Ein Kleriker wurde heute morgen tot auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde aufgefunden. Erst vor einem Monat hatte er eine neue Pfarrstelle angetreten.
(kreuz.net, Judenburg) Ein Pfarrer aus der Steiermark wurde am heutigen Montag morgen tot auf dem Friedhof
seiner Heimatgemeinde Judenburg aufgefunden. Das gab die Pressestelle des südostösterreichischen Bistums
Graz-Seckau bekannt.
Judenburg liegt im Süden der Steiermark, 60 km westlich von Graz.
Nach dem derzeitigen
Ermittlungsstand sei ein Fremdverschulden auszuschließen. Es wird vermutet, daß sich Hw. Ernst Gerwig
Zuber das Leben genommen hat.
Judenburg ist die Heimatgemeinde des 55jährigen Geistlichen. Entgegen
den üblichen Regelungen in der Diözese wirkte der Pfarrer auf eigenen Wunsch von 2000-2006 in seiner
Heimatstadt.
Unter dem Eindruck, daß „der Prophet in der Heimat nicht beliebt sei“, bat er in diesem
Jahr um Versetzung in den Pfarrverband Irdning, Donnersbach und Donnersbachwald. Die drei Dörfer liegen
im Norden der Steiermark.
Pfarrer Zuber wirkte erst seit dem 1. September in diesem Pfarrverband. Die
Versetzung sei sehr positiv aufgenommen worden, so die Diözese.
Nähere Spekulationen für den tragischen
Tod sind nicht bekannt. Es wird berichtet, daß Pfarrer Zuber zeitweilig von Schwermut heimgesucht wurde.
Pfarrer Zuber sei als engagierter, nachdenklicher und gewissenhafter Seelsorger bekannt und beliebt gewesen.
Requiescat in pace!
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44 Lesermeinungen
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@Athanasius Ein Untoter hielt den Vortrag? Sehr einleuchtend! Ich hoffe, er stank nicht zuviel und sein
Verwesungsgrad war noch nicht so, daß einem dabei Übel wurde. In jedem Fall ist diese Aussage sehr interessant,
immerhin sind wir ja jetzt (schon vor Merkel) Gods own country …
@ stefan Suizid ist grundsätzlich ein Hinweis auf Be/Umsessenheit Ein schon verstorbener Priester erzählte
während der Predigt über Sünde und die Notwendigkeit der sakramentalen Beichte folgende Anekdote aus
Rom: Der Großpönitentiar meinte einmal, würde sich der gesamte deutschsprachige Episkopat bei ihm zur
Beichte anstellen, würde er sie ohne Absolution nach Hause schicken. Auf die Frage „Warum“, antwortete
er, es gebe dort keinen Teufel und damit auch keine Sünde. Frage, wie er auf diesen „Blödsinn“ käme,
sagte er, dort sind keine Exorzisten bestellt. Dies ist Fakt, wobei Wien eine rühmliche Ausnahme ist.
Die spezielle Beauftragung durch Weihe zum Exorzisten fiel leider der letzten Reform des Weiheritus zum
Priestertum auch zum Opfer. o^/
Pfarrer begeht Selbstmord es ist doch mehr als traurig, wie manche Zeitgenossen über einen Menschen denken,
der Selbstmord beging. Sie wissen doch gar nicht, was mit diesem Priester los war, haben Sie jemals einen
Menschen vor der Selbsttötung bewahrt? Haben Sie jemals einem Verzweifelten die Hand gereicht? Liebe
und Barmherzigkeit ist das Zauberwort. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Priester und alle Menschen,
die sich selbst das Leben genommen haben, Gottes vollkommene Liebe nun erfahren dürfen. Verhärten Sie
Ihr Herz nicht weiter, die ständig bei Selbsttötung an Teufel, Hölle, ewige Verdammnis denken. Sollte
es noch nicht bekannt sein, heute werden alle Selbstmörder kirchlich beerdigt, weil die Kirche als Amtskirche
endlich kapiert hat, dass auch diese Verstorbenen ewiges Heil erlangen.
Bei Suizid ist immer an Teufel zu denken Suizid ist grundsätzlich ein Hinweis auf Be/Umsessenheit, auch
wenn das den heute so verkopften Psychologiedoktrinaristen nicht in den Sinn kommt. Man muss nicht gleich
mit extremen Verdächtigungen einer Sodomitenszene kommen, denn es reicht schon völlig aus, wenn dieser
Pfarrer z.B.ein ungelöstes homosexuelles Priesterproblem einfach nicht mehr bewältigen konnte. Sexuelle
Ausbrüche, Tod eines heimlichen Lebenspartners oder Verlassen-werden wegen Untreue, in flagranti Ertappung
u.s.w. – wenn man also der Homosexualität (HS) die Möglichkeit einer langwierigen,„Dämonischen Inbesitznahme“einräumt,
darf man die ganzen Erkenntnisse kirchlicher Dämonologie heranziehen, und schon greifen die Aussagen
zum Suizid, die bei Be/Umsessenheit als von Teufeln verursacht gelten und bewiesen sind. Solche Folgen
der HS werden leider kirchlich geheim gehalten, obwohl es ideale Negativbeispiele zur vorzeitigen Abschreckung
von Priesteranwärtern mit HS-Neigung wären. Wer will den auch ernsthaft bestreiten, dass die HS-Delikte
in der Gesellschaft stärkere Verachtung finden als heterosexuelle Vergehen.
Selbstmord und kirchliches Begräbnis Der Retter vieler Frauen vor dem Kindbettfieber, Dr. Semmelweiß
verfiel dem Wahnsinn und wurde schließlich Opfer eines Suizids. Der damalige Erzbischof von Wien, wenn
ich mich recht entsinne, ordnete trotzdem ein kirchliches Begräbnis an. Das war nicht ungewöhnlich.
Ich habe schon in meinem Beichtunterricht gelernt, daß das kirchliche Begräbnis nicht solchen Selbstmördern
zu verweigern ist, die wegen einer Geisteskrankheit (vermutlich) nicht für ihre Tat verantwortlich sind.
Wie ich selbst erlebt habe, war dies in der Tat Praxis auch schon vor dem „größten Konzil aller Zeiten“.
MfG Christoph Heger
suizid-hölle-kein kirchliches begräbnis?!?! Wie selbstgerecht manche auf dieser Seite sind, ist für
mich erschütternd. Selbstmord an sich ist schon tragisch genug, nur welche Qualen der Einzelne vorher
erleidet bzw. erlitten hat, damit es dazu überhaupt kommt, wäre eine theologisch-psychiatrisch-psychologische
Diskussion allein wert, würde aber den Rahmen hier sprengen. Eine Anekdote aus dem Ende des 19. Jahrhunderts,
wo Suizidler tatsächlich nicht auf dem katholischen Gottesacker eingesegnet und beerdigt werden durften,
weist auf, wie weit unsere Hl. Mutter Kirche schon damals gnädig auf die Allmacht Gottes hoffte: Der
Retter vieler Frauen vor dem Kindbettfieber, Dr. Semmelweiß verfiel dem Wahnsinn und wurde schließlich
Opfer eines Suizids. Der damalige Erzbischof von Wien, wenn ich mich recht entsinne, ordnete trotzdem
ein kirchliches Begräbnis an. o^/
#37 franziskus 12:02:50 | Dienstag, 3. Oktober 2006
daß „der Prophet in der Heimat nicht beliebt sei“, Hw. Zuber, der vielleicht wie Jesus in seiner Heimatstadt
nicht angenommen wurde, musste wahrscheinlich Anschuldigungen oder Verleumdungen bis hinein zum Generalvikar
erdulden. Statt einem Priester die Stange zu halten,geht man lieber den Weg einer Versétzung, „im tiefen
Einvernehmen.“
Pfarrer begeht Selbstmord es ist sehr traurig, dass schon wieder ein sehr sympatischer Priester sterben
musste. Dann kommt immer das große WARUM??? Schwermut – Warum??? Warum hat es niemand gemerkt? Wer ist
für diesen Freitod verantwortlich??
@ Ketzerjäger So klingt es aber… Wer ermächtigt Sie und Ihresgleichen über diesen Priester Gericht
zu halten, Gottes Urteil vorwegzunehmen, wenn Sie nicht einmal im Geringsten die näheren Umstände seines
Lebens kennen, wenn Sie nicht wissen, ob dieser Mann unter Depressionen litt, an sonst einer psychischen
Störung oder Ausnahmesituation? Soweit ich weiss, ist es nur Gott der richtet!!!!
@ priest „Jemand der sich selbst tötet darf nicht auf einem Katholischen Friedhof begraben werden da
es möglich ist das er in der Hölle ist. Da war der Martin leider anderer Meinung. Sich selbst Richten
ist ein extremer schrecklicher Verstoß da man Gott extrem beleidigt, weil er die Menschen richtet.“ Bitte
seien Sie mit solchem Gerede extrem vorsichtig. Unbefangene Leser könnten das nämlich für bare Münze
nehmen. Meinen Sie wirklich, dass sich Gott durch einen Selbstmörder beleidigen ließe? Welches kleinliche
Gottesbild haben Sie eigentlich? Und meinen Sie ernsthaft, dass jemand, der Ihrer Meinung nach in der
Hölle ist (wofür Sie keine Sicherheit haben),das Seelenheil anderer Menschen gefährden könnte, die
auf dem selben Friedhof beerdigt sind? Meiner Meinung nach ist diese Auffassung ziemlich abstrus.
#32 Athanasius 00:01:39 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Hinzufügung Hw. Lingen, Ich hätte Sie nicht von „Hass“ bezichtigen müssen. Hassen tun Sie nicht, aber
erbittert klingen Sie wohl. Ich respektiere Ihren Kampf mit der Krise der Kirche und Ihre Person, aber
eine Verurteilung in diesem Falle liegt nicht bei Ihnen. Das hätte der heilige Papst Pius X. Ihnen auch
erklärt. Über Einzelfälle können wir nicht entscheiden. Natürlich kann man Selbstmörder auch nicht
all zu verstehend gegenüber stehen in dem man alles verharmlost, das schädet den Seelen. Aber Endsituation
Hannelore Kohls und dieses Pfarrers kennen Sie genausowenig wie ich. Achten Sie darauf!
@ an alle die verurteilen und armen Sündern die Hölle an den Hals wünschen: Ich hoffe nur, das Euch
einmal die Barmherzigkeit Gottes zuteil wird, die Ihr anderen verweigert.
athanasius hat (mal) recht Da muß ich dem athanasius, wenns auch schwer fällt, mal uneingschränkt zustimmen.
Übringens: plingen, ich denke, Sie sitzen im Knast?? Freigang?
Leider ändert sich gar nichts… All die Pharisäer und Schriftgelehrten erdreisten sich, setzten sich
an die Stelle Gottes und halten ihr hohes Gericht über diesen verzweifelten Menschen, der nur noch den
einen Weg gesehen hat. Jedoch ist ihr Anliegen Gott sei Dank vergeblich, denn „der Herr ist’s aber, der
[…] richtet.“ (1 Kor 4,4b) Ich für meinen Teil begnüge mich lieber damit Pfarrer Zuber in mein Gebet
einzuschließen.
#28 duc in altum 22:24:24 | Montag, 2. Oktober 2006
Schlangengrube … Sicherlich wird man davon ausgehen können, daß dieser Pfarrer kein Eremitendasein
fristen musste. Er wird sicherlich Mitbrüder und Schwestern gehabt haben, die auch in der Seelsorge tätig
waren und seine Probleme nicht mitbekommen haben. Allerdings habe ich mich von diesem geschwisterlichen
(um nicht zu sagen brüderlichen) Ideal auch schon längst verabschiedet, seit ich weiss, wie Priester
miteinander umgehen, wenn sie sich in ihrer Stellung als Haupt, Hirn, Herz und Bauch ihrer Gemeinde von
anderen bedroht fühlen. Da wird dann verleugnet, belogen, geschnitten usw. wenn es darum geht einen neuen
unliebsamen Geistlichen, der vielleicht nicht die gleiche Richtung vertritt wie man selbst oder gar beliebter
ist, vollere Messen hat usw. raus zu ekeln. Ich kenne die Zustände nicht in der Diözese Graz, aber bei
uns vor Ort. Karrierismus, Beliebtheitsdenken und Profilneurosen haben sich unter unseren Pfarrern soweit
verbreitet, dass man nur von einer Schlangengrube reden kann. So oder so ist dieses Vorkommnis kein Ruhmesblatt
für den Klerus.
@Hw. R.-H. Lingen In Ihrem Hass und Ihrer Erbitterung vergessen Sie dabei schon schnell, dass zur Todsünde
eine völlige Willenseinstimmung stattfinden muss. Labilität, Depressionen die den Willen verdunkeln
und Psychosen lassen diesen freien Willensbeschluss unmöglich werden, wodurch ein gewisser Fall nicht
in sich Todsünde gewesen sein muss. Sie fällen Ihre Urteile zu schnell, bei allem (Papstfrage, Liturgie,
Wissenschaft, alles), und Sie wollen (trotz Fehlens der Beichtjurisdiktion) Beichtvater spielen? Was tun
Sie denn? Ständig jedem Pänitenten ein lebenlanges Fasten für ein Glas Wein zu viel zur Pänitenz geben?
Ich versuche immer nett mit IHnen zu reden, aber Ihre voreingenomme Haltung bei fehlenden Sachkenntnissen
(etwa in dieser ungeklärten Todessache) macht dies manchmal unmöglich!
#26 Pater Lingen 22:06:36 | Montag, 2. Oktober 2006
Nicht überraschend Für die V2-Selbstmord-Mentalität hier nur zwei Beispiele: 1. „Holländischer Katechismus“,
Freiburg (12)1983, 470f: „Freilich geschieht der Selbstmord oft in einem Zustand seelischer Überlastung,
der es uns nicht erlaubt, über die Schuldfrage ein Urteil zu fällen. Wie oft wird diese Schuld bei anderen
Menschen liegen, die jemanden, bewußt oder aus Unaufmerksamkeit, von jeder Gemeinschaft ausgeschlossen
haben. Doch kann es auch Fälle geben, in denen jemand ehrlichen Gewissens nicht anders handeln kann,
als sein Leben in die eigene Hand zu nehmen. Wie würde man zum Beispiel denken von jemand, der viele
Namen kennt, jetzt in Verfolgungszeiten gefoltert wird und weiß: ich halte es nicht länger aus; ich
werde Verrat begehen? Es wird immer Fälle geben, in denen das Gebot durch persönliche Gewissensentscheidung
bis in seine letzte Tiefe wahrgemacht werden muß.“ 2. Predigt beim „katholischen“ Begräbnis von Hannelore
Kohl: „Wir sind hier im Kaiserdom zu Speyer zusammengekommen, um mit der Liturgie unserer Kirche Abschied
zu nehmen von Dir, liebe Hannelore, oder um es zukunftgerichtet zu sagen, um ein neues Verhältnis zu
Dir, liebe Hannelore, zu finden. Denn Du bist bei Gott. […] Die Fülle des Leids an Seele und Leib hat
sie (Hannelore) diesen Schritt auf den unbegreiflichen und liebenden Gott vollziehen lassen. […] Wir
glauben und beten, dass Gott sie seine Herrlichkeit schauen lässt. Dass er ihre Tränen trocknet und
ihr den Frieden und die ewige Ruhe schenkt.“
#25 AthanasiusII 22:06:29 | Montag, 2. Oktober 2006
Traurig Dieser Fall ist zutiefst bedrückend und traurig. Die Einsamkeit ist ein grosses Problem unter
dem Klerus. Im Gesellschaftsleben werden sie verbannt, unter sich beherrscht die modernistische Clique
oder die Clique der Sodomiten die soziale Bühne. Orémus… Requiescat in pace. Ich hoffe er hat keinen
Selbstmord begangen oder rechtzeitig Reue aufgezeigt, wie der Mann der frommen Frau beim hl. Pfarrer von
Ars! Hl. Johannes-Maria Vianney, bitte für ihn!
Was soll ich dazu sagen… Sie reden wirres Zeug. Die Kirche weiß was und die Kirche glaubt was … vielleicht
beschäftigen Sie sich mal damit, was die Kirche lehrt um den Knoten zu entwirren.
@ketzerjäger Zunächst tausend Dank für Ihre verständisvollen Worte! Ich sehe: Sie wissen, wies im
Himmel so abgeht! Respekt, das macht mir schon mächtig Eindruck. Was machen wir, wenn Hochwürden letzwillig
für sich die Feuerbestattung verfügt hat? Das ließe sich doch was machen? Oder täusche ich mich vielleicht?
#22 Ketzerjäger † 21:35:29 | Montag, 2. Oktober 2006
Nein! Die Kirche weiß: Wer sich tötet ist verflucht! Aus & Fertig! Doch die Kirche glaubt daran das
Gott diesen Fluch aufheben kann. Da die Kirche aber nicht sicher weiß ob Gott diesen Fluch aufheben wird,
darf ein Selbstmörder nicht in geweihter Erde begraben werden, dass ist Fakt!!!
beachte Punkt 2283! an Ketzerjäger: So ist es und Ihre Aussage „Nach katholischer Lehre ist seine Seele
für alle Zeiten verflucht und kann nicht in den Himmel kommen.“ ist mit dem Punkt 2283 widerlegt.
priest: Selbsttötung Von wo hast du denn diesen Wahnwitz her? Die Kirche unterscheidet sehr wohl zwei
Dinge (zum Unterschied vond deiner s/w-Malerei): 1) krankhafte Selbsttötung – da darf und soll die kirchoiche
beerdigung gehalten werden und 2) absolut keine Gewissheit, ob eine Seele in die Hölle kommt! Wenn du
das so s/w sagst, sollte man es sich merken und dich nicht in einem kath. friedhof begraben, weil du das
Wesen des Erlösertodes Christi nicht kapiert hast!
#19 Ketzerjäger † 21:25:08 | Montag, 2. Oktober 2006
DieFidele@ Richtig! aber trotzdem: 2280 Jeder ist vor Gott für sein Leben verantwortlich. Gott hat es
ihm geschenkt. Gott ist und bleibt der höchste Herr des Lebens. Wir sind verpflichtet, es dankbar entgegennehmen
und es zu seiner Ehre und zum Heil unserer Seele zu bewahren. Wir sind nur Verwalter, nicht Eigentümer
des Lebens, das Gott uns anvertraut hat. Wir dürfen darüber nicht verfügen. 2281 Der Selbstmord widerspricht
der natürlichen Neigung des Menschen, sein Leben zu bewahren und zu erhalten. Er ist eine schwere Verfehlung
gegen die rechte Eigenliebe. Selbstmord verstößt auch gegen die Nächstenliebe, denn er zerreißt zu
Unrecht die Bande der Solidarität mit der Familie, der Nation und der Menschheit, denen wir immer verpflichtet
sind. Der Selbstmord widerspricht zudem der Liebe zum lebendigen Gott. 2282 Wenn der Selbstmord in der
Absicht begangen wird, als Beispiel – vor allem für junge Menschen – zu dienen, bildet er zudem ein schweres
Ärgernis. Freiwillige Beihilfe zum Selbstmord verstößt gegen das sittliche Gesetz. Schwere psychische
Störungen, Angst oder schwere Furcht vor einem Schicksalsschlag, vor Qual oder Folterung können die
Verantwortlichkeit des Selbstmörders vermindern. 2283 Man darf die Hoffnung auf das ewige Heil der Menschen,
die sich das Leben genommen haben, nicht aufgeben. Auf Wegen, die Gott allein kennt, kann er ihnen Gelegenheit
zu heilsamer Reue geben. Die Kirche betet für die Menschen, die sich das Leben genommen haben.
Selbsttötung Jemand der sich selbst tötet darf nicht auf einem Katholischen Friedhof begraben werden
da es möglich ist das er in der Hölle ist Da war der Martin leider anderer Meinung Sich selbst Richten
ist ein extremer schrecklicher Verstoß da man Gott extrem beleidigt, weil er die Menschen richtet
Selbsttötung = automatisch Hölle?? „Nach katholischer Lehre ist seine Seele für alle Zeiten verflucht
und kann nicht in den Himmel kommen.“ Das ist natürlich falsch! Nach katholischer Lehre muß differenziert
werden – siehe dazu im Morallexikon zum Thema Selbsttötung stjosef.at/…lexikon/selbstto.htm und nicht
mal dann wird festgelegt, wer verflucht ist. Also bitte!
welche Lehre? nach katholischer Lehre ist seine Seele für alle Zeiten verflucht und kann nicht in den
Himmel kommen. so so? dann dürfte er doch auch nicht kirchlich beerdigt werden und es dürfte keine Begräbnismesse
für ihn gefeiert werden…
Seelenheil dem Teufel ist es gelungen ihn auf seine Seite zu reißen es gibt immer wieder wilde „fromme“
Gerüchte …dies ist eines davon… Beten wir um das Seelenheil dieses Priesters!!!!!!!
Teufel Ein Priester der Selbstmord begeht ist wirklich extrem tragisch. Er hat wahre Höllenqualen durchlebt
und dem Teufel ist es gelungen ihn auf seine Seite zu reißen
Danke für die Antwort zu meiner Frage. Ich bin nur ein wenig verwirrt, welche Position man nun zu so
einer fatalen Entscheidung wie die des Herrn Pfarrers einnehmen soll. Denn er ist ja quasi Opfer und Täter
zugleich. Leider habe ich meine Frage zudem auch noch unsauber formuliert, wollte ich doch eigentlich
wissen, wie die Katholische Kirche zur Entscheidung des Herrn Pfarrers, seinem Leben ein Ende zu setzen,
steht.
Es scheint mir symptomatisch. Mir auch, nämlich dass man mit Andeutungen und „geheimisvollen“ Hinweisen
an Verschwörungstheorien bastelt, wo nichts anderes ist als eine menschliche Tragödie. Schämen sie
sich!
@guldin Es kommt nicht darauf an, was wir jetzt verstehen können. Wir müssen die Ermittlungsergebnisse
abwarten und ganz auf den Ewald vertrauen. Ein scharfer Hund! Wirst sehen, warte ab. In die Machenschaften
gewisser Zirkel sind wir ja bereits hinlänglich eingeführt worden. Es wird schon kein Zufall sein, dass
scheinbar niemand, etwas Konkretes zum Vorfall sagen kann oder will. Es scheint mir symptomatisch.
#6 QUIS UT DEUS 19:07:34 | Montag, 2. Oktober 2006
Herr gib Ihm die Ewige Ruhe … Herr gib Ihm die Ewige Ruhe und das Ewige Licht leuchte Ihm ,Herr lass
Ihn Ruhen in Deinem Frieden! @Taufscheinkatholik Ueberlass das bitte dem lieben Gott, den niemand weiss
ob er Psychische oder andere Probleme hatte,aber beten für Ihn das gibt Dir und uns Gnaden+Segen! Salve
Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad
te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes
oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens
o pia o dulcis Virgo Maria. :(3 :(3 :(3 Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. Ut digni efficiamur promissionibus
Christi
@ savonarola Man sollte Volksanwalt Ewald Stadler und malachias mal auf die Sache ansetzen. Ich gehe vom
Schlimmsten aus. Wie soll ich das denn nun wieder verstehen?
log (e) isch R I P So viel Zeit muß sein! PS.: Judenburg… kein Fremdverschulden nachweisbar… Wahlkampfende…-
Man sollte Volksanwalt Ewald Stadler und malachias mal auf die Sache ansetzen. Ich gehe vom Schlimmsten
aus.
@ Taufscheinkathole Ich bin hier sicher nicht das letzte Wort, aber dieses Urteil steht wohl keinem Menschen
zu. Grundsätzlich aber gilt: Leben = Geschenk Gottes, also wirft man es nicht einfach weg.