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Freitag, 6. Oktober 2006 11:28
Kardinal Castrillon verbreite Unwahrheiten – erklärte der Generalvikar von Bordeaux höchstpersönlich und kritisierte das neu errichtete ‘Institut vom Gutem Hirten’.
Zurück zum Artikel 38 Lesermeinungen:
Sonntag, 8. Oktober 2006 22:26
Guldin: @ Adrian Leverkuehn
Oh doch, ich fühle mich in der von Ihnen genannten Gesellschaft sehr wohl. Ist ja schliesslich unsere Welt.

Sonntag, 8. Oktober 2006 22:22
Wie meinen Sie das?
Gefällt Ihnen meine Gesellschaft nicht?
Ich bin tolerant:
Sie können soviele Rosenkränze beten wie Sie wollen!
Sonntag, 8. Oktober 2006 22:19
Guldin: @ Adrian Leverkuehn: Sie und ich
sind dann ja in bester Gesellschaft
Sonntag, 8. Oktober 2006 22:15
Adrian Leverkuehn: Modernistische Bestien…
…das sind:
ich und Sie, Schwule, Juden, Freimaurer, Liberale, Sozialdemokraten, Moslems sofern sie keinem Gottesstaat anhängen, Frauen, Christdemokraten, Grüne, Protestanten, Hindus, Buddhisten, Konfuzianer, Shinoisten usw usf.
Sonntag, 8. Oktober 2006 22:09
Guldin: modernistischen Bestien
Wer soll den das sein ?
Sonntag, 8. Oktober 2006 21:57
Athanasius: Frankreich
Jetzt muss dem ständigen Ansturm der modernistischen Bestien ein endgültiges Halt zu geboten werden:

http://www.liturgie.fr/ – Die Antwort?!…?
Sonntag, 8. Oktober 2006 13:07
Jawohl!: Schade + Schande!
Der Erzbischof hätte in Rom unvergleichlich stärker intervenieren müssen, um diese Pius-Brüder auszuschalten.
Da gewährt man denen eine Gnade („Indult“), und sofort beißen sie die Hand, die sie füttert.
Wo kommen wir dahin, dass irgendein hergelaufener Priester den Diözesanbischof kritisiert. Nota bene: ÖFFENTLICH und sogar WÄHREND DER HL. MESSE, die auf diese Weise profaniert wird, wie es sonst nie vorkommt.
Hier ist Rom gefordert. Es ist nun längst klar, wer die wahren MODERNISTEN sind. Ein solcher modernistischer Gehorsamsbegriff – „Gehorsam nach Ermessen“ – hat ABSOLUT KEINEN PLATZ in der Kirche PXi!
Hinaus mit diesen Satansbrüdern!
Samstag, 7. Oktober 2006 14:23
clemens: Lieber Aurelius!
Sie schrieben:Nochmal –- es gibt keine neue und keine alte Kirche. Die Kirche von vor dem Konzil ist die Kirche von nach dem Konzil ist die Kirche von heute und wird die Kirche von morgen sein.
Ganz recht, die Hl. Katholische Kirche besteht seit über 2000 Jahren. Sie kann nicht untergehen. Sie hat den Arianismus überlebt, obwohl da die meisten Bischöfe arianisch waren und sie wird den Modernismus überleben, obwohl da die meisten Bischöfe modernistisch sind.
Es sind die Menschen, die die Hl. Katholische Kirche verdunkeln und daher ein neues Bild von ihr geben(besonders seit dieser unseeligen Pastoralsynode V2).
Samstag, 7. Oktober 2006 00:34
Guldin: @ Dr. Heger
Natürlich, sonst würde ich Ihr Geschreibsel nicht ertragen
Freitag, 6. Oktober 2006 23:18
Dr. Christoph Heger: @Guldin: Immer so unkritisch?
Die Definition des Faschismus stammt nicht von mir, sie kann hier nachgelesen werden.

Ist das ihr Ernst? Eine „Definition“ von dieser Quelle einfach übernehmen? Sind sie immer so unkritisch?

MfG
Christoph Heger
Freitag, 6. Oktober 2006 21:32
Benedikt: @ Athanasius
Er sagt also, er gehöre der Kirche von vor dem Konzil nicht zu, sondern der „jetztigen

Nein, er sagt, dass die Kirche vor dem Konzil das Konzil verwirklicht hat. Die „jetzige Kirche“ hätte, falls zwischen ihr und der „alten Kirche“ ein Unterschied bestünde, das Konzil nicht verwirklichen können, weil sie in diesem Beispiel ja erst aus dem Konzil entstanden wäre.
Freitag, 6. Oktober 2006 21:29
Athanasius: @Aurelius
Ich habe ja auch nicht behauptet, der Kardinal sei ipso facto ein Abtrünniger, aber er spricht selber davon, als ob er sich „einer Kirche“ geweiht hat die eine andere ist als jener Kirche, der sich die Patres des Instituts Boni Pastoris (iuris pontificalis) zugeweiht haben. Er sagt also, er gehöre der Kirche von vor dem Konzil nicht zu, sondern der „jetztigen“, was also auf eine Neukreatur schliessen lässt. Und da wirft ein Kardinal Ratzinger S.Exz. Marcel-François Lefebvre CSSp eine „Bruchtheologie“ vor? Ist das nicht mit zwei Massen messen? Weshalb sagt er nicht zuerst seinen Untergeordneten, dass sie nicht konziliant, sondern römisch-katholisch sein müssen um legitim als Bischof und Prälat auftreten zu könne.
Freitag, 6. Oktober 2006 17:37
Benedikt: @ Aurelius
Nochmal –- es gibt keine neue und keine alte Kirche. Die Kirche von vor dem Konzil ist die Kirche von nach dem Konzil ist die Kirche von heute und wird die Kirche von morgen sein.

Jaja, ganz klar. Aber lassen wir mal die künstliche Unterscheidung von alter und neuer Kirche für kurze Zeit bestehen.

„Diese Kirche, die das Konzil verwirklicht hat, ist meine Kirche.“ bedeutet dann logischerweise: „Diese alte Kirche, die das Konzil verwirklicht hat…“. Den das Konzil konnte nicht von einer neuen Kirche durchgeführt werden, die erst Produkt des Konzils sein sollte. So oder so ist das Konzil von der „alten Kirche“ durchgeführt worden, die auch die heutige Kirche ist. Und deshalb gibt es in Wirklichkeit auch keine zwei Kirchen.

@ Toby
Viele Entscheidungsträger in der Kirche tun ja heute so, als habe die Kirche eigentlich erst 1965 begonnen sinngemäß

Die Begründung dieser Meinung erfolgt meist mit Argumenten, die im Widerspruch zum Konzil stehen.
Freitag, 6. Oktober 2006 17:28
Aurelius: Benedikt
Wo erkennen Sie (und Athanasius) da, dass der Kardinal einer neuen Kirche beigetreten ist?

Das ist aus dem Zitat natürlich nicht zu erkennen. Und genau das war mein Punkt.

Wer hat denn das Konzil verwirklicht? Was das etwa auch schon die neue Kirche? Wann hat diese neue Kirche denn dann begonnen?

Nochmal –- es gibt keine neue und keine alte Kirche. Die Kirche von vor dem Konzil ist die Kirche von nach dem Konzil ist die Kirche von heute und wird die Kirche von morgen sein.
Freitag, 6. Oktober 2006 17:26
Toby: @ Benedikt
Viele Entscheidungsträger in der Kirche tun ja heute so, als habe die Kirche eigentlich erst 1965 begonnen sinngemäß „zu sich selbst gefunden“ nach jahrhundertelanger Finsternis. Lesen Sie mal Eugen Biser und andere theologische Koryphäen seiner Art.
Freitag, 6. Oktober 2006 17:17
Benedikt: Logikseminar
Und wieso sagt der Kirchenfürst dann so etwas:„Diese Kirche, die das Konzil verwirklicht hat, ist meine Kirche.“????

Wo erkennen Sie (und Athanasius) da, dass der Kardinal einer neuen Kirche beigetreten ist? Wer hat denn das Konzil verwirklicht? Was das etwa auch schon die neue Kirche? Wann hat diese neue Kirche denn dann begonnen?
Freitag, 6. Oktober 2006 16:05
Aurelius: Athanasius
Der Kardinal ist also Apostat, da er einer Neuen Kirche zugetreten ist, oder?

Ich weiß nicht, wie Sie zu dieser Aussage kommen. Ich persönlich bin ja vorsichtig, mit solchen Begriffen wie „Apostat“ herumzuwerfen.

Ist er denn einer neuen Kirche zugetreten? Hat er denn gesagt, er sei einer neuen Kirche zugetreten?

Der Kardinal sprach, soweit es aus dem Artikel hervorgeht, von einer angeblich „geistlichen Erneuerung“ nach dem Konzil. Ich denke, in dem Zusammenhang sollte seine Aussage betrachtet werden. Das soll nicht sagen, daß sein Aussage nicht kritikwürdig ist. Sie ist sicherlich etwas ungeschickt. Menschen reden viel wenn der Tag lang ist. Politiker. Kardinäle. Bundesligatrainer. User auf kreuz.net. Nicht jeder ist gleich ein „Apostat“ wenn er mal daneben greift.

Natürlich glaube ich, dass die Römisch-Katholische Kirche vor und nach Vatikanum II. die gleiche geblieben ist. Sie ist ja ewig und ein Pastoralkonzil ändert an Ihr Wesen gar nichts per impossibilitatem.

Ich habe Ihnen das ja auch nicht unterstellt, ich habe Ihr Posting als Aufhänger genommen. Es wäre sicherlich besser gewesen, das Zitat aus dem Text zu verwenden.

Außerdem stelle ich gerade mit Freude fest, daß wir einer Meinung sind.
Freitag, 6. Oktober 2006 16:04
Maledica: Transfairdenken
lernt man doch in der heruntergewirtschafteten Amtskirche, dachte ich zumindestens!

Doch für des Denkens nicht so mächtige Individueen wie Herrn Guldin sei der Begriff der Aggiornamentofaschisten erläutert.

Er beinhaltet die größten Schreihälse nach Aggiornamento, welche unter Zuhilfenahme eines ominösen Geist des Konzils alles zerstörten was durch über 1.900 Jahre Kirchengeschichte organisch gewachsen ist. Faschisten sind diejenigen Linken selbst, welche diesen Terminus gebrauchen, um von ihremeigenen Totalitarismus abzulenken. Faschismus hat es nämlich außerhalb Italiens nicht gegeben. Die Inter-Nazis gebrauchen diese Vokabel jedoch gerne um ja nicht als internationale Sozialisten mit den nationalen Sozialisten verglichen zu werden.

Aggiornamentofaschisten sind meist verknöcherte, alte, gebrochene Menschen, welche zur Zeit des Konzils- gemeint ist das 2. Vatikanische- jung waren und damals versucht haben alle Strukturen zu zerstören oder zu unterwandern und welche trotz der himmelschreienden Mißerfolge immer noch so verbohrt weitermachen.
Aggiornamentofaschisten sind auch deren Zöglinge, welche entweder in blindem Gehorsam oder aus dummer Naivität ersteren hinterherrennen

Die Saat ist nicht aufgegangen.

Außer einigen wenigen ewig Gestrigen, die jedoch die Schalthebel bedienen und als Multiplikatoren immer mehr Massen mit ihrem weltfremden, esoterischem Gelabere aus den Kirchen vertreiben, läßt sich von diesem Kindergarten jedoch keiner mehr beeindrucken.
Freitag, 6. Oktober 2006 15:41
Athanasius: @Aurelius
Der Kardinal ist also Apostat, da er einer Neuen Kirche zugetreten ist, oder?

Natürlich glaube ich, dass die Römisch-Katholische Kirche vor und nach Vatikanum II. die gleiche geblieben ist. Sie ist ja ewig und ein Pastoralkonzil ändert an Ihr Wesen gar nichts per impossibilitatem.
Freitag, 6. Oktober 2006 15:08
Aurelius: clemens
Und wieso sagt der Kirchenfürst dann so etwas:„Diese Kirche, die das Konzil verwirklicht hat, ist meine Kirche.“????

Das weiß ich nicht –- wahrscheinlich, weil er das auch so sieht.
Freitag, 6. Oktober 2006 14:58
clemens: Lieber Aurelius,
Und wieso sagt der Kirchenfürst dann so etwas:Diese Kirche, die das Konzil verwirklicht hat, ist meine Kirche.“????
Freitag, 6. Oktober 2006 14:58
Sulpicius: Generalvikar Jean Rouet
Bei den nach hinten gestriegelten Haaren hat er bestimmt einen Zopf! Erinnert an Karl Lagerfeld…
Freitag, 6. Oktober 2006 14:30
Aurelius: Athanasius
Na schön. Und die Kirche vorher ist also nicht Ihre Kirche. Schön das zu wissen, denn dann sind Sie, Herr Ricard, kein Kardinal der hl. römisch-katholischen Kirche mehr, sondern der Konzilskirche.

Die Kirche von vor dem Konzil ist in der Tat auch die Kirche nach dem Konzil. Es war und ist in der Tat die hl. römisch-katholische Kirche.
Freitag, 6. Oktober 2006 14:26
Guldin: Dr. Christoph Heger’s wiederholte Besserwisserei
Die Definition des Faschismus stammt nicht von mir, sie kann hier nachgelesen werden.

Weitere Informationen findet man hier und hier

!:)
Freitag, 6. Oktober 2006 14:16
Dr. Christoph Heger: Guldins wiederholte Schwierigkeiten mit der Logik
Zwar ist schon oft darauf hingewiesen worden, daß es keine wissenschaftlich tragfähige Definition von „Faschismus“ gibt (deswegen eignet sich das Wort ja auch so wunderbar im populistischen Meinungskampf), aber Guldin versucht’s dennoch:

Faschismus ist die Negation der Individualität, Negation der Demokratie, Negation der Pluralität und Freiheit,

Das soll eine Definition sein?

Der Reihe nach:

Faschismus ist die Negation der Individualität. Also sind Anhänger des Kommunismus „Faschisten“? Gerade die sehen aber ständig in ihren Gegnern „Faschisten“.

Faschismus ist die Negation der Demokratie. Aha? Waren und sind Monarchisten – das waren, über die Jahrhunderte gesehen, bei weitem die meisten Christen – „Faschisten“? Irgendwie gewinnt der „Faschismus“ etwas Sympathisches.

Faschismus ist die Negation der Pluralität und Freiheit. Wieso gehen „Pluralität“ und „Freiheit“ immer parallel? Offenbar doch nicht, wie man an der mit dem Islam größer gewordenen religiösen Pluralität sieht: Die Ermahnungen, seine Freiheit nur im Rahmen der islamischen Empfindlichkeit in Anspruch zu nehmen, sind allgegenwärtig. Außerdem wollen die angeblich „Freien“ durchaus nicht immer mehr „Pluralität“ – zum Beispiel dann, wenn mißliebige Parteien auch zur staatlichen Parteienfinanzierung drängen usw.

Also, bevor uns Guldin mit weiteren Definitionen beelendet, die Empfehlung: studium logicum!

MfG
Christoph Heger
Freitag, 6. Oktober 2006 14:06
Guldin: @ priest
Er ist eben kein Aggiornamentofaschisten (Definition siehe unten)
Freitag, 6. Oktober 2006 14:03
laikos: Religionenraten
Liebe Leser. Jetzt Raten sie mal was das für eine Religoin ist. Alle Menschen sind gleich, Alle Menschen sind Frei, man darf tun und lassen was man will und kommt sowieso in den Himmel?

Richtig geraten und genau dieser Religion gehöhrt dieser Generalvikar an
Freitag, 6. Oktober 2006 13:58
Guldin: treue Priester am Altar das Schicksal des hl. Papstes Stephan I. erleidet
Soweit zurück hätte man in der Geschichte nicht gehen müssen.

Der Christustreue Erzbischof Oscar Romero wurde wegen seines Kampfes gegen die Unterdrückung der Bevölkerung, für soziale und politische Reformen und gegen die Verbrechen der faschistischen Militärdiktatur am 24. März 1980 während einer Eucharistiefeier in der Kapelle des Krebshospitals der Karmelitinnen am Altar ermordet.
Freitag, 6. Oktober 2006 13:51
coloredo: Dank an Athanasius für die Informationen!
Da reibt sich der geneigte, halbwegs katholische Leser nur die Augen, mit welch’ z.B. diabolischem Haß die Hl. Messe aller Zeiten verfolgt wird. Da dürfen einerseits Muslime im Kölner Dom ihre Gebete verrichten, anderseits wird ein Priester der Hl. Mutter Kirche von eben dieser während der Dabringung des hl. Opfers „manu militari“ vom Altar weggezerrt! Wie tief ist der „Rauch Satans“, von dem Paul VI. sprach, schon in die Mauerritzen der Hierarchien vorgedrungen? Bin ‘mal gespannt, wann der erste der Tradition treue Priester am Altar das Schicksal des hl. Papstes Stephan I. erleidet! Wir müssen mehr beten!
Freitag, 6. Oktober 2006 13:35
Guldin: Die bedeutet den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben.
Wollen wir doch mal versuchen, die Wortkreation zu klären:

Aggiornamento bedeutet Verheutigung und Vertäglichung

Faschismusist die Negation der Individualität, Negation der Demokratie, Negation der Pluralität und Freiheit, bedeutet also maximaler Konformismus

Aggiornamentofaschisten müsste man demnach in etwa so definieren:

Menschen, die im heutigen Leben stehen und die Individualität, die Demokratie, die Pluralität und Freiheit negieren, als maximalen Kobformismus fordern.

Jetzt verstehe ich: damit sind wohl die Traditionalisten und Sedisvakantisten gemeint.

?:)
Freitag, 6. Oktober 2006 13:21
zwobbel: Wer den denn gefragt?
Was will den der überhaupt. Der hat abgewirtschaftet.

Der Generalvikar griff dabei den Superior des neuen Instituts, Pater Philippe Laguérie, an.
In einer Predigt vom 10. September habe dieser die erzdiözesane Pastoral der letzten dreißig Jahre verächtlich gemacht.

Aha. Wer diesen Generalvikar und seine Taten kritisiert ist der „Verächtlichmachung“ schuldig. Etwas zu wenig kritikfähig der Mann. Sollte vielleicht mal wieder so richtig gruppendynamisch-psychotechnisch behandelt werden? Er will immer kräftig austeilen, aber kann nicht einstecken.

Die französische Bezeichnung „Messe von jeher“ für den Ritus „bis zum Jahr 1962 [sic!]“ bezeichnete der Generalvikar als „Geschichtsklitterung“.
Na da hat er sich ja als richtig kompetent und gebildet entlarvt!

Aggiornamentofaschisten ?
Was bedeutet denn diese seltsame Wortkreation?

Die bedeutet den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben.
Freitag, 6. Oktober 2006 13:13
Athanasius: Ricard: Kardinal einer Neuen Kirche.
„Diese Kirche, die das Konzil verwirklicht hat, ist meine Kirche.“

Na schön. Und die Kirche vorher ist also nicht Ihre Kirche. Schön das zu wissen, denn dann sind Sie, Herr Ricard, kein Kardinal der hl. römisch-katholischen Kirche mehr, sondern der Konzilskirche.

Nein, es ist nicht Msgr. Lefebvre der einen Bruch sieht und anmerkt, nein es sind die Kardinäle Benedikts XVI. Und mit so einem Prälaten an der Macht in Frankreich, muss ich die 22. Dezember-Rede des P.M. noch au sérieux nehmen?
Freitag, 6. Oktober 2006 13:11
AthanasiusII: Revolution?
„Wenn diese Kritik erlaubt ist, erleben wir eine wahrhafte Revolution, die sich in keiner Weise in die Tradition der Kirche einfügt.“

Jaja, Herr Generalvikar. Aber war nicht schon Vatikanum II. die Revolution in der Kirche. Nicht? Dem liberalen Kardinal Suenens nach doch: „Das Zweite Vatikanische Konzil war 1789 in der Kirche.“ So Suenens.

Auch verstehen Sie nicht, was verbindliche Lehre ist, und was diskutabel ist. Denn Sie und Ihre „progressive“ Mit-Kleriker wollen Dogmen und verbindliche Lehren der Moral in Frage stellen, während die FSSPX nur Neuerungen in Frage stellt für deren Promulgation den Nachfolgern Petri der hl. Geist explizit nícht versprochen wurde (cfr. Pastor Aeternus, I. Vatikanische Konzil, ex cathedra). Das II. Vatikanum war ein Pastoralkonzil, das nicht unfehlbar ist und keine verbindliche Lehren promulgiert hat wie etwa Vatikanum I. Sicherlich dürfen Sie diskutieren darüber ob ‘Rerum novarum’ oder ‘Pacem in terris’ nun wohl so gute Lösungen waren, aber Sie dürfen nicht die Auferstehung leugnen und Munificentissimus Deus ablehnen, was ja täglich in Ihren Seminaren geschieht. Auch die Morallehre ist verbindlich und unänderlich. Nun, ‘Dignitatis Humanae’ und ‘Nostra Aetate’ stehen auf der Ebene der Lehrautorität einer Enzyklika. Wie Msgr. Felici, Sekretär des II. Vatikanums, sagte: „für die Aussagen die einen neuen Charakter haben, müssen wir eine Ausnahme machen [=nicht in der Unfehlbarkeit der ordentlichen universalen Magisteriums einschliessen].“
Freitag, 6. Oktober 2006 13:03
Athanasius: Gewalt?
Die einzigen die in der Vergangenheit Gewaltbereitschaft gezeigt haben, waren die Diözesanen Hierarchen (oder soll man bereits sagen: Haeresiarchen?) Frankreichs:

1. 1986 wurde Hw. Bruno de Blignières manu militari vom Altar gestossen und geschlagen von Polizeikräften die auf INstruktion vom Ortbischof voN Versailles, Mgr. Simmoneaux, auftraten (und später vom Staat dafür bestraft wurden, da illegitim).

2. Die französischen Bischöfe und Generalvikare die 1982 Msgr. Lefebvre mit Steinen im Heiligtum U.-L. Frau von Lourdes zu Lourdes „willkommen“ hiessen. Der Erzbischof Lefebvre wurde von den „Toleranten Progressiven“ mit Steinen beschossen als er in Messgewändern eine Pontifkale Heilige Messe in Freiluft in einem Park zelebrieren sollte (die Kirchen blieben ihm ja verschlossen, bewacht von den „toleranten“ Geistlichen selbst).

3. Man ständig drohte „Lefebvristische“ Hl. Messen und Zeremonien zu stören mit eigener „Milice“.

Das Beispiel Saint Nicholas de Chardonnet ist langweilig. Da gab es nur eine friedliche Übernahme einer Kirche die Staatsbesitz ist und „abandonnée“ war.

Aber nun ist auf einmal die FSSPX, die nur friedlich auftritt, „gewaltsam“, so Kardinal Ricard. Und da verweist er auch noch auf einen Priester eines Institus päpstlichen Rechtes in seinem eigenen Bistum. Es zeigt der Hass gegen die überlieferte Liturgie der Römischen Kirche und gegen den katholischen Glauben.
Freitag, 6. Oktober 2006 12:59
Der Tradition verbunden: Ein gutes Zeichen!
Das das Institut vom guten Hirten schon jetzt von Diözesanklerikern, die nicht mehr katholisch denken und fühlen, so heftig kritisiert wird, ist ein Zeichen, dass das Institut auf dem richtigen Weg ist! Den überlieferten katholischen Glauben leben und verteidigen, nachkonzialiare Misstände offen beim Namen nennen und dabei den Konflikt mit modernistische Klerikern nicht scheuen – das ist der richtige Weg! Möge sich dieses Institut mit Unterstützung des Hl. Vaters in der Kirche ausbreiten!
Freitag, 6. Oktober 2006 12:34
Guldin: Aggiornamentofaschisten ?
Was bedeutet denn diese seltsame Wortkreation?
Freitag, 6. Oktober 2006 12:29
Maledica: Uneinsichtigkeit
Die Aggiornamentofaschisten versagen seit 40 Jahren jämmerlich, doch der alte Trott mit Ruinen schaffen, ohne Waffen wird weiter fortgeführt.
Die Verantwortlichen der Diözesen bleiben weiter verstockt uneinsichtig, währenddessen sich die Kirchen rapide leeren und die Menschen nicht frömmer werden!
Freitag, 6. Oktober 2006 12:08
ottaviani: es wird sich zeigen
daß die hochwürdigen herren des neuen istituts bald klein beigeben werden
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