„Wenn ich den Papst erwische, werde ich ihn hängen“
Der Heilige Vater will zu den muselmanischen Freunden Brücken aufbauen. Man müsse die Gemeinsamkeiten anerkennen und die Unterschiede respektieren. Eine einmalige Initiative.
(kreuz.net, Vatikan) Großer Empfang in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo.
Heute empfing
Papst Benedikt XVI. 22 beim Heiligen Stuhl akkreditierten Botschafter aus muselmanischen Ländern sowie
19 Vertreter der islamischen Gemeinden in Italien.
Lediglich der Botschafter des stark christenfeindlichen
Regimes im Sudan trotzte der Einlandung des Papstes. Die Audienz dauerte rund eine halbe Stunde.
Der
Vatikan hatte das Treffen einberufen, um die Wogen in der islamischen Polemik gegen den Papst weiter zu
glätten.
Nach dem Grußwort des Präsidenten des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog,
Paul Kardinal Poupard, wandte sich Papst Benedikt XVI. in französischer Sprache an seine Gäste.
Bei
der Audienz habe es sich um eine Initiative gehandelt, die es in dieser Form noch nicht gegeben habe –
schrieb die Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’ unter dem Titel: „Der Papst näht den Riß wieder zu“.
Das
Treffen wurde auch im arabischen Fernsehsender ‘Al Dschasira’ übertragen.
Ansprache des Papstes
Der
Heilige Vater erklärte, daß er vor gläubigen Moslems einen tiefen Respekt besitze. Er forderte einen
aufrichtigen und respektvollen Dialog mit dem Islam.
Der Papst hofft auf Brücken der Freundschaft zwischen
Christen und Muslimen. Er sprach seine muselmanischen Gäste dreimal mit „Liebe Freunde“ an.
In einer
relativistischen Welt bedürfe die Menschheit eines echten Dialogs der Religionen, der das Ziel besitzen
müsse, alle Spannungen gemeinsam zu überwinden.
„Der interreligiöse und interkulturelle Dialog ist
eine Notwendigkeit, um zusammen eine Welt des Friedens und der Brüderlichkeit zu errichten“ – bekräftigte
der Heilige Vater.
Der Dialog müsse auf eine immer bessere gegenseitige Kenntnis gebaut sein. Diese
müsse die gemeinsamen religiösen Werte mit Freude anerkennen und die Unterschiede mit Loyalität respektieren.
Nach seiner Ansprache wechselte Benedikt XVI. reihum jeweils einige Sätze mit den anwesenden Diplomaten –
unter ihnen auch Frauen.
Muslimische Vertreter begrüßen die Ansprache des Papstes
Benedikt XVI. habe
erneut seinen tiefen Respekt vor dem Islam ausgedrückt, freute sich der – katholische – irakische Botschafter
beim Heiligen Stuhl, Albert Yelda, nach der Begegnung vor Journalisten:
„Ich bete darum, daß die Krise
nun hinter uns liegt.“
Der Präsident des islamischen Dachverbands in Italien, Mohammed Nour Dachan,
begrüßte ebenso die „sehr klare und brillante“ Rede des Papstes.
Für ihn seien die Kontroversen um
die Regensburger Äußerungen nun überwunden.
Bereits vor der heutigen Audienz hat der Heilige Stuhl
die Botschafter der islamischen Welt angewiesen, ihren Regierungen den vollständigen Text der kritisierten
Rede in arabischer Übersetzung zu überreichen sowie die entsprechende Erklärung von Kardinalstaatssekretär
Tarcisio Bertone und die Bedauernsäußerung des Papstes persönlich vorzutragen.
Vom Islam geknebelt?
Der bekannte US-Journalist und Buchautor Michael S. Rose fragte auf seinem Blog ‘PapaRatziPost’, ob der
Islam den Papst in die Unterwerfung geknechtet habe.
Er könnte verstehen – wenn auch nicht notwendigerweise
zustimmen – wenn der Papst dem Islam Respekt zolle.
Aber
die Achtung vor gläubigen Muslimen ist für Rose unverständlich, sogar dumm.
Es entspreche auch nicht
den Aussagen des früheren Kardinal Joseph Ratzinger.
Man respektiere nicht jemanden, der eine Schwester
vor einem Kinderspital erlege. Man respektiere nicht jemanden, der öffentlich erkläre, den Papst aufhängen
zu wollen.
Rose zitiert den pakistanischen Muslimenführer Hafiz Hussain Ahmed:
„Terroristischer, extremistischer
Papst, sei gehängt!“, „Nieder mit den Feinden der Muslime!“, „Wenn ich den Papst erwische, werde ich
ihn hängen.“
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71 Lesermeinungen
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#71 Malachias † 21:47:43 | Donnerstag, 28. September 2006
@Abu. Wenn das Zitat von ihm selbst bewußt gewählt war, dann könnte es ein Hinweis darauf sein, dass
er doch noch a Bisserl Glauben hat, vielleicht ja nur in Senfkorngröße, aber immerhin, und den Mut,
diesen auch gegenüber „unvernünftigen Religionen“ zu vertreten… Fragt sich dann nur noch: An was glaubt
er denn nun (mehr)? An die menschliche Vernunft oder an den christlichen Gott? ?:)
@ Malachias Warum Benedikt dieses Zitat brachte, weiß wohl nur er selbst. Teile davon sind ein hervorragender
Aufhänger für die ganze Rede. Aber eben nicht die Schmähung Mohammeds. Es gibt im Werk von Ratzinger/Benedikt
keinen Anhaltspunkt, daß er hinter diesem Zitat steht. Er hat es dementiert, und ich würde vorschlagen,
das zu azeptieren. @ Adrian Leverkühn Natürlich hat der Papst nicht „die Aufklärung“ gutgeheißen.
Er hat aber in einem als Buch erschienenen Gespräch mit einem agnostischen Philosophen namens Arcais
das Thema differenziert dargelegt.
@ tau Schön!!! ich werde mir das Buch besorgen, versprochen! Ich empfinde tiefe Hochachtung und Liebe
zu unseren „älteren brüdern“ den Juden… Danke! Gute Nacht und schlaf gut!
@ Breze, @ Adrian Martin Buber, Die Erzählungen der Cassidim, S. 578: Die Inschrift Vor dem Sterben befahl
der Apter seinen Söhnen, auf seinem Grabstein kein anderes Lob schreiben zu lassen als: „Der Israel liebte“.
Diese Inschrift trägt der Stein. Dies wünsche ich mir auch !!! Aber jetzt erst mal GUTE Nacht tau
Hmmmm… Ich besitze keines der aufgeführten Bücher… Mir reicht meine Bibel, mein Stundenbuch und
meine sonstige Sammlung (Therese von Lisieux, Ratzinger, Andre Frossard, Cordes, Carlo Coretto, Franz
v. Assisi, JP2 bzw Karol Wojtyla usw., usw…) !:) …habe immer noch den Eindruck, dass Adrian auf etwas
hinaus will, also los: Raus mit der Sprache!
Moin Adrian! Im Moment lese ich: Martin Buber, Die Erzählungen der Chassidim tau PS: die aufgezählten
.Sachen habe ich auch und finde sie klasse. Die chassidischen Geschichten sprechen mich aber am meisten
an.
@ Adrian Leverkuehn So viele Bücher haben Sie? So viele verschiedenen Religionen sind Sie zugetan? Bringt
Sie das nicht durcheinander? Jetzt ernsthaft: Worauf wollen Sie hinaus?
@ Breze Tja sorry! Aber dafür kann ich mit dem Gotteslob, dem Ave Maria, dem Koran, dem Tao Te King,
der Bibel, einer Auswahl des Talmud, einer Auswahl der Upanischaden und der Baghavad Gita dienen. Reicht
Ihnen das?
Bettlektüre Also ich lese gerade immer vor dem zu Bett gehen „Beim Häuten der Zwiebel“ von Günter Grass.
Das ist mindestens genauso spannend wie ihr komisches Stundenbuch!
@ tau Liebe(r) tau, Sie werden mir immer sympathischer, Sie beten also auch aus dem Stundenbuch? Ja, eine
schöne Lesung der Vesper heute abend… Gute Nacht auch! Pace e bene
@ Breze, @ alle Aus: Magnificat – Das Stundenbuch – Abendgebet Lesung aus 1 Joh 3, 1a.2 Seht, wie groß
die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es. Liebe Brüder,
jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen,
dass wir ihm ähnlicher sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. In
diesem Vertrauen Gute Nacht und Gottes Segen tau
@ pünktchen @ tau @ sr maria andrea @ pünktchen @ tau Danke, Ihr zwei… Jetzt weiss ichs wieder, klar,
Radio Horeb! Ich kenne so viele Priester, da weiss ich gar nicht mehr, wo ich den jeweiligen hintun soll…
sr. maria andrea „„Na ja, Radio Horeb ist doch geistig und geistlich sehr unterbemittelt““ Häh???? Hab
ich mich gerade verlesen????
@ Jawohl Erwähnte der Papst in seiner Rede nicht die guten Beziehungen innerhalb der einzelnen Fachbereiche
der Universität? Erwähnte er nicht, daß es sogar Kollegen gab die spotteten, es gäbe Fachbereiche
die sich mit Dingen beschäftigten die es gar nicht gebe? Was er damit wohl sagen wollte? Sorry, aber
ich fürchte Sie haben die Papst Rede genauso mißverstanden wie die Muslimbruderschaft. Jetzt wo ich
dachte: „Endlich hat mal ein Papst ausdrücklich die Aufklärung gut geheißen!“, kommen Sie an und zerstören
mir die Illusion wieder.
#57 Jawohl! 21:58:06 | Dienstag, 26. September 2006
Weia! Das erste mal, und dann so eine Blamage, gewissermaßen ej*** prae***. Informier dich erst mal,
und stell nicht einfach deinen eigenen relativistischen Absolutheitsanspruch in den Raum. Ein gläubiger
Muslim und ein gläubiger Katholik vertragen sich miteinander unendlich besser als jeder einzelne von
ihnen mit einem Nihilisten wie Ihnen.
#56 ReinerMoysich 21:54:51 | Dienstag, 26. September 2006
Absolutheitsansprüche verhindern wirklichen Respekt. Sicher ist es löblich, wenn der Papst nun Respekt
gegenüber dem Islam bekundet und zu gegenseitiger Toleranz aufruft. Jedoch kann Respekt und Toleranz
nur halbherzig sein, solange auf beiden Seiten am kriegerischen Absolutheitsanspruch festgehalten wird,
jeweils allein die einzig wahre und gültige Religion zu haben. Dabei ist in beiden religiösen Weltanschauungen
die „Goldene Regel“ von Konfuzius (500 Jahre vor unserer Zeitrechnung) verankert, welche die Grundlage
der Menschenrechte darstellt und jeglichen Absolutheitsanspruch verbietet: „Behandle jeden anderen Menschen,
wie du selbst behandelt werden möchtest.“ Denn in der Bibel wird die christliche Nächstenliebe sehr
ähnlich formuliert: „Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso“
(Matthäus 7,12; Lukas 6,31). Und auch im Islam heißt es: „Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange
er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht“ (40 Hadithe – Sprüche Muhammads – von an-Nawawi
13). Optimal wäre es also, wenn der Papst den Vertretern des Islam (und am besten gleich auch denen des
ebenfalls betroffenen Judentums) den Vorschlag unterbreitet, allseitig auf die barbarischen Absolutheitsansprüche
zu verzichten, die schon sehr viele Millionen von Toten gekostet haben. Auch die vom Papst eingeforderte
Vernunft gebietet solch einen Schritt, da ja alle Glaubens-„Wahrheiten“ nur subjektive und eben keine
objektiven, überprüfbaren Wahrheiten darstellen. Aber selbst, wenn vorerst der Islam u
@ sr …: Danke für die Auskunft! – Kann sein – weiß ich wirklich nicht! Ich sagte ja, „kenne ich nicht …
„. Ich höre relativ selten Radio und wenn, dann meistens „Klassik – Radio“ (allerdings nicht wegen der
Kommentare/Nachrichten). Gruß tau
#54 Pünktchen 21:39:31 | Dienstag, 26. September 2006
Es ging um Brezes Frage „P. Winfried Abel – woher kenne ich den?“ Ich hatte irrtümlich tau geantwortet,
obwohl Breze gemeint war! Um den Radiosender als solchen ging es hier überhaupt nicht! Die verschiedenen
Sendungen haben natürlich ein unterschiedliches Niveau. Ich würde auch hier vor Pauschalisierungen warnen!
Radio Horeb ist übrigens auch im Internet zu empfangen: hier www.horeb.org/index.php?id=36!
@ Pünktchen: Danke für Ihre Antwort! Radio Horeb kenne ich leider nur vom Hörensagen. Soll aber sehr
gut sein. Pfarrer Abel kenne ich seit etwa 32 Jahren sehr gut. Er war der Priester, bei dem ich nach einer
glaubenslosen bzw. suchenden Jugend erstmals gebeichtet und kommuniziert habe. Ich werde diesen Moment
nie vergessen! Er ist seitdem mein Beichtvater und, ich würde sagen, väterlicher Freund. Neben P. Eugen
Mederlet OFM, meinem inzwischen heimgegangenen geistlichen Vater, bin ich von ihm am meisten geprägt
worden. Viele Grüße und Gottes Segen tau
@ Breze: Pfarrer Winfried Abel Siehe: www.st-andreas-fulda.de Es lohnt sich wirklich! Viele Grüße, Gottes
Segen und Gute Nacht (falls ich heute keine Zeit mehr haben sollte) ! tau
@ tau P. Winfried Abel… Woher kenne ich den? Helfen Sie mir bitte auf die Sprünge? Ja, Assisi ist wunderschön,
ich war auch schon dort… Wann und wo das nächste Friedensgebet ist, weiss ich nicht, ob es noch eines
gibt, weiss ich auch nicht. Das, bei dem ich dabei war, fand in Rom statt, und es war eine wunderschöne
Erfahrung…
@ Breze … ja, da wäre ich auch gerne einmal dabei !!! Meine Familie und ich waren einmal für eine
Woche mit einer Pilgergruppe und Pfr. Winfried Abel in Assisi und Umgebung. Es war sehr beeinduckend.
Viele Grüße tau
@ tau „„Ich denke oft, wenn es erst furchtbare („Religions“-) Kriege gibt, wovor uns Gott bewahren möge,
kapieren wir alle (!) die bittere Notwendigkeit dieser interreligiösen Friedensgebete.““ Oh ja… Was
JP2 vorgeworfen wird, ist dass diese Friedensgebet eine Vermengung der Religionen waren, dass alle gemeinsam
gebetet hätten. Dem war nicht so, auch bei dem Treffen 1999, an dem ich teilnahm, betete jede Religion
für sich, getrennt von der jeweils anderen. „„Johannes Paul II war nicht nur ein Heiliger, sondern auch
ein Prophet.““ Oh, ja!!!!!
@ Breze, @ alle Ich denke oft, wenn es erst furchtbare („Religions“-) Kriege gibt, wovor uns Gott bewahren
möge, kapieren wir alle (!) die bittere Notwendigkeit dieser interreligiösen Friedensgebete. Johannes
Paul II war nicht nur ein Heiliger, sondern auch ein Prophet. Viele Grüße tau
#43 Dr. Otterbeck 17:12:15 | Dienstag, 26. September 2006
„Allah unser“ kann es m.E. im Islam nicht geben; wegen der absoluten Transzendenz Gottes würde ein gottesfürchtiger
Muslim Allah nicht „uns“ aneignen. Aber vielleicht fehlt mir da die nötige Wahrnehmung. Was Papst Paul
VI. und mit ihm das ganze Konzil unter Dialog verstand, das hat überhaupt nichts mit der Ermittlung falscher
Synthesen im Wege eine hanebüchenen volkshegelianischen „Logik“ (a la „Weltethos“) zu tun. Modell dieses
„dialoguez!“ ist die Methode der christlichen Offenbarung überhaupt, angewendet auf den Horizont von
„heute“. Wobei dieses „heute“ nicht jede Dekade einer neuen Mode bezeichnet, sondern die essentiell neue
Grundbefindlichkeit des 20. Jahrhunderts, die Fähigkeit der Menschheit nämlich, die Geschichte (Historie)
zu beenden. Schon allein dieser Grund genügt, um ein realhistorisches Empfinden für die conditio humana
„heute“ zu fördern. Das hat nichts mit ideologisch infiltrierter „Geschichtlichkeit“ (etwa des Modernismus)
zu tun, sondern achtet auf das wirkliche Leben der Zivilisation.
@ an alle Ich selbst war am Vorabend des neuen Jahrtausends im Oktober 1999 bei einem erneut von JP2 organisierten
interreligiösen Friedensgebet in Rom auf dem Petersplatz. Ich kann mich sehr gut daran erinnern, auch
an das sehr lange Gespräch, das ich nach dem Treffen mit einem orthodoxen Bischof aus Rumänien geführt
habe. Ich bin katholisch, ich bin es mit Leib und Seele, ich liebe meine Kirche, ich glaube an Jesus Christus,
den Auferstandenen, der mich gerettet hat. Nur wenn man seine eigenen Wurzeln kennt, wenn man das liebt,
woran man glaubt, ist man frei, das Evangelium zu verkünden, aber auch fähig, in Respekt dem Andersgläubigen
gegenüber zu treten, auch zu streiten, über das was uns trennt. Darüber habe ich auch mit dem Bischof
aus Rumänien gesprochen. JP2 war sehr weise, denn er hat erkannt, dass alle politischen Instanzen unfähig
sind, dieser Welt zu geben was sie braucht. Er hat kein Jota der katholischen Lehre aufgegeben. Aber er
hat erkannt, dass in einer materialistischen und individualistischen Gesellschaft, in einer Welt, die
krank ist vor Hass und Egosimus, gespalten in politische Systeme, allein die Religionen, die alle ein
gemeinsames Ziel haben, nämlich das Gute im Menschen zu suchen und zu entfalten, dass allein sie das
Antlitz dieser Welt verändern können.
@Landorganist Kreuznett Das trifft es genau. Dann ist das Foto vom Heiligen Vater oben im Artikel wahrscheinlich
ebenso bewusst gewählt, damit es zu den bescheuerten Karikaturen weiter unten passt. Nee, find’ ich nicht
gut …
#40 landorganist 14:37:37 | Dienstag, 26. September 2006
@dani Das ist bei kreuznett so üblich. Das betrifft nicht nur die Überschriften, sondern auch die Bebilderung.
Man fragt sich als unbedarfter Leser, in welchen Dreckkübeln, die Verantwortlichen wühlen.
Wieso muss man als Überschrift zu diesem Artikel den ekelhaftesten Satz dieses Textes wählen ?? Und
die Karikaturen-Fotomeile, die muss auch unbedingt sein, oder ?
#38 Malachias † 13:51:01 | Dienstag, 26. September 2006
@Abu, Benedikt Warum dann das provokative Zitat in Regensburg, das dem Islam, zumindest aber dem Dschihad,
der ja ein wesentlicher Bestandteil der muslimischen Lehre ist, – konsequent zu Ende gedacht – die Existenzberechtigung
abspricht?
Was heißt da Dialog? Was leider selten kapiert wird, und daran kranken auch einige Postings, ist, daß
Benedikt XVI. seine Aktivitäten bzgl. Islam keineswegs als religiöse Vereinigungsveranstaltungen ansieht.
Man konnte einige weniger gelungene Gesten seines Vorgängers so verstehen. Papst Johannes Paul II. sah
möglicherweise in den interreligiösen Veranstaltungen primär ein spirituelles Ereignis. Sein Nachfolger
hat ganz praktische Dinge im Sinn. Er hat die Ebene der Kultur, der Politik im Blick. Auf dieser Ebene
sieht er die Muslime als Bündnispartner gegen den Relativismus, Materialismus und Laizismus großer Weltmächte.
Er möchte schlicht und ergreifend mit ihnen gemeinsam Gutes tun. Und warum nicht alleine? – Weil wir
zusammen stärker sind. Spielt das eine Rolle? – Ja, es ist wirksamer. Warum muß es wirksamer sein? –
Gratia supponit naturam.
#35 Malachias † 11:03:31 | Dienstag, 26. September 2006
@Benedikt Dialog bedeutet gar nicht, dass irgendwelche eigenen Positionen aufgegeben werden sollen. Dialog
setzt grundsätzlich die Bereitschaft voraus, die eigene Position in Frage zu stellen und ggf. zu verändern,
sonst ist es kein echter Dialog. Das mag im Bereich der Wissenschaft Sinn machen, im Bereich des Religiösen
jedoch nicht! Einen Dialog mit der Katholischen Kirche in Fragen des Glaubens und der Sitten kann und
wird es daher nie geben können, ohne daß sie ihren Anspruch, im Vollbesitz der heilsrelevanten Wahrheit
zu sein und damit sich selbst als deren Verwalterin aufgibt…! o^/
#33 Stefan Fischer 09:57:58 | Dienstag, 26. September 2006
Dr. Otterbeck …und Wahrnehmung ist die Voraussetzung für jedwede völkische Verschmelzungsprozesse,
die wir in den Mischehen leibhaftig erleben. Wie glücklich könnten die Zeiten werden, wenn irgendwann
der religiöse Konsens wenigstens begonnen wird. Gewalt ist Kennzeichen von aussterbenden Spezies, die
gesellschaftlich bald nicht mehr bestehen können und in Irrenhäuser eingeliefert werden.
#32 laikos 08:31:36 | Dienstag, 26. September 2006
Ökumene Schwachsinn Wie wird den der Ökumenische Schwachsinn weitergehen. Zum Schluß sitzen die Islamisten,
die Evangelischen, die Altkatholiken und alle anderen Sekten gemeinsam am Lagerfeuer um ein Allah unser
zu jaulen Das ist zu verurteilen. Der Islam wird nie das Katholische anerkennen. Sie würden lieber sterben
(Stichwort: Selbstmordattentäter). Entweder werden alle Menschen Christen oder sie haben mit der Rache
Gottes zu rechnen o^/
#31 Dr. Otterbeck 08:18:21 | Dienstag, 26. September 2006
@Breze Hier vermisse ich ein statement von „Athanasius“, der „nachweist“, das B XVI im Sinne „hegel“scher
Dialektik argumentiere: „Islam, kläre Dich auf; Moderne, werde gottesfürchtig!“ Aber Dialog ist nunmal
keine Dialektik, führt nicht zur Synthese, sondern zur Wahrnehmung.
@ Gotthard; Malachias @ Gotthard Außerdem hat der Papst in Gegenwart der muslimischen Diplomaten sehr
deutlich gemacht, dass jede ernstzunehmende Religion gegen Gewalt sein muss. Also wenn das kein Wink mit
dem Zaunpfahl war… Ratzinger ist ein Fuchs, aber kein schlechter. @ Malachias In all Ihren postings
schließen Sie beharrlich mit einem: o^/ ab. Darf ich das als Indiz dafür werten, dass Sie mittlerweile
zum Sedisvakanisten-Bischof geweiht wurden? Und haben Sie nun auch schon eigene Bischöfe geweiht?
@ Gotthard „„laut Pressemitteilungen hat Papst Benedikt heute den Botschaftern mehrheitlich islamischer
Länder gesasgt, Religionsfreiheit können nur gegenseitig gewährt werden““ Wie Recht er hat, unser B16!!!!
Und die Reaktionen asu muslimischer Richtung waren durchwegs positiv… Man kann nur über den Dialog
zu einander finden, und wir müssen lernen, miteinander zu leben! Auch unser lieber Malachias wird das
kapieren müssen!
#28 Gotthard 00:40:09 | Dienstag, 26. September 2006
lassen wir Malachias, den Idioten, mal hinter uns laut Pressemitteilungen hat Papst Benedikt heute den
Botschaftern mehrheitlich islamischer Länder gesasgt, Religionsfreiheit können nur gegenseitig gewährt
werden… In der Tat … und Al Dshasira hat übertragen …!!!!!!
@ Malachias Bei den Konzilspäpsten trifft mindestens eine dieser Bedingungen nicht zu; bei den meisten
weder die eine noch die andere. Deshalb sind sie auch keine katholischen Päpste, sondern Häretiker und/oder
Apostaten. Katholik(inn)en schulden ihnen keinen Gehorsam. jetz haben Sie sich sogar selbst übertroffen,
Glückwunsch!!!!!! Sie sind echt lustig, mein Lieber!!!!
@gotthard Pio IX. ist auch Konzilspapst … und noch sehr sehr viele andere … Gotthard, Sie wissen doch
genau, was Sedi Malachi mit dem Wort „konzilspäpste“ meinte…
So ein dummes Zeug habe ich in meinem ganzen Leben nicht gehört! Sorry, aber ich kann nicht anders: Vermutlich fragen Sie sich jetzt was diese Reaktion soll! Die Antwort ist einfach: Ich lese schon
seit mind. 6 Monaten kreuz.net!
#23 Ketzerjäger † 23:32:48 | Montag, 25. September 2006
Malachias@ So ein dummes Zeug habe ich in meinem ganzen Leben nicht gehört! Wissen Sie eigentlich das
Sie Jesus Christus damit leugnen? Nun, so kann man sich also vor dem Gehorsam drücken, und trotzdem ein
echter Katholik bleiben! D A S – I S T – U N S I N N !
#21 Malachias † 23:11:21 | Montag, 25. September 2006
@„Ketzerjäger“ Wieso kann man dem Papst nicht einfach vertrauen? Wenn es ein rechtmäßig gewählter,
katholischer Bischof ist, kann man ihm selbstverständlich auch als Papst vertrauen. Dennoch kann er immer
nur im Namen der Kirche sprechen… Bei den Konzilspäpsten trifft mindestens eine dieser Bedingungen
nicht zu; bei den meisten weder die eine noch die andere. Deshalb sind sie auch keine katholischen Päpste,
sondern Häretiker und/oder Apostaten. Katholik(inn)en schulden ihnen keinen Gehorsam. o^/
#19 QUIS UT DEUS 21:04:29 | Montag, 25. September 2006
@ALLE Ich frag mich wirklich,weis es der Papst nich wohin er da schlidert oder weis er es?Und macht nichts
dagegen??? Ein grosser Kuchen mit Juden Heiden Sekten Hotentoggen und alle beten den gleichen Gott an??
Kann mir mal einer sagen ob die Theologie das Problem ist „Anti Thomas von Aquin „ oder was? Pro Rahner
etc.???
#18 Malachias † 20:59:42 | Montag, 25. September 2006
@P.P. Wer hat Ihnen denn diese „Wahrheiten“ anvertraut, die Sie hier vertreten!? Hochw. Herr P. Lingen
und seine Seite www.kirchenlehre.de www.kirchenlehre.de/ (ursprünglich www.katholisch.de, bis ihm die
supermächtige, steinreiche zionistisch-freimaurerische Konzilssekte das per Gerichtsverfahren verbieten
lies) war eine Quelle, eine andere die Schriften aus dem katholischen Verlag Anton Schmid, Durach …ww.verlag-anton-schmid.de/.
Der Rest kam dann durch eigenes Nachdenken…! ?:)
#16 Malachias † 20:25:49 | Montag, 25. September 2006
@wunderkind2 ihre hutgröße kann ich mir auf jeden fall lebhaft vorstellen Ob Sie mir es glauben wollen
oder nicht: Mir passt fast kein Hut, die meisten sind zu klein!!
@Malachias „Ich werde die Wahrheit verteidigen, wo und wann ich will, ob es Ihnen passt oder nicht!“ Sie –
und welche Armee? Sorry, konnte nicht widerstehen, zumal Sie mich vom Auftreten her immer wieder etwas
an Shrek erinnern. Der ist allerdings netter. Und auch ein bisschen heller. Und überhaupt… eigentlich
klingen Sie nur so, wie Shrek aussieht. Aber eines haben Sie doch gemeinsam: Die Heimat im braunen Sumpf.
#11 Malachias † 19:50:24 | Montag, 25. September 2006
@P.P. ad 1) Die dürften Sie wahrscheinlich nötiger haben als ich…! ad 2) Ich werde die Wahrheit o^/
verteidigen, wo und wann ich will, ob es Ihnen passt oder nicht!
#9 PietroParente 19:42:50 | Montag, 25. September 2006
@Malachias Auf ihre Anerkennung ist der Papst nicht angewiesen. Aber zwei Bitten an Sie: 1. Suchen Sie
bitte therapeutische Hilfe! 2. Lassen Sie ihr apostatisches Reden. Das ist hier die falsche Plattform!!!
#8 Malachias † 19:37:39 | Montag, 25. September 2006
@„Ketzerjäger“ Heilig ist der Papst! Ketzer wer Ihm nicht gehorcht Was sind Sie für ein Ketzerjäger??
Im Heiligen Offizium hätten Sie mit dieser Antwort mitnichten eine Anstellung bekommen…!
Malachias Halten Sie doch einfach mal die Klappe und gehen Sie zum Arzt. Dieses sedisvakantistische Rumgeprolle
ist ja noch schlimmer als die Tradi-Stammtischparolen, die hier verbreitet werden. Versuchen Sie es doch
ganz einfach mal mit Lesen und zwar das, was der Heilige Vater gesagt hat und nicht das, was Sie lesen
wollen. Schön im Zusammenhang.
#1 Malachias † 18:47:44 | Montag, 25. September 2006
Also doch: Friede geht vor Wahrheit… …in der Wertehierarchie dieses apostatischen Pseudopapstes; wer
hätte es auch anders erwartet…?! Dann hätte er sich doch besser die Regensburger Rede vorher nochmal
durchgelesen, bevor er das gewagte Zitate des christlichen Kaisers aus dem 15. Jahrhundert, das ihm vom
Inhalt her eigentlich absolut zuwider war, loslässt. Oder hat er die Rede doch selbst verfasst und das
Zitat bewußt gewählt? ?:) Die Frage bleibt: Was will dieser Mann wirklich? Einheit in einem jüdisch-„christlich“-islamischen
Welteinheitsglauben, für den es eigentlich nebensächlich ist, ob Gott eine oder drei Personen ist/sind,
ob der Messias schon gekommen ist und ob die Kirche heilsnotwendig ist oder nicht…? Ein Friede der Religionen
auf Kosten der katholischen Wahrheit…?!