Eucharistie
Erlaubt Kardinal Kasper den Protestanten den Kommunionempfang?
Schwabens evangelischer Regionalbischof hat bei einem Besuch in Rom „ermutigende ökumenische Signale“ erhalten. Von Thomas Neugrab.
(kreuz.net, Rom) Der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper – Präsident des vatikanischen Einheitsrates – hat kürzlich in Rom erklärt, daß evangelische Christen die Kommunion empfangen dürfen.

Das berichtete die Tageszeitung ‘Augsburger Allgemeine’ am 30. September mit Berufung auf den evangelischen Regionalbischof Ernst Öffner aus Augsburg.

Öffner hielt sich kürzlich im Rahmen eines Treffens der Fokolarbewegung in Rom auf.

Dabei kam es auch zu einem Treffen mit Papst Benedikt XVI. und mit dem deutschen Kurienkardinal Walter Kasper.

Bei der Papstaudienz in Castel Gandolfo bat Öffner den Heiligen Vater dazu beizutragen, daß der Empfang der Heiligen Kommunion wenigstens für konfessionsgemischte Ehepaare möglich werde.

Der Papst soll höflich reagiert haben: „Ich freue mich über den Glauben aller Christen.“

Deutlicher wurde Kardinal Kasper. In einer Aussprache habe er darauf hingewiesen, daß jeder Pfarrer angeblich schon jetzt das Recht habe, evangelische Ehepartner auf deren Bitte hin „gastweise“ zur Eucharistie zuzulassen.

„Wenn sie zu mir kämen, würde ich es auch erlauben“ – habe der Kardinal freimütig erklärt.

Der evangelische Regionalbischof sprach der Äußerung des Kardinals „eine gewisse Dignität“ zu.

Wenn Öffners Darstellung stimmt, wäre das nicht nur eine ökumenische Sensation, sondern auch ein innerkirchlicher Skandal.

Der für Ökumene zuständige Kurienkardinal stünde damit in direktem Widerspruch zum Kirchenrecht. Dort heißt es in Kanon 844, Paragraph 4:

„Wenn Todesgefahr besteht oder wenn nach dem Urteil des Diözesanbischofs beziehungsweise der Bischofskonferenz eine andere schwere Notlage dazu drängt, spenden katholische Spender diese Sakramente erlaubt auch den übrigen nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehenden Christen, die einen Spender der eigenen Gemeinschaft nicht aufsuchen können und von sich aus darum bitten, sofern sie bezüglich dieser Sakramente den katholischen Glauben bekunden und in rechter Weise disponiert sind.“

Bei einer Mischehe liegt keine „schwere Notlage“ im Sinne des Kirchenrechts vor.

Darum können Protestanten die Heilige Kommunion allenfalls nur bei Todesgefahr empfangen. Auch in diesem Fall müssen sie im Stand der Gnade sein – also gegebenenfalls gebeichtet haben.

Die Anerkennung der Realpräsenz, der Transsubstantiation sowie der Erfordernis der Priesterweihe für den Vollzug der Eucharistie ist natürlich ebenfalls notwendig.

In der Enzyklika ‘Ecclesia de Eucharistia’ 46 lehrt Papst Johannes Paul II. ausdrücklich:

„Die Ablehnung einer oder mehrerer Glaubenswahrheiten über die Eucharistie – etwa die Leugnung der Wahrheit bezüglich der Notwendigkeit des Weihepriestertums zur gültigen Spendung dieser Sakramente – hat zur Folge, daß der Bittsteller nicht für ihren rechtmäßigen Empfang disponiert ist.“

Kardinal Kaspers jüngste Äußerungen zum Empfang der Kommunion durch Nichtkatholiken sind also erklärungsbedürftig.

Es wird daher in römischen Kreisen damit gerechnet, daß der Ökumene-Kardinal in der nächsten Zeit eine Erklärung zur Eucharistie abgeben muß, die mit der kirchlichen Ordnung in Einklang steht.
      
67 Lesermeinungen
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#67   Maurice Corvisier   20:40:52 | Freitag, 10. November 2006
nach den Weissagungen des Malachias, Wickerl,
die, wie Dr. Troll glaubhaft nachwies, vom hl. Philipp Neri stammen könnten, hat er nur noch einen Nachfolger: Petrus Romanus.
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#66   wickerl   20:22:03 | Freitag, 10. November 2006
Die Richtung ist bestimmt
Papst Benedikt hat schon Frere Roger als Kardianldekan die Kommunion gegeben. Das weist den Weg! Und er hat den Linzer SEXCD- Bischof ernannt. Es wird alles noch schlimmer werden in den nächsten Jahren, alle Hoffnungen sind geplatzt, Papst Benedikt hat oft rechts geblinkt, aber spätestens nach der Entscheidung um die alte Messe wissen wir, er ist immer links vorbeigefahren
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#65   Agiafortuni   10:33:49 | Freitag, 10. November 2006
Der Aiax und das troianische Pferd
Der sogenannte Einheitszirkus wurde dadurch zum troianischen Pferd in der Kirche Gottes, dass beim Konzil ihm der Frevler Roncalli dieselbe Rangordnung zuwies, wie den sich mit Rechtgläubigkeit befassenden Kommissionen. Dass damals ein Eventualvorsatz vorlag, kann deshalb nicht widerlegt werden, weil alles daran gesetzt wurde, um die mit dessen Gründung verbundenen Absichten zu verbergen. Eine oekumenische Gastfreundschaft bei der Eucharistie ist schon deswegen eine Unmöglichkeit, weil deren Empfang ohne vorausgegangene Beichte nicht zulässig ist
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#64   Perpetua   02:43:46 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Antowrt an Breze 12.10.06 Uhr 23.57
Ich teile Ihre Meinung nicht, ich kenne einige evangelische Christen, die haben mehr Glauben als mancher Taufscheinkatholik.
Ja, lieber Breze ich kenne auch einige evangelische Christen, die mehr Glauben haben als mancher Taufscheinkatholik! Aber bitte wann habe ich pauschal Protestanten als „Nichtglaubende“ abgeurteilt?
Es geht hier nicht um jene, die untergetaucht worden sind oder werden, sondern um jene „…berüchtigten Irrlehrer der Kirchengeschichte Bischöfe (z. B. Paulus von Samosata, Photius, Nestorius) oder Priester (z. B. Arius, Luther, Calvin, Zwingli), was die Kirche nicht im geringsten hinderte, sie mit aller Härte als diejenigen zu bezeichnen, die sie auch waren: grausame Seelenmörder…“ die infolge ihrer verschleiert satanischen Irrlehren unzählbare Seelen in die Irre geführt haben.
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#63   Breze   19:25:41 | Freitag, 13. Oktober 2006
@ Protestant
Danke für die Blumen… ;-)
Gleichwohl ich Benedikt’s postings an Sie vollkommen beipflichte und meinerseits hoffe, das Sie mein posting nicht dahin gehend fehlinterpretiert haben, dass es für mich keinen Unterschied zwischen Protestanten und Katholiken gibt…
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#62   Benedikt   10:06:52 | Freitag, 13. Oktober 2006
@ Protestant
Und das mit der Beichte ist ja so eine Sache…wenn ich Gott aufrichtig um Vergebung meiner Sünden bitte, dann kann ich getrost sein, dass er sie mir vergibt, durch seine Gnade und durch den Sühnetod Jesu Christi-dafür brauche ich nicht unbedingt einen Beichtstuhl und einen Priester!
Ja, das ist die protestantische Auffassung. Sie gestatten, dass wir Katholiken anderer Meinung sind?
Und was Frau Käßmann betrifft, so kann ich ihnen versichern, dass Frau Käßmann eine ganz außergewöhnliche Frau ist, die die Christenheit braucht! Einfühlsam, unaufdringlich, aber klar in Glaubensaussagen
Ich brauche Frau Käßmann kein bißchen. Fr. Käßmann ist eine Frau, die permanent pawlow’sche Reflexe zeigt, wenn es um katholisches Gedankengut geht, die sich permanent in innerkirchliche (katholische) Angelegenheiten einmischt, die sie nichts angehen. Das ist nicht sonderlich einfühlsam. Und Klarheit in ihren Aussagen kann ich auch nicht erkennen, außer dass sie sich meilienweit von Luther entfernt hat. Den vergöttert sie gleichwohl. Ihr peinliches Schönreden von Luthers Antisemitismus in der ZDF Sendung „Unsere Besten“ ist mir noch in guter Erinnerung.
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#61   Sozialkatholisch   09:21:30 | Freitag, 13. Oktober 2006
@ Protestant
Sie und Frau Käßmann sind für mich eben irrende Christen und ob ihnen alle ihre Sünden vergeben sind weiß ich nicht. Wie man in den Wald hinein ruft so schallt es auch heraus. Sie sind erheblich von einer katholischen Religionsauffassung entfernt und merken das noch nicht einmal.
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#60   Protestant   08:33:49 | Freitag, 13. Oktober 2006
@sozialkatholisch
Ihr Titel passt so gar nicht zu dem,was sie schreiben!Sozial ist das ja wohl kaum!Aber von mir aus müffel ich-kann ich mit leben.Und das mit der Beichte ist ja so eine Sache…wenn ich Gott aufrichtig um Vergebung meiner Sünden bitte, dann kann ich getrost sein, dass er sie mir vergibt, durch seine Gnade und durch den Sühnetod Jesu Christi-dafür brauche ich nicht unbedingt einen Beichtstuhl und einen Priester!
Im übrigen wechseln Sie ruhig die Straßenseite wenn ein Protestant kommt, mir würde das ständige Zickzacklaufen allerdings auf den Geist gehen…!
Und was Frau Käßmann betrifft (die ja wech soll-ich lege mal ihre Ausführung so aus, das sie das nicht in Bezug auf ihre Krankheit meinen…), so kann ich ihnen versichern, dass Frau Käßmann eine ganz außergewöhnliche Frau ist, die die Christenheit braucht! Einfühlsam, unaufdringlich, aber klar in Glaubensaussagen (ich empfehle Ihnen, mal in ihren Büchern nachzulesen).Solche starken FRauen und Männer brauchen wir, um den Glauben zu stärken und keine notorischen Straßenseitenwechsler, die vor lauter Angst vor der Hölle ihren eigenen Weg zu Gott nicht zu finden scheinen.
Also, beten wir auch für die baldige Genesung von Frau Käßmann, damit Leute wie Sie noch genügend „Material“haben, an dem sie rummosern können!
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#59   Dani California   07:58:09 | Freitag, 13. Oktober 2006
Aus den Ausführungen
der Frau Bussmann spricht also Praxis, frasim hingegen zieht theologische Spitzfindigkeiten den Realitäten des Lebens vor-auch eine Art von Zeitgeist!
Sich dem Zeitgeist zu unterwerfen, wäre sicherlich das Schlechteste, was der katholischen Kirche passieren könnte. Das Fähnchen in den Wind hängen, nach dem Motto heute machen wir es so und morgen, ach, da machen wir es dann wieder andersrum weil es bequemer ist, bringt die Kirche nicht weiter. Da fehlt dann nicht mehr viel, sich eine eigene „Religion“ zusammenzuzimmern, mit dem einzigen Ziel der Bequemlichkeit und die ach so starren „Regeln“ über Bord zu werfen.
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#58   Sozialkatholisch   07:44:39 | Freitag, 13. Oktober 2006
@ Protestant
War der hl. Johannes etwa auch verheiratet? o.O Nach heutigen Ermessen sind Leute für die Jesus Christus aus Nazaret Gottes Sohn ist keine Juden mehr, denn das Judentum bedingt sich aus Religion und Nationalität. Vielleicht haben Jesu Jünger vor der Einsetzung der Eucharistie ihre Sünden bekannt und ihnen ist vergeben worden, weiß man’s? ;-) Ganz ohne hl. Geist werden sie wohl auch nicht gewesen sein. O:)
Natürlich führen viele Wege nach Rom, vielleicht aber noch viel mehr in die Hölle. >:)
Wenn die Protestanten sich endlich vernünftig waschen würden (u.a. durch die hl. Beichte) würden sie nicht so schrecklich viel müffeln und wir brauchten die Straßenseite nicht zu wechseln. :-]
Theokratie und Männerherrschaft, meinentwegen Hauptsache die Käsmann ist wech. :-]
Nicht nur die Arbeitszeiten sondern alles sollte der hl. tridentinischen Messe untergeordnet werden, das wäre schön und so herrlich unprotestantisch. O:) O:) O:)
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#57   Protestant   07:16:22 | Freitag, 13. Oktober 2006
@breze @gotthard
Breze,Sie sprechen mir aus der Seele!Genau das ist auch mein Gottesverständniss-im übrigen waren die Teilnehmer am letzten Abendmahl allesamt verheiratete Juden, die vorher weder gebeichtet haben noch gefirmt waren(ob Jesus dass wußte…).Wir müssen uns wieder auf die ursprüngliche Botschaft Jesu besinnen und sollten in der Tat kritisch-konstruktiv mit vielen Ausführungen seines heutigen Kirchenpersonals umgehen.
Ich sage es nochmal:Viele Wege führen nach Rom und auch viele Wege (vielleicht sogar noch mehr) führen zu Gott!
Und an Gotthard seien auch noch Tipps zu geben: Katholiken haben die Straßenseite zu wechseln, wenn sie einen ihnen bekannten Protestanten sehen (aber welcher gläubige röm. Katholik kennt denn schon Protestanten)! Alle Ehen zwischen Katholiken und Protestanten werden zwangsgeschieden, wenn der protestantische Pendant nicht unverzüglich konvertiert (in diesem Fall ist die Scheidung wahrscheinlich eine lässliche Sünde,wenn überhaupt).Unser Staat wird in eine Theokratie umgewandelt, in der nur Männer herrschen( eine evangelische Frau, die dazu noch geschieden ist, als Kanzlerin ist ja wohl Hexerei…).
Die Arbeitszeiten aller deutschen Unternehmen richten sich täglich nach den Zeiten der „alten Messe“, die jeder Beschäftigte zu besuchen hat(Besuche werden vom MSD-Messe-Sicherheits-Dienst- überwacht…!So, jetzt ist Schluss, sonst haben wir am Ende wirklich noch das Paradies auf Erden-und das ist ja nicht gewollt-und die „Ungläubigen sollen ja eh in die Hölle!
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#56   Breze   23:57:29 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@ Perpetua
Ich teile Ihre Meinung nicht, ich kenne einige evangelische Christen, die haben mehr Glauben als mancher Taufscheinkatholik. Ich finde es schon ein starkes Stück, alle Protestanten pauschal als „Nichtglaubende“ abzuurteilen. Nur Gott allein weiss, was in den Herzen der Menschen ist. Ob jemand eine Beziehung zu Gott hat, oder nicht, ist nicht allein von der Konfession abhängig. Die Menschen haben die Teilung der Kirchen geschaffen, nicht Gott, und Gott richtet nicht nach menschlichen Kategorien.
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#55   Gotthard   23:51:38 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@perpetua
klare Sprache bitte:
* keine ökumenischen Gottesdienste mehr
* keine ökumenischen Trauungen in der kath. Kirche mehr
* keine ökumenischen Trauungen mit Dispens in der evangelischen Kirche
* keine ökumenischen bibelwochen
*keine ökumenischen Gebetswochen
*ein katholischer Priester darf einen evangelischen Pfarrer nicht duzen.
der Antichrist hockt überall.
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#54   Perpetua   23:40:13 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Zartgefühl gegenüber Seelenmördern?
Die Hl. Schrift nennt sie ohne Umschweife unbekehrbar und brandmarkt sie mit den schärfsten Ausdrücken: die Päpste aller Jahrhunderte prangern sie als tollwütige Wölfe, teuflische Verderber, Erzketzer und dgl. an: die hartnäckig verstockten Irrlehrer. Tatsächlich verführen diese Häretiker ja zahllose Menschen zum Glaubensabfall und stürzen sie dadurch in die ewige Hölle, denn „wer nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Mk. 16,16).
Heute aber glaubt man, sie mit Samthandschuhen anfassen zu müssen, ihnen höchstens „in Liebe“ sanft zureden zu dürfen, ja vor ihnen immer noch in Ehrfurcht erstarren zu müssen, nur weil sie als Priester oder Bischöfe auftreten. Dabei waren fast alle berüchtigten Irrlehrer der Kirchengeschichte Bischöfe (z. B. Paulus von Samosata, Photius, Nestorius) oder Priester (z. B. Arius, Luther, Calvin, Zwingli), was die Kirche nicht im geringsten hinderte, sie mit aller Härte als diejenigen zu bezeichnen, die sie auch waren: grausame Seelenmörder.
Der so verhängnisvollen „mitmenschlichen“ Beschönigung und „liebevollen“ Verharmlosung des schrecklichen Verbrechens jener, für die es nach den Worten des Heilandes, besser wäre, mit einem Mühlstein um den Hals in die Tiefe des Meeres versenkt zu werden (vgl. Mk. 9,42),
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#53   Mitsou   19:37:52 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Nein Danke
was soll das Ganze? Durch eine Hintertür doch zum Rückkehrökumenismus? So nach dem Motto: Ihr seid ja schon zur Kommunion zugelassen, ihr unwürdigen Protis, dann könnt ihr auch mal eben den Papst und Maria anerkennen… o.O
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#52   Pünktchen   15:59:06 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Protestant, Sie haben eine Frage
hier www.kreuz.net/article.4021.html seit 11:07 Uhr nicht beantwortet!
Die folgende Ihrer Bemerkungen zeugt von völliger Unkenntnis der katholischen Sakramentslehre:
Menschen, von denen bekannt ist, dass sie ständig ihre Mitmenschen in irgendeiner Weise belästigen, Unternehmer, von denen bekannt ist, das in ihrer Firma unmenschliche Zustände herrschen, Männer, die wahrscheinlich zu hause ihre Frau und ihrer Kinder verprügeln, Personen,die offensichtlich fremdgehen, Leute,von denen man weiß,dass sie politschen Extremen nicht abgeneigt sind u.v.m.-sie alle dürfen selbstverständlich die Kommunion empfangen-Hauptsache sie sind römisch-katholisch!Das scheint für sie i.O. zu sein!
Niemand, der sich schwer gegen Gottes Gebot versündigt hat, soll – ohne zuvor die gültige Versöhnung mit Gott im Bußsakrament gesucht zu haben, wozu auch vollkommene Reue und aktive Bereitschaft zur Besserung gehört – an den Tisch des Herrn treten!
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#51   Benedikt   15:55:10 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@ Protestant
Unternehmer, von denen bekannt ist, das in ihrer Firma unmenschliche Zustände herrschen, Männer, die wahrscheinlich zu hause ihre Frau und ihrer Kinder verprügeln, Personen,die offensichtlich fremdgehen, u.v.m.-sie alle dürfen selbstverständlich die Kommunion empfangen
Keiner dieser Leute darf die Hl. Kommunion empfangen.
es ist für mich keine Sünde, wenn ein aufrichtiger Protestant die Kommunion empfängt
Frage: Warum will dies der aufrechte Protestant überhaupt? Er glaubt doch gar nicht an das Sakrament.
Es ist aber in meinen Augen sündig, jemanden nur aufgrund seiner Konfession vom Tisch des Herrn fernzuhalten
Nein, jemanden, der nicht an das Sakrament glaubt es auch nicht empfangen zu lassen ist geradezu folgerichtig.
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#50   Protestant   15:48:22 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@frasim und bussmann
Völlig unabhängig,ob Frau Bussmann röm.-Kath. ist,oder nicht, aus ihren Äußerungen spricht absolute Praxiserfahrung, Menschenkenntniss und vor allem Gottesverständniss. Wenn Sie,allerdings,lieber frasim, es als in Ordnung bezeichnen, einem evangelischen Christen die Kommunion zu verweigern, so hat das für mich etwas mit aktiver Menschenverachtung zu tun!!!Menschen, von denen bekannt ist, dass sie ständig ihre Mitmenschen in irgendeiner Weise belästigen, Unternehmer, von denen bekannt ist, das in ihrer Firma unmenschliche Zustände herrschen, Männer, die wahrscheinlich zu hause ihre Frau und ihrer Kinder verprügeln, Personen,die offensichtlich fremdgehen, Leute,von denen man weiß,dass sie politschen Extremen nicht abgeneigt sind u.v.m.-sie alle dürfen selbstverständlich die Kommunion empfangen-Hauptsache sie sind römisch-katholisch!Das scheint für sie i.O. zu sein!Na denn!Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!Wohlgemerkt, es ist für mich keine Sünde, wenn ein aufrichtiger Protestant die Kommunion empfängt, ohne in vollem Einklang mit der röm.-kath. Lehre zu sein.Es ist aber in meinen Augen sündig, jemanden nur aufgrund seiner Konfession vom Tisch des Herrn fernzuhalten(dafür hat sich unser Herr Jesus nicht kreuzigen lassen)!
Aus den Ausführungen der Frau Bussmann spricht also Praxis, frasim hingegen zieht theologische Spitzfindigkeiten den Realitäten des Lebens vor-auch eine Art von Zeitgeist!
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#49   Frasim   13:06:58 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@Brigitte Bussmann
Würden sonst so viele Menschen die katholische Kirche verlassen? Würde sonst nach Meinungsumfragen die katholische Kirche so zurück liegen, dass die mit ihrer Lehre die Menschen kaum noch erreicht? Was läuft denn falsch??
Meines Erachtens fehlt der Kirche heute die volle Leuchtkraft und die komplette Tiefe des wunderschönen kath. Glaubens. Man hat zu lange versucht, sich dem Zeitgeist und dem modernen Menschen anzupassen und dabei einige wichtige Dinge (zB stille Anbetung) vergessen/verdrängt.
(…), ganz zu Schweigen davon, dass eine Verweigerung der Kommunion ein absoluter Verstoß gegen die Liebe zum Anderen ist.
Falsch. Es ist sogar ein Akt der Nächstenliebe, denn wer unwürdig kommuniziert, „der isst und trinkt sich das Gericht“, wie Paulus sagt. Wenn es jemandem (zB Protestant) so zu Jesus drängt, dann sollte es ihn auch zur Konvertierung drängen, ansonsten hat er nichts verstanden.
Wird nicht im Abendmahlsaal Jesus in den Mund gelegt „esset alle davon, trinket alledaraus??
Das stimmt, aber Jesus konnte davon ausgehen, dass die Jünger in Einheit und Zustimmung (also „katholisch“, im Stand der Gnade) mit Ihm waren!
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#48   Brigitte Bussmann   09:41:18 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Kommunionempfang von Protestanten
Hallo alle zusammen,
als ich Theologie studierte dachte ich genauso „rechtgläubig“ wie Sie. Einer meiner Dogmatikprofessoren sagte mal zu mir „wollen Sie denn alle, die an die Gottessohnschaft Jesu nicht glauben in BANN legen??“ „In der seelsorglichen Arbeit sollten Sie Gott für den Menschen erfahrbar machen und das klappt nicht über Dogmen und Kirchengesetze.“
Und in diesem Fall klafft Seelsorge und Lehramt auseinander. Würden sonst so viele Menschen die katholische Kirche verlassen? Würde sonst nach Meinungsumfragen die katholische Kirche so zurück liegen, dass die mit ihrer Lehre die Menschen kaum noch erreicht? Was läuft denn falsch??
Seit Ende meines Studium bin ich in der Seelsorge tätig.
Aber leider ist es doch so, jemand, der meint, einem evangelischen Christen die Kommunion verweigern zu können, hat nie in der Seelsorge gestanden und hat wohl noch nie einem evangelischen Christen die Kommunion verweigert. Allein schon die praktische Vorstellung –- das wäre ein Aufstand in der Kirche. In vielen Kirchen stehen die Leute beim Kommunionempfang hintereinander, ganz zu Schweigen davon, dass eine Verweigerung der Kommunion ein absoluter Verstoß gegen die Liebe zum Anderen ist. Wird nicht im Abendmahlsaal Jesus in den Mund gelegt „esset alle davon, trinket alledaraus??
Wenn ich einem evangelischen Christen die Kommunion verweigere stelle ich mich über die Worte Jesu, die er im Abendmahlsaal nach Auffassung der Autoren gesagt haben soll.
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#47   Schüttel   07:16:39 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Ach, Gotthardle
jetzt zitierst du ausgerechnet die Präfation, die als einzige häretisch ist im NOM. Bravo, Dein modernistischer Instinkt hat mal wieder das Richtige getroffen. Einen stischen Gott, der unseres Lobes nicht bedarf, kennt der Buddhismus, nicht aber das Judentum und Christentum (Islam lassen wir besser beiseite)! Also etwas weniger kreuz.net, etwas mehr Studium und Gebet, mein Lieber!
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#46   Gotthard   23:43:48 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@Frasim
Vor allem aber ist er dazu da, Gott zu loben, Ihm zu danken, Ihn zu bitten und zu sühnen und den Kreuzestod Jesu gegenwärtigzusetzen!
In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, allmächtiger Vater, zu danken und deine Größe zu preisen.
Du bedarfst nicht unseres Lobes, es ist ein Geschenk deiner Gnade, dass wir dir danken.
Unser Lobpreis kann deine Größe nicht mehren, doch uns bringt er Segen und Heil durch unseren Herrn Jesus Christus.
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#45   Frasim   23:05:11 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@Brigitte Bussmann
Theologie ist eine Sache, Seelsorge eine andere. Beides muss oft um Menschen die Liebe Gottes nahe zu bringen auseinanderklaffen. Ich frage mich oft, warum das so sein muss.
Wenn Lehre und Seelsorge unverkürzt betrieben werden klafft da nichts auseinander!
Ich kann doch nicht als katholische Theologin, die die Kommunion austeilt, einen mir bekannten evangelischen Christen bei der Kommunionausteilung übergehen (…)
Warum denn nicht?? Menschenfurcht, oder? Im Idealfall konvertiert der „Bekannte“, dann hat sich das Problem erledigt.
Das große Problem sehe ich eben darin, dass die Lehre der katholischen Kirche um Jahrhunderte immer wieder hinterher hinkt.
Anders gesagt: Der Zeitgeist ist der Kirche zu weit gegangen. Gott, seine Vorsehung und Gebote aber sind ewig und ändern sich nicht.
Und was wohl noch viel problematischer in der Ökumene oder auch im Gespräch mit anderen Religionen ist, ist die Tatsache, dass katholische Bischöfe Außerungen und Aussagen nicht zurück nehmen.
Problematisch nur dann, wenn man nicht einsehen kann, dass sich schwarz und weiß nicht mischen lassen, ohne dass dabei grau herauskommt.
So ist es auch in vielen Gemeinden gängige Praxis, denn der Gottesdienst ist dazu da, dem Menschen aufzuzeigen wie er Gott erfahren und erleben kann.
Vor allem aber ist er dazu da, Gott zu loben, Ihm zu danken, Ihn zu bitten und zu sühnen und den Kreuzestod Jesu gegenwärtigzusetzen!
Bitte antworten Sie dem ExBochumer, mich würde das auch interessieren!
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#44   ExBochumer †   18:03:01 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Frau Bussmann,
ob Sie r.-k. sind, weiß ich nicht. Ich fälle auch kein Urteil über Sie.
Aber reflektieren Sie nochmals Ihr Theologiestudium (so Sie es absolviert haben).
Und beantworten Sie bitte meine Frage. – Oder stellen Sie sich nur selbst dar, ohne dialogisches Geschehen?
Sind Sie noch im aktiven r.-k. Dienst als Gemeindeassistentin?
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#43   Brigitte Bussmann   17:53:58 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Kardinal Kasper
Theologie ist eine Sache, Seelsorge eine andere. Beides muss oft um Menschen die Liebe Gottes nahe zu bringen auseinanderklaffen. Ich frage mich oft, warum das so sein muss. Ich kann doch nicht als katholische Theologin, die die Kommunion austeilt, einen mir bekannten evangelischen Christen bei der Kommunionausteilung übergehen oder wer würde so etwas machen???
Und dann gibt es noch die Religionswissenschaft, die mit den einzelnen Theologien gar nicht so viel im Sinn hat.
Das große Problem sehe ich eben darin, dass die Lehre der katholischen Kirche um Jahrhunderte immer wieder hinterher hinkt. Und was wohl noch viel problematischer in der Ökumene oder auch im Gespräch mit anderen Religionen ist, ist die Tatsache, dass katholische Bischöfe Außerungen und Aussagen nicht zurück nehmen. Sie ändern wohl mal eine Aussage ab, aber lassen alle getroffenen Aussagen nebeneinander stehen.
Beispiel: Dokument bezüglich der Weihe homosexueller Männer.
Ich als katholische Theologin darf mir nun aussuchen, was in meine Situation passt, genau wie auch die kanonischen Evangelien Aussagen in bestimmte Situationen waren. Die Synoptker stehen neben dem Johannesevangelium. So ist es, und ich muss biblische Lehre für meine Hörerinnen und Hörer in unsere Zeit, in die jeweilige Gemeindesituation umsetzen. So ist es auch in vielen Gemeinden gängige Praxis, denn der Gottesdienst ist dazu da, dem Menschen aufzuzeigen wie er Gott erfahren und erleben kann.
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#42   ExBochumer †   13:17:26 | Montag, 9. Oktober 2006
@ Frau Bussmann:
Sie stehen doch im kirchlichen Dienst, haben somit auch Theologie studiert? Oder täusche ich mich da?
Sie haben auch Ihrem Bischof etwas versprochen. Sehen Sie sich noch römisch-katholisch?
Das fragt sich ein Theologe, der ein ordentliches katholisches Studium abgeschlossen hat.
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#41   Timotheus   12:32:21 | Montag, 9. Oktober 2006
Fr. Bussmann und die Theologie, oder besser historische Jesuanie
Das Konzil von Nicäa wurde von Konstantin einberufen. So geht es deutlich aus der Profangeschichte hervor.
Haben sie das wirklich allein herausgefunden, oder haben sie dafür erst eine kirchenkritische, wissenschaftliche Untersuchung eingeleitet. Aber ihre Schlussfolgerungen sind der Art lächerlich, dass sie jeder Prof. auslachen würde (Konstantin hat die Kirche gegründet).
Für das kirchliche Lehramt ist nur der auferstandene Christus von Paulus von Bedeutung. Aber dieser hat nichts mit dem Juden und Rabbi Jesus zu tun.
Achja sie kennen das verkündete Evangelium natürlich besser als Paulus, der Apostel und Zeitzeuge Jesu war.
Und ich vergesse es immer wieder, der historische Jesus war nur Mensch (Jude und Rabbi), der eine neue Ethik verkündet hat und das er erst später zum Gott gemacht wurde. Fr. Bussmann ja sie haben recht, Christus ist nicht auferstanden und in den Himmel aufgefahren (wissenschaftl. nicht beweisbar; wer glaubt so was denn). Dann warten wir weiter auf den Messias
Schauen Sie sich nur Papst Benedikt an, wenn er als Theologieprofessor spricht, dann weicht er auch von dem Lehramt ab.
Wie bitte? Versteh ich nicht, wo doch der Papst der Leiter und die Verköperung des Lehramtes ist.
Haben sie über haupt schonmal eine Vorlesung von Ratzinger oder eines seiner Bücher gelesen?
in Schema zu packen und zwar in ein Schema des römischen, hellenistischen Denkens.
Tja eine Enthellenisierung dürfte sogar ihnen schwer fallen, da das gesamte NT im griesch. geschrieben wurde
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#40   Frasim   10:37:49 | Montag, 9. Oktober 2006
@Brigitte Bussmann
Nachtrag:
Das „Schon auch“ meinerseits bezog sich wie die ganze Antwort auf Ihre zweite Frage bezüglich des Liebesmahles!!
(…), dass sie unüberlegt nachsprechen, was Kirche Ihnen vorplappert, nach dem Stil, wie es war vor aller Zeit…
Vorsicht bitte: Die Kirche wird vom Hl. Geist geleitet, um uns zu leiten. Ihre Wortwahl offenbart, was Sie von der Kirche halten!
Ein Theologiestudium umfasst mehr, als nur die Meinung des kirchlichen Lehramtes wiederzugeben, sondern auch wissenschaftliche Erkenntnisse.
Und Glaube umfasst mehr, als nur Theologie zu studieren, wissenschaftliche Erkenntnisse zu (er-)finden und Pastoralreferentin zu sein.
(…) Und hierzu gehört dann auch, dass endlich evangelischen Christen der Kommunionempfang nicht mehr verweigert wird, besonders dann, wenn sie als Familie leben.
Und dann glauben Sie allen Ernstes, es geht mit dem katholischen Glauben wieder bergauf? Das Gegenteil wird -wie es sich seit Reformation und Vaticanum II zeigt- der Fall sein!
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#39   Dr. Christoph Heger   10:22:25 | Montag, 9. Oktober 2006
Protestanten und Kommunionempfang
Wenn man die Auslassungen von Frau Bussmann, die immerhin als Pastoralassistentin im kirchlichen Dienst tätig ist, liest, begreift man, warum es einen Erzbischof Lefèbvre und sein Werk, die Priesterbruderschaft St. Pius X., gab bzw. gibt.
MfG
Christoph Heger
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#38   Brigitte Bussmann   09:59:37 | Montag, 9. Oktober 2006
Protestanten und Kommunionempfang
ich gehe fast jede Wette ein, dass Sie alle, die Sie da zu meinen Texten in für mich fragwürdigen Sinn Stellung nehmen, keine Theologie studiert haben, sondern, dass sie unüberlegt nachsprechen, was Kirche Ihnen vorplappert, nach dem Stil, wie es war vor aller Zeit…
Das Konzil von Nicäa wurde von Konstantin einberufen. So geht es deutlich aus der Profangeschichte hervor.
Ein Theologiestudium umfasst mehr, als nur die Meinung des kirchlichen Lehramtes wiederzugeben, sondern auch wissenschaftliche Erkenntnisse. Von den wissenschaftlichen Erkenntnissen will aber das Lehramt nichts wissen, genauso wenig wie vom historischen Jesus. Für das kirchliche Lehramt ist nur der auferstandene Christus von Paulus von Bedeutung. Aber dieser hat nichts mit dem Juden und Rabbi Jesus zu tun.
Schauen Sie sich nur Papst Benedikt an, wenn er als Theologieprofessor spricht, dann weicht er auch von dem Lehramt ab. Das Lehramt war nur gut dafür, die große Gruppe von Christen in ein Schema zu packen und zwar in ein Schema des römischen, hellenistischen Denkens. Und was gab es für Auseinandersetzungen bis z.B. das filioque in das Credo aufgenommen wurde. Heute müssen wir neue Wege finden, damit die Menschen, die hinterfragen, wieder zur Kirche finden können.
Und hierzu gehört dann auch, dass endlich evangelischen Christen der Kommunionempfang nicht mehr verweigert wird, besonders dann, wenn sie als Familie leben.
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#37   Frasim   23:49:25 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@Alexandra Zayadeh
eine Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist, ist keine Liebe, sondern ein Tauschgeschäft.
Richtig. Deshalb sprach Timotheus wohl auch von der bedingungslosen Liebe!!!
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#36   Dr. Christoph Heger   17:29:51 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@Brigitte Bussmann
Herr Heger im übrigen bin ich nicht nur Gemeinde-, sondern auch Pastoralreferentin
Frau Bussmann, ich bitte vielmals um Entschuldigung. Mir waren diese feinen Unterschiede in den nachkonziliaren „Weihegraden“ nicht geläufig. Ich hoffe, daß Sie mir den falschen Titel ebenso verzeihen, wie ich Ihre regelmäßige Auslassung des meinigen.
MfG
Christoph Heger
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#35   Hypatia   15:01:47 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@ Tim
„…natürlich hat nur die Liebe für Christus gezählt, deswegen wurde er für uns ans Kreuz genagelt. Aber Christus verlangt von uns die selbe bedingungslose Liebe zu ihm …“
eine Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist, ist keine Liebe, sondern ein Tauschgeschäft.
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#34   Tridentinus   14:44:14 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@Frau Bussmann
Psychologie und landläufige Universitätstheologie – Eine grossartige Studienkombination! Solche PastoralassistentINen brauchen wir ganz dringend, vor allem, wenn sie bzw. Sie so liebevoll sind :-] :(3 !
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#33   Timotheus   14:33:07 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Pastoralreferentin ohne theologische Kenntnisse?!
Ja Frau Bussmann, natürlich hat nur die Liebe für Christus gezählt, deswegen wurde er für uns ans Kreuz genagelt. Aber Christus verlangt von uns die selbe bedingungslose Liebe zu ihm und da hilft ihr Religionskommunismus gar nichts. Vieleicht sollten sie sich auch mal theologisch bilden, die apostolische Verlautbarung „Dominus Jesus“ und ihre Aussagen zur Ecclesiologie dürften ihrem Defizit sehr nützlich sein .
Jesus hat keine Kirche gegründet, wie kommen Sie da überhaupt darauf?? Die Gründung einer Kirche geschah mit Konstantin, weil sie für seine Macht geradezu wichtig war.
Ihre historische udn theologische Unwissenheit ist überaus bedauerlich für eine Diplom-Theologin.
1. Hat Konstantin keine Kriche gegründet, sondern er hat durch die Bestätigung der Konzilsbeschlüsse zu Reichsdekreten und die vergabe von Privilegien die Kirche de facto zur „Reichskirche“ gemacht und nicht gegründet. (Das Konstantin dies nicht nur aus reinem Altruismus machte ist auch klar)
2. Das Christus keine Kriche gegründet hat ist jawohl lächerlich. Wie würden sie dann folgende Schriftworte einordnen?
Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. (Mt 16, 18)
Paulus, durch Gottes Willen berufener Apostel Christi Jesu […] an die Kirche Gottes, die in Korinth ist… (1 Kor 1, 1f)
Ich empfehle ihnen wirklich mal das NT zu lesen, besonders das Joh-Ev., die Apotselg. und die Paulus-Briefe, das sollte ihnen die Augen öffnen.
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#32   Jawohl!   13:53:27 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Glaube und Pseudo-Glaube
Der echte Glaube – der nicht ein Glaube »an« Dogmen ist, aber die Zustimmung zu Dogmen einschließt, während er in seinem Kern ein Leben mit Christus ist – schützt uns vor den Pathologien sowohl unserer Vernunft als auch unseres Herzens.
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#31   Hypatia   13:48:21 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Agape
Gerade schizoide Persönlichkeiten zeichnen sich dadurch aus, daß sie Vernunft und HERZ verdrängen, um ihrem „Glauben“ Raum zu geben. Der Mensch hätte keine Daseinberechtigung, wäre er nicht zu bedingungsloser Liebe befähigt.
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#30   Jawohl!   13:33:30 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Grundlegender Irrtum
Kasper kann gar nichts erlauben. Denn er sit – wie jeder Kurienkardinal – lediglich ein Werkzeug des Hl. Vaters, ein Mitarbeiter ohne eigene Entscheidungsgewalt. So wie es z. B. auch Ratzinger so lange für JP2 gewesen ist.
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#29   Brigitte Bussmann   13:31:04 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Kardinal Kasper
Oh, meine Herren,ich bin ja so froh, dass ich nicht ganz „Helle“ bin, aber dafür bin ich in erster Linie Mensch, der jedem, ohne Unterschied der Religion, Konfession usw. die Liebe verkündet. Nur die Liebe wird die Welt und die Menschen ändern, nur die Liebe hat für Jesus gezählt.
Was heißt denn katholisch sein, Jesus, die ersten Christen, sie alle waren nicht katholisch. Sie waren Christen
Damit sie es nie vergessen Jesus war Jude bis zu seinem Tod, Petrus, Andreas, Jakobus usw. waren Juden später zählten sie zu der Schar der Judenchristen. Jesus hat keine Kirche gegründet, wie kommen Sie da überhaupt darauf?? Die Gründung einer Kirche geschah mit Konstantin, weil sie für seine Macht geradezu wichtig war.
Lieber Frasim, ein bisschen wiedersprechen Sie sich selbst, wenn es um die Realpräsenz geht, sagen sie „schon auch“ verstößt diese Idee gegen die Liebe. So sehe ich das auch. Gott hat unsere Liebe gar nicht nötig, wir Menschen sollen einander lieben und dann lieben wir automatisch Gott und seine Schöpfung, denn im Menschen und der Schöpfung wird Gott sichtbar und erfahrbar. Mehr ist nicht notwendig.
Natürlich mag das für Dr. Heger ein bisschen zu hoch sein, wir können ja mal unseren IQ messen lassen, Herr Heger im übrigen bin ich nicht nur Gemeinde-, sondern auch Pastoralreferentin und ich habe an der Uni Psychologie studiert und dazu musste ein Notendurchschnitt von mindestens 1,1 her. Können Sie das auch aufweisen? Und Ihre Bermerkung verstößt gegen die Liebe.
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#28   Toby   12:58:44 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@ Gotthard
Es gibt doch so etwas wie Erkenntnisfortschritt in der katholischen Kirche, auch hinsichtlich der Sakramentenlehre. Die scholastische Begrifflichkeit hat sich bewährt.
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#27   Gotthard   00:12:57 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@toby
Es ist auch bezeichnend, dass die scholastischen Begriffe wie Substanz und Akzidenz heuzutage kaum noch verwendet werden, von Transsubstantation ganz zu schweigen.
Was ist eigentlich 1200 Jahre vorher gedacht und geglaubt und „beschrieben“ worden?
Welche Erklärungen sind vorher gebraucht worden?
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#26   Frasim   00:05:52 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@Brigitte Bussmann
Was soll denn das mit der Realpräsenz, warum muss eine Idee ausschlaggebend sein, um nichtkatholische Christen von der Kommunion auszuschließen.
Was die Realpräsenz soll??? Sagen Sie mal, gute Frau, sind Sie noch katholisch?
Verstößt das nicht gegen die Liebe??? Ist nicht das Abendmahl auch das Mahl der Liebe??
Schon auch, aber dann muss der Gläubige auch so viel Liebe zum Herrn aufbringen und die hl. kath. Kirche in vollem Umfang lieben. Dazu gehört auch der Glaube an und die Ehrfurcht vor dem sakramentalen Herrn.
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#25   Ephraem1   22:16:46 | Samstag, 7. Oktober 2006
@möchtegern-kathole
Die inhaltlichen Schwierigkeiten würde ich nie leugenen wollen. An einer vermeintlichen Nebensächlichkeit kannman dies meines Erachtens nach deutlich machen, in allen protestantischen Kirchen werden übrig gebliebene Hostien (sofern nicht Fladenbrot oder andere lebendigere Brotformen verwendet werden) zurück in die Plastiktüte gesteckt, in der katholischen Kirche im Tabernakel aufbewahrt. Wer hier meint, das ein gemeinsamer Glaube vorhanden sei, muss schon einigermaßen quer denken und sich nicht von Logik leiten lassen.
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#24   Tridentinus   19:19:18 | Samstag, 7. Oktober 2006
Der Papst
freut sich „über den Glauben aller Christen“? Also auch über den Irrglauben allzu vieler?
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#23   Dr. Christoph Heger   14:47:26 | Samstag, 7. Oktober 2006
Allein seligmachende Kirche
Die unentwegte, wenn auch nicht besonders helle Brigitte Bussmann äußerte einen für eine „katholische“ Gemeindereferentin doch etwas erstaunlichen Wunsch:
mein Gott, wann hört das Gedankengut der alleinseligmachenden katholischen Kirche endlich auf.
Dieser Wunsch nach einem Ende der Kirche, die von Jesus die Vollmacht hat, Sünden zu vergeben und „selig zu machen“, verträgt sich natürlich schlecht mit der Prophezeiung Jesu, daß die Pforten der Hölle seine Kirche nicht überwinden werden.
Kennt Frau Bussmann andere Einrichtungen, die diese Aufgabe übernehmen könnten (von denen dann Jesus merkwürdigerweise nichts gewußt zu haben scheint)?
MfG
Christoph Heger
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#22   Timotheus   14:33:53 | Samstag, 7. Oktober 2006
Die alten protestantischen Irrlehren
Wichtig ist ganz allein, dass beim Kommunionempfang, als Mahl verstanden, alle Mitfeiernden der Hl. Messe eingeladen sind an diesem Mahl teilzunehmen, einfach um auch Gemeinschaft untereinander auszudrücken.
Da haben wir schon den ersten Grund, warum protestantische Gläubige nicht zur Heiligen Kommunion dürfen. Nämlich die alte Irrlehre vom „Mahl der Gemeinschaft“.
Dem katholischen Glauben, und dieser ist der überlieferte orthodoxe, zu Folge ist die Heilige Kommunion kein „Mahl der Gemeinschaft“, sondern das „heilige Opfermahl Jesu Christi“. Und dies ist ein gewaltiger Unterschied, denn hier ist, in der durch den Priester zum Opfer dargebrachten, gewandelten Hostie Jesus Christus in voller und einziger Substanz gegenwärtig (Transsubstantiation). Eine Lehre vom „Mahl der Gemeinschaft“ ist schon deswegen absurd, weil Christus selbst die Speise ist, zumahl es religionsgeschichtlich niemals ein Opfer ohne ein heiliges Mahl gab. Und deswegen ist die Lehre von der Mahlgemeinschaft eine Verkürzung und Auswählung (Häresie) der orthodoxen Sakramentenlehre und der Überlieferung der Hl. Schrift.
Und deshalb darf nur, wer wahrhaft diesen rechten Glauben hat, jenes heilige Sakrament, dass Christus selbst einsetzte, empfangen. Hier sei nur an die Worte von Paulus erinnert:
„Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.“ (1 Kor 11, 27)
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#21   Brigitte Bussmann   09:26:40 | Samstag, 7. Oktober 2006
Kommunionempfang
mein Gott, wann hört das Gedankengut der alleinseligmachenden katholischen Kirche endlich auf. Sind denn Protestanten und Menschen anderer christlicher Konfessionen weniger Mensch.
Wichtig ist ganz allein, dass beim Kommunionempfang, als Mahl verstanden, alle Mitfeiernden der Hl. Messe eingeladen sind an diesem Mahl teilzunehmen, einfach um auch Gemeinschaft untereinander auszudrücken.
Was soll denn das mit der Realpräsenz, warum muss eine Idee ausschlaggebend sein, um nichtkatholische Christen von der Kommunion auszuschließen. Verstößt das nicht gegen die Liebe??? Ist nicht das Abendmahl auch das Mahl der Liebe?? Katholische Theologen, lasst endlich die Christen eins untereinander sein und verhindert es nicht länger. Hier denke ich besonders auch an die konfessionsverschiedenen Familien.
Es wäre schön, Kardinal Kasper, wenn Sie den Kommunionempfang für evangelische und freikirchliche evangelische Christen erlauben würden. In wirklichen katholischen Gemeinden an der Basis wird das sowieso praktiziert. Es bedarf nur noch das JA der Kirchenführung.
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#20   möchtegern-kathole   08:27:56 | Samstag, 7. Oktober 2006
@Ephraem1
Die Kommunion ist auch ein Zeichen der Einheit, aber nicht nur. Hauptproblem ist und bleibt, dass die Protestanten nicht oder nur teilweise (es gibt ja verschiedene Richtungen) an die Realpräsenz Christi in der Hostie glauben, und dass man jemand, der dies ablehnt und darin nur Brot erkennt, natürlich nicht Christi Leib und Blut reichen kann – er würde schwer sündigen.
Selbst wenn ein bestimmter Protestant an die Realpräsenz glaubt, dann gibt es immer noch riesige Probleme: So hat er nicht gültig seine schweren Sünden gebeichtet, weil die Protestanten keine Beichte haben (oder wieder: die meisten Richtungen dort). 2) Der Protestant leugnet immer noch Glaubenswahrheiten (z.B. die 7 Sakramente) und sündigt dadurch schwer – deshalb kann er gar nict gültig beichten, nach kath. Verständnis. 3) Der Protestant erkennt immer noch nicht das von Gott eingesetzte Oberhaupt der Kirche – den Papst – an, und befindet sich deshalb immer noch im Schisma.
Dazu kommen zig weitere theologische Probleme wie die Gnade, die Gott den Menschen durch die Kommunion schenkt, und an die die Protestanten nicht oder nur eingeschränkt glauben.
Ein Kathole mit sovielen Sünden, Glaubensdefiziten dürfte nie zur Kommunion. Ein Protestant soll das dürfen? Ein Protestant der Papst Benedikt nicht für sein Kirchenoberhaupt anerkennt?
Darf jemand Autofahren ohne Führerschein?
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#19   Prof.   20:14:29 | Freitag, 6. Oktober 2006
Wer des Prof. Kaspers Schriften gelesen hat,…
Wer des Prof. Kaspers Schriften gelesen hat, den wundern solche Aussagen des Kurienkardinals nicht. Der Skandal ist nicht, dass sich Walter Kasper treu geblieben ist ( inzwischen aber verklausuliert formuliert), sondern dass er für geeignet befunden wurde, zunächst Bischof und dann Kurienkardinal zu werden. Dass das Kirchenrecht dabei dann als obsolet gilt, wenn es nicht in die eigene verworrene Gedankenwelt passt, ist auch nicht mehr ungewöhnlich, sondern eher die Regel , zumal in der Allerlösungswelt der versöhnten Beliebigkeit.
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#18   Timotheus   18:41:10 | Freitag, 6. Oktober 2006
Kasperle Theater
Um Kardinal Kasper auch mal in Schutz zu nehmen, bin ich mittlerweile ganz Vorsichtig, was irgend ein dahergelaufener protestantischer Landeskirchenvorsteher sagt. Die sind nämlich immer ganz schnell dabei, alles sofort als Zusage zur Interkommunion zuverstehen.
So meinte zuletzt Landesbischof Friedrich, der DBK wäre in „ecclesia de eucharistica“ die Möglichkeit einer solchen interkonfessionellen „Mahlgemeinschaft“, bei konfessionsverschiedenen Ehepartnern, gegeben. Was natürlich kirchenrechtlicher und theologischer Umbuck ist.
Bedauerlich finde ich hingegen, dass es genau die Art Äusserung ist, die man S.Em. zutraut. Da wird diese Kardinalskatastrophe (man wundert sich, dass sowas Hirte der Kirche ist) schon auf den Posten des Einheitrats verbannt und er richtet immer noch mehr Schaden als Nutzen an.
Was die Frage der Disponierung des Gläubigen angeht, so fällt dies nicht unter die Aufgabe des Priesters. Jeder Gläubige ist seinem Gewissen verflichtet, die Sakramente in rechter Weise zu empfangen (So ist eine Beichte nicht zwangsläufig Pflicht und die vollkommene Reue in einer Situation ohne Priester würde reichen. Zugegeben ein seltener Fall, da in aller ordentlichen Regel ein katholischer Priester die Sakramente spendet).
Die andere Frage ist natürlich, wie unterscheide ich als Priester, besonders an Domkirchen, wo viele Gläubige von ausserhalb kommen, ob jemand katholisch ist oder nicht, nämlich gar nicht.
Hier müsste aber beständig die Voraussetzungen hingewiesen werden
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#17   Gotthard   17:47:08 | Freitag, 6. Oktober 2006
Erkenntnis
Der moderne Priester erkennt ja oft nicht einmal ob sich jemand im Stand der Gnade befindet
woran erkennt ein Pius-Priester diesen Stand?
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#16   Aragorn   17:31:38 | Freitag, 6. Oktober 2006
Glaubenszerstörer in den Chefetagen
Die schlimmsten Glaubenszerstörer sitzten in der Chefetage der katholischen Kirche, in Rom und in den diversen Bischofsstädten. Zur Zeit des V II haben sie sich noch im Verborgenen gehalten, heute zeigen sie offen ihr Gesicht.
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#15   Toby   16:25:25 | Freitag, 6. Oktober 2006
@ Ephraem1
Eher „bekehren“ sich in Deutschland die Katholiken zum Protestantismus.
Es ist auch bezeichnend, dass die scholastischen Begriffe wie Substanz und Akzidenz heuzutage kaum noch verwendet werden, von Transsubstantation ganz zu schweigen.
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#14   Ephraem1   15:58:39 | Freitag, 6. Oktober 2006
Eucharistie bleibt ein Zeichen der Einheit
Als solches ist es für einen Protestanten völlig unlogisch dieses Zeichen der Einheit empfangen zu wollen, gleichzeitig aber nicht Mitglied der katholischen kirche sein zu wollen.
Da ich hoffe, dass sich die Logik immer noch durchsetzen wird, ist eine Erlaubnis der Interkommunion auszuschließen, es sei denn natürlich, unter den Protestanten in Deutschland würde es massenhaft Bekehrungen zum rechten Glauben geben.
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#13   wickerl   15:31:07 | Freitag, 6. Oktober 2006
@priest
Stimmt , der seinerzeitige Kardinaldekan hat auch Frere Roger die Kommunion gegeben, es ist traurig wie locker man das alles nimmt, das wird frühestens dann besser wenn keiner mehr Papst ist der die eigene Teilnahme am Konzil verteidigen muss, und diesmal bekamen wir es mit einem Fringssekretär noch einmal ganz dick!
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#12   Guldin   14:04:32 | Freitag, 6. Oktober 2006
zerkauen können wie einen Kaugummi
Wäre lutschen wie ein Bonbon angenehmer?
Würde mich interessieren wie sie erkennen wollen, ob sich jemand im Stand der Gnade befindet.
o.O
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#11   laikos   13:55:39 | Freitag, 6. Oktober 2006
Das is leider so :-(
Das sich viele moderne Kardinäle, Bischöfe und Priester nicht an das Kirchenrecht halten das ist ja schon oft vorgekommen. Nachweißlich und ohne jeden Zweifel, was dadurch bewiesen ist das in der Stadt wo ich lebe ein jeder und wirklich jeder ohne eine einzige Ausnahme in der Domkirche zur Kommunion eingeladen ist :-!. Den Stand der Gnade hat in der Kirche sowieso niemand. Das ist dadurch bewiesen das sich die Leute die Kommunion schnappen damit sie sie danach zerkauen können wie einen Kaugummi :-! :-!. Der moderne Priester erkennt ja oft nicht einmal ob sich jemand im Stand der Gnade befindet :'( :'( :'(
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#10   Toby   13:32:11 | Freitag, 6. Oktober 2006
@ Sulpicius
Vielleicht bräuchte Eminenz eine (theologische) Wúrzelbehandlung!? :-$
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#9   Sulpicius   13:11:40 | Freitag, 6. Oktober 2006
Eminenz,…
… wie wär’s lieber mit ‘nem Zahnarztbesuch?
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#8   ExBochumer †   13:01:09 | Freitag, 6. Oktober 2006
Der …
Kasperle-Kardinal war mir schon immer suspekt.
Ein Kardinal ist jedoch nicht das Lehramt. – Also doch bitte etwas Gelassenheit.
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#7   Bonaventura   12:52:30 | Freitag, 6. Oktober 2006
@timpressum
was für ein Mahl ????
Sie meinen doch sicher das heilige Opfer dessen Opferfrucht uns in einer Mahlgestalt dargebracht wird !?
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#6   Ketzerjäger †   12:50:56 | Freitag, 6. Oktober 2006
Wenn der Papst sagt
es ist okay, dann ist es okay!
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#5   Toby   12:46:29 | Freitag, 6. Oktober 2006
@ timpressum
… daß ich nicht ans Weihepriestertum glaube (an die Realpräsenz aber sehr wohl!).
Aha. Aber wie kommt dann die Realpräsenz zustande, wenn es kein Weihepriestertum gibt?
An die Wandlung von Brot in den Leib Christi ist doch viel schwerer zu glauben als an den unauslöschlichen Charakter der Weihe, oder nicht?
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#4   Guldin   12:32:56 | Freitag, 6. Oktober 2006
@ Eldendester Sünder
Was haben die Zähne des Kardinals mit der Frage des Kommunionsempfangs zu tun?
Ich lasse mich gerne aufklären. !:)
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#3   Elendester Sünder   12:06:33 | Freitag, 6. Oktober 2006
Zahnarzt
Walter Kasper sollte unbedingt einmal etwas an seinen Zähnen machen lassen. Es gibt heute vielfältige Möglichkeiten zum Aufweißen und Korrigieren von Fehlstellungen.
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#2   timpressum †   12:05:24 | Freitag, 6. Oktober 2006
Realität ist,
…daß mir noch kein Priester die Kommunion verweigert hat. Auch wenn er gewußt hat, daß ich nicht ans Weihepriestertum glaube (an die Realpräsenz aber sehr wohl!).
…daß ich da auch gar kein schlechtes Gewissen habe. Schließlich ist es Christus, der zum Mahl einläd und nicht die Liturginnen und Liturgen.
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#1   jolie   10:55:25 | Freitag, 6. Oktober 2006
in der tat ist fast überall die interkommunion
längst eingeführt. die bischöfe nehmen das vermutlich mit klammheimlicher freude zur kenntnis, zumindest tun sie nichts, um diesen missbrauch abzustellen. die kommunionspendung an den protestanten roger schutz hat die interkommunion nun auch weltkirchlich salonfähig gemacht. ein deutliches wort des heiligen vaters ist bisher (auch) in dieser farge ausgeblieben.
betrübt grüßt
euer
jolie
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