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Papst für Frauen- und Kinderrechte + Diskriminiert oder verwirrt? + (K)ein dringender Verdacht + Zwei Herren gedient? + Schmerzlose Kriegsführung
Papst für Frauen- und Kinderrechte

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat die häusliche Gewalt gegen Frauen verurteilt. Derartige Gewaltakte verletzten auf zynische Weise die Rechte der Frauen, erklärte der Heilige Vater heute in Castel Gandolfo bei einer Ansprache vor den Bischöfen aus dem südostafrikanischen Land Malawi. Benedikt XVI. beklagte auch den Menschenhandel und die Förderung der Kinderabtreibung.

Diskriminiert oder verwirrt?

Deutschland. Der 47jährige evangelische Pfarrer „Karin“ Kammann, der eine Frau sein möchte, behauptet, wegen seiner „Transsexualität“ von der ‘Rheinischen Kirche’ diskriminiert zu werden. Er werde von Beschäftigungsmöglichkeiten ausgegrenzt – so der geschlechtsoperierte Kastrat. Aus Protest verbrannte er deswegen vor dem Düsseldorfer Landeskirchenamt ein Schreiben der Kirchenleitung, legte seinen Predigertalar ab und übergab der Pressestelle des Kirchenamtes 16 Protestthesen.

(K)ein dringender Verdacht

Österreich. Der pensionierte Salzburger Lungenfacharzt, der am 13. Juni eine befreundete depressive Frau vergiftete, ist gestern aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Laut dem Oberlandesgericht Linz liege „kein dringender Tatverdacht in Richtung Mord“ vor. Der pensionierte Arzt hatte – nach eigenen Angaben – „auf den Wunsch der Frau“ hin getötet. Ähnliche Fälle sind in der Vergangenheit benützt worden, um die Euthanasierung einzuführen.

Zwei Herren gedient?

USA. Zwei Priester im südöstlichen US-Bundesstaat Florida haben jahrelang den Opferstock ihrer Gemeinde ausgeraubt. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Associated Press’. Die Kleriker erbeuteten und verschwendeten insgesamt mehr als 6,5 Millionen Euro. Die Polizei war durch einen anonymen Brief alarmiert worden. Einer der beiden Priester (79) wurde am Mittwoch abend festgenommen. Nach dem zweiten Dieb wird noch gefahndet.

Schmerzlose Kriegsführung

„Es ist kein Wunder, daß die Washingtoner Politiker und Bankriesen planen, das Dollar-System so weit als möglich auszudehnen. Ihre Macht und ihr persönlicher Reichtum werden nur durch dieses System gesteigert. Der Austausch von bedrucktem Papier für wertvolle Güter, Rohstoffe und Erzeugnisse ist das beste Geschäft überhaupt. Es ist so, als ob man eine Münzpräge in seinem Hinterhof hätte. Das letztjährige Handelsdefizit zu China allein – das sich auf 200 Milliarden Dollar beläuft – würde für die Bezahlung von zwei Jahren Irakkrieg ausreichen. Krieg ist erheblich weniger schmerzhaft, wenn ein anderer die Rechnung bezahlt.“

Aus einem Artikel von Mike Whitney in der Internet-Zeitung ‘Saar Echo’ vom 21. September.
      
13 Lesermeinungen
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#13   Frasim   10:58:48 | Montag, 2. Oktober 2006
@methusalix
Lesen Sie mein voriges Posting nochmal aufmerksam durch! Mehr kann ich nicht sagen, weil Sie es nicht verstehen wollen.
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#12   methusalix †   02:06:37 | Montag, 2. Oktober 2006
@Frasim
Frasim: @obelixEs ist da ein kleiner Unterschied: Verurteilen muss man schon (zB. die Sünde als etwas Schlechtes),…
Verurteilen scheint ein Hobby der meisten Forumsteilnehmer zu sein. Machen sie es sich da nicht ein klein wenig zu einfach?
Ich glaube mich erinnern zu können, dass unser Herr Jesus Christus auch zu dieser Sache (dem „Verurteilen“, wie Sie es zu nennen belieben) etwas gesagt hat; da kam ein Balken und ein Pfahl vor, Sie erinnern sich jetzt? Oder lieber doch nicht? Kann ich gut verstehen! Wer will sich schon von so einem liberal/libertinistischen Katholiken wie mir den Sonntag versauen lassen? Oder gar von unserem Herrn Jesus Christus! Da sei Gott vor!!!
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#11   Elendester Sünder   17:01:36 | Sonntag, 1. Oktober 2006
Der Sklavenmarkt von Malawi
Diese Ansprache wird vermutlich auf dem Sklavenmarkt von Malawi für große Aufregung gesorgt haben.
Schade finde ich, daß der Heilige Vater nicht das brisante Thema der Polizeigewalt angesprochen hat. Derartige Gewaltakte verletzten nämlich auf zynische Weise die Rechte der Bürger.
Ich bin jedoch sicher, daß der Heilige Vater mit seiner Ansprache nicht etwa der christlichen Familie den Todesstoß versetzen wollte. Vermutlich ist das ganze nur irgendwie falsch wiedergegeben worden. Denn ich glaube nicht, daß der Heilige Vater die gottgewollte Ordnung des Patriarchates mit Säufern, die ihre Ehefrauen verprügeln, gleichsetzten und schon gar nicht, das er diese Ordnung in eine Reihe mit Sklavenhandel und Abtreibung setzen wollte.
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#10   antiHomoLobby   16:30:15 | Sonntag, 1. Oktober 2006
danke, Bene16!
„Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat die häusliche Gewalt gegen Frauen verurteilt. Derartige Gewaltakte verletzten auf zynische Weise die Rechte der Frauen, erklärte der Heilige Vater heute in Castel Gandolfo bei einer Ansprache vor den Bischöfen aus dem südostafrikanischen Land Malawi. Benedikt XVI. beklagte auch den Menschenhandel und die Förderung der Kinderabtreibung.“
Zumal beides miteinander zu tun hat! Mädchenhandel (Verletzung von Kinder- und Jugendschutz) und Babycaust (Massenmord an Föten von Zwangsprostituierten -wenn nicht das Baby in dem ein oder anderen Fall an Kinderschänder verkauft www.magnusbeckerblog.de/…zwangsprostituierter/ werden soll, solche Fälle häufen sich ja auch). Ich bin dem Papst für seine deutlichen Worte für den Frauen-/Mädchenschutz und Lebensschutz dankbar! :)3
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#9   Benedikt   15:34:15 | Sonntag, 1. Oktober 2006
@ Frasim
Leider scheinen einige bei so viel Verurteilen ein paar andere Aspekte vergessen zu haben.
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#8   Frasim   13:54:40 | Sonntag, 1. Oktober 2006
@obelix
Es ist da ein kleiner Unterschied: Verurteilen muss man schon (zB. die Sünde als etwas Schlechtes), Richten dürfen wir nicht, das macht nur der Herr. Wir können also durchaus den Sünder auf sein schändliches Verhalten aufmerksam machen, allerdings ohne dabei das „Strafmaß“ (=Richten) festzulegen.
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#7   Adrian Leverkuehn   22:59:15 | Samstag, 30. September 2006
@ priest
sind solche Tefulischen Zustände nicht möglich
immer Korrupt ohne Ausnahme
gehöhrt per Gesetzt
Wo um alles in der Welt haben Sie denn Rechtschreibung gelernt?
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#6   obelix †   22:56:14 | Samstag, 30. September 2006
@priest
priest: Typisch ProtestantenVerurteilen ist wirklich etwas gutes. Wir Katholiken müssen viel mehr verurteilen…
Sind sie sicher, dass unser Herr, Jesus Christus das wirklich befohlen hat, als er sagte:
„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“
(Für Nichtwisser wie priest: aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus, Kapitel sieben, Vers eins.)
Sie sind gerichtet, priest, vom Chef höchstpersönlich!
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#5   Elendester Sünder   20:04:04 | Samstag, 30. September 2006
Der Papst als Frauenrechtler
Goldig. Das sind schon bunte Zeiten, in denen wir heute leben.
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#4   laikos   13:30:18 | Samstag, 30. September 2006
Typisch Protestanten
Verurteilen ist wirklich etwas gutes. Wir Katholiken müssen viel mehr verurteilen und nicht einfach alles hinnehmen wie es die Protestanten tun. Gewalt gegen Frauen ist zu verurteilen, Homosexualität ist zu verurteilen und Kindermassenmord muss man auch verurteilen :-| In der Katholischen Kirche sind solche Tefulischen >:) Zustände nicht möglich !!! Ärzte düfen bei unseren Gesetzen sowieso machen was sie wollen (Kinder zerstückeln, Sterbehilfe leisten, massenhaft schädliche Medikamente verkaufen, …). Gefallene Priester gehöhren ins Gefängniss damit sie Buße tun können :-| Moderne Kriegsführung ist sowie immer Korrupt ohne Ausnahme :-| Homosexualität egal in welcher Form ist eine Perversion und gehöhrt per Gesetzt verboten :-|
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#3   Andrija   12:59:00 | Samstag, 30. September 2006
Für die Einführung des § 175 StGb
Bei den Protestanten muß man nicht mal ordiniert sein um Gottesdienste zu führen. Wahrscheinlich aus Kostengründen. Im übrigen ist Transs. noch als Krankheit eingestuft. Fragt sich bloß wie lange noch.
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#2   Ketzerjäger †   12:44:22 | Samstag, 30. September 2006
Nur eine
Kirche exestiert! Die evangelische ist diese nicht!
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#1   vox populi   11:26:25 | Samstag, 30. September 2006
Ordiniert
die evangelische Kirche Transsexuelle?!
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