Die katholische Regierungspartei Polens, die sich den Kampf gegen die Korruption auf die Fahnen geschrieben hatte, ist in eine Korruptionsaffäre verwickelt.
(kreuz.net) In Polen regieren gegenwärtig zwei Zwillingsbrüder, Lech und Jaroslaw Kaczynski. Der erste
ist Staatspräsident und der zweite Ministerpräsident.
Die beiden gehören zur Regierungspartei ‘PiS’.
Lech Kaczynski ist seit dem 23. Dezember 2005 der vierte Präsident der 3. Polnischen Republik.
Um das
Land stabil regieren zu können, stehen sie in einer Koalition mit den beiden Gruppierungen ‘Samoobrona’
und der katholischen ‘Liga der Polnischen Familien’.
‘PiS’ steht als polnische Abkürzung für den Namen
‘Recht und Gerechtigkeit’. Es handelt sich um eine Mitte-Rechts-Partei.
Die Samoobrona wurde 1992 von
ihrem Vorsitzenden Andrzej Lepper gegründet und beansprucht für sich, die Interessen der polnischen
Landwirte zu verteidigen.
Die Liga Polnischer Familien ist eine katholisch-nationalistische Partei in
Polen. Sie wurde 2001 gegründet als ein Sammelbecken aus verschiedenen nationalen und katholischen Gruppierungen,
die sich gegen den anstehenden Beitritt Polens zur EU wandten.
Vor zehn Tagen zerbrach die Regierungskoalition
mit der Entlassung des Vorsitzenden von ‘Samoobrona’ Andrzej Lepper als Landwirtschaftsminister.
Diese
Entlassung überraschte nicht. Denn Lepper besitzt ein großes Ego und viele eigensinnige Pläne.
Seither
ist ‘PiS’ bemüht, Abgeordnete von ‘Samoobrona’ zum Übertritt zu bewegen, um wieder eine Regierungsmehrheit
zu erlangen.
Doch jetzt explodierte eine Krise mit der Publikation einer versteckten Videoaufnahme.
Dort sieht man den Bürochef des polnischen Ministerpräsidenten Jaroslaw Kaczynski beim Versuch, eine
Abgeordnete von ‘Samoobrona’ mit Posten und Geld zum Parteiübertritt zu bewegen.
Die Samoobrona-Abgeordnete
Renata Beger sollte für ihren Übertritt mit einem Spitzenamt im Landwirtschaftsministerium bestochen
werden.
Zudem könne die bei einem Verlassen ihrer Fraktion fällige parteiinterne Strafe in der Höhe
von 500.000 Zloty – umgerechnet knapp 130.000 Euro – das Parlament übernehmen.
Außerdem versprach man
der Abgeordneten, ein gegen sie laufendes Verfahren wegen Wahlfälschung zu beeinflussen.
Bei den letzten
Wahlen war die Partei noch mit dem Anspruch angetreten, den polnischen Staat von Korruption und Vetternwirtschaft
zu reinigen.
Dennoch gibt ‘PiS’ nicht klein bei.
Beim Filmmaterial handle es sich um eine „Provokation“,
hinter der „das System“ stehe.
Unter dem Ausdruck versteht man die stark antikatholischen Kräfte, die
den Untergang der dortigen kommunistischen Partei überlebt haben.
Am letzten Donnerstag griff Präsident
Lech Kaczynski direkt die Medienkonzerne an und bezeichnete die Veröffentlichung der Videos als ein „Verbrechen
gegen die Demokratie“.
„Eine Sache, die in der polnischen Politik zur Routine gehört, wurde in einen
Vorwurf verwandelt, mit dem sie nichts gemein hat“, erklärte er weiter.
Die Lage in Polen sei gut, Schuld
am düsteren Bild hätten nur die Medienunternehmer.
Auch Premierminister Jaroslaw Kaczynski sieht sich
als Opfer einer Intrige.
‘PiS’ will in Polen eine große, das gesamte rechte Spektrum umfassende Partei
aufbauen, indem ihre Koalitionspartner einverleibt werden.
Mit der sehr katholischen ‘Liga der Polnischen
Familien’ ist das bereits gelungen. Die ‘Liga’ würde angeblich bei Neuwahlen an der Fünf-Prozent-Hürde
scheitern. Darum hält sie sich als treuer Koalitionspartner an die Regierung.
An der Bauernpartei ‘Samoobrona’
sind die Konservativen nun gescheitert. Und von weiteren Stimmkäufen wird die ‘PiS’ nun wohl absehen…
Doch der Premierminister erklärte, daß seine Partei den eingeschlagen Weg notfalls auch in Wahlen verteidigen
werde.
Gegenwärtig ist ‘PiS’ dabei, eine neue Koalition aus Überläufern aus ‘Samoobrona’ und dem polnischen
Volksbündnis (PSL), einer zweiten Bauernpartei, und der kleinen Sejm-Fraktion, die auch gerne mal mitregieren
will, zu schmieden.
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44 Lesermeinungen
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#43 Athanasius 12:47:06 | Samstag, 7. Oktober 2006
@Methusalix Ach so. Sie wollen mich wieder mit Referenz zu „Bravo“ überzeugen von der Notwendigkeit unzüchtiger
Beziehungen zwischen Kindern und Nichtgeheirateten? Von den Segnungen der Promiskuität? Nein, danke.
Geben Sie sich da die Mühe doch nicht.
#42 methusalix † 12:15:51 | Samstag, 7. Oktober 2006
@Athanasius Athanasius: BinsenweisheitAch, ja, der Kommunist Brecht. Der weiss es immer besser! Nein nein
Athansius, da liegen Sie völlig falsch! Einzig und alleine der Papst hat immer recht und die heilige
römisch-katholische Kirche mit ihren Sexualtheoretikern weiss, vor allem auf dem Gebiet von Liebe, Ehe
und Sexualität immer alles besser und ist im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit. Das war schon immer
so, das wird immer so sein, wo kämen wir sonst hin? Da könnte ja jeder kommen!!!
#40 Pyrlandius 16:37:09 | Freitag, 6. Oktober 2006
@Machiavelli Das Niveau der Diskussion ist leider zu sehr gesunken, sodass ich mich gezwungen sehe diese
zu verlassen. Jedoch noch ein letzter Gedanke an Herr(e)n Schäppi und Machiavelli: „Wer die Wahrheit
nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!“
(Bertolt Brecht)
kenner der politischen szene in polen wissen genau, dass der dubiose skandal, nichts weiter als der affentanz
der pederasten ist. seit in polen in die politische rechte die homosexuelle mafia in staatlichen behörden
und institutionen beseitigt, gibt es seit monaten, im grunde seit begin der gesund der verseuchten republik
polen, aufmärsche und demonstrationen der pederasten. :)3 wer stört sich denn an der regierung der anständigen?
irgendwelche pederasten die kinder-, homo- und tiersex propagieren. bestechung und korruption ist, dass
in deutschland jeder überall rauchen darf, es gradezu eine selbstverständlichkeit zu sein scheint, dass
überall raucherzone ist und als akt der barmherzigkeit nichtraucher zonen geschaffen werden. dieser
zustand in deutschland ist abnormal. politiker anderer parteien abzuwerben, politische mehrheit zu suchen,
ist dagegen demokratie.
#38 Machiavelli 15:13:08 | Freitag, 6. Oktober 2006
Nicht so Spiel jetzt bloß nicht den Unschuldsengel…Ich hab nicht angefangen zu kritisieren. Aber Du
bist so der Typ der kreuz.net entdeckt hat und zufällig nen Artikel gesehen hat, der nicht von einem
Ghost-writer verfasst wurde. Was macht man als: Gleich anfangen alles klein zu hacken und Fehler (nicht
vorhanden) breit zu treten. Diese Art ist alles andere als Gentleman-like. Aber das habe ich ja von Ihnen
auch nicht erwartet. So das war jetzt der mein letzter Kommentar. Ich hab die Nase voll von diesem Spießbürgertum!
#36 Machiavelli 11:44:13 | Freitag, 6. Oktober 2006
@Pyrlandius Ich glaube, dass sie, Hr. Machiavelli, sich nicht über einen „arrogant-frechen-Geist“ auf
dieser Seite beschweren müssen. Oh doch. Alles wird in Frage gestellt, alles kritisiert und als „typisch
-kreuz.net“ oder sogar als „Lüge“ deklariert. Dies ist eine bodenlose Frechheit!!! Sie sind nämlich
derjenige, der maßgeblich zu diesem beiträgt. Schließlich muss ich mich hier pausenlos von den Vorwürfen
verteidigen…die man einfach nur als „Realitätsflucht“ bezeichnen kann. Wenn mir jemand vorwirft, dass
ich „Lügen“ verbreiten würde, dann verteidige ich mich im entsprechenden Maße. Sowas muss ich mir ja
nicht gefallen lassen. Wenn sie bessere Kritik wünschen, dann schreiben sie bessere Artikel und lassen
sie lieber die Finger von ausländischer Politik! Dies ist eine freche und arrogante Anmaßung sondergleichen.
Ihre Undankbarkeit schreit ja förmlich zum Himmel. Und die Themenwahl überlassen Sie gefälligst noch
mir, ja! Ich schreib über das was mir passt. (Ob dies dann in IHREN Augen objektiv ist, steht auf einem
andern Blatt)
#35 Pyrlandius 11:15:47 | Freitag, 6. Oktober 2006
@Machiavelli @Uwe Schmidt @Adrian Leverkuen Ich glaube, dass sie, Hr. Machiavelli, sich nicht über einen
„arrogant-frechen-Geist“ auf dieser Seite beschweren müssen. Sie sind nämlich derjenige, der maßgeblich
zu diesem beiträgt. Wenn sie bessere Kritik wünschen, dann schreiben sie bessere Artikel und lassen
sie lieber die Finger von ausländischer Politik! Nätürlich wäre es für Deutschland besser wenn die
Kaczynsis nicht in der Regierung sitzen würden,Hr. Schmidt. – Besonders für die Wirtschaft! Aber eine
Regierung ist nun mal dazu da für das Wohl im eigenen Land zu sorgen. Nicht für das von anderen. Natürlich
muss man sich an EU-Richtlinien orientieren, wenn man darin ist, aber man darf dabei nicht die eigene
Identität aufgeben!
@ Uwe Schmitt und Anti Robert Ketelhohn und „ich muß jetzt wirklich ins Deutsche“! Poster! Polen sollte
sich Richtung EU orientieren! Die EU muß sich selbstverständlich Richtung USA orientieren. Dazu muß
Bush selbstverständlich abgewählt werden! Ist doch logo! Im Vergleich zu Indien und zu China gehören
Europäische Union und United States of America selbstverständlich zusammen! Logo! Wen interesiert schon
die Meinung des shiitischen Muslim Markt oder des schiitschen Robert Ketelhohn? Richtig! Nobody!
#33 Uwe Schmidt 01:41:20 | Freitag, 6. Oktober 2006
@Parzifal Heute sieht es ganz danach aus, als ob es eine Koalition PiS-Liga-PSL geben würde. Diese ist
aber eine noch wackeligere Konstruktion als es die bisherige PiS-Liga-Samoobrona war. Man wird also früher
oder später neuwählen müssen. Für deutsche Interessen wäre es gut, wenn die Kaczynskis ganz aus dem
Rennen wären, für polnische Interessen wäre es gut, wenn man ihnen freie Hand ließe, den Staat von
deutschen und russischen Einflüssen zu bereinigen. Lepper ist der Mann LaRouches und vor allem Putins
und von daher mein Kandidat, wenn ich denn wählen dürfte.
#32 Machiavelli 20:42:37 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Definition Kann das jemand für mich übernehen? Ansonsten mache ich es Morgen… Ich bin heute so fertig.
Eurer Unverständnis für diesen Artikel ist ja fast grenzenlos. Ja ich vertrete den Autor an dieser Stelle.
Fasse Kritik ihm gegenüber persöndlich auf. Es ist echt nicht mehr normal wie der Artikel entstellt
wurde und was ihr dem Autor angehängt habe. Seid lieber einmal dankbar, dass ihr überhaupt Artikel lesen
könnt, die eherenamtlich zu Gottes Lohn verfasst wurden. Dieser „arrogant-freche“-Geist auf dieser Webseite
muss einmal aufhören. Ich kann dieses ständige kritisieren nicht mehr sehen… sowas von undankbar.
#31 Pyrlandius 20:09:14 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Unverständlich oder schwer von Begriff? Das wäre sehr nett, wenn Sie mir Ihre Auffassung von“rechts“,
„links“ und „doof“ erklären würden. Ich weiß zwar nicht was „doof“ in diesem Vergleich zu suchen hat,
aber vielleicht könnte man dadurch Missverständnisse aus dem Weg räumen. Noch ein Tipp: Zwischen rechts
und links befindet sich irgendwo die Wahrheit, welche objektiv ist. Wie wärs, wenn Sie nach dieser streben
würden. ?:) Sind Sie eigentlich dr Pressesprecher von Hr. Schäppi, oder was?
#30 Machiavelli 19:33:40 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Unverständlich ausgedrückt! Ich habe nicht behauptet, dass die Zeitungen, bzw. Medien, welche Sie benutzen
Boulevard-Niveau hätten, – ich habe höchstens behauptet, Sie würden sich nur an linken Medien orientieren –
sondern, dass Ihr Artikel ein Boulevard-Niveau besitzt. Was heißt das jetzt??? Natürlich hat Herr Schäppi
sich nur an linken Medien orientiert. Aber wieso? Würde er „rechte“ Medien bentzen wäre er sofort ein
Nazi… Auch wenn Sie dass jetzt nicht so sehen, aber mit den kreuz.net Lesern habe ich so meine Erfahrung
gemacht! Hätte Herr Machiavelli polnische Medien verwendet, wäre er vor dem selben Dilemma gestanden.
Ich möchte an dieser Stelle keine Debatte vom Zaun reißen was ich von der Objektivität polnischer Medien
halte… Wenn ich sie richtig versteh, dann liegen die linken Medien (wozu mein Artikel nach Ihrem Gutdünken
wohl zählen dürfte) falsch. Sie verbreiten Lügen und bauschen auf. Die rechten, parteigetreuen und
konservativen Medien haben Recht und sprechen die Wahrheit. Soll ich noch den Unterschied zwischne „Rechts“,
„Links“ und „Doof“ erläutern???
#29 Pyrlandius 19:17:38 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
@Machiavelli Die Sache „Frau Beger“ ist normale „politische Küche“, von den Medien hochgeschaukelt. Jedoch
hat sich der Ministerpräsident immerhin entschuldigt. Schon mal in Deutschland erlebt? Hat sich Herr
Kohl nach dem Spendenskandal entschuldigt? Hat sich Herr Schröder dafür entschuldigt, dass er das Kanzleramt
für seine privaten Zwecke verwendet hat? – Hierbei ging es um mehr! Außerdem verstehe ich nicht ganz,
warum sie sich für die Meinung von Hr. Schäppi so sehr einsetzen. Noch dazu so aggressiv. Ich habe nicht
behauptet, dass die Zeitungen, bzw. Medien, welche Sie benutzen Boulevard-Niveau hätten, – ich habe höchstens
behauptet, Sie würden sich nur an linken Medien orientieren – sondern, dass Ihr Artikel ein Boulevard-Niveau
besitzt. Übrigens sollten Sie, wenn Sie mir direkt antworten, auch zu meinen Äußerungen Stellung nehmen.
Die Punkte 1., 3. u.5. habe ich nämlich nicht bestritten. Ihre Einstellung ist zwar teilweise verständlich,
aber stellen sie sich vor, die meisten deutschen, schweizer, österreichischen, (oder aus welchem Land
sie auch immer kommen) Banken, Konzerne, Unternehmen, u.s.w. wären in fremden Händen – würde sich die
Regierung dieses Landes nicht auch dafür einsetzen um diese wieder in staatliche Hände zu bekommen? –
Ähnlich sieht die Situation nämlich zur Zeit in Polen aus. Die postkommunistischen Regierungen davor
haben alles bereitwillig verkauft und nun kommt eine, die sich weigert. Was passiert? – Sie wird als „antideutsch“
und „antisemitisch“ abgestempelt…
#28 Machiavelli 17:45:44 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Weiter in meinen Erläuterungen Der polnische Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski hat sich am Freitagabend
für das Verhalten seines Kanzleichefs Adam Lipinski in der so genannten Videoaffäre entschuldigt. –--
Wieso denn eigentlich, wenn alles nur eine „Lüge“ ist ???--- (die Frage betrifft einige Leser hier…)
„Ich möchte mich bei allen persönlich entschuldigen“, sagte Kaczynski im polnischen Fernsehen und gab
zu, die Aufnahmen könnten die Bürger verwundern. „Wir meinten es gut, denn wir wollten eine Mehrheit
für die Regierung.“ Dabei seien jedoch „die Grenzen des guten Geschmacks“ und gesellschaftliche Normen
überschritten worden, betonte der Regierungschef. Beger hatte am Freitag bei der Warschauer Staatsanwaltschaft
Anzeige wegen versuchter Bestechung erstattet. (ich weiss nicht, was hier einige Leser zu bekritteln haben…
man kann es auch als Realitätsflucht bezeichnen. Meinen Sie ich hätte den Artikel aus dem Bauch heraus
verfasst…) Wenn Sie Die FAZ, NZZ, Die Süddeutsche, Die BZ und andere Zeitungen als Boulevard-Medien
bezeichnen, dann wünsch ich Ihnen viel Spaß beim Lesen der CM. Das müsste dann ja „serös“ sein. Zumindest
in meinen Augen ist es so „seriös“, dass ich alle Angebote ausgeschlagen hab, für dieses Blättchen
journalistisch tätig zu sein…
Pyrlandius Plötzlich hat man einen Skandal gefunden, in welchem sich die deutsche Presse baden kann Also,
wenn ich die gesamten Skandale der polnischen Regierung in diesem Jahr zusammenzähle wundere ich mich,
warum die deutsche Presse darin noch nicht ersoffen ist.
#26 Machiavelli 15:58:25 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
@Pyrlandius, oder wie Sie heißen Wie es scheint, reichen die Kenntnisse von Hr. Schäppi über die Sachlage
in Polen nur auf ein Boulevard-Niveau 1. Die polnische Opposition hat der konservativen Regierung Bestechung
vorgeworfen und den Rücktritt von Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski gefordert. – und nicht ICH!!!
2. Jaroslaw Kalinowski, ein hochrangiger Vertreter der Partei, wurde gegenüber einem Fernsehsender noch
deutlicher: „Das ist Korruption. Das ist abstoßend. Wir sind überzeugt, dass es nichts mehr zu reden
gibt.“ – und nicht ICH!!! 3. Der Chef der größten Oppositionspartei, Donald Tusk von der liberalen Bürgerplattform,
warf der Regierung gleichfalls Korruption vor und forderte neben einem Rücktritt des Ministerpräsidenten
eine Auflösung des Parlaments. 4.Die Regierungspartei wies die Vorwürfe zurück. (wie einige Leser hier
auch!!!) Und hier für die Kleingeister die immernoch zweifeln: Beim ersten Treffen der beiden stellt
Lipinski Beger die Frage, was sie gemeinsam mit weiteren Abgeordneten der Selbstverteidigung als Gegenleistung
für eine Unterstützung der Regierung erwarte. „Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, ja?“,
fragt Lipinksi und fügt hinzu: „Das ist kein Problem. Wir haben ganz viele freie Posten.“ 5. Fakt ist:
Ohne eine Beteiligung der Bauernpartei bleibt den Konservativen nur die Rückkehr zu einer Minderheitsregierung
oder der Weg zu vorgezogenen Wahlen. (es sind nicht einfach bloße Vermutungen von Mir!!!) Der Rest der
Eläuterung folgt aus Platzgründen später!
#25 wunderkind2 † 15:48:50 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
selbstgefällige, neue, polnische kartoffeln. die herren können sich eben alles erlauben. die polnischen
menschen die ich kenne sind mir sehr symphatisch, die, die sie da gewählt haben stellen für mich aber
neben berlusconi die spitze des europäischen, politischen dilletantismus und demokratie- unverständnisses
dar.
#24 Pyrlandius 14:47:16 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
„Sagen sie mir was sie lesen und ich sage ihnen wer sie sind“ Wieder einmal ein mit Schlagwörtern und
Verallgemeinerungen gespickter Artikel von Hr. Schäppi. Wie es scheint, reichen die Kenntnisse von Hr.
Schäppi über die Sachlage in Polen nur auf ein Boulevard-Niveau: Plötzlich hat man einen Skandal gefunden,
in welchem sich die deutsche Presse baden kann – und was macht Herr Schäppi? Er schwimmt natürlich mit.
Neben einigen sachlichen Fehlern (wie z.B.: „3. Polnische Republik“ – es ist zur Zeit bereits die vierte!)
befindet sich eine Falschaussage in seinem Artikel, welche auch bereits von 2Tm 2,3 berichtigt wurde.
Man hat keineswegs versucht, die Samoobrona-Abgeordnete Renata Berger mit Geldangeboten zum Parteiübertritt
zu bringen. Sie hat selbst ein Treffen gewünscht und Forderungen für den Fall ihres Übertrittes gestellt.
Sie wurde jedoch sofort abgelehnt, u.a. wegen Verwicklungen in frühere Affären. Auch Verallgemeinerungen
haben sehr viel Platz: „‘PiS’ will in Polen eine große, das gesamte rechte Spektrum umfassende Partei
aufbauen, indem ihre Koalitionspartner einverleibt werden.“ Wenn man das behauptet, so sollte man erstens:
Diese Behauptung auf mit stichhaltigen Argumenten belegen können, und zweitens: Den Ausdruck:“ das gesamte
rechte Spektrum“ etwas genauer definieren. In vielen Medien wird sogar die PO (Platforma Obywatelska)
bereits zu den „rechten“ und zu den konservativen Parteien gezählt. Deshalb bitte ich sie, Herr Schäppi,
in Zukunft etwas genauer zu formulieren und insbesondere zu recherchieren.
#23 Machiavelli 14:32:19 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Die friedliebenden Polen Die Wahlkampagne der jetzigen Regierungwar antideutsch und brachte ihm die nötigen
Stimmen. Polnische Lkws bevölkern unsere Straßen in halsbrecherischem technischen Zustand. Billiglöhner
überschwemmen unseren Arbeitsmarkt und Firmen wandern ab. Jetzt sollen wir noch für die Durchleitung
von Gas bezahlen und dieses Land mit Reparationszahlungen durchfüttern? Der Irakeinsatz von Polen ist
Karcynski offensichtlich zu Kopf gestiegen, jetzt sieht er sich wohl als militärische Großmacht in Europa.
Die USA hat einen neuen Vasallen geboren. Polen hält die Deutschen wirklich für blöd. Mal sehen ob
Sie recht haben? Eiszeit sollte angesagt sein!
#22 AthanasiusII 14:05:37 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Verlorenes – doch nicht vergessenes Land. Ins Herz sollst du dir graben Dies Wort als wie in Stein: Was
wir verloren haben, Darf nicht verloren sein! upload.wikimedia.org/…b3/Germanborders.gif (Paul Warncke
de.wikipedia.org/wiki/Paul_Warncke) _____ Jetzt: zweisprachige Strassenschilder in ganz Oberschlesien
(Gorny Slask), Danzig (Gdańsk) sowie in den Gebieten um Allenstein (Olsztyn) und Marienburg (Malbork),
wo noch immer Deutsche leben.
#21 Athanasius 13:58:25 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
@Machiavelli Im Europäischen Parlament (EP) versuchen ultrakonservative Abgeordnete aus Polen zunehmend
Stimmung gegen Deutschland zu machen. Führende deutsche Parlamentarier sind empört. Die EU hat sich
ja auch noch nie stark für die Interessen der verbliebenen Deutschen in den ehemaligen Ostprovinzes des
Reiches angestrengt. Was Sie sich von da wohl erwarten? Übrigens sollten Sie das Adjektiv „ultra“ oder
„ultrakonservativ“ nicht verwenden, das wird von Kirchenfeinden (Sozialisten und Linksliberalen) ja auch
gerne für alle katholische Parteien benutzt, inkl. CSU im Europarlament. Oder denken Sie mal daran, wie
man die Partei von Aznar beschimpft hat in Brüssel? Die politische, oft katholische Stimme der Polen
in Brüssel ist gut und positiv, nur nicht in der Frage der deutschen Heimatvertriebenen und -verbliebenen.
Ich fordere zweisprachige Schilder, nicht nur in Oberschlesien, sondern auch in der Grafschaft Glazt,
Niederschlesien, Pommern, Danzig und Südostpreussen (Masuren). In allen Gebieten die am 1.1.1937 Teil
von Deutschland waren. Die BRD macht das ja auch für die Sorben. Übrigens sind die BRD-Forderungen an
der Tschechei auf einmal verschwunden in Sache der Anerkennung der Verbrechen die durch tschechische und
russische Verbrecher von 1945-1947 an deutschen verübt wurden. Gross-Strehlitz, Lamsdorf, Aussig und
Stettin: niemals vergessen, nie wieder (von keiner Seite!)!
#20 AthanasiusII 13:48:35 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
@Robert Ketelhohn Ihr Anti-Amerikanismus halte ich für äusserst primitiv. Die Vereinigten Staaten haben
uns hier Jahrzehntelange Freiheit gebracht und garantiert. Obwohl es natürlich in den USA freimaurerische
Tendenzen gibt, ist es auch Tatsache, dass die gemildert sind, und dass das amerikanische Volk wesentlich
moralischer ist als das deutsche oder arabische Fussvolk dieser Tage. Wäre ich Staatspräsident, so würde
ich mich auch freundlich mit den USA verhalten.
#19 Machiavelli 13:38:19 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
So so, Polen ist nicht Deutschlandfeindlich… In Polen leben rund 300.000 Deutschstämmige, die seit
1993 das Recht auf eine parlamentarische Vertretung haben. Die nationalistische Regierungspartei Liga
Polnischer Familien (LPR) will das Recht der deutschen Minderheit aufheben, im Parlament vertreten zu
sein. Der polnische Erziehungsminister und LPR-Vorsitzende Roman Giertych bestätigte seine Partei wolle
die Aufhebung der Fünf-Prozent-Klausel für die Abgeordneten der deutschen Minderheit rückgängig machen.
m Europäischen Parlament (EP) versuchen ultrakonservative Abgeordnete aus Polen zunehmend Stimmung gegen
Deutschland zu machen. Führende deutsche Parlamentarier sind empört. Einige massgebliche Polen scheinen
mit ihrer Idiologie der 30er/40er des letzten Jahrhunderts sitzen geblieben sein, eigentlich schade, wo
alle D Regierungen sich bemuehten, auf Dauer einen guten Nachbarn im Osten zu bekommen, wie dies dauerhaft
mit FR gelungen ist…
Antiwestlicher Kurs? Zitat Machiavelli: »Vielmehr bemüht Kaczynski beständig das Bild vom revanchelüsternen
Deutschen, um seinen antiwestlichen Kurs abzusichern, der im eigenen Land umstritten ist.« Die derzeitige
polnische Regierung betreibt keineswegs eine „antiwestliche“ Politik. Vielmehr haben die Kaczynski-Brüder
ihr Land mit Haut und Haaren an die kriegslüsterne Despotenclicque in den USA verkauft. Die antieuropäische,
antideutsche und antirussische Rhetorik befriedigt dabei lediglich gewisse niedere Instinkte im Wahlvolk.
Fundierter ist Andrzej Leppers Kritik am Brüsseler Zentralismus. Zugleich steht er für friedlichen Handel
und Wandel mit den Nachbarn und gegen eine Beteiligung an den Welteroberungskriegen der amerikanischen
Despoten. Wer darum in Polen weder die alten, neoliberalisierten Bonzen will, noch die Schoßhündchen
der Bushs und Cheneys, der sollte Lepper wählen.
Danke Herr Schäppi! Der Artikel „Polen in der Krise“ hat mich zunächst einmal sehr gefreut. Man liest
doch fast täglich über diese Kaczynski- Brüder und wie gut diese seien. Gleichzeitig hört man über
deren Deutschland- Feindlichkeit. Die einen loben die Kaczynskis als endlich mal national- orientierte
Politiker, die sich für Polen einsetzen. Die anderen bezeichnen diese Brüder als nazis und deutschlandfeindlich.
Ich habe mich zunächst einmal gefreut, bei kreuz.net etwas über dieses Thema lesen zu dürfen, weil
auf dieser Seite sehr seriöus und objektiv recheriert wird- so ist zumindestens mein Eindruck. Doch ich
kann nur sagen, Armes Polen, ihr habt arme Politiker- spätestens nach diesem Bestechungsskandal kann
man diese Gebrüder nicht mehr gut heissen. Danke Herr Schäppi für den objektiven Bericht!
#16 Machiavelli 09:45:01 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Deutschland-Polen Deutschland kann auf lange Zeit abschreiben, jemals in freundschaftlichen Beziehungen
zu diesem oestlichen Nachbarn zu leben. Es gilt hier nur die Einbahnstrasse – Vorteile kassieren und von
hinten das Schienbein. In Tschechien, dem anderen Nachbar, ist man aus guten Gruenden traditionell recht
vorsichtig, Beziehungen sind frostig, man kann sich gegenseitig nicht „riechen“ selbst ein slawisches
Nachbarland kann nicht darueber hinweg helfen. Die Gruende sind wie immer Minderwertigkeitskomplexe, Ueberheblichkeit,
Neid.
@Graf von Galen Die antideutsche Polemik der Kaczynski-Brüder und der PiS würde ich nicht überbewerten.
Es ist doch positiv, daß in Polen im Gegensatz zu fast allen anderen Ländern einmal der anständige
Teil des Volkes an der Regierung ist. Sogar die „Liga polnischer Familien“, die beste politische Partei
in ganz Europa, darf mitregieren! Sicher, finanzielle Machenschaften sollten nicht sein. Sicher auch,
daß Polen seine Söhne nicht im Dienste Amerikas in Kriege schicken sollte. Aber was ist eigentlich schlimmere
Unmoral: Postenschacher oder Massenmord an Ungeborenen? Beten wir für das katholische Polen! Noch ist
Polen nicht verloren!
#13 Uwe Schmidt 01:18:09 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Wie ist die Lage? Der eigentliche Grund dafür, dass der prorussische Lepper die Koalition gebrochen hat
und schon mal Tuchfühlung mit Donald Tusk aufgenommen hat, ist eindeutig die postkommunistische Verstrickung
der Samo-obrona-Mitglieder: wenn die Kaczynskis weiter regieren, geht es denen nämlich selbst an der
Kragen! Die Kaczynskis kämpfen gegen die bisherige Macht, die sich aus Postkommunisten, West- und Ostagenten
und der Mafia zusammensetzt und die durch den Militär-Geheimdienst WSI koordiniert wird. Lepper, der
von WSI-Offizier MALEJCZYK beraten wurde, ist dabei der V-Mann für russische Interessen, die bisherigen
Regierungen nach 1989 in Polen waren alle vom Westen gekauft. Alle Fernsehsender außer TV Trwam werden
vom Militärgeheimdienst kontrolliert, besonders TVN (MILAN SUBOTIC, MARIUSZ WALTER, JAN WEJCHERT). Die
Kaczynskis sind russen- und deutschenfeindlich, aber juden- und amerikafreundlich (Beweis: Außenminister
Sikorski, der mit der jüdin Applebaum von der Washington Post verheiratet ist). Bei seinem letzten US-Besuch
traf sich Lech zuerst mit den Juden, dann erst mit den Auslandspolen.
#12 obelix † 00:01:43 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Schwarze Madonna von Tschenstochau, befreie die armen Polen von diesen „Katholiken“! Ich fürchte (und
freue mich darüber), dass Benedikt schon wieder Recht hat!
@ Athanasius An sich Schade, da die beiden Brüder moralisch in anderen Sachen sehr gut sind. Entweder
man hat Moral, oder eben nicht. Ein bißchen moralisch ist in Wirklichkeit Doppelmoral.
Was soll das? Dieser Artikel ist doch wieder mal typisch kreuz.net! Da man in Deutschland anscheinend
schon alles kurz und klein gehackt hat, was irgendwie zu kritisieren war und somit der Stoff ausgegangen
ist, ist nun unser Nachbar Polen an der Reihe. Warum Polen und nicht z.B. Österreich, deren Spitzenpolitiker
sich in den letzten Wochen ein Wortgegecht unter aller Gürtellinie geliefert haben oder auch die Schweiz
mit ihrem neuen, global nicht (mehr ganz) konformen Asylgesetz??
#8 Machiavelli 22:32:27 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Die Regierung wird füher oder später von der Realität eingeholt Beide Politiker samt ihrer Partei „Recht
und Gerechtigkeit“ nutzen die alte Angst vor Deutschland, um die polnische Gesellschaft für ihren Marsch
in die „Vierte Republik“ gefügig zu machen. Die deutsche Wirklichkeit interessiert sie nicht. Vielmehr
bemüht Kaczynski beständig das Bild vom revanchelüsternen Deutschen, um seinen antiwestlichen Kurs
abzusichern, der im eigenen Land umstritten ist. Die Mehrheit der Polen ist europafreundlich. Sie halten
die Beziehungen zu Deutschland für gut. 72 Prozent wünschen sich eine enge Zusammenarbeit mit dem westlichen
Nachbarn. Der Schluss daraus lässt sich schnell in Politik umsetzen: Redet freundlich mit den Kaczynskis
und hofft auf ihr baldiges Ende. Irgendwann wird es kommen, dafür sorgen die Polen selbst.
Katholische Politiker? Immerhin ist etwas Katholisches in diesen zwei Brüdern vorhanden was man bei den
meisten anderen Politikern nicht vorfindet. Wenn ein Katholik einen kleinen Fehler macht dann haut die
ganze Welt auf ihn ein. Wenn ein Freimaurer das tut dann schert es niemanden
Kaschuben 2Tm2, wenn du unter Alpträumen leidest, such mal den Doktor auf. Im übrigen ist an den Hintergrund
der Geschichte zu erinnern. Andrzej Lepper hatte die Entsendung einer weiteren Tausendschaft polnischer
Besatzer nach Afghanistan abgelehnt und wurde daraufhin von Jaroslaw und Lech Kaschubynski gefeuert. Bravo
Andrzej! sag’ ich dazu nur. Ich hoffe, die Polen werden es irgendwann noch begreifen, daß die Kaschubenbrüder
als Befehlsempfänger Cheneys und seines Warschauer Statthalters, des polnischen Kriegsministers und britischen
Staatsbürgers Radek Sikorski-Applebaum keine gute Wahl für Polen sind.
Unkenntnis Dort sieht man den Bürochef des polnischen Ministerpräsidenten beim Versuch, eine Abgeordnete
von ‘Samoobrona’ mit Posten und Geld zum Parteiübertritt zu bewegen. Die Samoobrona-Abgeordnete Renata
Berger sollte für ihren Übertritt mit einem Spitzenamt im Landwirtschaftsministerium bestochen werden.
–------------------------------------------ Schade, dass der Autor des Beitrags die Videoaufnahme nicht
gesehen hat bzw. den Wortlaut der Gespraeche nicht gelesen oder nicht verstanden hat. Die Sache sieht
naemlich ganz anders aus. Der Herr hat der Abgeordneten den Posten geradezu verweigert. Sie hat die Aufnahmen
organisiert und sie wollte ihn zu einer Bestechung zu bewegen – ohne Erfolg. Der Satz: „Außerdem versprach
man der Abgeordneten, ein gegen sie laufendes Verfahren wegen Wahlfälschung zu beeinflussen.“ ist eine
Luege, denn dazu hat der Bueroschef auf die Frage der Frau deutlich gesagt, dass man die laufenden Verfahren
nicht beeinflussen darf.
#3 Athanasius 20:23:13 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Schade An sich Schade, da die beiden Brüder moralisch in anderen Sachen sehr gut sind. Leider sind sie
in der Sache der Heimatvertriebenen eher polnisch-nationalistisch und anti-Deutsch. Etwa Frau Erika Steinbach
wird von deren Medien mit Frau Doktor Mengele gleichgesetzt und mit der Anführerin der Bund deutscher
Mädel. Billigpolemik. Übrigens hat es mir gestört, daß Benedikt XVI. gar nichts zur Vertreibung gesagt
hat und nicht einmal speziell die Volksdeutschen in Gleiwitz und der Wojewodschaft Oppeln besucht oder
angesprochen hat, während doch Weihbischof Alfons Noßel ein Deutschstämmiger ist. Die beiden Brüder
sollten schnell klare Sache machen, sonst wird das sekular-links-liberale Ausland sich gegen die konservative
Regierung der beiden wenden. Schon werden sie von den linken Medien Westeuropas für Reaktionäre und
Faschisten ausgemacht und wie ein Pilsudski dahingestellt.
#2 Machiavelli 20:12:26 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Unglaublich Ich bin wirklich sehr enttäuscht über die korrumpierenden Kaczynski-Brüder. Das hätte
ich von denen nicht erwartet. Politische Gegner schmähen sie (oder ihre Adepten) als jüdisch, pervers,
deutsch oder abseitig als solches – was je nach rhetorischem Bedarf alles das Gleiche meint: antipolnisch
zersetzend. Und das alles nur, so die Kaczynskis unverhohlen, um Polen aus dem Klammergriff der Linken,
des Westens, Erika Steinbachs und der Freimaurer zu befreien. Außerdem trat man gegen Korruption an –
sogar seriöse Politologen räumten ein, dass Bestechlichkeit in Polen dringend der Bekämpfung bedürfe.
Aber wie das bei Eiferern so ist: Hochmut kommt vor dem Fall… Oder anders ausgedrückt.: Der Zweck heiligt
nicht die Mittel, oder etwa doch??? Mit korrupten Machenschaften die Korruption zu beseitigen? Na ja müssen
die Spitzenpolitiker ihrer angeblich „katholischen“ Partei selber wissen. Fest steht für mich jedenfalls,
dsass die Kaczynskis froh sein können, wenn sie noch zehn Jahre als Eifererbewegung überleben: Auch
Polen kommt nicht umhin, sich einen normalen Rechtsstaat zuzulegen – mit Regeln der Korruptionsbekämpfung,
mit Gerichtsverfahren, mit Polizei, frei von Attitüden, dass schon der moralische Kampf ausreicht, menschliche
Vorteilnahmen zu bremsen.
schlimme Zustände „Eine Sache, die in der polnischen Politik zur Routine gehört, wurde in einen Vorwurf
verwandelt, mit dem sie nichts gemein hat“, erklärte er weiter. Stimmenkauf – Abgeordnetenkauf – Einflußnahme
auf die Justiz: alles ganz normale politische Routine… toll dreist von diesem Herrn … was an dieser
Partei katholisch sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis … nationalistisch – antijüdisch – antideutsch
…diese Bezeichnungen passen besser.