08:03:08 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Schuld war wieder einmal „der islamische Terror“ + Mons. Laun verläßt die Intensivstation + Angebot und Nachfrage + Lebenswichtige Hilfe + Unernster Weltkirchenrat?
Schuld war wieder einmal „der islamische Terror“Italien. Gestern abend ging die Entführung eines türkischen
Passagierflugzeugs von der albanischen Hauptstadt Tirana nach Istanbul ohne Verletzte zuende. Die griechische
Luftwaffe erzwang eine Landung des Flugzeugs in Süditalien. Der unbewaffnete, türkische Täter soll
sich bei den Passagieren nach ihrer Freilassung entschuldigt haben. Es handelt sich nach türkischen Angaben
um einen Kriegdienstverweigerer, dem zuhause eine Haftstrafe droht. Im August soll der zum Christentum
konvertierte Entführer sogar den Papst brieflich um Hilfe gebeten haben: „Lieber Papst, mein Name ist
Hakan Ekinci. Ich bin ein Christ und will keinem moslemischen Heer dienen.“ Dennoch verbreitete ein türkischer
Privatsender nach der Entführung das Gerücht, daß das Flugzeug von einem Moslem entführt worden sei,
der gegen den Papstbesuch in der Türkei habe protestieren wolle.
Mons. Laun verläßt die Intensivstation
Österreich. Nach einer
Gehirnblutung vom Samstag geht es dem Salzburger Weihbischof Andreas Laun (64)
wieder besser. Das erklärte der Sprecher der Erzdiözese am Dienstag vor der österreichischen Tageszeitung
‘Presse’. Morgen Donnerstag soll Mons. Laun von der Intensivstation in eine normale Spitalabteilung verlegt
werden. Er sei ansprechbar und werde keine bleibenden Schäden davontragen. Der Weihbischof hatte Samstag
morgen plötzliche Ausfälle in der sinnlichen Wahrnehmung. Er konnte etwa nicht erkennen, ob Licht eingeschaltet
war oder nicht. Seine Haushälterin rief darauf den Arzt. Weihbischof Laun wurde sofort notoperiert.
Angebot und NachfrageDeutschland. Die TV-Moderatorin Eva Herman will nach ihrem eben erst erschienen
Buch
Das Eva Prinzip ein weiteres Werk veröffentlichen. Es soll die rund 3.000 großteils anerkennenden
Zuschriften von Lesern verarbeiten, die sie nach der Publikation des Werkes erhalten hat. Das erklärte
Frau Herman vor der ‘Bildzeitung’.
Lebenswichtige HilfeRußland. Vater Viktor Sawik, Rektor des orthodoxen
Priesterseminars in Smolensk hat dem internationalen Hilfswerk ‘Kirche in Not’ für die finanzielle Unterstützung
gedankt: „‘Kirche in Not’ hat uns seit den frühen 90er Jahren unterstützt, sogar während der schwierigen
Augenblicke im Verhältnis der katholischen und der orthodoxen Kirche. Ohne diese Hilfe wären wir gezwungen
gewesen, das Priesterseminar zu schließen.“ Smolensk befindet sich im Westen von Rußland – 60 Kilometer
von der Grenze zu Weißrußland. Dort studieren etwa hundert orthodoxe Seminaristen, die das verheiratete
Priestertum anstreben.
Unernster Weltkirchenrat?„Ich glaube nicht, daß die Abwendung der bulgarisch-orthodoxen
Kirche vom Weltkirchenrat eine Abwendung von der Ökumene war. Das war vielmehr ein Schritt in Richtung
einer tieferen und ernsteren Ökumene, erklärte Kardinal Christoph Schönborn.“
Aus einem Artikel vom
28. September auf der Webseite der Erzdiözese Wien.
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Gotthard 20:30:50 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
#9
laikos 20:21:30 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
#8
Andreas 12:49:17 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
#7
Guldin 12:22:46 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
#6
Athanasius 12:20:31 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
#5
Pünktchen 12:05:49 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
#4
Asphyx † 11:57:22 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
#3
Gotthard 09:46:56 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
#2
mariokin 08:55:37 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
#1
Gunsenum 08:06:15 | Mittwoch, 4. Oktober 2006