Bischofskonferenz
Risse in der bayrischen Barockfassade?
Bei ihrer letzten Konferenz zeigten die Deutschen Bischöfe Einheit. Doch der Schein scheint zu trügen.
(kreuz.net) Am Donnerstag abend ging in Fulda die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz zu Ende.

Die dort gezeigte bischöfliche Einheit sei trügerisch gewesen, meinte Daniel Deckers am 29. September in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.

Die nichtbayrischen Bischöfe seien verstimmt. Der Grund: die Vorbereitungen des jüngsten Papstbesuches.

So sei das Sekretariat der Bischofskonferenz bei der Vorbereitung gar nicht einbezogen worden. Im Unterschied zu früheren Papstbesuchen habe es auch kein Treffen aller deutschen Bischöfe mit dem Papst gegeben.

Daß Benedikt XVI. darauf keinen Wert gelegt habe, könne nur die halbe Wahrheit sein.

Deckers glaubt vielmehr, daß die Bayrischen Bischöfe den Glanz des Besuches nicht mit ihren bundesdeutschen Mitbrüdern teilen wollten.

Es gebe auch Probleme innerhalb der Freisinger Bischofskonferenz. Ihr gehören die sieben Bayrischen Bistümer und das ex-bayrische Bistum Speyer an.

Man sei zerstritten wie selten zuvor.

Ein Grund dafür sei die Rivalität im Hinblick auf die Ernennung des nächsten Erzbischofs von München und Freising. Diese ist spätestens 2008 fällig.

Drei bayrische Bischöfe gelten als Kandidaten: Bischof Gerhard Ludwig Müller (58) von Regensburg, Bischof Walter Mixa (65) von Augsburg und Erzbischof Ludwig Schick (57) von Bamberg.

Mons. Mixa könne eine hohe Zahl von Seminaristen zu Gute gehalten werden. Mons. Müller lasse seit Jahren keine Gelegenheit aus, sich „papsttreu“ zu zeigen.

Es gibt in der Freisinger Bischofskonferenz nach Deckers auch Probleme mit der Politik.

So würden seine Mitbrüder dem Erzbischof von München vorwerfen, bei der staatlichen Unterstützung für den bischöflich geächteten Mütterberatungsverein ‘Donum vitae’ der CSU-Regierung gegenüber zu nachgiebig zu sein.

Nahezu alle deutschen Landesregierungen fördern mittlerweile wieder kirchliche Schwangerschaftsberatungsstellen, obwohl diese keine Bescheinigungen mehr ausstellen, die in Deutschland für eine strafbefreite Kinderabtreibung notwendig sind.

Ausgerechnet die CSU verweigert den bischöflichen Beratungseinrichtungen seit sechs Jahren die staatliche Förderung.

Das Geld wird dafür umso reichlicher an ‘Donum vitae’ ausgezahlt.

Schon im Herbst 2000 erklärte der damalige Präfekt der Glaubenskongregation in einem Brief an den bayrischen Ministerpräsidenten, daß das ein „klarer Verstoß gegen die Autonomie der Kirche“ ist.

Doch bisher gelang es dem Erzbischof von München nicht, dagegen etwas zu unternehmen.

Seit Ende der 90er Jahre wird der Münchner Kardinal ferner von seinen Mitbrüdern beim Versuch im Stich gelassen, die hohe Zahl von sechs katholisch-theologischen Fakultäten an staatlichen Universitäten zu verringern.

Da es in dieser Frage zu keiner Einigung kam, einigten sich die bayrische Regierung und der Vatikan über die Köpfe der Bischöfe hinweg, die Fakultäten in Passau und Bamberg auf das Niveau von Instituten zu reduzieren.

Als drittes Problemfeld ortet Deckers die Universität Eichstätt – die einzige katholische Universität im deutschen Sprachraum, die von den bayrischen Bischöfen getragen wird.

Die Universität mit ihren annähernd fünftausend Studienplätzen wird zwar hauptsächlich aus öffentlichen Mitteln finanziert.

Dabei ist das staatliche Geld an eine vergleichsweise geringe kirchliche Vorleistung gebunden. Diese müsse aber in den kommenden Jahren stark steigen, um die Substanz der Hochschule zu sichern.

In Eichstätt liegt einiges im argen. So gelte die theologische Fakultät – das Herz einer katholischen Universität – als eine der schwächsten in Deutschland.

Außerdem gebe es finanzielle Probleme mit den Pensionsansprüchen der Mitarbeiter.

Deckers erklärt, daß hier eine koordinierte Aktion der Hochschule und der bayerischen Bischöfe erforderlich sei:

„Eine Bewegung in diese Richtung ist jedoch nicht zu erkennen.“
      
23 Lesermeinungen
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#23   Benedikt   18:17:16 | Montag, 2. Oktober 2006
@ Toby
Ich halte von den Transfers auch nicht viel. Und falls es wirklich so ist, dass mithilfe der Einrichtung des Weihbischofs quasi ein Pool möglicher Kandidaten für das Amt eines Diözesanbischofs geschaffen werden soll, dann wäre dies wirklich eine Fehlentwicklung. Es ist natürlich nichts dagegen zu sagen, wenn ein Weihbischof irgendwo Diözesanbischof wird, aber gewissermaßen auf „Vorrat“ sollten keine Weihbischöfe geweiht werden. Man tut gut daran, wenn man auf der Suche nach einem Diözesanbischof nicht nur den bereits vorhanden Episkopat durchsucht.
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#22   Toby   18:10:47 | Montag, 2. Oktober 2006
Bischöfe nicht „transferieren“ oder „zwischenparken“!
Okay, so kann man das natürlich auch sehen.
Mein eigentliches Anliegen war es darauf hinzuweisen, dass der in den letzten Jahren häufig festzustellende „Transfer“ eines Bischofs von einem Bistum in ein anderes eigentlich einen Missbrauch des Bischofsamtes darstellt, ist der Bischof gewissermaßen doch mit seiner Diözese „verheiratet“, was ja auch durch den Bischofsring symbolisiert wird.
Genauso problematisch finde ich es, wenn man bewährte Geistliche mit dem Hintergedanken zu Weihbischöfen „macht“ (Entschuldigung wegen dieser Ausdrucksweise), sie – schon mit bischöflicher Weihevollmacht versehen – lediglich „zwischenzuparken“, bis irgendwo eine Stelle als Ortsbischof frei wird. Okay, das ist jetzt vielleicht ein wenig zugespitzt formuliert, aber man hat schon den Eindruck, dass es eine gewisse Tendenz in diese Richtung gibt.
Der Regelfall müsste doch eigentlich sein, dass bewährte Pfarrseelsorger zu Bischöfen geweiht werden. Das war zum letzten Mal, glaube ich, bei Bischof Mixa 1996 in Eichstätt der Fall, bei der Ernennungs- und Weihepraxis der letzten Jahre leider nur eine seltene Ausnahme.
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#21   Benedikt   18:04:46 | Montag, 2. Oktober 2006
@ Gotthard
Weil sie offiziell Bischöfe einer anderen (untergegangen) Diözese sind. Ihre Kompetenzen in der Dienstdiözese erhalten Sie vom Ortsbischof, der idR auch um ihre „Entsendung“ gebeten hat.
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#20   Gotthard   17:55:20 | Montag, 2. Oktober 2006
Fremde?
Nur sind die Weihbischöfe in ihrer Dienstdiözese strenggenommen Fremde – genau wie es etwa Kamphaus in Trier wäre. Sie sind lediglich mit Kompetenzen beliehene.
Warum sind die Weihbischöfe in ihrer „Dienstdiözese“ Fremde? Sie stammen in aller Regel aus dem Presbyterium der jeweiligen Diözese.
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#19   Benedikt   17:51:20 | Montag, 2. Oktober 2006
@ Toby
Hängt das Visitationswesen wirklich so stark von der Anzahl der Weihbischöfe ab?
Nun ja – irgendeiner muss ja die Visitationen machen, oder? Es sollte nach Möglichkeit nicht der benachbarte Pfarrer und beste Kumpel des Pfarrers der visiterten Pfarrei sein ;-). Je weniger Personal der Bischof dafür hat, desto seltener werden die Visitationen. Bei uns komm der Bischof alle acht Jahre, genau wie der Weihbischof, also wird alle 4 Jahre visitiert. Ohne Weihbischof wären es eben nur alle acht Jahre.
Außerdem besteht die Gefahr, dass sich hier gewisse Dinge verselbstständigen. So haben im Bistum Münster die Weihbischöfe quasi die Funktion von Regionalbischöfen, was es kirchenrchtlich eigentlich gar nicht gibt.
Wie mir ein Theologiestudent mal erzählt hat, hat sich Mgr Lettman sowieso weitgehend aus der Leitung verabschiedet – Münster ist also ein schlechtes Beispiel. Das mit den Regionalbischöfen gibts ja auch in Köln und München. Davon halte ich auch nicht viel. Das lässt die Berufung von Weihbischöfen jedoch nicht grundsätzlich schlecht werden.
Vom Ordo her ist es einfach widersinnig, dass es in einem Bistum mehrere Bischöfe gibt, wenn auch in unterschiedlichen Funktionen.
Nur sind die Weihbischöfe in ihrer Dienstdiözese strenggenommen Fremde – genau wie es etwa Kamphaus in Trier wäre. Sie sind lediglich mit Kompetenzen beliehene.
Dinge wie das Visitationswesen müssten doch auch auf andere Weise lösbar sein.
Naja – das Weihbischofswesen hat sich da bewährt.
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#18   Gotthard   17:08:56 | Montag, 2. Oktober 2006
Modell?
vielleicht erinnert sich Bischof Müller ja an die Vergangenheit seines Bistums, in der immer wieder die Regensburger Bischöfe auch Bischöfe von Freising waren … ein nachahmenswertes Modell?
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#17   Toby   16:48:42 | Montag, 2. Oktober 2006
@ Benedikt
Hängt das Visitationswesen wirklich so stark von der Anzahl der Weihbischöfe ab? Außerdem besteht die Gefahr, dass sich hier gewisse Dinge verselbstständigen. So haben im Bistum Münster die Weihbischöfe quasi die Funktion von Regionalbischöfen, was es kirchenrchtlich eigentlich gar nicht gibt. Außerdem haben die Weihbischöfe aufgrund ihrer großen Zahl erheblichen Einfluss innerhalb der DBK, einen Einfluss, der ihnen aufgrund ihrer Funktion eigentlich gar nicht zustehen dürfte. Vom Ordo her ist es einfach widersinnig, dass es in einem Bistum mehrere Bischöfe gibt, wenn auch in unterschiedlichen Funktionen. Aber von der sakramentalen Weihe her gesehen sind alle Bischöfe gleich. Dinge wie das Visitationswesen müssten doch auch auf andere Weise lösbar sein.
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#16   Benedikt   16:13:31 | Montag, 2. Oktober 2006
@ Toby
Wäre es nicht an der Zeit, die Zahl der Weihbischöfe erheblich zu reduzieren? Das Bistum Regensburg ist da mit gutem Beispiel vorangegangen. Dort gibt es keinen Weihbischof mehr.
Welchen Sinn hätte das? Eine Reduzierung der Weihbischöfe führte zu einem drastischen EInbruch des Visitationswesens. Firmungen könnten nur noch von beauftragen Priestern übernommen werden. Es sei denn natürlich, sie bevorzugen die Firmpraxis des 16. Jh. Visitationsakten informieren sie gerne darüber, wie oftmals in Pfarreien jahrzehntelang das Firmsakrament nicht gespendet wurde – bis zu 40 Jahre. Jaja, die gute alte Zeit…
Wie Bischof Müller sein riesiges Bistum ohne Weihbischof verwaltet ist mir ein Rätsel. So oder so muss er etliche Aufgaben delegieren, die eigentlich ihm zukommen.
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#15   Gotthard   22:11:34 | Sonntag, 1. Oktober 2006
@toby
Das Bistum Regensburg ist da mit gutem Beispiel vorangegangen. Dort gibt es keinen Weihbischof mehr.
ja ja, der derzeitige Regensburger Bischof kann auch keinen anderen Bischof neben sich dulden …
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#14   propst zu paderborn   21:06:14 | Sonntag, 1. Oktober 2006
@ benedikt
cardinal wetter hat alle nicht- bayrischen bischöfe eingeladen, aber es waren nicht viele da. mann könnte und kann es damit begründen, dass eben zwaralleeingeladen,aber nichtalleerwünscht waren (das können aber nur insider wissen)
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#13   Toby   16:08:52 | Sonntag, 1. Oktober 2006
„Bischofstransfers“
Drei bayrische Bischöfe gelten als Kandidaten: Bischof Gerhard Ludwig Müller (58) von Regensburg, Bischof Walter Mixa (65) von Augsburg und Erzbischof Ludwig Schick (57) von Bamberg.
Von solchen „Bischofstransfers“ halte ich überhaupt nichts. Der Bischof sollte im Regelfall zeitlebens in dem Bistum bleiben, für das er geweiht wurde. Diese Verbundenheit hat tjeologischen Charakter und wird durch den Bischofsring symbolisiert. In den letzten Jahren scheint scheint hier jedoch die Ausnahme zur Regel geworden zu sein, auch und gerade mit Blick auf Österreich. Ebenfalls problemtisch ist die Konstruktion der Weihbischöfe, die man dann sozusagen als „Vorlaufphase“ zu Diözesanbischofskandidaten macht. Wäre es nicht an der Zeit, die Zahl der Weihbischöfe erheblich zu reduzieren? Das Bistum Regensburg ist da mit gutem Beispiel vorangegangen. Dort gibt es keinen Weihbischof mehr.
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#12   möchtegern-kathole   13:09:36 | Sonntag, 1. Oktober 2006
die vernichtende Kritik ist …
… noch liebevoll. Warum? Wenn deutsche Bischöfe schwule Priester decken und solche mit Freundin, dann darf ich den Engeln Gottes zurufen: jagt sie fort! Zerstreut sie! Schont Sie – nur Gottes ist die Rache – aber zerrt sie von Ihren Amtsstühlen weg.
[v.d.Red.zens.]
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#11   Schüttel   07:37:34 | Sonntag, 1. Oktober 2006
Daniel Deckers’ Geschwätzigkeit
ging letztes Jahr so weit, den Augsburger Bischof Mixa indirekt als Alkoholiker zu diffamieren (FAZ vom 1.Oktober 2005). Der Ex-Dominikaner hat einen antibayerischen Affekt und versucht nun, ihn auch den nichtbayerischen Bischöfen zu unterschieben. Eine Schande für die ansonsten ernst zu nehmende FAZ!
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#10   Konrad   00:17:24 | Sonntag, 1. Oktober 2006
Der FAZ-Artikel des geschwätzigen Lehmann-Biographen
und Ex-Dominikaners Daniel Deckers ist vor allem eine Frechheit gegenüber der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Nicht nur dass er die nichtbayerischen Bischöfe zu kleinkarierten Eifersüchtlingen erniedrigt – schlimm ist die Denunziation der neben München besten katholischen Fakultät. Daran hat nicht zuletzt der derzeitige Bischof von Augsburg W. Mixa grosses Verdienst. Die Theol. Fakultät der KU Eichstätt kann sich sehen lassen, die Mehrheit ihrer Dozenten ist in Geist und Wirken „katholisch“ und hat internationale Kontakte. Ob das dem Lehmann-Biographen und Ex-Dominikaner ein Dorn im Auge war? Oder musste er einfach etwas zusammenschreiben um sein Honorar zu verdienen?
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#9   bonifatius   21:17:46 | Samstag, 30. September 2006
FAZ- Artikel
@Gotthard: Ja, liabs Gotthard’le, leider stinkt der Fisch meist vom Kopf her (Chinesisches Sprichwort).
@Gunsenum: Konjunktiver Erbsenzähler, sie haben anscheinend die wirklich traurigen Inhalte mit großer Tragweite aus dem Artikel von Daniel Decker nicht kapiert. Macht aber nix!
@Schüttel: Bin fast der gleichen Meinung. Nur sollte der Hl. Geist, sofern ER Seine Gaben nur spärlich nach München verschenkt dann wenigsten ein DonnerWetter loslassen!
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#8   Gotthard   20:33:01 | Samstag, 30. September 2006
Personalpolitik
episkopale Personalpolitik scheint ein Hobby einiger Leute zu sein…
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#7   Schüttel   20:25:21 | Samstag, 30. September 2006
Der FAZ-Artikel ist weit hergeholt
sind Bischöfe kleine eifersüchtig-neidische Kinder? Natürlich sehen viele Episkopen neben diesem Papst klein aus, aber so klein wie sie Deckers macht sind sie auch nicht. Das einzig Substantielle im zitierten Artikel ist die für die CSU beschämende DONUM VITAE Geschichte. Hier war Wetter (der offen Erzbischof Dyba gemobbt hat!) mehr als lau. Hier kann es nur besser werden. Ob der Bamberger Sportbischof Schick dazu die Kraft hat (und das für Münchern nötige Format: schon Wetter war ein Abstieg gegenüber den Vorgängern Ratzinger und Döpfner) sei dahingestellt.
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#6   Gotthard   19:30:21 | Samstag, 30. September 2006
Dienst
Warum sollten noch mehr Bischöfe als bunte Blumentöpfe bei den Stationen des Papstbesuches sein? Sie hatten doch bestimmt Dienst in ihren Diözesen …
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#5   Benedikt   19:25:22 | Samstag, 30. September 2006
@ propst
warum waren nur eine handvoll der nicht- bayrischen bischöfe bei den gottesdiensten und veranstaltung mir dem heiligen vater?
Wieso, bei den Veranstaltungen waren doch sogar etliche außerbayerische Weihbischöfe. Außerdem war es eben ein Besuch in Bayern.
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#4   propst zu paderborn   19:08:02 | Samstag, 30. September 2006
nicht nur in der bayrischen barockerfassade
ich glaube, dass es nicht nur in der bayrischen fassade risse gibt. es ist doch unübersehbar, dass sich nicht alle bischöfe einig sind. der beste beweiss dafür war eben der papstbesuch vor einigen wochen. warum waren nur eine handvoll der nicht- bayrischen bischöfe bei den gottesdiensten und veranstaltung mir dem heiligen vater?
was die nachfolge von s. em. kardinal wetter angeht ist erzbischof ludwig schick derjenige der am meisten punkte in rom hat- und nicht nur dort. er ist, so denke ich, der richte mann für den münchener bsichofsstuhl. aber der heilige geist wird es schon richten.
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#3   Pünktchen   18:35:49 | Samstag, 30. September 2006
Gunsenum: Quatsch!
der Name Deckers fällt im Artikel fünf Mal, fast jeder Satz gibt die Meinung von Deckers im Konjunktiv wieder, die FAZ-Ausg., auf die Bezug genommen wird ist im kreuz.net-Artikel ausdrücklich benannt. Welche Art von „Literaturwissenschaft“ Gunsenum vertritt, bleibt wohl sein Geheimnis!
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#2   Benedikt   18:32:35 | Samstag, 30. September 2006
Treffen
Im Unterschied zu früheren Papstbesuchen habe es auch keine Begegnung aller deutschen Bischöfe mit dem Papst gegeben.
Warum auch? Der ad-limina Besuch ist doch eh noch dieses Jahr.
Drei bayrische Bischöfe gelten als Kandidaten: Bischof Gerhard Ludwig Müller (58) von Regensburg, Bischof Walter Mixa (65) von Augsburg und Erzbischof Ludwig Schick (57) von Bamberg.
Mixa ist doch gerade erst versetzt worden. Die Augsburger werden sich schön bedanken, wenn sie anschließend schon wieder 13 Monate Sedisvakanz haben.
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#1   Gunsenum   18:26:34 | Samstag, 30. September 2006
Plagiat!
Als Literaturwissenschaftler erkläre ich diesen Artikel zum Plagiat des FAZ-Artikels. Sie machen sich streckenweise nicht mal die Mühe, Zitate im Konjunktiv darzstellen, geschweige sie umzuschreiben. Ich bezweifele dass Herr Deckers seinen Originaltext für diese „Unnachrichtenseite“ zur Verfügung stellte.
Würde ein Student einen Artikel derart zusammenfassen – er fiele durch!
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