08:41:35 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Reiseroute in der Türkei + Sentimentale Theologie + Auf dem Altar der Ökumene + Drei weniger als Heinrich VIII. + Würdige Ruhestätte
Reiseroute in der TürkeiVatikan. Bei seinem Türkeibesuch wird der Papst nach Ankara, Istanbul und
Efes – das antike Ephesus – reisen. Das gab der Apostolische Vikar von Anatolien, Bischof Luigi Padovese
(59), bekannt. Der Besuch dauert vom 28. November bis zum 1. Dezember. In Ankara wird der Papst auch das
Mausoleum des Hochgradfreimaurers und Gründers der laizistischen Türkei, Mustafa Kemal Atatürk († 1938),
besuchen. Am 29. November findet ein Treffen mit dem griechisch-orthodoxen Patriarchen von Konstantinopel,
Bartholomäus I., statt. Dabei ist die Verabschiedung einer gemeinsamen Erklärung vorgesehen. Am Andreasfest,
dem 30. November, werden die beiden in Istanbul gemeinsam beten. Am 1. Dezember wird Benedikt XVI. in
der katholischen Kathedrale von Istanbul ein Pontifikalamt halten. Vor seiner Rückkehr ist auch ein Besuch
in der ehemaligen byzantinischen Kirche
Hagia Sofia vorgesehen.
Sentimentale TheologieÖsterreich.
Der Generalvikar von Salzburg, Hw. Hansjörg Hofer, sprach am Freitag vor dem ‘Österreichischen Rundfunk’
über den
Limbus der Kinder. Der Generalvikar äußerte sich zu Medienberichten über eine angebliche
„Abschaffung“ der Vorhölle: „Als Seelsorger habe ich immer wieder versucht, die Eltern zu trösten und
ihnen Mut zu machen, hinzuweisen auf den unendlich großen Heilswillen Gottes. Ich selbst bin froh, wenn
der Papst hier ein Umdenken eingeleitet hat. Das ist für viele sicher ein Zeichen der Entlastung, der
Hoffnung.“
Auf dem Altar der ÖkumeneItalien. Der Erzbischof von Mailand, Dionigi Kardinal Tettamanzi,
hat bedauert, daß die Katholische Kirche die russisch-orthodoxe Gemeinschaft angeblich „exzessiv“ missioniert
habe. Das erklärte der Kardinal am Montag bei einem Treffen mit dem Patriarchen von Moskau, Alexij II.
laut dem russischen Nachrichtendienst ‘Interfax’. Die Mission würde die Orthodoxen verletzten – sagte
Kardinal Tettamanzi und verurteilte den „
Proselytismus“. Bei der Christianisierung gebe es keinen Platz
für einen „konfessionellen Wettbewerb“.
Drei weniger als Heinrich VIII.USA. Am 30. September wurde
Barry Beisner als neuer Koadjutorbischof für die US-anglikanische Diözese von Nordkalifornien installiert.
Die Anglikaner nennen sich in den USA Episkopalkirche. Die örtlichen Gläubigen protestierten gegen den
Neuernannten. Der Grund: Beisner ist zweimal geschieden und zum dritten Mal verheiratet.
Würdige Ruhestätte
„Vor kurzem war ich bei einem befreundeten Pfarrer zu Hause. Im Garten sah ich einen Grabstein. Ganz
erstaunt fragte ich meinen Amtskollegen: »Sag mal, Du hast doch nicht etwa jemanden in Deinem Garten
begraben? Das ist ja keine geweihte Erde!« »Ne«, sagte der andere mit einem Schmunzeln. »Lies doch
erst mal, was auf dem Grabstein steht!« Ich ging näher heran, und sah auf dem Stein die Worte eingraviert:
»Hic jacet novus ordo missae!« – Der Pfarrer war hinter mich getreten und übersetzte für mich: »Hier
ruht in Frieden die Neue Meßordnung. Hier habe ich das Neue Meßbuch begraben, weil ich es nicht mehr
brauche. Ich zelebriere nur noch im überlieferten Ritus!«“
Aus einem Antwortschreiben eines niederländischen
Priesters auf die DVD-Aktion der Piusbruderschaft zur Erlernung der Alten Messe
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Elendester Sünder 14:04:04 | Montag, 9. Oktober 2006
#5
Sixtus 22:46:38 | Sonntag, 8. Oktober 2006
#4
laikos 22:21:49 | Sonntag, 8. Oktober 2006
#3
Elendester Sünder 14:31:54 | Sonntag, 8. Oktober 2006
#2
Rottenburg 10:10:43 | Sonntag, 8. Oktober 2006
#1
Magister 10:08:27 | Sonntag, 8. Oktober 2006