Erlaubt Kardinal Kasper den Protestanten den Kommunionempfang?
Schwabens evangelischer Regionalbischof hat bei einem Besuch in Rom „ermutigende ökumenische Signale“ erhalten. Von Thomas Neugrab.
(kreuz.net, Rom) Der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper – Präsident des vatikanischen Einheitsrates –
hat kürzlich in Rom erklärt, daß evangelische Christen die Kommunion empfangen dürfen.
Das berichtete
die Tageszeitung ‘Augsburger Allgemeine’ am 30. September mit Berufung auf den evangelischen Regionalbischof
Ernst Öffner aus Augsburg.
Öffner hielt sich kürzlich im Rahmen eines Treffens der Fokolarbewegung
in Rom auf.
Dabei kam es auch zu einem Treffen mit Papst Benedikt XVI. und mit dem deutschen Kurienkardinal
Walter Kasper.
Bei der Papstaudienz in Castel Gandolfo bat Öffner den Heiligen Vater dazu beizutragen,
daß der Empfang der Heiligen Kommunion wenigstens für konfessionsgemischte Ehepaare möglich werde.
Der Papst soll höflich reagiert haben: „Ich freue mich über den Glauben aller Christen.“
Deutlicher
wurde Kardinal Kasper. In einer Aussprache habe er darauf hingewiesen, daß jeder Pfarrer angeblich schon
jetzt das Recht habe, evangelische Ehepartner auf deren Bitte hin „gastweise“ zur Eucharistie zuzulassen.
„Wenn sie zu mir kämen, würde ich es auch erlauben“ – habe der Kardinal freimütig erklärt.
Der evangelische
Regionalbischof sprach der Äußerung des Kardinals „eine gewisse Dignität“ zu.
Wenn Öffners Darstellung
stimmt, wäre das nicht nur eine ökumenische Sensation, sondern auch ein innerkirchlicher Skandal.
Der
für Ökumene zuständige Kurienkardinal stünde damit in direktem Widerspruch zum Kirchenrecht. Dort
heißt es in Kanon 844, Paragraph 4:
„Wenn Todesgefahr besteht oder wenn nach dem Urteil des Diözesanbischofs
beziehungsweise der Bischofskonferenz eine andere schwere Notlage dazu drängt, spenden katholische Spender
diese Sakramente erlaubt auch den übrigen nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche
stehenden Christen, die einen Spender der eigenen Gemeinschaft nicht aufsuchen können und von sich aus
darum bitten, sofern sie bezüglich dieser Sakramente den katholischen Glauben bekunden und in rechter
Weise disponiert sind.“
Bei einer Mischehe liegt keine „schwere Notlage“ im Sinne des Kirchenrechts vor.
Darum können Protestanten die Heilige Kommunion allenfalls nur bei Todesgefahr empfangen. Auch in diesem
Fall müssen sie im Stand der Gnade sein – also gegebenenfalls gebeichtet haben.
Die Anerkennung der
Realpräsenz, der Transsubstantiation sowie der Erfordernis der Priesterweihe für den Vollzug der Eucharistie
ist natürlich ebenfalls notwendig.
In der Enzyklika ‘Ecclesia de Eucharistia’ 46 lehrt Papst Johannes
Paul II. ausdrücklich:
„Die Ablehnung einer oder mehrerer Glaubenswahrheiten über die Eucharistie –
etwa die Leugnung der Wahrheit bezüglich der Notwendigkeit des Weihepriestertums zur gültigen Spendung
dieser Sakramente – hat zur Folge, daß der Bittsteller nicht für ihren rechtmäßigen Empfang disponiert
ist.“
Kardinal Kaspers jüngste Äußerungen zum Empfang der Kommunion durch Nichtkatholiken sind also
erklärungsbedürftig.
Es wird daher in römischen Kreisen damit gerechnet, daß der Ökumene-Kardinal
in der nächsten Zeit eine Erklärung zur Eucharistie abgeben muß, die mit der kirchlichen Ordnung in
Einklang steht.
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67 Lesermeinungen
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nach den Weissagungen des Malachias, Wickerl, die, wie Dr. Troll glaubhaft nachwies, vom hl. Philipp Neri
stammen könnten, hat er nur noch einen Nachfolger: Petrus Romanus.
Die Richtung ist bestimmt Papst Benedikt hat schon Frere Roger als Kardianldekan die Kommunion gegeben.
Das weist den Weg! Und er hat den Linzer SEXCD- Bischof ernannt. Es wird alles noch schlimmer werden in
den nächsten Jahren, alle Hoffnungen sind geplatzt, Papst Benedikt hat oft rechts geblinkt, aber spätestens
nach der Entscheidung um die alte Messe wissen wir, er ist immer links vorbeigefahren
#65 Agiafortuni 10:33:49 | Freitag, 10. November 2006
Der Aiax und das troianische Pferd Der sogenannte Einheitszirkus wurde dadurch zum troianischen Pferd
in der Kirche Gottes, dass beim Konzil ihm der Frevler Roncalli dieselbe Rangordnung zuwies, wie den sich
mit Rechtgläubigkeit befassenden Kommissionen. Dass damals ein Eventualvorsatz vorlag, kann deshalb nicht
widerlegt werden, weil alles daran gesetzt wurde, um die mit dessen Gründung verbundenen Absichten zu
verbergen. Eine oekumenische Gastfreundschaft bei der Eucharistie ist schon deswegen eine Unmöglichkeit,
weil deren Empfang ohne vorausgegangene Beichte nicht zulässig ist
#64 Perpetua 02:43:46 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Antowrt an Breze 12.10.06 Uhr 23.57 Ich teile Ihre Meinung nicht, ich kenne einige evangelische Christen,
die haben mehr Glauben als mancher Taufscheinkatholik. Ja, lieber Breze ich kenne auch einige evangelische
Christen, die mehr Glauben haben als mancher Taufscheinkatholik! Aber bitte wann habe ich pauschal Protestanten
als „Nichtglaubende“ abgeurteilt? Es geht hier nicht um jene, die untergetaucht worden sind oder werden,
sondern um jene „…berüchtigten Irrlehrer der Kirchengeschichte Bischöfe (z. B. Paulus von Samosata,
Photius, Nestorius) oder Priester (z. B. Arius, Luther, Calvin, Zwingli), was die Kirche nicht im geringsten
hinderte, sie mit aller Härte als diejenigen zu bezeichnen, die sie auch waren: grausame Seelenmörder…“
die infolge ihrer verschleiert satanischen Irrlehren unzählbare Seelen in die Irre geführt haben.
@ Protestant Danke für die Blumen… Gleichwohl ich Benedikt’s postings an Sie vollkommen beipflichte
und meinerseits hoffe, das Sie mein posting nicht dahin gehend fehlinterpretiert haben, dass es für mich
keinen Unterschied zwischen Protestanten und Katholiken gibt…
@ Protestant Und das mit der Beichte ist ja so eine Sache…wenn ich Gott aufrichtig um Vergebung meiner
Sünden bitte, dann kann ich getrost sein, dass er sie mir vergibt, durch seine Gnade und durch den Sühnetod
Jesu Christi-dafür brauche ich nicht unbedingt einen Beichtstuhl und einen Priester! Ja, das ist die
protestantische Auffassung. Sie gestatten, dass wir Katholiken anderer Meinung sind? Und was Frau Käßmann
betrifft, so kann ich ihnen versichern, dass Frau Käßmann eine ganz außergewöhnliche Frau ist, die
die Christenheit braucht! Einfühlsam, unaufdringlich, aber klar in Glaubensaussagen Ich brauche Frau
Käßmann kein bißchen. Fr. Käßmann ist eine Frau, die permanent pawlow’sche Reflexe zeigt, wenn es
um katholisches Gedankengut geht, die sich permanent in innerkirchliche (katholische) Angelegenheiten
einmischt, die sie nichts angehen. Das ist nicht sonderlich einfühlsam. Und Klarheit in ihren Aussagen
kann ich auch nicht erkennen, außer dass sie sich meilienweit von Luther entfernt hat. Den vergöttert
sie gleichwohl. Ihr peinliches Schönreden von Luthers Antisemitismus in der ZDF Sendung „Unsere Besten“
ist mir noch in guter Erinnerung.
@ Protestant Sie und Frau Käßmann sind für mich eben irrende Christen und ob ihnen alle ihre Sünden
vergeben sind weiß ich nicht. Wie man in den Wald hinein ruft so schallt es auch heraus. Sie sind erheblich
von einer katholischen Religionsauffassung entfernt und merken das noch nicht einmal.
#60 Protestant 08:33:49 | Freitag, 13. Oktober 2006
@sozialkatholisch Ihr Titel passt so gar nicht zu dem,was sie schreiben!Sozial ist das ja wohl kaum!Aber
von mir aus müffel ich-kann ich mit leben.Und das mit der Beichte ist ja so eine Sache…wenn ich Gott
aufrichtig um Vergebung meiner Sünden bitte, dann kann ich getrost sein, dass er sie mir vergibt, durch
seine Gnade und durch den Sühnetod Jesu Christi-dafür brauche ich nicht unbedingt einen Beichtstuhl
und einen Priester! Im übrigen wechseln Sie ruhig die Straßenseite wenn ein Protestant kommt, mir würde
das ständige Zickzacklaufen allerdings auf den Geist gehen…! Und was Frau Käßmann betrifft (die ja
wech soll-ich lege mal ihre Ausführung so aus, das sie das nicht in Bezug auf ihre Krankheit meinen…),
so kann ich ihnen versichern, dass Frau Käßmann eine ganz außergewöhnliche Frau ist, die die Christenheit
braucht! Einfühlsam, unaufdringlich, aber klar in Glaubensaussagen (ich empfehle Ihnen, mal in ihren
Büchern nachzulesen).Solche starken FRauen und Männer brauchen wir, um den Glauben zu stärken und keine
notorischen Straßenseitenwechsler, die vor lauter Angst vor der Hölle ihren eigenen Weg zu Gott nicht
zu finden scheinen. Also, beten wir auch für die baldige Genesung von Frau Käßmann, damit Leute wie
Sie noch genügend „Material“haben, an dem sie rummosern können!
Aus den Ausführungen der Frau Bussmann spricht also Praxis, frasim hingegen zieht theologische Spitzfindigkeiten
den Realitäten des Lebens vor-auch eine Art von Zeitgeist! Sich dem Zeitgeist zu unterwerfen, wäre sicherlich
das Schlechteste, was der katholischen Kirche passieren könnte. Das Fähnchen in den Wind hängen, nach
dem Motto heute machen wir es so und morgen, ach, da machen wir es dann wieder andersrum weil es bequemer
ist, bringt die Kirche nicht weiter. Da fehlt dann nicht mehr viel, sich eine eigene „Religion“ zusammenzuzimmern,
mit dem einzigen Ziel der Bequemlichkeit und die ach so starren „Regeln“ über Bord zu werfen.
@ Protestant War der hl. Johannes etwa auch verheiratet? Nach heutigen Ermessen sind Leute für die Jesus
Christus aus Nazaret Gottes Sohn ist keine Juden mehr, denn das Judentum bedingt sich aus Religion und
Nationalität. Vielleicht haben Jesu Jünger vor der Einsetzung der Eucharistie ihre Sünden bekannt und
ihnen ist vergeben worden, weiß man’s? Ganz ohne hl. Geist werden sie wohl auch nicht gewesen sein.
Natürlich führen viele Wege nach Rom, vielleicht aber noch viel mehr in die Hölle. Wenn die Protestanten
sich endlich vernünftig waschen würden (u.a. durch die hl. Beichte) würden sie nicht so schrecklich
viel müffeln und wir brauchten die Straßenseite nicht zu wechseln. Theokratie und Männerherrschaft,
meinentwegen Hauptsache die Käsmann ist wech. Nicht nur die Arbeitszeiten sondern alles sollte der hl.
tridentinischen Messe untergeordnet werden, das wäre schön und so herrlich unprotestantisch.
#57 Protestant 07:16:22 | Freitag, 13. Oktober 2006
@breze @gotthard Breze,Sie sprechen mir aus der Seele!Genau das ist auch mein Gottesverständniss-im übrigen
waren die Teilnehmer am letzten Abendmahl allesamt verheiratete Juden, die vorher weder gebeichtet haben
noch gefirmt waren(ob Jesus dass wußte…).Wir müssen uns wieder auf die ursprüngliche Botschaft Jesu
besinnen und sollten in der Tat kritisch-konstruktiv mit vielen Ausführungen seines heutigen Kirchenpersonals
umgehen. Ich sage es nochmal:Viele Wege führen nach Rom und auch viele Wege (vielleicht sogar noch mehr)
führen zu Gott! Und an Gotthard seien auch noch Tipps zu geben: Katholiken haben die Straßenseite zu
wechseln, wenn sie einen ihnen bekannten Protestanten sehen (aber welcher gläubige röm. Katholik kennt
denn schon Protestanten)! Alle Ehen zwischen Katholiken und Protestanten werden zwangsgeschieden, wenn
der protestantische Pendant nicht unverzüglich konvertiert (in diesem Fall ist die Scheidung wahrscheinlich
eine lässliche Sünde,wenn überhaupt).Unser Staat wird in eine Theokratie umgewandelt, in der nur Männer
herrschen( eine evangelische Frau, die dazu noch geschieden ist, als Kanzlerin ist ja wohl Hexerei…).
Die Arbeitszeiten aller deutschen Unternehmen richten sich täglich nach den Zeiten der „alten Messe“,
die jeder Beschäftigte zu besuchen hat(Besuche werden vom MSD-Messe-Sicherheits-Dienst- überwacht…!So,
jetzt ist Schluss, sonst haben wir am Ende wirklich noch das Paradies auf Erden-und das ist ja nicht gewollt-und
die „Ungläubigen sollen ja eh in die Hölle!
@ Perpetua Ich teile Ihre Meinung nicht, ich kenne einige evangelische Christen, die haben mehr Glauben
als mancher Taufscheinkatholik. Ich finde es schon ein starkes Stück, alle Protestanten pauschal als
„Nichtglaubende“ abzuurteilen. Nur Gott allein weiss, was in den Herzen der Menschen ist. Ob jemand eine
Beziehung zu Gott hat, oder nicht, ist nicht allein von der Konfession abhängig. Die Menschen haben die
Teilung der Kirchen geschaffen, nicht Gott, und Gott richtet nicht nach menschlichen Kategorien.
#55 Gotthard 23:51:38 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@perpetua klare Sprache bitte: * keine ökumenischen Gottesdienste mehr * keine ökumenischen Trauungen
in der kath. Kirche mehr * keine ökumenischen Trauungen mit Dispens in der evangelischen Kirche * keine
ökumenischen bibelwochen *keine ökumenischen Gebetswochen *ein katholischer Priester darf einen evangelischen
Pfarrer nicht duzen. der Antichrist hockt überall.
#54 Perpetua 23:40:13 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Zartgefühl gegenüber Seelenmördern? Die Hl. Schrift nennt sie ohne Umschweife unbekehrbar und brandmarkt
sie mit den schärfsten Ausdrücken: die Päpste aller Jahrhunderte prangern sie als tollwütige Wölfe,
teuflische Verderber, Erzketzer und dgl. an: die hartnäckig verstockten Irrlehrer. Tatsächlich verführen
diese Häretiker ja zahllose Menschen zum Glaubensabfall und stürzen sie dadurch in die ewige Hölle,
denn „wer nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Mk. 16,16). Heute aber glaubt man, sie mit Samthandschuhen
anfassen zu müssen, ihnen höchstens „in Liebe“ sanft zureden zu dürfen, ja vor ihnen immer noch in
Ehrfurcht erstarren zu müssen, nur weil sie als Priester oder Bischöfe auftreten. Dabei waren fast alle
berüchtigten Irrlehrer der Kirchengeschichte Bischöfe (z. B. Paulus von Samosata, Photius, Nestorius)
oder Priester (z. B. Arius, Luther, Calvin, Zwingli), was die Kirche nicht im geringsten hinderte, sie
mit aller Härte als diejenigen zu bezeichnen, die sie auch waren: grausame Seelenmörder. Der so verhängnisvollen
„mitmenschlichen“ Beschönigung und „liebevollen“ Verharmlosung des schrecklichen Verbrechens jener, für
die es nach den Worten des Heilandes, besser wäre, mit einem Mühlstein um den Hals in die Tiefe des
Meeres versenkt zu werden (vgl. Mk. 9,42),
#53 Mitsou 19:37:52 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Nein Danke was soll das Ganze? Durch eine Hintertür doch zum Rückkehrökumenismus? So nach dem Motto:
Ihr seid ja schon zur Kommunion zugelassen, ihr unwürdigen Protis, dann könnt ihr auch mal eben den
Papst und Maria anerkennen…
#52 Pünktchen 15:59:06 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Protestant, Sie haben eine Frage hier www.kreuz.net/article.4021.html seit 11:07 Uhr nicht beantwortet!
Die folgende Ihrer Bemerkungen zeugt von völliger Unkenntnis der katholischen Sakramentslehre: Menschen,
von denen bekannt ist, dass sie ständig ihre Mitmenschen in irgendeiner Weise belästigen, Unternehmer,
von denen bekannt ist, das in ihrer Firma unmenschliche Zustände herrschen, Männer, die wahrscheinlich
zu hause ihre Frau und ihrer Kinder verprügeln, Personen,die offensichtlich fremdgehen, Leute,von denen
man weiß,dass sie politschen Extremen nicht abgeneigt sind u.v.m.-sie alle dürfen selbstverständlich
die Kommunion empfangen-Hauptsache sie sind römisch-katholisch!Das scheint für sie i.O. zu sein! Niemand,
der sich schwer gegen Gottes Gebot versündigt hat, soll – ohne zuvor die gültige Versöhnung mit Gott
im Bußsakrament gesucht zu haben, wozu auch vollkommene Reue und aktive Bereitschaft zur Besserung gehört –
an den Tisch des Herrn treten!
#51 Benedikt 15:55:10 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@ Protestant Unternehmer, von denen bekannt ist, das in ihrer Firma unmenschliche Zustände herrschen,
Männer, die wahrscheinlich zu hause ihre Frau und ihrer Kinder verprügeln, Personen,die offensichtlich
fremdgehen, u.v.m.-sie alle dürfen selbstverständlich die Kommunion empfangen Keiner dieser Leute darf
die Hl. Kommunion empfangen. es ist für mich keine Sünde, wenn ein aufrichtiger Protestant die Kommunion
empfängt Frage: Warum will dies der aufrechte Protestant überhaupt? Er glaubt doch gar nicht an das
Sakrament. Es ist aber in meinen Augen sündig, jemanden nur aufgrund seiner Konfession vom Tisch des
Herrn fernzuhalten Nein, jemanden, der nicht an das Sakrament glaubt es auch nicht empfangen zu lassen
ist geradezu folgerichtig.
#50 Protestant 15:48:22 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@frasim und bussmann Völlig unabhängig,ob Frau Bussmann röm.-Kath. ist,oder nicht, aus ihren Äußerungen
spricht absolute Praxiserfahrung, Menschenkenntniss und vor allem Gottesverständniss. Wenn Sie,allerdings,lieber
frasim, es als in Ordnung bezeichnen, einem evangelischen Christen die Kommunion zu verweigern, so hat
das für mich etwas mit aktiver Menschenverachtung zu tun!!!Menschen, von denen bekannt ist, dass sie
ständig ihre Mitmenschen in irgendeiner Weise belästigen, Unternehmer, von denen bekannt ist, das in
ihrer Firma unmenschliche Zustände herrschen, Männer, die wahrscheinlich zu hause ihre Frau und ihrer
Kinder verprügeln, Personen,die offensichtlich fremdgehen, Leute,von denen man weiß,dass sie politschen
Extremen nicht abgeneigt sind u.v.m.-sie alle dürfen selbstverständlich die Kommunion empfangen-Hauptsache
sie sind römisch-katholisch!Das scheint für sie i.O. zu sein!Na denn!Wer von euch ohne Sünde ist, werfe
den ersten Stein!Wohlgemerkt, es ist für mich keine Sünde, wenn ein aufrichtiger Protestant die Kommunion
empfängt, ohne in vollem Einklang mit der röm.-kath. Lehre zu sein.Es ist aber in meinen Augen sündig,
jemanden nur aufgrund seiner Konfession vom Tisch des Herrn fernzuhalten(dafür hat sich unser Herr Jesus
nicht kreuzigen lassen)! Aus den Ausführungen der Frau Bussmann spricht also Praxis, frasim hingegen
zieht theologische Spitzfindigkeiten den Realitäten des Lebens vor-auch eine Art von Zeitgeist!
#49 Frasim 13:06:58 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@Brigitte Bussmann Würden sonst so viele Menschen die katholische Kirche verlassen? Würde sonst nach
Meinungsumfragen die katholische Kirche so zurück liegen, dass die mit ihrer Lehre die Menschen kaum
noch erreicht? Was läuft denn falsch?? Meines Erachtens fehlt der Kirche heute die volle Leuchtkraft
und die komplette Tiefe des wunderschönen kath. Glaubens. Man hat zu lange versucht, sich dem Zeitgeist
und dem modernen Menschen anzupassen und dabei einige wichtige Dinge (zB stille Anbetung) vergessen/verdrängt.
(…), ganz zu Schweigen davon, dass eine Verweigerung der Kommunion ein absoluter Verstoß gegen die
Liebe zum Anderen ist. Falsch. Es ist sogar ein Akt der Nächstenliebe, denn wer unwürdig kommuniziert,
„der isst und trinkt sich das Gericht“, wie Paulus sagt. Wenn es jemandem (zB Protestant) so zu Jesus
drängt, dann sollte es ihn auch zur Konvertierung drängen, ansonsten hat er nichts verstanden. Wird
nicht im Abendmahlsaal Jesus in den Mund gelegt „esset alle davon, trinket alledaraus?? Das stimmt, aber
Jesus konnte davon ausgehen, dass die Jünger in Einheit und Zustimmung (also „katholisch“, im Stand der
Gnade) mit Ihm waren!
Kommunionempfang von Protestanten Hallo alle zusammen, als ich Theologie studierte dachte ich genauso
„rechtgläubig“ wie Sie. Einer meiner Dogmatikprofessoren sagte mal zu mir „wollen Sie denn alle, die
an die Gottessohnschaft Jesu nicht glauben in BANN legen??“ „In der seelsorglichen Arbeit sollten Sie
Gott für den Menschen erfahrbar machen und das klappt nicht über Dogmen und Kirchengesetze.“ Und in
diesem Fall klafft Seelsorge und Lehramt auseinander. Würden sonst so viele Menschen die katholische
Kirche verlassen? Würde sonst nach Meinungsumfragen die katholische Kirche so zurück liegen, dass die
mit ihrer Lehre die Menschen kaum noch erreicht? Was läuft denn falsch?? Seit Ende meines Studium bin
ich in der Seelsorge tätig. Aber leider ist es doch so, jemand, der meint, einem evangelischen Christen
die Kommunion verweigern zu können, hat nie in der Seelsorge gestanden und hat wohl noch nie einem evangelischen
Christen die Kommunion verweigert. Allein schon die praktische Vorstellung –- das wäre ein Aufstand in
der Kirche. In vielen Kirchen stehen die Leute beim Kommunionempfang hintereinander, ganz zu Schweigen
davon, dass eine Verweigerung der Kommunion ein absoluter Verstoß gegen die Liebe zum Anderen ist. Wird
nicht im Abendmahlsaal Jesus in den Mund gelegt „esset alle davon, trinket alledaraus?? Wenn ich einem
evangelischen Christen die Kommunion verweigere stelle ich mich über die Worte Jesu, die er im Abendmahlsaal
nach Auffassung der Autoren gesagt haben soll.
#47 Schüttel 07:16:39 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Ach, Gotthardle jetzt zitierst du ausgerechnet die Präfation, die als einzige häretisch ist im NOM.
Bravo, Dein modernistischer Instinkt hat mal wieder das Richtige getroffen. Einen stischen Gott, der unseres
Lobes nicht bedarf, kennt der Buddhismus, nicht aber das Judentum und Christentum (Islam lassen wir besser
beiseite)! Also etwas weniger kreuz.net, etwas mehr Studium und Gebet, mein Lieber!
#46 Gotthard 23:43:48 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@Frasim Vor allem aber ist er dazu da, Gott zu loben, Ihm zu danken, Ihn zu bitten und zu sühnen und
den Kreuzestod Jesu gegenwärtigzusetzen! In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, allmächtiger Vater,
zu danken und deine Größe zu preisen. Du bedarfst nicht unseres Lobes, es ist ein Geschenk deiner Gnade,
dass wir dir danken. Unser Lobpreis kann deine Größe nicht mehren, doch uns bringt er Segen und Heil
durch unseren Herrn Jesus Christus.
@Brigitte Bussmann Theologie ist eine Sache, Seelsorge eine andere. Beides muss oft um Menschen die Liebe
Gottes nahe zu bringen auseinanderklaffen. Ich frage mich oft, warum das so sein muss. Wenn Lehre und
Seelsorge unverkürzt betrieben werden klafft da nichts auseinander! Ich kann doch nicht als katholische
Theologin, die die Kommunion austeilt, einen mir bekannten evangelischen Christen bei der Kommunionausteilung
übergehen (…) Warum denn nicht?? Menschenfurcht, oder? Im Idealfall konvertiert der „Bekannte“, dann
hat sich das Problem erledigt. Das große Problem sehe ich eben darin, dass die Lehre der katholischen
Kirche um Jahrhunderte immer wieder hinterher hinkt. Anders gesagt: Der Zeitgeist ist der Kirche zu weit
gegangen. Gott, seine Vorsehung und Gebote aber sind ewig und ändern sich nicht. Und was wohl noch viel
problematischer in der Ökumene oder auch im Gespräch mit anderen Religionen ist, ist die Tatsache, dass
katholische Bischöfe Außerungen und Aussagen nicht zurück nehmen. Problematisch nur dann, wenn man
nicht einsehen kann, dass sich schwarz und weiß nicht mischen lassen, ohne dass dabei grau herauskommt.
So ist es auch in vielen Gemeinden gängige Praxis, denn der Gottesdienst ist dazu da, dem Menschen aufzuzeigen
wie er Gott erfahren und erleben kann. Vor allem aber ist er dazu da, Gott zu loben, Ihm zu danken, Ihn
zu bitten und zu sühnen und den Kreuzestod Jesu gegenwärtigzusetzen! Bitte antworten Sie dem ExBochumer,
mich würde das auch interessieren!
#44 ExBochumer † 18:03:01 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Frau Bussmann, ob Sie r.-k. sind, weiß ich nicht. Ich fälle auch kein Urteil über Sie. Aber reflektieren
Sie nochmals Ihr Theologiestudium (so Sie es absolviert haben). Und beantworten Sie bitte meine Frage. –
Oder stellen Sie sich nur selbst dar, ohne dialogisches Geschehen? Sind Sie noch im aktiven r.-k. Dienst
als Gemeindeassistentin?
Kardinal Kasper Theologie ist eine Sache, Seelsorge eine andere. Beides muss oft um Menschen die Liebe
Gottes nahe zu bringen auseinanderklaffen. Ich frage mich oft, warum das so sein muss. Ich kann doch nicht
als katholische Theologin, die die Kommunion austeilt, einen mir bekannten evangelischen Christen bei
der Kommunionausteilung übergehen oder wer würde so etwas machen??? Und dann gibt es noch die Religionswissenschaft,
die mit den einzelnen Theologien gar nicht so viel im Sinn hat. Das große Problem sehe ich eben darin,
dass die Lehre der katholischen Kirche um Jahrhunderte immer wieder hinterher hinkt. Und was wohl noch
viel problematischer in der Ökumene oder auch im Gespräch mit anderen Religionen ist, ist die Tatsache,
dass katholische Bischöfe Außerungen und Aussagen nicht zurück nehmen. Sie ändern wohl mal eine Aussage
ab, aber lassen alle getroffenen Aussagen nebeneinander stehen. Beispiel: Dokument bezüglich der Weihe
homosexueller Männer. Ich als katholische Theologin darf mir nun aussuchen, was in meine Situation passt,
genau wie auch die kanonischen Evangelien Aussagen in bestimmte Situationen waren. Die Synoptker stehen
neben dem Johannesevangelium. So ist es, und ich muss biblische Lehre für meine Hörerinnen und Hörer
in unsere Zeit, in die jeweilige Gemeindesituation umsetzen. So ist es auch in vielen Gemeinden gängige
Praxis, denn der Gottesdienst ist dazu da, dem Menschen aufzuzeigen wie er Gott erfahren und erleben kann.
#42 ExBochumer † 13:17:26 | Montag, 9. Oktober 2006
@ Frau Bussmann: Sie stehen doch im kirchlichen Dienst, haben somit auch Theologie studiert? Oder täusche
ich mich da? Sie haben auch Ihrem Bischof etwas versprochen. Sehen Sie sich noch römisch-katholisch?
Das fragt sich ein Theologe, der ein ordentliches katholisches Studium abgeschlossen hat.
Fr. Bussmann und die Theologie, oder besser historische Jesuanie Das Konzil von Nicäa wurde von Konstantin
einberufen. So geht es deutlich aus der Profangeschichte hervor. Haben sie das wirklich allein herausgefunden,
oder haben sie dafür erst eine kirchenkritische, wissenschaftliche Untersuchung eingeleitet. Aber ihre
Schlussfolgerungen sind der Art lächerlich, dass sie jeder Prof. auslachen würde (Konstantin hat die
Kirche gegründet). Für das kirchliche Lehramt ist nur der auferstandene Christus von Paulus von Bedeutung.
Aber dieser hat nichts mit dem Juden und Rabbi Jesus zu tun. Achja sie kennen das verkündete Evangelium
natürlich besser als Paulus, der Apostel und Zeitzeuge Jesu war. Und ich vergesse es immer wieder, der
historische Jesus war nur Mensch (Jude und Rabbi), der eine neue Ethik verkündet hat und das er erst
später zum Gott gemacht wurde. Fr. Bussmann ja sie haben recht, Christus ist nicht auferstanden und in
den Himmel aufgefahren (wissenschaftl. nicht beweisbar; wer glaubt so was denn). Dann warten wir weiter
auf den Messias Schauen Sie sich nur Papst Benedikt an, wenn er als Theologieprofessor spricht, dann weicht
er auch von dem Lehramt ab. Wie bitte? Versteh ich nicht, wo doch der Papst der Leiter und die Verköperung
des Lehramtes ist. Haben sie über haupt schonmal eine Vorlesung von Ratzinger oder eines seiner Bücher
gelesen? in Schema zu packen und zwar in ein Schema des römischen, hellenistischen Denkens. Tja eine
Enthellenisierung dürfte sogar ihnen schwer fallen, da das gesamte NT im griesch. geschrieben wurde
@Brigitte Bussmann Nachtrag: Das „Schon auch“ meinerseits bezog sich wie die ganze Antwort auf Ihre zweite
Frage bezüglich des Liebesmahles!! (…), dass sie unüberlegt nachsprechen, was Kirche Ihnen vorplappert,
nach dem Stil, wie es war vor aller Zeit… Vorsicht bitte: Die Kirche wird vom Hl. Geist geleitet, um
uns zu leiten. Ihre Wortwahl offenbart, was Sie von der Kirche halten! Ein Theologiestudium umfasst mehr,
als nur die Meinung des kirchlichen Lehramtes wiederzugeben, sondern auch wissenschaftliche Erkenntnisse.
Und Glaube umfasst mehr, als nur Theologie zu studieren, wissenschaftliche Erkenntnisse zu (er-)finden
und Pastoralreferentin zu sein. (…) Und hierzu gehört dann auch, dass endlich evangelischen Christen
der Kommunionempfang nicht mehr verweigert wird, besonders dann, wenn sie als Familie leben. Und dann
glauben Sie allen Ernstes, es geht mit dem katholischen Glauben wieder bergauf? Das Gegenteil wird -wie
es sich seit Reformation und Vaticanum II zeigt- der Fall sein!
Protestanten und Kommunionempfang Wenn man die Auslassungen von Frau Bussmann, die immerhin als Pastoralassistentin
im kirchlichen Dienst tätig ist, liest, begreift man, warum es einen Erzbischof Lefèbvre und sein Werk,
die Priesterbruderschaft St. Pius X., gab bzw. gibt. MfG Christoph Heger
Protestanten und Kommunionempfang ich gehe fast jede Wette ein, dass Sie alle, die Sie da zu meinen Texten
in für mich fragwürdigen Sinn Stellung nehmen, keine Theologie studiert haben, sondern, dass sie unüberlegt
nachsprechen, was Kirche Ihnen vorplappert, nach dem Stil, wie es war vor aller Zeit… Das Konzil von
Nicäa wurde von Konstantin einberufen. So geht es deutlich aus der Profangeschichte hervor. Ein Theologiestudium
umfasst mehr, als nur die Meinung des kirchlichen Lehramtes wiederzugeben, sondern auch wissenschaftliche
Erkenntnisse. Von den wissenschaftlichen Erkenntnissen will aber das Lehramt nichts wissen, genauso wenig
wie vom historischen Jesus. Für das kirchliche Lehramt ist nur der auferstandene Christus von Paulus
von Bedeutung. Aber dieser hat nichts mit dem Juden und Rabbi Jesus zu tun. Schauen Sie sich nur Papst
Benedikt an, wenn er als Theologieprofessor spricht, dann weicht er auch von dem Lehramt ab. Das Lehramt
war nur gut dafür, die große Gruppe von Christen in ein Schema zu packen und zwar in ein Schema des
römischen, hellenistischen Denkens. Und was gab es für Auseinandersetzungen bis z.B. das filioque in
das Credo aufgenommen wurde. Heute müssen wir neue Wege finden, damit die Menschen, die hinterfragen,
wieder zur Kirche finden können. Und hierzu gehört dann auch, dass endlich evangelischen Christen der
Kommunionempfang nicht mehr verweigert wird, besonders dann, wenn sie als Familie leben.
@Alexandra Zayadeh eine Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist, ist keine Liebe, sondern ein Tauschgeschäft.
Richtig. Deshalb sprach Timotheus wohl auch von der bedingungslosen Liebe!!!
@Brigitte Bussmann Herr Heger im übrigen bin ich nicht nur Gemeinde-, sondern auch Pastoralreferentin
Frau Bussmann, ich bitte vielmals um Entschuldigung. Mir waren diese feinen Unterschiede in den nachkonziliaren
„Weihegraden“ nicht geläufig. Ich hoffe, daß Sie mir den falschen Titel ebenso verzeihen, wie ich Ihre
regelmäßige Auslassung des meinigen. MfG Christoph Heger
@ Tim „…natürlich hat nur die Liebe für Christus gezählt, deswegen wurde er für uns ans Kreuz genagelt.
Aber Christus verlangt von uns die selbe bedingungslose Liebe zu ihm …“ eine Liebe, die an Bedingungen
geknüpft ist, ist keine Liebe, sondern ein Tauschgeschäft.
#34 Tridentinus 14:44:14 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@Frau Bussmann Psychologie und landläufige Universitätstheologie – Eine grossartige Studienkombination!
Solche PastoralassistentINen brauchen wir ganz dringend, vor allem, wenn sie bzw. Sie so liebevoll sind
:(3 !
Pastoralreferentin ohne theologische Kenntnisse?! Ja Frau Bussmann, natürlich hat nur die Liebe für
Christus gezählt, deswegen wurde er für uns ans Kreuz genagelt. Aber Christus verlangt von uns die selbe
bedingungslose Liebe zu ihm und da hilft ihr Religionskommunismus gar nichts. Vieleicht sollten sie sich
auch mal theologisch bilden, die apostolische Verlautbarung „Dominus Jesus“ und ihre Aussagen zur Ecclesiologie
dürften ihrem Defizit sehr nützlich sein . Jesus hat keine Kirche gegründet, wie kommen Sie da überhaupt
darauf?? Die Gründung einer Kirche geschah mit Konstantin, weil sie für seine Macht geradezu wichtig
war. Ihre historische udn theologische Unwissenheit ist überaus bedauerlich für eine Diplom-Theologin.
1. Hat Konstantin keine Kriche gegründet, sondern er hat durch die Bestätigung der Konzilsbeschlüsse
zu Reichsdekreten und die vergabe von Privilegien die Kirche de facto zur „Reichskirche“ gemacht und nicht
gegründet. (Das Konstantin dies nicht nur aus reinem Altruismus machte ist auch klar) 2. Das Christus
keine Kriche gegründet hat ist jawohl lächerlich. Wie würden sie dann folgende Schriftworte einordnen?
Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden
sie nicht überwältigen. (Mt 16, 18) Paulus, durch Gottes Willen berufener Apostel Christi Jesu […]
an die Kirche Gottes, die in Korinth ist… (1 Kor 1, 1f) Ich empfehle ihnen wirklich mal das NT zu lesen,
besonders das Joh-Ev., die Apotselg. und die Paulus-Briefe, das sollte ihnen die Augen öffnen.
Glaube und Pseudo-Glaube Der echte Glaube – der nicht ein Glaube »an« Dogmen ist, aber die Zustimmung
zu Dogmen einschließt, während er in seinem Kern ein Leben mit Christus ist – schützt uns vor den Pathologien
sowohl unserer Vernunft als auch unseres Herzens.
Agape Gerade schizoide Persönlichkeiten zeichnen sich dadurch aus, daß sie Vernunft und HERZ verdrängen,
um ihrem „Glauben“ Raum zu geben. Der Mensch hätte keine Daseinberechtigung, wäre er nicht zu bedingungsloser
Liebe befähigt.
Grundlegender Irrtum Kasper kann gar nichts erlauben. Denn er sit – wie jeder Kurienkardinal – lediglich
ein Werkzeug des Hl. Vaters, ein Mitarbeiter ohne eigene Entscheidungsgewalt. So wie es z. B. auch Ratzinger
so lange für JP2 gewesen ist.
Kardinal Kasper Oh, meine Herren,ich bin ja so froh, dass ich nicht ganz „Helle“ bin, aber dafür bin
ich in erster Linie Mensch, der jedem, ohne Unterschied der Religion, Konfession usw. die Liebe verkündet.
Nur die Liebe wird die Welt und die Menschen ändern, nur die Liebe hat für Jesus gezählt. Was heißt
denn katholisch sein, Jesus, die ersten Christen, sie alle waren nicht katholisch. Sie waren Christen
Damit sie es nie vergessen Jesus war Jude bis zu seinem Tod, Petrus, Andreas, Jakobus usw. waren Juden
später zählten sie zu der Schar der Judenchristen. Jesus hat keine Kirche gegründet, wie kommen Sie
da überhaupt darauf?? Die Gründung einer Kirche geschah mit Konstantin, weil sie für seine Macht geradezu
wichtig war. Lieber Frasim, ein bisschen wiedersprechen Sie sich selbst, wenn es um die Realpräsenz geht,
sagen sie „schon auch“ verstößt diese Idee gegen die Liebe. So sehe ich das auch. Gott hat unsere Liebe
gar nicht nötig, wir Menschen sollen einander lieben und dann lieben wir automatisch Gott und seine Schöpfung,
denn im Menschen und der Schöpfung wird Gott sichtbar und erfahrbar. Mehr ist nicht notwendig. Natürlich
mag das für Dr. Heger ein bisschen zu hoch sein, wir können ja mal unseren IQ messen lassen, Herr Heger
im übrigen bin ich nicht nur Gemeinde-, sondern auch Pastoralreferentin und ich habe an der Uni Psychologie
studiert und dazu musste ein Notendurchschnitt von mindestens 1,1 her. Können Sie das auch aufweisen?
Und Ihre Bermerkung verstößt gegen die Liebe.
@ Gotthard Es gibt doch so etwas wie Erkenntnisfortschritt in der katholischen Kirche, auch hinsichtlich
der Sakramentenlehre. Die scholastische Begrifflichkeit hat sich bewährt.
@toby Es ist auch bezeichnend, dass die scholastischen Begriffe wie Substanz und Akzidenz heuzutage kaum
noch verwendet werden, von Transsubstantation ganz zu schweigen. Was ist eigentlich 1200 Jahre vorher
gedacht und geglaubt und „beschrieben“ worden? Welche Erklärungen sind vorher gebraucht worden?
@Brigitte Bussmann Was soll denn das mit der Realpräsenz, warum muss eine Idee ausschlaggebend sein,
um nichtkatholische Christen von der Kommunion auszuschließen. Was die Realpräsenz soll??? Sagen Sie
mal, gute Frau, sind Sie noch katholisch? Verstößt das nicht gegen die Liebe??? Ist nicht das Abendmahl
auch das Mahl der Liebe?? Schon auch, aber dann muss der Gläubige auch so viel Liebe zum Herrn aufbringen
und die hl. kath. Kirche in vollem Umfang lieben. Dazu gehört auch der Glaube an und die Ehrfurcht vor
dem sakramentalen Herrn.
@möchtegern-kathole Die inhaltlichen Schwierigkeiten würde ich nie leugenen wollen. An einer vermeintlichen
Nebensächlichkeit kannman dies meines Erachtens nach deutlich machen, in allen protestantischen Kirchen
werden übrig gebliebene Hostien (sofern nicht Fladenbrot oder andere lebendigere Brotformen verwendet
werden) zurück in die Plastiktüte gesteckt, in der katholischen Kirche im Tabernakel aufbewahrt. Wer
hier meint, das ein gemeinsamer Glaube vorhanden sei, muss schon einigermaßen quer denken und sich nicht
von Logik leiten lassen.
Allein seligmachende Kirche Die unentwegte, wenn auch nicht besonders helle Brigitte Bussmann äußerte
einen für eine „katholische“ Gemeindereferentin doch etwas erstaunlichen Wunsch: mein Gott, wann hört
das Gedankengut der alleinseligmachenden katholischen Kirche endlich auf. Dieser Wunsch nach einem Ende
der Kirche, die von Jesus die Vollmacht hat, Sünden zu vergeben und „selig zu machen“, verträgt sich
natürlich schlecht mit der Prophezeiung Jesu, daß die Pforten der Hölle seine Kirche nicht überwinden
werden. Kennt Frau Bussmann andere Einrichtungen, die diese Aufgabe übernehmen könnten (von denen dann
Jesus merkwürdigerweise nichts gewußt zu haben scheint)? MfG Christoph Heger
Die alten protestantischen Irrlehren Wichtig ist ganz allein, dass beim Kommunionempfang, als Mahl verstanden,
alle Mitfeiernden der Hl. Messe eingeladen sind an diesem Mahl teilzunehmen, einfach um auch Gemeinschaft
untereinander auszudrücken. Da haben wir schon den ersten Grund, warum protestantische Gläubige nicht
zur Heiligen Kommunion dürfen. Nämlich die alte Irrlehre vom „Mahl der Gemeinschaft“. Dem katholischen
Glauben, und dieser ist der überlieferte orthodoxe, zu Folge ist die Heilige Kommunion kein „Mahl der
Gemeinschaft“, sondern das „heilige Opfermahl Jesu Christi“. Und dies ist ein gewaltiger Unterschied,
denn hier ist, in der durch den Priester zum Opfer dargebrachten, gewandelten Hostie Jesus Christus in
voller und einziger Substanz gegenwärtig (Transsubstantiation). Eine Lehre vom „Mahl der Gemeinschaft“
ist schon deswegen absurd, weil Christus selbst die Speise ist, zumahl es religionsgeschichtlich niemals
ein Opfer ohne ein heiliges Mahl gab. Und deswegen ist die Lehre von der Mahlgemeinschaft eine Verkürzung
und Auswählung (Häresie) der orthodoxen Sakramentenlehre und der Überlieferung der Hl. Schrift. Und
deshalb darf nur, wer wahrhaft diesen rechten Glauben hat, jenes heilige Sakrament, dass Christus selbst
einsetzte, empfangen. Hier sei nur an die Worte von Paulus erinnert: „Wer also unwürdig von dem Brot
isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.“ (1 Kor 11,
27)
Kommunionempfang mein Gott, wann hört das Gedankengut der alleinseligmachenden katholischen Kirche endlich
auf. Sind denn Protestanten und Menschen anderer christlicher Konfessionen weniger Mensch. Wichtig ist
ganz allein, dass beim Kommunionempfang, als Mahl verstanden, alle Mitfeiernden der Hl. Messe eingeladen
sind an diesem Mahl teilzunehmen, einfach um auch Gemeinschaft untereinander auszudrücken. Was soll denn
das mit der Realpräsenz, warum muss eine Idee ausschlaggebend sein, um nichtkatholische Christen von
der Kommunion auszuschließen. Verstößt das nicht gegen die Liebe??? Ist nicht das Abendmahl auch das
Mahl der Liebe?? Katholische Theologen, lasst endlich die Christen eins untereinander sein und verhindert
es nicht länger. Hier denke ich besonders auch an die konfessionsverschiedenen Familien. Es wäre schön,
Kardinal Kasper, wenn Sie den Kommunionempfang für evangelische und freikirchliche evangelische Christen
erlauben würden. In wirklichen katholischen Gemeinden an der Basis wird das sowieso praktiziert. Es bedarf
nur noch das JA der Kirchenführung.
@Ephraem1 Die Kommunion ist auch ein Zeichen der Einheit, aber nicht nur. Hauptproblem ist und bleibt,
dass die Protestanten nicht oder nur teilweise (es gibt ja verschiedene Richtungen) an die Realpräsenz
Christi in der Hostie glauben, und dass man jemand, der dies ablehnt und darin nur Brot erkennt, natürlich
nicht Christi Leib und Blut reichen kann – er würde schwer sündigen. Selbst wenn ein bestimmter Protestant
an die Realpräsenz glaubt, dann gibt es immer noch riesige Probleme: So hat er nicht gültig seine schweren
Sünden gebeichtet, weil die Protestanten keine Beichte haben (oder wieder: die meisten Richtungen dort).
2) Der Protestant leugnet immer noch Glaubenswahrheiten (z.B. die 7 Sakramente) und sündigt dadurch schwer –
deshalb kann er gar nict gültig beichten, nach kath. Verständnis. 3) Der Protestant erkennt immer noch
nicht das von Gott eingesetzte Oberhaupt der Kirche – den Papst – an, und befindet sich deshalb immer
noch im Schisma. Dazu kommen zig weitere theologische Probleme wie die Gnade, die Gott den Menschen durch
die Kommunion schenkt, und an die die Protestanten nicht oder nur eingeschränkt glauben. Ein Kathole
mit sovielen Sünden, Glaubensdefiziten dürfte nie zur Kommunion. Ein Protestant soll das dürfen? Ein
Protestant der Papst Benedikt nicht für sein Kirchenoberhaupt anerkennt? Darf jemand Autofahren ohne
Führerschein?
Wer des Prof. Kaspers Schriften gelesen hat,… Wer des Prof. Kaspers Schriften gelesen hat, den wundern
solche Aussagen des Kurienkardinals nicht. Der Skandal ist nicht, dass sich Walter Kasper treu geblieben
ist ( inzwischen aber verklausuliert formuliert), sondern dass er für geeignet befunden wurde, zunächst
Bischof und dann Kurienkardinal zu werden. Dass das Kirchenrecht dabei dann als obsolet gilt, wenn es
nicht in die eigene verworrene Gedankenwelt passt, ist auch nicht mehr ungewöhnlich, sondern eher die
Regel , zumal in der Allerlösungswelt der versöhnten Beliebigkeit.
Kasperle Theater Um Kardinal Kasper auch mal in Schutz zu nehmen, bin ich mittlerweile ganz Vorsichtig,
was irgend ein dahergelaufener protestantischer Landeskirchenvorsteher sagt. Die sind nämlich immer ganz
schnell dabei, alles sofort als Zusage zur Interkommunion zuverstehen. So meinte zuletzt Landesbischof
Friedrich, der DBK wäre in „ecclesia de eucharistica“ die Möglichkeit einer solchen interkonfessionellen
„Mahlgemeinschaft“, bei konfessionsverschiedenen Ehepartnern, gegeben. Was natürlich kirchenrechtlicher
und theologischer Umbuck ist. Bedauerlich finde ich hingegen, dass es genau die Art Äusserung ist, die
man S.Em. zutraut. Da wird diese Kardinalskatastrophe (man wundert sich, dass sowas Hirte der Kirche ist)
schon auf den Posten des Einheitrats verbannt und er richtet immer noch mehr Schaden als Nutzen an. Was
die Frage der Disponierung des Gläubigen angeht, so fällt dies nicht unter die Aufgabe des Priesters.
Jeder Gläubige ist seinem Gewissen verflichtet, die Sakramente in rechter Weise zu empfangen (So ist
eine Beichte nicht zwangsläufig Pflicht und die vollkommene Reue in einer Situation ohne Priester würde
reichen. Zugegeben ein seltener Fall, da in aller ordentlichen Regel ein katholischer Priester die Sakramente
spendet). Die andere Frage ist natürlich, wie unterscheide ich als Priester, besonders an Domkirchen,
wo viele Gläubige von ausserhalb kommen, ob jemand katholisch ist oder nicht, nämlich gar nicht. Hier
müsste aber beständig die Voraussetzungen hingewiesen werden
Glaubenszerstörer in den Chefetagen Die schlimmsten Glaubenszerstörer sitzten in der Chefetage der katholischen
Kirche, in Rom und in den diversen Bischofsstädten. Zur Zeit des V II haben sie sich noch im Verborgenen
gehalten, heute zeigen sie offen ihr Gesicht.
@ Ephraem1 Eher „bekehren“ sich in Deutschland die Katholiken zum Protestantismus. Es ist auch bezeichnend,
dass die scholastischen Begriffe wie Substanz und Akzidenz heuzutage kaum noch verwendet werden, von Transsubstantation
ganz zu schweigen.
Eucharistie bleibt ein Zeichen der Einheit Als solches ist es für einen Protestanten völlig unlogisch
dieses Zeichen der Einheit empfangen zu wollen, gleichzeitig aber nicht Mitglied der katholischen kirche
sein zu wollen. Da ich hoffe, dass sich die Logik immer noch durchsetzen wird, ist eine Erlaubnis der
Interkommunion auszuschließen, es sei denn natürlich, unter den Protestanten in Deutschland würde es
massenhaft Bekehrungen zum rechten Glauben geben.
@priest Stimmt , der seinerzeitige Kardinaldekan hat auch Frere Roger die Kommunion gegeben, es ist traurig
wie locker man das alles nimmt, das wird frühestens dann besser wenn keiner mehr Papst ist der die eigene
Teilnahme am Konzil verteidigen muss, und diesmal bekamen wir es mit einem Fringssekretär noch einmal
ganz dick!
zerkauen können wie einen Kaugummi Wäre lutschen wie ein Bonbon angenehmer? Würde mich interessieren
wie sie erkennen wollen, ob sich jemand im Stand der Gnade befindet.
Das is leider so Das sich viele moderne Kardinäle, Bischöfe und Priester nicht an das Kirchenrecht
halten das ist ja schon oft vorgekommen. Nachweißlich und ohne jeden Zweifel, was dadurch bewiesen ist
das in der Stadt wo ich lebe ein jeder und wirklich jeder ohne eine einzige Ausnahme in der Domkirche
zur Kommunion eingeladen ist . Den Stand der Gnade hat in der Kirche sowieso niemand. Das ist dadurch
bewiesen das sich die Leute die Kommunion schnappen damit sie sie danach zerkauen können wie einen Kaugummi
. Der moderne Priester erkennt ja oft nicht einmal ob sich jemand im Stand der Gnade befindet
@ timpressum … daß ich nicht ans Weihepriestertum glaube (an die Realpräsenz aber sehr wohl!). Aha.
Aber wie kommt dann die Realpräsenz zustande, wenn es kein Weihepriestertum gibt? An die Wandlung von
Brot in den Leib Christi ist doch viel schwerer zu glauben als an den unauslöschlichen Charakter der
Weihe, oder nicht?
Zahnarzt Walter Kasper sollte unbedingt einmal etwas an seinen Zähnen machen lassen. Es gibt heute vielfältige
Möglichkeiten zum Aufweißen und Korrigieren von Fehlstellungen.
#2 timpressum † 12:05:24 | Freitag, 6. Oktober 2006
Realität ist, …daß mir noch kein Priester die Kommunion verweigert hat. Auch wenn er gewußt hat,
daß ich nicht ans Weihepriestertum glaube (an die Realpräsenz aber sehr wohl!). …daß ich da auch
gar kein schlechtes Gewissen habe. Schließlich ist es Christus, der zum Mahl einläd und nicht die Liturginnen
und Liturgen.
in der tat ist fast überall die interkommunion längst eingeführt. die bischöfe nehmen das vermutlich
mit klammheimlicher freude zur kenntnis, zumindest tun sie nichts, um diesen missbrauch abzustellen. die
kommunionspendung an den protestanten roger schutz hat die interkommunion nun auch weltkirchlich salonfähig
gemacht. ein deutliches wort des heiligen vaters ist bisher (auch) in dieser farge ausgeblieben. betrübt
grüßt euer jolie