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Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird am Montag die beim Heiligen Stuhl akkreditierten Botschafter aus muselmanischen Ländern in Castel Gandolfo empfangen. Gestern bestätigte der Vatikan ein seit Tagen kursierendes Gerücht. Die Botschafter werden vom Präsidenten des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, Paul Kardinal Poupard, angeführt. Islamische Vertreter aus Italien sind ebenfalls geladen.

Papstfeindliche UNO

USA. Der UN-Beauftragte für den Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Doudou Diene, bezeichnete die Vorlesung des Papstes in Regensburg als „zutiefst beunruhigend“. In einem Bericht an den Menschenrechtsrat schrieb der senegalesische UN-Beauftragte, daß die Rede zwar keine generelle Islamfeindlichkeit rechtfertige. Sie fördere aber Strömungen, die Islam und Terrorismus in eins setzen wollten.

Papst soll zurücktreten

Pakistan. In der pakistanischen Stadt Lahore forderte eine Versammlung von rund 1.000 muselmanischen Predigern eine Amtsenthebung von Benedikt XVI. Er habe „zum Krieg ermutigt und Feindseligkeit geschürt“. Der Papst und alle Ungläubigen sollten wissen, daß kein Muslim unter keinen Umständen eine Beleidigung Mohammeds hinnehmen könne. Wenn der Westen seine Haltung gegenüber dem Islam nicht ändere, müsse er mit ernsten Konsequenzen rechnen.

Abschließende Werbeeinschaltung

Japan. Frau Madonna Louise Ritchie, die unter dem Namen „Madonna“ auftritt, erklärte, daß ihre auf der Bühne nachgeäffte Kreuzigungsszene nicht anti-christlich, frevlerisch oder blasphemisch sei. Frau Ritchie äußerte sich zum Abschluß ihrer Tour ‘Confessions’ am Donnerstag in Japan. Jesus würde heute dasselbe tun, wenn er noch leben würde – glaubt Frau Ritchie „in ihrem Herzen“.

Wer zahlt die Schulden der USA?

„Gegenwärtig beträgt die Verschuldung der USA 8,3 Billionen Dollar. Das US-Handelsdefizit beläuft sich auf 800 Milliarden Dollar jährlich, was 6,4 Prozent des Bruttosozialprodukts entspricht. Das Handelsdefizit ist groß genug, um die jährlichen Kosten des Irakkrieges, den Verteidigungshaushalt und Bushs großzügige Steuersenkungen abzudecken. Mit anderen Worten: Amerikas Kriegsmaschinerie wird mit Geld geschmiert, das von den Entwicklungsländern geborgt ist.“

Aus einem Artikel von Mike Whitney in der Internet-Zeitung ‘Saar Echo’ vom 21. September.
      
14 Lesermeinungen
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#14   Mildret M   14:51:06 | Donnerstag, 28. September 2006
zu: abschließende Werbeeinschaltung
Da hat sie (Madonna) ganz Recht auch Vorbeter würde Heute wohl zu solchen sehr gelungenen Inzenierungen tendieren. Die Art und Weise wie hier Berichte über diese großartige Künstlerin formuliert und tituliert werden, zeigt nur wieder die Einseitigkeit und Voreingenommenheit. Und die christliche Fraktion sollte ihr lieber danken, denn sie wirbt seit Jahren für die entsprechenden Unternehmen ohne dafür bezahlt oder sonst eine Anerkennung zu bekommen. Sie verleitet sogar dazu in der Bibel zu lesen, um bestimmte Songtexte genauer zu verstehen. Das solche dem Christentum nützliche Dinge gerne unter den Teppich gekehrt werden und sie nur >verteufelt< wird bestätigt meine Meinung.
Mildret M (Künstlerin) ^-^
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#13   DDL   10:42:24 | Montag, 25. September 2006
@Benedikt – Dasselbe hier wie dort
Na klar ist es dämlich, sich erst groß aufzuregen und DANN erst (wenn überhaupt!) den inkriminierten Text auch zu lesen.
Darf ich in dem Kontext daran erinnern, dass auch hier auf kreuz.net zunächst eine reichlich fehlerhafte Übersetzung zu lesen stand? Über die sich diverse Leute gar fürchterbar aufregten? Es heißt doch immer, hier würden katholischerseits theologisch Gebildete und Kleriker mitschreiben und -kommentieren, also das Äquivalent zu den islamischen „Predigern“ (mit dem Begriff geht man in Anbetracht der lockereren Organisationsform des Islams im Vergleich zur RKK dort etwas lässiger um).
Diese Vorverurteilungen aufgrund von Hörensagen gibt’s doch auf beiden bzw. allen Seiten.
Als Maßnahme zur allgemeinen Weltverfriedlichung schlage ich vor, Fundamentalisten aller Religionen auf eine große Insel zu verfrachten, jedem ein Taschenmsser in die Hand zu drücken und abzuwarten, bis sich das Problem von selbst erledigt hat. Als Anreiz kann man ja dem Sieger / Überlebenden die Schaffung eines Gottesstaates nach seinem Gusto auf der Insel verheißen – das vorgeschlagene Prozedere würde immerhin dafür sorgen, dass 100% der dort (noch) Lebenden diesem Glauben angehören würden und weitere Anfeindungen erst einmal ausblieben.
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#12   FioreGraz   10:26:31 | Montag, 25. September 2006
@Wickerl
Dass Papst Benedikt mit seinen Äußerungen in Regensburg zum Krieg ermutigt hat…
ein Vortrag das Gewalt und Religion sich Vernunftgemäs auschliesen, sagt aber eigentlich das gegenteil aus. Am besten wir reißen nicht nur Sätze aus dem zusammenhang sondern auch Buchstaben. Da lässt sich dann viel einfacher was „konstruieren“, z.b. das der Papst in seiner Rede andauernd „Scheiße“ sagt.
LG
Fiore
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#11   wickerl   22:13:05 | Sonntag, 24. September 2006
zum Krieg ermutigt
Dass Papst Benedikt mit seinen Äußerungen in Regensburg zum Krieg ermutigt hat ist keine Frage, diese Äußerungen wären, wenn sie nicht inzwischen widerrufen worden wären, wunderbar mächtiges Wasser auf die Propagandamühlen von Präsident Bush gewesen.
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#10   Benedikt   16:16:08 | Sonntag, 24. September 2006
Zustand
Solche Meldungen wie die über die „1000 muslimischen Prediger“ zeigen – wenn sie zutreffen – wieschon in den vergangenen Tagen, in welch jämmerlichem Zustand sich die islamische Theologie befindet. Theologen, die sich erst äußern und dann die Rede lesen, Prediger, die wider besseres Wissen(?) irgendwelchen Unfug behaupten – ja, was ist denn nur aus den islamischen Gelehrten geworden, denen sich auch Kaiser Manuel II. sicher gegenüber sah?
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#9   Brigitte Bussmann   12:41:32 | Sonntag, 24. September 2006
Papst soll zurücktreten
Leider wissen wohl auch die meisten Moslems nicht mehr, dass der Heilige Krieg nur der höchste islamische geistliche Würdenträger ausrufen darf. Das ist inzwischen sehr verwischt, bei den vielen Heiligen Kriegen, die es inzwischen gibt. Papst Benedikt hat in seiner Vorlesung nichts Negatives gesagt, das seine eigene Meinung wäre, sondern er hat einen byzanthinischen Kaiser zitiert.
Bei einer Befragung unter moslemischen Jugendlichen, die sich über den Papst aufgeregt hatten, wusste niemand, was der Papst wirklich gesagt hat. Mit der Auslösung der Massenhysterie sollte endlich mal Schluß sein, zumal Papst Bendikt sich morgen mit Moslems treffen wird.
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#8   Christian Hüller   00:13:05 | Sonntag, 24. September 2006
@ RodolfoPanetta
Das massive Außenhandelsdefizit der USA zusammen mit der immensen Staatsverschuldung ist in der Tat besorgniserregend.
Anstelle der USA würde ich mir die Befreiung des Irak bezahlen lassen: Teilausbeutung der dortigen Ölreserven.
Dagegen ist moralisch aus meiner Sicht nur wenig einzuwenden.
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#7   Rodolfo Panetta   00:06:33 | Sonntag, 24. September 2006
Schulden der USA
Es ist in der Tat ein Phänomen, wie die ganze Welt die Verschwendung der größten Militärmacht der Erde finanziert. Die USA danken es der Welt mit Folter und Angriffskriegen.
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#6   Graf von Galen   23:22:41 | Samstag, 23. September 2006
Wider die falsche Lehre des Islam
Ohne über den Hl. Vater vorschnell urteilen zu
wollen, so fürchte ich doch, daß die Anbiederei
an den antichristlichen Islam am Montag weiter gehen
wird.
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#5   QUIS UT DEUS   23:13:48 | Samstag, 23. September 2006
@priest
Die Sache ist schon wieder ganz einfach. Madonna haßt Gott, Der Islam haßt Gott, die Uno-Boße haßen Gott und Amerika erheben die Gewalt zu Gott also haßen sie Gott auch. Zusammengefaßt sie alle haßen sonst würden sie solche Sachen nie sagen !!!
Betet Brüder.
Die Wahrheit Sie sind alle Sklaven Satans,und ein teil verblendete wissen es nicht mal!
Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria.
Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix.
Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
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#4   Schnabeltierkönig   22:58:00 | Samstag, 23. September 2006
priest@
DAS IST DAS BESTE WAS ICH HIER GELESEN HABE.
BRAVO PRIEST!
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#3   laikos   20:02:33 | Samstag, 23. September 2006
Ganz einfach
Die Sache ist schon weider ganz einfach. Madonna haßt Gott, Der Islam haßt Gott, die Uno-Boße haßen Gott und Amerika erheben die Gewalt zu Gott also haßen sie Gott auch. Zusammengefaßt sie alle haßen sonst würden sie solche Sachen nie sagen !!!
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#2   Sirilo   11:01:07 | Samstag, 23. September 2006
„…kein Moslem unter keinen Umständen…“
Hat man das in Lahore wirklich so gesagt? Oder ist die doppelte Verneinung von der Kreuz-net-Redaktion in die Nachricht geschmuggelt worden?
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#1   Beobachterin   09:43:45 | Samstag, 23. September 2006
wieviel ist die UNO noch wert?
Dieser UN-Beauftragte gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus macht sich so überflüssig wie ein Kropf am Hals, und die UNO verspielt wieder einmal einen Teil ihrer Seriosität.
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