Diözese Graz-Seckau
Pfarrer begeht Selbstmord
Ein Kleriker wurde heute morgen tot auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde aufgefunden. Erst vor einem Monat hatte er eine neue Pfarrstelle angetreten.
(kreuz.net, Judenburg) Ein Pfarrer aus der Steiermark wurde am heutigen Montag morgen tot auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde Judenburg aufgefunden. Das gab die Pressestelle des südostösterreichischen Bistums Graz-Seckau bekannt.

Judenburg liegt im Süden der Steiermark, 60 km westlich von Graz.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand sei ein Fremdverschulden auszuschließen. Es wird vermutet, daß sich Hw. Ernst Gerwig Zuber das Leben genommen hat.

Judenburg ist die Heimatgemeinde des 55jährigen Geistlichen. Entgegen den üblichen Regelungen in der Diözese wirkte der Pfarrer auf eigenen Wunsch von 2000-2006 in seiner Heimatstadt.

Unter dem Eindruck, daß „der Prophet in der Heimat nicht beliebt sei“, bat er in diesem Jahr um Versetzung in den Pfarrverband Irdning, Donnersbach und Donnersbachwald. Die drei Dörfer liegen im Norden der Steiermark.

Pfarrer Zuber wirkte erst seit dem 1. September in diesem Pfarrverband. Die Versetzung sei sehr positiv aufgenommen worden, so die Diözese.

Nähere Spekulationen für den tragischen Tod sind nicht bekannt. Es wird berichtet, daß Pfarrer Zuber zeitweilig von Schwermut heimgesucht wurde.

Pfarrer Zuber sei als engagierter, nachdenklicher und gewissenhafter Seelsorger bekannt und beliebt gewesen.

Requiescat in pace!
      
44 Lesermeinungen
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#44   athanasius1957   13:45:24 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@ asphyx
natürlich hielt er die predigt vor seinem hinscheiden!!!!!!!!!!!!!!!
einfach nur
Si tacuisses philosophus mansisses!!!!
:-D !:) o^/
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#43   Asphyx †   12:01:55 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@Athanasius
Ein Untoter hielt den Vortrag?
Sehr einleuchtend! Ich hoffe, er stank nicht zuviel und sein Verwesungsgrad war noch nicht so, daß einem dabei Übel wurde.
In jedem Fall ist diese Aussage sehr interessant, immerhin sind wir ja jetzt (schon vor Merkel) Gods own country …
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#42   athanasius1957   09:25:28 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@ stefan
Suizid ist grundsätzlich ein Hinweis auf Be/Umsessenheit
Ein schon verstorbener Priester erzählte während der Predigt über Sünde und die Notwendigkeit der sakramentalen Beichte folgende Anekdote aus Rom:
Der Großpönitentiar meinte einmal, würde sich der gesamte deutschsprachige Episkopat bei ihm zur Beichte anstellen, würde er sie ohne Absolution nach Hause schicken.
Auf die Frage „Warum“, antwortete er, es gebe dort keinen Teufel und damit auch keine Sünde.
Frage, wie er auf diesen „Blödsinn“ käme, sagte er, dort sind keine Exorzisten bestellt.
Dies ist Fakt, wobei Wien eine rühmliche Ausnahme ist.
Die spezielle Beauftragung durch Weihe zum Exorzisten fiel leider der letzten Reform des Weiheritus zum Priestertum auch zum Opfer.
o^/
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#41   Brigitte Bussmann   09:11:50 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Pfarrer begeht Selbstmord
es ist doch mehr als traurig, wie manche Zeitgenossen über einen Menschen denken, der Selbstmord beging. Sie wissen doch gar nicht, was mit diesem Priester los war, haben Sie jemals einen Menschen vor der Selbsttötung bewahrt? Haben Sie jemals einem Verzweifelten die Hand gereicht? Liebe und Barmherzigkeit ist das Zauberwort. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Priester und alle Menschen, die sich selbst das Leben genommen haben, Gottes vollkommene Liebe nun erfahren dürfen.
Verhärten Sie Ihr Herz nicht weiter, die ständig bei Selbsttötung an Teufel, Hölle, ewige Verdammnis denken.
Sollte es noch nicht bekannt sein, heute werden alle Selbstmörder kirchlich beerdigt, weil die Kirche als Amtskirche endlich kapiert hat, dass auch diese Verstorbenen ewiges Heil erlangen.
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#40   Stefan Fischer   14:33:28 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Bei Suizid ist immer an Teufel zu denken
Suizid ist grundsätzlich ein Hinweis auf Be/Umsessenheit, auch wenn das den heute so verkopften Psychologiedoktrinaristen nicht in den Sinn kommt. Man muss nicht gleich mit extremen Verdächtigungen einer Sodomitenszene kommen, denn es reicht schon völlig aus, wenn dieser Pfarrer z.B.ein ungelöstes homosexuelles Priesterproblem einfach nicht mehr bewältigen konnte. Sexuelle Ausbrüche, Tod eines heimlichen Lebenspartners oder Verlassen-werden wegen Untreue, in flagranti Ertappung u.s.w. – wenn man also der Homosexualität (HS) die Möglichkeit einer langwierigen,„Dämonischen Inbesitznahme“einräumt, darf man die ganzen Erkenntnisse kirchlicher Dämonologie heranziehen, und schon greifen die Aussagen zum Suizid, die bei Be/Umsessenheit als von Teufeln verursacht gelten und bewiesen sind. Solche Folgen der HS werden leider kirchlich geheim gehalten, obwohl es ideale Negativbeispiele zur vorzeitigen Abschreckung von Priesteranwärtern mit HS-Neigung wären. Wer will den auch ernsthaft bestreiten, dass die HS-Delikte in der Gesellschaft stärkere Verachtung finden als heterosexuelle Vergehen.
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#39   Dr. Christoph Heger   12:56:36 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Selbstmord und kirchliches Begräbnis
Der Retter vieler Frauen vor dem Kindbettfieber, Dr. Semmelweiß verfiel dem Wahnsinn und wurde schließlich Opfer eines Suizids. Der damalige Erzbischof von Wien, wenn ich mich recht entsinne, ordnete trotzdem ein kirchliches Begräbnis an.
Das war nicht ungewöhnlich. Ich habe schon in meinem Beichtunterricht gelernt, daß das kirchliche Begräbnis nicht solchen Selbstmördern zu verweigern ist, die wegen einer Geisteskrankheit (vermutlich) nicht für ihre Tat verantwortlich sind. Wie ich selbst erlebt habe, war dies in der Tat Praxis auch schon vor dem „größten Konzil aller Zeiten“.
MfG
Christoph Heger
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#38   athanasius1957   12:46:17 | Dienstag, 3. Oktober 2006
suizid-hölle-kein kirchliches begräbnis?!?!
Wie selbstgerecht manche auf dieser Seite sind, ist für mich erschütternd.
Selbstmord an sich ist schon tragisch genug, nur welche Qualen der Einzelne vorher erleidet bzw. erlitten hat, damit es dazu überhaupt kommt, wäre eine theologisch-psychiatrisch-psychologische Diskussion allein wert, würde aber den Rahmen hier sprengen.
Eine Anekdote aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, wo Suizidler tatsächlich nicht auf dem katholischen Gottesacker eingesegnet und beerdigt werden durften, weist auf, wie weit unsere Hl. Mutter Kirche schon damals gnädig auf die Allmacht Gottes hoffte:
Der Retter vieler Frauen vor dem Kindbettfieber, Dr. Semmelweiß verfiel dem Wahnsinn und wurde schließlich Opfer eines Suizids. Der damalige Erzbischof von Wien, wenn ich mich recht entsinne, ordnete trotzdem ein kirchliches Begräbnis an.
o^/
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#37   franziskus   12:02:50 | Dienstag, 3. Oktober 2006
daß „der Prophet in der Heimat nicht beliebt sei“,
Hw. Zuber, der vielleicht wie Jesus in seiner Heimatstadt nicht angenommen wurde, musste wahrscheinlich Anschuldigungen oder Verleumdungen bis hinein zum Generalvikar erdulden.
Statt einem Priester die Stange zu halten,geht man lieber den Weg einer Versétzung, „im tiefen Einvernehmen.“
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#36   Brigitte Bussmann   10:09:23 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Pfarrer begeht Selbstmord
es ist sehr traurig, dass schon wieder ein sehr sympatischer Priester sterben musste. Dann kommt immer das große WARUM??? Schwermut – Warum???
Warum hat es niemand gemerkt? Wer ist für diesen Freitod verantwortlich??
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#35   Breze   00:12:38 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@ Ketzerjäger
So klingt es aber… Wer ermächtigt Sie und Ihresgleichen über diesen Priester Gericht zu halten, Gottes Urteil vorwegzunehmen, wenn Sie nicht einmal im Geringsten die näheren Umstände seines Lebens kennen, wenn Sie nicht wissen, ob dieser Mann unter Depressionen litt, an sonst einer psychischen Störung oder Ausnahmesituation?
Soweit ich weiss, ist es nur Gott der richtet!!!!
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#34   Christian Hüller   00:12:07 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@ priest
„Jemand der sich selbst tötet darf nicht auf einem Katholischen Friedhof begraben werden da es möglich ist das er in der Hölle ist. Da war der Martin leider anderer Meinung. Sich selbst Richten ist ein extremer schrecklicher Verstoß da man Gott extrem beleidigt, weil er die Menschen richtet.“
Bitte seien Sie mit solchem Gerede extrem vorsichtig.
Unbefangene Leser könnten das nämlich für bare Münze nehmen.
Meinen Sie wirklich, dass sich Gott durch einen Selbstmörder beleidigen ließe?
Welches kleinliche Gottesbild haben Sie eigentlich?
Und meinen Sie ernsthaft, dass jemand, der Ihrer Meinung nach in der Hölle ist (wofür Sie keine Sicherheit haben),das Seelenheil anderer Menschen gefährden könnte, die auf dem selben Friedhof beerdigt sind?
Meiner Meinung nach ist diese Auffassung ziemlich abstrus.
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#33   Ketzerjäger †   00:04:28 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Breze@
Keiner wünscht niemandem irgendetwas an den Hals! Ich glaube alle hier wären froh wenn Selbstmörder in den Himmel kommen würden.
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#32   Athanasius   00:01:39 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Hinzufügung
Hw. Lingen,
Ich hätte Sie nicht von „Hass“ bezichtigen müssen. Hassen tun Sie nicht, aber erbittert klingen Sie wohl. Ich respektiere Ihren Kampf mit der Krise der Kirche und Ihre Person, aber eine Verurteilung in diesem Falle liegt nicht bei Ihnen. Das hätte der heilige Papst Pius X. Ihnen auch erklärt. Über Einzelfälle können wir nicht entscheiden. Natürlich kann man Selbstmörder auch nicht all zu verstehend gegenüber stehen in dem man alles verharmlost, das schädet den Seelen. Aber Endsituation Hannelore Kohls und dieses Pfarrers kennen Sie genausowenig wie ich. Achten Sie darauf!
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#31   Breze   23:35:53 | Montag, 2. Oktober 2006
@ an alle die verurteilen
und armen Sündern die Hölle an den Hals wünschen:
Ich hoffe nur, das Euch einmal die Barmherzigkeit Gottes zuteil wird, die Ihr anderen verweigert.
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#30   savonarola   22:49:38 | Montag, 2. Oktober 2006
athanasius hat (mal) recht
Da muß ich dem athanasius, wenns auch schwer fällt, mal uneingschränkt zustimmen.
Übringens: plingen, ich denke, Sie sitzen im Knast?? Freigang?
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#29   lg1   22:27:30 | Montag, 2. Oktober 2006
Leider ändert sich gar nichts…
All die Pharisäer und Schriftgelehrten erdreisten sich, setzten sich an die Stelle Gottes und halten ihr hohes Gericht über diesen verzweifelten Menschen, der nur noch den einen Weg gesehen hat. Jedoch ist ihr Anliegen Gott sei Dank vergeblich, denn „der Herr ist’s aber, der […] richtet.“ (1 Kor 4,4b)
Ich für meinen Teil begnüge mich lieber damit Pfarrer Zuber in mein Gebet einzuschließen.
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#28   duc in altum   22:24:24 | Montag, 2. Oktober 2006
Schlangengrube …
Sicherlich wird man davon ausgehen können, daß dieser Pfarrer kein Eremitendasein fristen musste. Er wird sicherlich Mitbrüder und Schwestern gehabt haben, die auch in der Seelsorge tätig waren und seine Probleme nicht mitbekommen haben. Allerdings habe ich mich von diesem geschwisterlichen (um nicht zu sagen brüderlichen) Ideal auch schon längst verabschiedet, seit ich weiss, wie Priester miteinander umgehen, wenn sie sich in ihrer Stellung als Haupt, Hirn, Herz und Bauch ihrer Gemeinde von anderen bedroht fühlen. Da wird dann verleugnet, belogen, geschnitten usw. wenn es darum geht einen neuen unliebsamen Geistlichen, der vielleicht nicht die gleiche Richtung vertritt wie man selbst oder gar beliebter ist, vollere Messen hat usw. raus zu ekeln.
Ich kenne die Zustände nicht in der Diözese Graz, aber bei uns vor Ort. Karrierismus, Beliebtheitsdenken und Profilneurosen haben sich unter unseren Pfarrern soweit verbreitet, dass man nur von einer Schlangengrube reden kann. So oder so ist dieses Vorkommnis kein Ruhmesblatt für den Klerus.
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#27   Athanasius   22:15:24 | Montag, 2. Oktober 2006
@Hw. R.-H. Lingen
In Ihrem Hass und Ihrer Erbitterung vergessen Sie dabei schon schnell, dass zur Todsünde eine völlige Willenseinstimmung stattfinden muss. Labilität, Depressionen die den Willen verdunkeln und Psychosen lassen diesen freien Willensbeschluss unmöglich werden, wodurch ein gewisser Fall nicht in sich Todsünde gewesen sein muss.
Sie fällen Ihre Urteile zu schnell, bei allem (Papstfrage, Liturgie, Wissenschaft, alles), und Sie wollen (trotz Fehlens der Beichtjurisdiktion) Beichtvater spielen? Was tun Sie denn? Ständig jedem Pänitenten ein lebenlanges Fasten für ein Glas Wein zu viel zur Pänitenz geben?
Ich versuche immer nett mit IHnen zu reden, aber Ihre voreingenomme Haltung bei fehlenden Sachkenntnissen (etwa in dieser ungeklärten Todessache) macht dies manchmal unmöglich!
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#26   Pater Lingen   22:06:36 | Montag, 2. Oktober 2006
Nicht überraschend
Für die V2-Selbstmord-Mentalität hier nur zwei Beispiele:
1. „Holländischer Katechismus“, Freiburg (12)1983, 470f: „Freilich geschieht der Selbstmord oft in einem Zustand seelischer Überlastung, der es uns nicht erlaubt, über die Schuldfrage ein Urteil zu fällen. Wie oft wird diese Schuld bei anderen Menschen liegen, die jemanden, bewußt oder aus Unaufmerksamkeit, von jeder Gemeinschaft ausgeschlossen haben. Doch kann es auch Fälle geben, in denen jemand ehrlichen Gewissens nicht anders handeln kann, als sein Leben in die eigene Hand zu nehmen. Wie würde man zum Beispiel denken von jemand, der viele Namen kennt, jetzt in Verfolgungszeiten gefoltert wird und weiß: ich halte es nicht länger aus; ich werde Verrat begehen? Es wird immer Fälle geben, in denen das Gebot durch persönliche Gewissensentscheidung bis in seine letzte Tiefe wahrgemacht werden muß.“
2. Predigt beim „katholischen“ Begräbnis von Hannelore Kohl: „Wir sind hier im Kaiserdom zu Speyer zusammengekommen, um mit der Liturgie unserer Kirche Abschied zu nehmen von Dir, liebe Hannelore, oder um es zukunftgerichtet zu sagen, um ein neues Verhältnis zu Dir, liebe Hannelore, zu finden. Denn Du bist bei Gott. […] Die Fülle des Leids an Seele und Leib hat sie (Hannelore) diesen Schritt auf den unbegreiflichen und liebenden Gott vollziehen lassen. […] Wir glauben und beten, dass Gott sie seine Herrlichkeit schauen lässt. Dass er ihre Tränen trocknet und ihr den Frieden und die ewige Ruhe schenkt.“
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#25   AthanasiusII   22:06:29 | Montag, 2. Oktober 2006
Traurig
Dieser Fall ist zutiefst bedrückend und traurig. Die Einsamkeit ist ein grosses Problem unter dem Klerus. Im Gesellschaftsleben werden sie verbannt, unter sich beherrscht die modernistische Clique oder die Clique der Sodomiten die soziale Bühne.
Orémus…
Requiescat in pace.
Ich hoffe er hat keinen Selbstmord begangen oder rechtzeitig Reue aufgezeigt, wie der Mann der frommen Frau beim hl. Pfarrer von Ars!
Hl. Johannes-Maria Vianney, bitte für ihn!
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#24   DieFidele   21:43:30 | Montag, 2. Oktober 2006
Was soll ich dazu sagen…
Sie reden wirres Zeug. Die Kirche weiß was und die Kirche glaubt was … vielleicht beschäftigen Sie sich mal damit, was die Kirche lehrt um den Knoten zu entwirren.
:-)
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#23   savonarola   21:41:25 | Montag, 2. Oktober 2006
@ketzerjäger
Zunächst tausend Dank für Ihre verständisvollen Worte!
Ich sehe: Sie wissen, wies im Himmel so abgeht! Respekt, das macht mir schon mächtig Eindruck. Was machen wir, wenn Hochwürden letzwillig für sich die Feuerbestattung verfügt hat? Das ließe sich doch was machen? Oder täusche ich mich vielleicht?
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#22   Ketzerjäger †   21:35:29 | Montag, 2. Oktober 2006
Nein!
Die Kirche weiß: Wer sich tötet ist verflucht! Aus & Fertig! Doch die Kirche glaubt daran das Gott diesen Fluch aufheben kann. Da die Kirche aber nicht sicher weiß ob Gott diesen Fluch aufheben wird, darf ein Selbstmörder nicht in geweihter Erde begraben werden, dass ist Fakt!!!
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#21   DieFidele   21:30:35 | Montag, 2. Oktober 2006
beachte Punkt 2283!
an Ketzerjäger:
So ist es und Ihre Aussage „Nach katholischer Lehre
ist seine Seele für alle Zeiten verflucht und kann nicht in den Himmel kommen.“ ist mit dem Punkt 2283 widerlegt.
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#20   Rocky   21:30:14 | Montag, 2. Oktober 2006
priest: Selbsttötung
Von wo hast du denn diesen Wahnwitz her? Die Kirche unterscheidet sehr wohl zwei Dinge (zum Unterschied vond deiner s/w-Malerei): 1) krankhafte Selbsttötung – da darf und soll die kirchoiche beerdigung gehalten werden und 2) absolut keine Gewissheit, ob eine Seele in die Hölle kommt! Wenn du das so s/w sagst, sollte man es sich merken und dich nicht in einem kath. friedhof begraben, weil du das Wesen des Erlösertodes Christi nicht kapiert hast!
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#19   Ketzerjäger †   21:25:08 | Montag, 2. Oktober 2006
DieFidele@ Richtig!
aber trotzdem:
2280 Jeder ist vor Gott für sein Leben verantwortlich. Gott hat es ihm geschenkt. Gott ist und bleibt der höchste Herr des Lebens. Wir sind verpflichtet, es dankbar entgegennehmen und es zu seiner Ehre und zum Heil unserer Seele zu bewahren. Wir sind nur Verwalter, nicht Eigentümer des Lebens, das Gott uns anvertraut hat. Wir dürfen darüber nicht verfügen.
2281 Der Selbstmord widerspricht der natürlichen Neigung des Menschen, sein Leben zu bewahren und zu erhalten. Er ist eine schwere Verfehlung gegen die rechte Eigenliebe. Selbstmord verstößt auch gegen die Nächstenliebe, denn er zerreißt zu Unrecht die Bande der Solidarität mit der Familie, der Nation und der Menschheit, denen wir immer verpflichtet sind. Der Selbstmord widerspricht zudem der Liebe zum lebendigen Gott.
2282 Wenn der Selbstmord in der Absicht begangen wird, als Beispiel – vor allem für junge Menschen – zu dienen, bildet er zudem ein schweres Ärgernis. Freiwillige Beihilfe zum Selbstmord verstößt gegen das sittliche Gesetz.
Schwere psychische Störungen, Angst oder schwere Furcht vor einem Schicksalsschlag, vor Qual oder Folterung können die Verantwortlichkeit des Selbstmörders vermindern.
2283 Man darf die Hoffnung auf das ewige Heil der Menschen, die sich das Leben genommen haben, nicht aufgeben. Auf Wegen, die Gott allein kennt, kann er ihnen Gelegenheit zu heilsamer Reue geben. Die Kirche betet für die Menschen, die sich das Leben genommen haben.
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#18   laikos   21:24:38 | Montag, 2. Oktober 2006
Selbsttötung
Jemand der sich selbst tötet darf nicht auf einem Katholischen
Friedhof begraben werden da es möglich ist das er in der Hölle
ist :-| Da war der Martin leider anderer Meinung :'( Sich selbst
Richten ist ein extremer schrecklicher Verstoß da man Gott extrem beleidigt, weil er die Menschen richtet :-|
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#17   DieFidele   21:20:53 | Montag, 2. Oktober 2006
Selbsttötung = automatisch Hölle??
„Nach katholischer Lehre ist seine Seele für alle Zeiten verflucht und kann nicht in den Himmel kommen.“
Das ist natürlich falsch! Nach katholischer Lehre muß differenziert werden – siehe dazu im Morallexikon zum Thema Selbsttötung stjosef.at/…lexikon/selbstto.htm und nicht mal dann wird festgelegt, wer verflucht ist. Also bitte!
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#16   Ketzerjäger †   21:14:06 | Montag, 2. Oktober 2006
Gotthard@
Absolut Richtig!
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#15   Gotthard   21:13:25 | Montag, 2. Oktober 2006
welche Lehre?
nach katholischer Lehre ist seine Seele für alle Zeiten verflucht und kann nicht in den Himmel kommen.
so so? dann dürfte er doch auch nicht kirchlich beerdigt werden und es dürfte keine Begräbnismesse für ihn gefeiert werden…
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#14   Ketzerjäger †   21:08:49 | Montag, 2. Oktober 2006
Nach katholischer Lehre
ist seine Seele für alle Zeiten verflucht und kann nicht in den Himmel kommen. Hoffentlich ist dem nicht so!
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#13   Gotthard   21:02:50 | Montag, 2. Oktober 2006
Seelenheil
dem Teufel ist es gelungen ihn auf seine Seite zu reißen
es gibt immer wieder wilde „fromme“ Gerüchte …dies ist eines davon…
Beten wir um das Seelenheil dieses Priesters!!!!!!!
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#12   laikos   20:59:44 | Montag, 2. Oktober 2006
Teufel
Ein Priester der Selbstmord begeht ist wirklich extrem tragisch. Er hat wahre Höllenqualen durchlebt und dem Teufel >:) ist es gelungen ihn auf seine Seite zu reißen :'( :'( :'(
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#11   Taufscheinkatholik   20:24:45 | Montag, 2. Oktober 2006
Danke für die Antwort
zu meiner Frage. Ich bin nur ein wenig verwirrt, welche Position man nun zu so einer fatalen Entscheidung wie die des Herrn Pfarrers einnehmen soll. Denn er ist ja quasi Opfer und Täter zugleich.
Leider habe ich meine Frage zudem auch noch unsauber formuliert, wollte ich doch eigentlich wissen, wie die Katholische Kirche zur Entscheidung des Herrn Pfarrers, seinem Leben ein Ende zu setzen, steht.
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#10   Criticus   19:27:56 | Montag, 2. Oktober 2006
@Guldin:
Ironie -passend oder nicht – offenbart sich bei Ihnen wohl erst nach mehrmaligem Hinsehen, oder?
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#9   Breze   19:20:33 | Montag, 2. Oktober 2006
Ruhe in Frieden
Schenke seiner Seele ewigen Frieden bei Dir, sie barmherzig, und gib ihm die ewige Ruhe.
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#8   Guldin   19:12:32 | Montag, 2. Oktober 2006
Es scheint mir symptomatisch.
Mir auch, nämlich dass man mit Andeutungen und „geheimisvollen“ Hinweisen an Verschwörungstheorien bastelt, wo nichts anderes ist als eine menschliche Tragödie.
Schämen sie sich!
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#7   savonarola   19:09:18 | Montag, 2. Oktober 2006
@guldin
Es kommt nicht darauf an, was wir jetzt verstehen können. Wir müssen die Ermittlungsergebnisse abwarten und ganz auf den Ewald vertrauen. Ein scharfer Hund! Wirst sehen, warte ab. In die Machenschaften gewisser Zirkel sind wir ja bereits hinlänglich eingeführt worden. Es wird schon kein Zufall sein, dass scheinbar niemand, etwas Konkretes zum Vorfall sagen kann oder will. Es scheint mir symptomatisch.
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#6   QUIS UT DEUS   19:07:34 | Montag, 2. Oktober 2006
Herr gib Ihm die Ewige Ruhe …
Herr gib Ihm die Ewige Ruhe und das Ewige Licht leuchte Ihm ,Herr lass Ihn Ruhen in Deinem Frieden!
@Taufscheinkatholik
Ueberlass das bitte dem lieben Gott, den niemand weiss
ob er Psychische oder andere Probleme hatte,aber beten für Ihn das gibt Dir und uns Gnaden+Segen!
Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria. :(3 :(3 :(3
Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix.
Ut digni efficiamur promissionibus Christi
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#5   Guldin   18:51:28 | Montag, 2. Oktober 2006
@ savonarola
Man sollte Volksanwalt Ewald Stadler und malachias mal auf die Sache ansetzen. Ich gehe vom Schlimmsten aus.
Wie soll ich das denn nun wieder verstehen?
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#4   savonarola   18:38:16 | Montag, 2. Oktober 2006
log (e) isch
R I P
So viel Zeit muß sein!
PS.:
Judenburg… kein Fremdverschulden nachweisbar… Wahlkampfende…- Man sollte Volksanwalt Ewald Stadler und malachias mal auf die Sache ansetzen. Ich gehe vom Schlimmsten aus.
Redaktion benachrichtigen
#3   Christian Hüller   18:34:34 | Montag, 2. Oktober 2006
@ Taufscheinkathole
Ich bin hier sicher nicht das letzte Wort, aber dieses Urteil steht wohl keinem Menschen zu.
Grundsätzlich aber gilt: Leben = Geschenk Gottes, also wirft man es nicht einfach weg.
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#2   Benedikt   18:33:13 | Montag, 2. Oktober 2006
@ Taufscheinkatholik
Das kann man getrost dem Herrn überlassen.
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#1   Taufscheinkatholik   18:21:05 | Montag, 2. Oktober 2006
Frage an die Theologen unter uns
Dieser Pfarrer kommt doch jetzt wegen seines Suizids in die Hölle, oder?
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