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Einfach herzlich + 21 neue Priesteranwärter für Österreich + Die alte Geschichte + Christdemokraten verloren die katholischen Wähler + Wo sind die Philisterinnen geblieben?
Einfach herzlich

Vatikan. Der sozialistische Bundespräsident Österreichs, Heinz Fischer, hat Papst Benedikt XVI. bei einer gestrigen Privataudienz eine offizielle Einladung der österreichischen Republik überbracht. Der Heilige Vater will im September 2007 den steirischen Marienwallfahrtsort Mariazell anläßlich des 850jährigen Jubiläums besuchen. Der Vatikan erklärte nach dem Treffen, daß die Begegnung „von großer Herzlichkeit“ geprägt gewesen sei.

21 neue Priesteranwärter für Österreich

Österreich. Im verpflichtenden Vorbereitungsjahr für österreichische Priesterkandidaten – dem sogenannten ‘Propädeuticum’ – gibt es derzeit 21 Kandidaten. Das Vorbereitungsjahr wird hauptsächlich in der niederösterreichischen Stadt Horn absolviert. Das Einführungsjahr solle laut dem leitenden Direktor des ‘Propädeuticums’, Prälat Franz Schrittwieser (66), besonders der geistlichen und menschlichen Persönlichkeitsentwicklung dienen.

Verpflichtendes Vorbereitungsjahr für Seminaristen in Horn
Im Vorbereitungsjahr für Priesterseminaristen in Österreich - dem sogenannten "Propädeuticum" - sind derzeit 21 Kandidaten. Die Teilnehmer des Propädeuticums im niederösterreichischen Horn kommen aus allen österreichischen Diözesen.Gemeinsamen Gesprächsrunden: Das Propädeutikum soll laut Regens Franz Schrittwieser insbesondere der geistlichen und menschlichen Persönlichkeitsbildung dienen.Ein Mittel zur Persönlichkeitsbildung sind offenbar Kinderzeichnungen: "Was macht den Umgang mit Sexualität für mich schwierig?"

Die alte Geschichte

Deutschland. Eine Mutter aus dem oberbayerischen Traunstein klagte auf Schadenersatz, weil sie im Sommer 1999 ein Mädchen mit offenem Rücken zur Welt brachte. Ihr mittlerweile verstorbener Arzt soll die Behinderung bei den vorgeburtlichen Untersuchungen übersehen haben. Die Mutter will nun den Erben des Arztes zur Kasse bitten. Die Dritte Zivilkammer am Landgericht Traunstein gab der Klägerin – im Gegensatz zu einer früheren Traunsteiner Kammer – Recht. Der Erbe legte gegen den angeblich „begründeten“ Schadenersatz Berufung ein. Der Fall liegt jetzt beim Oberlandesgericht München.

Christdemokraten verloren die katholischen Wähler

Österreich. Bei den Nationalratswahlen büßte die ‘Österreichische Volkspartei ÖVP’ bei der katholischen Stammwählerschaft viele Stimmen ein. Dies zeigt eine am Mittwoch abend vorgestellte Erhebung des Meinungsforschungsinstitutes ‘Fessel-GfK’. Im Jahr 2002 wählten noch 46 Prozent der österreichischen Katholiken die ÖVP. Vergangene Woche entschieden sich nur noch 39 Prozent für die Christdemokraten. Den stärksten Rückgang gab es bei den regelmäßigen katholischen Kirchgängern – nämlich von 69 Prozent im Jahr 2002 auf 57 Prozent.

Wo sind die Philisterinnen geblieben?

„Das Ohr leidet. Die ‘Bibel in gerechter Sprache’ ist nach fünf Jahren von 52 Übersetzern – »und Übersetzerinnen!« schallt es aus dem Publikum – zum geplanten Termin fertiggeworden und wird im Lesezelt präsentiert. »Ich, Adonaj, deine Gottheit, bin eine eifersüchtige Gottheit.« Denn schlicht vom »Herrn« zu sprechen paßt nicht in die Zeit. So gibt es auch keine Priester mehr, sondern nur eine »mit dem Priesteramt betraute Person«. […] Sicher wäre es schön, wenn man bei den Vernichtungsdrohungen des Jeremia gegen die Philister künftig ein »und Philisterinnen« zum Behuf größerer Klarheit mitlesen könnte.“

Aus den „Buchmessen-Splitter“ der ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ von der Frankfurter Buchmesse.
      
13 Lesermeinungen
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#13   Ottawiani   10:06:08 | Samstag, 7. Oktober 2006
Gespielen
Weiß jemand wer der Typ mit den langen weißen Haaren ist? Der schaut ja aus wie ein alter Depp. Dagegen wirkt die Psychotante in der gruppendynamischen Session schon eher gesellschaftsfähig –- eine frühere Sandkastengespielin aus Purgstall vielleicht?
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#12   "Katrin"   21:36:50 | Freitag, 6. Oktober 2006
„Offener Rücken“
Grüß GOTT!
Der „Offene Rücken“ ist in vielen Fällen die Folge von Folsäuremangel bei der Mutter in den ersten Wochen der Schwangerschaft.
Also:
Folsäure und Vitamin-B-Komplex einnehmen!
Ärzt(inn)e(n) sollten alle Frauen schon vor einer Schwangerschaft darauf hinweisen, damit die Kinder gesund zur Welt kommen.
Bitte den Ärzt(inn)en weitersagen!
Diese Informationen erhielt ich von:
„Pro Conscientia“ in Heidelberg.
Für weitere Informationen hierzu :
<Maria-Katrin@gmx.de>
GOTTES Segen zum „Rosenkranzfest“ am 7. Okt.!
Eine Adresse gegen die Islamisierung:
<buergerbewegungen.de>
Ave Maria! :(3
„Katrin“
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#11   Benedikt   18:08:07 | Freitag, 6. Oktober 2006
@ Bonaventura
Jedenfalls werden bei der FSSP keine Wachsmalbilder angefertigt oder Sitzkreise gebildet.
Ja, solches würde mir auch nicht wirklich gefallen. Merkwürdiger finde ich allerdings die Bildbeschreibungen der Fotostrecke. Falls sie der Wahrheit entsprechen, so erwecken sie ja den Eindruck, dass das Bistum seinen Seminaristen pauschal Probleme mit der Sexualität unterstellt.
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#10   Bonaventura   17:44:22 | Freitag, 6. Oktober 2006
@Benedikt
es sollte auch eigentlich nichts großartiges sein, sondern nur mal die normalität aufzeigen.
Denn von normalität kann man ja bei diesen infantilen Veranstaltungen des Österreichischen Propädeutikums nicht sprechen.
Jedenfalls werden bei der FSSP keine Wachsmalbilder angefertigt oder Sitzkreise gebildet.
Und zum letzten Punkt, sind wir uns denn nicht einig das man sich nicht auf DAS Konzil berufen sollte wenn man sich nur rauspickt was einem grad passt ?!
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#9   Benedikt   17:31:37 | Freitag, 6. Oktober 2006
@ Bonaventura
Hier mal Bilder vom Propädeutikum der französischsprechenden Seminaristen der Petrusbruderschaft.
SO sollte ein Propädeutikum aussehen:
fssp.org/de/photos.htm
Naja, also ich sehe da nur, dass die angehenden Seminaristen mit ihrem Spiritual reden, dass sie Mahlzeiten einnehmen und eine Messe besuchen. Das wird wohl in keinem Propädeutikum fehlen. Worin das P. der FSSP nun aber genau besteht, dass erkennt man auf diesen Bildern auch nicht.
Wo ist denn bei diesem Thema die immer wieder vielbeschworene Konzilstreue des neuen Klerus ?
Die gibt es nicht. Auf das Konzil wird sich grundsätzlich nur berufen, wenn es einem in den Kram passt.
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#8   Guldin   13:39:31 | Freitag, 6. Oktober 2006
Mutter Theresa
war meines Wissens weder Popikone noch Bestsellerautorinen
?:)
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#7   laikos   13:32:20 | Freitag, 6. Oktober 2006
Frauen in der Kirche
Es gibt keinen einzigen Bereich (Ohne eine einzige Ausnahme) wo Emanzipierte Frauen sich nicht einmischen. Frauen sind „Priester“, Sie übersetzen die Bibel „Neu“, Sie teilen die Kommunion aus, Sie prädigen Männerhaß (natürlich auf indirektem Weg), Wollen keine Kinder mehr haben, Sie treiben die Kinder ab weil alles andere wichtiger ist als das eigene von Gott gegeben Kind.
Es ist so einfach im Katholischen. Maria ist die perfekte Frau. Durch Maria findet die Frau zu Jesus/Gott. Es gibt unzählige weibliche Heilige welche natürlich auch fast komplett ignoriert werden. Deshalb macht man sich neue heillige (Bestsellerautorinen, „Pop-Ikonen“, …).
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#6   Bonaventura   13:02:37 | Freitag, 6. Oktober 2006
Propädeutikum
Hier mal Bilder vom Propädeutikum der französischsprechenden Seminaristen der Petrusbruderschaft.
SO sollte ein Propädeutikum aussehen:
fssp.org/de/photos.htm
Übrigens:
Das II. Vatikanum forderte in „Optatam Totius“ unter anderem ein sog. Spiritualitätsjahr als Propädeutikum, allerdings gibt es das (und auch die restliche Umsetzung von Optatam Totius) nur in den Seminaren der „bösen Tradis“!
Wo ist denn bei diesem Thema die immer wieder vielbeschworene Konzilstreue des neuen Klerus ? o.O
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#5   Frasim   12:58:13 | Freitag, 6. Oktober 2006
Mit Verlaub,…
… aber ist das ein Kindergarten oder ein Priesterseminar?!?
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#4   Guldin   10:35:53 | Freitag, 6. Oktober 2006
Aber dann bitteschön Ikonen, oder Andachtsbildchen.
Gott bewahre uns davon!
Würde dies mit der eher bescheidenen Begabung in der Malkunst, mit der die meisten Menschen ausgestattet sind versucht – käme auch mancher Ecke der Sakrilegvorwurf an die Künstler und Veranstalter solcher Malkurse.
O:)
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#3   Guldin   10:05:08 | Freitag, 6. Oktober 2006
Kinderzeichnungen
Ich wusste übrigens nicht, dass die Mai 1968er Generation der Priester auch Kinderzeichnungen zum psychologischen Heilmittel nimmt.
Wollte man das verhindern, müssten die Priesteramtskandidaten verpflichtet werden, zuerst einen akademischen Malkursus zu besuchen. Ein Priester muss vieles können, aber er muss doch nicht auch noch Kunstmaler sein.
O:)
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#2   Athanasius   09:56:58 | Freitag, 6. Oktober 2006
Priesterkandidaten
Ist wohl ein anglikanisches Seminar oder? Denn römisch-katholisch sind deren Liturgie nicht aus. Eher very Low Church Anglican. Könnte auch die Evangelische Kirche Österreichs betreffen, aber ob die schon „Priester“ verwende?
Ich wusste übrigens nicht, dass die Mai 1968er Generation der Priester auch Kinderzeichnungen zum psychologischen Heilmittel nimmt.
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#1   Dr. Christoph Heger   09:41:18 | Freitag, 6. Oktober 2006
Zur „Übersetzung“ der Bibel in „gerechter“ Sprache
Gab es da nicht mal Leute, die „Das Wort sie sollen lassen stahn“ posaunten?
MfG
Christoph Heger
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