Nach Jahren der Anpassung an die Zustände im Westen, bildet die Kirche im Osten der Bundesrepublik einen guten Boden für die Ausbreitung der Piusbruderschaft. Die halbherzige Indult-Politik des Vatikan ist offenbar keine brauchbare Alternative.
(kreuz.net) „Es ist mir eine große Freude, Euch und Ihnen offiziell bekannt zu geben, daß die Priesterbruderschaft
St. Pius X. zum 1. Oktober 2006 in Dresden eine Kapelle eröffnen wird.“
So beginnt der jüngste „Rundbrief
an die Gläubigen, Freunde und Interessenten der römisch katholischen Tradition im Raum Dresden“.
Der
Brief ist vom Dresdner Mario Kintscher unterschrieben.
Die neue Kapelle erhält das Patrozinium Maria
Rosenkranzkönigin. Sie wird gegen den Willen des zuständigen Bischofs von Dresden, Mons. Joachim Reinelt,
errichtet und befindet sich in Kesselsdorfer Str. 90a.
Unter bescheidenen Umständen beginnt somit der
„zweite Anlauf eines Neuaufbaus des Katholizismus im protestantischen Stammgebiet“ – heißt es im Rundbrief
weiter:
„So wie August der Starke im Jahr 1697 einen Anfang setzte, ist auch heute der Chef des Sächsischen
Königshauses Wettin, Seine Königliche Hoheit Markgraf Maria Emanuel von Meißen, der wichtigste Repräsentant
des Neuaufbaus.“
Am Sonntag, dem 1. Oktober 2006 um 16 Uhr, wird der Distriktobere in Deutschland, Pater
Franz Schmidberger, das feierliche Amt zur Einsegnung der Kapelle zelebrieren.
In der Kapelle wird die
Heilige Messe zunächst im 14-Tage-Rhythmus, jeweils am 1. und 3. Sonntag im Monat, gelesen.
Bereits
in den frühen 90er Jahren bemühte sich der damalige Distriktsobere Pater Markus Heggenberger, in Dresden
eine Gemeinde aufzubauen.
Der Versuch stieß auf Schwierigkeit und schlief schließlich wieder ein, weil –
so das Rundschreiben – „die Bindung der Katholiken vor Ort an die Amtskirche noch intakt war“.
Damals
habe die „Amtskirche“ als glaubwürdiger Vertreter des Widerstandes gegen den Kommunismus gegolten.
Mittlerweile
sei dieser Vertrauensvorschuß verbraucht.
Die in den ostdeutschen Diözesen schon immer vorhandenen
starken ökumenistischen Tendenzen hätten sich unter dem Einfluß der westlichen liberalen Theologie
verschärft.
Die Kirchenkrise werde jetzt auch in den vergleichsweise intakten ostdeutschen Bistümern
spürbar.
Daher würden sich junge Familien und Studenten zunehmend der katholischen Tradition zuwenden.
Ein erster Kristallisationspunkt im Raum Dresden waren gelegentliche Heilige Messen, die Markgraf Maria
Emanuel von Meißen in der Gruft seiner Familie in der Dresdner Kathedrale lesen ließ.
Die Begründung
einer Indult-Messe für die Feier des überlieferten Ritus im 120 Kilometer entfernten Cottbus trug zur
Bildung eines Kerns engagierter Gläubiger bei.
„Schnell wurde deutlich, daß unter den Bedingungen des
Indults der Aufbau eines wirklichen traditionellen Glaubens nicht möglich ist“ – erklärt der Rundbrief.
Deshalb hätten sich besonders die Gläubigen aus Dresden und der katholischen Oberlausitz der Priesterbruderschaft
St. Pius X. anvertraut.
Eine Messe, die vom ehemaligen Distriktsoberen Pater Niklaus Pfluger – ausgerechnet
am Reformationstag 2004 – zelebriert wurde, setzte den Startschuß.
Die Messe fand in der Kapelle auf
Schloß Moritzburg bei Dresden statt. Dort wurde in Sachsen auch die erste Messe nach der Reformation
gelesen.
Es folgten regelmäßig Messen in verschiedenen Kirchen.
Zuerst wurden zwischen Görlitz an
der Neiße und Dresden mindestens einmal im Monat Messen organisiert.
Die Gläubigen nahmen teilweise
Fahrstrecken von über 200 km für Hin- und Rückfahrt auf sich, um zur Messe zu gelangen.
Pater Bruno
Steinle aus Berlin und Pater Patrice Laroche aus Zaitzkofen sowie weitere Patres der Piusbruderschaft
betreuten die wachsende Zahl der Gläubigen.
Auf den Startschuß am Reformationstag 2004 folgte das von
Pater Laroche zelebrierte Weihnachtshochamt in der kleinen Dorfkapelle in Hoske mitten in der sorbischen
Oberlausitz.
In der Anfangszeit wurde die Messe an laufend wechselnden Orten gelesen:
„Ob in der protestantischen
Dorfkirche Schmeckwitz, in der im Beuroner Stil errichteten Krankenhauskapelle Räckelwitz oder in verschiedenen
protestantischen Dresdner Stadtkirchen – überall ereilte uns nach kurzer Zeit der diözesane Bannstrahl“ –
erzählt der Rundbrief.
Obwohl „eine kleine Gruppe von Gläubigen“ ihr Heil im „Indult“ gesehen und sich
deshalb zurückgezogen hätten, sei die Gemeinschaft der traditionellen Katholiken gewachsen.
Es besteht
jetzt eine eigene Gruppe der von der Piusbruderschaft gegründeten ‘Katholischen Jugendbewegung’, die
an der Dresdner Universität bereits einen gut besuchten Vortrag mit Pater Niklaus Pfluger organisiert
hat.
Das „Wachsen der katholischen Tradition“ werde
auch von der Dresdner Ortskirche wahrgenommen.
Der deutsche Distriktsobere in Deutschland, Pater Niklaus
Pfluger, hat sich in der Zwischenzeit mit dem Bischof von Dresden, Mons. Joachim Reinelt, getroffen.
Der Besuch hat zwar keine greifbaren Ergebnisse gezeitigt, „aber doch unseren Anspruch verdeutlichen“
können – so der Rundbrief.
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75 Lesermeinungen
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@Dr.Otterbeck Ist das nicht sehr weit überzogen? Von einem Marxismus in Zusammenhang mit der Lefebre-Gemeinschaft
zu sprechen? Und dann noch mit einem Nachsatz mit dem NPD-Land? Das erinnert mich so etwas an den Schwarzen
Kanal des früheren DDR-Fernsehens, den wir zumindest im Westen im Grenzgebiet empfangen konnten!
#73 Dr. Otterbeck 08:50:41 | Samstag, 7. Oktober 2006
@Athanasius kreuz.net bietet den Gegnern „altritueller Gemeinschaften“ jede Menge Material dafür, dass
nicht unerhebliche Teile der Propagandisten der „Alten Messe“ ganz andere Ziele damit verknüpfen. Richtig
erkannt haben diese Feinde von Konzil und Papst, dass der Katholizismus nicht mehr verwechselbar sein
will mit einer bestimmten, „rechten“ Konzeption von geschlossener Gesellschaft. Wie es aber nur möglich
sein soll, im Namen des Papsttums gegen den amtierenden Papst zu rebellieren, das konnten auch Sie mir
nicht begreiflich machen. Die Kirche muss fortan damit rechnen, dass jede von Rom gebilligte Traditionskorrektur
zu einer weiteren „rechten“ Sektenbildung führt. Denn alle diese Gruppen stellen ihren „fanatischen“
Gehorsam unter den Vorbehalt, dass die Spitze befehlen möge, was der „Getreue“ hören will. Das aber
kann kein Gehorsam im Sinne des Evangeliums sein. Vielleicht muss man einfach riskieren, dass der Integralismus
neue Freunde findet, insbesondere dort, wo man die autoritäre Züge des Kommunismus vermisst. Der Marxismus-Lefebvrismus
ist zwar eine skurrile Innovation, aber nicht ohne Chancen im Lande der NPD.
#72 Athanasius 10:04:34 | Freitag, 6. Oktober 2006
@savonarola Kenne ich. Und die meisten dieser Werke sind leider von einem Protestantismus gezeichnet,
die man nur bei Deutschen Wissenschaftler zurückfindet. Ein „Abendmahl“ waren die morgentlichen Zusammenkünfte
der Christen auf den Grabstätten der Märtyrer kaum, ebensowenig die Agapèn, die auch nach den Warnungen
und Verboten des hl. Paulus (1 Kor) beschränkt wurden und dessen Auswüchse verboten wurden. Alle dieser
‘nachkonziliaren’ Liturgiewissenschaftler wollen einen Konstrukt machen, in dem das Agapè als Eucharistie
angesehen wird, was grundsätzlich falsch ist und unhistorisch. Das Buch von Gottfried Melzer lässt sich
aber empfehlen. Übrigens einer dieser Autoren („vom urchristlichen Abendmahl“) hat auch eine Vita der
Hildegard von Bingen kommentariert, in dem er/sie ständig darüber sprach, wie das „hl. Abendmahl“ in
der Klosterkirche gefeiert wurde anstatt „hl. Messe“ oder „Messe“. Wenn das kein Anachronismus ist! Dessen
Liturgieeinsichten halte ich für genauso genau. In Rom gibt es viel zu studieren, ohne Spekulationen
aus dem nordischen Raum, wo man zu alterstümlichen Zeiten nicht einmal Christen kannte.
Schon mal reingeschaut? Die Eucharistie und ihre Wirkungen im Spiegel der Euchologie des Missale Romanum;
Haunerland, Winfried; Münster, Westfalen; 1989/ Die allgemeine Kirchenordnung, frühchristliche Liturgien
und kirchliche Überlieferung; Schermann, Theodor (Hrsg.);Paderborn; 1914 / Brechungen : urchristliche
Wandercharismatiker im Prisma soziologisch orientierter Exegese; Schmeller, Thomas;Stuttgart; 1989 / Das
Zeichen des Herrn : Sabbat und Sonntag in biblischer und urchristlicher Bezeugung; Nielen, Josef Maria;
Freiburg im Breisgau; 1940 /Der Aspekt der Freude im urchristlichen Abendmahl; DuToit, A. B.;Winterthur;
1965 /Der urchristliche Gottesdienst; Hahn, Ferdinand;Stuttgart; 1970; / Die urchristlichen Gottesdienste :
Entstehung und Entwicklung im Rahmen der frühjüdischen Tempel-, Synagogen- und Hausfrömmigkeit, Wick,
Peter, Stuttgart; 2002 / Ritualdynamik : kulturübergreifende Studien zur Theorie und Geschichte rituellen
Handelns, Hart, Dietrich (Hrsg.);Heidelberg; 2004 / Die Aufbewahrung der heiligen Eucharistie seit frühchristlicher
Zeit : eine Darlegung nach Zeugnissen der Überlieferung mit Erklärung der vielfältigen symbolischen
Zusammenhänge und Widerlegung irriger Auffassungen aus neuerer Zeit; Melzer, Gottfried; Sillian; 1975 /
Vom urchristlichen Herrenmahl zur göttlichen Liturgie der orthodoxen Kirche : ein historischer Kommentar;
Felmy, Karl Christian;Erlangen; 2000 / Die Abendmahlsfeier : ihr ursprünglicher Sinn und ihre sinngemäße
Gestaltung; Hupfeld, Renatu; Gütersloh; 1935/ Das…
Ausraster Die neoprotestantischen homosexuell-hurierenden Lügner hier… Und so einer ereifert sich über
Pornobilder. Lächerlich. @ Asteriskus Also einen Taizé-Kittel trug er sicher nicht! Was ist gegen die
Chorkleidung zu sagen?
News: Keine Manipel in Katakomben üblich gewesen Wehrter Athanasius. Nein, tut mir leid, ich habe nicht
Psychologie studiert. Bedauere, Ihnen nicht helfen zu können. Ich könnte Ihnen aber gerne Adressen
nennen, diskret – Sie verstehen?! Vielleicht aber noch ein kleiner Hinweis: Meines Wissens nach existiert
die Sowjetunion seit dem 26.12.1991 nicht mehr. Das nur, weil Sie ja wissenschaftlich doch recht engagiert
sind und auf historische Kenntnisse allergrößten Wehrt legen. Außerdem, vielleicht finden Sie in dieser,
wie ich meine vorurteilslos zusammengestellten, Literatur das eine oder andere Zitat ?:) , dass Sie dem
einen oder anderen Leser hier, verbunden mit Ihrem groben Gossenjargon um die Ohren hauen können: Sacrificium
laudis : zur Geschichte des frühchristlichen Eucharistiegebets; Gamber, Klaus;Regensburg; 1973 / Studien
zum frühchristlichen und frühjüdischen Gebet : Untersuchungen zu 1 Clem 59 bis 61 in seinem literarischen,
historischen und theologischen Kontext; Löhr, Hermut;Tübingen; 2003 / Die moderne Handkommunion und
die frühchristliche Kommunionspendung auf die Hand : fünf wesentliche Unterschiede; Melzer, Gottfried;
Sillian; 1971 / Zeuge und Märtyrer : Untersuchungen zur frühchristlichen Zeugnis-Terminologie;Brox,
Norbert; München; 1961/ Zum heiligen Pascha : das Zeugnis einer frühchristlichen Osterfeier aus der
Zeit zwischen dem zweiten und vierten Jahrhundert Hippolytus;Hausammann, Susanne (Hrsg.);Schliern; 2000/
Die Kirche der Märtyrer und Katakomben; Hahn, Georg; Freiburg im Breisgau…
@savonarola Haben Sie Psychologie studiert? Dann frage ich mich, wie, denn ein Fundamentalist oder Fanatiker
bin ich im religiös-philosophischen Sinne nicht. Wäre ich vielleicht nur in der Sowjetunion. Aber wissenschaftlich
kaum. Meine Argumente besagen durchaus folgendes: daß die Pianische Riten der hl. Messe Produkt langer
Entstehungsgeschichte sind, dessen Kern aber schon zu Verfolgungszeiten bestand. Auch das altertümliche
Kirchenbild ist wesentlich dem heutigen gleich gewesen, natürlich ohne spätere Kunststile, Ausdehnungen
der Zeremonienpracht, und der Paramente (obwohl Casula und Priesterstola durchaus auch im 1. Jh. von den
Aposteln benutzt wurden, sowie möglich eine Art Cappa, Mitra und Manipel aber nicht). Wenn ich so irritiert
reagiere, sollten SIe sich vielleicht fragen, warum einer sich aufregt, wenn z.B. Sie ohne Quellenangaben
hier Argumente gegen die Apostolizität der Bräuche der römischen Kirche darbringen (die aber keine
Argumente sind in realität). Wer sich seinen eigenen Klischees und vorgemachten GEdanken nach ausdrückt
und davon nicht abweicht, ist mir klar. Das sind Sie und ein Paar andere hier. Ohne historische Kentnisse
die Kirche angreifen und Phantasien niederschreiben zur Frühkirche.
Schade eigentlich Lassen wir die Stilfragen, gestatten Sie mir die Selbstkritik, der Abfassung von Beiträgen
hier mal erst beiseite. Athanasius, Sie haben den Kern der Argumentation natürlich erkannt: Die Messe,
ihre konkret rituelle Gestalt sowie ihre theologische Deutung, die die Frömmigkeit betreffenden Affekte
dazu und schließlich die lehramtliche (oder wenn Sie wollen dogmatische) Auswahl und Bewahrung des Wesentlichen
in all dem ist kein Ereignis, sondern ein Prozess. Ihre Beiträge selbst, sind hinreichend geeignet, eben
dies zu belegen. Gleichwohl ist ihre Empörung, aus Gründen, die wir hier vernachlässigen können, ohne
Maß. Was zeigt dies? Sie verfügen über ein ordentliches Detailwissen. Sie lesen, aber verstehen nicht,
Sie sammeln, aber ordnen nicht. Sie lernen Fakten, systematisieren aber nicht. Das dürfte auch der Grund
sein, warum Ihnen die Diskussion schwer fällt, warum Ihnen die Souveränität fehlt und warum Sie der
Versuchung des Fundamentalismus und Fanatismus so leicht verfallen. Was Ihrer Argumentation fehlt, ersetzen
Sie ohne jedes fundamentum in re durch Klischees und persönliche Herabwürdigungen. Nun Athanasius, Ihr
Beitrag sagt mehr über Sie, als Ihnen recht sein kann.
#65 wunderkind2 † 23:05:49 | Sonntag, 1. Oktober 2006
wollen wir uns jetzt ein bisschen beschimpfen? „Die neoprotestantischen homosexuell-hurierenden Lügner
hier…„ich habe das grade nur so gelesen und mir gedacht…hups für etwas vergleichbares wäre ich aber
gesperrt worden. aber wer weis? vieleicht hat es die redaktion nur noch nicht gesehen? ich warte gespannt…
ansonsten… wenn du das darfst dann möchte ich das auch dürfen. sonst fühle ich mich schlecht behandelt.
quasi gemobbt.^^
Fortiter in re, aber bitte suaviter in modo, Athanasius So sehr ich Ihren liturgiegeschichtlichen Exkurs
auch nachvollziehen kann und Ihre Grundposition teile, ersuche ich Sie höflich, sich eines angemessenen
Tones zu befleißigen. Lassen Sie sich nicht zum Zorn bzw. verleumderischen Äußerungen hinreißen, denn
dies ist eines Christenmenschen unwürdig und schadet unsrem Anliegen: Der Nächste bleibt auch im Weltnetz
mein Nächster. Nachhilfeunterricht erteilt uns der Aquinate: Sth II-II, q. 33 „de correctione fraterna“).
Natürlich gilt das Wort des hl. Hieronymus: „Veritas vitae non est dimittanda propter scandalum.“
#63 Athanasius 22:12:36 | Sonntag, 1. Oktober 2006
Die neoprotestantischen homosexuell-hurierenden Lügner hier… …sollten vielleicht mal die Handschriften
des 2. und 3 Jahrhunderts studieren, wenn man wirklich wissen will, wie die frühe Kirche lebte. Dann
sieht man schon, wie man den eucharistischen Ritus pflegte: nach 180 A.D. schon mit Art von Vorhang bzw.
Ikonostase (im Westen im Mittelalter rasch verloren), die Ausrichtung zum Osten, daß im Normalfall nur
Diakone die Hl. Kommunion den Kranken bringen usw. usw. Daß dem Agapè eine Reinigung und Altartischpräparierung
vorausging, daß recht oft auf den Gräbern der Märtyrer zelebriert wurde, wo man keine Liebesmahle mehr
abhielt, daß man fastete, daß die Dienerinnen („Diaconissae“) zwar geweiht werden, aber nicht „konsekrieren
und segnen“ (Didachè), daß die Essentialgebete die man jetzt im römischen Kanon findet, sowie die alte
römischen Ritualen für die Hl. Weihen, schon im 2. Jh. zurückfindet („Comple in sacerdote tuo“). Aber
man kann natürlich auch den katholischen Charakter jener Periode ridikulisieren (ohne Quellenangabe)
und ein Neo-Protestantisches Propagandabild von Fressen, Freude, Homosexualität und „Brötchenbacken“
als die „Zeit der Frühkirche“ schildern. Wer dann lügt und unwissenschaftlich ist, ist deutlich. Auch
daß Leute die meinen, zu apostolischen Zeiten wäre die Kirche ganz anders, einer Phantasie die auf den
Protestantismus zurückgeht zum Opfer gefallen sind. Sed magna est veritas, et praevalet.
#62 AthanasiusII 22:05:34 | Sonntag, 1. Oktober 2006
@Gotthard und Weihrauch hat Petrus sicher auch verwendet … Erst der hl. Petrus? Schon die Weisen aus
dem Osten benutzten Weihrauch zur Offerande. (Mt. 2:11)
#57 savonarola 16:59:10 | Sonntag, 1. Oktober 2006
@landorganist Nein, landorganist, das haben Sie falsch verstanden. Petrus sprach nicht nur Latein, aber
grundsätzlich schon, sobald er die Sakristei verlassen hat. Nach allem, was wir wissen, trug er den Kelch
stets selbst dabei. Das dürfte er in der Messdienerstunde nach dem Paschamahl im Obersaal bereits gelernt
haben. Über Näheres wird Sie der visionäre drotterbeck unterrichten können.
#55 savonarola 15:11:37 | Sonntag, 1. Oktober 2006
@drotterbeck Bitte korrekt bleiben! Petrus kann nur gesagt haben:“…hunc praeclarum calicem in sanctas
ac venerabiles manus suas…“ Sollte in diesem Zusammenhang jemals zuvor oder später anders formuliert
worden sein, kann es sich zwingend nur um eine Animation aus irgendeinem Robinson-Club handeln. Andernfalls
droht uns verlogenen Syrern auf den Leim zu gehen (karlmurx) oder wir müssten uns mit solchen dehnbaren
und brandgefährlich auslegungsbedürftigen Begriffen wie „Development“ oder „Überlieferung“ auseinandersetzen,
die athanasius hier einführen möchte, wohlmöglich soll dann auch noch der Blick in griechische (Bar
jeder Logik!!) Handschriften Aufklärung bringen. PS.: drotterbeck, da Sie schon ein Beispiel Ihrer Vorstellungskraft
gegeben haben. Noch eine Frage: Hat Petrus vielleicht bei den Sättigungsmählern manchmal aufgestoßen
und war dies der Grund, warum Paulus darüber sauer war?
#54 Dr. Otterbeck 11:52:45 | Sonntag, 1. Oktober 2006
@Athanasius Die Hypothese, dass der Römische Messkanon in seinen Grundzügen auf den Hl. Petrus selbst
zurückgeht, halte ich für plausibel. Es wird dafür kaum je „Beweise“ geben, aber es ist eine vernünftige
Annahme. Woher soll denn sonst die Autorität des Textes kommen? „Er nahm DIESEN erhabenen Kelch…“ Da
kann man sich doch vorstellen, wie Petrus diese Worte sprach (und vielleicht sogar mit jenem Kelch in
den Händen). Wilde Spekulationen, welche die Ursprungsliturgie der Wildromantik à la Renan („historischer
Jesus“) anpassen wollen, sind jedenfalls weniger plausibel. Das Römische Reich um die Zeit Jesu war ja
immerhin eine Weltzivilisation, kein Robinson-Crusoe-Verschnitt.
#52 Benedikt 18:46:05 | Samstag, 30. September 2006
@ Athanasius Der hl. Petrus hat die Messe mit Sicherheit nicht so gefeiert, wie sie sich das hier zusammenphantasieren.
Einen Kanon gab es früher überhaupt nicht, die Wandlungsworte waren in längere Präfationen eingebunden.
Das können Sie in jedem Schott nachlesen. Es ist auch völlig egal, wie der Hl. Petrus die Messe gefeiert
hat. Die Hl. Messe hat sich immer verändert, sie so feiern zu wollen wie 80 AD oder 1277 oder 1483 oder
oder ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Sie können sich Ihre Herleitungen deswegen sparen.
Die apostolische Tradition des Brotbrechens taugt weder als Argument noch als Gegenargument für irgendeinen
Ritus.
#51 Karl Murx 18:43:57 | Samstag, 30. September 2006
In Syrien wird vielen Vieles zugschrieben Und damit sollte man seht vorsichtig sein. Das „Testament unseres
Herrn Jesus Christus“, mit einer „Messe“ mit verstümmelten Wandlungsworten und einer Taufe ohne Taufform,
wird laut Text Jesus Christus höchstpersönlich zugeschrieben. In Syrien wurde immer viel gelogen.
#50 Athanasius 17:06:28 | Samstag, 30. September 2006
Zur Geschichte des apostolischen Römischen Kanons… …der in frühen griechischen Handschriften als
„Liturgei von Sankt Peter“ genannt wurde, empfehle ich auch: Migne, J.P., Patrologia Latina, Tôme LXXIV,
1049. Historio-kritisch untersucht und gesammelt. Übrigens ist es auch erwiesen (obwohl die römische
Messe älter ist, sind die Handschriften der Sakramentarien nicht älter), dass in Syrien, Chaldaea usw.
die Liturgien viele Elemente enthalten die man auch dem hl. Thomas dem Apostel zuschrieb.
#49 AthanasiusII 16:59:30 | Samstag, 30. September 2006
Das ist wahr. Was macht übrigends eine geistliche Schwester um Mitternacht im Internet? Man muss nicht
alles verstehen… Wissen Sie denn nicht? „Gott macht alles neu!“ „Er hat das Alte weggeschafft.“ „Das
Konzil hat das magnum silentium abgeschafft.“ „Sie kommen mir so vorkonziliar vor.“ @Andrea: 1. Sorbische
Kultur ist slawische Kultur, dass Sie mir direkt deutschen Nationalsozialismus vorwerfen weil ich die
FSSPX für ihre Kulturarbeit der Erhaltung der etnischen Vielfalt auch in der BRD lobe, sagt wohl was
über den deutschen Geist. Só geschichtlich verkrampft und frustriert dass sogar sorbische (srpskjia)
Trachten katholisch-slawischer Minderheiten aus dem Freistaat für Blut-und-Boden-Ideologie angesehen
werden.
#48 Athanasius 16:54:31 | Samstag, 30. September 2006
Modernistische Lüge eines angeblichen Archäologen Sollte Ihnen und Ihren Gesinnungsgenossen jemals ein
Gottesdienst unterkommen, der auch nur in etwa der Liturgie der Gemeinden gleicht, die Petrus oder Paulus
erlebt und gefeiert haben, wären Sie der erste, der die Herren exkommunizieren würde. Schön, dass Sie
mich so gut kennen, aber die Geschichte der römischen Liturgie kennen Sie wohl kaum. „Es gibt keinen
Zweifel daran, dass die römische Messe (…) die älteste (…) heut noch erhaltene Liturgie ist, deren
Gebete wenigstens teilweise auf apostolische Zeiten zurückgehen“ (Fortescue, Adrian. The Mass: A Study
of the Roman Liturgy. Rev. ed. London: Longmans, Green, 1937) Prof. Dr. A. Fortescue, Liturgiewissenschaftler,
schrieb auch, dass Papst Innocenz I. (401-417) in einem Epistel schreibt, dass „wir alle wissen, dass
der Kanon, den wir durch apostolische Überleiferung erhalten haben, auf den seligen Apostel Petrus zurückgeht“.
Gleiche Stellung wird vom Papst Damasus (366-383) auch ausgedrückt. Ich empfehle auch die von altertümlichen
Schriften versehene Arbeit des Prof. Alcuin Reid OSB: Alcuin Reid, OSB, The Organic Development of the
Liturgy, 2004. Der römische Kanon enthält viele Gebet die in die Verfolgungszeiten zurückgehen. So
ist es einfach. Dass der hl. Petrus kein Stufengebet nach tridentinischem Ordo und keine barocken Kasel
mit Goldbrokat benutzte, müssen Sie mir nicht erzählen, Herrchen.
#47 AthanasiusII 16:33:49 | Samstag, 30. September 2006
Ich habe es satt, dass ihr deutsche direkt überall Faschismus drin seht! Ein Vol, ein Reich Seit wann
bringt denn die Hl. Messe etwas für Volk und Vaterland? Immer schon. Ein Gebet Pro Rege war immer da.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung, daß sich auch einige recht national Angehauchte dort tummeln. Sicher.
Ich kenne aber auch ex-Priester der FSSPX die heute die Kommunisten anführen. Die meisten sind sowieso
Christdemokrat im Herzen. Petainisten und „Rechte“ gibt es sicher, aber nicht nur. Und da ist es ziemlich
schnuppe, ob ich grün, schwarz, blau bin, oder Anzug oder Jeans anhabe. Sicher. In Brüssel ist der Prior
der FSSPX ja auch ein Schwarzafrikaner. Und ein grossartiger Mann. Nationalismus und Katholizismus haben
vielleicht 1900 mal zusammengepaßt, Kaum und wohl nur ein wenig in Frankreich, und nach 1903 auch da
kaum noch. Englischer Nationalismus war antikatholisch, Deutscher Nationalismus (Bismarck, Kulturkampf)
war antikatholisch, italienischer Nationalismus (eher Nationalliberal) war stark antikatholisch.
#46 coloredo 15:17:52 | Samstag, 30. September 2006
August und die polnische Krone… Um (ausnahmsweise) mit Dr. Martin Luther zu sprechen: Gott wirkt zuweilen
ein „opus alienum“ (polnische Krone) um sein „opus proprium“ (Rückkehr zur Kirche) zu wirken. Oder einfacher:
ER schreibt auf krummen Zeilen gerade! Wir können dem Herrgott auf Knien danken, dass sich das Haus Wettin
einst bekehrte, sonst wäre des katholische Glaubensleben in Sachsen längst erstorben und die beiden
Nonnenabteien in der Oberlausitz aufgehoben.
Nur mit Gott und Sonnenschein bleibt die Ernte fein Ein herzliches Vergelts Gott an alle Weihbischöfe
und Priester der FSSPX und der mit ihnen verbundenen Laien – wegen seiner Teilnahme hier insbesondere
Mariokin –, die zu diesem guten Gelingen beigetragen haben. Ich sende die besten Segenswünschen an Sie
in die ehemalige DDR. Auf die Fürsprache der Muttergottes.
#42 savonarola 13:23:46 | Samstag, 30. September 2006
@srmariaandrea Mein Tippp: Der Kick mit CIC Liebe srmariaandrea, bei allem Verständnis für pneumatologisch
charismatische Begeisterungsattacken: Aber, wolln doch auch auf dem Teppich bleiben?!! Einen Widerspruch
zwischen dem Recht und dem Glauben der Kirche zu insinuieren, scheint mir abwegig. Es wäre sehr viel
Unheil zu vermeiden (auch gewesen), wenn das Recht in der Kirche ernstgenommen würde. Blättern Sie mal
ein wenig im CIC, kann auch nen Kick geben
#41 Criticus 13:21:17 | Samstag, 30. September 2006
@Sr. Maria Andrea Verzeihen Sie, aber sollte man gerade als geistliche Schwester nicht nach beidem leben?
Beten Sie für die Kirche, ehrwürdige Schwester und kritisieren Sie nicht ungerechtfertigt jene, die
dasselbe tun!
#40 coloredo 13:04:43 | Samstag, 30. September 2006
Gaudebo in Domino semper! Für mich ist es eine große Freude, dass nun auch im Elbflorenz die Hl. Messe
in dem altehrwürdigen Ritus gefeiert wird, den schon August der Starke zur wahren Kirche konvertieren
ließ. Was wird sich darüber ständig aufgeregt?! Es ist der Ritus, der über Jahrhunderte den hl. Glauben
bewahrt hat, welchen wir dankbar alle bekennen dürfen; es ist der Ritus, für den z.B. die englischen
Märtyrer im 16.Jh. ihr Blut vergossen haben. Weitet euer Herz und schimpft nicht schon Vorfeld: Laßt
die tapferen Piusbrüder machen und begleitet ihr Wirken durch euer Gebet. Außerdem gibt es noch heute
verschiedene Riten (Toledo, Ambrosianischer R., Kartäuser R. etc.). Was macht übrigends eine geistliche
Schwester um Mitternacht im Internet? Man muss nicht alles verstehen…
Mariokin Ja antworten Sie doch mal mit der Heiligen Schrift, mit dem NT, statt sich hinter dem CIC zu
verstecken. Leben Sie im Alltag das CIC oder das Wort Gottes? Das Alte ist vergangen. Gott schafft immer
Neues. „Seht ich mache alles neu!“
#38 savonarola 12:36:59 | Samstag, 30. September 2006
@athanasius Peinlich & bedauerlich „Wo die hl. Messe so gefeiert werden wird, wie es die Apostel Petrus
und Paul der römischen Kirche hinterlassen hat.“ So ein Stuss ist Ihrer unwürdig, wehrter Athanasius!
Mag man zu Ihrem Neigungen stehen, wie man will, es schien doch, Sie bemühten sich um Redlichkeit und
begründete Argumentationen. Sollte Ihnen und Ihren Gesinnungsgenossen jemals ein Gottesdienst unterkommen,
der auch nur in etwa der Liturgie der Gemeinden gleicht, die Petrus oder Paulus erlebt und gefeiert haben,
wären Sie der erste, der die Herren exkommunizieren würde. Ein Offenbarungseid jener triefäugig melancholischen
Sentimentalität in den Weihrauchschwaden neogotischer Andachtsatmosphäre, deren Rechtfertigung allerdings
nahezu jede Brachialgewalt theologischer oder überhaupt weltanschaulicher Art zulässt. Bis auf weiteres
haben Sie damit Ihre ohnehin fragliche Reputation selbst zerschossen. Wollen Sie hier allen Ernstes in
aller Schlichtheit zum Gesprächspartner über Andachtsbilder mit Goldrand absteigen?
#37 Andreas 11:52:38 | Samstag, 30. September 2006
Mal langsam! Ein Vol, ein Reich, ein…möchte man nachschicken! Ich habe langsam ganz gewaltig was dagegen,
daß sich immer mehr Rechte in die Ecke der FSSPX zurückziehen. Seit wann bringt denn die Hl. Messe etwas
für Volk und Vaterland? Es geht um den katholischen Glauben und nicht um Nationalgefühle. Und der katholische
sprich der christliche Glaube ist für alle Menschen da! Möchte nur sagen: Schuster, bleib bei Deinen
Leisten! Und das heißt für die FSSPX und noch viel mehr für die Anhänger und Freunde derselben: auf
Mißstände hinweisen, den katholischen Glauben verkünden und kämpfen. Ich kenne das aus eigener Erfahrung,
daß sich auch einige recht national Angehauchte dort tummeln. Habe ich Koblenz erlebt, besonders live
bei J. Rothkranz. War für mich der Grund nur noch selten aufzutauchen. Das ist nichts Katholisches mehr,
sondern Historismus und Weltfremde. Mir ging es ja um die Messe und die Predigt. Und da ist es ziemlich
schnuppe, ob ich grün, schwarz, blau bin, oder Anzug oder Jeans anhabe. Gott schaut in mein Herz. Aber
sind ja nicht alle so. Aber ein paar „Spezis“ findet man schon. Deswegen: Aufpassen mit solchen Sprüchen!
Nationalismus und Katholizismus haben vielleicht 1900 mal zusammengepaßt, aber da war vielleicht der
deutsche lokale Katholizismus kein echter Katholizismus, denn der hat was mit „allgemein, weltumfassend“
zu tun!
#36 Athanasius 11:01:48 | Samstag, 30. September 2006
Deo gratias Dank sei dem Herrn für diese schöne Neugründung der Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii
X in Dresden. So gibt es auch für die römisch-katholischen Glaubigen der Oberlausitz und des westlichsten
Niederschlesiens eine Heimat wo Messopfer, Glaubenslehre, Deutsches Volk und Vaterland sowie die reiche
sorbische Kultur (beachtet die sorbische Tracht am KJB-Tag) ihren Platz haben. Wieder ein Ort, wo die
hl. Messe só gefeiert werden wird, wie es die Apostel Petrus und Paul der römischen Kirche und somit
der Mutter der Westkirchen hinterlassen hat. Deo gratias pro sacerdotibus romanis-catholicis. Deo gratias
pro Fraternitáte SSPX. Sachsen für Rom. Rom für Sachsen.
#35 athanasius1957 10:46:34 | Samstag, 30. September 2006
@ dr. otterbeck Lieber Herr Dr. Otterbeck! Wer eine Seele rettet, rettet die Welt. Somit erübrigt sich
die Frage nach Wieviel Ach ja nebstbei: Vor ein bißchen mehr als 60 Jahren hat ein gewisser Josef Dschugaschwili,
Ex-Seminarist, gemeint: Wo sind die Divisionen des Papstes? Der katholische Glaube hat in den Wüsten
Kasachstans überlebt. Sein Reich hingegen ist zerstört.
#33 Criticus 09:56:13 | Samstag, 30. September 2006
@Bonjour Fällt Ihnen was auf? Die Kirche IST voll! Die Mönche, die zelebrieren sind jung, die Seminaristen
der Schola zahlreich. Heute ist die Kirche leer, die Priester meist alt (und Mönche sind sowieso Mangelware)
und Seminaistenscholae wären meist wohl erbärmlich anzuhören, zwei Leutchen singen halt doch nicht
sooo schön! Die Messe ist erhaben, auch wenn man nicht alles mitplabbert. Man kann auch im Herzen AMEN
sagen, zu dem Geschehen am Altar. Auch das ist participatio actuosa. Nur vergessen Sie, daß es damals
halt alles gegeben hat. Vom levitierten Hochamt bis zur stillen Winkelmesse und alles war legitim und
hatte seinen Platz. Wenn Sie das dann als Theater verkaufen, zeigen Sie Ihr völlig fehlendes Verständnis…
#32 Bonjour 09:45:50 | Samstag, 30. September 2006
@Benedikt Schon klar, Sie wollten ihnen eine Freude bereiten. Übrigens hätten Sie früher darauf kommen
können, dann hätte sich „Pius“ die aufwändige DVD-Aktion mit der „Lehrmesse“ bzw. deren Produktion
glatt sparen können.
#30 mariokin 07:50:10 | Samstag, 30. September 2006
Sr. Maria Andrea Der Nickname, bitte entschuldigen Sie ist das Synonym unter dem Sie hier schreiben. Wenn
Sie sonst keine Argumente haben… Tut mir leid, das kann man wirklich nicht ernst nehmen. Ich habe Ihnen
nichts getan und wie Sie sich hier präsentieren zeigt gekränkte Eitelkeit. Ich habe nicht vor Recht
zu behalten, aber Ihre Antwort war einfach nicht wahr, deshalb habe ich sie mit dem Kirchenrecht richtiggestellt.
Auch ich bin ein Kind Gottes, das Er beim Namen geufen hat, bin gefirmt, genau wie Sie und Tempel des
hl. Geistes. Wo habe ich das je in Frage gestellt. Wo bleibt denn Ihre Achtung vor mir?? Das ist alles
was es dazu zu sagen gibt. Ich bitte Sie um Ihr Gebet und ich bete auch für Sie
Seiner Königlichen Hoheit Markgraf … und ich dachte der Adel sei in Deutschland abgeschafft, wie man
sich irren kann. Gott sei Dank, ist der Adel in Deutschland schon ziemlich degeneriert. Will doch gerade
jetzt, eine dieser „Hochadelichen Familie“ einen Teil der sakularisierten Klosterbibliothekl der Reichenau,
wegen schnödem Mamon, verschachern. Gebe Gott, dass der Adel noch mehr degeneriere, damit sich das Problem
von selber löse.
#28 Sulpicius 04:01:46 | Samstag, 30. September 2006
Gottes Segen! Der neuen katholischen Seelsorge in Dresden-Meißen und Seiner Königlichen Hoheit Markgraf
Maria Emanuel von Meißen von Herzen Gottes Segen, Frieden und Wohlwollen! Ich bin begeistert. Vielen
Dank!
Mariokin Nick-Name? Was ist das? Mein Name ist eingetragen ins Buch des Lebens. Ja,ich bin keine Nummer.
Und Ihr Umgang mit meinem Namen zeigt, dass ich für Sie nicht wichtig bin, ich als Tempel des Heiligen
Geistes. Geht es Ihnen nicht NUR darum, hier Ihre Positionen zu vertreten? Sie wollen einfach RECHT haben
und gehen über Personen.
#25 Bonjour 23:45:48 | Freitag, 29. September 2006
Alte Messe Im Kreuz-Forum („zur der rechten Seite“) hat Benedikt den Ultratradis einen aufschlussreichen
Link reingestellt. Es handelt sich um ein im Jahr 1941 in Chicago gefilmtes Levitenamt zu Ostern. Vermutlich
einer von Dominikanern betreuten Pfarrei. Wer dort reinschaut, dem dämmert es, wieso es eine Liturgiereform
geben MUSSTE: Ein prallgefüllter Kirchenraum, in dem die – im wahrsten Sinne des Wortes – Messhörer
während der ganzen Zeremonie, immerhin des höchsten Kirchenfestes, nicht einen Mucks von sich geben.
Stattdessen verfolgen sie, kommandomäßig auf- und absitzend, die schlafwandlerisch umherschweifenden
und -kreisenden Leviten samt Gehilfen am riesigen Hochaltar. Sogar die Responsen auf die Gebetseinladungen
werden bloß von soutanierten Herrschaften, vermutlich Seminaristen erteilt. Und wo ist da die von den
Alte-Messe-Fans so viel gerühmte Kanonstille? Ein schier endloses „Benedictus“ schafft da nämlich ganz
schön Abhilfe. Sorry, aber irgendwie kommt das einem wie eine etwas sehr eigene Art von Theater vor (wenn’S
es nicht glauben, schauen’S mal rein). Nicht mal die Core-Tradis dürften sich dies mehr wünschen – dabei
ist/war in diesem Style doch immer alles gleich, und das schon seit Jahrtausenden! :o)
#24 mariokin 23:16:26 | Freitag, 29. September 2006
Sr. Maria Andrea Liebe Sr. Maria Andrea. Ich habe Ihren Text sehr aufmerksam gelesen und auch sehr sachlich
kommentiert. Seien Sie doch nicht gleich beleidigt, dass ich Ihen Nicknamen abgeürzt habe. Das bedeutet
keineswegs eine Mißachtung Ihrer Person. Ich vergaß für einen Moment, dass der eigentliche Name erst
der zweite Vorname ist, zumindest bei Ordensleuten. Das hatte nix mit Böswilligkeit zu tun, aber ich
bitte um Verzeihung, wenn ich Sie gekränkt haben sollte.
#23 Benedikt 23:10:08 | Freitag, 29. September 2006
@ mariokin Aber das ist ja gerade das Befruchtende finde ich, im gemeinsamen Austausch. Nur so erfährt
man mehr über den anderen, lernt ihn besser kennen und auch seine eigene Position kritisch anzusehen
und auch mal nach kleinen Fehlerteufelchen zu hinterfragen. Sehr richtig, weswegen ich Ihre Beiträge
auch immer gern lese. Als wir dem Generalvikar gesagt haben, dass wir uns nach diesem mißlungenen Kirchenraumdeal
selber nach einer Räumlichkeit umsehen würden, war er davon nicht so ganz begeistert Ach, Generalvikare
sind über so viele Dinge nicht ganz so begeistert – das sagt nicht viel. Es ist jedenfalls kein ausgesprochenes
Verbot, wenn ein Generalvikar „nicht ganz begeistert“ ist. Natürlich ist es auch keine Erlaubnis. Für
einen Dialog ist es aber durchaus besser, wenn man ohne Erlaubnis handelt, als wenn man gegen ein direktwes
Verbot handelt. Letzteres vergiftet nämlich die Athmosphäre wesentlich mehr.
#22 mariokin 23:04:57 | Freitag, 29. September 2006
@Benedikt Aber das ist ja gerade das Befruchtende finde ich, im gemeinsamen Austausch. Nur so erfährt
man mehr über den anderen, lernt ihn besser kennen und auch seine eigene Position kritisch anzusehen
und auch mal nach kleinen Fehlerteufelchen zu hinterfragen. Um noch mal auf Ihre Frage von vorhin zurückzukommen:
Als wir dem Generalvikar gesagt haben, dass wir uns nach diesem mißlungenen Kirchenraumdeal selber nach
einer Räumlichkeit umsehen würden, war er davon nicht so ganz begeistert. Insofern hat die Redaktion
von Kreuz net zumindest nicht ganz unrecht.
#20 Benedikt 22:57:01 | Freitag, 29. September 2006
@ mariokin Nur wird mE nach dieses Argument hauptsächlich herausgestellt, da es vom logischen betrachtet
am leichtesten einsichtig und nachvollziehbar sein müsste. Ja, das mag sein, obwohl ich diese Einschätzung
persönlich für zu oberflächlich halte (die Kirchenkrise ist mE wesentlich in der vorkonziliaren Zeit
begründet). Verzeihung, das ich da so darauf herumreite, aber oftmals sind die Argumente der FSSPX pro
alte Messordnung etwas unausgegoren (vgl. etwa P. Pfluger Äußerungen vor einigen Wochen). Daher bin
ich da ein wenig kritischer.
#19 mariokin 22:49:31 | Freitag, 29. September 2006
@ Benedikt Wenn es einzig und allein nur die einzige Begründung sei, würde ich Ihnen zusimmen, aber
das ist sie Gott sei es gedankt nicht, es gibt noch wesentlich mehr. Nur wird mE nach dieses Argument
hauptsächlich herausgestellt, da es vom logischen betrachtet am leichtesten einsichtig und nachvollziehbar
sein müsste.
#18 Benedikt 22:44:06 | Freitag, 29. September 2006
@ mariokin Dieser Satz ist von der Redaktion eingefügt worden und stammt nicht aus meinem Rundbrief,
in welchem darüber auch keine Info stand. Sehr interessant. Vielen Dank für die Information. Pius XII.
wendet sich in diesem Abschnitt gegen die vermessene Neuerungssucht, bei der jene darauf spekulieren Neuerungen
seien berechtigt, wenn die Liturgie nur den Glauben ausdrücke. Das wird verurteilt im Hinblick auf den
Zusammenhang von Lex orandi lex credendi. Was Sie hier adrstellen entspricht nicht der Wahrhaftigkeit.
Meine Übersetzung ist die von stjosef.at. Ihrer Schlussfolgerung kann ich mich allerdings nicht anschließen.
Auch nicht nach Ihrer Übersetzung: daß wenn eine bestimmte Lehre dieser Art durch die heiligen Riten
und Gebräuche der Liturgie Früchte an Frömmigkeit und Heiligkeit gezeitigt habe, diese von der Kirche
als richtig anzuerkennen sei, andernfalls sei sie abzulehnen“ Das ist exakt das, was Ihre Gruppe immer
behauptet. Die alte Messordnung sei beizubehalten, weil sie „die Messe der Heiligen“ sei, den Glauben
bewahre etc. Und immer begründet Ihre Gruppe das auch mit „lex credendi, lex orandi“. Den „NOM“ bezeichnet
sie dagegen als ein dem Glauben schädliches Gift etc. Sie unterscheidet also die Riten hinsichtlich ihrer
Auswirkungen auf ihre Existenzbereichtigung. ME ist es genau das, was von Pius XII. verworfen wird. Es
ist natürlich nicht gesagt, dass man nicht trotzdem für die alte Messordnung sein. Nur laut Pius XII.
eben nicht mit dieser Argumentation.
#17 mariokin 22:42:28 | Freitag, 29. September 2006
Antwort Liebe Schwester Maria! Wissen Sie denn was Haeretiker sind? Rom hat die Piusbruderschaft niemals
als Haeretiker bezeichnet. Vielmehr heisst es in der letzten offiziellen Stellungnahme der Kommisssion
Ecclesia Dei ausdrücklich, dass die „Priesterbruderschaft St. Pius X. treu an der überlieferten Lehre
der Kirche festhält.“ Haeretiker sind Menschen, die vom Glauben abgefallen sind. Vgl. CIC can 751
Es ist so traurig Es ist so traurig, dass die Kirche von den Häretikern verfolgt wird. Die alte Kirche,
die alte Liturgie… alt, alt, alt! Und in der Heiligen Schrift heisst es: Seht, ich mache alles NEU.
Das ALTE hat keinen Bestand, auch wenn die Häretiker jetzt im Osten Deutschland sich einmal mehr dem
NEUEN GOTTES verweigern…
#15 mariokin 22:31:44 | Freitag, 29. September 2006
@ Benedikt Wir haben den Bischof bei der Audienz um einen Kirchenraum für uns gebeten. Der zuständige
Generalvikar verwies uns auf eine von Katholiken und Protestanten gemeinsam genutzte Kirche. Doch der
ungenutze evangelische Teil konnte durch uns nicht angemietet werden. Unsere jetzige Räumlichkeit ist
privat angemietet worden und ein ehemaliger Büroraum, der als kleine Kapelle von uns eingerichtet wurde,
wozu wir Bischof Reinelt nicht nochmals befragt haben. Ein offizielles Verbot gibt es nicht, wir werden
stillschweigend geduldet. Dieser Satz ist von der Redaktion eingefügt worden und stammt nicht aus meinem
Rundbrief, in welchem darüber auch keine Info stand. Im Gegenteil, wir haben Bischof Reinelt sogar unsere
Hilfe beim Wiederaufbau des Katholizismus in unserm Landstrich angeboten und ihm gesagt, dass wir seine
Sorge um die Diasporasituation teilen, dass wir mit aufbauen wollen, aber eben auch das wir erwarten,
dass die Hirten der Kirche dazu den vollständigen unverkürzten katholischen Glauben darlegen und vorleben
müssten. Das keine Mißbräuche geduldet werden dürften, dass es missionarischen Eifer braucht, um die
Menschen zu Gott zu bringen usw. Das ist der „Anspruch“ den wir als Gläubige unserem Hirten gegenüber
vorgebracht haben, die Bitte und Aufforderung, dass er seiner Verantwortung für uns und für die ihm
anvertrauten gerecht werde. Wir beten auch für ihn. In jeder Messe, wie für den Papst, so wie es die
Liturgie seit jeher vorsieht.
der weg in den himmel … … war schon immer ein steiniger und hölzener Weg. aber die Alte Messe ist
schon mal als Holzweg bezeichnet worden: von den Römern, von Luther, von den Nazi, von den muslimischen
Herrschern, von den jüdischen Hohepriestern, von den Atheisten und vielen anderen … so wird die Heilige
Kirche weiter jenen steinigen Holzweg gehen …
#12 Benedikt 22:16:44 | Freitag, 29. September 2006
@ mariokin Eine Frage übrigens noch: Im Artikel steht, die Kapelle werde gegen den Willen von Mgr Reinelt
eröffnet. Da steht aber auch etwas von konstruktiven Gesprächen. Hat der Bischof die Eröffnung wirklich
direkt verboten? Oder wurde er einfach nicht gefragt (was ihm eine Stellungnahme erspart hätte)?
#11 mariokin 22:16:00 | Freitag, 29. September 2006
@ Benedikt Ich habe die zitierte Stelle gefunden. Sie ist von Pius XII. ganz anders im Kontext wiedergegeben.
Ich besitze eine authentische Enzyklikaübersetzung hier heißt es wörtlich: „Wir meinen damit jenen
Irrtum und listigen Betrug jener, die behaupten wollten, die hl. Liturgie sei gleichsam eine Art Versuchsobjekt
für die aus dem Glauben zu behaltenden Wahrheiten: nämlich insofern, daß wenn eine bestimmte Lehre
dieser Art durch die heiligen Riten und Gebräuche der Liturgie Früchte an Frömmigkeit und Heiligkeit
gezeitigt habe, diese von der Kirche als richtig anzuerkennen sei, andernfalls sei sie abzulehnen“ Pius
XII. wendet sich in diesem Abschnitt gegen die vermessene Neuerungssucht, bei der jene darauf spekulieren
Neuerungen seien berechtigt, wenn die Liturgie nur den Glauben ausdrücke. Das wird verurteilt im Hinblick
auf den Zusammenhang von Lex orandi lex credendi. Was Sie hier adrstellen entspricht nicht der Wahrhaftigkeit.
#10 Gotthard 22:02:16 | Freitag, 29. September 2006
@mariokim wer meint, mit von der Kirche suspendierten Priestern etwas bewegen zu können, ist auf dem
Holzweg. Wer meint, mit suspendierten Priestern bei einem katholischen Bischof Eindruck schinden zu können ,
ist auf dem Holzweg. Wer meint, mit einer Bewegung, der von der kath. Kirche die „rote Karte“ gezeigt
wurde, die Welt retten zu können, ist auf dem Holzweg … und nur noch auf dem Ego-Trip- also ein absoluter
Modernist.
#8 mariokin 21:46:35 | Freitag, 29. September 2006
@ Benedikt Was hat der von Ihnen zitierte Satz mit dieser Verurteilung zu tun. Er unterstreicht nur jene
Äußerung Pius V., dass nichts in dieser Messe haeretisch sondern durch organisches Wachstum alles beinhaltet,
was den katholischen Glauben ausdrückt und das in hervorragender Weise. Nicht mehr und nicht weniger.
#6 Benedikt 21:32:16 | Freitag, 29. September 2006
Internetseite: www.altemesse.de.vu Auf der Hauptseite: Vielmehr ist es die feste Überzeugung, dass in
dieser Liturgie der Glaubensinhalt in gebührender Weise zum Ausdruck gebracht wird. Zu dieser Auffassung
Pius XII. in „Mediator Dei“: Wir meinen den Irrtum und Trugschluß jener, welche die heilige Liturgie
gewissermaßen als ein Unterscheidungsmittel für die aus dem Glauben beizubehaltenden Wahrheiten betrachten;
das ist so zu verstehen: wenn eine bestimmte Lehre mittels der Liturgie Früchte der Frömmigkeit und
Heiligkeit gezeitigt habe, sei sie von der Kirche zu bejahen, andernfalls jedoch abzulehnen. Daher der
bekannte Ausspruch: „Lex orandi, lex credendi, das Gesetz des Betens ist das Gesetz des Glaubens“. 248.
So lehrt die Kirche jedoch nicht, so unterweist sie nicht.
#5 mariokin 21:28:00 | Freitag, 29. September 2006
@Gotthard Ich habe nichts über ein Bekämpfen des Oberhirten meiner Diözese gesagt. Wir haben in einer
Audienz bei Bischof Reinelt über unsere unsere Sorge über die Lage der Kirche in unserem Land gesprochen
und deutlich gemacht, dass wir dem Bps. des hl. Vaters folgen und die in Rom laufenden Verhandlungen durch
Gespräche unterstützen werden. Wir haben in Dresden nichts im Verborgenen und heimlich hintertrieben
getan, sondern die zuständigen Stellen immer wieder gebeten uns einefriedliche Koexistenz zu ermöglichen.
Bischof Reinelt hat gesagt, er werde mit uns an jenem Tag ein Fest feiern, an dem die derzeitige von positiven
Signalen gekennzeichnete Lage zum guten Ausgang geführt sei. Das es dazu gute Chancen gebe, betonten
beide Seiten. Eine „Eroberung“ würde ich meinerseits so verstehen, dass die Herzen der Menschen für
die Wahrheit und den katholischen Glauben gewonnen und Gott geöffnet werden, denn in unserem Landstrich
sind 96% Atheisten. Es ist kein Kampf gegen die Kirche, es ist unser Ringen um die Rettung vieler Seelen.
Die meisten, die derzeit zu uns stoßen sind Konvertiten (vorher Protestanten) und Neuheiden, die sich
taufen lassen. Bevor man also zum Angriff ruft, sollte man sich vor Ort erkundigen, wie die Verhältnisse
liegen, Gotthard und das umso mehr, da jeder bei der Redaktion meine Adresse hätte erfragen können.
Der Artikel gibt lediglich Auszüge des Rundbriefes wieder. Die Überschrift stammt von der Redaktion.
Mit freundl. Grüßen Ihr Mario Kintscher aus Dresden
#2 athanasius1957 20:34:45 | Freitag, 29. September 2006
mich wunderts nicht bei allem nötigen respekt den offiziellen ordinarien gegenüber aber in bezug auf
das mr 1962 sind sie leider blind bzw. gezielt verblendet. die wahrheit läßt sich nicht unterdrücken
und kommt alle mal hervor. ich frage mich immer wieder: wie wahr muß das Hl. Meßopfer im Ritus romanus
1962 sein, daß es von den feinden vor allem innerhalb unserer hl. Mutter Kirche -paul VI erkannte dies
relativ rasch: der rauch des satans ist in die kirche eingedrungen- mit allen aber wirklich allen mitteln
bekämpft wird? unsere hh ordinarien müßten sich einmal an das neue testament halten, wo doch das mitglied
des hohen rates bzgl der anhänger jesu und seiner lehre meinte: ist dies alles von dieser welt, so wirds
vergehen. ists jedoch von der anderen werden die menschen es nicht verhindern können. !:)
#1 Gotthard 20:34:09 | Freitag, 29. September 2006
Eroberung? Von Eroberung kann wohl keine Rede sein … bisher ist von der Niederlage vor einigen Jahren
die Rede. Die Unterstützung des Herrn von Meißen oder von Wettin oder … ist auch interessant. Die
Hinwendung zu den Monarchisten – wie in Frankreich – ist auch interessant. Von einer Mission der entchristlichen
Massen ist in jenem Schreiben mit keiner Silbe die Rede … aber vom Kampf gegen die katholische Kirche.