Zölibat
Zuerst was?
Eine Diskussion zum Thema Zölibat zeigte kürzlich in Kostheim bei Mainz, welche Prioritäten von kirchlichen Mitarbeitern gesetzt werden.
(kreuz.net, Kostheim) Mitte September organisierten die katholischen Kirchengemeinden Kostheim, die zum Bistum Mainz gehört, eine Diskussionsrunde.

Mainz-Kostheim ist der südlichste Stadtteil von Wiesbaden. Bis zum Krieg gehörte er zu Mainz.

Die Veranstaltung stand unter dem Thema: „Bruder Pfarrer, Schwester Pfarrerin – wie lebst du? Ist das [sic] Zölibat noch zeitgemäß?“

Wie immer bei solchen – potentiell schlüpfrigen – Themen kamen die Schaulustigen in Scharen.

Das berichtete die ‘Allgemeine Zeitung’, die zur Verlagsgruppe Rhein Main mit Sitz in Mainz gehört.

Kurzfristig mußten sogar noch zusätzlich Bänke aufgestellt werden.

Nach einem Theaterstück mit den üblichen Aussagen – „Wer weiß, wie viele Alimente die Kirche jährlich zahlen muß?“ – wurden ausgewählte Bibelzitate vorgelesen.

Dabei zeigte sich – nach Ansicht der ‘Allgemeinen Zeitung’ –, daß auch die heilige Schrift widersprüchlich scheint:

Werde in der Schöpfungsgeschichte das Zusammenleben von Mann und Frau als Ideal gesehen, werde wenig später die Ehelosigkeit als Musterbild beschrieben.

Der Höhepunkt des Abends war jedoch die Talk-Runde, die von einem Pastoralreferenten geleitet wurde.

Als erster Gesprächspartner trat der Kostheimer Pfarrer, Hw. Gottfried Scholz, auf die Bühne.

Er berichtete vor versammeltem Publikum von seinem langjährigen Entscheidungsprozeß, katholischer Pfarrer zu werden und den Zölibat zu versprechen.

Gleichzeitig betonte er, daß ehelos leben nicht bedeutetet, beziehungslos zu leben. Denn auch ein Priester hat Freunde, Verwandte und Vertraute in der Gemeinde.

Im Kontrast dazu stand Claudia Weiß-Kuhl. Sie ist evangelische Pfarrerin in Rüsselsheim – rund 10 Kilometer östlich von Mainz –, verheiratet mit einem ebenfalls evangelischen Pfarrer und Mutter.

Zwar lassen sich bei ihr die Ansprüche der pubertierenden Tochter manchmal etwas schwerer mit denen der Gemeinde vereinen. Doch ein Leben im Zölibat könne sie sich persönlich nicht vorstellen.

Dann kam der 41jährige katholische Diakon Klaus Hess zu Wort, der vorher in einem Reisebüro arbeitete.

Er empfand es als „enormen Fortschritt“, daß ihm die Kirche als Diakon gestattet, Frau und Kinder zu haben.

Ein anderer Diskussionsteilnehmer war der ehemalige Priester Günther Götz. Nach vielen Jahren als Geistlicher heiratete er und hängte den Priesterberuf an den Nagel.

Götz bereut nicht. Heute sei er viel „geerdeter und näher an den tatsächlichen Problemen der Menschen“.

An der Diskussion nahm auch der evangelische Pfarrer von Kostheim, Klaus F. Pötz, teil. Er ist geschieden und wiederverheiratet.

Im Angesicht bevorstehenden Nachwuchses mußte auch er gestehen, sich ein Leben im Zölibat – also in der Ganzhingabe für Christus – nicht vorstellen zu können.
      
59 Lesermeinungen
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#60   Desperatus †   18:17:13 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@.chen
Merci vielmals für die Erläuterungen, die sich weitgehend mit meinen rfahrungen decken. Ich gabe allerdings zu bedenken, daß der Rechtfertigungsdruck für Homosexuelle heute weitgehend entfallen ist. Das wiederum hätte zur Folge, daß solche junge Männer, die mit ihrer Homosexualität umzugehen wissen, nicht mehr in den Seminarien landen. Und ich muß leider beobachten, daß der Anteil der zumindest auffälligen Seminaristen zunimmt, zumindest in den deutschen seminaren, die ich überblicke…
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#59   Pünktchen   18:00:42 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Desperatus
Ich verweise hier zunächst auf die jüngste vatikanische Erklärung www.vatican.va/…4_istruzione_ge.html zum Problem!
Es geht mir nicht um die Zölibatären, sondern schon im Vorfeld einer Weihe darum, wer sich zum zölibatären Leben und zum Priestertum berufen glaubt. Für Menschen mit homosexueller Triebausrichtung könnte die Wahl des Priesterberufes eine problematische Motivation haben in der Hoffnung, damit dem gesellschaftlichen und persönlichen Rollenerwartungen am ehesten zu entsprechen. Dies wäre jedoch sicher kein Erkennungszeichen für eine vorliegende Berufung.
Da es für Homosexuelle also eine höheres -problematisches!- Interesse am Priesterberuf gibt, ist die erhöhte Vorsicht der Kirche gegenüber diesem Personenkreis durchaus begründet.
Daraus folgt m.E. nicht, daß ein junger Mann mit entsprechenden Triebtendenzen an und für sich von der Wahl zum Priesterberuf abgehalten werden sollte, aber die Berufungsfrage muß er über mehrere Jahre und im intensiven Austausch mit einem ins Vertrauen gezogenen Geistlichen positiv geklärt haben, andernfalls droht eine menschliche und moralische Katastrophe!
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#58   Desperatus †   17:39:24 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@.chen
Da die Frage der Homosexualität in Zusammenhang mit dem Zölibat als Verzicht aus genitale
Sexualität ohne Relevanz ist, kann Ihre Erwähnung der Homosexualität nur bedeuten, daß Sie homosexuelle Zölibatäte anders behandelt wissen wollen ans Hetero- oder bisexuelle
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#57   Pünktchen   17:28:36 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Gunsenum, desperatus
Wo hätte Dudeldei eine „kritisch-spannende Frage“ gestellt? Das ist mir entgangen! Er hatte gefragt, was denn der Zölibat zum Erlernen und Ausüben berufstypischer Handlungskompetenzen beitrüge. Die Antwort lautet natürlich: „nichts“! Nur ist dies kein Einwand gegen den Zölibat, weil das Gegenteil von den Befürwortern des Zölibats auch niemals behauptet wurde!
Zum Für und Wider des Zölibats habe ich mich gar nicht defintiv geäußert! Es sind lediglich Gesichtspunkte angesprochen worden, darunter auch der, daß der Zölibat natürlich eine Einladung für Homosexuelle darstellt, die durch die Wahl des Prieserberufes ihren fehlenden Ehewunsch als Verfolgung eines höheren Ideals gesellschaftlich „plausibilisieren“ können. Was daraus für die gelebte Keuschheit folgt, steht auf einem anderen Blatt. Insofern geht der Einwand von desperatus an meiner Überlegung vorbei!
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#55   Desperatus †   06:23:38 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Nochmal
Ruhe und Sachlichkeit erzeugt bei den meisten Geistern hier nur Schweigen, denn damit können sie garnicht umgehn. Das allerdings finde ich hochinteressant. Ich wage es mal anders zu formunlieren: Wo Verstand und Geist das Wort ergreift, muß das Vorurteil schweigen.
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#54   Gunsenum   05:27:55 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@desperatus
Wie denn ruhig und sachliche bleiben, bei diesem Humbug der hier verzapft wird? Da stellt der User DUDELDEI kritisch-spannende Fragen – und was kommt als Antwort? User Pünktchen hält eine abgehobene Rede, die völig an der Grundfrage vorbeigeht, sich despektierlichst äußert, keinerlei ahnung von den psychosozialen Problemen eines Geistlichen hat, der eben mit der Frage: „Weitermachen wie bisher oder Problem lösen?“, konfrontiert wird.
Mit ätzender Gehässigkeit und dem Charme eines Sagrotankanisters wird dann die übliche kreuznetjauche über Randgruppen ausgegossen (Homosexuelle…).
Dieses altkluge Pünktchen sollte sich darum bemühen einen Priester kennenzulernen, der an Sehnsucht nach Nähe, nach Zärtlichkeit leidet. Der mit sich ringt, wie seine Sexualität zu kanalisieren und zu leben ist – dann soll es den Schnabel wieder öffnen!
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#53   Desperatus †   23:06:30 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@dudeldei
Bitte ruhig uns sachlich bleiben. Anders kommt man hier nicht weiter.
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#52   Dudeldei   22:12:55 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@Asphyx und Co.
Generell kann ich mich Ihrer Meinung anschließen,was mich allerdings bei Ihren Ausführungen ENORM stört, ist Ihr abwertendes Vokabular in Bezug auf die Frauen „an der Seite eines Priesters“. Diese frauenfeindlichen, geradezu sexistischen Anspielungen finden sich hier erwartungsgemäß häufig in den Beiträgen, die – ich vermute mal – überwiegend von Männern losgelassen werden.
Damit es auch dem Letzten unter Ihnen hier in diesem Foren klar in die Hirnschleifen rieselt: Frauen sind nicht die „Blitzableiter“ für männliche Triebhaftigkeiten, schon gar nicht für die ARMEN PRIESTER! Wer es noch immer nicht auf die Reihe kriegt: Es geht in dieser Diskussion um das Zölibat als Lebensform, nicht um billig zu erlangenden Sex wie bei den Kanickeln, sondern um menschliche Werte, die offensichtlich manch einem von Ihnen gar nicht in den Sinn kommen. Ich hoffe sehr, KEINER von den sich derart Äussernden bekleidet das Priesteramt! Einen angenehmen Abend! :-!
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#51   Desperatus †   21:42:00 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Zur Sache
Ist es in der heutigen Zeit, da sich sie psychosoziale Entwicklung der Haranwachsenden verlangsamt, da sie immer später verantwortung übernehmen (müssen) noch sinnvoll, das freie Ja eines jungen Mannes zum Zölibat im Alter von ca 25 Jahren zu erwarten? Welche Hilfestellungen bekommt er, und ich meine jetzt hier nicht das Legen eines spirituellen Bypasses, wenn es mit ca 40 Jahren in die klassische Krise gerät?
Die Frage der Homosexualität spielt hier keine Rolle, da der Zölibat im Sinne sexueller Enthaltsamkeit beide Foren der Sexualtät brtrifft.
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#50   Dr. Christoph Heger   20:42:19 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@Asphyx
wir kennen uns schon aus einigen anderen Foren.
Diese Bekanntschaft ist Gott sei Dank einseitig.
Im übrigen zu viel der Ehre: Ich bin weder „Prof.“ noch „Dr. theol.“
Über den Rest Ihrer Geschmacklosigkeiten wollen wir mal gnädig den Mantel des Vergessens ausbreiten.
MfG
Christoph Heger
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#49   Asphyx †   19:52:09 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@ Prof. Dr. theol. Christoph Heger
Hi,
wir kennen uns schon aus einigen anderen Foren. Und immer wieder ist mir ihre verbohrte Art, die Dinge wahrzunehmen, aufgefallen.
Nichtsdestotrotz finde ich diese Zölibatsdiskussion sehr interessant und dennoch scheinheilig. Ich finde, alle Pfarrer, die sich dazu berufen fühlen, zölibatär zu leben, sollen dies verdammt noch mal tun. Alle anderen sollen sich so viele Frauen nehmen dürfen, wie sie wollen!
Nach 10 Jahren zählen wir mal aus, wieviel zölibatäre Pfarrer sie noch in den deutschen Gemeinden haben und wieviele davon in ihrer Gemeinde voll anerkannt sind.
Sie werden feststellen, daß die meisten kleineren Gemeinden wissen, mit wem ihr Pfarrer vögelt! Und den Bürgern dort ist es reichlich egal, ob er es nun tut oder nicht, solanger die Flossen von den Pfadfindern und anderen Kindergruppen läßt.
Die Randbemerkung weiter unten, daß so viele Homosexuelle allein deshalb Pfarrer werden, weil sie wegen ihrer Neigung zu Ehelosigkeit verdammt sind, halte ich für hirnrissig. Dieses Argument ist nur haltbar, wenn es von einem homosexuellen, seine Sexualität auch auslebenden, Pfarrer kommt. Ansonsten ist es reiner Mumpitz und Wichtigtuerei!
Mir ist es egal, ob der Pfarrer der Gemeinde zölibatär lebt oder nicht. Aber mir ist nicht egal, ob er es mit reinem Gewissen oder unter Zwang tut.
Das sollte das Entscheidende sein. Laßt die Pfarrer nicht bei der Weihe wählen, ob sie zölibatär leben wollen, sondern so 20 Jahre nach ihrer Weihe.
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#48   Dr. Christoph Heger   14:15:44 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Verbot der Vielweiberei nur für den Bischof?
warum hat dann Jesus den verheirateten Petrus zum Apostel bestimmt?
Dafür dürfte ein sachlicher Grund maßgeblich gewesen sein: Im jüdischen Volk war es ganz unüblich, daß ein Mann von einem gewissen Alter unverheiratet war. So wird der unverheiratete Apostel Johannes auch immer als ein junger Mann überliefert.
Warum hat dann Paulus in 1 Tim 3,2 geschrieben: „Der Bischof muß sein: untadelig, *eines* Weibes Mann…“?
Sicher nicht deswegen, weil andere Christen (gleichzeitig) „mehrerer Weiber Mann“ hätten sein dürfen (wie die islamische Apologetik diese Stelle drolligerweise liest). Der Bischof sollte in seinem Leben nicht (nacheinander) mehrere Frauen gehabt haben (was bei der Frauensterblichkeit damals verbreitet war), weil dies gezeigt hätte, daß er zu der vom Apostel verlangten Enthaltsamkeit eines Bischofs nicht fähig wäre.
Er hätte doch schreiben müssen „…*keines* Weibes Mann“…
Aus dem oben genannten sachlichen Grunde wäre diese Forderung eine tatsächliche Unmöglichkeit gewesen.
MfG
Christoph Heger
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#47   Sirilo   13:57:45 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Berufung
Wenn also die Berufung zum Priester an die Berufung zum Zölibat geknüpft ist, warum hat dann Jesus den verheirateten Petrus zum Apostel bestimmt? Warum hat dann Paulus in 1 Tim 3,2 geschrieben: „Der Bischof muß sein: untadelig, *eines* Weibes Mann…“? Er hätte doch schreiben müssen „…*keines* Weibes Mann“…
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#46   Abu   13:44:25 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@ Desperatus
na ja, man kann es schon andersrum sehen, da haben Sie nicht ganz Unrecht. Aber ein Priester ist kein Mönch, er ist schon in erster Linie ein Hirte, was freilich nur möglich ist auf solidem geistlichen Fundament. Dafür MUSS Platz sein, ok. Keine Frage.
Es geht nicht um „keine sozialen Kontakte“, es geht darum, inwiefern einen diese binden, und dafür gibt es Grenzen.
Die Haushälterin ist eine Art Magd (und keine Josephsehe), daran ist nichts Anrüchiges. Daß sie menschlich zu behandeln ist, ist klar, daß sie mehr als eine Angestellte ist, auch. „Siehe ich bin die Magd des herrn, ancilla Domini.“
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#45   Pünktchen   13:37:59 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Beruf, Berufung
Um auch zur Sache zu sprechen! Dr. Heger hat unten auf den ostkirchlichen (und nicht nur unierten!) Modus hingewiesen: demnach können geweihte Priester nicht heiraten, aber Verheiratete können geweiht werden. Tatsächlich habe ich in den Ostkirchen Priester kennengelernt, die als verheiratete Männer glaubwürdig ihrer Berufung zum Priestertum in Wort und Tat Folge leisten. In einem mir bekannten Fall war die Priestergattin jedoch ein Stein des Anstoßes und Ausgangspunkt von Parteiungen innerhalb der Gemeinde!
Noch etws: wenn die Ehe eines Priesters der Ostkirche scheitert und die Eheleute sich sogar trennen, dann gibt es für den Priester keine Möglichkeit mehr – im Einklang mit den kirchlichen Normen – eine neue Beziehung mit einer anderen Frau aufzunehmen und zugleich sein Priestertum zu praktizieren. An der Frage, ob für ihn die „Ausübung“ (Dideldei) seines Priestertums oder die eheliche Zweisamkeit mit einer Frau das Wichtigste im Leben ist, entscheidet es sich nun tatsächlich, ob wirklich eine Berufung zum Priestertum vorgelegen hatte! Die lateinische Kirche macht die Zölibatsfrage in diesem Sinne zu einem Erkennungsmerkmal für das Vorliegen einer echten Berufung. Damit beschwört sie freilich andere Probleme herauf: z.B. eine Vielzahl Homosexueller sieht in der vermeintlichen „Berufung“ zum Priestertum einen Weg, ihren fehlenden Ehewunsch als Dienst an einer höheren Sache zu verkaufen.
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#44   Dudeldei   13:10:38 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Zu blöd für Pünktchen und Anton!
@Pünktchen
Ihre giftigen Reaktionen zeigen deutlich, wie wenig Sie sich im Griff haben und was für ein arrogantes und vermeintlich elitäres Getue Sie offensichtlich brauchen, um Ihr beschädigtes Ego aufzupolieren. Sparen Sie sich Ihre Aggressionen, die beeindrucken hier keinen! Sie blamieren sich nur damit bis auf die Knochen und zeigen ausschließlich Ihre geringe intellektuelle Reife!
@Abu:
Eine landläufig bekannte Erklärung, die erneut viel Gesprächsstoff liefert und eine Vielzahl von Fragen aufwirft. Danke für die ernsthaften Ausführungen! An diese kann man anknüpfen… :-)
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#43   Desperatus †   13:04:13 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Beschwerde
@Pünktchen
Nicht Dudeldei beschwert sind, sondern ich beschwere mich. Diesen Unetrschied bitte ich zu respektieren.
@abu
Das Argument übrigens mit der Verfügbarkeit halte ich für sehr gefährlich und die Reihenfolge der Gewichtung ebenfalls. Geistliches Leben darf nicht stattfinden, wenn noch Zeit ist, sondern muß vor allem anderen seinen Platz haben. Ein ausgebrannter Priester, der keine menschlichen sozialen Kontakte mehr pflegt, wird ganz schnell zum innerlich leeren Sakramentenspendungsautomaten oder zum Wandlungsreisenden.
Ganz im Gegenteil muß es also heissen: Der Priester braucht – gerade als Zölibatärer – ein festes soziales Umfeld und tiefe menschliche Kontakte, in denen er als Mensch geborgen sein kann. Das hat mit Sex dann aber auch garnichts zu tun.
Und was die Haushältern anbelangt: Wenn der priester eine solche Frau wirklich als Mensch ernst nimmt und wert schätzt, wird es sie nicht wie eine Magd behandeln können, wir sind dann also auf dem besten Weg zu einer Josephsehe…
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#42   Pünktchen   12:51:20 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Dudeldei wollte doch „eine ganz blöde Frage in die Runde stellen“ (s.u.!)
Und jetzt beschwert er sich, daß man ihm aufzeigt, WIE blöd seine Frage wirklich war!
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#41   Desperatus †   12:50:11 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@Pünktchen
Ein Gespäche oder eine Diskussion besteht nicht darin, angebliche falsche Fragen zurückzuweisen, schon garnicht in einer Art, die geneigt ist, den Fragen abzuqualifizieren. Ich empfehle dringend eine Schulung bei jemandem, der alle Fragen und erst recht alle Fragenden ernst nimmt: Jesus. Die Evangelien sind eine wahre Fundgrube richtiger Antworten auf falsche Fragen
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#40   Abu   12:46:32 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@ Dudeldei
Mal gesetzt den Fall, Sie wollten eine ernsthafte Antwort:
Nun, ein Priester sollte ganz für seine Schäfchen da sein. Die Zeit, die er dann noch hat, sollte er dem geistlichen Leben und der Recreation widmen. Wenn ihm jemand den Rücken frei hält durch Hausarbeit, sollte dies jemand sein, der das tut, ohne sich viel „Gegenleistung“ zu erwarten, ein Dienst, den Ehefrauen heute wohl immer weniger leisten werden. Ein Priester hat einfach keinen Platz für eigene Familienobliegenheiten im engeren Sinne.
Wer eine Familie hat, der ist gebunden: Es gibt eine gewisse Solidarität ihren Verwandten, ihren Freunden, ihrem Umfeld gegenüber. Es gibt Verstrickungen. Ein Priester sollte aber nicht einer der üblichen Parteiungen unserer Gesellschaft angehören, deshalb sollte er auch keine politischen Ämter übernehmen. Seine Partei sollte die Gottes sein, die der Kirche.
Sie können im übrigen sehr gut sehen, wieviele Ehe scheitern, in denen die Männer den Priestern vergleichbar beruflich gebunden sind, siege evangelische Pfarrer, Manager, Schauspieler usw.
Dies jetzt nur mal ganz praktisch.
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#39   Pünktchen   12:42:46 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Dudeldei, dudel-dumm, Teil II.
Dennoch besteht der Alltag der meisten Preister nicht von morgens bis abends aus „Berufung“, sondern aus einer z.T. deutlich anstrengenden Arbeit, für die es Fähigkeiten und ein gewisses Maß an Professionalität bedarf!
Wer hätte das bestritten?
Wenn „alles nur vom Himmel fiele“, reichte wohl das individuelle Gefühl der Berufung.
Erwarten Sie da Widerspruch von irgendjemandem, etwa von mir?
… benötigt dennoch eine Qualifizierung.
Ganz gewiß sogar!
Was hat die zölibatäre Lebensform mit der konkreten Beruf(ung)sausübung zu tun?
Haben Sie’s wirklich immer noch nicht begriffen, daß schon die Frage falsch gestellt ist? Mit der „konkreten …Ausübung“, verstanden als der Repetition erlernbarer Handlungsvollzüge muß das Zölibat auch nichts zu tun haben, um als kirchliche Norm gerechtfertigt zu sein. Die „Berufung“ zum Arztberuf und die zum Priestertum sind eben nicht dasselbe, Dudeldumm!
An ihrem Neologismus „Beruf(ung)sausübung“ ist Ihr Irrtum sehr schön abzulesen: Berufsausübung gibt es, Berufungsausübung gibt es nicht! Einen Beruf übt man aus, einer Berufung leistet man Folge. Insoweit der Priesterberuf erlernbare Kompetenzen einschließt, kann man von Berufsausübung sprechen. Eine nicht erfolgte Berufung aber ist niemals durch noch so glänzende Lernerfolge und praktische Kompetenzen zu ersetzen!
Übrigens ist damit noch nichts zum Zölibatsthema gesagt. Ich habe nur Ihre falsche Frage zurückgewiesen!
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#38   Desperatus †   12:30:51 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Ritus der Messe
Der von C.H. behauptete Zusammenhang zwischen dem Ritus der Messe und der Zahl der Priesterweihen ist mir mehr als schleierhaft und ich wage es auch, ihn zu bezweifeln. Hat der verehrte Vorredenr bedacht, daß in den vergangen Jahren nicht nur eine Reform der Liturgie stattgefunden hat, sondern ein grundlegender Wandel unseres Gesellschaftssystems samt seiner Werte? Desweiteres: Wie gehen denn Katholiken mir einem jungen Mann um, der sich ,darin Abraham gleichend, auf den Weg macht, seiner Berufung zu folgen? Das Gezeter und Gejammer, das beispielsweise auf dieser Seite geboten wird, ist doch mehr als abschreckend. Eine Wagenburgmentalität führt nicht weiter. Hätten die Apostel eine solche gehabt, wäre das Christentum eine unbedeutende jüdische Sekte in Palästina geblieben.
Nicht Weltflucht ist angesagt, sondern Auseinandersetzung mit der Welt aus tiefen christlichem Glauben heraus in Gemeinschaft mir dem Papst und der Kirche. Die Frage des Ritus ist da nun wirklich eine sekundäre sie gleicht eher der pharisäischen Gestzenfrömmigkeit. Der Buchstabe allein ist tot, der Geist ists, der lebendig macht.
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#37   Dudeldei   12:21:52 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Danke!
:-D Genau auf so eine Antwort habe ich gewartet! Danke für’s auf den Leim gehen! :-D
Ich frage nach der Praxisrelevanz und Sie kommen mit dem üblichen verbrämten Geschwafel von Berufung und Co. daher. Zu dieser Voraussetzung, die wir mal in jedem einzelnen Fall erhoffen mögen, habe ich bereits Stellung bezogen. Dennoch besteht der Alltag der meisten Preister nicht von morgens bis abends aus „Berufung“, sondern aus einer z.T. deutlich anstrengenden Arbeit, für die es Fähigkeiten und ein gewisses Maß an Professionalität bedarf! Umsonst dürfte wohl auch kaum so viel Zeit und Arbeit in die Priesterausbildung investiert werden, oder? Wenn „alles nur vom Himmel fiele“, reichte wohl das individuelle Gefühl der Berufung. Glauben Sie mir, auch ein Arzt fühlt sich u.U. zu seiner Tätigkeit berufen, aber er benötigt dennoch eine Qualifizierung. Und daher noch ein mal die Frage: Was hat die zölibatäre Lebensform mit der konkreten Beruf(ung)sausübung zu tun?
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#36   Pünktchen   12:11:27 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Dudeldei, dudel-dumm!
Sie stellen in der Tat eine „blöde Frage“, Dudeldei. Offensichtlich handelt es sich nicht um die erlernbaren und repetierbaren Kompetenzen, die – wie bei jedem „Beruf“ – den Ausschlag über die Eignung eines Menschen zur „Ausübung“ einer Tätigkeit geben, es handelt sich ganz und gar nicht um die „Professionalität“ im Sinne einer einstudierten Handlungsbefähigung zu sakralen/pastoralen >Dienstleistungen< … Ihre Frage offenbart schon, daß Sie den entscheidenden Punkt nicht sehen (wollen?). Der Frage liegt bereits die falsche (erwartete) Antwort zugrunde, daß „Beruf“ und „Berufung“ ein- und dasselbe seien!
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#35   Dudeldei   11:50:59 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Zusammenhänge?
Gerne würde ich noch eine „ganz blöde Frage“ in die Runde stellen:
Welche wirklichen Vorteile sollte ein zölibatäres Leben für die gewissenhafte und „professionelle“ Ausübung des priesterlichen Dienstes haben? Wo ist da der Zusammenhang?
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#34   Dr. Christoph Heger   11:31:28 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Ein häufiger Irrtum
Was ist,wenn ein Mann sich zum Priestertum berufen fühlt, aber nicht zum Zölibat?
Ganz einfach: Die Entscheidung, ob eine Berufung anzunehmen ist, steht der Kirche zu. Und die römisch-katholische (lateinische) Kirche hat entschieden, Priestertum und Zölibat nach dem Beispiel Jesu Christi, des Hohenpriesters des Neuen Bundes, zu verbinden.
(Daß es dies gibt, zeigen ja die unierten Ostkirchen.)
Das ist nicht ganz richtig. Die unierten wie auch die nicht unierten Ostkirchen lassen zur Priesterweihe auch solche Männer zu, die schon verheiratet sind. Priester dürfen nicht (mehr) heiraten. Das ist übrigens auch immer schon gelegentliche Praxis der lateinischen Kirche gewesen.
Der in den letzten Jahrzehnten verstärkte Lärm gegen das Zölibatsgesetz der r.-k. Kirche hat im übrigen einen einfachen Grund: Unseren lieben Reformern ist es einfach furchtbar peinlich, daß ihre famose neue Messe offenbar keinen Hund vorm Ofen vorlockt, will sagen keine jungen Männer mehr anzieht, selbst Priester zu werden.
Es gibt keinen Grund, darauf Rücksicht zu nehmen.
MfG
Christoph Heger
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#33   Sirilo   11:12:16 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Was ist,
wenn ein Mann sich zum Priestertum berufen fühlt, aber nicht zum Zölibat? (Daß es dies gibt, zeigenja die unierten Ostkirchen.)
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#32   Desperatus †   11:06:51 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Wahl zwischen was?
Der Priester ist von Gott berufen. Als öffentliches Kriterium dieser Berufung hat die Kirche die zusätzliche Berufung zum Zölibat festgelegt. Folglich kann der berufene garnicht zwischen Zölibat und Nichtzölibat „wählen“, sondern nur , ob er dem Ruf Gottes folgt oder nicht.
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#31   Brigitte Bussmann   10:04:47 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Zuerst was
zuerst mal, wählt der Priester überhaupt nichts, denn er wird zum zölibatären Leben vor der Priesterweihe dazu aufgefordert und danach gibt es keine Wahlmöglichkeit mehr. Es wäre zu schön um wahr zu sein, wenn der Priester wirklich die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen wählen könnte, dann gäbe es auch keine Diskussion.
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#30   Dudeldei   10:01:36 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Sachlichkeit und Respekt
Guten Morgen!
Oft ist man erschreckt, was in Internetforen hinter der Wand der Anonymität von einigen Menschen „abgesondert“ wird! Gerade auch bei so emotional diskutierten Themen wie Homosexualität in der Kirche, Zölibat o.ä. ist es anscheinend für manche schwer, den Takt und den Respekt vor dem Nächsten zu wahren. Danke deshalb an alle, die sich diese beiden Dinge auch im „Diskussionsfieber“ erhalten können und sachlich einen Gedankenaustausch wünschen. :-) Nur mit denen macht es Spaß zu kommunizieren!
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#29   Desperatus †   09:52:04 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Wir alle
@Dudeldei
Betroffen sind wir alle, wenn unsere Priester nicht mehr weiter wissen; betroffen sollten wir alle sein, wenn eine ernsthafte Diskussion durch solch unerträgliche Beiträge wie priest und Konsorten unter Stammtischniveau gedrückt wird.
@Gunsenum
Danke für die Schützenhilfe :-)
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#28   Gunsenum   02:11:21 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@savonarola
Ihre polemischen Beiträge sind hier einfach nur fehl am Platze. Merken Sie hier nicht, dass sie keine Wahlkampfrede für einen CDU Ortsvereinhalten müssen?
*Ist Ihnen schon die Idee gekommen, daß Priester auch Menschen sind? – Wie sollen die denn mit ihren Bedürfnissen umgehen? Der User DESPERATUS aht das hier sehr einfühlsam aufgezeigt, wie schwer es sein muß, als geistlicher zu bestehen.
*Sie tun gerade so als ob der Priester mit seiner Weihe seine Individualität an den Nagel zu hängen habe. Sakramentenspendungsautomaten, die beliebig ersetzbar wären. Warum wenden sich den Jugendliche aus ihren Gemeinden ab? Warum gehen Alte denn net mehr zur Kerch? Weil oftmals der Pfarrer unerträglich ist. GOTT WILL ORIGINALE; keine Maschinen.
Und da kommen sie daher mit ihrer Oktoberfestargumentation à la Holzhammer…sehr unpassend…lesen sie die Desperatusbeiträge!
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#27   Dudeldei   01:07:42 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Ach, Sie Armer!
Bezeichnend, über was Sie sich zu ärgern scheinen? Betroffener?
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#26   Desperatus †   01:06:53 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Mitnichten
halte ich Ihre Gednaken für Hetze gegen suchende Priester. In der Sache stimme ich auch ungeteilt zu. Noch einmal, es geht um das Leben und die Erlösung. Bisweilen scheint es mir, als seien unsere Priester – und Bischöfe – reichlich unerlöst, erlösungbedürftig, so sehr, dass sie es selbst nicht mal mehr spüren
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#25   savonarola   01:04:58 | Dienstag, 3. Oktober 2006
gedudel
„Job… Privatleben… Arbeitgeber… Recht auf Gemeinschaft… Ehe oder ohne Trauschein… Recht auf Nachkommenschaft“ Auf der Basis, wehrte dudeldei, können Sie sich vielleicht mit einer Gesprächspartnerin auf der Damentoilette des DGB verständigen oder ins obligatorische Lamento beim Treffen der verheirateten Priester und ihrer Frauen einfallen. Allerdings lässt sich bedauerlicherweise nicht einmal im Ansatz erkennen, dass sie etwas von der theologischen, spirituellen und kirchenrechtlichen Bedeutung des Themas erfasst hätten. Tun Sie sich und mir den Gefallen und kümmern Sie sich Robbenbabys, den Regenwald oder sichere Schulwege, aber arbeiten Sie Ihre Betroffenheitsneigung und Ihr ungeordnetes Gerechtigkeitsempfinden an Gegenständen ab, deren Bedeutung Sie ggf. zu erkennen vermögen.
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#24   Dudeldei   01:02:40 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Menschenrechtsverletzung!
Ich glaube wohl kaum, daß Sie meine Gedanken als „Hetze“ bezeichnen können. Sicher meinten Sie das auch nicht so…
Selbstverständlich birgt jede menschliche Gemeinschaft auch die Möglichkeit zum Bruch oder den „inneren Tod“ in sich, sonst würden wir wohl kaum so eine hohe Scheidungsrate haben. Und sicher gibt es auch Menschen (und Priestern), denen das Single-Dasein sehr entgegen kommt, weil sie lieber alleine leben möchten, andere Interessen hegen etc. Darum soll auch der alleine bleiben, oder zölibatär leben, dem dies zusagt! Klarer Fall!
Aber der, dem irgendwann auch die Gemeinschaft mit einem anderen Menschen als Glück erscheint, sollte auch in der Lage sein, dieses Glück leben zu dürfen! Und zwar, genau wie Sie sagen, ohne die „Hetze der Leute“!!!! Und ohne Kündigung vom Arbeitgeber!!!!
Immer wieder finden sich in dieser Diskussion um den Zölibat die gleichen „schlüpfrigen Gedanken“, denen man wohl kaum gegenüber anderen Berufsgruppen derart pervers freien Lauf läßt!
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#23   Desperatus †   00:49:44 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@Dudelei
Die Lebenspraxis enthält aber mehr Facetten, die da lauten, daß nicht jeder spätere Priester im Alter von vielleicht 20 oder 25 Jahren eine so weit reichende Entscheidung mit allen Konsequenzen überblicken kann. Manch einer trifft erst nach vielen Jahren einen anderen Menschen, mit dem eine solch innige Gemeinschaft plötzlich doch eine wunderbare Bereicherung ist.
Oh ja, ich weiss nur zu gut. Und dann fangen sie endlich an zu leben – oder sie entscheide sich für den inneren Tod. Wenn sie freilich in diesen inneren Tod getrieben werden, dann geschieht dies allsuoft dorch die eigene Angst vor dem Gerede der „Leute“, oder auch aus Furcht vor einem zürnenden Gott. Von Frohbotschaft und Befreiung keine Spur. Ich kenne genug, die auf der Strecke geblieben sind, und ich kenne auch genug, die Opfer der Hetze geworden sind, die auf dieser Seite betrieben wird.
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#22   Dudeldei   00:43:36 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Menschenrechtsverletzung!
Da haben Sie zweifellos Recht: Niemand wird zu diesem Beruf gezwungen und wir wollen hoffen, daß hinter jeder Entscheidung auch eine „Berufung“ steht. Die Lebenspraxis enthält aber mehr Facetten, die da lauten, daß nicht jeder spätere Priester im Alter von vielleicht 20 oder 25 Jahren eine so weit reichende Entscheidung mit allen Konsequenzen überblicken kann. Manch einer trifft erst nach vielen Jahren einen anderen Menschen, mit dem eine solch innige Gemeinschaft plötzlich doch eine wunderbare Bereicherung ist. Nicht wenige Priester leben außerordentlich zurückgezogen, entfremden sich ihrer Umwelt, werden auch für die Gemeinde „schwer tragbar“. Die Gemeinschaft zweier Menschen bedeutet nicht Sex Sex Sex (das ist BILD-Zeitungsniveau!!!), sondern eben Geborgenheit, Unterstützung, Freude und ein Zuhause!!!! Wer von uns wollte darauf in seinem Leben verzichten????? Der stehe auf, und kämpfe weiter für ein Pflichtzölibat als Verletzung grundlegender menschlicher Bedürfnisse!!!!
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#21   Desperatus †   00:31:13 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@Dudelei
Ich halte den Begriff für falsch gewählt. wer ja sagt zum Priesterberuf, wer sich als Berufener erlebt, der weiss doch, worauf er sich einläßt.Es wird doch keiner zur Weihe gezwungen.
Unbeshcadet bleibt das Recht auf Gemeinschaft, Geborgenheit, Heimat.
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#20   Dudeldei   00:25:40 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Menschenrechtsverletzung!
So ist es: MENSCHENRECHTSVERLETZUNG!
Darf ich fragen, in welchem anderen „Job“ denn derart einem Menschen in sein Privatleben von Seiten seines Arbeitgebers hineinregiert wird??? Die Würde des Menschen ist unantastbar – die eines Priesters ist leider bis in sein Schlafzimmer und bis in seine innerste Gefühlswelt hinein antastbar! Es gibt ein Recht auf Gemeinschaft – auch auf eine solche mit einer Frau (ob in der Form einer Ehe oder „ohne Trauschein“). Ferner: jeder Mensch hat ein Recht auf Nachkommenschaft oder zumindest auf die Hoffnung, ein solches Geschenk von Gott zu erhalten!
Hier ist es wohl eher die Kirche, die weit aus mehr mit dem Bade ausschüttet als nur das Kinde…, verehrter Schreiber!
Unsere Gedanken sollten viel grundsätzlicher – juristischer – Natur sein, statt das ewig gleiche nutzlose Hin und Her zwischen Befürwortern und Kritikern!
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#19   savonarola   22:55:36 | Montag, 2. Oktober 2006
@dudeldei
„menschenrechtsverletzenden Kirchenregel“
Also, liebe dudeldei, wolln das Kind aber nicht gleich mit dem Bad ausschütten.
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#18   Desperatus †   22:18:50 | Montag, 2. Oktober 2006
@dudeldei
danke, ich hoffe, dass „priest“ es versteht. das Anathem hat er sich ja bereits selbst zugezogen
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#17   Dudeldei   22:15:35 | Montag, 2. Oktober 2006
Unglaublicher Mist von „Priest“!
Sobald ein Priester heiratet oder andere Schlimme Sachen wie zum Beispiel eine Todsünde begeht verliert er auf der Stelle die von ihm gegebene Priesterweihe.
Guter Mensch (ob Mann oder Frau), Ihre Unkenntnis ist haarsträubend und Ihr Verständnis von „schlimmen Sachen“ oder Todsünden haut aber wirklich jedem normal denkenden Menschen (auch Katholiken!) die Schuhe aus!Wo, um Himmelswillen, hat man Ihnen denn so einen Schwachsinn beigebracht???
Es ist unmöglich und völlig ausgeschlossen das jemand Priester sein kann ohne im Zölibat zu leben. Das lehrt die Katholische Kirche seit 2000 Jahren so Bei den evangelischen ist sowieso fast alles erlaubt wie zum Beispiel Homosexuelle „Pfarrer“ die Karin heißen und Kirchenhetze betreiben, ein Sakrileg nach dem anderen ohne das es für die Evangelischen „Pfarrer“ irgendwelche Konsequenzen hat
Auch Ihre Abwertungen gegenüber unseren evangelischen Mitchristen und Ihre Defamierungen gegenüber Frauen im geweihten Amt sowie gegenüber homosexuellen Mitmenschen sind unter aller Kanone!!! Alleine Ihre niveaulosen Schreibereien haben mich dazu animiert, mich hier anzumelden und Ihnen zu antworten. Ansonsten ist wohl zum Thema Zölibat so ziemlich alles bereits bekannt und durchdekliniert worden, was zu dieser menschenrechtsverletzenden Kirchenregel zu sagen ist.
Ersparen Sie bitte uns alle auf diesen Seiten Ihre dusseligen und unreflektierten Äußerungen! Sie haben vom Priesteramt und seinen Erschwernissen nicht die geringste Ahnung! :-#
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#16   Desperatus †   21:50:04 | Montag, 2. Oktober 2006
@priest
Das Konzil von Tient definiert: Si quis dixerit, per sacram ordinationem…non imrimi characterem, anathema sit. (DS 964) Im Charakter der Weihe ist die Unmöglichkeit der Rückkehr in den Laienstand verbunden.
Der dündige Priester mag unwürdig sein oder gar Häritiker, Schismatiker oder exkommunitiert, spenet die Sakramente gültig, sofern er die rechte Intention hat und den wesentlichen äusseren Ritus einhält. (Folgt aus DS 855, sebtentia certa)
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#15   laikos   21:10:40 | Montag, 2. Oktober 2006
Priester
Sobald ein Priester heiratet oder andere Schlimme Sachen wie zum Beispiel eine Todsünde begeht verliert er auf der Stelle die von ihm gegebene Priesterweihe. Es ist unmöglich und völlig ausgeschlossen das jemand Priester sein kann ohne im Zölibat zu leben. Das lehrt die Katholische Kirche seit 2000 Jahren so :-| Bei den evangelischen ist sowieso fast alles erlaubt wie zum Beispiel Homosexuelle „Pfarrer“ die Karin heißen und Kirchenhetze betreiben, ein Sakrileg nach dem anderen ohne das es für die Evangelischen „Pfarrer“ irgendwelche Konsequenzen hat :-! :-! :-!
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#14   savonarola   19:01:31 | Montag, 2. Oktober 2006
@gotthard
Eben, lieber gotthard – und darin zeigt sich die ganze Tragik des Lebens dieser Männer. Weder wäre es richtig, sie so anzureden, wie es ihrem (sie sagten es selbst) unlaustilgbaren Stande entspräche, noch sollten sie selbst im Namen führen, was doch zutiefst ihrem sakramental-geistlichem Sein zustünde. Es bleibt für mich auch nach Gewährung der Dispens vom Zölibat der Eindruck des Leidens, dass jene sich und der Kirche zugefügt haben. Priester zu sein ist eben etwas anderes als eine Aufgabe zu erfüllen, ein Amt auszufüllen.
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#13   Gotthard   18:27:19 | Montag, 2. Oktober 2006
Anrede
da ein laisierter Priester kein geistliches Amt mehr bekleidet, kann man ihn auch nicht mit einem geistlichen Titel (Pfarrer, Kaplan etc) anreden…
Priester ist er aber weiterhin… wenn auch von Rechten und Pflichten entbunden.
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#12   savonarola   16:03:59 | Montag, 2. Oktober 2006
@desperatus
Würden Sie einen sog. laisierten Priester mit seinem vormals geführten geistlichen Titel ansprechen?
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#11   Desperatus †   15:38:41 | Montag, 2. Oktober 2006
Also bitte
Da wird Günther Götz als „ehemaliger Priester“ bezeichnet. Das kann ich auf einer Seite, sie so sehr der katholischen Tradition verbunden ist, wirklich nicht verstehen. Das Weuihesakrament prägt den geweihten wesensmäßig, und diese Prägung geht nicht verloren, selbst wenn der betreffende es wollte.
Was die geschichtliche Werdung des Zölibates anbelangt, so seien die Grundkenntnisse in Kirchengeschichte den Schreiberlingen hier ans Herz gelegt.
Und ein magisches Verständnis, als wäre sexuelle Enthaltsamkeit Das eine Zeichen der Heiligkeit und Voraussetzung der Nähe zu Gott sollten wir nun wirklich überwunden haben.
Im übrigen: Menschliche Nähe und Beziehung muß keineswegs mit genitaler Sexualität einhergehen. In dieser Hinsicht sind nicht unsere Priester verdorben, in dieser Hinsicht sind nicht unsere Jugendlichen verdorben, in dieser Hinsicht sind auch nicht Homosexuelle verdorben. In dieser Hinsicht ist allein die obszöne Phatasie der selbsternannten Glauben- und Sittenwächter, welche diese Seite für ihre GHetze nutzen, zutiefst verdorben.
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#10   Athanasius   15:28:13 | Montag, 2. Oktober 2006
Manche können es einfach nicht faßen
„Wieder andere haben sich selbst zur Ehe unfähig gemacht um des Himmelreichs willen. Wer es fassen kann, der fasse es!“ (Mt. 19, 12)
Eine Neuerung war diese Aussage unseres Herrn Jesu schon, obwohl es im Tempel der alten Juden auch Jungfrauen und Witwen gab die da im Gebet dienten.
Wer heiraten will und Priester werden, kann sich ein Jahrzehnt lang in einer byzantinisch-katholischen Pfarrei engagieren, Übergang zu jenem Ritus zu erbitten und demnächst in jenem Ritus geweiht zu werden. Da die Byzantiner aber keinen Neomodernismus, keine Handkommunion, keine häretische Predigte tolerieren, wird es für die „Revolutionären“ unter den absolut Heiratsfordernden Kandidaten recht schwierig werden dort zu akkomodieren.
Keiner hat aber ein „Recht“ auf die Priesterweihe!
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#9   Benedikt   15:22:06 | Montag, 2. Oktober 2006
Zölibat
Wenn sich all die Herren der Schöpfung, die beharrlich am Zölibat herumkritteln, sofort Priester würden, wenn er abgeschafft würde – ja dann könnte man mal überlegen…
So aber muss man vermuten, dass es sich bloß um die übliche Meinungsmache handelt.
–-----
Bis zum Krieg gehörte [Kostheim] zu Mainz.
Was heißt hier „gehörte“…rechts des Rheins ist auch noch Mainz! :-P :-] O:)
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#8   Dr. Christoph Heger   15:14:57 | Montag, 2. Oktober 2006
Zölibat und Tradition
Der Zölibat ist ja nun eine historisch gewachsene Tradition.
Was soll das denn heißen? Folgten Jesus, Maria und andere einer „historisch gewachsenen Tradition“? Wenn Paulus vom Bischof verlangt, daß er „enthaltsam“ zu sein habe, so folgte er damit sicherlich einer Tradition, aber mitnichten einer „historisch gewachsenen“.
Zum geschichtlichen Werden gehört aber auch ein immer wieder Überdenken dieser Regeln.
Nein! Wer immer wieder neu zu denken vermag, zeigt damit nur, daß er bisher eben noch nicht gedacht hat. Ich muß es ja auch nicht jedes Jahr „überdenken“, ob wir nicht vielleicht doch wieder Juden umbringen sollen.
Und da sind viele Gläubig an der Basis mittlerweile soweit, daß sie einen Pflichtzölibat für Unsinnig halten.
Ach ja, so „weit“ sind sie? Vielleicht sind sie sogar noch ein bißchen „weiter“ – weiter weg vom katholischen Glauben.
Der Zölibat macht auch nicht das Priestertum aus,
Das hat ja auch noch niemand behauptet. Wohl aber, daß er eine dem Priestertum angemessene Lebensweise ist – wie sie Jesus Christus, der Hohepriester, vorgelebt hat und wie sie seither nachgeahmt worden ist.
Aber wer lieber wohlsituierte Kirchenbeamte als Priester (oder vielleicht auch nicht mehr als Priester) haben möchte, der möge weiter über den Zölibat „neu denken“.
MfG
Christoph Heger
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#7   Sulpicius   15:09:56 | Montag, 2. Oktober 2006
@Gunsenum
Vor allem gehst Du mir am Arsch vorbei…
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#6   timpressum †   15:01:01 | Montag, 2. Oktober 2006
Also – wenn dann ehrlich:
Der Zölibat ist ja nun eine historisch gewachsene Tradition. Zum geschichtlichen Werden gehört aber auch ein immer wieder Überdenken dieser Regeln.
Und da sind viele Gläubig an der Basis mittlerweile soweit, daß sie einen Pflichtzölibat für Unsinnig halten. Der Zölibat macht auch nicht das Priestertum aus, sonst wäre Petrus auch nicht Papst gewesen. Der hatte schließlich sogar ne Schwiegermutter!
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#5   Gunsenum   15:00:58 | Montag, 2. Oktober 2006
Jacuhe drüber gießen…
Jaaaaaaaaaaaaaaaa…gießen Sie nun schon endlich die übliche Kreuznetjauche über Priester, die ihr Zölibat als Belastung empfinden, als Priester die doch Verkehr hatten…gießen Sie schon! Wo bleiben Sie?
Das der zölibatäre Priester auch noch Mensch mit Primärbedürfnissen ist, vergessen sies doch einfach wie immer. los…verdammenj sie laisierte Geistliche und Geistliche in Beziehungen…
Der MEnsch, der konkrete Mensch mit seinen Sorgen und Nöten, geht ihnen doch am A**** vorbei…
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#4   landorganist   14:35:48 | Montag, 2. Oktober 2006
Ähm…
hat der Redaktionsclown auch einen Knopf, wo man ihn abstellen kann?
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#3   Ketzerjäger †   13:20:12 | Montag, 2. Oktober 2006
Die ganze Bande
exkommunizieren! Zuschauer und Sprecher, und deren Kinder bis in die 7. Generation!
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#2   landorganist   12:42:15 | Montag, 2. Oktober 2006
Was will
uns der Schreiber sagen? Ist etwa der Erfahrungsaustausch zum Zölibat nun auch eine Todsünde? o.O
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#1   FioreGraz   11:47:01 | Montag, 2. Oktober 2006
Widersprüchilch???
Dabei zeigte sich – nach Ansicht der ‘Allgemeinen Zeitung’ –, daß auch die heilige Schrift widersprüchlich scheint:
Die Schrift ist nicht widersprüchlich sie zeigt nur auf das beide Dinge gelichwertig ihren Platz haben „Wer es fassen kann der fasse es.“
Nur wenn soll es ganz sein entweder ich bin enthaltsam (und habe nebenher nicht 15 Manderl oder Weiberl) oder ich bin verheiratet mit einer PErson.
Demgegenüber steht das heutige Lebensabschnittsgschichtelnrosinenklauben und das ist laues Zeugs.
LG
Fiore
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