Der islamische Extremismus ist die verdiente Strafe für westliche Geschichtsmanipulationen und koloniale Verbrechen.
(kreuz.net) Was ist der Grund für die gegenwärtigen Mißverständnisse zwischen dem Westen und dem Islam?
Zu dieser Frage äußerte sich Prof. Dr. Muhammad Shamsaddin Megalommatis in einem am 23. September auf
‘Buzzle.com’ erschienenen Artikel.
Der Assyriologe und Nahostexperte ist ein in Griechenland aufgewachsener
Moslem türkischer Herkunft.
Heute würden beide Parteien nicht mehr miteinander kommunizieren – so Professor
Megalommatis: Man tausche Argumente aus, ohne sich gegenseitig verstehen zu wollen.
Danach zählt Prof.
Megalommatis fünf Punkte auf, um die Gründe für diese Entwicklung zu erklären.
1. Der Westen sei
nach wie vor von einer antiislamischen Literatur geprägt, die bis auf die Tage des Propheten Mohammed
zurückgehe.
Wenige westliche Gelehrte begriffen, daß die Verwendung dieser Texte im modernen Kontext
die Mißverständnisse verschärft:
„Der heutige Westen muß sich von mittelalterlichen Betrachtungen
und Wertungen des Islam befreien: Sie führen nirgendwo hin.“
2. Westliche Orientalisten seien an der
Aufgabe gescheitert, den Westen und die restliche Welt über die altorientalischen Zivilisationen zu informieren.
Man habe unterschlagen, daß es in der altmesopotamischen Zivilisation, in Elam der Sukkalmahhu-Ära
des zweiten Jahrtausends vor Christus, bereits eine direkte Demokratie gab: „Mehr als 1300 vor dem auf
so lächerliche Weise verehrten Perikles von Athen († 429 v. Chr.).“
Man habe nie gesagt, daß die altägyptische
Zivilisation die Voraussetzung für die spätere Kultur der Griechen gewesen sei.
Die althethitische
und anatolische Kultur sei in die Theogonie von Hesiod (um 700 v. Chr.) eingegangen: „Herodot († 425)
war ein karischer, nicht griechischer Historiker.“
Die Ilias von Homer (8. Jht. v. Chr. ) sei eine Adaptation
des ugaritischen Epos ‘Kret’ gewesen. Die Phönizier hätten im Mittelmeerraum vor den Griechen demokratische
Praktiken entwickelt.
Die iranische Kultur sei durch den Mithra-Kult bei Griechen und Lateinern verbreitet
gewesen: „Aber kein einziger Europäer weiß heute, daß in Europa über 500 Kultstätten des Mithra ausgegraben
wurden.“
Die aramäische Kultur habe sich über den Manichäismus als erste Religion vom Atlantik bis
zum Pazifik ausgebreitet.
Auch die westlichen Islamologen seien gescheitert: „Sie haben den Islam nicht
angemessen studiert. Weniger als 1% der islamischen Philosophie, Geschichtsschreibung und Literatur ist
bisher in die europäischen Sprachen übersetzt worden.“
3. Das intellektuelle Establishment des Westens
habe sich auch auf das griechische und römische Modell der Geschichte und des Humanismus fixiert.
„Wenn
die lokalen Eliten in Ländern wie Iran, Algerien, Irak, Ägypten, Sudan und Syrien nicht Opfer der europäischen
Universitäten geworden wären, wo sie studiert haben, wären sie heute in der Lage, sich selber und ihren
Völkern die eigene kulturelle Identität zu zeigen.“
Eine solche Identität wäre nach Professor Megalommatis
das beste Mittel gegen den Extremismus.
4. Noch schlimmer seien die Feldzüge der Kolonialmächte im
Osmanischen Reich gewesen.
Napoleons Abenteuer in der ägyptischen Provinz des Osmanischen Reiches war
ein „Haßplan gegen die politische Übermacht der islamischen Welt“.
Die Kolonialmächte würden dafür
nicht ungestraft bleiben und diese Strafe sei ihre eigene Schöpfung, nämlich „ungebildete, analphabetische,
fanatische, unerzogene, kulturlose Massen in künstlich auseinandergerissenen Pseudostaaten wie Algerien,
Ägypten, Jordanien, Kuwait usw.“
Wenn die Europäer einen ehrlichen Willen gehabt hätten, die Geschichte
des Nahen Ostens zu verstehen, hätten sie diese Kenntnisse zuerst bei sich verbreitet und dann dazu beigetragen,
„das Licht unter den bereits verdunkelten moslemischen Massen“ leuchten zu lassen.
Sie hätten die Moslems
dazu getrieben, ihren „großen aber verlorenen Islam“ wiederzuentdecken – so Megalommatis.
Doch Ziel
des kolonialen Aktionsplanes sei gewesen, das Osmanische Reich zu zerschlagen.
Nach seinem Kollaps habe
sich die Türkei in einer Kulturrevolution zu einem westlichen Staat entwickelt. Das gleiche wäre im
ganzen Reich geschehen, wenn man das Land nicht zerschlagen hätte:
„Das ganze Gebiet wäre vielleicht
nicht eine ideale Demokratie wie die Schweiz geworden, aber es würde heute keine Terroristen wie die
Humanoiden des 11. Septembers produzieren.“
5. Die Zerstörung des Osmanischen Reiches habe der Westen
mit der Verbreitung des arabischen Nationalismus umgesetzt.
„Idiotische koloniale Diplomaten glaubten,
daß sie die örtlichen Massen ewig trunken machen könnten, indem sie diese in eine falsche Identität
stürzten und den ökonomischen und politischen Profit daraus zogen.“
So seien die nicht-arabischen Massen
in eine „falsche Identität“ und in falsche „kulturelle Konzepte“ gedrängt worden.
Darum werde der Westen
in der Elite der islamischen Welt niemals Gesprächspartner finden, weil „sie alle das Resultat barbarischer
Täuschungen der Kolonialmächte sind“.
Zwei Welten im Niedergang – Europa und der Islam – würden niemals
kommunizieren: „Einer muß lebendig sein.“
Indem der ursprüngliche Islam respektiert werde, könne man
die heruntergekommenen Moslems von heute zivilisieren – – so Megalommatis:
„Das ist die eigentliche Herausforderung.“
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@ Adrian L. Warum suchen Sie eigentlich Ihre Informationen nicht selbt? Das würde Ihnen einiges an peinlichem
Mainstream-Gelaber ersparen: Ahmadineschad www.zeit-fragen.ch/…r-landkarte-zu-fegen und nochmal www.uni-kassel.de/…men/Medien/iran.html
Bin Laden www.uni-kassel.de/…tan/laden-video.html Weiters würde ich empfehlen, sich einmal mit Geheimdiensten
zu beschäftigen. Oder glauben Sie immer noch, was Bush, Cheney, Blair und ihre germanischen Vasallen
daherreden? gefährliche Apokalyptiker … Was stört Sie daran wenn das Thema mal diskutiert wird? Gar
nichts. Sie tun aber so, als wären das politische Programme, die nur noch umgesetzt zu werden brauchen.
Was machen Sie denn wenn es handlungsbestimmend ist? Kommt ganz drauf an. Da ich aber religiös bin, gehe
ich nicht davon aus, daß die Schiiten nur auf ein Signal warten, um zu Massenmördern zu werden. Die
Massenmörder Europas waren antichristlich, atheistisch, jedenfalls nicht fromme Menschen. Daß Sie das,
was die Trimondis über den Lamaismus und den Dalai Lama schreiben, für „ein bißchen Kritik“ halten,
beweist abermals, daß Sie nicht gescheit informiert sind. Es geht um den Vorwurf eines religiösen Faschismus.
Und ob den ein allseits Geehrter vertragen kann, ist mir wurscht. Sie haben die Autoren als Quelle genannt
und messen mit zweierlei Maß, weil der eine als Oberheiliger, der andere als Superschurke gilt. Ich würde
Ihnen wirklich raten, mehr zu lesen als Belletristik über den Iran und ein Weblog aus Kairo. Sie fallen
ständig auf gesteuerte Medienprodukte herein. Dies nicht zu tun, bedarf es keiner „Verschwörungstheorie“
…
@ Abu Ahmadi-Neschad wurde genau wie bin Laden (absichtlich?) falsch übersetzt. Ach was? Und die Twin
Towers waren wohl nur ein Übersetzungsfehler nicht wahr? Im Moloch Kairo: blogg.zeit.de/kairo/eintrag.php?id=228
Vielleicht funktioniert das? Sie können für jede Religion Quellen ausfindig machen, die gefährliche
Apokalyptiker und was weiß ich nicht noch alles belegen sollen. Was stört Sie daran wenn das Thema mal
diskutiert wird? für die Frage, ob das nebensächlich ist oder handlungsleitend Das ist ja gerade die
Frage! Was machen Sie denn wenn es handlungsbestimmend ist? Was ist denn die Frucht Ihrer Beschäftigung
mit den Gefahren des Religiösen? Areligiosität? Angst? Apathie? Information? Bildung? Das ich nicht
sehr religiös bin, daraus hab ich nie einen Hehl gemacht. nach den Trimondis müßte man wohl (das war
ja das Vorgängerbuch) erstmal den tibetischen Buddhismus verbieten. Gefährlich, gefährlich … Bei
all den Ehrenbürgerwürden und Preisen die der Dalai Lama ständig bekommt, wird er ein bißchen Kritik
wohl vertragen, finden Sie nicht?
@ Leverkühn Der Link funktioniert bei mir nicht, das Trimondi-Buch kenne ich. Sie können für jede Religion
Quellen ausfindig machen, die gefährliche Apokalyptiker und was weiß ich nicht noch alles belegen sollen.
Nur: Wer bürgt für die Qualität der Quellen, für die Unvoreingenommenheit der Übersetzungen, für
die Frage, ob das nebensächlich ist oder handlungsleitend, poetisch, rhetorisch oder dogmatisch. Ahmadi-Neschad
wurde genau wie bin Laden (absichtlich?) falsch übersetzt. Was ist denn die Frucht Ihrer Beschäftigung
mit den Gefahren des Religiösen? Areligiosität? Angst? Apathie? nach den Trimondis müßte man wohl
(das war ja das Vorgängerbuch) erstmal den tibetischen Buddhismus verbieten. Gefährlich, gefährlich …
@ Abu Bitte sehen Sie sich mal (wenn Sie wieder wach sind! ich werde dann auch schlafen gehen!), folgende
Seite an: Trimondi www.trimondi.de/ So finde ich zum Beispiel interessant: „Kurz vor Ausbruch der jüngsten
Auseinandersetzungen im Nahen Osten erschien in der Los Angeles Times ein Artikel mit dem Titel „Beschleunigung
der Apokalypse – Christen, Muslime und Juden forcieren hinter den Kulissen die Rückkehr des Messias“.
Wenn in Amerika dieses Endzeit-Spiel noch hinter den Kulissen gespielt wird, so findet es im Iran, bei
der Hisbollah und bei den Schiiten im Irak schon inmitten der großen politischen Bühne statt. Zweifelsohne
kommt dem iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinedschad im Showdown „moderner“ Endzeitfanatiker die Championrolle
zu. Tag und Nacht wird dieser kleine Mann mit dem unerschütterlichen Blick und dem großen Mund von der
fixen Idee angetrieben, er sei dazu auserwählt, die Epiphanie des schiitischen Messias vorzubereiten.
Dessen verschiedene Namen sind heute selbst dem westlichen Durchschnittsbürger geläufig. Er handelt
sich um den „Imam-Mahdi“ oder „12. Imam“ oder „Verborgenen Imam“, um jene von den Schiiten bis hin zur
Ekstase vergötterte Erlöserfigur, die am Ende der Zeiten das Schwert ergreift, um die Unterdrückten
der Erde unter dem Zeichen des Halbmondes zu befreien. … In der politischen Gerüchteküche brodelt
es: So glaubt der liberale israelische Publizist Joel Bainerman, dass der abgewirtschaftete und in den
Charts ganz nach unten gerutschte US-Präsident…“
@ Abu Islamisches Arabischinstitut Mein neues Arabischinstitut hat den Ruf, seine Schüler zu islamisieren.
Ich fahre zu meiner ersten Stunde. In der Zentrale des Instituts steht ein gelber Rezeptionstisch, den
Holzstühle umrahmen. Darauf sitzen Männer mit Bärten und weißen Käppchen. Eine Frau ist nicht zu
sehen. … Nach dem Unterricht fahre ich zurück zu meiner Universität. Dort treffe ich meinen ägyptischen
Professor. Er fragt nach meinem neuen Arabischkurs. Ich erzähle. Nach einigen Sekunden unterbricht mich
der Ägypter. Er sagt: „Bitte hör auf! Ich will nichts mehr davon hören. Das macht mich depressiv.“
Im Moloch Kairo blogg.zeit.de/kairo/eintrag.php?id=228 Sehen Sie, dieser ägyptische Professor hat mehr
Ahnung davon was Sache ist als Sie!
@ Adrian Leverkuehn Politisch inkorrekt ist es darauf hinzuweisen, daß der Iran von gefährlichen Leuten
regiert wird! Da kann ich ja nur lachen! Die vermeintliche Gefährlichkeit des Iran wird von Bush und
seiner Lügenmaschine über die ganze Welt verbreitet und entsprechend von allen Leitmedien in Deutschland
nachgebetet, den Blödsinn vor dem Irakkrieg noch überbietend. Die gesamte jüdische Lobby und PR-Maschine
nudelt den Käse rauf und runter, Tag für Tag … Stattdessen lassen Sie nur ihre gehässige, abfällige
und verletzende „Kritik“ über jede berufstätige Mutter ab!Die Mütter im eigenen Land machen Sie schlecht,
die Chauvinisten in Saudi Arabien oder Iran aber die ihre eigenen Frauen unterdrücken und wie ein lebloses
Ding behandeln, loben Sie über den grünen Klee! Das belegen Sie mir mal: ein weiteres Produkt Ihrer
Fieberphanta-sien! Fangen Sie schon wieder vom Papst an? 1. Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen, daß
ich für eine Theokratie bin. 2. Ich weiß nicht, was Sie von der „Trennung von Kirche und Staat“ beim
Papst wissen. Im Zweifel nichts. 3. Sie vermeiden bewußt jede Auseinandersetzung mit den hinsichtlich
Islam HAUPTINTENTIONEN des Heiligen Vaters, weil Sie dann zugeben müßten, daß die Ihnen 1. fremd und
2. schnuppe sind.
@ Abu üblichen Mitteln der politicial correctness zu diskreditieren Ich bin politisch korrekt? Seit wann
das denn? In diesem Land ist es schon lange common sense immer auf Amerika und Israel einzuprügeln! Politisch
korrekt ist es auch, sich die Welt schön zu lügen und sich einzureden das alles schon seine Ordnung
hat und das die Aggression immer nur vom Westen ausgeht. Politisch inkorrekt ist es darauf hinzuweisen,
daß der Iran von gefährlichen Leuten regiert wird! zwischen Kritik und Haß zu unterscheiden Ihre „Kritik“
habe ich oft genug erlebt! Meine Eltern haben vier Kinder groß gezogen! Zwei eigene (mich zum Bsp.) und
zwei adoptierte. Erklären Sie mir mal wie meine Eltern die hätten ernähren sollen wenn meine Mutter
nicht arbeiten gegangen wäre und wir häufig bei unseren Großeltern gewesen wären? Stattdessen lassen
Sie nur ihre gehässige, abfällige und verletzende „Kritik“ über jede berufstätige Mutter ab! Die Mütter
im eigenen Land machen Sie schlecht, die Chauvinisten in Saudi Arabien oder Iran aber die ihre eigenen
Frauen unterdrücken und wie ein lebloses Ding behandeln, loben Sie über den grünen Klee! Sehr konstruktiv!
von Vorurteilen, schmutzigen Geschichten und Horrormeldungen ab. Ich erzähle keine Vorurteile, ich bin
nur nicht bereit einem politisch korrekten Multikulti-heile-Welt Theater zu huldigen, sondern bemühe
mich mit offenen Augen durchs Leben zu gehen! Rede vom Papst Bezweifeln Sie daß der Papst für eine Trennung
von Staat und Kirche ist?
@ Adrian Leverkühn Woher kommt denn ihr Engagement für die islamische Welt? Sie müssen halt man ein
bißchen genauer lesen (vielleicht weniger Drogen nehmen oder früher ins Bett gehen?), dann würde Ihnen
auffallen, daß ich stets Argumente benenne, die einen Wechsel der Perspektive begründen, nicht ein pauschales
Engagement für die islamische Welt. In Ihren Augen allerdings wird lediglich wahrgenommen, daß sich
da jemand gegen dieses Dauerbombardement auf eine bestimmte Religion und Angehörige derselben stellt.
Und das versuchen Sie mit den üblichen Mitteln der politicial correctness zu diskreditieren, indem Sie
mir Haß auf Schwule, Frauen (sofern sie sich nicht zuhause einsperren lassen und ein Kind nach dem anderen
bekommen), Haß auf Juden unterstellen, weil Sie es – jenseits aller Taktik – nicht verstehen, zwischen
Kritik und Haß zu unterscheiden Nun, mein lieber Leverkühn, mit Ihrer Logik müßte man sagen: Jedesmal,
wenn irgendwo das Wort Moslem auftaucht, kommt Adrian Leverkühn und läßt seine Suada von Vorurteilen,
schmutzigen Geschichten und Horrormeldungen ab. Bemerkenswert ist, daß Sie sich auf Ihre Rede vom Papst
gar nicht mehr einlassen wollen. Selbst wenn Sie den Heiligen Vater in den Mund nehmen, hat das für Sie
wohl nur den Effekt einer kurzfristigen Feuerpause, an einem ernsthaften Gespräch jenseits der Kampf-rhetorik
scheinen Sie nicht interessiert. Schade. Wieder nur Stamm-tisch …
@ Abu Nun werfen Sie mal keine Nebelkerzen! Woher kommt denn ihr Engagement für die islamische Welt?
Jedesmal wenn man das Wort „Moslem“ erwähnt kann man sicher sein daß Abu aufkreuzt und erklärt daß
dort das Paradies auf Erden herrscht! Gründe? Haß auf Schwule, Frauen (sofern sie sich nicht zuhause
einsperren lassen und ein Kind nach dem anderen bekommen), Haß auf Juden, die USA, den Liberalismus und
die Aufklärung! Mit einem Wort: Wenn jemand ein Gottesstaatler ist, dann ja wohl Sie!
@Adrian Leverkuehn: Häääh? Was schreiben Sie denn für komische Sachen? Ich soll mich für einen Gottesstaat
ausgesprochen haben? Und sie sind für die katholische Kirche? Ich aber meinte, Sie wünschten den Menschen
nur das Schlechte? Wenn ich nochmal rekapitulieren darf: Ich habe hier auf Ihr (+ landorganists) Posting
geantwortet, die Muslims sollten nicht rumjammern und nicht die Schuld bei den anderen suchen. Ich habe
gesagt: na schön, jammern wir auch nicht rum und suchen die Ursachen unserer Probleme auf. Die aus meiner
Sicht schärfsten Probleme habe ich eben beschrieben. Sie, A. L., fangen aber immer wieder an, irgendwelche
muslimischen Zustände zu kritisieren. Auf der anderen Seite postulieren Sie immer nur den Westen, Ihre
Verbundenheit mit den USA und Israel, und geben das als Patriotismus aus. Jetzt spielen Sie die Karte:
Ich bin für die katholische Kirche. Wenn Sie für die katholische Kirche sind, für den Weg, den die
Päpste vorzeichnen, dann schließen Sie sich doch Ihnen an! Genau dazu wollte ich Sie ja ermuntern. Lesen
Sie nach, welche Probleme die Päpste im Westen sehen und warum sie für eine Zusammenarbeit mit den Moslems
sind! (Von einer Zusammenarbeit nur mit bestimmten Moslems werden Sie nichts bei den Päpsten finden,
aber die Päpste suchen den Dialog mit frommen Menschen und mit Menschen, die selbst einen Dialog wollen.)
@ Abu Wieso unterstellen Sie mir eigentlich immer irgendwelche negativen Motivationen? Sie tun grade so
als wenn ich allen Menschen nur das Schlechteste wünschen würde. Das ist ja gar nicht der Fall. Hier
geht es nur ums Grundsätzliche. Gottesstaat oder sälulare Gesellschaft mit Trennung von Staat und Kirche.
Sie sind für den Gottesstaat – bitte! Ist ja ihr gutes Recht! Ich bin halt für die Katholische Kirche
und die lehnt einen Gottesstaat traditionell ab. Ich befinde mich da in durchaus guter Gesellschaft wie
zum Beispiel Papst Benedikt XVI. oder JoPa II. Aus dieser Überlegung heraus lehne ich auch den Gottesstaat
im Iran ab, weil ich überzeugt bin daß dieser mit dem Islam von Mohammed, Fatima, Ali oder Hussain nichts
zu tun hat, sondern ein modernes Produkt rechtshegelianischer Naturphilosophie darstellt. Ihre penetrant
geäußerte Ansicht, daß ich das nur sage weil ich ein so enorm großer Feind des Islam oder der Moslems
bin ist falsch! Ich vertrete diese Position im Gegenteil deshalb weil ich der Meinung bin daß die Shiiten
und Iraner etwas weit besseres verdient haben als einen Trottel wie Khomenie! Genau wie die Katholiken
und Deutschen etwas besseres verdient haben als die Priesterbruderschaft St. Pius X.!
@Adrian Leverkuehn: Soviel, wie hinpaßt … Wie gesagt: Jeder kehre vor seiner eigenen Türe! Ergo, lieber
Leberkühn: wir zwei Teutonen vor unserer eigenen. Was wollen Sie denn damit anfangen, daß angeblich
überall dieselben Probleme herrschen? Muß man dann nichts gegen die machen? Oder ist es egal, wie man’s
anfängt, ‘s kommt eh immer dasselbe raus? Das ist doch Quatsch! Die Ursachen für die Probleme sind nicht
immer dieselben und es sind nicht immer andere. Wieso soll ich die Probleme des Iran lösen? Wir leben
hier, in Deutschland. Wir sind für unsere Probleme in erster Linie zuständig. Und wir haben genügend
Probleme. Da brauchen wir nicht mit dem Finger auf andere oder Minderheiten zu zeigen und uns zu empören,
was die anstellen oder wie rückschrittlich die sind. Die Probleme, die die massivsten in Deutschland
sind, stammen aus einer falschen Geisteshaltung. Es sind Situationen, in denen Menschen ihres elementarsten
Rechts beraubt werden: des Rechtes auf Leben. Bei uns ist es nicht strafbewehrt, einen Menschen im Mutterleib
zu töten. Der Staat unterstützt das sogar finanziell. Die Zahlen der auf diese Weise getöteten sind
höher als die der größten in den Geschichtsbüchern erwähnten Verbrechen. Als nächstes wird das auf
die Alten, Schwerstkranken und Behinderten ausgedehnt. Seit Jahrzehnten gilt die Familie entweder als
überholt oder als selbstverständlich. Die Politik verhält sich entsprechend. Berufstätigkeit aller
und damit Vermehrung der Steuern- und Abgabenentrichter sowie des Arbeitskräftepools sind wichtiger.
@ Abu und Alexandra @ Alexandra Können Sie auch mal sachlich antworten ohne ihren Gegenüber zu beleidigen?
Das ist zwar richtig, banalisiert aber unsere Probleme: Heuschrecken-Kapitalismus, Sozialabbau, Abtreibung,
Euthanásie, Folter, Religionsfeindlichkeit, Rassismus, demographischer Niedergang, militarisierte Außenpolitik
usw. Das ist zwar richtig, dramatisiert aber unsere Probleme! Was Sie hier aufzählen finden Sie haargenau
so auch bspw. in Iran: Folter, Religionsfeindlichkeit gegenüber anderen Religionen als dem Staatsislam
bzw. anderen innerislamischen Strömungen wie Sufismus, legalisierte Prostitution über die Zeitehe, Militarisierung
der gesamten Gesellschaft, Sozialabau und Unfähigkeit der Regierung die Armut der Bevölkerung zu bekämpfen
aufgrund einer enorm hohen Staatsverschuldung aufgrund des Golfkriegs der zwar vom Irak begonnen, vom
Iran aber auf acht Jahre verlängert wurde, völlige internationale Isolation, Kontrolle der Bevölkerung
bis ins Intimleben hinein (Musik wie Roxette oder Bethoven ist verboten, Partys müssen staatlich gemeldet
werden, der Staat hat das Recht Zutritt zu jeder Party zu verlangen und auf Einhaltung bestimmer Dinge
zu achten, Verbot von Liebesbeziehungen zw. Christen und Moslems…), Abtreibung (!), enorm hohes Bevölkerungswachstum
und damit einhergehend Jugendarbeitslosigkeit von bis zu 30 Prozent, steigender Drogenkonsum…
@ Adrian Das Kulturphänomen des Weintrinkens ist bei Ihnen noch nicht angekommen. Vielleicht wird’s ja
noch. Jedenfalls würde ich das Waschbenzin, mit dem sie sich am Wochende die Nivanadröhnung verpassen,
nicht zum Fleckenentfernen benutzen, wahrscheinlich fallen Sie davon regelmäßig ins Wachkoma und es
dauert eine Woche, bis Sie wieder zuschlagen können. Bin ich Alkoholikerin, nun ein Problem mit Wein
habe ich nicht, höchstens ohne. Es muß an Ihrer sittlichen Unreife liegen, daß Sie den Lesern hier
immer so freizügig tiefe Einblicke in Ihre interdisziplinäre Ignoranz gönnen: Das Wissen, das an Ihnen
vorbeigaloppiert ist, fußt auf Erkenntnissen morgenländischer Wissenschaftler. Richten Sie mal den Blick
auf Ihre Tastatur, auch Sie schreiben arabische Zahlen, mein armes Radieschen.
@ Adrian L. Wer Terrorist wird und wer nicht, zeigt sehr gut der Soziologe und Terrorexperte Waldmann.
Es bringt gar nichts sich selbst aufzugeben und sich andren an den Hals zu schmeißen. Ich gebe mich nicht
auf. Ich schließe mich meinem Religionsführer an, einem bodenständigen erzkonservativem Bayern, und
seinem Vorgänger, einem frommen, knorrigen Polen. Natürlich könnte diese Gesellschaft ein bißchen
mehr Tiefsinn und Ernst, ein bißchen weniger Spaß-Gesellschaft und „Fun“ vertragen. Das ist zwar richtig,
banalisiert aber unsere Probleme: Heuschrecken-Kapitalismus, Sozialabbau, Abtreibung, Euthanásie, Folter,
Religionsfeindlichkeit, Rassismus, demographischer Niedergang, militarisierte Außenpolitik usw. wann
hat ein (konservativer!!!) Moslem jemals die Schuld bei sich selbst gesucht? Reden Sie halt mal privat,
im Vertrauen, in Ruhe mit einem. Das wird Ihnen wahrscheinlich schwerfallen. Aber die öffentliche Haltung
„Mein Wertesystem ist das beste. Ihr seid doch die Idioten!“ müßte Ihnen doch eigentlich gefallen …
@ sweet Alexandra und Abu brauche ich etwas, das zum Wein paßt. Sind Sie eigentlich Alkoholikerin? Ich
drinke auch ganz gern mal Wein, aber grundsätzlich nur am Wochenende! Ihre „einigermaßen gläubigen,
ansosten aber säkularen Moslem“ sind das Terrorpotential par excellence im Gegensatz zum frommen Moscheebesucher,
der möglichérweise Frauen nicht die Hand gibt. Aha und warum? Wie wäre es, wenn Sie es schlicht „Selbstkritik“
nennen? Ich bin mit Sicherheit fähig zur Selbstkritik, darüber hinaus braucht man aber auch noch eigene
Werte um das Leben meistern zu können. Es bringt gar nichts sich selbst aufzugeben und sich andren an
den Hals zu schmeißen. Diese „anderen“ haben nüchtern betrachtet genauso viele Probleme wie wir selbst!
Glauben Sie ich bin blind? Natürlich könnte diese Gesellschaft ein bißchen mehr Tiefsinn und Ernst,
ein bißchen weniger Spaß-Gesellschaft und „Fun“ vertragen. Im Umkehrschluß könnten aber die Araber
ein bißchen mehr Aufklärung, Vernunft, Wissenschaft und Technologie vertragen. Denn ohne diese Dinge
gibt es keine Wirtschaftskraft, keinen Wohlstand und folglich Massenelend. Da hilft es nix in die Moschee
zu rennen, immer zu beten, fleißig Kopftuch tragen und im Ramadan fasten. Manchmal muß man auch einfach
mal seinen Verstand gebrauchen und Gott einen lieben Mann sein lassen. Jeder kehre zunächst vor seiner
eigenen Türe. Richtig! Nur wann hat ein (konservativer!!!) Moslem jemals die Schuld bei sich selbst gesucht?
Schuld ist immer (!!!) der ach so böse Westen!
#65 Hypatia 14:19:02 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
@ Gunsenum Hühnerhabicht! ? – Sagen Sie mal, verehrter Freund, Sie glauben wohl, mir graut vor garnichts?
Jetzt strengen Sie sich mal ein bißchen an, vor dem Basilikum-Eis brauche ich etwas, das zum Wein paßt.
#63 Hypatia 09:26:17 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
@ Gunsenum Guten Morgen, lieber Gunsenum! Selig sind die Friedfertigen, das zeigen Sie mir mit Ihrem Schlichtungsversuch.
Und es wird auch deutlich, wenn man Adrians Reaktion besieht, daß seine „Jüdin von Toledo“ eine Anleihe
bei Herrn Feuchtwanger ist. „Fermosa“ als virtuelle Einschlafhilfe für Problemfälle. Adrians ganz persönliche
„Freundin Harvey“, die es zu verteidigen gilt. Und was kochen wir nun?
#62 Gunsenum 08:08:02 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
@adrianL @alexa Liebe Kinderchen! Jetzt streitet Euch doch nicht so rum. Solange hier niemandem Schaden
zugefügt wird, und ich glaube fest, dass der gute AdrianL das nicht getan hat, wollen wir doch die schönste
Nebensache der Welt einem Jeden hier gönnen. ALso…nix Kinderschänder, nix Rumgezicke – das ist was
für kleine Mädchen Haben Sie schonmal „O-Leck-Eis“ gegessen? Recht lecker: Joghurteis mit Basilikum,
Schokolade. Köstlichst!
@ Adrian L. Sie verdrehen den Gesprächsverlauf. Die Geschichte mit den Türken, die nicht in die Disko
kommen, geht auf ein Gespräch mit land-organist zurück, der von seinen Erfahrungen als Arbeitsvermittler
erzählte. Er sprach von 3.500 Moslems – und das werden wohl großenteils Türken sein, ob nun gläubig
oder nicht, spielt keine Rolle, Moslem ist man durch seinen Vater. Und hierzulande ist das ein Schichtenproblem.
Keine weltliche Musik hören z.B. die Taliban. Selbst fromme Sunniten geben die Hand. Mein lieber Leverkuehn,
lassen Sie doch dieses Geplänkel … Ihre „einigermaßen gläubigen, ansosten aber säkularen Moslem“
sind das Terrorpotential par excellence im Gegensatz zum frommen Moscheebesucher, der möglichérweise
Frauen nicht die Hand gibt. Sie leiden unter einer Krankheit die man „Selbsthaß“ nennen könnte! Bei
Ihnen sind nie die anderen, sondern immer nur wir die Bösen! Was Ihnen fehlt ist Realitätssinn! Wie
wäre es, wenn Sie es schlicht „Selbstkritik“ nennen? Ich habe per Zugehörigkeit nun einmal wenn schon
Einfluß auf meine eigene Community. Jeder kehre zunächst vor seiner eigenen Türe. Wüßte nicht, was
es bringen sollte, sich es da bequem einzurichten und mit dem Finger auf die anderen zu zeigen. Ich werden
nicht per Zugehörigkeit das Schlechte bei den anderen suchen. Es ist einfach billig und schäbig, sich
derart von der Ethik zu suspendieren! Abgesehen davon haben wir unsere größten Probleme und tiefsten
Abgründe selbst geschaffen, wir aufgeklärten, säkularen Westler …
#59 Parzifal 00:21:37 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, DARFUR STIRBT! Bitte helfen Sie, den Völkermord in Darfur im Westsudan
zu beenden bitte helfen Sie, den Völkermord in Darfur im Westsudan zu beenden. Dort sind in den letzten
drei Jahren bis zu 400.000 Menschen getötet worden. 2,5 Millionen Vertriebene möchten in ihre Heimatorte
zurückkehren. Hunderttausenden drohen Krankheiten und Hungertod. Das Regime unter General al Bashir in
Khartum, das für den Völkermord verantwortlich ist, behindert immer wieder humanitäre Hilfe, von der
Millionen Menschen abhängig sind. Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, bitte unterstützen Sie mit allen
Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die schnellstmögliche Entsendung von UN-Truppen, damit das Morden
an den Kindern, Frauen und Männern in Darfur durch Luftwaffe, Armee und Milizen des Sudan aufhören.
#57 Parzifal 00:12:08 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Protestaktion gegen den Völkermord in Darfur/Sudan! Gmar Chatima Tova? Auch für die Menschen in Darfur?
Daß die Menschen in Darfur dieses Jahr überleben werden, kann der Allmächtige im Himmel – an den unsere
Vorfahren so fest glaubten – nur dann unterschreiben, wenn wir Heutige aktiv werden. Auf der Website der
Gesellschaft für bedrohte Völker gfbv.de kann innerhalb einer Viertel Minute eine email an Angela Merkel
abgeschickt werden, worin sie ermahnt wird, mehr zu tun. Es wäre gut, wenn Tausende solcher Protest-emails
bei ihr eingehen. * E-MAIL an Bundeskanzlerin Merkel * E-Mail an Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul
und * Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier Dürfen wir genauso ignorant gegenüber Genoziden an
anderen Völkern sein, wie eben damals die anderen, als es uns bzw. unseren Eltern, Groß- und Urgroßeltern
an den Kragen ging? Gmar Chatima Tova? Link hagalil.com/…v/2006/10/darfur.htm
@ Alexandra Wieso soll ich ein Kinderschänder sein? Sie werden es mir jetzt hoffentlich ersparen nähere
Angaben zu machen?! Das geht sie ja nun wirklich nichts an!
@ Adrian Ich kann Sie verstehen, auch ich stehe – streng schwul – auf jüngere Männer. Mein Mann ist
jünger als ich. Alt wird er von alleine, das kann er auch bei mir. Allerdings erinnere ich mich, daß
Sie vor Wochen sagten, Ihre jüdische Freundin sei im Leistungskurs Physik. Das heißt, sie ist jetzt
ca. 18 jahre jung und Sie sind seit 6 Jahren ein Paar, also sind Sie ein Kinderschänder oder haben Sie
die Matratze zwischenzeitlich gewechselt?
Och DDL ist schon in Ordnung! Und gegen ne knackige 17-jährige spricht auch nicht viel oder? Sorry, aber
ich bin 24 und so wie das klingt ist Alexandra mindestens 50. Das ist mir dann doch zu alt. Meine Freundin
ist 19. Wollen Sie mich jetzt wegen Pädophilie anzeigen? Viel Spaß!
@ Alexandra Bin leider Ihrer Duskussion mit Adrian nicht so weit gefolft, aber das mit den Christen wollte
ich loswerden… Der Eintopf war lecker (ich hoffe Ihre Steaks auch), mir ist auch wieder warm… Salam
aleikum
@ Alexandra leben Sie doch einmal ein Viertel Jahrhundert in einer multikulturellen Familie Mein (adoptierter)
Bruder ist Südkoreaner. Und was heißt Liebelei? Ich bin mit meiner Freundin seit 6 Jahren zusammen.
Sie ist orthodoxe Jüdin, aber ich würde sagen eher weniger streng gläubig. Probleme gibts da klar.
Ein Onkel weigert sich hartnäckig sie kennen zu lernen und ein anderer scheint auch nicht begeistert.
Ähnliche Probleme gibts in der Verwandschaft meiner Freundin. Was aber eher am Holocaust liegen dürfte…Sie
kommt allerdings aus Italien. Na wenn ihr Mann aus Betlehem kommt, dann wird er ihnen wohl ein Lied in
Sachen ismalischer Fanatiker singen können! Aber hey! Ich bin sicher an allem waren wie immer nur die
Juden schuld! Haben Sie ein Glück, daß ich so kinderlieb bin, mein Lieberchen! Sorry aber ich bin monogam
und ich stehe sowieso mehr auf jüngere Frauen!
@ Adrian Ich sagte Breze einmal, mein Mann sei aus Bethlehem, nicht mehr, nicht weniger! Der Panarabismus
ist längst nicht tot, Nasser schon. Und wenn Sie schon mit Zahlen jonglieren wollen: leben Sie doch einmal
ein Viertel Jahrhundert in einer multikulturellen Familie, dann sprechen wir uns nochmal. Bei Ihnen liegt
doch der Verdacht nahe, daß mit jeder neuen Lieblei die neue Weltsicht inbegriffen ist. Haben Sie ein
Glück, daß ich so kinderlieb bin, mein Lieberchen!
@ Alexandra Haben Sie das nicht selbst mal gesagt? Ob der Islam zwangsweise eine politische Komponente
haben muß darüber kann man wirklich lange und ausführlich streiten. Fakt ist daß das Kalifat früh
unterging und sich anschließend lokale Herrscher heraus bildeten, die ähnliche Funktionen hatte wie
in Europa ein König. Danach begann die große Zeit der ulama, der Rechtsgelehrten. Seitdem gibt es im
Prinzip eine Trennung zwischen Staat und Religion im Islam. Der Shiismus ist im Prinzip die einzige Richtung
die eine Tendenz in Richtung Theokratie aufweist. Nach dem Tod des Propheten entschied sich die Mehrheit
der Moslems dafür, daß eine Wahl die richtige Form sei um den Nachfolger zu bestimmen. Damit waren Staat
und Religion de facto bereits getrennt. Denn der gewählte Kalif war mehr Beschützer des Staates als
religiöse Instanz. Lediglich die Anhänger Alis (also die Shiiten) behaupteten nur leibliche Nachkommen
Mohammeds hätten das Recht die umma (auch religiös!) zu leiten. Deswegen ist im Grunde der shiitische
Iran bis heute der einzige wirkliche Gottesstaat im Islam. Mir persönlich ist das auch wenig wichtig.
Denn ob eine Regierungsform Erfolg haben wird oder nicht, das hängt letztlich einzig davon ab, ob es
ihr gelingt den Massen einen nennenswerten Wohlstand zu verschaffen. Wenn sie darin versagt (und danach
sieht es wohl eher aus), dann wird in 20 oder 30 Jahren der Islamismus genauso abgeschrieben sein wie
es heute der panarabische Sozialismus eines Nasser ist!
@ Adrian Der Islam ist mehr als beten, es ist eine Staatsform. Wer sagt Ihnen denn, daß mein Mann Moslem
ist? Mit Ihrem gesteltzten Wortspiel über arabische Männer gehen Sie deutlich zu weit und rücken nur
Ihr Elternhaus in ein schlechtes Licht: denn einen Mangel an Kinderstube hat schließlich keiner selbst
zu verantworten.
@ Alexandra das war die Ausgangsituation für eine extreme Islamisierung nach dem Motto: mal sehen, ob
uns dieser Weg weiterbringt…Ende Ja also. Wenn sie der Ansicht sind, daß man wirtschaftliche Probleme,
politische Korruption und gesellschaftliche Verkrustungen am besten dadurch bekämpft, daß man von früh
bis spät betet: Bitte sehr! Aber diese Dritt Weltler sollen anschließend nicht wieder über den bösen
Westen jammern, der an all ihrem Unglück schuld ist! Und solange die beten, können sie sich wenigstens
nicht in die Luft sprengen! Was die Anspielung auf Ihre Schwäche für den Dreißigjährigen Krieg und
Israel angeht, so enttäuschen Sie mich mit Ihrer geistigen Unbeweglichkeit, das sind doch IHRE Themen
schlechthin. Ich habe keine Schwäche für den Dreißigjährigen Krieg sondern für Wallenstein. Den Rest
von der Veranstaltung können Sie in der Pfeife rauchen! Israel interessiert mich nur weil meine Freundin
Jüdin ist. So wie ihr Mann ja glaub ich Moslem ist. Daß Ihnen da das Wein trinken noch erlaubt ist…
Naja sogar die arabischen Männer sind wohl nicht mehr das was sie möglicherweise nie waren… Prost!
@ Adrian …Die Wirtschaft wurde immer zähflüssiger. Die Waren, die im Land produziert wurden und konsumiert
werden mussten, weil aufgrund einer nichtkonvertierbaren Währung auf Auslandseinkäufte weitgehend verzichtet
wurde, befriedigten nicht so recht. Algerien hat eine der höchsten Geburtenraten der Welt und die Jugend
will beschäftigt werden, das war die Ausgangsituation für eine extreme Islamisierung nach dem Motto:
mal sehen, ob uns dieser Weg weiterbringt…Ende Wer jammert denn? Die Araber bestimmt nicht. Was die
Anspielung auf Ihre Schwäche für den Dreißigjährigen Krieg und Israel angeht, so enttäuschen Sie
mich mit Ihrer geistigen Unbeweglichkeit, das sind doch IHRE Themen schlechthin. Cheer up, Baby, it could
be worse!
@ Alexandra Was schert es Sie, wovon die Saudis leben werden, wenn das Erdöl zur Neige gegangen ist?
Soweit ich weiß war das Ausgangsthema die Armut der Moslems im Vergleich zum Reichtum der Europäer.
Dafür wurde bspw. der Kolonialismus verantwortlich gemacht. Jetzt heißt es auf einmal: „Die Araber sind
superreich und schwimmen im Geld“. Na um so besser! Dann brauchen sie ja nicht ständig rumzuheulen! Sowohl
im Dreißigjährigen Krieg wie auch in Israel war/ist die Zinsrechnung bekannt gewesen, nicht wahr? So
wird es wohl aussehen, wenn kein Öl mehr da ist, man wird von den Revenuen leben, wie jeder anständige
Mensch. Ist die Zinsrechnung heute nicht mehr bekannt? Wenn Sie meinen daß die Saudis auf Pump leben
sollten…Bitte! Was der Dreißigjährige Krieg, Israel und die Zinsrechnung damit zu tun haben sollten…
?:) Libyen und Algerien haben Bodenschätze und sind nicht wirklich arm. Echt? Also was ich gesehen habe,
sah nicht wirklich wie Wohlstand aus!
@ Adrian „Wenn die Araber lieber beten anstatt sich zu reformieren: bitte! Aber dann sollen sie sich nicht
beschweren wenn sie arm sind!“ Darauf bezog sich mein Statement, auf saudische Araber, Iraner sind keine.
Was schert es Sie, wovon die Saudis leben werden, wenn das Erdöl zur Neige gegangen ist? Sowohl im Dreißigjährigen
Krieg wie auch in Israel war/ist die Zinsrechnung bekannt gewesen, nicht wahr? So wird es wohl aussehen,
wenn kein Öl mehr da ist, man wird von den Revenuen leben, wie jeder anständige Mensch. Pakistan gehört
nicht zur Arabischen Liga, die anderen Staaten schon. Libyen und Algerien haben Bodenschätze und sind
nicht wirklich arm. Als ich in den 70ern in Algerien lebte, investierte man fleißig in die Ausbildung
der Jungen, denn als Frankreich 1962 das Land räumte, gingen alle Fachkräfte in Führungspositionen
verloren. Die Eliteschüler wurden in Windeseile im Westen wie im Osten ausgebildet und es kam nicht selten
vor, dass ein 25jähriger einen Direktorenposten bekam, einfach, weil kein Mann mit Erfahrung zur Verfügung
gestanden hätte. Natürlich macht ein plötzlich in die Freiheit entlassenes Volk Fehler wie jedes Kind,
das Gehen lernt. Man „brauchte“ plötzlich Eisenhütten, obwohl Heluan in Ägypten den Bedarf locker hätte
decken können, überhaupt Schwerindustrie, aber auch sonstige – ein Jungentraum. Auch internationale
Flughäfen mussten her. Dann kam es zu Ausfällen, das geschulte Personal, die Führungskräfte, das Geld
für Importe fehlten. (t.b.c.)
So, Herr Abu! Wir sprachen nicht von Türken, sondern von Moslems! Ein Deutscher kann auch ein Kondom
benutzen, obwohl die Kirche das verbietet! Die meisten Türken besuchen Moscheen, in denen Imame predigen
die vom laizistischen türkischen Staat finanziert werden. Ich habe lediglich behauptet, daß ein strenggläubiger
Moslem weder Musik hört noch mit Frauen tanzt. Die meisten Türken in Dtl. geben Frauen glücklicherweise
auch die Hand oder streicheln einen Hund, während Strenggläubige einer Frau nicht die Hand geben werden
und um jeden (weil unrein!) Hund einen weiten Bogen machen werden! Ich habe kein Problem mit einem einigermaßen
gläubigen, ansosten aber säkularen Moslem, ob Türke oder nicht! Ich habe ein Problem mit strenggläubigen
Fanatikern die Gottesstaaten errichten wollen, sei es ein jüdischer („Juda statt Israel!“), ein kath.
(Priesterbruderschaft St. Pius X.) oder ein islamischer bspw. Iran. darauf herausposaunte Gleichgültigkeit
kein Ausweis Ihrer Menschen-freundlichkeit, Gleichgültigkeit? Ich stelle nur fest, daß Moslems in Dtl.
in keiner Weise diskrimiert werden! Eher im Gegenteil! Gleichzeitig brennen in Alexandria zwei koptische
Kirchen, findet im Sudan ein Genozid statt und werden in Iran Christen marginalisiert und in Ghettos abgeschoben!
Sie sehen das Unrecht aber immer nur in Dtl.! Sie leiden unter einer Krankheit die man „Selbsthaß“ nennen
könnte! Bei Ihnen sind nie die anderen, sondern immer nur wir die Bösen! Was Ihnen fehlt ist Realitätssinn!
@Alexandra Hmmm… ich mache mir gerade einen Bohneneintopf warm, mir ist so kalt und das ist jetzt genau
das was ich brauche… Und danach evtl ein heisses Bad…
@ Breze und Guldin Arborio sollte man als Vorrat einlagern, Fond aus dem Glas tut es zur Not auch, wenn
man sich nicht die Mühe machen will, selbst welchen herzustellen. Das Risotto hätte auch ohne die Steaks
gemundet, aber ein gescheiter Wein gehört unbedingt dazu. Ansonsten gilt: Mt 7,6! Spanischer Wein ist
doch gut! Gerade heute habe ich wieder einen SEHR ordentlichen Rioja gekauft, der zuerst noch ein bißchen
„auf die Weide“ kommt, bevor ich ihn trinke. @ Guldin: auf Frau T und T stehe ich auch nicht so, mir käme
allerdings auch nie in den Sinn, einen Grand Cru Classe mit ihr in Verbindung zu bringen, ebenso wenig
denke ich bei Chateau Margaux an Hemmingway.
Nun, Herr Leverkuehn, da würde ich mal sagen, Sie machen einen kleinen Spaziergang durchs nächste große
Bahnhofsviertel: türkische Läden mit Tonträgern, sapperlott! Türkische Jungmacker hängen aus irgendeinem
Auto, aus dem Turkpop ertönt, uiii! Als nächstes mimen Sie hier mal den Talib und machen die Buben rund:
Im Namen Allahs, Ruhe! Im Kosovo spricht man von mehrheitlich Muslimen unter den Albanern. In Albanien
selbst war unter den Kommunisten Religion verboten und vorher die Hälfte. jetzt 40 % Moslems. Von Ihrer
Kritik an religiösen Fanatikern war hier jüngst nicht die Rede. Und wenn Sie mit Moslems so umgehen
wie mit anderen auch, weiß ich nicht, was das bedeutet. Jedenfalls ist ihre kurz darauf herausposaunte
Gleichgültigkeit kein Ausweis Ihrer Menschen-freundlichkeit, ebensowenig Ihre Freude an Militäreinsätzen
gegen die Zivilbevölkerung und an der Tatsache, daß gegen einen Menschen mit Ihnen unbequemen Ansichten
der Staatsanwalt vorgeht (zum Glück nicht mehr). Ich habe den Eindruck, daß Ihre Meinungen von irgendwelchen
Solidaritäten herrühren, die sich nicht darum scheren, was wahr und falsch, was recht und unrecht ist.
Solidarität kann auch die innerhalb einer Gang sein. Sie sind offenbar grundsätzlich für alles, was
die USA und Israel tun, was der Wirtschaft nützt usw. Die von Ihnen zur Schau gestellten Werte wie Freiheit
und Demokratie gelten nur als Fahne –- und wissen Sie warum? Weil es Ihnen am ethisch-religiösen Fundament
mangelt.
@ Alexandra Ja, 2005 betrug das Bruttosozialprodukt Saudi-Arabiens nur 216,42 Mrd. US Dollar Wie viel
davon stammt denn ihrer Ansicht nach aus Ölverkäufen auf der einen Seite und aus Einnahmen aus realen
wirtschaftlichen Leistungen (Industrie, Wissenschaft, Technologie, Dienstleistung…)? Der Iran bspw.
bestreitet über 80 Prozent seines Staatshaushalts mit Einnahmen aus dem Ölgeschäft. Wenn das Öl eines
Tages versiegt (bspw. in 50 Jahren), wovon werden die Saudis dann leben? Kaum ein besser gestellter Saudi
arbeitet heute. Strom, Wasser usw. sind weitgehend kostenlos. Die Arbeit wird von Gastarbeitern erledigt,
die neben saudischem Geld auch den wahabitischen Puritanismus nach Hause schicken. Was ist mit Ägypten,
Algerien, Lybien, Pakistan? Betrachten Sie mal Indonesien oder Malaysa. Beide Länder weisen beeindruckende
Wirtschaftsraten auf. Beide Länder werden bevölkert von einer muslimischen einheimischen Mehrheit und
einer engewanderten chinesischen Minderheit. Die Wirtschaft befindet sich fast ausschließlich in chinesischer
Hand. Der wirtschaftliche Erfolg ist also den Chinesen zu verdanken. Mit Ausnahme der laizistischen Türkei,
dürfte es kaum ein islamisches Land geben das es aus eigener Kraft (und nicht nur aufgrund von Ölreichtum)
zu einer beachtlichen Wirtschaftskraft gebracht hat! Warum sprengt sich eigentlich nie ein Chinese, Inder
oder Brasilianer in die Luft? War China etwa keine Kolonie? Bald werden sie die Herren der Welt sein.
Europa gibt sich ja selbst auf…
@ Alexandra WOW! das hört sich echt lecker an!!! Aber mir ist jetzt eher nach was schnellem, ausserdem
habe ich kein Fleisch zuhause, aber eine Idee ist es schon. Werd ich auch bald mal wieder machen! Guten
Appetit!
@ Breze Hallo nach München! Hier gibts nachher T-Bone Steak (ich warte gerade, bis der Lavasteingrill
die Betriebstemperatur erreicht hat), dazu gibt es ein Safranrisotto (in dem ich zwischendurch rühre-
Gott sei Dank steht mein Rechner in der Küche –, Steinpilze – leider tiefgefrorene – und eine Flasche
1988 Chateau Gloria. War das Inspiration genug? Bis später!
@ Abu normale Diskothek Seit wann geht denn ein gläubiger Moslem in die Disco? Musik ist im Islam Sünde
sofern sie nicht religiösen Zwecken dient! Albanern Ein großer Teil der Albaner sind Moslems! Um ihre
Frage zu beantworten wie man mit Moslems umgehen sollte: Wie soll man schon mit ihnen umgehen? So wie
mit jedem anderen auch. Habe ich vielleicht je behauptet man solle Moslems entrechten? Nur wieso darf
man Moslems nicht kritisieren? Ich mache ja auch keinen Hehl daraus was ich von dieser Seite hier und
ihren politischen Zielsetzungen halte. Warum sollte ich da keine religiösen Fanatiker im Islam kritisieren
dürfen? Wo leben wir denn? Mir persönlich ist es doch völlig egal ob sich die arabschen Länder reformieren
oder nicht! Der Wohlstand des Westens ist aber nicht einfach vom Himmel gefallen. Heute ist Europa reich
und die Araber sind arm. Andere Länder wie Indien, China oder Brasilien schicken sich an zu Supermächten
aufzusteigen. Im Jahr 2050 wird China reicher sein als die USA. Warum hecheln lediglich die Araber und
die Aftikaner hinter her und kriegen nix auf die Reihe? Wegen mir kann man in Saudi Arabien Menschen mit
dem Stock in die Moschee peitschen oder im Iran Frauen mit 80 Peitschenhieben bestrafen weil sie kein
Kopftuch tragem. Was geht mich das denn an? Mich nervt nur das Gejammere das in Artikeln wie diesem hier
zum Ausdruck kommt! Wenn die Araber lieber beten anstatt sich zu reformieren: bitte! Aber dann sollen
sie sich nicht beschweren wenn sie arm sind!
@ Landorganist Das mit dem Ansprechpartner ist richtig, es sind halt viele verschiedene Persönlichkeiten
anzusprechen. Die mit den Beschimpfungen und den Drohungen kommen von der Regensburger Rede her oder dem
bißchen, was sie davon gehört oder verstanden haben. Einige sind Terroristen. Mit denen kann man sich
kaum unterhalten. Mich freut es jedenfalls, daß Sie es nicht generell ablehnen, ein Gespräch zu führen.
Das ist in diesem Forum die Ausnahme. Die einen wittern Religionsvermischung oder Wahrheitseintrübung,
andere sehen nur Terroristen und Steineschmeißer. Ich bin Katholik und kein Moslem. Dennoch erkenne ich
an, daß es Gutes und Wahres und Schönes im Islam gibt. Umgekehrt gibt es davon nicht zuviel auf der
Welt. Deshalb erscheint es mir –- wie den Päpsten auch –- von großer Bedeutung, mit den Moslems zusammen
für eine bessere Welt zu kämpfen. Viele Negativurteile der Moslems hinsichtlich des Westens unterschreibe
ich nicht in vollem Umfang, aber von der Tendenz her. Die Maschine, in der nur die Wirtschaft und das
Recht des Stärkeren zählt, ist gewaltig. Sie hat schon einen Menschenschlag hervorgebracht, der kalt
und künstlich ist. Alle Menschen guten Willens sollten zusammenarbeiten, daß diese Leute nicht allein
bestimmen, wie Menschen heute und morgen leben.
#26 landorganist 13:35:39 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Natürlich muß man mit den Muslimen reden. Der Papst tut es und hat es immer getan. Allerdings werden
die Ergebnisse anschließend sehr unterschiedlich bewertet. Die einen sind zufrieden, die anderen nicht,
woanders wird der Papst in den Freitagspredigten als Hochstapler betitelt, was ja noch harmlos ist, wieder
andere möchten weiterhin den Vatican kurz- und kleinbomben. Es mangelt an einem Ansprechpartner, der
wirklich umfassende Autorität besitzt, der auch in der Lage ist, die verschiedenen unterschiedlichen
Strömungen im Islam zu einem friedlichen Miteinander zusammenzuführen.
@ Landorganist man kann nicht jedes Fehlverhalten mit sozialen Belastungen begründen –- natürlich nicht,
nur kommt es halt in den deutschen Vergleichsgruppen auch schon häufiger vor als im Bevölkerungsdurchschnitt,
und als Türke sind Sie halt zusätzlich „der Depp“, kommen z.B. kaum in eine normale Diskothek rein.
mein Eindruck ist jedoch der, das erheblich mehr Anstrengungen seitens der muslimischen Seite unternommen
werden müssen –- sicher, dort herrscht eine falsche oder unzureichende Vorstellung hinsichtlich Ausbildung
etc. andere Religionen … Hört man von denen etwas, wenn es um das Thema Gewalt geht? –- Fragen Sie
die Polizei mal nach Albanern und chinesischer Mafia, das sind nur zahlenmäßig weniger Leute. dass Benedikt
XVI. gegen den Beitritt der Türkei zur EU ist. Warum wohl? –- Sicher nicht wegen Ressentiments oder dgl.,
sondern weil er weiß, daß die Türkei nicht Europa ist und daß ihr Beitritt das Projekt Europa schwerst
beschädigen würde. Ich bin mit dem Papst der Auffassung, daß man mit den Muslimen reden muß. Wir haben
Gemeinsamkeiten hinsichtlich essentieller Fragen, die international ein gemeinsames Handeln ermöglichen,
siehe Weltbevölkerungskonferenz in Kairo. hier geht es um die Verteidigung basaler Werte, z.B. der Familie,
des ungeborenen Lebens, der Dimension des Sozialen usw. Das sind Kulturfragen. In Deutschland muß man
die Religionsfreiheit umfassend gewähren. Man muß mit den führenden Leuten reden und ihre Anliegen
ernstnehmen, zusammenarbeiten, helfen.
#24 landorganist 12:46:54 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Ich denke man kann nicht jedes Fehlverhalten mit sozialen Belastungen begründen, zumal es denjenigen
die hier als Arbeitslose leben bedeutend besser geht als in der eigenen Heimat. Und natürlich habe auch
ich keine Patentrezepte, mein Eindruck ist jedoch der, das erheblich mehr Anstrengungen seitens der muslimischen
Seite unternommen werden müssen. Es ist doch so, dass hier in Deutschland auch andere Religionen vertreten
sind. Hört man von denen etwas, wenn es um das Thema Gewalt geht? Sie fragten mich was Rom, sprich der
Papst, tun kann. Ich kann es Ihnen nicht sagen. Wenn der Aufruf zur Gewaltlosigkeit, der ständig ausgesandt
wird, nur ein wenig Widerhall in der muslimischen Welt finden würde, ich wäre froh. Bekannt ist ja auch,
dass Benedikt XVI. gegen den Beitritt der Türkei zur EU ist. Warum wohl? So, ich hoffe, dass Sie mich
nun nicht mehr in die äußerste rechte Ecke stellen, ich maße mir an, die Problematik durchaus reflektiert
zu betrachten. Leider hat mich meine überbordende Erfahrung nichts Gutes gelehrt. Ich sehe wirklich die
größten Probleme in der Zukunft. Ich fürchte es wird über kurz oder lang zu globalen, religiös motivierten
Schwierigkeiten kommen, deren Gefährlichkeit nur mit der drohenden Klimakatastrophe zu vergleichen ist.
Am Ende gefragt: Was würden Sie tun?
@ Nun, lieber Landorganist, da haben Sie ja eine wichtige Aufgabe mit Ihrer Arbeitsvermittlung. Allerdings
sollten Sie bei Ihren Erfahrungen berücksichtigen, daß es sich hierbei um Arbeitslose handelt, d.h.
um eine Gruppe innerhalb der Muslime mit zusätzlichen Problemen, und daß Sie für die auch wieder eine
bestimmte Funktion haben. Deshalb würde ich das „Ich weiß, wie die ticken“ vielleicht etwas relativieren.
Aber sei’s drum. Daß Integration auch bedeutet, daß man die Sprache lernen muß, das versteht sich wohl
von selbst. Welche Konsequenzen es hat, wenn sie einer nicht lernt oder lernt und wieder verlernt, das
ist schon wieder schwieriger. Ein einzelnes Familienmitglied werden Sie schlecht ausweisen können, nur
weil es die Sprache nicht kann, zumal dann, wenn es z.B. als Oma keinen besonderen Bedarf hat, oder wenn
der Mensch minderjährig ist. Und wenn Sie dem Familienvater die staatliche Unterstützung streichen,
dann sind vielleicht Unschuldige leidtragend. Und bei geringen Delikten ausweisen? Ich weiß nicht recht.
Es gibt Delikte, die können Deutsche nicht begehen. Und es ist ein Unterschied, ob einer im Streit einmal
zuhaut oder zehnmal –- oder ob er bei der Steuer schummelt. Was mich eher interessiert hätte, das sind
grundsätzliche Fragen. Und das wird Sie ja wohl in diesem Forum nicht wundern. Sie sagen: „Ausländer,
macht Euch unsere Wertvorstellung zu Eigen“. Welche? Und was, wenn nicht? Meine eigentlichen Fragen haben
Sie ja noch gar nicht beantwortet.
#22 landorganist 11:51:18 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Also… ich habe aufgrund meiner hauptberuflichen Tätigkeit in den letzten zwei Jahren mit mehr als 3.500
Moslems im Rahmen von Arbeitsvermittlungsmaßnahmen gesprochen! Sie, mein lieber Abu müssen mir nicht
erzählen, wie diese Leute ticken! Sie sicher nicht. Was müssen wir in Deutschland tun, fragen Sie. Nun,
ich höre immer das Stichwort Integration. Das ist aber eine Bringschuld. Das setzt zunächst einmal die
Anerkennung der Werte voraus, die wir hier in unserem Kulturkreis aufgebaut haben. Und genau daran hapert
es schon im Anfang. Wenn z. B. junge Türkinnen in der 3. Generation hier bei uns kaum der deutschen Sprache
mächtig sind, dann stimmt doch was nicht. Wenn man Ihnen vor den Kopf sagt, das Deutschland sch… sei,
aber das Geld gut, tja was sagen Sie dann. Und, lieber Abu, das ist keine Einzelmeinung. Integrationsbemühung
seitens unserer ausländischen Mitbürger müssen belohnt werden, aber Verweigerung muss ebenfalls Folgen
haben, notfalls in Form der Ausweisung. In den Niederlanden wird gerade das Strafrecht verschärft. Ausländer
werden nun auch bei kleineren Delikten des Landes verwiesen. Was in der Schweiz läuft, werden Sie ja
sicher mitbekommen haben. Meine Meinung ist nicht: Ausländer raus! Nein, meine Meinung ist: Ausländer,
macht Euch unsere Wertvorstellung zu Eigen. Deshalb muss keiner von Euch seine religiösen Überzeugungen
aufgeben. Eigentlich bin ich noch nicht fertig, aber leider reicht der Platz nicht aus, und einen Landorganist
II möchte ich nicht anlegen.
#21 landorganist 11:51:17 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Also… ich habe aufgrund meiner hauptberuflichen Tätigkeit in den letzten zwei Jahren mit mehr als 3.500
Moslems im Rahmen von Arbeitsvermittlungsmaßnahmen gesprochen! Sie, mein lieber Abu müssen mir nicht
erzählen, wie diese Leute ticken! Sie sicher nicht. Was müssen wir in Deutschland tun, fragen Sie. Nun,
ich höre immer das Stichwort Integration. Das ist aber eine Bringschuld. Das setzt zunächst einmal die
Anerkennung der Werte voraus, die wir hier in unserem Kulturkreis aufgebaut haben. Und genau daran hapert
es schon im Anfang. Wenn z. B. junge Türkinnen in der 3. Generation hier bei uns kaum der deutschen Sprache
mächtig sind, dann stimmt doch was nicht. Wenn man Ihnen vor den Kopf sagt, das Deutschland sch… sei,
aber das Geld gut, tja was sagen Sie dann. Und, lieber Abu, das ist keine Einzelmeinung. Integrationsbemühung
seitens unserer ausländischen Mitbürger müssen belohnt werden, aber Verweigerung muss ebenfalls Folgen
haben, notfalls in Form der Ausweisung. In den Niederlanden wird gerade das Strafrecht verschärft. Ausländer
werden nun auch bei kleineren Delikten des Landes verwiesen. Was in der Schweiz läuft, werden Sie ja
sicher mitbekommen haben. Meine Meinung ist nicht: Ausländer raus! Nein, meine Meinung ist: Ausländer,
macht Euch unsere Wertvorstellung zu Eigen. Deshalb muss keiner von Euch seine religiösen Überzeugungen
aufgeben. Eigentlich bin ich noch nicht fertig, aber leider reicht der Platz nicht aus, und einen Landorganist
II möchte ich nicht anlegen.
@ Landorganist: Sie weichen aus! Es ist sehr leicht, aufzuzählen, welche Untaten einzelne Moslems begehen,
welche Unbill Christen in muslimischen Ländern erfahren … und am Ende noch Koran-Suren zu zitieren.
Aber es ist billig. Warum? Weil Sie sich um die Frage herumdrücken: Was soll die Kirche, sagen wir Rom,
tun? Was soll die Regierung in Berlin tun? Was sollen die Christen hier bei uns tun? Mit welchem Ziel,
mit welcher Perspektive, geleitet von welchen Prinzipien? What would Jesus do? Und übrigens würde ich
an Ihrer Stelle mal nicht vorschnell davon ausgehen, daß Sie bislang mit mehr Moslems gesprochen haben
könnten als ich …
#19 landorganist 11:01:53 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Na klar, Saudi-Arabien ist also das islamische Stammland, da ist das natürlich was anderes. Schwach,
Abu, sehr schwach argumentiert. Wenn die Moslems in ihrer Heimat die gleichen Rechte hätten, insbesondere
die Frauen, vielleicht sähe die Welt dann schon anders aus. In meiner Gegend schießen die Moscheen aus
dem Boden…Kevelaer ist übrigens nicht weit. Aber sei’s drum: Ich wünsche Ihnen in Ihren Bemühungen
um einen christlichen Dialog Gottes Segen. Wie gesagt, ich würde mich über Ihre Erfahrungsberichte sehr
freuen. Ich schlage Ihnen vor, mal nach Duisburg-Marxloh, oder -Hamborn zu fahren. Fangen Sie da mal an.
Führen Sie dort mal einen Dialog, das ist näher als Riad. Da sind die Moslems dank großherziger staatlicher
Unterstützung nicht so arg gebeutelt, wie in ihrer Heimat. Waren Sie schon einmal in einer solchen Gegend?
Glauben Sie mir, ich kenne mich aus, aber wahrscheinlich werden Sie mir auch das absprechen.
@ Landorganist Was ist Stammtisch? Das ist Stammtisch: „Ach ja, fahren Sie doch mal nach Riad, stellen
sich auf einen Platz und zitieren aus der Bibel.“ Was ist Gejammere? Das ist Gejammere: „ Ich hätte gerne
eine Entschuldigung … Ich hätte gern eine Entschuldigung … Aber: Nichts! Schweigen! Für mich kommt
das einer Zustimmung gleich! Was passiert mit Menschen …? Wurde jemals in Saudi-Arabien eine christliche
Kirche erbaut? Statt dessen Hasspredigten, Mordaufrufe gegen unseren Papst, etc. etc.“ Haben Sie schon
einmal darüber nachgedacht, daß Sie bei 1,2 Milliarden Moslems, von denen zig Millionen in miserablen
Verhält-nissen leben, locker jeden Tag in jeder Großstadt dort 10.000 zusammenbekommen, die Sie nur
durch ein Zitat oder eine Karikatur aufzuhetzen brauchen, daß sie ihre Wut hinausbrüllen? Und meinen
Sie, Sie finden da nicht auch jeweils ein paar hundert drunter, die einen Brandsatz schmeißen oder jemandem
ein Messer in den Bauch stechen? Und wissen Sie, welchen Interessen das jeweils dient? Welche Schwierigkeit
haben Moslems, bei uns eine Moschee zu bauen? In einem Land mit Religionsfreiheit. Saudi-Arabien ist nun
einmal das Ur-Land des Islams, das hat für die eine Bedeutung, daß es zu 100 Prozent muslimisch ist.
Versuchen Sie mal, in Kevelaer oder Altötting eine Moschee zu bauen, schon in Schlüchtern oder Berlin
gibt es ein Mordstheater. Was wollen Sie denn mit den Moslems machen? Sagen Sie mir mal, was Ihnen Jesus
vorschlägt, den Sie ja „haben“! (Und der Papst wohl nicht …?!)
#17 landorganist 08:14:14 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Lieber Abu, nun trinke ich kein Bier und besuche keine Stammtische. Sie brauchen sich also keine Sorgen
über meinen Alkoholkonsum zu machen. Ihre verbalen Ausfälle, die mich an frühere Zeiten erinnern, sehe
ich Ihnen natürlich nach. Ich weiß nicht, ob Sie mit Blindheit geschlagen sind, oder eine Brille mit
besonderem Filter tragen. Der kalte Krieg ist vorbei, die neue Auseinandersetzung die auf uns zukommen
wird, ist die mit dem Islam. Sicher ist diese in friedlicher Weise möglich, mit den Intellektuellen.
Ich habe nur Zweifel, in wie weit diese Einfluss auf das Geschehen haben. Keiner bestreitet im Übrigen,
dass auch der Westen Fehler gemacht hat und Fehler macht. Das darf uns aber nicht daran hindern, unsere
Wertvorstellungen zu verteidigen. Und das wird nötig sein. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
@ Adrian Leverkuehn In der Tat, das tun Sie nicht: Sie verraten die Ideale des Westens, indem Sie Angriffskriege,
Folter, Neokolonialismus herunterspielen. Sie jammern ständig über die Verbrechen der anderen, und sei
es über die Nicht-Verbrechen so harmloser Gesellen wie Özoguz, und schweigen über die Schweinereien,
die bei uns oder von unserer Seite aus passieren. Statt dessen huldigen Sie einem verzopften Corpsgeist,
den Sie Patriotismus oder Westbindung oder was weiß ich wie nennen. Und das Gesündeste am Westen, dessen
eigentlich trangendes Fundament, das Christentum, das lehhnen Sie ab. Oder nicht? @ landorganist Der Papst
wurde jüngst in der FAZ „der letzte Multikulturalist“ genannt. Auch wenn dies einen gewissen Unterton
hat: Das Visionäre großer Geister läßt sich nicht an Tageserfolgen messen, wie Sie Dumpfbacken Ihres
Kalibers fordern. Hauen Sie nur weiter auf Ihren Stammtisch, Herr Landorganist, und lachen Sie heiser
nach der fünften Halben, Sie werden die Welt nicht verändern, Sie werden nichts voranbringen. Im gleichen
Tenor lagen vor 20 Jahren Leute, die nicht an die Wiedervereinigung glaubten, und vor 100 Jahren Leute,
die über ein vereintes Europa lachten und mit diesem Lachen in den Ersten Weltkrieg zogen.
Europa und die USA gehören zusammen! Das ist Realpolitik! Ihre linksradikales Gewäsch können Sie sich
schenken! Seid Ihr bereit, die Maßstäbe, die Ihr an eine sog. „mittelalterliche“ Welt des islamischen
Kulturkreises anlegt, an Euch selbst, an den westlichen Kulturkreis anzulegen? Tu’ ich das nicht?
#14 landorganist 20:18:36 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Tja Abu, dann fangen Sie mal an, und berichten hier über Ihre Erfolge. Ich bin gespannt, wann Sie den
Multi-Kulti-Traum ausgeträumt haben. Sind Sie eigentlich der Abu, der Homosexuelle am liebsten auf dem
Scheiterhaufen sähe, oder ist das ein anderes Exemplar? Ich frage nur, weil ich mich über die Wahl Ihrer
Worte wundere. Der andere Abu gehört eher zu der einfach gestrickteren Sorte. Ach ja, fahren Sie doch
mal nach Riad, stellen sich auf einen Platz und zitieren aus der Bibel. Viel Glück!!!!
Ich frage Euch: Seid Ihr bereit, die Maßstäbe, die Ihr an eine sog. „mittelalterliche“ Welt des islamischen
Kulturkreises anlegt, an Euch selbst, an den westlichen Kulturkreis anzulegen? Wie wäre es dann, sich
selbst aufzufordern, endlich mit dem „Gejammer“ über Greueltaten von Muslimen oder über schlechte Regierungen
islamischer Länder aufzuhören? Oder was soll das alles bringen? Alle Moslems rausschmeißen? Den Islam
verbieten? Moscheen niederreißen? Diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen einstellen? Bundeswehr
in den Irak? Ihr GEISTERFAHRER! Seid Ihr Euch eigentlich dessen bewußt, daß wir nur vor der Alternative
stehen: Gegeneinander oder Miteinander? Potenzierung von Haß und Gewalt oder Abbau von Feindbildern und
Aggressionen? DAS ist REALPOLITIK. Alles andere ist Stammtisch, besoffenes Gefasel mit rassistischen und
sozialdarwinistischen Untertönen –- nicht „christliches Abendland“. Auf der großen Bühne der Weltpolitik
hat es in den vergangenen Jahrzehnten nur zwei Realpolitiker gegeben: S.H. Papst Johannes Paul II. und
S.H. Papst Benedikt XVI. Nein, diese Stellverteter Christ auf Erden haben nicht alles richtig gemacht,
aber sie haben die Herausforderungen richtig eingeschätzt und sie haben die Grund-linien des Handelns
richtig vorgezeichnet. Es wäre SEHR SEHR viel gewonnen, wenn sich mehr und mehr Katholiken der Politik
der Päpste gegenüber dem Islam anschlössen anstatt zu nölen, zu jammern und den Ami-Deppen hinterher-zutorkeln.
Schöne Aufzählung… … aller „Wohltaten“ des Vorderen Orients. natürlich waren das alles nicht Muslime,
aber lassen wir es gelten. Aber dass sie all dies wissen, stammt eigentlich auch nur aus den Aufzeichnung
westlicher „Bücher“, Wissenschaft… Weiss Gott, was man noch alles wüsste, wenn nicht so viele Bücher
verbrannt wurden, damit der Koran das einzige Buch sei… Der gute Prof. hätte ruhig angeben können,
aus welchen Quellen er diese Aufzählung geschöpft hat…
#11 landorganist 20:52:28 | Montag, 2. Oktober 2006
Ich lese nur immer der Westen muss dies und der Westen muss das. Ich kann’s nicht mehr hören. Möge sich
der Herr Professor in die Wüste verfügen und sein Gejammere dort absondern. Dieses Geschreie nach Toleranz
ist nicht zum Aushalten. Wo gibt es im Islam die für sich selbst geforderte Toleranz? Doch nur da, wo
er in der Minderheit ist. Wehe den Christen, wenn sich die Verhältnisse verkehren. Fakt ist doch, dass
die islamische Gesellschaft im Mittelalter stehen geblieben ist. Gewalt wird, wenn auch nur von militanten
Gruppen praktiziert, toleriert. Ich hätte gerne eine Entschuldigung von den Moslems gehört, zur Ermordung
der Ordensschwester. Ich hätte gern eine Entschuldigung gehört zu den Anschlägen auf Kirchen. Aber:
Nichts! Schweigen! Für mich kommt das einer Zustimmung gleich! Was passiert mit Menschen, die sich in
einem islamischen Staat zum Christentum bekennen? Wurde jemals in Saudi-Arabien eine christliche Kirche
erbaut? Statt dessen Hasspredigten, Mordaufrufe gegen unseren Papst, etc. etc. Ich frage mich, wie da
ein Dialog funktionieren soll. Wenn ich mir vorstelle, dass Benedikt XVI. nun bald in die Türkei reisen
will…da mache ich mir schon Sorgen um ihn. Ich schließe mit dem Titel eines Bachchorals: Wohl mir,
dass ich Jesum habe.
@ Adrian Leverkuehn So sehe ich das auch: Wundenlecken und Selbstmitleid machen ein Großteil des heutigen
islamischen Selbstverständnisses aus. Aber wer hat die Kraft, den Islam zumindest mittelfristig so kräftig
zu reformieren, dass man ihn als ernstzunehmenden Partner westlicher Demokratien betrachten kann? Wahrscheinlich
müssen sich die Muslime erst mal kräftig selbst verzehren, bevor sie zu dieser Partnerschaft in der
Lage sind.
Wieder nur das übliche Gejammere! Wann werden die arabischen Länder endlich anfangen ihre eigene Geschichte
und Kultur nüchtern zu betrachten und versuchen Konzepte zu finden ihre Länder zu reformieren? Dieses
ewige Selbstmitleid und diese ständige Gefasel von einer christlich-jüdischen Weltverschwörung gegen
den Islam ist nicht mehr zu ertragen! Auch der ständige Verweis auf den Kolonialismus als Wurzel allen
Übels ist nervig. Letztlich war der Kolonialismus nicht die Wurzel für die heutige Rückständigkeit
der arabischen Welt, sondern bereits das Ergebnis dieser Rückständigkeit. Napoleon hätte Ägypten nicht
so schnell erobern können, wenn Europa den Arabern nicht schon damals weit voraus gewesen wäre!
die unversehrten Heiligen Sehen Sie sich auch die unversehrten Heiligen auf www.kath.eu.tf an, alles Legenden?
Ich musste zuerst suchen. Auch ich erinnere mich an einen unversehrten Leichnam. Der heisst Philipp von
Hohensax www.ref-sax.ch/reformation.htm. Einst wurde er von Gläubigen der Pfarre Frastanz gestohlen,
dann aber wieder zurückgebracht, weil sie an seiner „Heiligkeit“ zweifelten. Wenn die Unversehrtheit
als Echtheitsbeweis für die Heiligkeit angesehen werden muss, dann, ja dann haben sie die von Frastanz
getäuscht und Johann Philipp de.wikipedia.org/…Philipp_von_Hohensax ist tatsächlich heilig. Ich mag
dies aber immer noch bezweifeln.
Blick auf eine türkische Familie Wenn ich den Islam verstehen möchte, brauche ich keine gelehrten Schreiben
dazu, da blicke ich schlicht auf meine Nachbarsfamilie, die einen Stock höher wohnt. Türkische Familie
mit 4 Kindern: Ausgerichtet auf Unterdrückung der Frau, Gewalt gegenüber der Frau, verängstigte Töchter,
ausgesprochene Frechheiten und keinerlei Respekt z.B. meinem Mann gegenüber seitens der Söhne. Diese
Verhaltensweisen werden ja meines Wissens im Koran gelehrt. Der Islam ist furchteinflößend, besonders
aus dem Blickwinkel einer Frau. Ich bete zum Herrn und möchte selbst Beispiel geben, wie schön es doch
ist, in Liebe miteinander umzugehen, ohne Druck bzw. Unterdrückung, mit Freude, gegenseitiger Achtung
und Respekt. Es ist einfach befreiend. Hoffentlich findet die ältere Tochter dieser Famile aus diesem
grausamen Kreislauf einen guten Weg. Möge auch der Mann erkennen, was gut und was böse ist.
@Gotthard Hostienwunder Die konsekrierte Hostie ist Jesus Christus selbst. Hier ist der Beweis: In der
Vigil am WLT 2005 in Köln ereignete sich zweimal ein Hostienwunder. Ihr findet den Film mit dem Hostienwunder
vom 20.8.2005 im Vatikanarchiv. Es ist bei 2h27 und 2h43 gut zu sehen. Link: www.vatican.va/…dia/archivio_ge.html
Benedikt 16: Wir sind gekommen um Ihn anzubeten. Sehen Sie sich auch die unversehrten Heiligen auf www.kath.eu.tf
an, alles Legenden?
Mit Verlaub… …aber die Thesen des Professors sind mir doch zu einseitig. Der Westen soll von antiislamischer
Literatur beeinflusst sein? Das ist doch absurd, der Westen gibt sich ja beinahe selbst auf, in dem Versuch,
den Islam zu verstehen. Die intellektuellen und moralischen Autoritäten des Westens werden nicht müde,
Verständnis für den Islam zu predigen und zwischen Islamismus und Islam zu differenzieren. Auch die
Ausführungen zu den Punkten vier und fünf – die letztendlich gewagte Spekulationen sind, halte ich für
mehr als fragwürdig.
Lügen Ständig werden Ursache und Wirkung verdreht. Die Kreuzzüge waren die Antwort auf 400 Jahre blutige
islamische Expansion und Christenverfolgung durch Muslime! Warum hatten die heiligen Engel Gottes 1291
das Haus der Muttergottes von Nazareth nach Loretto geflogen?
Professor Dr. Megalommatis Im Gegensatz zu so vielen Schreiberlingen, heben sich die Beiträge des Professors
wohltuend ab. Was er geschichtlich schreibt, ist nachweißbar, und keine zelebrierte Meinung von selbsternannten
Besserwissern. Ob er es überlebt, ist eine andere Frage?