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Mittwoch, 27. September 2006 10:30
Die Helden des Alkazar
Vor 70 Jahren befreiten nationalspanische Truppen unter General José Varela die Soldaten, Frauen und Kinder, die im Alkazar von Toledo eingeschlossen waren. Von Rodolfo E. Panetta.
Alkazar von Toledo im Jahr 2001
Alkazar von Toledo im Jahr 2001
(kreuz.net) 4.184 Priester, darunter 13 Bischöfe, 2.365 Klosterbrüder und 283 Nonnen, dazu ungezählte einfache Gläubige, fielen im Spanischen Bürgerkrieg der Wut kommunistischer Kirchenhasser zum Opfer.

Unzählige Kirchen und Klöster wurden zerstört.

Dabei ereigneten sich auch immer wieder blasphemische Szenen, bei denen die Kommunisten geschändete Leichen und Heiligenreliquien zur Schau stellten.

Am 14.September 1936 sprach Papst Pius XI. in einer Audienz für 500 spanische Pilger von einem „satanischen Haß“ der spanischen Republikaner gegen Gott.

In einer Zeit und Gesellschaft wie der unsrigen, in der Glaube, Familie und die gewachsene Kultur verachtet werden, fällt es schwer zu begreifen, weshalb sich im Jahre 1936 in Spanien die Besten des Volkes zusammentaten, um unter Einsatz ihres Lebens zu verteidigen, was ihnen heilig war.

General Francisco Franco Bahamonde Araujo y Pardo de Andrade († 1975) – einer von mehreren nationalspanischen Heerführern – erkannte die außerordentliche Bedeutung geistiger Faktoren in einem Bürgerkrieg.

Deshalb drängte er darauf, den Vormarsch auf die Hauptstadt Madrid zu unterbrechen und den seit über zwei Monaten von kommunistischen Horden eingeschlossenen „heldenhaften Verteidigern“ des Alkazars von Toledo Hilfe zu bringen.

Der Alkazar von Toledo ist eine Steinfestung, die sich auf dem höchsten Punkt der Stadt befindet.

An diesem „glorreichen Ort mit seinen jahrhundertealten Mauern“ hatte General Francisco Franco als junger Offiziersanwärter seinen Fahneneid geleistet.

Bereits am 23. August 1936 hatte Franco den Verteidigern des Alkazars durch ein Flugzeug Hilfe zugesagt und sie zum Durchhalten ermutigt.

Am 18. September sprengten die Belagerer mit 5.000 Kilogramm TNT den Südwestturm und einen Teil der Westfassade des Alkazars in die Luft.

General Franco im Jahr 1923
General Franco im Jahr 1923
General José Varela übernahm am 23.September das Kommando über die Truppe, welche den Alkazar innerhalb von fünf Tagen befreien sollte.

Zwei Kolonnen unter den Befehlshabern Asensio und Barrón erreichten am 27.September Toledo, nachdem sie die kommunistischen Truppen am 25. und 26. September besiegt hatten.

Am 28. September empfing Oberst José Moscardó Ituarte – der Kommandant der Verteidiger – den Befreier General Varela mit der Meldung: „Sin novedad en el Alcázar!“

Tags darauf beglückwünschte Franco selbst die Befreiten.

1.150 Männer, 600 Frauen und Kinder hatten 68 Tage lang einer grausamen Übermacht getrotzt. Sie hielten 10.000 Artilleriegeschossen, 3.600 Handgranaten und zahlreichen Fliegerbomben stand.

Die Garnison beklagte 82 Tote und 430 Verwundete.

Während der Belagerung war es den mörderischen Roten gelungen, Luis Moscardó – den Sohn des eingeschlossenen Kommandanten des Alkazar – gefangenzunehmen.

Jetzt erfuhr die ganze Welt von dem Telefongespräch zwischen Vater und Sohn:

– „Was gibt es, mein Junge?“

– „Nichts. Sie sagen, sie werden mich erschießen, wenn der Alkazar nicht übergeben wird.“

– „Wenn das stimmt, dann empfiehl deine Seele in Gottes Hände, rufe: ‘Es lebe Spanien!’ und stirb wie ein Held. Adieu mein Junge. Eine letzte Umarmung.“

Luis Moscardó starb wie ein Held.

Nach einem langen und grausamen Bürgerkrieg, in den nach dem Kampf um Toledo auf beiden Seiten ausländische Mächte eingegriffen hatten, konnte Franco am 1. April 1939 den Sieg der nationalen Truppen verkünden.

Papst Pius XII. telegraphierte:

„Indem Wir unser Herz zu Gott erheben, sagen Wir zusammen mit Ihrer Exzellenz innigen Dank für den Sieg des katholischen Spanien, den Wir herbeisehnten. Wir wünschen Uns, daß dieses uns so teure Land, nachdem der Friede erreicht ist, seinen alten katholischen Traditionen, die es so groß gemacht haben, Kraft verleihe. Wir erteilen Ihrer Exzellenz und dem gesamten spanischen Volk Unseren apostolischen Segen.“

Franco stellte die Rechte der Kirche wieder her, ließ nach der Siegesparade ein „Te Deum“ feiern und legte seinen Degen vor dem Altar nieder.

Er konnte sein Land weitgehend aus dem Zweiten Weltkrieg heraushalten und führte sein Volk zu Ansehen und Wohlstand.

Franco und Eisenhower in Madrid, 1959
Franco und Eisenhower in Madrid, 1959
Er widerstand dem ihm feindlich gesonnenen Freimaurer und US-Präsidenten Harry Truman und fand die Unterstützung der US-Präsidenten Dwight David Eisenhower und Richard Nixon.

Das Verhalten der Kirche nach dem Zweiten Vatikanum war für den Caudillo eine große Enttäuschung.

Insbesondere Mons. Giovanni Battista Montini – der in jungen Jahren als Mitarbeiter von Pius XII. Francos Leistungen noch gewürdigt hatte – hofierte als Papst Paul VI. dem Zeitgeist.

Die falschen Reformen des Konzils hatten die wahrheitsgemäße Lehre von Staat und Gesellschaft beschädigt.

Literatur und Quellen:

Claude Martin: Franco – eine Biographie. Leopold-Stocker-Verlag, Graz 1995
www.generalisimofranco.com
www.monarchieliga.de
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 82 Lesermeinungen:
Sonntag, 2. September 2007 03:33
Bokrug †: Der sogenannte „spanische Bürgerkrieg“. Vittorio Messori berichtet in der italienischen katholischen
…Tageszeitung Avvenire vom 1. Mai 1990: „Es ist sicher, dass das Massaker an Katholiken und an diesen allein – protestantische Pastoren und Kirchen wurden davon nicht berührt – im republikanischen Spanien nicht besondere Menschen oder ihre vorgeblichen ‘Vergehen’ bestrafen wollte. Es war ein Versuch, die Kirche als solche auszulöschen. So schreibt Hugh Thomas, ein Historiker der Linken: ‘Nie in der Geschichte Europas und vielleicht in der Geschichte der Welt hat man einen so glühenden Hass auf die Religion und ihre Menschen gesehen.’ Ein anderer unverdächtiger Historiker, ein überzeugter Gegner Francos, der selbst direkter Augenzeuge war, sich der republikanischen Regierung angeschlossen hatte und nach der Niederlage ins Exil ging, Salvador de Madariaga, schrieb: ‘Niemand, der ebenso guten Glaubens wie gut informiert ist, kann die schrecklichen Verbrechen jener Verfolgung leugnen. Jahrelang genügte die blosse Tatsache, katholisch zu sein, um die Todesstrafe zu verdienen, die oft in der grausamsten Weise vollzogen wurde.’ (…) Von Juli 1936 an wurden in der grauenhaften und allgemeinen Metzelei auf die grausamste Weise 4184 Diözesanpriester einschliesslich der Seminaristen, 2365 Ordensleute, 283 Ordensschwestern und 11 Bischöfe, zusammen 6832 klerikale Opfer, dahingemordet. Zehntausende Laien wurden sodann ermordet, nur weil man sie in Besitz einer kleinen religiösen Medaille oder eines Heiligenbildchens fand. (…)
Samstag, 30. September 2006 19:57
obelix: Ihr Beitrag, AthansiusII, besteht aus Lügenpropaganda,
katholischer Geschichtsklitterung und Wunschdenken.

Die Spanier waren heilfroh, als dieser schreckliche und blutrünstige Despot Franco endlich tot war und eine freiheitliche Demokratie Einzug hielt.

Was glauben Sie warum hat niemand, aber auch wirklich niemand aus der Bevölkerung diesen Clown Tejero unterstützt, als er gegen den König putschte und wieder eine Diktatur einführen wollte? Richtig! Die Spanier sind mit ihrer freiheitlichen konstitutionellen Monarchie sehr zufrieden und auch damit, dass endlich Ehescheidungen möglich sind und die Frauen selbst über ihre Körper bestimmen und nicht die Pfaffen.
Samstag, 30. September 2006 11:10
Athanasius: Lächerlich
sind Ihre Behauptungen, Herr „Obelix“.

1. Hat 1952-1973 in Spanien das „Spanische Wunder“ stattgefunden, massgeblich von den Technokraten (oft Mitglieder des Opus Dei) angesteuert. SPanien stand aus den Trümmern des Bürgerkriegs auf. Auch Francos Verdienst.

2. Franco was tatsächlich Retter Spaniens, er hat auch der Übergang zur Monarchie gesichert, leider hat Juan Carlos II. sich schnell der Erpressung des internationalen Hochfinanzes ergeben und auch dem immoralen Treiben gewisser politischer Strömungen, darunter die spanische Masonería.

3. Ich bin kein Carlist, wieso meinen Sie des?

4. „Meine“ Geschichtsversion ist die der britischen und US-Amerikanischen Wissenschaftler. Dass die Deutschen die DDR-Version übernommen haben und sogar nach Frankreich und Belgien verbreitet, ist nicht mein Problem. Die USA sind ein freies Land, freier als die BRD, und somit traue ich deren Historikern etwa von Yale, Harvard, Princeton, Berkeley mehr zu zur wahren Geschichte des Caudillo als Ihrer bundesdeutschen 1968er Version. Ist auch nachzuschauen. Während Pravda Franco bei den Achsenmächten einstufte, tat Eisenhower etwas ganz anderes.

Viva España, viva España, una y indivisibile! Arriba España, siempre imperiál!
Samstag, 30. September 2006 10:43
obelix: Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden, AthansiusII!
Der Caudillo hat Spanien als zutiefst zerrissenes Land mit grossen wirtschaftlichen Schwierigkeiten hinterlassen, die sich durch den EU-Beitritt Spaniens deutlich verbessert haben.

Die geschichtliche Aufarbeitung der Zeit des Bürgerkrieges steht den Spaniern aber bis heute noch bevor und so langsam können die Opfer des Franco-Regimes damit rechnen, dass die Untaten ans Tageslicht kommen.

Auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen, AthansiusII: Das Franco-Regime hat mit Unrecht und Mord und Totschlag versucht, die Macht unter allen Umständen in Händen zu halten und ist keinen Deut besser gewesen, als andere Despotien unter Stalin, Pinochet oder Honecker oder irgendeinem obskuren Kirchenfürsten des Mittelalters.

Dass die Kirchenbeamten dies anders sehen ist klar, aber die Geschichtsschreibung der Sieger ist in Spanien genauso tot, wie in Russland, Chile und Deutschland. Jetzt kommt die Wahrheit ans Tageslicht und wenn Sie sich noch so sehr dagegen sträuben und behaupten dies sei alles Lügenpropaganda. Wenn die Historiker in Spanien dies mit dokumentarischen Quellen belegen können und der Filmemacher kann das, sonst würde er prompt vor Gericht landen, dann können die katholischen Fundamentalisten noch so sehr „Lüge“ plärren, es ist doch die Wahrheit.
Samstag, 30. September 2006 10:40
methusalix: Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden, AthansiusII!
AthanasiusII: @methusalix

Quelle für Ihre Behauptung? Pravda? Der internationale Kamerad des Arbeiters? Oder welche Zeitung? Freies Warschau?


Es ist doch so, dass die Quellen, auf die Sie sich berufen wollen und die Sie als einzig wahre anerkennen, genauso parteiisch und von Eigenintersse an der Geschichtsschreibung bestimmt sind, wie die kommunistischen und sozialistischen Quellen, die ich Ihnen als die einzig wahren angedient habe.

Wenn Sie behaupten, die Prawda (mit der schönen Übersetzung „Wahrheit“), würde nur Lügenpropaganda verbreiten, so gilt dies genauso für die franquistische Geschichtsklitterung in Spanien bis zur Thronbesteigung des Bourbonenkönigs (und noch einige Zeit danach). Ihre Einordnung des Führers als Erretter Spaniens ist genauso von der Siegerjustiz der Carlisten verfälscht, wie die Einordnung des Sozialismus als der Erlösung von allem Übel der Welt, durch ihn selbst.
Samstag, 30. September 2006 03:20
AthanasiusII: @methusalix
Es ist, wie bereits beschrieben, so, dass die Verbrechen der „Bolschwisten“ reine Propagandalügen der rechtskonservativen Katholiken sind. Sie sind nirgends in ordentlichen und wahren Quellen dokumentiert.

Quelle für Ihre Behauptung? Pravda? Der internationale Kamerad des Arbeiters? Oder welche Zeitung? Freies Warschau?

Die Stalinisten haben 1936-1939 in Spanien zig-Tausende von Geistlichen ermordet, Dörfer ausgerottet, und Frauen vergewaltigt. Nur die links-indoktrinierte westeuropäischen Massen denken nur an „Guernica“ als Summum des Krieges, was ja Unsinn ist.
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