Schon vor 15 Jahren stand es mit der Priesterausbildung der Diözese Essen schlecht. Die Alumnen studierten damals Theologie in Bochum und wohnten im bischöflichen Studienkolleg unweit der Universität.
(kreuz.net) In den frühen 90er Jahren waren nur noch drei Gänge des Studienkollegs in Bochum von Priesteramtskandidaten
bewohnt.
Bochum befindet sich inmitten des Ruhrgebietes.
Die anderen Zimmer wurden – angesichts der
studentischen Wohnungsnot – an Studenten anderer Fachrichtungen vermietet.
Zu diesen Studenten gehörte
auch X., der heute als Arzt tätig ist.
Auf seiner persönlichen Webseite berichtet er von seinen damaligen
Erfahrungen als Externer im Studienkolleg.
Um die Lehre war es damals in Bochum übel bestellt.
So lehrten
die sogenannten Moralprofessoren an der theologischen Fakultät, daß man aufgrund einer „Gewissensentscheidung“
auch nichteheliche Intimbeziehungen eingehen könne.
Die Evangelien wurden vor den zukünftigen Priestern
als historisch unzuverlässig und als Produkte einer dichtenden Urgemeinde hingestellt.
Der Liturgiewissenschaftler
versäumte keine Gelegenheit, sich über den klassischen römischen Meßritus lustig zu machen.
Diese
zweifelhaften Professoren standen mit der Hausleitung in bestem Einvernehmen. Sie wurden gerne zu Gottesdiensten
und Vorträgen eingeladen.
Der heilige Kirchenlehrer Thomas von Aquin spielte in der Ausbildung keine
Rolle. Im Seminar gab es nicht einmal eine brauchbare Thomas-Ausgabe. Die damalige katholische Tageszeitung
‘Deutsche Tagespost’ wurde nicht abonniert, wohl aber nichtkatholische Blätter.
Die finanziell gut ausgestattete
Seminarbibliothek hatte dutzende theologische Zeitschriften abonniert, deren Zuverlässigkeit in der Lehre
nicht über jene der ‘Herder Korrespondenz’ hinausging.
Der damalige Medizinstudent berichtet, in seiner
Zeit nie einen der drei leitenden Priester im Seminar in Priesterkleidung gesehen zu haben.
Nie wurde
im Seminar ein Rosenkranz gebetet.
Für die Seminaristen waren nur zwei Werktagsmessen pro Woche verpflichtend.
Jedes zweite Wochenende war frei. Die Seminaristen fuhren nach Hause. Einige legten sich dafür eigens
ein Auto zu.
Auf jedem Seminaristenflur stand ein Fernseher. Außerdem gab es eine Röhre im gemeinsamen
Aufenthaltsraum.
Der Spiritual, Mons. Alfred Heiermann, war auch kein Hort des Katholizismus. Er ließ
durchblicken, daß er vom Priesterzölibat wenig hielt. Die vorkonziliare Seminardisziplin, die er noch
im Kölner Priesterseminar erlebt hatte, pflegte er zu bekritteln.
Es schien ihm untragbar, daß die
Seminaristen damals in Köln keinen Schlüssel besaßen und nicht kommen und gehen konnten, wie sie wollten –
schon gar nicht angetrunken nach Mitternacht, wie es der damalige Medizinstudent einmal im Studienkolleg
erlebte.
Der Spiritual sparte auch nicht an kritischen Bemerkungen über seinen Kurskollegen und damaligen
Erzbischof von Fulda, Johannes Dyba († 2000).
Immerhin sprach der Spiritual auch über Schwächen des
Studienkollegs: „Ich würde gerne an jedem – statt nur an einem – Abend Stillschweigen einführen. Aber
dann gäbe es in der Kommunität einen Aufstand“.
An Fronleichnam gab es eine Prozession – seltsamerweise
aber ohne Allerheiligstes.
Die bedrückende Betonkapelle war meistens leer und bestimmt nicht der Ort
täglicher oder wenigstens wöchentlicher Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten.
Statt dessen
versuchte, Direktor Hw. Karl-Heinz Berger dem entsetzten Medizinstudenten klarzumachen, daß das Konkubinat
zu tolerieren sei: „Die formale öffentliche Eheschließung gab es im Neuen Testament noch nicht“.
Auch
für die Beichte sah Hw. Berger keine Notwendigkeit: „Zeigen Sie mir mal, wo im Neuen Testament steht,
man solle beichten“.
Entsprechende Stellen, die der Medizinstudent dank seines Beichtvaters vorlegen
konnte, machten auf ihn keinen Eindruck.
Da den Seminaristen das meiste vorenthalten wurde, was ihnen
die Kraft zum Leben als Priester gegeben hätte, verwundert es nicht, daß die Zahl der Priesteramtskandidaten
bereits zur Amtszeit von Direktor Karl-Heinz Berger um 60% zurückging.
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102 Lesermeinungen
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#102 Benedikt 10:53:50 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@ Stadler Von einer nicht apostolischen Sekte wie Papa Rattzis Protestantenverein in Rom, kann kein Heil
kommen. Aber aus Ihrem Gegeifere fließt das Heil natürlich überreich, is klar
#101 R.B.Stadler 21:01:51 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@ExBochumer Grüß Gott, um es krass auszudrücken. Gehören Sie vielleicht der Spezies der Gehirnamputierten
BRD und V2-Fetischisten an? Sie wissen über die katholisch-apostolische Kirche soviel wie das Klopapier,
das sie sich über ihren Allerwertesten ziehen. Von einer nicht apostolischen Sekte wie Papa Rattzis Protestantenverein
in Rom, kann kein Heil kommen. Da Ihnen der Intellekt fehlt, die Defizite und die Fehler der V2-Doktrin
zu erkennen, ergözen Sie sich in Beleidigungen gegenüber den Priestern, die der Kirche noch treu geblieben
sind. Es ist traurig, daß sich so ein Abschau wie Sie und Ihre Mitstreiter in diesem Forum, sich über
die katholisch-apostolische Kirche lustig machen. Möge Gott Ihnen diese Sünde vergeben, denn sonst wäre
überhaupt keine Hoffnung mehr fürSie und Ihre Mitstreiter. In Christo, Roland Stadler
#100 ExBochumer † 17:34:28 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Ich schrieb es schon weiter unten: Ein Bild besagt nichts. Ein Schreiben besagt nichts. Fotos und Schreiben
könnten gefälscht sein. Und „umfallende Figuren“ gibt es überall, seitens der Sedisvakantisten und
auch andererorten. Lingen behauptet zwar einiges, er hatte ja auch einen sogenannten „Jurisdiktionsbischof“,
der im Sog eigener Raffgier unterging und auch äußerst – nach meinen Recherchen – fragwürdige Lebenslinien
hat (nämlich sogenannte „Eremitenverbrüderung“, seine vorgebliche Priesterweihe etc. pp.) Lingens vorgeblicher
Jurisdiktionsbischof ist auch im Zusammenhang mit dem Little Pebble-Skandal als weihender „Bischof“ aufgetreten.
Pfui, Spinne sage ich da noch, wie diese episcopi vagantes doch ihre Fäden spinnen und Aufsehen erregen
und eine satanistisch-angehauchte Hierarchie auferbauen. Sehen wir mal weiter, vielleicht ist Herr Lingen
auch bald ein durch einen Vagantenbischof geweihter Vagantenbischof.
#99 Stefan68 13:26:10 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Lieber Athanasius… …der ja auch annonym schreibt (oder weiß ich wer sie sind?), aber so ist das nunmal
hier! Nicht ich bestreite eine gültige Weihe von Lingen, sondern Schmitz selbst, da er kein Bischof ist
und war.Ich habe dieses hier nur weitergegeben. Sie sollten einfach sachlich bleiben und herrn Schmitz
keine Rolle anhängen, die er nicht haben will !! auch wenn er dies mal sebst so vergegeben hat. Auf dem
Foto ist tatsächlich Schmitz zu sehen, aber ob der knieende Lingen ist, weiß ich nicht. Auch Schmitz
kennt dieses Foto, aber auch Foto und Schmitz und eine fingierte Urkunde machen wohl noch keine weihe.
Eine Mitra kann ich mir auch auf den Kopf setzten, Urkunden kann ich auch erstellen…
#98 AthanasiusII 09:49:03 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Übrigens Übrigens findet P. Lingen die Priesterweihe unter traditionalmass.org sicherlich ungültig,
da Bischof Dolan von Erzbischof Lefebvre 1973 zum Priester geweiht wurde im Bistum Freiburg. Und Lefebvre
war ja Freimaurer und Okkultist, so Lingen, und sein Konsekrator Kardinal Liénart auch (einer obskuren
Quelle nach), und das mache seine Weihe ungültig. Nun sollte man mal nachschauen, wie viele der Bischöf
der altkatholischen Utrechter Linie bei der Loge waren. Recht viele. Also nur Zweifel und Streit bei Lingen,
leider. Streitsüchtigkeit ist bereits vom hl. Paulus verurteilt worden.
#97 Athanasius 09:46:14 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@Benedikt Es kann sich durchaus um die dritte Handauflegung gehandelt haben, wobei die Kasel – weil nur
ein Messdiener da war – schon niedergelassen wurde. Ich finde dás hier www.traditionalmass.org www.traditionalmass.org/priests/dolan.php
deutlich eine Weihe der Sedisvakantisten, aber eine Weihe erhalten von einem Wanderbischof… Man versteht
es nicht. Holzener Hirtenstab sogar! [/ironie] Jedenfalls gibt es zur Weihe Lingens nichts zu bezweifeln,
auch nicht wenn ein Stefan68 das anonym tut. Die Gegebenheit ist klar. Auch wenn Schmitz leugnen würde:
er ist auf dem Photo drauf. Und Vagante Kleriker leugnen öfters hinterher nach Streit (etwa mit Lingen,
weil Lingen mit jedem Katholiken die communio ecclesiae kündigt) die Tatsache einer Weihe, obwohl sie
oft so frequent weihen wie ein Pfarrer eine hl. Messe zelebriert.
Präzisierung Habe das von Lingen auf seine Homepage gestellte Foto noch einmal angeschaut und wohl zuerst
übersehen, dass Lingen bei der Handauflegung bereitsdie Kasel (=Messgewand trägt), so verstehe ich jetzt
natürlich die Frage. Dennoch muss es sich nicht um eine Simulation oder einen groben Fehler im Ritus
handeln. Denn die Sache lässt sich auch einfach erkären: Das Pontifikale Pius V. sieht bei der Priesterweihe
zwei Handauflegungen vor. Die erste ist die eigentliche, die den Betreffenden zum Priester weiht sie erfolgt
nach der Allerheiligen-Litanei und vor der Weihepräfation, danach wird der Geweihte mit Stola und Messgewand
bekleidet (dieses ist jedoch auf dem Rücken noch zusammengefaltet) , es folgt Salbung der Hände und
Übergabe von Kelch und Patene. Am Ende der Weihemesse gibt es jedoch eine weitere Handauflegung, die
die Vollmacht zur Sündenvergebung verleiht, erst dann wird das Messgewand entfaltet und erst hier folgt
das Gehorsamsversprechen der Neugeweihten und ihnen wird der Friedensgruss erteilt. Das von Lingen gelieferte
Foto könnte also die zweite Handauflegung darstellen und so liesse sich erklären, dass Lingen bereits
die Kasel trägt. Allerdings haben wir dennoch ein Problem: Nach Ritus wird das Messgewand eben erst nach
der zweiten Handauflegung hinten entfaltet, bei Lingen ist es bereits während dieser entfaltet, also
doch ein Fehler im Ritus? Vielleicht kann Lingen Auskunft geben, welchen Augenblick das Foto zeigt oder
ob es nachgestellt wurde ???
#94 ExBochumer † 12:26:34 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Die vorgebliche Weihehandlung zeigt einen Bischof, der einem Priester (nämlich Lingen im Gewand eines
Priesters) die Hände auflegt. Was ist an meiner Aussage unverständlich?
@ExBochumer Die Anfrage von ExBochumer verstehe ich nicht. Das Foto scheint die Handauflegung durch Schmitz
zu zeigen, die dazugehörende Urkunde sagt, Schmitz habe den Diakon Lingen zum Priester geweiht (ob Lingen
auch von Schmitz oder jemand anderem zum Diakon geweiht wurde, ist nicht gesagt). Wo ist da die Unstimmigkeit?
Dass es Lingen wohl nur um den Empfang der Weihe um jeden Preis ging, habe ich bereits angemerkt. Kurz
nach seiner Weihe bezeichnete Lingen sich m.W. noch als Angehöriger eines obskuren Franziskanerordens,
jetzt gehört er weder einer Diözese noch einer Kongregation an und hat sich auch von Schmitz losgesagt ,
er ist also clericus vagans (ist ein Fachterminus, muss also nicht notwendigerweise „herumzigeunern“)
Warum sonst lässt man sich von einem Bischof, der sich Phantasietitel zulegt und auch sonst recht suspekt
ist, weihen? Solcher Vagantenbischöfe der unterschiedlichsten Provenienz gibt es weltweit nicht wenige,
seit einigen Wochen wohl wieder mindestens 4 neue, nämlich die von Milingo zu Bischöfen geweihten suspendierten
Priester. Da diese Vagantenbischöfe in aller Regel aber nicht in Gemeinschaft mit der Römisch-Katholischen
Kirche stehen und ein Sakramentenempfang bei ihnen jedem Katholiken untersagt ist, ist die Gültigkeit
oder Ungültigkeit der Weihe von eher marginalem Interesse und stellt sich in der Regel erst, wenn einer
von ihnen oder ein von ihnen zum Priester geweihter in den Schoss der Kirche finden (siehe mein Posting
vom Vormittag).
#91 ExBochumer † 11:54:16 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Was mir da noch auffällt. Ich habe nunmehr das Bild der „Weihehandlung“ von Herrn Lingen „bewundern“
können. Doch leider: Warum legt der „Bischof“ Schmitz einem Priester die Hand auf? Ich bin immer davon
ausgegangen, daß Diakone zu Priestern geweiht werden. Ein Schönheitsfehler? Die weltlichen und Möchtegern-Katholiken
Schmitz/Lingen simulieren doch nur.
Kaum Konsequenzen für den Moment Eigentlich ist ja die Gültigkeit oder Ungültigkeit der Lingen erteilten
Weihe relativ uninteressant für alle Nichtsedisvakantisten und eher von akademischem Interesse. Für
alle Nichtsedisvakantisten kommt ein Sakramentenempfang bei einem Priester, der den Heiligen Vater und
die mit ihm in Gemeinschaft stehenden Katholiken allesamt als Häretiker verhöhnt, sowieso nicht in Frage
(ausserdem scheint Lingen auch seinerseits Nichtsedisvakantisten keine Sakramente zu spenden). Aktuell
wird die Frage der Gültigkeit erst dann, wenn Lingen sich wieder der Autorität des Heiligen Vaters unterwerfen
sollte. Dann wäre letztlich zu klären, ob die von ihm empfangene Weihe gültig war. Es gibt dann drei
Möglichkeiten: Sicher gültig: Er kann als Priester in der römisch-katholischen Kirche wirken (falls
man es nicht vorziehen sollte, ihm die Ausübung der Weihe zu untersagen (z.B. als Busse für die von
ihm verbreiteten Verleumdungen) Sicher ungültig: Er wird als Laie in die Kirche aufgenommen, könnte
evtl. später zum Priester geweiht werden. Unsicherheit: Er wäre bedingungsweise nachzuweihen, falls
man ihn als Priester wirken lassen will, könnte die Sache aber auch auf sich beruhen lassen, wenn man
nicht beabsichtigt, ihn als Priester wirken zu lassen. Lingen scheint es beim Weiheempfang wirklich nur
darum gegangen sein, um jeden Preis die Priesterweihe zu erhalten, dass er sich Schmitz als Weihespender
ausgesucht hat: Einen Mann, der nicht weiss waser will undsich Phantasietitel zulegt.
#88 Stefan68 09:24:53 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Was noch abschließend anzufügen wäre: @AthanasiusII: Herr Lingen wurde also im zarten allter von 11
Jahren geweiht? so so… @Athanasius Was ist denn nun Rufmord, wenn eine Person etwas beahuptet zu sein,
was er nicht ist, und durch sein Verhalten, anderen Menschen gegenüber einen ganzen Stand in ungnade
stürzt? Oder wenn ich einer Person etwas unterstelle zu sein und getan zu haben, was diese wiederum bestreitet
getan zu haben? Und nun zum Thema Beweis und Rufmord: Wenn Herr Schmitz persönlich bestreitet, etwas
getan zu haben und einige ihm dies hier unterstellen, dann wäre Herr Schmitz als Zeuge, der zu erbringende
Beweis, und alle, die Herrn Schmitz etwas unterstellen wären dann ja wohl des Rufmordes schuldig, oder
sehe ich das etwa falsch? Und nun zum Theme Datenschutz: Egal was sie hier unterstellen, ich werde mich
nicht ím bürgelichen Sinne strafbar machen und die Adresse von Herrn Schmitz bekannt geben !! In diesem
Forum haben viele wie A. und L. so tolle Argumente, und können Weihelinien nachvollziehen und sogar Personen
bei FSSPX und in Freiburg benennen, aber sind nicht in der Lage einen persönlichem Kontakt zu Schmitz
herstellen um ihn selbst zu befragen? Wie Zwielichtig !!!
#86 Stefan68 06:08:35 | Dienstag, 10. Oktober 2006
?????? Ihr seid schon ein komischer Haufen, ihr wollte Beweise, etc. stellt aber selbst nur Beauptungen
auf, die nicht belegt sind. Ich behaupte nur was in den Archiven ist und dort ist nichts … Wirklich
wahnsinns lustige diskussion…Phantasiert da mal lieber ohne mich weiter.
Obskur und dubios! Mir scheint doch von der Gültigkeit der Weihe Lingens auszugehen zu sein (Nachdem
immerhin das EB Ordinariat in Freiburg und auch EB Lefebvre die Sache untersucht haben und zu positivem
Ergebnis gekommen sind). Alles hängt zuerst natürlich von der Gültigkeit bzw. Ungültigkeit der Bischofsweihe
von Schmitz ab. Dennoch scheint mir Schmitz eine dubiose Person zu sein. Er lässt sich ausserhalb der
römisch-katholischen Kirche zum Priester und Bischof weihen, lässt sich dann später von EB Lefebvre
in die Gemeinschaft der Römisch-Katholischen Kirche aufnehmen, nachdem er seinen Irrtümern abgeschworen
hat (die Vollmacht Lefebvres als Bischof ohne Jurisdiktion hierzu ist nicht unproblematisch). Hierbei
verpflichtet er sich, seine Bischofsweihe nicht auszuüben und nur als Priester zu wirken. 1996 gilt dies
für Schmitz offensichtlich alles nicht mehr: 1.) Er usurpiert (immer noch) einen Titel: Titularbischof
von Constantia (=Konstanz). Einen solchen Titel hat ihm vielleicht vor seiner Rückkehr in die Römisch-Katholische
Kirche irgend ein Sektierer aber sicher nicht der Papst verliehen (nur er kann Bischofsernennungen vornehmen,
gilt auch für Titularbischöfe; Kein FSSP-Weihbischof beansprucht ähnliche Titel). 2.) Er erteilt die
Priesterweihe trotz anderslautender Beteuerung bei seiner Aufnahme in die Kirche. 3.) Er weiht in der
Person von Lingen einen notorischen Sedisvakantisten, obwohl er sich Rom unterworfen haben will (falls
ihn Lingen nicht über seine Auffassungen getäuscht hat).
#84 AthanasiusII 22:04:12 | Montag, 9. Oktober 2006
@Stefan68 Heute gilt als sicher, dass Wanderbischof Georg Schmitz als Bischof, der 1977 (9 Jahre nach
seiner Bischofsweihe) Hw. Lingen zum Priester geweiht hat in Pontifikalien. Nur die Gültigkeit der Weihelinie
Schmitz gibt es zu untersuchen, was Sie aber nicht machen (welche Sie nicht als ungültig beweisen können),
Sie attackieren nur Lingen. Wenn nun ein Sakrament in apostolischer Sukzession zelebriert wird nach katholischem
Ritus von in katholischen Riten geweihten Klerikern, ist die Gültigkeit immer anzunehmen (Apostolicae
Curae, 33). So einfach ist es. Rufmord und Gerüchte sind nicht erlaubt. Natürlich werde ich mich als
Sedeplenist weiter von Teilnahme an den Sakramenten durch Lingen gespendet fernhalten. Er würde mir ja
auch keine Hl. Kommunion geben, da er grundsätzlich die communio mit nicht-sedisvakantistischen Gläubigen
verweigert. Somit ist er schismatisch, denn ich bin nach kanonischem Massstab römisch-katholisch. Er
verweigert die communio ecclesiae, somit ist er raskol.
@Stefan68 Im Erzbischöflichen Archiv in Freiburug und im Priorat der FSSPX ist darüber nichts bekannt,
lediglich dass Schmitz Kontaktversuche unternommen hat. Da wären wir wohl wieder mal bei den „Quellen“
angekommen. Alles nur Behauptungen … Sie leugnen also, dass Wanderbischof Schmitz von Exz. Gnädinger
und anderen gebeten wurde einen kirchlichen römisch-katholischen Diözesandienst als Priester zu übernehmen?
Die Kontakte und die Abschwörung bzgl. FSSPX sind etabliert. Diese Behauptung von Ihnen kann ich nachziehen,
sowohl in Freiburg i.B. und in Zaitzkofen. Da würde man doch wohl ehrlich nicht leugnen, dass Schmitz
abgeschwört hatte, oder? Jedenfalls ist Exz. Karl Gnädinger, ep. auxil., verstorben und Ihre Behauptungen
gegen P. Lingen, ohne Quellen, nehmen groteske Züge an, z.B. behaupten Sie auch Freiburg und FSSPX kontaktiert
zu haben und dass diese ablehnten. Sie verbreiten, Stefan68, auch nur Gerüchte und wenn nicht wahr –
Rufmord. Ich bin vorsichtig und die Thiessen-Linie ist gültig.
#82 Malachias † 21:42:14 | Montag, 9. Oktober 2006
@Guldin Ich habe bisher jedenfalls noch nie das bedürfnis verspührt den Anstreicher von Braunau zu verteidigen
Sie meinten sicher den Kunstmaler und Hobbyarchitekten…?! Sind Sie nicht ein Schweizer…? ?:) Auch
ist es mir noch nie in den Sinn gekommen, die Päpste der hl. röm. kath. Kirche zu diffamieren oder gar
als Häretiker zu bezeichnen. Mir auch nicht!! Auch bastle ich in meiner Freizeit nicht an wirren Verschwörungstheorien.
Das tue ich auch nicht, ich arbeite allenfalls an der Entlarvung der Hintergrundmächte des Welt- und
Kirchengeschehens und das auch nicht nur als reines Freizeitvergnügen…!
Komisch ?! Im Erzbischöflichen Archiv in Freiburug und im Priorat der FSSPX ist darüber nichts bekannt,
lediglich dass Schmitz Kontaktversuche unternommen hat. Da wären wir wohl wieder mal bei den „Quellen“
angekommen. Alles nur Behauptungen …
@ExBochumer Wanderbischof Georg Schmitz ist mehrfach von der Diözese Freiburg i.B. versucht worden, nachdem
er vor Erzbischof Lefebvre, P. Franz Schmidberger und P. Dénis Roch seine altkatholische Häresien abgeschworen
hatte und das Bekenntnis des I. Vatikanums ausgesprochen hatte, um der Diözesanen Ortskirche Freiburgs
beizutreten, ihm wurde eine Stelle als Kaplan eines Spitals in Voraussicht gestellt. Nach 1977 wirkte
Schmitz ja auch unter dem Namen „Tridentinisches Messzentrum“, welches bis 1982 mit der FSSPX verbunden
war, allerdings akzeptierte Lefebvre nur die Ausübung priesterlicher Aufgaben in seiner eigenen Villinger
Kapelle durch Schmitz, dem Lefebvre auch die Verwendung der Pontifikalien untersagte. Gnädingen und die
FSSPX hielten Schmitz für gültig geweiht, und sicherlich nicht nur wegen des eigenen Wortes von Schmitz,
sondern erst nach Nachfrage und Untersuchung. Man könnte auch Hw. Schmidberger FSSPX nach seiner Meinung
fragen, er war ja 1977 dabei und führte mehrere Gespräche mit Schmitz.
#79 ExBochumer † 16:07:59 | Montag, 9. Oktober 2006
Eine Fotographie … ist noch lange kein Beweis für eine gültig vollzogene Priesterweihe. Es könnte
eine Simulation sein, denn der Weihende muß die rechte Intention haben, d.h. das zu tun, was die Kirche
tut. – Stand Herr Schmitz in der Gemeinschaft der r.-k. Kirche? Eine Antwort erspare ich mir, denn Herr
Lingen und seine Jünger haben Kirche selbst definiert. Somit ist das „Wirken“ Herr Lingens eine Luftblase,
jedoch nicht römisch-katholisch. P.S.: Auch ich sehe die vorgelegten „Beweise“ (die keine sind) nicht.
@Hw. Lingen Ich kann Ihre Ergänzung, Weiheurkunde und eingescanntes Photo Ihrer Priesterweihe durch Mgr.
Schmitz auf der von Ihnen gegeben Webseite nicht zurückfinden, nur die schon bekannte Version eines Briefchens
von Weihbischof Karl Gnädinger von Freiburg/Breisgau an Wanderbischof Schmitz, sowie eine Einladung.
Ich sehe keine photographischen Beweise Ihrer Priesterweihe. Vielleicht sollten Sie solche publizieren.
Sie gehen sicher – wie immer bei Typen Ihrer Art – erst einmal von sich selbst aus…?!? Wenn Sie meinen.
Ich habe bisher jedenfalls noch nie das bedürfnis verspührt den Anstreicher von Braunau zu verteidigen,
resp. seine Verbrechen „schön zu reden“. Auch ist es mir noch nie in den Sinn gekommen, die Päpste der
hl. röm. kath. Kirche zu diffamieren oder gar als Häretiker zu bezeichnen. Auch bastle ich in meiner
Freizeit nicht an wirren Verschwörungstheorien. Alles ganz im Gegensatz zu Ihnen, Verehrtester.
#76 Malachias † 09:41:41 | Montag, 9. Oktober 2006
@Guldin da wüsste ich aber richtige Verleumder, Geschichtskitterer, Rifmörder Mal abgesehen von den
Tippfehlern: Sie gehen sicher – wie immer bei Typen Ihrer Art – erst einmal von sich selbst aus…?!?
Unterrichtung?! Man möge mich in dieser Debatte mal auf den neusten Stand bringen. *Ist PAter Lingen
nun ein Geistlicher oder nicht? *Ist dieser Pater Lingen der auf diesen Seiten beschriebene? www.jochenscherzer.de/comments.php?id=139_0_1_0_Cspindelboeck.stjosef.at/kzm.htm[link]
*Als was bezeichnet er sich? KAtholisch, altkatholisch? *Warum funktionieren die kirchenlehre-links nicht?
#74 ExBochumer † 08:30:13 | Montag, 9. Oktober 2006
Es sollte doch für Herrn Lingen kein Problem sein, sich vor seiner bald anstehenden Bischofsweihe noch
„bedingungsweise“ von seinem künftigen „Konsekrator“ zum schismatischen Priester weihen zu lassen. o^/
/ Kein Problem, ich kann Ihnen eine Urkunde austesllen, auf der ich Sie zum Bischof mache, das wollen
Sie doch, oder? Die unterschrift von Ratzinger ist auch drauf , aber zu gwissen Ämtern gehört halt mehr
als nur eine Urkunde … Falls nochjemand eine Weiheurkunde möchte, darf sich gerne bei mir melden, Diakon,
Priester oder Bischof, kein Problem, wir leben ja schließlich im EDV-Zeitalter…
@ malachias Zum Beispiel von der Kreuznet-Redaktion, indem sie ihm den Zugang sperrt…! Oh, da wüsste
ich aber richtige Verleumder, Geschichtskitterer, Rifmörder und Verschwörungstheoretiker, deren Zugang
zuvor gesperrt werden müsste. Wie war das nochmals mit dem Anstreicher der Kunstmaler sein wollte, geehrter
Malachias?
#70 Athanasius 21:52:43 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@Stefan68 Sie haben keinerlei Beweise gezeigt, und die Adresse des Bischofs Georg Schmitz ist hier auch
nicht bekanntgegeben. Noch nicht mal seinen Namen hat er genannt! Hat er sich gegenüber Bischof Schmitz
auch als „Stefan68“ vorgestellt? Wohlgemerkt: Sogar in Urkunden wie z.B. meiner Weiheurkunde setzt Bischof
Schmitz nicht nur seinen Stempel (Episcopus Tit. Constantiae) ein, sondern schreibt auch noch dazu: „im
[römische Zahl] Jahr meines Pontifikates“. @ Hw. Lingen: 1. Ihr Weihbischof ist ein Wanderbischof und
bleibt es. Er usurpierte also noch z.Zt. Ihrer Priesterweihe Jurisdiktion und fälschte Titeln. Das wusste
ich aber nicht. Denn Schmitz ist nie römisch-kath. Titularbischof von Konstanz gewesen! Das ist eine
Lüge, eine Fälschung. Wer empfängt denn von so einem Kleriker eine Weihe? 2. Das bezieht sich nicht
auf die Sakramentalität. Erst wenn erwiesen ist, daß Schmitz kein Bischof ist, soll man Ungültigkeit
präsumieren, früher nicht. Tritt Schmitz jetzt als Priester oder als Bischof auf? ODer hat er aufgehört.
Sakramental nehme ich Gültigkeit an, aber jurisdiktionell ist und bleibt Schmitz ein Scharlatan. Und
SIe, P. Lingen, haben von ihm eine Weihe erhalten. Solche Weihen sind gegen das kanonische Recht, auch
in (herbei phantasierten) Interregnen. Und dann plötzlich beichtet er „Stefan68“, dass die Untersuchungen
wie z.B. die von Lefebvre oder Gnädinger „gefälscht“ gewesen sein sollen. So, so!
#65 Pater Lingen 20:08:07 | Sonntag, 8. Oktober 2006
KzM ist meine „persönliche Meinung“ … … weil meine „persönliche Meinung“ nun einmal die ist, dass
die katholische Kirche „Säule und Grundfeste der Wahrheit“ ist und dass die Dogmen der Kirche eben nicht
irgendeinem Wandel unterworfen sind. Anders gesagt: Ich glaube, dass die Lehre der Kirche unfehlbar ist,
und vertrete sie uneingeschränkt. Ich persönlich habe den katholischen Glauben übernommen. Schon verdächtig,
dass „Stefan68“ freche Lügen herauskrakeelt, aber feige jedes Argument verweigert. Noch nicht mal seinen
Namen hat er genannt! Hat er sich gegenüber Bischof Schmitz auch als „Stefan68“ vorgestellt? Wohlgemerkt:
Sogar in Urkunden wie z.B. meiner Weiheurkunde setzt Bischof Schmitz nicht nur seinen Stempel (Episcopus
Tit. Constantiae) ein, sondern schreibt auch noch dazu: „im [römische Zahl] Jahr meines Pontifikates“.
Und dann plötzlich beichtet er „Stefan68“, dass die Untersuchungen wie z.B. die von Lefebvre oder Gnädinger
„gefälscht“ gewesen sein sollen. So, so! „Stefan68“ kündigt reißerisch an: „Wer gerne von Herrn Schmitz
pers. näheres über den selbsternannten Priester Lingen erfahren möchte, kann sich gerne mit mir in
Verbindung setzen.“ Dazu ist zu sagen, dass Schmitz NICHT MEHR als katholischer Bischof gelten kann. Einige
kamen zu dem Schluss bereits, als Schmitz KzM verboten hatte (ein Protestant hatte es dann gespiegelt).
Schließlich habe ich mich dem Urteil der anderen angeschlossen und KzM wieder zum Leben erweckt. Und
von „Stefan68“s Rufmord abgesehen: Non quis, sed quid!
@Malachias Was für einen Sinn hat es auf eine Weihelinie einzugehen? Stellen sie sich vor, ich würde
behaupten, Ratzinger hätte mich im Jahr X am Ort Y zum Priester geweiht, Ratzinger selbst, behauptet
aber es ist nicht so und Zeugen für meine Weihe gibt es auch keine… Rein theoretisch könnte jeder
solche Behauptungen aufstellen, und ich hätte den lieben langen Tag nichts anderes zu tun als auf irgendwelche
Weihelinie einzugehen. Für mich ist diese sinnlose Diskussion damit bendet. Da aber viele auf einen Herrn
Lingen hereinfallen, weise ich von Zeit zu Zeit mal wieder darauf hin, um was für einen Menschen, der
nichts als beleidigen kann, es sich hier handelt. Sie brauchen sich nur weiter unten seine Bemerkungen
anzusehen, die er los lässt, wenn er sich in die Enge getrieben fühlt. So und nun werde ich wieder meinem
Tagesgeschäft nachgehen und wünsche allen noch viel Spass beim Diskutieren über Wehelinien, und wer
wen denn nun eigentlich zum Priester oder Bischof geweiht hat.
#63 Malachias † 19:23:49 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@Stefan68 Warum gehen Sie denn nicht auf die von P. Lingen erwähnten Dinge, insbesondere die von ihm
angeführte Weihelinie, ein? Und meine Frage hinsichtlich der Bischofsweihe von Hochw. Schmitz haben
Sie auch nicht beantwortet…!
zu „KzM u. Rolf Herrmann Lingen o^/ Diese Seiten spiegeln lediglich die Persönliche Meinung von Herrn
Lingen . Ich kann nur empfehlen auf diesen Menschen nicht näher einzugehen. Er wird prinzipiell beleidigend,
und ordinär, wenn man eine andere Meinung wie er vertritt. Wer gerne von Herrn Schmitz pers. näheres
über den selbsternannten Priester Lingen erfahren möchte, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen.
Herr Schmitz war nach eigenen angaben nie Bischof der Utrechter Union, noch altkatholischer Bischof, noch
in einer anderen Kirche.
#61 Pater Lingen 16:59:14 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Sukzession: Wiechert (Priesterweihe) und Thiesen, später Page King (Bischofsweihe) Aus: www.kirchenlehre.com/heller01.htm
„Georg Schmitz hat von Wiechert die Priesterweihe und von Thiesen die Bischofsweihe empfangen. Außerdem
hat er sich von Paget King rekonsekrieren lassen.“ Wiechert hatte (wie Thiesen) sowohl Priester- als auch
Bischofsweihe von Stumpfl empfangen; Stumpfl bestritt allerdings nach einiger Zeit später, Thiesen auch
zum Bischof konsekriert zu haben. Stumpfl, u.a. nach KZ-Internierung kein besonders lebensfroher Mann,
wollte sich mit dieser Lüge dafür rächen, dass Thiesen irgendwann anfing, von Stumpfl getrennte Wege
zu gehen. Allerdings hat m.W. niemand Stumpfls Behauptungen wirklich ernst genommen, wenngleich Thiesen
verständlicherweise sehr darunter litt. Thiesen hat dann noch andere Weihen empfangen. Hier kann man
sich auf Friedrich Wiechert und Geoffrey Paget King (beide relativ bekannt in den jeweiligen Kreisen)
beschränken, und da gibt es auch nichts zu rütteln. Die Stumpfl-Linie wiederum ist durch die Entscheidungen
unter Pius XI. und Pius XII. als gültig gesichert. Ein V2-Mann hat übrigens eine Magisterarbeit über
Stumpfl geschrieben, weigert sich aber bis heute hartnäckig, diese mir zu zeigen. Die Lügen des Fichte-Apostaten
Eberhard Heller werden auch dadurch nicht besser, dass er sich mit dem notorischen Apostaten Irenäus
Totzke verbrüdert hat, um Wiecherts Priesterweihe zu leugnen. Was der anonyme „Stefan68“ hier vollbracht
hat, ist glasklarer Rufmord, der mit aller Härte bestraft werden muss.
@ Pater Lingen Die von Ihnen zitierten Briefe sagen doch höchstens, dass einzelne Bischöfe Herrn Georg
Schmitz für geweiht hielten. Ob und inwieweit die betreffenden Bischöfe das auch nachgeprüft (oder
Herrn Schmnitz vielleicht wie einen Bischof behandelt haben), kann man hieran jedenfalls nicht erkennen.
Welche Weihelinie hat den Bischof Schmitz? Ist in dieser Weihelinie sichergestellt, dass Form und Intention
des Weihesakraments beachtet wurden? Offenbar sind ja mehrere Weihen in dieser Linie (auch nach Ihrer
Auffassung) außerhalb der römisch-katholischen Kirche gespendet worden.
#58 Pater Lingen 16:10:16 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Der Verleumder „68-er Stefan“ Also zum Thema hier wieder mal der Link: www.kirchenlehre.com/schmitz.htm
Wie krank muss man sein, um auf das V2-Gefasel hereinfallen zu können? Da kommt jemand unter dem Pseudonym
„Stefan68“ daher, nennt keinerlei Beweise für seine Behauptungen, ignoriert fleißig die Beweise für
meine Aussagen, glänzt allgemein durch ehrverletzende Lügen gegen die Kirche – und so einem soll man
Glauben schenken? Moraltheologisch macht sich auch derjenige der Lüge und Verleumdung schuldig, der das
Gebrabbel von „Stefan68“ nachblökt.
#57 Malachias † 11:48:27 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@Stefan68 Ich konnte mit Herrn Schmitz persönlich reden, und er gab zu, als Bischof aufgetreten zu sein,
aber nie eine gültige Weihe erhalten zu haben. Dieser Satz bezieht sich auf die Bischofsweihe. Soll damit
gesagt werden, daß Hochw. Schmitz keine Bischofsweihe erhalten hat oder daß er zwar eine erhalten hat,
diese aber als ungültig anzusehen ist? Wenn letzteres: Was ist der Grund für die (angebliche) Ungültigkeit?
semper audiatur altera pars! das verhalten vieler poster allein bei diesem kommentar zeigt, auf wie recht
S.H. Paul VI mit seiner Bemerkung über „Rauch des Satans…“ hatte. und munter wird der knüppel aus
dem sack geholt und jeder verdroschen, der nicht der meinung des vorschreibers ist. outen ist sicherlich
nicht jedermanns sache, nicht nur wegen des fehlenden mutes, sondern auch wegen eventueller finanzieller
einbußen durch den arbeitgeber. die mißstände werden doch von vielen ordinarien schöngeredet bzw.
geduldet. die seminare der orden sind ja auch schon alle entleert. drum wärs fein wenn auch der andere
teil gehört werden würde. würden alle mißstände an einer stelle, die auch das vertrauen der meldenden
hätte, gesammelt werden können, würde das postfach übergehen.
@Athanasius Ja Ja die Quellen: wenn Sie ein bisschen Gripps hätten wüsseten sie dass ich hier schon
aus gesetzlichen Gründen keine persönlichen daten veröffentlichen darf. Denken Sie mal nach, wenn Sie
von Quellen reden. Ich habe sogar eine sehr gute Quelle(!) und das Ist Herr G. Schmitz persönlich. Wo
sind denn Ihre Quellen in denen angeblich die Diözese Freiburg kontakt mit Herrn Schmitz aufnehmen wollte?
Also ich habe in den Archiven nichts gefunden. Verweisen Sie jetzt blos nich auf die Internetseiten des
Herrn Lingen und die dortige Einladung zu einer Kircheneinweihung. Geben Sie mir Ihre Daten bekannt, wer
Sie sind, dann werde ich mit Herrn Schmitz reden, ob er denn bereit ist mit Ihnen zu reden. Herr Schmitz
versuchte Kontakte aufzunehmen, aber nicht die Diözese Freiburg. Herr „Ahanasius“, verbirgt sich hinter
ihnen wohl auch Herr Lingen?
#54 Athanasius 01:07:01 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@Stephan68 Ich konnte mit Herrn Schmitz persönlich reden, und er gab zu, als Bischof aufgetreten zu sein,
aber nie eine gültige Weihe erhalten zu haben. Jaja, Quelle? Beweise? Wieso hat dann die Diözese Freiburg
i.B. mit ihm als gültigen Bischof Kontakt gesucht und wurde er 1977 von Ebf. Lefebvre mit der römisch-katholischen
Kirche versöhnt. Sie lastern hier ohne Quelle, nur unter eigener anonymer Behauptung. Wo sind Ihre Beweise?
Schmitz ist altkatholischer Bischof gewesen und dazu geweiht worden. Er ist zwar kein Ortsbischof, aber
schon Bischof in potestate, d.h. sakramenteller Hohepriester.
@„Pater“ Lingen Zu Herrn Lingen möchte ich gerne abschließend folgendes sagen: Ich selbst habe im Auftrag
kirchlicher Kreise zur Person Lingen Nachforschungen angestellt. Herr Lingen behauptet auf seinen Internetseiten
dass er von einem G. Schmitz zum Priester geweiht wurde. Diesen Schmitz gibt es tatsächlich und er lebt
in Villingen. G. Schmitz hat eine gültige Priesterweihe auch im Sinne der röm.-kath. Kirche, ist aber
nicht Mitglied der Kirche. Ich konnte mit Herrn Schmitz persönlich reden, und er gab zu, als Bischof
aufgetreten zu sein, aber nie eine gültige Weihe erhalten zu haben. Die Klärung, ob ein Herr Lingen
Priester ist, erübrigt sich damit. Auf seine Kommentare sollte man am besten gar nicht eingehen !!
#52 ExBochumer † 14:00:03 | Samstag, 7. Oktober 2006
Ja, Herr Lingen. In nichts anderem besteht doch Ihr tägliches Tun: Verklagen, denjenigen – oder diejenigen,
die nicht auf ihrer extremistisch-sedisvakantistischen Linie sind. Ich hoffe. kreuz.net ist nicht auf
Ihrer sedisvakantistisch-angehauchten Linie. Go Home, Herr Rolf Lingen.
Die Stimmung und der Umgang miteinander Die Stimmung im Führerbunker im Frühling 45 war eine Oase der
Erholung gegenüber dem Umgang in diesem Forum hier. Flatratepower
#50 PietroParente 13:08:12 | Samstag, 7. Oktober 2006
@ „Pater“ Lingen Verklagen Sie doch alle Seminaristen und die Seminarleitung wegen Völkermord! Und melden
Sie das kreuz.net. Die machen einen Artikel draus!
#49 Pater Lingen 12:50:34 | Samstag, 7. Oktober 2006
Falsche Verdächtigung… … ist eine Straftat. Klar, um V2ler sein zu können, muss man seine Augen
fest vor der Wahrheit verschließen – s. jetzt wieder „Benedikt“, der hier einfach mal wieder eine Lüge
abliefert, indem er aus meinen Texten die Argumente weglässt und logische Schlüsse damit zu „Floskeln“
uminterpretiert. Folgende Mail habe ich heute an das „Generalvikariat“ des „Bistums Essen“ sowie an Marius
Linnenborn geschickt; auch kreuz.net ist bereits informiert: »Hiermit wird die Möglichkeit eingeräumt,
mir bis zum 21.10.2006 Stellungnahmen zur Meldung www.kreuz.net/article.3997.html für einen etwaigen
KzM-Text vorzulegen. Gerne können dabei auch entsprechende KzM-Texte wie www.kirchenlehre.com/priest.htm
und www.kirchenlehre.com/n_990729.htm berücktsichtigt werden. Insbesondere großzügige Erklärungen
seitens der (Ex-)„Seminaristen“ sowie der „Seminarleitung“ sind willkommen. Ich behalte mir u.a. das Recht
vor, kreuz.net über die Ergebnisse zu informieren.«
@„katholisch“62: Zeuge der Verteidigung Gegen diesen Mann sollte man wegen Verleumdung strafrechtlich
vorgehen! Ich stehe als Zeuge der Verteidigung zur Verfügung und kann gleich diverses Material (Photos,
Berichte etc.) mitbringen…
#47 R.B.Stadler 08:58:07 | Samstag, 7. Oktober 2006
@alle Grüß Gott, hier wird wieder einmal geheuchelt, daß sich die Balken biegen. Ein mir persönlich
bekannter Theologe aus Freiburg, ein Kirchenrechtler der für die Eheanulation zuständig war, hat uns
schon Anfang der 80ziger mitgeteilt, daß es im Seminar in Freiburg zu geht wie in einem Bordell. Weiterhin
hat er damals schon gesagt, daß die anderen Seminaren in Deutschland nicht besser seinen. Der Mann war
noch im tridentinischen Ritus geweiht, las noch sein Brevie, zelebriete aber den NOM. Warum soll es heute
in den Seminarenbesser sein, es hat sich doch seit 1958 gezeigt, daß alles schlimmer wird. Zur FSSPX
und kann ich nur beipflichten, daß die das Gehirn am Kleiderständer abgeben müssen. Wer dort denkt
oder etwas zu streng ist fliegt raus. In Christo, RBS
#46 PietroParente 08:33:49 | Samstag, 7. Oktober 2006
Kreuzfalsch… Dieser Artikel beruht auf eine Quelle aus dem Internet! EINE Homepage, die diese Vorgänge
im Priesterseminar Bochum schildert, wird nun zur unumstößlichen Wahrheit erhoben! Kann das sein? Darf
das sein? Ich möchte hier gar nicht auf alle Vorwürfe eingehen, aber dennoch bitten, Priester, wie Spiritual
Heiermann, den der Autor dieses Artikels zu 95%iger Sicherheit nicht persönlich kennt, nicht in dieser
Art und Weise anzugreifen und so zu tun, als wäre Erzbischof Dyba nicht kritisierbar und Spiritual Heiermann
würde damit ein „modernistisches Denken“ offenbaren. Ich stelle fest: Herr Spiritual Heiermann hat sich
mit seinen verschiedenen seelsoglichen Aufgaben in seinem Leben sehr verdient gemacht und ist auch heute
noch tatkräftig im Einsatz für die Menschen!!! Insgesamt möchte ich fragen: Welche Serminarstrukturen
werden hier vorausgesetzt? Etwa die eines Seminares der Piusbruderschaft, aus denen teilweise auch, vorsichtig
formuliert, „komische Priester“ hervorgehen! Dass in den Deutschen Seminaren einiges auch verbesserungsbedürftig
ist, braucht nicht unerwähnt zu bleiben, aber dennoch sind die Zustände nicht skandalös, wie uns dieser
Artikel erzählen möchte, zudem hat man hier ja praktisch in die „Mottenkiste“ gegiffen (Anfang 90er),
aber den Status Quo kennt man augenscheinlich nicht. Ich steh in gutem Kontakt zu Seminaristen aus dem
Priesterseminar Bochum und kann nur betonen, dass viele dieser Vorwürfe hinfällig sind oder nie Bestand
haben konnten!
HEY IHR HILOS, ich kenne die Uni Bochum aus dem ff, weil ich da ebenfalls studiert habe. Wie kann so ein
destruktiver Artikel von Kalifornien aus in die Welt gesetzt werden? IHR HABT WIRKLICH KEINE AHNUNG VON
DEM WAS IHR SCHREIBT! SCHALTET ERST EINMAL EURE HIRNE AN, BEVOR IHR DIESEN MÜLL IN DIE WELT SETZT!
Unwahrhaftigkeit Es ist entsätzlich. Die Bischöfe sollten gegen kreuz.net Strafantrag stellen. Hahahaha…
Und? Was sollten die Bischöfe da verteidigen? Ihre Unwahrhaftigkeit?
Lindemann Weiterhin bedeutet „Christsein“ nicht „Linkssein“. Ein Christ muß nicht für Enteignung großer
Vermögen, Abschaffung des Militärs oder die multikulturelle Gesellschaft eintreten. Er muß auch nicht
unsere Soldaten beleidigen oder die USA. Oder sich unangepaßt- albern benehmen. Im Gegenteil. Klasse
…!!! absolut katholisch –-------
P. Lingen und nur mit schlimmsten Lügen um sich schlägt Eine der üblichen lingen’schen Floskeln. Werden
meist völlig sinnfrei gesetzt (vgl auch: „Völkermordinstitut Staatsanwaltschaft Bonn“).
#41 Athanasius 01:06:47 | Samstag, 7. Oktober 2006
Heil Dir Gotthard Die homepage wurde izuletzt m Februar 2005 aktualisiert … bis heute wegen Rosenkranzgebet
wohl keine zeit gehabt, oder? Also die Inhalte und die Zahlen dieses Hoffnungsträger-Seminars hier auf
den Tisch!!!!!!!! …esterseminar-herz-jesu.de…esterseminar-herz-jesu.de/ Internationales Römisch-Katholisches
Priesterseminar „Herz Jesu“ der Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X, in der Ortschaft Zaitzkofen, Kreis
Schierling, Bayern.
#40 katholisch'62 23:39:48 | Freitag, 6. Oktober 2006
Gefunden! Ich habe gerade diese ominöse Homepage gefunden! Gegen diesen Mann sollte man wegen Verleumdung
strafrechtlich vorgehen! www.wolfganglindemann.net
#39 Pater Lingen 23:36:20 | Freitag, 6. Oktober 2006
Der V2-Kollaps ist vorauszusehen Es ist ja nicht so, dass das „Bistum Essen“ ein besonders schlimmes Beispiel
wäre; es ist vielmehr ein ganz typisches Beispiel. Als ich meinen Leserbrief an die UVK schrieb, geschah
das ja im Zusammenhang mit Erfahrungsberichten aus anderen „Seminaren“. Um die Pius-Gruppe ist es da eher
schlechter als besser bestellt: Lefebvre-Seminare sind ja „una cum“, insofern sind sie V2-Außendienstabteilungen.
Kürzlich veröffentlichte Anthony Cekada eine Stellungnahme zur Haltung von Richard N. Williamson über
Ratzinger: „Ratzinger a heretic? No, just a sick mind.“ Cekada zitiert dabei einen Ex-Pius-Anhänger:
„So, as a colleague and former SSPX member pointed out in 1984, the only people who survive long-term
in SSPX are those who do not think.“ Dass der 68-ger Stefan Schaum vor dem Mund hat und nur mit schlimmsten
Lügen um sich schlägt, bestätigt nur die Richtigkeit meiner Aussagen. Ansonsten wären nämlich Gegenargumente
anstelle von Verleumdungen fällig. Die V2ler stoßen – in totaler Ermangelung an Argumenten – alle ins
selbe Horn, wovon ich auch bei KzM nur einen kleinen Ausschnitt veröffentliche. Semper aliquid haeret.
#38 katholisch'62 23:34:25 | Freitag, 6. Oktober 2006
Macht endlich schluß! 1.) Es ist schon verwunderlich, daß man sich darüber aufregt, daß es Fernseher
im Seminar gibt, während gerade alle „guten“ Katholiken hier vor dem PC mit Internet sitzen. 2.) Es schreit
zum Himmel! Hier wird immer von Tugendhaftigkeit, Christlichkeit etc. gefaselt – und dann: übelste Beleidigungen
und Diffamierungen. 3.) Ich hoffe, daß dieser schmutzigen Seite endlich einmal das Handwerk gelegt wird.
Es ist entsätzlich. Die Bischöfe sollten gegen kreuz.net Strafantrag stellen. 4.) Gerade die Beleidigungen
gegen Spiritual Heiermann sind die größte Unverschämheit. Wer urteilt hier über einen außerordentlich
vorbildlichen Priester. 5.) Der Autor soll sich melden. Wer schreibt so etwas über das Seminar. Wenn
die Anschuldigungen stimmen, dann kann er doch seinen Namen nennen, oder??? 6.) Wie ist man auf dieser
Seite eigentlich mit den belegten Vorfällen im Seminar von St. Pölten umgegangen? Entsprachen diese
Fotos und Übergriffe eigentlich dem Geist vor dem Konzil? Dann lob ich mir die von ihnen so geschimpfte
V2-Sekte!
@DonBosco das Leben zu genießen. Damit war z.B. der Genuss von Alkohol, der Kauf von Luxusgütern (teuere
Einrichtungsgegenstände, etc.) gemeint. natürlich soll ein Mensch und Christ das Leben genießen …
deine Interpretation dieser Aussage scheint ziemlich daneben zu liegen … Genuss von Alkohol in Maßen
ist doch nichts schlechtes … Luxusgüter gehören wohl nicht dazu … es ist manchmal interessant, mit
welchen Begründungen ein Ausstieg vor sich und vor anderen begründet wird…
@Benedikt: Klar, Sie haben natürlich in allen Punkten Recht. Sorry, war missverständlich ausgedrückt,
ich meinte die „modernen“ Priesterseminare und wollte nicht direkt auf den Ritus anspielen. „NOM-Anhänger“
schrieb ich deshalb, weil es ja -hauptsächlich- diese sind, die die Situation schönreden, verharmlosen
usw. Und die Frage, was zuerst vorhanden war (Liturgiemissbräuche oder schlecht ausgebildete Theologen)
wäre eine Extra-Diskussion wert. @Gotthard: Nicht aufregen, ruhig weiteratmen. Mit Zaitzkofen kann ich
nicht weiterhelfen, aber gehen Sie doch mal auf fssp.org und klicken Sie sich zu den Statistiken dort
durch.
#35 Desperatus † 22:39:31 | Freitag, 6. Oktober 2006
Bildung Icfh kann Benedikt nur Zustimmung. Bildugn ist der große Mangel. Das heißt dann aber immer auch
geistige Weite. Nur Thomas reicht in einer immer koplexer werdenden welt nicht aus. ein festes Fundament
ist gefragt, aber eben kein Fundamentalismus. Die itellekteuelle Fähigkeit, die Lehre der Kirche darzustellen,
verständlich und geistvoll. eine tiefe Herzensbildung, die nicht richtet und verurtweilt, sondern vorbehaltlos
liebt, eine Geistliche Bildung, die sich nicht erlernen läßt sondern nur erleben und erleiden, aber
eben auch erfreuen. Junge Männer, die Christus im Herzen tragn und eben deshalb Augen und ohren, Herz
und Hand und Mund öffnen können für diese welt, als glaubwürdige Zeugen. Ach, was schreibe ich, mit
diesen Idealen bin ich einmal ins Seminar eingetreten, ward bitter ent- und getäuscht. doch heute, Jahrzehnte
später erlebe ich sie ganz neu, lebendig, tragfähig. Ja, diese Freiheit der Erlösten muß erlitten
und durchlitten werden.
Gegen-Muster Es soll doch ein solch positives Gegenmodell gegen diese katastrophale Priesterausbildung
geben: Zaitzkofen. Wo sind die Inhalte und die Zahlen und die Erfolge dieses Vorzeige-Seminars? Die homepage
wurde izuletzt m Februar 2005 aktualisiert … bis heute wegen Rosenkranzgebet wohl keine zeit gehabt,
oder? Also die Inhalte und die Zahlen dieses Hoffnungsträger-Seminars hier auf den Tisch!!!!!!!!
Kleines Beispiel… …als wir PAK’s begonnen haben, wurde uns in den ersten Wochen gleich erklärt (von
wem, sage ich hier fairerweise nicht), dass wir als Priester als erstes zu lernen haben, das Leben zu
genießen. Damit war z.B. der Genuss von Alkohol, der Kauf von Luxusgütern (teuere Einrichtungsgegenstände,
etc.) gemeint. Als ich leise einfließen ließ, dass der Patron der Pfarrer, der hl. Pfr. v. Ars, ganz
anders – nämlich sehr bescheiden – lebte, wurde ich mitleidig belächelt. Ich traute mich damals überhaupt
nicht mehr, eine Anmerkung zu machen. Für mich blieb nur der Ausstieg. Die ganze Ausbildung hat mich
sehr traurig gemacht und ich habe bis heute auch noch keinem erzählt, was ich noch alles erlebt habe.
Wüssten alle Gläubigen davon, glaube ich, dass in die Kirchen noch viel weniger Menschen gehen würden.
Den Glauben an Gott darf man sich trotzdem nie nehmen lassen! In diesem Sinne: Viva Cristo Rey!
@ Frasim Im übrigen ist Benedikt voll und ganz zuzustimmen, die Beweislast liegt bei den immer noch überzeugten
NOM-Anhängern. Das habe ich nicht gesagt. Mit der neuen Messordnung hat das ganze hier herzlich wenig
zu tun. Hier geht es um Ausbildungsmängel, wie sie in der Kirche schon öfter vorkamen. Das Tridentinum
hat keine Priesterseminarien eingeführt, weil den Konzilsvätern so langweilig war und sie mal was beschließen
wollten, sondern weil schon damals eine große Krise in der Priesterausbildung herrscht. Das größte
Problem der Kirche ist nicht die Liturgiereform – auch Liturgieverstöße sind nur Symptome, keine Ursachen.
Das größte Problem ist die miserable Ausbildung der Theologen an den Hochschulen. In antirömischem
und krypto-häretischen Sinne erzogen, bevölkern jene, die sich nicht ihre frühere Frömmigkeit erhalten
haben dann anschließend die Pfarrhäuser, Klassenräume und Lehrstühle um dort die nächste Generation
auszubilden. Hier liegt das wahre Problem. Denn ein vernünftig ausgebildeter Priester neigt erst gar
nicht dazu, am Altar irgendwelche Mätzchen zu vollziehen. Ein schlecht geschulter dagegen würde auch
mit dem Missale 1962 Unfug anstellen. Oder glauben Sie, dass dies ein magisches Buch sei, dass häretisch
ausgebildete Priester bekehren könne? Das Problem ist die Bildung! Immer schon gewesen! In jeder Krise!
@Desperatus Wer behauptete denn: „Ich habe gehört, dass…“? Der Artikel entstammt den Erfahrungen eines
heutigen Mediziners, der im Seminar war. Ephraem1 und Don Bosco bringen ebenfalls hautnah miterlebte Tragödien
zu Gehör. Ich selbst war auch schon in St. Georgen, zwar nicht als Seminarist, allerdings haben mir die
drei Tage dort mit „Gesprächsrunden“ und einer Liturgie unter aller S… gereicht. Im übrigen ist Benedikt
:)3 voll und ganz zuzustimmen, die Beweislast liegt bei den immer noch überzeugten NOM-Anhängern.
#28 Desperatus † 22:07:03 | Freitag, 6. Oktober 2006
Damit ich recht verstanden werde. Ich will garnichts schön reden, erlebe es ja auch, da ich immer wieder
in verschiedenen Seminaren zu tun habe. Aber das „Ich habe gehört“ ist mir als Gesprächsgrundlage einfach
zu dünn.
@Desperatus Ein Jahr in St. Georgen und Einblicke in zwei andere Konvikte scheinen mir in der Tat ausreichend
zu sein, um zu bestätigen, dass die genannten Mißstände keine Übertreibungen sind, sondern eher üblich
in der aktuellen Priesterausbildung. Das eigentlich Betrübliche daran ist ja eher, dass die Verantwortlichen
für die Priesterausbildung direkt von den jeweiligen Oberhirten ausgewählt werden. Eine Korrektur Rande:
Es gabkeinen Erzbischof von Fulda, sondern Erzbischof Dyba war Bischof von Fulda.
@ Desperatus Sorry für’s Einmischen: Die Vielzahl der Berichte über solche Zustände lässt mE eine
Beweislastumkehr gerechtfertigt erscheinen. Man hört immer: Ah ja, aber das sind Einzelfälle etc…
doch ein wenig später hört man vom nächsten, dass er das auch aus anderen Seminaren kennt…was soll
man davon dann halten? Andere Meldungen, die diesen Eindruck vielleicht relativieren könnten hört man
ein wenig zu selten aus dem Umfeld der Seminare.
#25 Desperatus † 21:46:27 | Freitag, 6. Oktober 2006
@Ephraem1 Wenn uich Ihre Zeilen richtig verstehe, beziehen sie Ihre rkenntnisse aus der Mitfeier einer
oder mehrerer Messen in St. Georgen. Läßt das die von Ihnen betriebene Verallgemeinerung zu?
Wer diese Mißstände leugnen will, kennt die heutigen Semiare eben nicht. Die genannten „weltoffenen“
Konzeptionen kann ich für andere Konvikte ebenso bestätigen. Wer mal die „lebendigen“ Kommunitätsmessen
in St. Georgen miterlebt hat, weiß wovon die Rede ist. Wenn eben keinerlei Frömmigkeit mehr vorgelebt
und dazu auch nicht angeleitet wird, sondern nur noch auf die Teamfähigkeit der angehenden Priester Wert
gelegt wird, fragt man (der Kandidat) sich unweigerlich, warum eigentlich nicht gleich Sozialpädagoge
o.ä. wird.
@coloredo Bitte halten Sie sich da raus ! Dieser „Mensch“ beschimpft andere auf abscheulichste und übelste
und da wollen Sie moralisieren ? Schaun sie doch enfach mal auf seinen Seiten nach, bevor Sie so jemanden
verteidigen
Wer möchte… …kann mich gerne fragen. Zufällig war ich vor 15 Jahren PAK (=Priesteramtskandidat)
im genannten Kolleg. Hauptsächlich wegen der aufgeführten Mißstände (dem Mangel an kirchlichem Geist)
habe ich die Ausbildung abgebrochen. Rückblickend sehe ich das Ganze nun etwas klarer. Ich bedauere heute,
kein Priester geworden zu sein, aber wirke dennoch auf „etwas bescheidenere Weise“ für Gott, was vielleicht
auch nicht verkehrt ist. Ein segenreicher Gruß an die Runde!
#20 Desperatus † 21:16:43 | Freitag, 6. Oktober 2006
Erinnerungsvermögen Die Lösung ist doch so einfach, erinnern wir uns nur an den guten alten beichtspiegel:
Was, wann, wer, mit wem, wie oft? Wenn Namen und Fakten nachprüfbar auf dem Tisch liegen, dann, und erst
dann, herrscht Klarheit. Vorher brauchen wir doch garnicht weiterzureden.
@ Gotthard spätestens hier halte ich das Erinnerungsvermögen dieses angeblichen Kronzeugen für mehr
als defizitär Vermutlich, weil nicht einmal Sie das noch schönreden können.
interessante Einblicke Die anderen Zimmer wurden – angesichts der studentischen Wohnungsnot – an Studenten
anderer Fachrichtungen vermietet. was ist dagegen einzuwenden? So lehrten die sogenannten Moralprofessoren
an der theologischen Fakultät … die theologische Fakultät ist eine andere Institution als das Studienkolleg …
hat dieser Medizinstudent so viele theologische Vorlesungen besucht? Die damalige katholische Tageszeitung
‘Deutsche Tagespost’ wurde nicht abonniert, wohl aber nichtkatholische Blätter. muss jede rechte zeitung
abonniert werden? in seiner Zeit nie einen der drei leitenden Priester im Seminar in Priesterkleidung
gesehen zu haben. furchtbar – keine Soutane! Nie wurde im Seminar ein Rosenkranz gebetet. mußten dem
Informanten die Gebetsformen der Studenten gemeldet werden? Noch ist der Rosenkranz kein Pflichtgebet
in der Kirche… Jedes zweite Wochenende war frei. ganz schlimm, wenn Theologiestudenten nach Hause fahren –
und auch noch ein Auto haben. Auf jedem Seminaristenflur stand ein Fernseher. Außerdem gab es eine Röhre
im gemeinsamen Aufenthaltsraum. Die Welt kam ins Konvikt … Es schien ihm untragbar, daß die Seminaristen
damals in Köln keinen Schlüssel besaßen und nicht kommen und gehen konnten, wie sie wollten Theologiestudenten
sind keine Kindergartenkinder unter der Betreuung eines Regens! An Fronleichnam gab es eine Prozession –
seltsamerweise aber ohne Allerheiligstes. spätestens hier halte ich das Erinnerungsvermögen dieses angeblichen
Kronzeugen für mehr als defizitär
@Stefan68 Es spielt ersteinmal eine untergeordnete Rolle, wer dieser P. Lingen ist. Werden Sie doch nicht
gleich „persönlich“. Beherzigen Sie den Rat, den Petrus Abälardus seinem Söhnchen Petrus Astrolabius
(sic!) mit auf den Weg gab: „Höre, was einer sagt – nicht wer es sagt.“ Ähnlich auch der Rat des Aquinaten
an seinen Mitbruder Johannes, der ihn wegen der Weise des Studiums befragte (Vigillesung im heutigen Stundenbuch
am Tag des hl. Thomas). Und die Ausführungen dieses Paters decken sich mit meinen Erfahrungen, leider.
Nur darf man auch die „moderne“ Theologie über einen Leisten schlagen. So findet sich durchaus Brauchbares
selbst bei Rudolf Bultmann; z.B. Gedanken zu Johannes dem Täufer in seinem aufs Ganze gesehen mißlungenen
Johanneskommentar (Rekonstruktion einer „Zeichenquelle“, die abenteuerlichen Umstellungen der Perikopen,
Witterung von mandäischer Gnosis an allen Ecken und Kanten usf.) – auch tiefe Passagen in seiner „Theologie
des NT“ (z.B. Struktur der pistis). Wenn man einen „sensus catholicus“ hat, wird man das überleben, ja
sogar noch etwas dabei lernen. Origenes verglich den Theologen mit einer Biene, die selbst Honig aus giftigen
Blüten zu machen versteht. Letzte Instanz ist bleibt natürlich das lebendige Lehramt der Kirche und
der doctor communis selbstverständlich: „Ite ad Thomam!“
@ Prof Was werden die sog. Verantwortlichen sagen ? „Na und ? Wir sind doch nicht vorkonziliar. Und Weihepriestertum,
das ist doch von vorgestern, wir brauchen gemischte Teams, die Spaß verbreiten“. Ja, es kann durchaus
sein, dass die Professoren hierauf zielen. Die Bischöfe aber suchen händeringend nach Priestern – auf
die Idee, dass es an der (Aus-)Bildung liegen könnte ist allerdings noch keiner gekommen. Weiterhin werden
die Uni-Lehrstühle und Religionslehrerposten wissentlich mit Häretikern und Apostaten besetzt. Solange
sich das nciht ändert, kann man über das episkopale Klagelied vom Priestermangel nur mit den Achseln
zucken.
#13 Pater Lingen 20:14:15 | Freitag, 6. Oktober 2006
Mein Leserbrief in der „Una Voce Korrespondenz“, Heft 2/1993 Wenn ich an meine Zeit als Seminarist in
Bochum (Bistum Essen) zurückdenke, fühle ich mich durchaus „an Maßnahmen totalitärer Systeme gerade
vergangener Zeiten“ erinnert. Dr. Stadels Androhung rechtlicher Schritte wegen Diffamierung, weil ein
Erfahrungsbericht eines Seminaristen veröffentlicht wurde (UVK Heft 4/1992; 6/1992) muß nachdenklich
stimmen, wenn man sieht, wie munter gewisse Dozenten schamlose Diffamierungen und objektive Häresien
publizieren dürfen. Aus meinem einjährigen Aufenthalt im Bochumer Theologenkonvikt möchte ich einige
wenige Erfahrungen kurz anführen: In meinem Studium beherrschten Rahner – übrigens anscheinend der Lieblingstheologe
unseres Spirituals –, der „Geist des Konzils“, die historisch-kritische Methode u.ä. das Feld. Ein Fundamentaltheologe
sagte mir, die Hl. Schrift sei als unwissenschaftliches Buch nicht für wissenschaftliche Arbeiten geeignet,
dafür müsse ich die Kommentare, v.a. Bultmanns, zu Rate ziehen. Ratzinger sei spätestens seit seiner
Ernennung zum Präfekten der Glaubenskongregation kein Theologe mehr, und daher dürfe man nur auf seine
frühen Schriften zurückgreifen. Die Liturgie war anscheinend primär als Unterhaltungsprogramm gedacht.
Bezeichnend waren die Messen, die die Professoren in unserem Haus feierten: Da gab es Meßdienerinnen,
geradezu peinliche Diskussionen anstelle der Predigt, ein sicher nicht approbiertes Hochgebet von Schillebeeckx
u.ä. [Mehr bei KzM (priest.htm)]
Wenn man seine Identität verloren hat Das hier beschriebene Profil eines etikettkatholischen Seminars
dürfte nicht nur Spezifikum in Essen/Bochum gewesen sein und sein. An entsprechenden Erfahrungsberichten
fehlt es ja nicht.Wer so seine Identität verloren hat, darf sich über die Folgen nicht wun-dern. Was
werden die sog. Verantwortlichen sagen ? „Na und ? Wir sind doch nicht vorkonziliar. Und Weihepriestertum,
das ist doch von vorgestern, wir brauchen gemischte Teams, die Spaß verbreiten“.
#10 Desperatus † 19:31:54 | Freitag, 6. Oktober 2006
Botschaft Und wo ist jetzt die Botschaft in diesem Artikel? Was will der Autor uns damit sagen. Er schreibt
nur, ein dritter habe gesagt? Hat er das überprüft? Wird hier etwa nur gehörtes weitergegeben? Also
ein neues Gerücht gestreut? Ich wünsche mir Wahrheit und Wahrhaftigkeit. Überprofbare Quellenangaben
gehören dazu. Wo dese fehlen, kann ich beim besten Wilen weder Wahrhaftigkeit noch Wahrheit unterstellen.
Nil novi sub sole Jeder unter uns, der eine Seminarausbildung durchlaufen hat oder nur ‘mal einen Alumnen
da besucht hat, wird die beschriebenen Zustände nur bestätigen können: Traurig, aber wahr. Es soll
ein deutsches Seminar geben, in dem man sich per Abstimmung geeinigt habe, nicht mehr das „1. Eucharistische
Hochgebet“ (Canon Romanus) zu nehmen, weil es nicht mehr die theologischen Ansichten aller „Beteiligten“
träfe. Werden zukünftige Priester, die in einem solchen (Un)Geist ausgebildet wurden, noch in der Intention
der Kirche zelebrieren. Mir scheint das fraglich. Für Essen bzw. die theol. Fakultät in Bochum sehe
ich allerdings „Licht am Ende des Tunnels“: Hier lehrt mit DDr. Thomas Marschler ein junger, exzellenter
Thomist. Deo gratias!
Logo… Die Evangelien wurden vor den zukünftigen Priestern als historisch unzuverlässig und als Produkte
einer dichtenden Urgemeinde hingestellt. Andere Götter wollen die Herren halt nicht neben sich dulden.
Dazu passt auch: An Fronleichnam gab es eine Prozession – seltsamerweise aber ohne Allerheiligstes. –----
Für die Seminaristen waren nur zwei Werktagsmessen pro Woche verpflichtend. Das ist wiederum Unsinn.
Es sollte gar keine Messe verpflichtend sein. Kommt ein Seminarist nie zu den Messen, so sollte er von
der Leitung aus dem Seminar entfernt werden.
Leider Realität! Die hier beschriebene Situation gehört leider zum Alltag. Es gibt auch in der Schweiz
solche Seminarien. Besonders erwähnenswert ist das Seminar St. Beat in Luzern (Priesterseminar der Diözese
Basel). Hier die Homepage www.stbeat.ch www.stbeat.ch/. Ich selber habe ein paar Jahre dort verbracht
und ich muss sagen, ein richtiges Priesterseminar in denen die angehenden Priester seriös auf ihren Dienst
vorbereitet werden fehlt hier. In diesem Haus leben neben einem halben Duzend Priesterkandidaten vorwiegend
angehende Laientheologen und -theologinnen und Religionspädagogen. Warum wohl gibt es nur ca. 2-3 Neupriester
in der grössten Diözese der Schweiz???
Alltag nicht nur in Essen Das ist ja sowieso in fast allen modernen Priesterseminaren/Universitäten so.
Das ist ja nichts neues. Deshalb sind die meisten „Priester“ heute Psychotherapeuthen, Pädagogen, Sozialtheorethiker
oder irgend etwas ähnliches. Sie lernen nur Theorethisches Wissen und nicht einmal das umfassend . Der
Priester ist der einzige wahre Theologe, nicht der Professor welcher Theologie zwar auswendig lernt sie
aber nicht lebt. Kein Wunder das die Amtskandidaten solche 2VK Fanatiker sind
@Gotthard Sind Sie es nicht mal langsam leid, hier immer alle noch so schlechten Nachrichten schönzureden??
Genau wie alle V2-Anhänger, die immer mit dem neuen Pfingsten kommen. Wo ist dieser Aufbruch denn?? Wann
sehen Sie es endlich ein, Gotthard? Die Kirche ist schwer krank!