Bischöfliche Verhinderungspolitik?
Deutsche Katholiken befürchten, daß die deutschen Bischöfe bei ihrem Ad-Limina-Besuch im November Stimmung gegen die klassische Liturgie machen wollen.

Die Bischöfe haben als Ergebnis ihrer Beratungen behauptet, daß von einem wachsenden Interesse der Katholiken an der Alten Liturgie keine Rede sein könne.
In diesem Zusammenhang weist Löbel darauf hin, daß sich die meisten Deutschen Bischöfe weigern, den Gläubigen des Alten Ritus mit pastoraler Offenheit entgegenzutreten.
Die Bischöfe würden sich auf diese Weise dem Wunsch des verstorbenen Papstes, Johannes Paul II., widersetzen.
Dieser hatte eine „weite und großzügige“ Erlaubnis der Alten Messe gefordert.
Dagegen würden die meisten Bischöfe seit zehn Jahren versuchen, die Alte Liturgie totzuschweigen und Genehmigungen dafür nur äußerst begrenzt und mit demütigenden Auflagen zu erteilen.
Dennoch wachse das Interesse an der Alten Messe – besonders bei Priesteramtskandidaten und in der jüngeren Priestergeneration.
Offensichtlich gebe es die Absicht – so Löbel –, beim bevorstehenden Ad-Limina-Besuch der Deutschen Bischöfe im November in Rom „eine offizielle, allgemeine und ausdrückliche Wiederzulassung der klassischen Liturgie zu verhindern“.
Löbel weist darauf hin, daß der traditionelle römische Ritus nicht aus dem Leben der Kirche verbannt werden könne.
Alle katholischen Kirchenbauten bis Mitte des 20. Jahrhunderts seien „steingewordene Zeugnisse“ dieser Liturgie.
Große Komponisten wie Wolfgang A. Mozart († 1791), Ludwig van Beethoven († 1827) und Franz Schubert († 1828) hätten die überlieferte Heilige Messe in den Mittelpunkt ihres kirchenmusikalischen Schaffens gestellt.
Auch Papst Benedikt XVI. habe diesen Ritus als Kardinal immer wieder zelebriert.
„Ich bin überzeugt, daß die Kirchenkrise, die wir heute erleben, weitgehend auf dem Zerfall der Liturgie beruht, die mitunter sogar so konzipiert wird, ‘etsi Deus non daretur’“ – „als gebe es Gott nicht“ – schreibt der frühere Kardinal Ratzinger in seiner Autobiographie.
In seinem Buch „Salz der Erde“ spricht er davon, daß sich niemand vor der überlieferten Liturgie fürchten müsse.
Es sei nicht einzusehen, was an der tridentinischen Messe gefährlich oder unannehmbar sein sollte.
„Eine Gemeinschaft, die das, was ihr bisher das Heiligste und Höchste war, plötzlich als strikt verboten erklärt und das Verlangen danach geradezu als unanständig erscheinen läßt, stellt sich selbst in Frage. Denn was soll man ihr eigentlich noch glauben?
Wird sie nicht morgen wieder verbieten, was sie heute vorschreibt?“ – so der jetzige Papst.
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Dienstag, 17. Oktober 2006 13:15
Pünktchen: Bischof von Mainz VERHINDERT in seiner
Diözese die Meßfeier im alten Ritus! Diese Meldung sagt alles zum Integritäts- und Wahrheitsgehalt bischöflicher Verlautbarungen über die Nachfrage nach dem alten Ritus!
Montag, 9. Oktober 2006 10:57
Freinsberg: Alte Messe gefährlich?
Die alte Messe ist von ihrer Grundkonzeption her Privat-Feier des Priesters. (Wer’s nicht glaubt, lese den Ritus servandus.) Sie hat also letztlich einen theologischen Mangel.
Freitag, 6. Oktober 2006 15:57
QUIS UT DEUS: An alle !!
Es sei nicht einzusehen, was an der tridentinischen Messe gefährlich oder unannehmbar sein sollte.
„Eine Gemeinschaft, die das, was ihr bisher das Heiligste und Höchste war, plötzlich als strikt verboten erklärt und das Verlangen danach geradezu als unanständig erscheinen läßt, stellt sich selbst in Frage. Denn was soll man ihr eigentlich noch glauben?
Wird sie nicht morgen wieder verbieten, was sie heute vorschreibt?“ – so der jetzige Papst.
Das sagt alles!!
Orate, fratres:ut meum ac vestrum sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipoténtem.
Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria.
Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix.
Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
„Eine Gemeinschaft, die das, was ihr bisher das Heiligste und Höchste war, plötzlich als strikt verboten erklärt und das Verlangen danach geradezu als unanständig erscheinen läßt, stellt sich selbst in Frage. Denn was soll man ihr eigentlich noch glauben?
Wird sie nicht morgen wieder verbieten, was sie heute vorschreibt?“ – so der jetzige Papst.
Das sagt alles!!
Orate, fratres:ut meum ac vestrum sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipoténtem.
Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria.
Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix.
Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
Donnerstag, 5. Oktober 2006 15:34
Benedikt: @ Ansgar
Dieses Recht will ihm ja auch keiner nehmen. Und natürlich wird in Rom ein Kardinal eher gehört als ein Weihbischof.
Donnerstag, 5. Oktober 2006 15:34
Maledica: Katholisch
Na die Heiligen Bonifatius, Lullus, Hrabanus Maurus, Willigis, Bardo werden wohl katholisch gewesen sein!
Da ist der jetzige Nachfolger eine Schande für den Heiligen Stuhl von Mainz!
Doch seit dem Untergang des heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation besteht der Titel Sancta sedes Moguntina, Roma specialis vera filia nur noch Ehrenhalber.
Der Weg bis Rom beträgt zwar nur 1.240km, die geistige Distanz zwischen Lehmann und Benedikt XVI. ist aber um so größer!
Da ist der jetzige Nachfolger eine Schande für den Heiligen Stuhl von Mainz!
Doch seit dem Untergang des heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation besteht der Titel Sancta sedes Moguntina, Roma specialis vera filia nur noch Ehrenhalber.
Der Weg bis Rom beträgt zwar nur 1.240km, die geistige Distanz zwischen Lehmann und Benedikt XVI. ist aber um so größer!
Donnerstag, 5. Oktober 2006 15:28
Ansgar: @ Benedikt
Kardinal Meisner hat wiederholt bewiesen, daß er in wichtigen Glaubensfragen sein Gewissen über die Kollegialität der Bischofskonferenz stellt – denken Sie an seine Initiative behufs des Schwangerschafts-Beratungsscheins.
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