Ecclesia-Dei Gemeinschaft
Die Petrusbruderschaft verliert ihr wichtigstes Apostolat
Drei Priester des Lyoner Priorates der Priesterbruderschaft St. Petrus haben sich in der dortigen Erzdiözese inkardinieren lassen. Weitere sollen folgen.
(kreuz.net, Lyon) Die Petrusbruderschaft hat in Frankreich ihr bedeutendstes Apostolat – die Kirche Saint Georges in Lyon – verloren.

Das gaben die Priester des Lyoner Priorates der Petrusbruderschaft laut einem Diskussionsstrang der französischen Internetplattform ‘Forum catholique’ am Sonntag bekannt.

Lyon ist die zweitgrößte französische Stadt und befindet sich im Osten des Landes.

In Frankreich war das Lyoner Priorat das prestigeträchtigste und eines der ältesten Apostolate der Priesterbruderschaft, die 1988 gegründet wurde.

Drei von fünf in Lyon tätigen Priestern der Petrusbruderschaft – Pater Tancrède Leroux, Pater Timothée Pattyn und Pater Marc-Antoine Dor – haben sich in die Erzdiözese inkardinieren lassen.

Pater Leroux wurde gleichzeitig an das erzdiözesane Kirchengericht berufen.

Die drei Priester sind nun Erzbischof Philippe Kardinal Barbarin (55) unterstellt und werden in Zukunft von der Erzdiözese Lyon bezahlt.

Sie gehörten zum linken Flügel der Petrusbruderschaft und forderten im Jahr 2000 von Rom eine Öffnung der Bruderschaft für die Neue Messe.

Für die Gläubigen von Saint Georges soll sich angeblich nichts ändern. Die Sakramente werden von den drei ehemaligen Patres weiterhin im überlieferten Ritus gespendet.

Grund für den Wechsel in die Diözese war eine Frage der klerikalen Disziplin.

Die Priester weigerten sich, eine Versetzung durch den neuen Generaloberen der Petrusbruderschaft anzunehmen.

Pater Leroux hat erklärt, daß die Entscheidung der drei im Gebet und mit Bedacht getroffen worden sei. Man sei auch durch andere Priester und altrituelle Ordensgemeinschaften bekräftigt worden.

Kirchliche Beobachter sehen in dem Schritt des Erzbischofs von Lyon einen Vorboten für eine weitreichendere Umstrukturierung der traditionalistischen Landschaft in Frankreich.

Die französischen Bischöfe versuchen angeblich, diese im eigenen Sinne umzuformen, bevor der Vatikan neue kirchliche Strukturen für die Traditionalisten einführt.

Die Prälaten fürchten besonders eine Apostolische Administratur mit einem eigenen Bischof an der Spitze.

Auch deshalb habe sich die französische Bischofskonferenz bei ihrer letzten Sitzung in Lourdes im April 2006 für „diözesane Lösungen“ ausgesprochen.

Ein Mitglied des ‘Forum catholique’ deutete mit Hinweis auf eine „sichere Quelle“ an, daß eine Abspaltung der Petrusbruderschaft auch in der Erzdiözese Dijon und der Diözese Versailles drohe.

Ein anderes Mitglied meinte, das Gerücht bestätigen zu können.

Ein Gläubiger der Kirche Saint Georges bedauerte im ‘Forum catholique’ den „Verrat“ der Patres in Lyon:

„Ihre Entscheidung ist in sich zu respektieren, aber wenn sie gehen, müssen sie doch nicht gleich die Kirchenschlüssel behalten.“
      
29 Lesermeinungen
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#29   wickerl   21:51:17 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
wüste Zustände
Da müsste aber der Indultgeber darauf dringen dass derartiges unterbleibt, es trägt in allerhöchstem Maße dazu bei die Glaubwürdigkeit des Indultes zu untergraben, es gibt nur 2 Möglichkeiten, entweder lacht sich der Indultgeber ins Fäustchen, oder er wird vom Erzbischof geohrfeigt. Zustände sind das, der Ordenpriester verweigert den geschuldeten Gehorsam und wird dafür vom Bischof übernommen.
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#28   tau †   16:22:46 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@ criticus: Vielleicht
@ criticus:
bin ich ruhiger als Sie!?
Hetz.net, ein Informationsportal?
Und wenn „Du“ etwas über den Hl. Franziskus lesen willst/erfahren willst, besuch’ mich doch mal.
Du kannst auch schon mal vorher in meinen Beiträgen stöbern.
und immer schön locker bleiben
tau
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#27   Criticus   16:11:13 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@tau!
mal ganz ruhig bleiben.
kreuz.net ist kein Heiligenlexikon, sondern ein Informationsportal. Wenn Du etwas über den Hl. Franziskus lesen willst: www.fsspx.info
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#26   tau †   12:04:43 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@ Aurelius: Ja,
das sehe ich auch so. Und nicht zu vergessen: Der Rechtsradikalismus unter „frommem“, aber viel zu kurz geratenem Deckmäntelchen. Das braune Zeug ragt an allen Ecken heraus. Ekelhaft!
Hetz.net: Das ideale Feld für Fernstehendenseelsorge.
Schön, ein paar richtige Christen zu treffen!
tau
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#25   Aurelius   11:50:45 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@ tau: Fest des hl. Franziskus & kreuz.net
Ich habe hier sehr selten etwas zu Festen und Heiligen gelesen. Das meiste, was hier publiziert wird, ist entweder reine Hetze gegen die römisch-katholische Kirche oder es dient als Steilvorlage zur Hetze, die dann in den Lesermeinungen folgt. Dazu kommt pure Menschenverachtung in den fast täglich publizierten Artikeln gegen Homosexuelle.
Dennoch lese ich die Beiträge einiger Leser sehr gerne, weil einige wirklich etwas zu sagen haben und sehr fundiert schreiben.
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#24   tau †   11:42:49 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@ Aurelius: Danke für
den Hinweis. Mir wurde hier schon so manches bestätigt.
„Theologisches“ hatte ich jahrzehntelang abonniert und nicht aus inhaltlichen, sondern aus privaten Gründen abbestellt.
Übrigens: Heute ist das Fest des großen Heiligen Franziskus.
Und kein Wort in drüber in kr.net(t).
Ist das „konservativ“, „traditionalistisch“, „katholisch“ … ?
So geht es mit dem ganzen Kirchenjahr und auch mit den anderen Heiligen (positiven Menschen und „Dingen“).
Wenn man dauernd so beschäftigt ist, „Religionspolizei“ zu spielen und kleine Scheiterhaufen zu basteln …
Viele Grüße
tau
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#23   Dr. Christoph Heger   11:15:42 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
„Vulgärtraditionalismus“
Da sieht man also, was Vulgärtraditionalismus www.kath.net/detail.php?id=12554 und …
Zu diesem Schwächeanfall des ansonsten hochgeschätzten Dr. David Berger darf ich auf meinen Aufsatz „‘Vulgärtraditionalismus’ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes“ www.kreuz.net/article.2922.html verweisen, der hier schon Gegenstand längerer Diskussionen war.
MfG
Christoph Heger
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#22   Aurelius   11:12:54 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@ tau: Gerne
Gerne!
In dem Zusammenhang ist der auf kreuz.net erschiene Artikel „Der Zorn des Professors“ www.kreuz.net/article.2538.html irgendwie dann doch „lesenswert“.
Bergers Aussagen werden hier in den Lesermeinungen rund um die Uhr bestätigt…
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#21   tau †   11:01:54 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@ Aurelius: Danke
für den Link zu dem kath.net – Artikel. Es ist wohl mit das beste, was ich bisher hier gelesen habe.
tau
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#20   Aurelius   10:44:46 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Dr. Carlo Regazzoni
Guldin: wo bleibt Ihre Logik, Sie Schwachkopf
Da sieht man also, was Vulgärtraditionalismus www.kath.net/detail.php?id=12554 und Pseudosedisvacantismus aus einem Menschen machen können…
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#19   QUIS UT DEUS   20:52:35 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@Petrusbruderschaft
Die haben aufgehört zu Kämpfen für die röm. Katholische Tradition! z.B. gegen den Modernismus
Sie betrachten den alten Ritus als Charisma!
Orate, fratres:ut meum ac vestrum sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipoténtem.
Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria. :(3 :(3 :(3
Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix.
Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
+++
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#18   Breze   15:55:00 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@ il „Dottore“ Regazzoni
„„es stimmt, dass weder Roncalli, noch Montini noch Woytila irgendein Dogma geleugnet haben und dafür gibt es eine höchst plausible Erklärung: sie wollten sich nicht entlarven. So zu tun als ob, ist eine Eigenart des Frevlers.““
Vielen Dank für Ihr äussert geistreiches Posting…
Sie haben, an einem sonst eher öden Tag sehr zu meiner Belustigung beigetragen, grazie tanto!!!!!
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#17   Benedikt   15:11:20 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@ Dr. Regazzoni
Sie reden von Logik? :-D
Ihr Satz:
es stimmt, dass weder Roncalli, noch Montini noch Woytila irgendein Dogma geleugnet haben und dafür gibt es eine höchst plausible Erklärung: sie wollten sich nicht entlarven. So zu tun als ob, ist eine Eigenart des Frevlers.
ist aber alles andere als logisch. Vielleicht sind ja auch Sie ein Häretiker, und reden hier nur so, um nicht enttarnt zu werden? Nach Ihrer „Logik“ durchaus eine plausible These…
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#16   Guldin   14:37:20 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Schwachkopf ?
So zu tun als ob, ist eine Eigenart des Frevlers. Sie haben mich ertappt – Gratuliere.
Meine Formulierung war leider etwas ungenau. Ich meinte die Kirchgänger der FSSPX, die so tun als ob sie katholisch seinen.
>:)
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#15   Agiafortuni   13:22:30 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Guldin: wo bleibt Ihre Logik, Sie Schwachkopf
wo rede ich von Kirchgänger? Ausserdem habe ich niemals erklärt, alle jene Priester, die NOM feiern seien nicht gültig gewählt. So lange so Leute wie Sie die Konzilssekte bevölkern, erstaunt es mich in keiner Weise, dass es damit bergab geht.
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#14   Guldin   12:04:32 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Tradilogik
es stimmt, dass weder Roncalli, noch Montini noch Woytila irgendein Dogma geleugnet haben und dafür gibt es eine höchst plausible Erklärung: sie wollten sich nicht entlarven. So zu tun als ob, ist eine Eigenart des Frevlers.
Ergo: Der regelmässige Kirchgänger und Empfänger der Sakramente ist ein verkappter Häretiker!
:-D :-! >:)
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#13   clemens   12:02:57 | Dienstag, 3. Oktober 2006
aragorn und Marcel
haben den berühmten Nagel auf den Kopf getroffen.
Eine frage bleibt mir zu dem obigen Artikel:
Sie gehörten zum linken Flügel der Petrusbruderschaft und forderten im Jahr 2000 von Rom eine Öffnung der Bruderschaft für die Neue Messe.
Andererseits:
Die Sakramente werden von den drei ehemaligen Patres weiterhin im überlieferten Ritus gespendet.
Ja was denn nun und wie denn nun?
Und voralem: Wenn sie doch die alte Messe weiterhin feiern:
Wie lange noch?
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#12   Agiafortuni   11:56:39 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Marcel: Karl Murx ist ernst zu nehmen
Ich gehöre bestimmt nicht zu jenen, die Bischof Fellay sämtliche Bosheiten in die Schuhe schieben, meine aber nichtsdestoweniger, dass man Karl Murx ernst nehmen sollte. Es steht über jedem Zweifel, dass die Vorsitzenden der Konzilssekte ein entstelltes Kirchenverständnis vertreten und auch Jopa’s Auffassung von der Dreifaltigkeit höchst fragwürdig ist. Die Frage nach der Gültigkeit der Bischofsweihen ist dementsprechend mehr als berechtigt. Das Problem ist heute eben nicht mehr allein die Liturgie, sondern ebenso die dahinter stehende Ekklesiologie. Diese Feststellung hat bereits Kardinal Benelli gemacht.
Athanasius II: es stimmt, dass weder Roncalli, noch Montini noch Woytila irgendein Dogma geleugnet haben und dafür gibt es eine höchst plausible Erklärung: sie wollten sich nicht entlarven. So zu tun als ob, ist eine Eigenart des Frevlers.
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#11   laikos   10:21:05 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Wunder
Ist ja fast schon ein Wunder das sie nicht exkommuniziert werden. Wer Latein betet der ist der Exkommunizierung leider sehr nahe :'(
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#10   Tridentinus   10:10:27 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Lyon ist
ohnehin speziell. Dort wurde die röm.-trid. Messe erst mit dem Indult eingeführt. Eigentlich müßte man dort den Lyoner Eigenritus pflegen.
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#9   Marcel   09:35:12 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Der Spagat zwischen V.II-Modernismus und „altem“ Glauben ist genuin unmöglich
Criticus: Ich denke KM meinte, falls Msgr. Fellay einer Einigung mit Rom hoffend entgegensieht, dürften derlei Vorkommnisse ihn nicht gerade beruhigen.
Das ist doch die falsche Unterstellung des gespaltenen Geistes Murxens an die Adresse Mgr. Fellays. Der Weihbischof macht sich eben keine falsche Hoffnung. Er wiederholt das regelmäßig. Im Frühsommer durfte ich selber hören, wie er nach einem Pontifikalamt den Anwesenden deutlich sagte, daß eine Einigung mit dem konziliaren Rom in ferner Zukunft stünde, weil der Papst dem bisherigen modernistischen Kurs (V.II usw.) nach wie vor anhängt und nicht an einen Kurswechel denkt.
Was jetzt mit Teilen der FSSP passiert, ist der logische Schritt aus dem Spagat dieser Bruderschaft zwischen V.II-Modernismus und dem Versuch, die alte Messe hochzuhalten ohne jedoch zum ganzen katholischen Glauben zurückzukehren, der mit den Zeitbomben des V.II www.fsspx.org/…nzils-Einleitung.htm eben grundsätzlich unvereinbar ist. Doch diese werden von der FSSP akzeptiert und sogar verteidigt. Warum sich also nicht gleich in die V.II-Diözesen assimilieren? Wie nun geschehen.
Daher sagt die FSSPX über die Fraternity of saint peter www.sspx.org/articles_index.htm: „They are therefore Conciliar Catholics and not traditional Catholics.“ (What are we to think of the [FSSP] www.sspx.org/…s/q13_fraternity.htm)
Das ist nur logisch und sachlich begründet und hat nichts mit Feindschaft gegen die armen Priester der FSSP zu tun. Die Wahrheit kennt keine faulen Kompromisse.
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#8   Aragorn   08:42:35 | Dienstag, 3. Oktober 2006
negativbeispiel Petrusbruderschaft
Die Petrusbruderschaft in allen Ehren aber sie ist das beste und abschreckenste Beispiel dafür was einem passieren kann, wenn man sich ohne klare und eindeutige Garantien den Ortsbischöfen unterwirft: Nach und nach wird die Festung der Tradition aufgerieben und es bleibt nichts mehr übrig. Man kann der Piusbruderschaft nur raten: Sichert euch ab! Lasst euch von Rom Garantien geben für ewige Zeiten damit kein Ortsbischof daherkommen kann und euch unter sein Diktat zwingen kann. Lasst euch die Freiheit garantieren, eure Oberen ohne Einmischung des Ortsbischofs zu bestimmen und lasst euch die Garantie geben, nur die traditionelle Liturgie zu zelebrieren. Die Petrusbruderschaft hat sich über den Tisch ziehen lassen. Sie ist schon lange kein Hort der traditionellen Liturgie mehr. Schade, schade! :-S
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#7   Criticus   23:32:48 | Montag, 2. Oktober 2006
@savonarola
Nun, die Gefahr, natürlich, in einer Hierarchie, die den Umsturz des Pseudokonzils VatII. und die zumindest unerlaubte Liturgiereform der folgenden Jahre mit aller Macht legitimieren will, unter die Räder zu kommen.
Ich habe da noch die Bilder von Bischof Rifan im Kopf, mit lustigem modernen Jutesackgewand Gewand bei einem Bischofstreffen konzelebrierend: www.sspx.org/…n_concelebration.htm
Wer strebt nicht nach der Einheit, aber hier muß die Einheit in Christus gemeint sein, nicht die Einheit in einer zum Neoprotestantismus abdriftenden Hierarchie!
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#6   savonarola   23:02:34 | Montag, 2. Oktober 2006
Welche Gefahr?
„Gefahr der Vereinnahmung“
Verlieren denn jetzt alle hier so langsam die Maßstäbe?
Kein Herz kann so groß sein, den Wunsch zu fassen, es gäbe Einheit (wenigstens schon mal) unter den Katholiken.
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#5   Criticus   22:51:52 | Montag, 2. Oktober 2006
@AthanasiusII
Ich denke KM meinte, falls Msgr. Fellay einer Einigung mit Rom hoffend entgegensieht, dürften derlei Vorkommnisse ihn nicht gerade beruhigen. Die Gefahr der Vereinnahmung ist evident.
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#4   AthanasiusII   21:54:48 | Montag, 2. Oktober 2006
@Karl Murx
In Ihrer Hetze gegen Weihbischof Fellay, vergessen Sie, dass die Umstände völlig anders sind und das Beispiel Guter Hirte-Institut nicht zählt (waren schon ausgetrieben).
Auch eine Rore-Sanctifica-Webseite mit Archiven und Bibliothekkopien macht den absurden Vorwurf die ‘konziliaren Weihen’ (nach dem neuen Pontificale Romanum das nach der Konstitution vom 18.6.1968 am 1.4.1969 eingeführt wurde) seien ungültig von sich heraus, nicht wahrer oder wissenschaftlicher. Ein gewisser Theologe Küng pflegt auch seine Bücher mit Räferenzen vollzupflanzen und auch ein Hw. Alfred de Loisy war Archivar.
Diese Weihen nach dem editierten Hippolyt-Ritus sind explizit katholisch (‘summum sacerdotium’), deswegen nicht der Verurteilung etwa der anglikanischen „Weihen“ unterliegen (wie Sedisv. irrtümlich verkünden). Das Adjektiv ‘principalem’ und das ‘constituerunt ecclesias etc.’ drücken deutlich das Amt des Bischofs aus. Bei der Diakonatsweihe im überlieferten Ritus haben wir ja auch nur ein „Ministerium“ das erwähnt wird, was ja auch nicht gerade eindeutig ist. Sogar die „Würde eines Presbuteros“ könnte man auch protestantisch deuten.
Aber theoretisieren über nicht-existente Sachen und Greuel ist ja Spezialität gewisser Gruppen. Bis heute hat man ja auch noch kein Zitat und keine Schrift mir vorlegen können in der Paulus VI., Johannes-Paul II. oder Benedikt XVI. öffentlich eine ex-cathedra Lehre leugneten und das zwar ‘en pleine publique’ und von der 2/3 Mehrheit der Katholiken erkannt!
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#3   Athanasius   21:46:37 | Montag, 2. Oktober 2006
Zum Lachen gibt es nichts…
Aber dass bekannte französische Vatikan-Watcher und Professoren für Kirchengeschichte (u.a. Prof. Dr. Luc Perrin der Universität Strassburg im Elsass, aber auch ‘Progressive’) sogar sagen, dass:
„Die französischen Bischöfe versuchen angeblich, diese im eigenen Sinne umzuformen, bevor der Vatikan neue kirchliche Strukturen für die Traditionalisten einführt.“
Übrigens hängen diese Austritte aus der FSSP (juris pontificalis) auch damit zusammen, dass der neue Generalobere P. John Berg FSSP erheblich „radikaler“ ist als P. Devillers und die Linie von P. Bisig und vielleichte noch eine überzeugtere und exklusivere fortsetzen möchte. Berg ist jung, aber in den Vereinigten Staaten bei den ‘Indult’-Gläubigen unheimlich geliebt für seine klare Sprache und seine Sozial- und Familieninitiativen (so durfte ich von Bekannten von dort erfahren). Er schrieb sogar, dass er lieber „Taxi-Fahrer werden möchte als wie Priester nicht mehr den überlieferten römischen Ritus pflegen zu dürfen.“
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#2   Karl Murx   21:38:39 | Montag, 2. Oktober 2006
Ich lach’ mich schlapp
Und wie immer sind es unopportune Versetzungen, die den Ausschlag geben.
Wie heißt es so schön: „die Weste des Beamten sitzt eng, aber warm!“
:-D
Und von wem sind denn diese Priester geweiht worden?
Ich würde da als erstes einmal prüfen, ob man da wirklich Priester verloren hat.
Apropos, die Seite RORE SANCTIFICA www.rore-sanctifica.org/ wurde neu gestaltet. Ab jetzt sind auch alle Quellen und Archive abrufbar. Z.B. hier. www.rore-sanctifica.org/biblio-num-10.html
Mgr Fellay wird das Schauspiel sicherlich genau beobachten. Ihm blüht dasselbe, wenn er so weitermacht und auch einige seiner Priester werden die warme Ecke suchen.
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#1   Rocky   21:23:52 | Montag, 2. Oktober 2006
Schritt in die richtige Richtung…
… meine ich. Was nützt eine „Priesterbruderschaft“, die fortlaufend sicher gute Priester ausbildet, und dann irgendwo herumsitzen, weil kein bschof sie anstellt. Daher wäre es an der zeit, dass die Bischöfe überall in ihren Diözesen – und die Priesterbruderschaft ebenso – beide Riten gleich behandeln.
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