Die deutschen Bischöfe behaupteten, daß die Alte Messe in den meisten Diözesen gelesen werde und nur stagnierenden Zulauf habe. Das ist nicht nur irreführend, sondern falsch.
(kreuz.net, Fulda) Die Vorsitzende der ‘Laienvereinigung für den klassischen Ritus in der Katholischen
Kirche – Pro Missa Tridentina’, Monika Rheinschmitt, reagierte auf die Pressemeldung der Herbstvollversammlung
der deutschen Bischofskonferenz.
Die deutschen Bischöfe hatten erklärt, daß „in den meisten deutschen
Bistümern mit Genehmigung des Diözesanbischofs an Sonntagen und werktags tridentinische Messen stattfinden“.
Frau Rheinschmitt berichtigt: In 14 von 27 deutschen Bistümen werden an 18 Meßorten jeden Sonntag mit
Einverständnis des Ortsbischofs eine oder mehrere heilige Messen im klassischen Ritus zelebriert.
Die
Meßzeiten liegen zwischen 7.00 Uhr morgens und 15.00 Uhr.
Im Erzbistum Freiburg gibt es pro Monat eine
einzige Sonntagsmesse: In Heidelberg an jedem 3. Sonntag um 17.45 Uhr.
Die Bischofskonferenz anerkannte,
daß die Zahl der Orte beziehungsweise der Kirchen ebenso wie der Gläubigen durchweg gering sei:
„Der
Vergleich mit einer früheren Umfrage von 1993 macht deutlich, daß die Nachfrage der Gläubigen auf sehr
niedrigem Zahlenniveau stabil ist.“
Frau Rheinschmitt berichtigt: Die Anzahl der Orte in Deutschland,
an denen sonntags und oder werktags die Alte Messe mit bischöflichem Einverständnis zelebriert wird,
hat sich seit dem Jahr 1993 von 8 auf 36 im Jahr 2006 vervierfacht.
Die Vorsitzende von ‘Pro Missa Tridentina’
hält fest, daß damals wie heute einige Meßorte nicht mitgezählt sind, denen von bischöflicher Seite
jegliche „Werbung“ und Auflistung in Meßort-Verzeichnissen untersagt ist.
Die Anzahl der Gläubigen
bei den Indultmessen sei seit 1994 stark angestiegen.
Frau Rheinschmitt erinnert, daß die Indultmesse
in Augsburg am 24. September ihr 10jähriges Jubiläum feierte. Anfangs durfte die Alte Messe nur an zwei
Sonntagen pro Monat nachmittags um 15 Uhr gelesen werden. Erst im April 2006 wurde das Indult auf jeden
Sonntag morgen um 10 Uhr erweitert.
An anderen Orten würden dagegen weder unermeßliche Geduld noch
biblische Beharrlichkeit helfen – bedauert Frau Rheinschmitt.
Beispielsweise warteten in Gießen in Oberhessen
über 300 Antragsteller seit dem 30. September 2002 auf eine Antwort ihres Bischofs, Karl Kardinal Lehmann.
Im Bistum Limburg fragten die Gläubigen seit mehr als 15 Jahren vergeblich um die Genehmigung einer
Sonntagsmesse im klassischen Ritus.
Dagegen habe das „Projekt schwul und katholisch“ am 23. April 2006
mit einem feierlichen Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche Maria Hilf sein 15jähriges Bestehen
gefeiert.
Frau Rheinschmitt wundert sich, daß der vorhandene „Bedarf“ der Gläubigen nicht einmal in
offiziellen kirchlichen Umfragen erscheint.
Zudem weise die Erhebung noch einen anderen Mangel auf: Sie
lasse alle jene Orte außer Acht, wo ohne Genehmigung der Ortsbischöfe Alte Messen gelesen werden.
In
Deutschland seien dies immerhin fast 50 Meßorte. Sie freuten sich eines regen Zulaufs, da sie keinen
Restriktionen der deutschen Bischofskonferenz unterliegen.
Email-Adressen der Empfänger
43 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Dr.C.Heger Lieber Genosse, dies sollten sie aber näher erläutern. wenn es sich auf den Buchstabendreher
handelt, bin ich von ihrer „Kurzsicht“ überrascht. Tritt doch das Kompliment völlig in den Hintergrund
bei dieser Betrachtungsweise!
@Heger Lieber Kamerad Heger, wie schaffen sie das eigentlich, immer wieder solch verstaubte und öde Quellenbelege
für die Diskussionen hier ans Tageslicht zu fördern. Ich fühel mich ja fast zum Kompliment genötigt.
#40 Aldo Carigiet 16:03:11 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Tridentinische Messe im Wachstum Dass die deutschen Bischöfe lügen, weiss heute jedes Kind; sei es in
der Mord der Ungeborenen-Sache, Entschuldigung: Abtreibung, bzw. Fristenlösung, nein: moderne holocaustische
Familienplanung mit unglaublicher psychologischer Nachbetreuung bis fast zum Lebensende oder sei es in
der Frage der alten, besser: der ewigen, Liturgie oder sei es in ihrem sozialen statt kirchlichen-glaubenstreuen
(dem Papst gehorchen als Bischof der Bischöfe) Engagement, etc. etc. Schade nur, dass der Vatikan, die
Kurie und der deutsche Papst die Wahrheit nicht oder -wenn überhaupt- nur in vernebelter Form erfahren.
Wie könnte diese Informations…lücke geschlossen werden? Wer hilft weiter? Ihr Aldo Carigiet
@ clementem Wenn aber jede Einschränkung aufgehoben würde, würde diese Hl. Messe sehr bald für sich
selbst sprechen und genau das wollen die Bischöfe verhindern. Daher werden sie allesunternehmen, um die
Restriktionen zu erhalten Sie haben völlig recht nachdem ich berufsbedingt sehr viel herumkomme, sehe
ich natürlich auch die kirchen da und dort von innen. meist mach ich mir sogar die mühe und such mir
vorher eine kirche vor ort, wo im ritus romanus 1962 das Hl. Amt gefeiert wird. nur zwei erlebnisse jeweils
sonntags aus den letzten jahren: 1997 st. john cantius chikago www.cantius.org/ Hochamt um 12.30h ca.
300 Gläubige, Durchschnittsalter 30 Jahre nicht eingerechnet um die 50 Kinder im 1. Lj bis zum 15. schauen
sie bitte auch auf Sacred Music in St. John Cantius www.cantius.org/Music2006-2007.htm Was dort gespielt
wird, finden sie im deutschsprachigen raum nie in diesem kurzen zeitraum. 2006 st. mary mother of god,
washington, dc (ehedem die deutsche Kirche, Kirchenfenster von der Tiroler Glasmalerei Innsbruck) Stille
Hl. Messe, ca 400 Gläubige, Durschnittsalter detto w.o.
@ Dr. Heger Das ist vollmundig aus Unkenntnis. Der Punkt geht an Sie, OK. Ich bezog mich auf den spanischen
Theologen und Philosophen Francisco Suárez (* 5. Januar 1548 in Granada, † 25. September 1617 in Lissabon).
Ihm wurde der Ehrenname Doctor Eximius gegeben. Und? Gefiel ihm die pianische Liturgiereform etwa nicht?
Toby schrieb: Allerdings zeigt die Statistik auch, dass angesichts des dramatischen Rückgangs bei den
Novus-Ordo-Messen die Zahl der traditionsverbundenen Gläubigen unter denjenigen, die überhaupt noch
sonntags in die Kirche gehen, insgesamt erheblich gestiegen ist. Besonders, wenn man alle die mitzählt,
die nicht die Indultmessen besuchen, sondern die FSSPX. So gesehen ist die Nachfrage doch dramatisch gestiegen,
obwohl bestmöglich versucht wird, gerade das zu verhindern durch „Verbote“ des Nichtzuverbietenden oder
durch ungünstige Bedingungen. Wieviele kennen die Tridentinische Messe nach nunmehr 40 Jahren NOM gar
nicht mehr. Und wie soll man an etwas Bedarf haben, was man nicht kennt? Wenn aber jede Einschränkung
aufgehoben würde, würde diese Hl. Messe sehr bald für sich selbst sprechen und genau das wollen die
Bischöfe verhindern. Daher werden sie allesunternehmen, um die Restriktionen zu erhalten Die kleine Fälschung
ist auch ein Mosaikstein im Gesamtbild!
@Benedikt: Suarez Die Arbeitswoche hat wieder begonnen und läßt mir keine Zeit, die Diskussion umfänglich
fortzusetzen. Nur eine kleine Korrektur: Hr. Suarez passt offenbar die Liturgiereform nicht; und um sich
nicht akzeptieren zu müssen, macht er den Papst zu Schismatiker. Das ist ein ganz fauler Trick, weil
Suarez so ungestraft die Jurisdiktionsgewalt des Papstes umgehen will. Das ist vollmundig aus Unkenntnis.
Ich bezog mich auf den spanischen Theologen und Philosophen Francisco Suárez (* 5. Januar 1548 in Granada, † 25.
September 1617 in Lissabon). Ihm wurde der Ehrenname Doctor Eximius gegeben. MfG Christoph Heger
@ Dr. Heger Das Recht des Papstes, die Liturgie zu „ordnen“, schließt nicht das Recht ein, eine ganz
neue zu erfinden und ihr den Namen der alten umzuhängen. Die Römische Liturgie musste im Laufe ihrer
Existenz mehrmals durch auswärtige liturgische Bücher wieder auf Vordermann gebracht werden. Was Pius
V. 1570 als Römischen Ritus in Kraft setzte war nicht der Ritus von zB 750. Der Römische Ritus ist 1570
in seiner Urform längst mit gallischen Elementen durchsetzt gewesen. Diese Elemente sind insbesondere
die reiche Formensprache, die immer alles so bewundern. Von „Hüten“ kann also keine Rede sein und das
erste Mal, dass einem im Prinzip auswärtigen Ritus das Schild „römisch“ umgehängt wurde war bereits
vor der Jahrtausendwende, als Otto I. den Ritus mit einem Sakramentar aus dem Mainzer Kloster St. Alban
„restaurierte“. Die Lehre von Suarez, ein Papst, der gleich alle Riten verändert, mache sich schismatisch,
einen „Schwindel“ zu nennen, ist angesichts der Autorität dieses Theologen hilflos. Wer für mich eine
Autorität ist entscheide ich aufgrund der Aussagen des Betreffenden. Hr. Suarez passt offenbar die Liturgiereform
nicht; und um sich nicht akzeptieren zu müssen, macht er den Papst zu Schismatiker. Das ist ein ganz
fauler Trick, weil Suarez so ungestraft die Jurisdiktionsgewalt des Papstes umgehen will. Ihrem weiteren
Beitrag entnehme ich, dass die Orientalen die Rechte des Papstes hinsichtlich der röm. Liturgie nicht
bestritten haben.
#33 QUIS UT DEUS 20:36:45 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@athanasius 1957 am besten ist noch immer beten. ich empfehl einmal sancte michael in praelio Stimmt!!
Orate, fratres:ut meum ac vestrum sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipoténtem. Salve Regina
,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus
geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos
ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia
o dulcis Virgo Maria. :(3 :(3 :(3 Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. Ut digni efficiamur promissionibus
Christi. +++
#32 Tarcisius 20:23:57 | Dienstag, 3. Oktober 2006
Die Verlogenheit… …dieses von der Bischofskonferenz publizierten Umfrageergebnisses ist beschämend.
Daß die Bischöfe nicht merken, daß die Zahl der Indultmeßbesucher trotz der skandalösen Behinderung
des überlieferten Ritus durch die Ordinarien – übrigens ein offener Akt des Ungehorsams der Bischöfe
gegen den heiligen Vater (Sacrosanctum conc.) – konstant bleibt, während den Pfarreien die Gläubigen
in Scharen verloren gehen, ist peinlich. Solange die deutschen Bischöfe nicht umdenken, konsequent die
liturgische Ordnung und die Ordnung der Lehre durchsetzten, wird sich daran auch nichts ändern. Es wäre
viel gewonnen, wenn wieder die Lehre der Kirche in den Predigten und Katechesen verkündet würde und
nicht die Privatmeinung der Kleriker und der Laienmitarbeiter. Es wäre schon viel gewonnen, wenn der
Novus ordo so gefeiert würde, wie er vorgesehen ist. Und wenn der überlieferte Ritus so pastoral ungeeignet
it, dann muß man sich ernsthaft fragen, warum die Bischöfe so feige sind, teilweise auf Geheimhaltung
dieser Messen zu bestehen und ihnen völlig untaugliche Tageszeiten und grauenhafte Kapellen und Krypten
zuzuweisen. Einfach kindisch! (Wenn es unrecht ist, was ich gesagt habe, weise es nach; wenn es aber recht
war…)
ritus romanus – ritus novus oder besser romanus ordo – novus ordo diese diktion wurde von niemandem geringeren
als klaus gamber selbst aufs tapet gebracht. aber eines zeigt die diskussion sehr wohl auf: der rauch
satans ist in die kirche eingedrungen. bzgl der bemerkung revision 1962, 1965 bzw. 1969 oder 2002 der
vergleich ist unzulässig, da die editiones typica nur 1962 bzw. 1969 und eben als e.t. tertia 2002 veröffentlicht
worden sind. für eine editio typica 1965 war die zeit bis 1969 zu kurz trotz des disasters der missa
normativa, die eine entsprechende abstimmungsniederlage erfahren durfte. bugnini hat seine „macht“ (=vertrauen
seitens paul VI) in bekanntem auftrag mißbraucht und bis dato gewonnen. nur bleiben wir aber ehrlich:
die pforten der hölle werden sie nicht überwinden. vor 2000 jahren waren wir schon in den katakomben,
warum nicht auch jetzt, wo dies uns die katholische kirche in china ja vormacht (die romtreue) oder die
katholiken in der kasachischen wüste. am besten ist noch immer beten. ich empfehl einmal sancte michael
in praelio
Frau Rheinschmitt hat Recht Die deutschen Bischöfe manipulieren indirekt die Besucherzahlen, indem sie
Anträge ablehnen. Und dann behaupten sie, es gebe nur geringen Bedarf für die tridentinische Messe.
Auch in der Diözese Rottenburg-Stuttgart – Raum Horb – wurde uns einmal ein Antrag abgelehnt. Außerdem
werden gute Diözesanpriester schon mal durch Mobbing traktiert, wenn sie nicht spuren, wie die Laien
wollen.
@Benedikt Der Begriff „römischer Ritus“ als Passepartout für das, was ein Papst gerade so dafür erklärt!
Das ist eben kein Etikettenschwindel, sondern im Gegenteil immer Auffassung der Kirche gewesen. Durchaus
nicht! Im Gegenteil hat die Kirche Roms immer die Auffassung vertreten, daß ihr Ritus im Kern auf den
Apostel Petrus zurückgehe. Ob das nun stimmt oder nicht – jedenfalls hat sich die Kirche immer als Hüter
der Tradition und nicht als ihr – mit Etiketten schwindelnder – Herr verstanden. Das Recht des Papstes,
die Liturgie zu „ordnen“, schließt nicht das Recht ein, eine ganz neue zu erfinden und ihr den Namen
der alten umzuhängen. Die Lehre von Suarez, ein Papst, der gleich alle Riten verändert, mache sich schismatisch,
einen „Schwindel“ zu nennen, ist angesichts der Autorität dieses Theologen hilflos. Und was die Orientalen
von der derzeitigen liturgischen Misere in der römisch-katholischen Kirche halten, haben sie gelegentlich
schon deutlich gesagt. Und das nicht nur nachher, sondern auch schon vorher. Der Patriarch Athenagoras
beschwor Paul VI.: „Bruder, rühren Sie die Liturgie nicht an!“ MfG Christoph Heger
@ Dr. Heger Der Umfang der Veränderungen ist ohne Beispiel in der Liturgiegeschichte. Das kann sein.
Es ändert aber nichts. Der Begriff „römischer Ritus“ als Passepartout für das, was ein Papst gerade
so dafür erklärt! Das ist eben kein Etikettenschwindel, sondern im Gegenteil immer Auffassung der Kirche
gewesen. Wie auch etwa der Mainzer Bischof das Missale Moguntinum verändern durfte, so darf auch der
römische Papst das Missale Romanum bearbeiten. Das ist sein Privileg. Hier stellt sich die von Suarez
aufgeworfene (…), ob nicht ein Papst, der alle traditionellen Riten ändert, dadurch schismatisch wird.
Das ist schon eher Schwindel. Um nicht selbst durch die Verneinung päpstlicher Kompetenzen ein Häretiker
zu werden behauptet man einfach, der Papst sei kein Papst mehr. Ein ziemlich fauler Trick. Das glauben
die Orientalen natürlich auf’s Wort Ich glaube nicht, dass die Orientalen dem Papst das Recht absprechen,
die eigene Ortliturgie zu verändern. Das Konzil von Trient und die Bestimmungen Pius V. bestätigten
alle Riten, die älter als 200 Jahre waren – in (…) Gegensatz zur der Intoleranz heute. Wieso Gegensatz?
Auch Sacrosanctum Concilium garantiert die älteren Riten. Dem II. Vatikanum wird häufig vorgeworfen,
die Dokumente seien zweideutig, damit sie hinterher nach Belieben ausgelegt werden könnten. Nun, das
trifft auf das Tridentinum hier auch zu: Die nachfolgenden Liturgiereformen zielten ganz klar auf die
liturgischen Traditionen. Der Wortlaut interessierte keinen mehr.
Anteil der Gläubigen des alten Ritus steigt erheblich Ich möchte noch einmal auf die Zahl der sonntäglichen
Gottesdienstbesucher in Deutschland zurückkommen. Laut amtlicher Statistik der Deutschen Bischofskonferenz
ist die Zahl der Gottesdienstbesucher im Nous Ordo zwischen 1993 und 2004 von 5,404 Millionen auf 3,849
Millionen gesunken (minus 29 Prozent). Nach Angaben von Frau Rheinschmitt hat sich im gleichen Zeitraum
die Zahl der bischöflich genehmigten Messorte des alten Ritus von 9 auf 36 vervierfacht. Natürlich ist
die Zahl der Gläubigen, die Gelegenheit haben, eine Sonntagsmesse im alten Ritus zu besuchen, gemessen
an der Gesamtzahl der sonntäglichen Messbesucher verschwindend gering. Allerdings zeigt die Statistik
auch, dass angesichts des dramatischen Rückgangs bei den Novus-Ordo-Messen die Zahl der traditionsverbundenen
Gläubigen unter denjenigen, die überhaupt noch sonntags in die Kirche gehen, insgesamt erheblich gestiegen
ist. Gerade das müssten die Bischöfe berücksichtigen, wollen sie ihrem Hirtenamt wirklich gerecht werden.
@Benedikt: „Römischer Ritus“ als Passepartout 1969 war ja nun bei weitem nicht das erste Mal, dass es
eine Revision des Messbuches gab. Es ist eher eine Normalität, bloß dass 1969 der Umfang der Revision
größer war. Das ist ein Verhältnisblödsinn. Der Umfang der Veränderungen ist ohne Beispiel in der
Liturgiegeschichte. Daß es sich nicht um eine Reform oder gar Fortentwicklung handelt, hat der seinerzeitige
Kardinal Ratzinger mit dankenswerter Klarheit anerkannt. Wieso Fiktion? … Römischer Ritus ist das,
was der Papst als Ritus der Stadt Rom (und nach historischen Begebenheiten fast der ganzen restl. Kirche)
bestimmt. Ja eben, das ist die rechtliche Fiktion oder, weniger vornehm, der Etikettenschwindel: Der Begriff
„römischer Ritus“ als Passepartout für das, was ein Papst gerade so dafür erklärt! Hier stellt sich
die von Suarez aufgeworfene (und von ihm bejahte Frage), ob nicht ein Papst, der alle traditionellen Riten
ändert, dadurch schismatisch wird. Orientalische Riten wiederum sind von Sacrosanctum Concilium geschützt.
Das glauben die Orientalen natürlich auf’s Wort – nachdem sie gesehen haben, wie die Herren Reformer
mit dem bonum commune der lateinischen Gläubigen umgegangen sind. Der größte Vernichter liturgischer
Traditionen war – … – erwiesenermaßen das Konzil von Trient und die folgenden Reformen. So? Das Konzil
von Trient und die Bestimmungen Pius V. bestätigten alle Riten, die älter als 200 Jahre waren – in schreiendem
Gegensatz zur der Intoleranz heute. MfG Christoph Heger
@ Toby Es wäre natürlich eine absolute Sensation, wenn Rom den alten römischen Ritus neben dem neuen
Ritus als rechtlich eigenständigen Ritus anerkennen würde. Damit würde man ja indirekt eingestehen,
dass 1969 eben doch ein neuer Ritus geschaffen wurde und nicht ein bestehender einfach überarbeitet.
Aus diesem Grund glaube ich auch nicht, dass dies jemals geschehen wird. Möglich erscheint allein die
Möglichkeit eines Generalindults.
@ Benedikt Die rechtliche Seite ist die eine Sache, die phänotypische die andere. Nicht die Papierform
prägt die Gläubigen, sondern das, was sie sonntag für Sonntag am Altar erleben. Natürlich kann man
einen Ritus so weitgehend verändern, dass eine Kontinuität kaum mehr wahrnehmbar erscheint. Aber dann
stellt sich die Frage, ob man das dann nicht auch rechtlich sanktioieren sollte. Es wäre natürlich eine
absolute Sensation, wenn Rom den alten römischen Ritus neben dem neuen Ritus als rechtlich eigenständigen
Ritus anerkennen würde. Damit würde man ja indirekt eingestehen, dass 1969 eben doch ein neuer Ritus
geschaffen wurde und nicht ein bestehender einfach überarbeitet.
@ Dr. Heger Ich durchschaue den Trick schon. Warum sollte das ein Trick sein? 1969 war ja nun bei weitem
nicht das erste Mal, dass es eine Revision des Messbuches gab. Es ist eher eine Normalität, bloß dass
1969 der Umfang der Revision größer war. Diese juristische Fiktion ist ja der Kern des Etikettenschwindels.
Wieso Fiktion? Der römische Ritus ist vom Papst verändert worden. Die Bezeichnung „Römischer Ritus“
ist nicht an die Verwednung eine bestimmten Zelebrationsrichtung, -sprache oder Leseordnung geknüpft.
Römischer Ritus ist das, was der Papst als Ritus der Stadt Rom (und nach historischen Begebenheiten fast
der ganzen restl. Kirche) bestimmt. Das erzählen Sie doch mal den Orientalen! Das wird deren Vertrauen
in vatikanische Zusagen betreffend die Achtung vor ihren Traditionen gewaltig steigern! Orientalische
Riten wiederum sind von Sacrosanctum Concilium geschützt. Der größte Vernichter liturgischer Traditionen
war – wie Sie sicher einräumen werden – erwiesenermaßen das Konzil von Trient und die folgenden Reformen.
Es kann durchaus die Frage gestellt werden, ob Rom etwa den mozarabischen Ritus überhaupt reformieren
kann. Derartiges ist bislang noch nicht getan worden. Die Änderungen im ambrosianischen Ritus etwa wurden
nicht von Rom bestimmt. Wenn Sie mich fragen, dann kann Rom auch nicht liturgische Riten anderer ändern,
sondern höchstens deren Verwendung untersagen. Den Römischen Ritus aber kann Rom ganz logischerweise
verändern.
@Benedikt: rechtliche Fiktion macht den Etikettenschwindel aus. Es ist eigentlich nicht schwer zu verstehen.
Natürlich, ich bin ja nicht begriffsstutzig. Ich durchschaue den Trick schon. Es gibt keinen rechtlichen(!)
Unterschied zwischen dem von Pius V. und von Paul VI. approbierten Römischen Messbuch. Eben! Diese juristische
Fiktion ist ja der Kern des Etikettenschwindels. Sacrosanctum Concilium bezieht sich logischerweise gar
nicht auf den Römischen Ritus, auch nicht auf irgendeine ältere Messordnung im Römischen Ritus Das
erzählen Sie doch mal den Orientalen! Das wird deren Vertrauen in vatikanische Zusagen betreffend die
Achtung vor ihren Traditionen gewaltig steigern! Die Aussicht, daß demnächst mal irgend so ein römisches
Machwerk die Bezeichnung „syrische Liturgie“, „koptische Liturgie“ oder wie auch immer erhält und den
Orientalen mit der juristischen Chuzpe, es gebe „keinen rechtlichen(!) Unterschied“ zwischen ihrer altehrwürdigen
Liturgie und dem neuen Machwerk, übergestülpt wird, das wird das „ökumenische Gespräch“ ungeheuer
beflügeln und schnell zur Wiedervereinigung mit Rom führen. MfG Christoph Heger
@ Dr. Heger Es ist eigentlich nicht schwer zu verstehen. Es gibt keinen rechtlichen(!) Unterschied zwischen
dem von Pius V. und von Paul VI. approbierten Römischen Messbuch. Beide beschreiben DEN Römischen Ritus.
Es gibt rechtlich gesehen gar keinen „alten Ritus“. Die Wörter „NOM“, „Tridentinische Messe“ etc. sind
lediglich Unterscheidungswörter, um eine Diskussion zu vereinfachen, aber ohne jede offizielle Bedeutung.
Sacrosanctum Concilium bezieht sich logischerweise gar nicht auf den Römischen Ritus, auch nicht auf
irgendeine ältere Messordnung im Römischen Ritus, sondern auf die NEBEN dem einen Römischen Ritus existierenden
Liturgien (Ambrosianischer Ritus etc.). Dass ein neuer Ritus geschaffen wurde, ist eine Behauptung der
Reformkritiker, und keine offizielle Verlautbarung. Offiziell ist 1965 und 1969 lediglich das Römische
Messbuch überarbeitet worden, wie das zuvor 1962 der Fall war und zuletzt 2002. Sofern Quo primum also
überhaupt noch gültig ist, wird es durch die Liturgiereform in keiner Weise verletzt, denn es ist eine
vom Papst approbierte Reform, nichts weiter. Die einzige Möglichkeit, dies zu bestreiten ist die Hypothese,
dass Paul VI. nicht Papst war.
@ fioregraz: bzgl ungehorsam soll belohnt werden bis heute halten sich hartnäckig die geschichten um
den maria-theresien-orden, daß dieser für „ungehorsam“ gegenüber dem befehl verliehen wird. der Rückgriff
auf den zu verurteilenden ungehorsam eventuell um noch zu betonen, die liturgische einheit nicht zu gefährden
ist doch mehr als fies. es ist schon klar, daß man nicht kuhfladen mit kaufladen verwechseln darf, nur
warum werden jene, die der Hl. Mutter Kirche auch mit der Kraft der Tradition beistehen wollen, ausgegrenzt?
Warum läßt man nicht einmal die einfache Frage Angebot und Nachfrage offen und bietet einfach an – auch
mit entsprechend attraktiven Meßzeiten sonntags Vormittag –, um sich nach einiger Zeit sich das Ergebnis
anzuschauen? Wahrscheinlich ist die „Angst“ vor entsprechender Akzeptanz auch durch die Spätgeborenen
höher als die Sorge um das Wohl der Herde odr…
„Sacrosanctum Concilium“ Der klassische römische Ritus ist kein rechtlich anerkannter Ritus im Sinne
von Artikel 4 der Liturikonstitution „Sacrosanctum Concilium“, Wenn das so mit „Sacrosanctum Concilium“
gemeint sein sollte, könnte man dem Konzil in diesem Punkt den Vorwurf einer Schwindelei nicht ersparen.
In „Sacrosanctum Concilium“ wird allen alten Riten „gleiches Recht und gleiche Achtung“ versprochen. Daß
man dies dann ausgerechnet dem besonders alten römischen Ritus verweigert, indem man diesen Namen einem
neuen Machwerk umhängt, ist ein besonders dreister Etikettenschwindel. MfG Christoph Heger
@ Benedikt In der Tat gibt es offiziell nach wie vor nur einen römischen Ritus. Der klassische römische
Ritus ist kein rechtlich anerkannter Ritus im Sinne von Artikel 4 der Liturikonstitution „Sacrosanctum
Concilium“, weshalb sein Gebrauch ja nur Indultcharakter hat und somit ein Privileg darstellt. Es ist
an der Zeit, diese Situation endlich theologisch und rechtlich zu klären.
Etikettenschwindel Der heute überall gültige Ritus IST der römische Ritus. Dadurch daß man den Ritus
Pauls VI. auch „römischen Ritus“ zu nennen beliebt, können nicht alle Aussagen, die sich auf den früher
damit gemeinten beziehen, jetzt auf den neuen angewandt werden – auch das Privileg Pius’ V. nicht. Der
Versuch ist schlicht ein Etikettenschwindel. Das hat mit der Frage, ob Paul VI. Papst oder nicht Papst
war, nichts zu tun. MfG Christoph Heger
@ Dr. Heger Pius V. meinte mit dem genannten Ritus den Römischen Ritus. Der heute überall gültige Ritus
IST der römische Ritus. Daran gibt es gar keinen Zweifel, es sei denn, Sie bestreiten, dass Paul VI.
Papst war. Tun Sie das?
@Benedikt: Etikettenschwindel Im übrigen: Wieso Ungehorsam. Gilt das Privileg nicht mehr, das Pius V.
jedem Priester verliehen hat, nämlich von niemandem gehindert werden zu dürfen, die Messe nach römischem
Ritus zu feiern? Sicher gilt das noch. Fast jeder Priester der lateinischen Kirche zelebriert im Römischen
Ritus. Die paar Ambrosianer und sonstige Sonderliturgiker fallen nicht ins Gewicht. Und mit diesem Etikettenschwindel –
wo der Name „römischer Ritus“ eine Identität mit dem von der Bulle Pius V. gemeinten Ritus erschwindeln
soll – meint man das Problem aus der Welt zu schaffen? MfG Christoph Heger
@ Dr. Heger Im übrigen: Wieso Ungehorsam. Gilt das Privileg nicht mehr, das Pius V. jedem Priester verliehen
hat, nämlich von niemandem gehindert werden zu dürfen, die Messe nach römischem Ritus zu feiern? Sicher
gilt das noch. Fast jeder Priester der lateinischen Kirche zelebriert im Römischen Ritus. Die paar Ambrosianer
und sonstige Sonderliturgiker fallen nicht ins Gewicht.
Privileg Papst Johannes Paul stellte 1986 an eine Kommission von neun Kardinälen zwei Fragen: 1. Hat
Papst Paul VI. oder irgendeine andere maßgebende Autorität auf legale Weise die weitläufige Zelebration
der Tridentinischen Messe in der Gegenwart verboten? – Die Antwort, die von den neun Kardinälen 1986
gegeben wurde war: »Nein, die Messe des hl. Pius V. (Tridentinische Messe) ist niemals verboten worden«.
2. Kann irgendein Bischof irgendeinem Priester guten Gewissens die Zelebration des Tridentinischen Ritus
verbieten? Die neun Kardinäle stimmten darüber ein, daß kein Bischof einem katholischen Priester verbieten
kann, die Tridentinische Messe zu lesen.
Pius V. Die Gesetzgebung eines Papstes verliert doch nicht mit dem Tode dieses Papstes ihre Geltung. meiner
Kenntnis nach hat es in der kirchlichen Gesetzgebung seit Pius V. einige Bewegung gegeben … zumindest
wurden die kirchlichen Gesetze in einem zentralen Gesetzbuch gesammelt und veröffentlicht. Ist dieses
Privileg also im CIC zu finden?
Erkenntnis Das Problem bei der alten Messe ist sicher auch das man den Heiligen Papst Pius V und den X
einfach komplett ignoriert und stattdessen PJPXXIII und PJPII mehr glaubt obwohl beide keine heiligen
sind . Die heiligen ignorieren wir einfach und denen nicht heiligen wird einfach mehr geglaubt weil
es ja so „cool“ ist die nicht heiligen Päpste zu verehren
Privileg Pius V. Gilt das Privileg nicht mehr, das Pius V. jedem Priester verliehen hat, nämlich von
niemandem gehindert werden zu dürfen, die Messe nach römischem Ritus zu feiern? wie sollte ein Papst
des 16. Jahrhunderts heutigen Priestern ein Privileg verschaffen können? Das ist doch keine Frage! Die
Gesetzgebung eines Papstes verliert doch nicht mit dem Tode dieses Papstes ihre Geltung. MfG Christoph
Heger
Privileg Gilt das Privileg nicht mehr, das Pius V. jedem Priester verliehen hat, nämlich von niemandem
gehindert werden zu dürfen, die Messe nach römischem Ritus zu feiern? wie sollte ein Papst des 16. Jahrhunderts
heutigen Priestern ein Privileg verschaffen können?
Belohnung von Ungehorsam Ungehorsam soll man noch belohnen ???? FioreGraz sollte weniger jungmädchenhaft
tun. Das haben uns die Reformer doch seit dem Ableben Pius XII. vorgemacht, wie gut man sich Ungehorsam
belohnen lassen kann. Im übrigen: Wieso Ungehorsam. Gilt das Privileg nicht mehr, das Pius V. jedem Priester
verliehen hat, nämlich von niemandem gehindert werden zu dürfen, die Messe nach römischem Ritus zu
feiern? MfG Christoph Heger
Bistum Paderborn an der Spitze Das Erzbistum Paderborn gehört ebenfalls zu den hartnäckigen Verweigerern.
Dort bemühen sich seit vielen Jahren Gläubige um eine Möglichkeit für die Alte messe. Der verstorbene
Kardinal Degenhardt wollte eine solche genehmigen unter der Auflage, dass man die neue Leseordnung zugrunde
legt. Das aber ist ziemlich unmöglich, da man der Tridentina nicht einfach den neuen Kalender überstülpen
kann. Dass Paderborn längst nicht mehr die Steigerung von Schwarz-Schwärzer ist, kann man fast alle
14 Tage im Bistumsanzeiger nachlesen. Dort wird regelmäßig mit stolzgeschwelter Brust über neue liturgische
und theologische Entgleisungen berichtet: Tiermessen, Fußballspielen in Kirchen, Jugendkirchen, eine
Messe mit Apfelsienenkiste als Altar (großes Foto), Artikel, die suggerieren, dass katholische Eucharistie
und protestantisches Abendmahl kompatiebel seien. Paderborn steht an der Spitze der Traditionsbekämpfer
und Förderer des liturgisch-theologischen Verfalls.
#5 QUIS UT DEUS 13:14:26 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@Toby Übrigens: Nicht nur in Gießen (Bistum Mainz) blieben entsprechende Anträge von Gläubigen unbeantwortet,
sondern auch in Fulda und Regensburg. Wer ist den dort der Bischof?
„In den meisten deutschen Bistümern“? Die deutschen Bischöfe hatten erklärt, daß „in den meisten deutschen
Bistümern mit Genehmigung des Diözesanbischofs an Sonntagen und werktags tridentinische Messen stattfinden“.
Frau Rheinschmitt berichtigt: In 14 von 27 deutschen Bistümen werden an 18 Meßorten jeden Sonntag mit
Einverständnis des Ortsbischofs eine oder mehrere heilige Messen im klassischen Ritus zelebriert. Wenn
in 14 von 27 deutschn Bistümern jeden Sonntag mindestens eine Messe im klassischen Ritus zelebriert wird,
hätten die deutschen Bischöfe mit ihrer Erklärung ja recht, denn 14 von 27 ist eine – wenn auch knappe –
Mehrheit. Nach den auf der Homepage von „Pro Missa Tridentina“ ausgewiesenen regelmäßigen Gottesdiensten
im klassischen Ritus komme ich allerdings nur auf elf Diözesen, in denen jeden Sonntag mindestens eine
Messe im klassischen Ritus zelebriert wird. Nicht nur im Erzbistum Freiburg (Heidelberg), sondern auch
in den Diözesen Görlitz und Hildesheim finden die sonntäglichen Indultmessen nur einmal im Monat statt,
in Eichstätt wird eine im vierzehntägigem Turnus stattfindende Vorabendmesse im alten Ritus angeboten
und in Bamberg zweimal im Monat eine Sonntagsmesse. Insofern stimmt es schon, dass in den meisten Diözesen
keine Indultmessen an allen Sonn- und Feiertagen angeboten werden. Übrigens: Nicht nur in Gießen (Bistum
Mainz) blieben entsprechende Anträge von Gläubigen unbeantwortet, sondern auch in Fulda und Regensburg.
#3 QUIS UT DEUS 12:46:35 | Dienstag, 3. Oktober 2006
@Kardinal Lehmann… röm. Katholisch??? An anderen Orten würden dagegen weder unermeßliche Geduld
noch biblische Beharrlichkeit helfen – bedauert Frau Rheinschmitt. Beispielsweise warteten in Gießen
in Oberhessen über 300 Antragsteller seit dem 30. September 2002 auf eine Antwort ihres Bischofs, Karl
Kardinal Lehmann. Wenn das stimmt was ich hier lese blutet mein röm.Katholisches Herz!! Mit welcher
Ignoranz wird hier DIE röm. Katholische Tradition benachteiligt und dan noch gelogen?? Bringt das Segen??
An den Früchten erkennt man : Dagegen habe das „Projekt schwul und katholisch“ am 23. April 2006 mit
einem feierlichen Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche Maria Hilf sein 15jähriges Bestehen
gefeiert. Sind das die Früchte die wir dem lieben Gott geben???? Sind das die die guten taten, wenn wir
auf dem Sterbebett liegen die wir wirklich dem lieben Gott geben wollen??? Orate, fratres:ut meum ac vestrum
sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipotentem. Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo
et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes in hac
lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum
fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria. Ora pro nobis,sancta
Dei Genetrix. Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
Also. Ungehorsam soll man noch belohnen ???? Zudem weise die Erhebung noch einen anderen Mangel auf: Sie
lasse alle jene Orte außer Acht, wo ohne Genehmigung der Ortsbischöfe Alte Messen gelesen werden. Wenn
die Bischöfe diesen Ungehorsam ignorieren so ist das eher Nachsicht. Ansonsten müßten dementsprechende
Strafen verhängt werden. mfg Fiore