Grund meines Austritts
Was soll also die in der Tat dumme Frage? Also SIE waren es, der gefragt hat, warum ich angesichts der
angeblich im Vordergrund stehenden Machtstrukturen noch dabei wäre. Naja, da wäre zunächst ‘mal zu
klären, wer da das „Defizit“ hat… Sie verstehen meinen Ansatz überhaupt nicht. Wenn wir Christen behaupten,
dass die Muslime denselben Gott anbeten wie wir, obwohl sie nicht die Dreifaltigkeit anerkennen, so haben
sie ein defizitäres Bild. Die Frage nach der Wahrheit der Gottesbilder hat sich hier gar nicht gestellt.
#53 Bonaventura 16:30:28 | Mittwoch, 20. September 2006
@Dr. Peter warum verschließen Sie die Augen vor der Realität? Mir macht es doch keinen Spass hier einmal
gegen ein Stück der Lehre zu reden. (Wobei wir beachten müssen das Lumen Gentium keine verbindliche
Lehre darstellt. Weder theologisch noch nach dem kanonischen Recht. Man beachte dazu die Arbeit von Dr.
Josef Gehr der aufzeigt das gerade die Ökumenismus Texte des Konzils den geringsten Kanonischen Verbindlichkeitsgrad
haben. Ebenso LG) Sie sehe ich hetze nicht gegen die Lehre der Kirche, ganz im Gegenteil! Und es geht
mir auch nicht darum ob es in mein Weltbild passt. Ich habe nur mit den Dingen ein Problem die man, und
da kann auch der Heilige Vater dran drehen wie er will, egal durch welche auslegung auch immer nicht katholisch
machen kann, den Menschen aber weismacht es sei Katholisch
#52 Frasim 16:27:05 | Mittwoch, 20. September 2006
@Dr. Peter Enderfers Da bekommen wir jetzt aber wirklich Probleme, denn wie sind die Aussagen und Feststellungen
der von Bonaventura aufgeführten Heiligen früherer Zeiten mit denen von Lumen Gentium usw. vereinbar??
Bitte beachten Sie noch: Was Bonaventura von sich gibt (und dem ich mich gerne anschließe) ist keinesfalls
nur eine Privatmeinung, sondern es war (ist) die Meinung der röm.-kath. Kirche!
#51 Beatrix 16:25:09 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Bonaventura Ok! Angenommen LG oder der KKK, der die Formulierung wörtlich übernimmt, seien mißverständlich,
was sie nicht sind: Dann haben wir ja dafür die Inhaber der amtlichen Lehrgewalt, die diese „komplizierten“
Texte für uns dumme Gläubige auslegen. Das das Heilige Vater ja hiermit getan. Bonaventura, ihr oberster
Lehrer hier auf der Erde hat zu Ihnen gesprochen und Ihnen die Lehre der Kirche erklärt, die ja bisher
mißverständlich für Sie zu sein schien. Spätestens jetzt müßte Ihr Zweifel doch weg sein. Die Wahrheit
ist: Die Lehre der Kirche interessiert Sie wenig, wenn sie -so wie hier- nicht in Ihr Weltbild paßt.
Die Konsequenz daraus ist aber nicht, der Lehre Mißverständlichkeit o.Ä. zu unterstellen, sondern sich
demütig unter das Hirtenwort stellen. Was meinen Sie denn, wie toll ich das finde? Ich bin auch nicht
kurz davor, einen christlich-islamischen Freundschaftsklub zu gründen…
#50 Celebration 16:24:47 | Mittwoch, 20. September 2006
Dr. Peter Sie verwenden den Begriff „glauben“ ein wenig abschätzig. Natürlich glauben Muslime „nur“,
daß sie den Gott Abrahams anbeten. Aber unsere Religion ist auch „nur“ eine des Glaubens, und nicht des
empirisch erfassten Wissens. Die von Ihnen eingebrachte Einschränkung kenne ich sonst eher aus Gesprächen
mit Atheisten, Agnostikern und Wissenschaftsgläubigen, denen Glaube zu wenig ist. Ich für mich glaube
an Gott, den Vater Abrahams, Isaak und Jakobs, der gleichzeitig der Vater unseres Herrn Jesus Christus
ist.
Respektieren,was dem anderen heilig ist! Dem frommen Moslem ist vor allem Feuer und Schwert heilig! Soll
sich jetzt unser hl. Vater dem „hl. Schwert“ und der „hl. Unvernünftigkeit“ opfern, so wie sich Christus
am hl. Kreuz geopfert hat? Fürchtet sich schon die islamische Gewaltherrschaft so vor der Liebe und Vernunft?
Wie auch immer, das „unbefleckte Herz“ wird triumphieren!
#48 Bonaventura 16:17:10 | Mittwoch, 20. September 2006
@Dr. Peter Ich relativiere nicht. Ich muss nur als Gläubiger eine Entscheidung treffen und die kann nur
folgendermaßen aussehen: Ich halte mich an die gesamte Lehre der Kirche (inkl. VII) Jedch muss ich, und
das ist oberstes Gebot um den Glauben bewahren zu können, mißverständliche Texte kategorisch ablehnen.
Die von Ihnen zitierte Passage aus Lumen gentium ist ein gutes Beispiel für eine solche Stelle. Warum
kann es nicht (richtigerweise) heißen: „die wie wir einen Gott anbeten welchen sie als den Barmherzigen
verehren und der in der Lehre der Muslime ein anderer ist als der Christliche.“ Denn das will man wohl
nicht bestreiten. Der Islam leugnet auf schärfste die Trinität und die Gottessohnschaft Jesu Christi.
So hätte man den Islam eindeutiger erfasst und könnte ganz ehrlich mit ihm umgehen.
#47 Karl Murx 16:16:00 | Mittwoch, 20. September 2006
@Leberkohn: Bitte weiterschlafen! Ich wußte gar nicht, daß in Pakistan und Saudi-Arabien keine Islamisten
regieren. War es nicht Pakistan, das vor ein paar Jahren beinahe einen Atomkrieg gegen Indien geführt
hätte? Und wer hatte Ghaddafi das nukleare Material geliefert? Etwa der Irak?
@Benedikt „Das kann es nicht heißen. Wie kommen Sie darauf, dass „ein einziger“ und „derselbe“ das gleiche
sein soll?“ Simpel. Da es bei BEIDEN Religionen jeweils nur EINEN Gott gibt, muss, wenn man den Spruch
ernst meint, zwangsweise „ein einziger“ auch „der einzige“ sein, denn ein anderer existiert ja gar nicht.
Das jedenfalls ist die einzige Lesart, mit der diese neuerliche Äußerung Benedikts nicht seinerseits
wieder als Beschimpfung des Islams aufzufassen wäre. Die Alternative Lesart wäre nämlich: „Nur, dass
wir eben den wahren Gott anbeten und Ihr dämlicherweise einen Götzen / ein Abziehbild / einen Popanz“.
(Wobei es natürlich keine Frage ist, dass das genau das ist, was viele, wenn nicht die allermeisten,
Christen und Moslems voneinander denken. Schon geil, diese Fraktionen beim Streit um Kaisers Bart, die
sich darüber aufzwiebeln, welche Farbe jener denn nun haben soll / muss / keinesfalls haben kann und
warum man selbst unbedingt Recht hat und die anderen so furchtbar im Irrtum sind und man sie „bekehren“
muss zur richtigen Bartfarbe…) Im übrigen werden Sie langsam etwas kindisch: Zum einen waren besagte
Machtstrukturen nicht einmal der ausschlaggebende, geschweige denn der einzige Grund meines Austritts
(wo haben Sie DAS denn her?), und zum anderen ist eine Ausbürgerung schlichterdings gar nicht möglich
(leider, möchte man manchmal sagen – zuweilen empfinde ich gewisse Sympathien für ernsthafte Anarchisten).
Was soll also die in der Tat dumme Frage?
#45 Beatrix 16:10:58 | Mittwoch, 20. September 2006
Ach Bonaventura Ihre Meinung kenne ich jetzt, aber ich habe noch kein wirklich fundiertes Argument gehört.
Natürlich beginnt die Kirchengeschichte nicht dem II. Vatikanum, aber sie endet eben auch nicht mit Pius
XII. Entweder man vertritt die Lehre der Kirche oder nicht. Das steht jeden frei. Aber bitte keine halben
Sachen oder so einen selbstgefälligen Stuß, daß man sich auswählt was einem paßt und was nicht. Auch
als Konservativer ist man da kein Stück besser als andere Relativisten.
Oh je Murx Murx Murx! Wieso haben wir diese Bilder wütender Moslems nicht im Iran gesehen? Schalten Sie
mal ihr Gehirn ein! Weil die Demonstranten in den anderen Ländern von Islamisten aufgehetzt wurden, mit
dem Ziel die säkularen Regierungen zu destabilisieren. Im Iran regieren aber schon die Islamisten. Die
wären ja blöd wenn sie ihre eigene Regierung destabilisieren würden, Sie Intelligenzbestie!
#43 Bonaventura 16:06:42 | Mittwoch, 20. September 2006
@dr. Peter Mit Recht haben sich auch schon Katholische Geistliche dagegen gestellt. Nur viel zu wenige
werden auch heute noch gehört. Es ist NACHWEISBAR das die Muslime nicht den wahren Gott anbeten. Und
Allah kennt auch keine Barmherzigkeit. Lesen Sie dazu einmal den Koran. Der Muslimische Allah ist ein
Gott des Terrors und der Gewalt. Wie geht es denn dann das Petrus Venerabilis den Islam als Sammelbecken
der schlimmsten Häresien bezeichnen konnte und von der Kirche recht bekam. Oder weitergehend: Der Heilige
Thomas von Aquin der die Muslime als Heiden überführt! Wie geht das ? Fängt bei Ihnen die Theologie
und die Kirche wirklich erst mit dem Konzil und Lumen Gentium an ????
#42 Karl Murx 16:06:10 | Mittwoch, 20. September 2006
Ratzinger, der Goyim-Rabbiner des Neocons So wie Wojtyla der Kandidat des Geostrategen Zbigniew Brzezinski
gewesen war, so ist Ratzinger der Kandidat des Bush-Klans: …ww.revisionisthistory.org/…ge1/page9/page9.html
Die guten Verbindungen dieses Mannes zu Neil Bush und die gemeinsame Gründung einer Stiftung für den
interreligiösen Dialog sprechen für sich. Auffällig auch, wie vor allem Moslems aus sunnitischen Ländern
ausrasteten. Genau diese Länder haben die besten Beziehungen zu den USA. Doppelagenten des CIA können
jederzeit eine Volkswut entfesseln. Wieso haben wir diese Bilder wütender Moslems nicht im Iran gesehen?
Hopsen die nicht Kommando der USA? Wohl nicht! Man erschrickt die Menschen mit dem Satan, damit sie sich
zu Luzifer flüchten. Die gemeinsame jüdische-christliche Front für den Weltkrieg gegen den Terror muß
her. Ohne mich!
#41 Beatrix 16:02:26 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Bonaventura: Von wegen falsch! Lieber Bonaventura, nicht Ihre Privatmeinung ist hier ausschlaggebend,
sondern die Lehre die Kirche, und diese besagt, daß die Muslime »mit uns den einen Gott anbeten, den
barmherzigen« (Lumen gentium, 16; vgl. KKK, 841). Welcher Katholik will sich mit welchem Recht darüber
erheben?
#40 Bonaventura 15:59:58 | Mittwoch, 20. September 2006
@Dr. Endefers FALSCH! Es gibt zwar eine STAMMvaterschaft, das ändert aber nichts daran das die Juden
sich, salopp gesagt, auf dem Holzweg befinden und das Mohammed eine Götzendienst gepredigt hat. Es gibt
nur eine wahre Religion. Um das zu erkennen muss man nur die Logik gebrauchen.
Nochwas @Benedikt „wobei dann die Muslimie eine defizitäre Vorstellung von ihm hätten und ihn durch
ihre Lehre und ihren Kult beleidigen würden.“ Naja, da wäre zunächst ‘mal zu klären, wer da das „Defizit“
hat… darum prügeln Sie sich ja bald 1400 Jahre lang und sind zu einem furchtbar gloriosen Patt gekommen.
Glückwunsch. Scheinbar kann ja keine Seite irgendein schlagendes Argument vorweisen, außer natürlich
dem tollsten aller Argumente: „Weil wir das so sagen und alle, die unserer Meinung sind, das bestätigen“.
Ganz großes Tennis. Peinlicherweise meinen die Leute das auch noch ernst… Aber in Sachen „Gott beleidigen“:
Den Spruch hört man ja immer wieder, besonders häufig von strenggläubigen Menschen und speziell auch
aus der muslimischen Ecke. Aber, sagen Sie ‘mal, was ist das eigentlich für ein Mimosengöttchen, dem
Sie da huldigen? Er, der Allwissende, der Allmächtige, der Schöpfer des Himmels und der Erde, er soll
sich „beleidigen“ lassen von seinen eigenen Geschöpfen? Hallo? Wie soll das denn gehen? Wenn Sie jemand
beleidigt, dann wollen Sie nicht, dass er das tut. Wenn Sie es verhindern könnten, würden Sie das tun.
Gott aber kann – per definitionem – ALLES verhindern. Wenn er es aber NICHT verhindert, dann geschieht
es mit seinem Placet, also kann er auch nicht beleidigt werden. Es sei denn natürlich – und ein so jämmerliches
Gottesverständnis kann ich mir bei Ihnen nicht vorstellen – er würde lediglich auf das Beleidigtwerden
warten (so, wie manche Moslems heutzutage). Nee, oder?
#38 Beatrix 15:57:10 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Benedikt Die von Ihnen angelegten Kriterien sind ja auch nicht die relevanten. Ausgehend davon könnte
man auch behaupten, Juden und Christen hatten verschiedene Götter, da Die Juden mit Dreifaltigkeit soviel
anfangen können wir Muslime. Das entscheidene ist die Stammvaterschaft Abrahams, und da sind alle drei
monotheistischen Weltreligionen auf einer Linie.
#37 Benedikt 15:55:16 | Mittwoch, 20. September 2006
@ DDL Das kann tatsächlich beides heißen: Dass beide JEWEIL einen einzigen Gott anbeten oder dass beide
DENSELBEN (einzigen) Gott anbeten. Das kann es nicht heißen. Wie kommen Sie darauf, dass „ein einziger“
und „derselbe“ das gleiche sein soll? Religionen SIND in erster Linie Machtstrukturen. Fein, dass Sie’s
einsehen – warum machen Sie dann eigentlich noch mit? Ihre Interpretationsgabe geht mal wieder mit Ihnen
durch. Ich habe nirgendwo behauptet, dass Religionen in erster Linie Machtstrukturen sind. Das ist auch
vollkommener Unsinn. In erster Linie sind es Glaubensgemeinschaften. Das Machtelement kommt doch im Alltag
des Christen gewöhnlich nicht vor, genauso wie die direkte Konfrontation, ja überhaupt der direkte Kontakt
mit der religiösen Hierarchie. Im Alltag spielt nur die Ausübung des Glaubens an sich eine Rolle. Ledigleich
ein paar Leute, die eigens dafür ausersehen sind, üben administrativ Macht aus. In der Kirche sind das
etwa 4000 bei 1,1 Mrd Mitgliedern. Im übrigen: Da für Sie das Vorhandensein von Machtstrukturen offenbar
ein Austrittgrund wäre: Wann ist eigentlich Ihre Ausbürgerung erfolgt? Wann haben sie die Gesellschaft
verlassen? Nun?
#36 Bonaventura 15:53:15 | Mittwoch, 20. September 2006
Man beachte… Allah heißt übersetzt nicht Gott, sondern „Herr der Götter“. Er wurde nachweislich schon
Jahrhunderte vor Mohammed angebetet. Mohammed hat 570 bis 632 nach Christus gelebt. Allah wurde als gemeinsamer
Hochgötze aller arabischen Stämme angebetet neben Allat, das heißt „Herrin der Götter“ und AIUzza,
ihrer Tochter. Allen wurden Tieropfer und auch Menschenopfer gebracht. Und alljährlich pilgerten schon
Jahrhunderte vor Mohammed die Alt-Araber zur Kaaba, zum „Haus Allahs“ nach Mekka wie noch heute. jeder
Muslim ist dazu verpflichtet. Wer sich nicht von Schwafelei und Geschichtsfälscherei täuschen lässt
muss soetwas zur Kenntnis nehmen und die nötige Konsequenz daraus ziehen. Es wertet ja nicht die Muslime
ab, sondern entlarvt lediglich den Islam als eine Irrlehre (und so hat die Kirche den Islam auch immer
gesehen bis zum Supergau VII)