Deutsche Bischofskonferenz: Es gibt wenige Indultmessen in Deutschland
Die Zahl der Gläubigen bei Alten Messen ist gering, aber stabil. Die deutschen Bischöfe sehen kein wachsendes Interesse am überlieferten Ritus.
(kreuz.net, Fulda) Die deutschen Bischöfe informierten heute mittag in einer Pressemitteilung über ihre
Vollversammlung von Montag bis Donnerstag.
Die Bischofskonferenz beschäftigte sich unter anderem mit
dem Klimawandel, dem Zuwanderungsgesetz und der kirchlichen Förderung von Studenten.
Ein Punkt der Bischofskonferenz
befaßte sich mit der Liturgie.
Messen im Alten Ritus
Zur Alten Messe erklärte die Bischofskonferenz,
daß man eine Umfrage über die Häufigkeit und Verbreitung des überlieferten Ritus durchgeführt habe.
Diese Umfrage zeige, daß in den meisten deutschen Bistümern mit Genehmigung des Diözesanbischofs an
Sonntagen und Werktagen Alte Messen gelesen werden.
Die Bischöfe bekannten, daß die Zahl der Orte beziehungsweise
Kirchen durchwegs gering ist. Das gelte aber auch für die Zahl der teilnehmenden Gläubigen:
„Der Vergleich
mit einer früheren Umfrage von 1993 macht deutlich, daß die Nachfrage der Gläubigen auf sehr niedrigem
Zahlenniveau stabil ist.“
Es könne kein wachsendes Interesse festgestellt werden.
Die Bischofskonferenz
versprach, beim bevorstehenden Ad-Limina-Besuch im November mit den römischen Dikasterien über die vorhandenen
Erfahrungen und die Zukunftsperspektiven zu sprechen.
Liturgische Bücher
Die Bischöfe beschäftigten
sich ferner mit der Revision der deutschen Meßbücher, des Kirchengesangbuches ‘Gotteslob’ und der Einheitsübersetzung
der Bibel.
Die Revision des Meßbuchs läuft seit November 2004. Mit dem noch erwarteten Einverständnis
der Gottesdienstkongregation soll die Grundordnung des Meßbuchs demnächst als Vorabpublikation veröffentlicht
werden.
Das neue gemeinsame Gebets- und Gesangbuch ‘Gotteslob’ soll zwischen Advent 2007 und Pfingsten
2008 in ausgewählten Pfarrgemeinden erprobt werden.
Die seit Frühjahr 2006 laufende Revision der Einheitsübersetzung
der Bibel wird auch bei zügiger Arbeit noch einige Jahre dauern.
Die Bischöfe befaßten sich auch mit
einem ersten Entwurf für ein Werkbuch „Gottesdienste an Wochentagen“. Es soll Laien ermöglichen, an
Werktagen Gottesdienste vorzubereiten und ihnen vorzustehen. Die Veröffentlichung soll demnächst erfolgen.
„Gottesdienste an Wochentagen“ dient als Ergänzung zum Buch „Wort-Gottes-Feier“. Dieses ist vor wenigen
Jahren erschienen, um die Wortgottesdienste an Sonntagen zu fördern.
Interreligiöser Dialog mit dem
Islam
Die deutsche Bischofskonferenz veröffentlichte auch eine Erklärung zur islamischen Polemik gegen
die Regensburger Vorlesung des Papstes.
Sie sei von vielen Muslimen als ungerechte Abwertung ihrer Religion
interpretiert worden: „Manche haben den Heiligen Vater mißverstanden, andere wollten ihn mißverstehen.“
Die Bischöfe sind Benedikt XVI. dankbar, daß er keinen Augenblick gezögert hat, den Sinn seiner Rede
klarzustellen und allen Mißverständnissen den Boden zu entziehen.
Gleichzeitig forderten die Prälaten,
daß das „unveräußerliche Menschenrecht der Religionsfreiheit“ auch in den islamischen Ländern ohne
Abstriche geachtet werde.
Geistliche Berufe und kirchliche Dienste
Einen Schwerpunkt der Bischofskonferenz
stellte der Bericht der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste dar.
Die Kommission
beschäftigte sich mit der Zukunftssicherung der sozial-karitativen Ordenseinrichtungen, der Situation
des Nachwuchses und den Perspektiven für die Berufungspastoral.
Bleibendes Thema der Bischöfe wird
die Priesterausbildung sein: „Die Zahl der Kandidaten ist geringer geworden.“
Gleichzeitig erklärten
die Prälaten, daß die Zahl der Gemeindereferenten und Pastoralreferenten in den vergangenen 15 Jahren
zugenommen habe.
Email-Adressen der Empfänger
55 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Messbesuch Natürlich kann niemand wissen, wie sich der Messbesuch ohne Liturgiereform weiter entwickelt
hätte. Wer sich aber mit dem Thema befassen will, der sollte mehrere Faktoren berücksichtigen, gesellschaftliche
Umwälzungen, Humanae vitae etc. Ansonsten wird man dem Thema einfach nicht gerecht. Vor allem aber sollte
man sich fragen, warum sich eine Liturgiereform, die keiner wollte, so leicht und von sovielen Exzessen
begleitet hat durchsetzen können. Man muss einfach so ehrlich sein und feststellen, dass es außer Lefebvre
und vielleicht 4-5 anderen keine bedeutenden Opponenten gegen die Einführung der neuen Messordnung gegeben
hat. Das sollte einem hinsichtlich der Akzeptanz zu denken geben. Von dieser aus müssten nämlich die
Kirchen sogar voller sein, als zuvor, sind sie aber nicht. Woran liegt es also?
Beweislast Freinsberg schrieb: Wer weiß, wie stark der Messbesuch zurückgegangen wäre, hätte man den
alten Ritus (lateinisch, in den meisten Fällen geflüstert) beibehalten? Zahlen sind wohl kein Argument.
O doch, Zahlen sind sehr wohl ein Argument. Nur liegt in diesem Fall die Beweislast bei denjenigen, die
behaupten, der Messbesuch wäre noch stärker zurückgegangen, wenn man den alten Ritus beibehalten hätte.
Das ist natürlich reine Spekulation, die eben nicht bewiesen werden kann. Fakt und statistisch nachprüfbar
aber ist, dass der Gottesdienstbesuch mit der Einführung der „Neuen“ Messe dramatisch gesunken ist. Quelle: www.dbk.de/…nehmer_1950_2004.pdfwww.kreuz.net/
Freinsberg: Beispiel Orthodoxie Guten Tag, Freinsberg! Das weiß natürlich niemand, ist reine Spekulation.
Eines aber ist sicher: Man hat mit dem Ordo Novus ein neues Pfingsten herbeiführen wollen und das ist,
legt man wieder die untrüglichen Zahlen zugrunde (Messbesuch, Kirchenaustritte, Tauf- und Trauzahlen)
ausgeblieben. Aber vielleicht kann uns auch ein Blick auf das orthodoxe Russland helfen: Dort war die
Kirche nicht so naiv, die himmlische Liturgie über den Haufen zu werfen und durch eine protestantisierte
Herrenmahlfeier zu ersetzen. Dort wird nach wie vor die uralte Liturgie der Altvorderen gefeiert und zwar
in einer Sprache, die nicht mehr gesprochen wird, nämlich Altslavisch. Wer aber einmal dort eine Liturgie
besucht hat, fühlt sich im Herzen von dieser Schönheit und Erhabenheit berührt. Alles atmet den Himmel:
Die Kirchen, die Ikonostasen, die Gesänge, die Gewänder, alles. In unseren nachkonziliaren Kirchen dagegen
herrscht entweder Unruhe und Lärm oder – wenn schon einmal – peinliches Schweigen.
@ Toby Wer weiß, wie stark der Messbesuch zurückgegangen wäre, hätte man den alten Ritus (lateinisch,
in den meisten Fällen geflüstert) beibehalten? Zahlen sind wohl kein Argument.
Beschwerde gegen bischöfliche Erklärung Ich möchte noch einmal wiederholen, dass es ein gutes und deutliches
Zeichen wäre, wenn die Generaloberen der in Deutschland vertretenen Ecclesia-Dei-Gemeinschaften in Rom
Rekurs – sachlich, aber entschieden – gegen diese bischöfliche Erklärung einlegen würden. Begrüßenswert
ist sicher auch der Aufruf von Niedermünster, nach Rom zu schreiben! Mögen zahlreiche Laien diesem Aufruf
folgen! Dank auch an Romano für die Vergleichszahlen zur „Neuen“ Messe! Dazu noch eine Ergänzung: Bis
zur Einführung des Novus Ordo im Jahr 1969 besuchten in Deutschland rund zwölf Millionen (sic!) Katholiken
den sonntäglichen Gottesdienst – wohlgemerkt im traditionellen Ritus! Seit der Einführung der „Neuen“
Messe ist die Zahl der Gottesdienstbesucher um mehr als zwei Drittel zurückgegangen. Und der Niedergang
hält unvermindert an. Darauf sollte man bei einem Rekurs in Rom auch einmal hinweisen.
#49 Aragorn 21:50:14 | Samstag, 30. September 2006
himmelweiter unterschied Gotthard, du hast Recht: Zwischen den Badelatschen der Messdienerinnen und der
Erhabenheit der tridentinischen Liturgie gibt es keine Vergleichspunkte; Dazwischen liegt ein himmelweiter
Unterschied.
#47 Gotthard 20:40:50 | Samstag, 30. September 2006
@aragorn es ist einfach zum Kotzen, wie gewisse Fundis einen Brei anrühren! Welchen Vergleichspunkt haben
die Badelatschen von Messdienerinnen und die Erhabenheit der Tradi-Liturgie?
Unveräußerliches Menschenrecht auf freiwilligen Abtritt Revision des sogenannten Gotteslobs: Endlich,
ich finde auch, es waren noch zu wenig Kindergartenlieder drin. Revision der Einheitsübersetzung der
Bibel: Wahrscheinlich diesmal in Straßenjargon unter Beseitigung aller Hinweise auf ewige Strafe und
aller Wunderberichte. „Der Vergleich mit einer früheren Umfrage von 1993 macht deutlich, daß die Nachfrage
der Gläubigen auf sehr niedrigem Zahlenniveau stabil ist.“ Ja, die deutschen Bischöfe haben echte Arbeit
geleistet. Gleichzeitig forderten die Prälaten, daß das „unveräußerliche Menschenrecht der Religionsfreiheit“
auch in den islamischen Ländern ohne Abstriche geachtet werde. Man sollte diese Prälaten auf ihr unveräußerliches
Menschenrecht auf freiwilligen Abtritt hinweisen. Es wäre für alle besser. Viele Modernisten beten überhaupt
nicht mehr Latein. Priest, Du scherzt? Wenn Du das letzte Wort im obigen Satz wegläßt, triffst Du die
Wahrheit.
#45 Aragorn 18:39:17 | Samstag, 30. September 2006
zum kotzen! ja, priest, du hast vollkommen Recht. Aber es ist nicht nur das. Man muss sich nur mal anschauen,
wie Messdiener und Messdienerinnen da herumagieren. Letztere kommen im Sommer mit Badeschläppchen und
die Jungen mit ausgetretenen Sportschuhen. Aber wehe dem Priester, der was dagegen sagt. Die ganze neue
Liturgie ist so mittelmäßig stillos, das man sich manchmal sogar fragen muss, ob das nicht beabsichtigt
ist. Was für ein visuell-akustisch-spiritueller Hochgenuss ist dagegen ein lateinisches Hochamt: Man
fühlt sich wie am Altar der Engel im Himmelreich!
Moderne Priester mögen kein Latein Das Problem bei den Modernisten ist, dass sie ja dann Lateinisch beten
lernen müssten. Viele Modernisten beten überhaupt nicht mehr Latein. Wenn man in einer Modernen Kirche
etwas Lateinisches sagt dann muss man ja fast mit einer Exkommunizierung und großer Abneigung vom Volk
rechnen. Bei den Traditionalisten können die kleinen Kinder meisten besser auf Latein beten als so manch
ein moderner Priester mit 3 Doktortitel, Magister und diversen anderen „Auszeichnungen“ Diese Zustände
sind zum
Beichte „Der Vergleich mit einer früheren Umfrage von 1993 macht deutlich, daß die Nachfrage der Gläubigen
auf sehr niedrigem Zahlenniveau stabil ist.“ Ich sehe noch einen ganz anderen Grund für das geringe Interesse
an der alten Messe. Viele Katholiken meinen: Alte Messe = Wiedereinführung von alten „Zöpfen“. Z. B
– Persönliche Beichte statt Bussandachten – Sonntagspflicht. Das 2. Vatikanische Konzil hat aber diesbezüglich
keine „Erleichterungen“ gebracht. Vorletzten Sonntag sagte ein Pater in der Predigt: Das Auslassen der
Sonntagsmesse ist eine schwere Sünde, die gebeichtet werden muss. Erst dann darf man wieder kommunizieren.
Paderborn, Paderborn was ist mit dir? Ja, das einstige kath. Paderborn fällt besonders stark auf. Hier
hatte der „ böse Bruno“ besonders freien Lauf. In der Hoffnung, daß sich unter dem Nachfolger das Blatt
wenden würde, hatten wir hinsichtlich dieser Problematik den Generalvikar mehrfach angeschrieben, leider
ohne Erfolg, noch nicht mal eine Antwort .
…was die Gläubigen wollen Die Bischöfe machen genau das was die Gläubigen wollen und das ist genau
das Problem. Weltbild-Verlag ist das Paradebeispiel, dass sie alles erlaubt hätten, wenn das die Einnahmen
(aus Kirchensteuer?) sichern wurde. Die überwältigende mehrheit Gläubigen will eine kurze und lustige
Messe.
#40 Benedikt 22:13:29 | Freitag, 29. September 2006
@ carlos Die überwiegende Anzahl der Bischöfe wollen nicht sehen was die Gläubigen wollen. Man muss
einfach realistisch bleiben. „Die Gläubigen“ wollen die alte Messordnung nicht. Es gibt ein paar, die
das wollen und wesentlich mehr, die strikt dagegen sind. Die weitaus größte Zahl der Gläubigen aber
weiß nicht mal, dass es diese Diskussion überhaupt gibt.
Bischofskonferenz Indultmessen Die überwiegende Anzahl der Bischöfe wollen nicht sehen was die Gläubigen
wollen.Daran krankt bes. in Deutschland der Katholizismus. Man muss liberal sein.Das Wertedenken ging
auch bereits bei uns in der Kirche verloren. Wer darauf noch Wert legt, wird von so manchem Bischof/Kardinal
zur Seite geschoben. Eine kleine Wende ist schon eingetreten,doch diese wollen unsere Kirchenführer nicht
erkennen und noch retten, was für sie zu retten ist.
Alles gesteuert… Ich bin auch enttäuscht über die Aussage der DBK. Meines Erachtens ist alles gesteuert.
Bevor der Papst seine Erlaubnis zum alten Messritus geben kann, will man ihm den Wind aus den Segeln nehmen.
Aufgrund eigener Beobachtungen bin ich sicher, dass es zunehmende Nachfrage für die Feier der Tridentinischen
Messe gibt. Aber was sollen wir z.B. im Erzbistum Paderborn machen, wenn es so gut wie keine ordentliche
Möglichkeiten dazu gibt? Wir sind sehr benachteiligt. Daraus noch Schlüsse nach dem Bedarf zu ziehen,
ist mehr als hinterhältig. @ExBochumer Sie haben mir heute aus dem Herzen gesprochen. Die Verantwortlichen
wissen nicht, was sie tun. Sie treiben die Gläubigen selbst in die Kapellen der FSSPX.
#37 Rainer Tobak 18:08:38 | Freitag, 29. September 2006
Die Bischöfe halten sich einfach an das berühmte Wort des engl. Premiers W. Churchill: v v v v v v v
v v v >Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast!< ! ! ! ! ! ! ! ! !
#36 Aragorn 17:55:08 | Freitag, 29. September 2006
geschlossene Kirchen und Mitgliederschwund Bei allem Respekt finde ich dast Statement der deutschen Bischöfe
zur Indultmesse (Missa Tridentina) schon ein wenig hochnäsig besonders angesichts der Tatsache, dass
in vielen Bistümern Kirchen geschlossen und Gottesdienste zusammengelegt werden. Das Bistum Paderborn
verliert nach Angaben der Bistumsleitung jährlich 18000 (achtzehntausend!) Gläubige. Die sterben nicht
alle weg. Okey, es ist auch die negative demografische Entwicklung, die da eine Rolle spielt. Aber angesichts
einer solchen Zahl sollte man mit hochnäsigen Hinweisen auf angeblich so kleine Gläubigenzahlen bei
der Indultmesse zurückhaltender sein. Die Piusbruderschaft schließt keine Kirchen sondern kauft und
baut neue. Das ist eine unübersehbare Tatsache. Bei wem also liegt mehr Zukunft?! :(3
Frappr-Karte hl. Messe aller Zeiten in Europa Vielleicht könnte ja auch ein Portal wie Kreuz.net eine
solche Gesamtliste (und Übersichtskarte!) erstellen und die regelmäßig zu aktualisierende Version an
auffälliger Stelle plazieren!? Die Liste könnte ja die Zelebrationsstätten der Indult-Messen und der
FSSPX gemeinsam aufführen Im Kreuzforum wurde hier www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=257 bereits
eine Landkarte mit – fast – allen Meßzentren des deutschsprachigen Raums und vielen im restlichen Europa
erstellt, wo man die hl. tridentinische Messe bei FSSPX besuchen kann. … oder per Direkt-Verweis auf
diese Frappr-Karte. www.frappr.com/kreuzforum (Flash-Plugin erforderlich)
#34 Karl Murx 16:54:12 | Freitag, 29. September 2006
Die Statistik ist unrichtig! Ein hl. Messopfer kann es nur geben, wo auch eine Messe stattfindet. Nur
eine solche Feier kennt auch Besucher des Messopfers. Da sowohl der NOM, als auch das dafür geschaffene
Presbyter- und Episkopenunwesen dem katholischen Volk keine Sakramente verschaffen können, gehen bis
zur Stunde nur klägliche Reste der katholischen Bevölkerung zu einer hl.Messe. Die meisten Kirchen sind
eh profaniert und keine katholischen Kultorte mehr. Zumal Charismatiker machen sich anheischig eine ganz
neue Sicht der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu vermitteln, die dem Dynamismus des 2.Jhr. sehr ähnlich
ist. Dem entspricht auch die neue Bischofsweihe, deren anti-trinitarischer Irrlehre im Can9 des Konzils
von Ephesus verurteilt worden war.
Vergleichszahlen „Neue“ Messe Von 1993 bis 2005 ist insgesamt die Zahl der Besucher der Sonntagsmessen
von 5,4 Mio. auf 3,7 Mio. Gläubige zurückgegangen. An den Sonntagen hat die Kirche also in 12 Jahren
1,7 Mio. Menschen, mehr als 25 %, verloren. Gemessen an der Gesamtzahl der Katholiken ging der Gottesdienstbesuch
von 19,2 % auf 14,2 % zurück. Der Trend konnte auch 2005 nicht gestoppt werden.
#32 Pünktchen 16:44:30 | Freitag, 29. September 2006
Aragorn. Es handelt sich bei der bischöfl. Erklärung offensichtl. um „vorauseilenden Ungehorsam“ gegen
die ausstehenden vatikan. Entscheidungen zur alten Messe! Eine Mehrheit der Bischöfe möchte wohl schon
im vorhinein klarstellen, daß es für den alten Ritus im deutschsprachigen Raum nur den Status einer
geduldeten Anormalität geben kann.
#31 Aragorn 16:35:12 | Freitag, 29. September 2006
geringe nachfrage oder unterdrückung Wenn die Teilnahme an der Alten Messe tatsächlich so gering ist,
wie die Bischöfe dies behaupten, dann kann ich nicht verstehen, warum die Bischöfe die Zelebration der
Missa Tridentina geradezu unterdrücken und mit hohen Auflagen belegen. Viele Gläubige sind doch längt
auf die Messen der Pius- bzw. Petrusbruderschaft ausgewichen um eine Gelegenheit zum Messbesuch zu haben.
Interessant wäre auch eine Vergleichsstatistik zum Besuch der Neuen Messe. Wenn nämlich bei der Alten
Messe die Zahlen stabil bleiben, so gehen sie bei der Neuen steil in den Keller.
#30 Karl Murx 16:09:51 | Freitag, 29. September 2006
Schön, wenn alle Indultpresbyter Priester wären In dieser Gegenüberstellung home.arcor.de/…%20Bischofsweihe.rtf
soll zum Ausdruck kommen, was alles an dem neuen Gebet der Bischofsweihe zur Ungültigkeit beiträgt.
Dabei werden nicht der neue und der alte Ritus gegenüber gestellt, sondern der neue wurde im Sinne seiner
vorgeblichen Vorbilder (koptisch und westsyrisch) entscheidend verbessert. Bis jetzt ist dieser neue Ritus
der Bischofsweihe eine Karikatur dieser orientalischen Riten.
#29 Pünktchen 16:04:27 | Freitag, 29. September 2006
Hudal: Guter Vorschlag! Vielleicht könnte ja auch ein Portal wie Kreuz.net eine solche Gesamtliste (und
Übersichtskarte!) erstellen und die regelmäßig zu aktualisierende Version an auffälliger Stelle plazieren!?
Die Liste könnte ja die Zelebrationsstätten der Indult-Messen und der FSSPX gemeinsam aufführen: Wettbewerb
belebt das Geschäft!
#28 Niedermünster 15:58:19 | Freitag, 29. September 2006
Schreibt nach Rom!! Da die dt. Bischöfe ihre unredliche Statistik beim ad-limina Besuch in Rom benützen
werden, um zu Beweisen, dass es keinen Bedarf an der traditionellen Messe gibt, wäre es wichtig, dass
viele Gläubige nach Rom an die Klerus- und Sakramentenkongregation schreiben, um die restriktive Haltung
der dt. Bischöfe gegenüber der tradi. Messe anzuprangern! Wer soll den z.B. an der Indultmesse in Trier
teilnehmen, die sonntags um 15.00 Uhr stattfindet?? Man muss die verlogene Argumentation der dt. Bischöfe
in kurzen sachlichen Briefen anprangern!! Adresse der Kleruskongregation: Seiner Eminenz, Dario Kardinal
Castrillon Hoyos, Palazzo delle Congregazioni, Piazza Pio XII, I- 00193 ROMA.
#27 Alois Hudal 15:48:13 | Freitag, 29. September 2006
athanasius1957: Der 1984er Indult ist meines Wissens nicht nur auf Hildebrandt, sondern auch auf Kardinal
Siri und Msgr. Wach vom späteren „Institut Christuskönig“ zurückzuführen. Das Institut selbst wurde
erst 1990, also nach der Erweiterung des Indults von 1988, gegründet. Meines Erachtens hat das Institut
gegenüber den anderen Gemeinschaften den Vorteil, daß es für und nicht gegen etwas bzw. jemanden gegründet
wurde.
Vorschlag Es wäre ernsthaft zu überlegen, ob nicht der Distriktobere der Petrusbruderschaft in Rom Rekurs
einlegen sollte wegen der Erklärung der Bischofskonferenz. Es stehen ja genügend Priester zur Zelebration
der überlieferten Messe zur Verfügung, nur werden sie im Pfarrgottesdienst nicht eingesetzt. Im Bistum
Fulda gibt es auch junge Patres von der Kongragtion Servi Jesu et Mariae, die dürfen die alte Messe nicht
öffentlich zelebrieren und auch nicht einmal als Vertretung für die Feier der Indultmesse einspringen.
Traurig auch, dass ausgerechnet in der traditionsreichen „Papstdiözese“ Regensburg keine einzige Indultmesse
zugelassen ist, nicht einmal an Werktagen.
#24 Alois Hudal 15:28:22 | Freitag, 29. September 2006
@Pünktchen, Toby Ich hatte vor ca. einem Jahr den Machern der „Pro Missa Tridentina“-Seite vorgeschlagen,
auf der Übersichtskarte doch die Kirchensymbole farblich zu unterscheiden, je nachdem, ob an dem betreffenden
Standort jeden Sonntag eine Messe stattfindet (eine Farbe) oder nur alle 2 bzw. 4 Wochen oder gar nur
werktags (zweite Farbe). Leider bekam ich keine Antwort, der Vorschlag wurde auch nie realisiert.
@ Pünktchen Ist schon klar, ich wollte nur sagen, dass man bzgl. der Erklärung der Bischofskonferenz
die Indultmessen, die nur werktags stattfinden, eigentlich nicht mitzählen darf. Beispiel Fulda: Hier
findet die Indultmesse am zweiten und vierten Freitag im Monat statt. Je nachdem, ob ein Monat vier oder
fünf Freitage hat, liegen zwischen den Messen am vierten Freitag und am zweiten Freitag des Folgemonats
zwei oder drei Wochen. Die Abstände sind also unregelmäßig. Der Termin um 19 Uhr und die Lage in einer
Stadtrandgemeinde sind ebenfalls ungünstig. So kommen schätzungesweise nur 20 bis 30 Personen zur Indultmesse.
Außerdem hat der zuständige Kirchenrektor die Mitglieder seiner Pfarrgemeinde vor der Teilnahme an diesen
Messen gewarnt. Das Ganze ist ein Witz. Aber Bischof Algermissen meldet der Bischofskonferenz, dass in
der Diözese Fulda mit ca. 25 Personen der Wunsch nach alten Messen äußerst gering ist. Mit Verlaub,
das ist einfach unredlich!
#20 AthanasiusII 14:47:24 | Freitag, 29. September 2006
Ist ja klar Dass es wenige Indultmessen gibt. Wenn man die Leute in Kirchen einsperrt zu unmöglichen
Zeiten, Pfarrer die wenigen Gläubigen in den „modernen“ Pfarreien mit Poltergeist und Exkommunikation
androhen wenn das THema Alte Messe nach vorne kommt, die Bischöfe sich weigern normale Gottesdienstzeiten
und -Orte zu gestehen, ist das nicht wunderlich. Nun ist die Zahl der „konziliaren“ Gottesdienst auch
immer beschränkter, somit auch die „moderne“ Zahl praktisierender Gläubigen. Die wird sogar platschen
in einigen Jahren, vor allem in Westdeutschland und sogar in Bayern. Interessant wäre es, das Alter der
Indultmessbesucher mit dem der „normalen“ Pfarrei-Otto-Normalverbraucher-Pfarreien zu vergleichen. Dás
würde erst etwas sagen. U.a. wo die Jugend sich befindet und wo sie betet únd praktiziert. Blosse Zahlen
sagen ja nichts. Wer lébt noch römisch-katholisch. Ich habe nur eine Hand voll der Tausende des Opus
Dei das tun sehen, und dazu aber Hunderte von Familien die den hl. Messen der sog. „Traditionalisten“
beiwohnen. Der überlieferte Ritus ist die einzige liturgische Lösung für den Westen. Diese Mediakampagne
einer Herabwürdigung durch die deutschen konziliaren Bischöfe, ändert daran gar nichts.
#19 athanasius1957 14:45:21 | Freitag, 29. September 2006
die gleiche Halbwahrheit wie 1980 Gleich nach seiner Wahl zum Pontifex hatte Johannes Paul II eine Umfrage
bzgl. die Annahme des Paulinischen Missale 1969 gestartet. 1980 wurde er von einem Großteil der Ordinarien
mit der Bemerkung behalbwahrheitet: Kein Problem, Kein Wunsch nach dem Alten Ritus. Die deutschsprachigen
Bischöfe hatten jedoch sich zu früh gefreut, denn einer der begnadetsten Philosophen deutscher Zunge
Dietrich von Hildebrand startete auf eigene Kosten eine Umfrage und überreichte Seiner Heiligkeit Johannes
Paul II das für den Ritus Romanus überwältigend sprechende Ergebnis. Herausgekommen ist dann 1984 das
erste öffentliche Dekret „Quattuor abhinc annos“ bzgl. des MR 1962, öffentlich deswegen, da schon 1971
S.H. Paul VI England das berühmte „Agatha-Christie-Indult“ gewährt hat. o^/
#18 Pünktchen 14:41:29 | Freitag, 29. September 2006
_Toby Ich möchte zu bedenken geben, dass die Übersicht von „Pro Missa Tridentina“ nicht zwischen Sonn-
und Werktagsmessen und auch nicht zwischen Messen an allen Sonntagen und monatlichen bzw. vierzehntägigen
Sonntagsmessen unterscheidet. Ich konnte Guiseppe nur diejenige Übersicht anbieten, die zu finden ist
im Internet. Da die Übersicht auch die Gottesdienstzeiten und Lokalitäten angibt, unterscheidet sie
auch zwischen Sonntags- und Werktagsmessen usw.
#17 Benedikt 14:40:29 | Freitag, 29. September 2006
@ Toby In Mainz zelebriert Prof. Georg May in einer Privatkapelle Nein, er zelebriert unter der Woche
in der Marienkapelle, sonntags in der Pfarrkirche von Budenheim. Die Marienkapelle ist ein Anbau der Pfarrkirche.
Es sind also ganz offizielle Bauten der Pfarrei Budenheim. Natürlich sind die Messen kein Teil des Pfarreilebens
und werden somit auch nicht im Schaukasten der Pfarrei vermeldet. Würde er privat zelebrieren, dann sicher
nicht in einer so unglaublich hässlichen Kapelle .
Fortsetzung zu: Ich sah immer die durchtrainierten … … Ich brachte den Link mit dem sporttreibenden
Erzbischof Schick. Ich kenne ihn und habe auch Erzbischof Haas kennenlernen dürfen. Der eine treibt Sport,
der andere (möglicherweise) nicht. Liebenswürdig sind sie beide. Wirklich sehr sympathisch! Geistliche
Menschen sind sie beide auch. Und was den gesundheitlichen Aspekt betrifft, siehe die humorvoll, entkrampfenden
Bücher von Manfred Lütz, „Der blockierte Riese – Psychoanalyse der katholischen Kirche“ („Lütz legt
das ganze Sysem auf die Couch… ein Geheimtip.“) und „Lebenslust – Wider den Fitnesswahn und die Diät-Sadisten“.
Im Fernsehen sah ich einmal eine sehr schöne Sendung über die „Alten“ auf Kuba. Lt. Der Sendung soll
es dort relativ viele alte Menschen geben, Es wurden welche gezeigt, die täglich in ihre Kneipe gehen,
Rum trinken, Zigarren rauchen und im hohen Alter noch zur herrlichen kubanischen Musik das Tanzbein schwingen,
wenn sie Lust dazu haben. Lachend sagte der älteste von ihnen, „mein Arzt hat mir eben verboten weiter
meinen Rum zu trinken und meine Zigarren zu rauchen“. Viele Grüße und viel Spaß und Erfolg beim Training
(oder auch Nicht-Training, wem’s gefällt) tau
@ Pünktchen Ich möchte zu bedenken geben, dass die Übersicht von „Pro Missa Tridentina“ nicht zwischen
Sonn- und Werktagsmessen und auch nicht zwischen Messen an allen Sonntagen und monatlichen bzw. vierzehntägigen
Sonntagsmessen unterscheidet. Dazu kommt, dass die aufgelisteten Sonntagsmessen in Mainz und Liesborn
wohl eher nur privaten Charakter haben dürften. In Mainz zelebriert Prof. Georg Mai in einer Privatkapelle,
in Liesborn Pfr. Pietreck von der „Christlichen Mitte“. Solche Messen kann man zumindest nicht gerade
mit repräsentativen Pfarrmessen vergleichen.
#14 ExBochumer † 14:25:38 | Freitag, 29. September 2006
Erzbischof Becker … … aus Paderborn unterdrückt noch immer die Feier der Hl. Messe im alten Ritus.
Es gibt auch im Erbistum Paderborn Interesse und Bedarf. Aber der Erzbischof ist taub oder auch andererweise
„unterwandert“.
Messen im alten Ritus an allen Sonntagen Das Kriterium für das Interesse an alten Messen sollte die regelmäßig
gefeierte Sonntagsmesse sein. Laut Auflistung von „Pro Missa Tridentina“ gibt es regelmäßige Sonntagsmessen –
das heißt Messen im alten Ritus an allen Sonntagen nur in Berlin, Düsseldorf, Münster, Osnabrück,
Köln, Trier, Mainz (Prof. May), Liesborn, Saarlouis, Rehlingen-Niedaltdorf, Einselthum, Stuttgart, Neckarsulm,
München, Bayerisch Gmain, Augsburg und Wigratzbad. Das heißt in nur zwölf von 27 Diözesen werden Indultmessen
an allen Sonntagen überhaupt angeboten das ist nicht einmal die Hälfte der deutschen Bistümer. Und
die Bedingungen, unter denen sie angeboten werden, sind häufig auch nicht besonders optimal. Wünsche
und entsprechende Bittgesuche von Gläubigen, beispielsweise die werktäglichen Indultmessen in den Bistümern
Limburg und Fulda auf die Sonntage auszudehnen, wurden von den jeweiligen Diözesanbischöfen wiederholt
zurückgewiesen. So ist es jedenfalls nicht gerade redlich, hier ein „mangelndes Interesse der Gläubigen“
zu konstatieren.
#11 ExBochumer † 14:09:44 | Freitag, 29. September 2006
… Im Erzbistum Paderborn wurde schon unter Kardinal Degenhardt konsequent die Feier des überlieferten
Ritus unterdrückt. Und wieso nicht zur FSSPX gehen, um eine würdige Feier der Hl. Messe mitzufeiern?
Mehrfach wurde die Gültigkeit und Erlaubtheit durch die höchsten Kirchenkreise bestätigt. Scheinbar
lernen die „Kirchenfürsten“ in Deutschland nicht, was sie mit ihrem Tun oder besser gesagt „Nichttun“
oder ignorantem Verhalten anrichten.
#10 Guiseppe 14:03:26 | Freitag, 29. September 2006
Übersicht in Deutschland über Messen im Überlieferten Ritus? Gibt es eine Übersicht in Deutschland
über Messen im Überlieferten Ritus? Wo ist die Messe im Überlieferten Ritus erlaubt, wo ausdrücklich
verboten? Wann und wo finden Messen im alten Ritus (1962) statt? Welche Diözesen/Bischöfe sind da besonders
restriktiv? Welche Maßnahmen seitens der Gläubigen wären am sinnvollsten, um diesen episkopalen Restriktionen
(oder besser: Repressionen) – die ja gerade gegen die voll mit dem Papst verbundenen Anhänger des Überlieferten
Ritus gerichtet sind – entgegenzuwirken? Das Gebet ist immer eine Hilfe. Die „Flucht“ zur FSSPX ist m.E.
dagegen wenig hilfreich.
#9 ExBochumer † 14:01:50 | Freitag, 29. September 2006
Noch ein Hinweis … Ein beauftragter Indultpriester äußerte mal in einem Gespräch: „Ich freue mich
immer auf dieses Schauspiel.“ Somit waren für mich diese „Messen“ ein für alle mal „gestorben“. Das
war in Süddeutschland.
#8 Dr. Otterbeck 13:56:51 | Freitag, 29. September 2006
Liturgische Ansprüche von Laienvereinen: Die Bischöfe sollten besser Kriterien festsetzen, ab wann ein
formuliertes Bedürfnis nach einer Alten Messe hinreichen soll, um eine solche Zelebration zu „veranstalten“.
D.h. das Modell von Laienvereinen diözesanen Rechts (die den Zelebranten auch vergüten sollen!), die
einen Anspruch stellen können (statt freien bischöflichen Ermessens), sollte mitbedacht werden.
#7 Aurelius 13:56:43 | Freitag, 29. September 2006
kein wachsendes Interesse @Sirilo zu den Gottesdiensten der FSSPX gehen (die sich außerhalb der Jurisdiktion
der regulären Ortsbischöfe abspielen) Ein schöner Euphemismus für „nicht in Gemeinschaft mit dem Papst
und dem Bischöfen“. Leute, werdet doch mal wach. Außer einigen wenigen, welche die „alte“ Messe wollen,
ist die überwiegende Mehrheit der Katholiken durchaus mit dem aktuellen Missale Romanum zufrieden, lebt,
betet und glaubt damit gut. Und das aktuelle Missale Romanum ist das von 2002. Indulte sind eine Randerscheinung,
die aber wichtig sind.
#6 ExBochumer † 13:51:54 | Freitag, 29. September 2006
Sag ich doch: Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Die Bischöfe sind zu verlogen,
um zuzugeben, daß sie einiges mit vollster Absicht verschweigen bzw. unter den Teppich kehren. Manch
ein Bischof ist in die Lehre von Freimaurerei etc. gegangen. Pfui, Spinne.
#5 Agiafortuni 13:50:44 | Freitag, 29. September 2006
eine neue Generation von Gläubigen vierzig Jahre V 2 Ideologie haben eine neue Generation von Gläubigen
hervorgebracht. Für sie gibt es nichts anderes als das Konzil und daher ist der geringe Besuch von Indult
Messen in keiner Weise erstaunlich. Der darf aber keineswegs als Kriterium für die Glaubenskonformität
des NOM angesehen werden
Das ist echt der Hammer! Erst unterdrücken und dann behaupten es gibt kein Interesse. Bei uns gibt es
in Umkreis von über 100 km kein einzige Messe nach Altem Ritus. Ich kennen nur einen Priester der die
Erlaubnis für die Private Zelebrierung hat.
Wenn alle, die… …die Alte Messe wollen, zu den Gottesdiensten der FSSPX gehen (die sich außerhalb
der Jurisdiktion der regulären Ortsbischöfe abspielen), dann ist im Bereich der Diözesanbischöfe natürlich
wenig Nachfrage nach Indultmessen. Sas ist doch logisch!
#2 ExBochumer † 13:39:27 | Freitag, 29. September 2006
… Verlogene Episkopen. Unter Verlogenheit rechne ich auch das Verschweigen von Tatsachen, nämlich die
Unterdrückung der Zelebration der Hl. Messen nach dem alten Ritus.
Messen im Alten Ritus Es könne kein wachsendes Interesse festgestellt werden. Kein wachsendes Interesse –
das ist gerade von den Bischöfen durchaus beabsichtigt. Wie sollte das Interesse an den Indutmessen auch
wachsen können, wenn dies von den ungünstigen und nach wie vor sehr restriktiven Rahmenbedingungen von
vornherein unmöglich gemacht wird?! In den meisten Diözesen wird ja nicht einmal eine Sonntagsmesse
angeboten, sondern nur eine Werktagsmesse in einer abgelegenen Kapelle zu einer ungünstigen Uhrzeit.
So kann man jedenfalls nicht rechnen.