Liturgien im Oktober + Die Reform der Linken + Begräbnis für einen Hund + Es lebe der Zölibat + Die Zukunft in den Händen der Gläubiger
Liturgien im Oktober
Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird am 15. Oktober drei Ordensgründer und einen Bischof
heiligsprechen. Das gab der päpstliche Zeremoniar, Erzbischof Piero Marini, am Wochenende bekannt. Ferner
wird der Heilige Vater am 19. Oktober beim vierten Nationalen Kirchenkongreß in der norditalienischen
Stadt Verona ein Pontifikalamt zelebrieren. Der Kongreß findet auf Einladung der Italienischen Bischofskonferenz
zum Thema „Zeugen des Auferstandenen – Hoffnung für die Welt“ statt.
Die Reform der Linken
Deutschland.
Der aus der Kirche ausgetretene Ex-Priester Eugen Drewermann lamentierte gestern vor der deutschen Nachrichtenagentur
‘dpa’ gegen den Papst: „Der Papst setzt sich hin und liest ein Papier vor – das ist doch kein Dialog.“
Die Arroganz des drohenden Zeigefingers gegen Muselmanen macht Drewermann wütend. Der Islam sei ein Reformangebot
an die „dogmatischen Verknöcherungen der Kirche“.
Begräbnis für einen Hund
Malta. Vor drei Jahren
zelebrierte ein Priester der Erzdiözese Malta ein Begräbnis für seinen Hund. Wie das Bistum nun mitteilte,
wurde der Priester kurz darauf aus dem Priestertum entlassen. Der Ex-Priester ist der Meinung, daß Katholiken
daran glauben sollten, daß Tiere eine Seele haben und in den Himmel kommen.
Es lebe der Zölibat
Deutschland.
Protestantischen Pastoren fehlt oft die Zeit, in der Bibel zu lesen. Das beklagte der Vorsitzende des
Verbands der Vereine evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer Deutschlands vor der Nachrichtenagentur ‘idea’.
Vielen Pfarrern falle es schwer, genügend Zeit für ihre Familie zu finden.
Die Zukunft in den Händen
der Gläubiger
„Üblicherweise werden US-Dollars in Auslandsbesitz dazu verwendet, US-Bürgschaften oder
US-Schatzwechsel zu kaufen. Es kostet rund 2,5 Milliarden Dollar täglich an ausländischem Nettozufluß,
das ansteigende Defizit abzudecken. Diese Zuflüsse tragen dazu bei, die Zinssätze kurzfristig niedrig
zu halten, fordern aber einen hohen Preis. Amerika legt seine Zukunft in die Hände seiner Gläubiger,
die zur Zeit mehr als drei Billionen Dollar an Guthaben und Bürgschaften besitzen.“
Aus einem Artikel
von Mike Whitney in der Internet-Zeitung ‘Saar Echo’ vom 21. September.
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18 Lesermeinungen
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#18 Celebration 18:14:07 | Freitag, 28. September 2007
@frasim Und dieses Sündlos-sein Mariens, ist das in Ihren Augen nicht die Riesengnade schlechthin??!
Nein, denn nur ein Sünder kann begnadigt werden. Eine Sündlosigkeit Mariens hat es nicht gegeben, weill
alle Menschen sündigen … Deshalb gibt es auch keine Gnade der Sündlosigkeit.
#16 Frasim 13:18:55 | Donnerstag, 28. September 2006
@JohannesD Gnade: Jeder Mensch, der sich zu Jesus Christus hält und Sündenvergebung von ihm bekommen
hat, ist ein begnadigter – begnadeter Mensch. Wenn Maria sündlos gewesen wäre, bräuchte sie doch wohl
keine Gnade! Und dieses Sündlos-sein Mariens, ist das in Ihren Augen nicht die Riesengnade schlechthin??!
#15 tau † 11:54:49 | Donnerstag, 28. September 2006
@ Frau Brigitte Bussmann, Danke für Ihren sehr schönen Beitrag! P. Eugen Mederlet OFM, Die Hochzeit
des Lammes, Franziskus und die bräutliche Kirche, Christiana-Verlag Stein am Rhein, ISBN 3 7171 0834
4 S.179 ff: Wenn dann eine Pflanzen- und Tierart nach der anderen ausstirbt und das menschliche Leben
immer öder wird und schließlich erstickt unter der Gewaltherrschaft; wenn alle in der Geheimen Offenbarung
verkündeten Drangsale in ihrer höchste Steigerung anbrechen, wenn das Meer in Aufruhr gerät, die Kräfte
des Himmels erschüttert werden und die Sterne vom Himmel fallen (Lk 21, 25 – 26), dann werden diese Brüder
und Schwestern von Alverna den vor Angst vergehenden Menschen verkünden: „Erhebet eure Häupter, denn
eure Erlösung naht!“ Sie werden schlicht und ohne Glanz, arm und verachtet, aber in der Freiheit und
Kraft der Wahrheit die ganze Schöpfung gegen allen Hohn einladen, in den Kreuzestod Jesu einzugehen.
Sie werden es dem alles beherrschenden menschlichen Stolz gegenüber verkündigen, dass es keinen anderen
Ruhm gibt als das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus, in dem unser Heil, unser Leben und unsere Auferstehung
ist (vgl. Liturgie des Gründonnerstag). Ihre in alle Wunden leuchtende Hoffnung jedes Geschöpf ermutigen,
ruhig und voller Zustimmung zu sterben, weil der Tod die Verwandlung in die Herrlichkeit des Lebens ist.
Dann erst wird offenbar, was die Liebe des heiligen Franziskus zu jedem Geschöpf bedeutet; warum er sich
jedem so innig zuneigte: weil nichts von diesem herrlichen Brautschmuck verloren geht. Wenn dann seine
gekreu…
Begräbnis für einen Hund Niemand geringeres als Papst Johannes Paul II sagte, dass Tiere beseelte Lebewesen
sind. Papst Benedikt schließt sich dieser Tradition an und sagte dies auch. Im Augenblick ist die Zeit
vielleicht einfach noch nicht reif dafür, Tiere auch christlich zu beerdigen. Aber deshalb gleich der
Exkommunikation zu verfallen finde ich schlichtweg übertrieben. Eine katholische Schriftstellerin schrieb
einmal, mein Hund und alle Tiere meines Lebens sind ein Teil von mir, und wie ich unsterblich. Dies können
auch die letzten Zweifler bei Paulus nachlesen, der sagt, dass die ganze Schöpfung seufzt und auf ewiges
Leben hofft. Und wenn wir das Paradies als Symbol für das ewige Leben nehmen, dann ist es ganz klar,
ein Mensch kann nicht leben ohne die anderen Geschöpfe Gottes, sie bilden eine Lebens- und Schicksalsgemeinschaft
in diesem und im ewigen Leben.(siehe auch das Bild von der Arche).
#13 QUIS UT DEUS 21:34:08 | Mittwoch, 27. September 2006
Hw.Pater Drewermann Deutschland. Der aus der Kirche ausgetretene Ex-Priester Eugen Drewermann lamentierte
gestern vor der deutschen Nachrichtenagentur ‘dpa’ gegen den Papst: „Der Papst setzt sich hin und liest
ein Papier vor – das ist doch kein Dialog.“ Die Arroganz des drohenden Zeigefingers gegen Muselmanen macht
Drewermann wütend. Der Islam sei ein Reformangebot an die „dogmatischen Verknöcherungen der Kirche“.
Priester für alle Ewigkeit!!! Ueberlegen Sie bitte gut was Sie da sagen!Liebe Muttergottes :(3 :(3 :(3
bitte für alle Prister und alle Menschen um Gottes Barmherzigkeit! Salve Regina ,mater misericordiae;vita,
dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes
in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et
Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria.
Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
#12 duc in altum 16:20:36 | Mittwoch, 27. September 2006
Also ich finde echt keine … …Person, die einen verknöcherteren Eindruck macht, als Drewermann selbst.
Meine Fresse, was labert der einen Mist. Sogar die Muslime waren von dem Treffen begeistert… Wahrscheinlich
war er nur pickiert, daß der Papst ihn, Drewermann, den Fachmann für quasi alles, nicht eingeladen hat.
Boah echt, ey.
#10 Benedikt 14:38:47 | Mittwoch, 27. September 2006
Drewermann erklärt die Welt Der Islam sei ein Reformangebot an die „dogmatischen Verknöcherungen der
Kirche“ …ach, dass wir das nicht gleich gemerkt haben. Danke, Eugen .
#9 Dr. Otterbeck 13:44:36 | Mittwoch, 27. September 2006
„Unbiblische Dogmen“ Selbstverständlich hat die spätere Dogmatik eine eigene Fachsprache entwickelt,
die bisweilen wenig überzeugt (und das serviert uns den „Nachhall“ a la Malachias etc., denn solche Leute
servieren den Textgehalt der „Dogmen“ frei von jedem Sinngehalt), aber in der „Sache“ (Dominus Jesus)
sagt kein Dogma etwas anderes als die Bibel; vorausgesetzt man lässt gelten, dass die Evangelien bereits
ein Zeugnis der Kirche sind. Und die marianischen Dogmen gehören notwendig dazu, soll das Evangelium
überhaupt einen „Anker“ auf Erden haben. Sonst ist es nämlich keine Siegesnachricht, sondern nur vage
Hoffnung.
#8 Celebration 11:41:27 | Mittwoch, 27. September 2006
Sirilo Ich interpretiere sie so, dass ich auf keinen Fall die Formulierung irgendwelcher Dogmen daraus
ableiten könnte. Gnade: Jeder Mensch, der sich zu Jesus Christus hält und Sündenvergebung von ihm bekommen
hat, ist ein begnadigter – begnadeter Mensch. Wenn Maria sündlos gewesen wäre, bräuchte sie doch wohl
keine Gnade! Preisen mich selig…: Tu ich auch … aber ich mache keine Wallfahrten, zünde keine Kerze
an, bete nicht zu ihr – ich lobe sie dafür, dass sie Gott gehorsam war und seinen Willen getan hat, aber
das sag ich Gott lieber selbst…
@JohannesD: Maria Der Erzengel Gabriel begrüßt Maria bekanntlich (Lukas 1,28) mit den Worten: „Ave Maria,
gratia plena…“ Also „voll der Gnade“. Wer konnte schon vor der Menschwerdung Christi „voll der Gnade“
sein? Später sagt Maria (Lukas 1, 48): „Von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter.“ Wie interpretieren
Sie diese Bibelstellen?
#6 Celebration 11:16:05 | Mittwoch, 27. September 2006
Nullchecker aha, dachte ich mir doch, dass diese Stelle gemeint ist. –----------------------------------------------------
Aber was ist mit all den katholischen unbiblischen Dogmen, die über die Hl. Schrift hinausgehen? Maria
und ihre Unbefleckte Empfängnis Maria und ihre Aufnahme mit Körper und Seele in den Himmel? Papst und
Unfehlbarkeit? Anhaltspunkte dafür in der Hl. Schrift: 0 – Null o^/
#5 Dr. Otterbeck 10:20:06 | Mittwoch, 27. September 2006
Das Reformhaus! Hoffentlich hat kreuz.net das richtig zitiert: Schön blamabel für Drewermann, dass er
jetzt Partei ergreift für Integralismus und Gewalt. Aber schon H.U. Balthasar hatte ja 1988 (auch) vor
dem modernen Integralismus a la „Weltethos“ gewarnt. „Denn wer kämpft für das Recht, der hat immer Recht,
die Partei, die Partei, die Partei…“
@Adamah: Fehler beim Zitieren des Beispiels! Bei Römer 3,28 geht es aber nicht um „sola scriptura“ (allein
die Schrift), sondern um „sola fides“ (allein der Glaube)… „Denn wir sind überzeugt, daß der Mensch
durch den Glauben ohne Gesetzeswerke gerechtfertigt wird.“ (Röm 3,28, Jerusalemer Bibel)
@Gibts da auch wenigstens mal ein Beispiel? M. Luther zum sola scriptura: Als man ihm vorwarf, das Wort
„sola“ (allein) in Römer 3, 28 eingefügt zu haben, antwortete er: „So habe ich hier Röm. 3, 28 sehr
wohl gewusst, dass im lateinischen und griechischen Text das Wort »solum« nicht stehet, und hätten
mich solches die Katholiken nicht zu lehren brauchen. Wahr ists, diese vier Buchstaben »sola« stehen
nicht drinnen. Diese Buchstaben sehen die Eselsköpfe an, wie die Kühe ein neues Tor, sehen aber nicht,
dass die Absicht des Textes gleichwohl das »sola« in sich hat, und wo mans klar und deutlich verdeutschen
will, so gehöret es hinein. (Text Sendbrief vom Dolmetschen, of 8 Sept. 1530) Oder: „Sollte euer Papst
sich unnötig über das Wort ‘sola’ aufregen, so mögen Sie ihm gleich antworten: Es ist der Wille von
Dr. Martin Luther, dass es so sei“ (Johannes Alzog Manual of Universal Church History Seite 199).
#2 Celebration 09:28:17 | Mittwoch, 27. September 2006
Wieso haben die Evangelischen die Bibel umgeschrieben? Gibts da auch wenigstens mal ein Beispiel? Oder
ist das auch wieder so eine Behauptung, völlig aus der Luft gegriffen?
Schrecklich Wenn Priester glauben das Hunde in den Himmel kommen und das auch noch als Katholische Priester
dann tragen sie das böse in sich. Typischer Fall von Das Tier zum Menschen machen. Das Problem beim
Evangelischen ist das sie ja die Bibel umgeschrieben und auch anders auslegen und sie ja auch eine komplett
andere Gottesvorstellung haben als die Katholischen o^/ . Deshalb sind die Evangelisch-Vorsitzenden ja
auch pastoren und keine Priester.