Klimawandel
Die deutschen Bischöfe entdecken den Himmel
Warum geben sich die deutschen Bischöfe so freimütig und ohne Hemmungen der Lächerlichkeit preis? Ein Kommentar.
(kreuz.net) Der „unbestreitbar durch den Menschen verursachte“ globale Klimawandel stelle die wohl „umfassendste Bedrohung menschenwürdiger Existenz“ dar.

Solchen Schwachsinn kann man in einem Expertenpapier der deutschen Bischofskonferenz nachlesen. Der Text wurde bei deren Herbstvollversammlung in Fulda vorgestellt.

Warum ist das Schwachsinn? Ist der weltweite Klimawandel etwa kein Problem? O doch. Er ist ein Riesenproblem. Darüber gibt es keine Diskussion.

Die Frage besteht aber darin, ob die Bischöfe gegenwärtig keine anderen Aufgaben haben als dafür auf Werbetour zu gehen.

Diese Prälaten sind nicht dafür bekannt, gute Verkäufer ihrer eigenen Sache zu sein. Was gibt ihnen Grund zu glauben, daß ihr Klimaapostolat erfolgreicher sein wird?

Das Leben besteht bekanntlich darin, Prioritäten zu setzen. Der Klimawandel – so dramatisch er auch ist – kann aber keine Priorität der deutschen Bischofskonferenz sein.

Jeder Klimaexperte würde verstehen, wenn sich die deutschen Bischöfe angesichts der Agonie ihrer Kirche in Deutschland – die der weltweiten Klimakatastrophe in nichts nachsteht – von der Erörterung von Klimaproblemen dispensiert hätten.

Außerdem gibt es auf dieser Welt mehr Probleme, als ein Herkules lösen könnte. Daraus folgt, daß jeder Mensch jene Aufgaben bewältigen muß, die in seinen Kompetenzbereich fallen.

Für die Bischöfe heißt das: Die beste Weise, die Klimakatastrophe zu bekämpfen, ist, ihren Mann in der Bekämpfung der Kirchenklimakatastrophe zu stellen und deren Gründe mutig zu benennen und auszumerzen.

Kann man sich das Gelächter vorstellen, wenn die Klimaexperten auf ihrer nächsten Konferenz beschließen würden, einen Tag lang über den Kollaps der katholischen Kirche zu diskutieren?

Der einzige Trost besteht darin, daß die Bischöfe wenigstens noch über den Wolkenhimmel predigen, nachdem sie seit längerem der Mut verlassen hat, über den Heiligenhimmel zu sprechen.

Dabei entwickeln die ansonsten weichgespülten Prälaten – man würde es nicht für möglich halten – sogar ein Flair für Donnerpredigten und Drohbotschaften.

So erläuterte der Präsident der Bischofskonferenz vereint mit dem Vorsitzenden der ökologischen Arbeitsgruppe, daß der Klimawandel „bereits unumkehrbar“ begonnen habe.

Man hörte sogar die Alarmbotschaft: „Es ist fünf nach zwölf“.

Die „katastrophalen Folgen der Erderwärmung“ wie Tsunamis, Dürren und Überschwemmungen hätten „besorgniserregend“ zugenommen.

Man habe das Problem mit dem Hinweis „das hat es immer schon gegeben“ zu lange nicht ernstgenommen.

Die Kirche stehe in der Pflicht „zu handeln“.

Es war gar zu hören: „Man ist nicht glaubwürdig beim Schutz des ungeborenen Lebens, wenn man die anderen Schädigungsfelder außer Acht läßt.“

„Die Aufgabe, vor der wir stehen, ist groß, aber nicht so groß, daß durch unser Tun und Unterlassen nichts auszurichten wäre.“

Den wenigen Diözesen, die noch keinen Umweltbeauftragten hätten, will der Vorsitzende der Bischofskonferenz persönlich „auf die Finger klopfen“.

„Wir brauchen einen starken Staat, der uns zwickt“, formulierte ein Kommissionsmitglied.

Fazit: Das sind Worte, nach denen die gebeutelten deutschen Katholiken seit Jahrzehnten gelechzt haben.

Schade, daß sie zum „falschen“ Thema geäußert wurden.
      
48 Lesermeinungen
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#50   Jawohl!   13:37:01 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Nunmehr informiert
Kompliment, Herr Praepositus, für diese Wortschöpfung: „Kirchenklimakatastrophe“… Und wer ist schuld? Das Missale Paul VI.?? „Wer’s glaubt, wird selig“??
Am besten reservieren Sie Ihrem Institut gleich heute www.kirchenklimakatastrophe.com Da kann kreuz.net dann notfalls hin umziehen.
Der anfängliche »Verdacht« hat sich auch bei mir zunehmend zur Gewissheit verdichtet. Jedenfalls ist der Erz-Sterz seit gestern informiert. Schauen wir mal, wie’s weitergeht.
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#49   Aldo Carigiet   16:10:22 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Bischöfe in der Politik war nie gut
Haben die Bischöfe die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt?
Wenn man den Splitter im Auge des Bruders nicht aber den Balken im eigenen Auge sieht, dann kommt solcher Blödsinn heraus.
In der Katholischen Kirche ist es 10 nach 12…
Ohen Verheissung von Jesus Christus: „Die Pforten der Höllen werden …
wäre der Zusammenbruch längst besiegelt.
Wie lange Gott uns , den Priestern und Bischöfen, noch Zeit gibt, sei dahin gestellt.
Schuster bleib bei deinen Leisten…
Meldet den Schwachsinn der deutschen kath. Bischöfe i.S. Klimaerwärmung dem Vatikan.
Haben die Bischöfe noch nie etwas von
geistiger Umweltverschmutzung und Umwelt-Zerstörung“
gehört?
Warum nicht?
Sind Bischöfe Politiker oder Glaubensboten und vorallem Glaubens-Hüter. Beim Islam könnte man dies lernen.
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#48   tau †   22:31:44 | Samstag, 30. September 2006
@ Frasim
siehe Humorvolles
Viel Grüße
tau
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#47   Frasim   22:29:25 | Samstag, 30. September 2006
@ tau
Der Link funktioniert leider nicht… Geben Sie doch einfach den Artikel an! Danke.
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#46   tau †   22:26:52 | Samstag, 30. September 2006
@ Gotthard, @ Brigitte Bussmann
www.kreuz.net/book.6.htm
Viel Spaß
tau
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#45   Gotthard   22:17:36 | Samstag, 30. September 2006
@priest
wo ortest du denn den >:) ?
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#44   laikos   22:15:55 | Samstag, 30. September 2006
Bischöfe sind Umweltfanatiker?
Ich dachte immer das der >:) Die größte Bedrohung. So kann man sich irren ;-)
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#43   Frasim   22:09:16 | Samstag, 30. September 2006
@Gotthard
Und wie soll das dann gehen?
Wie soll ich dahin jemanden mitbringen?
Kann ich vielleicht Sie mitnehmen? Oder besser nicht…
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#42   Gotthard   21:28:39 | Samstag, 30. September 2006
@Frasim
und ER wird fragen: wen hast du mitgebracht?
Rette Deine Seele ist Heils-Egoismus der Volksmissionen der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts…
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#41   Frasim   21:24:49 | Samstag, 30. September 2006
@Brigitte Bussmann
ich denke kaum an meine eigene Seele und an mein Heil, denn ich glaube nicht an Gott, sondern ich weiß, dass es Gott gibt.
Sie wissen, dass es Gott gibt und glauben nicht an ihn?? Sie denken kaum an Ihre Seele und Ihr Heil??
Eine Frage: Sie nennen sich aber katholisch, oder?!
Und eins kann ich sicherlich nicht, ohne die anderen, ohne die mir anvertraute Schöpfung bei Gott anzukommen
Das müssen Sie aber beim persönlichen Gericht! Da stehen Sie dann ganz alleine vor dem Richter, ohne Ihre Lieben, ohne Schöpfung usw. Nur Sie und ER…
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#40   Brigitte Bussmann   09:42:27 | Samstag, 30. September 2006
Klimakatastrophe
Lieber Frasim,
ich denke kaum an meine eigene Seele und an mein Heil, denn ich glaube nicht an Gott, sondern ich weiß, dass es Gott gibt. Und eins kann ich sicherlich nicht, ohne die anderen, ohne die mir anvertraute Schöpfung bei Gott anzukommen.
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#39   Breze   00:38:47 | Samstag, 30. September 2006
@ Robert Ketelhohn
Ey Mann :-) , bin Breze (Petra), aus der Vierten in Philipp Neri, und eine gute Freundin von Esther (die ist doch auch in Bruder Klaus????)
Ich glaub ich schreib Dir mal ne email…
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#38   Robert Ketelhohn   23:11:41 | Freitag, 29. September 2006
»Vierte Philipp Neri«
:-O Ey Mann, Brezel, wer biste ‘n? ;-)
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#37   möchtegern-kathole   21:55:04 | Freitag, 29. September 2006
wie sage ein Ex-Kollege so schön?
„Herr, lass Hirn regnen!“
Zynisch umgedeutet: Na ja, in Afghanistan, im Irak, im Libanon hat er damit angefangen …
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#36   mrnka   16:33:35 | Freitag, 29. September 2006
Erwärmung
@Beobachterin
Die deutschen Bischöfe sind, möglicherweise (allerdings schwer vorstellbar) mit wenigen Ausnahmen, allesamt links: Herz-Jesu-Sozialisten, die mehr auf Soziologie, Demoskopie und Verlautbarungen der veröffentlichten Meinung setzen als auf das Evangelium.
Wölfe im Schafspelz; allenfalls feige Mietlinge. ^-^
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#35   tau †   11:33:55 | Freitag, 29. September 2006
@ Frau Brigitte Bussmann
Sie haben Post!
Haben Sie meinen ganzen Text aus „Mederlet, Die Hochzeit des Lammes“ gefunden?
Aus technischen Gründen musste ich ihn gestern unter verschiedenen kreuz.net – Artikeln unterbringen.
Der Mederlet-Text hat auch eine ganze Menge mit dem Thema Umwelt/Natur/Schöpfung zu tun und geht sehr wohl auch die Bischöfe etwas an.
P. Eugen Mederlet OFM:
„Umweltverschmutzung ist nach außen projizierte Innenweltverschmutzung.“
Viele Grüße und Gottes Segen
tau
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#34   Frasim   10:53:56 | Freitag, 29. September 2006
@Brigitte Bussmann
Ihren Einsatz in allen Ehren, aber denken Sie vor lauter Tieren und Schöpfung auch noch an Ihre eigene Seele und deren Heil?
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#33   Bruder Theophil   10:49:04 | Freitag, 29. September 2006
Man kann über alles reden…
…nur nicht über 20 Minuten.
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#32   Brigitte Bussmann   08:55:53 | Freitag, 29. September 2006
Klimakatastrophe
Endlich haben die Bischöfe auch einmal über die Klimakatastrophe gesprochen. Macht euch die Erde untertan, bedeutet, beutet sie nicht aus, bewahrt die Schöpfung. Aber wie oft versündigt sich auch Kirche in ihrem Sein als Kirche gegen die Schöpfung. Dabei denken wir nur einmal auch an Massentierhaltungen in Klöstern, auch an den hohen Fleischkonsum der z.B. auf Bischofskonferenzen zu Tage tritt. Wann begreifen Kirchenführer endlich, dass eine vegetarische Ernährung eine Klimakatastrophe in diesem Ausmaß nicht möglich gemacht hätte. Viele, gerade auch junge Menschen, die als Tierschützer und Tierrechtler tätig sind, verstehen das Verhalten von Seiten der Kirchenführer nicht, dass sie nicht endlich auch einmal für das Lebensrecht von Tieren eintreten und den Worten von Papst Johannes Paul II und Benedikt XVI endlich Taten folgen lassen, dass auch Tiere beseelte Lebewesen sind. Die ganze Schöpfung muss immer mehr in den Vordergrund treten, wenn nicht jetzt, wann dann???
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#31   Beobachterin   08:51:39 | Freitag, 29. September 2006
Unfaßbar – diese Bischofskonferenz
Es ist unfaßbar, womit sich diese Bischofskonferenz befaßt. Wenn es so weitergeht, dann steckt der linke Bazillus auch noch diese Leute an.
Warum verhindert der Vorsitzende der Bischofskonferenz nicht so etwas? Oder ist Kardinal Lehmann etwa selbst der Protagonist einer Kirche, die sich um alles andere kümmert als um die Lehre und ihre Verkündigung?
Wenn die Kirche einmal nichts anderes mehr zu sagen hat als diesen Schwachsinn, dann bricht der Jüngste Tag an!
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#30   landorganist   08:18:03 | Freitag, 29. September 2006
Wer…
Ketelhohn & Co. ernst nimmt, ist selber schuld.
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#29   Toby   07:55:36 | Freitag, 29. September 2006
@ mrnka
„Wenn man nicht weiß, was man studieren soll, studiert man das, wovon man keine Ahnung hat!“ So hat mal einer unserer Lehrer zu uns Abiturienten damals gesagt.
Wenn die Bischöfe wenigstens Ahnung von Theologie hätten. Aber auch da hat man manchmal gewisse Zweifel! :-S
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#28   mrnka   05:41:57 | Freitag, 29. September 2006
Klimakatastrophe
Die deutschen Bischöfe sind offenbar für jedes Reiz- und Möderwort dankbar: Zu ihrem eigenen Metier fällt ihnen offenbar nichts mehr ein.
Menschlich-allzumenschlich: Augen zu und Nebenkriegsschauplätze gesucht, wo der Beifall der verblödeten Masse sicher ist. :-)
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#27   Adrian Leverkuehn   03:15:40 | Freitag, 29. September 2006
@ Sulpicius
Was für einer Ideologie soll ich in diesem Zusammenhang verfallen sein?
Ich bin da ziemlich neutral, nur Sie scheinen intellektuell etwas überfordert zu sein…
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#26   Sulpicius   02:36:05 | Freitag, 29. September 2006
@Leverkuehn
Sie spinnen und verteilen wenig christlich so schöne Worte wie „hetzen“ und „Irre“. Seitwann ist ein wissenschaftlicher Diskurs verboten. Schon mal drüber nachgedacht, ob Sie nicht einer Ideologie verfallen sind?
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#24   Sulpicius   01:52:40 | Freitag, 29. September 2006
@Jeverkuehn u.a.
Erstmal lesen:
Link zum Text www.tagesschau.de/…NAV_REF1_BAB,00.html
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#23   Frasim   00:28:05 | Freitag, 29. September 2006
@Dorothea:
Sie sprechen mir mit Ihren Postings aus der Seele! Auch ich habe bei der Petrusbruderschaft meine geistliche Heimat gefunden und erst durch die trident. Messe die erhabene Schönheit, die Tiefe und die Wahrheit des katholischen Glaubens entdeckt. Beten wir, dass es auch noch vielen Anderen so ergehen möge…
@Theresa v. Avila:
Ich fühle mich zwar von der von Ihnen umrissenen Tradi-Charakterisierung nicht angesprochen (und finde auch, dass es hier oft sehr rau zugeht), möchte aber doch darauf hinweisen, dass es nunmal Leute gibt, die das erste Gebot sehr ernst nehmen und das hl. Messopfer so ehrwürdig, feierlich und andächtig wie möglich zu gestalten versuchen. Ich gehöre auch dazu und empfinde dafür die trident. Messe am passendsten. Können Sie das verstehen? Im übrigen hat wohl auch Ihre Namenspatronin diese Liturgie gefeiert und geschätzt…
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#22   Christian Hüller   00:09:11 | Freitag, 29. September 2006
@ Selbsternannte Klimaexperten
„Um von „klimatisch“ reden zu können, braucht man schon etwas längere Beobachtungszeiträume.“
Sie gehören also zu denen, die erst reagieren, wenn aus dem kleinen Buschfeuer einer großer Flächenbrand geworden ist.
Tipp: Verbringen Sie Ihren Urlaub mal öfter in Südeuropa oder an bestimmten Küstenregionen dieser Erde, bauen Sie ihre Hütte an einem Fluss oder messen Sie den weltweiten Gletscherschwund, dann werden auch S i e merken, dass die Indizien ganz und gar untrüglich sind.
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#21   Breze   00:07:04 | Freitag, 29. September 2006
@Robert Ketelhohn
Hallo Robert,
liebe Grüsse aus der Vierten in Philipp Neri, München…
:-) :-) :-)
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#19   Robert Ketelhohn   23:44:09 | Donnerstag, 28. September 2006
Klimakterium
Es gibt keine „Klimakatastrophe“, schon gar nicht „unbestreitbar durch den Menschen verursacht“, und „global“ sind die teilweise zu beobachtenden Wetterschwankungen (um von „klimatisch“ reden zu können, braucht man schon etwas längere Beobachtungszeiträume) auch alles andere als einheitlich.
Aber solche peinlichen Erklärungen kommen heraus, wenn man auf von Sachkenntnis unbeleckte Bischöfe die üblichen Ökofaschos der medialen Klimaszene losläßt. Meine Güte, da kriegt man vor Schmerz ja fast sein Klimakterium.
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#18   Sr. Maria Andrea †   23:25:26 | Donnerstag, 28. September 2006
Nachdenklich
Dieser Beitrag der Kreuz.Net.-Redaktion ist nicht nur erbärmlich und unchristlich, sondern auch ein ganz fieses Zeugnis der Unglaubwürdigkeit.
Die Redaktion fordert auf: bleiben Sie sachlich und freundlich!… und dann dieser Beitrag, der doch wohl nicht sachlich und freundlich sein kann.
Der Kreuz.Net-Redaktion sei ins Gedächtnis gerufen: Das Kreuz gibt es nur mit der Vertikalen und der Horizontalen!
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#17   Theresa von Avila   22:57:56 | Donnerstag, 28. September 2006
@ Dorothea
Denn wahrscheinlich wissen Sie gar nicht, was katholisch ist und was nicht.
Aber bitten dann nicht denen das Katholischsein absprechen, die die Weite haben, die Kirchengeschichte nicht mit den 60er Jahren beginnen zu lassen.
ich bin noch jung, da macht man sicher noch viele Fehler. Ich bitte um Nachsicht. Aber ich bin guter Dinge und glaube an Gott und Jesus Christus.
Allerdings läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken, wenn das, was ich hier oft lese, katholisch sein soll. Da bin ich froh, daß ich so engstirnig bin, um die wunderbare Vielfalt als einen Segen zu empfinden und nicht als ketzerisch!
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#16   Christian Hüller   22:42:04 | Donnerstag, 28. September 2006
Wenn es zu heiß für eine Messe wird …
Dass die Bischöfe den deutschen Katholiken in Sachen Klimawandel den Weg aufweisen, halte ich für angemessen.
All der Einsatz gegen Abtreibung ist sonst nämlich fruchtlos und bleibt letztlich unglaubwürdig, wie ein Poster, Landorganist, bereits festgehalten hat. Und auch die tridentinische Messe wird man nicht mehr praktizieren können, wenn die Erde in einen Glutofen verwandelt ist. Dass die Hirten keine „Klimaexperten“ sind, disqualifiziert sie nicht von der Teilnahme an diesem Diskurs.
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#15   monti   22:31:59 | Donnerstag, 28. September 2006
@Theresa
Übrigens glaube ich nicht, daß es Jesus Christus wirklich interessiert, ob der Priester bei der Messe nach Osten oder Westen schaut.
Der große Irrtum ist zu glauben, dass Jesus Christus überhaupt irgendetwas mit der katholischen Kirche am Hut hat.
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#14   mariokin   22:28:39 | Donnerstag, 28. September 2006
@Theresia von avila
Die Liebe besteht nicht immer nur im Verständnis und gut zureden. Ein Vater, der sein Kind liebt muss ihm auch mal strenge Worte sagen, um es vor Abwegen, Uneinsichtigkeit oder Gefahr zu schützen, weil es noch nicht überschaut, was für sich später einmal gut ist. Und tut doch bitte alle nicht so, als seien unsere Bischöfe und Päpste in der Kirche immer Heilige gewesen! Was ist mit Katharina von Siena, die den Papst sogar als Frau öffentlich zurechtgewiesen hat, er hätte wieder nach Rom zurückzukehren & sich um seine Schäfchen dort zu kümmern? Was ist mit Paulus, der dem ersten Papst in der Missionsfrage offen wiedersprechen musste? Was mit Athanasius, der den katholischen Glauben trotz Bann für uns durchgetragen hat, als 80% einschließlich des Papstes in Rom zum Arianismus abgefallen waren? Natürlich ist der Umweltschutz wichtig, das gilt für einen traditionell katholischen Gläubigen nicht anders wie für Sie, aber ich mag die Unterscheidung insofern nicht, da ich mich genauso römisch katholisch empfinde, den Papst und die Kirche einschließlich ihrer Hirten liebe, auch wenn ich unter den gegenwärtigen Zuständen mit der Kirche leide. Doch zurecht muß Kritik geübt werden daran, dass die Bischöfe ihre viel wichtigere Aufgabe, die Brüder im rechten katholischen Glauben zu führen und zu stärken nicht mehr mit der notwendigen Festigkeit wahrnehmen und sich deshalb nicht aus Bosheit, aber aus Hilflosigkeit allermeist in solche Themen flüchten, wo sie keine Angriffe zu fürchten haben.
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#13   Breze   22:28:22 | Donnerstag, 28. September 2006
@ Teresa von Avila
Sie haben ja so recht, mit dem was Sie schreiben!!!
Das „Problem“ ist, das viele, die hier schreiben, der Pius Brüderschaft anhängen, sie sehen sich als „einzig wahre Katholiken“ und sprechen Ihnen und mir das Katholischsein sowie die Rechtgläubigkeit ab. Nach deren Auffassung gehören wir nicht der katholischen Kirche an, sondern um es mit deren Worten auszudrücken, der „Konzilssekte“.
„„Andere sollen christlicher werden, dieser Wunsch ist ja nicht schlecht, doch muss man, um ihn zu verwirklichen, mit grosser Klugheit vorgehen und darf auf keinen Fall den Eindruck erwecken, das man andere belehren will. Zu Beginn sollte ein jeder versuchen, sich nur um sich selbst zu kümmern, so als Gott und nur er allein wären, das ist das Beste.“
Teresa von Avila
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#12   Theresa von Avila   21:56:48 | Donnerstag, 28. September 2006
Danke Landorganist
ich verstehe auch gar nicht, warum so viele die hier schreiben, eigentlich noch Mitglieder der römisch katholischen Kirche sind. Neben einer ständigen Darstellung dessen, was „wirklich“ katholisch ist (vorbei an einem zweiten Vatikanischen Konzil, welchem mehrere tausend Kirchenväter beiwohnten) sich aber mit der heutigen Praxis nicht mehr trifft, Anfeindungen gegenüber Mitmenschen, die das Kreuz der Homosexualität trifft, anstatt ihnen wie Christus der Sünderin begegnet ist, zu begegnen, und über das derzeitige Haupt der Kirche sowie unsere Hirten, die Bischöfe herzuziehen, finde ich auf dieser Seite nichts erbauliches, was die Schönheit und Vielfalt der katholischen Kirche darstellt.
Eigentlich dürftet ihr doch gar kein Interesse mehr daran haben, am Leib der katholischen Kirche teilzuhaben. Ich verstehe das nicht.
Übrigens glaube ich nicht, daß es Jesus Christus wirklich interessiert, ob der Priester bei der Messe nach Osten oder Westen schaut. Der Glaube zählt und nicht die Richtung bei der Messe.
Wo ist euer Glaube, eure Liebe für eure Mitmenschen?
1 Korinther 13, 2
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#11   bonifatius   20:37:35 | Donnerstag, 28. September 2006
@Landorganist: Umweltverschmutzung
Lieber Landorgler, die Umweltverschmutzung in den Seelen der Kinder ist unvergleichlich größer als auf dem Spielplatz. Dafür sollten die Saubermänner der DBK sorgen – aber leider scheinen sie dafür wegen anderer Dinge zu wenig Zeit zu haben.
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#10   landorganist   20:10:27 | Donnerstag, 28. September 2006
Was ist
falsch daran, wenn sich die Bischöfe mit der Schöpfung Gottes beschäftigen, die wir in wenigen Jahrzehnten zerstört haben werden?
Aber was soll’s. Was interssiert das einen Tradi? Hauptsache es werden vorher noch genügend Messen im alten Ritus gefeiert.
Ihr Ignoranten! Wenn ihr schon so beständig gegen die Abtreibung wettert, sorgt doch bitte auch dafür, dass die Kinder eine lebenswerte Zukunft haben. Dazu gehört maßgeblich auch eine gesunde Umwelt.
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#9   bonifatius   20:01:21 | Donnerstag, 28. September 2006
Kirchenklimakatastrophe
Ach @Gotthardle, ihre „Dümmlichkeit“ macht sie grenzenlos lächerlich. Diesbezüglich haben sie auch den point of no return ebenso überschritten wie unsere Prälaten in Sachen Kirchenklimakatastrophe. Leider…
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#8   Toby   18:53:41 | Donnerstag, 28. September 2006
Antworten auf Fragen, die niemand gestellt hat
Man hat in der Tat manchmal den Eindruck, dass sich die Bischöfe häufig mit Themen befassen, bei denen sie nicht wirklich kompetent sind, aber andererseits gerne schweigen, wo man man von ihnen klare Antworten erwarten müsste.
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#7   Sulpicius   18:05:34 | Donnerstag, 28. September 2006
@Gotthard
dieser Kommentar ist an Lächerlichkeit und Dümmlichkeit kaum zu überbieten.
Na ja, wie eben das Kommentierte…
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#6   FioreGraz   17:53:44 | Donnerstag, 28. September 2006
naja*
Irgendwie haben beide Seiten Recht, die Bischofskonferenz muß einerseits wiedermal schauen das der Glaube gelebt wird damit sie überhaupt noch Schäfchen haben die auf sie hören, bzw. überhaupt mal auf sie hören, darf aber auch die „profaneren“ Dinge aus dem Blickwinkel verlieren.
LG
Fiore
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#5   Rottenburg   17:47:23 | Donnerstag, 28. September 2006
Angriffsfläche verloren gegangen?
Diesmal fanden die gehässigen Kommentarschreiber wohl keine rechten Angriffsfelder auf der Tagesordnung der deutschen Bischofskonferenz und so wurde vom kreuz.net-Autor einfach ein Thema herausgepickt und lächerlich gemacht.
Sicherlich gehört der Klimawandel nicht zur Kernkompetenz der DBK. Jedoch sehe ich zwischen Schöpfung und Christsein schon einen gewissen Zusammenhang. Und warum sollte dieser von der DBK nicht erörtert werden.
Ich nehme an, das Thema „Klimaschutz“ ist eines von vieln Punkten auf der DBK-Agenda. Lächerlich wird es erst gemacht, wenn Medien so tun -wie der obige Kommentar-, als beschäftigten sich die Bischöfe nur mit diesem einen Thema.
Redaktion benachrichtigen
#4   Gotthard   17:25:42 | Donnerstag, 28. September 2006
lächerlich
dieser Kommentar ist an Lächerlichkeit und Dümmlichkeit kaum zu überbieten.
Katholiken sind an der beginnenden Klimakatorstrophe genauso beteiligt wie alle anderen …vielleicht haben wir wegen unseres Schöpfungsglaubens eine noch größere Verantwortung… und wegen unserer Katholizität (=Grenzenlosigkeit) auch eine besondere Verantwortung für jede Menschen, deren Länder und Gebiete zuerst die Folgen der weltweiten Erwärmung zu spüren bekommen.
Doch der unbekannte Autor entpuppt sich als Dünnbrettbohrer, der von der Verantwortung eines Christen wenig Ahnung zu haben scheint.
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#3   Guiseppe   16:34:56 | Donnerstag, 28. September 2006
Zu diesem (guten) Kommentar ibt es bestimmt auch einen …
… Kommentator. Wer ist der Autor dieses sehr gelungegen Kommentars?
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#2   Frasim   16:21:51 | Donnerstag, 28. September 2006
zweites Kompliment, …
…denn ich finde: So Unrecht hat der Autor nicht!
:)3
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#1   Dr. Otterbeck   15:55:12 | Donnerstag, 28. September 2006
Kompliment, Herr Praepositus, für diese
Wortschöpfung: „Kirchenklimakatastrophe“… Und wer ist schuld? Das Missale Paul VI.?? „Wer’s glaubt, wird selig“??
Am besten reservieren Sie Ihrem Institut gleich heute www.kirchenklimakatastrophe.com Da kann kreuz.net dann notfalls hin umziehen
;-)
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