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Schuld war wieder einmal „der islamische Terror“ + Mons. Laun verläßt die Intensivstation + Angebot und Nachfrage + Lebenswichtige Hilfe + Unernster Weltkirchenrat?
Schuld war wieder einmal „der islamische Terror“

Italien. Gestern abend ging die Entführung eines türkischen Passagierflugzeugs von der albanischen Hauptstadt Tirana nach Istanbul ohne Verletzte zuende. Die griechische Luftwaffe erzwang eine Landung des Flugzeugs in Süditalien. Der unbewaffnete, türkische Täter soll sich bei den Passagieren nach ihrer Freilassung entschuldigt haben. Es handelt sich nach türkischen Angaben um einen Kriegdienstverweigerer, dem zuhause eine Haftstrafe droht. Im August soll der zum Christentum konvertierte Entführer sogar den Papst brieflich um Hilfe gebeten haben: „Lieber Papst, mein Name ist Hakan Ekinci. Ich bin ein Christ und will keinem moslemischen Heer dienen.“ Dennoch verbreitete ein türkischer Privatsender nach der Entführung das Gerücht, daß das Flugzeug von einem Moslem entführt worden sei, der gegen den Papstbesuch in der Türkei habe protestieren wolle.

Mons. Laun verläßt die Intensivstation

Österreich. Nach einer Gehirnblutung vom Samstag geht es dem Salzburger Weihbischof Andreas Laun (64) wieder besser. Das erklärte der Sprecher der Erzdiözese am Dienstag vor der österreichischen Tageszeitung ‘Presse’. Morgen Donnerstag soll Mons. Laun von der Intensivstation in eine normale Spitalabteilung verlegt werden. Er sei ansprechbar und werde keine bleibenden Schäden davontragen. Der Weihbischof hatte Samstag morgen plötzliche Ausfälle in der sinnlichen Wahrnehmung. Er konnte etwa nicht erkennen, ob Licht eingeschaltet war oder nicht. Seine Haushälterin rief darauf den Arzt. Weihbischof Laun wurde sofort notoperiert.

Angebot und Nachfrage

Deutschland. Die TV-Moderatorin Eva Herman will nach ihrem eben erst erschienen Buch Das Eva Prinzip ein weiteres Werk veröffentlichen. Es soll die rund 3.000 großteils anerkennenden Zuschriften von Lesern verarbeiten, die sie nach der Publikation des Werkes erhalten hat. Das erklärte Frau Herman vor der ‘Bildzeitung’.

Lebenswichtige Hilfe

Rußland. Vater Viktor Sawik, Rektor des orthodoxen Priesterseminars in Smolensk hat dem internationalen Hilfswerk ‘Kirche in Not’ für die finanzielle Unterstützung gedankt: „‘Kirche in Not’ hat uns seit den frühen 90er Jahren unterstützt, sogar während der schwierigen Augenblicke im Verhältnis der katholischen und der orthodoxen Kirche. Ohne diese Hilfe wären wir gezwungen gewesen, das Priesterseminar zu schließen.“ Smolensk befindet sich im Westen von Rußland – 60 Kilometer von der Grenze zu Weißrußland. Dort studieren etwa hundert orthodoxe Seminaristen, die das verheiratete Priestertum anstreben.

Unernster Weltkirchenrat?

„Ich glaube nicht, daß die Abwendung der bulgarisch-orthodoxen Kirche vom Weltkirchenrat eine Abwendung von der Ökumene war. Das war vielmehr ein Schritt in Richtung einer tieferen und ernsteren Ökumene, erklärte Kardinal Christoph Schönborn.“

Aus einem Artikel vom 28. September auf der Webseite der Erzdiözese Wien.
      
10 Lesermeinungen
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#10   Gotthard   20:30:50 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@priest
an welche schlimmen Leute werden in Austria von wem Unmengen Gelder rausgeschmissen?
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#9   laikos   20:21:30 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Ostpriester
Die Ostpriester sind noch weniger schlimm. Die sind wenigstens ein bisschen katholisch. Bei uns in Österreich werden unmengen Gelder für Protestanten, Altkatholiken, Islamisten, Budhisten ja sogar Hinduisten und Freimaurer >:) !!! und diverse andere Religionen ausgegeben. Bei der modernen Kirche verhält es sich so: Für Ökumene und 2VK ist Geld da. Für Latein und Tradition darf unter keinen Umständen Geld ausgegeben werden da man sonst mit sehr harten Strafen rechnen muß :'( :'( :'(
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#8   Andreas   12:49:17 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Ostpriesterhilfe…
Ein gewisser P. Hubka, der auch mal mit seinem Beichtmobil durch die Lande fuhr, hatte in einer unserer Filialen halt gemacht,… dort bekam er dann kiloweise alte Meßgewänder von unserem Pater eingeladen.
Zum Teil historische Paramente aus dem 19. Jhr.
Alles für die Ostpriesterhilfe.
Ich war erstaunt. Sogar Manipel,…Ob die wirklich zum Messelesen benutzt werden, denke ich nicht, eher in Geld umgesetzt.
Auf jeden Fall hat unser Pater mal für seinen Mitbrunder und Freund Hubka ausgemistet.
Die Ostpriesterhilfe ist doch mittlerweile genauso zu einem geldverschlingenden Huminitätsverband geworden wie Misereor und andere.
Für was wurden die nochmal gegründet? Mission und Caritas?
Hatten die Apostel eigentlich auch schon so einen aufgeblähten Verwaltungsapparat?
Ein kopfschüttelnder Andreas
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#7   Guldin   12:22:46 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Ich gebe jener Organisation keine Pfennig mehr ab in den Kirchen
Da staunt der Fachmann und der Laie freut sich
:-D
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#6   Athanasius   12:20:31 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Schön ist das
Schön ist das, daß ‘Kirche in Not – Ostpriesterhilfe’ jetzt Schismatikern („Orthodoxen“) und schismatischen Seminaren Hilfe leistet anstatt die Katholiken des lateinischen und des russischen Ritus in Rußland zu unterstützen.
Alles der Frühling von Vaticánum II., oder? Ich gebe jener Organisation keine Pfennig mehr ab in den Kirchen.
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#5   Pünktchen   12:05:49 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Asphyx
Was ist das: Schattenboxen? Ich hatte hier gar nichts geäußert und auch kein „Traditionsargument“ vorgebracht!
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#4   Asphyx †   11:57:22 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@Pünktchen
Seltener bezeichnet Tradition die Tradierung, also den Prozess der Überlieferung selbst, auch wenn in systematischer Hinsicht der Traditionsprozess die Grundlage für die Tradition als kulturelles Erbe bildet.
– – – – – – –
Ich hoffe, dies bietet ihrem tradiertem Hirn nun eine Verständigungsgrundlage …
Danke!
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#3   Gotthard   09:46:56 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Atlas
Smolensk befindet sich im Osten von Rußland – 60 Kilometer von der Grenze zu Weißrußland.
Wer schenkt der Redaktion mal einen Atlas?
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#2   mariokin   08:55:37 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Antwort
Es sollte für alle Christen ein Anstoß zur Besinnung sein. Ich hoffe, dass sie selbst sich zuerst an die Brust geklopft haben, bevor sie irgendeine Gruppe an den Pranger stellen. Das hilft uns vor niemandem weiter, ist stolz und absolut nicht im Sinne Christi.
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#1   Gunsenum   08:06:15 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Schau an!
Die Medien berichten nicht sachlich. Überraschung – der Kerl ist JA DOCH KEIN MOSLEM, sondern ein Christ!
das msus ja vielen piussen hier aufstoßen, dass es ausnahmsweise mal keine moslemische Tat, sondern o Wunder! die Gewalttat eines Christen war!
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