Piusbruderschaft
Die Göffinger verteidigen tapfer die Rockmusik
Ein Ort in Schwaben versucht, die Gründung einer Schule der Piusbruderschaft zu behindern. Man scheint dort die Soutane mehr zu fürchten als Satan.
(kreuz.net, Göffingen) Seit Schuljahresbeginn betreibt die Priesterbruderschaft St. Pius X. im oberschwäbischen Göffingen eine Volksschule mit zwei Klassen.

Die Ortschaft mit rund 400 Einwohnern liegt 80 Kilometer südlich von Stuttgart.

In Göffingen befindet sich auch ein Priorat der Piusbruderschaft und das Schwesternnoviziat St. Pius X.

Rundherum haben sich Familien angesiedelt, die ihre Kinder in eine katholische Volksschule schicken möchten.

Ursprünglich plante die Bruderschaft, zu diesem Zweck das alte Schulhaus im Göffinger Ortskern zu erwerben.

Schuleinweihung in Göffingen
Vor der Schuleröffnung zelebrierte der deutsche Distriktsoberer Pater Franz Schmidberger eine Messe mit Festpredigt.Die Einsegnung des auf ein Jahr gemieteten Schulgebäudes in GöffingenDie erste offizielle Unterrichtsstunde der Grundschule - mit vielen Zaungästen.

Das Prager Jesulein, dem der Dank der Piusbruderschaft gilt, thront am Eröffnungstag auf dem Lehrerkatheder.

Doch der überwiegend katholische Ort wollte das Gebäude nicht „ans Kloster da oben“ verkaufen. Einige tapfere Göffinger gründeten deshalb sogar eine Bürgerinitiative.

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. widmete der Schulgründung in der Oktoberausgabe ihres ‘Mitteilungsblattes’ eine vierseitige Beilage.

Sie spricht darin von einer „manipulierten“ Meinungsumfrage und Unterschriftenaktion einiger „Rädelsführer“.

Bei einer Versammlung der Gruppe Ende August erschienen 120 Interessierte. Das berichtete das Lokalblatt ‘Bietigheimer Zeitung’.

Die Versammlung warf dem Bürgermeister vor, nur das schnelle Geld zu suchen.

Während der Versammlung erkannte der Bürgermeister, daß die meisten Anwesenden „eigentlich gegen die Priesterbruderschaft sind“. Er vertagte die endgültige Entscheidung auf den 18. September.

Ein Mitglied der Piusbruderschaft, Pater Frank Sauer, erklärte, daß an jenem Abend „die Schwaben, denen es doch nur ums Geld geht, sich selbst verleugnet haben“.

Bei der Versammlung wurden so entscheidende Themen wie die schulische Kleiderordnung oder die Rockmusik angesprochen.

„Nur verstohlen kamen von der Gegenseite religiöse Gründe gegen unsere Schule zum Ausdruck“ – erklärte der deutsche Distriktsobere, Pater Franz Schmidberger (63).

Ironie des Schicksals. Pater Schmidberger ist Bürger des Ortes. Sein Elternhaus befindet sich im Ortsgebiet Göffingen.

Hauptpunkt in den nicht ausgesprochenen Argumenten gegen die Schule sei gewesen, daß die Kinder des Ortes beeinflußt werden könnten – urteilte Pater Schmidberger: „Wir wollen den Schülern nur ein christlich-abendländisches Menschenbild vermitteln.“

Die Bruderschaft erklärt zum angeblichen „Rockzwang“ an der Schule, daß eine Kleiderordnung an allen – auch den deutschen – Eliteschulen normal sei.

Es spreche auch niemand von „Rockzwang“, wenn an den amerikanischen Hochschulen feine Fräuleins in schönen Uniformen ihre Reifezeugnisse entgegennehmen.

In der Zwischenzeit hat sich für die Schulgründung nun doch eine Lösung gefunden.

Bei der laut der Bruderschaft „unrühmlichen Bürgerversammlung“ sei man auf einen anderen Standort aufmerksam gemacht worden.

Doch für das laufende Schuljahr darf die Bruderschaft das umstrittene Schulgebäude im Ortskern für 950 Euro Kaltmiete benützen.

Anschließend wird die Volksschule in die Ortschaft Riedlingen – knapp zwei Kilometer von Göffingen – in ein leerstehendes Haus im Gewerbegebiet überführt.
      
68 Lesermeinungen
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#68   Aquins Urenkel   21:27:48 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@Andreas
Nur eine kurze Antwort. Eine Faschismuskeule wäre eine unredliche Maßnahme. Hier geht es aber um nachvollziehbare Sachverhalte. So wie nun mal in Saarbrücken von Priestern und Laien Kinder geschlagen und/oder Ihrer Freiheit beraubt wurden, so hat es nun mal in Diestedde einen polistisch höchst zweifelhaften Internatsleiter gegeben und in der Bruderschaft noch dazu einen ersten Assistenten und einen Distriktoberen, die jene Personen „Feinde“, „Täter“ und „Verräter“ genannt haben, diesen Skandal aufzudecken wagten. – Liebe Redaktion, lasst das doch bitte mit der Zensur, sonst verliert Ihr noch Eure Glaubwürdigkeit!!!
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#67   Andreas   10:19:36 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
„Katholische Schulen“
war ich auch, auf einer des Bistums Trier.
Katholisch? Nicht die Spur. Eher ökumenisch.
Anfangs gab es noch getrennte Gottesdienste, weil die Schule verpflichtend 25% Nichtkatholiken aufnehmen mußte. Dann nur noch ökumenische Gottesdienste. Der neue Schulpfarrer war offensichtlich homosexuell, hat auch keinen Hehl draus gemacht. Ist jetzt Gemeindepfarrer in Bad Sobernheim. Damals hat er im Religionsunterricht offen die Auferstehung als Symbol hingestellt, worauf ich ihm zur Exkommunikation gratuliert habe. Beliebteste Themen im Reli-Unterricht: Sekten, Sex und Drogen. Fünf Jahre lang.
Katholische Lehrer? Keineswegs. Alles nur finanzierter Schein. Meine Kinder würde ich da nicht hinschicken. Vielleicht liegt die Betonung eher darin, daß dort Kinder zu „Gutmenschen“ erzogen werden, ganz nach dem Ideal der 1789er.
Warum wehrt man sich so gegen die FSSPX?
Wenn es eine protestantische oder islamische Schule wäre, würde kaum einer was sagen.
Liegt es vielleicht einfach daran, daß niemand so deutlich einen Spiegel vor diese Gesellschaft hält, wie die FSSPX? Wo bleibt denn die Toleranz, meine Herren und Damen, die doch von den Dreipunktebrüdern so indoktriniert wurde?
Außerdem zieht doch die Faschismuskeule am besten, besonders in D, dann wird eine Schule am schnellsten erledigt.
Nebenbei, wenn man schon nicht von „schismatischen, exkommunierten etc.“ Personen unterrichten lassen will, dann auch nicht von protestantischen, atheistischen etc. Lehrkräften. Die sind es nämlich auch.
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#66   Aquins Urenkel   11:06:51 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Faschistoide Bruderschaft
Das Gejammere der PriBru betreffs Göffingen ist absurd. In Saarbrücken hat sich erstmals gezeigt, was einige Priester (allen voran der stets hochgelobte Pater Lang) unter Pädagogik verstehen. Macht über die Gläubigen! Macht über deren Kinder! Sonst nichts! Der Don-Bosco-Schulverein der Bruderschaft missbraucht den Namen des Heiligen, die Bruderschaft mißbraucht den Namen Pius XI. durch fortwährende Zitation seiner Enzyklika „Divinus illius magistri“. Ihre Vorstellung von „Katholisch-Sein“ hat nichts mehr mit der Tradition zu tun. In den Reihen der Bruderschaft finden sich zahlreiche Priester, die der „Front National“ des Jean-Marie le Pen, der FPÖ um Heinz-Christian Strache, rechtspopulistischen Schweizer Splitterparteien oder dem rechten Flügel der sich so nennenden „„Christlichen Mitte“ zuzuordnen sind. Erst kürzlich wurde – nahezu lautlos – der neue französische Internatsleiter des Don-Bosco-Gymnasiums in Diestedde nach nur knapp drei Wochen im Amt auf Druck einer Landesbehörde u.a. wegen unhaltbarer politischer Aussagen entfernt. Natürlich alles nur, um die Seelen der Kinder vor dem bösen Zeitgeist zu bewahren. Lächerlich! [v.d.Red.zens.] Auch dies hat sie erst neulich in Diestedde demonstriert, als sie Gegner des suspendierten Internatsleiters öffentlich diskreditierte und sie aus ihren Verantwortungsbereichen entfernte.
Wer sich in Schulen der Bruderschaft für die Schüler einsetzt, wer im Sinne Don Boscos pädagogisch wirken möchte, ist ein Feind!!!
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#65   AthanasiusII   14:40:44 | Freitag, 29. September 2006
Verfassungsfeindlich und anti-Demokratisch
sind nur diejenigen, die Grenzen an der religiösen Toleranz stellen möchten und ein radikal-sekuläristisches Gesetz auffordern durch das Eltern das Recht auf religiöse Erziehung der eigenen Kinder entsagt werden soll. Die Religion aus dem gesellschaftlichen Leben verbannen wollen, sind die Feinde des Deutschen Volkes und des Staates, auch wenn sie sich auf diese beiden zu berufen versuchen.
Manche hier hätten gut in die Robespierre-Politik reingepasst als Gestapo-Offizieren der „Vernunft“.
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#64   Athanasius   14:37:48 | Freitag, 29. September 2006
Lächerlich
Wirklich lächerlich, wie hier ein Landorganist eine römisch-katholische Kongregation die zufälligerweise im Streit mit Rom ist, als „Verfassungsfeindlich“ einstuft. Haben Sie dafür rationale Beweise, ausserhalb ihres persönlichen Hasses gegen die überlieferte katholische Glaubenslehre und Liturgeia? Mit ihrem Schulwesen, leistet die FSSPX, der ja bekanntlich nur Geistliche zugehören, der deutschen Gesellschaft und der Bundesrepublik einen grossen Dienst. Die Heranbildung treuer, stabiler künftige Familiengründer, Fachmänner, akademisch ausgebildeter Professionals. Und ein Remedium gegen die zunehmende und wirtschaftlich katastrophale Vergrauung der Bevölkerung.
Aber manche Linken und Extrem-Liberalen ziehen ja lieber Islamisten mit Steuergeldern gross als einfach gutausgebildete, überzeugte, realistische Katholiken.
Wenn eine Organisation der Bundesrepublik eine Garantie auf Fortbestehen gibt, ist es die FSSPX, auch wenn sie noch so gering ist.
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#63   Benedikt   14:05:45 | Freitag, 29. September 2006
@ PhWolkenstein
Gegen Wertevermittlung ja nichts zu sagen, aber wenn die Werte den Ausschluß ganzer Bevölkerungsgruppen (wie z.B. Homosexuelle, Freimaurer, Juden, um wahllos und wertungslos welche herauszugreifen), dann ist das keine Wertevermittlung, sonder religiöse Indoktrinierung.
Sie haben doch in keinster Weise eine Garantie, dass der Vater seine Kinder nicht intolerant erzieht, weil es zB selber ein intoleranter Mensch ist. Ich nehme Ihnen Ihre Begründung jedenfalls nicht ab. Sie sind wesentlich totalitärer als die meisten, denen Sie eben das hier vorwerfen. Wenn Sie Ihre Kinder so erziehen, wie man das aufgrund Ihrer Aussagen hier vermuten kann, so indoktrinieren Sie auch (wobei das eh nichts generell schlechtes ist).
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#62   Agiafortuni   13:34:26 | Freitag, 29. September 2006
PhilomenaWolkenstein: laizistischer Fundamentalismus
Die Thesen, die Sie vorbringen, lassen ein Mindestmass an Toleranz vermissen und sind deswegen als laizistischer Fundamentalismus einzustufen. Woher nehmen Sie sich überhaupt das Recht zu erklären, Indoktrinierung sei verboten. Weshalb steht einem nicht das Recht zu, andere – soweit dies nach der Regel der Verhältnismässigkeit erfolgt – auszugrenzen.
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#61   Aragorn   13:16:46 | Freitag, 29. September 2006
glühender hass
Es ist schon bezeichnend, mit welch glühendem Hass hier einige gegen die Piusbruderschaft zu Felde ziehen. Im Grunde genommen ist das nur eine Bestätigung der Richtigkeit der Mission dieser Gemeinschaft. Der Satan wütet nämlich gegen die am schlimmsten, die ihm durch ihre untrügliche Katholizität auf Kopf und Schwanz treten. Von den Vertretern der Nachkonzilskirche hat der Verführer dagegen nichts zu befürchten. Die tun genau das, was er gerne haben will: Vermischung der Religionen und Konfessionen, Verschweigen urkatholischer Wahrheiten, Maulhalten wenn es um den Schutz des Lebens geht. Wir können froh über den Bekennermut der Piusleute sein, die ganz klar und untrüglich katholisch sind.
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#60   Marcel   12:39:42 | Freitag, 29. September 2006
Kreuznatter und Klapperschlangen
Landorgan: Sie regen sich ja schon wieder auf!
Doch nicht, wenn ich Sie einen Lügner nenne, der den Grundschuldverein als Sekte verleumdet.
Sie selber regen sich auf: über Kreuznet und die traditionellen Kommentatoren. Bleiben Sie den aufregenden Seiten besser fern…
Doch es treibt die Modernisten seit ihrem Coup namens V.II zur Weißglut, daß die katholische Überlieferung nicht auszurotten ist. Immer wieder stehen Menschen kraft Gottes auf, um die hl. Überlieferung hochzuhalten. Der Allmächtige schützt die Kirche und schenkt „Athanasiusse“.
Der Staat schließt eine Schule nach der anderen. Die katholische Tradition eröffnet.
Es geht diesen Leuten […] um gesellschaftliche Veränderungen und Rückführungen, die man im Prinzip ja schon als Verfassungfeindlich einstufen kann.
Die ewige Kirche ist mit den gottwidrigen Gesetzen der liberalistischen Staaten unvereinbar, deswegen der Kuhhandel der US-Freimaurer mit Mgr. Bea am Morgen von V.II.
Denn der Glaube bestimmt das Handeln und somit die Gesellschaft. Daher mußte der „alte“ Glaube weg, für die Transformation des „alten Europas“. Unsere sterbenden Nationen sind nur rettbar durch Rückkehr zum ganzen katholischen Glauben.
Diese Leute, exkommuniziert und suspendiert dürfen nicht auf unsere Kinder losgelassen werden.
Wieviele haben Ihresgleichen schon?
Die neue Göffinger Grundschule der katholischen Tradition wird mehrheitlich von großen Familien bevölkert. Denen gehört die Zukunft.
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#59   Agiafortuni   11:40:32 | Freitag, 29. September 2006
Landorganist: wer sind Sie überhaupt
Sie haben überhaupt keine Befugnis, um darüber zu befinden, ob die FSSPX exkommuniziert ist oder nicht. Sollten Sie Priester sein, so tun mir diejenigen Gläubigen leid, die Ihren Schwachsinn für bare Münze halten.
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#58   PhilomenaWolkenstein   11:39:55 | Freitag, 29. September 2006
nicht binden
Ich schrieb „Eltern haben kein Recht, ihre Kinder an einen Glauben zu binden.
D.h. Kinder sollen erst mit Erreichen der Volljährigkeit selbst einem Verein oder einer Glaubensgemeinschaft beitreten können und nicht einfach von den Eltern eingeschrieben werden.
Gegen Wertevermittlung ja nichts zu sagen, aber wenn die Werte den Ausschluß ganzer Bevölkerungsgruppen (wie z.B. Homosexuelle, Freimaurer, Juden, um wahllos und wertungslos welche herauszugreifen), dann ist das keine Wertevermittlung, sonder religiöse Indoktrinierung.
Und wenn man Kindern schwachsinnige Verbote auferlegt (wie „Rockzwang“ und Verbot von Rockmusik), dann hat auch das mit Erziehung nichts zu tun, sondern nur mit religiöser Verblendung.
Kinder wählen lassen, Kinder ihre eigenen Vorstellungen und Lebensweisen entwickeln lassen, und Kinder schließlich loszulassen, das ist gute Erziehung. Und die findet sich in keiner konfessionellen Schule, egal welcher Glaubensrichtung – deshalb, Verbot aller konfessionellen Schulen!
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#57   landorganist   10:33:39 | Freitag, 29. September 2006
Marcel,
Sie regen sich ja schon wieder auf! Wo bleibt Ihre christliche Demut und Gelassenheit? Ist die im Umgang mit den Pius-Brüdern verloren gegangen? Schaun Sie, wenn es dieser Sekte nur um die Wiedereinführung der alten Messe ginge, in Gottes Namen – Amen –! Aber das ist doch nur die Spitze. Es geht diesen Leuten, und Sie schreiben es ja selbst um gesellschaftliche Veränderungen und Rückführungen, die man im Prinzip ja schon als Verfassungfeindlich einstufen kann. Wie steht es denn mit dem Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung dieser Gruppe? Was ich hier so manchmal lese, ist sicher nicht geeignet, um Vertrauen in diesen Verein zu setzen. Und deshalb nochmal: Diese Leute, exkommuniziert und suspendiert dürfen nicht auf unsere Kinder losgelassen werden.
Bevor Sie sich nun zu einer weiteren aufgeregten Replik hinreißen lassen, trinken Sie doch erst einmal ein Tässchen Tee. Das stärkt die Nerven.
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#56   Marcel   09:34:03 | Freitag, 29. September 2006
Am Tag des hl. Erzengel Michaels
Landorganist: Warum regen Sie sich auf?
Sie nannte ich nur einen Lügner, der Sie sind, weil Sie Schulbetreiber als Sekte verleumdeten.
Ihr Gegeifere
Ich benenne Roß und Reiter lediglich klar beim Namen.
Solche Leute kann man doch nicht guten Gewissens auf Kinder loslassen.
Diese „Leute“ sagen und tun nichts anderes, als was die katholischen Würdenträger und Laien fast 2000 Jahre lang bis 1958 sagten und taten.
Eine einfache und vielsagende Tatsache, über die Sie nicht hinwegtäuschen.
Durch die temporäre Verirrung der Kirchenführung in den von der „alten“ Kirche stets und feierlich verurteilten Liberalismus wird das, was bis 1958 von der Kirche gesagt und getan wird heute fälschlicherweise als falsch angesehen und das früher veurteilte Falsche als richtig. Doch von Dauer wird diese Verirrung nicht sein, denn Gott lenkt auch diese Verrenkung wieder ein. Athanasius 400, 1988.
Unsere Kinder sind in diesen traditionell katholischen Händen bestens aufgehoben, wie die unserer Vorfahren.
Auf unserer Seite ist also alles in Butter. Jetzt.
Wer geifert ob unser neuen Schule der katholischen Tradition? Hetzer wie Sie.
Unsere Kinder sind jedoch nicht gut aufgehoben in den Händern der Liberalen, die 68er-Antiautorität sähen, Geistesstörung wie die Sodomie (*) den Kindern nahebringen, Irrlehren en masse, usw.
(*) noch bis vor kurzem auch vom US-Militär so eingestuft www.kreuz.net/article.3401.html
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#55   landorganist   09:23:10 | Freitag, 29. September 2006
Lieber Herr Ramazotti, oder so ähnlich
Ihre Meinung als bekennender Sedisvakantist ist für mich so wichtig, wie der Tod einer Eintagsfliege auf Malta.
Sie können schreiben soviel Sie wollen, damit heben Sie die Exkommunikation nicht auf.
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#54   Agiafortuni   09:17:14 | Freitag, 29. September 2006
Landorganist
auf die Feststellung, die FSSPX sei exkommuniziert möchte ich mit dem Schreiben der Oberen der FSSPX an Kardinal Gantin vom 6.07.88 antworten lautend: „Bitte wollen Sie selbst über den Wert einer solchen Erklärung urteilen, die von einer Autorität herrührt, die in ihrer Amtsausübung mit derjenigen aller ihrer Vorgänger bis zu Papst Pius XII bricht: im Gottesdienst, in der Lehrunterweisung und in der Leitung der Kirche.“ In der Folge wird festgestellt: „Dagegen haben wir niemals einem System angehören wollen, das sich selbst als konziliare Kirche bezeichnet und charakterisiert ist durch den Novus ordo missae, den indifferentistischen Oekumenismus und die Laizisierung der gesamten Gesellschaft. Ja, wir haben keinen Anteil, nullam partem habemus, an dem Pantheon der Religionen von Assisi; unsere Exkommunilkation durch ein Dekret Eurer Eminenz oder eines anderen Dikasterium wäre hierfür nur der unwiderlegliche Beweis. Wir verlangen nichts anderes, als dass man uns ex communione; d.h. als nicht in Gemeinschaft mit dem ehebrecherischen Geist erklärt, der in der Kirche seit 25 Jahren weht, und als ausgeschlossen von der gottlosen Gemeinschaft mit den Ungläubigen.“ DaS Fazit: „Wenn uns daher öfentlich die gleiche Strafmassnahme zugedacht würde, die die sechs Bischöfe als Verteidiger des unverkürzten und unverfälschten wahren Glaubens trifft, dann wäre das für uns eine ehrenvolle Auszeichnung und ein Zeichen der Rechtläubigkeit vor den Gläubigen.“
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#53   Aragorn   09:03:16 | Freitag, 29. September 2006
warum sollten sie nicht?
wie können sich hier einige leute das recht herausnehmen, der Piusbruderschaft das Recht abzusprechen, eigene Schulen zu gründen? Das tun doch auch andere Anbieter in unserer multikulturellen Gesellschaft? Warum wird also ausgerechnet der Piusbruderschaft dieses Recht abgesprochen, das doch ganz selbstverständlich Protestanten, Juden, Muslime, Freidenker usw. usw. unangefochten in Anspruch nehmen? Dabei ist die Piusbruderschaft doch immerhin so tolerant, dieses Recht anderen NICHT abzusprechen. Aber darum geht es ja auch den Gegnern der Piusbruderschaft nicht: Ihnen ist diese erzkatholische Bewegung selbst ein Dorn im Auge, eben weil sie so unmissverständlich katholisch ist. Eben das steht dem großen Weltverbrüderungsbestreben der Liberal- und Linkskatholiken im Bündnis mit den Freimaurern im Wege. Deswegen bekämpft man die Piusbruderschaft bis aufs Blut.
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#52   landorganist   08:31:35 | Freitag, 29. September 2006
@Marcel
Warum regen Sie sich auf? Ihr Gegeifere ändert doch nichts an den Fakten: Die Anführer der Pius-Brüder sind exkommuniziert, die Priester mindestens suspendiert. Das hat der von Ihnen viel zitierte Kardinal mit keinem Wort bestritten, auch wenn Sie zwischen den Zeilen etwas anderes meinen lesen zu können. Solche Leute kann man doch nicht guten Gewissens auf Kinder loslassen.
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#51   Frasim   00:49:44 | Freitag, 29. September 2006
Oremus,…
…fratres, pro petra nubis, ut Spiritus Sanctus illam illuminet!
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#50   Sirilo   00:24:02 | Freitag, 29. September 2006
@Philomena Wolkenstein
„Eltern haben kein Recht, Kinder an einen Glauben zu binden.“
Wie stellen Sie sich das vor? Wenn die Eltern am Morgen, vor dem Essen oder zu Abend beten, schicken sie die Kinder aus dem Zimmer? Bevor Kinder das Wohnzimmer betreten dürfen, verhüllen die Eltern schnell das Kreuz und das Marienbild? Wenn die Eltern am Sonntag in die Kirche gehen, verheimlichen sie das vor den Kindern und behaupten statt dessen, sie führen zur Tankstelle? An Weihnachten, Ostern und Pfingsten verschweigen die Eltern den religiösen Gehalt dieser Feste und reden nur von Weihnachtsmann und Osterhase?
Ihre Forderung ist so absurd, als verlangten Sie: „Eltern haben kein Recht, Kinder an eine Sprache zu binden.“
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#49   Benedikt   00:01:58 | Freitag, 29. September 2006
@ Wolkenstein
Wenn ein Erwachsener beitreten möchte, bitte, aber Eltern haben kein Recht, Kinder an einen Glauben zu binden.
So ein Unfug. Eltern bringen Kindern so ziemlich alles bei, Benehmen, Tischmanieren, soziale Kontaktaufnahme und eben auch jede Art von weltanschaulicher Auffassungen. Es ist daher erstens nicht möglich, dass die Eltern ihre eigenen Ansichten etwa bezüglich des Freiheitsideals den Kindern anerziehen dürfen, ihnen aber gegenüber religiös neutral sein müssen und so ihre eigenen Überzeugungen teilweise verleugnen müssen. Es ist weiter nicht einzusehen, dass Eltern ihre Kinder zu Kommunisten erziehen dürfen, nicht aber im Sinne christlicher Werte.
Was Sie hier bringen ist ideologischer Firlefanz, der Sie als Gegner der Verfassungsideale der BRD und auch ihrer Nachbarstaaten kennzeichnet. Sie sind ein Feind der Freiheit und ein Freund der Gleichchaltung.
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#48   Agiafortuni   20:18:19 | Donnerstag, 28. September 2006
PhilomenaWolkenstein
Woher nehmen Sie sich das Recht solche Behauptungen aufzustellen. Ich bin seit mehr als vierzig Jahren mit einer Oberstudienrätin verheiratet, die von Erziehung etwas mehr verfsteht als Sie und kann Ihne versichern, dass die Form der Erziehung für die Sie eintreten einen grossen Teil der Verantwortung für das heutige Debakel trägt. Glücklicherweise waren meine Religionslehrer nicht Besserwisser wie Sie und ch bin ihnen noch heute meinen Religionslehrern dankbar, dass sie mir Thomas von Aquin und nicht irgendwelchen Schwachsinn als à la Rahner und Luise Rinser beigebracht haben.
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#47   Gotthard   18:26:09 | Donnerstag, 28. September 2006
Frau Wolkenstein
aber Eltern haben kein Recht, Kinder an einen Glauben zu binden.
stimme dir zu …wie kannst du es verhindern, dass du deine Kinder vor ihrem 18. Lebensjahr mit deiner „Religion“ in Kontakt bringst … denn auch du hast eine Weltanschauung…
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#46   Aragorn   18:12:27 | Donnerstag, 28. September 2006
„katholische Schulen“
Ich kenne Schulen, die sich zwar „katholisch“ nennen, in denen aber nicht gebetet wird. Argument: in der Klasse sind 3 muslimische und 5 protestantische Kinder, denen kann man ein Schulgebet nicht zumuten. Eine solche Haltung ist der Triumph der Freimaurerei, die nur noch „einen lieben Vater überm Sternenzelt“ für alle Menschen gleichermaßen anerkennt. Wir haben es bald geschafft, unsere Gesellschaft soweit zu bekommen.
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#45   PhilomenaWolkenstein   17:58:12 | Donnerstag, 28. September 2006
@Evelin
Natürlich gilt das für jede Privatschule.
Religiöse Erziehung, egal welcher Färbung, hat in der Schule nichts, verloren. Und Ihr geiferndes Geschreibsel ist der beste Beitrag, um das Warum zu erklären.
Kinder sollen sich entfalten können, und unter Entfaltung verstehe ich werder „Rockzwang“, noch Pflichtgebet, noch Verbot irgendeiner Art von Musik, solange sie gesetzteskonform ist.
Und eine tolerante, weltoffene Erziehung kommt ja zum Schluß auch katholischen Fanatikern zu Gute …
Pfaffenschulen gehören genauso verboten, wie jede andere Form religiöser Indoktrination.
Und, wenn mans genau nimmt, würde ich auch jeden Beitritt zu einer religiösen Vereinigung vor 18 verbieten. Wenn ein Erwachsener beitreten möchte, bitte, aber Eltern haben kein Recht, Kinder an einen Glauben zu binden.
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#44   Benedikt   17:28:53 | Donnerstag, 28. September 2006
@ Dr. Regazzoni
Ach, Herr Doktor, so ein deutliches Beispiel für: „Ich seh nur den Splitter im Auge meines Nächsten“ hätte es nun wirklich nicht gebraucht.
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#43   Agiafortuni   16:54:28 | Donnerstag, 28. September 2006
Benedikt: den Splitter im Auge
den Splitter im Auge haben vor allem jene, die Rock, elektrische Gitarre und afrikanische Trommeln im Gottesdienst verwenden und dabei das Wesentliche entstellen
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#42   Benedikt   16:40:42 | Donnerstag, 28. September 2006
@ Marcel
Woher wohl die haßerfüllten Lügenreden der Forumspoltergeister kommen?
Diese Frage sollten Sie sich in der Tat stellen. Und dabei lieber den Balken bei Ihnen, als den Splitter beim anderen suchen.
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#41   Evelin   15:34:16 | Donnerstag, 28. September 2006
@Philomena Wolkenstein
„…Strenge Externistenprüfungen, vor allem in Biologie, Religion und Sexualkunde. Wenn die Eltern erkennen müssen, daß ihre Kinder kein reguläres Schulzeugnis bekommen, dann wird sich der Spuk von …“
Und – da verlange ich strenge Mathematikprüfungen, Lese-Rechtschreibprüfungen, Benimmprüfungen, Religíonsprüfungen, für Schüler der heutzutage so üblichen Schulen, insbesondere antiautoritärer Schulen.
Und verlangen Sie das für islamische Privatschulen auch? Oder machen Sie sich dann vor Angst in die Hose?
Und noch etwas: Sexualkunde hat in der Schule gar nichts verloren, das ist Elternrecht. Niemand hat das Recht darauf, das Schamgefühl der Kinder zu zerstören, niemand, schon gar nicht der Verein „Contra familiam“ und die Lesb-Bi-Schwulen-Trans-Lobby!
Ich wünsche der neuen Volksschule und seinen Lehrern und Schülern Gottes allerreichsten Segen und möge die FSSPX noch viele andere solcher Schulen gründen. DEUS VULT!
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#40   AthanasiusII   15:29:17 | Donnerstag, 28. September 2006
Genau
Wenn es sich um eine Römisch-Katholische Schule handelt, wie diese hier, die zufällig von der umstrittenen F.S.S.P.X. (vom Vatikan 1971 anerkannt) betrieben wird, leben auf einmal alte Pfaffenfeindliche Tendenzen bei den deutschen Gutmenschen auf, vor allem da ja der Antikatholizismus (so De Zayas) heute die einzige noch politisch korrekte Hass-Hetze ist und für die frustrierten linksliberalindoktrinierten Nachkriegsdeutsche die einzige Rauslass’klappe.
Wäre eine Koranschule geöffnet, wäre jeder mit SPD-Fähnchen dargestanden und wäre unsere eigene Pastorentochter samt „C“DU dargewesen um IManen zuzujubeln, aber eine römisch-katholische Kongregation „altmodischer Prägung“ wird nach jahrzehntelanger Indoktrination und Gehirnwäsche gegen die Kirche als „fundamentalistische Sekte“ dargestellt und gerade noch nicht physisch hingerichtet.
Wäre es ein russisches Trainingszentrum, ein Zentrum für Einwanderer, ein Imamausbildungshaus gewesen, oder eine Zionistische Lagergemeinschaft gewesen, hätten die bürgerlich-deutschen Gutmenschen nach linker Indoktrination die Leute willkommen gehiessen wie nie zuvor. Ist es aber ‘ne katholische Grundschule in einer leerstehenden katholischen Grundschule, darf es auf einmal nicht sein.
Dann wird Kleidungsvorschrift zum „Rockzwang“ umgeschrieben. Der Stürmer, der Völkische Beobachter, PRAVDA!, Voltaire sowie Radio Moskau lassen grüßen.
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#39   Benedikt78   14:55:24 | Donnerstag, 28. September 2006
Stimmt!
Im Kanton Luzern (Schweiz) wurde als Schweizer Novum in zwei Gemeinden – Kriens und Ebikon – islamischer Religionsunterricht eingeführt. Bekannt wurde dies knapp zwei Wochen vor Schulbeginn! Damals hat sich die Presse und die Gutmenschen überschlagen vor Begeisterung. Nur eine Jungpartei hat sich getraut dagegen Protest einzulegen. Leider mit eher geringem Erfolg. Aber seitdem führen sie kontinuierlich Aufklärungsarbeit.
Gleichzeitig gibt es wegen einer Primarschule der Priesterbruderschaft immer wieder politische Diskussionen. Erstaunlich eigentlich. Aber nachvollziehbar, wenn man die Deutungshoheit der Linken und ihren willfährigen Vollstreckern (Presse) hinterfragt. Ausländisches und Exotisches ist gut, alles andere schlecht – vor allem, wenn es sich um etwas Katholisches handelt!
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#38   Aragorn   13:30:18 | Donnerstag, 28. September 2006
islamischer religionsunterricht
wäre im selben Ort eine islamische Schule für deutsche, türkische und arabische Kinder gegründet worden, wären nicht nur Bundespräsident und Kanzlerin angereist, sondern auch der Vorsitzende der DBK und der Ortsklerus der beiden „großen Kirchen“. Die Nachricht wäre in der Presse bejubelt worden und niemand hätte etwas dagegen gehabt. Nun aber ist es die Piusbruderschaft, die einen unmißverständlichen Katholizismus lehrt und lebt. Das kann in einem Land, das sich weitgehend vom Christentum verabschiedet hat, nur auf Widerstand stoßen. Beten wir für das kühne Vorhaben der gesegneten Piusbruderschaft. o^/
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#37   Agiafortuni   13:22:25 | Donnerstag, 28. September 2006
des Neurosenkavaliers unerschöpfliche Neurosen
nicht vor der Soutane aber vor Neurosen
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#36   Dr. Otterbeck   13:18:58 | Donnerstag, 28. September 2006
Manche fürchten auch den Satan in Soutane,
Sie etwa nicht, Carlo??
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#35   Agiafortuni   13:13:55 | Donnerstag, 28. September 2006
Zum göffinger Schwachsinn
In der Eröffnungsrede zum VII erklärte der Frevler Roncalli, die Kirche wollen fortan nicht mehr verurteilen, sondern „lieber das Heilimittel der Barmherzigkeit anwenden als die Waffe der Strenge.“ Zwar leugnete er keineswegs die Existenz von falschen Lehren und gefährlichen Meinungen,“ die es zu vermeiden und zerstreuen gelte, doch meinte er:“ Aber diese widerstreiten so offensichtlich den rechten Grundsätzen der Ehrbarkeit, und sie haben so verheerende Früchte gezeigt, dass heute die Menschen bereits von sich aus solche Lehren verurteilen.“ Damit machte Roncalli nicht nur eine falsche Aussage, sondern er bewies darüber hinaus seinen mangelnden Sinn für sich anbahnende geschichtliche Entwicklungen. Roncalli stand mit seinen Aussagen nicht alleine, auch Kennedy wollte seine Präsidentschaft als Neuanfang verstehen und ebenso Brandt meinte, man solle mehr Demokratie wagen. Mit anderen Worten, alle diese Aussagen wiederspiegeln den Optimismus der 60er Jahre, in dessen Namen Schulreformen vorgenommen wurden, dessen verheerende Folgen sich heute feststellen lassen. Es sind dies: frühzeitige Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen unverhältnismässige und nicht zu verantwortende Bewertung der Sexualität. Dabei spielt die Rockmusik eine nicht unerhebliche Rolle. Dem möchte die FSSPX durch Gründung eigener und auf gesunden Grundlagen beruhenden Schulen entgegenwirken. Es ist deshalb schwachsinnig sich einem solchen Vorhaben entgegenzustellen.
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#34   FioreGraz   11:28:40 | Donnerstag, 28. September 2006
innerhalb
Die für die FSSPX zuständige päpstliche Kommission Ecclesia Dei unter Cardinal Hoyos hat die FSSPX niemals als Sekte bezeichnend, sondern als innerhalb der katholischen Kirche befindend.
Auch die Orthodoxen befinden sich innerhalb der katholischen Kirche und leben trotzdem im Schisma. Also ist das auch so eine Innerkirchliche Angelegenheit (gleiches gilt dann auch für Utrechter, Protestanten, Freikirchler…)
LG
Fiore
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#33   Marcel   10:00:43 | Donnerstag, 28. September 2006
Hl. Joseph, Patron dieser Schule, bitte für uns
Landorganist schrieb: ich würde meine Kinder auch nicht in eine Schule schicken, die von einer Sekte betrieben wird. Immerhin sind die Rädelsführer exkommuniziert, und die restlichen „Priester“ mindestens suspendiert.
Warum lügen Sie? Was treibt die vielen Nicht- und Antikatholiken eigentlich regelmäßig auf eine katholische Nachrichtenseite wie Kreuznet? Das schlechte Gewissen? Der penetrante Drang, Böses zu sagen und zu tun? Zeitverschwendung allemal.
Die für die FSSPX zuständige päpstliche Kommission Ecclesia Dei unter Cardinal Hoyos hat die FSSPX niemals als Sekte bezeichnend, sondern als innerhalb der katholischen Kirche befindend. Die Spannung zwischen der FSSPX und Rom ist ein innerkirliche Angelegenheit, wie Cardinal Hoyos mehrfach klargestellt hat. Das alles ist der Maßstab für Konzilskatholiken.
Die neue Grundschule wird von einem Schulverein betrieben, der aus katholischen Laien und Priestern besteht – ohne Anführungszeichen! Niemand von ihnen ist exkommuniziert. Die Lehrer sind staatlich anerkannte Lehrkräfte, nicht einmal alle von ihnen sind Meßgänger bei FSSPX, und alles hat seine Ordnung, weswegen die Schule vom Schulamt genehmigt ist. Das gute Vorleben der Schüler und -Lehrer wird noch manchen verwirrten Göffinger Bürger umdenken lassen. Bevor dann die Schule in die Nachbargemeinde umzieht.
Seinen Lauf niemand es sowieso. Nächstes Schuljahr kommt eine vierte Klasse hinzu.
Woher wohl die haßerfüllten Lügenreden der Forumspoltergeister kommen?
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#32   PhilomenaWolkenstein   09:59:55 | Donnerstag, 28. September 2006
Externistenprüfungen
Strenge Externistenprüfungen, vor allem in Biologie, Religion und Sexualkunde. Wenn die Eltern erkennen müssen, daß ihre Kinder kein reguläres Schulzeugnis bekommen, dann wird sich der Spuk von alleine aufhören.
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#31   landorganist   09:28:39 | Donnerstag, 28. September 2006
Ich würde
meine Kinder auch nicht in eine Schule schicken, die von einer Sekte betrieben wird. Immerhin sind die Rädelsführer exkommuniziert, und die restlichen „Priester“ mindestens suspendiert. Insofern sind die Göffinger für ihren weisen Ratschluss zu loben, obwohl dieses Dorf, wenn man den Kreuznattern glauben schenkte, nur aus marxistischen, freimaurerischen, „sodomitischen“, vom Satan verführten Creaturen besteht. :-D
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#30   laikos   09:21:49 | Donnerstag, 28. September 2006
Gottesfurcht
Das ist wieder ein Typischer Fall von Gottesfurcht (Was ja uch was gutes ist). Da ja die FSSPX Streng gläubige Katholiken sind haben die anderen im Dorf Angst vor Ihnen. Vor lauter Angst wenden sie sich zum schlechten >:) anstatt das sie Beten, Beichte und Buße tun würden oder wenigstens akzeptieren das es auch streng katholische Menschen gibt. Das tolle bei der ganzen Geschichte ist ja das das schlechte >:) sowieso immer verliert und das gute (FSSPX) siegen wird. Das bedeutet das der Heilige Geist es der FSSPX ermöglichen wird das sie eine Volksschule haben werden. Wenn nicht hier dann halt woanders :-]
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#29   Marcel   09:18:34 | Donnerstag, 28. September 2006
Ein großes Opfer – eingebettet in das größte Opfer Christi
Fiore, schweigen Sie endlich! Wer beim diesem Thema katholische Schule für Kinder nichts zu sagen hat, ist ein sich in der Sodomie befindender Todsünder. Beenden Sie Ihre Perversion und kehren um, folgen Sie Christus nach, aber halten Sie Ihr Schandmaul.
Freunde von mir waren bei der Schuleröffnung. Es begann mit einem levitierten Hochamt, dann die – öffentliche – Eröffnung mit anschließendem Probeunterricht, bei dem alle zusehen konnten. Von den Bürgern war niemand da – außer den zwei oder dreien, die die FSSPX-Messen besuchen.
Was die FSSPX mit dieser kleinen Schuleröffnung leistet, ist enorm. Es droht die menschlichen Kräfte der Priester, Schwestern, Lehrer und Eltern fast zu überfordern. Unter dem Dauerbeschuß der gottfeindlichen Medien und Bürger. Ich sehe das mit großem Kummer. Es schmerzt zutiefst. Ich weiß von Gläubigen, die gerne teilnähmen, es aber aus infrastrukturellen und anderen Gründen nicht schaffen. Andere nehmen Teil und ächzen ob der Lasten. Die Lehrer bringen das Opfer, ungefähr den halben Sold der Staatschulen zu bekommen. Uvm.
Diese Schule ist ein Opfer. Die Bruderschaft eröffnet sie trotz Finanznot aus Mitleid mit den Eltern, die ihre armen Kleinen ansonsten auf eine der vielen verruchten Staatsschulen bringen müßten, an denen Sodomie und anderer liberalistischer Wahnsinn als normal verkauft werden. Ich habe Schulkinder und kenne die Situation gut.
Möge der barmherzige und gerechte Gott das große Opfer dieser Tapferen reichlich entlohnen.
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#28   Adamah   08:55:58 | Donnerstag, 28. September 2006
Super!
Rosenkranzkreuzzüge :-)
Deus lo volt! o^/
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#27   DieFidele   08:08:29 | Donnerstag, 28. September 2006
Liebe + Wahrheit
Beitrag vom 27. September 2006 23:51
Gotthard: Wahrheit
ein wirklich sehr guter Beitrag, dem ich voll und ganz beipflichten kann :(3
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#26   FioreGraz   07:17:17 | Donnerstag, 28. September 2006
@monti
Das meinte ich mit, Gottes Bodenpersonal hat den Saft in den Knochen verloren.
In Ausnahmefällen kann ich auch bei Schismatischen Gemeinscahften meine Pflicht erfüllen (z.B. 90 Jähriges Mutterl enzige Kirche im Dorf wären Piusbrüder,… oder ich bin 3 Jahre in der sibirischen Pampa, wo es nur ne orthodoxe Kirche gibt, dann darf ich auch dor Kommunzieren, gültig ist ja die Wandlung) nur eben gilt das für Ausnahmefälle, nicht für offene Unterstützung.
LG
Fiore
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#25   monti   07:07:57 | Donnerstag, 28. September 2006
@Fiore
die Zustimmung zu einem Schisma bringt automatisch die Exkommunikation mit sich. Aber das ist ja das Dilemma der (Amts-)Kirche: dass sie nicht behaupten kann, die FSSPX befände sich im Schisma. Wo Bischöfe ihre Schäfchen vor einem Besuch der Messen der FSSPX gewarnt haben, weil sie damit ihr Sonntagskirchgangsgebot nicht erfüllen würden, mussten sie dies immer wieder zurückziehen.
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#24   FioreGraz   06:26:24 | Donnerstag, 28. September 2006
@Bonaventura
…jedoch ist es eine infame Lüge zu sagen dies gelte auch für alle Priester der FSSPX !
Wie ist dann zu verstehen wenn es heißt?
Vor allem möchten wir unter den vorliegenden Umständen einen zugleich feierlichen und tief empfundenen, väterlichen und brüderlichen Aufruf an all jene richten, die bisher in irgendeiner Weise mit der Bewegung des Erzbischofs Lefebvre in Verbindung standen: daß sie ihre ernste Pflicht erfüllen, mit dem Stellvertreter Christi in der Einheit der katholischen Kirche verbunden zu bleiben und in keiner Weise jene Bewegung weiter zu unterstützen. Alle müssen wissen, daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht festgesetzt ist.
Es stimm es sit eine infame Lüge denn eigentlich sind auch alle Gläubigen der Piusbrüder exkomuniziert.
LG
Fiore
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#23   Breze   00:58:23 | Donnerstag, 28. September 2006
@ Gotthard
Ihr posting vom 27.9., 23.51 Uhr ist wunderbar!
DANKE!!!!!!
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#22   Gotthard   00:27:16 | Donnerstag, 28. September 2006
@Guntram
bring doch mal was Inhaltliches!
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#21   Guntram   00:25:18 | Donnerstag, 28. September 2006
ja so ist das
Godehardchen uns rosa Modernisten-Schweinchen immer geistreich, meint er jedenfalls.
Aber als Zampano erfüllt er ja eine gute und wichtige Rolle hier
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#20   Gotthard   00:21:30 | Donnerstag, 28. September 2006
ausdrückliche Bitte
dieser ausdrücklichen Bitte entspreche ich in keinem Forum
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#19   Bonaventura   00:17:13 | Donnerstag, 28. September 2006
@Gotthard
Zum einen erbitte ich mir ausdrücklich das „Sie“, ich kann mich nämlich nicht entsinnen das wir gemeinsam die Schweine gehütet hätten.
Ich habe schon ganz genau gelesen, dann wirds wohl vielleicht nur ein lichter Moment gewesen sein.
Schade
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#18   Gotthard   00:12:37 | Donnerstag, 28. September 2006
@Bonaventura
Bisher hast du immer nur das gelesen, was du lesen wolltest … also keine Gebetserhörungen …
ich habe mich nicht geändert, sondern immer schon in diesem sinne gepostet … danke, dass du jetzt verstehst!
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#17   Bonaventura   00:03:52 | Donnerstag, 28. September 2006
@Gotthard
Haben die Gebete für Sie etwa etwas genützt ?
Das ist das erste Posting von Ihnen dem ich vorbehaltlos zustimmen kann.
Zumal Sie nach Ihrer Sinneswandlung ja auch einsehen das wir (die Katholiken) bei allem Respekt und bei aller Toleranz, noch den Bekehrungsauftrag Jesu Christi auszuführen haben.
Aber Ihr vorletzter Satz ist sehr gut, alle Achtung!
Es geht um ein Zeugnis, und das will überzeugt und überzeugend sein, von der Freude des wahren, des katholischen Glaubens!
Freut mich, weiter so, So retten Sie Ihre Seele noch :)3
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#16   Gotthard   23:51:35 | Mittwoch, 27. September 2006
Wahrheit
Die Kirche ist im Besitz der Wahrheit, darum erhebt sie den Anspruch, für ALLE Menschen DIE Botschaft zu verkünden.
Doch: jede Religion sagt von sich (sonst wäre sie keine Religion) im Besitz der Wahrheit zu sein.
Was nun?
Ich kann als Katholik immer und überall die „Wahrheits-Keule“ schwingen … wird hier permanent gemacht… Ergebnis sind nur Kriege, da die anderen das auch machen.
Ich kann aber auch sagen: ich habe die Wahrheit erkannt und das macht mich sehr sicher und ruhig.
Von diesem ruhigen und starken Fundament aus erkunde ich die Welt und entdecke: es gibt Milliarden Menschen, die ein Leben führen in Verantwortung vor „Gott“ und den Menschen… alle Achtung … höchsten Respekt … können wir in einen Dialog eintreten über unsere Überzeugungen … können wir in einen Dialog eintreten über mögliche gemeinsame Aktionen in unserer einen Welt für Frieden und Gerechtigkeit?
Oftmals leben wir neben einander – Hindus und Moslems und Christen und und und … gute Nachbarn sollten sich kennen und respektieren und in der Not unterstützen…
Wir wollen so leben, dass die Menschen neugierig werden und nach unserer Hoffnung fragen – und dann Antwort geben. Wir wollen ein positives Zeugnis unseres Glaubens geben …
Angriffe auf den Glauben unserer Nachbarn unterlassen wir … Mission ist nicht Kampf gegen sondern einladendes Zeugnis des Eigenen.
Die Wahrheit ist wie die Liebe langmütig … siehe 1 Kor 13
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#15   Adrian Leverkuehn   23:43:10 | Mittwoch, 27. September 2006
@ monti
und sie nach Assisi einladen.
Nach Assisi einladen? Soweit ich weiß, hat Levebre dort Handzettelchen verteilt! Ich möchte wirklich nicht wissen was da drauf stand! :-D
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#14   monti   23:34:14 | Mittwoch, 27. September 2006
@Gotthard
Wenn dem so ist, was ich durchaus anerkenne (dass die Priester der FSSPX keine Sakramente spenden dürfen), warum sind sie dann dennoch gültig? Wenn es sich eindeutig um ein Schisma handeln würde, würde die Kirche völlig anders mit der FSSPX verfahren, dessen können wir alle sicher sein (Sie würde ihr ihre Kirchen zur Verfügung stellen, ökumenische Treffen mit ihr abhalten und sie nach Assisi einladen . ;-) )Die Kirche hat nur deshalb ein so großes Problem mit der FSSPX, weil sie ganz tief drinnen weiss, dass die Traditionalisten recht haben. Ich habe es schon mehrmals hier gesagt und wiederhole es gerne: Wer den Anspruch aufgibt, die Wahrheit zu besitzen, beraubt sich seiner Existenzberechtigung und wird beliebig. Die katholische Kirche ist mir ein Rätsel. Übrigens, falls Sie mich jetzt für einen Traditionalisten halten sollten: Ich glaube NICHT, dass die katholische Kirche im Besitz der Wahrheit ist.
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#13   Gotthard   23:22:49 | Mittwoch, 27. September 2006
INFAMIE
jedoch ist es eine infame Lüge zu sagen dies gelte auch für alle Priester der FSSPX ! Die Priester sind suspendiert und nicht exkommuniziert!
Von diesen Priestern ist es eine Infamie, DENNOCH so zu tun, als ob sie die Sakramente spenden dürften – UND sie auch noch spenden – ohne den Menschen zu sagen, dass sie dazu keinerlei Befugnis mehr haben! DAS ist der Skandal… Alle diese Priester müßten eigentlich ex-kommuniziert werden, da sie Sakramente zu spenden vorgeben, zu denen sie nicht berechtigt sind.
Warum ermutigen eigentlich viele Gemeinden nicht die in ihren Grenzen wohnenden verheirateten Priester, ebenfalls Sakramente zu spenden und zu zelebrieren?
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#12   Bonaventura   22:56:19 | Mittwoch, 27. September 2006
@FioreGraz
Zum Motu Proprio Ecclesia Dei
Sie Schreiben: Weiters spricht es die Exkommunikation aller Anhänger aus.
Das ist nicht richtig!
Nur Erzbischof Lefebvre, Mons. de Castro Mayer, sowie die vier neuen Bischöfe ziehen sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu!
Strittig ist die Exkommunikation sicherlich, jedoch ist es eine infame Lüge zu sagen dies gelte auch für alle Priester der FSSPX !
Die Priester sind suspendiert und nicht exkommuniziert!
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#11   Graf von Galen   22:53:24 | Mittwoch, 27. September 2006
Wider die Verführung der Jugend
Gott sei es gedankt, daß es der FSSPx noch gelungen
ist, einen Ersatz zu finden und somit die Kinder vor
dem Zugriff der antideutschen, antichristlichen
Volksverderber zu schützen.
Leider ist es so, daß selbst in ehemals tiefkatholischen
Gegenden, die Leute durch und Bild und Glotze so
verblödet sind, daß diese den Sinn für das sittlich Gute
verloren haben.
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#10   FioreGraz   22:40:04 | Mittwoch, 27. September 2006
Na und
@Athanasius
Die Kirche bzw. besser gesagt Gottes Bodenpersonal hat den Saft in den Knochen verloren, das ist leider ein Faktum. Hoyos kann sagen was er will „Eclessia Dei“ stellt eindeutig eine schismatische Handlung fest aus der mittlerweile durch andauernden Ungehorsam bzw. Aufrechterhaltung des Status längst ein Schisma wurde. Weiters spricht es die Exkommunikation aller Anhänger aus.
@Marcel
Auf Kreuzgang erklärt sich dieser Fiore-Graz als bekenndender „Hinterlader“, als Sodomit. Dort ist der warme Bruder sogar Moderatore.
Was das mit Sachargumenten zu tun hat weiß ich nicht, allerdings wenn das Maß so ist, müßen wir wohl auch die Tradition den „Hinterladern“ überlassen, das sie über nicht gerade kleine Strecken von „moralisch verwerflichen“ Persönlichkeiten geschrieben wurde. Eher ein Argument für alle „Macht den Modernisten“ und dann besteht wohl wirklich Notsstand in der Kirche und man wird um seines Seelenheiles Willen wohl besser orthodox.
LG
Fiore
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#9   Marcel   21:38:51 | Mittwoch, 27. September 2006
Hinterlader aus den hintren Bänken
Athanasius schrieb: Und was ist der anonyme Herr FioreGraz in dieser Sache? Ein Null. Ein hetzender Laie. Dem von der FSSPX das Weihwasser der Wahrheit ins Gesicht gespritzt wird. Und des mog er nit. Is ober san oagnes Problem.
Auf Kreuzgang kreuzgang.org/viewtopic.php?t=2379&postday… erklärt sich dieser Fiore-Graz als bekenndender „Hinterlader“, als Sodomit. Dort ist der warme Bruder sogar Moderatore.
Das sind die Feinde der vollkatholischen FSSPX, weil letztere wie alle wahren Katholiken Rosenkranzkreuzzüge gegen Sodomiten-Aufmärsche veranstalten.
Es ist so abartig, daß man nicht mal mehr Götz von Berlichen zitieren kann: Er aber kann mich am A***** lecken.
Der dreifaltige Gott sprach zur heiligen Katharina www.kreuz.net/article.1547.html:
„Die Sünde gegen die Natur ist sogar für die Dämonen unangenehm, nicht weil das Übel ihnen mißfallen würde oder sie sich am Guten erfreuen, sondern weil ihre Natur engelsgleich ist und darum abgestoßen wird, wenn sie sieht, wie eine solche enorme Sünde begangen wird.“
Na, da gründen wir doch lieber eine kleine, aber dafür katholische Schule und stellen sie unter den Schutz heiligen Joseph und des Prager Jesuskindes. Dann suchen die Dämonen auch das Weite. Aber nicht aus Ekel wie bei Fiore-Graz, sondern aus Furcht.
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#8   AthanasiusII   21:25:35 | Mittwoch, 27. September 2006
@HetzerGraz
Römisch katholische Schulen sind gewollt, schismatische ketzerische Propagandeinrichtungen einer kleinen Gruppe nicht.
Bitte um Erklärung, gnädiger Hetzer. Schisma? Gibt es nicht (so Kardinal Castrillon Hoyos). Ketzerei? Gibt es nicht so Kardinal Castrillon Hoyos. Wer ist Beauftragter des Hl. Stuhls in den Verhandlungen mit der FSSPX und verwandten Angelegenheiten? Ja, Castrillon Hoyos.
Und was ist der anonyme Herr FioreGraz in dieser Sache? Ein Null. Ein hetzender Laie. Dem von der FSSPX das Weihwasser der Wahrheit ins Gesicht gespritzt wird. Und des mog er nit. Is ober san oagnes Problem.
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#7   Marcel   21:23:47 | Mittwoch, 27. September 2006
Genauere Info…
… gibt es im Oktober-Mitteilungsblatt der FSSPX; die Extrabeilage ist bereits jetzt als PDF ladbar bei Fsspx.info hier www.fsspx.info/ticker/more.php?show=115921592….
Wie dort zu lesen ist, handelt es sich um drei Klassen, nicht um zwei. Zudem ist das von der FSSPX als neues Gebäude ausgesuchte im naheliegenden Riedlingen das ehemalige Fernfachhochschulgebäude; ideal für eine Schule und deutlich neuer als das alte Dorfschulhaus.
Nach Aussagen traditionskatholischer Göffinger Bürger ist die Stimmung mehrheitlich gegen die FSSPX und die Schulbesucher aufgehetzt worden; deswegen wurde P. Schmidberger auf der Versammlung niedergebrüllt.
P. Schmidberger soll bei der Schuleröffnungsrede erwähnt haben, daß demnächst im selben süddeutschen Raum eine Islamschule eröffnet wird – und im Gegensatz zur Bruderschafts-Schule schreie da niemand.
Diesen „größten Respekt gegenüber dem Islam“ bei gleichzeitiger Feindschaft gegenüber der katholischen Tradition bekommen die lemmingartigen Konzilskatholiken vom Papst und den Bischöfen vorexerziert.
Doch der Himmel bahnt sich immer seinen Weg. Es kommt so, wie es kommen soll. Da mögen die Feinde der Kirche Christi doch brüllen und toben.
Die das Kreuz zu tragen Habenden sind hier die Priester, Lehrer, Eltern und Kinder dieser Schule, die dem häßlichen Druck der konzils“katholischen“ gottlosen Gemeinden ausgesetzt sind. Da setzt der Teufel an – lautlos und grausam.
Hl. Pius X. – bitte für uns!
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#6   Guntram   21:22:06 | Mittwoch, 27. September 2006
aber das
Römisch katholische Schulen sind gewollt, schismatische ketzerische Propagandeinrichtungen einer kleinen Gruppe nicht.
Ich schlage vor, die „Bürger“ könnten das Gebäude der Taliban verkaufen, damit die eine Koranschule einrichten. Das wäre doch bei soviel Gutmenschentum und liberalen Schwachsinn gewollt.
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#5   FioreGraz   21:09:55 | Mittwoch, 27. September 2006
Stimmt
Römisch katholische Schulen sind gewollt, schismatische ketzerische Propagandeinrichtungen einer kleinen Gruppe nicht.
LG
Fiore
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#4   AthanasiusII   20:57:05 | Mittwoch, 27. September 2006
Der ganze Geburtsort
Hw. Schmidbergers hat sich gar nicht gegen die Initiative gewendet, nur eine kleine Gruppe christentumsfeindliche Agitatoren die der FSSPX feindlich gegenüber stehen. Der Bürgermeister ist wenigstens sehr fair und ehrlich gewesen und hat nicht mit dem antikirchlichen Treiben gewisser Kleinstkreise mitgearbeitet und der FSSPX sein Vertrauen geschenkt.
Römisch-Katholische Schulen sind einfach gewollt, und bestimmte „soziale“ Gutmenschen wollen das nicht für wahr haben. Ihr Gebäude des linken Deutschlands ohne Kirche, mit Atheismus, mit freier „Liebe“ und freier Abtreibung stürtzt zusammen.
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#3   Aragorn   20:40:40 | Mittwoch, 27. September 2006
man kann sich nur noch wundern
Da spricht alle Welt, allen voran die Bischöfe und sogar der Heilige Vater, von der Notwendigkeit, moslemischen Kindern Islamunterricht angedeien zu lassen und zur selben Zeit zieht man gegen Leute zu Felde, die ihre Kinder untrüglich katholisch erziehen lassen wollen. Beten wir für die Bekehrung Deutschlands und Europas.
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#2   Guntram   20:34:51 | Mittwoch, 27. September 2006
IST JA ERSTAUNLICH
Die Versammlung warf dem Bürgermeister vor, nur das schnelle Geld zu suchen.
…seit wann ist daß denn Gegenstand „engagierter“ Bürger…Der Staat und die Kommunen versilbern ja schon seit Jahrzehnten ihr Tafelsilber. Gemeindeeigene Wohungen werden an US-„Heuschrecken“ verscherbelt, Stadtwerke werden „privatisiert“ usw.
Ja wenigsten bei einem Schulgebäude, daß die FSSPX erwerben will, muß man da ein Zeichen setzen und Widerstand leisten. Nun gut. Zeigt auch das scheinheilige Getue von gewissen Gutmenschen
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#1   Athanasius   20:32:45 | Mittwoch, 27. September 2006
Ein Ort in Schwaben
Ein „Ort in Schwaben“ versucht dieser Schule das Leben sauer und möglich zu machen?
Das glaube ich wohl kaum. Eher ein Paar links-„katholische“ und anderswie marxistische Dorfbewohner die vielleicht mit dem Dorfeskind Franz Schmidberger Probleme gehabt hatten. Ich lese nirgendwo von einer Mehrheit der Dorfsbewohner die gegen die Schule agiert hatten.
Also nicht übertreiben. Konflikte wie diese sind typisch deutsch, Produkt der Indoktrination mit Mai 1968er Parolen, als „Gegenprodukt“ „gegen den Nationalsozialismus“. In den USA gibt es nie Probleme. Nur etwa hier, oder in Paris mit der LinksPartei oder den Grünen.
Diese Paar verstockte Dorfsaktivisten sollte man gar keine Medienaufmerksamkeit schenken. Die Schule ist da, ist gewollt, ist approbiert, und die Mehrheit der Dorfbewohner von Göffingen ist nicht dagegen. Beachtet das, liebe kreuz.net-Redaktion!
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