Ecclesia-Dei Gemeinschaft
Es ist nicht leicht, eine altrituelle Gemeinschaft in die Diözese aufzunehmen
Kardinal Castrillon verbreite Unwahrheiten – erklärte der Generalvikar von Bordeaux höchstpersönlich und kritisierte das neu errichtete ‘Institut vom Gutem Hirten’.
(kreuz.net, Bordeaux) Am 15. September nahm der Generalvikar von Bordeaux, Hw. Jean Rouet, Stellung zur Gründung des altrituellen ‘Instituts vom Guten Hirten’.

Der Text erschien auf der Webseite des südwestfranzösischen Erzbistums Bordeaux, wo die Gemeinschaft ihren Sitz hat.

Der Generalvikar griff dabei den Superior des neuen Instituts, Pater Philippe Laguérie, an.

In einer Predigt vom 10. September habe dieser die erzdiözesane Pastoral der letzten dreißig Jahre verächtlich gemacht.

Hw. Rouet suggerierte mit angeblich von der Priesterbruderschaft St. Pius X. illegitim besetzten Kirchen eine Gewaltbereitschaft Pater Laguéries.

Der Generalvikar nannte auch Bereiche, in denen es mit dem neuen Institut zu „Schwierigkeiten“ kommen könnte: in der Liturgie, der Ökumene, im interreligiösen Dialog, im Verhältnis zur Welt und in der Gewissensfreiheit.

Die französische Bezeichnung „Messe von jeher“ für den Ritus „bis zum Jahr 1962 [sic!]“ bezeichnete der Generalvikar als „Geschichtsklitterung“.

Wenn das Institut vom Guten Hirten am Zweiten Vatikanum Kritik üben dürfe, dann sei es auch den Gläubigen erlaubt, die Dokumente des Lehramtes in Frage zu stellen – so der Generalvikar:

„Wenn diese Kritik erlaubt ist, erleben wir eine wahrhafte Revolution, die sich in keiner Weise in die Tradition der Kirche einfügt.“

Der Generalvikar behauptete ferner, daß Kardinal Dario Castrillon Hoyos – der Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ – im kürzlich unterzeichneten Errichtungsdekret Falschmeldungen verbreite.

Der Kardinal erkläre darin irrtümlicherweise, daß der Erzbischof von Bordeaux, Jean-Pierre Kardinal Ricard (61), mit der Gründung einverstanden sei.

Doch der Kardinal – der selber Mitglied der Kommission ‘Ecclesia Dei’ ist – gestand am 11. September vor der Pariser Tageszeitung ‘La Croix’, daß es nicht leicht sei, die ehemaligen Priester der Piusbruderschaft aufzunehmen.

Gleichzeitig sagte der Kardinal, daß man die Entscheidung des Papstes akzeptieren müsse: „Er hat es so gewollt.“

Im Interview betonte Kardinal Ricard wortreich eine angebliche geistliche Erneuerung am und nach dem Zweiten Vatikanum: „Diese Kirche, die das Konzil verwirklicht hat, ist meine Kirche.“

Er habe in dieser Kirche studiert und die Heiligen Weihen empfangen. Diese Kirche gebe ihm eine große Freude.

Kardinal Ricard möchte nicht, daß die Aufnahme der Traditionalisten als Leugnung des Konzils verstanden werde.

Eine Inkardination der von der Piusbruderschaft ausgeschlossenen Priester in die Erzdiözese Bordeaux sei nicht in Frage gekommen. Das wäre, nach den Worten des Kardinals, für die Erzdiözese „problematisch“ gewesen.

Er habe im Mai erfahren, daß die Errichtung einer neuen Gemeinschaft drohte. Trotzdem habe ihn die endgültige Gründung des ‘Instituts vom Guten Hirten’ überrascht.

Rom habe mit diesem Schritt ein Risiko auf sich genommen. Dieses Risiko werde auch von den Bischöfen getragen, die das Institut in ihre Diözesen aufnehmen.

Eine weitere Kritik an der Neugründung kam vom Priesterrat der Erzdiözese Bordeaux. Der Rat kritisierte in einer Stellungnahme vom 15. September, daß die Errichtung nicht mit dem Diözesanklerus abgesprochen worden sei.

Die Kleriker verpacken ihre Kritik mit viel Lob für einen angeblichen Elan des Zweiten Vatikanums.

Mit weniger Illusionen analysierte ein Gläubiger – der seit Jahren an den kirchlichen Zuständen in Bordeaux leidet – die Situation:

„Jetzt klammern sich die linken Brüder ans Konzil wie die vom Schiff getürmten Ratten an ein morsches Treibholz.“
      
38 Lesermeinungen
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#38   Guldin   22:26:27 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@ Adrian Leverkuehn
Oh doch, ich fühle mich in der von Ihnen genannten Gesellschaft sehr wohl. Ist ja schliesslich unsere Welt.
:(3
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#37   Adrian Leverkuehn   22:22:17 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@ Guldin
Wie meinen Sie das?
Gefällt Ihnen meine Gesellschaft nicht?
Ich bin tolerant:
Sie können soviele Rosenkränze beten wie Sie wollen!
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#36   Guldin   22:19:42 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@ Adrian Leverkuehn: Sie und ich
sind dann ja in bester Gesellschaft
:-D
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#35   Adrian Leverkuehn   22:15:00 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Modernistische Bestien…
…das sind:
ich und Sie, Schwule, Juden, Freimaurer, Liberale, Sozialdemokraten, Moslems sofern sie keinem Gottesstaat anhängen, Frauen, Christdemokraten, Grüne, Protestanten, Hindus, Buddhisten, Konfuzianer, Shinoisten usw usf.
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#34   Guldin   22:09:02 | Sonntag, 8. Oktober 2006
modernistischen Bestien
Wer soll den das sein ?
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#33   Athanasius   21:57:04 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Frankreich
Jetzt muss dem ständigen Ansturm der modernistischen Bestien ein endgültiges Halt zu geboten werden:
www.liturgie.fr/ – Die Antwort?!…?
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#32   Jawohl!   13:07:42 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Schade + Schande!
Der Erzbischof hätte in Rom unvergleichlich stärker intervenieren müssen, um diese Pius-Brüder auszuschalten.
Da gewährt man denen eine Gnade („Indult“), und sofort beißen sie die Hand, die sie füttert.
Wo kommen wir dahin, dass irgendein hergelaufener Priester den Diözesanbischof kritisiert. Nota bene: ÖFFENTLICH und sogar WÄHREND DER HL. MESSE, die auf diese Weise profaniert wird, wie es sonst nie vorkommt.
Hier ist Rom gefordert. Es ist nun längst klar, wer die wahren MODERNISTEN sind. Ein solcher modernistischer Gehorsamsbegriff – „Gehorsam nach Ermessen“ – hat ABSOLUT KEINEN PLATZ in der Kirche PXi!
Hinaus mit diesen Satansbrüdern!
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#31   clemens   14:23:35 | Samstag, 7. Oktober 2006
Lieber Aurelius!
Sie schrieben:Nochmal –- es gibt keine neue und keine alte Kirche. Die Kirche von vor dem Konzil ist die Kirche von nach dem Konzil ist die Kirche von heute und wird die Kirche von morgen sein.
Ganz recht, die Hl. Katholische Kirche besteht seit über 2000 Jahren. Sie kann nicht untergehen. Sie hat den Arianismus überlebt, obwohl da die meisten Bischöfe arianisch waren und sie wird den Modernismus überleben, obwohl da die meisten Bischöfe modernistisch sind.
Es sind die Menschen, die die Hl. Katholische Kirche verdunkeln und daher ein neues Bild von ihr geben(besonders seit dieser unseeligen Pastoralsynode V2).
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#30   Guldin   00:34:02 | Samstag, 7. Oktober 2006
@ Dr. Heger
Natürlich, sonst würde ich Ihr Geschreibsel nicht ertragen O:)
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#29   Dr. Christoph Heger   23:18:56 | Freitag, 6. Oktober 2006
@Guldin: Immer so unkritisch?
Die Definition des Faschismus stammt nicht von mir, sie kann hier www.nazis.de/…ismus_definition.htm nachgelesen werden.
Ist das ihr Ernst? Eine „Definition“ von dieser Quelle einfach übernehmen? Sind sie immer so unkritisch?
MfG
Christoph Heger
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#28   Benedikt   21:32:48 | Freitag, 6. Oktober 2006
@ Athanasius
Er sagt also, er gehöre der Kirche von vor dem Konzil nicht zu, sondern der „jetztigen
Nein, er sagt, dass die Kirche vor dem Konzil das Konzil verwirklicht hat. Die „jetzige Kirche“ hätte, falls zwischen ihr und der „alten Kirche“ ein Unterschied bestünde, das Konzil nicht verwirklichen können, weil sie in diesem Beispiel ja erst aus dem Konzil entstanden wäre.
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#27   Athanasius   21:29:19 | Freitag, 6. Oktober 2006
@Aurelius
Ich habe ja auch nicht behauptet, der Kardinal sei ipso facto ein Abtrünniger, aber er spricht selber davon, als ob er sich „einer Kirche“ geweiht hat die eine andere ist als jener Kirche, der sich die Patres des Instituts Boni Pastoris (iuris pontificalis) zugeweiht haben. Er sagt also, er gehöre der Kirche von vor dem Konzil nicht zu, sondern der „jetztigen“, was also auf eine Neukreatur schliessen lässt. Und da wirft ein Kardinal Ratzinger S.Exz. Marcel-François Lefebvre CSSp eine „Bruchtheologie“ vor? Ist das nicht mit zwei Massen messen? Weshalb sagt er nicht zuerst seinen Untergeordneten, dass sie nicht konziliant, sondern römisch-katholisch sein müssen um legitim als Bischof und Prälat auftreten zu könne.
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#26   Benedikt   17:37:27 | Freitag, 6. Oktober 2006
@ Aurelius
Nochmal –- es gibt keine neue und keine alte Kirche. Die Kirche von vor dem Konzil ist die Kirche von nach dem Konzil ist die Kirche von heute und wird die Kirche von morgen sein.
Jaja, ganz klar. Aber lassen wir mal die künstliche Unterscheidung von alter und neuer Kirche für kurze Zeit bestehen.
„Diese Kirche, die das Konzil verwirklicht hat, ist meine Kirche.“ bedeutet dann logischerweise: „Diese alte Kirche, die das Konzil verwirklicht hat…“. Den das Konzil konnte nicht von einer neuen Kirche durchgeführt werden, die erst Produkt des Konzils sein sollte. So oder so ist das Konzil von der „alten Kirche“ durchgeführt worden, die auch die heutige Kirche ist. Und deshalb gibt es in Wirklichkeit auch keine zwei Kirchen.
@ Toby
Viele Entscheidungsträger in der Kirche tun ja heute so, als habe die Kirche eigentlich erst 1965 begonnen sinngemäß
Die Begründung dieser Meinung erfolgt meist mit Argumenten, die im Widerspruch zum Konzil stehen.
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#25   Aurelius   17:28:49 | Freitag, 6. Oktober 2006
Benedikt
Wo erkennen Sie (und Athanasius) da, dass der Kardinal einer neuen Kirche beigetreten ist?
Das ist aus dem Zitat natürlich nicht zu erkennen. Und genau das war mein Punkt.
Wer hat denn das Konzil verwirklicht? Was das etwa auch schon die neue Kirche? Wann hat diese neue Kirche denn dann begonnen?
Nochmal –- es gibt keine neue und keine alte Kirche. Die Kirche von vor dem Konzil ist die Kirche von nach dem Konzil ist die Kirche von heute und wird die Kirche von morgen sein.
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#24   Toby   17:26:57 | Freitag, 6. Oktober 2006
@ Benedikt
Viele Entscheidungsträger in der Kirche tun ja heute so, als habe die Kirche eigentlich erst 1965 begonnen sinngemäß „zu sich selbst gefunden“ nach jahrhundertelanger Finsternis. Lesen Sie mal Eugen Biser und andere theologische Koryphäen seiner Art.
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#23   Benedikt   17:17:10 | Freitag, 6. Oktober 2006
Logikseminar
Und wieso sagt der Kirchenfürst dann so etwas:„Diese Kirche, die das Konzil verwirklicht hat, ist meine Kirche.“????
Wo erkennen Sie (und Athanasius) da, dass der Kardinal einer neuen Kirche beigetreten ist? Wer hat denn das Konzil verwirklicht? Was das etwa auch schon die neue Kirche? Wann hat diese neue Kirche denn dann begonnen?
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#22   Aurelius   16:05:30 | Freitag, 6. Oktober 2006
Athanasius
Der Kardinal ist also Apostat, da er einer Neuen Kirche zugetreten ist, oder?
Ich weiß nicht, wie Sie zu dieser Aussage kommen. Ich persönlich bin ja vorsichtig, mit solchen Begriffen wie „Apostat“ herumzuwerfen.
Ist er denn einer neuen Kirche zugetreten? Hat er denn gesagt, er sei einer neuen Kirche zugetreten?
Der Kardinal sprach, soweit es aus dem Artikel hervorgeht, von einer angeblich „geistlichen Erneuerung“ nach dem Konzil. Ich denke, in dem Zusammenhang sollte seine Aussage betrachtet werden. Das soll nicht sagen, daß sein Aussage nicht kritikwürdig ist. Sie ist sicherlich etwas ungeschickt. Menschen reden viel wenn der Tag lang ist. Politiker. Kardinäle. Bundesligatrainer. User auf kreuz.net. Nicht jeder ist gleich ein „Apostat“ wenn er mal daneben greift.
Natürlich glaube ich, dass die Römisch-Katholische Kirche vor und nach Vatikanum II. die gleiche geblieben ist. Sie ist ja ewig und ein Pastoralkonzil ändert an Ihr Wesen gar nichts per impossibilitatem.
Ich habe Ihnen das ja auch nicht unterstellt, ich habe Ihr Posting als Aufhänger genommen. Es wäre sicherlich besser gewesen, das Zitat aus dem Text zu verwenden.
Außerdem stelle ich gerade mit Freude fest, daß wir einer Meinung sind.
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#21   Maledica   16:04:07 | Freitag, 6. Oktober 2006
Transfairdenken
lernt man doch in der heruntergewirtschafteten Amtskirche, dachte ich zumindestens!
Doch für des Denkens nicht so mächtige Individueen wie Herrn Guldin sei der Begriff der Aggiornamentofaschisten erläutert.
Er beinhaltet die größten Schreihälse nach Aggiornamento, welche unter Zuhilfenahme eines ominösen Geist des Konzils alles zerstörten was durch über 1.900 Jahre Kirchengeschichte organisch gewachsen ist. Faschisten sind diejenigen Linken selbst, welche diesen Terminus gebrauchen, um von ihremeigenen Totalitarismus abzulenken. Faschismus hat es nämlich außerhalb Italiens nicht gegeben. Die Inter-Nazis gebrauchen diese Vokabel jedoch gerne um ja nicht als internationale Sozialisten mit den nationalen Sozialisten verglichen zu werden.
Aggiornamentofaschisten sind meist verknöcherte, alte, gebrochene Menschen, welche zur Zeit des Konzils- gemeint ist das 2. Vatikanische- jung waren und damals versucht haben alle Strukturen zu zerstören oder zu unterwandern und welche trotz der himmelschreienden Mißerfolge immer noch so verbohrt weitermachen.
Aggiornamentofaschisten sind auch deren Zöglinge, welche entweder in blindem Gehorsam oder aus dummer Naivität ersteren hinterherrennen
Die Saat ist nicht aufgegangen.
Außer einigen wenigen ewig Gestrigen, die jedoch die Schalthebel bedienen und als Multiplikatoren immer mehr Massen mit ihrem weltfremden, esoterischem Gelabere aus den Kirchen vertreiben, läßt sich von diesem Kindergarten jedoch keiner mehr beeindrucken.
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#20   Athanasius   15:41:05 | Freitag, 6. Oktober 2006
@Aurelius
Der Kardinal ist also Apostat, da er einer Neuen Kirche zugetreten ist, oder?
Natürlich glaube ich, dass die Römisch-Katholische Kirche vor und nach Vatikanum II. die gleiche geblieben ist. Sie ist ja ewig und ein Pastoralkonzil ändert an Ihr Wesen gar nichts per impossibilitatem.
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#19   Aurelius   15:08:18 | Freitag, 6. Oktober 2006
clemens
Und wieso sagt der Kirchenfürst dann so etwas:„Diese Kirche, die das Konzil verwirklicht hat, ist meine Kirche.“????
Das weiß ich nicht –- wahrscheinlich, weil er das auch so sieht.
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#18   clemens   14:58:44 | Freitag, 6. Oktober 2006
Lieber Aurelius,
Und wieso sagt der Kirchenfürst dann so etwas:„Diese Kirche, die das Konzil verwirklicht hat, ist meine Kirche.“????
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#17   Sulpicius   14:58:04 | Freitag, 6. Oktober 2006
Generalvikar Jean Rouet
Bei den nach hinten gestriegelten Haaren hat er bestimmt einen Zopf! Erinnert an Karl Lagerfeld…
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#16   Aurelius   14:30:05 | Freitag, 6. Oktober 2006
Athanasius
Na schön. Und die Kirche vorher ist also nicht Ihre Kirche. Schön das zu wissen, denn dann sind Sie, Herr Ricard, kein Kardinal der hl. römisch-katholischen Kirche mehr, sondern der Konzilskirche.
Die Kirche von vor dem Konzil ist in der Tat auch die Kirche nach dem Konzil. Es war und ist in der Tat die hl. römisch-katholische Kirche.
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#15   Guldin   14:26:05 | Freitag, 6. Oktober 2006
Dr. Christoph Heger’s wiederholte Besserwisserei
Die Definition des Faschismus stammt nicht von mir, sie kann hier www.nazis.de/…ismus_definition.htm nachgelesen werden.
Weitere Informationen findet man hier hls-dhs-dss.ch/textes/d/D17454.php und hier de.wikipedia.org/wiki/Faschismus
!:)
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#14   Dr. Christoph Heger   14:16:23 | Freitag, 6. Oktober 2006
Guldins wiederholte Schwierigkeiten mit der Logik
Zwar ist schon oft darauf hingewiesen worden, daß es keine wissenschaftlich tragfähige Definition von „Faschismus“ gibt (deswegen eignet sich das Wort ja auch so wunderbar im populistischen Meinungskampf), aber Guldin versucht’s dennoch:
Faschismus ist die Negation der Individualität, Negation der Demokratie, Negation der Pluralität und Freiheit,
Das soll eine Definition sein?
Der Reihe nach:
Faschismus ist die Negation der Individualität. Also sind Anhänger des Kommunismus „Faschisten“? Gerade die sehen aber ständig in ihren Gegnern „Faschisten“.
Faschismus ist die Negation der Demokratie. Aha? Waren und sind Monarchisten – das waren, über die Jahrhunderte gesehen, bei weitem die meisten Christen – „Faschisten“? Irgendwie gewinnt der „Faschismus“ etwas Sympathisches.
Faschismus ist die Negation der Pluralität und Freiheit. Wieso gehen „Pluralität“ und „Freiheit“ immer parallel? Offenbar doch nicht, wie man an der mit dem Islam größer gewordenen religiösen Pluralität sieht: Die Ermahnungen, seine Freiheit nur im Rahmen der islamischen Empfindlichkeit in Anspruch zu nehmen, sind allgegenwärtig. Außerdem wollen die angeblich „Freien“ durchaus nicht immer mehr „Pluralität“ – zum Beispiel dann, wenn mißliebige Parteien auch zur staatlichen Parteienfinanzierung drängen usw.
Also, bevor uns Guldin mit weiteren Definitionen beelendet, die Empfehlung: studium logicum!
MfG
Christoph Heger
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#13   Guldin   14:06:27 | Freitag, 6. Oktober 2006
@ priest
Er ist eben kein Aggiornamentofaschisten (Definition siehe unten)
>:)
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#12   laikos   14:03:05 | Freitag, 6. Oktober 2006
Religionenraten
Liebe Leser. Jetzt Raten sie mal was das für eine Religoin ist. Alle Menschen sind gleich, Alle Menschen sind Frei, man darf tun und lassen was man will und kommt sowieso in den Himmel?
Richtig geraten und genau dieser Religion gehöhrt dieser Generalvikar an ;-)
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#11   Guldin   13:58:06 | Freitag, 6. Oktober 2006
treue Priester am Altar das Schicksal des hl. Papstes Stephan I. erleidet
Soweit zurück hätte man in der Geschichte nicht gehen müssen.
Der Christustreue Erzbischof Oscar Romero wurde wegen seines Kampfes gegen die Unterdrückung der Bevölkerung, für soziale und politische Reformen und gegen die Verbrechen der faschistischen Militärdiktatur am 24. März 1980 während einer Eucharistiefeier in der Kapelle des Krebshospitals der Karmelitinnen am Altar ermordet.
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#10   coloredo   13:51:41 | Freitag, 6. Oktober 2006
Dank an Athanasius für die Informationen!
Da reibt sich der geneigte, halbwegs katholische Leser nur die Augen, mit welch’ z.B. diabolischem Haß die Hl. Messe aller Zeiten verfolgt wird. Da dürfen einerseits Muslime im Kölner Dom ihre Gebete verrichten, anderseits wird ein Priester der Hl. Mutter Kirche von eben dieser während der Dabringung des hl. Opfers „manu militari“ vom Altar weggezerrt! Wie tief ist der „Rauch Satans“, von dem Paul VI. sprach, schon in die Mauerritzen der Hierarchien vorgedrungen? Bin ‘mal gespannt, wann der erste der Tradition treue Priester am Altar das Schicksal des hl. Papstes Stephan I. erleidet! Wir müssen mehr beten!
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#9   Guldin   13:35:00 | Freitag, 6. Oktober 2006
Die bedeutet den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben.
Wollen wir doch mal versuchen, die Wortkreation zu klären:
Aggiornamento bedeutet Verheutigung und Vertäglichung
Faschismusist die Negation der Individualität, Negation der Demokratie, Negation der Pluralität und Freiheit, bedeutet also maximaler Konformismus
Aggiornamentofaschisten müsste man demnach in etwa so definieren:
Menschen, die im heutigen Leben stehen und die Individualität, die Demokratie, die Pluralität und Freiheit negieren, als maximalen Kobformismus fordern.
Jetzt verstehe ich: damit sind wohl die Traditionalisten und Sedisvakantisten gemeint.
?:)
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#8   zwobbel   13:21:19 | Freitag, 6. Oktober 2006
Wer den denn gefragt?
Was will den der überhaupt. Der hat abgewirtschaftet.
Der Generalvikar griff dabei den Superior des neuen Instituts, Pater Philippe Laguérie, an.
In einer Predigt vom 10. September habe dieser die erzdiözesane Pastoral der letzten dreißig Jahre verächtlich gemacht.
Aha. Wer diesen Generalvikar und seine Taten kritisiert ist der „Verächtlichmachung“ schuldig. Etwas zu wenig kritikfähig der Mann. Sollte vielleicht mal wieder so richtig gruppendynamisch-psychotechnisch behandelt werden? Er will immer kräftig austeilen, aber kann nicht einstecken. o.O
Die französische Bezeichnung „Messe von jeher“ für den Ritus „bis zum Jahr 1962 [sic!]“ bezeichnete der Generalvikar als „Geschichtsklitterung“.
Na da hat er sich ja als richtig kompetent und gebildet entlarvt! :-D :-D :-D
Aggiornamentofaschisten ?
Was bedeutet denn diese seltsame Wortkreation?
Die bedeutet den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben. :)3 O:)
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#7   Athanasius   13:13:54 | Freitag, 6. Oktober 2006
Ricard: Kardinal einer Neuen Kirche.
„Diese Kirche, die das Konzil verwirklicht hat, ist meine Kirche.“
Na schön. Und die Kirche vorher ist also nicht Ihre Kirche. Schön das zu wissen, denn dann sind Sie, Herr Ricard, kein Kardinal der hl. römisch-katholischen Kirche mehr, sondern der Konzilskirche.
Nein, es ist nicht Msgr. Lefebvre der einen Bruch sieht und anmerkt, nein es sind die Kardinäle Benedikts XVI. Und mit so einem Prälaten an der Macht in Frankreich, muss ich die 22. Dezember-Rede des P.M. noch au sérieux nehmen?
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#6   AthanasiusII   13:11:12 | Freitag, 6. Oktober 2006
Revolution?
„Wenn diese Kritik erlaubt ist, erleben wir eine wahrhafte Revolution, die sich in keiner Weise in die Tradition der Kirche einfügt.“
Jaja, Herr Generalvikar. Aber war nicht schon Vatikanum II. die Revolution in der Kirche. Nicht? Dem liberalen Kardinal Suenens nach doch: „Das Zweite Vatikanische Konzil war 1789 in der Kirche.“ So Suenens.
Auch verstehen Sie nicht, was verbindliche Lehre ist, und was diskutabel ist. Denn Sie und Ihre „progressive“ Mit-Kleriker wollen Dogmen und verbindliche Lehren der Moral in Frage stellen, während die FSSPX nur Neuerungen in Frage stellt für deren Promulgation den Nachfolgern Petri der hl. Geist explizit nícht versprochen wurde (cfr. Pastor Aeternus, I. Vatikanische Konzil, ex cathedra). Das II. Vatikanum war ein Pastoralkonzil, das nicht unfehlbar ist und keine verbindliche Lehren promulgiert hat wie etwa Vatikanum I. Sicherlich dürfen Sie diskutieren darüber ob ‘Rerum novarum’ oder ‘Pacem in terris’ nun wohl so gute Lösungen waren, aber Sie dürfen nicht die Auferstehung leugnen und Munificentissimus Deus ablehnen, was ja täglich in Ihren Seminaren geschieht. Auch die Morallehre ist verbindlich und unänderlich. Nun, ‘Dignitatis Humanae’ und ‘Nostra Aetate’ stehen auf der Ebene der Lehrautorität einer Enzyklika. Wie Msgr. Felici, Sekretär des II. Vatikanums, sagte: „für die Aussagen die einen neuen Charakter haben, müssen wir eine Ausnahme machen [=nicht in der Unfehlbarkeit der ordentlichen universalen Magisteriums einschliessen].“
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#5   Athanasius   13:03:27 | Freitag, 6. Oktober 2006
Gewalt?
Die einzigen die in der Vergangenheit Gewaltbereitschaft gezeigt haben, waren die Diözesanen Hierarchen (oder soll man bereits sagen: Haeresiarchen?) Frankreichs:
1. 1986 wurde Hw. Bruno de Blignières manu militari vom Altar gestossen und geschlagen von Polizeikräften die auf INstruktion vom Ortbischof voN Versailles, Mgr. Simmoneaux, auftraten (und später vom Staat dafür bestraft wurden, da illegitim).
2. Die französischen Bischöfe und Generalvikare die 1982 Msgr. Lefebvre mit Steinen im Heiligtum U.-L. Frau von Lourdes zu Lourdes „willkommen“ hiessen. Der Erzbischof Lefebvre wurde von den „Toleranten Progressiven“ mit Steinen beschossen als er in Messgewändern eine Pontifkale Heilige Messe in Freiluft in einem Park zelebrieren sollte (die Kirchen blieben ihm ja verschlossen, bewacht von den „toleranten“ Geistlichen selbst).
3. Man ständig drohte „Lefebvristische“ Hl. Messen und Zeremonien zu stören mit eigener „Milice“.
Das Beispiel Saint Nicholas de Chardonnet ist langweilig. Da gab es nur eine friedliche Übernahme einer Kirche die Staatsbesitz ist und „abandonnée“ war.
Aber nun ist auf einmal die FSSPX, die nur friedlich auftritt, „gewaltsam“, so Kardinal Ricard. Und da verweist er auch noch auf einen Priester eines Institus päpstlichen Rechtes in seinem eigenen Bistum. Es zeigt der Hass gegen die überlieferte Liturgie der Römischen Kirche und gegen den katholischen Glauben.
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#4   Der Tradition verbunden   12:59:59 | Freitag, 6. Oktober 2006
Ein gutes Zeichen!
Das das Institut vom guten Hirten schon jetzt von Diözesanklerikern, die nicht mehr katholisch denken und fühlen, so heftig kritisiert wird, ist ein Zeichen, dass das Institut auf dem richtigen Weg ist! Den überlieferten katholischen Glauben leben und verteidigen, nachkonzialiare Misstände offen beim Namen nennen und dabei den Konflikt mit modernistische Klerikern nicht scheuen – das ist der richtige Weg! Möge sich dieses Institut mit Unterstützung des Hl. Vaters in der Kirche ausbreiten!
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#3   Guldin   12:34:11 | Freitag, 6. Oktober 2006
Aggiornamentofaschisten ?
Was bedeutet denn diese seltsame Wortkreation?
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#2   Maledica   12:29:27 | Freitag, 6. Oktober 2006
Uneinsichtigkeit
Die Aggiornamentofaschisten versagen seit 40 Jahren jämmerlich, doch der alte Trott mit Ruinen schaffen, ohne Waffen wird weiter fortgeführt.
Die Verantwortlichen der Diözesen bleiben weiter verstockt uneinsichtig, währenddessen sich die Kirchen rapide leeren und die Menschen nicht frömmer werden!
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#1   ottaviani   12:08:16 | Freitag, 6. Oktober 2006
es wird sich zeigen
daß die hochwürdigen herren des neuen istituts bald klein beigeben werden
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