09:17:30 | Donnerstag, 28. September 2006
Vom Zweifler zum Bekenner + Die „umfassendste Bedrohung menschenwürdiger Existenz“? + Entschuldigung ausgeblieben + Jugendliche Vandalen + Mutter starb für Tochter
Vom Zweifler zum BekennerVatikan. Papst Benedikt XVI. sprach bei der gestrigen Generalaudienz über
den „ungläubigen“ Apostel Thomas. Dieser Apostel sei ein Symbol für das Recht aller Christen, Jesus
Fragen zu stellen und ihn um Erklärungen zu bitten. Durch die Gnade Gottes sei aus dem zweifelnden Thomas
ein sehender und ein bekennender geworden.
Die „umfassendste Bedrohung menschenwürdiger Existenz“?
Deutschland. Bei der Tagung der deutschen Bischöfe in Fulda wurde gestern das Dokument „Der Klimawandel:
Brennpunkt globaler, intergenerationeller und ökologischer Gerechtigkeit. Ein Expertentext zur Herausforderung
des globalen Klimawandels“ vorgestellt. Der globale Klimawandel wird darin als umfassendste Bedrohung
menschenwürdiger Existenz und der natürlichen Ökosysteme gesehen. Insofern stelle er eine zentrale
Frage der Gerechtigkeit dar. Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels seien unaufschiebbare
Aufgaben, zu denen auch die Kirche einen substantiellen Beitrag leisten könne.
Entschuldigung ausgeblieben
Deutschland. Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meiser ist enttäuscht über die ausgebliebene Reaktion
der deutschen Muselmanen auf die Ermordung der
Missionsschwester Leonella Sgorbati. Der Kardinal äußerte
sich vor dem Kölner ‘domradio’: „Ich bin traurig, daß die Muslime in Deutschland nicht einmütig aufgeschrieen
haben: »Wir bitten um Entschuldigung und Vergebung, daß der Islam sich in einer so krassen Form darstellt.«“
Jugendliche VandalenFulda. Mehrere Kinder und Jugendliche aus der Region Fulda stehen im Verdacht,
für die
Schändung der Heilig-Kreuz-Kirche in Welkers am vergangenen Wochenende verantwortlich zu sein.
Die Polizei erhielt zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung. Außerdem konnten in der Kirche Fingerabdrücke
und DNA-Muster gesichert werden.
Mutter starb für TochterUSA. Eine 36jährige hirntote Mutter brachte
in Phoenix – im US-Bundesstaat Arizona – eine Tochter zur Welt. Das berichtete die österreichische Boulevardzeitung
‘Krone’. Die vierfache Mutter erfuhr im Juli, daß sich nach einer Brustkrebserkrankung schwere Metastasen
entwickelt hatten. Sie lehnte jedoch eine Behandlung ab, die ihr ungeborenes Kind gefährdet hätte. Die
Krankheit setzte sich fort. Am 7. August setzten die Hirnfunktionen der Frau aus. Für ihre Tochter Veronica
wurde sie jedoch künstlich am Leben erhalten. Das kleine Mädchen kam in der 30. Schwangerschaftswoche
durch Kaiserschnitt zur Welt. Sie wurde sofort nach der Geburt notgetauft.
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spes 13:51:41 | Donnerstag, 28. September 2006
#4
FioreGraz 13:17:22 | Donnerstag, 28. September 2006
#3
Gotthard 13:08:36 | Donnerstag, 28. September 2006
#2
Sulpicius 11:11:29 | Donnerstag, 28. September 2006
#1
duc in altum 10:12:18 | Donnerstag, 28. September 2006