08:32:00 | Freitag, 6. Oktober 2006
Einfach herzlich + 21 neue Priesteranwärter für Österreich + Die alte Geschichte + Christdemokraten verloren die katholischen Wähler + Wo sind die Philisterinnen geblieben?
Einfach herzlichVatikan. Der sozialistische Bundespräsident Österreichs, Heinz Fischer, hat Papst
Benedikt XVI. bei einer gestrigen Privataudienz eine offizielle Einladung der österreichischen Republik
überbracht. Der Heilige Vater will im September 2007 den steirischen Marienwallfahrtsort Mariazell anläßlich
des 850jährigen Jubiläums besuchen. Der Vatikan erklärte nach dem Treffen, daß die Begegnung „von
großer Herzlichkeit“ geprägt gewesen sei.
21 neue Priesteranwärter für ÖsterreichÖsterreich.
Im verpflichtenden Vorbereitungsjahr für österreichische Priesterkandidaten – dem sogenannten ‘Propädeuticum’ –
gibt es derzeit 21 Kandidaten. Das Vorbereitungsjahr wird hauptsächlich in der niederösterreichischen
Stadt Horn absolviert. Das Einführungsjahr solle laut dem leitenden Direktor des ‘Propädeuticums’, Prälat
Franz Schrittwieser (66), besonders der geistlichen und menschlichen Persönlichkeitsentwicklung dienen.
Die alte GeschichteDeutschland. Eine Mutter
aus dem oberbayerischen Traunstein klagte auf Schadenersatz, weil sie im Sommer 1999 ein Mädchen mit
offenem Rücken zur Welt brachte. Ihr mittlerweile verstorbener Arzt soll die Behinderung bei den vorgeburtlichen
Untersuchungen übersehen haben. Die Mutter will nun den Erben des Arztes zur Kasse bitten. Die Dritte
Zivilkammer am Landgericht Traunstein gab der Klägerin – im Gegensatz zu einer früheren Traunsteiner
Kammer – Recht. Der Erbe legte gegen den angeblich „begründeten“ Schadenersatz Berufung ein. Der Fall
liegt jetzt beim Oberlandesgericht München.
Christdemokraten verloren die katholischen WählerÖsterreich.
Bei den Nationalratswahlen büßte die ‘Österreichische Volkspartei ÖVP’ bei der katholischen Stammwählerschaft
viele Stimmen ein. Dies zeigt eine am Mittwoch abend vorgestellte Erhebung des Meinungsforschungsinstitutes
‘Fessel-GfK’. Im Jahr 2002 wählten noch 46 Prozent der österreichischen Katholiken die ÖVP. Vergangene
Woche entschieden sich nur noch 39 Prozent für die Christdemokraten. Den stärksten Rückgang gab es
bei den regelmäßigen katholischen Kirchgängern – nämlich von 69 Prozent im Jahr 2002 auf 57 Prozent.
Wo sind die Philisterinnen geblieben?„Das Ohr leidet. Die ‘Bibel in gerechter Sprache’ ist nach fünf
Jahren von 52 Übersetzern – »und Übersetzerinnen!« schallt es aus dem Publikum – zum geplanten Termin
fertiggeworden und wird im Lesezelt präsentiert. »Ich, Adonaj, deine Gottheit, bin eine eifersüchtige
Gottheit.« Denn schlicht vom »Herrn« zu sprechen paßt nicht in die Zeit. So gibt es auch keine Priester
mehr, sondern nur eine »mit dem Priesteramt betraute Person«. […] Sicher wäre es schön, wenn man
bei den Vernichtungsdrohungen des Jeremia gegen die Philister künftig ein »und Philisterinnen« zum
Behuf größerer Klarheit mitlesen könnte.“
Aus den „Buchmessen-Splitter“ der ‘Frankfurter Allgemeine
Zeitung’ von der Frankfurter Buchmesse.
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#13
Ottawiani 10:06:08 | Samstag, 7. Oktober 2006
#12
"Katrin" 21:36:50 | Freitag, 6. Oktober 2006
#11
Benedikt 18:08:07 | Freitag, 6. Oktober 2006
#10
Bonaventura 17:44:22 | Freitag, 6. Oktober 2006
#9
Benedikt 17:31:37 | Freitag, 6. Oktober 2006
#8
Guldin 13:39:31 | Freitag, 6. Oktober 2006
#7
laikos 13:32:20 | Freitag, 6. Oktober 2006
#6
Bonaventura 13:02:37 | Freitag, 6. Oktober 2006
#5
Frasim 12:58:13 | Freitag, 6. Oktober 2006
#4
Guldin 10:35:53 | Freitag, 6. Oktober 2006
#3
Guldin 10:05:08 | Freitag, 6. Oktober 2006
#2
Athanasius 09:56:58 | Freitag, 6. Oktober 2006
#1
Dr. Christoph Heger 09:41:18 | Freitag, 6. Oktober 2006